The Help

The Help (2011), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 08.12.2011


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von Tate Taylor, mit Emma Stone und Viola Davis

Im oscarnominierten Drama The Help wollen Viola Davis und Emma Stone für die Rechte der schwarzen Frauen im Amerika von 1960 zu kämpfen.

Jackson in den 1960ern: Aibileen Clark (Viola Davis), Minny Jackson (Octavia Spencer) und Constantine (Cicely Tyson) sind The Help – schwarze Dienstmädchen, die im Haushalt weißer Frauen arbeiten. Sie kochen, putzen und übernehmen die mütterliche Fürsorge für die Kinder ihrer Arbeitgeberinnen.
Eugenia Phelan (Emma Stone) ist unter der liebevollen Erziehung von Constantine aufgewachsen. Angesichts der Diskriminierung, die sie umgibt, nutzt die frisch von der Uni in ihre Heimat am Mississippi zurückgekehrte Eugenia, auch Skeeter genannt, ihr schriftstellerisches Talent, um auf die gesellschaftlichen Missstände ihrer Zeit aufmerksam zu machen. Sie will ein Buch schreiben, das den Frauen, die ihr Leben dem Haushalt und den Kindern fremder Frauen widmen, eine Stimme gibt. Nach anfänglichen Bedenken kann Skeeter Aibileen für ihr Buch gewinnen und schließlich will auch die resolute Minny ihre Geschichte erzählen. Doch das mutige Vorhaben droht zu scheitern. Um das Buch zu veröffentlichen, muss Skeeter noch mehr schwarze Dienstmädchen überzeugen, ihr Schicksal offenzulegen. Doch in Zeiten der rassistischen Diskriminierung haben diese Angst, ihre Anstellung zu verlieren. Auch bei Hilly Holbrook (Bryce Dallas Howard) stößt Skeeters aufklärerisches Buch auf erbitterten Widerstand. Die auf strikte Rassentrennung bestehende Hilly will gerade ihre Initiative für getrennte Toilettenbenutzung durchsetzen. Skeeter steht allein auf weiter Flur, doch sie gibt nicht auf.

Hintergrund & Infos zu The Help
The Help verdankt sich dem unbedingten Glauben des Regisseurs Tate Taylor an den Roman seiner besten Freundin, der Bestseller-Autorin Kathryn Stockett. Nachdem ihr Manuskript von sämtlichen Verlagen abgelehnt wurde, gab sie es Taylor zu lesen, der sofort einen Film daraus machen wollte. Mit Emma Stone konnte Tate Taylor für seine Hauptrolle eine der begehrtesten Jungdarstellerinnen gewinnen, die 2011 in der Komödie Crazy, Stupid, Love. Ryan Gosling den Kopf verdreht. Unterstützt wird Stone von Viola Davis, die für ihre Rolle als besorgte Mutter in Glaubensfrage mit einer Oscarnominierung als Beste Nebendarstellerin belohnt wurde.

Bei den Dreharbeiten machte die Hitze am Mississippi dem Cast und der Crew, die zum Teil aus Familienangehörigen und Freunden von Regisseur Tate Taylor bestanden, extrem zu schaffen. Aus dem Klima ergab sich eine besondere logistische Herausforderung, da Außenaufnahmen nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gemacht werden konnten.

Das mit den Erinnerungen und Erfahrungen der beiden seit Kindertagen befreundeten Südstaatler gespickte Drama zielt laut Regisseur Taylor, nach kritischen und anklagenden Filmen wie Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses und Die Jury, auch auf eine Versöhnung der dargestellten Parteien ab und will damit einen neuen Umgang mit dem Thema Rassismus ermöglichen. (JL)

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Mehr Bilder (27) und Videos (7) zu The Help


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Help
Genre
Drama, Sozialdrama
Zeit
1962
Ort
Südstaaten, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Buch, Diskriminierung, Frauenfreundschaft, Frauenpower, Interview, Kindermädchen, Kot, Kuchen, Küche, Mutter-Tochter-Beziehung, Rassenkonflikt, Rassentrennung, Rassenunruhen, Rassismus, Reporter, Roman, Schokolade, Starke Frau, Toilette, Vergeltung, Weibliche Heldin, Zimmermädchen
Stimmung
Berührend
Tag
Literaturverfilmung
Verleiher
Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH
Produktionsfirma
1492 Pictures, DreamWorks Pictures, DreamWorks Studios, Harbinger Pictures, Imagenation Abu Dhabi FZ, Participant Media

Kommentare (111) — Film: The Help


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Easy-C

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr schöner Film, der die Probleme und Verhältnisse der 60er in den USA aus einer interessenaten Sichtweise aufzeigt. Dieses Genre bzw. diese Thematik kann gar nicht oft genug bedient werden und wenn es dann noch so gut gelingt wie bei The Help, dann bietet der Film doppelten Mehrwert, künstlerisch als auch geschichtlich-mahnend.
The Help ist während seiner mehr als zwei Stunden Laufzeit zu keiner Minute langweilig. Auch hängt er nicht an einigen Stellen durch, wie es nicht selten bei anderen Filmen mit solcher Länge ist. Im Gegenteil, der Film fängt ruhig und leise an und nimmt mit andauernder Spielzeit immer mehr an Fahrt auf. Die Charaktere sind gut durchdacht und geschrieben, man lernt sie im Laufe des Films lieben und hassen.
Einzig zu bemängeln ist vielleicht die fehlende Härte und Gewalt dieser Zeit, die zwar an einigen Stellen spürbar ist oder in der Luft liegt, jedoch nur selten rüberkommt. Das hätte dem Film eventuell einen noch kritischeren Touch gegeben, schmälern aber keinen Fall das Gesamtbild und die Aussage. So ist es halt etwas "familienfreundlicher" und das ist auch ok.
Ein sehr gutes historisches Drama unserer Zeit, das man gerne weiterempfiehlt und das das Potenzial besitzt, uns Menschen heutzutage ein realistisches Abbild unserer noch nicht allzu entfernten, traurigen Vergangenheit aufzuzeigen.

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Von diesen Filmen über Rassismus kann es nie genug geben, denn der Schoß ist immer noch fruchtbar. Tate Taylor hat hier die Betonung auf die Frauen gelegt und die Handlung in den 60er Jahren angesiedelt. Man hört vom Klu Klux Klan und Kennedys Ermordung. Der Rassismus wird bei den farbigen Hausgehilfen, die bei den Weißen arbeiten am ehesten deutlich (siehe Toilettenbenutzung). Als Rahmenhandlung schreibt Skeeter (beachtlich Emma Stone) die Aussagen der Betroffenen auf und veröffentlicht ein Buch (s. Titel). Die resolute Mini (Octavia Spencer) und die herzensgute Aibileen (Viola Davis) stehen in vorderster Front gegen den Bridge Club der weißen Ladies. Hilly (Bryce Dallas Howard) führt das Fähnlein der ‘Aufrechten‘ an. Muss dafür aber auch bitter büßen: Minis Kuchen aus Exkrementen gebacken bleibt ihr buchstäblich im Halse stecken. Celia (Jessica Chastain). hingegen wird umgekrempelt. Mini macht aus ihr eine Superhausfrau. Insgesamt sind die weißen Ladies von der ‘Oh-My-God-Fraktion‘. Sie sind fast ihre eigenen Karikaturen: dämlich, arrogant und bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit brechen sie in ein ‘Oh-My-God!‘ aus. Man hört von den damals üblichen Rassentrennungen in Krankenhaus und Schule oder beim Friseur. Aber es fällt auch schon mal ein humorvoller Blick auf das ernste Problem. Hier glänzt Sissy Spacek als leicht demente aber gerade deshalb wahrheitsliebend alte Dame. Taylor betont weibliche Aspekte: mütterliche Gefühle und innere Zerrissenheit z.B. wenn Aibileen gefeuert wird. Der Schluss ist eine Versöhnungs- und Verständnisorgie mit viel Tränen und einem Appel für Zivilcourage. Emotional packend, unterhaltsam und für manche sogar informativ.

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sweeneytodd

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"The Help" überzeugt auf ganzer Linie. Grandiose und sympatische Schauspielerleistungen (vor allem Viola Davis) machen es dem Zuschauer leicht sich mit der Geschichte zu identifizieren. Der Film will nicht nur auf die Tränendrüse drücken, sondern bringt auch eine gehörige Portion Humor mit, was den Film aus meiner Sicht stark aufwertet. Selbst wenn die "Bösen" in diesem Film manchmal etwas übertrieben dargestellt wurden, fand ich das nicht wirklich störend sondern unterhaltsam.Vor allem zum Ende hin schafft es "The Help" den Zuschauer noch einmal mitzunehmen und Emotionen zu wecken.
Trotz einer mehr als großzügigen Laufzeit wurde mit "The Help" ein berührender und liebenswerter Film ohne Längen geschaffen.

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MemoriAria11

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bewegender Film über Rassentrennung in Amerika mit der grandiosen Viola Davis und der faszinierenden Emma Stone

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blublossom

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Bewertung9.0Herausragend

Lange hielt mich die im Trailer gesehene Kombi von diesen Teils süssen Bildern, den noch süsseren darstellerischen Inszenierungen vornehmer Damen beim Kaffeekränzchen (die eine offensichtliche Abneigung gegen ihre farbigen Dienstmädchen haben), die Besetzung von Emma Stone in einer der Hauptrollen und das ernst zu nehmende Rassismus-Thema davon ab, dieses Drama anzusehen. Endlich haben mich die vielen positiven Meinungen von euch überzeugt, denn dieser Film hat mich gerade aufgrund meiner oben aufgezählten Gründen, die mich zu Anfangs abhielten den Film nicht anzusehen 146 Minuten lang wunderbar unterhalten. Hier wird die volle Bandbreite der möglichen Gefühle vereint. Toll - muss man gesehen haben!

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annamargarethe.schumacher

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Bewertung3.0Schwach

Leute, lest bitte das Buch. In diesem Gute Menschen - Schlechte Menschen - Drama wird nichtmal annähernd rübergebracht, was es eigentlich sollte ...

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Aoewir

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was sollte es denn rüberbringen, was man im Film nicht erkannte?


Richardlöwenherz

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Es geht bei Moviepilot darum Filme zu beurteilen und nicht Bücher !
Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch . . . .
Ich sitze ja auch nicht im Hotelzimmer und sehe mir ein Foto von einem strand an und erzähle dann wie öde es dort war . . . .


christian.gerlach.351

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Bewertung7.5Sehenswert

Tolle Schauspieler, tolle Story und sehr schöne (Natur)aufnahmen. Wenn mich überhaupt etwas gestört hat, dann war es dass der Film dazu neigt, in einigen Momenten ins rührseelige abzugleiten. Aber das ist wirklich nur ein Nebenaspekt... anschauen lohnt sich!

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Eru

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Bewertung9.5Herausragend

"The Help" schafft es emotional über den Rassismus der 60ger Jahre in Mississippi zu erzählen. Dabei fehlt dem Film nicht die nötige Prise Humor um ein solches Thema über 2 1/2 Stunden frisch zu halten.

Erstmal scheint es einem wirklich so als sei man in den 60gern, dazu kommt noch der absolut grandios aufgelegte Cast, vorallem Stone und Spencer.
Ein Spagat zwischen Humor und Dramatik ist warlich schwer, kann man bei diesem Film aber nichts von sehen. Von tieftraurigen Momenten, wo ich ein zwei Tränchen vergießen musste, zu absolut lustigen Dialogen und Schokoladenkuchen :)
Diesen Film schaut man nicht unbedingt mit dem Kopf, sonder eher mit Herz und Seele.

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Sa2001ra

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Bewertung5.0Geht so

Also, wir sehen uns den Film in Religion an...hoffe er ist gut ;)

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PassionForSound

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Wegen Dummheit


SciFiFan

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das muss es sein!


Miami Twice

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein warmherziger und mitfühlender Film der einen trotz seiner langen Laufzeit bis zum Ende hin packt - die Darsteller spielen überzeugend dazu eine tolle 60er Kulisse die dem Film eine besondere Atmosphäre verleiht.

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DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

THE HELP schafft es in einem sehr düsteren Setting ein schöner und ruhiger Feel-Good-Movie zu sein. Dies ist dann sogleich auch Fluch und Segen dieses Films.
Es ist das perfekte Werk für einen gemütlichen Fernsehabend, bei dem der Anspruch zwar nicht zu kurz kommen, es jedoch nicht gleich ins Schwere oder gar Intellektuelle abdriften soll. THE HELP punktet dabei insbesondere in durch seine Charaktere und deren einfühlsame Darstellung. Die einfache Prämisse wird gekonnt erzählt, sodass es selbst bei der Überlänge nicht wirklich zu Längen kommt und der Film sich eher wie ein 90-Minüter anfühlt.
Auf der anderen Seite nimmt man sich dem Hintergrund der Rassentrennung der 60er Jahre nur "Offscreen" an und eine wirklich realistische Darstellung der Lebensrealität der schwarzen Bevölkerung zu dieser Zeit sucht man vergebens. Somit bleibt THE HELP insgesamt zu oberflächlich, um wirklich tief zu gehen, aber dennoch so solide inszeniert, das man mit einem guten Bauchgefühl den Film verlassen kann.

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Line3105

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Bewertung9.5Herausragend

Gestern habe ich mir “The Help” angeschaut. Ich war schon seit einer Weile sehr neugierig auf diesen Film, den ich unbedingt sehen wollte. Und ich fand ihn großartig. Schon während des Films, nach der ersten halben Stunde dachte ich: “Wow. Was für ein toller Film!”

Die Schauspieler sind toll besetzt. Irgendwie kennt man wieder alle vom Sehen her, kann sie aber oft nicht richtig zuordnen, weil es teilweise Newcomer oder ewige Nebendarsteller sind :-)

Die Story ist sehr aufwühlend – es berührte wirklich mein Herz ganz tief. Ich mag generell diese Filme und liebe das Genre “Drama” besonders dann, wenn es um eine positive Message geht…

Hier macht man die Erfahrung als “Weißer” die Welt der unterdrückten “Dunkelhäutigen Bediensteten” zu sehen. Man schämt sich oftmals selbst, wenn man mit ansieht wie die versnobten Weißen zu meinen scheinen, dass sie die Welt regieren würden und über Minderheiten entscheiden könnten. Mit lautlosen Beschuldigungen zerstören sie das Leben der Menschen, die in deren Augen nichts wert sein.

Mich regt sowas immer sehr zum Nachdenken an und es stimmt mich sehr traurig, so kommt man auch in diesem Film nicht ohne 2-3 Tränchen hinaus :-)

Jedenfalls empfehle ich den Film an alle weiter, die sich für Themen wie Artheid, Unterdrückung, Revolution gegen “das Böse” und die Freiheit interessieren!

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christiane.lentz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Toller Film!
Er hat mich bis zur letzten Minute gefesselt….

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Laserdance

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Bewertung9.0Herausragend

Sicher kein Film für jedermann.

Mir hat der Film Super gefallen. Klasse Erzählkino.Das Thema zu Bedeutung der Schwarzen Nannys für Amerika. Gab es so noch nicht. Zumindest kann ich mich daran nicht erinnern.

Wobei wir auch beim Thema sind, die Schwarzen Schauspieler machen ihre Sache grandios. Und das Thema wird sehr gut rausgearbeitet.

Der Film spielt auch klasse mit allen Gefühlen. Man konnte das ein oder andermal durchaus lächeln. Nicht schallend lachen aber süffisant komisch fand ich einiges. Wobei auch die tragischen Momente nicht zu kurz kamen.

Klasse Film

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Brainybab

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Bewertung7.5Sehenswert

"The Color Purple" meets "The Stepford Wives" and "Fried Green Tomatoes (at the Whistle Stop Cafe)". Gewürzt mit einer Prise "Steel Magnolias".
Nachdem der Film für ca. anderthalb Stunden auf das Langweiligste vor sich hindümpelt, nimmt er dann doch Fahrt auf und wird noch richtig gut.
Die Darstellung des schwarz/weiß-Themas ist allerdings sehr stereotyp. Alle weißen Frauen sind zickig oder überspannt und misshandeln ihre Kinder, alle schwarzen sind immer verständnisvoll, kämpferisch und voller Mütterlichkeit.
Auch hätte ich gerne gesehen, dass die historischen Originalausschnitte wenigstens mit Untertiteln oder einem Voice-over versehen worden wären. So sind Teile des Films möglicherweise nicht jedem zugänglich.
Ich persönlich finde Rassendramen im Zeitalter eines schwarzen Präsidenten der USA etwas überholt und auch die erzählten Geschichten der Hausmädchen sind mir zu eindimensional. Dennoch finde ich den Film durchaus sehenswert und würde die dafür aufgewendete Lebenszeit nicht zurückverlangen wollen.

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Dridge

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Ich hab den Film noch nicht gesehen, aber gerade das Buch beendet - da ist es eigentlich ziemlich neutral und ausgewogen. Dort gibt es auch so einige negative schwarze Charaktere, selbst Hauptfigure Minny. (Im Buch ist sie größtenteils ziemlich unfreundlich und unterkühlt)


Brainybab

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danke für den Hinweis


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Man sieht es in letzter Zeit immer häufiger: Wichtige, mal aktuelle mal historische, teils sogar bedrückende, brutale und schreckliche Themen werden in Filmen in leichte, unterhaltsame, farbdurchflutete Gewänder gekleidet - leicht konsumierbar, schick anzusehen und ohne desaströsen Effekt auf den Rezipienten. Da schreien wir, die wir doch an ernste Themen intuitiv den Anspruch von kargem Realismus, beklemmender Atemlosigkeit und einem monströsen Klos im Hals hegen, erst einmal laut auf!

Skandal! Weichspülung! Feel-good! Mainstream-Soße!

Bei genauerer Überlegung schadet es jedoch nicht, diese negative Abwertungshaltung zu hinterfragen und ein Stück weit zu überdenken:
Gibt es nur einen richtigen Weg für die Erzählung unangenehmer Dinge? Ist es nicht vielleicht - orientiert am Zielpublikum - in manchen Fällen sogar geschickter etwas weniger dick aufzutragen, um im Endeffekt nicht vollkommen zu verstören, sondern durch punktuelle, unangenehme Akzente zum Nachdenken anzuregen?
Wer den x-ten Trier hinter sich hat und bewusst vergleichbare Werke sucht, ist es gewohnt durchgeprügelt, gefordert, provoziert, malträtiert zu werden. Wer ab und an mal einen Film ansieht nicht. Und ist (wie die Rezeption solcher Seelenqual-Werke immer wieder zeigt) sehr schnell überfordert.

Lange Rede, die auf folgendes hinaus will: THE HELP ist einer dieser Filme.
Im Fokus stehen die Rassentrennung und der offen gelebte, die Gesellschaft parasitär durchziehende, unvorstellbar tief verankerte Rassismus in den USA der 50er und 60er Jahre - eingewoben in eine mal dramatische, mal niedlich-lustige (Jessica Chastain weist hier definitiv typischen Comic-Relief-Charakter vor) und eben nur marginal beklemmende Story. Würden die kurzen Momente, in denen unmissverständlich die menschenverachtende Art und Weise der damaligen weißen Oberschicht gezeigt und angeprangert wird fehlen, wäre THE HELP wahrscheinlich eine romantisierend-träumerische Frechheit. Und obwohl Autor und Regisseur Tate Taylor bei weitem nicht alles richtig macht - speziell zum Ausklang der Geschichte vielleicht sogra doch noch den falschen Ton anstimmt - stimmen über weite Strecken Maß und Balance des Gezeigten.

Viola Davis erledigt ihren Job wirklich großartig und spielt eine von vielen Dienstmädchen, die in den Villen arroganter Damen für Haushalt, Kindererziehung, Kochen und auch sonst eigentlich alles zuständig sind, als Dank jedoch nicht wie Menschen (oder wenn überhaupt als Menschen dritter Klasse), sondern wie räudige Hunde behandelt, völlig unterbezahlt und bei jeder Gelegenheit mit Füßen getreten werden. Die grenzenlose Dummheit, mit der die feinen Damen ihre Dienstmädchen beispielsweise als 'gefährlichen Krankheitsherd‘ bezeichnen, auf der anderen Seite jedoch - die eigene Unfähigkeit nicht zur Schau stellen wollend - eben diese Frauen ihre eigenen Kinder erziehen lassen, erzeugt mindestens Wut, wenn nicht tiefe Verachtung für einige Menschen und die anerkannten gesellschaftlichen Zustände dieser Zeit. Natürlich muss man sich eines Faktes bewusst sein: es gab sicher nicht nur zwei Extreme, sondern auch etwas dazwischen! In THE HELP gibt es 'böse Menschen' und 'gute Menschen', die die afroamerikanischen Menschen als gleichwertig ansehen, allerdings keinerlei Nuanciertheit. Nicht sonderlich realistisch, wie sehr Taylor es nicht/schafft, oder zumindest daran interessiert ist, realistische Charaktere und Zustände zu zeigen, mag trotzdem aus heutiger, europäischer Sicht unmöglich zu beurteilen sein. Das können Historiker und Zeitzeugen. Die Message bezüglich Rassismus und Gleichbehandlung wird klar, also Fazit: Mission erfüllt und der leichte Humor plus bunter Optik ist vergeben.

Letzteres - die visuelle Gestaltung, sowohl auf Seite der liebevollen Kulissen, wie auch Kostüme, etc. - ist sehr gelungen. THE HELP ist einfach schön anzusehen und wirkt wie ein leicht romantisiertes Fenster in die gezeigte Zeit. Ergänzt durch die soliden Schauspielleistungen der meisten Beteiligten (die nur selten ein bißchen übers Ziel hinaus schießen) und den guten Fluss der Erzählung, fühlen sich die zweieinhalb Stunden definitiv nicht lang an.

Ein bisschen weniger Kitsch und eine etwas klarerer Transport des inhaltlichen Fazits (lediglich ein gewagtes Buch hat nämlich NICHT urplötzlich den Rassismus beendet) und THE HELP wäre richtig gut - so bleibt ein Zuckerwatte-umschmiegter Blick auf die Zustände der damaligen Zeit, der im Kern gerade noch genügend bitter schmeckt.

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/09/02/the-help-2011]

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jacker

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Ich habe das auch erstmals aus der Richtung gesehen und zwar weil ich den Film in 'nicht-Filhärte-erprobter'-Gesellschaft gesehen ahbe und überrascht war, wie nah teilweise (in meinen Augen recht sanfte Szenen) gingen.
Und da hab ich mir mal Gedanken drüber gemacht, ob man eigentlich immer mit dem Seelenhammer voll drauf hauen muss, oder ob das nur einer von vielen legitimen Wegen ist?!


latelow

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Ich gucke Filme fast ausschließlich und am liebsten alleine. "Allgemeine" Meinungen kriege ich hauptsächlich über MP mit.
Das ist wahrscheinlich auch der springende Punkt, des "bisher" fehlenden Verständnisses des Mainstream.

Deine beschriebene Situation kann ich mir gut vorstellen. Wenn ich mal in Gesellschaft gucke, bin ich auch des öfteren überrascht wie leicht gelegenheitsgucker zu beeindrucken sind.

Das mit dem Seelenhammer und was man darunter versteht, ist so ne Sache, sicher muss nicht immer sein aber wenn dann mal notwendig, auch nicht fehlen darf. Andersrum darf es im Fall von Trier, natürlich ab und an auch weniger sein.


HaleyJames

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr schöner Film für zwischendurch.

Man fühlt mit den Charakteren und es macht Spaß sich durch den Film zu schmunzeln :D

Emms Stone sehe ich sowieso immer wieder gern. Und auch Viola Davis alias Aibileen und Bryce Dallas Howard alias Hilly haben mich sehr begeistert.

Also ein sehr positiv wirkender Film mit viel Witz :)

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mtd1963

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Bewertung9.5Herausragend

Unglaublich das Buch wurde, vor seinem Erscheinen 2009, 59mal von verschiedenen Verlagen abgelehnt. „Zivilcourage überspringt manchmal eine Generation“.

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TV Einheit

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Bewertung9.0Herausragend

Warmherziger, schöner und wichtiger Film. Nach wenigen Minuten steckt man tief in der Geschichte und spürt mit wachsenden Unbehagen die schreckliche Ungerechtigkeit, freut sich über die winzigen Erfolge und wünscht den Protagonisten das Beste der Welt ... Ein Rosa-Brillen-Film, der Hoffnung macht und jede Menge gute Laune.

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heikschn

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Bewertung7.5Sehenswert

Was man sich beim Betrachten von The Help immer bewusst machen muss, ist, dass dies alles gerade 50 Jahre her ist. Die Sklaverei war bereits Jahrzehnte vorher abgeschafft worden. Doch von Generation zu Generation weitergegebene Verhaltensmuster und Einstellungen waren und sind bei vielen sicher auch heute noch erhalten geblieben. The Help ist ein beeindruckender Spiegel seiner Zeit und dies vor allem wegen des genialen Spiels der beteiligten Darstellerinnen. Auch wenn es vielleicht unfair den anderen Schauspielerinnen gegenüber ist, fand ich Bryce Dallas Howard am beeindruckendsten, weil ich sie bis dahin stets in komplett anderen Rollen erlebt hatte.

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