The Help

The Help (2011), US Laufzeit 146 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 08.12.2011

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6.6
Kritiker
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7.7
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111 Kommentare
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von Tate Taylor, mit Emma Stone und Viola Davis

Im oscarnominierten Drama The Help wollen Viola Davis und Emma Stone für die Rechte der schwarzen Frauen im Amerika von 1960 zu kämpfen.

Jackson in den 1960ern: Aibileen Clark (Viola Davis), Minny Jackson (Octavia Spencer) und Constantine (Cicely Tyson) sind The Help – schwarze Dienstmädchen, die im Haushalt weißer Frauen arbeiten. Sie kochen, putzen und übernehmen die mütterliche Fürsorge für die Kinder ihrer Arbeitgeberinnen.
Eugenia Phelan (Emma Stone) ist unter der liebevollen Erziehung von Constantine aufgewachsen. Angesichts der Diskriminierung, die sie umgibt, nutzt die frisch von der Uni in ihre Heimat am Mississippi zurückgekehrte Eugenia, auch Skeeter genannt, ihr schriftstellerisches Talent, um auf die gesellschaftlichen Missstände ihrer Zeit aufmerksam zu machen. Sie will ein Buch schreiben, das den Frauen, die ihr Leben dem Haushalt und den Kindern fremder Frauen widmen, eine Stimme gibt. Nach anfänglichen Bedenken kann Skeeter Aibileen für ihr Buch gewinnen und schließlich will auch die resolute Minny ihre Geschichte erzählen. Doch das mutige Vorhaben droht zu scheitern. Um das Buch zu veröffentlichen, muss Skeeter noch mehr schwarze Dienstmädchen überzeugen, ihr Schicksal offenzulegen. Doch in Zeiten der rassistischen Diskriminierung haben diese Angst, ihre Anstellung zu verlieren. Auch bei Hilly Holbrook (Bryce Dallas Howard) stößt Skeeters aufklärerisches Buch auf erbitterten Widerstand. Die auf strikte Rassentrennung bestehende Hilly will gerade ihre Initiative für getrennte Toilettenbenutzung durchsetzen. Skeeter steht allein auf weiter Flur, doch sie gibt nicht auf.

Hintergrund & Infos zu The Help
The Help verdankt sich dem unbedingten Glauben des Regisseurs Tate Taylor an den Roman seiner besten Freundin, der Bestseller-Autorin Kathryn Stockett. Nachdem ihr Manuskript von sämtlichen Verlagen abgelehnt wurde, gab sie es Taylor zu lesen, der sofort einen Film daraus machen wollte. Mit Emma Stone konnte Tate Taylor für seine Hauptrolle eine der begehrtesten Jungdarstellerinnen gewinnen, die 2011 in der Komödie Crazy, Stupid, Love. Ryan Gosling den Kopf verdreht. Unterstützt wird Stone von Viola Davis, die für ihre Rolle als besorgte Mutter in Glaubensfrage mit einer Oscarnominierung als Beste Nebendarstellerin belohnt wurde.

Bei den Dreharbeiten machte die Hitze am Mississippi dem Cast und der Crew, die zum Teil aus Familienangehörigen und Freunden von Regisseur Tate Taylor bestanden, extrem zu schaffen. Aus dem Klima ergab sich eine besondere logistische Herausforderung, da Außenaufnahmen nur in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden gemacht werden konnten.

Das mit den Erinnerungen und Erfahrungen der beiden seit Kindertagen befreundeten Südstaatler gespickte Drama zielt laut Regisseur Taylor, nach kritischen und anklagenden Filmen wie Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses und Die Jury, auch auf eine Versöhnung der dargestellten Parteien ab und will damit einen neuen Umgang mit dem Thema Rassismus ermöglichen. (JL)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (17) — Film: The Help

SoulReaver: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] In "The Help" reichen sich historische Verlogenheit und aufgesetzte Rührseligkeit die Hand. Tate Taylor verschwendet zu keiner Sekunde einen Gedanken daran, ein wirklich realistisches Bild dieser Zeit zu zeichnen und verliert sich in abgestandenen Klischees, die sich in ihren schnöden Mustern genüsslich ausbreiten, nur um die eigentliche Wahrheit vollkommen aus den Gedanken zu verdrängen. Alles nimmt seinen gewohnten Ablauf, die lasche Inszenierung grast jedes graue Klischee einzeln ab, nur um den Zuschauer endlich zu Tränen zu zwingen. Die fließen allerdings nur aufgrund der rumpelnden Dramaturgie. "The Help" ist in jedem Augenblick konstruiert und die oberflächlichen Charaktere wissen weder sympathisch zu wirken, noch einen gewissen Groll auf sich zu ziehen, denn dafür sind sie einfach zu profillos und gestellt. Zivilcourage und Toleranz in Ehren, doch wenn man schon auf Missstände aufmerksam machen möchte, dann mit mehr Seriosität und Realismus, denn die schmalzige Naivität von Taylor richtet "The Help" schlussendlich selber und das dauerhafte Drücken auf die Tränendrüse strapaziert die Aufmerksamkeit des Zuschauers ungemein. Ein enttäuschender Feel-Good-Film, der jeden Optimismus vollkommen deplatziert wirken lässt und die Unterhaltung wieder einmal über alles setzt, Hauptsache man kann mit einem guten Gefühl ein schwieriges Thema abschließen. [...]

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SoulReaver

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Darfst du ja auch. :)


jannis.walter

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Alles Absicht xD


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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8.5Ausgezeichnet

[...]„The Help“ legt den Fokus nicht auf die großen Geschichten, die sich vor den Augen der Nation und der gesamten Welt zwischen 1955 und 1968 ereigneten, sondern beleuchtet eines der unzähligen eher im Schatten gebliebenen Kapitel der Unterdrückung und des aufkeimenden, anfangs zaghaften, doch bestimmten Aufstandes: die im Gesamten fiktive, allerdings von realen Ereignissen und Erlebnissen wohl nicht gänzlich unberührte Geschichte von „The Help“ richtet den Blick auf das Schicksal schwarzer Hausmädchen, die ein Jahrhundert nach dem offiziellen Ende der Sklaverei der weißen Oberschicht weiterhin zu Diensten verpflichtet sind, um sich und ihren eigenen Familien bei schlechter Bezahlung ein bescheidenes Leben zu finanzieren. In seiner filmischen Umsetzung erweist sich „The Help“ als perfekter Hollywood-Stoff: knapp zweieinhalb Stunden edelstes Abspielen der Emotionsklaviatur, Rührsal, Kitsch, Klischee, Komik, Kontraste und in all dem zum Glück aufrichtig genug, um ein wirklich schöner…

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Weil "The Help" seinen afroamerikanischen Hausangestellten in ihrem Ringen um Gleichberechtigung oder wenigstens ein bisschen Würde eine junge Weiße als treibende Kraft vor die Nase setzt, löste der Sensationserfolg in den USA eine nicht ganz unbegründete Debatte aus. An der Tatsache, dass Regisseur Tate Taylor eine enorm unterhaltsame, sehr bewegende und vor allem herausragend gespielte Adaption des gleichnamigen Bestsellers gelungen ist, ändert das allerdings nicht das Geringste.

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R2-D2: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Ungeachtet seines teils schwer im Magen liegenden und viel diskutierten Themas ist "THE HELP" nicht zuletzt dank seines herausragenden Ensembles eine mitreißende Frauengeschichte ohne all jene negativen Stereotypen, die gewöhnlich mit diesem Begriff verbunden sind, und eine hinreißende Erzählung, die noch zu einem Zeitpunkt nachwirkt, an welchem andere längst in Vergessenheit geraten sind.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Regisseur und Drehbuchautor Tate Taylor, der bis dato lediglich ein Shortmovie auf seiner Filmografie vorweisen konnte, trifft den feinen Zwischenton aus Tragik und Komik und gibt dem ebenso beschämenden wie bewegenden Südstaaten-Sozial-Drama im Gegensatz zum Roman schlussendlich noch so viel Optimismus mit auf den Weg, dass nach 146 Minuten ganz das gute Gefühl vorherrscht.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Nach allen Regeln der Kitschkunst gefertigtes Rührstück über schwarze Hausmädchen im Mississippi der 60er, die nicht mehr nur länger bei Wohnungsputz und Kindererziehung weißer Mittelstandsfamilien helfen, sondern auch eine junge angehende Journalistin zu einem Buch über ihren diskriminierenden Arbeitsalltag inspirieren. Mit einem üppigen Ensemble, das der sorgfältig aufgezogenen Süßlichkeit die volle Breitseite verleiht, und einer beispiellos schwarzweiß gedachten Konfliktdramaturgie erfüllt "The Help" nicht nur jegliche Oscarkriterien mit Auszeichnung, sondern setzt die Tradition eindimensional gestrickter Hollywoodfilme ähnlicher Ausrichtung gnadenlos fort. Schwarze versteht der Film unterm Strich als Menschen ohne Eigenschaften, die sich mit Opfergaben in die Selbstlosigkeit demütigen (lassen), wenn sie nicht gerade mit klischeehafter Güte und Weisheit stillschweigend die ganz große Wahrheit hinter allem erkennen – bis im Finale die Ansprachen fallen, was sonst. Dass "The Help" deren weiße Unterdrücker zu aufgetakelten, geradezu karikaturesken Antagonisten stilisiert, um aus rassistischer Aggression auch noch fiebrige Spannungsmomente zu kreieren, versichert ihn aber immerhin gegen jede Form von Ernsthaftigkeit. Eine doppelt und dreifach gezuckerte Schmalzstulle von einem Film, bei der man wohl selbst noch den Erstickungstod in Kauf nehmen muss, um wenigstens eine Träne der Rührung vergießen zu können. Help!

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fkfilmkritik

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Das ist aber auch schwer! :)


nilswachter

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Hab den Trailer gesehen und wusste, dass das Nix wird.


Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online Jenni Zylka: fluter, sissy, spiegel online

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5.5Geht so

Schade ist, dass ein Film, der gegen tödliche Ideologien wettert, dies unbedingt mit dem Herbeten von Stereotypen tun muss [...]. Dazu hat Regisseur Tate Taylor so viel Zuckriges über seiner Inszenierung ausgekippt und erzählt seine Geschichte so konventionell, dass einem zum Schluss [...] glatt ein paar Plomben herausfallen könnten.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

The Help ist eine schön, eine hervorragend erzählte Geschichte, in der alles gut ausgeht. So wurde sie auch heftig als Schönfärberei angegriffen. Wer sich drauf einlässt, kann sich über exzellente Bilder, eine (im Original) reizvolle Sprache und tolle Schauspieler freuen.

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H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Großes Hollywood-Kino, unterhaltsam und aufwühlend.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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8.0Ausgezeichnet

Nie verliert Taylor das Bewusstsein dafür, dass die Thematik seines Films eine äußerst ernste und dramatische ist. Doch er verleiht dem Diskriminierungsdrama mit amüsanten Abschweifungen und lichtdurchfluteten Bildern eine Leichtfüßigkeit, die schwerlich zu erwarten war.

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Tobias Nagl: Spiegel Online Tobias Nagl: Spiegel Online

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3.5Schwach

Die Charaktere von Aibileen und Minny bleiben moralisch aufrichtige, aber eindimensionale Klischeefiguren, die als passive Stichwortgeber fungieren. Sie sind Katalysatoren für die Transformation der schillernden weißen Hauptfiguren.

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Kritikerman

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Gute Kritik!


Ronja Dittrich: br-online Ronja Dittrich: br-online

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7.0Sehenswert

The Help ist ein klassisch sentimental erzähltes amerikanisches Märchen, das in bekannter Hochglanzoptik vom Streben nach Gerechtigkeit erzählt.
Als solches ist der Film jedoch durchaus sehenswert, was auch seinem Darstellerinnen-Ensemble aus Jungstar Emma Stone, Viola Davis und Octavia Spencer zu verdanken ist.

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José Garcia: Textezumfilm

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7.0Sehenswert

Trotz des ausgezeichneten Produktionsdesigns kann „The Help“ die atmosphärische Dichte nicht über die gesamte, mit zweieinhalb Stunden zu lang geratene Filmdauer halten. Die gefühlsduselige Klaviermusik sowie holzschnittartige Charaktere tragen zu einer Vergröberung bei, die das moralische Anliegen von „The Help“ schmälert. Darüber hinweg helfen jedoch die Situationskomik und der feine Humor, der den Film durchzieht. Sehenswert ist vor allem die schauspielerische Leistung des Ensembles, die aus den vom Drehbuch vorgegebenen, kaum tiefgründigen Charakteren das Beste holen und „The Help“ zu einem durch und durch Schauspieler-, genauer: zu einem Schauspielerinnenfilm machen. Denn Männer kommen in Taylors Film nur am Rande vor.

Emma Stone gestaltet ihre Skeeter mit einer genau ausgewogenen Mischung aus Verletzlichkeit und Entschlossenheit, Bryce Dallas Howard brilliert in einer für sie kaum gewohnten Rolle als standesbewusste, selbstgerechte „Dame“. Insbesondere Jessica Chastain überzeugt…

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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

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7.0Sehenswert

Das überdehnte, mit nur wenigen Schönheitsflecken eingetrübte Happy End weckt Misstrauen gegenüber dem kritischen (also auf heutige Minderheitenprobleme anwendbaren) Potenzial des handwerklich imponierenden Films.

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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today

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6.0Ganz gut

The Help hätte zur frauenfeindlichen Karikatur werden können, doch die Schauspielerinnen wissen jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen um das Schlimmste zu vermeiden - selbst Howard legt eine neurotische Kontrollverlust-Angst an den Tag, durch die Hillys Rassismus im Zaum gehalten wird.

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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

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6.5Ganz gut

Das Zielpublikum dürfte jedoch durchaus auch männlich und vorwiegend in liberalen Gesellschaftskreisen zu finden sein. Denn der Film von Tate Taylor ist politisch durch und durch korrekt - was hier allerdings nicht zwingend als Vorwurf verstanden werden soll. Diese Korrektheit kann allerdings zwischendurch etwas unangenehm aufstossen, wenn in allzu plakativer Manier Gut und Böse unterschieden werden.

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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9.5Herausragend

Drei Filme schaffen es im Schnitt pro Jahr, mir eine vergoldete 10 zu entlocken. Sie müssen nicht perfekt sein, aber sie müssen mich innerhalb der ersten fünf Minuten zum Strahlen bringen und mit demselben Strahlen wieder nach Hause entlassen. Dazwischen möchte ich das Leben bejahen, verfluchen und vor Freude und Trauer einfach drauflos schreien dürfen. Das sind die seltenen Filmerlebnisse, nach denen ich täglich Ausschau halte - und heute war es wieder so weit: The Help

Spielbergs Die Farbe Lila trifft auf Irvings Gottes Werk und Teufels Beitrag. Bevor ich mich erdreiste, diesem Film eine ausführliche Kritik aufzudrücken, muss ich morgen als allererstes das Buch kaufen - und auffressen!

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Kommentare (91) — Film: The Help


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angelmoonsoul

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film hat ca 140 Minuten, aber gelangweilt habe ich mich keine einzige Minute.
Und das ist bei Filmen mit einer solchen Länge eher selten.
Jessica Chastain spielt ein blondes und verrücktes Dummchen. Sie ist absolut perfekt in ihrer Rolle. Man muss immer lachen, wenn sie auftaucht.
Emma Stone spielt in The Help eine Schriftstellerin. Sie beweist hier, dass sie auch erwachsene & ernste Rollen spielen kann.
Octavia Spencer hat den Oscar für ihre Rolle sowas von verdient. Sie und Viola Davis liefern eine tolle schauspielerische Performance ab.
Der ganze Cast ist perfekt. Alle Rollen sind sehr gut besetzt und das ist leider nicht bei allen Filmen so.
Man bekommt nebenbei auch sehr schöne Aufnahmen von Jackson/Mississippi zu sehen.
Der Film gehört für mich zu den besten amerikanischen Filmen der letzten Jahren.

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angelmoonsoul

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@Mac_C_Tiro
Danke auch =)


bonjovi84

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deine kritik ist und und kanpp und doch recht treffend.
hollywood kann auch anders als nur oberflächlich zu sein...


Patrick Zecca

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film ist schwarz-weiß-Malerei, im wahrsten Sinne des Wortes.
Er mag etwas zu flach sein, historisch wenig treffend, zu wenig mit der Zeit und den damaligen Taten ins Gericht gehend.
Nichtsdestotrotz, er weckt Emotionen und er macht Freude.

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cpt. chaos

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aibileen und Minny sind die farbigen Hausmädchen, die in den Südstaaten des Jahres 1962 die Kinder der dekadenten weißen Gesellschaft großziehen, den gesamten Haushalt schmeißen und als ob die erniedrigende Bezahlung nicht bereits Hohn genug ist, auch noch sich sämtliche Demütigungen gefallen lassen müssen – schließlich ist es so üblich und selbstverständlich auch entsprechend gesetzlich geregelt.

Als die junge Skeeter nach absolviertem Studium in ihre Heimatstadt nach Jackson, Mississippi zurückkehrt, beschließt sie ein Buch über die herrschenden Missstände zu schreiben, wozu sie jedoch zunächst die eingeschüchterten Haushaltshilfen überzeugen muss, um sie für die gemeinsame Sache zu gewinnen.

Überzeugende Darsteller, stimmiges Setting, prächtig eingefangene Bilder und eine wundervoll einfühlsam erzählte Geschichte, die für meinen Geschmack kein bisschen kitschig daherkommt, auch wenn mancher diese Meinung vertritt.
Zuweilen erinnerte mich "The Help" an "Grüne Tomaten", den ich mir wohl auch endlich mal wieder ansehen sollte!

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Martyman

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Bewertung9.5Herausragend

Lustig, traurig, spannend, mitreißend, extrem berührend und einfach nur richtig schönes Kino!
Viel mehr braucht man zu diesem meisterhaft gespielten und wunderbar inszenierten Drama nicht zu sagen. "The Help" ist ein großartiger Beitrag zum Thema Rassismus (in den USA) - perfekte Darsteller rufen in dieser wunderschönen Geschichte so viel Mitgefühl beim Zuschauer hervor - man wird richtig emotional! Ganz großes und bewegendes Drama, eine Geschichtsstunde der besonderen Art.

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Hfonda15

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr guter Film, wenn ich jedoch auch verstehen kann, dass manche ihn für kitschig halten, so ist der Film nicht so dramatisch was das Schicksal der Schwarzen angeht, wie z.B Missisipi Burning und der Streifen hat auch zum Schluss gewisse Längen da die verschiedenen Storys der vielen Charaktere teilweise überladen sind. Die positiven Seiten an diesem Film sind jedoch als erstes die 1a Optik die hier geboten wird, durch die man sich sehr gut in die 60er Jahre versetzt fühlt, was ein toller Soundtrack von Johnny Cash und Bob Dylan noch weiter unterstreichen!
Die Schauspieler fand ich durchweg gut, wenn ich auch das Gehabe der nervigen rassistischen Frauen in ihren Klatschrunden teilweise etwas übertrieben fand.
Der Film legt es nicht so extrem wie andere Streifen darauf an, die schlimme Lage der Afroamerikaner in den 60ern zu schildern, bietet jedoch einige sehr dramatische Szenen die mich zum Teil schon sehr berührt haben.
Die Story ist ganz gut und über die wenigen Längen helfen die guten Darsteller und die tolle Inszenierung der 60er Jahre hinweg, nicht der wichtigste Film der das Thema Rassismus behandelt aber trotzdem empfehlenswert.

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Joone44

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Bewertung9.0Herausragend

„The Help“ ist purer Kitsch. Aber ansehnlicher Kitsch. Und bei so einem großartigen Cast mag man es den Machern gar nicht übel nehmen, dass stellenweise etwas zu dick aufgetragen wurde. Aber alles passt hervorragend zusammen. Der 60er-Look, die berührende Story und sogar Emma Stone, die ich für gewöhnlich nicht leiden kann. Ich war teilweise sogar überrascht, wie unterhaltsam Drehbuchautor und Regisseur Tate Taylor die 140 Minuten Laufzeit spielend einfach füllen konnte, ohne dass die Geschichte tranig ausläuft. Denn obwohl es oft den Anschein hat, dass der Film zu lang gezogen wirkt, macht es letztendlich doch den Eindruck, dass jede Szene ihren Platz verdient hat und im Film drin sein muss. Sicherlich ist „The Help“ etwas gefühlsduselig, aber lange konnte ich nicht mehr so gut während eines Films mitfühlen.
Alles in allem wirklich schönes Genrekino, das brillant gespielt und inszeniert wurde und ganz im Gegensatz zu meinen Erwartungen leichtfüßg und doch tiefgründig an die schreckliche Zeit der Rassentrennung erinnert und zurecht aufmerksam macht.

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Tautou

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Do you ever dream of being someone else?"
Und da steht sie, Aibileen, am Spülbecken, legt ihren Kopf peinlich berührt in ihre Schultern, lächelt verschmitzt wie ein kleines Mädchen, das sie nie sein durfte, und nickt. Es ist diese Eröffnungssequenz, die das Leid der farbigen Hausfrauen vollumfänglich einfängt. Wir blicken auf Jackson, beschauliche Hauptstadt des US-Bundesstaates Mississippi. In den 60er Jahren bestimmen dort die Klasse und die Rasse das Denken der Bürger. Elitäre, einkommensstarke Bürger mit sehr großen Egos und noch größeren Häusern. Um sich der hedonistischen Lebensweise in Gänze hingeben zu können, beschäftigt die Upperclass afroamerikanische Frauen ohne Rechte und Mächte als Dienstmädchen. Stillschweigend wie gedemütigt verrichten diese ihre Arbeit und müssen über sich ergehen lassen, dass ein neues Gesetz die getrennte Toilettenbenutzung regeln soll. Zu denen, die diese Grenze nicht überschreiten wollen, gehört die junge Uni-Absolventin Eugenia, die sich auf der Suche nach journalistischer Anerkennung einem riskanten Projekt widmet: Ein Buch über die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen in Jackson soll viel bewegen und alles ändern. Als zunächst einzige Weiße baut Eugenia eine Freundschaft zu den Dienstmädchen Aibileen und Minny auf, die ihr ihre Geschichten erzählen und einen tiefen Einblick bis weit unter die Oberflächlichkeit ihrer Arbeitgeber bieten. The Help – nach der Romanvorlage „Gute Geister“ von Kathryn Stockett – ist ein Film über Rassismus und Freundschaft. Er ertappt uns dabei, wie wir zwar die Konventionalität der Schickeria verurteilen, uns jedoch sehr schnell selbst in der Reihe der Angeklagten wiederfinden, wenn wir erkennen, wie vorzeitig sich Vorurteile doch festsetzen mögen. Regisseur Tate Taylor erklärt im Making-of, wieso er diese in Teilen autobiografische Geschichte verfilmt hat: Weil es wichtig ist, an diese Menschen zu erinnern. Ein tiefgründiges Werk mit etwas Kitsch, viel Pathos und auch Humor, serviert von einer herausragenden Besetzung. Ein Film, der zeigt, wie es einmal war und wie es nie wieder werden darf. Trotz aller Ambitionen steht nach über zwei Stunden Laufzeit die unangenehme Frage im Raum, welchen Fortschritt wir in unserer pluralistischen Gesellschaft zu verzeichnen haben. "It’s gonna be a long long journey" heißt es im Titellied "The Living Proof". Wie wahr, wie wahr.

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Tautou

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Na, was soll ich denn anderes sagen? Ja, kaufen! Und selbst wenn er dir zu kitschig und zu trändendrüsig erscheint, so ist das Schauspiel von Jessica Chastain ein Genuss :-)


Joone44

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Aber nur weil du es bist...so, genug geschleimt. Der steht jetzt ganz oben auf meiner Bestellliste. :)


craax

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„Dramödie“ triffts ziemlich gut,- mit Betonung auf der Zweiten Silbe. Eindeutig ein Film, kein Anliegen: nette Abendunterhaltung über eine eigentlich selbstverständliche Haltung in einer Frage, die mittlerweile zwar noch vorhanden,- aber ihren gesellschaftsrelevanten Zenit überwunden hat. Kaum jemand selbst in den Südstaaten würde sich noch wie Bryce Dallas Howards‘ Rolle (der Hilly) trauen den offiziellen Ton in die angegebene Richtung zu führen,- denn in der Regel haben solche Charaktere ein sehr feines Gespür -, ja sind geradezu prädestiniert dafür -, die seismographischen Untergrundschwingungen des Zeitgeistes wahrzunehmen und wie ein komplett selbstunwahrnehmlicher Spiegel wiedervorzutäuschen. Rassismus d i e s e r Art ist – ein halbes Jahrhundert später – überwiegend out - und diskreditiert. Heißt nicht, das es keinen Rassismus – der feinen Art, selbst Weiß gegen Schwarz ,- mehr gibt: aber er hat sich vom öffentlich als stinkend Erwiesenen zurückgezogen,- um wirksamer im Hintergrund ergiebigere Fäden zu ziehen. Wie sagte Talleyrand nach der Ermordung des Herzogs von Enghien (durch napoleonische Schergen): „Das ist schlimmer als ein Verbrechen,- das war ein Fehler“. Rassisten zeichnen sich in der Regel nicht durch überragende Intelligenz, Rücksicht und Raffinesse aus; aber was ein taktischer Fehler wäre,- spüren sie in der Regel früher schnüffeliger und genauer, als ihre tendenziell naiven gutwilligen Fraktions-Gegner. Vom Ersaufenden setze dich rechtzeitig ab, willst du nicht mithinabgezogen werden: ist ein Odium, das jeder gebürtige Opportunist (und das sind kernhaft Rassisten) mit der Muttermilch eingesogen hat; und deswegen spüren die gefährlicheren‘ als die bloß tumben Mitläufer, die Hillys aller Couleur, sehr wohl, auf welchen abgefahrenen Zug nicht länger noch aufzuspringen lohnt ; aber keine Sorge; für eine geborene Hilly gibt es immer Ersatz (wie wärs mit islamischen Fundamentalisten?)- (Kommunisten sind ebenfalls over & out -).

So ein Westküsten-Feelgoodmovie bedeutet nicht, das es keinen afro-negiblen Rassismus in USA mehr gäbe; aber er zeigt, welche Linie (momentan) im Besitz des gesellschaftlich formulierten Überbaus ist,- und die Röcke anhat; und das ist gut so. Das es eine so leichte und locker zusammengebackene – und mundige – Mischung jetzt geben kann,- für ein Problem, für das sich vor einem halben Jahrhundert noch unsere Väter – oder Großväter mittlerweile – veritabel umgebracht haben, bis hin zu Präsidenten, dessen Nachfolger sich jetzt gar in Schwarz präsentieren mag. Es ist etwas passiert,- vorangegangen seitdem (und Hollywood kann sagen, einmal, es hat nicht Weniges zu diesem Sinneswandel beigetragen hat durch unendlich viele Schau-Tragödie über zugefügtes schwarzes Leid aus weißem blinden Haß und Ungerechtigkeit - ursprünglicher Verdrängung schlechten Gewissens).

Die anfangs zaghafte Stimme der Umwertung der Werte ist mittlerweile die vernehmlichste im Land geworden,- ohne das bereits ALLES Paletti wäre. Aber das Ziel ist am Horizont sichtbar geworden,- und es dürfte eine überraschende Wendung sein, sein Erreichen jetzt noch aufzuhalten. THE HELP in dieser Dareichungsform ist ein Zeichen erreichten Konsenses und nur noch nachgereichte Formalität. Niemand sollte uns dieses in Rosa getauchte Frauenmovie als revolutionär-feministisches Manifest verkaufen; es ist die satte Bestellung gerodeten Landes in dritter oder vierter Generation; arbeitsintensiv -, aber nicht mehr mit der Mühefron und Leidenshingabe der Pioniere zu vergleichen; ein selbsterfüllender Ablauf mittlerweile. Dieser Film bestätigt : das haben wir bereits geschafft! ,- und das ist gut,- und zu Recht: ein Pausen-Schnäckchen,- das sich die Belegschaft zu diesem Moment,- nach hartem Werkeln, verdient hat. Genießen wir es.
Genug bleibt zu tun; aber am Siebten Tag sollst du ruhn,- und auch einmal, selbst ein anderes Weib der Geschichte, einen Blick zurück werfen dürfen, ohne zur Tränensalzsäule erstarren,- denn hier einmal darf es nicht um Strafe gehen,- sondern um Lohn. Das ist ein guter Feierabend, nach einem langen harten Tag. Oder wie Ringo Starr sagen würde: „It’s been a hard nights day“ .

Noch etwas fällt mir (als älterem Semester) auf: heute darf man zweieinhalb Stunden dafür brauchen (und tut es), wo man früher mit anderthalb auskommen mußte. Der Film als Kunst wird erwachsen; wo ehmals skizziert wurde, wird heute ausgemalt. Wo Nutz-Mosaiken (als Böden beispielsweise) reichten, müssen jetzt Leinwandschaften als Wandbedeckung, für eigenständige, aufwendige Objekte her. Die Kunst bemächtigt sich ihres gesteigerten Bedarfs gemäß auch des Films; sie leistet sich, und sie ist Willens, zu investieren, den geringfügigen Mehraufwand, um aus bloßer angedeuteter Unterhaltung einen ausführlich selbständig funktionierenden Aussagewillen zu formulieren. Kunst ist das geringfügige Mehr an Ornament am Nutzen, den ein bloßes technisches Genügen erfordert; und das bedeutet hier die halbe Stunde mehr, die nötig ist, aus einem Umriß eine Gestalt zu meißeln. Wir begrüßen diese halbe Stunde und sind dankbar bereit für diese Gabe. Lieber ein ausführlich zu einem Guten detaillierter langer Film, als ein bloß Transportzwecken dienlicher (zu) kurzer; denn wessen Körper nachdem wie ein nasser Sack aus dem Gefährt geschaufelt wird, dessen Geist hatte zwischendurch gewiß keine Muße, aus dem Kutschfenster die Aussicht zu genießen. Kunst ist ein gewisses Mehr an Aufwand, der gern als Luxus diffamiert wird. Diese (geringe zusätzliche) Ausführlichkeit ist aber kein Luxus; sie ist das genaue Zungenbein des Zeitreisenden, der tatsächlich von der Stelle kommt. Denn Unterhaltung bestätigt zwar den Augenblick ; Kunst aber die Neige zur Zukunft. ,- der Punkt, der davonrollend Strecke bildet, mit ein wenig (zur Not künstlich herstellbarem) Gefälle, wo Natur nicht reicht : wird aus einem Runden eine R e i s e .

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Shady95

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ausgezeichnet geschrieben und gespielt. Hat mich damals überrascht...

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Commentator

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Bewertung9.0Herausragend

Charakterlich tief geschriebenes Drama, das vor allem von den Darstellern lebt. Würde man laut Drehbuch eher einen Knick erwarten, merkt man das nie, weil wirklich jeder sein schauspielerisches Können abruft. Tolles Drama!

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Timo Ja

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

the help lebt durch seine herausragenden hauptdarsteller. zu recht oscarprämiert!

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CaptainHowdy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Stark gespieltes Drama

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Renato84

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

das ist vielleicht erst der fünfte oder sechste film, der es geschafft hat, mich zum heulen zu bringen ... unglaubliche emotionen, an gewissen stellen witzig, ungemein menschennahe darstellung, brilliante schauspieler ... die realität war mit sicherheit noch brutaler, aber unterm strich ergibt das einen wundervollen film der bestimmt nicht nur was für frauen ist ... großes kino!

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seyonne

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"das ist vielleicht erst der fünfte oder sechste film, der es geschafft hat, mich zum heulen zu bringen ..."

geht mir genau so^^


AcademyAwardFan

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Bewertung9.0Herausragend

Ergreifender und Wunderbarer Südstaatler Drama, mit 2 tollen Schauspielern Viola Davis (Oscar-Nominierung) und Octavia Spencer (Oscar). Packend bis zum Ende

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A.V.

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein bewegender Film, ganz klar.
Jedoch entwickelt sich beim schauen mehr und mehr ein bitterer Beigeschmack.
Der Film ist einfach zu sehr feel-good gegen Ende.
Die Realität war viel grausamer, das muss einem als Zuschauer weiterhin klar sein.
So wirkt der Film etwas, als würde er die Vergangenheit beschwichtigen.

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AgentGuhl86

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Bewertung9.0Herausragend

Oft genug möchte man diesen dämlichen Weibsen, die in ihren Häuschen sitzen, sich die Haare machen und mit ihrem Nullhirn der Meinung sind, sie seien was besseres, ins Gesicht springen und möglichst viel Schaden anrichten. "The Help" beleuchtet ein Problem, das keineswegs der Vergangenheit angehört - der Rassismus. Interessant und abstoßend zugleich ist der Gedanke, einen Menschen nur aufgrund seiner Hautfarbe zu diskriminieren - ihm sogar eine untergeordnete Rolle im menschlichen Dasein einzuräumen. Es ist ein Gedanke zum Gruseln, wenn man bedenkt, dass Rassismus immer noch teil unserer angeblich so modernen Zivilisation ist. Dieses gedankliche Gerüst machen Filme wie "The Help" von Grund auf interessant. Eine junge, freiheitsliebende Journalistin möchte mit dem Schreiben eines anonymen Buches auf die Missstände in einer kleinen Stadt in Mississippi aufmerksam machen. Es gelingt ihr nur schleppend afroamerikanische Haushälterinnen zu mobilisieren, ihr ihre Geschichten zu erzählen. Doch es entwickelt sich - nicht nur das Buch, auch Freundschaften entstehen im Kleinen, frei von Rassismus. Dass dieser Kampf viele Opfer - physisch, psychisch und sozial - brachte, wird auch in "The Help" angedeutet. Insgesamt lebt der Film von seiner authentischen und sehr persönlich erzählten Geschichte, die die alltäglichen Gefühle des Lebens in dieser pervers-sozialen Kleinstadt widergibt. Ein sehr gelungenes Schauspielensemble sowie bewegende Töne des Komponisten Thomas Newman machen "The Help" zu einer bewegenden, sehr schönen Filmerfahrung, die auf ein Thema aufmerksam macht, das eigentlich kein Thema sein dürfte.

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Lester Burnham

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Bewertung7.5Sehenswert

Lebensnahe und warmherzige Tragikomödie, die mühelos den Spagat zwischen Drama und Witz schafft und immer den richtigen Ton trifft. Das Herzstück von "The Help" sind ganz klar die Darstellerinnen. Gerade die beiden Afroamerikanerinnen - Octavia Spencer und Viola Davis - waren richtig klasse. Aber auch Bryce Dallas Howard als versnobbte Vorstadt-Tussi oder Jessica Chastain als aufgeweckte, zum Teil hysterische Blondine darf man nicht außer Acht lassen.
Fazit: Ein Film, der trotz (oder gerade wegen) der politischen und gesellschaftlichen Problematik dank Witz und Charme rundum bestens unterhält.

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Prechtl

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Und diese Emma Stone nervte irgendwie bzw. ist im restlichen Cast gnadenlos untergegangen.


Lester Burnham

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Na, als nervend empfand ich sie gar nicht mal. Wie du schon sagst, konnte sie gegen die vier genial aufspielenden Mädels wenig ausrichten... Aber charmant fand ich sie schon. :)


Daniel Schmuck

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Bewertung9.0Herausragend

"Frauenfilm!", Hat meine Freundin zu mir gesagt als ich mir "The Help" mit ihr anschauen wollte. Naja, hat zwar ein bisschen gedauert bis ich mir den Film letztendlich alleine angesehen hab. Sie weiß gar nicht mal was sie mit diesem super Film verpasst....! Und ich denke nicht, dass zu viel schwarz-weiß Malerei getrieben wird. Denn schließlich gibt es im Film (wie es damals auch in Wirklichkeit gab) solche und solche Leute. Und diese beiden Seiten werden im Film eben ganz gut dargestellt.

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Deepflight

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Ja so sind sie die Frauen von heute, nichts übrig für Kultur!


AcademyAwardFan

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@Deepflight: Genau


Shalashaska

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Bewertung7.5Sehenswert

"Eat my shit!"
Der Film hat mich im O-Ton wunderbar unterhalten, aber ob ich damit die eigentliche Botschaft empfangen habe?
Ich werde mir mal den Roman besorgen....

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TheNumber

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Bewertung9.5Herausragend

Ich fand den Film super. Die Handlung ist sowohl spannend als auch bewegend, die schauspielerischen Leistungen von Viola Davis und Octavia Spencer als auch von Emma Stone fand ich sehr stark. Die oft vorgeworfene "Schwarz-Weiß-Malerei" seh ich zwar auch, empfinde sie aber als passend, weil es nun einmal so ähnlich passiert ist, außerdem sind nicht alle Weißen schlecht und alle Schwarzen gut. Einer meiner Favoriten der Oscar Best Films 2012. Kann ich echt empfehlen...

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