Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende
Ningen no jôken (1961), Laufzeit 143 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Kinostart 11.05.1962
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von Masaki Kobayashi, mit Tatsuya Nakadai und Michiyo Aratama
Mit Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende bringt Regisseur Masaki Kobayashi seine gefeierte Trilogie zu einem verstörenden Ende. Der japanische Soldat Kaji (Tatsuya Nakadai) landet als Kriegsgefangener in einem sovietischen Gulag. Der Intellektuelle mit linken Sympathien erlebt hier, wie wenig seine einstigen marxistischen Ideale mit der Realität in einem sovietischen Kriegsgefangenenlager zu tun haben, wo Folter und Sadismus an der Tagesordnung sind.
Cast & Crew
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Masaki Kobayashi
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Tatsuya Nakadai
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Michiyo Aratama
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Kazuo Kitamura
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kitagô Sôchô
Regie
Schauspieler
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Zenzo Matsuyama
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Koichi Inagaki
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Masaki Kobayashi
- Genre
- Drama, Anti-Kriegsfilm
- Zeit
- 1940er Jahre
- Ort
- Japan, Kriegsgefangenenlager
- Handlung
- Folter, Gulag, Japaner, Japanisches Militär, Klassiker, Kriegsgefangenenlager, Kriegsgefangener, Pazifismus, Sadismus, Sowjetische Truppen, UdSSR
- Stimmung
- Ernst, Traurig, Verstörend
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Drehbuch
Filmdetails Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende
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Kommentar — Film: Barfuß durch die Hölle, 3. Teil: ...und dann kam das Ende
Kommentar schreibenTyler__Durden 2010/09/14 13:16:08
Kommentar löschen"Man is not poetry and morality, he’s just a lumpy mass of lust and greed that absorbs and excretes."
Die Bilanz dieser Odyssee durch die Menschliche Verfassung könnte deprimierender, zugleich aber kaum ehrlicher, nicht sein. Und kaum besser. Was Kobayashi uns mit den letzten drei Stunden dieses wahrlich großartigem Wunderwerk des (Japanischen) Films zeigt ist die brutale Wahrheit. Nicht etwa über Krieg oder Politik. Diese Aspekte bieten nur den Rahmen für Kobayashis, aus der Vorlage entnommenen, Tragik. Der Tragik eins Menschen der versucht seine Menschlichkeit der inhumanen Situation welcher er ausgeliefert ist anzupassen. Sie aber nicht aufzugeben. Doch sind die Bedingungen - Konditionen - der Welt, der Zeit, des Krieges keine welche sich mit seinem Humanismus decken können. Der Weg wird nicht in einem Happy End enden oder in Glückseligkeit. Er wird im Wahnsinn getaucht und allein in der Dunkelheit enden mit den moralischen und ethischen Vorstellungen zertrümmert. Das mag jetzt nach Zynismus klingen oder Pessimismus? Nun nach diesem Film. Nein nach dieser Erfahrung sind diese Eigenschaften zusammen mit tiefer Trauer das einzige was bleibt. Kobayashi ist es hier gelungen besser als kaum einem Filmemacher vor oder nach ihm, an dem Leidensweg eines einzelnen dessen Versuche ein guter Mensch zu bleiben durch externe Beschaffenheiten mit jedem Schritt verringert werden ein Portrait, nicht etwas wie angesprochen über den Krieg als solches, sondern um die internen psychologischen Anstrengung dieses Menschen offen zu legen. Sie darzustellen. Kajis Geschichte durch diesen Epos ist eine Geschichte des Scheiterns. The Human Condition? Indeed it is....
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