The Impossible - Kritik

ES/US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Katastrophenfilm, Kinostart 31.01.2013

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    "The Impossible" ist ein inszenatorisch eindrucksvolles Drama über die Tsunamikatastrophe 2004 in Südostasien, mit im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Szenen. Hauptaugenmerk gilt einer fünfköpfigen Familie, die nachdem eine riesige Welle ihr Badehotel überflutet hat voneinander getrennt wird. Leider wird abseits der Eltern und ihren drei Söhnen das Elend der Einheimischen weitestgehend ausgeblendet und stattdessen auf ein versöhnliches Happy End der Familie hingearbeitet. Das hinterlässt durchaus einen faden Beigeschmack. Aber wenn man sich damit anfreunden kann, das die Prioritäten eben anders verteilt wurden, leidet man unaufhörlich mit der Familie mit. Das liegt vornehmlich an Naomi Watts vortrefflicher Leistung, genauso wie der von Tom Holland. McGregor bleibt dagegen leider etwas blass. Ein insgesamt sehr bewegender Film.

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    • 10

      Unglaublich mitreißender und schonungsloser Katastrophenfilm über eine wahre Begebenheit. Grandiose Schauspielleistungen und packender Soundtrack... Meisterwerk.

      • 8

        Von so einem Meisterwerk der Katastrophenfilme könnte sich Roland Emmerich wirklich eine Scheibe abschneiden!
        Statt dass der Fokus auf die (in dem Film sehr brillant inszenierte) Zerstörung liegt, wird jeder wahrlich zu Tränen gerührt sein, wenn man mit ansieht, was die Menschen alles ertragen mussten bei dieser Jahrhundertwelle!
        Und dass dies auch noch nach einer wahren Geschichte handelt, verstärkt unsere Tränendrüsen!
        Und wären die Schauspieler nicht so gut gewesen, wie z.B. Star-Neuzugang Tom Holland wäre der Film nur halb so gut geworden.
        Naomi Watts gewann zu Recht den Oscar und Ewan McGregor ist wie immer der Wahnsinn!
        Sie spielen nicht nur das tragische Erlebnis der Familie nach, sie SIND diese Familie!
        Es fließen Tränen, es wird gelitten, es ist einfach glaubhaft!
        Und niemals werde ich die Gänsehaut vergessen als der Tsumami im Film erschien. Und das ist wirklich sehr heftig inszeniert! Es gibt wirklich einen Grund, warum der Film ab 12 Jahren freigegeben ist!
        Und die Welle wurde auch hauptsächlich mit echtem Wasser gedreht und wurde so gut wie fast nie animiert! Das macht sie auch wirklich glaubhaft und sieht besser aus als jede CGI-Zerstörungsorgie!
        Absolute Perle in einem tiefen Ozean der Meisterwerke!
        Ich gebe den Film einen Daumen hoch!

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        • 7

          So schwer es für jemanden, der solch eine Katastrophe nicht selbst erlebt hat, auch ist, sich dies vorzustellen, die Bilder und Imprssionen, die The Impossible vermitteln, sind schon extrem stark. Die Gewalt des Wassers, die Verzweiflung und das Chaos hinterher. Wirklich eine beeindruckende Inszenierung, die wohl keinen Zuschauer kalt lässt.

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          • 8
            Anakin68 23.06.2015, 20:23 Geändert 23.06.2015, 20:23

            Hat mir sehr gefallen, schöne Atmosphäre, gute Schauspieler, gute Effekte, mitfühlende Geschichte: Passt alles.

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            • 7 .5

              Bei Katastrophenfilmen hat man normalerweise tausende von Leuten, die wie die Fliegen abkratzen und einen strahlenden Helden, der ohne Kratzer rauskommt und höchstens noch ein paar rettet. Das gibt dann Gelegenheit zu majestätischen CGI-Zerstörungsorgien und hilft dem Protagonisten, den Love Interest zu kriegen, aber mit der Realität hat das natürlich nichts zu tun.

              Bei"The Impossible" ist das anders. Da ist man an der Katastrophe mitsamt der dazugehörigen Verzweiflung und Angst so nah dran, wie es im Kino nur möglich ist. Was womöglich noch nicht einmal besonders nah ist. Aber näher will man auch nicht ran...

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              • 9

                Wer erinnert sich nicht an die Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004?
                Trotz meines jungen Alters damals, brannten sich diese Bilder in meinen Kopf ein. Es sind vage Erinnerungen an Filmaufnahmen von verzweifelte Menschen, die um Hilfe schreien und die um das Überleben kämpfen.
                Bis heute zählt diese Katastrophe zu den Schlimmsten der Neuzeit mit einem tragischen Verlust von ca. 200.000 Menschen.

                So erlebte es auch eine spanische Familie, die in Thailand einen Familienurlaub machen wollten.

                Inszeniert wird die Geschichte dieser Familie in diesem authentischen Film, der sehr ans Herz geht. Die beiden Hauptdarsteller spielen hervorragend, besonders Naomi Watts sticht heraus und überzeugt als verzweifelte, stark verletzte Mutter, die um ihr Leben kämpft.
                Auch die Darsteller der Kinder spielen sehr überzeugend.
                Feuchte Augen sind vorprogrammiert. Einziger Kritikpunkt ist der etwas schnulzig-kitschige Schluss, der aber von kurzer Dauer ist.

                Ein dramatischer und authentischer Film, der einen wahren Leidensweg erzählt und den Zuschauer geschockt, erschrocken aber auch erleichtert zurücklässt.

                10
                • 8

                  So einen Katastrophenfilm schaue ich mir 10 x lieber an als irgendwelche "2012" oder "San Andreas". Auch wenn ich danach einen Kloß im Hals hatte.
                  Naomi Watts und Tom Holland aber auch Ewan McGregor spielen einfach um ihr Leben.

                  • 6 .5

                    Ein schockierender, wuchtiger und emotionaler Film, der auch gerade gegen Ende nochmal stark auf die Tränendrüse drückt. Toll gefilmter und super gespielter Katastrophen Film. Als Kritikpunkt würde ich maximal anmerken, das der Film doch sehr mit Scheuklappen durch die Katastrophe, die Konsequenzen und den Menschen ging. Diese Konzentration auf eine Familie ist gut und schön. Wenn ich mich aber am Anfang beim Tsunami frage, "sind da keine anderen Menschen in den Wasser massen?", dann haut da was nicht hin. Aber ansonsten ein sehr bewegender Film.

                    • 4 .5
                      HansNase 25.05.2015, 12:11 Geändert 25.05.2015, 12:13

                      Rund 200.000 Menschen starben am 26. Dezember 2004 bei einer Katastrophe, die im Englischen auch als "Boxing-Day-Tsunami" bekannt ist. Für einen Film darüber ist es günstiger, sich auf eine reale Begebenheit zu stützen, um nicht in der Luft zerrissen zu werden. In "The Impossible" ist das die wahre Geschichte der spanischen Familie Belón, die hier als amerikanische Familie Bennett auftritt. Obwohl der Anblick des Tsunamis selbst nur einen kleinen Teil des Films ausmachen würde, war dessen Inszenierung einer der wichtigsten Aspekte. Denn in diesem Punkt kann der Regisseur das Meiste falsch machen. Manch einer würde die Wassermassen gar nicht erst zeigen, um jegliche Diskussion über Effekthascherei im Keim zu ersticken. Doch wie soll man so die Verblüffung, die Furcht und das Entsetzen der Beteiligten einfangen und nachvollziehen? Manch anderer akquirierte dagegen die Pixel-Zauberer von "Findet Nemo" bis "2012", um sich an der perfekten Welle und ihrer tödlichen Wucht zu ergötzen. Juan Antonio Bayona geht einen Mittelweg. Viele Einstellungen wurden in einem großen Wassertank gedreht, auf digitale Wellenkämme wurde verzichtet. Das sieht glaubwürdig aus, doch die beschränkten Mittel zwingen die Macher zu bestimmten Kameraperspektiven und Schnitten, die ein subjektives Erleben der Katastrophe verhindern.
                      Als die Überflutung vorüber war, dürfte sich den Betroffenen ein dystopisches Bild des Schreckens geboten haben. Im Film dagegen wird das eher an den Rand gestellt oder anhand von Szenen abgehandelt, die in jedem anderen x-beliebigen Film zu sehen sein könnten. Eine innovative Neuerfindung des Kinos für das Zeigen einer solchen Katastrophe wäre wohl auch vermessen. Nur blöd, dass die Konventionen so schäbig sind, an die sich der Film stattdessen anschmiegt. "The Impossible" möchte die Hilfsbereitschaft und Selbstlosigkeit der vielen Leute vor Ort von damals würdigen. Allerdings klammert Bayona die zahllosen Todesopfer viel zu konsequent aus. Man erhält den Eindruck, er wolle der Welle gleich mit dafür danken, dass sie Solidarität und Hedonismus über die Menschen gebracht habe. Das ist Unsinn, natürlich, viel eher hat der Regisseur im Angesicht der verrückten, aber fast schon "zu filmtauglichen" Geschichte sich in fragwürdige Prioritäten verloren. [SPOILER] Im Schlussspurt zeigt das Drama mit pathetisch großem Anlauf, wie die Bennetts zueinanderfinden, um dann in schmalzige Musik auszufransen und sich somit trotz spanischer Produktion nur üblen Hollywood-Regeln anzubiedern. [SPOILERENDE] „The Impossible“ zeigt das Geschehen leider eben nicht als „Das Unmögliche“, sondern als „Das schmierig Romantische“.

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                      • 5 .5
                        RoboMaus 10.05.2015, 13:08 Geändert 10.05.2015, 13:28

                        'The Impossible' überzeugt vor allem durch die herausragende schauspielerische Leistung von Naomi Watts und die realistische Inszenierung der Flutkatastrophe. Doch ob wahr oder nicht - die unglaubwürdig erscheinende und teilweise kitschige Story ist einfach zu dünn, um über zwei Stunden zu interessieren oder gar Spannung zu erzeugen. Dazu ist sie stellenweise kaum nachvollziehbar: (SPOILER:) ein Familienvater überlässt seine zwei traumatisierten Kinder (5 und 7 J.) ihrem ungewissen Schicksal auf einem Sammeltransport, nur um allein nach seiner Frau und einem weiteren Kind in der verwüsteten Landschaft zu suchen. Obwohl die Chance, sie dort zu finden gegen null geht und obwohl überall schon Suchtrupps die Gegend nach Überlebenden durchkämmen. Welch ein Held. Dennoch konzentriert er sich im Verlauf nur auf die Krankenhäuser, wohin er seine beiden Kinder auf der Suche ohne Weiteres hätte mitnehmen können. Natürlich findet sich die ganze Famile wie durch ein Wunder genau vor dem Krankenhaus wieder, in dem seine Frau liegt, und natürlich nur weil der Kleinste ausgerechnet dort vom Laster springt um zu pinkeln (SPOILER ENDE). Warum auch nicht? Ein Sechser im Lotto ist auch nichts Ungewöhnliches, ausser man kreuzt nur fünf Zahlen an....

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                        • 8

                          "Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen – unvermögend, aus ihr herauszutreten ... und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort ... bis wir ermüdet ihrem Arm entfallen" - Goethe

                          Ein ergreifender und schockierender Film über eine Familiengeschichte innerhalb einer unvorstellbaren Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes. Drei herausragende Hauptdarsteller verleihen ihren Rollen ein Höchstmaß an Authentizität.

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                          • 9

                            richtig guter film und auch sehr gut gemacht handlung absolut klasse man fühlt in dem film richtig mit und kann sich so in die menschen die damals 2004 dabei waren gut hineinversetzen

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                            • 5 .5

                              Ein Film wie The Impossible ist nicht leicht zu bewerten. Allgemein werden Filme über Katastrophen nie ihren Opfern gerecht. Ich behaupte auch, dass das das nicht möglich ist.
                              Nun zu schreiben, The Impossible sei ein schlechter Film, wäre falsch. Denn der Film schafft es durchaus einen mitzunehmen, einem die Katastrophe näher zu bringen, aber sie nicht vollkommen zu erfassen. Die Schauspielleistungen sind solide, die Effekte realistisch. Aber reicht das, trotz der blutigen, erbarmungslosen Szenen, dem Film etwas wahres zu geben?
                              Wahre Geschichte hin oder her - was mich einfach massiv stört ist die Aussage, die mit einer Selbstverständlichkeit sondergleichen dargestellt wird! (Nicht einen Moment kritisch!)
                              Der reiche Amerikaner fliegt, dank guter Reiseversicherung bei Zürich, im Privatjet nach Singapur. Er kann dem Elend entfliehen! Wie leicht es doch ist, sich in ein Flugzeug zu setzen und einfach WEG zu fliegen. Nach Singapur, wo man dann medizinisch Top versorgt wird. Hach! Alle haben sich wiedergefunden, alle haben sich liebt! Ende gut, alles gut?
                              Wohl eher nicht.
                              Denn was ist mit den Einheimischen, den Menschen, die ALLES verloren haben? Die nicht einfach WEG können? Die ihre Familie, ihr zu Hause, ihre Arbeit, ja eigentlich ihr Leben verloren haben? Die nun bei Null stehen. Die niemand sucht und auf die niemand wartet, weil es niemanden mehr gibt?
                              Diese Aspekte beleuchtet The Impossible nicht.
                              Stattdessen leiden wir mit den Touristen mit, deren Luxusurlaub sich innerhalb weniger Sekunden in einen Albtraum verwandelt.
                              Aber mit dem Rest nicht.

                              • 9
                                Melcon 17.02.2015, 20:53 Geändert 17.02.2015, 21:05

                                Es steht außer Frage, dass man einen solchen Film zwiegespalten ran gehen sollte, weil die Sensationslust bei einem solchen Drama wie den Tsunami Thailand 2004, der mediale Hype fragwürdig stehen bleibt. Auf der anderen Seite muss ich aber gestehen das mich kaum eine Naturgewalt so fasziniert wie ein Tsunami, dabei geht es mir nicht um das mögliche menschliche Drama, oder die Opferzahlen von 2014, sondern diese Urgewalt an sich, und wie man sich selbst ihr Stellen würde, sollte sie einen unmittelbar treffen.
                                Einen Hollywoodfilm darüber, sah ich nach den üblichen Genre-Filmen daher sehr skeptisch und gerade der Trailer lässt einen schrecklichen Film vermuten. Doch "The Impossible" ist ein ehrlicher Film der darauf Bedacht ist das Leid der Menschen einfühlsam wieder zu geben.
                                Das wirkliche Drama, neben dem Tod, der vielfach zerrissene Bund der Menschen der damals der Bildgewalt zum Opfer viel, wurde hier eindrucksvoll verfilmt. Vor allen "Naomi Watts" spielte die sorgende Mutter mit solcher Hingabe, da gab es Stellen die waren so bewegend, das Worte nichts wieder geben könnten.
                                Der Film hat auf jeden Fall seine Berechtigung, er schafft selbst nachträglich Empathie, für all die anderen großen Katastrophen, die sind und kommen. "The Impossible" steht nicht nur für den Tsunami 2014, er steht vielmehr für das unermessliche Leid, wenn der Bund einer Familie urplötzlich droht zu brechen, oder gebrochen wird.

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                                • 9

                                  Hat mich berührt, is nich einfach. Und plötzlich ist diese Katastrophe mehr als nur ein Beitrag in den Nachrichten.

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                                  • 8 .5

                                    Selten einen Film gesehen, der mich so berührt hat. Das Schicksal der Familie geht einem sehr nah, unglaublich was die Menschen da durchmachen mussten. Der Film fängt dieses beängstigende Szenario sehr gut ein und der Cast überzeugt auf ganzer Linie. Großartig!

                                    • 7

                                      Basierend auf einer wahren Begebenheit zeigt "The Impossible" sehr imposant die heranrollende und alles überflutende Tsunami-Welle. Im anschliessenden Drama steht vor allem die überlebende britische Familie im Mittelpunkt. Die schwer getroffene Bevölkerung wir hier praktisch gar nicht gezeigt, sondern nur einzelne kurz angeschnittene Schicksale anderer Touristen. Vor allem hat mich Tom Holland als ältester Sohn Lucas mit seinem sehr emotionalen, aber nie kitschigen Schauspiel beeindruckt. Dass Naomi Watts in diesem Film als beste Schauspielerin für den Oscar nominiert wurde, unterstreicht auch ihre schauspielerische Leistung. Wer sich für das Schicksal dieser britischen Touristenfamilie interessiert, findet mit "The Impossible" einen sehenswerten Film.

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                                      • 7 .5
                                        REDDF1VE 20.11.2014, 00:12 Geändert 20.11.2014, 00:15

                                        Glaubhaft gespielt, die Dramatik, gerade die des Suchens, kommt gut rüber und die einfallende Flut ist für einen Film, der sicherlich kein gewaltiges Blockbuster-Budget verschlungen hat, optisch beeindruckend umgesetzt. Leiden tut der Film nur etwas daran, dass die Story aufgrund des bekannten Ereignis geradezu zwangläufig ein wenig vorhersehbar ist. Und auch dadurch, dass das Leid der einheimischen Bevölkerung eigentlich eher nur angedeutet wird, wirkt der Film in Anbetracht der realen Katastrophe fast ein wenig zu harmlos und "Hollywood"-haft inszeniert. Dennoch: Gut ist der Film trotzdem.

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                                        • 6

                                          Britische Touristenfamilie gerät in die Tsunamikatastrophe vom Dezember 2004 und überlebt wie durch ein Wunder. Ein Katastrophenfilm, der packend gestaltet und mit Naomi Watts und Ewan McGregor hochkarätig besetzt ist, aber zwiespältige Gefühle hinterlässt: weil die schreckliche Realität dieser Naturkatastrophe mit dem »kulinarischen« Aspekt mvon Katastrophenfilmen kollidiert und weil der erzählerische Fokus auf die Touristenfamilie das Ganze der Katastrophe, vor allem das Leid der Einheimischen ausblendet. [Rainer Gansera]

                                          • 8 .5

                                            Der Film basiert auf einer wahren Geschichte einer Familie die den Tsunami in Thailand sprichwörtlich hautnah miterlebt hat. Wie viel Wahrheit es nun im Film hat, merkt man schon wenn die Monsterwelle das Hotel stürmt. Wenn man die Bilder im Film mit den bekannten Aufnahmen auf Youtube vergleicht merkt man schnell: "Willkommen in Hollywood"! Spricht, das ganze wurde natürlich Efekttechnisch und emotional aufgeblasen bis die Linse platzt!

                                            Warum ich den Film trotz Klischee Emotionen so gut finde? Nun, er ist einfach verdammt gut gespielt! Naomie Watts zeigt eine wirklich Oscar würdige Leistung, aber auch die anderen Darsteller geben sich alle Mühe nicht zu künstlich zu wirken. Kurz, man nimmt jedem Protagonisten das Leid auch wirklich ab, und das ist es doch was ein Film bewirken sollte, dass man sich in die Figuren hineinversetzen kann.

                                            Dazu wird das Elend der (mehrheitlich) Touristen schonungslos dargestellt. Und so manche Szenen sind näher an der Schock- oder Ekelgrenze, als die meisten Splatter und- Horrofilme! (Anm. Ich fand den Film an manchem Stellen ekliger als die neue Evil Dead Verfilmung, die ja so gross als Schocker angekündigt wurde)

                                            Endlich mal ein Film bei dem ich über das Happy End wieder richtig froh war und welches ich ganz und gar nicht aufgesetzt fand! Man kann natürlich darüber streiten ob andere Länder vom Tsunami stärker betroffen waren, ob die (armen) Einheimischen der betroffenen Gebiete nicht, mehr zu leiden hatten als die (reichen) Touristen. Aber man sollte die ganze Story einfach als ein winziges Puzzlestück des grossen Leides sehen, dass dort wohl alle Menschen erfahren haben.

                                            Für mich ein sehr emotionaler Kommerz Film, den ich jedem der auf gute Katastrophen Filme oder guten Dramen steht nur ans Herz legen kann.
                                            Dass auch Kitsch dabei ist und der Film natürlich an manchen Stellen (zwecks Unterhaltungswert) schamlos übertreibt, verzeit man Ihm dabei gerne!

                                            Gibt von mir 8.5 von 10 Urlaube

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                                            • 3 .5

                                              war ganz ok...aber irgendwie nicht mein film.

                                              • 9

                                                Der Film zeigt eindrucksvolll die Katastrophe vom Tsunami am 26. Dezember 2004.

                                                Die Geschichte wird rasch aber auf den Punkt erzählt. Schon bevor der Tsunami überhaupt kommt ist der Film spannend und punktet mit wunderschönen Aufnahmen. Dann nimmt die Zerstörung ihren Lauf.

                                                Klar gehört zum viel Dramatik und Gefühle. Vielleicht fliessen ein paar Zuschauer die tränen. Aber für mich ist das kein Kritikpunkt. Man stelle sich vor, man ist selber dabei wenn sowas passiert. Da siehts nicht anders aus!

                                                Die Schauspieler sind top. Kritik gibt für mich für das ein bisschen zu einfache Ende und einige Längen im Film.

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                                                • 5

                                                  Weihnachten 2004: Während Teile der Erdbevölkerung das Weihnachtsfest feiert, rollt auf Thailands paradiesisch anmutende Küstenregion ein todbringender Tsunami zu, der in der Folge schätzungsweise 230.000 Menschen das Leben kosten sollte. Die brachiale, alles vernichtende Naturgewalt, wird ungemein eindrucksvoll dargestellt. Das qualvolle Leiden der Überlebenden wird sodann auch stilvoll mit einem wunderschönen Score unterlegt, der mächtig auf die Tränendrüse drückt.

                                                  Soweit, so gut! Nur entwickelt sich die Such- und Wiederfindungsaktion der voneinander getrennten amerikanischen fünfköpfigen Familie - auch wenn sie auf einer wahren Begebenheit beruhen mag, worauf wiederholt hingewiesen wird, um den dramatischen Aspekt noch gefühlsechter zu machen -, zu einer feuchten Angelegenheit, für alldiejenigen, die für derartige Filme empfänglich sind. Zudem dürfte sich wohl jeder Taschentuchfabrikant über diesen filmischen Tränenzieher gefreut haben. Ich will gar nicht leugnen, dass sich auch mir während der ersten halben Stunde hier und da die Härchen aufstellten, nur ist mir die Aufbereitung der Naturkatastrophe im weiteren Verlauf eine Spur zu kitschig geraten, sodass ich mir diesen Film nicht unbedingt ein weiteres Mal ansehen würde.

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                                                  • 6 .5

                                                    Für alle, denen der hier zu kommerziell ausbeutend ist, sei folgender Film ans Herz gelegt:
                                                    http://www.moviepilot.de/movies/tsunami-das-leben-danach