The Impossible - Kritik

ES/US 2012 Laufzeit 114 Minuten, FSK 12, Drama, Katastrophenfilm, Kinostart 31.01.2013

  • 8

    "Natur! Wir sind von ihr umgeben und umschlungen – unvermögend, aus ihr herauszutreten ... und unvermögend, tiefer in sie hineinzukommen. Ungebeten und ungewarnt nimmt sie uns in den Kreislauf ihres Tanzes auf und treibt sich mit uns fort ... bis wir ermüdet ihrem Arm entfallen" - Goethe

    Ein ergreifender und schockierender Film über eine Familiengeschichte innerhalb einer unvorstellbaren Tragödie unvorstellbaren Ausmaßes. Drei herausragende Hauptdarsteller verleihen ihren Rollen ein Höchstmaß an Authentizität.

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    • 9

      richtig guter film und auch sehr gut gemacht handlung absolut klasse man fühlt in dem film richtig mit und kann sich so in die menschen die damals 2004 dabei waren gut hineinversetzen

      • 5 .5

        Ein Film wie The Impossible ist nicht leicht zu bewerten. Allgemein werden Filme über Katastrophen nie ihren Opfern gerecht. Ich behaupte auch, dass das das nicht möglich ist.
        Nun zu schreiben, The Impossible sei ein schlechter Film, wäre falsch. Denn der Film schafft es durchaus einen mitzunehmen, einem die Katastrophe näher zu bringen, aber sie nicht vollkommen zu erfassen. Die Schauspielleistungen sind solide, die Effekte realistisch. Aber reicht das, trotz der blutigen, erbarmungslosen Szenen, dem Film etwas wahres zu geben?
        Wahre Geschichte hin oder her - was mich einfach massiv stört ist die Aussage, die mit einer Selbstverständlichkeit sondergleichen dargestellt wird! (Nicht einen Moment kritisch!)
        Der reiche Amerikaner fliegt, dank guter Reiseversicherung bei Zürich, im Privatjet nach Singapur. Er kann dem Elend entfliehen! Wie leicht es doch ist, sich in ein Flugzeug zu setzen und einfach WEG zu fliegen. Nach Singapur, wo man dann medizinisch Top versorgt wird. Hach! Alle haben sich wiedergefunden, alle haben sich liebt! Ende gut, alles gut?
        Wohl eher nicht.
        Denn was ist mit den Einheimischen, den Menschen, die ALLES verloren haben? Die nicht einfach WEG können? Die ihre Familie, ihr zu Hause, ihre Arbeit, ja eigentlich ihr Leben verloren haben? Die nun bei Null stehen. Die niemand sucht und auf die niemand wartet, weil es niemanden mehr gibt?
        Diese Aspekte beleuchtet The Impossible nicht.
        Stattdessen leiden wir mit den Touristen mit, deren Luxusurlaub sich innerhalb weniger Sekunden in einen Albtraum verwandelt.
        Aber mit dem Rest nicht.

        • 9
          Melcon 17.02.2015, 20:53 Geändert 17.02.2015, 21:05

          Es steht außer Frage, dass man einen solchen Film zwiegespalten ran gehen sollte, weil die Sensationslust bei einem solchen Drama wie den Tsunami Thailand 2004, der mediale Hype fragwürdig stehen bleibt. Auf der anderen Seite muss ich aber gestehen das mich kaum eine Naturgewalt so fasziniert wie ein Tsunami, dabei geht es mir nicht um das mögliche menschliche Drama, oder die Opferzahlen von 2014, sondern diese Urgewalt an sich, und wie man sich selbst ihr Stellen würde, sollte sie einen unmittelbar treffen.
          Einen Hollywoodfilm darüber, sah ich nach den üblichen Genre-Filmen daher sehr skeptisch und gerade der Trailer lässt einen schrecklichen Film vermuten. Doch "The Impossible" ist ein ehrlicher Film der darauf Bedacht ist das Leid der Menschen einfühlsam wieder zu geben.
          Das wirkliche Drama, neben dem Tod, der vielfach zerrissene Bund der Menschen der damals der Bildgewalt zum Opfer viel, wurde hier eindrucksvoll verfilmt. Vor allen "Naomi Watts" spielte die sorgende Mutter mit solcher Hingabe, da gab es Stellen die waren so bewegend, das Worte nichts wieder geben könnten.
          Der Film hat auf jeden Fall seine Berechtigung, er schafft selbst nachträglich Empathie, für all die anderen großen Katastrophen, die sind und kommen. "The Impossible" steht nicht nur für den Tsunami 2014, er steht vielmehr für das unermessliche Leid, wenn der Bund einer Familie urplötzlich droht zu brechen, oder gebrochen wird.

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          • 9

            Hat mich berührt, is nich einfach. Und plötzlich ist diese Katastrophe mehr als nur ein Beitrag in den Nachrichten.

            1
            • 8 .5

              Selten einen Film gesehen, der mich so berührt hat. Das Schicksal der Familie geht einem sehr nah, unglaublich was die Menschen da durchmachen mussten. Der Film fängt dieses beängstigende Szenario sehr gut ein und der Cast überzeugt auf ganzer Linie. Großartig!

              • 7

                Basierend auf einer wahren Begebenheit zeigt "The Impossible" sehr imposant die heranrollende und alles überflutende Tsunami-Welle. Im anschliessenden Drama steht vor allem die überlebende britische Familie im Mittelpunkt. Die schwer getroffene Bevölkerung wir hier praktisch gar nicht gezeigt, sondern nur einzelne kurz angeschnittene Schicksale anderer Touristen. Vor allem hat mich Tom Holland als ältester Sohn Lucas mit seinem sehr emotionalen, aber nie kitschigen Schauspiel beeindruckt. Dass Naomi Watts in diesem Film als beste Schauspielerin für den Oscar nominiert wurde, unterstreicht auch ihre schauspielerische Leistung. Wer sich für das Schicksal dieser britischen Touristenfamilie interessiert, findet mit "The Impossible" einen sehenswerten Film.

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                • 7 .5
                  REDDF1VE 20.11.2014, 00:12 Geändert 20.11.2014, 00:15

                  Glaubhaft gespielt, die Dramatik, gerade die des Suchens, kommt gut rüber und die einfallende Flut ist für einen Film, der sicherlich kein gewaltiges Blockbuster-Budget verschlungen hat, optisch beeindruckend umgesetzt. Leiden tut der Film nur etwas daran, dass die Story aufgrund des bekannten Ereignis geradezu zwangläufig ein wenig vorhersehbar ist. Und auch dadurch, dass das Leid der einheimischen Bevölkerung eigentlich eher nur angedeutet wird, wirkt der Film in Anbetracht der realen Katastrophe fast ein wenig zu harmlos und "Hollywood"-haft inszeniert. Dennoch: Gut ist der Film trotzdem.

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                  • 6

                    Britische Touristenfamilie gerät in die Tsunamikatastrophe vom Dezember 2004 und überlebt wie durch ein Wunder. Ein Katastrophenfilm, der packend gestaltet und mit Naomi Watts und Ewan McGregor hochkarätig besetzt ist, aber zwiespältige Gefühle hinterlässt: weil die schreckliche Realität dieser Naturkatastrophe mit dem »kulinarischen« Aspekt mvon Katastrophenfilmen kollidiert und weil der erzählerische Fokus auf die Touristenfamilie das Ganze der Katastrophe, vor allem das Leid der Einheimischen ausblendet. [Rainer Gansera]

                    • 8 .5

                      Der Film basiert auf einer wahren Geschichte einer Familie die den Tsunami in Thailand sprichwörtlich hautnah miterlebt hat. Wie viel Wahrheit es nun im Film hat, merkt man schon wenn die Monsterwelle das Hotel stürmt. Wenn man die Bilder im Film mit den bekannten Aufnahmen auf Youtube vergleicht merkt man schnell: "Willkommen in Hollywood"! Spricht, das ganze wurde natürlich Efekttechnisch und emotional aufgeblasen bis die Linse platzt!

                      Warum ich den Film trotz Klischee Emotionen so gut finde? Nun, er ist einfach verdammt gut gespielt! Naomie Watts zeigt eine wirklich Oscar würdige Leistung, aber auch die anderen Darsteller geben sich alle Mühe nicht zu künstlich zu wirken. Kurz, man nimmt jedem Protagonisten das Leid auch wirklich ab, und das ist es doch was ein Film bewirken sollte, dass man sich in die Figuren hineinversetzen kann.

                      Dazu wird das Elend der (mehrheitlich) Touristen schonungslos dargestellt. Und so manche Szenen sind näher an der Schock- oder Ekelgrenze, als die meisten Splatter und- Horrofilme! (Anm. Ich fand den Film an manchem Stellen ekliger als die neue Evil Dead Verfilmung, die ja so gross als Schocker angekündigt wurde)

                      Endlich mal ein Film bei dem ich über das Happy End wieder richtig froh war und welches ich ganz und gar nicht aufgesetzt fand! Man kann natürlich darüber streiten ob andere Länder vom Tsunami stärker betroffen waren, ob die (armen) Einheimischen der betroffenen Gebiete nicht, mehr zu leiden hatten als die (reichen) Touristen. Aber man sollte die ganze Story einfach als ein winziges Puzzlestück des grossen Leides sehen, dass dort wohl alle Menschen erfahren haben.

                      Für mich ein sehr emotionaler Kommerz Film, den ich jedem der auf gute Katastrophen Filme oder guten Dramen steht nur ans Herz legen kann.
                      Dass auch Kitsch dabei ist und der Film natürlich an manchen Stellen (zwecks Unterhaltungswert) schamlos übertreibt, verzeit man Ihm dabei gerne!

                      Gibt von mir 8.5 von 10 Urlaube

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                      • 7

                        Der Film ist super und man merkt, dass dies eine wahre Geschichte ist. Der Tsunmai sieht intensiv echt aus und jagt einem Angst ein. Leider erschien er viel zu früh im Film. Das einzige, was am Film nervt ist das gottverdammte:,,MOM! SIMON! LUCAS! MARIAAAAAAA! SIMON! LUCAS! DAAAAAD!" Da könnte ich mir die Ohren rausziehen, das nervt so. Ansonsten super Film, kein Meisterwerk, aber interessant.

                        • 3 .5

                          war ganz ok...aber irgendwie nicht mein film.

                          • 9

                            Der Film zeigt eindrucksvolll die Katastrophe vom Tsunami am 26. Dezember 2004.

                            Die Geschichte wird rasch aber auf den Punkt erzählt. Schon bevor der Tsunami überhaupt kommt ist der Film spannend und punktet mit wunderschönen Aufnahmen. Dann nimmt die Zerstörung ihren Lauf.

                            Klar gehört zum viel Dramatik und Gefühle. Vielleicht fliessen ein paar Zuschauer die tränen. Aber für mich ist das kein Kritikpunkt. Man stelle sich vor, man ist selber dabei wenn sowas passiert. Da siehts nicht anders aus!

                            Die Schauspieler sind top. Kritik gibt für mich für das ein bisschen zu einfache Ende und einige Längen im Film.

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                            • 5

                              Weihnachten 2004: Während Teile der Erdbevölkerung das Weihnachtsfest feiert, rollt auf Thailands paradiesisch anmutende Küstenregion ein todbringender Tsunami zu, der in der Folge schätzungsweise 230.000 Menschen das Leben kosten sollte. Die brachiale, alles vernichtende Naturgewalt, wird ungemein eindrucksvoll dargestellt. Das qualvolle Leiden der Überlebenden wird sodann auch stilvoll mit einem wunderschönen Score unterlegt, der mächtig auf die Tränendrüse drückt.

                              Soweit, so gut! Nur entwickelt sich die Such- und Wiederfindungsaktion der voneinander getrennten amerikanischen fünfköpfigen Familie - auch wenn sie auf einer wahren Begebenheit beruhen mag, worauf wiederholt hingewiesen wird, um den dramatischen Aspekt noch gefühlsechter zu machen -, zu einer feuchten Angelegenheit, für alldiejenigen, die für derartige Filme empfänglich sind. Zudem dürfte sich wohl jeder Taschentuchfabrikant über diesen filmischen Tränenzieher gefreut haben. Ich will gar nicht leugnen, dass sich auch mir während der ersten halben Stunde hier und da die Härchen aufstellten, nur ist mir die Aufbereitung der Naturkatastrophe im weiteren Verlauf eine Spur zu kitschig geraten, sodass ich mir diesen Film nicht unbedingt ein weiteres Mal ansehen würde.

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                              • 6 .5

                                Für alle, denen der hier zu kommerziell ausbeutend ist, sei folgender Film ans Herz gelegt:
                                http://www.moviepilot.de/movies/tsunami-das-leben-danach

                                • 9 .5

                                  Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viel bei einem Film geweint zu haben und war selten von einer Geschichte so gerührt. Das allein rechtfertigt natürlich noch keine Filmempfehlung, aber es deutet zumindest an, dass hier etwas Bedeutsames geschaffen wurde. Auch wenn die "exploitation" Kritik nicht von der Hand zu weisen ist.

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                                  • 9 .5

                                    ... Näher konnte man die Dramatik der Tragödie von Thailand nicht bringen für mich ganz klar ein HERAUSRAGENDER Film !

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                                    • 8 .5

                                      Super Film und eine starke schauspielerische Leistung!

                                      1
                                      • 7

                                        Einerseits ist da Naomi Watts, eine verzweifelte Mutter, die versucht ihren ältesten Sohn (ganz starke Leistung von Tom Holland) aus den Fluten zu retten und dabei auch noch auf Mitmenschen reagiert und jedem helfen möchte (wohl in der Natur einer Ärztin). Man bekommt Gänsehaut, wie realistisch der erste Teil des Films dargestellt wird. Überall Not und Elend!
                                        Dann gibt es da noch McGregor. Irgendwie schafft er es nicht so wie Watts die Not bzw. die Intensität darzustellen. Ich vergöttere ihn sonst fast jedes mal und bin ein absoluter Fan von ihm, aber das war nix!
                                        Der Film ist deshalb sehenswert, da gerade die erste Hälfte überragt. Auch die Darstellung der Flutszenen bzw. der verwüsteten Landschaft ist hier ausgezeichnet.

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                                        • 8

                                          Das Unmögliche bricht über eine Familie herein. Aus einem entspannenden Urlaub wird ein Horrorszenario. Eine Flutkatastrophe trennt die Familienmitglieder und der Kampf ums überleben beginnt. Klingt nach einem typischen Katastrophenfilm? Korrekt, jedoch mit der Besonderheit dass hier alles richtig gemacht wird. Es ist kein Film bei dem man eine Effektorgie erwarten sollte, denn die ruhigen Töne sind die Stärke des Films. Man baut eine Bindung zu den Personen auf und fiebert in den kritischen Sequenzen mit.

                                          Spannung und emotionale Momente halten sich die Waage und so entsteht ein Musterbeispiel wie ein Katastrophenfilm auszusehen hat.

                                          • 8 .5

                                            Ein äußerst intensiver Film über das Schicksal einer Familie während der grauenhaften Tsunami-Katastrophe 2004. Sehr realistisch, teilweise fühlt man sich fast zu nah am Geschehen. Toll gespielt von Ewan McGregor und Naomi Watts, deren Entscheidungen und Handlungen nicht immer logisch sind, jedoch menschlich nachvollziehbar. Spoiler :Das fast zu kitschige Ende ist umso erstaunlicher, da es sich um eine wahre Geschichte handelt.

                                            • 8

                                              packend, dramatisch und ergreifend. aber auch realistisch und unglaublich rührseelig dargestellt. dieses Drama ist einfach nur großartig!
                                              die situation gegen ende, "ich hab Mama etwas wichtiges nicht gesagt", war zwar ein stylistischer und spannungsreicher kniff, aber der unglaublichen Dramatik wegen, gar nicht nötig... tolle 8 punkte!

                                              PS: nur gucken, wenn man sich für die nächsten zwei stunden starke nerven vornimmt.

                                              • 8

                                                Der Film ist sehr ergreifend, die Bilder ungemein beeindruckend. Man kann eigentlich immer noch nicht glauben, welch' schreckliche Momente und Situationen diese Familie und stellvertretend dafür tausende anderer Menschen durchstehen und erleiden mussten. In diesem Fall hatten die Protagonisten Glück im Unglück, was aber keinesfalls die filmische Umsetzung schmälern sollte. Immer wieder schön zu sehen wie hingebungsvoll und hilfsbereit Menschen sein können, wenn es darauf ankommt!

                                                • 7

                                                  Naturkatastrophen sind was unsagbar schlimmes.
                                                  Man wünscht niemandem je selbst Erfahrung damit machen zu müssen und doch, kann sowas immer auf einen zukommen.
                                                  Ob man diese nun als Grundlage für einen Film nehmen sollte, bleibt jedem selbst überlassen. Auf der einen Seite ist es natürlich weniger schön einen Film darüber zu sehen, wie Menschen gestorben sind, wie Existenzen zerstört worden, wie Landschaften vernichtet wurden. Auf der anderen Seite ist es aber dienlich diese Filme zu haben, zu Aufklärungszwecken, vielleicht sogar um einzelne Leidenswege darzulegen.
                                                  Und so war es auch hier, bei "The Impossible".
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                                                  Der Film beschäftigt sich fast ausschließlich mit einer Familie, da er aber genau das von Anfang an sagt, sehe ich das weniger negativ. Der Film behandelt mehr oder weniger die Familie und die Art wie sie mit der Katastrophe umgehen und weniger die Katastrophe an sich, von daher geht das durchaus in Ordnung.
                                                  Es steht eine Familie im Mittelpunkt, deren größte Sorge zu anfangs noch ist, ob man denn die Alarmanlage eingeschaltet hat und so fliegen sie nichtsahnend in ihr Unglück.
                                                  Bei solchen Filmen kommt es mir eigentlich vor allem auf eines an: das er ordentlich auf die Tränendrüse drückt. Mehr sollte man nicht erwarten, mehr brauche ich auch gar nicht. Wir sehen wie das Wasser kommt, wie sie die Familie auseinander reißt, wie Menschen sterben, wie Überlebende ihre Angehörigen suchen, wie die Familie wieder zueinander finden möchte. All das sehr dramatisch und emotional gestaltet, wobei ich verstehen kann, wenn das manchmal schon etwas ZU kitschig rüberkommt, aber wie gesagt, sowas gehört nun mal zu so einem Film dazu. Er war allerdings ebenfalls spannend, packend, fesselnd und intensiv, wodurch das wieder ausgeglichen wird.
                                                  Die Katastrophe wurde meiner Meinung nach schon extremst und erschreckend präsentiert, man hofft selbst nie in so einer Situation zu stecken, denn das sah schon sehr angsteinflößend aus, wie die Massen an Wasser auf die Häuser und Menschen zukamen. Das war also schon richtig gut. Was allerdings deutlich auffällt, vor allem gegen Ende, dass man das hier eben doch einigermaßen künstlerisch aufbereitet hat, was ja auch klar ist, nur wirkte das etwas konstruiert und gewollt. -SPOILER- Als dann zum Beispiel die Vater und Sohn am selben Platz sind und "zufälligerweise" immer aneinander vorbei laufen, wie gesagt, mir ist klar, dass man das spannend inszenieren muss, aber irgendwie war das dann doch ZU gut gemeint. -SPOILER-
                                                  Was es noch zu erwähnen gibt sind natürlich die Schauspieler, die mir allesamt gut gefallen haben. Naomi Watts spielt klasse, Ewan McGregor hat mich ebenfalls mal wieder überzeugt und besonders herausgestochen hat dann noch Tom Holland, der weder großartig genervt hat noch unbeholfen wirkte, schön!
                                                  ___
                                                  Mehr gibt es nicht zu sagen. Man sollte sich schon ungefähr darauf einstellen, was man erwarten kann und genau gibt es dann auch. Für den Zweck und das Ziel was der Film verfolgt bzw. für seine Art macht er alles schon durchaus richtig gut, wirkt hier und da etwas sehr kitschig und manchmal auch etwas aufgesetzt, aber dennoch ist der hier durchaus in Ordnung gewesen.
                                                  Kein Must - See, aber wer Interesse hat, sollte schon mal einen Blick drauf werfen.

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                                                  • 8

                                                    Unglaublich intensives Katastrophen Drama mit einer genialen Naomi Watts. Sehr intensiv gespielt und erzählt; mit einer beängstigenden Tsunami-Szene, die sogar der aus "Hereafter" dass Wasser reichen kann (Entschuldigung für dieses kleine Wortspiel).