The Incident - alter Falter, der Streifen war ja mal richtig mitreißend und nicht gerade milde im Faktor Blutgehalt. Nicht schlecht das Filmchen. „The Incident“ ist ein gelungener Horror Schocker, der nicht selten da rauf hält, wo andere wegblenden. Die Story ist zwar mager aber sehr gut umgesetzt und die schauspielerische Leistung absolut Top. Schmutzig, krank und düster. Aber was will man aus Frankreich auch anderes erwarten. Das, was aus Frankreich die letzten Jahre aus dem Horror Genre kam, wenn man da an Filme denkt wie „Inside“, Martyrs“ „Frontiers“ usw. ist absolut genial und nur schwer zu toppen. Nun kommt noch dazu, dass „The Incident“ auch noch ein Filmdebüt ist. Klasse! So ist bei mir klar, dass sich dieser nette Streifen locker neben den anderen französischen Artgenossen einreihen darf. Absolute Empfehlung für Freunde des französischen Terror-Horror Films.
Ein solider Horrorfilm. Fand das Ende irgendwie verwirrend und habe danach lange mit einer Freundin diskutiert. Aber alles in allem eine recht ordentliche Leistung mit Spannung und Gewalt.
Ich fand den Film extrem arg (im positiven Sinn); Hatte schon mal mit phsychisch sehr angeschlagenen Patienten Kontakt und den werde ich nie mehr vergessen. Der Film hat mich sofort zurückversetzt, aber ich wäre von Grund her auch nie eine Person die so einen Beruf hätte wählen können,der mit psychischen Fällen zu tun hat...- .eine Schlangengrube ist mir lieber!
Ich hab irgendwie keine rechte Ahnung wie ich diesen Film bewerten soll. Das ganze war strange, nicht nachvollziehbar mit Handlungen Geschmückt die nur dämmlich waren. Dazu kommt noch das sämtliche Insassen als extrem Gewaltätig dargestellt wurde, fand ich sehr überzogen. Dazu kommt noch das Problem das einem die Hauptdarsteller echt egal waren.
Dennoch, konnte er irgendwie unterhalten, naja auf irgendeine Weiße. Das Ende hat mir nicht gefallen und ich muss das sicherlich nicht nochmal sehen. Falls man dies noch nicht gesehen hat, ist echt kein muss.
An sich ist der Film ja nicht mal so schlecht und kann durchaus Spannung aufbauen. Aber leider ist der Film trotzdem ziemlich unattraktiv. Woran das liegt? An den absolut dämlichen Charakteren. Die 'Irren' müssen einem ja nicht unbedingt ans Herz wachsen, aber hätte man denn nicht wenigstens ein paar halbwegs sympatische 'Helden' kreieren können? Die Köche sind einem in diesen Thriller sowas von egal, dass der Film sich buchstäblich belanglos runterspult. Schade um die wirklich nette Idee.
Na hier hab ja was zwischen die Finger bekommen. Eine suggestion gegen jeden vernünftigen Verstand. ("Der Vorfall"), scheint ein Film von Irren, mit Irren, für Irre zu sein. Plot erzählt sich kurz, und wer die Textalische Einleitung gelesen hat, dem erzähl ich nichts neues. Sowas wie eine Möchtegernband am Fusse des Olymps, will erst noch hoch hinaus, und muss daher ganz konventionell durch Beibrot eine anständige Arbeit nachgehen. Als Köche in einem Irrenhaus. Doch was der Regisseur einfängt, sind eine Aussichtslose Arbeitsumgebung, völlig unengagierte Musiker für diese Band, beschissenes Wetter, und auch sonst drückt die komplette Stimmung des Films aufs Gemüt. Insofern hat er es nicht verfehlt, was zu bewirken. Doch, ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht die Abhandlung analytisch untergraben würde. Denn vieles im Film, deutet auf surreale Dinge hin, und wenn man in den Dialogen zwischen den Zeilen liest, könnte eine Erklärbare Denkweise entstehen. Zumindest hab ich es für meinen Teil so interpretiert.
*Kann Spoiler enthalten*
Was haben wir? Eine unstimmige Gruppe von Möchtegern Rocker. Alle Antriebs und Motivationslos sinnieren sie ihr dasein als "Köche" in dem Irrenhaus. Der Kopf der Gruppe, George scheint noch anhand seiner Perle Lynn sowas wie eine Zukunft zu haben. Der Rest hat sich vermutlich aufgegeben. Denn so recht schlüssig ist das ganze nicht. Angeblich schmieden die Insassen einen Plan, und da kommt ihnen der Stromausfall ganz recht. Ein Sturmlauf der Insassen beginnt, und sie haben keine Gnade mit niemanden. Weder die Wärter noch die Köche. Spannungen, und Anspannungen werden dem Zuschauer quasi vorgegart. Doch auch wenn das Ende so seltsam es mir erscheinen mag, das Verhalten der Irren, letztlich George nicht so konsequent nieder zu mähen, wie all die anderen, könnte ein vermuten lassen, gerade was die Schlusssequenz betrifft, das George und all die anderen quasi schon verrückte sind, und nur die Rahmenstory, eine Art Ablenkungsmanöver ist. Ist es einfach nur ein wiederkehrender Albtraum für George?? Denn als Lynn ihn am Ende fragt, "gehts dir besser heute?" schaut er erneut ins leere, und sieht in die Scheibe der Küche, wo er und seine Kollegen das Essen zubereiten. Denn komplett kann ich den Verlauf, Ablauf und gewisse Dinge nicht einfach so akzeptieren. Oder auch kapieren.
Genauso gut kann ich mich auch täuschen, der Handlungsstrang wie erzählt ist so passiert, und er hatte nur Schweine Glück. Aber da kommen diese Fragen, die mich beschäftigen. Warum haben die Irren ihn sich so dezent aufgespart?? Was hatte es mit dem Idioten im Büro am Telefon auf sich?? Warum war der so kacke drauf?? Und auch der eine Tote mit der Krüppelhand nach Georges Rettung, hab ich nicht verstanden. Da kommen so einige Ungereimtheiten zusammen.
Aber mal ab davon. Bilanziere ich noch kurz das gezeigte. Also schlimm, oder extrem heftig ist für mich was anderes. Vielleicht hab ich auch eine gekürzte Fassung bekommen, keine Ahnung. Aber die Darstellung hat mir so an sich, gut gefallen. Ob nun viele das Mike Tyson Syndrom hatten? Keine Ahnung, aber Nasenbeisser, Fingerwegknabberer lässt dies ja irgendwie vermuten. An sich waren die Splatterszenen im Rahmen des brauchbaren, aber nichts was mich hat extrem schocken lassen. Die Psyche von Irren ist das reinste Chaos. Trotz Verhaltensmuster, herrscht bei ihnen ein riesen durcheinander. Und das kam recht gut rüber. Natürlich liess die Schauspielerische Leistung seeehr zu wünschen übrig. Dennoch gibt es eine 6,0 für diesen doch arg merkwürdigen Film. Der nicht mich geschockt hat, aber durch seine gewisse Andersartigkeit irgendwie Punkten konnte. Vielleicht bin ich auch einfach noch zu sehr irritiert, um hier klare Worte zu finden, aber fürs erste, lass ich den Text mit den Gedanken mal so stehen.
Kann einiges unterschreiben..., deine Mäkelei an den Darstellerleistungen allerdings nicht...Sorry...;)
Bereits, dass du über unterschiedliche Versionen des Endes nachdenkst, zeigt dass der Film funktioniert hat. Es gibt sicher nicht "die" Auflösung, sondern lediglich gewünschten Spielraum für Interpretationen, den nicht wenige hier leider als zu anstrengend empfinden...
Ich denke, du bist genau so an den Film herangegangen, wie man es tun sollte...
Ui, 7 Monate her, und es reagiert einer drauf. Cool. ^^
Aber danke für die Einschätzung. Und letztlich ist es doch toll, wenn ein völlig ungehypert Film Wirkung entfaltet. Darum lohnt sich der Blick manchmal auch auf solche Werke. Ich denke schon das es auch die Intension der Macher war, eine Verschleierung der Geschehnisse zu kreieren. Deshalb eine solche Herangehensweise bewirkt, entweder zu sagen, der Film war einfach dumm, oder bewegt einen den nochmal zu schauen, um etwa neue Dinge zu entdecken. Und sowas nennt man dann Leistung. Ob nun gewollt, oder ungwollt, dürfte ebenso ein interpretierbares Rätsel bleiben.
Sorry, dass ich dich so lange habe warten lassen...Kommt nicht wieder vor...Aber du kennst die Binsenweisheit: "Besser spät als nie!" :)
Immerhin gehörst du zu denen, die sich über meine Antworten freuen...;)
Sehe es wie du...Auf mich wirkt das Ende nicht künstlich aufgesetzt, sondern in der Tat so, als hätte man vorher was übersehen, dass es nun zu finden gilt...
Kann die z.T. einseitigen Verrisse hier nicht nachvollziehen, weil ich finde, dass The Incident für einen Genrebeitrag ne Menge richtig macht...Mich hat er emotional erwischt...;)
Ach quatsch, meint ja, dass erst nach der Zeit einer drüber gestolpert ist. Fast schon vergessen dat Ding hier. Die Verrisse sind aber normal, weil du das mit allen Dingen hast. Ob's der Musikgeschmack ist, die Tageszeitung die man liest usw. Ich finds auch nicht weiter tragisch. Denn letztlich, ist ja das Benotungssystem für einen selbst da. Und wenn die Spanne von 9,0 bis 0,0 reicht, heisst es eben im Grunde nur, hassen oder mögen. Eindrücke sammeln evtl. und dann sich ein eigenes Bild machen. Ein Überfilm ist es nun mal nicht, aber man hat schon grössere Filmische Katastrophen gesehen. ^^
Ach was ist schon "tragisch"? ;)
Auf de Moviepilotskala hat man m.E. erfreulicherweise schon ne gute Möglichkeit zu differenzieren, wenn man mag...Schwarz/weiß Entscheidungen werden jedenfalls nicht erzwungen...
Glaub ich dir, Audrey. :)Dann greife lieber bei deinem nächsten Videothekenbesuch nicht ins FSK 18 Horrorfilmregal, sondern schau sicherheitshalber lieber bei Psychothrillern nach...:)
alexandre cortez schafft es leider nciht die itensität von anfang an aufzubauen die solch ein film benötigt, jedoch kämpft man sich durch die erste halbe stunde wird der film grausam. wenn ich sage grausam meine ich das nicht abwertend sondern im horrorsinn.
ein wahrer alptraum. was durch ein erst mieses drehbuch und eher unterdurchschnittliche dialoge in der mitte des films eher behindert wird, ändertsich bald in einen torturfilm der etwas fieseren gangart.abgebissene und gerissene körperteile kommen hier recht häufig vor und die gewalt ist sehr hart wenn sie ausbricht.
für fans härterer gangart durchaus ne sichtung wert.
alle anderen werden mit den augen rollen in der ersten hälfte und dauerhaft wegsehen in der zweiten.
So, jetzt muss ich mir mal ein bissl Frust von der Seele reden.
Hab mich wirklich arg geärgert!
Der Regisseur besitzt keinerlei Gespühr für Atmosphäre, welche ein solcher Film austrahlen sollte.
Vergleicht man "The Incident" mit z.B. "Shutter Island", dann stellt man gigantische Unterschiede in der Qualität fest, obwohl das Szenario relativ gleich ist.
Während des Films dachte ich immer wieder: "Himmel, in welcher Zeit lebt der Typ denn?? Mit so einer grausam klischeehaften Inzenierungsweise und mit solchen obligatorischen Szenenabfolgen erreicht man heutzutage genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen will!"
Die zahlreichen Gewaltszenen gegen Ende sollten eigentlich schockieren, aber da einem die Personen völlig egal sind, aufgrund fehlender Charakterzeichnung, können diese noch so explizit sein.
Es ließ mich einfach alles vollkommen kalt und es grenzt für mich fast schon an Betrug, dass man für diese filmische Schlaftablette 14,99€ bezahlen muss!!
PS: Danke TV-Movie für den Tipp!!-,- Soviel zu "Europas härteste Filmredaktion"!!!
Also ich habe ihn für 5,99 erworben und bin rundum zufrieden! :)
Was du so lapidar als "klischeehafte Inszenierungsweise" bezeichnest nenne ich "liebevolles Zitieren"...Das Problem ist leider nur, dass Konsumenten dies auch erkennen sollten...
Die Gewaltszenen sind nicht ohne, aber es gibt nun wirklich deutlich Schlimmeres...Außerdem wurden aus dem ursprünglichen Drehbuch viele Gewaltszenen entfernt, gerade um den Streifen nicht in die Folterschublade abzuschieben. Eine Identifikation mit den Protagonisten fiel mir leicht, weil ich die Typen einfach mochte und ihre Angst spüren konnte. Da benötige ich keine detailierte Charakterbeschreibung.
P.S. In welcher Zeit der Typ lebt? Nun der Streifen spielt in den 80ern und somit auch seine Hauptdarsteller und der Regisseur hoffentlich noch immer im Jahr 2013! ;)
Und ja: es gibt Unterschiede zu Shutter Island..Bei dem gab es keinerlei Überraschungen und ich bin vor Langeweile eingepennt...
Aber alles ist halt subjektiv...;)
Fang ich doch mal mit den positiven Dingen an: Wie so viele Videoclipregiesseuren gelingt Alexandre Courtès eine optisch ansprechend Inszenierung, der man das schmale Budget von 500.000 Dollar nicht ansieht. Klar, sieht nicht aus wie großes Kino, dafür aber ordentlich. Grundsätzlich hat der Film auch genug Potential für einen halbwegs netten Genrebeitrag. Düsteres Setting, eingesperrt und in ständiger Bedrohung, leicht klaustrophobisch, daraus lässt sich was basteln und zeitweise geht das bei "The Incident" auch recht gut.
So, das war das Positive. Wie die meisten Clipregiesseure bekommt Courtès bei den Dingen Probleme, die über Effekthascherei und optische Vorzüge hinausgeht. Die Figuren von "The Incident" sind sehr blaß, total oberflächlich und profillos. Selbst in so "simpelen" Filmen ist das nicht unwichtig, eben um mit ihnen mitzufühlen und das Gefühl von Bedrohung, Angst, Terror und ein Hoffen und Bangen um deren Wohlergehen zu gewährleisten. Das klappt hier leider nicht. Dadurch wird das Szenario nicht ernsthaft spannend und es wird lediglich versucht, durch einige fiese Gewaltakte (Hab deine Nase) im letzten Drittel zu schocken. Gerade weil das aber kaum Emotionen weckt (außer vielleicht Ekel), wirkt es sehr platt. Bei unterhaltsamen Splatter geht das, das hier ist und soll nicht unterhaltsam sein, daher verfehlt und negativ belastet.
Das ein solcher Film gerne auf Klischees reitet ist im Prinzip ja auch nicht so schlimm, hier wird es sich aber schon gewaltig einfach gemacht, was für wenig Einfallsreichtum spricht. Die Irren sind alle so irre, das es knackt. Die bekommen alle die selben blauen Zauberpillen, aber wehe, wenn sie die nicht nehmen. Zack, sofort verfällt jeder in einen Blutrausch ohne Grenzen, da wird nicht differenziert. Ich habe wirklich keinen beinhart-realistischen Film erwartet, das ist aber schon verdammt plump.
So mag die Atmosphäre im Ansatz stimmen, Spannung und Emotionen bleiben leider auf der Strecke. Das Ende reißt den Film noch mal ein Stück runter. Da wollte wohl noch eine clevere Pointe rausgehauen werden, die stattdessen nur für einen "Hä?"-Effekt sorgt, der keinen Sinn macht. Vielleicht bin ich ja zu doof und hab es nicht geschnallt, ich glaube, das war einfach nur zwanghaft herbeigeführt, ohne eine eigentliche Idee dahinter, Hauptsache es kommt noch was.
5 Punkte gebe ich trotzdem noch, da ich es nicht uninteressant und zeitweise auch recht ordentlich fand. Letztendlich verschenkt der Film aber irre (passend zum Thema) viel, ist eine flache und wenig geschickte Veranstaltung, der man ein besseres Skript und einen Regiesseur gewünscht hätte, der neben der optischen Inszenierung auch ein Händchen für Figuren und das Erzählen einer Geschichte hat. Vielleicht bekommt das Mr. Courtès in der Zukunft noch hin, sonst lieber weiter Musikvideos drehen, ist ja auch kein schlechter Job.
Was für eine ungerechte Kritik ausgerechnet von einem "Filmfan, der kein Cineast ist"...Wow!
Dass du mit den Figuren nicht mitfühlen konntest, kann ich nicht nachvollziehen und erstaunt mich. Ich will doch nicht hoffen, dass bei dir infolge inflationären Filmkonsums eine Art Abstumpfungsprozess eingesetzt hat...;)
Dass die Protagonisten erkennbar einfache coole Typen mit normalen Alltagsproblemen und Träumen sind, die plötzlich eine Scheißangst um ihr Leben haben, macht sie mir sympathisch...Was erwartest du denn? Einen Lebenslauf? Selbst die Frau, die am "Empfang" gearbeitet hat tat mir megaleid, als man sie mit heruntergerissener Strumpfhose fand, weil sofort klar wurde welches Leid sie durchgemacht hat. Und tatsächlich: Ich habe mitempfunden, OBWOHL sie nur einen Satz Text im Film hatte und man von ihr weiter überhaupt nichts erfuhr.
Auch dass zwischen "den Irren" nicht differenziert wird, ist falsch: es gibt gefährliche, aber auch deutlich harmlose, wenn man z.Bsp.an den Couponsammler denkt...Wahrscheinlich würdest du dich auch über mangelnde Differenzierung beschweren, wenn in einem Zombiefilm alle Zombies auf Menschenjagd gehen.
Du erregst dich über in dem Genre nun wirklich nicht unpassende "Übertreibungen" . Warum?...Jaaaa, sie bekommen alle die blaue Pille, aber andere auch weitere zusätzlich. Aber wir sind hier in keiner Doku über korrekte Medikation und offenbar soll plakativ gezeigt werden, dass alle Beruhigungsmitelchen brauchen. Sie werden wohl nicht grundlos in einem Hochsicherheitstrakt sitzen. Und da der Film in den 80ern spielt, sollte man realistischerweise auch keine humane psychologische Betreuung erwarten.
Den Film als Durchschnitt abzustempeln, finde ich jedenfalls schon recht sportlich von dir...und dass DU das Ende nicht für dich interpretieren konntest, lastest du dem Film an???
Ja, alles ist subjektiv. Gerade deshalb empfinde ich deinen provokanten Ratschlag am Ende überflüssig und befremdlich hochmütig. Evt. riskierst du mal einen Blick in die Extras. Da kannst du ein Interview des Regisseurs sehen, das deutlich macht, dass er definitiv ein Filmliebhaber UND Cineast ist, der sein Handwerk versteht...( Was ich allerdings bereits an seinem Werk erkennen konnte . )
Kann es sein, dass du es irgendwie immer sehr persönlich nimmst und echauffiert reagierst, sobald dir mal eine Bewertung nicht passt? Du nennst meine Meinung "befremdlich hochmütig", unterstellst mir aber wenige Sätze vorher ganz andere Dinge, Stichwort Zombiefilm, wie nennst du denn das? Denk mal darüber nach. Um gleich mal dabei zu bleiben: Bei einem Zombiefilm oder ähnlichen, ich nenne es mal, "Fabelwesen", ist das natürlich eine ganz andere Baustelle. Ja, auch das hier ist ein Genrefilm, aber da es sich hierbei nun mal um echte Menschen handelt, ist da doch noch ein kleiner Ungterschied, findest du nicht? Ich erwarte keinen unglaublichen Realismus, was ich ja im Kommentar auch geschrieben habe, aber das war mir schlicht too much bzw. sehr stark vereinfacht. Und zum Ende: Ich laste dem Film nicht an, dass ich es nicht interpretieren konnte, sondern den Eindruck, den es für mich vermittelt.
Ohnehin ist es jetzt etwas schwierig, über einen Film im Detail zu diskutieren, den ich vor einem 3/4 Jahr gesehen habe und, wie man lesen kann, nicht so dolle fand, dass er jetzt hier griffbereit rumliegt. Daher kommt jetzt das Ultra-Totschlagargument: Das ist keine Kritik (das machen Kritiker), das ist ein Kommentar, und zwar einer, Überraschung, der MEINE Meinung vermittelt und das, wie der Film auf MICH gewirkt hat. Da schau her. Ich diskutiere übrigens gerne über andere Ansichten, aber du solltest mal etwas aufpassen, mit was für einem provokanten Ton du manchmal um die Ecke kommst, nur weil dir was nicht passt. Da klingst du sehr schnell überheblich. Kein böses Blut, nur, schon wieder, meine Wahrnehmung. ;)
Kann es sein, dasss du manchmal Filme "abstrafst" zu denen du warum auch immer keinen Zugang gefunden hast und von denen du aber 100%ig überzeugt bist sie gerechtfertigt abzustufen? ( Das schreibe ich jetzt nur wegen deiner Einleitung...;))Wobei mich dann wohl letztendlich mitunter auch das durchschimmernde "larrymäßige" aktiviert...Ich gebs ja zu...Aber schließlich formulierst du eben so, wie du magst und ich reagiere so, wie es bei mir ankommt. Womöglich liege ja auch ich völlig falsch und du kannst obige Vermutung entsprechend streichen...;)
Was ruft denn nun meinen Widerspruch hervor?
Damit meine ich z.Bsp., dass es sich hier um ein filmisches Regiedebüt gehandelt hat - was das Ganze in meinen Augen nochmals deutlich aufwertet...Das ne Menge Herzblut, Ideenreichtum und Arbeit drinnensteckt, darf dich das Ergebnis trotzdem "schlecht" finden lassen, aber zukunftsweisende Kommentare, wie bei Werbefilmchen zu bleiben, finde ich ganz subjektiv eben deplatziert. Zumal, das Endprodukt dies auch so nicht rechtfertigt.
Echauffiert zu sein liegt mir fern und ich finde diese womöglich zwar naheliegende, aber nicht den Kern treffende Vermutung als zu kurz gesprungen...;) Wer hier so polarisiert wie du, sollte nicht nur Zustimmung oder Lob erwarten...Im Übrigen traue ich dir auch zu Ironie einzuschätzen...Und um die hat es sich bei dem Zombievergleich gehandelt. Nicht mehr und nicht weniger.
Irgndwo ist es schon schade, dass du das so gewichtest...Ich meine : fühl dich doch geschmeichelt, wenn ich dir hier so viel Zeit widme und mich an deinen Beiträgen reibe.....Offenbar sehe ich in dir ja auch viele Qualitäten, wie ich sie mir hier wünsche und die moviepilot am Leben erhalten...Umso enttäuschender ist es dann natürlich, wenn du voller Inbrunst moserst - ohne unterstellt Offensichtliches zu berücksichtigen.
Und ja, ich passe selbstverständlich immer auf nicht verletzend zu sein...Ich kenne ja nur dein virtuelles Auftreten, somit wären persönliche Anmerkungen eh lächerlich. Aber darf man denn auf in meinen Augen provokante Kritiken nicht provokant reagieren? Wobei es ja nun auch nachlesbar kinderleicht für dich ist entsprechend zu reagieren, um deine Position deutlich zu machen.
Und NEIN, es gibt "kein böses Blut"...Warum auch? Wir stehen hier beide zu unseren Positionen, so wie es sein muss...Und ich schätze jede Antwort von dir...:)
Der Film hat alles was es braucht, solide Geschichte, anständige Stimmung und den richtigen Schuss Härte. Trotzdem wirkt ab und an alles etwas rustikal aber durchaus auf die gute Art ... aber dann, der Schluss, das Ende ... ojeoje, wer bringt denn heute noch sowas zustande
also eigentlich ist der gar nicht schlecht, war 90% der Laufzeit voll begeistert; erst zum Schluss hat sich hier vieles versemmelt, für andere könnte die Kiste allerdings voll aufgehen :)
@horro: Man soll ja nicht spoilern...aber was fandest du denn am Ende nun soooo schlimm? Zugegeben, es war sperrig, ein Stück weit seltsam und ließ Raum für Interpretationen...Aber "versemmelt" sieht für mich anders aus...
@Andy: SPOILER - aus meiner Erfahrung wird dieser Twist vom Writer oft dann angewendet, wenn mit anderen Mitteln nichts Vernünftiges mehr zu erreichen ist - "alles nur in seinem Kopf", "Welt der wahnhaften Wahrnehmung", "er wars selber und hat sich die Geschichte im kranken Hirn selbst zurecht gebogen" so wird dann auch manches Logikloch einfach zugeschüttet - SPOILER In diesem Fall hier hat das den Film, der mir eigentlich ausgezeichnet gefallen hat, mindestens einen Punkt gekostet. Dieses Stilmittel hat auch in der Vergangenheit nur bei hochklassigen Produktionen so richtig gut funktioniert und ist mittlerweile etwas zu ausgelutscht ... siehe auch "ATM"
Ja, das kann ich gut nachvollziehen, obwohl ich es nicht ganz so krass aufgesetzt empfand wie du...Für mich war der Schluss auch unbefriedigend und verstörend , aber es hätte schlimmer kommen können...
Wie starb eigentlich der oberfiese Typ? Am Gasgeruch? Oder blieb das auch offen?
Ich habe mir auch überlegt, weshalb der "Anführer" der Wahnsinnigen plötzlich sein Opfer verschont hat? Ich meine, es sah fast so aus, als sei er nur auf die verletzte Fingerkuppe scharf gewesen, die den Blutrausch ausgelöst hat???
Hat man eigentlich gesehen was aus dem vierten Koch wurde? Er hat sich m.W. in einen Neberaum gerettet. Und dann? Aber da der Regisseur betont, dass er auf viele Gewaltspitzen, die das Drehbuch fürs Ende vorgesehen hatte, bewusst verzichtet hat, um den Film nicht in der Folterschublade verschwinden zu lassen, vermute ich das auch dessen Tod "eingespart" wurde...
Du siehst, ich finde Erklärungen auch nicht unattraktiv....;)
In seinen besten Momenten erinnert der Film von Alexandre Courtes an den John Carpenter Klassiker „Assault on Precient 13“, doch je länger die drei Helden durch die Anstalt schleichen, desto mehr wandelt sich „The Incident“ zum einfallslosen Reißer. Die Gewaltspitzen nehmen drastisch zu und die Sadismen verkommen zur großen Horror-Show ohne wirklich eine Funktionalität zu besitzen. Die Gewalt ist hart, aber bewirkt nichts. Die Figuren, egal ob gut oder böse, sind nicht mehr als einfallslose Skizzen ohne wahres Profil. Sie zu foltern scheint für den Film die einzige Möglichkeit zu sein sie interessant zu gestalten. Ein Trauerspiel.
Hätte nach dem Trailer nicht unbedingt gedacht, dass der Film so wenig zu bieten hat. Aber du beschreibst ihn so überzeugend, dass ich ihn bereits jetzt nicht mehr mag...;)
also der war doch ganz knackig; einige Abstriche sind sicher berechtigt, im grossen und ganzen hat der mich aber gut bei der Stange gehalten ... als Ex-Koch bin ich da wohl etwas vorbelastet ;)
Stimmt Kopfteile schmecken roh immer am besten. Hab damals mit den Ohren angefangen, gefolgt von der Stirn, der Nase, den Lippen (zäh) usw. Na ja, nach dem Hals war dann leider Schluss :D
Habe den Film endlich konsumiert und bin froh nicht auf den negativen Kommentar gehört zu haben. Die Bewertung "ärgerlich" erschließt sich mir nicht einmal ansatzweise.
Das Leid der Opfer, ihre Todesangst, der Versuch in einer Extremsituation zu überleben, die Sehnsüchte in ihren Alltag zurück zu dürfen ( z.Bsp. das letzte Telefonat mit der Freundin im Angesicht des Todes ) hat bei mir ausreichend Mitfühlpotential erzeugt, um mit zu bangen - nicht die vereinzelten Folterszenen, auf die ich auch hätte verzichten können. Die Protagonisten waren sympathisch lockere Musikerkumpels, die sich durchs Leben schlagen...So wie wir alle...
Traurig, wie es ihnen ergangen ist...Aber sicherlich ist der deutlich überdurchschnittliche Streifen kein "Trauerspiel"...
Ansehnlicher Horror-Splatter mit einigermaßen guten Charakteren. Da hätte man aber mehr rausarbeiten können. Auch bei dem vermeindlichen Bösewicht wäre mehr drin gewesen. Aber alles in Allem sehr unterhaltsam für einen Abend wo nichts in der Glotze läuft.
der kerl ist extrem traumatisiert, und ist jetzt auch psychisch extrem angeknackst. er schiebt sozusagen dauerhaft n film wegen dem traumatischen ereignis
Gute Erklärung! (Brauch ich bei solchen Filmen eigentlich nicht, aber es soll ja Leute geben, die einen Film Käse finden nur weil das Ende nicht eindeutig ist...) :)
Für meinen Geschmack braucht der Film zu lange bis er in Fahrt kommt. Es kommt dann aber doch noch eine düstere Stimmung auf und vor allem gegen Ende hin wird es schön brutal.
@HulktopF: Es geht mir nicht darum, ob jemand weiß worauf er sich einlässt. Wen man ein bestimmtes Genre wählt und den Covertext liest, sollte wohl jeder nachvollziehen können,was einen erwartet.
Mir ging es lediglich um das Gütesiegel "schön brutal"..
Habe den Film inzwischen gesehen und würde ihn keineswegs nur auf seine Brutalität reduzieren. Ich empfand ihn als sehr gelungen und das nicht wegen seiner Gewaltspitzen...
Kleiner, böser, ruhiger, blutrünstiger Film mit einer durchweg angespannten Atmosphäre. Technisch absolut ambitioniert - großartige Kameraführung und Schnitt. Das Ende sollte man allerdings nicht falsch auffassen, indem man z.B. einen Twist erzwingt. Durchaus eine gelunge Alternative zu aktuellem Horror-Einheitsbrei.
Irre Mörder morden sich wie irre durch ein Irrenhaus, während sich ein paar eingeschlossene Köche bange durch die Gänge schleichen und mit zunehmender Spielzeit auch kämpfen. Insgesamt ein äußerst solider und stellenweise auch atmosphärisch dichter Terror-Thriller, der sich nicht viel mit Erklärungen aufhält und zum Ende hin leider etwas zu stark in die (noch immer) hippe Folter-Kerbe schlägt. Für Freunde des gepflegten Throwback-Horrors durchaus einen Blick wert!
The Incident - Kritik
BE/FR/US 2011 Laufzeit 84 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller
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Kommentare (23) — Film: The Incident
herrmann.jemine Fri, 17 May 2013 11:05:37 -0000
Kommentar löschendie köche haben mir gefallen, vor allem weil sie keine steven seagal-superköche sind. film war ok.
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Filmgespenst Wed, 13 Mar 2013 15:58:59 -0000
Kommentar löschenThe Incident - alter Falter, der Streifen war ja mal richtig mitreißend und nicht gerade milde im Faktor Blutgehalt. Nicht schlecht das Filmchen. „The Incident“ ist ein gelungener Horror Schocker, der nicht selten da rauf hält, wo andere wegblenden. Die Story ist zwar mager aber sehr gut umgesetzt und die schauspielerische Leistung absolut Top. Schmutzig, krank und düster. Aber was will man aus Frankreich auch anderes erwarten. Das, was aus Frankreich die letzten Jahre aus dem Horror Genre kam, wenn man da an Filme denkt wie „Inside“, Martyrs“ „Frontiers“ usw. ist absolut genial und nur schwer zu toppen. Nun kommt noch dazu, dass „The Incident“ auch noch ein Filmdebüt ist. Klasse! So ist bei mir klar, dass sich dieser nette Streifen locker neben den anderen französischen Artgenossen einreihen darf. Absolute Empfehlung für Freunde des französischen Terror-Horror Films.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
nathalie.koenen Mon, 18 Feb 2013 20:59:53 -0000
Kommentar löschenEin solider Horrorfilm. Fand das Ende irgendwie verwirrend und habe danach lange mit einer Freundin diskutiert. Aber alles in allem eine recht ordentliche Leistung mit Spannung und Gewalt.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
jawe77 Sun, 17 Feb 2013 18:22:57 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film extrem arg (im positiven Sinn); Hatte schon mal mit phsychisch sehr angeschlagenen Patienten Kontakt und den werde ich nie mehr vergessen. Der Film hat mich sofort zurückversetzt, aber ich wäre von Grund her auch nie eine Person die so einen Beruf hätte wählen können,der mit psychischen Fällen zu tun hat...- .eine Schlangengrube ist mir lieber!
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Tizilla Thu, 29 Nov 2012 13:08:59 -0000
Kommentar löschenIch hab irgendwie keine rechte Ahnung wie ich diesen Film bewerten soll. Das ganze war strange, nicht nachvollziehbar mit Handlungen Geschmückt die nur dämmlich waren. Dazu kommt noch das sämtliche Insassen als extrem Gewaltätig dargestellt wurde, fand ich sehr überzogen. Dazu kommt noch das Problem das einem die Hauptdarsteller echt egal waren.
Dennoch, konnte er irgendwie unterhalten, naja auf irgendeine Weiße. Das Ende hat mir nicht gefallen und ich muss das sicherlich nicht nochmal sehen. Falls man dies noch nicht gesehen hat, ist echt kein muss.
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Tom Friedel Thu, 04 Oct 2012 18:35:26 -0000
Kommentar löschenAn sich ist der Film ja nicht mal so schlecht und kann durchaus Spannung aufbauen. Aber leider ist der Film trotzdem ziemlich unattraktiv. Woran das liegt? An den absolut dämlichen Charakteren. Die 'Irren' müssen einem ja nicht unbedingt ans Herz wachsen, aber hätte man denn nicht wenigstens ein paar halbwegs sympatische 'Helden' kreieren können? Die Köche sind einem in diesen Thriller sowas von egal, dass der Film sich buchstäblich belanglos runterspult. Schade um die wirklich nette Idee.
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Andy78 Wed, 01 May 2013 04:02:25 -0000
Antwort löschenNa und...Du bist den Köchen sicher auch völlig egal gewesen...;)
deevaudee Fri, 28 Sep 2012 22:28:04 -0000
Kommentar löschenNa hier hab ja was zwischen die Finger bekommen. Eine suggestion gegen jeden vernünftigen Verstand. ("Der Vorfall"), scheint ein Film von Irren, mit Irren, für Irre zu sein. Plot erzählt sich kurz, und wer die Textalische Einleitung gelesen hat, dem erzähl ich nichts neues. Sowas wie eine Möchtegernband am Fusse des Olymps, will erst noch hoch hinaus, und muss daher ganz konventionell durch Beibrot eine anständige Arbeit nachgehen. Als Köche in einem Irrenhaus. Doch was der Regisseur einfängt, sind eine Aussichtslose Arbeitsumgebung, völlig unengagierte Musiker für diese Band, beschissenes Wetter, und auch sonst drückt die komplette Stimmung des Films aufs Gemüt. Insofern hat er es nicht verfehlt, was zu bewirken. Doch, ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht die Abhandlung analytisch untergraben würde. Denn vieles im Film, deutet auf surreale Dinge hin, und wenn man in den Dialogen zwischen den Zeilen liest, könnte eine Erklärbare Denkweise entstehen. Zumindest hab ich es für meinen Teil so interpretiert.
*Kann Spoiler enthalten*
Was haben wir? Eine unstimmige Gruppe von Möchtegern Rocker. Alle Antriebs und Motivationslos sinnieren sie ihr dasein als "Köche" in dem Irrenhaus. Der Kopf der Gruppe, George scheint noch anhand seiner Perle Lynn sowas wie eine Zukunft zu haben. Der Rest hat sich vermutlich aufgegeben. Denn so recht schlüssig ist das ganze nicht. Angeblich schmieden die Insassen einen Plan, und da kommt ihnen der Stromausfall ganz recht. Ein Sturmlauf der Insassen beginnt, und sie haben keine Gnade mit niemanden. Weder die Wärter noch die Köche. Spannungen, und Anspannungen werden dem Zuschauer quasi vorgegart. Doch auch wenn das Ende so seltsam es mir erscheinen mag, das Verhalten der Irren, letztlich George nicht so konsequent nieder zu mähen, wie all die anderen, könnte ein vermuten lassen, gerade was die Schlusssequenz betrifft, das George und all die anderen quasi schon verrückte sind, und nur die Rahmenstory, eine Art Ablenkungsmanöver ist. Ist es einfach nur ein wiederkehrender Albtraum für George?? Denn als Lynn ihn am Ende fragt, "gehts dir besser heute?" schaut er erneut ins leere, und sieht in die Scheibe der Küche, wo er und seine Kollegen das Essen zubereiten. Denn komplett kann ich den Verlauf, Ablauf und gewisse Dinge nicht einfach so akzeptieren. Oder auch kapieren.
Genauso gut kann ich mich auch täuschen, der Handlungsstrang wie erzählt ist so passiert, und er hatte nur Schweine Glück. Aber da kommen diese Fragen, die mich beschäftigen. Warum haben die Irren ihn sich so dezent aufgespart?? Was hatte es mit dem Idioten im Büro am Telefon auf sich?? Warum war der so kacke drauf?? Und auch der eine Tote mit der Krüppelhand nach Georges Rettung, hab ich nicht verstanden. Da kommen so einige Ungereimtheiten zusammen.
Aber mal ab davon. Bilanziere ich noch kurz das gezeigte. Also schlimm, oder extrem heftig ist für mich was anderes. Vielleicht hab ich auch eine gekürzte Fassung bekommen, keine Ahnung. Aber die Darstellung hat mir so an sich, gut gefallen. Ob nun viele das Mike Tyson Syndrom hatten? Keine Ahnung, aber Nasenbeisser, Fingerwegknabberer lässt dies ja irgendwie vermuten. An sich waren die Splatterszenen im Rahmen des brauchbaren, aber nichts was mich hat extrem schocken lassen. Die Psyche von Irren ist das reinste Chaos. Trotz Verhaltensmuster, herrscht bei ihnen ein riesen durcheinander. Und das kam recht gut rüber. Natürlich liess die Schauspielerische Leistung seeehr zu wünschen übrig. Dennoch gibt es eine 6,0 für diesen doch arg merkwürdigen Film. Der nicht mich geschockt hat, aber durch seine gewisse Andersartigkeit irgendwie Punkten konnte. Vielleicht bin ich auch einfach noch zu sehr irritiert, um hier klare Worte zu finden, aber fürs erste, lass ich den Text mit den Gedanken mal so stehen.
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Andy78 Wed, 01 May 2013 04:11:30 -0000
Antwort löschenKann einiges unterschreiben..., deine Mäkelei an den Darstellerleistungen allerdings nicht...Sorry...;)
Bereits, dass du über unterschiedliche Versionen des Endes nachdenkst, zeigt dass der Film funktioniert hat. Es gibt sicher nicht "die" Auflösung, sondern lediglich gewünschten Spielraum für Interpretationen, den nicht wenige hier leider als zu anstrengend empfinden...
Ich denke, du bist genau so an den Film herangegangen, wie man es tun sollte...
deevaudee Wed, 01 May 2013 16:35:15 -0000
Antwort löschenUi, 7 Monate her, und es reagiert einer drauf. Cool. ^^
Aber danke für die Einschätzung. Und letztlich ist es doch toll, wenn ein völlig ungehypert Film Wirkung entfaltet. Darum lohnt sich der Blick manchmal auch auf solche Werke. Ich denke schon das es auch die Intension der Macher war, eine Verschleierung der Geschehnisse zu kreieren. Deshalb eine solche Herangehensweise bewirkt, entweder zu sagen, der Film war einfach dumm, oder bewegt einen den nochmal zu schauen, um etwa neue Dinge zu entdecken. Und sowas nennt man dann Leistung. Ob nun gewollt, oder ungwollt, dürfte ebenso ein interpretierbares Rätsel bleiben.
Andy78 Thu, 02 May 2013 16:54:28 -0000
Antwort löschenSorry, dass ich dich so lange habe warten lassen...Kommt nicht wieder vor...Aber du kennst die Binsenweisheit: "Besser spät als nie!" :)
Immerhin gehörst du zu denen, die sich über meine Antworten freuen...;)
Sehe es wie du...Auf mich wirkt das Ende nicht künstlich aufgesetzt, sondern in der Tat so, als hätte man vorher was übersehen, dass es nun zu finden gilt...
Kann die z.T. einseitigen Verrisse hier nicht nachvollziehen, weil ich finde, dass The Incident für einen Genrebeitrag ne Menge richtig macht...Mich hat er emotional erwischt...;)
deevaudee Thu, 02 May 2013 19:29:41 -0000
Antwort löschenAch quatsch, meint ja, dass erst nach der Zeit einer drüber gestolpert ist. Fast schon vergessen dat Ding hier. Die Verrisse sind aber normal, weil du das mit allen Dingen hast. Ob's der Musikgeschmack ist, die Tageszeitung die man liest usw. Ich finds auch nicht weiter tragisch. Denn letztlich, ist ja das Benotungssystem für einen selbst da. Und wenn die Spanne von 9,0 bis 0,0 reicht, heisst es eben im Grunde nur, hassen oder mögen. Eindrücke sammeln evtl. und dann sich ein eigenes Bild machen. Ein Überfilm ist es nun mal nicht, aber man hat schon grössere Filmische Katastrophen gesehen. ^^
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Andy78 Sun, 05 May 2013 03:08:18 -0000
Antwort löschenAch was ist schon "tragisch"? ;)
Auf de Moviepilotskala hat man m.E. erfreulicherweise schon ne gute Möglichkeit zu differenzieren, wenn man mag...Schwarz/weiß Entscheidungen werden jedenfalls nicht erzwungen...
Andy78 Sun, 05 May 2013 03:10:16 -0000
Antwort löschenP.S. Mein "Sorry" war übrigens ein klein wenig ironisch gemeint...;)
Maggie1994 Fri, 21 Sep 2012 14:43:45 -0000
Kommentar löschenUnrealistisch und unnötig brutal- Aus einer Irrenanstalt als Kulisse, hätte man besser einen spannenden Psychothriller machen können!
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Andy78 Wed, 01 May 2013 04:12:57 -0000
Antwort löschenDann wäre es ein völlig anderer Film in einem anderen Genre geworden...???
Maggie1994 Wed, 01 May 2013 22:22:00 -0000
Antwort löschenJap, dann hätte er mir besser gefallen!
Andy78 Thu, 02 May 2013 16:58:13 -0000
Antwort löschenGlaub ich dir, Audrey. :)Dann greife lieber bei deinem nächsten Videothekenbesuch nicht ins FSK 18 Horrorfilmregal, sondern schau sicherheitshalber lieber bei Psychothrillern nach...:)
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Maggie1994 Fri, 03 May 2013 12:04:17 -0000
Antwort löschenDarauf muss man auch erstmal kommen! Vielen Dank für den Tipp! :P... Aber nein, ich gesteh mir ja ein mich nen bisschen vergriffen zu haben :)
Andy78 Sun, 05 May 2013 03:12:17 -0000
Antwort löschenIst mir auch schon passiert...;)
HulktopF Fri, 21 Sep 2012 09:01:24 -0000
Kommentar löschenalexandre cortez schafft es leider nciht die itensität von anfang an aufzubauen die solch ein film benötigt, jedoch kämpft man sich durch die erste halbe stunde wird der film grausam. wenn ich sage grausam meine ich das nicht abwertend sondern im horrorsinn.
ein wahrer alptraum. was durch ein erst mieses drehbuch und eher unterdurchschnittliche dialoge in der mitte des films eher behindert wird, ändertsich bald in einen torturfilm der etwas fieseren gangart.abgebissene und gerissene körperteile kommen hier recht häufig vor und die gewalt ist sehr hart wenn sie ausbricht.
für fans härterer gangart durchaus ne sichtung wert.
alle anderen werden mit den augen rollen in der ersten hälfte und dauerhaft wegsehen in der zweiten.
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filmfreak23 Thu, 20 Sep 2012 17:32:15 -0000
Kommentar löschenSo, jetzt muss ich mir mal ein bissl Frust von der Seele reden.
Hab mich wirklich arg geärgert!
Der Regisseur besitzt keinerlei Gespühr für Atmosphäre, welche ein solcher Film austrahlen sollte.
Vergleicht man "The Incident" mit z.B. "Shutter Island", dann stellt man gigantische Unterschiede in der Qualität fest, obwohl das Szenario relativ gleich ist.
Während des Films dachte ich immer wieder: "Himmel, in welcher Zeit lebt der Typ denn?? Mit so einer grausam klischeehaften Inzenierungsweise und mit solchen obligatorischen Szenenabfolgen erreicht man heutzutage genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erreichen will!"
Die zahlreichen Gewaltszenen gegen Ende sollten eigentlich schockieren, aber da einem die Personen völlig egal sind, aufgrund fehlender Charakterzeichnung, können diese noch so explizit sein.
Es ließ mich einfach alles vollkommen kalt und es grenzt für mich fast schon an Betrug, dass man für diese filmische Schlaftablette 14,99€ bezahlen muss!!
PS: Danke TV-Movie für den Tipp!!-,- Soviel zu "Europas härteste Filmredaktion"!!!
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Andy78 Wed, 01 May 2013 02:59:18 -0000
Antwort löschenAlso ich habe ihn für 5,99 erworben und bin rundum zufrieden! :)
Was du so lapidar als "klischeehafte Inszenierungsweise" bezeichnest nenne ich "liebevolles Zitieren"...Das Problem ist leider nur, dass Konsumenten dies auch erkennen sollten...
Die Gewaltszenen sind nicht ohne, aber es gibt nun wirklich deutlich Schlimmeres...Außerdem wurden aus dem ursprünglichen Drehbuch viele Gewaltszenen entfernt, gerade um den Streifen nicht in die Folterschublade abzuschieben. Eine Identifikation mit den Protagonisten fiel mir leicht, weil ich die Typen einfach mochte und ihre Angst spüren konnte. Da benötige ich keine detailierte Charakterbeschreibung.
P.S. In welcher Zeit der Typ lebt? Nun der Streifen spielt in den 80ern und somit auch seine Hauptdarsteller und der Regisseur hoffentlich noch immer im Jahr 2013! ;)
Und ja: es gibt Unterschiede zu Shutter Island..Bei dem gab es keinerlei Überraschungen und ich bin vor Langeweile eingepennt...
Aber alles ist halt subjektiv...;)
JackoXL Sat, 01 Sep 2012 21:16:50 -0000
Kommentar löschenFang ich doch mal mit den positiven Dingen an: Wie so viele Videoclipregiesseuren gelingt Alexandre Courtès eine optisch ansprechend Inszenierung, der man das schmale Budget von 500.000 Dollar nicht ansieht. Klar, sieht nicht aus wie großes Kino, dafür aber ordentlich. Grundsätzlich hat der Film auch genug Potential für einen halbwegs netten Genrebeitrag. Düsteres Setting, eingesperrt und in ständiger Bedrohung, leicht klaustrophobisch, daraus lässt sich was basteln und zeitweise geht das bei "The Incident" auch recht gut.
So, das war das Positive. Wie die meisten Clipregiesseure bekommt Courtès bei den Dingen Probleme, die über Effekthascherei und optische Vorzüge hinausgeht. Die Figuren von "The Incident" sind sehr blaß, total oberflächlich und profillos. Selbst in so "simpelen" Filmen ist das nicht unwichtig, eben um mit ihnen mitzufühlen und das Gefühl von Bedrohung, Angst, Terror und ein Hoffen und Bangen um deren Wohlergehen zu gewährleisten. Das klappt hier leider nicht. Dadurch wird das Szenario nicht ernsthaft spannend und es wird lediglich versucht, durch einige fiese Gewaltakte (Hab deine Nase) im letzten Drittel zu schocken. Gerade weil das aber kaum Emotionen weckt (außer vielleicht Ekel), wirkt es sehr platt. Bei unterhaltsamen Splatter geht das, das hier ist und soll nicht unterhaltsam sein, daher verfehlt und negativ belastet.
Das ein solcher Film gerne auf Klischees reitet ist im Prinzip ja auch nicht so schlimm, hier wird es sich aber schon gewaltig einfach gemacht, was für wenig Einfallsreichtum spricht. Die Irren sind alle so irre, das es knackt. Die bekommen alle die selben blauen Zauberpillen, aber wehe, wenn sie die nicht nehmen. Zack, sofort verfällt jeder in einen Blutrausch ohne Grenzen, da wird nicht differenziert. Ich habe wirklich keinen beinhart-realistischen Film erwartet, das ist aber schon verdammt plump.
So mag die Atmosphäre im Ansatz stimmen, Spannung und Emotionen bleiben leider auf der Strecke. Das Ende reißt den Film noch mal ein Stück runter. Da wollte wohl noch eine clevere Pointe rausgehauen werden, die stattdessen nur für einen "Hä?"-Effekt sorgt, der keinen Sinn macht. Vielleicht bin ich ja zu doof und hab es nicht geschnallt, ich glaube, das war einfach nur zwanghaft herbeigeführt, ohne eine eigentliche Idee dahinter, Hauptsache es kommt noch was.
5 Punkte gebe ich trotzdem noch, da ich es nicht uninteressant und zeitweise auch recht ordentlich fand. Letztendlich verschenkt der Film aber irre (passend zum Thema) viel, ist eine flache und wenig geschickte Veranstaltung, der man ein besseres Skript und einen Regiesseur gewünscht hätte, der neben der optischen Inszenierung auch ein Händchen für Figuren und das Erzählen einer Geschichte hat. Vielleicht bekommt das Mr. Courtès in der Zukunft noch hin, sonst lieber weiter Musikvideos drehen, ist ja auch kein schlechter Job.
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Andy78 Wed, 01 May 2013 03:36:10 -0000
Antwort löschenWas für eine ungerechte Kritik ausgerechnet von einem "Filmfan, der kein Cineast ist"...Wow!
Dass du mit den Figuren nicht mitfühlen konntest, kann ich nicht nachvollziehen und erstaunt mich. Ich will doch nicht hoffen, dass bei dir infolge inflationären Filmkonsums eine Art Abstumpfungsprozess eingesetzt hat...;)
Dass die Protagonisten erkennbar einfache coole Typen mit normalen Alltagsproblemen und Träumen sind, die plötzlich eine Scheißangst um ihr Leben haben, macht sie mir sympathisch...Was erwartest du denn? Einen Lebenslauf? Selbst die Frau, die am "Empfang" gearbeitet hat tat mir megaleid, als man sie mit heruntergerissener Strumpfhose fand, weil sofort klar wurde welches Leid sie durchgemacht hat. Und tatsächlich: Ich habe mitempfunden, OBWOHL sie nur einen Satz Text im Film hatte und man von ihr weiter überhaupt nichts erfuhr.
Auch dass zwischen "den Irren" nicht differenziert wird, ist falsch: es gibt gefährliche, aber auch deutlich harmlose, wenn man z.Bsp.an den Couponsammler denkt...Wahrscheinlich würdest du dich auch über mangelnde Differenzierung beschweren, wenn in einem Zombiefilm alle Zombies auf Menschenjagd gehen.
Du erregst dich über in dem Genre nun wirklich nicht unpassende "Übertreibungen" . Warum?...Jaaaa, sie bekommen alle die blaue Pille, aber andere auch weitere zusätzlich. Aber wir sind hier in keiner Doku über korrekte Medikation und offenbar soll plakativ gezeigt werden, dass alle Beruhigungsmitelchen brauchen. Sie werden wohl nicht grundlos in einem Hochsicherheitstrakt sitzen. Und da der Film in den 80ern spielt, sollte man realistischerweise auch keine humane psychologische Betreuung erwarten.
Den Film als Durchschnitt abzustempeln, finde ich jedenfalls schon recht sportlich von dir...und dass DU das Ende nicht für dich interpretieren konntest, lastest du dem Film an???
Ja, alles ist subjektiv. Gerade deshalb empfinde ich deinen provokanten Ratschlag am Ende überflüssig und befremdlich hochmütig. Evt. riskierst du mal einen Blick in die Extras. Da kannst du ein Interview des Regisseurs sehen, das deutlich macht, dass er definitiv ein Filmliebhaber UND Cineast ist, der sein Handwerk versteht...( Was ich allerdings bereits an seinem Werk erkennen konnte . )
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JackoXL Wed, 01 May 2013 07:56:54 -0000
Antwort löschenKann es sein, dass du es irgendwie immer sehr persönlich nimmst und echauffiert reagierst, sobald dir mal eine Bewertung nicht passt? Du nennst meine Meinung "befremdlich hochmütig", unterstellst mir aber wenige Sätze vorher ganz andere Dinge, Stichwort Zombiefilm, wie nennst du denn das? Denk mal darüber nach. Um gleich mal dabei zu bleiben: Bei einem Zombiefilm oder ähnlichen, ich nenne es mal, "Fabelwesen", ist das natürlich eine ganz andere Baustelle. Ja, auch das hier ist ein Genrefilm, aber da es sich hierbei nun mal um echte Menschen handelt, ist da doch noch ein kleiner Ungterschied, findest du nicht? Ich erwarte keinen unglaublichen Realismus, was ich ja im Kommentar auch geschrieben habe, aber das war mir schlicht too much bzw. sehr stark vereinfacht. Und zum Ende: Ich laste dem Film nicht an, dass ich es nicht interpretieren konnte, sondern den Eindruck, den es für mich vermittelt.
Ohnehin ist es jetzt etwas schwierig, über einen Film im Detail zu diskutieren, den ich vor einem 3/4 Jahr gesehen habe und, wie man lesen kann, nicht so dolle fand, dass er jetzt hier griffbereit rumliegt. Daher kommt jetzt das Ultra-Totschlagargument: Das ist keine Kritik (das machen Kritiker), das ist ein Kommentar, und zwar einer, Überraschung, der MEINE Meinung vermittelt und das, wie der Film auf MICH gewirkt hat. Da schau her. Ich diskutiere übrigens gerne über andere Ansichten, aber du solltest mal etwas aufpassen, mit was für einem provokanten Ton du manchmal um die Ecke kommst, nur weil dir was nicht passt. Da klingst du sehr schnell überheblich. Kein böses Blut, nur, schon wieder, meine Wahrnehmung. ;)
Andy78 Wed, 01 May 2013 12:05:50 -0000
Antwort löschenKann es sein, dasss du manchmal Filme "abstrafst" zu denen du warum auch immer keinen Zugang gefunden hast und von denen du aber 100%ig überzeugt bist sie gerechtfertigt abzustufen? ( Das schreibe ich jetzt nur wegen deiner Einleitung...;))Wobei mich dann wohl letztendlich mitunter auch das durchschimmernde "larrymäßige" aktiviert...Ich gebs ja zu...Aber schließlich formulierst du eben so, wie du magst und ich reagiere so, wie es bei mir ankommt. Womöglich liege ja auch ich völlig falsch und du kannst obige Vermutung entsprechend streichen...;)
Was ruft denn nun meinen Widerspruch hervor?
Damit meine ich z.Bsp., dass es sich hier um ein filmisches Regiedebüt gehandelt hat - was das Ganze in meinen Augen nochmals deutlich aufwertet...Das ne Menge Herzblut, Ideenreichtum und Arbeit drinnensteckt, darf dich das Ergebnis trotzdem "schlecht" finden lassen, aber zukunftsweisende Kommentare, wie bei Werbefilmchen zu bleiben, finde ich ganz subjektiv eben deplatziert. Zumal, das Endprodukt dies auch so nicht rechtfertigt.
Echauffiert zu sein liegt mir fern und ich finde diese womöglich zwar naheliegende, aber nicht den Kern treffende Vermutung als zu kurz gesprungen...;) Wer hier so polarisiert wie du, sollte nicht nur Zustimmung oder Lob erwarten...Im Übrigen traue ich dir auch zu Ironie einzuschätzen...Und um die hat es sich bei dem Zombievergleich gehandelt. Nicht mehr und nicht weniger.
Irgndwo ist es schon schade, dass du das so gewichtest...Ich meine : fühl dich doch geschmeichelt, wenn ich dir hier so viel Zeit widme und mich an deinen Beiträgen reibe.....Offenbar sehe ich in dir ja auch viele Qualitäten, wie ich sie mir hier wünsche und die moviepilot am Leben erhalten...Umso enttäuschender ist es dann natürlich, wenn du voller Inbrunst moserst - ohne unterstellt Offensichtliches zu berücksichtigen.
Und ja, ich passe selbstverständlich immer auf nicht verletzend zu sein...Ich kenne ja nur dein virtuelles Auftreten, somit wären persönliche Anmerkungen eh lächerlich. Aber darf man denn auf in meinen Augen provokante Kritiken nicht provokant reagieren? Wobei es ja nun auch nachlesbar kinderleicht für dich ist entsprechend zu reagieren, um deine Position deutlich zu machen.
Und NEIN, es gibt "kein böses Blut"...Warum auch? Wir stehen hier beide zu unseren Positionen, so wie es sein muss...Und ich schätze jede Antwort von dir...:)
horro Mon, 27 Aug 2012 19:30:14 -0000
Kommentar löschenDer Film hat alles was es braucht, solide Geschichte, anständige Stimmung und den richtigen Schuss Härte. Trotzdem wirkt ab und an alles etwas rustikal aber durchaus auf die gute Art ... aber dann, der Schluss, das Ende ... ojeoje, wer bringt denn heute noch sowas zustande
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mikkean Tue, 04 Sep 2012 23:40:42 -0000
Antwort löschenKlingt interessant !?! - War erst letzte Woche kurz davor, den zu kaufen ...
horro Wed, 05 Sep 2012 21:38:45 -0000
Antwort löschenalso eigentlich ist der gar nicht schlecht, war 90% der Laufzeit voll begeistert; erst zum Schluss hat sich hier vieles versemmelt, für andere könnte die Kiste allerdings voll aufgehen :)
mikkean Thu, 06 Sep 2012 11:22:33 -0000
Antwort löschenDa bleibe ich mal dran am Film. Wäre ja nicht das erste Mal, dass der Schluss klar zum Rest abfällt.
Andy78 Wed, 01 May 2013 03:38:57 -0000
Antwort löschen@horro: Man soll ja nicht spoilern...aber was fandest du denn am Ende nun soooo schlimm? Zugegeben, es war sperrig, ein Stück weit seltsam und ließ Raum für Interpretationen...Aber "versemmelt" sieht für mich anders aus...
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horro Wed, 01 May 2013 07:39:06 -0000
Antwort löschen@Andy: SPOILER - aus meiner Erfahrung wird dieser Twist vom Writer oft dann angewendet, wenn mit anderen Mitteln nichts Vernünftiges mehr zu erreichen ist - "alles nur in seinem Kopf", "Welt der wahnhaften Wahrnehmung", "er wars selber und hat sich die Geschichte im kranken Hirn selbst zurecht gebogen" so wird dann auch manches Logikloch einfach zugeschüttet - SPOILER In diesem Fall hier hat das den Film, der mir eigentlich ausgezeichnet gefallen hat, mindestens einen Punkt gekostet. Dieses Stilmittel hat auch in der Vergangenheit nur bei hochklassigen Produktionen so richtig gut funktioniert und ist mittlerweile etwas zu ausgelutscht ... siehe auch "ATM"
Andy78 Wed, 01 May 2013 12:39:00 -0000
Antwort löschenJa, das kann ich gut nachvollziehen, obwohl ich es nicht ganz so krass aufgesetzt empfand wie du...Für mich war der Schluss auch unbefriedigend und verstörend , aber es hätte schlimmer kommen können...
Wie starb eigentlich der oberfiese Typ? Am Gasgeruch? Oder blieb das auch offen?
Ich habe mir auch überlegt, weshalb der "Anführer" der Wahnsinnigen plötzlich sein Opfer verschont hat? Ich meine, es sah fast so aus, als sei er nur auf die verletzte Fingerkuppe scharf gewesen, die den Blutrausch ausgelöst hat???
Hat man eigentlich gesehen was aus dem vierten Koch wurde? Er hat sich m.W. in einen Neberaum gerettet. Und dann? Aber da der Regisseur betont, dass er auf viele Gewaltspitzen, die das Drehbuch fürs Ende vorgesehen hatte, bewusst verzichtet hat, um den Film nicht in der Folterschublade verschwinden zu lassen, vermute ich das auch dessen Tod "eingespart" wurde...
Du siehst, ich finde Erklärungen auch nicht unattraktiv....;)
stuforcedyou Mon, 27 Aug 2012 10:03:50 -0000
Kommentar löschenIn seinen besten Momenten erinnert der Film von Alexandre Courtes an den John Carpenter Klassiker „Assault on Precient 13“, doch je länger die drei Helden durch die Anstalt schleichen, desto mehr wandelt sich „The Incident“ zum einfallslosen Reißer. Die Gewaltspitzen nehmen drastisch zu und die Sadismen verkommen zur großen Horror-Show ohne wirklich eine Funktionalität zu besitzen. Die Gewalt ist hart, aber bewirkt nichts. Die Figuren, egal ob gut oder böse, sind nicht mehr als einfallslose Skizzen ohne wahres Profil. Sie zu foltern scheint für den Film die einzige Möglichkeit zu sein sie interessant zu gestalten. Ein Trauerspiel.
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lieber_tee Mon, 27 Aug 2012 14:17:17 -0000
Antwort löschenDer hat mir auch nicht wirklich gefallen, der Film.
Andy78 Mon, 27 Aug 2012 18:01:03 -0000
Antwort löschenHätte nach dem Trailer nicht unbedingt gedacht, dass der Film so wenig zu bieten hat. Aber du beschreibst ihn so überzeugend, dass ich ihn bereits jetzt nicht mehr mag...;)
horro Mon, 27 Aug 2012 19:41:05 -0000
Antwort löschenalso der war doch ganz knackig; einige Abstriche sind sicher berechtigt, im grossen und ganzen hat der mich aber gut bei der Stange gehalten ... als Ex-Koch bin ich da wohl etwas vorbelastet ;)
stuforcedyou Mon, 27 Aug 2012 19:45:06 -0000
Antwort löschenHm, gekaute Nase auf Toast by horro :)
horro Mon, 27 Aug 2012 19:46:24 -0000
Antwort löschen"Nose-Tartar" gehörte lange zu meinen Spezialitäten bis mir die Zinggen ausgegangen sind :D
stuforcedyou Mon, 27 Aug 2012 19:48:40 -0000
Antwort löschenKlingt lecker, obwohl ich eher auf "Nasen-Fondue" getippt hätte. Hach ja, Klischees machen Spaß ;)
horro Mon, 27 Aug 2012 19:49:47 -0000
Antwort löschenich mags lieber roh ... bei den Amerikanern wär das dann "Nose-on-a-Stick" ;)
stuforcedyou Mon, 27 Aug 2012 19:52:01 -0000
Antwort löschenStimmt Kopfteile schmecken roh immer am besten. Hab damals mit den Ohren angefangen, gefolgt von der Stirn, der Nase, den Lippen (zäh) usw. Na ja, nach dem Hals war dann leider Schluss :D
horro Mon, 27 Aug 2012 19:53:03 -0000
Antwort löschenDamals? ... creepy, klingt wie Ochsenmaulsalat
stuforcedyou Tue, 28 Aug 2012 06:51:48 -0000
Antwort löschenSchmeckte auch so :D
Andy78 Wed, 01 May 2013 03:49:19 -0000
Antwort löschenHabe den Film endlich konsumiert und bin froh nicht auf den negativen Kommentar gehört zu haben. Die Bewertung "ärgerlich" erschließt sich mir nicht einmal ansatzweise.
Das Leid der Opfer, ihre Todesangst, der Versuch in einer Extremsituation zu überleben, die Sehnsüchte in ihren Alltag zurück zu dürfen ( z.Bsp. das letzte Telefonat mit der Freundin im Angesicht des Todes ) hat bei mir ausreichend Mitfühlpotential erzeugt, um mit zu bangen - nicht die vereinzelten Folterszenen, auf die ich auch hätte verzichten können. Die Protagonisten waren sympathisch lockere Musikerkumpels, die sich durchs Leben schlagen...So wie wir alle...
Traurig, wie es ihnen ergangen ist...Aber sicherlich ist der deutlich überdurchschnittliche Streifen kein "Trauerspiel"...
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stuforcedyou Wed, 01 May 2013 08:30:57 -0000
Antwort löschenTraurig wenn es Ihnen ergangen ist, das Meinungen nun mal verschieden sind. Aber ich wünsche noch alles Gute beim sich durchs Leben schlagen.
Andy78 Wed, 01 May 2013 12:41:15 -0000
Antwort löschenUnd das ist hart genug genug...Aber wir beide wissen ja schließlich wovon wir reden...;)
Jedenfalls danke fürs Brückenbauen...:)
aberaber Tue, 21 Aug 2012 17:26:02 -0000
Kommentar löschenEher langweiliger Horrorthriller. Im letzten Drittel nehmen Spannung und Härtegrad zwar zu, aber wirklich retten kann das den Film nicht mehr.
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Stollentroll81 Fri, 17 Aug 2012 17:17:41 -0000
Kommentar löschenAnsehnlicher Horror-Splatter mit einigermaßen guten Charakteren. Da hätte man aber mehr rausarbeiten können. Auch bei dem vermeindlichen Bösewicht wäre mehr drin gewesen. Aber alles in Allem sehr unterhaltsam für einen Abend wo nichts in der Glotze läuft.
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rockoholic Thu, 02 Aug 2012 13:23:55 -0000
Kommentar löschenBin ich der einzige der das Ende irgendwie nicht so richtig kappiert hat ? :)
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Sifunator Fri, 10 Aug 2012 00:36:12 -0000
Antwort löschenich auch nicht
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HulktopF Fri, 21 Sep 2012 09:06:20 -0000
Antwort löschender kerl ist extrem traumatisiert, und ist jetzt auch psychisch extrem angeknackst. er schiebt sozusagen dauerhaft n film wegen dem traumatischen ereignis
zmpfl Thu, 01 Nov 2012 12:42:10 -0000
Antwort löschenGute Erklärung! (Brauch ich bei solchen Filmen eigentlich nicht, aber es soll ja Leute geben, die einen Film Käse finden nur weil das Ende nicht eindeutig ist...) :)
Martin Quilitz Wed, 01 Aug 2012 17:57:37 -0000
Kommentar löschenNaja, der Film könnte ansich besser sein, ich fand ihn jetzt nicht wirklich gruselig, auch wenn er mich irgendwie den Abend unterhalten hat.
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Miami Twice Wed, 01 Aug 2012 14:10:34 -0000
Kommentar löschenFür meinen Geschmack braucht der Film zu lange bis er in Fahrt kommt. Es kommt dann aber doch noch eine düstere Stimmung auf und vor allem gegen Ende hin wird es schön brutal.
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Andy78 Mon, 27 Aug 2012 18:03:46 -0000
Antwort löschenIst es irgendwas Positives lediglich "schön brutal" zu sein, oder nicht eher nur ein Armutszeugnis?
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HulktopF Fri, 21 Sep 2012 09:07:21 -0000
Antwort löschenmanche wissen halt worauf sie sich einlassen.
mehr als n splatterstreifen kann man bei der filmbeschreibung eigentlich nicht erwarten.
Andy78 Wed, 01 May 2013 03:55:08 -0000
Antwort löschen@HulktopF: Es geht mir nicht darum, ob jemand weiß worauf er sich einlässt. Wen man ein bestimmtes Genre wählt und den Covertext liest, sollte wohl jeder nachvollziehen können,was einen erwartet.
Mir ging es lediglich um das Gütesiegel "schön brutal"..
Habe den Film inzwischen gesehen und würde ihn keineswegs nur auf seine Brutalität reduzieren. Ich empfand ihn als sehr gelungen und das nicht wegen seiner Gewaltspitzen...
waltwhite Mon, 30 Jul 2012 15:09:04 -0000
Kommentar löschenKleiner, böser, ruhiger, blutrünstiger Film mit einer durchweg angespannten Atmosphäre. Technisch absolut ambitioniert - großartige Kameraführung und Schnitt. Das Ende sollte man allerdings nicht falsch auffassen, indem man z.B. einen Twist erzwingt. Durchaus eine gelunge Alternative zu aktuellem Horror-Einheitsbrei.
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Marzellus Mon, 30 Jul 2012 13:02:22 -0000
Kommentar löschenIrre Mörder morden sich wie irre durch ein Irrenhaus, während sich ein paar eingeschlossene Köche bange durch die Gänge schleichen und mit zunehmender Spielzeit auch kämpfen. Insgesamt ein äußerst solider und stellenweise auch atmosphärisch dichter Terror-Thriller, der sich nicht viel mit Erklärungen aufhält und zum Ende hin leider etwas zu stark in die (noch immer) hippe Folter-Kerbe schlägt. Für Freunde des gepflegten Throwback-Horrors durchaus einen Blick wert!
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