The Joneses - Verraten und verkauft

The Joneses (2009), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie

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6.3
Kritiker
12 Bewertungen
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6.5
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440 Bewertungen
31 Kommentare
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von Derrick Borte, mit Amber Heard und Demi Moore

Steve und Kate Jones sind ein Traumpaar. Attraktiv, wohlhabend, zwei wunderschöne Kinder, ein großes Haus, das neueste Auto. Was Steve und Kate haben, das wollen bald alle Nachbarn haben. Was keiner weiß: Das ist auch genau der Plan, denn Familie Jones ist gecastet und soll die neuesten Luxus-Artikel vermarkten. Nach einiger Zeit packen Steve jedoch die ersten Zweifel, ob das, was er tut und verkauft, wirklich das ist, was er will in seinem Leben…


Cast & Crew


Kritiken (8) — Film: The Joneses - Verraten und verkauft

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] The Joneses war für mich eine echte Überraschung. Hatte mich zwar die Geschichte angesprochen und ebenso die mitwirkenden Schauspieler, so ging ich trotzdem nicht mit allzu hohen Erwartungen an den Film, weil dieser auch an mehrerer Stelle nur durchweg mittelmäßige Kritiken bekommen hat. Umso größer mein Erstaunen, als ich sah, wie intelligent und unterhaltsam der Aufstieg und Fall der Familie Jones bebildert worden ist und wie durchdacht die Idee der Firma dahinter erscheint. [...]

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Carsten Happe: Schnitt Carsten Happe: Schnitt

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7.5Sehenswert

The Joneses ist natürlich in erster Linie Konsum- und Kapitalismuskritik, jedoch in Watte verpackt und sehr smooth, selbstsicher und sanft ironisch inszeniert. Der Regisseur und Autor Borte versteht es ausnehmend gut, seine Wendepunkte und Konfliktsituationen an den rechten Stellen zu setzen, das Timing des Films ist überraschend paßgenau.

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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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5.5Geht so

"The Joneses – Verraten und Verkauft" ist keine bissige Lifestyle-Satire mit Blick auf die Wirtschaftskrise. Dafür ist das Regiedebüt von Derrick Borte schlicht zu brav. Lange Zeit fragt sich der Zuschauer, was er da sieht, bevor sich langsam, aber stetig der Genreeinschlag zur latent tragikomischen Romanze abzeichnet. Bis dahin überträgt sich die Keimfreiheit des Lebens der Joneses auf den Film, der lange Zeit zu glatt wirkt, um tatsächlich zu interessieren.

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evants.com: eventsandtrends.com

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7.0Sehenswert

"The Joneses - Verraten und verkauft" bewegt sich zwischen Komödie, Drama und Gesellschaftssatire. Der Film ist relativ seicht inszeniert, gleitet aber nicht in die Oberflächlichkeit ab. Somit unterhält der Film vordergründig und hinterlässt nachdenkenswerte Ansätze, ohne selbst belehrend zu wirken. Demi Moore und David Duchovny füllen ihre Rollen als sympathisches Luxus-Paar gekonnt aus und auch den Nachwuchsschauspielern Amber Heard und Ben Hollingsworth bleibt genug Platz, damit ihre Rollen nicht eindimensional wirken. "The Joneses" kann somit als sehr gelungenes Regiedebüt bezeichnet werden, in dem sich Anspruch und Unterhaltung die Waage halten.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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6.5Ganz gut

[...]
Die Joneses sind Leute, zu denen viele andere gerne aufschließen wollen. Diese Tendenz ist dem Film nicht förderlich. [..] Auf unterhaltsame Art und Weise berichtet der Film etwas Herausforderndes, nämlich dass es möglich ist, sein Leben doofen Zeugs zu widmen – und dies nicht zu bemerken.
[...]

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Edward Douglas: ComingSoon.net Edward Douglas: ComingSoon.net

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6.5Ganz gut

[...]
Sicher verströmt Duchovny durchwegs Charme und Humor, und nahezu er allein zieht den Stoff hier auf, dessen Genre gewöhnlicherweise ziemlich flach ist.
[…]

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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5.5Geht so

[…]
Diese Betrüger sollten die Zuschauer im Kino eigentlich ein wenig ausgelaugt verlassen. [..] Duchovny und Moor haben beide ihre Momente, sie spielen wie zwei selbstgefällige Haie, die auf Provision aus sind. Ohne wirkliche Stärke läuft ihre Selbstbetrachtung auch hin und wieder Gefahr, den Film zu seiner vertraglichen Übereinkunft über beider Selbstverliebtheit werden zu lassen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.5Geht so

[…]
Also entweder handelt es sich hier um eine Familie voller Tragik, oder um eine mit Sinn für Satire, und der Film scheint in seinem Hin-Und-Her-Springen ziemlich unsicher, auf welchem der beiden Pfade er gehen will. In einem perfekte Film würde sich die Schlinge ihres wenig authentischen Lebens ziemlich schnell ziemlich eng um die Joneses ziehen, und dieser Film wäre auch zorniger und entschiedener.
[…]

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Kommentare (23) — Film: The Joneses - Verraten und verkauft


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FordFairlane

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Bewertung6.0Ganz gut

"The Jone$es" wirkte auf mich schon fast wie ein kleiner Werbefilm für dutzende von Produkten, darum ist die Aussage des Filmes etwas fragwürdig. Ich bin sogar fest davon überzeugt das die 5. Millionen US-Dollar Produktionskosten von Firmen spendiert wurden ist, die ihre Pordukte in dem Film unterbringen durften. (irgendwie schon scheinheilig!)

David Duchovny abseits von seinem Hank Moody Image spielt hier wirklich echt gut und trägt den Film schon fast ganz allein. Demi Moore hingegen wirkt etwas müde und lustlos auf mich, diese wurde aber wahrscheinlich auch nur aufgrund ihrer Optik ausgesucht.

Wer Interesse daran hat einen kleinen Einblick in die Konsumbessenheit der Menschen zu kriegen, solle ruhig mal einen Blick riskieren. Trotzdem sollte man den Film nicht ernst nehmen, da er gerade dadurch finanziert wurde ist.

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mondauge

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Bewertung7.5Sehenswert

Originelle Geschichte um Echtheit, Konsumgesellschaft, Familie und Liebe.

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Ich-Bin-Viele

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Bewertung4.0Uninteressant

Was für'n Käse. Die "Joneses" sind ein Paradebeispiel dafür, wie talentierte Schauspieler von einem durchschnittlichen Drehbuch und semitalentierten Mitdarstellern heruntergezogen werden können.
Mal völlig außen vorgelassen, dass die Prämisse völlig weltfremder Unsinn ist - eine Metapher für die Falschheit vieler Menschen darf in einem Kunstwerk ja erlaubt sein - ist die Umsetzung mehr als schlampig. Hätte man zumindest den Bruch des Filmes irgendwie in die Thematik eingebettet, um ein Exempel aufzuzeigen, wie manipulatives Verhalten Schaden anrichten kann...aber nee, stattdessen bringt sich ein charaktergestörter Nachbar halt mal um (Wie zur Hölle hat er das übrigens angestellt? Wie bindet man sich selbst an etwas fest und versenkt sich dann eigenhändig? Hat das IRGENDWER kapiert?).
Der Film strahlt Kälte und Konstruiertheit aus, und zwar ÜBER das gewollte Maß. Wenn David Duchovny versucht Menschlichkeit in die Sterillität der "Familie" zu bringen wirkt das noch weniger echt als die Fake-Familie selbst schon. Und das dann auch noch so hart auf die Spitze zu treiben...nee du.
Hat für mich gar nicht funktioniert, das ganze. Nicht witzig, nicht spannend, nicht echt. Was bleibt dann noch über? Richtig, 90 Minuten meines Lebens, die ich besser hätte verbringen können. Schade.

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vuvuzela

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Bewertung6.0Ganz gut

ich glaube das auch bei mir in der Nachtbarschaft "Joneses" wohnen, ich werde auf jeden Fall auf der Hut sein. netter Idee und auch spannend umgesetzt.

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paddel107

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Bewertung6.5Ganz gut

eigentlich ein ganz netter film fürs flugzeug, strecke münchen-palma. die idee des films ist ganz nett, der cast ist ordentlich und zeitweise wird man auch ganz gut unterhalten. ABER diese völlig beknackte moralische botschaft hätte man sich sparen können!

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AddictedToIan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

[SPOILER- wenn man's genau nimmt] ... da gibt's eigentlich nichts zu spoilern.

Was als amüsante Satire über die heutige Konsumgesellschaft beginnt, endet in einem wunderschönen, kleinen, romantischen Drama.
In "The Joneses" geht es um die neueste Idee der Marktwirtschaft: eine konsumfördernde Familie.
Man nehme attraktive Eltern, Tochter und Sohn im Teenageralter und gebe ihnen alle möglichen neusten technischen Spielereien damit sie sie direkt schön subtil an den Kundenkreis weitervermarkten. Und wenn ich ehrlich bin klingt die Idee gar nicht so abwegig, würde mich nicht wundern, wenn demnächst sowas in meiner Nachbarschaft entdeckt werden würde ^^

Die ersten 3/4 des Films gehen munter und unterhaltsam zu, erschreckend wie einfach sich Menschen heutzutage beeinflussen lassen und wie blind man für offensichtliche Marketingsstrategien sein kann. Eine klare Storyline ist nicht wirklich vorhanden, die braucht "The Joneses" aber auch nicht. Der Reiz für mich bestand in der mitschwingenden Kritik an der Falschheit der Dinge. Vertraue niemandem, wer weiß, vielleicht will er dir ja nur den neusten Flatscreen aufschwatzen^^
Dieser Film macht richtig paranoid aber auch richtig viel Spaß.
Natürlich ist alles vollkommen vorhersehbar, natürlich wird die gespielte Familie am Ende zur echten Familie und sogar die karrierebesessene Mutter sieht ein, dass das kein wahres Leben ist. Die Fassade der perfekten Familie beginnt zu bröckeln und nicht nur die Einheit trägt deswegen Schaden. Irgendwie traurig, hätte denen doch früher klar sein sollen, dass "perfekte" Menschen massive Selbstzweifel bei Anderen auslösen.

"The Joneses" ist selbstironisch, ein klein wenig verkorkst romantisch und auf eine seltsame Art stellenweise ziemlich traurig. Filme, die die volle Palette bieten, ganz ohne gezwungen tiefsinnig zu sein, gefallen mir. Sicher handelt es sich hier nur um leichte Kost-
Manchmal braucht man sowas halt.

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Mervit

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Bewertung3.5Schwach

Die Story ist gar nicht mal so schlecht, aber mir wäre es lieber gewesen, hätten sie etwas daraus gemacht!

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MarcelN44

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Über das (Halb)Finale kann man streiten, aber die Vorstellung einer konsumfördernden Familie in der Nachbarschaft ist schlichtweg grandios! Mit einem sehenswerten Ensemble aus u.a. David Duchovny, Demi Moore und Amber Heard.
8/10

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Ray-ver

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

... also ich fühlte mich von dem Film gut unterhalten.

Die Story ( Idee ) war mal was neues, und ich fand auch die Darsteller o.k.

Obwohl ich glaube, dass der Film mit unbekannten Darstellern mehr Wirkung zeigen würde.

Doch alles in allem kann man ihn sich schon mal geben. Schlecht isser auf keinen Fall.

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stuforcedyou

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Bewertung4.0Uninteressant

Eine wirklich gute, satirsch verwendbare Idee haben die Macher hier umgesetzt, nur wo bitte ist der Biss, die Schärfe, das Feuer? "The Joneses" ist so zahm, weichgespült und kraftlos erzählt, dass aus der Konsumkritik über weite Strecken doch nur eine softe Komödie gewonnen wird. Lediglich gen Ende findet der Film etwas an dramaturgischer Stärke, die er allerdings kurze Zeit später wieder gegen einfaches Heitertei aufgibt. "The Joneses" ist eine ganz große, vertane Chance.

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neenchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine kluge Tragik –Komödie mit einer neuen Idee. Der gesamte Film ist eine eindeutige Kritik am Kapitalismus. Vermutlich hat der Film es deshalb auch erst gar nicht in die Kinos geschafft oder es ist mir entgangen, dass er dort lief. Für meinen Geschmack ist das Ende zu übertrieben, aber ich verstehe die Aussage, die der Film mir damit vermitteln wollte und die Übertreibung ist immer ein probates Mittel um seine Botschaft zu vermitteln. Manche Regeln, die der Werbungsfamilie oblagen, machten keinen Sinn und sollten vermutlich nur die Spannung zwischen den Personen erhöhen und so auch die Situation für den Zuschauer interessanter gestalten. Zum Beispiel das Verbot, dass man untereinander keine sexuellen Kontakte eingehen durfte, würde doch eigentlich die Aktivitäten in dieser Hinsicht außerhalb der Familie fördern und so die perfekte Fassade womöglich beschädigen.

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DonSalierie

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Bewertung6.0Ganz gut

Nun ja, was lässt sich zu "The Joneses" sagen? Auf alle Fälle dass die Grundidee des Films wirklich mal was frisches ist. Allein für diese tolle Grundidee gebe ich dem Film schon 5 Punkte. Auch gibt es zum Ende des Filmes eine dramatische Wendung, die einen Zusatzpunkt verdient.
Das war's dann leider auch schon an guten Punkten. Der Film plätschert so vor sich hin, springt von einer Figur zur nächsten ohne eine davon wirklich näher zu beleuchten. Auch die beiden Hauptdarsteller Demi Moore und David Duchovny haben schon mal besser gespielt, ebenso wie die Nebendarsteller Ben Hollingsworth und Amber Heard, die allerdings (nicht zuletzt der Nacktszene am Anfang wegen) am meisten dieser vier Schauspieler positiv auffällt.
Der Film ist an manchen Stellen dem interessierten Zuschauer vorhersehbar und findet ein ebenso kitschiges wie mainstream-typisches Ende. Wer also überlegt, sich eine im Mainstreamstyle gehaltenen Tragikkomödie anzuschauen, dem empfehle ich dann eher "Garden State", da dieser Film hier außer einer soliden Grundidee und einem gut dramatisierten Wendepunkt kaum aus der Überfülle an Filmen heraussticht.

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patcharisma

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Bewertung5.5Geht so

Die Vorzeige-Familie " The Jone$e$" (Hüllen-Typographie) wohnt in einem teuren Anwesen mit einer schicken Einrichtung und hyper-styligen B/W-Foto-Portraits an der Wand; sie geben sich nur mit den edelsten Produkten zufrieden und irgendwann wird klar: Die sind ja nur ein gefaktes Marketing-Konstrukt einer Firma, um ihr "Glück" in Portionen von Luxus-Gütern an die Umgebung zu verticken, am besten grad auf Kredit. Als dann irgendwann blöderweise echte Gefühle aufkommen und Unvorhergesehenes passiert, droht das Lügengebilde in sich zusammen zu krachen.

Was nach einer turbulenten und bissig-bösen "Zeitgeist"-Kritik (Werbetext) gegen den Konsum- und Verschuldungswahn der über ihr Limit lebenden Amis tönt, hat leider nicht gerade ein Drehbuch des lockeren Flusses: Die Geschichte will irgendwie nicht in Fahrt kommen, die Pointen sitzen selten, die Dramatik (gegen den Schluss) ist ziemlich aufgesetzt, die ganze (politische) Korrektheit kommt müssig daher, das Happy-End rührt nicht wirklich und das Schauspiel ist ebenso durchschnittlich (vorallem die Kinder nerven). Unterm Strich macht hier eigentlich nur Demi Moore etwas Freude! (Ätsch, der musste noch kommen! xD)

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Observer

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich ist die Grundhandlung der Joneses sehr eindrucksvoll, wäre da nur nicht diese kitschig gedrehte Liebesgeschichte zwischen den Hauptdarstellern. Eine Filmliebelei kann unter Umständen effektiv sein, aber hier fungiert sie als dumpf eingeschriebene Nebenhandlung die man entweder liebevoller produzieren sollte, oder draußen lässt. Die Schauspieler agieren glaubwürdig und Duchovny beweist mir wieder, dass er etwas von der Schauspielkunst versteht.

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Delonghi

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Bewertung6.5Ganz gut

Frei nach dem Motto: Es ist doch alles Kommerz...und der menschliche Makel heisst: Emotionen und letztendlich doch ein Gewissen zu haben ;-)

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satyrrrr

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Jones'es sind Hip, sie sind schön, erfolgreich und haben die coolsten Gadgets, die modischste Kleidung, die schnittigsten Autos. Alle wollen sein wie die Jone'ses und das geht am einfachsten, in dem man sich mit den selben Statussymbolen umgibt.

Eigentlich ist der Film eine längst überfällige Gesellschaftskritik, die den alles beherrschenden Konsumzwang und den Drang genauso oder besser zu sein, wie die anderen, aufs Korn nimmt. Dem Publikum wird hier ein schmutziger Spiegel vorgehalten, denn in Wirklichkeit braucht es keine Jones'es, es Funktioniert auch ohne sie genau wie im Film: Die manipulationsfreudige Konsumgesellschaft schafft ein Heer von Kaufhauszombies, die möglichst per Verschuldung über ihre Verhältnisse hinaus konsumieren, was das Zeug hält. Vielleicht aus Gründen der Massenkompatibilität, wurde der Handlung noch eine Romanze angehängt, die, wäre der Film etwas rasanter, eigentlich nicht notwendig gewesen wäre.

David Duchovny bietet hier ca. 20% Moody auf. Und diese coole Sau steht ihm, auch in dieser weich gespülten Variante, verdammt gut. Weiterhin sieht man eine Demi Moore, mit routinierter Leistung. Generell wirkt das ganze gut inszeniert und passabel gespielt bis in die kleinen Rollen hinein.

Gut zu Gesicht steht dem Film, das der ironische Blick auf unsere Einkaufstüten nicht mit stupiden Klamauk überzeichnet wurde. Eher schade ist, das eben diesem Blick einiges an Biss fehlt, um durchschlagend zu Zünden. So bleibt der Film für Zuschauer, die die Anspielung nicht sehen (wollen), eine maue Romanzenkomödie, für die anderen bleibt es in der Anspielung zu seicht. Nichts desto trotz, ist der Streifen für beide Gruppen in der Kategorie 'Leichte Unterhaltung' vertretbar und man kann daher eine kleine Empfehlung aussprechen, diesen Film zu Konsumieren ;).

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LuGr

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Ich fand hab den Film heute gesehen und fand ihn genau so wie du: nett. Würde ihn einen Tick schlechter bewerten, weil er sehr lange herumdümpelt, ohne sich zwischen Komödie, Drama und Romanze zu entscheiden und lange nichts von alldem ist.


satyrrrr

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Ja, da wäre deutlich mehr und bissigeres draus zu machen gewesen. Gerade mit Duchovny hatte man die besten Vorraussetzngen dafür an der Hand.


annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Cleverer, unterhaltsamer, sozialkritischer Streifen in guter Besetzung, der durchaus das Zeug für einen DVD-Abend hat. Zuweilen hätte er vielleicht noch etwas schwärzer sein müssen.

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mar (-ion-)

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Bewertung5.5Geht so

war ganz ordentlich, jedoch kein highlight sondern eher eine durchschnittliche "komödie"! was daran rabenschwarz sein sollte, frag ich mich immer noch?!
besonders viel sarkasmus versprühte der film nicht!

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JustJonas

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Bewertung6.0Ganz gut

Netter Versuch. Hätte man aber durchaus mehr draus machen können

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allredgirl

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Idee aber einige Momente sind zu klar und besonders Ende sieht zu "Hollywoodisch" aus.
Acting konnte auch besser sein - David Duchovny ist der einzige hier, wer eigentlich spielt.

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