The Lodger

The Lodger (2009), US
Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama

6.7 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
50 Bewertungen
11 Kommentare
The Lodger - Bild 1562476
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von David Ondaatje, mit Hope Davis und Shane West

Remake eines Stummfilms von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1927, der in Deutschland unter dem Titel “Der Mieter” veröffentlicht wurde. “The Lodger” erzählt die Geschichte eines in die Jahre gekommenen Detectives auf der Spur eines eiskalten Killers, der entlang des Sunset Strip in West Hollywood Prostituierte ermordet. Offenbar sind die grausamen Methoden des Mörders identisch mit denen des berüchtigten Psychopathen Jack The Ripper im London des 19. Jahrhunderts – des unerbittlichen Serienkillers, der nie von der Polizei gefasst wurde. Zu allem Übel fallen dem Detective Parallelen zwischen den in West Hollywood begangenen Verbrechen und denen eines vor Jahren verurteilten Serienmörders auf. Ist es möglich, dass damals der falsche Mann hinter Gitter gebracht wurde?

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Kritiken (1) — Film: The Lodger

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.0Ganz gut

Mit “The Lodger” gelingt es Regisseur David Ondaatje einen soliden Thriller auf den Markt zu bringen, der von Beginn an spannend erzählt ist und trotz einiger Storytwists den Zuschauer nicht an der Nase herumführt. Wer sich für kleinere Filme erwärmen kann, darf ruhig mal “The Lodger” in den DVD-Player schmeißen.

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Kommentare (10) — Film: The Lodger

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R3v0

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Bewertung0.0Hassfilm

HAHAHAHAHAHAHAHAHA. bullshit. nimmt sich zu ernst für trash (ich liebe trash!) und deshalb darf sich ein weiterer hassfilm zu den wenigen gesellen, die ich habe. ich hab gelacht und geflucht. wie schlecht kann ein film sein?

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Hetarene

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Bewertung6.0Ganz gut

"The Lodger" überzeugt als atmosphärisch angenehmer, um Twists und Verstrickungen nicht geizender Thriller, der auch nicht in die Splatterschiene abrutscht. Bei der Verpflichtung seiner Darsteller ist David Ondaatje mit Hope Davis ein Glückswurf gelungen, die allein durch ihr Spiel den Film sehenswert macht. Aber auch das restliche Ensemble ist glaubhaft ausgewählt, auch wenn der Detective in Spe wohl auf einer Wackelposition sitzt. Einzig die Tatsache, dass man es nicht verstanden hat den Mythos um "JtR" aufrechtzuerhalten, sondern ein durchdekliniertes Ende bietet, mindert das Filmerlebnis.

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Manuciao

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Bewertung6.0Ganz gut

+ kein Splatter-Schwachsinn
+ endlich mal wieder ein Film bei dem man bis zum Schluss mitraten kann wer es denn war
+ überzeugende Schauspieler
+ gute Athmosphäre

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Andi Shiva

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Bewertung3.5Schwach

Zeitverschwendung!!! *schrei*
Bis auf einen soliden Shane West & eine hübsch anzusehene (mehr aber auch net!) Hope Davis konnte der Film nix neues & vor allem spannendes aufweisen.
Gut das dieses Genre (Serienkiller-Thriller?! ^^) weitaus bessere Streifen anzubieten hat.

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Stimmung des Films ist von anfang an angenehm gewesen. Es blieb spannend bis zum Schluss. Die Darsteller passten sehr gut zu den Charakteren und haben diese auch gut gespielt.

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Darbon

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Bewertung4.0Uninteressant

Etikettenschwindel, denn Suspense fehlt hier entgegen dem angeblichen Vorgänger gänzlich. Der 2008er "Lodger" hat auch inhaltlich nichts mit dem Hitchcock-Original von 1927 gemein außer der Verwendung einiger Passagen einer Romanvorlage.

Zugegeben: Hope Davis darf glänzen als spitznasig abgewelkte Vermieterin, die sich im weiteren Verlauf rote Farbe in Gesicht und Kleidung gönnt, weil sie sich nach dem Untermieter (Simon Baker ist die sehenswert schöne Entsprechung zu Hitchcocks Ivor Novello) verzehrt. Sie erscheint wie einige hübsch plazierte Clin d'oeils als Referenz an Hitchcock [Grace Kelly wechselte in "Dial M for Murder" von Rot zu grau, Hope Davis konterkariert diese hier rein optische Wandlung]. Doch ihre Leistung rettet trotz oder gerade wegen finaler Wende den "Lodger" nicht aus seiner Mittelmäßigkeit.

Hitchcock legte dem Publikum neben immer komplizenhaft einbeziehenden auch falsche Fährten, doch dieser Film setzt sich das derzeit angesagte Ziel, den Zuschauer für dumm zu verkaufen und in den letzten Minuten ein abstrus konstruiertes und zudem durchweg unglaubwürdiges Ende zu servieren. Da das Ende in seiner "Überraschung" gerade so "en vogue" ist, bleibt es nur bieder und muffig.

"The Lodger" langweilt zudem mit dem unpassend plazierten Hauptstrang um einen hässlich gezeichneten Kommissar, den der Film manchmal gern scheitern lassen will wie Jack Nicholsons Figur in Sean Penns Dürrenmatt-Verfilmung "Das Versprechen". Doch dieser hier unsensibel gewollte Bulle soll zudem unfähig zu Empathie und obendrein hinrichtungswütig und cholerisch sein: Alfred Molina ist in seiner der ihm eigenen Nettigkeit überfordert und langweilt dackelig nebst zickiger Tochter und klapsmühligem Eheweib über zwei Drittel des Films, dessen Ästhetik bis auf wenig gelungen entzückende Sequenzen - Sonne und Regen geht immer! - den Videoclips der 80er entspricht.

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Manuciao

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Ich glaube du hast nicht wirklich Spass daran gefunden die subtilen Hinweise des Filmes zu interpretieren. Wenn man aufmerksam schaut ist der Film wirklich gelungen.


patcharisma

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Bewertung5.0Geht so

Hope Davis ist natürlich wie immer klasse und für mich neben Tilda eine der talentiertesten Schauspielerinnen der Gegenwart. Mit ihr einen Abend zu verbringen lohnt sich jedenfalls immer.

Der Film hat grosse atmosphärische Momente, ist schön ausgestattet & ausgeleuchtet, mit tollen Details und vielen Referenzen an Hitchcock gefilmt und die Musik ist ungewöhnlich eingesetzt. An subtil grusligen Momenten, wie z.B. Molina seine Frau in der Klapse besucht, fehlt es auch nicht.

Das grosse Manko ist hier die arg konstruierte Story mit allzu vielen Fäden, die irgendwann aus dem Ruder laufen und einer doch merkwürdigen Auflösung, die nicht wirklich zu packen weiss. Das Motiv ist einfach zu bekannt & das hat man schon viel besser gesehen.

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Andi Shiva

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Joa die Hope ist schon ne feine reife gut bestückte ;-P


hoerli79

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir sehr gefallen, endlich ein spannender Thriller mit ruhigen Sequenzen ohne daß man nur Gedärme und Blut und abgeschlagene Köpfe und tausend Messerstiche sieht...wer sich die Kommentare angesehen hat wurde bestätigt daß der Regisseur bewusst keinen blutigen Film zeigen wollte.... ich find daß man bis zum Schluß 3 oder 4 Verdächtigte hatte eher 3 würde ich sagen, war sehr gut inszeniert....

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RaZer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Endlich mal wieder ein Film über einen Serienkiller, der nicht konstruiert und vorhersehbar gestrickt ist. Dabei bedient er sich der interessanten und sagenumwobenen Story von "Jack the Ripper" und transportiert diese gekonnt in die Neuzeit. Geschickt wird mit dem Zuschauer gespielt, indem immerwieder Wendungen an die richitgen Stellen platziert werden. Glaubt man endlich zu wissen wer der Killer ist, so wird dieser Glaube im nächsten Moment wieder in Frage gestellt. Dieses Spielchen hält der Film bis zum Schluss durch. Die Besetzung passt bis in die Nebenrolle. Besonders Molina gefällt mir sehr gut.
Gegen Genrekönig "Sieben" hat er zwar keine Chance, aber das wäre auch zu viel verlangt.

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Andi Shiva

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Grrr, musste so nen Schrott ausgerechnet mit "Sieben" vergleichen? Dein Kommentar hat mir echt Hoffnung gemacht & dann sowas. Pfui RaZor, schäm Dich ;)


RaZer

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Okay okay, tut mir Leid, wenn ich dir falsche Hoffnungen gemacht habe. ^^ Außerdem hab ich doch gesagt, dass er gegen "Sieben" keine Chance hat. Aber ich fand den damals wirklich nicht übel, im Vergleich zu anderen Filmen, die sich mit solchen Themen beschäfftigen war der meiner Meinung nach sogar ziemlich gut.


spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Angenehm spannender Serienkiller-Film, der einen bis zum Schluss im unklaren über den Täter lässt. Simon Baker zeigt hier, dass ihm in Hollywood mehr Präsenz zustehen sollte. Auch Hope Davis ist überzeugend abgedreht.

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