Ajeossi
아저씨 (2010), Laufzeit 119 Minuten, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm
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von Jeong-beom Lee, mit Bin Won
Cha Tae-sik (Won Bin) lebt ein ruhiges Leben als Pfandleiher bis eines Tages ein junges Mädchen aus der Wohnung über ihm von Drogendealern entführt wird, denen die Mutter des Mädchens Drogen gestohlen hat. Die Gangster erpressen Cha, hängen ihm etwas an und überlassen ihn der Polizei, worauf er aus dem Knast ausbricht und sich auf die Jagd nach den Kidnappern macht.
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Cast & Crew
-
Jeong-beom Lee
-
Bin Won
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tae-Sik Cha
Regie
Schauspieler
- Genre
- Thriller, Gangsterfilm, Actionfilm
- Handlung
- Drogen, Drogenhandel, Organhandel, Pfandhaus
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Filmdetails Ajeossi
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Kritiken (2) — Film: Ajeossi
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenMit “Ajeossi” (2010) hält das koreanische Kino ein weiteres absolutes Highlight bereit. Es ist mir ja fast schon ein wenig peinlich, wieder und wieder vor Enthusiasmus übersprudelnde Lobeshymen auf verschiedene asiatische Werke zu verfassen und auf die Menschheit loszulassen, aber hat man einmal das asiatische Kino für sich entdeckt, finden sich immer wieder neue, oft schlicht atemberaubende Perlen, sodass es nicht schwerfällt, sich an einer ganzen filmischen Bewegung einen Narren zu fressen. So begeistert auch „The Man from Nowhere“: Zu Beginn stark angelehnt an „Léon-Der Profi“, inklusive Milch trinkendem Anti-Helden mit umsorgter Zimmerpflanze, mausert sich der bewegende Thriller zu einem einzigen, eigenständigen dramaturgischen Kunstgriff, der das berühmte Vorbild lediglich als Aufhänger zu nutzen scheint.
Dabei offenbart sich das einzige kleine Manko des Films direkt zu Beginn: Hauptdarsteller Bin Won, bekannt aus dem ebenfalls absolut sehenswerten Krimidrama…
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen"Du denkst nur daran, was morgen geschieht." - "Was?" - Und Leute wie du werden von Leuten, die heute leben, zerstört." - "Was laberst du da für'n Scheiß?" - "Ich lebe heute. Und ich werde dir ganz genau zeigen, was das bedeutet!"
Der neue Action-Thriller aus Süd-Korea heißt 'The Man From Nowhere', jedoch könnte man dem Film viele Namen geben: wie wäre es mit >der gelungenere 'Man on Fire'< oder >eine fast perfekt gelungene Mixtur aus 'Oldboy', '96 Hours' oder auch 'Léon der Profi'< ... ganz egal, was Regisseur Jeong-béon Lee hier abliefert ist ein 1a Adrenalin-Kick, den der Zuschauer so bald nicht mehr vergessen wird.
Eine in sich ganz gewöhnliche Story wird hier durch kalte Bilder, welche von einem wunderschönen Soundtrack begleitet werden und durch grandiose Akteure zu einem komplett eigenständigen, unverwechselbaren Ganzen vereinheitlicht. Hauptdarsteller Won Bin zeigt sich als perfekter Rache-Engel,…
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hiro42 2011/06/05 20:49:39
Antwort löschenÄhmm, "nur im Original anschauen"? Also, mein koreanisch ist ziemlich eingerostet...
Oceanic6 2011/06/05 20:51:07
Antwort löschenWie wäre es mit Untertitel... ;)
der cineast 2011/06/06 17:52:45
Antwort löschen:D
Filmsuechtiger 2011/06/10 12:45:22
Antwort löschenNein, aber die Intonation der Sprache der Darsteller ist dann unverfälscht.
em-jay 2011/06/11 18:15:18
Antwort löschen@alfred... you made my day !!! ^^ die immer mit ihren original ton... wir hier in deutschland haben eine der besten wenn nicht die beste synchronisation überhaupt. das sollte auch mal geschätzt werden.
Filmsuechtiger 2011/06/11 18:32:25
Antwort löschenWir haben auch wunderbare Maler, trotzdem pinselt niemand von denen auf der Mona Lisa rum.
Oceanic6 2011/06/11 18:44:47
Antwort löschen@Filmsuechtiger: Richtig! Und Authentizität scheint den beiden wohl ein Fremdwort zu sein.
Filmsuechtiger 2011/06/11 19:37:51
Antwort löschenMit Arroganz hat es überhaupt nichts zu tun, sondern mit Anspruch an die Kunst des Mediums Film. Wenn jetzt hier aber nur sinnfrei-lahme Sprüche kommen können wir uns diese Unterhaltung allerdings sparen.
Oceanic6 2011/06/11 19:45:48
Antwort löschenAuf solche Kommentare muss ich eigentlich nicht reagieren, aber ich tus trotzdem. Welchen Kommentar soll ich bitte gelöscht haben? Und ach sag, dass Authentizität ein Fremdwort ist, nur wirst du ja wohl verstanden haben, was ich damit sagen will!
@Filmsüchtiger: Und die sinnfreien Argumente gehen weiter, wird dann wohl das Letzte gewesen sein, was ich dazu schreibe, wenn da nichts Sinnvolleres kommt.
Filmsuechtiger 2011/06/11 21:31:52
Antwort löschenzu 1: Das deutsche Synchros besser als die im Ausland sind ist korrekt, hat aber niemand bestritten und ist trotzdem eine Verfälschung des Originals.
zu 2: Ist ein Argument und trifft sicher auf den einen oder anderen Film zu, bei guten Untertiteln (gerade englische UTs auf ausländischen DVDs) ist dies aber nicht der Fall.
zu 4: Du interpretierst da vermeintliche Arroganz rein, obwohl dir da gar kein Urteil zusteht. Und wenn dich persönlich vermeintlich exotische Intonation ablenkt sehe ich keinen Grund, dass auf andere zu übertragen.
Filmsuechtiger 2011/06/11 22:06:11
Antwort löschenWenn du sachlich bleibst diskutiere ich sehr gerne mit dir, wenn du mal oben nachschaust: du fingst an, schnippisch zu werden.
zu 3: Da ging es mir ums Prinzip. Beides stellt einen Eingriff in ein künstlerisches Produkt durch Dritte dar, wie die qualifiziert sind spielt da erst einmal keine Rolle.
zu 4: Ich weiß nicht inwieweit das auf andere zutrifft, ich persönlich hatte da bisher eigentlich kaum Probleme.
Ein für mich wichtiger Punkt (ich nenne ihn mal 5.) sind alte Synchros, die teilweise katastrophal sind. Bei Spur des Falken wurde bspw. die düstere Noir-Musik durch fröhliches Jazzgedudel ersetzt. Oder in Rom, offene Stadt die Dialoge sehr frei wesentlich weniger deutschfeindlich übersetzt (die UTs übrigens nicht!) In Der Dialog ergibt die Schlusspointe im Deutschen keinerlei Sinn. In Polizei greift ein werden aus Kommunisten Drogendealer gemacht. Da gibt es zig Negativbeispiele. Daher gucke ich im Zweifelsfalle immer O-Ton, nicht aus Arroganz. :-)
Oceanic6 2011/06/11 22:11:45
Antwort löschenzu 1: stimme ich dir auch zu, die deutsche Synchro ist weltweit die Beste. Der Unterschied ist aber auch, dass andere Länder auf Synchros gänzlich verzichten, was ich auch für sinnvoll halte, dazu gleich.
zu 2: auch das stimmt meistens: jedoch in Sprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch ist mir das egal, weil ich die schon mal ohne Untertitel anschaue, daher empfehle ich halt auch immer im Original schauen wenns wichtig ist, damit die Leute, die die Sprachen können, es auch im Original schauen, soll ja nicht heißen, dass sich deswegen jeder daran halten soll/muss.
zu 3: finde ich auch nicht, denn eine Synchro verfälscht ebenso den Gesamteindruck, wie wenn jemand das mit der Mona Lisa tun würde, da könnte ich unzählige Beispiele nennen, vor allem aus dem asiatischen Raum, Filme wie "My Sassy Girl", "Mother", japanische Filme wie "Sonatine", etc. Die Dialoge wirken dann einfach nur noch lächerlich oder bei My Sassy Girl frägt man sich sogar, was daran eine Komödie ist, fand den soooo langweilig auf Deutsch, hab ihn dann später auf Koreanisch geschaut und sie mal an, grandioser Film...
zu 4: Auch ich habe damit nicht die Absicht zu zeigen, uuuuh wie toll bin ich doch, dass ich alles im Original schaue, sondern ich kann Filme einfach nicht in Deutsch schauen, abgesehen von Ausnahmen wie Blockbustern, wo Intonation und gutes Schauspiel sowieso unwichtig sind. Es gehört jeden Fall dazu, dass man sich Filme oft in der Sprache anschaut, mache ich mit Koreanischen und Japanischen jetzt seit 1 Jahr, und nach einer Zeit versteht man dann schon, wann welche Gefühle sind, etc. Alles eine Sache der Übung. Und glaub mir, man lernt dadurch sogar die jeweilige Sprache, wenn man das regelmäßig macht. ;) Daher kann ich deinem letzten Punkt auch nur bedingt zustimmen, für Leute, die 1 Mal die Woche maximal einen Film schauen, denen ist das wohl egal, aber Filmfans, wie hier im Forum, denen ist der Tipp oft wichtig, auch wenn du dich davon vielleicht genervt fühlst. Vielleicht ändert sich das ja jetzt, nachdem ich dir gesagt habe, dass das mit Arroganz und sich-toll-Fühlen nichts zu tun hat.
Wünsche noch einen schönen Abend! ;)
Oceanic6 2011/06/11 22:13:58
Antwort löschenSorry für meine Sprachfehler, hab das jetzt nicht mehr durchgelesen ;)
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Oceanic6 2011/06/11 22:34:24
Antwort löschenIn dem Fall gehört halt noch mehr dazu, man muss halt die Art des Humors eines Landes auch noch mögen ;)
Filmsuechtiger 2011/06/12 09:54:12
Antwort löschenEin Punkt bezüglich der Synchros, der auch noch nicht angesprochen wurde und enorm verfälschen wirkt: Filme, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden (wie eben beispielsweise The Man From Nowhere; Inglorious Basterds; Stalag 17), im Deutschen aber zu einem einsprachigen Brei zusammengefügt wird. Da geht jegliches Gefühl und oft auch der Sinn mehrerer Sprachen flöten)
Kommentare (24) — Film: Ajeossi
Kommentar schreibennikl 1987 2012/05/13 11:50:31
Kommentar löschenObwohl ich den Film schon unter "Man from nowhere" bewertet habe, habe ich hier eine Vorhersage von 8.5...verwirrend. Zum Film selbst: Sein größtes Problem ist meiner Meinung nach die sehr gemächliche Inszenierung. An vielen Stellen hätte man Kürzungen vornehmen können, da sie einfach für die Geschichte nicht relevant sind. Die Actionszenen sind kurz, aber sehr gut in Szene gesetzt, vor allem der Messerkampf am Ende. Allerdings hätte ich mir auch hier ein paar mehr davon gewünscht, aber das schreibe ich mal meiner falschen Erwartungshaltung zu. Den Film mit "Leon der Profi" zu vergleichen, finde ich auch nur bedingt passend, da bei Leon der Schutz- Vaterersatzfaktor viel höher ist und somit auch mit einer ganz anderen Perspektive an die Sache herangegangen wird (Bei Leon ist Mathilda fast die ganze Zeit über an seiner Seite, wird von ihm ausgebildet und die Atmosphäre ist viel melancholischer; bei Ajeossi (Man from nowhere) jagt der Protagonist eher einem entführten Mädchen hinterher, zu dem er nie richtig Bindung aufbauen konnte). Ansonsten aber ein doch sehr schöner Film, vor allem durch die Schlusszene, auch wenn sie etwas kitschig herüberkommt, und den rührenden Monolog des kleinen Mädchens relativ in der Mitte des Filmes. Man sollte also trotz der 18er- Freigabe kein Actionspektakel oder Gewaltausbrüche á la "I saw the devil" erwarten, sondern eher einen recht ruhigen Film, der sich für seine Charaktere Zeit nimmt (auch wenn die Gegenseite etwas blass herüberkommt...sie sind halt böse, so) und der Gewalt eher als für die Story notwendig einsetzt.
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MaxN91 2012/04/28 16:17:43
Kommentar löschen"Ajoessi", zu deutsch Onkel , ist ein weiteres Highlight des asiatischen Kinos . Da hier eigentlich schon alles geschrieben wurde nur noch eins : Ajoessi hat genau das , was Hollywood so oft fehlt - den perfekten Mix aus Action , Brutalität , Spannung , Darkness aber auch großes Gefühlen .
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DKdent.72 2011/11/24 18:42:55
Kommentar löschenIm Grunde wurde bereits alles gesagt. Daher möchte ich als ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Koreaner nur noch betonen, dass es kaum eine andere Nation gibt, die es nahezu perfekt schafft, Action und Emotionen in einem Film zu vereinen, wie Korea. In der deutsch synchronisierten Fassung fand ich den Streifen schon genial. Nachdem ich mir nun vor Kurzem die unsynchronisierte Version, also auf koreanisch, angeschaut habe, muss ich sagen, dass ein großer Teil an den transferierten Emotionen, die in dem Zuschauer geweckt werden sollen, durch die deutsche Sprache verloren geht. Dies ist natürlich komplett wertfrei gemeint - es ist halt Fakt, dass die koreanische Sprache sehr emotional ist und sich sehr viele Ausdrücke leider nicht immer passend übersetzen lassen. Das Verhältnis zwischen den beiden Protagonisten steht von der ersten bis zu letzten Minute im Vordergrund und gewinnt durch jede Sequenz, in der die schrecklichen Hintergründe und Absichten der Bösewichte offenbart werden, dermaßen an Intensität, sodass das actiongeladene Finale unausweichlich in einer Umarmung münden muss, die jedes Herz bewegt (der Song zu dieser Szene ist ebenfalls grandios). So ist koreanisches Kino - actiongeladen und herzerweichend zugleich.
An alle, die Koreanisch können: Schaut euch den Film unbedingt in Original an! :-)
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Kloppo09 2011/11/24 23:59:07
Antwort löschenAn alle die Kreanisch können??? :-)
DKdent.72 2011/11/25 09:30:11
Antwort löschenNa ja, wer's nicht kann, wird's halt nicht verstehen... (oder war da jetzt ein Gag versteckt?)
stuforcedyou 2011/09/25 11:47:27
Kommentar löschenOnkel, so würde der Titel lauten, wenn ihn der Verleih übersetzt hätte, aber ein actionorientierter Film der "Onkel" heißt... nein, das zieht nicht, da kommt "The Man from Nowhere" erheblich besser.
"Ajeossi" nutzt bekannte Muster: Ein schweigsamer Held, der eigentlich keiner sein will, ein kleines Mädchen in Not und schmierige Gangster. Aber der Film würfelt das ganze sehr ansehnlich zusammen. Besonders gelungen: das Geheimnis des Helden wird sehr lange bewahrt. Zwar bekommen einige Schurken schon recht früh die schlagfertigen Talente des guten Onkels zu spüren, aber der Film weigert sich zunächst diese Taten voll und ganz zu zeigen. Dies könnte ernüchtern sein, macht aber Spaß und treibt die Erwartungen nach oben. Wenn der Film dann endlich Kämpfe in voller Pracht zeigt, dann sind diese zwar nicht wirklich weltbewegend, aber sie sind allesamt stimmig, roh und wenn Onkelchen die Bösen vertrimmt, tritt das "Ja, genau das haben diese Fieslinge verdient"-Gefühl die Tür ein.
Letztlich ist "Ajeossi" kein besonderer Film, aber ein stetig unterhaltsam bleibender, der sich zwar sehr oft dem asiatischen Kitsch ergibt, diesem aber mit den erwähnten Actionszenen sowie einen wirklich tollen Helden die Stirn bieten kann.
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dustyOn3 2011/10/27 09:45:42
Antwort löschenGute Kritik. :-)
dustyOn3 2011/09/23 22:59:38
Kommentar löschen"Ajeossi" oder aber auch "The Man from Nowhere" ist einer dieser asiatischen Filme, die es auf jeden Fall verdient hätten, einen Sendeplatz in deutschen Kinos zu erhalten. Der erfolgreichste süd-koreanische Film aus dem Jahre 2010 konnte die Tatsache, dass das wohl trotzdem nie geschehen wird aber auch nicht ändern.
Won Bin verkörpert Tae-Sik, einen selbsternannten Pfandleiher, welcher anfänglich kaum ein Wort spricht. Das verleiht dem Film direkt zu Beginn ein sehr düsteres Image. Die Tatsache, dass er früher ein Top-Agent war, gefiel mir persönlich nicht so gut. An dieser Stelle hätte der Regisseur Lee Jeong-beom anders intervenieren können. Trotz seines Model ähnlichen Aussehens, kommt sein verbitterter und finsterer Charakter sehr gut rüber. Trotz seiner recht wenigen Sprechpassagen, strahlt Tae-Sik eine großartige Aura aus.
Die Abstimmung von Musik und Bild ist den Produzenten sehr gut gelungen. Atmosphärisch mehr als stimmig, gibt sich "Ajeossi" als nahezu perfekte Mischung aus Dramatik, schwarzem Humor und einer fetten und gewaltgeladenen Portion Action.
Vom gesamten Aufbau her, sowie von den Nebencharakteren, wirkt es fast so, als hätte sich Lee Jeong-beom an einem Manga orientiert. Die Darstellung einiger Personen wirkt schon fast überzeichnet, jedoch trotzdem noch passend.
Die knallharte und dunkle Atmosphäre wurde meiner Meinung nach, nur an einem Punkt etwas gestört. Und zwar in der Disco. Die Begegnung auf der Tanzfläche passte meiner Meinung nach überhaupt nicht. Auch die theatralische "Mundwinkel-Mimik" wirkte zu overdosiert klischeehaft. Da das allerdings nur eine Szene war, fällt dieser Part auch nicht weiter ins Gewicht.
Im Endeffekt kann die eher simple Story in Verbindung mit exzellenten Kämpfen und schauspielerischen Top-Leistungen sehr beeindrucken. Begleitet wird das Ganze mit toller Musik und ergibt so einen doch schon fast herzzerreissenden Film. Klasse.
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Oceanic6 2011/09/24 11:27:41
Antwort löschenSchön geschrieben. ;)
dustyOn3 2011/09/24 14:37:59
Antwort löschenDanke dir.
filmfreak23 2011/08/24 22:37:00
Kommentar löschenWirklich schade, dass solche Filme wie dieser hier nicht bei uns im Kino laufen!!
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Mr.Film 2011/08/24 22:44:02
Antwort löschen!
Florian Albrecht 2011/09/04 19:37:58
Antwort löschen!!!!!!!!!
SpiceWeasel 2011/08/24 11:48:10
Kommentar löschenWahnsinn!! Wer auf "Leon der Profi" steht kommt an dem hier nicht vorbei! Ich liebe diese Filme aus dem "Skilled guy gets pissed and kick some ass"-Genre und dieser hier macht echt nichts falsch!
Trotz O-Ton mit ENG Untertiteln musste ich mir 2 x die Tränen wegwischen weil das kleine Mädchen (Kim Sae-ron) so klasse gespielt hat und den wohl traurigsten "keiner liebt mich"-Dialog aller Zeiten hält, selten wollte ich so gern in den Fernseher kriechen und sie einfach nur in den Arm nehmen!
Der Hauptdarsteller Won Bin ist ne Wucht und das muss ich auch als Mann zugeben (*g*) sieht verdammt gut aus! ;-)
Zur Story ist zwar schon bekannt aber mischt es mit brisanten Themen wie Kinderprostitution, Organ -und Drogenhandel.
Hart, kompromisslos, blutig aber auch menschlich und rührend, einfach klasse! 9/10
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Martin Jurgeluks 2011/08/14 22:15:33
Kommentar löschenHier sieht man mal wieder, das sich die filmemacher in Asien etwas mehr gedanken machen als die in hollywood. mal ein film der alles bietet, ein ruhiger anfang bishin zum spektakulären ende. den hauptdarsteller werde ich merken er spielt seinen part mit einer wahnsinnigen ruhe aber dennoch so ergreifend. Echt ausgezeichnet. Gerne mehr davon!
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aggrotainment 2011/08/13 04:50:34
Kommentar löschenGanz starker und intensiver Film. Hier stimmt alles. Trotz der reichlichen Action am Schluss, wirkt keine Szene künstlich und falsch, wie dies in vielen Hollywoodproduktionen der Fall ist. Der Held wird nicht unnötig glorifiziert, der Film bringt eben ganz heimlich und doch effektiv seine Aussage rüber. Selten war ich von asiatischem Kino so begeistert wie hier.
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lieber_tee 2011/08/10 16:49:56
Kommentar löschenDüster, böse und blutig. Harter, betont stilisierter Selbstjustizthriller.
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Florian Albrecht 2011/08/09 00:45:55
Kommentar löschenKann es einen "ruhigen" Actionfilm geben, der schon fast poetisch fotografiert wurde?
Ja kann es und zwar "The Man from Nowhere" ist so einer. Eine asiatische Perle, die zu uns hinüberschwappt. Der Film wirkt in allen belangen wunderbar natürlich, ohne Glorifizierung und Klischees auf der Heldenseite und ohne Effektgeballer und unnötige Hatz, entwickelt der Film, trotz der bekannten Story, einen unglaubliche Spannung.
Die Actionszenen sind zwar sparsam, aber wirkungsvoll und vor allem natürlich eingesetzt. Haben schon etwas vom Woo'schen Kino, allerdings ohne deren Brutalität erreichen zu wollen. UNd das ist gut so.
Insgesamt ist "THe Man from Nowhere" wunderbar anzuschauen und die Darstellung der Kinderrolle ist wunderbar, genauso die des wortkargen, aber keinenfalls zu cool wirkenden Helden.
Wer diesen Film gesehen hat wird auf jeden Fall die Bilder, DIe Musik und die Darstellungsleistung nicht vergessen.
"The Man from Nowhere" ist sehr sehr gutes Asisatisches Kino, eine Perle, eine durchweg gelungene Komposition in Bild und Ton.
zu 120% empfehlenswert.
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Mr.Film 2011/08/08 15:07:57
Kommentar löschen"Hey Mister, weinen sie?"
Ja, ich weine. Aber das ist hier auch absolut keine Schande. Wer hier nicht weint, bei dem stimmt irgendwas nicht. Wer das Ende nicht schlichtweg überwältigend, ergreifend findet, der hat kein Herz.
Emotionen pur. Action pur. Und vor allem 110% erstklassiges asiatisches Kino.
"Ajeossi" ist ein Film der eigentlich nichts neues erfindet, er verwendet ziemlich viele Elemente die wir schon kennen, ein Mann der seine Tochter/Bekannte aus den Fängen eines bösartigen Clan's befreien will. Altbackenes Thema, ja. Aber dieses schon zu oft verwendete Thema wurde hier perfektioniert, erweitert und zu einem einzigartigen Erlebniss umfunktioniert in diesem eigentlich nicht einzigartigen Genre.
Won Bin. Der Protagonist. Der Held. Der kaltblütige Mörder der alles tut damit er das kleine Mädchen von nebenan retten kann. Wovor? Vor Organhändlern. Die Beweggründe von Won Bin werden durch knalllharte und doch verzaubernde Rückblenden verständlich gemacht, man lernt den Helden richtig kennen, so das man wie er denkt, wie er das Blut der anderen fließen sehen will und vor allem wie er das kleine Mädchen wieder in seine Arme schließen will. Doch die Organhändler kennen leider nicht die Vergangenheit von Cha Tae-sik(Won Bin) und wissen somit auch nicht wen sie sich zum Feind gemacht haben.
Ich weiß nicht wo dieser Won Bin herkommt, aber dieser Typ ist verdammt nochmal genial, so charismatisch wie Jet Li und er beherrscht Moves wie Jet Li. Und doch ist er nicht so bekannt wie Jet Li. Leider. Ein ganz großer ist das. Für mich.
Die Gefühle des Zuschauers werden so lange hin und hergerissen bis sie irgendwann so außer Puste sind das dann auch irgendwann die Tränen fließen, denn der Film geht richtig nahe, die zwei herzzereißenden Hauptcharaktere haben in kürzester Zeit mein Herz gewonnen und mich knapp 2 Stunden mitleiden lassen. Dies kombiniert mit furioser, eiskalter und blutiger Action. Unglaublich? Nein glaubt es ruhig.
Das Finale, das Ende ist wohl das beste was ich in der letzten Zeit gesehen habe, vor Wut saß ich da, mit geballten Händen, mit einem von Tränen genässtes Gesicht. Und dieses Finale ging nicht schnell vorbei. Dies musste ich knappe 20 Minuten erleiden. Doch ich wurde für mein Durchhaltevermögen belohnt. Und wie.
Perfekt. Ergreifend. Verstörend. Liebenswert.
Wunderschön und doch abgrundtief abstoßend.
Diese Bilder. Diese Musik. Diese Hauptdarsteller.
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Oceanic6 2011/08/08 15:09:42
Antwort löschenJetzt sind wir uns wieder einig. ;) Schön geschrieben!
Mr.Film 2011/08/08 15:14:55
Antwort löschenNa komm, die Reifeprüfung hat mir doch auch gefallen, aber danke :)
Oceanic6 2011/08/08 15:16:38
Antwort löschenDie Reifeprüfung ist halt einer meiner Lieblingsfilme, also nicht zu ernst nehmen, wenn ich da ein wenig allergisch reagiere :D
Mr.Film 2011/08/08 15:18:54
Antwort löschenAch kein Ding, kennt doch jeder :)
Bandrix 2011/08/08 16:31:15
Antwort löschenSo gut wie "Bittersweet Life"?
Oceanic6 2011/08/08 16:35:54
Antwort löschenMeiner Meinung nach nicht ganz so gut, aber trotzdem eine Klasse für sich. ;)
Bandrix 2011/08/08 16:38:20
Antwort löschenNa dann weiß ich, was demnächst in meinem DVD- Regal stehen wird. ;)
Mr.Film 2011/08/08 18:52:34
Antwort löschenDen habe ich leider noch nicht gesehen, aber ein paar viele Asia-Filme habe ich schon gesehen und kann klar sagen das es einer der besten ist was ich bis jetzt gesehen habe :)
Chris12zero 2011/08/08 20:28:03
Antwort löschen... *Asia-Perlen an die Macht* ... Yeah !! :D ^^
Chris12zero 2011/08/08 20:29:25
Antwort löschen@ Kev: "Bittersweet Life" wird dich begeistern !! ;)
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dustyOn3 2011/09/23 22:27:55
Antwort löschenIch habe zwar nicht geheult, aber ich finde den Film trotzdem überwältigend. ;-)
Mr.Film 2011/10/06 17:26:03
Antwort löschenGeheult hab ich auch nicht, wollen wir mal nicht übertreiben ;) 1-2 Tränen warens aber.
ZaZa 2011/07/13 10:56:44
Kommentar löschenAlter, die kleine hat mal einen "Kinder-Oscar" mehr als verdient.
Brillianter Film. Wenige Worte des Hauptdarstellers, denoch kein Wort zu wenig. ;)
Ende bisschen Vorhersehbar, aber alles andere wäre nicht Gut genug für den Film, dafür hat er zu viel Stil. Komplett empfehlbar. Wieder eine Perle aus SK.
<3
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Roolfer 2011/07/10 21:18:28
Kommentar löschenWow. Das einzig Schlechte an dem Film war die Frisur des Protagonisten im ersten Teil des Films.
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Martin Jurgeluks 2011/08/14 22:08:47
Antwort löschenne gerade das fand ich gerade ziemlich interessant!
dustyOn3 2011/09/23 23:05:16
Antwort löschenGehört auf jeden Fall zu der düsteren Atmosphäre, sowie der noch nicht klaren Story.
Darmstadtium 2011/07/10 03:08:22
Kommentar löschenErstmal: Waow !!!
Ich bin ein großer großer Fan von Leon: The Professional (1994), und als ich gelesen habe es gäbe Parallelen zwischen den beiden Filme dachte ich mir nur: "Scheiße, dass kann ja nichts werden." Ich lag vollkommen falsch. Natalie Portman hatte die Rolle der Matilda überragend gespielt, und auch nun in The Man From Nowhere (2010) zeigt ein Kind ein überragende Rolle, Kim Sae-ron. Sie hat dem Charakter echt Leben eingehaucht, und man muss einfach das kleine Mädchen lieben.
Der Film an sich hat wie viele schon erwähnt haben ähnlichkeiten mit anderen Filmen, besonders mit Leon: The Professional (1994); Killer hat Kontakt mit Kind und entwickelt eine starke Bindung zu dem Kind; beide Kinder sich Mädchen im selben Alter; und sogar eine Pflanze wird mehrfach in Szene gesetzt ^^. Nichtsdestotrotz ist es eine eigen Geschicht die super geschrieben ist und absolut geschlossen und schlüssig ist(okay es gibt eine Szene am Ende wo eine Handfeuerwaffe durch Panzerglas schießen kann, so geht das definitiv nicht im Film). Die Kameraführung lässt kaum Wünsche auf, und der Messerkampf ist mehr als genial in der Kamera umgesetzt worden. Die Action ist auch gut abgestimmt und wirkt nicht aufgesetzt und übermäßig übertrieben. Die Dialoge sind nicht flach und für den ein oder anderen Witz ist auch noch Zeit.
Alles in allem ein genialer Film, der es direkt in meine Top 5 geschafft hat.
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Carmine 2011/07/08 18:30:47
Kommentar löschenJa so langsam ist es auch keine Geheimniss mehr. Das korenische Kino ist großartig!
Nach Filmen wie A Bittersweet Life, Oldboy, I Saw the Devil und JSA (= Joint Security Area) kam nun auch schon der nächste koreanische Filme der mir gezeigt hat was die Asiaten dort drüben können, denn nicht nur die Darsteller (eigentl. nur der Hauptdarsteller) sondern auch die Action überzeugt auf längen und macht den Film so gut. Wie gewohnt ist auch hier das 18er Symbole zu recht auf der DVD, da auch dieser wie andere koreanische Filme einen gewissen Härtegrat enthält. Über das wackeln der Kamera kann man mal wegschauen, da dies durch die sehr gewagte und doch klasse Kameraperspektive während des Messerfights wird dies dann wet gemacht. Ich finde auch, dass man die größten Paralleln zu Leon - Der Profi sieht, doch finde ich das The Man From Nowhere unglublicherweiße besser als andere Filme in dieser Art wie zB. Taken ist.
Was sollen man nur sagen!
Aufjedenfall schaut ihn euch an der ein oder andere wird es nicht bereuen.
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Der Franzose 2011/06/12 19:57:02
Kommentar löschenEine Perle unter den asiatischen Filmen, besonders hervorzuheben die junge Darstellerin, reife Leistung !
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em-jay 2011/06/04 17:08:32
Kommentar löschenein unglaubliches brett das teil...
south korea --- weiter so...^^
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thmchnswr 2011/06/02 14:44:39
Kommentar löschenEindrucksvoller Thriller im Stil von 96 Hours. Wesentlich mehr Tiefgang, um einiges härter und emotionsgeladen bis zum unausweichlichen Showdown. Dieser Film bietet alles was man von einem sehr guten Thriller erwarten muss. Von dieser Art Filme zu machen sollte Hollywood sich mal eine Scheibe abschneiden ! Grandioses Kino !
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RaZer 2011/06/02 14:25:40
Kommentar löschenDie asiatischen Genre-Vertreter bieten zur Zeit all das, was Hollywood oft schmerzlich vermissen lässt: Leidenschaft, Atmosphäre, Charakterzeichnung und Mut zum Risiko. "The Man from Nowhere" ist ein weiterer glorreicher Beweis. Nach einem etwas trägen Beginn steigert sich der Film in eine dichte und spannende Story. Es gibt keine Heuchlerei oder sonstiges weichgespültes Getue. Es geht knallhart zur Sache mit solider Action und tollen Kämpfen, die allesamt von der Kamera gut eingefangen wurden. Natürlich mag das alles nicht ganz neu sein, aber die Verpackung gefiel mir mit jeder Minute besser.
Düster, stylisch und fesselnd, ein Thriller nach Maß.
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