Ajeossi

아저씨 (2010),
Laufzeit 119 Minuten, Thriller, Kriminalfilm, Actionfilm

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7.2 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.0 Community
203 Bewertungen
26 Kommentare
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von Jeong-beom Lee, mit Bin Won

Cha Tae-sik (Won Bin) lebt ein ruhiges Leben als Pfandleiher bis eines Tages ein junges Mädchen aus der Wohnung über ihm von Drogendealern entführt wird, denen die Mutter des Mädchens Drogen gestohlen hat. Die Gangster erpressen Cha, hängen ihm etwas an und überlassen ihn der Polizei, worauf er aus dem Knast ausbricht und sich auf die Jagd nach den Kidnappern macht.

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Kritiken (2) — Film: Ajeossi

SiameseMax: SiameseMovies

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9.0Herausragend

Mit “Ajeossi” (2010) hält das koreanische Kino ein weiteres absolutes Highlight bereit. Es ist mir ja fast schon ein wenig peinlich, wieder und wieder vor Enthusiasmus übersprudelnde Lobeshymen auf verschiedene asiatische Werke zu verfassen und auf die Menschheit loszulassen, aber hat man einmal das asiatische Kino für sich entdeckt, finden sich immer wieder neue, oft schlicht atemberaubende Perlen, sodass es nicht schwerfällt, sich an einer ganzen filmischen Bewegung einen Narren zu fressen. So begeistert auch „The Man from Nowhere“: Zu Beginn stark angelehnt an „Léon-Der Profi“, inklusive Milch trinkendem Anti-Helden mit umsorgter Zimmerpflanze, mausert sich der bewegende Thriller zu einem einzigen, eigenständigen dramaturgischen Kunstgriff, der das berühmte Vorbild lediglich als Aufhänger zu nutzen scheint.
Dabei offenbart sich das einzige kleine Manko des Films direkt zu Beginn: Hauptdarsteller Bin Won, bekannt aus dem ebenfalls absolut sehenswerten Krimidrama…

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Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

"Du denkst nur daran, was morgen geschieht." - "Was?" - Und Leute wie du werden von Leuten, die heute leben, zerstört." - "Was laberst du da für'n Scheiß?" - "Ich lebe heute. Und ich werde dir ganz genau zeigen, was das bedeutet!"

Der neue Action-Thriller aus Süd-Korea heißt 'The Man From Nowhere', jedoch könnte man dem Film viele Namen geben: wie wäre es mit >der gelungenere 'Man on Fire'< oder >eine fast perfekt gelungene Mixtur aus 'Oldboy', '96 Hours' oder auch 'Léon der Profi'< ... ganz egal, was Regisseur Jeong-béon Lee hier abliefert ist ein 1a Adrenalin-Kick, den der Zuschauer so bald nicht mehr vergessen wird.

Eine in sich ganz gewöhnliche Story wird hier durch kalte Bilder, welche von einem wunderschönen Soundtrack begleitet werden und durch grandiose Akteure zu einem komplett eigenständigen, unverwechselbaren Ganzen vereinheitlicht. Hauptdarsteller Won Bin zeigt sich als perfekter Rache-Engel,…

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Oceanic6

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In dem Fall gehört halt noch mehr dazu, man muss halt die Art des Humors eines Landes auch noch mögen ;)


Filmsuechtiger

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Ein Punkt bezüglich der Synchros, der auch noch nicht angesprochen wurde und enorm verfälschen wirkt: Filme, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden (wie eben beispielsweise The Man From Nowhere; Inglorious Basterds; Stalag 17), im Deutschen aber zu einem einsprachigen Brei zusammengefügt wird. Da geht jegliches Gefühl und oft auch der Sinn mehrerer Sprachen flöten)



Kommentare (24) — Film: Ajeossi

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nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Obwohl ich den Film schon unter "Man from nowhere" bewertet habe, habe ich hier eine Vorhersage von 8.5...verwirrend. Zum Film selbst: Sein größtes Problem ist meiner Meinung nach die sehr gemächliche Inszenierung. An vielen Stellen hätte man Kürzungen vornehmen können, da sie einfach für die Geschichte nicht relevant sind. Die Actionszenen sind kurz, aber sehr gut in Szene gesetzt, vor allem der Messerkampf am Ende. Allerdings hätte ich mir auch hier ein paar mehr davon gewünscht, aber das schreibe ich mal meiner falschen Erwartungshaltung zu. Den Film mit "Leon der Profi" zu vergleichen, finde ich auch nur bedingt passend, da bei Leon der Schutz- Vaterersatzfaktor viel höher ist und somit auch mit einer ganz anderen Perspektive an die Sache herangegangen wird (Bei Leon ist Mathilda fast die ganze Zeit über an seiner Seite, wird von ihm ausgebildet und die Atmosphäre ist viel melancholischer; bei Ajeossi (Man from nowhere) jagt der Protagonist eher einem entführten Mädchen hinterher, zu dem er nie richtig Bindung aufbauen konnte). Ansonsten aber ein doch sehr schöner Film, vor allem durch die Schlusszene, auch wenn sie etwas kitschig herüberkommt, und den rührenden Monolog des kleinen Mädchens relativ in der Mitte des Filmes. Man sollte also trotz der 18er- Freigabe kein Actionspektakel oder Gewaltausbrüche á la "I saw the devil" erwarten, sondern eher einen recht ruhigen Film, der sich für seine Charaktere Zeit nimmt (auch wenn die Gegenseite etwas blass herüberkommt...sie sind halt böse, so) und der Gewalt eher als für die Story notwendig einsetzt.

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MaxN91

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Bewertung9.5Herausragend

"Ajoessi", zu deutsch Onkel , ist ein weiteres Highlight des asiatischen Kinos . Da hier eigentlich schon alles geschrieben wurde nur noch eins : Ajoessi hat genau das , was Hollywood so oft fehlt - den perfekten Mix aus Action , Brutalität , Spannung , Darkness aber auch großes Gefühlen .

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DKdent.72

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Im Grunde wurde bereits alles gesagt. Daher möchte ich als ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Koreaner nur noch betonen, dass es kaum eine andere Nation gibt, die es nahezu perfekt schafft, Action und Emotionen in einem Film zu vereinen, wie Korea. In der deutsch synchronisierten Fassung fand ich den Streifen schon genial. Nachdem ich mir nun vor Kurzem die unsynchronisierte Version, also auf koreanisch, angeschaut habe, muss ich sagen, dass ein großer Teil an den transferierten Emotionen, die in dem Zuschauer geweckt werden sollen, durch die deutsche Sprache verloren geht. Dies ist natürlich komplett wertfrei gemeint - es ist halt Fakt, dass die koreanische Sprache sehr emotional ist und sich sehr viele Ausdrücke leider nicht immer passend übersetzen lassen. Das Verhältnis zwischen den beiden Protagonisten steht von der ersten bis zu letzten Minute im Vordergrund und gewinnt durch jede Sequenz, in der die schrecklichen Hintergründe und Absichten der Bösewichte offenbart werden, dermaßen an Intensität, sodass das actiongeladene Finale unausweichlich in einer Umarmung münden muss, die jedes Herz bewegt (der Song zu dieser Szene ist ebenfalls grandios). So ist koreanisches Kino - actiongeladen und herzerweichend zugleich.
An alle, die Koreanisch können: Schaut euch den Film unbedingt in Original an! :-)

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Kloppo09

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An alle die Kreanisch können??? :-)


DKdent.72

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Na ja, wer's nicht kann, wird's halt nicht verstehen... (oder war da jetzt ein Gag versteckt?)


stuforcedyou

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Bewertung7.5Sehenswert

Onkel, so würde der Titel lauten, wenn ihn der Verleih übersetzt hätte, aber ein actionorientierter Film der "Onkel" heißt... nein, das zieht nicht, da kommt "The Man from Nowhere" erheblich besser.

"Ajeossi" nutzt bekannte Muster: Ein schweigsamer Held, der eigentlich keiner sein will, ein kleines Mädchen in Not und schmierige Gangster. Aber der Film würfelt das ganze sehr ansehnlich zusammen. Besonders gelungen: das Geheimnis des Helden wird sehr lange bewahrt. Zwar bekommen einige Schurken schon recht früh die schlagfertigen Talente des guten Onkels zu spüren, aber der Film weigert sich zunächst diese Taten voll und ganz zu zeigen. Dies könnte ernüchtern sein, macht aber Spaß und treibt die Erwartungen nach oben. Wenn der Film dann endlich Kämpfe in voller Pracht zeigt, dann sind diese zwar nicht wirklich weltbewegend, aber sie sind allesamt stimmig, roh und wenn Onkelchen die Bösen vertrimmt, tritt das "Ja, genau das haben diese Fieslinge verdient"-Gefühl die Tür ein.

Letztlich ist "Ajeossi" kein besonderer Film, aber ein stetig unterhaltsam bleibender, der sich zwar sehr oft dem asiatischen Kitsch ergibt, diesem aber mit den erwähnten Actionszenen sowie einen wirklich tollen Helden die Stirn bieten kann.

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dustyOn3

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Gute Kritik. :-)


dustyOn3

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Bewertung9.0Herausragend

"Ajeossi" oder aber auch "The Man from Nowhere" ist einer dieser asiatischen Filme, die es auf jeden Fall verdient hätten, einen Sendeplatz in deutschen Kinos zu erhalten. Der erfolgreichste süd-koreanische Film aus dem Jahre 2010 konnte die Tatsache, dass das wohl trotzdem nie geschehen wird aber auch nicht ändern.

Won Bin verkörpert Tae-Sik, einen selbsternannten Pfandleiher, welcher anfänglich kaum ein Wort spricht. Das verleiht dem Film direkt zu Beginn ein sehr düsteres Image. Die Tatsache, dass er früher ein Top-Agent war, gefiel mir persönlich nicht so gut. An dieser Stelle hätte der Regisseur Lee Jeong-beom anders intervenieren können. Trotz seines Model ähnlichen Aussehens, kommt sein verbitterter und finsterer Charakter sehr gut rüber. Trotz seiner recht wenigen Sprechpassagen, strahlt Tae-Sik eine großartige Aura aus.

Die Abstimmung von Musik und Bild ist den Produzenten sehr gut gelungen. Atmosphärisch mehr als stimmig, gibt sich "Ajeossi" als nahezu perfekte Mischung aus Dramatik, schwarzem Humor und einer fetten und gewaltgeladenen Portion Action.

Vom gesamten Aufbau her, sowie von den Nebencharakteren, wirkt es fast so, als hätte sich Lee Jeong-beom an einem Manga orientiert. Die Darstellung einiger Personen wirkt schon fast überzeichnet, jedoch trotzdem noch passend.

Die knallharte und dunkle Atmosphäre wurde meiner Meinung nach, nur an einem Punkt etwas gestört. Und zwar in der Disco. Die Begegnung auf der Tanzfläche passte meiner Meinung nach überhaupt nicht. Auch die theatralische "Mundwinkel-Mimik" wirkte zu overdosiert klischeehaft. Da das allerdings nur eine Szene war, fällt dieser Part auch nicht weiter ins Gewicht.

Im Endeffekt kann die eher simple Story in Verbindung mit exzellenten Kämpfen und schauspielerischen Top-Leistungen sehr beeindrucken. Begleitet wird das Ganze mit toller Musik und ergibt so einen doch schon fast herzzerreissenden Film. Klasse.

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Oceanic6

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Schön geschrieben. ;)


dustyOn3

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Danke dir.


filmfreak23

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Bewertung9.5Herausragend

Wirklich schade, dass solche Filme wie dieser hier nicht bei uns im Kino laufen!!

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Mr.Film

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!


Florian Albrecht

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!!!!!!!!!


SpiceWeasel

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Bewertung9.0Herausragend

Wahnsinn!! Wer auf "Leon der Profi" steht kommt an dem hier nicht vorbei! Ich liebe diese Filme aus dem "Skilled guy gets pissed and kick some ass"-Genre und dieser hier macht echt nichts falsch!

Trotz O-Ton mit ENG Untertiteln musste ich mir 2 x die Tränen wegwischen weil das kleine Mädchen (Kim Sae-ron) so klasse gespielt hat und den wohl traurigsten "keiner liebt mich"-Dialog aller Zeiten hält, selten wollte ich so gern in den Fernseher kriechen und sie einfach nur in den Arm nehmen!
Der Hauptdarsteller Won Bin ist ne Wucht und das muss ich auch als Mann zugeben (*g*) sieht verdammt gut aus! ;-)
Zur Story ist zwar schon bekannt aber mischt es mit brisanten Themen wie Kinderprostitution, Organ -und Drogenhandel.
Hart, kompromisslos, blutig aber auch menschlich und rührend, einfach klasse! 9/10

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Martin Jurgeluks

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Bewertung9.0Herausragend

Hier sieht man mal wieder, das sich die filmemacher in Asien etwas mehr gedanken machen als die in hollywood. mal ein film der alles bietet, ein ruhiger anfang bishin zum spektakulären ende. den hauptdarsteller werde ich merken er spielt seinen part mit einer wahnsinnigen ruhe aber dennoch so ergreifend. Echt ausgezeichnet. Gerne mehr davon!

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aggrotainment

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz starker und intensiver Film. Hier stimmt alles. Trotz der reichlichen Action am Schluss, wirkt keine Szene künstlich und falsch, wie dies in vielen Hollywoodproduktionen der Fall ist. Der Held wird nicht unnötig glorifiziert, der Film bringt eben ganz heimlich und doch effektiv seine Aussage rüber. Selten war ich von asiatischem Kino so begeistert wie hier.

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lieber_tee

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Bewertung7.0Sehenswert

Düster, böse und blutig. Harter, betont stilisierter Selbstjustizthriller.

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Florian Albrecht

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Bewertung9.5Herausragend

Kann es einen "ruhigen" Actionfilm geben, der schon fast poetisch fotografiert wurde?

Ja kann es und zwar "The Man from Nowhere" ist so einer. Eine asiatische Perle, die zu uns hinüberschwappt. Der Film wirkt in allen belangen wunderbar natürlich, ohne Glorifizierung und Klischees auf der Heldenseite und ohne Effektgeballer und unnötige Hatz, entwickelt der Film, trotz der bekannten Story, einen unglaubliche Spannung.
Die Actionszenen sind zwar sparsam, aber wirkungsvoll und vor allem natürlich eingesetzt. Haben schon etwas vom Woo'schen Kino, allerdings ohne deren Brutalität erreichen zu wollen. UNd das ist gut so.
Insgesamt ist "THe Man from Nowhere" wunderbar anzuschauen und die Darstellung der Kinderrolle ist wunderbar, genauso die des wortkargen, aber keinenfalls zu cool wirkenden Helden.
Wer diesen Film gesehen hat wird auf jeden Fall die Bilder, DIe Musik und die Darstellungsleistung nicht vergessen.

"The Man from Nowhere" ist sehr sehr gutes Asisatisches Kino, eine Perle, eine durchweg gelungene Komposition in Bild und Ton.

zu 120% empfehlenswert.

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Mr.Film

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Bewertung9.0Herausragend

"Hey Mister, weinen sie?"

Ja, ich weine. Aber das ist hier auch absolut keine Schande. Wer hier nicht weint, bei dem stimmt irgendwas nicht. Wer das Ende nicht schlichtweg überwältigend, ergreifend findet, der hat kein Herz.
Emotionen pur. Action pur. Und vor allem 110% erstklassiges asiatisches Kino.

"Ajeossi" ist ein Film der eigentlich nichts neues erfindet, er verwendet ziemlich viele Elemente die wir schon kennen, ein Mann der seine Tochter/Bekannte aus den Fängen eines bösartigen Clan's befreien will. Altbackenes Thema, ja. Aber dieses schon zu oft verwendete Thema wurde hier perfektioniert, erweitert und zu einem einzigartigen Erlebniss umfunktioniert in diesem eigentlich nicht einzigartigen Genre.

Won Bin. Der Protagonist. Der Held. Der kaltblütige Mörder der alles tut damit er das kleine Mädchen von nebenan retten kann. Wovor? Vor Organhändlern. Die Beweggründe von Won Bin werden durch knalllharte und doch verzaubernde Rückblenden verständlich gemacht, man lernt den Helden richtig kennen, so das man wie er denkt, wie er das Blut der anderen fließen sehen will und vor allem wie er das kleine Mädchen wieder in seine Arme schließen will. Doch die Organhändler kennen leider nicht die Vergangenheit von Cha Tae-sik(Won Bin) und wissen somit auch nicht wen sie sich zum Feind gemacht haben.
Ich weiß nicht wo dieser Won Bin herkommt, aber dieser Typ ist verdammt nochmal genial, so charismatisch wie Jet Li und er beherrscht Moves wie Jet Li. Und doch ist er nicht so bekannt wie Jet Li. Leider. Ein ganz großer ist das. Für mich.

Die Gefühle des Zuschauers werden so lange hin und hergerissen bis sie irgendwann so außer Puste sind das dann auch irgendwann die Tränen fließen, denn der Film geht richtig nahe, die zwei herzzereißenden Hauptcharaktere haben in kürzester Zeit mein Herz gewonnen und mich knapp 2 Stunden mitleiden lassen. Dies kombiniert mit furioser, eiskalter und blutiger Action. Unglaublich? Nein glaubt es ruhig.
Das Finale, das Ende ist wohl das beste was ich in der letzten Zeit gesehen habe, vor Wut saß ich da, mit geballten Händen, mit einem von Tränen genässtes Gesicht. Und dieses Finale ging nicht schnell vorbei. Dies musste ich knappe 20 Minuten erleiden. Doch ich wurde für mein Durchhaltevermögen belohnt. Und wie.

Perfekt. Ergreifend. Verstörend. Liebenswert.
Wunderschön und doch abgrundtief abstoßend.
Diese Bilder. Diese Musik. Diese Hauptdarsteller.

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dustyOn3

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Ich habe zwar nicht geheult, aber ich finde den Film trotzdem überwältigend. ;-)


Mr.Film

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Geheult hab ich auch nicht, wollen wir mal nicht übertreiben ;) 1-2 Tränen warens aber.


ZaZa

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Bewertung10.0Herausragend

Alter, die kleine hat mal einen "Kinder-Oscar" mehr als verdient.
Brillianter Film. Wenige Worte des Hauptdarstellers, denoch kein Wort zu wenig. ;)

Ende bisschen Vorhersehbar, aber alles andere wäre nicht Gut genug für den Film, dafür hat er zu viel Stil. Komplett empfehlbar. Wieder eine Perle aus SK.

<3

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Roolfer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow. Das einzig Schlechte an dem Film war die Frisur des Protagonisten im ersten Teil des Films.

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Martin Jurgeluks

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ne gerade das fand ich gerade ziemlich interessant!


dustyOn3

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Gehört auf jeden Fall zu der düsteren Atmosphäre, sowie der noch nicht klaren Story.


Darmstadtium

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Erstmal: Waow !!!

Ich bin ein großer großer Fan von Leon: The Professional (1994), und als ich gelesen habe es gäbe Parallelen zwischen den beiden Filme dachte ich mir nur: "Scheiße, dass kann ja nichts werden." Ich lag vollkommen falsch. Natalie Portman hatte die Rolle der Matilda überragend gespielt, und auch nun in The Man From Nowhere (2010) zeigt ein Kind ein überragende Rolle, Kim Sae-ron. Sie hat dem Charakter echt Leben eingehaucht, und man muss einfach das kleine Mädchen lieben.

Der Film an sich hat wie viele schon erwähnt haben ähnlichkeiten mit anderen Filmen, besonders mit Leon: The Professional (1994); Killer hat Kontakt mit Kind und entwickelt eine starke Bindung zu dem Kind; beide Kinder sich Mädchen im selben Alter; und sogar eine Pflanze wird mehrfach in Szene gesetzt ^^. Nichtsdestotrotz ist es eine eigen Geschicht die super geschrieben ist und absolut geschlossen und schlüssig ist(okay es gibt eine Szene am Ende wo eine Handfeuerwaffe durch Panzerglas schießen kann, so geht das definitiv nicht im Film). Die Kameraführung lässt kaum Wünsche auf, und der Messerkampf ist mehr als genial in der Kamera umgesetzt worden. Die Action ist auch gut abgestimmt und wirkt nicht aufgesetzt und übermäßig übertrieben. Die Dialoge sind nicht flach und für den ein oder anderen Witz ist auch noch Zeit.

Alles in allem ein genialer Film, der es direkt in meine Top 5 geschafft hat.

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Carmine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ja so langsam ist es auch keine Geheimniss mehr. Das korenische Kino ist großartig!

Nach Filmen wie A Bittersweet Life, Oldboy, I Saw the Devil und JSA (= Joint Security Area) kam nun auch schon der nächste koreanische Filme der mir gezeigt hat was die Asiaten dort drüben können, denn nicht nur die Darsteller (eigentl. nur der Hauptdarsteller) sondern auch die Action überzeugt auf längen und macht den Film so gut. Wie gewohnt ist auch hier das 18er Symbole zu recht auf der DVD, da auch dieser wie andere koreanische Filme einen gewissen Härtegrat enthält. Über das wackeln der Kamera kann man mal wegschauen, da dies durch die sehr gewagte und doch klasse Kameraperspektive während des Messerfights wird dies dann wet gemacht. Ich finde auch, dass man die größten Paralleln zu Leon - Der Profi sieht, doch finde ich das The Man From Nowhere unglublicherweiße besser als andere Filme in dieser Art wie zB. Taken ist.
Was sollen man nur sagen!
Aufjedenfall schaut ihn euch an der ein oder andere wird es nicht bereuen.

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Der Franzose

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine Perle unter den asiatischen Filmen, besonders hervorzuheben die junge Darstellerin, reife Leistung !

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em-jay

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

ein unglaubliches brett das teil...

south korea --- weiter so...^^

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thmchnswr

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eindrucksvoller Thriller im Stil von 96 Hours. Wesentlich mehr Tiefgang, um einiges härter und emotionsgeladen bis zum unausweichlichen Showdown. Dieser Film bietet alles was man von einem sehr guten Thriller erwarten muss. Von dieser Art Filme zu machen sollte Hollywood sich mal eine Scheibe abschneiden ! Grandioses Kino !

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RaZer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die asiatischen Genre-Vertreter bieten zur Zeit all das, was Hollywood oft schmerzlich vermissen lässt: Leidenschaft, Atmosphäre, Charakterzeichnung und Mut zum Risiko. "The Man from Nowhere" ist ein weiterer glorreicher Beweis. Nach einem etwas trägen Beginn steigert sich der Film in eine dichte und spannende Story. Es gibt keine Heuchlerei oder sonstiges weichgespültes Getue. Es geht knallhart zur Sache mit solider Action und tollen Kämpfen, die allesamt von der Kamera gut eingefangen wurden. Natürlich mag das alles nicht ganz neu sein, aber die Verpackung gefiel mir mit jeder Minute besser.
Düster, stylisch und fesselnd, ein Thriller nach Maß.

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