Matrix Revolutions - Kritik

The Matrix Revolutions

US · 2003 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
  • 9
    Cr1XoNo1D 23.09.2016, 19:49 Geändert 23.09.2016, 19:51

    entgegen aller Kritik für mich eine geniale Trilogie von der ein ganz besonderer Charme ausgeht dem ich mich einfach nicht entziehen kann. Noch immer hoffe ich auf irgendeine Art von Fortsetzung.

    Aber was ich gesondert erwähnen muss ist die heftigste und geilste Si-Fi-Schlacht (Schlacht um Zion) die ich je sehen durfte, die in diesem Teil inziniert wurde. Diese drückte mich damals dermaßen in den Sitz....
    Da für mich alles in der Trilogie genau auf diese Schlacht hin arbeitet bin ich ziemlich Kritik-Resistent bei den beiden Nachfolgern des Originals

    • 10

      Keine Kritik, sondern ein Resumee der Matrix-Trilogie und Animatrix:
      Den vielen Stimmen hier, die vom überflüssigen Sequel, inhaltsleeren Actionkino, Cashcow-Molkereiprodukt und dergleichen schreiben, ist aufs schärfste zu widersprechen!
      Das Epos der Wachowskys durchläuft eine Evolution, die sich in drei voneinander sehr unterschiedlichen, aber gerade dadurch ihre Zusammengehörigkeit betonenden Filmen ausdrückt. Animatrix bildet dabei zum Großteil das mythologische Fundament, ohne das ein Verständnis der Komplexität sehr schwer ist. Die Matrixtrilogie ist nicht nur großartiges Blockbusterkino, sondern die großartigste Erzählung des Science Fiction-Kinos, inklusive des bahnbrechendsten Endes der Filmgeschichte!
      Doch diese Superlative müssen sich ja auch irgendwie untermauern lassen, also will ich es gerne versuchen:
      Worum geht es in Matrix?
      In der Matrix-Erzählung geht es um den Krieg zwischen Menschen und Maschinen und wie zuletzt ein Mensch den langersehnten Frieden bringt. Ja, das ist alles, aber das haben viele schon nicht verstanden. Vergleicht man die Matrix-Filme mit anderen Franchises, so fällt ihre Uneinheitlichkeit zwangsläufig negativ auf. Was kann denn daran so schwer sein, eine Filmreihe mit der ewig gleichen Formel zusammenzupanschen, der Michael Bay kriegt das doch auch hin. Aber alle drei Teile von Matrix sind eine durchgängige Erzählung, vergleichbar mit Der Herr der Ringe, deren Filme und ihre Reihenfolge ebensowenig austauschbar sind. Einen Teil zu gucken und die anderen aber nicht, ist wie die ersten Kapitel eines Buches zu lesen und den Rest zu ignorieren. Und auch die Reihenfolge ist wichtig, man schaut ja auch nicht zuerst Terminator 2 und dann erst Terminator. Matrix ist kein Fortsetzungsroman, der von Heft zu Heft eine neue Handlung beginnt, sondern ein durchkomponiertes Gesamtwerk, in dem jedes Teil seinen richtigen Platz einnimmt. Zwar stimmt es, dass Matrix als standalone-Film gut funktioniert, doch ohne seine Nachfolger ist er wie eine Serienfolge mit Cliffhanger - es fehlt die Konsequenz. Die Wachowskys konzipierten Matrix von vornherein als Trilogie und das halbwegs runde Ende des ersten Teils ist für den Fall eines Misserfolgs und die vorzeitige Einstellung der Produktion geplant worden, was sich glücklicherweise nie bewahrheitet hat. Dass Matrix Reloaded und Revolutions zeitgleich gedreht wurden, gibt Aufschluss darüber, wie eng die Teile miteinander verflochten sind.

      Matrix legt die Grundlagen des Mythos: die Welt wie wir sie kennen, ist eine Simulation, erschaffen von Maschinen, die die menschliche Körperwärme als Energiequelle nutzen und zu diesem Zweck die Matrix erschaffen haben, die darüber hinwegtäuschen soll, dass die Menschen Sklaven sind. Doch es gibt freie Menschen; solche, denen es gelang, aus der Matrix zu fliehen, und die in der unterirdischen Stadt Zion den Widerstand formiert haben.
      Dies ist das Wissen, dass dem Zuschauer im ersten Teil zugetragen wird.
      Laut einer Prophezeiung soll dereinst der "Auserwählte" erscheinen, der die Menschen aus der Sklaverei errettet und den Krieg mit den Maschinen beendet.

      Matrix Reloaded stellt dieses Wissen auf den Kopf. Man erfährt nämlich, dass dies nicht die erste Matrix ist, an der die Menschheit angeschlossen ist, sondern der dritte Versuch einer Reihe von Prototypen. Die Maschinen haben unterschätzt, wie groß das Bedürfnis der Menschen ist, eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Matrix, die aber in ihrem Quellcode die Möglichkeit des freien Willens enthielt, rief eine Anomalie hervor, durch die Menschen überhaupt in der Lage sind, der Matrix zu entkommen. Dies verstehen die Maschinen als einen Mangel an Effizienz, weswegen sie selbst Zion geschaffen und die Prophezeiung ins Leben gerufen haben, um mithilfe des Auserwählten als Lockvogel alle freien Menschen in Zion auf einen Schlag zu vernichten und somit die Bedrohung durch die Menschen zu minimieren. Dem Auserwählten obliegt nun die Entscheidung, entweder im Austausch für das Überleben der Menschheit in der Matrix, Zion und seine Bevölkerung zu opfern, oder aber das Angebot der Maschinen, die ihm den Wiederaufbau Zions und ein Reset auf den Status quo zusichern, auszuschlagen, und damit die Zerstörung der gesamten Menschheit in Kauf zu nehmen. Der Zuschauer erfährt, dass dieser Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt der Matrix schon in seinem sechsten Durchlauf ist und jeder Auserwählte zuvor die Siegbedingungen der Maschinen akzeptierte.
      Daher der Titel Reloaded, da wir erfahren, dass dieser Krieg ein ewiger Krieg ist, der immer und immer und immer wieder mit der Zerstörung Zions, der Ermordung der freien Menschen und der anhaltenden Sklaverei endet und neu geboren wird.

      Matrix Revolutions ist das fulminante Finale der Trilogie, eines, dass eine revolutionäre Neuerung des Films einführt und den Spagat vollbringt, aus einer dystopischen Zukunftsvision eine Utopie zu machen.
      Der Auserwählte ist das Ergebnis eines Programmierfehlers, über den die Matrix keine Kontrolle hat. Daher ist es ihm möglich, die Matrix nach seinem Willen zu verändern. Doch da die Matrix weniger eine fixe Softwareversion ist, sondern sich stets in quasi immer neuen Updates selbst zu aktualisieren versucht, um Systemfehler wie den Auserwählten auszumerzen, gebiert sie einen Virus, der sich nach und nach gegen seinen eigenen Schöpfer richtet und droht, die gesamte Matrix zu zerstören und die Kontrolle über das System zu übernehmen.
      Die Maschinen befinden sich in einer Patt-Situation. Sie können nicht zulassen, dass durch das Virus die Matrix und somit auch die Energiequelle der Maschinen zerstört wird. Andererseits können sie Zion nicht bestehen lassen, da dieses ebenfalls eine Bedrohung der bestehenden Ordnung darstellt.
      Welche Rolle spielt der Auserwählte darin?
      Er erkennt, dass das Virus nur die Immunreaktion des Systems auf die durch ihn bestehende Anomalie ist und dass nur er diesen selbstzerstörerischen Prozess aufhalten kann. Im Gegenzug dafür, dass er das Virus zerstört, garantieren die Maschinen ihm Frieden mit den Menschen. Der Auserwählte besiegt das Virus, indem er sich opfert und somit den Grund für das Auftreten der Immunreaktion auslöscht, wodurch schließlich das Virus selbst stirbt. Der messianische Charakter ist offensichtlich, der Auserwählte opfert sich für den Frieden der Welt, aber das wahrhaft Besondere an diesem Frieden ist, dass es nicht der Frieden des Siegers, der auf Kosten des Verlierers geht, ist, kein Sieg, der mit der Vernichtung des Gegners einhergeht, sondern Frieden! Der Krieg wird von keinem gewonnen oder verloren, sondern er wird beendet! Sieg geht stets mit dem Leid der Verlierer einher, dementsprechend schal schmecken all die Filme, die die Sieger und das Siegen feiern, aber blind sind für das Leid, dass der Sieg verursacht hat, ganz gleich auf welcher Seite.
      Frieden aber ist die Abwesenheit des Krieges, seine Umkehrung, sein Yin. Friede ist Versöhnung. Ich hatte Tränen in den Augen, als ich realisierte, dass ich noch nie einen Film gesehen habe, der mit Frieden endet. Es erscheint mir höchst bedenklich, dass es zwischen Sieg und Niederlage keinen dritten Weg geben soll - und das in unserer heutigen Zeit - den Weg des Friedens.

      Ps: Matrix hat noch viel mehr Facetten, doch ich wollte im Grunde genommen auf die humanistische Friedensbotschaft am Ende des Films hinaus. Möglicherweise täusche ich mich, aber gibt es tatsächlich keine weiteren Filme, an deren Ende der Friede im Sinne einer Versöhnung steht?

      • 7 .5

        ***SPOILER*** Inhaltlich vielleicht nicht mehr das was man so vom ersten Teil kennt aber dieser Film strahlt mit einem extrem anschaulichen Ende der Trilogie.
        Der Krieg war echt extrem, ja man kann schon fast von Gigantismus sprechen.
        Die Wächter drangen so zahllos in Zion ein das sie von weitem wie Spaghetti aussahen und auch die Maschinenstadt erinnerte irgendwie an eine Terminator Fabrik oder sowas ;-)
        Fazit: Ein anschauliches, explosives Ende!

        • 6

          Ganz klar der schlechteste von allen.

          • 9

            Untentschieden?????? Ich fasse es nicht. Großartige Film Reihe, bahnbrechende bzw. revolutionäre Effekte und einen Protagonisten, wie gemacht für die Rolle. Von der unglaublich genialen Story mal ganz abgesehen....und dann unentschieden. Sind wir hier beim Fußball oder was?! Schrecklich einfach nur tragisch

            möge uns Allah der Fiktive beistehen

            1
            • 8

              Im Schlußteil der Matrix-Trilogie entscheiden sich das Schicksal der unterirdischen Rebellenzuflucht Zion und das Los der Menschheit - käsig im Dialog, aber trick- und actionmäßig spitze!

              • 7 .5

                Leider nicht mehr so stark wie die Vorgänger, aber trotzdem ein gelungener Abschluss der Story!

                • 6 .5

                  ist der schwächste Teil der Reihe. Das wirkliche Matrix-Feeling kommt zu selten auf.
                  Es ist kein schlechter Film, aber im vergleich muss er hinten an stehen.

                  • 7

                    Für mich eindeutig schwächer als der 1.+2. Teil.
                    Der Schluss lässt doch einiges offen. Vielleicht gewollt?

                    • 3

                      unterirdisch! Kein Vergleich zu Matrix 1 (Matrix Reloaded ging noch :D )

                      1
                      • 4

                        So langatmig und vollgestopft mit schrecklichem CGI wie sein mieser Vorgänger ist Matrix Revolutions nicht, aber die Story bleibt konfus und viele Darstellungen sind immer noch hölzern. Letzteres war aber im Grunde in der gesamten Reihe so...

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                        • 7
                          Moviegod 20.02.2016, 09:39 Geändert 26.02.2016, 13:56

                          Mit dem dritten Teil ufert die Geschichte nun völlig aus. Man hat das Gefühl, dass der Film von Anfang an den Wachowskis aus der Hand gleitet.
                          Die Story hat nichts mehr von dem Überraschenden und Neuen, was einen zu Beginn der Reihe noch so umgehauen hat. Allerdings spielt das in der zweiten Filmhälfte eh keine Rolle mehr.
                          Die Action steht dann nämlich im Mittelpunkt und die ist auch sehr unterhaltsam und episch inszeniert. Auch wenn der Kampf um Zion zum Schluss stark in einem Effektgewitter ausartet, macht der Abschuss der Trilogie trotzdem irgendwie Spaß.

                          • 6
                            smartbo 12.02.2016, 19:55 Geändert 13.02.2016, 11:35

                            Hat mir nicht so gut gefallen, wie der erste Teil, der mit Originalität, überraschenden Twists und toller Optik glänzt. Nicht schlecht, kommt aber an den ersten Teil leider nicht heran. Der Reiz des Neuen und Originellen war mit dem dritten Teil vermutlich weg.

                            • 10

                              Lieblingsfilm.

                              • 8

                                Damals im Kino in 3D - nach dem schwächeren zweiten Teil hatte ich schon nichts mehr erwartet und wurde überrascht. Heute, nach einer weiteren Sichtung im Heimkino bestätigt sich das: Die Ideen, die im Zweiten fehlen, wurden anscheinend alle in den Dritten gepackt, so dass der Plot wieder bis zum Ende interessant wird. Z.B. (SPOILER), dass Smith sich als Programm innerhalb der Matrix verselbstständigt und es ihm gelingt, in das Bewusstsein von Menschen ausserhalb der Matrix einzudringen - ähnlich wie Neo seine mentale Kraft steigert und auch auf der physischen Ebene einsetzen kann (SPOILER ENDE). Die Grenzen zwischen der Matrix und der echten Welt verschwimmen, was mit starken optischen Effekten umgesetzt wird. Vor allem die Sequenzen, in denen sich Neo blind im Kraftfeld der Maschinen bewegt, finde ich sehr gut. Das erinnert etwas an den ersten Star Trek, wo die Enterprise in Vyger unterwegs ist.
                                Auch dramaturgisch wird einiges geboten - es ist nicht mehr nur das Karate-artige Dauergekloppe von Neo und Smith, sondern es geht um die (SPOILER) Verteidigung und Einnahme von Zion (SPOILER ENDE), in der viele gute Action-Ideen stecken, die atemberaubend umgesetzt sind. So enttäuscht ich wieder nach dem Zweiten war (den ich unmittelbar davor angeschaut habe), so geflasht war ich immer noch nach dem Dritten, wenn auch nicht mehr in 3D.

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                                • 6 .5

                                  Stärker als Reloaded, aber kommt nicht an den ersten ran.

                                  • 8

                                    der kampf gegen die wächter ist in sachen lautstärke einfach nur geil!!! so nerve ich die nachbarn doch gerne g
                                    da geht es in sachen action voll ab!
                                    ps-dank an auv für die spontane ausleihe der beiden letzten teile coole aktion

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                                    • 8
                                      brucelee76 08.10.2015, 20:22 Geändert 09.10.2015, 00:38

                                      Hi Leute,

                                      Das tolle an Hollywood ist ja: Er führt uns vor Augen. Was wir eigentlich sind. Und zwar materiell und mental gebundene inaktive Steuer zahlende Sklaven!! Die Matrix-Trilogie ist ein realer Zustand, in dem wir uns befinden.

                                      Matrix 3: Kackt ja völlig ab beim Publikum. Doch beim genaueren betrachten, zeigt er uns wie wir da rauskommen aus unserer Le-thar-gie!! Doch die meisten wollen halt weiter schlafen.

                                      Matrix 2: Beschreibt ja, warum wir in dieser Lage uns befinden. Es ist mehr der Intellektuelle Konsens der hier hervorgerufen wird. Jedoch viel zu anstrengend für die meisten das zu verstehen. Deshalb hat auch der abgekackt beim Publikum!!

                                      Matrix 1: Hat ja eingeschlagen wie ein Lichtschlag. Boaahhh Was ist die Matrix?! erklärt ja uns Morpheus so philosophisch und optisch cool. So das wir erkennen es gibt so etwas wie ein Sklaven-System. Nur mit dem trügerischen Irr-Schein mich betrifft es ja nicht!

                                      Mein Fazit: Hollywood-Trilogien bedeuten nichts anderes als die Dreieinigkeit im Menschen. Und zwar immer Geist (Gedanken), Spirit (Herz) und Körper (Aktion) betreffend.
                                      Beste Beispiele Herr der Ringe oder auch Fluch der Kabirik!!

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                                      • 5

                                        _____rec logfile://matrix:reloaded & revolutuions

                                        Die legendär versauten MATRIX Fortsetzungen, die Opfer von Größenwahn und überzogenem Hype. Angaben zufolge irgendwo zwischen 200 und 350 Millionen Dollar Produktionskosten, 2500 Effektaufnahmen und 331 Drehtage haben es nicht geschafft, hier was mit Rückgrat für die Filmwelt zu hinterlassen, weil die Story einfach Käse ist, und emotionsgeladen wie eine seit 3 Wochen offene Tüte naturbelassener Chips. Fettreduziert.

                                        Die beiden Fortsetzungen werden tatsächlich mit jeder Sichtung schlechter, langweiliger und bedeutungsloser. Wäre in RELOADED die starke Highway-Verfolgungsjagd, und in REVOLUTIONS die sehr geilen Kampf-Roboter in Zion nicht dabei, man hätte mich mit einem Sack blauer und roter Pillen wach prügeln müssen. Müdes Geschwafel … schnarch … lahme Fights … schnaarch ... 10 Minuten Kampf gegen 100 x Agent Smith 2.0 … schnaaarch … Messiaskomplex … hust.

                                        Fazit: Wahnsinn, wie die Wachowskis die Nummer an die Wand gefahren haben. Werde mir Teil 2 & 3 nie wieder anschauen, dafür den ersten Teil noch um so öfter.

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                                        • 5 .5

                                          Stellenweise etwas zu langatmig, aber auch kein schlechter Film.

                                          • 5

                                            Den kann man eigtl nur noch schauen, weil man die ersten beiden gesehen hat. Der erste Matrix war absolut genial, die anderen beiden hätte man sich durchaus sparen können. Und besonders Revolutions besteht fast nur noch als Materialschlacht und einer verknoteten Story, die man eigtl dreimal sehen muss, um sich irgendwie einen Sinn daraus zu machen. Ich musste bei Wikipedia nachsehen, um zu verstehen, was mit dem Ende gemeint sein soll, und das ist ja nun wirklich nicht der Sinn einer geschlossenen Story.

                                            • 3 .5

                                              - KANN EVENTUELL SPOILER ENTHALTEN -

                                              "The Matrix Revolutions", dahindümpelndes Actionkino, mit einem spannenden Showdown.

                                              Der dritte und letzte Teil der Reihe bietet nun reichlich wenig neues. Die Maschinen sind auf dem Weg nach Zion, der Heimatstadt der Menschen. Wo im Vorgänger fleißig im Dauerlauf gekämpft wurde, wird hier dafür umso mehr geschossen. Dafür bekommt der Zuschauer jedoch wieder mehr von den philosophischen Einschlägen. Neo (Keanu Reeves - A Walk In The Clouds) steckt fest und zwar an einer U-Bahn-Station, die keinen Ausgang hat, außer jenen, der durch den Trainman (Bruce Spence - Dark City) führt, der Passagiere in seiner Bahn mitnimmt, jedoch nur die, die er ausgewählt hat. Diese Szene steckt besonders voll mit Philosophie, außerdem ist sie auch einer meiner liebsten, weil sie mich an das Buch "Der Meschanische Prinz" (siehe auch meine kleine Buchvorstellung) erinnert.

                                              Anstrengend sind die ganzen Konferenzen und Diskussionen der Schiffskapitäns und Gouverneure und was es sonst noch an Regierung oder Kriegsführung zu bieten hat. Fehlt nur noch, dass sie sich streiten wie kleine Kinder. Das ist vor allem ein Teil, warum "The Matrix Revolutions" so dahindümpelt. Hinzu kommt der wirklich lange Krieg, indem ununterbrochen geschossen wird. Zwar fahren die Wachowskis auch beim dritten Teil wieder ein bombastisches Actionangebot auf, können jedoch wie schon in "The Matrix Reloaded" nicht durchgehend die Spannung halten.
                                              Trinity (Carrie-Anne Moss – Disturbia) nervt nicht mehr ganz so, gewinnt am Ende sogar etwas Sympathie, dafür muss sich der Zuseher nun mit einer Lovestory, die keine mehr ist, zwischen Morpheus (Laurence Fishburne “21“) und Niobe (Jada Pinkett Smith - Collateral) rumplagen.
                                              Kreativ sind vor allem die Sets, das muss ich nun wirklich mal erwähnen, da mir keine Gelegenheit mehr geboten werden wird. Die Requisiten, sowie die enorm aufwändigen Szenenbilder sind wirklich eine Kunst in der Filmgeschichte, auch ist das Konzept an sich wirklich herausragend, allerdings schwächelte es wirklich an der Ausarbeitung und Umsetzung. Hugo Weaving (V for Vendetta) als Agent Smith zu besetzen war das Beste, was der Reihe passieren konnte, denn diese Performance ist wirklich einmalig.
                                              Der Endkampf scheint empisch, die Atmosphäre, der Regen, die Kulissen und die fantastische Musik mit dem apokalyptischen Touch. Leider dauert auch dieser zu lange und so nimmt es auch hier wieder die Spannung ein wenig heraus. Interessant ist hier jedoch wieder der philosophische Wert im Sinne von "erkenne" oder "erkenne dich selbst".
                                              Die Reihe hatte großes vor sich, doch am Ende machten die Wachowskis nicht das daraus, was sie hätten machen können. Hätten sie den roten Faden der Story besser ausgearbeitet, die philosophischen Aspekte durchgehend beibehalten und die Kampfszenen ein wenig verkürzt, wäre dies durchaus eine solide Science Fiction-Reihe geworden.

                                              "The Matrix Revolutions", trotz ziemlicher Tiefschläge seit "Reloaded" ein guter Abschluss für die Reihe. Nachdem der zweite Teil so einknickte, konnte man wenigstens zum Schluss noch das Beste draus machen, zumindest von dem was übrig blieb. Schade, da mit dem kultigen "The Matrix" ein wirklich spannendes Konzept in die Laufbahn geschossen wurde, die dann leider doch nicht hielt, was sie versprach.

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                                              • 4

                                                Hier driftet die Trilogie endgültig ins Unnötige ab.

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                                                • 5 .5

                                                  Ich muss zugeben, dass ich doch froh war, dass die Story um Neo und seine Lakeien endlich ein Ende gefunden hat. Der wahrscheinlich noch immer grübelnde Zuschauer, der spätestens durch den zweiten Teil der Trilogie total verwirrt im Kino sitzt, bekommt hier ein unzufriedenstellendes Ende geboten. Zuviel Romanze, zuviel Theatralik - zuwenig Aufklärung der Gesamtstory. Auch stört mich persönlich die Tatsache, dass die meisten Szenen im unterirdischen Zion spielen. Damit driftet Matrix nun komplett in Richtung Raumschiff-SciFi-Action ab.
                                                  Ich vermute, man hat selbst als Autor/Regisseur nicht so wirklich gewusst, wie man die Story beenden wollte. Schade...

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                                                  • 2

                                                    Kampfszenen (außer denen mit Bud Spencer und Terence Hill :D) öden mich an, mit jeder Minute gehen sie mir mehr auf den Keks. Und wenn dann ein Programm gegen einen softwareerweiterten Übermenschen kämpfen, dann ist das eben Langeweile pur...
                                                    Diese "romantischen" Bekenntnisse von Trin und Neo lassen einen doch total kalt, oder?

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