The Music Never Stopped - Kritik

US 2011 Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 29.03.2012

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Kritiken (11) — Film: The Music Never Stopped

SoulReaver: CinemaForever

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3.0Schwach

Musik ist schon eine schöne Sache, oder? Musik verbindet die verschiedensten Menschen, bringt die Generationen zusammen, lädt zum Schwelgen in Erinnerungen ein und hört sich auch noch ziemlich gut an. Man kann sogar den Sinn seines Lebens in ihr finden und der eigenen Bestimmung folgen. Musik kann aber noch viel, viel mehr. Man kann nämlich durch die Kraft der Musik ganz, ganz schlimme Probleme und Schicksalsschläge überbrücken und einfach wie auf einer hypnotisierenden Welle in seine eigene Welt treiben. The Music Never Stopped. Ganz einfach. Schön, doch. Nicht so schön: Die 08/15-Inszenierung mit ihren „einmal weinen bitte“-Komplexen. Jim Kohlberg schert sich einen Dreck um die wahre Begebenheit und will uns einfach eine unheimlich berührende Vater-Sohn-Beziehung aufzeigen, die ihre einstigen Konflikte, natürlich aufgrund der Musik, überwindet und im Klang der Musik wieder einen heiteren und schönen Einklang findet. Sogar den Tod überbrückt die Musik einfach so. Musik steht über ALLEM und wenn man das nicht versteht und richtig mitheult, dann ist nicht nur der Regisseur traurig, sondern man selber wohl ein ziemlich herzloser Zeitgenosse. Was uns „The Music Never Stopped“ am Ende sagen will ist folgendes: Musik ist eine schöne Sache. Danke für die Information. Danke auch für die Kilometerdicke Rührseligkeit und die vollkommen standardisierte Geschichte. Ab und an irgendwie schön, aber zu oft belanglos und manipulierend. Achso, eine Sache ist da noch: J.K. Simmons ist großartig.

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sweetForgiveness

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SoulReaver

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Amelia, Amelia, Amelia..."Ihr leugnet die Wahrheit und deshalb werdet ihr an Eurer Feigheit zu Grunde gehen!"


Kubrick_obscura: CinemaForever

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4.0Uninteressant

[...] Ich frage mich dennoch immer öfter, was das Problem mit solchen Filmen wie „The Music Never Stopped“ ist. Sie sind handwerklich makellos und machen wahrscheinlich auch jeden Abschlussjahrgang einer Filmhochschule stolz, trotzdem wirken diese Filme immer etwas billig auf mich. Was nützen tolle Schauspieler und großes Handwerk, wenn sie nur für ein paar Liter Tränen eingesetzt werden? [...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Interessant wird „The Music Never Stopped“ durch das – unaufgeregte – Hin- und Herspringen zwischen zwei Zeitebenen. Dennoch hat die sehr schlicht gehaltene, reduzierte Inszenierung durchaus ihre Längen. Man muss schon richtig mit der Musik, die im Film behandelt wird, vertraut sein, um die Geschichte in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen. Aber man kann durchaus auch ohne Expertenwissen vieles auf den eigenen Geschmack und eigene Gefühle übertragen. Wer auch immer die Musik liebt, wird einen Draht zu „The Music Never Stopped“ finden können.

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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7.0Sehenswert

Ein Meisterwerk ist The Music Never Stopped sicher nicht, aber dank einer anrührenden Geschichte und einem mehr als sehenswerten Hauptdarsteller wird man ohne Kloß im Hals nicht davonkommen. Oder zumindest nicht ohne Ohrwurm.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Christina Freko: Radio Köln Christina Freko: Radio Köln

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9.5Herausragend

Ohne rührselig oder pathetisch zu werden, führt Kolberg seine Figuren in The Music Never Stopped ganz behutsam wieder aneinander heran und garniert diese Entwicklung mit vielen kleinen, einzigartigen Momenten, die sein Publikum ebenso glücklich machen wie seine Protagonisten.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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8.0Ausgezeichnet

Filmisch recht konventionell für die Leinwand umgesetzt, bezaubert die Fallstudie des britischen Neurologen und Schriftstellers Dr. Oliver Sacks durch ihre bewegende Geschichte und einem Soundtrack aus 70er Klassikern.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

The Music never stopped hört auch nach dem Filmende nicht auf zu wirken und wird, wenn schon kein Superhit, so doch ein Evergreen, den man immer wieder auflegen kann.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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7.5Sehenswert

Die Krankheitsgeschichte und das Familiendrama packt die Regie nur zögerlich an, umso beherzter gestaltet Jim Kohlberg das musikalische Mirakel. Wenn Vater und Sohn in den Achtzigern dem Soundtrack einer verlorenen Jugend lauschen, dann entfaltet The Music Never Stopped einen sentimentalen Retro-Witz.

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José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

Neben der zentralen Rolle der Musik brillieren im bis in die Nebenrollen etwa mit Julia Ormond und Tammy Blanchard hervorragend besetzten „The Music Never Stopped“ vor allem die Schauspieler. Der eher durch komische Rollen bekannte J.K. Simmons stellt seine schauspielerische Bandbreite eindrucksvoll unter Beweis. Ebenso zurückgenommen spielen sowohl die Theaterschauspielerin Cara Seymour als auch Lou Taylor Pucci, der den Kranken ohne jegliche Manierismen darstellt. Die vom Regisseur bestens geführten Darsteller und etliche komische Momente tragen dazu bei, dass „The Music Never Stopped“ ohne das Pathos und die Sentimentalitäten auskommt, die das Drehbuch von Gwyn Luie und Gary Marks durchaus hätten einschließen können. Über den Einblick in die tiefgreifenden Veränderungen in der amerikanischen Gesellschaft von den sechziger bis in die achtziger Jahre hinaus ist „The Music Never Stopped“ vor allem ein Film über die Versöhnung stiftende Kraft der Vaterliebe.

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René Claßen: Filmdienst René Claßen: Filmdienst

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4.5Uninteressant

Er will sein Publikum zum Weinen bringen und konstruiert daher immer wieder Situationen, in denen offenbar wird, wie sehr sich Vater und Sohn geliebt und dennoch missverstanden haben. Allerdings hat er sich nicht die Mühe gemacht, die beiden zu konkreten Personen zu entwickeln, die zu intensiver emotionaler Anteilnahme einladen.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.5Ausgezeichnet

J. K. Simmons als lange versagender Vater, Cara Seymour als still leidende Mutter, Julia Ormond als liebevolle und erfolgreiche Therapeutin, Mia Maestro als von Gabriel verehrte Celia, sie alle spielen fabelhaft. Den Vogel allerdings schießt Lou Taylor Pucci zuerst als Rebell und dann als Kranker ab. Wie er den Gabriel verkörpert, das muss ihm erst einmal einer nachmachen.

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Kommentare (16) — Film: The Music Never Stopped


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stuforcedyou

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Bewertung3.5Schwach

An und für sich eine interessante, eine bewegende Geschichte, aber die Impertinenz, mit der das alles inszeniert ist, lässt keine Zwischentöne und echte Rührungen zu. Alles wird brachial-emotional ausgeschlachtet und plattgewalzt. Schade um Simmons und Pucci, schade um die ganze gute Musik.

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SoulReaver

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<3


Jenny1988

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

wunderschön <3

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razzo

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Bewertung9.0Herausragend

Nein, ich bin nicht nah am Wasser gebaut und wenn Hollywood mit traurig unterlegter Musik an meine Emotionen möchte, muss ich eher lachen. Aber hier habe ich geweint, nicht weil der Kitsch mich übermant hat sondern weil ich ein Mensch bin. Weil dieser Film in wunderbarer Weise die Liebe zur Musik und zum Leben vermittelt. Ruhig und gefühlvoll entsteht hier eine tragische Schönheit aus Bildern und Melodien, die nicht deprimiert sondern überwältigt. Anschauen und Genießen.

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sitzdisko

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

es hat zwar ein paar minuten gedauert doch der film hat mich gepackt. ich habe tränen gelacht und geweint, genau das sollte ein film dieser kategorie hin bekommen.
einzig der spannungsbogen hätte etwas doller gespannt sein können.

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Amadis

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Bewertung9.5Herausragend

Ein mitreissendes und einfühlsam inszeniertes Beziehungsdrama, wobei es hier in erster Linie um eine Vater-Sohn-Beziehung geht.
Die schauspielerische Leistung ist eine Wucht. Die Figuren wirken sehr echt und glaubhaft, was der Geschichte die nötige Tiefe verleiht. Neben der Beziehungs-Story ist aber die Liebe zu Musik ein zentrales Thema. Die traumatische Geschichte wird durch einen feinen Humor und eben die grandiose Musik etwas aufgelockert und "erträglicher" gemacht.
Für mich einer der berührendsten Filme, die ich in den letzen Jahren gesehen habe

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jeysullivan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein wunderbarer Film! Geheimtipp für alle die "Ziemlich beste Freunde" toll fanden und die Musik des letzten Jahrhunderts zu schätzen wissen :-) In jedem Fall zu empfehlen!

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Shady95

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow, was für ein Film.
Ich habe ihn solange vor mich hergeschoben,
doch jetzt habe ich ihn endlich gesehen, und ich bin froh darüber!
(Nebenbei ein kleines Danke an sweetForgiveness , die mir den Film vor einigen Wochen empfohlen hat).

Ich muss sagen, mir ging es fast genau so, wie meinen Vorrednern.
Anfangs dauerte es ein Wenig, bis ich in "The Music Never Stopped" hereinkam, aber dann als die mitreisende Story anfing, und die vielen tollen Lieder immer häufiger liefen, war ich gefangen. Der Vater und der Sohn sind sehr gut gespielt, die Rolle der Mutter dagegen wirkte etwas blass, aber es ging ja nun mal um die Vater-Sohn-Beziehung.
Und die Entwicklung dieser Beziehung ist einfach richtig gut inszeniert. Die Rückblenden lassen die Figur Gabriel interessant und sympathisch erscheinen und die eben genannte Musik (Von Dylan über die Beatles, bis The Grateful Dead) bringt Vater und Sohn sehr nahe zusammen, nachdem Henry seinen Sohn in der Vergangenheit so schlecht behandelt hatte. Wenn man etwas Negatives über den Film sagen muss, ist die Tatsache, dass man ab der Mitte des Filmes weiß, worauf die Geschichte hinausläuft. Aber das war mir egal, denn die Musik, die berührende Story und die genialen Schauspieler-Leistungen waren mir wichtiger. Manche mögen ihn nicht, weil er ihnen vielleicht zu klischeehaft oder auch zu aufgeblasen ist, aber ich denke die Mehrheit denkt genau so, wie ich.

Unbedingt ansehen, eine kleine Filmperle, die nicht jeder kennen wird. :-)

"Oh Celia, works in the cafe. How are you today? Oh Celia..."

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alex023

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Bewertung7.0Sehenswert

„Celia, you're breaking my heart, you're shaking my confidence daily...“

Meine Erwartungen waren ja schon recht hoch an dieses kleine, in den meisten Kreisen eher unbekannte Filmchen, weil viele mir hier den tunlichst empfohlen hatten. Und ich dachte, wenn schon so ein Typ wie der liebe nerdkiller dem Film satte neun Punkte gibt - das muss ja was geben. Und sie hatten alle recht: THE MUSIC NEVER STOPPED ist ein super gespieltes, berührendes und mit fantastischem Soundtrack ausgestattetes Drama, welches auch durch die schlichte Inszenierung punktet. J.K. Simmons und Lou Taylor Pucci harmonieren wunderbar in dieser verstrickten Vater-Sohn-Beziehung und die Musik von Bob Dylan über The Beatles bis schließlich The Grateful Dead entspricht nicht nur teilweise meinem eigenen Musikgeschmack, was dem ganzen noch zu gute kommt, sondern erweitert den Film auch noch um ein Element, was ihn in gewisser Weise einzigartig macht. Natürlich strebt die Geschichte nicht nach Innovation, aber das ist auch nicht schlimm, denn auch Altbewährtes kann mit einer gewissen Inszenierung ganz groß werden. So wie es hier passiert ist. Eine kleine, bedeutende und vor allem für Musik-Fans zu empfehlende Filmperle.

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alex023

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Wusste ich doch, dass dich das freut. :)
Warum so spät?


sweetForgiveness

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Keine Ahnung um ehrlich zu sein :D habs wohl vorher nicht gesehen :(


eisbaerdios

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Anfang war vollgestopft mit Klischees, wodurch ich permanent distanziert vom Film war und einfach keinen Einstieg fand.
Gerade auch die Sets hab ich nicht abgekauft. Nie hatte ich das authentische Gefühl der wiedergegebenen Zeit. Den Darstellern ein paar Klamotten aus den 60er anziehen reicht nicht um eine Zeit aufleben zu lassen.

Da mir der emotionale Einstieg fehlte, bekam ich auch keinen Zugang zu den Figuren. Sie waren mir egal, wenn sie mich nicht gerade nervten.

Aber ungefähr in der Mitte des Films, etwas davor, als der Vater seinen Wandel durchmachte und anfing zu verstehen, machte auch ich einen Wandel durch. Er nahm mich mit.
Und hier tauchte ich nun umso schneller in den Film ein. Er berührte mich und wurde von Szene zu Szene besser bis ich zum Schluss sogar noch heulen musste. Ein bischen.

Der Anfang des Films nimmt sich etwas zu wichtig und zieht sich in die Länge, aber entscheidender ist sowieso das Ende und hier macht er alles richtig.

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Birti

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mir ging es gleich, es nervte auch, dass Gape immer sagte "oh, den Song liebe ich"
insgesamt gesehen fand ich den Film wundervoll


nerdkiller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also erstmal: Wenn ich Sachen wie "zu Tränen rührend", "herzzerreissend", o.ä. höre, dann macht mich das nicht unbedingt neugierig auf einen Film. Denn grundsätzlich ist ja nichts dagegen einzuwenden, doch in vielen Fällen geht das bitter in die Hose und ich kann solchen Filmen nichts abgewinnen.

"The Music Never Stopped" ist sicher kein bahnbrechendes Meisterwerk und heulen musste ich auch nicht, doch der Film ist für mich doch eine der größten Überraschungen der letzten Jahre. Aber warum eigentlich? Denn im Prinzip baut der Film auf drei Konflikten auf, die man auch im Alltag antreffen kann.

An erster Stelle wäre hier der gute alte Generationenkonflikt zu nennen. Als Gabriel noch ein kleiner Junge war, hat er sich mit seinem Vater toll verstanden. Doch er ist nun mal in die Generation der '68 reingewachsen. Sein Vater, ein amerikanischer Patriot, Kriegsveteran und Ingenieur, also ein Amerikaner wie er im Buche steht, kann den Sinneswandel seines Sohnes nicht nachvollziehen und es kommt zu massiven Konflikten. Diese Konflikte führen dann unweigerlich zum Bruch zwischen Vater und Sohn. Und so kommt der zweite Konflikt, di alte Geschichte vom verlorenen Sohn. Die Familie findet sich scheinbar damit ab, dass sie ihren Sohn verloren hat, doch dann, über 15 Jahre später, kommt es zur "Wiedervereinigung" der Familie. Doch diese hat einen bitteren Nachgeschmack:

Zwar ist nun das Problem mit dem verlorenen Sohn gelöst, doch dafür ist Gabriel, da man ihm einen Gehirntumor entfernen musste, schwerstbehindert und ein absoluter Pflegefall.
Nun kommt der dritte Konflikt. Nämlich der Streit um die richtige Behandlung. Denn, Gabriels Erinnerung ist scheinbar verloren, doch als er ein Musikstück aus seiner Jugend hört, erinnert er sich wieder an Dinge, die scheinbar verloren waren. Gabriels Mutter will ihn nun von einer Musiktherapeuthin behandeln lassen, während Gabriels Arzt und sein Vater strickt dagegen sind und ihn per Schulmedizin behandeln lassen wollen. Der auch zur Zeit aktuelle Konflikt zwischen alternativer Behandlung und schulmedizinischer Behandlung.

Doch dann verliert Gabriels Vater Henry seinen Job und seine Frau muss wieder arbeiten. Dies führt dazu, dass er nun jeden Tag seinen kranken Sohn im Krankenhaus besuchen kommt und ihm auffällt, dass die Musik bei ihm doch alte Erinnerung wieder hervorruft. Daraufhin entscheidet sich der Vater gemeinsam mit seinem Sohn diesen Weg zu gehen, obwohl er die Musik aus der Jugend seines Sohnes verachtet. Doch mit der Zeit lassen sich nicht nur bei Gabriel Fortschritte erkennen, auch sein Vater findet mehr und mehr Gefallen an der Musik und beginnt die Generation seines Sohnes zu verstehen und zu tolerieren. Damit wäre der Genearationenkoflikt und der Konflikt zwischen alternativer Medizin und Schulmedizin abgehandelt.

Doch plötzlich erleidet der Vater einen Herzschlag und sein Gesundheitszustand verschlechtert sich mehr und mehr. Zwar sind sich Vater und Sohn nun so nahe, wie sie es noch nie waren und sie gehen beide auch auf ein Konzert der Greatfull Dead, doch es kommt, wie es kommen muss. Zwar sind nun alle Konflikte gelöst, doch ein Sohn hat nun seinen Vater verloren und das gerade zu dem Zeitpunkt, als sie sich richtig gut verstanden haben und er ihn gebraucht hat.

Und das ist eine der schönsten und traurigsten Botschaften des Films: Sei ein toleranter Mensch, denn du weißt nie, wie lange du deine Mitmenschen noch um dich hast. Die zweite und auch schönere Botschaft ist die, dass Musik die Kunstform ist, die Menschen am besten verbindet und die auch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Denn jeder verbindet mit irgendeinem Lied/Musikstück irgendwelche Gefühle, Situationen und Erinnerungen. Denn wenn man mal nichts mehr hat, hat man immerhin noch die Musik und die Erinnerungen die man damit verbindet.

Was dem Film auch noch zu Gute kommt ist einerseits der grandiose Soundtrack, von Dean Martin über Jefferson Airplane zu den Stones und Bob Dylan und vielen mehr...
Wer danach keinen Ohrwurm hat ist entweder taub oder tot. Und natürlich die tollen und berührenden schauspielerischen Leistungen. Allen voran das Gespann Vater (J.K. Simmons) und Sohn (Lou Taylor Pucci), die sich sehr gut ergänzen und gemeinsam mit der Story und dem Soundtrack den Film tragen und ihn zu dem machen, was er ist: Ein mitreißendes, gefühlsbetontes und tragisches Werk über verschiedene Konflikte, die man im Leben und auf der Welt so antreffen kann.

Somit bleibt mir "The Music Never Stopped" als eine der größten positiven Überraschungen der letzten Jahre im Gedächtnis, an der nicht nur Softies, sondern auch "böse und gefühlslose Menschen" (Zitat: sweetForgiveness) wie ich, ihre Freude haben.

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alex023

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Hörte sich vlt. schlechter an, als es gemeint war; war nur eine Anmerkung. ;-)


nerdkiller

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Überhaupt kein Problem, konstruktive Kritik ist immer gut. ;)
Und du kennst ja mittlerweile einigermaßen meinen Filmgeschmack und eigentlich kann ich solche Filme nicht ab, da kam halt noch sowas wie ein Überraschungsmoment dazu. ;) Kann sein, dass der bei ner möglichen Zweitsichtung weg ist, aber ich denke nicht, dass der Film deswegen wirklich schlechter wird.

Und zum Text: hab das mir als ich deinen ersteren Post gelesen hab nochmal durchgelesen: Ja, klingt schon ein bissle lehrermäßig und neunmalklug, aber das ging mir halt durch den Kopf, als ich den Film gesehen hab.

Zur Bewertung: Ne 9 für The Music Never Stopped ist bei mir nicht das Gleiche, wie eine 9 für Blutgericht in Texas, ich versuch immer jeden Film einzeln zu bewerten/betrachten, sofern sich kein Vergleich aufdrängt. Und der hier war halt für mich sehr originell. ;)


alter.native

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Bewertung7.5Sehenswert

Anrührender Film über Vorhaltungen, die Eltern ihren halbwüchsigen Kindern machen, über Ignoranz und über Missverständnisse die es immer wieder gibt, wenn Eltern ihren Egoismus gegenüber Kindern durchsetzen und es angeblich eigentlich nur gut mit Ihnen meinen. Der Film kommt aus Hollywood, und so gibt es dann bei aller Ignoranz den einsichtigen Vater und die sowieso liebe Mutter, die natürlich alles dafür tun, um ihren Sohn mithilfe einer tollen Musik-(Therapeutin) auf den Weg der Erinnerung zu bringen.

Und wenn das Drehbuch nicht mehr weiter weiß, zum Ende hin, muss auch in Hollywood manchmal Einer sterben.

Trotzdem sehenswert.

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annaberlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein sehr faszinierendes Thema wird hier etwas ungeschickt umgesetzt. Mit einem besseren Regisseur wäre sicher ein kleines Meisterwerk enstanden, so blieb ich leicht frustriert zurück. Viele gute Songs, gute Schauspieler, aber eine unmotivierte Dramaturgie.

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Mike Myers

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9.0 Vorhersage... hm mal sehen :)


Joeyjoejoe17

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The music never stopped" ist ein einfühlsam inszeniertes und zu Tränen rührendes Drama, das den Zauber und die Magie der persönlichen Lieblingslieder super einfängt. Anschauen und in dem tollen Soundtrack versinken!

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sweetForgiveness

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naja überraschend für mich schon weil ich vroher von dem film nichts gehört hatte und es ja auch ne sneak war also...


Joeyjoejoe17

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So gesehen kann ich das nachvollziehen :)


aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Anrührende Story über einen Mann (Gabriel), der aufgrund eines Gehirntumors sein Kurzzeitgedächtnis verloren hat uns sich nur noch über die Aktivierung durch Musik der 60er und 70er Jahre mit seiner Umwelt verständigen kann. In zunächst kurzen, dann immer länger werdenden Rückblenden erfährt man etwas über die Kindheit und Jugend Gabriels, aber vor allem über die Beziehung zu seinem Vater. Es wird aber relativ schnell klar, wohin die Reise in diesem Film geht und danach gibt es keine großen Überraschungen mehr. Trotz der Thematik ist "The Music Never Stopped" eher ein Wohlfühlfilm mit lauter netten Menschen. Konflikte werden kurz angerissen, aber schon nach wenigen Minuten wieder aufgelöst.
Die Darsteller sind durch die Bank unglaublich sympathisch, und spielen ihre Rollen gut, werden aber bis auf J. K. Simmons und Lou Taylor Pucci nicht besonders gefordert, wobei Simmons mein Favorit in diesem Film ist. Er spielt den sturen, ignoranten Vater, der seinen Sohn aber über alles liebt und daher auch bereit ist, sich und seine Einstellungen für ihn zu ändern, einfach wundervoll.

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Avantgarde83

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Seh ich genau so!


sweetForgiveness

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Bewertung9.0Herausragend

Gesneaked! [in OF.]

Jeder kennt es! Es wird ein Lied gespielt, ein Lied, dass du sehr gut kennt, denn du hast es schon einmal oder öfters gehört. Es hat eine besondere Bedeutung für dich, denn es ist für dich nicht nur ein einfaches Lied, sondern es erinnert dich an eine andere Zeit, an ein anderes Lebensgefühl, an einen besonderen Menschen, an Dinge, die du vielleicht schon längst vergessen hast...
Es ist mir ein Vergnügen und eine wahre Ehre mit diesem Kommentar den Versuch zu starten euch "The Music Never Stopped" näher zu bringen. Hört gut zu!

Nach einer wahren Geschichte: Gabriel hat nach einer Operation, wegen einem Gehirntumor, seine Kurzzeitgedächnis verloren, sowie jede andere Erinerrung bevor der Tumor auftrat. Da Gabriel nun nicht für sich selbst sorgen kann, werden seine Eltern benachrichtigt, die er seit über 20 Jahren, auf Grund eines Streites, nicht mehr gesehen hat. In einer Rehabilitationsklinik versuchen Ärzte, sowie auch Gabriels Eltern alles nötige um dem Erkrankten zu helfen, doch nichts scheint wirklich zu helfen, bis Gabriels Vater die Hilfe einer Musiktherapeutin anfordert. Durch die Musik erinnert sich Gabriel wieder an längst vergangene Zeiten: wie sein Vater und er immer über Musik diskutiert haben, wie sie wegen seiner Band in Streit gerieten und wie er in den 70er Jahren einen Lebenswechsel durchmachte. Diese Reise durch die Musikgeschichte ist nicht nur für Gabriels Heilung wichtig, sondern hilft auch seinem Vater, sich seinem Sohn wieder anzunähern.
Mal wieder ein Erstlingswerk, dass man lieben muss! Unter der Regie von Jim Kohlberg, der bisweil vorwiegend als Produzent gearbeitet hat, entsteht ein wunderbarer Film, der genauso rührend wie auch freudig ist.

Ein leerer Blick. Die Musik fängt an zu spielen. Ein Lächeln huscht über die Lippen. Lou Taylor Pucci verkörpert die Rolle des Gabriel einfach wahnsinnig gut, sympatisch und emotional. Die Momente in denen er von der Musik ergriffen wird und von dem todkranken Patienten zu einem aufblühenden Musikliebhaber motiert, lassen keinem im Publikum kalt, denn von diesem Wechselbad der Gefühle lebt der Film. Im einen Moment scheint die Welt völlig zerstört, zerschmettert und hoffnungslos und im anderen Moment ist alles wieder gut, es ist impulsiv und es wird über die Liebe zur Musik geschwärmt. Dieses Rollenverhalten ist grandios insziniert, trifft Tränendrüsen, Zwergfell und Ohrmuschel und schleudert den Zuschauer durch ein emotionales hoch und tief der Gefühle. An Pucci's Seite spielt J.K. Simmons nicht weniger fantastisch, den Vater Gabriels, der von der modernen und neuen Musik seinen Sohnes zu erst nicht wissen will, dann aber voll und ganz für seinen Sohn da ist und alles tut um ihn zu unterstützen. Ganz so überzeugend wie die beiden Leadings Mens, kommen die Nebencharaktere leider nicht daher, dies tut aber der Story keinerlei Abbruch.

Wodurch "The Music Never Stopped" natürlich auch profitiert ist die wunderbare Musik. Die 60er und 70er. The Beatles! Bob Dylan! The Grateful Dead! Trotzdem wirkt die Musik nicht zu überladen, sondern hilft der Handlung voranzukommen, sie zu untermalen, sowie Emotionen zu transportieren. Schon jetzt warte ich sehnlichst auf die Veröffentlichung des Soundtracks, denn dieser sollte in keinem Regal fehlen.

Meine Bedenken, dass der Film nur im O-Ton funktionieren würde, wurden durch die Besucher der deutschen Fassung wiederlegt, da ihrerseits viel Englisch übernommen wurde, trotzdem würde ich allen empfehlen sich diesen Film in der Orginal Fassung (!) anzusehen, denn nur so wirken die Lyrics, die an manchen Stellen verwendet werden, passend, denn der ganze Film, bis hin zu den Dialogen, strotzt nur so von musikalischen Andeutungen. Hier ist die Liebe zur Musik in jeder Phaser und Note zu spüren.

"You know how you hear a song and it places you back in that moment you fell in love with it as if no time has passed."

Schluss endlich kann ich sagen, "The Music Never Stopped" ist einfach absolut grandios und sehenswert. Er portioniert seinen Kitsch sehr gut so, dass er keines Falls überladen wirkt, sondern einfach passend. Ist eine Hommage an die Liebe zur Musik und auch wenn ich ihn nicht als "Feel-Good-Movie" bezeichnen würde, fühlt man sich danach irgendwie gut, auch wenn man wahrscheinlich ab und zu auch die ein oder andere Träne verdrückt hat. Mit Sicherheit werdet ihr euch noch lange an den ersten Song erinnern, den ihr nach diesem Film hören werdet. Also...hört gut zu, denn irgendwann wird dich jemand fragen "When do you first heard this song?" und dann musst du anfangen zu erzählen...

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sweetForgiveness

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@freakualizer: Wird sich lohnen versprech ich dir, erscheint am Freitag auf DVD und BluRay!


freakualizer

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Yippie! ^^


SilentEgg

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Wie schlecht kann deutsche Synchro eigentlich sein.... allein vom Trailer bekomm ich Kopfschmerzen

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gaffi

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dann ist hopfen und malz sowieso verloren : D hehe
nein spaß, jedem das seine, aber ich habe mich bei vielen schauspielern auch an ihre original stimme gewöhnt und wechsel nur ungerne ins deutsche.. gibt finde ich keinen besseren weg um einer fremden sprache näher zu kommen !


freakualizer

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Hab noch nen Grund: Man möchte die jeweilige Sprache lernen, dann schaut man sich auch oft die entsprechenden Synchros an.



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