The Night Listener

The Night Listener (2006), US
Laufzeit 86 Minuten, FSK 16, Thriller, Drama

5.5 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.8 Community
105 Bewertungen
10 Kommentare
The Night Listener - Bild 5654
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von Patrick Stettner, mit Robin Williams und Toni Collette

Gabriel Noone ist ein gefeierter Autor und Radiomoderator. Eines Nachts bekommt er in seiner Radio Talk Show einen Anruf, in dem ein todkranker 14-jähriger Junge die erschütternde Story von sich und seiner Mutter erzählt. Gabriel lässt die Geschichte nicht mehr los und er freundet sich mit dem Jungen an. Doch als auf einmal Fragen zur Glaubwürdigkeit an dessen Geschichte aufkommen, geht er der Sache nach und findet sich plötzlich in einem Labyrinth des Grauens wieder, dessen Auflösung ein tödliches Geheimnis birgt.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: The Night Listener

Synopsis: zeitgeist Print & Online

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6.5Ganz gut

Man würze sein Drehbuch mit einer Prise Stalker-Horror à la "Misery", spicke es mit Mysteryelementen im Stile von M. Night Shyamalan und heraus kommt eine Geschichte in der Geschichte in der Geschichte mit überraschenden Wendungen, die dann doch keine sind.

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Kommentare (9) — Film: The Night Listener

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

Es ist doch immer wieder erstaunlich, auf was für Filme man nur durch Zufall trifft. Robin Williams besticht in 'Der nächtliche Lauscher' nach 'One Hour Photo' einmal mehr in einer ernsten Rolle und überzeugt als homosexueller Radiomoderator. Er sollte in der Tat öfter solche Figuren darstellen, die nicht ständig grinsen und Witze machen. Seinen Gegenpart nimmt Toni Collette ein, die ebenfalls glänzt und die blinde Ziehmutter mit Bravour darstellt. Allerdings können die beiden Protagonisten die wirre Story nicht gänzlich retten. Was harmlos beginnt, wird zu einer subtilen Irrfahrt über Wahrheit und Einbildung. Dabei steht man als Zuschauer zwar fast permanent unter Strom und erwartet, dass etwas Gravierendes passiert, aber leider dümpelt das Ganze dann so vor sich hin. Auch das Ende will mehr sein, als es schließlich ist. Die Wendung ist absehbar und überrascht leider wenig. Alles in Allem kann man den Streifen zwischendurch aber durchaus einmal ansehen.

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agynessa

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Bewertung6.5Ganz gut

Ganz gut.

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Chris12zero

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Bewertung7.0Sehenswert

Robin Williams in der Rolle als bärtiger Radiomoderator Gabriel Noone, der sich auf der Suche nach einer erschütternden, neuen Story in einem Strudel aus Schein und Sein verstrickt !!
Was bei "The Night Listener" neben großartiger, visueller Bildsprache den Reiz ausmacht ist, dass hier nicht nur der Hauptdarsteller lange im Dunkeln tappt, sondern uns als Zuschauer ebenfalls bis zum nüchternen Ende miträtseln lässt !!
Was ist Wahrheit, was ist Lüge ??
Neben einem exzellenten Robin Williams, der hier als homosexueller Radiomoderator wirklich glänzt, ist vor allem Toni Collette in ihrer dubiosen Rolle beeindruckend aber auch furchteinflößend zugleich !!
Der Film spielt gekonnt mit atmosphärischer Dichte zwischen Schein und Sein und lässt dabei Faktoren wie Angst vor der Einsamkeit, Beziehungsprobleme und Kindesmissbrauch in die mysteriöse Story mit einfließen !!
Allerdings schleppt sich "The Night Listener" oftmals und ist nicht immer ganz schlüssig, was aber der Storyline geschuldet ist !!

Fazit: Subtiles Mysterium zwischen Schein & Sein mit exzellentem Cast !!

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

patcharisma

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Finde diesen eigentlich unaufgeregten Film auch sehr toll....


Chris12zero

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Hab ich gelesen Pat !! ;)


Filmfano

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter Film, obwohl auch ein bisschen schleppend! Williams wie fast immer sehr überzeugend!

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Sanylein

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr gut gemachter Film, der mich am Anfang aber leider etwas gelangweilt hat. Die Atmosphäre des Films fand ich sehr klasse.

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Stefan Ishii

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film, der mich etwas ratlos zurücklässt. Nicht weil ich ihn nicht verstanden hätte... Ich weiss einfach nicht, was ich von ihm halten soll.

Je länger ich über ihn nachdenke, desto besser gefällt "The Night Listener" mir. Die Atmosphäre ist dem tatsächlichen Thema gut angepasst, die Schauspieler sind durchweg spitze, die kleinen Witze am Rande fand ich echt lustig (Sandra Ohs Hineinsteigern in Vermutungen war köstlich). Die Konsequenz, mit der hier gearbeitet wurde, beeindruckt mich tatsächlich.

Trotzdem passt es irgendwie auch nicht. Wird hier ein ernstes Thema hinter einer - oberflächlich betrachtet - banalen Mysterygeschichte versteckt, oder ist es eher anders herum? Will man einem Thriller einen scheinbar bedeutenden Hintergrund geben? Ich weiss es einfach nicht... Manche Dinge erscheinen mir einfach etwas plump; andere wieder ganz anders.

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Herrichter

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Bewertung6.5Ganz gut

Etwas Thrill eine Prise Mystery und ein Hauch von Dramatik lässt der überwiegend von seinen Dialogen lebende Film erkennen. Er beginnt konsequent leise lockt die Betrachter aber gut eine Stunde in ein Verwirrspiel untermauert aus Ängsten vor Einsamkeit und dem Altern ohne aber auf die gekonnte Komik eines R.W. zu verzichten. Auseinandersetzungen über Schein oder Sein die Suche nach der eigenen Identität und die Unfähigkeit zur Objektivität fordern ein gewisses Maß an analytischer Aufmerksamkeit bis zum absehbaren aber befriedigenden Ende. Darauf eingelassen entsteht keine Langeweile.

Reichlich Inhalt für eine insgesamt achtenswerte aber schleppende Story mit deren filmischer Umsetzung Regisseur P.S. seine Probleme hatte vielleicht auch weil sich ein Theaterstück besser angeboten hätte. Offensichtlich fehlt es an Tiefe Inspiration und einem voll verwertbarem Drehbuch.

Die Besetzung ist nicht nur mit dem ungewohnt zurückhaltenden R.W. und einer wandlungsfähigen T.C. geglückt. Eine hervorragende Leistung bieten auch S.O. und R.C. die in ihren Nebenrollen überzeugen.

FAZIT: Sehenswertes Psychogramm ohne bleibenden Eindruck

"In der Erinnerung kann sich die Form eines Zimmers verändern, die Farbe eines Autos - die Wahrnehmung ist möglicherweise verzerrt. Sie ist nur eine Interpretation, keine Aufzeichnung. Sie ist irrelevant, wenn man Fakten hat."
(Memento)

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patcharisma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Reiz dieses Films ist eindeutig, dass es sowohl den Protagonisten sowie den Zuschauer im Regen stehen lässt und somit auch uns selber überführt. Wird hier eigentliche Senstionslüsternheit hinter dem berühmten Helfersyndrom versteckt? Hier enden jedenfalls die falschen Pseudo-Helferbegehrlichkeiten schlicht in einem tragischen Schicksal. Kein Kinderkitsch, kein Schmalz-End. Ernüchternd! Die atmosphärisch widerspiegelten schwarzen Löcher und die visuell umgesetzte seelische Leere machen den grossen, dichten Thrill aus. Die etwas politisch unkorrekte Durchzogenheit des Films wiederspiegelt das soziologische Gefälle. Die Realitäten lassen sich nicht hinter Williams' Schöngeistigkeiten verstecken. Tolles Detail!

Und Toni Colette spielt grossartig; furchterregend, bemitleidenswert, packend!

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Knurrunkulus

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film schafft mit sehr simplen Mitteln eine extrem düstere Atmosphäre und lässt stets das Schlimmste vermuten. So entsteht schleichender Horror, obwohl man es mit einem Horrorfilm nun wirklich nicht zu tun hat.

Letztendlich aber geht hier "Style over Substance". Irgendwie hat man somit am Ende nur das Gefühl, dass einem das Erzählte wahrscheinlich ziemlich nah gehen sollte. Tut es aber nicht. Am Ende ist alles eher ohne Belang.

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