The Palermo Shooting

The Palermo Shooting (2008), IT
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 20.11.2008

3.1 Kritiker
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.0 Community
206 Bewertungen
25 Kommentare
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von Wim Wenders, mit Campino und Milla Jovovich

Als weltweit erfolgreicher Fotograf lebt Finn (Campino) ein gleichermaßen prominentes wie hektisches Leben in der Rheinmetropole Düsseldorf. Seine Nächte sind ruhelos, sein Mobiltelefon steht nie still, und die Musik im Kopfhörer ist sein wichtigster Begleiter. Als seine Existenz urplötzlich aus den Fugen gerät, lässt Finn kurz entschlossen alles hinter sich. Seine Reise führt ihn nach Palermo. Dort wird er von einem mysteriösen Schützen verfolgt, der ihm nach dem Leben trachtet. Gleichzeitig beginnt für ihn ein ganz neues Leben und eine große neue Liebe…

Handlung

Das Düsseldorfer LebenFinn (Campino) ist ein erfolgreichster Photograph aus Düsseldorf. Der Preis für den Erfolg ist ein hektisches Leben bei dem die Musik im Kopfhörer sein wichtigster Begleiter ist. Im Cabrio hetzt Finn von Termin zu Termin, darunter etwa ein Mode-Shooting mit Milla Jovovich. Auf der nächtlichen Heimfahrt in seinem Auto macht er Fotos mit seiner Panoramakamera. Einen Sekundenbruchteil nur ist er abgelenkt, kommt von der Fahrspur ab – und entgeht in letzter Minute einem Geisterfahrer.

Nach PalermoNach einer Übernachtung auf den Rheinwiesen entdeckt Finn auf dem Fluss das Schiff “Palermo”, das ihn auf geheimnisvolle Weise berührt. Da sich Milla Jovovich weitere Bilder von Finn wünscht, entschließt er sich spontan, mit ihr nach Sizilien zu fliegen. Nach den Aufnahmen gönnt sich Finn seit langem eine Auszeit. Mit Musik im Ohr lässt er sich durch die Stadt treiben. Aber plötzlich schisst aus dem Nichts ein Pfeil auf ihn, der ihn aber knapp verfehlt.

Die JagdWenig später begegnet er Flavia (Giovanna Mezzogiorno), die als Restauratorin an einem Fresko mit einer apokalyptischen Darstellung des Todes arbeitet. Finn fühlt sich schnell von ihr angezogen. Zugleich wächst in ihm das Gefühl der Bedrohung. Immer öfter glaubt er von einer geheimnisvollen Gestalt verfolgt zu werden, die ihm nach dem Leben trachtet. Als ihn am Hafen erneut ein Pfeil trifft, stürzt Finn in das Hafenbecken und ertrinkt um ein Haar. Gemeinsam mit Falvia versucht Finn nun, Licht ins Dunkel zu bringen.

Der TodMit Flavia fährt er schließlich zu einem kleinen Ort, in dem Flavias Großmutter einst gelebt hat. In dem seit ihrem Tod unberührten Haus, begegnet Finn im Traum – oder ist es Wirklichkeit? – seinem Jäger: dem Tod leibhaftig, der den profanen Namen Frank (Dennis Hopper trägt. Aber Finn und Frank schließen einen Deal ab – und Finn erwacht am nächsten Morgen lebendig neben Flavia.

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Wissenswertes
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Weitere Informationen im Internet
Filminfo vom deutschen Verleih
Linksammlung auf filmz.de
Übersicht der Reaktionen der deutschen Presse auf film-zeit.de
Kritik zum Film auf arte.tv
Homepage von Wim Wenders

QuellenPresseheft Senator Film

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: The Palermo Shooting

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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5.0Geht so

Wim Wenders liefert auch mit "Palermo Shooting" ein durchkomponiertes Werk, dessen einzelne Bestandteile jedoch aufgrund ihres betont künstlerischen und künstlichen Zusammenspiels nicht miteinander harmonieren wollen. Er verheddert sich zwischen Elementen des Psychodramas und Mysterythrillers, aus deren Umklammerung er sich nur mühsam und auf Kosten der Glaubwürdigkeit, wodurch ein allzu beliebiger Eindruck entsteht, herauswinden kann.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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6.5Ganz gut

[...] Sicherlich kann man über die Dialoge mäkeln, die nicht immer geschliffen und manchmal auch relativ eintönig sind. Aber auch darüber kann hinweggesehen werden [...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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4.5Uninteressant

Wim Wenders, anerkannter Regisseur für anspruchsvolle Filme, drehte mit „Palermo Shooting“ einen wirren Selbstfindungstrip, der so sehr in seine Bilder und seinen Soundtrack verliebt ist, dass für den Zuschauer der Zugang fehlt. Alles sieht fantastisch aus, ist sehr sorgfältig und effektreich in Szene gesetzt. Die inneren Konflikte und Fragen der Hauptfigur sind nachvollziehbar und geläufig. Nur kommt die bemüht bedeutungsschwanger und kafkaesk wirkende Geschichte etwas zusammenhangslos rüber, z.B. wenn die verschiedenen Begegnungen mit Weisheiten von sich gebenden Passanten nacheinander abgehandelt werden. [...]

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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3.5Schwach

Wim Wenders bewahrt sich das Beste bis zum Schluss auf - vorher zeigen die Bilder um die Bildersuche nicht viel Begeisterndes. Erst im finalen Zwiegespräch des sinnsuchenden Fotografen mit dem Tod (Dennis Hopper) erträgt man sogar die furchtbaren Plattitüden über Leben und Fotografie - dank Hopper. Zuvor war der uneinheitliche „Palermo Shooting“ mit dem ungeeigneten Rocksänger Campino in der Hauptrolle ziemlich tote Hose: Er spielt den frustrieren Düsseldorfer Fotografen wenig überzeuged. Was als Idee ganz reizvoll klingt, bleibt im Film zwischen Traumbildern und Stadtimpressionen ohne wirkliches Leben.

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Corsovilla: SchönerDenken

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4.5Uninteressant

Alles in allem hinterlässt der Film nach seinen 108 Minuten bei mir eine Wirkung ähnlich zum Beispiel so einiger Hermann Hesse-Bücher: Sehr schön gemacht, aber vielleicht ein bisschen zu offensichtlich, um dem ohnehin Nachdenklichen allzuviel Erkenntnisbemühen abzuverlangen. Man kann sofort weise dazu nicken und dann heimgehen. Auch das, was man dort über den Tod zu hören bekommt, ist an anderer Stelle (vielleicht nicht besser, aber zumindest origineller) schon gesagt worden. Das ist angesichts teilweise arg originalitätsverkrampfter Festivalstreifen zwar durchaus auch mal wieder erholsam, aber "Campino hätte das Gleiche in vier Minuten gesungen". (Hendrik für SchönerDenken)

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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1.0Ärgerlich

[Der] Film zeigt die ganze Welt als von Sinn erfüllt, ein Reich der Zeichen, die sämtlich aufeinander bezogen sind und ein geschlossenes Ganzes ergeben, einen wohlgeordneten Text weben. Diese Wohlgeordnetheit ist der wahre Schrecken dieses Films. Vor allem macht Wenders ein Geheimnis aus dem Offensichtlichsten, und während auch der letzte Zuschauer schnell kapiert, dass die von Denis Hopper gespielte Figur »der Tod« ist, bleibt die Hauptfigur bis zum Ende ein ahnungsloser Idiot.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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1.0Ärgerlich

Campino versucht beim Aufsagen der oft banalen und in ihrer Ernsthaftigkeit unfreiwillig komischen Reflexionen den einen oder anderen Gesichtsausdruck hinzubekommen und wird dabei wiederholt von alpträumerischen Visionen gequält, bei denen er sich über den Wolken schon mal an eine große Uhr klammert. Ach ja, wie einem die Lebenszeit durch die Finger rinnt und das Leben an einem vorbeirast! Gegen dieses Gefühl der Schnelllebigkeit geht Wenders mit bleierner Schwere erfolgreich vor: Zäh zieht sich die Zeit beim Ansehen dieses existentialistischen Gedankenkaugummis.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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1.5Ärgerlich

Ich weiß auch nicht was mich in „Palermon Shooting“ getrieben hat. War es die Hoffnung das die ewige Trantüte Wim Wenders auf seine alten Tage noch zum aufrührerischen Punker wird? Schließlich hat er dem deutschen Punk-Urgestein Campino von den Toten Hosen die Hauptrolle in seinem neuen Werk gegeben und damit für Street-Credibility gesorgt. In keiner Szene nimmt man dem in die Jahre gekommenen Struwwelkopf allerdings seine Rolle als erfolgreicher Fotograf in der Sinnkrise, der im schmuddeligen Palermo sein Leben zu entschleunigen versucht, ab. Gleich zu Beginn des Films läßt Wenders seinen Schützling von Model Milla Jovovich an die Wand spielen. Überhaupt steht die sympathische Natürlichkeit der Jovovich im Kontrast zur bedeutungsvoll ausgestellten Künstlickeit von „Palermo Shooting“. Campinos finale Begegnung mit dem Tod, orientierungslos gespielt von einem ganz in weiß gekleideten Dennis Hopper, ist eine weitere peinliche Lachnummer. Wenders scheint Hoppers Figur aus einem Film von David Lynch geklaut zu haben, den er nicht verstanden hat. Nun ist Wenders sicher nicht der Einzige der die Filme von Lynch nicht versteht. Aber er hat eben auch die Gabe tolle internationale Schauspieler in seinen unheimlich poetischen Filmen blöd aussehen zu lassen. Und dabei zuzusehen ist schmerzhaft.

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tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch

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2.0Ärgerlich

Der neue Wim Wenders, "Palermo Shooting", ist auch nach dem Umschnitt nix als heisse Luft. Altherren-Selbstfindungs-Dings. Campino spielt sich selbst und die Bildsprache ist auch nur klischehaftes Selbstzitat.

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Kommentare (16) — Film: The Palermo Shooting

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The_Comedian

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wim Wenders´ überkandideltes Möchtegern-Kunstfilmchen gefällt sich gar zu arg in seinem unpassenden Independent-Kleidchen, welches zu keinem Zeitpunkt richtig passt oder, konträr dazu, mal so richtig erfrischend aus der Mode fällt. Eine schablonenhafte Inszenierung und miserable Schauspielerleistungen gesellen sich in ´The Palermo Sleeping´ zu omnipräsenter, gähnender Langeweile, kredenzt von zwei Gesellschaftlich-Überdrüssigen, die sich im gegenseitigen Selbstmitleid suhlen, völlig planlos umherirrend auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Cameo-Cast Milla Jovovich, selbst nicht gerade dramaturgisch zu Höchstleistungen im Stande, stiehlt dabei ´Gefriermiene´ Campino (leblos) nebst ebenso kalt-starrender Begleiterin (belanglos) mit erfrischender Mimik die Schau. Das vorzeitige Abschalten erfolgte lediglich aus einem einzigen Grund nicht: Dennis Hopper. Wer hätte gedacht, dass man andere Unternehmungen gequält und krampfhaft unterdrückt, nur um ausgerechnet auf den Tod zu warten, welcher dann, leider viel zu kurz, erscheint, und als leibhaftiger Sensenmann mehr Charme versprüht als ein ganzer Film, es sogar schafft, die einzigen, echten und glaubwürdigen Gefühle dieses ´Postkartenidyll-Gähners´ zu transportieren, letztendlich vorallem aufgrund des miserablen Drehbuchs jedoch mit in den Abgrund gezogen wird. Aber: Auch dieser Schund wird, wenn nicht schon geschehen, den maskierenden Qualitätsbonus des Kunstfilmes genießen, wenn die ´Kenner´ hochtrabend um die Ecke kommen und ´The Palermo Shooting´ als streitbare ´Indie-Perle´ und Geheimtipp preisen...

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jollyroger

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Amen!


mikkean

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Bewertung4.5Uninteressant

Als hätten Die Toten Hosen ein experimentelles Jazz-Album gemacht: "Palermo Shooting" ist ein unendlich dröges Urlaubs-Filmchen, bei dem man sich fragt, ob hier einiges einfach so spontan realisiert wurde, weil das Drehbuch eine Serviettenseite umfasste. Ach bitte, den gesamten, mühsam per Internet nachzuschlagenden Kunsthistorischen Kontext mal beiseite genommen, wann ist denn hier der Spass flötengegangen? Da haben wir Wim Wenders, der einen Campino durch Palermo auf Sinn-Suche scheucht. Garniert mit der Präsenz von Dennis Hopper himself als Todes-Engel. Beunruhigend, aber irgendwie passend. Und dann kriegen die Herren nur einen solchen Murks zu Stande? Bitte, geht ja schon bei Herrn Frege los, dessen Frontman-Talente und zwischenzeitlich ernste Kommentare zur Lage der deutschen Gesellschaft ich echte Bewunderung beimesse, ehrlich. Aber dann versucht er sich hier als Schauspieler und kriegt nicht mehr als einen Kotzbrocken namens Finn hin. Einen Fotografen, der uns vor allem unsympathisch ist. Okay, mag nur mir so gehen, aber schon dieser Gesichtsausdruck - soll verängstigt sein, soll schelmisch sein - ist aber immerzu nur provozierend. Dazu diese Off-Kommentare, aus der Leere geboren in die Leere geblasen. Filmisch gesehen das Äquivalent zu den meisten Szenen, die um eine vollkommen uninteressante Selbst-Besinnung, des na ja, nicht gerade coolsten Typen des Universums. Da hilft auch nicht die wunderschön verkommene Kulisse, die ja der echte Augenschmaus des Ganzen ist. Eben leider auch, weil Mr. Hopper wohl gesundheitlich nicht allzu beansprucht werden durfte. Seine fünf Minuten als Tod sind so wie der restliche Film: eine Leere, die mit einigen guten Ansätzen an uns vorbei huscht. Es hat halt nicht sollen sein. Hat man eben einmal gesehen und jetzt leg ich vielleicht mal wieder 'ne Toten Hosen-Platte auf. Am besten die "Kauf MICH!", die schindet heute noch Eindruck.

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paettie

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Bewertung7.0Sehenswert

Besser als gedacht! wundeschöne Palermo Bilder. Das Verschwimmen von tatsächlichem Erleben und Traum ist eindrucksvoll, genauso wie Dennis Hopper als Tod. Gut, die Story erfindet nicht gerade das Rad neu( musste an das siebte siegel denken?!) Campino hat sich als Schaupieler zumindest Mühe gegeben:), ein anderer Schaupieler hätte sicherlich mehr Weltschmerz vermitteln können!

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LevLeverson

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Bewertung7.0Sehenswert

Schon geschauspielert. Beeindruckende und einprägsame Bilder. Aber ich würde Lügen, wenn ich sage ich hätte es komplett verstanden.

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dae-su

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Bewertung7.0Sehenswert

Deutlich schwächer als andere Wenders-Filme - und trotzdem besticht PALERMO SHOOTING durch eine einzigartige Atmosphäre. Campino hin oder her, Franz Lustigs Kamera fängt ein bezauberndes Palermo ein, der (zu dick aufgetragene) Soundtrack funktioniert (vielleicht besser als der Film) und Giovanna Mezzogiorno ist wunderschön.
Ansonsten verrennt Wenders sich hier etwas sehr in die neuentdeckten Photoshop-Fähigkeiten und lässt Orte seine Geschichte bestimmen, die nicht ins Wenders-Universum gehören. Die kalten Designer-Gebäude in Düsseldorf sehen zwar beeindruckend aus, sind aber ebenso kalt wie der Film den Zuschauer lässt. Mit Pina hat er das aber locker wieder gut gemacht.

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Aufgabe

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Bewertung5.0Geht so

*schnarch* kann man das nochmal verfilmen. mit anderen schausspielern. bitte. ich schlaf gleich ein.......................................................................

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Mr. Pink

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Bewertung6.5Ganz gut

Campino macht sich als Schauspieler ja gar nicht mal so schlecht.
Der Soundtrack ist sehr gut und immer passend gewählt und die Bilder sind ästhetisch und schön anzusehen. Leider fehlt es dem Film dafür aber immens an einer wirklichen Handlung.

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ackbar07

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Bewertung9.0Herausragend

Campino schauspielert?
Mein bester Kumpel winkte dankend ab, als ich mit der DVD um die Ecke kam. Ich selbst muss sagen das er generell auf der Hosen- bühne bleiben sollte. Er macht seine Sache zwar nicht so schlecht wie angenommen, allerdings fehlt ihm zwischenzeitig Überzeugungskraft. An für sich ist Wenders Thema sehr schön in Szene gesetzt. Vor allem die sehr makanten Aufnahmen von Denis Hopper lassen optisch keine Wünsche ürbig. Auch inhaltlich kann der Film sehr gut Brücken zum Zuschauer schlagen. Thema Tod ist wohl nicht nur eine Sache für Rocksänger und Fotografen. Außerdem wählt sich Wenders sehr schöne Musik zusammen.

Fazit: Opulenter Kunstfilm mit viel Tiefgang und einem fitalem Campino.

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Nayuma

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Bewertung10.0Herausragend

In dem Film wird so vieles Wahres und Richtiges gesagt, dass ich ihn mir allein wegen der Dialoge nochmal anschauen werde. Unglaublich ... Trotz des Themas mit dem Tod finde ich den Film nicht erdrückend, auch wenn er hier und da etwas merkwürdig scheint ist es gesamt gesehen wirklich Wahnsinn. Also Ohren gespitzt beim Anschauen. Ich war auch echt postiv überrascht von Campinos schauspielerischem Talent. Hut ab!

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spanky

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vorgemerkt

Vorhersage: 3.9! Woher weiß moviepilot, dass ich Campino hasse?

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LogBoGgED

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gestern habe ich mir den Film ganz gemütlich und ohne irgendwelche Erwartungen angesehen. Zuvor habe ich auch nichts von dem Film gelesen oder gehört, dass sich der Film jedoch mit Fotografie bgeschäftigt, wusste ich durch eine Fotozeitschrift. Da ich auch selbst Fotograf bin und mir eigentlich auch alle Filme ansehe, die etwas mit Fotografie zutun haben, musste ich mir diesen Film einfach kaufen.

Um ehrlich zu sein - ich finde die meisten Kritiken durchaus übertrieben für einen (meines Erachtens) so kunstvollen Film! Was man im Internet so alles lesen kann... "schlechtester Film diesen Jahres", "lässt wenig Platz für Selbstironie" und so an... Und die These, dass Campino ein schlechter Schauspieler sei - diese Meinung konnte ich überhaupt nicht teilen.

Als eigentlich "Tote-Hosen-nicht-so-gern-Haber" sah ich mir den Film an und war recht angetan von Campinos Leistung.

Heute las ich mir einige Kritiken zu diesem Film durch, weil es doch einer der wenigen Filme war, der mich seit längerem mal wieder beschäftigt und zum Nachdenken angeregt hat. Aber dass tatsächlich ALLE Kritiken, die ich mir durchlas, negativ sind, hätte ich nicht gedacht.

Schade, denn ich fand den Film recht gut. Obwohl ich der Behauptung zustimmen muss, dass ETWAS zu viel "ausgeplaudert" wird. Weniger ist manchmal mehr! Bei einigen selbsterklärenden Szenen (26 Anrufe in Abwesenheit) hätte man sich den Kommentar des Fotografen Finn sparen können.

Deshalb gibt's von mir auch nur 8 von 10 Punkte.

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xyxyxy

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film wurde von Kritik -und Publikum- oft zerrissen. Ich aber bin begeistert! Die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit und dem Tod hat mich selbst nach dem Anschauen wirklich erneuert und mich beeinflusst frisch und mit einem großen Schub Lebensfreude in die nächste Zeit zu starten. Am besten selbst eine Meinung vom Film bilden -er ist definitiv untertschätzt!!!

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in_a_breath

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich finde ja viele Dinge, die im Allgemeinen für schlecht oder nicht sehenswert oder für nicht gut umgesetzt bemessen werden recht oft mehr als akzeptabel. Der Film ist sicher kein großes Meisterwerk - aber aus irgendeinem Grund hat er es mir doch angetan. Vielleicht auch nur deshalb, weil er mich arg an Million Dollar Hotel erinnert - der Off-Kommentar und die Bilder und überhaupt. Campino spielt nicht einmal sonderlich gut, braucht er aber auch gar nicht. Der Ton ist irgendwie verschroben, macht aber weiter nichts. Der Plot ist vorhersehbar - irgendwie und manchmal gerade auch deswegen nicht. Und "gelernt" habe ich auch nichts Neues - nicht einmal eine neue Erkenntnis gewonnen. Und trotzdem habe ich es kein bisschen bereut, den Film gesehen zu haben. Liegt vielleicht an Wim Wenders, Campino und dem Kameramann. Aber irgendwem muss der Film ja gefallen - irgendwer muss ja - denn Wenders und Co. können ja nicht als einzige Gefallen an dem Stoff gefunden haben, um daraus einen Film zu machen. Muss ja noch mehr Leute geben, die das seltsamer Weise auch nicht verkehrt finden.

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RolyK

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ein sehr langer Film, der Tiefgang vorspielt, aber dafür zu wenig zum Denken anregt.
Trotz Starbesetzung (Dennis Hopper / Milla Jovovich) überzeugt der Film leider gar nicht.
Leider macht Campino nur dann eine gute Figur, wenn er steht und seine Stimme irgendetwas erzählt. Beim kleinsten Anflug von Emotionen wirkt seine Darstellung leider gleich aufgesetzt und laienhaft.
Vielleicht will dieser Film uns von der Alltagshektik befreien - das schafft er - aber besser geht es einem danach trotzdem nicht...

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holzfuss

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Bewertung3.0Schwach

...war das die schlecht umgesetzte Antwort von Wim Wenders auf den Brandner Kasper ???

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TheGame2108

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film ist an vielen Stellen zu undurchsichtig und zum Teil auch zu lang gezogen! Er lohnt sich nur, wenn man wirklicher Campino-Fan ist! Ansonsten reißt der Film bei weitem keinen vom Hocker! Es gibt viel bessere Filme auf dem Markt!

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