The Paperboy

The Paperboy (2012), US Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Thriller

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5.1
Kritiker
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5.6
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34 Bewertungen
16 Kommentare
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von Lee Daniels, mit Zac Efron und John Cusack

Matthew McConaughey spielt in The Paperboy einen Journalisten, der versucht, einen verurteilten Mörder (John Cusack) aus dem Todestrakt zu holen.

Die Hoffnung erweist sich manchmal als ein Geschenk, um das man gar nicht gebeten hat. In The Paperboy nimmt die Hoffnung die Gestalt zweier Menschen an. Hillary Van Wetter (John Cusack) sitzt im Todestrakt und wartet auf den Vollzug seiner Strafe. Er soll den Sheriff umgebracht haben, der zuvor Van Wetters Cousin mutmaßlich zu Tode prügelte. Während Van Wetter sich stumm in sein Schicksal gefügt zu haben scheint, erweckt selbiges das Mitgefühl und schließlich gar die Liebe von Charlotte Bless (Nicole Kidman). Sie ist von Van Wetters Unschuld überzeugt und bittet den Zeitungsreporter Ward James (Matthew McConaughey), nochmals in dem Fall zu ermitteln. Zusammen mit seinem Schreibpartner Yardley Acheman (David Oyelowo) kehrt James in seine Heimat zurück und gibt sich an die Arbeit. Die Ambitionen sind groß, denn die Story hat Pulitzer-Potential. Doch je weiter Ward James sich in die Story gräbt, desto undurchsichtiger werden die Motive aller Beteiligten.

Hintergrund & Infos zu The Paperboy
Schon kurz nach Erscheinen des gleichnamigen Romans von Peter Dexter im Jahre 1995 wurde The Paperboy zum begehrten Objekt einer filmischen Umsetzung. Und doch dauerte es bis 2012, bis The Paperboy endlich das Licht der Leinwand erblicken sollte. Regie bei The Paperboy führte Lee Daniels, nachdem eine Zeit lang auch Pedro Almodóvar als Kandidat gehandelt worden war. Daniels machte erstmals als Produzent von Monster’s Ball auf sich aufmerksam, bevor er mit Shadowboxer als Regisseur debütierte. Spätestens mit dem zweifachen Oscargewinner Precious – Das Leben ist kostbar, der ebenfalls auch einem Roman basiert, wurde er einem breiten Publikum bekannt. The Paperboy (der Titel lässt sich sowohl auf die von McConaughey verkörperte Rolle des Schreiberlings beziehen, wie auch auf die von Zac Efron, der tatsächlich zunächst nur als Zeitungsjunge in Erscheinung tritt) feierte seine Premiere 2012 in Cannes. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (11) — Film: The Paperboy

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.0Sehenswert

In der Tat, Lee Daniels' PAPERBOY ist tatsächlich ein formaler Totalausfall, in ausgesucht häßlichen Bildern und Farben über Gebühr maniriert inszeniert, mit jeder Menge größtenteils sinnlos eingesetzten Montagespielereien auch noch auf bedeutungsschwanger getrimmt. Der Pulp, der sich dahinter versteckt, rüpelt sich unnötig kompliziert und fahrig auf die Leinwand und sorgt bald für regelrechtes Desinteresse. Zu sehen allerdings, wie sich A+-Stars in diese Rollen hängen, wie schmierlappig hier Cusack und McConaughey am Schwitzen sind und wie vor allem Kidman hier eine sagenhafte Südstaatenschlampe zum Besten gibt, das ist definitiv sehenswert. Und daß der Film sich traut, diese Stars auch noch in vor Geilheit dampfende Schlüpfrigkeiten zu verwickeln, die man von diesen Menschen garantiert nicht erwartet hätte, das bringt diese selbstbesoffene Nichtigkeit dann doch weit nach vorne; hier sieht Sex noch aus wie Sex und nicht wie zahmes Gefummel unter Seidenlaken. Wer das lahm findet, offenbart nur seine eigene Klemmigkeit und kann sich gern wieder in seine Nerdecke zurückziehen. PAPERBOY ist ein Film, der mit dem Sack gemacht wurde. So sieht er auch aus.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Mr Vincent Vega

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Bekommste.


Julio Sacchi

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Geil!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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2.0Ärgerlich

Das Interessiere von Lee Daniels, Genregeschichten in demonstrativen sozialen Milieus zu erzählen, setzt sich mit diesem schwülstigen Südstaaten-Pulp-Thriller eindruckslos fort. Anders als bei "Precious: Based on the Novel etc.pp." löffelt der Poverty-Exeget seine Human-Trash-Suppe dieses Mal aus einem Fass sonderbarer Peinlichkeiten und versammelt eine Riege abgehalfterter Hollywoodstars zur Fremdscham-Party. John Cusack sleazt sich unfassbar albern durch eine Rolle als notgeiler Sumpfbock, Matthew McConaughey feiert die manieristische Reprise seines "Killer Joe". Um die krampfhaften, ganz und gar merkwürdig mit vollstem Ernst auf filthy und kinky geeichten Pseudo-Schmuddeleien anrüchig und/oder heiß finden zu können, muss man "The Paperboy" schon mit großen Tomaten auf den Augen oder aber dicken Spinnweben in der Hose schauen. Was sich auf dem Papier verheißungsvoll gibt (Nicole Kidman uriniert auf Zac Efron, goil!!111), ist so vergessenswert und ausnahmslos unsexy inszeniert, dass allerhöchstens stockverklemmten Amis das Gesicht anläuft. Die fast, aber auch wirklich nur fast schon wieder interessante Planlosigkeit des Films auf allen Ebenen lässt einen zumindest nicht vorzeitig wegdösen – was bei so viel bedeutungsschwangerer Langeweile fürwahr einem Wunder gleichkommt.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

movie.max

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So großartig! Bombastischer Kommentar!


der cineast

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Wusste schon, dass der Kommentar nur für einen hier geschrieben wurde, und dann wurde es auch noch inhaltlich bestätigt. Du geiler Sohn! <3


NoemieLuciani: Le Monde NoemieLuciani: Le Monde

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5.5Geht so

Wie bei Precious gibt es in Paperboy viel zu mögen und viel zu verwerfen. Lee Daniels hatte das Pech nur kurze Zeit nach William Friedkin im Kino zu laufen, dessen Killer Joe um einiges mehr Einfallsreichtum und Finesse an den Tag legt und dabei einer ähnlichen Düsternis verpflichtet ist.

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Rex Reed: The New York Observer

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1.0Ärgerlich

'The Paperboy' ist der selbe Mist, der vom Toilettenpapier des ähnlichen Films 'Killer Joe' heruntergekratzt wurde und nach 'Precious' ein radikaler Absturz.

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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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3.0Schwach

Lee Daniels' The Paperboy ist einer der seltenen Fälle, in denen absoluter Schwachsinn im vollen Ernst verfilmt wurde.

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Michael O'Sullivan: Washington Post Michael O'Sullivan: Washington Post

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5.0Geht so

Der Film selbst ist überladen, hätte aber trotzdem noch das ein oder andere Gepäckstück gebrauchen können.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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6.5Ganz gut

Regisseur Lee Daniels folgt seinem Instinkt, egal wie pervers und lässt Plot, Logik und Charaktere dabei außen vor. Aber langweilig ist 'The Paperboy' auf keinen Fall.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

'The Paperboy' ist ein so leidenschaftlicher Film, dass er es verdient gesehen zu werden, auch wenn er genauso viele Fehler hat, wie seine Protagonisten.

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Peter Bradshaw: Guardian Peter Bradshaw: Guardian

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8.0Ausgezeichnet

Der Film versucht erst gar nicht, einen großartigen Kommantar zur amerikanischen Gesellschaft zu formulieren. Dafür ist 'The Paperboy' ein intelligenter und unterhaltsamer Thriller mit einer ausgezeichneten Nicole Kidman.

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Christoph Schelb : Outnow.ch Christoph Schelb : Outnow.ch

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7.0Sehenswert

Dieser Pulp-Thriller à la Wild Things ist alles andere als spannend, dafür aber über die ganze Laufzeit unterhaltsam. Wer das Werk ernst nimmt, ist selber schuld.

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Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog

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3.5Schwach

Aber The Paperboy ist nun nicht viel mehr als Trash-Kino. Nicole Kidman ist mit Herz und Körper dabei, pisst auf Zac Afrons Gesicht, spreizt die Beine und zerreisst sich die Strumpfhose im Schritt für ihren Gefängnis-Beau. Das ist alles kalkuliert schockierend gemeint, wirkt aber eher peinlich.

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Kommentare (5) — Film: The Paperboy


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Hitsugaya

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kommt der jetz noch auf deutsch? hab bisher noch keinen termin gefunden

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FlintPaper

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein bißchen wie Lee Daniels erster Film. Wischi-Waschi Arthouse Regie diesmal mit pulpiger Südstaaten Schmonzette kombiniert. Im Gegensatz zu Shadowboxer sieht's wenigstens was teurer aus, was nicht zuletzt auch am Staraufgebot liegt. John Cusack spielt einen schmierigen Typen aus'm Sumpf, Nicole Kidman geht in ihrer Trashrolle merkwürdigerweise völlig auf, Zac Efron und McConaughey scheinen in schwüler Trance gefangen zu sein. Im Prinzip wieder total fehlgeschlagenes Experiment, welches aber trotzdem faszinieren kann. Gegen Ende schaukelt sich das Ganze zu einem ziemlich merkwürdigen Finale hoch und zwischendurch gibt es immer wieder einige Momente, die einen Schmunzeln lassen. Aberwitziges Unwerk.

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Memduman

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Du bist der meister der letzten 2 Worte, die hauen mich immer vom Hocker :-P


FlintPaper

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Vielen Dank für die Blumen. Was Besseres fällt mir jetzt nicht dazu ein :P.


John.Matrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Film hat mir gut gefallen. Kein Vergleich zu Killer Joe. Paperboy bietet nicht nur interessante Charaktere, ein unglaublich gut eingefangene Atmosphäre sondern auch eine Story, die zwar anfangs leicht verspielt wirkt, sich langsam aber zu einem doch nervenaufreibenden Thriller entwickelt. Starke Schauspieler in eher ungewohnten Rollen und einige überraschende sowie spannende Momente, haben mich doch sehr beeindruckt hinterlassen. Ist auf jeden Fall ein Tip.

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*frenzy_punk<3

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Film ... lauf endlich bei uns an!

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Pardus

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hab in einen interview mit kidman gelesen, dass sie in einer szene zac efron anpinkelt. um es realistisch zu gestalten, soll sie es vor der kamera tatsächlich gemacht haben. schon um zu sehen wie mr. highschool ne urindusche bekommt, ist der film hiermit vorgemerkt :D *schadenfroh-pardus*

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