The Quiet Earth - Das letzte Experiment

The Quiet Earth (1985), NZ
Laufzeit 91 Minuten, FSK 16, Drama, Science Fiction-Film, Kinostart 11.09.1986

7.8 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
712 Bewertungen
28 Kommentare
The Quiet Earth - Das letzte Experiment - Bild 3821
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von Geoff Murphy, mit Bruno Lawrence und Alison Routledge

Eines Morgens wacht Zac Hobson auf und muss feststellen, dass er der einzige Mensch auf der Welt zu sein scheint. In den Straßen herrscht Totenstille, die Radiostationen schweigen, noch nicht einmal das Zwitschern eines Vogels durchbricht die gespenstische Ruhe. So schlimm die Situation auch zu sein scheint, Zac sieht endlich die Möglichkeit gekommen, sich alle seine Wünsche zu erfüllen: er plündert die Konsumtempel der entvölkerten Stadt, rast mit einem Sportwagen weit jenseits des Tempolimits durch die City und geht in bester Rambo-Manier auf einen Zerstörungstrip, ohne sich um irgendwelche Gesetze kümmern zu müssen. Ihm gehört in diesem Moment die Stadt… oder vielleicht sogar die Welt? Kurz darauf geschieht dann etwas, womit er nicht mehr gerechnet hatte: er trifft auf Joanne, die Überlebende eines mysteriösen Experiments und wenig später auf den Maori Api. Gemeinsam machen sie sich daran, einen Ausweg aus ihrer scheinbar hoffnungslosen Lage zu finden…

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Kritiken (4) — Film: The Quiet Earth - Das letzte Experiment

Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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6.0Ganz gut

[...] Schnell wird allerdings auch klar, dass materielle Güter, geistige und physische Freiheit, nur einen Teil des Lebens ausmachen. Selbst ein Sportwagen, seines materiellen Wertes beraubt, ist nur ein Auto. Erst die Gesellschaft gibt den Dingen einen Wert. Hobson kann nun in der Kirche die Jesusfigur von seinem Kreuz reißen, aber da dies niemanden stört, ist der Akt der Rebellion leer und unbefriedigend. Hobson leidet sichtlich an der fehlenden Kommunikation mit anderen, zunehmend wirrer wandert er, vor sich hin brabbelnd, in einem Negligé und mit einer Schrotflinte bewaffnet durch die Stadt, hält Ansprachen an Pappfiguren oder betrinkt sich. Trotz des realistischen Looks, der Tatsache, dass Hauptdarsteller Bruno Lawrence den Alleinunterhalter spielt und der Konsequenz des Drehbuchs, die eingeschlagene Richtung stetig fortzusetzen, ist die erste Hälfte des Films zu keinem Zeitpunkt langweilig, sofern man nicht Action oder eine ausformulierte Handlung erwartet.

In der zweiten Hälfte passiert dann das Unvermeidliche: Hobson trifft zwei andere Überlebende. Während die drei einsamen Menschen sich noch über das unerwartete Zusammenfinden freuen, weiß man bereits, dass drei Menschen –na klar- eine kleine Gesellschaft bilden. Ironischerweise haben sich zu Hobson ein Afroamerikaner und eine Frau gesellt. Folgerichtig stellen sich schnell exakt die Muster ein, die wir in unserer Gesellschaft wiederfinden: Eifersucht, Rassismus, Machospielchen zwischen den Männern, Diskussionen und gegenseitige Attacken verbaler und körperlicher Natur. Somit stellt die zweite Hälfte anhand von drei im Antlitz der Erde mikroskopischer Individuen eine ganze Gesellschaft an den Pranger und legt damit offen, dass weder die Einsamkeit des ersten Teils, noch die sozialen Kontakte innerhalb einer Gesellschaft einen friedvollen Zustand des Einzelnen zulassen. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

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8.0Ausgezeichnet

Man könnte Geoff Murphys Film vorwerfen, daß er sich im letzten Drittel von der beklemmenden Endzeitvision ab- und banalen zwischenmenschlichen Konflikten zuwendet. Aber das wäre grundfalsch. Denn was THE QUIET EARTH, in einem noch größeren Maß als Romeros DAWN OF THE DEAD, als deprimierende These anbietet, ist daß der Mensch immer einen Schuldigen für sein Schicksal suchen wird; daß er auf eine Rollenverteilung besteht und sich Konfliktlösungen nur in Gewalt, Lüge oder Intrige finden lassen wollen. Nur um einer weiteren Katastrophe unweigerlich entgegenzusteuern.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein leiser, beunruhigender Sci-Fi-Film mit einer verstörend endzeitlichen Atmosphäre.

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peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Einer der besten Endzeitfilme mit fantastischer Atmosphäre.

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Kommentare (24) — Film: The Quiet Earth - Das letzte Experiment

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LynchFan1706

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Bewertung4.0Uninteressant

Was würdest DU tun, wenn du aufwachst und es ist niemand mehr da? Wenn ich diese Frage als Ausgangspunkt für den Film nehme, ist die erste Hälfte ganz gut gelungen, in der Zac Hobson allein, verlassen und verstört durch die Gegend irrt und versucht, das Alleinsein mit irrwitzigen Aktionen zu füllen, um die Hoffnungslosigkeit, die Angst und aufsteigende Panik zu verdrängen..."Ich bin allein! Es ist niemand mehr da! Alles ist leer... Wie wird das enden?" Man fühlt mit ihm und wahrscheinlich würde man genau das gleiche tun in der ein oder anderen Weise... In der zweite Hälfte jedoch kippt der Film so radikal, dass die anfängliche Endzeitstimmung (die für mich auch nie so wirklich tief zu spüren war!) völlig flöten geht... Zac trifft zwei Überlebende und das unvermeintliche zwischenmenschliche Dreiecks-Liebes-Drama beginnt... Dann heißt es, was würden WIR tun, wenn niemand mehr da ist außer uns? Und gerade das ist unverhätnismäßig unrealistisch dargestellt... Erst überwiegt natürlich die pure Freude, dass man nicht allein ist... Man spürt beim Zusammentreffen den sprichwörtlichen Stein, der von aller drei Herzen fällt, aber diese Stimmung kippt viel zu plötzlich... und man fragt sich, was war der Auslöser? In dieses Dreier Drama vermischen sich dann am Ende dann viel zu hektisch Fragen und Lösungen zu der Katastrophe... Eine beklemmende, trostlose, irritierende Stimmung kam für mich leider nie auf...

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

MikeC.

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Haha, da wirst du wohl recht haben. :)
Das bietet ja Stoff für ausschweifende Gedankenspiele. Wie wird die Weltbevölkerung aussehen, wenn die 3 mit der Wiederbelebung der menschl. Rasse anfangen? Immerhin sind a) alle unattraktiv und b) alle entstehenden Kinder miteinander verwandt, was dann bedeuten würde, dass alle folgenden Generationen Inzucht betreiben würden und dadurch das Risiko von Genetischen Schäden exorbitant steigt und...


LynchFan1706

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Na, dann unterscheidet sich dein Gedankenspiel doch gar nicht so sehr von der Wirklichkeit. ;-) Unattraktivität ist heutzutage auch erschreckend verbreitet und genetische Schäden (die kommen dann aber eher durch RTL und die Bildzeitung zustande!) sind auch jetzt schon kaum zu ertragen ;-)


ElMagico

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Bewertung7.5Sehenswert

"The quiet earth" is a quiet film. Und er ist langsam, manchmal sogar etwas leer. Denn Abseits von seinem Endzeit-Szenario will der Film auch noch eine Geschichte erzählen, diese ist aber so dünn und letztendlich auch unnötig, dass sie ihm eigentlich nur schadet. Je mehr sich der Fokus auf die zwischenmenschlichen Probleme richtet, umso belangloser wird der Film, vorallem da das Miteinander sehr vorsehbar ist und völlig konstruiert wirkt. Das grösste Manko in diesen Phasen des Films war aber für mich, dass dabei die Atmosphäre die "The quiet earth" vorher aufbaute, hier sehr vernachlässigt wird. Zwar blitzt diese trostlose, verzweifelte Stimmung der ersten 45 Minuten immer wieder auf, kann einen aber nicht mehr in ihren Bann ziehen, ist nicht mehr so zwingend und wirft auch kaum mehr Fragen auf. Denn was die erste Hälfte des Films so hervorragend macht, ist das man ständig aufgefordert ist, sich und "The quiet earth" zu hinterfragen. Auf der einen Ebene erzeugt es nämlich einiges an Spannung zu erfahren, was es mit den Geschehnissen auf sich hat, wie es passieren konnte und was schlussendlich die Folgen sind. Andererseits projeziert man unweigerlich selbst in diese Situation, versucht das Unmögliche nachzuempfinden und versucht eigene Handlungsstrategien für diese Situation zu entwerfen.
Dies funktioniert so gut, weil diese stille Welt vollkommen Glaubhaft dargestellt ist und Bruno Lawrence überzeugend diese One-man-show gibt, die "The quiet earth" zu Beginn ist.
Hier kann man sich darin verlieren und der Film dosiert gekonnt die Antworten die er gibt und fesselnd einem mit dieser Unwissenheit.
Wie gesagt, verliert "The quiet earth" aber leider diese Richtung, konzentriert sich immer mehr auf die Dreiecksbeziehung und dieses Ende der Menschheit, spielt nur noch in den Dialogen der drei eine Rolle. Doch selbst diese Gespräche über das Sein und dem Ende der Welt, waren mir dann oft zu bedeutungschwanger und passten nicht ganz in dieses stille, antwortslose Bild, dass der Film vorher vermittelt hatte.
Doch selbst in den Gesprächen der Überlebenden verliert das Geschehene an Wichtigkeit, es dreht sich um Neid, Eifersucht dem Buhlen der 2 Männer um die Frau. Die letzten 40 Minuten waren für mich schon eine kleine Enttäuschung. Sicherlich kommt "The quiet earth" am Ende nochmal auf sein Kernthema zurück, man ist dann aber einfach nicht mehr so dabei, hat sich kognitiv schon ein ganzes Stück vom Film entfernt. Zumindest wartet der Film dann aber noch mit einem schönen, relativ offen gehaltenen Ende auf.
Erste Hälft 9 Punkte, die zweite nur 6...macht 7,5...das passt so auch, den sehenswert ist "The quiet earth" auf alle Fälle.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

THE_JUDGE

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Es ist immer schade, wenn Filmen die so gut beginnen komische Kehrtwenden widerfahren. Egal, trotzdem guter Streifen


stalker

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Der wird besser! Von Sichtung zu Sichtung!


The_Comedian

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Bewertung10.0Herausragend

´The Quiet Earth´: Leise aber eindringlich, permanente Bedrohlichkeit im Downtempo, starke Akteure mit herausragendem Hauptdarsteller, dezente Hollywood-Untauglichkeit im positiven Sinne, Tragik vs. Komik par excellance, Durchleben ALLER Gefühlswelten zu denen der Mensch fähig ist: Reue, Scham, Angst, Neid, Größenwahn, Paranoia, Gottesfurcht,-und anmaßung, Spaß, (Selbst)hass, Idiotie, Katatonie, Selbstaufgabe - und vorallem: DIE ultimative Liebe - Dies alles in ungefilterter Reinform! Dazu: kontinuirlich steigernde Spannung, viel persönlicher Freiraum für individuelle Interpretationen und beeindruckende Bild,- und Tonarbeit sowie ein überraschendes Ende, welches einen etwas ratlos zurückläßt und dies auch soll und muß!
´The Quiet Earth´: Neugierig geworden?

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Fabes

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Toller Kommentar, ich kann Dir nur zustimmen!


muke1a

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ja bin ich, danke ! habe ihn mir gleich bestellt :-)


Kritikologe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Streifen hat es damals geschafft mich mit sehr wenigen Mitteln zu fesseln.
Ein sehr intelligenter und guter Endzeitfilm, der die animalische Seite der menschliche Psyche uns aufzeigt. Wir sind Rudeltiere und benötigen die Nähe von anderen Lebewesen, damit wir überhaupt funktionieren können und unsere Triebe ausleben können. Alleine ist der Mensch nicht lebensfähig. Diese düstere Atmosphäre übermittelt der Film grandios.
Ein Klassiker den jeder Endzeit oder Science-Fiction Fan gesehen haben sollte.

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HerbergsVater

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Film, der einmal im Jahr auf ZDF im Fernsehn läuft, den kaum einer kennt, der es aber wert ist gesehen zu werden. Bitte unbedingt vormerken!

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peterpit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Habe ich damals geliebt und sicher des öfteren gesehen, war ja da etwas ganz neues. Heutzutage schon viel zu oft verfilmt solche Szenarien. Man erkennt in diesem Movie sehr gut dargestellt, wie der Hauptdarsteller nach einer gewissen Zeit im Schockzustand, sehr gut mit der Lage zurecht kommt und sich wie ein Kind im Gratis-Freizeitpark fühlt, aber dann wird das ganze zur Qual und da würde schlieslich jeder von uns durchdrehen wenn man ganz alleine ist. Der Rest der Geschichte ist auch sehr gut erzählt, da dann (mit den anderen gefundenen) ganz anderes Leiden entsteht... Ansehen, ist gut!

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maslobojew

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Grundidee und die darauf aufbauende Stimmung zu Beginn des Films finde ich genial. Dann wird es psychologisch (Einsamkeit, Zweisamkeit, Dreisamkeit) und technisch-philosophisch. Gut, das hier keine irren Zombies auftauchen. Die mag ich zwar auch sehr, aber hier passt das so schon.

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Grohacke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Bildsprache ist natürlich eindeutig Achtziger und etwas aus der Zeit geraten. Aber die "wir sind die letzten auf der Welt Story" wird hier um Längen besser, um Meilen tiefer und um mehrere Grade verstörender erzählt als in Hollywood-Pomp wie "I am Legend". Und letzterer bedient sich an ein paar Grundideen recht kräftig, wie ich finde. Nehmen wir zum Beispiel mal die Tatsache, dass ein verantwortlicher Wissenschaftler auf einer quasi-menschenleeren Erde Opfer seiner eigenen Experimente wird.

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Kreator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr beklemmende Atmosphäre und eine beunruhigende Story, die für das Sci-Fi Genre sehr originell inszeniert wurde dominieren in "The Quiet Earth". Hinzu kommt noch das glaubwürdige, sowie an diversen Stellen spaßige Schauspiel des Protagonisten. Negativ anzurechnen sind meiner Meinung nach jedoch die Konflikte, die sich ab und an zwischen den drei Hauptdarstellern abspielen. Es kommt einem vor, als ober der Regisseur die Gesamtlaufzeit, die so wie so schon auf "nur" 90 Minuten bemessen wurde künstlich in die Länge zieht. Deshalb auch die 2 Punkte Abzug. Die Story jedoch, die für einen Sci-Fi Thriller sehr originell gehalten wird machen den Film zu einem der besseren Vertreter des Genres. Auch wird der Film sehr genial beendet und regt erst einmal zu Nachdenken an. Wirklich ausgezeichneter Endzeit Thriller, der auf übertriebene Action, wie man es aus Hollywood Pendants kennt, gut und gerne verzichtet.

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Venom

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Bewertung9.5Herausragend

The Quiet Earth konnte meine recht hohen Erwartungen noch weit übertreffen. Hier stimmt eigentlich alles: Inszenierung, Atmosphäre, Story, Charaktere, Schauspiel, ... Mir fällt tatsächlich nichts ein was man dem Film negativ anrechnen könnte.
Ja, OK. Ob da alles physikalisch so korrekt ist sei mal dahingestellt. Allerdings kann man aber auch nicht behaupten dass es kompletter Schwachsinn wäre. Also keine Logiklöcher, kein unrealistisches Verhalten der Charaktere, keine schlecht gemachten Monster oder ähnliches.
Zu erwähnen ist denke ich noch, dass der erste Teil des Films, in dem der Protagonist komplett allein ist, sehr ausführlich und ideenreich gestaltet ist und nicht nach fünf Minuten abgehandelt wie bei anderen Vertretern des Genres. Und dann natürlich noch das Ende, dass erst mal ein Weilchen braucht um sich zu setzen.
Fazit: The Quiet Earth ist für mich einer der besten, wenn nicht sogar der beste Endzeitfilm überhaupt.

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mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

The Quiet Earth ist genau das, was I Am Legend nur teilweise erfüllen kann: Eine beklemmende Endzeitvision, mit erfrischendem Ansatz.

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Brennegan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer dieser Filme, die sich auch ohne große Action und Effekthascherei behaupten können. Der Film trifft den Nerv. Man fühlt sich allein und braucht keine schlechten CGI-Zombies, die alles vernichten wollen.

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Schinkmeister

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich finde kaum ein Film bringt eine so gute Endzeit-Athomsphere rüber, wie dieser Film.

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Deep Ford

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Bewertung9.5Herausragend

Unglaublich atmosphärischer Endzeitstreifen. Gerade auch deshalb, weil nicht Hollywood-Überhelden überlebt haben, sondern sehr durchschnittliche Zeitgenossen, die alle ihre charakterlichen Schwächen haben. Dass diese menschlichen Schwächen im Laufe des Films in den Mittelpunkt rücken ist wie eine Metapher für die Unfähigkeit des Menschen, seine kleinlichen Konflikte nicht einmal in dieser hoffnungslosen Lage überwinden zu können. Definiert sich der Mensch darüber? Ein Film, der nachdenklich macht, dessen Ende aber auch Hoffnung vermittelt, und das ist schön.^^
Einziger Wermutstropfen - man sollte seine physikalischen Grundkenntnisse kurzzeitig ausblenden, da doch sehr lustige Erklärungen für den Killereffekt gegeben werden.

Edit: Alison Routledge sieht ja aus wie der Zwilling von Miranda Otto - sind die irgendwie verwandt? :-)

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stalker

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Hatte Physik sobald es mir möglich wurde abgewählt (-;


Deep Ford

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Ich auch, aber offenbar nicht früh genug.^^


Weltensegler

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Bewertung6.5Ganz gut

Netter 80s Sci-Fi-Film, der vom Inhalt ähnlich wie „I Am Legend“ gehalten ist. Nix übermäßig aufregendes, für die wenige Handlung wurde die interessante Idee brauchbar umgesetzt.

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nurleben

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vorgemerkt

weit oben auf meiner to-watch-liste

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Gezeichneter

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unterschreibe ich ein Jahr später :)


Flunsi

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lol


Pengoblin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein hervorragender, intelligenter und philosophischer SF-Film, der völlig darauf verzichtet, mit Effekten um sich zu werfen, und statt dessen seiner Grundidee und der sich daraus entwickelnden Story viel Raum lässt. Ich finde das inmitten all der (ja auch schönen...) CGI-Schlachten mal sehr wichtig, erdend und erholsam. Das Ende des Filmes ist seltsam und grandios.

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Quiet Earth" ist ein eher unbekannter SF-Film aus Neuseeland, aber das tut keinen Abbruch an der Genialität dieses Werks.
Der Film beginnt wie viele Last-Man-on-Earth-Filme, schafft es aber, das ganze wirklich konsequent durchzuziehen. Denn hier gibt es wirklich keine Lebewesen mehr, keine Menschen, Tiere, Leichen und was ganz wichtig ist: keine Zombies. Der Protagonist hat nichts lebendiges an dem er sich orientieren kann, mit dem er interagieren kann, nichts vor dem er sich fürchten oder gegen das er sich verteidigen müsste. Diesen ersten Akt zieht der Film länger durch als andere Filme dieses Genres.
Genretypisch trifft der Mann natürlich noch auf andere Menschen und da gehts dann richtig los, denn egal ob nun 6 Milliarden Menschen auf der Erde leben oder nur 3, die Situation wird zunehmend komplizierter. Rollenvorstellungen, Eifersucht, Liebe und Sex rücken nun in den Fokus des Films, während sich um die 3 Helden herum das Universum dem Nullpunkt nähert.
Mit dem überraschenden Ende kommt der Film dann zu einer eher SF-untypischen Aussage: Es gibt keinen Tod und somit keine Endlichkeit, man wandelt nur von einer Welt zur anderen immer wieder und wieder, ohne Gott, Religion und auch ohne Wissenschaft. Diesseits und Jenseits sind ein und das selbe.

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ellen_ripley

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Bewertung10.0Herausragend

allein die tatsache, dass weltweit tagtäglich in der sekunde weitmehr als 3 menschen sterben (s. http://www.poodwaddle.com/clocks2de.htm), ist etwas iritierend.
aber was soll's ist ja film... grandioses ende!

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Alecprime

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Klassiker aller Doomsday Filme. Wirkt aufgrund der aktuellen CERN Diskussion überraschend zeitgemäss, auch wenn man das 80er Jahre Gefühl nicht los wird. Einer der Schauspieler spielt einen Orc in P. Jacksons Herr der Ringe, der andere starb 1995...(sinnloses Wiki)

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