The Raid - Kritik

Serbuan maut / The Raid: Redemption

ID · 2011 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Eastern · Kinostart
  • 9

    Alter , geht dieser Film geil ab. Von der ersten bis zur letzten Etage wird geprügelt, abgeschossen und abgestochen. Action nonstop, richtiger Männerfilm.

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    • 9

      Eine durchschnittliche Story(Polizeigruppe will riesige "Drogenhütte" ausräuchern) , mit unbekannten Darstellern(zumindest ich kannte sie bis dahin nicht).
      Doch wen interessiert die Story, wenn man einen der verdammt besten Martial Arts Streifen aller Zeiten(bisher) zu sehen bekommt.
      Alter Schwede, die hier gezeigten Kämpfe/Choreographien waren absolut fantastisch und sehenswert.
      Auch die Spannung bleibt in diesem Film immer oben.

      Kann ich nur empfehlen!

      Auch Teil 2 ist sehr geil!

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      • 7 .5
        DoctorWho 23.12.2015, 18:15 Geändert 23.12.2015, 18:16

        So, die 1000. Filmbewertung hat mal wieder einen Kommentar verdient. Ich wusste von dem Film rein gar nichts, außer das er ganz gut sein soll.
        Das ist ein bisschen untertrieben. Der Film ist ein großartiger, intensiver Actionfilm. Die heutigen Hollywood-Actionblockbuster sollten sich mal ein Beispiel daran nehmen, wie Action auch sein kann (Ich meine dich "Terminator: Genisys" und quasi jeden MCU Film nach "The Avengers"). Eben ohne große Explosionen und massig CGI.
        Praktische Effekte und Kofrontationen a la Phantom Kommando, Predator und Rambo: First Blood. Das hat doch auch früher funktioniert, warum also komplett in Vergessenheit geraten lassen?
        Klar ist der Film bei weitem nicht perfekt. Auf die Dauer zieht er sich ein bisschen und da wirklich Non-Stop Action ist wird er auch ein bisschen anstrengend.
        Aber ich kann ihn ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen und bin auch Teil 2 gespannt.

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        • 4 .5
          RoboMaus 11.12.2015, 19:51 Geändert 11.12.2015, 20:13

          'The Raid' beginnt verheissungsvoll mit einem gut ausgerüsteten Polizeiaufgebot, das ein von Drogendealern und -produzenten kontrolliertes Hochhaus einnehmen will. Ziel: das Nest ausheben, keine Gefangenen.
          Das erste Drittel gibt den kompromisslosen und spannenden Einsatz, bei dem sich die Truppe durch die ersten Stockwerke bewegt. Doch dann geht ein Riss durch diesen Film. Jegliche Spannung, die bis hierher aufgebaut wurde, weicht einem hanebüchenen, choreographierten Dauergekloppe. Wo vorher eine konsequente Vorgehensweise gepaart mit harter Action zum Mitfiebern einlud, klaffen jetzt riesige Logiklöcher, beinahe schon schmerzhaft. Der Held auf der Polizeiseite hat auch mit einem Dutzend Gegnern kein Problem. Geschickterweise kommen sie alle einzeln und lassen sich der Reihe nach abmetzeln - nur mit Händen und Messer, versteht sich. Die automatischen Waffen, mit denen sie die Polizei vorher unter Feuer genommen hatten, wurden wohl zusammen mit dem Plot im Klo 'runtergespült.
          'The Raid' ist bis auf den Anfang nur auf choreographierte Fights mit grosser Härte ausgelegt. Action satt. Wem das reicht, der wird hier gut unterhalten - wer Dinge wie Spannung und so etwas wie eine Story im Hochhaus-Gemetzel braucht, sollte sich 'Dredd' (2012) anschauen.

          2
          • 8 .5

            Nachdem ich vor Monaten "The Raid 2" genossen hatte, wollte ich unbedingt auch den ersten Teil geniessen können.
            Was Action angeht haben beide Filme es voll auf dem Kasten, auch hier sind die Kämpfe auch nicht ohne.
            "The Raid" lässt nie langeweile aufkommen, die Action sitzt, die Fights Wow! Die Spannung bestens! Die genaue und richtige Zutat für einen Actionfilm.
            Das einzige was mir irgendwie auffiel war die Story, bis zur Mitte des Films kam mir die Story bekannt vor, da fiel es mir gleich auf: Die Macher von "DREED" haben die Story von "The Raid" geklaut, aber naja was solls. "The Raid" ist und bleibt ein geiler Streifen.

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            • 9 .5

              "Im Action-Film geht es normalerweise um den Kampf gegen ein bestimmtes System: Sei es der Kommunismus, die Korruption oder die Profitgier bzw. der Kapitalismus. In der Regel ist der Kämpfer eine coole Sau, jemand, der immer einen One-Liner parat hat, der dazu dient, "badass" zu wirken. Selbstverständlich wird am Ende die alte Ordnung wieder hergestellt und der strahlende Held landet entweder mit dem Model im Bett oder er kehrt zu seiner geliebten Frau zurück. So viel zum Thema "Actionfilm-Dramaturgie". So weit, so unspektakulär."

              http://absurdiolokus.blogspot.de/2015/11/the-raid-action-als-krieg.html

              10
              • 6

                Blutiger Martial-Arts-Film mit Nonstop-Action, passender Musik, aber auch einer so gut wie nicht vorhandenen Handlung und blassen Charakteren.

                • 6

                  Kann man hier wirklich von "Film" sprechen, wenn es sich, seien wir mal ehrlich, nur um eine aneinander Reihung von Martial Arts Kämpfen handelt, die lose durch eine Pseudostory verknüpft sind?! Schauspieler würde ich die hier agierenden Menschen auch nicht gerade nennen. Zugegeben, die Kämpfe sind sehr unterhaltsam choreografiert und in ihrerer Ausführung auch recht brutal. Aber im Zeitalter des Internets kann man sich solche Kampfsequenzen auch auf den einschlägigen Videoportalen anschauen.
                  Wenn man etwas für Kampfsport übrig hat, wird man Gefallen an The Raid finden. Alle anderen verpassen hier rein gar nichts. Mit Cop Thriller hat das Ganze sehr wenig zu tun.

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                  • 9

                    Wow, der Film hat mich geflasht. Ein wirklich großartiges Meisterwerk.
                    Coole Story und einfach nur geniale und fette Kampfszenen.

                    Ich schaue gelegentlich Martial-Arts Filme wie Ong-Bak oder IP-Man, aber der hier übertrifft diese beiden im hohen Maße aufgrund seiner blutigen Umsetzung.

                    Sicherlich kann man die Filme nur schlecht miteinander vergleichen, das wäre schon unfair, alleine bei den Techniken sind die Unterschiede schon gewaltig.

                    Der Soundtrack passt sich wunderbar dem Geschehen an und die Choreographie ist der Wahnsinn. Ganz zu schweigen von der Geschwindigkeit der Angriffe .. ich bin beeindruckt.

                    Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

                    3
                    • 10

                      Hammer und must seen für Kampfkunstfans.
                      War geplättet im Kino, geniale Fights und Action vom feinsten.
                      Teil 2 selbe Niveau, hoffe das uns Gareth Evans noch mit weiteren Filmen dieser Art erfreut.
                      Ganze vorne auf meiner Liste, 10 mit Stern.

                      • 9 .5

                        Geilster Scheiß ever.

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                        • 2 .5

                          Also nein ^^

                          Da bin ich wahrscheinlich einfach wieder zu sehr Frau für.

                          Wie es manchmal so ist, wird man hier und da gezwungen sich Film anzuschauen, die man so nicht auf dem Schirm hatte...

                          Ich habe nicht bis zum Ende durchgehalten.

                          Ich fand diese Aneinanderreihung von Kampfszenen über die gefühlten 20 Stockwerke und die für mich fehlender Story sowas von anstrengend.

                          Wahrscheinlich ist es genau das, was viele so gut finden.

                          Geschmackssache.

                          Also meinen Geschmack hat es leider überhaupt nicht entsprochen.

                          2.5 Punkte, zu mehr bin ich nicht in der Lage :/

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                          • 9 .5

                            Ich kann mich den positiven Kommentaren hier nur anschliessen. Bei Filmen dieser Art kann man eben nur das handwerkliche betrachten, da eine tiefgründige Story meinst nicht die Intention des Regisseurs ist.
                            Und was das "Hau-drauf" angeht, so geht es meiner Meinung nach nicht viel besser. Würde man Filme nach der Anzahl der blauen Felcken bewerten, die sich die Stuntleute eingefangen haben, wäre dieser Film wohl ganz weit vorne..... ;-)

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                            • 7

                              "The Raid" hat mich vollkommen aus den Socken gehauen! Harte und schonungslose Action, wie ich sie noch nie zu Gesicht bekam. Unfassbar stark detaillierte, choreographische Kampfszenen, welche im Normalfall gar nicht mein Ding sind, aber bei dieser Bombe von Film alles gesprengt hat. Noch dazu wurden diese mit grandiosen Schnitten und Kamerafahrten von der Linse eingefangen. Die Brutalität gab dem Ganzen noch einen nötigen Adrenalinkick, wobei der Soundtrack auch gut Stimmung macht.
                              Ein Meisterwerk von hemmungsloser Action, ohne Tiefgründigkeit oder besonderer Story, aber mit virtuosen Kampfszenen und durchgehender Hochspannung.

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                              • 6
                                Filmkenner77 21.06.2015, 17:46 Geändert 21.06.2015, 17:50

                                "The Raid" ist in erster Linie perfekt choreographierte Non-Stop-Martial Arts-Action. Sieht man den Film einzig und alleine unter dieser Prämisse, zählt er sicherlich zu den besten Werken in diesem Bereich. Nur leider zeigt sich, dass "The Raid" in Sachen Story so gut wie gar nichts zu bieten hat. Die Charaktere wirken austauschbar und sind es auch, weil fast alle am Ende dran glauben müssen. Spannungstechnisch kann der Film auch nicht richtig überzeugen, weil eigentlich nur 100 Minuten verprügelt, erschossen oder erstochen wird. Die Erstürmung eines Hochhauses erweist sich auf Dauer als zu einseitig, um den Zuschauer über die gesamte Spielfilmlänge trotz manch genialer Kampfeinlage bei der Stange oder der Handkante zu halten. Zuweilen erinnert das Werk ein wenig an das Filmfragment "Game of Death" von Bruce Lee, der in seinem letzten, unvollendeten Film in eine Pagode eindringt und dort auf den verschiedenen Ebenen auf Meister in verschiedenen Kampfkünsten trifft.
                                Wer auf gut gemachte, brutale Hau-Drauf-Action steht und gänzlich auf eine Story verzichten mag, für wen Dramaturgie und schauspielerische Fähigkeiten nur unwichtiges Beiwerk sind, für den sei "The Raid" eine Empfehlung wert. Alle anderen dürften nichts verpassen, wenn das Werk ungesehen an ihnen vorüberzieht.

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                                • 7 .5

                                  Ich bin lange nicht dazu gekommen, mir mal "The Raid" zu geben, wurde mir aber von vielen Leuten empfohlen. Habe tatsächlich zuerst den zweiten Teil gesehen, welcher ja von Leuten sehr hoch angepriesen wird. Konnte ich, wie hier auch, gut nachvollziehen, doch wurde ich mit dem nicht so richtig warm. So erging es mir auch ein wenig mit "The Raid: Redemtion". Ich glaube es liegt ein wenig daran, dass ich in die Charaktere nicht richtig reinfinde, aber hier ist das ja irgendwo auch schnuppe (anders als in der Fortsetzung). Dieser Film ist NUR auf Krawall ausgelegt, 100 Minuten lang. Viele meinten ja, der neue "Mad Max" hätte keine Handlung (wo ich definitiv anderer Meinung bin), aber dieser Film hat tatsächlich keine echte Handlung. Unterhalten tut er trotzdem, das steht außer Frage. Das Geballer und die unglaublich dynamischen Fights sind einfach top! Der Look war mir ein bisschen zu düster, aber wirkte schön dreckig. Technisch ist der Film solide, aber nicht atemberaubend gut. Überraschen konnte "The Raid" mich zwar nie wirklich, aber vielleicht soll er das auch nicht. Die Charaktere sind austauschbar und das Szenario dient nur als Mittel zum Zweck. Man bekommt eben einen reinrassigen Martial Arts-Actionfilm, nicht mehr und nicht weniger. Wer also blutige und richtig schmerzhafte Knochenbrecheraction sehen will der ist hier genau richtig, wer eine komplexere Handlung haben will, der soll sein Glück lieber bei Teil 2 versuchen.

                                  Fazit: Konsequenter und gradliniger Martial Arts-Actionfilm, ohne großartige Handlung oder Tiefgang.

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                                  • Och nö... Wenn ich schon die "Story" sehe weiss ich, was geboten werden wird. Dann lieber 5 KO's & 10 Tote weniger - aber dafür mit mehr Hirn. Weshalb sollte man sich das anschauen? Dann kann ich auch UFC, K1 oder WWE gucken - da macht es wenigstens noch (irgendwo) Sinn.

                                    *Kein Interesse

                                    • 8
                                      MithrasInvictusSol 10.06.2015, 19:45 Geändert 26.10.2015, 18:19

                                      Den ersten Teil - "The Raid" - habe ich dank moviepilots` TV-Tipp gestern um 23h auf Tele5 bewundern dürfen (habe noch nie einen Film auf Tele5 gesehen).

                                      ich war total baff und gefesselt wie viel Action ,Brutalität und Gemetzel dieser Film auf den Bildschirm brachte. Ganz anders, als im Vergleich echt langweilige Hollywood-Action, geht dieser idonesische Film richtig ran und drückt das "umso brutaler umso besser" Gaspedal voll durch. Habe vorher noch nie so viel und so gute Action gesehen. Der Film hat mich anfangs sehr an "Dreadd" erinnert, geht aber deutlich mehr ab!
                                      Eine Story is kaum vorhanden bzw. absolut nebensächlich, was den Film noch besser macht. Es gibt kaum nervige Dialoge die den Film unnötig in die Länge ziehen.

                                      • 4

                                        Für ein Klopperfilm-Genre ist dieser Film sicher ein Meisterwerk. Jetzt die Frage: Kann man ein Genre pauschal schlecht finden?
                                        Nunja: Es könnte ja durchaus auch einen Klopperfilm geben, der außerhalb von Klopperfilm-Genre-Elementen herausragende Qualitäten hat, aber trotzdem ein Klopperfilm ist. Solch ein Film ist "The Raid" aber nicht.
                                        "The Raid" hat perfektionierte Kampf-Choreos. Und ist reeelativ kurzweilig. Das war's aber schon.
                                        Ich frage mich irgendwie: Wenn Leute diesen Film als Meisterwerk wegen seiner Kampf-Choreos feiern, wieso schauen sie sich dann keine Wrestling-Kämpfe an? (Naja wahrscheinlich tun es viele Klopperfilm-Fans tatsächlich). Die Qualitäten, über die sich dieses Genre definiert, sind nämlich nicht unbedingt filmmedium-immanente. Ein aufgezeichnetes Wrestling-Match ist ja schließlich auch kein filmisches Meisterwerk, oder?

                                        Das waren ein paar lose Gedanken, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Vielleicht kriege ich ja einen interessanten Response drauf.

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                                        • 9
                                          lalabuu 02.06.2015, 14:22 Geändert 02.06.2015, 14:23

                                          Hingegen dieser Granate ist Chuck Norris ein Baby.

                                          • 8

                                            Indonesischer Offenbarungseid für alle Freunde des anspruchslosen und kompromisslosen Martial-Arts Kinos. Die Kampfsequenzen bewegen sich nahe an der Perfektion. Der Hauptdarsteller ist ein verdammt atlethischer Zeitgenosse. Das Vordringen durch das von Gangstern besetzte Hochhaus bietet Schusswechsel und einfallsreich choreographierte Kampfszenen in ungeheurer Dichte. Da bleibt tatsächlich kaum Zeit zum Atmen.
                                            Der Kameramann hat kein Interesse, sich vom schonungslosen Massaker abzuwenden. Es wird durchweg voll draufgehalten. Da stößt man glatt mehr Adrenalin aus, als der Körper in dieser kurzen Zeit imstande ist zu produzieren.
                                            Die Story ist zwar flach wie die Brüste einer Bodybuilderin, wobei mich das an dieser Stelle keineswegs interessiert.

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                                            • 9

                                              The Raid ist ein Meisterwerk. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Aussage klingt wie ein Phrase, daher werde ich meine Einschätzung erläutern. Beginnen wir mit den Aspekten des Films, die häufig bemängelt werden, weil sie angeblich schlecht seien.
                                              The Raid habe keine Story und keine Charaktere, von Dialogen ganz zu Schweigen.
                                              Dies sind die klassischen Drei Kritikpunkte.

                                              The Raid hat tatsächlich keine "echte" Story. Ein Trupp Polizisten soll in ein Hochaus eindringen und den dortigen Drogenboss gefangen nehmen. Fertig. Es kommt natürlich anders, weil es einen Verräter gibt, vor allem aber jener Boss sehr gut auf den Trupp vorbereitet ist...
                                              Soviel zur Story

                                              Im Grunde hat man hier ein überaus klassisches Storydesign gewählt und gerade in dieser Simplizität liegt die große Stärke.
                                              Der Film reduziert seine Handlung auf das absolut Notwendigste. Die Cops dringen unten ein und arbeiten sich unter immer heftiger werdenden Widerstand nach oben vor. Währenddessen kommt es zu extrem heftigen Schießereien und Nahkämpfen.
                                              Dazu gleich noch mehr.

                                              Die Figuren sind in der Tat austauschbar. Sie haben keine Tiefe, brauchen sie aber auch nicht.
                                              Der Film braucht für sein Anliegen nur das Nötigste:
                                              Auf Seiten der Cops haben wir den erfahrenen Anführer, den Verräter, den aufstrebenden jungen Polizisten und eine Handvoll Komparsen.
                                              Auf Seiten der Drogendealer haben wir natürlich den Boss, zwei Handlanger, von denen einer offenbar ein Verräter ist und zahlreiche Krieger.
                                              Es hat etwas Archaisches: Die Figuren folgen einem festgelegtem Muster und können von diesem gar nicht abweichen. Glücklicherweise wird auch auf jede Form der Anreicherung (oder gar Auflockerung) der Szenen mit längeren Dialogen verzichtet.

                                              Was zeichnet The Raid aber dann aus?

                                              The Raid ist einer der wohl besten Actionfilme der letzten Jahre. Er ist hart. Er ist schnell. Er ist kompromisslos. Er ist innovativ.

                                              Man hat schon lange keinen Film mehr gesehen dem es so grandios gelungen ist Shootouts mit blutigen Nahkämpfen zu kombinieren. Sowohl die anfänglichen Schusswechsel sind großartig gefilmt als auch die fließend darin übergehenden Martial-Arts Kämpfe. Die Kamera hält immer drauf, folgt den Figuren und zelebriert die harten, enorm brutalen Kämpfe auf Leben und Tod.

                                              Hinzu kommt eine treibende Musik, die sich sehr gut den Actionszenen anpasst und sie auf diese Weise perfekt unterstützt.
                                              Die dreckigen, düsteren Korridore des Wohnhochhauses sorgen für eine endzeitliche Atmosphäre: Hier und jetzt geht es um DIE oder um UNS. Raus kommen nur die, die bis zum letzten Kämpfen und durchhalten.

                                              Die Choreografie der Nahkämpfe sind dabei das Herzstück. Es gibt drei Kampfszenen, die es wohl schaffen könnten, in eine Hall of Fame, der besten Martial-Arts Kämpfe aufgenommen zu werden.
                                              Zu nennen ist dabei der Endkampf, der ein 2vs1 aus der Sicht der Guten darstellt, deswegen aber nicht minder spannend ist. Auf dem zweiten Platz der Kampf zwischen dem "erfahrenen Cop" und dem "Handlager Number One" und auf dem dritten Platz landet der Kampf zwischen einer Horde von Killern und dem jungen Cop Rama, der als einziger im Übrigen auch als "Mensch" gekennzeichnet wird, da es Rückblenden auf sein Familienleben gibt.

                                              The Raid will kein Actionfilm mit Story und originellen Dialogen oder coolen Sprüchen sein.
                                              The Raid will ein Film sein, der kunstvoll eine brutale Actionszene an die nächste reiht und dabei ganz bewusst auf Minimalismus in der Wahl seines Szenarios setzt.

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                                              • 7

                                                THE RAID ist der feuchte Traum eines jeden ''Action Junkies'' und ''Low Brainer Liebhabers''. Hier gibt es Blei, Schweiß und Blut im Überfluss. Geil fürs Auge, während man sein Gehirn guten Gewissens auf Äther durchtränkte Watte legen kann. 30 Stockwerke, 20 Elite-Cops und 1000 Bad Guys mit allem, was man so zum Töten braucht: Messer klein, Messer mittel, Machete, Handfeuerwaffen, Sturmgewehre, Scharfschützenrotzen und ..... einem Kampfzwerg mit einer Schubkarrenladung Duracell-Batterien im Arsch. Unkaputtbar und ständig unter Strom.

                                                Als Regisseur/Drehbuchschreiber und Cutter in einer Person hat Gareth Evens hier richtig die Hunde raus gelassen. Was man in Indonesien für eine Million so alles realisieren kann, ist beachtlich. Die Actionszenen und Fights sind wirklich als spektakulär zu bezeichnen, die Kamera nie um andersartige Winkel und Einstellungen verlegen. Zum Ende hin wirken die recht ähnlichen Kampf-Choreographien dann aber doch etwas ermüdend. Bis zum Final-Fight hat man hier wirklich schon jede Art des massakrierens gesehen. Bei der Zweitsichtung macht sich die zu geradlinige Story negativ bemerkbar, ein wenig Langeweile schleicht sich zwischen der Action schon ein.

                                                Fazit: D-e-r Action-Film der letzten Jahre ist THE RAID sicherlich nicht, dafür fehlt die Substanz in Sachen Schauspiel, Ausstattung und Story. Trotzdem ein Streifen, den man immer Mal wieder sehen kann, und seine FSK 18 Freigabe voll auslotet.

                                                12
                                                • 8 .5

                                                  Der Film braucht keine große Story, dafür gibt es Teil 2, 101 Minuten pure Action ohne Verschnaufpause, Atemberaubende Kampfszenen und ein cooles Setting... dazu noch eine Sehr gute Kameraführung. Ein MUSS für alle Actionfans!!!!

                                                  3
                                                  • 7

                                                    Viel Action und eine gute düstere Atmosphäre!
                                                    Jedoch zieht sich die (etwas undurchsichtige) Story sehr und man hatte das Gefühl, the raid, würde sich nur auf die Kampfszenen spezialisieren.