The Raid - Kritik

ID 2011 Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Eastern, Kinostart 12.07.2012

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Kritiken (22) — Film: The Raid

SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

So muss knallhartes Action-Kino aussehen. Hier geht es nicht um eine kinetische Ästhetik, sondern nur um die große Physis. Eine Handlung ist schlichtweg nicht existent, sondern nur ein wackelig Gerüst, eine Projektionsfläche der Geradlinigkeit, die nur so tut, als würde sie irgendeine Bedeutung besitzen: Ein Drogenkartell hat sich samt Anführer in einem riesigen Hochhaus verschanzt und ein indonesischer SWAT-Trupp soll die Bude stürmen, um dem kriminellen Treiben ein Ende zu setzen. Fertig ist die Kiste. Und nach einer kurzen „Charakterexposition“, die vielmehr eine großer Umriss ist, geht der Spaß auch schon los. Die „Guten“ gegen die „Bösen“. Mit allem, was man so zum Blutvergießen und Knochenbrechen zur Verfügung hat: Messer, Bleispritzen, Gewehren und natürliche Hände, Arme, Beine und den eigenen Dickschädel. „The Raid“ - der von Vorschusslorbeeren quasi erdrückt wurde – hat sich seinen Ruf als einer der besten, der effektivsten Action-Kracher des Millenniums durchaus verdient, auch wenn einige Schießereien mehr dem Gesamtkonzept besser getan hätten, anstatt die Dauerschlägereien, die zwar hervorragend choreographiert wurden und so manches Mal in ihrer rohen Intensität in den Sitz drücken, aber durch etwas Abwechslung einen durchaus vorteilhafteren Stand genießen hätten können. Dennoch: Eine Wucht!

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CineKie: CineKie.de

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8.0Ausgezeichnet

[...]“The Raid” ist exakt auf ein spezielles Publikum ausgerichtet, befriedigt dessen Bedürfnisse nahezu perfekt und versucht gar nicht erst, sich bei dem restlichen Publikum anzubiedern. Charakterzeichnung? Fehlanzeige. Story? Nicht der Rede wert. Action? Praktisch ununterbrochen![...]

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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6.0Ganz gut

[...] Vollmundig wird The Raid als bester Actionfilm seit Jahrzehnten vermarktet, sei jetzt schon Kult und überhaupt mit das Beste, was es in dem Genre seit langem gegeben haben soll. Als sinnfreier Actioner mag der Film auch durchaus funktionieren, doch vermag ich das Kultpotential nicht recht auszumachen, denn dafür ist er mit zu vielen Schwächen behaftet. Regisseur und Autor Gareth Evans serviert zweifelsohne routiniertes und stilvoll inszeniertes Adrenalin-Kino, das anfänglich auch gar nicht so tut, als bräuchte es eine Story zur Rechtfertigung des alsbald beginnenden Gemetzels und das ist auch gut so. Die Exposition der einzigen halbwegs relevanten Figur Rama geschieht in den ersten paar Filmminuten mit einigen wenigen prägenden Einstellungen und kann als abgeschlossen betrachtet werden, sobald sich das Einsatzteam auf den Weg zu dem berüchtigten Hochhaus des Warlords Tama macht. Hier folgt dann auch die Einsatzbesprechung, die frappierend an die Instruktionen in einem Videospiel erinnert und kurz umreißt, warum man mit aller gebotenen Härte gegen den Fiesling vorgehen darf und muss. [...]

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MrKatsumi

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Genau so ist es. Einfach Hirn aus und von der guten Bodyaction gut unterhalten lassen!


Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte ist simpel, genauso wie die Charakterzeichnung. Aber auch hier gilt: Wer profunde Charaktere sucht, wird sich eher „Departed“ mit Darstellern ansehen, die entsprechende Charaktere auch gut spielen können. Bleibt die Action und die Spannung. Und die hat es in sich. Das Tempo sowohl der einzelnen Silat-Kampfszenen als auch des ganzen Films haben tatsächlich das Zeug zu einer Aussage wie „hat man so noch nicht gesehen“. Uwais und auch diejenigen seiner Darstellerkollegen, die kein reines Kanonenfutter sind, agieren mit einer unglaublichen Dynamik, Härte und Geschwindigkeit – Dreck, Schweiss und Blut ohne Ende. Das ist auch der Hauptgrund dafür daß der Film so "frisch" wirkt. Mit seinen unglaublich schnellen Kampfszenen, den halsbrecherischen Stunts und der schlichten Authentizität eines "handgemachten" Films ist der Vergleich mit der Wirkung von "Ong Bak" vor knapp zehn Jahren nicht von der Hand zu weisen. Das trifft auf das Aufeinanderfolgen der einzelnen Actionsequenzen noch mehr zu, es gibt sprichwörtlich kaum Zeit zum Luftholen und bei „The Raid“ trifft diese Floskel ausnahmsweise tatsächlich zu. Der Film ist in seinen Gewaltszenen äußerst hart, direkt zu Beginn wird man Zeuge einer Exekution, die unverblümt und sehr realistisch umgesetzt ist. Für Herzkranke und Nervenschwache ist "The Raid" wegen dieser Adrenalin-Schwemme nichts. Für Freunde von harter, handgemachter Kampfkunst-Action dagegen ein Leckerbissen, mit dem sich Silat-Nachwuchs-Star Iko Uwais für weitere Rollen im Schatten eines etwas in die Jahre gekommenen Tony Jaa empfiehlt. Der Mann wird uns definitiv noch viel Freude bereiten.

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JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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7.0Sehenswert

"Es werden keine Gefangenen gemacht".

Zu Befehl. Das Letzte was "The Raid" macht, sind Gefangene. Und da man eine Story nicht erschießen kann, wird die eben auch mal weggelassen. Ja, natürlich gibt es ein Gerüst: Hochhaus, oben wohnt der Böse, von unten kommen die Guten und der Weg ist verdammt lang. Bis Etage 5 nur eingeschissene Junkies ohne Gegenwehr, ab dann bricht die Hölle los.

"Wir haben Besuch. Ihr wisst, was ihr zu tun habt."

Ganz offensichtlich. Ab dem Punkt bietet "The Raid" so einiges, oder besser gesagt nur eins: Mit voller Wucht in die Fresse. Geballer, Geschnetzel und Gekloppe. Kugeln jagen durch die Körper, Knochen werden wie Streichhölzer gebrochen, Klingen schneiden durch den Hackepeter. Das wird stellenweise mit einer Dynamik und Effizienz aufgetischt, dass einem kurz die Spucke wegbleibt. Vereinzelte Sequenzen, immer dann wenn es voll zur Sache geht, zeigen Actionkino in Perfektion. Die Darsteller legen ein Höchstmaß an physischem Einsatz hin, die Kamera fängt das enorm präzise ein, das Tempo ist mörderisch, die Gewalt eigentlich viel zu krass für die FSK, die das Spektakel trotzdem durchwinkt, erstaunlich. Wenn man ausgewählte Stellen bewerten würde, einfach nur großartig, denn dann dreht "The Raid" so unglaublich am Rad, wie es kein US-Actionfilm jemals aufbieten kann. Die Story auf ein Minimum zu reduzieren ist da eigentlich nur logisch, auf die Dauer dann leider doch der Knackpunkt.

Wenn das Tempo mal kurz gedrosselt wird, tritt es gleich negativ zu Tage. Dann schwindet das Interesse rapide, die Figuren gehen einem am Arsch vorbei, die Location nutzt sich schnell ab, so was wie Witz kommt gar nicht erst auf. Man vermisst bei "The Raid" einfach dieses Mindestmaß an anderen Zutaten. Das geht auf jeden Fall klar, wenn man weiß, worauf man sich einlässt. Wie gesagt, wenn hier die Luzi abgeht, dann so richtig und wahnsinnig perfekt getimt. Sagen wir es mal so: Spätestens bei der 3. Sichtung würde man wohl zwischen diesen Sahnestücken vorspulen, um sich nur das reinzuschrauben. Man kann zwischen den Knüppel-Szenen problemlos aufs Klo gehen, ohne irgendwas zu verpassen.

Aber was soll's: Actionfreunde müssen "The Raid" einfach sehen, in seinen Momenten ist das Zucker mit Zuckerguss und Blutsoße. Wer damit nicht viel anfangen kann liegt komplett falsch, aber das dürfte ja kaum überraschen. Sehenswert auf jeden Fall, das ergibt sich aus genialem Adrenalin-Geklöppel und ermüdenden Bindemittel, aber alles in allem recht beeindruckend. Stellenweise...

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>MARVEL<

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@ JackoXL: Ich sehe das ganz ähnlich. Allerdings finde ich auch das der Film im Prinzip keine Abwechslung bietet. Wenn dann die 4te-5te superspektakuläre Prügelsequenz kommt ist das dann doch irgendwie schon etwas langweilig. Zum Ende hin hätte ich mir ein paar Shootouts gewünscht.


JackoXL

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@Marvel: Ja, ist etwas schade, dass sich so ein Spektakel so schnell abnutzt. Trotzdem eine saubere Sache, die eben den Sprung nach ganz oben verpasst.


Julio Sacchi: Das Manifest

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6.0Ganz gut

Hat mich nicht geflasht. Ein Film, der Action nur noch als audiovisuelle Geduldsprobe begreift und trotz natürlich erstklassiger Fights zunehmend langweilt, weil seine Figuren nur Oberfläche sind und die Location nur graue Wände zu bieten hat. Der Endkampf ist so unglaublich lang und gleichförmig, daß er sich eher als Antiklimax eignet. Zwischendurch gibt's dennoch so manch eindrucksvolles inszenatorisches Kabinettstückchen, gerade im Umgang mit Licht und Schatten und plötzlichen Raum- und Ebenenwechseln. Was den Film aber viehisch runterzieht, ist der abartig gestrige 90er-Score von Mike Shinoda, der weder zum Geschehen noch zur Zeit passt und einfach nur sagenhaft einfallslos vor sich hin drischt.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.0Ausgezeichnet

Simpel gestrickter, aber umso schnörkelloserer Martial-Arts-Action-Thriller voll atemberaubender Megachoreographien, brachialer Brutalitäten par excellence, adrenalinpumpender Spannung, einen tollen atmosphärischen Score und menschlichen Kampfmaschinen. Ein grandioser Film für Männer (im Streifen kommen max. 2 Frauen vor) und ein noch größerer Film für dieses Jahr 2012 - Formvollendeter Eastern-Kracher!

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Mr.Film: City of Cinema

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7.0Sehenswert

'Die Story bietet...' -"HALT DIE FRESSE, ICH WILL ACTION UND BLUT!!"
'Ey, ich schreib hier grad einen Kommentar, mach gefälligst deinen Capslock aus! Also die Story...' -"GIBT MIR ACTION!"
'Mensch, mensch, mensch, immer diese Typen die sich daran ergötzen wenn andere auf's Maul bekommen. Ich kann sowas ja einfach nicht anschauen, ich brauche ja immer etwas philosophisches und tiefgründiges, das bietet "The Raid" eben einfach nicht. Ich meine, worum geht's denn da? Die hauen sich, und erschießen sich, und erstechen sich und verstümmeln sich, und...' -"UND TÖTEN SICH! WUHU!"
'Man, ich hab dich doch grade raus geschickt!' - "ACTION!"
'Naja, wo war ich? Genau, ich wollte gerade mit den Protagonisten weitermachen. Die Charakterzeichnungen sind...' - "BLUTIG! WUHU!"
'Ähh...naja, wo er recht hat, hat er recht...jetzt hat er mich aber total durcheinander gebracht, ich hatte mir doch einen so schönen Plan zurechtgelegt wie ich diesen Film analysiere. Naja, machen wir mit der Story weiter. Sie war...ja sie war, und man kann es einfach nicht anders sagen...' - "BLUTIG! WUHU!"
'Du weisst schon das man sich in Kritiken nicht wiederholen sollte? Auf jeden Fall bietet "The Raid" grade mal...' -"..."
'Wie, jetzt kommt nichts? Aber ich bin jetzt eh raus, so kann man ja nicht arbeiten, mach du mal.' -"Na endlich. "The Raid" besteht aus gar nichts anderem als Action (und dem ein oder anderem dämlichen Dialog), und das könnte für einen Actioner ja wohl kaum perfekter sein. Die knapp 100 Minuten verfliegen nach kleinen Startschwierigkeiten wie im Fluge. Tschuldigung, wie im Blutrausch. Es gibt 'ne Menge Martial Arts, Rumgeballere und Macheten. Alles ist irgendwie dabei, und doch fehlt etwas. Es fehlt ein Typ der Marke 'John McClane', ein Held den man wirklich anfeuert bei dem was er tut. Aber was soll's, "The Raid" verspricht das was die Beschreibung verspricht: ACTION!"

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Lars Wolf

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lach... geil ...


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.5Ganz gut

Routiniert und teilweise rasant ist The Raid zweifelsfrei. Die Silat-Fights sind oft beeindruckend choreographiert und in ihrer Brutalität gemessen an westlichen Filmen durchaus über dem Durchschnitt. Trotzdem ertappte ich mich mehrfach dabei, gerade in der zweiten Hälfte, dass ich mir wünschte das endlose Patt-Patt-Patsch der Kämpfe ginge schneller vorbei, denn die Story lahmt trotz Daueraction ganz gewaltig und so sehr ich die sportliche Leistung der Akteure auch achte, so wenig vermag es diese Art von Gekämpfe mich ohne interessante Charaktere auf Dauer zu fesseln.

Und genau dort hapert es, denn dem walisischen Regisseur Gareth Evans ist zwar die Faszination für indonesisches Martial Arts anzumerken, aber für Figuren und Handlung interessiert er sich herzlich wenig. Wo man einem Bruce Willis oder Statham gerne dabei zusieht, wie sie die Gegner phantasievoll im doppeldutzend abservieren, bleiben die Hauptfiguren hier blass und kaum unterscheidbar. Lediglich die unterschiedliche Barttracht lässt erkennen wie gut oder böse eine Figur ist.

Und genau genommen sind die Kampfszene zwar gut gemacht, aber jetzt auch kein optischer Orgasmus. Wer nicht zum ersten Mal einen Martial Arts-Film sieht, entdeckt hier wenig neues, denn weder optisch noch konzeptionell gibt es hier echte Highlights zu vermelden. Optische Rafinesse und grandiose Einzelstunts weichen der schieren Masse und Zeit - aber ein Kampf wird nicht zwingend spannender, nur weil er fünf Minuten geht - wenn einen keine der teilnehmenden Parteien wirklich interessiert.

Was bleibt ist ein hibbelig gefilmter und bisweilen etwas zu kleinteilig geschnittener, weitgehend überraschungsfreier, im Grunde aber ganz gelungener Dauerklopper. Dessen Pathos und Humorlosigkeit strengt angesichts der doofen Story mitunter etwas an, Genrefans dürften aber mit viel handgemachtem Schlagobers versöhnt werden.

Für das Sequel darf dann aber gerne ein Drehbuch geschrieben werden, dass länger ist als 3 Seiten. Und vielleicht ein paar Schauspieler engagieren, die nicht nur gut hinlangen können, sondern irgendeine Form von Charisma mitbringen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Oberlaender

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Freuen wir uns schon Mal auf das US-Remake! :-) Ich wäre für Statham als Hauptdarsteller und eine Drehbuchüberarbeitung wäre auch ganz nett.


primatemike

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Statham ist Bruce Willis für B-Movies...


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

[...] „The Raid“ ist kompromissloses Geballer bis die Munition alle ist, und dann kompromisslose Kampfkunst bis zum Gnadenstoß, dargeboten in einer einzigen Bruchbude. Die dahingeklatschte Rahmenhandlung kann man getrost abwinken. Musikalisch reicht das Spektrum von Tönen aus dem Nachtclub um die Ecke bis zu atmosphärischen Electro-Sounds. Hier hatte Mike Shinoda von Linkin Park maßgeblich seine Finger im Spiel und ist in erster Linie für den netten Abspannsong, gesungen von Deftones-Frontmann Chino Moreno, zu loben. Kameraführung und Schnitt bewegen sich in den Kampfszenen gerade noch im Bereich der problemlosen Aufnahmefähigkeit. Wo liegt aber der gefeierte Knüller in „The Raid“? Natürlich sind es die grandiosen Choreografien, die, verbunden mit beeindruckend authentischen Splatter-Effekten, eine explosive Wirkung entfalten. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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7.0Sehenswert

[...] Ist der Prolog erst mal vorüber prasselt die Action nur so auf einen ein. Gefühlt Millionenfach schwirren die Projektile durch die Luft, reißen Löcher in den Beton und ins Fleisch, an eine ruhige Atmung ist da nicht mehr zu denken. Danach geht es dann mit Messern, Macheten, Händen und Füßen weiter. "The Raid" ist in seinen besten Momenten kein Film, sondern ein Rausch, der demonstrativ zeigt, wie einfach und wirkungsvoll Action sein kann. Das der Film dabei erzählerisch wie dramaturgisch eher matt ist, stört wenig, solange man von "The Raid" nicht mehr erwartet als einen atemlosen, pulsierenden Actioner, der vollgestopft ist mit wahnwitzigen, aber immer irgendwie realistisch wirkenden Kampfszenen, sowie blutiger Gewalt, jeder Menge blutiger Gewalt. Bei einigen Szenen zog sich bei mir alles zusammen. "The Raid" ist quasi ein Traumfilm für jeden Chiropraktiker. Gareth Evans Film hatte für mich nur ein Problem: die Charaktere. Nein, ich schwafel jetzt nicht von mangelnder Figurenzeichnung, mir ging es nur so, dass es mir ziemlich schnuppe war, wer hier überlebt und wer hier aufgeschlitzt, zerdreht oder erschossen wird. Kurz: Mir fehlte die Empathie. Aber diese Schwäche ist verschmerzbar, denn wenn sich die dezimierten Good Guys durch die verranzten Flure kämpfen und schleichen entfaltet "The Raid" eine simple, düstere, dreckige sowie brutale Sogwirkung, die so schon lange kein Actionfilm mehr hatte. "The Expendables"? Wer waren noch gleich "The Expendables"? [...]

Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Kalleyeti

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Oh scheiße ! Ich hab gerade mal nachgeschaut bei " Die Drei Muscheln" und hier bei "Moviepilot " . Und Stu - Ich entschuldige mich in aller form bei Dir . Habe dich da irgendwie verwechselt . Die Vernichtenen bewertungen über die ganzen Actionfilme sind nicht von dir !!Hab da irgenwie alles durcheinander gebracht . Also nochmal : ENTSCHULDIGUNG !!!!!!!!!


stuforcedyou

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Wie gesagt: Süß :)


projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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8.0Ausgezeichnet

Unglaublich klug und dennoch simpel dramatisierte Körper-Action mit hervorragendem Gefühl für Rhythmus, Details und Stimmung. So brillant und zugleich echt wird selten gekloppt.
Eine Spezialeinheit der Polizei nimmt ein Gebäude ein, in dem sich über unzählige Etagen ein Verbrechersyndikat einquartiert hat. Soviel zur Handlung. Von Anfang an... (ganze Kritik auf 2501)

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Tobias Martin: BR Tobias Martin: BR

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2.0Ärgerlich

Im Vergleich zu den Vorbildern ist hier die Brutalität Selbstzweck, was den Film zu einem gewaltverherrlichenden Machwerk degradiert.

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Heisenberg76

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2 von 10 Punkten für diesen Top-Actionfilm ??


danron

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Das kommt eben von den verkürzten Zitaten bei moviepilot. Ich habe mir die ganze Kritik durchgelesen und finde der BR hat absolut recht: Die Gewalt ist sinnloser Selbstzweck, und genau das ist per DefinitionGewaltverherrlichung. Wenn der Autor schreibt, dass der Film im Vergleich zu Tarantino-Filmen "leer", "banal" und "langweilig" ist und jeder "Ego-Shooter ist spannender und aufregender" sei trifft das die Sache recht gut. "The Raid" mit einem Genre-Klassiker wie "Stirb Langsam"zu vergleichen ist schon eine Frechheit...


evants.com: eventsandtrends.com

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8.0Ausgezeichnet

Ein kurzer Prolog – und schon ist man mittendrin im Spektakel. „The Raid“ lässt kaum Luft zum Atmen, hier sind Action, Action und nochmal Action angesagt. Erst wird geballert, dann mit Messern und Fäusten gekämpft. In bester Martial-Arts-Manier werden hier stark choreografierte Kämpfe dargeboten, die durch Bilder der dynamischen Kamera noch unterstützt werden. Der Film wurde kühl in Szene gesetzt; die klaustrophobischen Kulissen tragen zur drückenden Stimmung bei. Die Story ist bei so einem Actionkracher natürlich überschaubar, aber nach dieser fragt bei dem Gewaltfeuerwerk ohnehin niemand.

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Edward Nigma: CinemaForever

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6.5Ganz gut

"This is the thing. This is the pulse. This is what I do."

Dass Filme aus Indonesien auch im Ausland die Kinokassen klingeln lassen, gehört eher zur Seltenheit und aus dem Stegreif wüsste wohl kaum die Hälfte der Kinozuschauer, wo besagtes Land liegt. Umso erstaunlicher also, dass mit „The Raid“ ein waschechter Internet-Hype um einen indonesischen Film ausgebrochen ist, der schon seit Monaten in Internet-Foren rund um den Globus zelebriert wird. Für Regie und Drehbuch zeichnet jedoch kein gebürtiger Indonesier verantwortlich, sondern der geborene Waliser Gareth Evans („Merantau“), der bereits seit einigen Jahren in Indonesien lebt. Regisseur Gareth Evans scheint „The Raid“ bewusst auf ein westliches Publikum zugeschnitten zu haben, denn dieser ist ungewohnt gradlinig und schnörkellos erzählt und wirkt wie ein brutaler Mischmasch aus „S.W.A.T. – Die Spezialeinheit” und „Ong-Bak“. Damit gelingt es Gareth Evans wie keinem Zweiten den Spagat zwischen asiatischer Kampfkunst-Raffinesse und westlicher Action-Kino-Tradition zu schlagen.

Jakarta, Hauptstadt Indonesiens: Arbeitslosigkeit, Gewalt und Revierkämpfe zwischen rivalisierenden Banden gehören hier zur Tagesordnung. Die Fäden in der Stadt zieht Gangsterboss Tama Riyadi (Ray Sahetapy), der mit seinem Gefolge ein altes Hochhaus im Herzen der Stadt besetzt hält. Doch damit soll jetzt Schluss sein, denn ein 20-Mann starkes Einsatzteam unter der Leitung von Sergeant Jaka (Joe Taslim) soll den heimlichen Herrscher der Stadt ein für alle Mal unschädlich machen. Ein schwieriges Unterfangen, denn Riyadis Gefolgsleuten sind bis an die Zähne bewaffnet und warten nur darauf ein paar Polizisten kaltblütig umzulegen…

Die Plot-Idee ist so simpel wie genial: Zwanzig gut ausgebildete Sondereinsatzkräfte der Polizei stürmen ein Hochhaus, in dem es von Gangstern, Drogendealern und anderem Gesindel nur so wimmelt, und müssen sich ihren Weg bis zum Oberbösewicht freikämpfen. Fast könnte man meinen, man befände sich in einem Computerspiel, denn ähnlich wie in einem solchen müssen sich die Protagonisten von Ebene zu Ebene kämpfen, wobei der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich zunimmt, bis es dann zur totalen Eskalation kommt. Dabei stoßen die Einsatzkräfte hinter jeder Ecke auf neue schwer bewaffnete Gangster, die das Hochhaus scheinbar im Überfluss zu beherbergen scheint. So muss erst Gegnerwelle nach Gegnerwelle erledigt werden, bis man endlich auf einen der „Endgegner“ trifft. Diese warten am Ende eines jeden Abschnitts auf die verbliebenen Polizisten, und vermögen mit bloßer Faust oder einer Machete mehr Schaden anzurichten, als all die kleinen Handlanger zuvor.

„The Raid“ ist klar erkennbar in einzelne Etappen gegliedert. Während man anfangs noch mit den Polizisten durch die Gänge schleicht und die Gegner lautlos ausschaltet, bricht schon bald das absolute Chaos herein. Zu einem wummernden Electro-Soundtrack fliegen Messer, Fäuste und Kugeln durch die Luft und durchbohren dabei spielend Wände, Decken und die Zimmerböden. Fast im Sekundentakt erwischt es dabei Gangster und Polizisten gleichermaßen, denn sicher ist man in diesem Hochhaus nirgendwo. Durch die gekonnte Kameraführung, die immer mitten im Geschehen bleibt, fühlt sich der Zuschauer bald als Teil dieser gesichtslosen Sondereinsatztruppe. Bezugspersonen gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine, da sämtliche Akteure in ihren Kampfmonturen kaum voneinander zu unterscheiden sind. Durch die schnellen Schnitte und den unaufhörlichen Beschuss verliert man dann und wann in den engen, dunklen Fluren schon mal den Überblick und fühlt sich dabei ähnlich überfordert und orientierungslos wie die Einsatzkräfte selbst. Eine Kinoerfahrung, die in Sachen Intensität ihres Gleichen sucht.

Sobald aber die Masken fallen und einzelne Charaktere aus dem Schatten der deutlich dezimierten Gruppe heraustreten, verliert der Film leider merklich an Fahrt. Aufgrund von Munitionsmangel schießen sich die Protagonisten nicht mehr den Weg frei, sondern prügeln und treten sich von nun an in perfekt choreografierten Kampfszenen von einem Raum in den nächsten. So atemberaubend das auch die ersten Minuten erscheinen mag, so ermattend gestaltet sich diese Prügelorgie nach einiger Zeit, denn „The Raid“ gewährt dem Zuschauer kaum einen Moment der Ruhe. Und wenn doch, dann nur um den belanglosen Plot um ein ungleiches Brüderpaar voranzutreiben. Auch der anfängliche Realismus muss mit fortschreitender Handlung weichen, denn spätestens wenn die Polizisten beschließen, trotz teilweise schwerer Verletzungen und akuter Munitionsknappheit ihre Mission im Chuck-Norris-Style zu Ende zu bringen und nicht schnellstmöglich den gesicherten Rückzug anzutreten, hat das Ganze rein gar nichts mehr mit echter Polizeiarbeit zu tun.

Fazit: Solides Action-Kino aus Indonesien, das leider zu schnell all seine Trümpfe verschießt. Der gelungene Auftakt macht „The Raid“ trotzdem zu einem Kinoerlebnis, das nicht nur für Martial-Arts-Fans interessant sein dürfte.

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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6.5Ganz gut

Dass der Film ungekürzt in seiner Originallänge (ab 18) freigegeben wurde, deutet an, dass der Film um einiges vielschichtiger ist als das Gros eindimensionaler Gewaltfilme.

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goodspeed: ANIch

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7.5Sehenswert

Wo "The Expendables" einem ausgestorbenen (einfacheren) Zeitgeist frönte, steht "The Raid" mit einem Bein in der Gegenwart. Ein brachialer Spaßgarant mit zeitgemäßem Gespür für sein Actiongenre. Keine hohe Kunst, aber hoher Unterhaltungsfaktor ohne dabei auf den Geduldsfaden zu treten.

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Zum Film gibts bereits einige sehr nett klingende Criticlines à la „Lässt die Expendables wie die 12 Geschworenen aussehen!", "Bei vielen Actionfilmen wird einem am Eingang die 3D-Brille gereicht. Bei The Raid sollten es Defibrilatoren sein." oder "Erinnerst du dich an dein erstes Mal mit Hard Boiled? Die Hard? The Raid!" Von diesen Worten und dem einfach nur wunderschön-archaischen Trailer angestachelt, wurden meine Erwartungen entsprechend geschürt - und der Film sollte über weite Strecken diesen auch gerecht werden. Fast.

Einerseits bietet "The Raid" erstklassige Martial Arts-Kämpfe, andererseits angenehm altmodische Action. Silat, so die Kampfkunst die Hauptdarsteller Iko Uwais vollführt, ist Tanz- und Kampfkunst gleichermaßen. Wie er seine Bewegungen der Situation anpasst, besitzt was von Jackie Chan, nur mit der Schnelligkeit eines Tony Jaa und der Brutalität der frühen 80er-Actionfilme. Aber wie besonders Jaas Filme immer wieder aufs Neue belegen , hilft auch der beste Kampfsportler nicht über ein Storyvakuum hinweg. Und hier kommt Regisseur Gareth Evans ins Spiel. Er bildet sich nicht ein, mit "The Raid" hohe Kunst zu manifestieren, aber er weiß um die Notwendigkeit einer grundlegenden Dramaturgie und Handlungsstringenz. Kurzum, er weiß, dass sich John McClane nicht dadurch auszeichnet, dass er am Ende als einziger aufrecht das Gebäude verlässt. Regisseur Evans beschränkt seine Schauplatz auf ein runtergekommenes Hochhaus weil er räumlich limitierte Actionfilme wie "Assault" oder "Die Hard" verehrt. Und das führt zur wortwörtlichen Implosion seines eigenen Schauplatzes!

Das "The Raid" produktionstechnisch weder mit alten Klassikern noch mit neuen Actionfilmen der Marke "The Expendables" mithalten kann, versteht sich von selbst. Was man ihm aber erstaunlicherweise kaum ansieht. Seine Mittel waren begrenzt, was ihn nicht daran hindert, nicht nur die Härte eines John Woo zu zitieren, sondern auch seinem ästhetischen Vorbild zu folgen. John Woo, John McTiernan und nicht zuletzt die berühmte Lobbyszene der Wachowskis aus "Matrix" standen Pate. Der Film kann genaugenommen als eine 100 Minuten Verfilmung dieser einen Sequenz angesehen werden - eine Assoziation, die vom Soundtrack aus der Hand des Linkin Park-Musikers Mike Shinoda und Daft Punk-Kooperateurs Joseph Trapanese zusätzlich unterstützt wird. "The Raid" kennt seine Vorbilder genau und baut sich aus deren Versatzstücken eine eigene Welt auf. Wo der Film jedoch scheitert ist seine finale Auflösung. Die Endkämpfe lassen die Ironie vermissen, verkommen zu einem langatmigen und endlos choreografierten Brei aus sich wiederholenden Schlägen. Als Zuschauer ist man dem Film ohnehin voraus, denn so gewitzt "The Raid" teilweise mit seinen Kampfszenen spielt, so konservativ bleibt er als Actionfilm nach alter Schule. Ähnlich wie so manche Haudegen aus den 80ern lässt sich der Film dazu hinreissen, am Ende zu einer hohlen, selbstgerechten Klopperei zu verkommen. Dies kostet Punkte, aber kann durch die eine letzte Szene - wo die bereits angekündigte Trilogie vorweggenommen wird - wieder etwas aufgefangen werden. Doch der fade Beigeschmack bleibt.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Andrew O'Hehir: Salon.com Andrew O'Hehir: Salon.com

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9.0Herausragend

The Raid liefert einige der besten Martial-Arts-Choreographien der letzten Jahre und eine elektrisierende, klaustrophobische Atmosphäre, die dich wie ausgewrungen und mit surrendem Kopf aus dem Kino entlässt.

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Scott Bowles: USA Today

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8.5Ausgezeichnet

Sich nicht für seine Brutalität entschuldend und unbelastet von zuviel Handlung ist The Raid der Turbolader unter den diesjährigen Actionfilmen.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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6.5Ganz gut

Ich wünschte mir, Gareth Evans wär ein besserer Geschichtenerzähler. Wenn er nicht gerade tollwütige Gewalt in visuellen Rock & Roll übersetzt, zerschreddert The Raid die erzählerische Geschlossenheit in Schnipsel.

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Joe Neumaier: New York Daily News Joe Neumaier: New York Daily News

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6.0Ganz gut

Die Spezialeffekte hier sind drahtige Martial-Artisten, die ihren Weg von Kampf zu Kampf grunzen. The Raid ist erschöpfend aber auch belebend.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Wortwörtlich pausenlose und pausenlos brutale Schieß-, Stech- und dann auch Prügelorgie.

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Kommentare (367) — Film: The Raid


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Maniac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sooooooo, es ist vollbracht. Nun habe also auch ich mir den so hoch geprisenen Action-Streifen "The Raid" zu Gemüte geführt. Und mein Urteil lautet: Toller Kracher !
Ja warum eigentlich erst jetzt ? Das liegt eigentlich nur dadran das ich kein grosser Fan des Martial-Arts/Eastern-Genre bin. Irgendwie habe ich diesen Film immer vor mir her geschoben. Die tollen Bewertungen und einige Ratschläge von MP-Freunden konnten mich nun endlich dazu bringen, diesen Film zu sichten. Hier nochmal ein Dank an alle Beteiligten denn es hat sich gelohnt. "The Raid" hat mir überaus viel Freude bereitet.
Völlig ohne Erwartungen an diesen Film wurde ich schon in den ersten 20 Minuten davon überzeugt, das meine Befürchtungen völlig unbegründet waren. Dachte ich doch eher an Streifen wie IP-Man, Ong Bak oder auch Fearless. Doch weit gefehlt. The Raid ist völlig anders. Es beginnt alles mit einem Salben-Hagel ohne Atempause. Hier ist anfangs die Luft so bleihaltig wie ein Stahlträger. Action der Extra-Klasse. Lasst der Film anfangs noch auf die Fights warten, bekommt man dann gegen Mitte des Films reichlich davon geboten. Diese Nahkämpfe sind so dermassen heftig und einfallsreich inszeniert, das mir oftmals die Spucke weg blieb. Anfangs mit einigen Start-Schwierigkeiten, boxt, kickt und schiesst sich der Cast Stück für Stück immer besser ins Geschehen rein und erreicht nach holprigen Beginn schnell Höchstleistung. Mein grosses Lob gilt besonders dem Aufbau dieser Handlung. Mit einem sauberen Aufbau des Spannungsbogens schafft die Regie hier eine perfekte Grundlage für das was noch folgen soll und schliesslich auch folgt. Nämlich ein Action-Feuerwerk wie man es nicht all zu oft zu sehen bekommt. Klasse fand ich auch das die Fights nicht in massloser Übertreibung enden. Ein Jackie Chan, der eine 10Meter hohe Mauer hoch läuft, sucht man hier nämlich vergebens. Die Kämpfe sind äusserst real dargestellt, was dem Film bei mir einen Bonus-Punkt einbringt. Zudem hat der Showdown dann auch noch einige Wendungen auf Lager.
Alles in allem hatte ich mit diesen Action-Kracher jede Menge Spass und Teil 2. ist in naher Zukunft absolute Pflicht. Thanks !

bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

wertikaner

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Dann setz ich denn auch mal bei mir auf die Liste!


Maniac

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@wertikaner Ich denke du machst da nichts falsch, ich hatte absolut keine Erwartung und bin nun überglücklich den gesichtet zu haben. The Raid rockt !


Splashy

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Bewertung6.5Ganz gut

Erstsichtung: 16.08.2014
Vorhersage: 6,5 --> Bewertung 6,5

Minimalistische Story, aber dafür jede Menge beinharte, knochenbrechende Action.
Die Fights sind zwar recht ansprechend, wirken oft aber ziemlich nach Choreographie inszeniert abgespult.

... ich bin ja mal auf Teil 2 gespannt!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Laserdance

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Na ja ohne Choreographie hätte es Tote gegeben :-)
Auch wenn Schläge angedeute waren. So ein überschlag. Wenn da jemand auf die Tischkante knallt. Nicht auszudenken.

Ich glaube viele übersehen was für Arbeit in so einem Film steckt.


Foso

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Bewertung6.0Ganz gut

Bin eigentlich für Actionfilme zu begeistern, es sind teils auch coole Kampfeinlagen dabei, aber 2:20 Stunden nur Prügelei ohne Handlung fand ich persönlich irgendwie sehr ermüdend.

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Gungrave

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welche 2:20 Stunden??
Der Film läuft 1 Stunde 40min!!!
Verwechselst du es womöglich mit dem ätzend langweiligen, zweiten Teil?
Wobei.. der zeigt eigentlich wie scheiße zweieinhalb Stunden MIT Handlung können.
Der Erstling hier ist einfach grandios!


joachim.reinhardt.16

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Bewertung2.5Ärgerlich

Komplett spannungsfreie und nervtötende Dauerprügel-und Ballerorgie, äußerst dürftiger Plot und die Kampfszenen sind noch nicht mal sonderlich originell inszeniert. Action Kino zum Abgewöhnen.

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kirill.ermisch

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Handlung: Keine Ahnung!
Schauspielerische Leistung: Kann man nicht bewerten, da nicht vorhanden bzw. nicht nötig!
Action: BADABOOOOOM BADABAAAAAAAANNNNGGGG!!!!

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Quan

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Bewertung9.5Herausragend

Da bekommt man ein von einem Bekannten gesagt, "schau dir the Raid an, der geht ab"... ich bin total geflashed!

Eine simple Story genommen und die mit brutalen, aber absolut überzeugenden und sehr gut einstudierten Kampfszenen überhäuft. Gute Kameraführung, charesmatische Hauptdarsteller und ein paar nette "Aha-Effekte", machen den Film zu einem sehr unterhaltsamen Action-Ereignis.

Natürlich nicht jedermanns Geschmack, aber ich freue mich schon auf den 2. Teil!

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Gabster

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Bewertung7.5Sehenswert

THE RAID gibt auf die Fresse. Jedem. Oft. Mit Schmackes. Einfach weils geil ist. In Puncto kompromissloser Action, die sauber inszeniert ist und aussieht wie ein einziger visueller Orgasmus macht THE RAID alles perfekt. Dafür ist die Story dann aber auch recht zügig auf einen Bierdeckel zu bringen: Ein Sonderkommando der Polizei soll ein von einem gefürchteten Gangster kontrolliertes Hochhaus stürmen, besagten Gangster festnehmen und dabei hier und da wem Manieren beibringen. Aber die Gangster scheinen schon auf sie gewartet zu haben und dreschen volles Rohr zurück. Im Kern der Geschichte stehen dann zwei Brüder, die zusammen versuchen aus diesem Irrenhaus wieder rauszukommen. Ach ja und einen Nebenstrang hab ich noch vergessen zu erwähnen: Es gibt jede Menge Blut.
Stilistisch ist THE RAID allererste Sahne und wirkt in seinen ganz grandiosen Momenten so als hätte jemand zu Scorsese gesagt: "Bro, nächsten Film machste mal kürzer als drei Stunden und ohne Voice Over." Neben fliegenden Fäusten, Messern und Gewehrkugeln streut THE RAID auch noch menschliche Schicksale und emotionale Spannungsmomente ein, die uns aber genauso speedy um die Ohren geschossen werden wie die Maschinengewehrsalven. Macht aber dick Laune. Und wenn ganz Peckinpahmäßig die Zeit grade immer so dosiert wird, wies gut aussieht, zwischen ultraschnellen Schnitten, langen Fahrten oder übermäßigen Zeitlupen hin und her gewechselt wird, sieht das alles noch eine Spur pfätter aus.
Natürlich sei jedem, dem es nicht reicht, dass 100 Minuten lang sich jede Menge Leute jede Menge oft in den Arsch treten und/oder austesten, wie staibl ihre Knochen sind, geraten, er soll diesen Film auf keinen Fall ansehen. Seht euch nicht mal das Cover an, lest am besten nicht mal diesen Kommentar weiter, vergesst einfach, dass es diesen Film gibt. THE RAID ist nämlich "nur" ein Sammelsorium perfekt choreografierter Actionszenen, unbarmherziger Gewalt mit hohem Body Count und viel Eastern-Gestöhne und Eastern-Pathos. Ich hab an so was durchaus meinem Spaß, versteh aber jeden, der sich dabei nur noch fassungslos an den Kopf packt. THE RAID 2 wird auf jeden Fall geguckt, wenn da auch nur halb so viel Wumms hinter steckt wie hier, dann kann ich den jetzt schon abfeiern.

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Gabster

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Oh ja, das musst du ;)


Troublemaker69

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Und schon vorgemerkt ;)


Popelspecht

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Bewertung6.0Ganz gut

Action und Gewalt pur. Das war aber auch schon alles. Klar, dass man dafür auch noch den Handlungsrahmen "Hochhaus" klauen muss (bei "Dredd", derzeit noch in der Produktion). Aber gut, für Action und Gewalt ziehen wir uns solchen Müll rein, und dieser Haufen Müll hat was!

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Laserdance

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Wobei Dredd von The Raid klaut.


Molle

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Bewertung9.0Herausragend

Hatte vorher wirklich keine großen Erwartungen. Den guten Kritiken stand meine kleine Abneigung gegenüber den östlichen Martial-Arts Film entgegen. Dabei bin ich dem asiatischen Kino wahrlich nicht abgeneigt (siehe Oldboy, Attack the Gas Station, etc.). Aber zurück zu The Raid.

Der Film fackelt nicht lang, es geht quasi gleich mit der SWAT-Fahrt zum Hochhaus los und schon früh merkt man: der Film hat kein Bock auf Kompromisse. Bereits nach 5 Minuten hat man innerhalb von 30 Sekunden zwei sehr interessante Momente mitgemacht. a) man belächelt Oberboss Tama samt Nudelschüssel und fettigen Unterhemd in seiner Vorstellungssequenz und b) erschreckt sich fast wie kompromisslos er und der Film mal eben 4 Menschen hinrichten, den letzten auf seine ganz charmante Art.

Spätestens wenn es für die Einheit im Hochaus ernst wird, presst einem die Spannung ins heimische Sofa. Selten hat es ein Film geschafft die Jäger derart zu den Gejagten zu machen, dass man dachte: Fuck, das sieht wirklich übel aus. Während die Waffengewechte nur das Warmmachen sind, bilden die engen Flurfights mit Händen und spitzen Gegenständen das eigentliche Highlight. Kamera, Choreographie, Intensität - da stimmt fast alles. Minuspunkte gibt es von mir für den vermeintlichen Oberboss Mad Dog. Der Kampf gegen Gruppenführer Jaka war toll, gerade dieses "Kraft gegen Technik" messen gefällt mir in jedem Film. Dann aber (SPOILER) nochmal Mad Dog im Endkampf zu wählen: da wäre mehr drin gewesen. (ENDE SPOILER).

Storytechnisch ist der Film natürlich kein Oscar-Anwärter, aber das will der Film einem auch gar nicht weiß machen. Andererseits macht er sich aber schon ein wenig Gedanken - zum Beispiel warum Rama nicht einfach mal die Wäsche wechselt und ergo völlig Undercover im Hochaus spazieren könnte oder warum sein Bruder das macht, was er macht. Hier gelingt es dem Film Argumente zu liefern, die mir völlig reichen.

Wenn ich bei einem Film zusammenzucken muss (was selten vorkommt), dann ist das schon aller Ehren wert. Geiler Streifen. Bin morgen Abend auf den zweiten Streich gespannt.

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JohnnyDalton

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich hab nach etwa der Hälfte ausgemacht.
Hat mich Null gepackt. Vlt. versuch ichs irgendwann nochmal...

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J-S-S

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Bewertung5.5Geht so

Nachdem mir damals der Trailer des Films gut gefallen hat, ich aber bisher nie in Versuchung kam, hat mich das Erscheinen des zweiten Teils nun doch dazu veranlasst ihm mal eine Chance zu geben.

Ich bin ein Fan von Actionfilmen generell und auch Eastern, Martial Arts usw. werden sich gerne mal einverleibt.
Wenn man hier jedoch etwas anderes als jenes, nämlich brutale, hemmungslose, gewaltige, blutige, rohe und actiongeladene Fights erwartet, wird man enttäuscht.
Die Story ist dünn wie ein Magermodell und trotz der aneinandergereihten bombastischen Prügeleien, die wirklich überzeugen können, konnte ich mich stellenweise der Langeweile nicht entziehen.

Man sollte hier definitiv mit einer sehr niedrigen Erwartungshaltung, in Sachen Story aufwarten, dann macht er sicher mehr Spaß.
Insgesamt fühle ich mich doch im Mittelmaß zurück gelassen, denn professionelles Gekämpfe trifft auf plumpen Rest.

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rubelzar

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Bewertung6.5Ganz gut

My 2 cents:

vielleicht ist er bei mir an Hype gescheitert und gewinnt bei der zweiten Sichtung.
Aber leider war da viel zu viel unnötiges Füllmaterial. Die ersten 30 Minuten hätten ohne weiteres auch weggelassen werden können.
Das die Schurken Böse sind, ist schon nach der ersten Darstellung klar. Es braucht nicht 100 Beweise, dass sie es wirklich sind.

Die Martials Arts Einlagen sind natürlich heftig und absolut sehenswert, dafür aber die normalen Actionszenen eher weniger.

Dem Film hätte ein um 20-30 min kürzere Laufzeit deutlich besser getan.

Bester Moment:
Der "Bossfight" war schon vom feinsten.

Nuff Said!

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jacker

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Da ich dir ja letztens gar nicht geantwortet hab nun hier:
Ich fand ja das, was du als "Füllszenen" betrachstest auch total genial, weil der Film so unfassbar atmosphärisch ist! Die Kamera und Score sind so gut, ich empfinde den fast als Action-Kunstfilm. Vom zweiten erwarte aich da noch viel mehr ^^


TheNumber

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Bewertung9.0Herausragend

The Raid ist ein harter Actionfilm, der auch zu 95 % nur Action zeigt. Die Geschichte ist eher tertiär, der Film funktioniert einwandfrei nur durch seine brutalen und überragend choreographierten Kampfszenen; die machen einfach Spaß beim Zuschauen und haben aber auch Impact, sodass man auch mal zusammenzuckt. Wer auf Martial Arts steht, sollte das auf keinen Fall verpassen.

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FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Waliser inszeniert einen indonesischen Actionfilm. Die Story ist total hanebüchen, die Twists sehr gezwungen und Dialoge, sowie darstellerische Leistungen gehören auch nicht zur obersten Klasse. Charaktertiefe? Fehlanzeige.
Aber seien wir mal ehrlich, scheiß drauf. "The Raid" ist so knüppelhart und kompromisslos, wie es kein Actionfilm der letzten Jahre war. Unfassbar ideenreiche und brutal choreographierte Kampfszenen, mal mit Waffe, mal ohne, aber immer blutig und einfach "krass". Hier werden tatsächlich keine Gefangenen gemacht, die Leichen stapeln sich im Laufe der atemlosen 90 Minuten, bis hin zum finalen Fight, der dann doch ein wenig zu lang gezogen ist. Aber wie über den schwachen Plot, kann man locker hinweg sehen, ist das Geplänkel davor so on point und radikal inszeniert und einfach nur perfektes Actionkino. Wer braucht große Roboter und CGI-Effekte, wenn die handgemachte Action doch nach wie vor die beste ist. Wie viele Knochen während der Dreharbeiten gebrochen sind, kann man vermutlich nicht zählen, aber für dieses Endergebnis hat es sich gelohnt.
Teil 2? Wir sehen uns morgen im Kino.

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Curryman1312

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"The Raid" ist so knüppelhart und kompromisslos, wie es kein Actionfilm der letzten Jahre war. Unfassbar ideenreiche und brutal choreographierte Kampfszenen, mal mit Waffe, mal ohne, aber immer blutig und einfach "krass".

Wenns dir nur darauf ankommt (ging mir genauso), dann müsste der zweiter eigentlich zehn Punkte bekommen, deswegen viel Spaß im Kino :)


FilmFan92

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Haha, davon geh ich doch mal aus :)
Dank dir!^^


quastenflosser

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein genialer Actionfilm.
Keine Minute langweilig, keine Minute zu lang und keine zu kurz. Die Kämpfe sind so detailverliebt choreographiert das einem ab und die Luft weg bleibt. Atmosphärisch super und die 'Schauspieler' liefern hier auch ihr bestmögliches ab. Einzige Abzüge kann man bei der Story machen aber wer denkt bei so einem Film schon über Hintergründe nach.
Für Action Fans und Chackie Chan verehrer auf jeden fall ein Muss, für Pazifisten eher nicht so geeignet.

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Sterkelberg

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Grundstory ist schnell erklärt: 20 Polizisten stürmen ein Haus, welches das Hauptquartier einer kriminellen Band ist. Von dort an besteht der Film nur noch aus Asiaten die sich stilvoll zu Brei schlagen und ein bisschen "Scheinstory" für zwischendurch."The Raid" ist genau das was er sein will. Ein inszenatorisch guter Martial Arts Actionfilm der zu keinem Punkt langweilig wird und bis zum Schluss Laune macht. Die Choreographien sind auf extrem hohem Niveau, allerdings haben mir die einzelnen Schläge persönlich zu wenig Impact. Die Charaktere stecken gefühlt um die 150 Schläge ins Gesicht locker weg und kämpfen feucht fröhlich weiter. - Fand ich als Zuschauer sehr unbefriedigend. Trotzdem, ganz klare Empfehlung!

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RolfMuller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt nachdem ich auch den zweiten Teil gesehen habe, muss man sagen, dass der erste Teil eine Fingerübung für den fantastischen zweiten Teil war. Eine Fingerübung, die allerdings exzellent beherrscht wurde. Bombastisch wie die Fights hier inszeniert wurden. Hart, schnell und trotzdem übersichtlich! Famos! Und nur noch vom zweiten Teil getoppt! Allerdings ist hier storymäßig noch eine Menge Luft nach oben. Im zweiten Teil wurden die Fights in ein passables Storykorsett gepackt und heraus kam wohl einer der besten Actionfilme aller Zeiten! Im ersten Teil fehlte eine Story so gut wie völlig, nur störte das in Anbetracht der bahnbrechenden Action kaum. Während man hier nur auf die nächste Abreibung wartete, schaffte es der zweite Teil auch in den ruhigeren Momenten zur überzeugen. Aber Schluß jetzt mit dem Geschwafel! Der erste Teil ist klasse! Der zweite absolut genial!

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vega_vincent

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Oh, Mann! Die Vorfreude auf den zweiten Teil steigt und steigt und steigt …


RolfMuller

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Noch nicht gesehen? Aber sofort alles stehen und liegen lassen und ab ins Kino mit dir! ;)


Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ne Action-Granate. Story ist wirklich nichts besonderes, aber das ist hier bei dem Film völlig egal. Für mich gehört er zu den besten Actionfilme der letzten Jahren.
Bin schon sehr gespannt auf den 2.Teil.
Allein ein Film, bei dem kein CGI verwendet wird, ist ja schon zu etwas besonderem geworden. Hollywood so dreht man Actionfilme !!!!!!!!
Rasant, knallhart, brutal, spannend und richtig schön blutig. So soll ein Actionfilm aussehen.
Mich hat er prächtig unterhalten.
Wer einen richtigen Actionfilm sehen will, findet "The Raid".
Daran dürften sich "The Expandables" mal ein Vorbild nehmen.

78/100

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Georg Arkin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zur besseren Veranschaulichung am besten dies: Habe diesen Film gebannt mit einem Freund angesehen, keiner hat gesprochen, aber alle paar Minuten ist einem von uns ein "boaah", "krass", oder einfach nur ein langgezogenes "wwooooooww" herausgerutscht. :)

Wer auf Martial Arts-Filme steht, sollte diesen Film gesehen haben. Sehr gut choreografierte Kämpfe und vor allem brachial! Wo HongKong-Filme meist nur auf gute Choreografie der Kämpfe achten, hält hier die Kamera auch voll drauf, wenn Leute durch die Gegend geworfen, Glieder gebrochen oder abgebrochene Flaschen in Hälsen fixiert werden etc.

Man stelle sich Bruce Lee im Rambo-Modus vor, dann kommt das hier so in etwa hin :)

Hätte diesem Film gerne eine noch höhere Wertung gegeben. Zum einen jedoch ist die Handlung wirklich nur ein lahmer Aufhänger (mindestens 1 Punkt Abzug), zum anderen gab es diese Szene mit dem einen Gegner, der trotz abgebrochener Glasflasche (s. Anm. oben) im Hals immer noch halbwegs fit weiterkämpft (halber Punkt, da es m.E.n. schon ein wenig die Illusion geraubt hat.).

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Luchsen

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Nur eine kleine Anmerkung: Das war keine Glasflasche, daß war ein Teil einer Leuchtstoffröhre. Wenn man Lampen kaputtschlägt, fallen keine Flaschen raus. (^_^)


Georg Arkin

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Ok, das kann gut sein. Diesen Film hatte ich bereits letztes Jahr gesehen gehabt, aufgrund des aktuellen zweiten Teils konnte ich mir den (verspäteten) Kommentar nicht verkneifen...

...aber am eigentlichen Sachverhalt ändert das nun nicht wirklich was, oder? :P


roger.birrer.5

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Bewertung9.0Herausragend

Ziemlich cooler Action-Streifen. Starke Optik und guter "Chemical Brothers" mässiger Sound. Leider ist die Story recht dünn, daher nicht die Maximalwertung. Freue mich aber trotzdem auf dei Fortsetzung der Trologie.

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Deine Meinung zum Film The Raid