The Raid - Kritik

ID 2011 Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Eastern, Kinostart 12.07.2012

  • 4

    Bei dieser Durchschnittsbewertung hab ich ein bisschen mehr Handlung erwartet, aber es wird eigentlich nur sinnlos gekloppt. Das natürlich sehr ansehnlich, aber auf Dauer ermüdend.

    Bunnyfaktor: 2

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    • 8
      Dr.Bobo 16.03.2015, 21:51 Geändert 23.03.2015, 19:23

      DAS IST MAL EIN ACTIONFILM !!!! So muss das aussehen: klasse Kampfszenen, super Inszenierung und nicht nur eine Szene währenddessen man mit den Zähnen zischt und laut brüllt :" Ach du Kacke, wie krass ist der Scheiss denn". Klar die Story ist keine Meisterleistung ( " Warum heute ? Und warum Wir ?" - " Warum nicht?") , aber der Videospielartige Aufbau hat irgendwie einen gewissen Charme. Dem Protagonisten dabei zu zusehen wie Er sich Levelartig durch das Hochhaus kloppt und mordet hat schon echt einen ganz eigenen Stil und macht unfassbar viel Spaß. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal so ein breites Grinsen mit Kumpels bei einem Film im Gesicht hatte.

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      • 9

        So ein geiler Actionfilm. Ich kann The Raid immer wieder schauen und jedes mal hauen mich die Kampfszenen um. Definitiv ein Muss für Actionfans.

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        • 9

          Knüppelharte Fights, nette Story und ein Bodycount der in seiner Intensität durchaus ganz Oben mitspielt. Auf jeden Fall mit das Beste was es auf dem Actionmarkt gibt.

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          • 6

            Die Action ist ohne Zweifel ein Hammer - allerdings auch zu viel des Guten. Mehrmals dachte ich: "Allmählich könnten wir auch mit der hauchdünnen Story fortfahren." Okay, ich dachte es nicht wörtlich so, aber der Film bietet mir zu wenig, um wirklich sehenswert zu sein. Keine der Figuren hat mich genug interessiert um mit ihr zu fühlen. Das gleiche Problem hatte ich mit Dredd.

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            • 8

              Junge, hier geht's mal richtig zur Sache! Die beiden indonesischen Filme The Raid und The Raid 2 haben ja schon einen kleinen Kultstatus im Actiongenre erreicht. Nun kam ich endlich mal dazu, den ersten Teil zu schauen und ich muss ehrlich sagen, dass ich die Begeisterung voll und ganz nachvollziehen kann. Auch wenn man nicht sonderlich viel zu schreiben kann, da sich der Inhalt meist nur auf eine Sache beschränkt, hatte ich jede Menge Spaß mit diesem Film und er ist besser als die meisten Actionfilme der letzten Jahre aus den USA, Expendables mal ausgenommen.

              Wir befinden uns in einem heruntergekommenen Hochhaus, in denen Menschen auf ärmsten Verhältnissen ausharren müssen. Doch im letzten Stock dieses Gebäudes wartet ein skrupelloser Drogenboss, der mit Mord und Totschlag mal so gar keine Probleme hat. Ein bewaffnetes Einsatzkommando macht sich nun auf dem Weg in dieses Hochhaus, um sich diesen Drogenboss zu schnappen. Doch auf dem Weg nach oben warten einige richtig böse Gestalten.

              Ich gebe zu, dass die Story an und für sich total uninteressant ist und der Film hat auch viele viele Logikfehler (Beispiel Macheten-Szene). Doch darüber konnte ich tatsächlich hinweg sehen, denn handwerklich ist dieser Film wirklich spektakulär. Zwar fand ich die Choreographien in "Revenge of the Warrior" noch ein bisschen besser, aber die actionlastige Inszenierung war in The Raid um ein Vielfaches krasser. Der Film ist vor allem eins : Unfassbar brutal. Hier spritzt das Blut gerade zu rum und man hört im Minutentakt die Knochen splittern. Vor allem ein 2 vs 1 Kampf war so beeindruckend, dass ich richtig enttäuscht war, als der Kampf zu Ende war.

              Die Charaktere sind mein zweiter Kritikpunkt und ebenfalls eine Schwachstelle, denn hier fehlen einfach die markanten Typen, die im Gedächtnis bleiben. Mit Ausnahme eines Bösewichts, ähneln sich sämtliche Charaktere total. Ob nun die Schurken oder die "Helden", keiner sticht so wirklich hervor und das haben einige US-Actionfilme dann eben doch : Die Typen ala Van Damme, Schwarzenegger oder Stallone. Aber die Schauspieler in The Raid haben dafür körperlich unfassbar viel drauf und es ist einfach ein Genuss, diesen Athleten bei ihren vollen Körpereinsätzen zuzuschauen.

              Fazit : The Raid ist ein richtig guter, wenn auch nicht perfekter, Actionfilm, der ruhig etwas mehr Inhalt verdient hätte. Trotzdem ist der Film im höchsten Maße unterhaltsam und hat eine exzellente Kameraarbeit, die man bei vielen Hollywood Neuzeit Actionfilmen vermisst. Jetzt bin ich auf Teil 2 gespannt.

              8/10

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                Edelstoff_3 18.02.2015, 13:54 Geändert 19.02.2015, 15:57

                Wenig Story, was aber garnicht so schlimm ist, denn der Film bietet auch sonst genug Action. Unklar bleibt ziemlich lange, woher der graue Mann kommt und warum er darauf abzielt den Drogenboss umzulegen.
                Als nach gefühlten 10 min die Mehrheit der Einheit tot ist, freut man sich darauf kein Geballere mehr ertragen zu müssen und den Fernseher abwechselnd laut und leise zu stellen. Die Szene, als Rama seinen verletzten Freund beschützt, war eine der besten des ganzen Films. Bei den darauffolgenden Duellen mit dem wahnsinnigen, langhaarigen Kampffreak ist oft schon im Voraus klar, wer den Kampf gewinnt. Auch dass Rama wahrscheinlich die ganze gestörte Aktion überleben wird, ist klar.

                SPOILER!!!
                Das Ende wäre in meinen Augen interessanter, wenn der Mafia-Bruder wieder zurück zu seiner Familie gehen würde, aber das kam leider nicht so.
                Na dann bin ich mal gespannt ob mich Teil 2 mehr anspricht.

                • 7 .5

                  WOW! Die Story ist hier mal völlig egal da vollkommen uninteressant aber die Kampfszenen, Wahnsinn! Durchgehend tolle Action! Mein Highlight war der Kampf zwischen dem Cop und dem Handlanger des Drogenbosses, awesome! Auch das Setting in dem veranzten Hochhaus fand ich richtig klasse. Ich bin eigentlich nicht der größte Filmfan asiatischer Kampfkunst aber The Raid hat mich da doch eines besseren belehrt. Auch eine uninteressante, bis gar nicht vorhanden Story kann man locker wett machen, wenn dafür viele andere Sachen einfach perfekt umgesetzt werden. Dafür steht The Raid ;-)

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                  • 9

                    Grandioser asiatischer Actionkracher mit spektakulär choreografierten Kampfszenen. Die Action ist knallhart und blutig, weder Bösewichter noch Kamera lassen Gnade walten. Hier geht es von der ersten Minute an im Vollsprint zur Sache, schonungslos, dreckig, radikal. Dazu ein grandioser, treibender Soundtrack. Die Story passt auf einen Bierdeckel, aber wayne? Fantastischer Mix aus Kampfsport und Bullet Action.

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                    • 7

                      " The Raid" ist ein Action Spektakel, bei dem man doch einfach mal über die schwache Story hinweg sehen kann. Habe außer "Ong Bak" und "Ip Man" in den letzten Jahren selten realistischere Kampfszenen gesehen.

                      • 8
                        KingBakura 10.01.2015, 09:41 Geändert 10.01.2015, 09:42

                        Zwar recht dünne Story, aber dafür bietet der Film Action ohne Ende.
                        Besonders den Soundtrack am Ende fand ich erstklassig !

                        • alles voller dummschwätzer hier. "der film ist hat keine tieggründige charaktere und äh *nachschlag* emotionale bindung." und was ist dann wall-e. In beiden filmen wird ein großteil der handlung den charakteren nur zugesehen wie sie sich verhalten. der film wird nur auf seine kampfszenen reduziert. dabei ist es zumindes über 2/3 des films ein durchaus packender actionthriller. aber es sind halt nur n haufen polizisten, kein "guck mal n lustier roboter und ne kakerlake, wie passt das zusammen, voll witzig".

                          • 7 .5

                            Ein fleischgewordener Albtraum mit den stärksten Kampfchoreographien überhaupt und das Beste: Teil zwei ist sogar noch geiler!

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                            • 3 .5

                              Enttäuschender Film, habe nach 40 Minuten ausgeschaltet. Nichts konnte mich bis dahin überzeugen. Über die unlogischen Handlungen eines "Spezialeinsatzkommandos" regt man sich ab der ersten Minute des Films auf. Die Kampfszenen sehen allesamt einstudiert und gekünstelt aus. Für Fans von Bruce Lee-Filmen mag das evtl. etwas sein, für mich war es nichts. Teil zwei werde ich mir auf keinen Fall antuen.

                              • 9 .5
                                expendable87 29.12.2014, 15:48 Geändert 29.12.2014, 15:51

                                es ist schwierig die richtigen worte zu finden um 'the raid' in gebührender weise zu würdigen und ich hätte es auch nie für möglich gehalten, dass mal ein indonesischer streifen in puncto action alles bisher dagewesene in den schatten stellt und mit einem schlag mein herz erobert, gerade weil ich weder ein großer fan vom asiatischen kino, noch von martial-arts-filmen bin!!!
                                der einmalige mix aus silat- und baller-action fasziniert mit imposanten und unsagbar reell wirkenden fights, welche immer wieder für schweißtreibendes mitfiebern sorgen, ganz egal wie oft man diesen rasanten wahnsinns streifen bereits gesehen hat!!!
                                weniger ist manchmal mehr, so auch hier...trotz eines ebenbürtigen nachfolgers ist und bleibt 'the raid-redemption' unerreicht, denn im gegensatz zum zweiten teil verzichtet evans beim ersten auf eine tiefschürfende story...weniger Bla Bla, dafür um so mehr Bam Bam...die von bahnbrechenden kamerafahrten beherrschte nonstop-action raubt einem von der ersten bis zur letzten minute den atem und lässt das herz eines jeden genre-fans höher schlagen!!!
                                seine ausgesprochen authentische und packende atmosphäre verdankt 'serbuan maut' aber auch einem meisterhaften cast, jeder einzelne brilliert in seiner rolle und trägt zum erfolg dieses kultgewordenen meisterwerkes, welches ebenso bild- und effekttechnisch zu beeindrucken vermag, bei!!!
                                Fazit: Gnadenlos, Blutig und Höllisch Brutal...die Härteste Razzia aller Zeiten!!!

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                                • 10

                                  Waaaaahnsin, einfach nur Waaaaahnsin, gefällt mir um eingies besser als Teil2.

                                  • 7 .5

                                    "The Raid" ist nunmal ein Actionfilm, d.h. man bekommt auch überwiegend Action zu sehen. Fehlende Story hin oder her, ich wurde von der ersten bis zur letzten Minute sehr gut unterhalten.
                                    Werde mir den zweiten Teil auf jeden Fall noch anschauen.

                                    • 2

                                      Was haben „The Raid“ und sein Nachfolger „The Raid 2“ nicht alles für Huldigungen erhalten. Mindestens als beste Actionfilme der letzten Jahre wurden sie bezeichnet, wenn nicht noch mehr. Actionfilme, wohlgemerkt. Nicht etwa Kung-Fu-Filme, nicht Asia-Action. Nein, er soll so gut sein wie die besten Actionfilme egal welchen Stils. Und das ist zumindest „The Raid“ nicht. Nicht annähernd.

                                      Die besten Actionfilme zeichnen sich vor allem durch eines aus: Dass da mehr ist als nur Action. Dass wenigstens ein bisschen Hintergrund geliefert wird, dass man die Hauptfigur näher kennenlernt, dass man eine emotionale Bindung aufbaut, dass vielleicht sogar Kritik geübt wird. Da gibt’s viele Möglichkeiten und sicher keine Musterlösung. Was man aber nicht machen sollte: NUR Action bringen. Aber was muss ich bei diesem angeblichen Meisterwerk sehen? Genau, keinerlei Geschichte, keinerlei Hintergründe. Eine Story? Fehlanzeige. Polizisten wollen einen Gangsterboss aus einem Hochhaus rausholen, der kriegt das aber mit und macht mit seinen gefühlt eine Millionen Schergen unerbittlich Jagd auf die (anfänglich) 20 SWAT-Bullen. Das war‘s im Grunde. Ansonsten nur Action Action Action, viel schwarz gegen weiß, völlig eindimensional gehalten und nur auf Darstellung möglichst brutaler und cooler Gewaltszenen aus.

                                      Gut, wenn wenigstens die Action cool ist, schön abwechslungsreich, verschiedenste Stile vermischt, am liebsten Hart ohne übertrieben zu sein, dann kann es ja immer noch äußerst spaßig werden. Wenn die Gewalt nicht nur auf reine Schauwerte aus ist, an denen man sich aufgeilen kann, sondern stattdessen auch dem Zuschauer weh tut, weil sie auch ein wenig in die Köpfe reinwirkt (was immer noch am besten geht, indem man nicht alles zeigt), dann kann er immer noch seine Chance nutzen und unterhaltsam sein.

                                      Aber was muss ich sehen? Einfach nur Gemetzel. Sicherlich hervorragend choreographiertes Gemetzel, das auch die Darsteller körperlich sicher an ihre Grenzen gebracht hat, aber letztlich halt doch reines Gemetzel. Alles, was man zeigen kann, das wird auch gezeigt. Vor nichts wir halt gemacht. Natürlich ist das alles auch noch völlig übertrieben, typische Asia-Action eben. Weniger einfach das stumpfe, langsame draufhauen, stattdessen wird wild umher gesprungen, hier zugetreten, dort durch die Luft geschlagen, mal über den Gegner gerollt, an der Wand ein Salto probiert– und dabei vergessen, dass das verdammt ermüdet und das bereits nach wenigen Minuten. Die Spannung geht schon bald komplett flöten, wenn man in jeder Szene immer wieder das gleiche sieht. Die Metzelorgie „The Raid“ suhlt sich einfach weiter in ihrem Sud aus Blut, Explosionen und zerfetzten Körpern, aus Übertriebenheit und Brutalität und den ewig gleichen Schreien der Protagonisten, die viel mehr nerven als irgendwelche Emotionen zu vermitteln. Die Gewalt wird immer und immer wieder explizit gezeigt, in aller Härte. Aber dadurch wird leider vergessen, den Zuschauer wirklich abzuholen. Na klar ist man fasziniert davon, denn nichts lockt mehr Zuschauer und Neugierige als möglichst viele Tote, gebrochene Knochen und andere Verletzungen - und Hänschen Müller leckt sich sicher auch die Finger nach mehr.

                                      Aber so gut es auch aussieht, wobei die Kamera manchmal sehr angenehm ruhig steht, andererseits auch zu sehr wackelt, ist es einfach trotzdem so unglaublich schade, wenn ein Film nur durch reinste Selbstinszenierung gefallen kann und sich nicht mal ansatzweise die Mühe macht, auch nur ein bisschen mehr zu vermitteln. Damit wir uns nicht missverstehen: Natürlich muss man auch Gewalt zeigen und wie gesagt, man wird dadurch ja auch fasziniert. Aber wenn es da nicht mehr als das gibt, dann ist das ein richtiges Armutszeugnis. Und letztlich war es mir dann doch scheißegal, wer da nun stirbt, wer überlebt, wer da als nächstes kurz und klein geschlagen wird. Und das ist es, was dann passiert, wenn man sich nur auf die Action verlassen will. Das hat noch keinen Actionfilm je wirklich groß gemacht. Das ist kurzweiliger Spaß (wenn man denn auf die Art der Action steht), mehr aber nicht. Auf Dauer hält sich so etwas (Gott sei Dank) eh nicht.

                                      Mir persönlich gefällt dieses Kung-Fu-Rumgehopse, dieses wilde Rumgefuchtel leider gar nicht. Ich mag‘s eher, wenn sich zwei Muskelriesen gegenseitig langsam und einfach, aber dafür roh und brutal die Fresse polieren. Drum kann ich damit, so gut es auch choreographiert sein mag, damit leider herzlich wenig anfangen. Und das schlimmste: Waren anfänglich wenigstens noch ein paar Kämpfe nach meinem Gusto, war es am Ende nur noch dieser Mist. Da auch sonst gar nichts in dem Film ist, was mich (und sicher auch andere Zuschauer) irgendwo abholt, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass wenigstens „The Raid 2“, der ja angeblich besser ist als sein Vorgänger, nicht so übertrieben, nicht so storylos, so eintönig und selbstverliebt (Schauwerte, ne?) ist wie dieser Film. Denn einem Film wie „The Raid“ zuzuschauen, wie er seine Eier nicht nur krault, sondern wie ein Lasso über seinem Kopf rumwedelt, dazu ist mir meine Lebenszeit tatsächlich zu schade.

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                                      • 10

                                        Yeah, immer voll auf die Fresse. Kein weichgespülter
                                        Hollywood Dreck.
                                        Coole Kampfszenen, coller Score.
                                        Einer meiner Lieblingsfilme!

                                        • 2
                                          hallidalli 14.12.2014, 13:43 Geändert 14.12.2014, 13:45

                                          Leider enttäuschend, da haben die Kritiken mehr und besseres versprochen. Ein Teenager gekloppe mit gekünstelten und übertriebenen Kämpfen, die mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben ( da vertraue ich mal völlig auf meinen gesunden Menschenverstand, falls hier mal ein Martial-Arts-Experte dagegen argumentiert ).

                                          • 3 .5

                                            Reiner Pencak-Silat-Choreographie-Porno mit geklauten Elementen aus "Dredd", weshalb beide Filme oftmals in Kritiken miteinander verglichen wurden, was allerdings purer Nonsens ist.
                                            Ein paar Punkte geb ich für die Kämpfe, aber diese Choreographien wirken für mich dann doch auf Dauer zu aufgesetzt und der Finalkampf....gäääähnn...

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                                            • 9

                                              Besser geht's kaum. Knallharte Fights ohne Pause.
                                              - atemlose Aktion -

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                                              • 7 .5

                                                Schießen, Schießen, Schießen...Kämpfen, Kämpfen, Kämpfen...
                                                Bubenfilm mit perfekter Choreografie. Da stört es auch nicht das es keine Story gibt.

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                                                • 7
                                                  sachsenkrieger 17.11.2014, 22:14 Geändert 29.11.2014, 08:26

                                                  Nach der erfolgreichen Zweitsichtung muss ich "The Raid" doch wesentlich aufwerten von 5,5 auf 7 Pünktchen. Sorry Chris, das deine Kommis weg sind, dafür bist du jetzt wohl zufriedener mit der Wertung ;)

                                                  In meiner fast schon Äonen zurückliegenden Jugend habe ich Martial Arts-Filme am laufenden Band verschlungen, mittlerweile sind die Helden meiner Zeit in Rente. Irgendwann läßt (nicht bei allen) das Interesse für solche Filme wohl einfach nach und man beginnt Rentnertragödien zu bevorzugen.

                                                  "The Raid" und sein noch genialerer Nachfolger allerdings holen selbst den ältesten Schnarchsack vom Soffi und lassen ihn Kampfstellung beziehen. Denn man kann nicht einfach tatenlos zusehen, wie sich der arme Rama nahezu im Alleingang durch ein Hochhaus durchgeknallter Schreiaffen tritt, schlägt, schießt, beißt und blutet. Nahezu tadellos inszeniert und absolut herausragend choreographierter, indonesischer Leckerbissen für alle Fans des Genres!

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                                                  • 5

                                                    Zugegeben, “The Raid” ist kein schlechter Film. Mich persönlich konnte das Actionspektakel allerdings nicht komplett überzeugen. Sieht man einmal von der Recht dünnen Story ab, bleiben dem Film nur noch seine Actionszenen um zu überzeugen. Und ja, wenn es hier zu Kämpfen Mann gegen Mann kommt, gibt es momentan wohl keinen anderen Film, der seine Kämpfe so temporeich inszeniert, wie es “The Raid” macht. Die Kampfszenen lassen nicht nur den Protagonisten keine Zeit zum Durchatmen, sondern fühlen sich stellenweise auch für den Zuschauer an wie ein Schlag in die Magengrube. Die Kamera ist dabei immer verdammt nah am Geschehen und man hat das Gefühl mitten in der Action zu stehen ohne dass einem eine Wackelkamera vorgesetzt wird, die die Kämpfe in der “Bourne”-Trilogie so wirr machte.

                                                    Doch so gut die Kämpfe auch inszeniert sind, stellt sich für mich eine Frage. Warum muss der ganze Film so eine ultrabrutale Schiene fahren? Klar, die Grundstory verrät schon, dass sich hier nicht der Buchclub trifft um das neueste “Rosamunde Pilcher”-Werk zu besprechen, allerdings hatte ich dennoch das Gefühl, dass hier vieles der Gewalt doch etwas zu überzogen ist. Die Gegner werden oftmals förmlich hingerichtet und auch munter auf bereits am Boden liegende Gegner eingestochen. “The Raid” beweist für mich, dass explizite Gewaltdarstellung eben nicht immer die beste Wahl ist, vor allem dann nicht, wenn sie nur dazu dient um Schauwerte zu haben, für die Geschichte oder die Tonart der Geschichte nicht wirklich notwendig sind.

                                                    Ein anderes Problem was ich mit “The Raid” habe, ist das, dass die gezeigte Action schnell langweilig wird. Nach dem zweiten Nahkampf der nahezu identisch wie der Nahkampf davor abgelaufen ist, brauche ich einfach so einen Nahkampf kein drittes Mal. Der Film wirkt durch seine sich wiederholten Actionszenen einfach zu lang und ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte auch gut 20 Minuten kürzer nichts an ihrem Reiz verloren hätte und man das Szenario auch in einer kürzeren Fassung ähnlich düster hätte zeigen können. So allerdings wird “The Raid” leider ein wenig künstlich aufgebläht.

                                                    Unter dem Strich ist es so, dass “The Raid” meiner Meinung nach seinem Hype nicht gerecht wird. Der Film ist sicher solide Actionkost, die für meinen Geschmack ein wenig zu brutal inszeniert wurde, aber mit Sicherheit nicht der viel gepriesene Meilenstein im Actionkino.