The Raid - Kritik

Serbuan maut / The Raid: Redemption

ID · 2011 · Laufzeit 101 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Eastern · Kinostart
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    Viel Action, die leider durch die langweilige Handlung kaum zur Geltung kommt. Dennoch ein Spaß für jeden Fan von Filmen, in denen viel Blei durch die Gegend geschossen wird!

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      MoreThanMeetsTheEye 19.09.2016, 08:52 Geändert 19.09.2016, 08:59

      Zugegeben, eine ganze Zeit lang ist das pure Überwältigungskino, das Garet Evans in THE RAID präsentiert, mehr als effektiv.
      Ohne die "smokes and mirrors"-Abteilung herkömmlicher CGI-Clusterfuck-Filmchen, ja mit nur einem Bruchteil des Budgets solcher Produktionen, und die Betonung darf hier durchaus auf "Produktionen" liegen, läuft der Cast so tollwütig Amok, das es nur schwer zu glauben ist, das anscheinend alle Beteiligten den Dreh halbwegs lebendig überstanden haben.
      Die Shootouts in runtergekommenen Treppenhäusern, die die Kamera auch bewusst licht und farbreduziert einfängt, lässt zudem wohlige Reminiszenzen an das Actionkino der achtziger Jahre aufgekommen, als das ganze Genre noch nach Muckibude und Adrenalin, Steroide und Schweiß roch.
      Eine Prise DIE HARD, eine Prise MANN MIT DER TODESKRALLE, fertig ist die Actionlaube.
      Denkste !
      Mit zunehmender Laufzeit verkommt THE RAID zur Nummernrevue, etwa ab der Hälfte rächt es sich massiv, das Evans Film nur einen rudimentären Plot im Gepäck hat, und gibt den Blick frei auf das, was THE RAID wirklich ist.
      Eine Zirkusshow.
      Eine JACKASS-Varinate im Actiongenre, in der alles was möglich ist, auch gemacht wird, in der alles auf den Bildschirm geworfen wird, was nur irgendwie Eindruck generieren kann und soll. Bezeichnenderweise haben auch Jimmy Knoxville und Konsorten nie einen abendfüllen Film hinbekommen der über die ganze Laufzeit unterhält,und immer wieder von tumben Gags und verpuffenden Skits gefüllt werden musste.
      Und "Skits" ist wahrscheinlich noch das bessere Schlagwort, um die späteren Actionsetpieces von THE RAID zu beschreiben. One-Of-Handgemenge die irgendwie noch so reingeschoben werden, in ihrere Exzessivität, aber auch ihrer Dauer immer länger dahinmäandern und im eigentlichen nur preisgeben, das THE RAID bis dahin seine Laufzeit schon massiv überspannt hat, sich von Szene zu Szene zu arbeitet, zu einem Ende das rund 25 Minuten früher hätte eintreffen müssen.
      Der finale Fistfight verkommt zum Bildschirmschoner, was als adrenalintreibender Reißer begann, wird zum Durchhaltemanöver.
      Das Pacing, völlig aus dem Ruder gelaufen, gibt den Blick auf weitere Probleme. Die grassierende Luftleere , die die zweite Hälfte von Evans Film bevölkert.
      Gehen dem Sonderkommando erst einmal die Kugeln aus, verliert der Film nicht nur seinen Stilwillen (die clevere Licht/Schatten-Inszenierung aus dem Treppenhaus-Shootout bleibt der stilistische Höhepunkt) mit dem Verlust des Belagerungsszenarios gehen dem Film scheinbar auch sämtliche Inszenierungs-Ideen flöten.
      Eine tolle Kamerapersepektive noch, bei einem Versteckspiel in einer Zwischenwand, danach nur noch Martial-Arts-Standards.
      Und Martial-Art-Standards.
      Und noch mehr Martial-Arts-Standards.
      So lustlos runtergefilmt und haarstäubend aneinandermontiert, gerade noch so von einem Nichts an Plot zusamengehalten, das der schwungvolle, mitreißende Einstieg der THE RAID gut die Hälfte seiner Laufzeit getragen hat, in elender Repetition verpufft.
      Ist der fehlende Plot eingangs noch überhaupt kein Hindernis, erleichtert nur das waghalsige Tempo, das THE RAID vorschwebt, rächen sich später sogar nachträglich eingeschobene Storyideen. Luke, ich bin dein Bruder.
      Aha. Who cares ?
      In einer Verkehrung sämtlicher Filmstrukturen, fängt THE RAID ausgerechnet im letzten Drittel, dort wo der Actionmotor eigentlich auf Hochtouren schnurren sollte, mit einer viel zu späten, viel zu unbedeutenden Redseligkeit an.
      Huch, wir brauchen zwischen dem ganzen Knochenbrechen ja noch ein bißchen Exposition.
      Too little to late.
      Verwirrende Einschübe, der Big Baddy darf am Ende auch noch monologisieren, die THE RAIDS Konzept endgültig offenlegen : Erst einmal das Publikum überrumpeln, platt machen, an die Wand drücken, dann irgendwie zum Ende durchwurschteln. Ironischerweise gleicht sich so Gareth Evans Inszenierung durchaus dem Inhalt seines Filmes an. Mit voll Karacho rein, planlos und irgendwie mit heiler Haut wieder raus.
      Die Schlußworte, die die Figuren wechseln, sie hinterlassen kein Eindruck mehr.
      THE RAID liegt planlos in der Ecke wie ein ausgepumpter Marathonläufer.
      Noch ganz berauscht von seiner Performance, aber auch jederzeit in völliger Erschöpfung bereit, sich auf die eigenen Füße zu kotzen.

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      • 8 .5
        Heckenritter 26.08.2016, 18:27 Geändert 29.08.2016, 11:06

        Bevor Fury Road schwarze Reifenspuren auf meinem Gesicht
        hinterließ und ich vergebens völlig zerfleddert nach einer Sauerstoffmaske schrie, und anschließend auf einer flugs eingerichteten Erste-Hilfe-Wiese vor dem Kino mit dutzenden anderen wiederbelebt werden musste, hat mir THE RAID als reinrassiger Testosteronvertreter circa 157 mal in 100 Minuten den Mundschutz aus der Kauleiste gedroschen. Aus dem Einstiegskapitel "Die Hard auf Diät" für die eigentliche Geschichte im Nachfolger wird ohne abzubiegen das Maximum an gnadenlos fetzender Action und Etagenüberlebenskampf herausgepresst. Wie hieß es bei Bube, Dame, König, Gras so schön? Knarren für die Penner, Messer für die Männer...

        Martial Arts? Jein, ein Gruß an Bruce Lee, von Jackie Chan eine handvoll. Wenn es abgehoben fantastisch, bemüht albern oder märchenhaft athletisch wird, bin ich raus. Da kann ich mich ja gleich für einen Zumba Kurs anmelden, die Leute müssen schon auf dem Boden der Tatsachen bleiben und sichtbar etwas leisten und nicht ständig an unsichtbaren Bändern der Marke Gleistein Ropes für Stunt Rigging durch die Heide fliegen. Dramaturgisch wird es bei Handkanten-Eskapaden auch schnell ernüchternd. The Raid? Eine Offenbarung der fliegenden Fäuste, sogar für das gesamte Genre, der seine bescheidenen Mittel höchst effizient einsetzt und den Begriff "Action" für mich einer Frischzellenkur unterzieht. Ein Film der auf mich völlig unverbraucht wirkt. Ein Adrenalinrausch der beängstigend weh tut beim gucken und aus aktuellem Anlaß die ideale Alternative zu einer Schreitherapie oder Sandsackbeackerung ist. Auch negative Energie muss raus, muss transformiert werden, The Raid ist in diesem Sinne fast schon eine Arznei ohne Packungsbeilage. Trotz des geringes Budgets finde ich die Intensität dieser Actionrutschbahn mit in sich verkeilten Armen und Beinen nach indonesischem Rezept schwer beeindruckend. Kann mir keiner erzählen, dass die umliegenden Krankenhäuser während der Dreharbeiten nicht überbelegt waren, jedenfalls möchte man das glauben.

        Es passiert nur alle Jubeljahre, dass es einem Film gelingt die Ansprüche an Schauspielleistungen, bekannte Gesichter und Cinemascope-Optik oder andere Erwartungshaltungen derart zu verdrängen und mit seiner Kerndisziplin so nachhaltig Eindruck schindet. Wenn der Putz von Decke fliegt (der sich in dichten Staubwolken auf die Klamotten legt), Fingerknöchel gegen Macheten antreten und die Spitzbuben im Gänsemarsch auf engstem Raum in die Hölle der entrenkten Körperglieder befördert werden, bin ich ziemlich platt. Das liegt sicherlich auch daran, dass großes Augenmerk darauf gelegt wird die Figuren in Aktion immer ganz zu zeigen, statt nur Andeutungen mit Teilen eines Körpers, Gesichtern oder hektische Schnitte, bei denen man kaum etwas erkennen kann. Die zentimetergenaue Choreografie wird durch die Kameraarbeit ziemlich gut kaschiert. Der enorme Brutalitätsfaktor ist für mich nicht automatisch ein Pluspunkt, eher grenzwertig sogar. In seiner Gesamtheit beindruckt mich The Raid aus den spärlichen Mitteln das beste herauszuholen, der böse Bube braucht nur einen rostigen Hammer und jede Menge Patronen in seiner Schublade, damit ist auch alles gesagt. An dieser Bedrohlungskulisse des zu erwartenden AUA Gefühls sägt der Film auch unentwegt. Für einen Sproß dieser Budgetgruppe ist dieser Grundpegel an Spannung fast schon fremdartig. Gareth Evans ist in der Tat ein Regisseur, dessen Namen ich fest abgespeichert habe. Dunkel, enorm dreckig, vor Tempo strotzend ist diese brachiale Sause, Mann gegen Mann auf beengten Fluren statt alberne einstürzende Häuser, Explosionen oder Hechtsprünge durch IBM-Feuersbrünste mit aufdringlicher Heldenmusik. Ein magnetisch inszeniertes Studienobjekt für den Weltkongreß der Chiropraktiker. Der menschliche Körper als Waffe und Leidensobjekt.

        Die Story ist nur ein ausgedehntes Vorwort in Form eines knüppelharten Action-Comics mit originellen Einfällen im Detail, der mit seinem Fokus auf die fast nachfühlbaren körperlichen Schmerzen und erhöhtem Pulsschlag ein waschechtes Highlight für mich bietet. Welches durch das zweite Kapitel des handlungsintensiven Raid 2 überraschend gut zu Ende gestrickt wird. Eine Story, zwei Filme, zweimal Luft durch die Zähne zischend einatmen, die Kiefernmuskeln anspannen, das Gesicht verziehen und vorsorglich schon mal den Notarzt rufen. Wenn schon Action, dann bitte richtig mit garantierter Schnappatmung, nach
        über 115 gezählten Vollkontaktspezis im Abspann habe ich aufgehört zu zählen.

        Ein doppelter Wadenbeinbruch, ein pulverisierter Rippenknochen, eine Axt in der Schulter, ein ausgekugeltes Kniegelenk, ein übel weggefetztes Ohr, eine offene Luxationsfraktur, ein bohrender Löffel in der Schußwunde und eine Achsenfehlstellung... das waren jetzt acht. Na was soll`s, da packe ich... BATSCH... noch ein zermatschtes Auge mit drauf. Für ein zweites sind meine Arme jetzt zu müde....

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        • 9 .5
          Tetze89 23.06.2016, 00:41 Geändert 23.06.2016, 00:42

          Hier muss man sich wirklich anschnallen da es minütlich zur Sache geht - und das äußerst brutal!
          Wenn ein Film mich dermaßen zum zurückspulen animiert dann macht er verdammt viel richtig. Da geht mir bei jeder Knüppelei auch beim 10. Mal schauen noch das Herz auf. Zur Ruhe kommt man so gut wie nie, sodass es 100 min pure Action sind.
          Einer der besten Prügel-Action-Filme die es ja gab.

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          • 10

            http://www.liveleak.com/view?i=c1b_1465196130

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            • 3 .5

              Ein Indonesisches SWAT-Team???? Da kann ich nur lachen. Ich kenne die Arbeit der sog. "Polizei" hier in Thailand. Wenn die mal einen Drogen-Fall "lösen" ist es reiner Zufall und dann gibt's eine grosse Show mit fantasievollen Uniformen. Will man mit diesem Film zeigen, dass es die Asiaten doch noch drauf haben??
              Und der Plot ist schlichtweg eine Katastrophe! Die Dialoge ebenfalls. Ein total überflüssiger Film!

              • 6

                Die Kampfszenen wirkten zu choreographiert. Das Ganze sah mehr wie ein Tanz aus.

                • 5

                  Handlung ist ok. Die langatmigen und unrealistischen Kampfszenen zerstoeren fuer mich den Film ein bisschen. Nicht so mein Ding....

                  • 7 .5

                    Nicht so gut wie der 2te aber dennoch sehenswert

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                    • 8

                      Der Überraschungshit! Hammer Kampfszenen...die für mich zu den Besten zählen.
                      Hier bleibt wenig Zeit zum durchatmen. Super Unterhaltung made in Idonesien.

                      • 8 .5

                        Action Non-Stop, geniale Fights und gutes Setting. Martial-Arts vom Feinsten und auch noch einigermaßen spannend umgesetzt. Bis auf den etwas ermüdenden 2vs1 Kampf am Ende ein absoluter Knaller!

                        • 6

                          Ja, die Kampfszenen sind perfekt choreographiert, jedoch kommt null Spannung auf, die Charaktere sind blass und das Setting ist langweilig, war nicht so mein Fall der Film

                          • 9

                            Alter , geht dieser Film geil ab. Von der ersten bis zur letzten Etage wird geprügelt, abgeschossen und abgestochen. Action nonstop, richtiger Männerfilm.

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                            • 9

                              Eine durchschnittliche Story(Polizeigruppe will riesige "Drogenhütte" ausräuchern) , mit unbekannten Darstellern(zumindest ich kannte sie bis dahin nicht).
                              Doch wen interessiert die Story, wenn man einen der verdammt besten Martial Arts Streifen aller Zeiten(bisher) zu sehen bekommt.
                              Alter Schwede, die hier gezeigten Kämpfe/Choreographien waren absolut fantastisch und sehenswert.
                              Auch die Spannung bleibt in diesem Film immer oben.

                              Kann ich nur empfehlen!

                              Auch Teil 2 ist sehr geil!

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                              • 7 .5
                                DoctorWho 23.12.2015, 18:15 Geändert 23.12.2015, 18:16

                                So, die 1000. Filmbewertung hat mal wieder einen Kommentar verdient. Ich wusste von dem Film rein gar nichts, außer das er ganz gut sein soll.
                                Das ist ein bisschen untertrieben. Der Film ist ein großartiger, intensiver Actionfilm. Die heutigen Hollywood-Actionblockbuster sollten sich mal ein Beispiel daran nehmen, wie Action auch sein kann (Ich meine dich "Terminator: Genisys" und quasi jeden MCU Film nach "The Avengers"). Eben ohne große Explosionen und massig CGI.
                                Praktische Effekte und Kofrontationen a la Phantom Kommando, Predator und Rambo: First Blood. Das hat doch auch früher funktioniert, warum also komplett in Vergessenheit geraten lassen?
                                Klar ist der Film bei weitem nicht perfekt. Auf die Dauer zieht er sich ein bisschen und da wirklich Non-Stop Action ist wird er auch ein bisschen anstrengend.
                                Aber ich kann ihn ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen und bin auch Teil 2 gespannt.

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                                • 4 .5
                                  RoboMaus 11.12.2015, 19:51 Geändert 11.12.2015, 20:13

                                  'The Raid' beginnt verheissungsvoll mit einem gut ausgerüsteten Polizeiaufgebot, das ein von Drogendealern und -produzenten kontrolliertes Hochhaus einnehmen will. Ziel: das Nest ausheben, keine Gefangenen.
                                  Das erste Drittel gibt den kompromisslosen und spannenden Einsatz, bei dem sich die Truppe durch die ersten Stockwerke bewegt. Doch dann geht ein Riss durch diesen Film. Jegliche Spannung, die bis hierher aufgebaut wurde, weicht einem hanebüchenen, choreographierten Dauergekloppe. Wo vorher eine konsequente Vorgehensweise gepaart mit harter Action zum Mitfiebern einlud, klaffen jetzt riesige Logiklöcher, beinahe schon schmerzhaft. Der Held auf der Polizeiseite hat auch mit einem Dutzend Gegnern kein Problem. Geschickterweise kommen sie alle einzeln und lassen sich der Reihe nach abmetzeln - nur mit Händen und Messer, versteht sich. Die automatischen Waffen, mit denen sie die Polizei vorher unter Feuer genommen hatten, wurden wohl zusammen mit dem Plot im Klo 'runtergespült.
                                  'The Raid' ist bis auf den Anfang nur auf choreographierte Fights mit grosser Härte ausgelegt. Action satt. Wem das reicht, der wird hier gut unterhalten - wer Dinge wie Spannung und so etwas wie eine Story im Hochhaus-Gemetzel braucht, sollte sich 'Dredd' (2012) anschauen.

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                                  • 8 .5

                                    Nachdem ich vor Monaten "The Raid 2" genossen hatte, wollte ich unbedingt auch den ersten Teil geniessen können.
                                    Was Action angeht haben beide Filme es voll auf dem Kasten, auch hier sind die Kämpfe auch nicht ohne.
                                    "The Raid" lässt nie langeweile aufkommen, die Action sitzt, die Fights Wow! Die Spannung bestens! Die genaue und richtige Zutat für einen Actionfilm.
                                    Das einzige was mir irgendwie auffiel war die Story, bis zur Mitte des Films kam mir die Story bekannt vor, da fiel es mir gleich auf: Die Macher von "DREED" haben die Story von "The Raid" geklaut, aber naja was solls. "The Raid" ist und bleibt ein geiler Streifen.

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                                    • 9

                                      "Im Action-Film geht es normalerweise um den Kampf gegen ein bestimmtes System: Sei es der Kommunismus, die Korruption oder die Profitgier bzw. der Kapitalismus. In der Regel ist der Kämpfer eine coole Sau, jemand, der immer einen One-Liner parat hat, der dazu dient, "badass" zu wirken. Selbstverständlich wird am Ende die alte Ordnung wieder hergestellt und der strahlende Held landet entweder mit dem Model im Bett oder er kehrt zu seiner geliebten Frau zurück. So viel zum Thema "Actionfilm-Dramaturgie". So weit, so unspektakulär."

                                      http://absurdiolokus.blogspot.de/2015/11/the-raid-action-als-krieg.html

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                                      • 6

                                        Blutiger Martial-Arts-Film mit Nonstop-Action, passender Musik, aber auch einer so gut wie nicht vorhandenen Handlung und blassen Charakteren.

                                        • 6

                                          Kann man hier wirklich von "Film" sprechen, wenn es sich, seien wir mal ehrlich, nur um eine aneinander Reihung von Martial Arts Kämpfen handelt, die lose durch eine Pseudostory verknüpft sind?! Schauspieler würde ich die hier agierenden Menschen auch nicht gerade nennen. Zugegeben, die Kämpfe sind sehr unterhaltsam choreografiert und in ihrerer Ausführung auch recht brutal. Aber im Zeitalter des Internets kann man sich solche Kampfsequenzen auch auf den einschlägigen Videoportalen anschauen.
                                          Wenn man etwas für Kampfsport übrig hat, wird man Gefallen an The Raid finden. Alle anderen verpassen hier rein gar nichts. Mit Cop Thriller hat das Ganze sehr wenig zu tun.

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                                          • 9

                                            Wow, der Film hat mich geflasht. Ein wirklich großartiges Meisterwerk.
                                            Coole Story und einfach nur geniale und fette Kampfszenen.

                                            Ich schaue gelegentlich Martial-Arts Filme wie Ong-Bak oder IP-Man, aber der hier übertrifft diese beiden im hohen Maße aufgrund seiner blutigen Umsetzung.

                                            Sicherlich kann man die Filme nur schlecht miteinander vergleichen, das wäre schon unfair, alleine bei den Techniken sind die Unterschiede schon gewaltig.

                                            Der Soundtrack passt sich wunderbar dem Geschehen an und die Choreographie ist der Wahnsinn. Ganz zu schweigen von der Geschwindigkeit der Angriffe .. ich bin beeindruckt.

                                            Bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt.

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                                            • 10

                                              Hammer und must seen für Kampfkunstfans.
                                              War geplättet im Kino, geniale Fights und Action vom feinsten.
                                              Teil 2 selbe Niveau, hoffe das uns Gareth Evans noch mit weiteren Filmen dieser Art erfreut.
                                              Ganze vorne auf meiner Liste, 10 mit Stern.

                                              • 2 .5

                                                Also nein ^^

                                                Da bin ich wahrscheinlich einfach wieder zu sehr Frau für.

                                                Wie es manchmal so ist, wird man hier und da gezwungen sich Film anzuschauen, die man so nicht auf dem Schirm hatte...

                                                Ich habe nicht bis zum Ende durchgehalten.

                                                Ich fand diese Aneinanderreihung von Kampfszenen über die gefühlten 20 Stockwerke und die für mich fehlender Story sowas von anstrengend.

                                                Wahrscheinlich ist es genau das, was viele so gut finden.

                                                Geschmackssache.

                                                Also meinen Geschmack hat es leider überhaupt nicht entsprochen.

                                                2.5 Punkte, zu mehr bin ich nicht in der Lage :/

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                                                • 9 .5

                                                  Ich kann mich den positiven Kommentaren hier nur anschliessen. Bei Filmen dieser Art kann man eben nur das handwerkliche betrachten, da eine tiefgründige Story meinst nicht die Intention des Regisseurs ist.
                                                  Und was das "Hau-drauf" angeht, so geht es meiner Meinung nach nicht viel besser. Würde man Filme nach der Anzahl der blauen Felcken bewerten, die sich die Stuntleute eingefangen haben, wäre dieser Film wohl ganz weit vorne..... ;-)

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                                                    "The Raid" hat mich vollkommen aus den Socken gehauen! Harte und schonungslose Action, wie ich sie noch nie zu Gesicht bekam. Unfassbar stark detaillierte, choreographische Kampfszenen, welche im Normalfall gar nicht mein Ding sind, aber bei dieser Bombe von Film alles gesprengt hat. Noch dazu wurden diese mit grandiosen Schnitten und Kamerafahrten von der Linse eingefangen. Die Brutalität gab dem Ganzen noch einen nötigen Adrenalinkick, wobei der Soundtrack auch gut Stimmung macht.
                                                    Ein Meisterwerk von hemmungsloser Action, ohne Tiefgründigkeit oder besonderer Story, aber mit virtuosen Kampfszenen und durchgehender Hochspannung.

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