The Residents

Os residentes (2010), BR Laufzeit 120 Minuten, , Kinostart 12.07.2012

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von Tiago Mata Machado, mit Melissa Dullius und Gustavo Jahn

Angetreten um einer Welt, der die Utopien und die Poesie abhandengekommen sind, den Kampf anzusagen, haben die Bewohner eines Abrisshauses eine temporäre autonome Zone errichtet. Eine Art situationistische Stadtguerilla der Gegenwart, verbringen sie ihre Tage damit, auf materieller wie immaterieller Ebene Unruhe zu stiften. Es wird rezitiert und deklariert, diskutiert, performed und getröstet. Eine Frau wird gekidnappt, pantomimisch der Nahkampf geübt, Schamhaare zu Schnurrbärten umarrangiert. Viele der lustvoll-sinnlosen Aktionen der Bewohner drehen sich im Kreis; hierin ist bereits deren ironische Selbstreflexion enthalten: Letztlich sind sie bloße ästhetische Imitation der Parolen, Gesten und Posen der politischen und künstlerischen Praxis der 1960er und 1970er. So verkünden die Bewohner schließlich das Ende der eigenen Avantgarde und geben ihr Haus dem Abriss anheim.

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Kritiken (1) — Film: The Residents

W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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7.5Sehenswert

„Os residentes“ ist eine illusionslose Betrachtung zur Avantgarde mit Mitteln des avantgardistischen Films, eine Art Rollenspiel der revolutionären Utopie, Diskussionssplitter über das Verhältnis der Geschlechter, über hierarchische Strukturen, Macht, Gruppendynamik und Partnerschaft.

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Kommentare


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Prestigeww

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der Film passt vielleicht in eine Neuköllner Hipster-Galerie, im Kino hat er nix zu suchen: 2 volle Stunden 'kulturkritische' Performance-Kunst. Schnarch!

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Prestigeww

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Ich sag nur Die Berlinale ist wie eine Schachtel Praline - und manche sind mit Scheiße gefüllt.


Markbln

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100%