Cattaneo bleibt mit The Rocker seinem Faible für sympathische Loser treu. „Fish“, der dank YouTube als nackter Schlagzeuger Berühmtheit erlangt, steht in der Tradition der Working-Class-Helden aus Cattaneos Erfolgskomödie Ganz oder gar nicht. Auch er bekommt die Chance auf ein Comeback, als er schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte. Er fühlte sich bereits aussortiert und nicht gebraucht, ehe er unverhofft im Scheinwerferlicht seinen zweiten Frühling erleben darf.
Wie vielen seiner europäischen Kollegen gelingt es leider auch Cattaneo nicht, seine spezifische „Handschrift“ im Hollywood-System beizubehalten. Vom leisen Humor seiner früheren Filme ist in „The Rocker“ nichts übriggeblieben. Auch seine Fähigkeit, die unterschiedlichsten Charaktere nuancenreich zu porträtieren, ist nun einem groben Strickmuster gewichen. Schuld daran ist ein Drehbuch, dessen Autoren sich mit ihren bisherigen Arbeiten („Lust auf Seitensprünge“; „Das sexte Semester“) nicht gerade als talentiert erwiesen haben.
Das Publikum ist besser damit beraten zu Hause zu bleiben und in einer Rock Band zu spielen, als die Zeit mit etwas zu verschwenden, was so runterzieht und unlustig ist wie "The Rocker".
Was passiert, wenn man einen Jack Black Film macht, in dem Jack Black nicht auftritt? Das ist in etwa das Gefühl, welches ich bei "The Rocker" habe - und das obwohl Rainn Wilson eine bewundernswerte Personifikation von Black schafft.
Wenn der Film nur etwas Biss, etwas Ecken und Kanten, Wut und Erkenntnis besässe. Statt dessen ist er absolut nach Schema F gedreht und scheut vor allen dunklen Versuchungen des Rock-Biz zurück.
Der Titel ist zum Schießen! Denn dieser harmlose Teenie-Streifen rockt überhaupt nicht. Und Humor ist zwischen den endlosen Power Pop-Nummern kaum vorhanden. Es sei denn man kullert sich auch bei Gags auf Looney Tunes-Niveau auf dem Boden. Mehr als den armen Rainn Wilson ständig gegen irgendetwas krachen und segeln zu lassen und den übergewichtigen "Office"-Nerd nackig von fast(!) allen Seiten abzulichten, fiel dem ideenarmen Drehbuch-Team nicht ein. "Rocker" wurden alle Zähne gezogen und so präsentiert sich der viel zu lange Streifen als ein niedliches Töchterlein von "Almost Famous" und "Spinal Tap", die wohl bei der Zeugung stink besoffen waren. Wem "Music & Lyrics" noch zu frech und obszön war, der wird mit "Rocker" glücklich und kann im Anschluss zu Hause bei Jimmy Eat World und den richtig harten Sachen von Coldplay mit der Großmama kräftig das Metal-Sign üben.
Leider ein wenig zu weichgespült. Ansonsten doch recht nett anzusehen, allein schon wegen Bradley Cooper als Gitarrist von Vesuvius (wer lässt sich so einen bescheuerten Namen einfallen?).
It's the incredible Return of Rainn Wilson!!! Nach seiner Spitzen-Leistung in "Super" lass ich mich doch gern auf einen Film wie "The Rocker" ein. Ein Komödie über einen wahnsinnig talentierten Drummer, der einst von seiner eigenen Band rausgeschmissen wurde. Und der seither daran knabbert und sich als nicht wirklich kompatibel mit 7-to-9-Jobs erweist. Kurzum, ein ziemlicher Loser, der plötzlich aber für die Schulband seines Neffen einspringt und es damit tatsächlich wieder ins Rampenlicht schafft. Es klingt nicht sonderlich aufregend, hat aber Charme. Was Rainn Wilson aus seiner Rolle manchmal rauskitzelt, bereitet durchaus Vergnügen. Da gibt es eine schöne Tour-Sequenz, bei der viele Rockstar-Marotten von Keith "Ich-schmeiß-den-Fernseher-durch-Fenster" Moon, der Goldene Gott aus "Almost Famous" oder natürlich auch Groupie-Orgien ihr Fett wegkriegen. Aber höchste Warnung, "The Rocker" stammt aus dem Dunstkreis von Shawn Levy. Dieser liefert selbst mal Knüller ab, macht sie aber durch Stinker wie das "Pink Panther"-Remake oder "Im Dutzend Billiger" fast zunichte. Leider schlägt auch The Rocker" in die Kerbe familienfreundlicherer (kein Schreibfehler) Filme, die vielleicht gute Darsteller wie hier Emma Stone, Christina Applegate oder Jane Lynch bieten. Andererseits sich selbst ein gewaltiges Bein stellen, weil sie ihren eigenen Qualitäten nicht über den Weg trauen. Da hätte es zum Beispiel etwas ruppiger sein dürfen, sobald Wilson der Teenie-Band beitritt, verwandelt sich der Film zunehmend in einen Klamauk fürs jugendliche Publikum. Klar, als Möchtegern-Rockstar, der in den 80's steckengeblieben ist, muss der Kerl heutzutage ja als schräg betrachtet werden. Aber hier verschiebt sich auch der Fokus von der eigentlichen Haupt-Figur, was "The Rocker" auch zur herzlosen Fingerübung macht. Da darf ich mich noch bei Wilsons Terminator-inspirierten Rauswurf bei seiner alten Band Vesuvius (das ist ihr Name!) vor Lachen nicht einkriegen, um mich später zunehmend mit seinem etwas nervenden Prozess des Erwachsenwerdens rumzuschlagen. Was daran vor allem nervt, in den deleted scenes befinden sich die wahren Glanzstücke des Films, deren alternatives Ende für mich viel mehr Sinn gemacht hätte. Und wer kam eigentlich auf die Idee, mit Pete Best - den Mann, der von Ringo Starr bei den Beatles vertrieben wurde - einen absolut passenden Cameo aufzuziehen, dessen Wortinhalt rausgeschnitten wurde? Deshalb ist "The Rocker" ein relativ kurzweiliges Vergnügen in Sachen Comedy, das zu oft den Beat nicht halten kann. Das viele passende Gags verschiesst, weil es sich nicht zwischen Zielgruppe und Insider-Fest nicht entscheiden konnte. Und ein Film, der einiges an Potenzial ins Bonus-Material-Reich verbannen musste. Erwartet also nicht zu viel, aber auch keinen zu schlechten Film. Es gehen Licht und Schatten also Hand in Hand, was nichts neues ist. Und auch garantiert nicht nervt. Nur berauschen kann es auch nicht. Für die volle Dröhnung empfehle ich da eher Filme wie "24h Party People."
"Vesuvius". Was für ein peinlicher Bandname. Dazu passend Vollspacken im Zebra-Leggins-Style der 1980th. Trash, der Gittarist der Band wird köstlich doof von Bradley Cooper gespielt. Die Dumpfbacken-Ikone der 1980er, Christina Applegate als Kelly Bundy, war aufgrund ihrer Klamotten und ihrer geistreichen Beiträge, bestimmt ein Fan von "Vesuvius". Hier mimt sie jedoch, auch amüsant, eine smarte, schlagfertig, wortgewandte Teenager-Mutter. Emma Stone, hat eine ziemlich langweilige, überflüssige Rolle.
Alt-Rocker und Sympathieträger ist vor allen anderen Rainn Wilson, auch bekannt als der nackte Drummer. Der Witz mit und über ihn zündet meistens auch bei mir, der nie mit dieser Kreisch-Musik was anfangen konnte.
Punkte verspielt der Film weil er wie die Musik in Watte gepackt ist. Das ist kein harter, rauer Heavy-Metall, sondern weichgespülter, harmonischer, netter Soft-Popkorn-Rock.
Zu viele Klischees, zu wenig gute Gags, viel zu brav und zu zurückhaltend. Dafür hat man dem Film aber schon angemerkt, dass die Macher Rock lieben und es war eine gewisse Atmosphäre zu spüren. Das Problem an dem Film ist aber meiner Meinung nach das die Musik von ADD eigentlich ziemlich beschissener Teenie-Schnulzrock ist. Die Musik von Visarius ist im Film viel cooler und das ist bescheuert weil es nicht in den Plot passt. Da ich selbst Drums spiele hat der Film bei mir noch nen kleinen Bonus bekommen.
Insgesamt kann man sich den Film anschauen wenn man auf Rock steht und ne harmlose Komödie will. Es gibt aber einige sehr viel bessere Rockkomödien, vor allem welche mit besserer Musik.
Witziger Film über den Traum berühmt zu werden mit ner super Film Musik. Teilweise ein bisschen überzogen und stellenweise bleiben die Witze aus, doch im Großen und Ganzen ein klasse Film für zwischendurch.
Dieser Film hat einfach nur Spaß gemacht! Anschließend habe ich erstmal alte Metal-Platten und CDs aus dem Keller gekramt! Rock'nRoll forever! Ein Film für einen Abend mit alten Kumpels!
Netter Klamauk für zwischendurch. "The Rocker" hätte aber mutiger sein müssen, anstatt leider in gewohnte Hollywood-Strukturen zu fallen und damit einzubrechen.
So muß ein Rocker sein: er spaltet wie immer in zwei Lager, ist aufgebläht, kindisch, beseelt vom Feuer des Satans und bereit, selbst nackt in der gelben Hölle zu spielen! Die Musik-Nerds sind allesamt symphatisch glaubwürdig, wunderbar verschroben und kantig und der Drummer-Onkel Fish macht von Anfang bis Ende Spaß, weil er nur eine Botschaft hat, die er nicht daherschwätzt, sondern lebt: lebe deinen Traum, auch wenn du in bunten 80er Leggins, mit Stirnband und Lidstrich aussiehst, wie eine überreife, verwirrte Kindergartentante und laß dich niemals von der pseudohippen, x-box-popelnden Jugend in die Zwangsjacke des Alters stecken. Dass ADD auch noch der totale Hype werden und Vesuvius als idiotische Playbacksänger vorgeführt werden, ist zwar vorhersehbar und dem Plot geschuldet, macht diesen Let's-Fetz-Streifen aber nicht schlechter. Mich hat er kurzweilig unterhalten, schon alleine weil Rainn Wilson als Karikatur auch so garnicht dem entspricht, was wir in der realen Welt als "Rocker" geboten bekommen. Haut rein! Grunz!
sau geil =)
ok ich steh auf rock, daher gibts wohl bei mir pluspunkte ^^.
aber abgesehen von dieser vorhersehbaren mainstream verlauf das sich alles zum guten wendet ist er klasse.
emma stone gefiel mir richtig gut, sie wirkte anderst as in ihren beiden anderen filme.
vllt die mimic war ähnlich wie in superbad aber sonst war es io.
christina applegate hat mich auch überrascht. eig mag ich sie nicht sonderlich daher dachte ich das es mich stöhrt.aber zum glück kommt sie teilweise anderst rüber und man kann sie ertragen =)
rainn wilson spielt diese rolle echt klasse und kommt super als rockloser rüber xD
fazit:werde ihn aufjedenfall noch öfters schauen und der soundtrack lässt sich auch hören.
Dieser Film ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme!
Wobei man ihn eher als "Musikfilm mit Witz" sehen sollte... Klar hat nicht jeder den gleichen Humor, aber ich find den Film sehr gelungen! Außerdem wird der Film nie langweilig und die Songs sind richtige Ohrwürmer!
Eine nette, unterhaltsame Komödie die das ganze Star-Rockertum so auf die Schippe nimmt. Stimmiger Soundtrack und ein großartiger Protagonist tragen zur Unterhaltung bei!
Klar, man könnte sagen, dass das "from-dishwasher-to-millionaire-prinzip" nichts neues is und die Story und Dialoge unterm Strich hollywoodteeniegemäß kalkuliert und kitschig sind. Fakt ist für mich aber: Dieser Film unterhält gerade dadurch, dass er doof sein will und hat einige Lacher im Repertoire, erst recht (oder vielleicht auch nur) wenn man selbst Musiker und mit Musiker(Klischees) und Musik(industrie) vertraut ist bzw. die im Film überspitzt dargestellten Erfahrungen gemacht hat. Die üblichen Floskelmessages á la "Es ist nie zu spät" oder "Freundschaft zählt mehr als Geld" sind zwar auch mit von der Partie, aber die primitiven Gags machen das in meinen Augen wieder wett. Man muss sich allerdings auch darauf einlassen, das Hirn abzuschalten, die rosa Brille aufzusetzen und wieder 16 zu sein.
Und wem das nicht passt: "Ich brauche euch nicht! Ich werde zehn mal größer als ihr! NEIN! 1 Milliarde mal größer! NEIN! 60 Billionen...Trillionen, Fantastilliarden mal größer als ihr!!" :D
Flockige Unterhaltung, erinnert ein wenig an "School of Rock", auch wenn Rainn Wilson nicht Jack Black ist. Ein paar flotte Sprüche sorgen den nötigen Witz in der nichtbesonders innovativen Geschichte. Dennoch macht "The Rocker" Spaß und Josh Gad als pummeliger Keyboarder sorgt für den meisten Spaß.
Wenn man ein wenig Ahnung vom Musikbusiness hat, dann sind einige Fehler wirklich nervig. Z.B. wird das erste Video erst gedreht, nachdem das Album in den Charts ist. Völlig unlogisch.
Insgesamt reicht es aber für eine nette Abendunterhaltung.
„The Rocker“. So explosiv und wild der Titel auch klingt, so enttäuschend und unpassend ist leider der Auftritt von Rainn Wilson, der by the way nicht mal ein Wikipedia Artikel besitzt, dafür aber zukünftig bei Filmen wie „Transformers – Die Rückkehr“ und „Monsters und Aliens" mitwirken möchte. Dabei behält der Streifen nach den ersten fünfzehn Minuten ein Quäntchen Potenzial zu einer interessanten Sichtweise auf das Leben eines Rockmusikers zu werden. Doch wird all die Hoffnung genommen, als nach und nach die Stereotypen eines typischen Teenyhollywoodfilms auf die Leinwand projiziert werden. Solange man aber mit sehr wenigen Erwartungen und den Sinn für einen eher primitiven Humor an die Sache rangeht, kann sich auch ein Abend mit „The Rocker“ zu einem schönen Erlebnis wenden.
The Rocker - Kritik
US 2008 Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 29.01.2009
Kritiken (6) — Film: The Rocker
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenCattaneo bleibt mit The Rocker seinem Faible für sympathische Loser treu. „Fish“, der dank YouTube als nackter Schlagzeuger Berühmtheit erlangt, steht in der Tradition der Working-Class-Helden aus Cattaneos Erfolgskomödie Ganz oder gar nicht. Auch er bekommt die Chance auf ein Comeback, als er schon gar nicht mehr damit gerechnet hatte. Er fühlte sich bereits aussortiert und nicht gebraucht, ehe er unverhofft im Scheinwerferlicht seinen zweiten Frühling erleben darf.
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RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...
Kommentar löschenWie vielen seiner europäischen Kollegen gelingt es leider auch Cattaneo nicht, seine spezifische „Handschrift“ im Hollywood-System beizubehalten. Vom leisen Humor seiner früheren Filme ist in „The Rocker“ nichts übriggeblieben. Auch seine Fähigkeit, die unterschiedlichsten Charaktere nuancenreich zu porträtieren, ist nun einem groben Strickmuster gewichen. Schuld daran ist ein Drehbuch, dessen Autoren sich mit ihren bisherigen Arbeiten („Lust auf Seitensprünge“; „Das sexte Semester“) nicht gerade als talentiert erwiesen haben.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDas Publikum ist besser damit beraten zu Hause zu bleiben und in einer Rock Band zu spielen, als die Zeit mit etwas zu verschwenden, was so runterzieht und unlustig ist wie "The Rocker".
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenWas passiert, wenn man einen Jack Black Film macht, in dem Jack Black nicht auftritt? Das ist in etwa das Gefühl, welches ich bei "The Rocker" habe - und das obwohl Rainn Wilson eine bewundernswerte Personifikation von Black schafft.
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lupaci 2010/10/22 19:56:33
Antwort löschenLol in etwa das wollte ich in meinem Kommentar ausdrücken.Deshalb lasse ich den nun, und stimme dir einfach zu.
Stephen Hunter: Washington Post Stephen Hunter: Washington Post
Kommentar löschenWenn der Film nur etwas Biss, etwas Ecken und Kanten, Wut und Erkenntnis besässe. Statt dessen ist er absolut nach Schema F gedreht und scheut vor allen dunklen Versuchungen des Rock-Biz zurück.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDer Titel ist zum Schießen! Denn dieser harmlose Teenie-Streifen rockt überhaupt nicht. Und Humor ist zwischen den endlosen Power Pop-Nummern kaum vorhanden. Es sei denn man kullert sich auch bei Gags auf Looney Tunes-Niveau auf dem Boden. Mehr als den armen Rainn Wilson ständig gegen irgendetwas krachen und segeln zu lassen und den übergewichtigen "Office"-Nerd nackig von fast(!) allen Seiten abzulichten, fiel dem ideenarmen Drehbuch-Team nicht ein. "Rocker" wurden alle Zähne gezogen und so präsentiert sich der viel zu lange Streifen als ein niedliches Töchterlein von "Almost Famous" und "Spinal Tap", die wohl bei der Zeugung stink besoffen waren. Wem "Music & Lyrics" noch zu frech und obszön war, der wird mit "Rocker" glücklich und kann im Anschluss zu Hause bei Jimmy Eat World und den richtig harten Sachen von Coldplay mit der Großmama kräftig das Metal-Sign üben.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (20) — Film: The Rocker
Kommentar schreibenRagnasha 2012/01/17 22:19:22
Kommentar löschenLeider ein wenig zu weichgespült. Ansonsten doch recht nett anzusehen, allein schon wegen Bradley Cooper als Gitarrist von Vesuvius (wer lässt sich so einen bescheuerten Namen einfallen?).
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mikkean 2012/01/17 01:05:07
Kommentar löschenIt's the incredible Return of Rainn Wilson!!! Nach seiner Spitzen-Leistung in "Super" lass ich mich doch gern auf einen Film wie "The Rocker" ein. Ein Komödie über einen wahnsinnig talentierten Drummer, der einst von seiner eigenen Band rausgeschmissen wurde. Und der seither daran knabbert und sich als nicht wirklich kompatibel mit 7-to-9-Jobs erweist. Kurzum, ein ziemlicher Loser, der plötzlich aber für die Schulband seines Neffen einspringt und es damit tatsächlich wieder ins Rampenlicht schafft. Es klingt nicht sonderlich aufregend, hat aber Charme. Was Rainn Wilson aus seiner Rolle manchmal rauskitzelt, bereitet durchaus Vergnügen. Da gibt es eine schöne Tour-Sequenz, bei der viele Rockstar-Marotten von Keith "Ich-schmeiß-den-Fernseher-durch-Fenster" Moon, der Goldene Gott aus "Almost Famous" oder natürlich auch Groupie-Orgien ihr Fett wegkriegen. Aber höchste Warnung, "The Rocker" stammt aus dem Dunstkreis von Shawn Levy. Dieser liefert selbst mal Knüller ab, macht sie aber durch Stinker wie das "Pink Panther"-Remake oder "Im Dutzend Billiger" fast zunichte. Leider schlägt auch The Rocker" in die Kerbe familienfreundlicherer (kein Schreibfehler) Filme, die vielleicht gute Darsteller wie hier Emma Stone, Christina Applegate oder Jane Lynch bieten. Andererseits sich selbst ein gewaltiges Bein stellen, weil sie ihren eigenen Qualitäten nicht über den Weg trauen. Da hätte es zum Beispiel etwas ruppiger sein dürfen, sobald Wilson der Teenie-Band beitritt, verwandelt sich der Film zunehmend in einen Klamauk fürs jugendliche Publikum. Klar, als Möchtegern-Rockstar, der in den 80's steckengeblieben ist, muss der Kerl heutzutage ja als schräg betrachtet werden. Aber hier verschiebt sich auch der Fokus von der eigentlichen Haupt-Figur, was "The Rocker" auch zur herzlosen Fingerübung macht. Da darf ich mich noch bei Wilsons Terminator-inspirierten Rauswurf bei seiner alten Band Vesuvius (das ist ihr Name!) vor Lachen nicht einkriegen, um mich später zunehmend mit seinem etwas nervenden Prozess des Erwachsenwerdens rumzuschlagen. Was daran vor allem nervt, in den deleted scenes befinden sich die wahren Glanzstücke des Films, deren alternatives Ende für mich viel mehr Sinn gemacht hätte. Und wer kam eigentlich auf die Idee, mit Pete Best - den Mann, der von Ringo Starr bei den Beatles vertrieben wurde - einen absolut passenden Cameo aufzuziehen, dessen Wortinhalt rausgeschnitten wurde? Deshalb ist "The Rocker" ein relativ kurzweiliges Vergnügen in Sachen Comedy, das zu oft den Beat nicht halten kann. Das viele passende Gags verschiesst, weil es sich nicht zwischen Zielgruppe und Insider-Fest nicht entscheiden konnte. Und ein Film, der einiges an Potenzial ins Bonus-Material-Reich verbannen musste. Erwartet also nicht zu viel, aber auch keinen zu schlechten Film. Es gehen Licht und Schatten also Hand in Hand, was nichts neues ist. Und auch garantiert nicht nervt. Nur berauschen kann es auch nicht. Für die volle Dröhnung empfehle ich da eher Filme wie "24h Party People."
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Kill_Diether 2011/09/12 00:09:09
Kommentar löschen"Vesuvius". Was für ein peinlicher Bandname. Dazu passend Vollspacken im Zebra-Leggins-Style der 1980th. Trash, der Gittarist der Band wird köstlich doof von Bradley Cooper gespielt. Die Dumpfbacken-Ikone der 1980er, Christina Applegate als Kelly Bundy, war aufgrund ihrer Klamotten und ihrer geistreichen Beiträge, bestimmt ein Fan von "Vesuvius". Hier mimt sie jedoch, auch amüsant, eine smarte, schlagfertig, wortgewandte Teenager-Mutter. Emma Stone, hat eine ziemlich langweilige, überflüssige Rolle.
Alt-Rocker und Sympathieträger ist vor allen anderen Rainn Wilson, auch bekannt als der nackte Drummer. Der Witz mit und über ihn zündet meistens auch bei mir, der nie mit dieser Kreisch-Musik was anfangen konnte.
Punkte verspielt der Film weil er wie die Musik in Watte gepackt ist. Das ist kein harter, rauer Heavy-Metall, sondern weichgespülter, harmonischer, netter Soft-Popkorn-Rock.
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Falkenfluegel 2011/03/07 02:34:21
Kommentar löschenZu viele Klischees, zu wenig gute Gags, viel zu brav und zu zurückhaltend. Dafür hat man dem Film aber schon angemerkt, dass die Macher Rock lieben und es war eine gewisse Atmosphäre zu spüren. Das Problem an dem Film ist aber meiner Meinung nach das die Musik von ADD eigentlich ziemlich beschissener Teenie-Schnulzrock ist. Die Musik von Visarius ist im Film viel cooler und das ist bescheuert weil es nicht in den Plot passt. Da ich selbst Drums spiele hat der Film bei mir noch nen kleinen Bonus bekommen.
Insgesamt kann man sich den Film anschauen wenn man auf Rock steht und ne harmlose Komödie will. Es gibt aber einige sehr viel bessere Rockkomödien, vor allem welche mit besserer Musik.
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BaD!Evil 2011/03/03 20:30:10
Kommentar löschenWitziger Film über den Traum berühmt zu werden mit ner super Film Musik. Teilweise ein bisschen überzogen und stellenweise bleiben die Witze aus, doch im Großen und Ganzen ein klasse Film für zwischendurch.
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melda1212 2011/01/12 10:10:39
Kommentar löschenDieser Film hat einfach nur Spaß gemacht! Anschließend habe ich erstmal alte Metal-Platten und CDs aus dem Keller gekramt! Rock'nRoll forever! Ein Film für einen Abend mit alten Kumpels!
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Tom Blues 2012/01/07 16:51:37
Antwort löschenSchäm Dich! Solche CDs räumt man nicht in den Keller. :p
HendrikChump 2010/08/08 00:25:00
Kommentar löschennett anzusehen , aber die gags sind nicht so der brüller, ausserdem gibt es davon auch viel zu wenige im gesamten film.
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metal1bob 2010/03/14 23:20:16
Kommentar löschenNetter Klamauk für zwischendurch. "The Rocker" hätte aber mutiger sein müssen, anstatt leider in gewohnte Hollywood-Strukturen zu fallen und damit einzubrechen.
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pellekraut007 2010/03/02 10:41:10
Kommentar löschenSo muß ein Rocker sein: er spaltet wie immer in zwei Lager, ist aufgebläht, kindisch, beseelt vom Feuer des Satans und bereit, selbst nackt in der gelben Hölle zu spielen! Die Musik-Nerds sind allesamt symphatisch glaubwürdig, wunderbar verschroben und kantig und der Drummer-Onkel Fish macht von Anfang bis Ende Spaß, weil er nur eine Botschaft hat, die er nicht daherschwätzt, sondern lebt: lebe deinen Traum, auch wenn du in bunten 80er Leggins, mit Stirnband und Lidstrich aussiehst, wie eine überreife, verwirrte Kindergartentante und laß dich niemals von der pseudohippen, x-box-popelnden Jugend in die Zwangsjacke des Alters stecken. Dass ADD auch noch der totale Hype werden und Vesuvius als idiotische Playbacksänger vorgeführt werden, ist zwar vorhersehbar und dem Plot geschuldet, macht diesen Let's-Fetz-Streifen aber nicht schlechter. Mich hat er kurzweilig unterhalten, schon alleine weil Rainn Wilson als Karikatur auch so garnicht dem entspricht, was wir in der realen Welt als "Rocker" geboten bekommen. Haut rein! Grunz!
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chazLP 2010/02/10 23:34:17
Kommentar löschensau geil =)
ok ich steh auf rock, daher gibts wohl bei mir pluspunkte ^^.
aber abgesehen von dieser vorhersehbaren mainstream verlauf das sich alles zum guten wendet ist er klasse.
emma stone gefiel mir richtig gut, sie wirkte anderst as in ihren beiden anderen filme.
vllt die mimic war ähnlich wie in superbad aber sonst war es io.
christina applegate hat mich auch überrascht. eig mag ich sie nicht sonderlich daher dachte ich das es mich stöhrt.aber zum glück kommt sie teilweise anderst rüber und man kann sie ertragen =)
rainn wilson spielt diese rolle echt klasse und kommt super als rockloser rüber xD
fazit:werde ihn aufjedenfall noch öfters schauen und der soundtrack lässt sich auch hören.
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Doolin 2009/11/10 18:34:20
Kommentar löschenGroßartig!
Dieser Film ist und bleibt einer meiner Lieblingsfilme!
Wobei man ihn eher als "Musikfilm mit Witz" sehen sollte... Klar hat nicht jeder den gleichen Humor, aber ich find den Film sehr gelungen! Außerdem wird der Film nie langweilig und die Songs sind richtige Ohrwürmer!
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GunSpeed 2009/09/18 23:13:56
Kommentar löschenEine nette, unterhaltsame Komödie die das ganze Star-Rockertum so auf die Schippe nimmt. Stimmiger Soundtrack und ein großartiger Protagonist tragen zur Unterhaltung bei!
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delaVega 2009/08/08 15:03:22
Kommentar löschenKlar, man könnte sagen, dass das "from-dishwasher-to-millionaire-prinzip" nichts neues is und die Story und Dialoge unterm Strich hollywoodteeniegemäß kalkuliert und kitschig sind. Fakt ist für mich aber: Dieser Film unterhält gerade dadurch, dass er doof sein will und hat einige Lacher im Repertoire, erst recht (oder vielleicht auch nur) wenn man selbst Musiker und mit Musiker(Klischees) und Musik(industrie) vertraut ist bzw. die im Film überspitzt dargestellten Erfahrungen gemacht hat. Die üblichen Floskelmessages á la "Es ist nie zu spät" oder "Freundschaft zählt mehr als Geld" sind zwar auch mit von der Partie, aber die primitiven Gags machen das in meinen Augen wieder wett. Man muss sich allerdings auch darauf einlassen, das Hirn abzuschalten, die rosa Brille aufzusetzen und wieder 16 zu sein.
Und wem das nicht passt: "Ich brauche euch nicht! Ich werde zehn mal größer als ihr! NEIN! 1 Milliarde mal größer! NEIN! 60 Billionen...Trillionen, Fantastilliarden mal größer als ihr!!" :D
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AylaView 2009/06/28 21:17:01
Kommentar löschenFlockige Unterhaltung, erinnert ein wenig an "School of Rock", auch wenn Rainn Wilson nicht Jack Black ist. Ein paar flotte Sprüche sorgen den nötigen Witz in der nichtbesonders innovativen Geschichte. Dennoch macht "The Rocker" Spaß und Josh Gad als pummeliger Keyboarder sorgt für den meisten Spaß.
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Moviehoney 2009/06/11 14:31:37
Kommentar löschen0815 Geschichte, die dennoch schön erzählt ist und ein paar echt gute Lacher beinhaltet.
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MartinAusBerlin 2009/06/08 23:07:06
Kommentar löschenWenn man ein wenig Ahnung vom Musikbusiness hat, dann sind einige Fehler wirklich nervig. Z.B. wird das erste Video erst gedreht, nachdem das Album in den Charts ist. Völlig unlogisch.
Insgesamt reicht es aber für eine nette Abendunterhaltung.
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screenager 2009/01/17 18:52:00
Kommentar löschenIch finde den Film auch nicht so schlecht wie viele hier schreiben - der üble, supermiese manager ist einfach großartig (zumindest im oton)!
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reemaniac 2009/01/11 17:35:41
Kommentar löschen„The Rocker“. So explosiv und wild der Titel auch klingt, so enttäuschend und unpassend ist leider der Auftritt von Rainn Wilson, der by the way nicht mal ein Wikipedia Artikel besitzt, dafür aber zukünftig bei Filmen wie „Transformers – Die Rückkehr“ und „Monsters und Aliens" mitwirken möchte. Dabei behält der Streifen nach den ersten fünfzehn Minuten ein Quäntchen Potenzial zu einer interessanten Sichtweise auf das Leben eines Rockmusikers zu werden. Doch wird all die Hoffnung genommen, als nach und nach die Stereotypen eines typischen Teenyhollywoodfilms auf die Leinwand projiziert werden. Solange man aber mit sehr wenigen Erwartungen und den Sinn für einen eher primitiven Humor an die Sache rangeht, kann sich auch ein Abend mit „The Rocker“ zu einem schönen Erlebnis wenden.
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Dr.Ed 2009/01/10 01:57:12
Kommentar löschenDieser Film ist so vorhersehbar, dass ich die Dialoge teilweise im Voraus mitsprechen konnte.
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Dennis2009 2009/01/06 16:48:49
Kommentar löschenich finde The Rocker eigentlich sehr gut gemacht besonders das "Intro". Großartig kritick kann ich eigentlich nicht ausüben.
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