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The Runaways
The Runaways (2010), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm
6.0
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Floria Sigismondi, mit Kristen Stewart und Dakota Fanning
Ende der 70er Jahre. Vier minderjährige Mädchen in hautengen Leder-Korsagen mischen die Musikszene in L.A. auf und heizen ihren Publikum mit hartem Rock ein. Mit “Cherry Bomb” landen The Runaways einen Hit und werden als Skandal-Girl-Group weltberühmt. Basierend auf der Autobiographie von Sängerin Cherie Currie, erzählt der Film von den Freundinnen Joan und Cherie und ihrem rasanten Aufstieg von normalen Teenagern zu gefeierten Rockstars. Plattenaufnahmen, Tourneen, Drogen, Abstürze und Machtkämpfe – der Zusammenbruch scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.
Mehr Bilder (18) und Videos (4) zu The Runaways
Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Runaways
- Genre
- Biopic, Drama, Musikfilm
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Adoleszenz, Alkohol, Anführer, Aufstieg, Band, Bandleader, Bar, Bestseller, Drogen, Erfolg, Frau, Freundschaft, Gesang, Jugendlicher, Konzert, Manager, Musik, Nachtleben, Plattenfirma, Rebell, Rockband, Rockmusik, Rockstar, Rolle der Frau, Saufgelage, Sänger
- Stimmung
- Aufregend
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Kritiken (2) — Film: The Runaways
Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/
Kommentar löschenGleich mal eines vorweg: ich bin kein Fan von wahren Geschichten und schon gar nicht von elegischen Biopics, die über unsympathische Menschen berichten, deren Musik zwar großartig ist, über die ich sonst aber nichts wissen will. The Runaways ist dabei glücklicherweise eine kleine Ausnahme, da der Film weniger Tiefgang, dafür um so mehr Geschwindigkeit hat. Eine Band findet zusammen und trennt sich wieder. So schnell ist die Handlung zusammengefasst. Das sich dies alles genau wie bei den Hauptdarstellerinnen selbst wie eine Mischung aus Drogen- und Erfolgsrausch anfühlt, ist einer der großen Pluspunkte dieses Filmes.
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Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Neben der großartigen Kameraarbeit und der selbstverständlich mitreißenden Musik, sind es natürlich die Schauspieler, die The Runaways endgültig zu einem gelungenen Film machen. Sowohl Dakota Fanning als auch Kristen Stewart, die im übrigen auch viele Songs selbst singen, gelingt es sich von ihrem anhaftenden Image zu lösen und wirklich sehr beeindruckende Leistungen zu zeigen....
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Kommentare (31) — Film: The Runaways
vuvuzela Mon, 22 Apr 2013 21:56:47 -0000
Kommentar löschenDer Film war nicht schlecht, hat mich aber nicht angesprochen.
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AddictedToIan Wed, 26 Dec 2012 00:19:40 -0000
Kommentar löschenEin unfassbar schlechter Film. Die Voraussetzungen waren zwar gut - ich liebe The Runaways, ich mag Kristen Stewart und auch Dakota Fanning kann ich so langsam was abgewinnen. Nur dieser tatsachenverdrehende, an den Haaren herbeigezogene Nicht-Plot ... ? Es wird verzweifelt versucht, mit dem Film zu polarisieren, genau diesen Tabubruch einzufangen und in neue Gewänder zu kleiden - aber dieser Versuch scheitert kläglich. "The Runaways" plätschert mehr oder weniger belanglos vor sich hin, da können die beiden Hauptdarstellerinnen noch so authentisch spielen. Macht einfach keinen Spaß.
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uncut123 Tue, 06 Nov 2012 01:24:19 -0000
Kommentar löscheneine wahre und coole geschichte..musikalisch und schauspielerisch habe ich mich nett unterhalten gefühlt
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AcademyAwardFan Tue, 11 Sep 2012 16:30:13 -0000
Kommentar löschenVier minderjährige Mädchen, die die Bühne zum Rocken bringen. Ich fand den Film ein wenig langweilig, nicht das er grotten schlecht war, aber das waren solche Typischen Rock N' Roll Junkies. Die Musik war toll und die Handlung geht auch noch. Den Film kann man nur anschauen wenn es einen gerade langweilig ist. Als ich Cherie (Dakota Fanning) am Anfang alleine auf der Bühne singen hörte, dann musste ich mich fasst übergeben, die hat so schlecht gesungen und dabei noch so langweilig getanzt. Von den Schauspielern wusste ich das sie schlecht sind von denen hätte ich auch nichts anderes erwartet. Dakota Fanning hat als Kind so toll geschauspielert wie in den Filmen (z.B. 'Ich bin Sam' '24 Stunden Angst' und 'Die Bienenhüterin), aber jetzt ist sie einfach nur ein FLOP.
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chmul_cr0n Mon, 30 Jul 2012 14:21:58 -0000
Kommentar löschenKristen Stewart spielt geil, aber die Inszenierung ist echt kacke.
Alles, was man sieht, ist eine Gruppe gecasteter Mädchen, die versuchen cool zu sein, indem sie sich benehmen, wie sie glauben dass Rockstars sich verhalten.
Und dann streiten sie sich noch über Dinge, mit denen man als Zuschauer überhaupt nichts anfangen kann, weil sie im Film einfach nicht passiert sind.
:(
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Jason Bourne Thu, 15 Sep 2011 21:42:49 -0000
Kommentar löschenThe Runaways ist eine nett anzusehende Biopic die visuell und Schauspielerisch voll überzeugt. Dafür wird die Story dieser 70er Jahre Band vollkommen zerfahren und völlig stümperhaft präsentiert.
The Runaways basiert zum Teil auf der 1989 veröffentlichten Autobiografie von Cherie Currie in der sie über ihre Kindheit, den Erfolg der Band, ihre Gehversuche als Schauspielerin und ihren anschließenden Abstieg in den Drogensumpf berichtet. Ihre Band The Runaways
die mit schlampiger Attitüde in den 70er Jahren in den USA kaum, aber in Japan äußerst populär war ist in diesem Film aber das große Thema
Das weibliche Duo aus Eclipse - Biss zum Abendrot ist wieder vereint: Dakota Fanning und Kristen Stewart spielen in The Runaways die Hauptrollen und sind im gegensatz zu Twillight auch Schauspielerisch gefordert. Und das meistern sie auch sehr gut. Heimlicher Star des Filmes ist aber ein brillianter Michael Shannon der wie schon in Zeiten des Aufruhes seinen Nebenpart großartig spielt und den nötigen Humor in ein sonst doch eher steifen Film bringt.
Die Story selbst ist leider das große problem dieses Filmes.Jedes Klischee eines sündigen Rockerlebens unter der Prämisse, dass die Bandmitglieder allesamt weiblich sind, wird bedient. Das aber wirkt doch sehr unecht und wie auf Männliche Zuschauer zugeschnitten. Masturbation unter der Dusche, lesbische Liaisons und Drogenexzesse die in anschliessende Sexorgien gipfeln. Also das klingt eher wie eine Biopic über ACDC als über die Geschichte einer Teenager Girl Band.
Auch werden die Stationen vom kometenhaften Aufstieg über Streitigkeiten innerhalb der Band und des Niedergangs im Drogenrausch nur stur abgehakt. In der Band selbst steht das Verhältnis von Sängerin Cherie Currie und Gitarristin Joan Jett vordergrund die weiteren Bandmitglieder werden über weite Strecken zu hübschen Statisten degradiert die ab und an was zu sagen haben. Entsprechend wird die Geschichte der Band über Cherie Curries Ausstieg hinaus kaum weiterverfolgt und lässt den Zuschauer unbefriedigt den Abspann an sich vorbeilaufen.
Musikalisch und visuell bleibt aber kein Wunsch offen. Hier kommt das 70er Feeling voll und ganz rüber. The Runaways bietet eine berauschende und Musikalische Zeitreise und mach dabei Spaß. Gemäß der musikalischen Vorbilder der The Runaways von Suzi Quatro über David Bowie bis hin zu den Sex Pistols ist hier für jeden was dabei. Und ein Lob an Das weibliche Duo Dakota Fanning und Kristen Stewart die einige selbst interpretierte Songs zum Soundtrack beisteuerten.
Trotzdem kann das, denn Gesamteindruck der Bandbiopic The Runaways nicht ändern: Nett anzuschauen und anzuhören, aber unglaubwürdig und oberflächlich Inszeniert. So ist the Runaways ein Film zum anschauen der aber schnell vergessen sein wird.
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MarcelN44 Thu, 15 Sep 2011 15:01:51 -0000
Kommentar löschenGeile Mucke! Aber drogensüchtige Rockstars hat man schon öfter gesehen und wesentlich Neues haben die Runaways, jetzt mal abgesehen von Geschlecht und Alter ;), auch nicht zu bieten. Nice Rock'n'Roll-Movie.
7/10
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Weltensegler Sat, 18 Jun 2011 20:21:36 -0000
Kommentar löschenNetter Musikfilm ohne irgendwelche Überraschungen, eigentlich genau das was man sich erwarten konnte: Ein schmieriger oder gerissener Produzent mehr oder weniger eine reine Mädchenband, weil es das so noch nicht gab. „Girls don’t play electric guitars.“ Hier halt schon, natürlich wird auf Sex gesetzt, natürlich gibt es Anfangs Probleme, natürlich ist der Produzent der König und gibt den Ton an, Erfolg, Streit, Stress, Drogen, Alk, Lesberei, all das was mit der Zeit wohl immer kommt. Ich hab mich zwar durchaus unterhalten gefühlt, allerdings gab es irgendwie keine Highlights, am Besten war noch die letzte Szene und der Abspann was mit den Damen passiert ist, aber sonst? Musik finde ich sehr ordentlich, auch wenn es jetzt nicht ganz mein Ding ist (aber vielleicht wird das ja noch), Darsteller haben auch gepasst, die Kristen Stewart hat ihr megaschlechtes Bild aus Twilight deutlich aufgebessert, emtional war sie entweder nicht besonders gefordert oder sie kann es nicht besser, ich fand’s sehr ordentlich, würde sogar so weit gehen und sagen ich bin positiv überrascht. Die früher jüngere und sympathische Dakota Fanning wollte schon etwas früher Richtung Erwachsenenfach wechseln, na wenn sie meint, hätte es nicht gebraucht, kann ich leider nicht ändern. Somit kann ich den Film nicht wirklich empfehlen, aber schlecht war er auch nicht, reines Mittelmaß, passt schon für einmal anschaun und nie wieder. ;)
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Diana Feistel Wed, 01 Jun 2011 20:00:25 -0000
Kommentar löschenNoch ein Film, wo ich mich frage, warum zur Hölle Kristen Steward Twilight gedreht hat!
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Tante Uschi Tue, 10 May 2011 21:46:05 -0000
Kommentar löschenGanz netter Film, zu mehr taugt er meiner Meinung allerdings auch nicht... Dafür ist er leider zu oberflächlich.. Das typische Sex, Drugs and Rock'n Roll-Ding wird halt viel Platz eingeräumt. Ich hatte das Gefühl der Film drehte sich hauptsächlich um Cherie Currie und Joan Jett als um die Band The Runaways. Über die restlichen Bandmitglieder hat man so gut wie nichts erfahren. Irgendwie schade... Schauspielerisch war ganz klar Michael Shannon mein Favorit in diesen Film. Dakota Fanning hat auch ganz solide Leistung abgegeben. Von Kristen Stewart war ich allerdings ziemlich enttäuscht.. Die hat irgendwie immer den gleichen gelangweilten Gesichtsausdruck.
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Sanylein Wed, 09 Feb 2011 03:23:13 -0000
Kommentar löschenSehr interessanter und empfehlenswerter Film. Kristen Stewart und Dakota Fanning zeigen hier das sie viel mehr können als ihnen die meisten zutrauen. Ich fand zwar einige Szenen langweilig, aber die interessanten Szenen überwiegen aufjedenfall.
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Streep Tue, 08 Feb 2011 02:07:47 -0000
Kommentar löschenEin sehr toller Film ! Kristin Stewart kann viel mehr, als ich gedacht hätte und auch Dakota Fanning war einfach super !!!
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spanky Mon, 03 Jan 2011 14:51:41 -0000
Kommentar löschenSoweit ich das beurteilen kann, ist Joan Jett ganz gut getroffen. Dieses pubertätsschwangere Prä-Riotgirl-Gezicke geht mir dann aber doch zu sehr auf die Klöten. Das eigentliche Highlight dieses Films aber ist Michael Shannon. Der Mann ist ein Chamäleon und kann nicht nur sein Äußeres beliebig switchen, sondern auch mit einem Fingerschnippen von toternst auf saukomisch umschalten. Ich lehn mich mal weit raus: Oscarnominierung Nr. 2 für diesen Mann!
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Pardus Sun, 07 Nov 2010 00:09:40 -0000
Kommentar löscheni`m your ch ch ch ch ch ch ch ch cherrybomb. not bad. das erste mal das dakota fanning mich nicht dazu bringt vor lauter aggresion meine fingernägel zu zermalmen während ich sie sehe. kristen stewart mal in einer ganz anderen darstellungsrichtung. ist erst mal gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. hätte mir gewünscht, dass die geschichten der anderen bandmitglieder nicht ganz hinter denen von jett und currie verschwinden. ein bißchen mehr dazu hätte es ruhig sein können. ansonsten fühlte ich mich gut unterhalten :-) man spürt einen hauch david bowie... und schon deshalb ist der film geil !
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Pardus Sun, 07 Nov 2010 09:29:33 -0000
Antwort löschenund ich habe nun auch verstanden, warum taylor momsen (the pretty reckless) vorgeworfen wird eine billige kopie von cherry currie zu sein.
cpt. chaos Wed, 03 Nov 2010 22:13:12 -0000
Kommentar löschenDas kurze musikalische Auf und Ab einer eher belanglosen Rockband mit allem Drum und Dran, wäre da nicht die Tatsache, dass es sich hierbei um eine reine Frauen-Combo handelte, die zudem Lita Ford (Warum erfolgte im Abspann eigentlich keine weitere Erwähnung? Ist ja nun nicht so, als dass die Gute nach ihrem Ausstieg bei den "Runaways" bei der örtlichen Müllabfuhr gejobt hätte.) und insbesondere Joan Jett (saugeniales Casting!) hervorbrachte.
Dennoch schau ich mir da lieber noch mal "Almost famous" an, auch wenn es sich hierbei um eine rein fiktive Rockband handelt.
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1oOwaCk Sun, 31 Oct 2010 22:25:04 -0000
Kommentar löschenSchwankt zwischen cool und lahm. Obwohl das Coole doch noch überwiegt. Dakota Fanning schafft es langsam auf meiner Liste von Lieblingsdarstellerinnen zu landen und Kristen Stewart wirkte resigniert wie immer. Ich mag sie, aber besonders individuell scheint sie nicht zu sein.
Besonders eins zündete: Ch ch ch ch CHERRY BOMB! :D
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horro Sun, 24 Oct 2010 15:14:27 -0000
Kommentar löschenHervorragend gespieltes Biopic über die schwierigen Anfangsjahre der Band um Joan Jett bzw. Cherie Currie als Sängerin. Ausgezeichnet auch für Fans der Musik aus dieser Zeit.
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mikkean Mon, 25 Oct 2010 20:33:23 -0000
Antwort löschenSchade, dass der nicht vorab ins Kino kam.
horro Mon, 25 Oct 2010 20:36:52 -0000
Antwort löschenJa schade, wurde aber seit langem schon angekündigt. Die jungen Schauspielerinnen haben echt was drauf - der Film rockt auch ganz gehörig!
Kris Thu, 07 Oct 2010 08:22:45 -0000
Kommentar löschenKristen Stewart und Dakota Fanning, die vermutlich beide um die Schattenseiten des Ruhms wissen, dürfen sich als überaus aufgebrezelte, böse Mädchen durch 106 Minuten Film rocken. Sex, Drugs & Rock 'n' Roll mit Darstellerinnen, von denen wir das so gar nicht gewohnt sind. Dafür funktioniert das überraschend gut und bietet kurzweilige Unterhaltung.
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Slevin Kalebra Sun, 03 Oct 2010 12:08:26 -0000
Kommentar löschenEine Musik-Biographie, die es wirklich wert ist erzählt zu werden und der Hauptgrund dafür, wird im Film kaum, genauer gesagt gar nicht, behandelt. The Runaways waren die erste, komplett aus Mädchen bestehende Punk- und Hardrock-Band. Was das für die Frauenbewegung in den 70er Jahren bedeutete, würde schon Stoff für einen halben Film bieten. Regisseurin Floria Sigismonndi interessiert sich aber mehr für den Verlust der jugendlichen Unbeschwertheit durch plötzlichen Ruhm und die dadurch entstehenden Probleme. Am meisten Screen Time erhält deswegen wohl auch die Lead Sängerin Cherie Curie, deren Aufstieg aus einer trostlosen Vorstadt-Existenz mit Alkoholiker-Vater und abwesender Mutter und der Abstieg zurück dahin das meiste Drama-Potential besitzt. Dakota Fanning schlägt sich dabei erstaunlich gut. Sie ist wirklich nicht mehr dieses altkluge Kreischkind, das auch bei dem kinderfreundlichsten Betrachter Gewaltfantasien auslöste. Sehr passend, ist sie in der Rolle eines 15-jährigen Mädchens, das die Sexualisierung ihrer Person durch die Medien kaum versteht und dem Rummel dieses Geschäfts überhaupt nicht gewachsen ist. Kristen Stewart jedoch ist als Joan Jett erstaunlich farblos, lahm und uninspiriert. Wenn man bedenkt, dass dies ein Herzensprojekt von ihr war und das sie, abseits der Glitzervampir- Reihe, immer zufriedenstellende Leistungen abgeliefert hat, wäre hier doch mehr drin gewesen. Das schauspielerische Highlight ist aber der unverschämter weise immer noch kaum bekannte Michael Shannon als Band Manager Kim Fowley. Genau wie in Zeiten des Aufruhrs stiehlt er jedem die Show und verkörpert genau diese Rock n Roll Madness, die in dem Film deutlich zu kurz kommt. Denn ich weiß nicht ob es an der Intention der Regisseurin, das persönliche Drama der Band in den Vordergrund zu stellen oder an einem schlanken Budget liegt, aber von dem ganzen Zirkus dieser Ära, den zum Beispiel Almost Famous ja so perfekt eingefangen hat, merkt man hier kaum was. Das Geschehen beschränkt sich auch dreckige, kleine Schuppen, Hotelzimmer und Studios. Selbst bei den Szenen der Japan- Tournee spürt man nicht, was für ein riesiges, popkulturelles Phänomen The Runaways waren. Der Film hält sich sehr an die Konvention von Musiker- Biopics. Das der Fokus dabei auf Charaktere gelegt wird, ist lobenswert und der größte Pluspunkt des Films. Wäre man aber etwas mehr in die kulturellen und politischen Auswüchse vorgestoßen, hätte hier etwas Großes entstehen können.
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derJones636 Wed, 22 Sep 2010 21:46:34 -0000
Kommentar löschenHatte vorerst KEINE Ahnung, dass der Film auf irgendwelchen wahren Begebenheiten beruht.
Die erste halbe Stunde hatte ich dann echt Schiss, dass ich mir den Abend mit nem Kackfilm verschwende.
Allerdings fühlte ich mich nach und nach immer mehr in diese - ich sag mal "assige" Gesellschaft ein, und der Film fing an mir zu gefallen.
Der Film steigert sich eigentlich bis zum Ende hin immer weiter.
Ganz großes Highlight war für mich wie Kim bei dem Telefonat von der Decke zu hängen scheint und der Zuschauer keine Ahnung hat, warum dies so ist :D Musste da sehr lachen, besonders als es dann wirklich nicht aufgeklärt wird :D
Als ich dann am Ende durch die Texteinblendungen raffte, dass der Film anscheinend wirklich von realen Personen erzählt, fand ich ihn noch ein ganzes Stück besser.
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