The Runaways
The Runaways (2010), US Laufzeit 102 Minuten, FSK 12, Musikfilm, Drama
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
294 Bewertungen
29 Kommentare
Keine ?
von Floria Sigismondi, mit Kristen Stewart und Dakota Fanning
Ende der 70er Jahre. Vier minderjährige Mädchen in hautengen Leder-Korsagen mischen die Musikszene in L.A. auf und heizen ihren Publikum mit hartem Rock ein. Mit “Cherry Bomb” landen The Runaways einen Hit und werden als Skandal-Girl-Group weltberühmt. Basierend auf der Autobiographie von Sängerin Cherie Currie, erzählt der Film von den Freundinnen Joan und Cherie und ihrem rasanten Aufstieg von normalen Teenagern zu gefeierten Rockstars. Plattenaufnahmen, Tourneen, Drogen, Abstürze und Machtkämpfe – der Zusammenbruch scheint nur eine Frage der Zeit zu sein.
Cast & Crew
-
Floria Sigismondi
-
Kristen Stewart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Joan Jett
-
Dakota Fanning
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cherie Currie
-
Alia Shawkat
-
Scout Taylor-Compton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lita Ford
-
Michael Shannon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kim Fowley
-
Tatum O'Neal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marie Harmon
Regie
Schauspieler
-
Brett Cullen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Donald Currie
-
Riley Keough
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marie Currie
-
Johnny Lewis
-
Robert Romanus
-
Hannah Marks
-
Stella Maeve
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sandy West
-
Floria Sigismondi
- Genre
- Musikfilm, Drama, Biopic
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Adoleszenz, Alkohol, Anführer, Aufstieg, Band, Bandleader, Bar, Bestseller, Drogen, Erfolg, Frau, Freundschaft, Gesang, Jugendlicher, Konzert, Manager, Musik, Nachtleben, Plattenfirma, Rebell, Rockband, Rockmusik, Rockstar, Rolle der Frau, Saufgelage, Sänger
- Stimmung
- Aufregend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Runaways
Fans dieses Films gefiel auch
Trailer zum Film The Runaways
Alle Trailer, Clips & Videos (4)

Roller Girl – Manchmal ist die schiefe Bahn der richtige Weg
25 Stunden
Durchgeknallt
Charlie Bartlett
Sunshine Cleaning













Kritiken (2) — Film: The Runaways
Spideragent: http://darkagent.blog.de/
Kommentar löschenGleich mal eines vorweg: ich bin kein Fan von wahren Geschichten und schon gar nicht von elegischen Biopics, die über unsympathische Menschen berichten, deren Musik zwar großartig ist, über die ich sonst aber nichts wissen will. The Runaways ist dabei glücklicherweise eine kleine Ausnahme, da der Film weniger Tiefgang, dafür um so mehr Geschwindigkeit hat. Eine Band findet zusammen und trennt sich wieder. So schnell ist die Handlung zusammengefasst. Das sich dies alles genau wie bei den Hauptdarstellerinnen selbst wie eine Mischung aus Drogen- und Erfolgsrausch anfühlt, ist einer der großen Pluspunkte dieses Filmes.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Elisabeth Maurer
Kommentar löschen...Neben der großartigen Kameraarbeit und der selbstverständlich mitreißenden Musik, sind es natürlich die Schauspieler, die The Runaways endgültig zu einem gelungenen Film machen. Sowohl Dakota Fanning als auch Kristen Stewart, die im übrigen auch viele Songs selbst singen, gelingt es sich von ihrem anhaftenden Image zu lösen und wirklich sehr beeindruckende Leistungen zu zeigen....
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (27) — Film: The Runaways
Kommentar schreibenJason Bourne 2011/09/15 23:42:49
Kommentar löschenThe Runaways ist eine nett anzusehende Biopic die visuell und Schauspielerisch voll überzeugt. Dafür wird die Story dieser 70er Jahre Band vollkommen zerfahren und völlig stümperhaft präsentiert.
The Runaways basiert zum Teil auf der 1989 veröffentlichten Autobiografie von Cherie Currie in der sie über ihre Kindheit, den Erfolg der Band, ihre Gehversuche als Schauspielerin und ihren anschließenden Abstieg in den Drogensumpf berichtet. Ihre Band The Runaways
die mit schlampiger Attitüde in den 70er Jahren in den USA kaum, aber in Japan äußerst populär war ist in diesem Film aber das große Thema
Das weibliche Duo aus Eclipse - Biss zum Abendrot ist wieder vereint: Dakota Fanning und Kristen Stewart spielen in The Runaways die Hauptrollen und sind im gegensatz zu Twillight auch Schauspielerisch gefordert. Und das meistern sie auch sehr gut. Heimlicher Star des Filmes ist aber ein brillianter Michael Shannon der wie schon in Zeiten des Aufruhes seinen Nebenpart großartig spielt und den nötigen Humor in ein sonst doch eher steifen Film bringt.
Die Story selbst ist leider das große problem dieses Filmes.Jedes Klischee eines sündigen Rockerlebens unter der Prämisse, dass die Bandmitglieder allesamt weiblich sind, wird bedient. Das aber wirkt doch sehr unecht und wie auf Männliche Zuschauer zugeschnitten. Masturbation unter der Dusche, lesbische Liaisons und Drogenexzesse die in anschliessende Sexorgien gipfeln. Also das klingt eher wie eine Biopic über ACDC als über die Geschichte einer Teenager Girl Band.
Auch werden die Stationen vom kometenhaften Aufstieg über Streitigkeiten innerhalb der Band und des Niedergangs im Drogenrausch nur stur abgehakt. In der Band selbst steht das Verhältnis von Sängerin Cherie Currie und Gitarristin Joan Jett vordergrund die weiteren Bandmitglieder werden über weite Strecken zu hübschen Statisten degradiert die ab und an was zu sagen haben. Entsprechend wird die Geschichte der Band über Cherie Curries Ausstieg hinaus kaum weiterverfolgt und lässt den Zuschauer unbefriedigt den Abspann an sich vorbeilaufen.
Musikalisch und visuell bleibt aber kein Wunsch offen. Hier kommt das 70er Feeling voll und ganz rüber. The Runaways bietet eine berauschende und Musikalische Zeitreise und mach dabei Spaß. Gemäß der musikalischen Vorbilder der The Runaways von Suzi Quatro über David Bowie bis hin zu den Sex Pistols ist hier für jeden was dabei. Und ein Lob an Das weibliche Duo Dakota Fanning und Kristen Stewart die einige selbst interpretierte Songs zum Soundtrack beisteuerten.
Trotzdem kann das, denn Gesamteindruck der Bandbiopic The Runaways nicht ändern: Nett anzuschauen und anzuhören, aber unglaubwürdig und oberflächlich Inszeniert. So ist the Runaways ein Film zum anschauen der aber schnell vergessen sein wird.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MarcelN44 2011/09/15 17:01:51
Kommentar löschenGeile Mucke! Aber drogensüchtige Rockstars hat man schon öfter gesehen und wesentlich Neues haben die Runaways, jetzt mal abgesehen von Geschlecht und Alter ;), auch nicht zu bieten. Nice Rock'n'Roll-Movie.
7/10
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Weltensegler 2011/06/18 22:21:36
Kommentar löschenNetter Musikfilm ohne irgendwelche Überraschungen, eigentlich genau das was man sich erwarten konnte: Ein schmieriger oder gerissener Produzent mehr oder weniger eine reine Mädchenband, weil es das so noch nicht gab. „Girls don’t play electric guitars.“ Hier halt schon, natürlich wird auf Sex gesetzt, natürlich gibt es Anfangs Probleme, natürlich ist der Produzent der König und gibt den Ton an, Erfolg, Streit, Stress, Drogen, Alk, Lesberei, all das was mit der Zeit wohl immer kommt. Ich hab mich zwar durchaus unterhalten gefühlt, allerdings gab es irgendwie keine Highlights, am Besten war noch die letzte Szene und der Abspann was mit den Damen passiert ist, aber sonst? Musik finde ich sehr ordentlich, auch wenn es jetzt nicht ganz mein Ding ist (aber vielleicht wird das ja noch), Darsteller haben auch gepasst, die Kristen Stewart hat ihr megaschlechtes Bild aus Twilight deutlich aufgebessert, emtional war sie entweder nicht besonders gefordert oder sie kann es nicht besser, ich fand’s sehr ordentlich, würde sogar so weit gehen und sagen ich bin positiv überrascht. Die früher jüngere und sympathische Dakota Fanning wollte schon etwas früher Richtung Erwachsenenfach wechseln, na wenn sie meint, hätte es nicht gebraucht, kann ich leider nicht ändern. Somit kann ich den Film nicht wirklich empfehlen, aber schlecht war er auch nicht, reines Mittelmaß, passt schon für einmal anschaun und nie wieder. ;)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Diana Feistel 2011/06/01 22:00:25
Kommentar löschenNoch ein Film, wo ich mich frage, warum zur Hölle Kristen Steward Twilight gedreht hat!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tante Uschi 2011/05/10 23:46:05
Kommentar löschenGanz netter Film, zu mehr taugt er meiner Meinung allerdings auch nicht... Dafür ist er leider zu oberflächlich.. Das typische Sex, Drugs and Rock'n Roll-Ding wird halt viel Platz eingeräumt. Ich hatte das Gefühl der Film drehte sich hauptsächlich um Cherie Currie und Joan Jett als um die Band The Runaways. Über die restlichen Bandmitglieder hat man so gut wie nichts erfahren. Irgendwie schade... Schauspielerisch war ganz klar Michael Shannon mein Favorit in diesen Film. Dakota Fanning hat auch ganz solide Leistung abgegeben. Von Kristen Stewart war ich allerdings ziemlich enttäuscht.. Die hat irgendwie immer den gleichen gelangweilten Gesichtsausdruck.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J!GS4W 2011/04/03 17:20:25
Kommentar löschenVergangenheit sind die Tage der süßen unschuldigen Dakota Fanning, denn nun ist sie (fast) erwachsen, spielt in beschissen Filmen wie Twilight mit und mimt die Rock-HURE Cherie Currie der Band "The Runaways", welche an mir komplett vorbei gegangen sein muss. Nunja, wie man die Verbindung so zieht, Kristen Stewart spielt ja bekannterweise auch im verfickten Twilight Mileu mit, aber ich muss gestehen, I got a crush on her. Sie ist trotz ihres scheinbar kaum änderbaren bored-Blickes eine fantastische Schauspielerin, und da finde ich, dass ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehne. Adventureland (!), Welcome to the Riley, The Runaways .. ich bin gespannt was die kommende Filmographie noch so bietet.
The Runaways ist alles andere als ein scheiß Film, wandelt als Biopic irgendwo zwischen den Lords of Dogtown und The Doors .. (nur eben mit Mädchen) herum, ist aber in der Umsetzung in einigen Teilen leicht oberflächlich oder gekünstelt. Aber das stört nicht mal so sehr, bekommt man durch den Film doch gleich Lust mehr über die eigentliche Band zu erfahren und vor allem mehr von Kristen Stewart zu sehen. (Nein Dakota Fanning war nicht schlecht, sieht aber neben Stewart doch etwas bleich aus.)
Whatever, I dig the movie, kinda!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sanylein 2011/02/09 04:23:13
Kommentar löschenSehr interessanter und empfehlenswerter Film. Kristen Stewart und Dakota Fanning zeigen hier das sie viel mehr können als ihnen die meisten zutrauen. Ich fand zwar einige Szenen langweilig, aber die interessanten Szenen überwiegen aufjedenfall.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Streep 2011/02/08 03:07:47
Kommentar löschenEin sehr toller Film ! Kristin Stewart kann viel mehr, als ich gedacht hätte und auch Dakota Fanning war einfach super !!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
spanky 2011/01/03 15:51:41
Kommentar löschenSoweit ich das beurteilen kann, ist Joan Jett ganz gut getroffen. Dieses pubertätsschwangere Prä-Riotgirl-Gezicke geht mir dann aber doch zu sehr auf die Klöten. Das eigentliche Highlight dieses Films aber ist Michael Shannon. Der Mann ist ein Chamäleon und kann nicht nur sein Äußeres beliebig switchen, sondern auch mit einem Fingerschnippen von toternst auf saukomisch umschalten. Ich lehn mich mal weit raus: Oscarnominierung Nr. 2 für diesen Mann!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Pardus 2010/11/07 01:09:40
Kommentar löscheni`m your ch ch ch ch ch ch ch ch cherrybomb. not bad. das erste mal das dakota fanning mich nicht dazu bringt vor lauter aggresion meine fingernägel zu zermalmen während ich sie sehe. kristen stewart mal in einer ganz anderen darstellungsrichtung. ist erst mal gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. hätte mir gewünscht, dass die geschichten der anderen bandmitglieder nicht ganz hinter denen von jett und currie verschwinden. ein bißchen mehr dazu hätte es ruhig sein können. ansonsten fühlte ich mich gut unterhalten :-) man spürt einen hauch david bowie... und schon deshalb ist der film geil !
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Pardus 2010/11/07 10:29:33
Antwort löschenund ich habe nun auch verstanden, warum taylor momsen (the pretty reckless) vorgeworfen wird eine billige kopie von cherry currie zu sein.
cpt. chaos 2010/11/03 23:13:12
Kommentar löschenDas kurze musikalische Auf und Ab einer eher belanglosen Rockband mit allem Drum und Dran, wäre da nicht die Tatsache, dass es sich hierbei um eine reine Frauen-Combo handelte, die zudem Lita Ford (Warum erfolgte im Abspann eigentlich keine weitere Erwähnung? Ist ja nun nicht so, als dass die Gute nach ihrem Ausstieg bei den "Runaways" bei der örtlichen Müllabfuhr gejobt hätte.) und insbesondere Joan Jett (saugeniales Casting!) hervorbrachte.
Dennoch schau ich mir da lieber noch mal "Almost famous" an, auch wenn es sich hierbei um eine rein fiktive Rockband handelt.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
1oOwaCk 2010/10/31 23:25:04
Kommentar löschenSchwankt zwischen cool und lahm. Obwohl das Coole doch noch überwiegt. Dakota Fanning schafft es langsam auf meiner Liste von Lieblingsdarstellerinnen zu landen und Kristen Stewart wirkte resigniert wie immer. Ich mag sie, aber besonders individuell scheint sie nicht zu sein.
Besonders eins zündete: Ch ch ch ch CHERRY BOMB! :D
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
horro 2010/10/24 17:14:27
Kommentar löschenHervorragend gespieltes Biopic über die schwierigen Anfangsjahre der Band um Joan Jett bzw. Cherie Currie als Sängerin. Ausgezeichnet auch für Fans der Musik aus dieser Zeit.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
mikkean 2010/10/25 22:33:23
Antwort löschenSchade, dass der nicht vorab ins Kino kam.
horro 2010/10/25 22:36:52
Antwort löschenJa schade, wurde aber seit langem schon angekündigt. Die jungen Schauspielerinnen haben echt was drauf - der Film rockt auch ganz gehörig!
Kris 2010/10/07 10:22:45
Kommentar löschenKristen Stewart und Dakota Fanning, die vermutlich beide um die Schattenseiten des Ruhms wissen, dürfen sich als überaus aufbrezelte, böse Mädchen durch 106 Minuten Film rocken. Sex, Drugs & Rock 'n' Roll mit Darstellerinnen, von denen wir das so gar nicht gewohnt sind. Dafür funktioniert das überraschend gut und bietet kurzweilige Unterhaltung.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Slevin Kalebra 2010/10/03 14:08:26
Kommentar löschenEine Musik-Biographie, die es wirklich wert ist erzählt zu werden und der Hauptgrund dafür, wird im Film kaum, genauer gesagt gar nicht, behandelt. The Runaways waren die erste, komplett aus Mädchen bestehende Punk- und Hardrock-Band. Was das für die Frauenbewegung in den 70er Jahren bedeutete, würde schon Stoff für einen halben Film bieten. Regisseurin Floria Sigismonndi interessiert sich aber mehr für den Verlust der jugendlichen Unbeschwertheit durch plötzlichen Ruhm und die dadurch entstehenden Probleme. Am meisten Screen Time erhält deswegen wohl auch die Lead Sängerin Cherie Curie, deren Aufstieg aus einer trostlosen Vorstadt-Existenz mit Alkoholiker-Vater und abwesender Mutter und der Abstieg zurück dahin das meiste Drama-Potential besitzt. Dakota Fanning schlägt sich dabei erstaunlich gut. Sie ist wirklich nicht mehr dieses altkluge Kreischkind, das auch bei dem kinderfreundlichsten Betrachter Gewaltfantasien auslöste. Sehr passend, ist sie in der Rolle eines 15-jährigen Mädchens, das die Sexualisierung ihrer Person durch die Medien kaum versteht und dem Rummel dieses Geschäfts überhaupt nicht gewachsen ist. Kristen Stewart jedoch ist als Joan Jett erstaunlich farblos, lahm und uninspiriert. Wenn man bedenkt, dass dies ein Herzensprojekt von ihr war und das sie, abseits der Glitzervampir- Reihe, immer zufriedenstellende Leistungen abgeliefert hat, wäre hier doch mehr drin gewesen. Das schauspielerische Highlight ist aber der unverschämter weise immer noch kaum bekannte Michael Shannon als Band Manager Kim Fowley. Genau wie in Zeiten des Aufruhrs stiehlt er jedem die Show und verkörpert genau diese Rock n Roll Madness, die in dem Film deutlich zu kurz kommt. Denn ich weiß nicht ob es an der Intention der Regisseurin, das persönliche Drama der Band in den Vordergrund zu stellen oder an einem schlanken Budget liegt, aber von dem ganzen Zirkus dieser Ära, den zum Beispiel Almost Famous ja so perfekt eingefangen hat, merkt man hier kaum was. Das Geschehen beschränkt sich auch dreckige, kleine Schuppen, Hotelzimmer und Studios. Selbst bei den Szenen der Japan- Tournee spürt man nicht, was für ein riesiges, popkulturelles Phänomen The Runaways waren. Der Film hält sich sehr an die Konvention von Musiker- Biopics. Das der Fokus dabei auf Charaktere gelegt wird, ist lobenswert und der größte Pluspunkt des Films. Wäre man aber etwas mehr in die kulturellen und politischen Auswüchse vorgestoßen, hätte hier etwas Großes entstehen können.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
derJones636 2010/09/22 23:46:34
Kommentar löschenHatte vorerst KEINE Ahnung, dass der Film auf irgendwelchen wahren Begebenheiten beruht.
Die erste halbe Stunde hatte ich dann echt Schiss, dass ich mir den Abend mit nem Kackfilm verschwende.
Allerdings fühlte ich mich nach und nach immer mehr in diese - ich sag mal "assige" Gesellschaft ein, und der Film fing an mir zu gefallen.
Der Film steigert sich eigentlich bis zum Ende hin immer weiter.
Ganz großes Highlight war für mich wie Kim bei dem Telefonat von der Decke zu hängen scheint und der Zuschauer keine Ahnung hat, warum dies so ist :D Musste da sehr lachen, besonders als es dann wirklich nicht aufgeklärt wird :D
Als ich dann am Ende durch die Texteinblendungen raffte, dass der Film anscheinend wirklich von realen Personen erzählt, fand ich ihn noch ein ganzes Stück besser.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
denise 2010/09/18 17:25:20
Kommentar löschenWow, netter Style. Also, Musik, Mode und auch die Stimmung passen hier wie die Faust auf's Auge. Dakota Fanning sieht auch als wäre sie in die 70er hineingeboren worden und auch Kristen Stewart passt ganz gut rein. Leider ist aber Mucke, Set und Kostüm nicht alles, daher fallen die Lücken im Script leider doch zu sehr auf und teilweise wirken die Szenen auch gerne mal grenzdebil. Kristen Stewart konnte auch stimmlich nicht allzu sehr überzeugen, was eigentlich schade ist. Ihre Rolle wirkt hier vor allem auch durch das ewig hin und her schlingernde Drehbuch ein wenig unscharf und unmotiviert.
Trotzdem ein netter Film über rockende Teenies in den 70ern.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
christiane-weber 2010/09/17 11:21:27
Kommentar löschenEin magerer Punkt. Darstellung und Gesang von Kristen Stewart geht gar nicht. der Film selber ist langweilig und uninteressant.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
jessi-fisel 2010/09/03 16:23:06
Kommentar löschendie schauspielerische leistung ist sehr gut, besonders von dakota fanning! an kristen stewart muss man sich so erstmal gewöhnen, aber auch top! guter film! :)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ukneecorn 2010/07/31 04:13:13
Kommentar löschenguter film, teilweise schlechter schnitt (bild und ton).
aber da kann ich mal drüber hinwegsehen. sehr authentisch.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten