The Sessions - Wenn Worte berühren - Kritik

US 2012 Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 03.01.2013

Kommentare zu The Sessions - Wenn Worte berühren

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    emily 28.07.2014, 09:47

    The Sessions ist ein kleiner sympathischer Film, der sehr unverkrampft, offenherzig und humorvoll mit dem Thema Sex und Behinderung umgeht. Der Film ist zudem sehr gut besetzt - insbesondere habe ich mich darüber gefreut William H. Macy mal wieder zu sehen. Seine Darbietung des toleranten, aber stets nach passenden Worten ringenden Pastors war für mich das Highlight des Films :)
    Da der Film auf einer wahren Geschichte beruht, habe ich Mark O`Brien gegoogelt und bin dabei auch auf seinen Artikel "On seeing a sex surrogate" gestoßen, auf dem der Film basiert. Hier der Link dazu:
    http://thesunmagazine.org/issues/174/on_seeing_a_sex_surrogate
    Aber Achtung! Den Artikel ist bei weitem nicht so humorvoll, schlagfertig und locker-leicht wie die Verfilmung, hier hat Hollywood, im Gegensatz zum wahren Leben, wohl doch noch eine Schippe Wohlfühlhumor oben drauf gepackt...

    • 7
      TerminatorCHRIS 27.07.2014, 19:12

      Lange nichts mehr von Helen Hunt gesehen und dann so ein starkes Drama. (Vgkm.03.07.13)

      • 7 .5
        PommesPapst 21.03.2014, 23:10

        Das Thema ist ungewöhnlich, was mir natürlich gefällt, denn man ist ja froh für alles Neue, vor allem, wenn es schaupielerisch auch noch gut umgesetzt wurde wie in The Sessions.

        Ein kleines Manko muss ich allerdings anmerken, denn mir war der Film ein bisschen zu glatt, um eine richtig gute Bewertung zu bekommen. Handwerklich war das alles schön, aber da reißt es mich einfach nicht mit, weil alle Charaktere ein bisschen zu einseitig beleuchtet wurden als Gutmenschen und ich mir da ein wenig mehr Konflikte gewünscht hätte.

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        • 8
          Amadis 29.01.2014, 13:34

          Hier wird ein sehr heikles Thema auf überaus subtile und beeindruckende Weise dargestellt.
          Herausgekommen ist nicht zuletzt dank der hervorragenden schauspielerischen Umsetzung aller Beteiligten ein sehr sympathischer und humorvoller Film, der nicht nur zu berühren weiss, sondern durchaus auch seine nachdenklichen Momente hat.
          Die Gradwanderung zwischen Humor und Ernsthaftigkeit ist ausgezeichnet gelungen, was gerade beim Thema Behinderung und Sexualität auch hätte schief gehen können.
          Das einzige was mich zuweilen etwas gestört hat, waren die pathetischen Momente, die ab und an etwas durchblitzten. Sie halten sich aber zum Glück in erträglichen Grenzen und können den Gesamteindruck kaum beeinträchtigen...

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          • 8 .5
            Der Franzose 29.10.2013, 23:30

            Eine überraschend freizügige Helen Hunt ,was für den Film aber unumgänglich ist. Natürlicher ungeschminkter Film über das Bedürfnis nach Sex mal aus einem anderen Standpunkt gesehen.

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            • 6
              strangelet 24.10.2013, 09:11

              "The Sessions" ist wohl vor allem deswegen ein Publikumsliebling in Cannes gewesen, weil er absolut nichts tut, was irgendwie die Nachtruhe stören könnte. Ein nettes kleines Geschichtchen ohne große Konflikte. Sogar der Mann der Sexualtherapeutin entschuldigt sich gleich nach 5 Minuten, als er mal ein winziges bisschen eifersüchtig wird. Da wird das Konzept des Feel-Good-Movie auf die Spitze getrieben, und wer sowas mag, für den ist es sicherlich klasse. Wer ein bisschen Spannung, Emotionen oder Humor sucht, der wird aber hier nur begrenzt fündig.

              • 6
                sonatajessica 03.10.2013, 15:30

                Interessantes, ungewöhnliches Thema, dem man sich hier auf sehr sympathische Art widmet. Was bei mir den extrem schalen Beigschmack bewirkt hat, war die recht unprofessionelle Sex-Therapeutin, ob hier nun Hollywood eine dramatischere Geschichte wollte oder Mark O'Brian selbst (auf dessem Artikel über "Seeing a sex surrogate" das Drehbuch basiert) da etwas ausschmückender war, kann ich nicht sagen, aber ich fand ihr Vorgehen an mehreren Stellen unangemessen und war überrascht, wie überfordert sie zu Beginn mit der Situation schien, denn ist das nicht ihr Job, die schwierigen Fälle zu bearbeiten?
                Dennoch toll besetzt, vor allem Hawkes und Macy haben mir gut gefallen; der Film ist schon nett, das Ende bittersüß. Irgendwie scheint mir, da wäre noch etwas mehr drin gewesen und er hatte doch auch eine Schicht zu viel Kitsch, ich weiß auch nicht, hier und da hätte ich es gerne etwas ernster und realistischer gesehen.

                • 10
                  MarcelN44 14.09.2013, 23:18

                  Was für ein Kontrastprogramm zu den Feuchtgebieten unserer Zeit... die (Wieder)Entdeckung der sexuellen Langsamkeit!
                  Eine fantastische schauspielerische Tour de Force für John Hawkes ("Lincoln") und Helen Hunt, die nach ihrem Gewinn für "Besser geht's nicht" hier für ihren Mut zur Nacktheit "nur" mit einer Oscar-Nominierung belohnt wurde.
                  Für eine erst zweite Regie-Arbeit: Hut ab!

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                    annaberlin 22.08.2013, 17:46

                    Netter kleiner Indiefilm, in dem es mehr um Sex geht, als man von den Amis gewohnt ist.

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                    • 8
                      longus69 16.07.2013, 22:00

                      Körperlicher Liebesfilm der berührt...

                      • 5 .5
                        Laserdance 21.05.2013, 02:23

                        Muss man nicht gesehen habe. Das ganze Plätchert so dahin. Es fehlte doch einfach die Spannung und die Komik war auch sehr Sparsam. Helen Hunt hatte auch nicht ihren besten Tag fand ich. Mehr gedarstellert als geschauspielert.

                        • 8
                          mondauge 07.05.2013, 12:50

                          „Aber dann dachte ich, ist es mir wichtiger, was die Leute von meinem Körper halten, oder ist es mir wichtiger, Teil einer Geschichte zu sein, die Schönheit besitzt und Menschen etwas gibt? Am Ende war mir Letzteres wichtiger.“

                          Helen Hunt gibt Menschen die rein äußerlich fixiert sind damit zu verstehen, dass sie
                          oberflächlich sind bzw. ihnen die nötige Reife fehlt um in das Wesentliche der Geschichte
                          einzutauchen. In The Sessions geht es auch nicht um den subjektiven Teilaspekt der Ästhetik der sich Schönheit nennt, sondern es geht um Sinnlichkeit, etwas das stark an die Reife gebunden ist. Seelische Reife ist also eine wichtige Bedingungen für den Genuss von The Sessions.

                          Wer diesen Film unansehlich hält, weil er Helen Hunts Körper nicht sehen will, der in seiner vollen Nacktheit gezeigt wird, wie in keinem anderen amerikanischen Film, der hat noch nicht Wolke 9 gesehen, in dem zwei faltige 80 jährige zügellosen Spass beim Sex haben und das bei viel nackter Haut. http://www.moviepilot.de/movies/wolke-9

                          Ein interessanter Aspekt ist die Besetzung der Priesterrolle mit William H. Macy, bei dessen Anblick im Priesterkostüm ich sofort glaubte hier kommt eine Komödie. Aber weit gefehlt. Mit einem Augenzwinkern geht es hier viel tiefgründiger um Menschlichkeit oder die Frage: was unterscheidet die Prostituierte von einer Sexualsurrogatin?

                          Ein Thema das Spannung erzeugt ist das Verhältnis der Sexualtherapeutin gegenüber ihrem Mann und ihrem Sohn. Wie kann sie Familie und Beruf in einer Sache abgrenzen, die so esentiell für Partnerschaft ist?

                          Darüber hinaus ist wohl die wichtigste Frage des Films: Was hat Mark von der Sexualtherapie?

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                          • 8 .5
                            Elman Smithee 05.02.2013, 18:43

                            Auch wenn der deutsche Titelzusatz eher nach Zucker-Surrogat klingt, ist die Geschichte vom körperlich Versehrten, der ein ganz Mensch sein will und dafür die Dienste eines sogenannten Sex-Surrogats in Anspruch nimmt, durchaus sehr berührend und zu Herzen gehend.

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                            • 8 .5
                              aberaber 03.02.2013, 09:53

                              Wunderbare und berührende Story über Mark O'Brien, der aufgrund einer Polio-Erkrankung nahezu bewegungslos ist. Mark möchte seine Unschuld verlieren und nimmt Kontakt zur Sextherapeutin Cheryl auf. Die großartige und mutige Helen Hunt wurde zurecht für den Oscar nominiert (was John Hawkes auch verdient hätte). Die schauspielerischen Leistungen insgesamt sind sehr gut, das Drehbuch ist hervorragend und geht mit dem Thema sensibel, aber trotzdem sehr offen und relaxed um. Vielleicht ein wenig viel "Gutmenschentum", aber trotzdem ist "The Sessions - Wenn Worte berühren" anspruchsvolle und gute Unterhaltung.

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                                vivibifi 11.01.2013, 15:58

                                angenehmer spritziger Humor trotz des verklemmten und nicht so leichten thema´s.
                                john hawkes spielt wirklich klasse und vermittelt einen beschwingten und gelösten marc o brien, trotz seiner ja eigentlich beklemmenden lage.
                                und absolut beneidenswert und tolle leistung, helen hunt und ihr mutiger umgang mit der nacktheit. kann sich sehen lassen für ihr alter.

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                                  Joeyjoejoe17 08.01.2013, 23:18

                                  Schöne Geschichte, passender Humor, berührender Soundtrack, ein toller John Hawkes, ein pfiffiger William H. Macy, und eine (leider zu sehr verbotoxte, aber dennoch) reizende Helen Hunt. Wenn Filme berühren. Sehr angenehm.

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                                  • 6 .5
                                    VisitorQ 04.01.2013, 20:48

                                    4. Kinofilm gesehen, 196 to go ( http://qatthemovies.com/ ).
                                    Ein kleiner und teilweise sehr süßer Film. Viele der Nebencharaktere fand ich sehr sympathisch (asiatische Pflegerin, Priester) aber wenn es um die beiden Hauptcharaktere ging... ich mochte die beiden einfach nicht und das hat mich wahrscheinlich daran gehindert den Film richtig gut zu finden. Den Daumen nach oben gibts aber noch einmal für das Ende, das hat mir durchaus gefallen.

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                                      Andreas Resch: fluter 03.01.2013, 12:58

                                      Was The Sessions - Wenn Worte berühren so sehenswert macht, ist die große Genauigkeit, mit der hier zu Werke gegangen wird: Genauigkeit in der Entwicklung der Charaktere und in der Darstellung der Therapiesitzungen sowie der sich langsam ausbreitenden Intimität zwischen O'Brien und Cheryl.

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                                        Markus Aicher: BR 03.01.2013, 12:21

                                        Manchesmal ein bisschen zu glatt, aber sehr sehenswert. Ein Film der bewegt und sich mit einem schwierigen Thema ohne allzu große Betroffenheit auseinandersetzt.

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                                          Pamela Jahn: ray 03.01.2013, 12:07

                                          The Sessions - Wenn Worte berühren ist ein warmherziger und entwaffnender Film, der sich völlig und ausschließlich auf die Geschichte konzentriert, um die es geht, und auf die Figuren, deren Leben sie ist.

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                                            Michael Sennhauser: Sennhausers Filmblog 03.01.2013, 11:49

                                            The Sessions - Wenn Worte berühren packt einen von der ersten Minute an und er entwickelt seine Geschichte mit immer neuen Überraschungen und mit einer zuweilen aberwitzigen Komik. Das ist erstklassiges Handwerk, ein Publikumsfilm mit Ausstrahlung und Verve – und mit einem eindeutigen Standpunkt.

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                                              Daniel Sander: Spiegel Online 03.01.2013, 11:12

                                              The Sessions ist eine Tragikomödie, die mit Tragik nicht viel zu tun haben will und sich so ganz auf die Komödie und Herzenswärme konzentriert. [...] Dass die viele positive Energie nicht irgendwann zu nervig wird, liegt vor allem an den hinreißenden Schauspielern.

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                                                Annekatrin Liebisch: Radio Köln 27.12.2012, 14:54

                                                Ben Lewins großer Beitrag besteht vielmehr darin, O'Briens Geschichte in The Sessions so humorvoll, gefühlsintensiv, lebensbejahend und unsentimental zu erzählen, dass sie ihrem Helden auch gerecht wird.

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                                                  "[...]„The Sessions“ bietet trotz seiner episodenhaften Erzählweise genug Stoff, von dem man sich auffangen und inspirieren lassen kann. Es ist ein teils melancholischer, teils schöner, teils trauriger und in erster Linie rührender Film, der ein Stück eines kraftvollen Menschen durch kraftvolle Performances wieder zum Leben erweckt. So etwas sieht man gern.[...]"

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                                                  • nurleben 21.12.2012, 20:26

                                                    Nach diesem Interview im genialen Podcast "The Treatment": http://www.kcrw.com/etc/programs/tt/tt121121helen_hunt_the_sessi muss ich den Film einfach sehen. Für sex-positives bin ich immer zu haben ;-).

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