The Silent House
La casa muda (2010), UY Laufzeit 79 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Thriller
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
257 Bewertungen
37 Kommentare
Keine
von Gustavo Hernández, mit Gustavo Alonso und Florencia Colucci
The Silent House erzählt die Geschichte von Laura und ihrem Vater, die ein Haus zu renovieren gedenken. Doch das Haus birgt dunkle Geheimnisse, die sich in blanken Horror wandeln. Die Geschehnisse des Films sollen auf einer wahren Geschichte beruhen, die sich in den 1940ern in einem kleinen uruguayischen Dorf zugetragen haben sollen.
The Silent House kündigt sich selber als “Real Horror in Real Time” an und ist ein Horrorfilm-Experiment, da er zusätzlich noch in einer einzigen Einstellung gedreht worden ist, d.h. The Silent House ist ohne Schnitte. Bisher populärstes Beispiel für solch ein Unternehmen ist vielleicht Cocktail für eine Leiche von Alfred Hitchcock, wobei der Meister des Suspense gemogelt hatte: Immer wenn eine Filmrolle sich ihrem Ende neigte, schwenkte die Kamera auf einen dunklen Gegenstand und fadete aus; der Einstieg in die vermeintlich gleiche Einstellung erfolgte auf umgekehrtem Wege übers Fade-In.
Cast & Crew
-
Gustavo Hernández
-
Gustavo Alonso
-
Florencia Colucci
-
María Salazar
-
Abel Tripaldi
Regie
Schauspieler
-
Oscar Estévez
- Genre
- Spukhausfilm, Psychothriller
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Montevideo
- Handlung
- Dokumentarfilmer, Fotografie, Polaroid
- Stimmung
- Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Silent House
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- The Silent House: critic.de
















Kritiken (3) — Film: The Silent House
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...]
Eine Full-Time-Spannung konnte nicht aufrecht erhalten werden, die visuelle Eintönigkeit muss da schon durch bewusstes Einreden der einschränkenden Produktionsbedingungen gemildert werden. Auch wird wohl kein rein inhaltlich nachhaltiger Effekt bewirkt werden, was 'The Silent House' einzig und allein auf sein innovativ formales Konstrukt zurückdrängt und beschränkt. Es ist mal wieder eine Frage des Erwartungshorizonts, der einen Film gefühlstechnisch festnagelt: Schafft man es als Zuschauer den Balanceakt zwischen Ein- und Ausblendens der Produktionsbedingungen zu meistern, so erwartet einen ein verhältnismäßig spannender Film, der auf alles zurückgreift, was in irgendeiner Form auf einfache Art und Weise Grusel und Grauen heraufbeschwören kann. Widersetzt man sich allerdings bewusst der magisch innovativen, schnittfreien Atmosphäre, so bekommt man auch das, was man sich zu sehen erhofft hat: Ambitioniertes, aber kurzweiliges Kino, das einerseits eben nicht an herkömmlichen Maßstäben gemessen werden kann und andererseits wohl eine knallharte Abwertung erfahren muss.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Schleichende Musikuntermalung unterstützt die leicht bedrückende Atmosphäre, während die autonome Kamera zusätzlich Spannung erzeugt, indem sie dann und wann ihre Perspektive wechselt und ganz eigene Wege geht. So wird aus einem eigentlich ereignislosen Rundgang der Hauptfigur viel herausgeholt, wenn sie mal in einer, und kurze Zeit später in einer ganz anderen Ecke des Bildes auftaucht. Kehrseite der Medaille: Die teils drastischen Perspektivenwechsel sind völlig unschlüssig, das Verhalten der Protagonistin zu oft zu unnachvollziehbar, sodass sich trotz Echtzeit-Feeling der Bann verliert. Der größte Schuss in den Ofen ist jedoch der Verlauf der Handlung ab einem bestimmten Punkt, der alles, was vorher war, für mehr oder weniger sinnlos erklärt. Überraschende Wendungen sind eine Sache, doch „The Silent House“ betreibt Publikumsverarsche. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Mimuschka 2012/05/07 12:37:43
Antwort löschendrastische perspektivwechsel hab ich nicht bemerkt und die kameraführung ist stets total schlüssig. welche szene meinst du denn?
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenWomit der Erstling von Regisseur Gustavo Hernández wuchern kann, ist der Effekt der formalen Selbstbeschränkung: eine unheimlich (und unheimliche) dichte Atmosphäre, die der Film schon nach kurzer Zeit aufbaut und dann bis zum Schluß aufrechterhält.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (34) — Film: The Silent House
Kommentar schreibenherr.vegas 2012/05/13 05:38:52
Kommentar löschenIch war froh, dass ich diesen Film sah bevor ich mir die Bewertungen hier ansah. Ansonsten hätten mich die schlechten Kritiken sicher abgeschreckt. The Silent House ist meiner Meinung nach ein Film, welchen man nicht einfach so schaun sollte. Man muss sich vom Film ergreifen lassen, er lebt von seinem Setting.
Ich schaute ihn mir mit BlackSparki in einem abgedunkelten Raum und einer gewissen durch andere Filme vorverstörten Stimmung an. Allein nach den ersten Minuten bekam er unsere vollkommene Aufmerksamkeit. Die Kameraführung zog uns in ihren Bann und nach etwa zehn Minuten stellten wir fest, dass bisher kein einziger Schnitt vorkam. Die Suche nach dem Szenenwechsel blieb erfolglos - the Silent House ist eine einzige Szene. Beinahe Kunst, wie sich der Kameramann auch durch die engsten Winkel hindurchschlängelt. Nie kann man gewiss sein wohin die Kamera fährt, was sie einem zeigt. Mal sind die Fahrten langsam und man merkt wie die Kamera fast schon sadistisch die Blickwinkel festhält, in denen man die Vorkommnisse abseits der Kamera nur erahnen kann oder grausam gewisse Sichtweisen festhält und man wartet einfach nur darauf DAS etwas passiert. Dazu jedoch später mehr. In anderen Momenten bewegt sich die Kamera eher hektisch, man irrt mit der Protagonistin durch die Räume dieses beklemmenden Hauses, die fliegende/fliehende Kamera zeichnet kurze Perspektiven auf, die man im Hirn erschrocken oder fasziniert speichert. Jedes Bild, jede Situation, jeder Moment brennt sich wie Zigarettenglut in das Gehirn. Die akustische Untermalung ist ein weiteres sehr geschickt eingesetztes Element des Films. Seien es die Geräusche des Hauses (als würde das Haus atmen, sich bewegen, um die Protagonistin herum existieren), die Atmung der Protagonistin oder die simple und dennoch unverzichtbare Musik, wenn man es denn Musik nennen kann. Geige und Piano. Mehr gibt es nicht und mehr braucht es nicht. Leider macht es die Musik vorhersehbar wann es gefährlich wird. Die Melodien werden krumm, unrythmisch, es verzerrt sich, sodass man sich sicher sein kann, dass man jetzt nicht mehr sicher ist. Die Schockmomente des Filmes sind geschickt verteilt. Ich habe kaum einen Film gesehen, in dem die Thrills unerwarteter kamen.
Obwohl dieser Film kaum Gewalt oder Blut zeigt, kommt er dem Zuschauer dennoch ungemein brutal vor. Die Atmosphäre lässt den Zuschauer leiden. Die Augen, das Bewusstsein, der Körper weigert sich hinzusehen, doch man kann nicht anders. In gewissen Momenten hatte ich das Gefühl, als würde es meinen Körper tief in den Sessel beben. Fluchtinstinkt. Wir mussten ab und an unterbrechen, um uns zu versichern das uns nichts geschehen kann. Ich dramatisiere hier vielleicht ein wenig. Doch unterm Strich war dieser Film eine totale Grenzerfahrung.
Über die Handlung möchte ich keine Worte verlieren, da es einen falschen Eindruck erwecken könnte. Dennoch ist das Ende meiner Meinung nach vollkommen überflüssig, unlogisch. Die letzten 20 Minuten hätte man genauso gut beim Masturbieren hinter der Wohnzimmertür verbringen können. Beide waren wir der Meinung, das er früher hätte aufhören können. Doch dieser (für manche vielleicht wesentlich erscheinende) Punkt über die unlogische Endung des Films ist meiner Meinung nach kein wesentlicher. Klar wird man enttäuscht sein, jedoch ist das Finale total egal, denn die Verstörung der vorherigen Stunde sitzt noch tief in den Knochen.
Letzten Endes kann ich sagen das the Silent House beim richtigen Setting ein ungemein hinrpenetrierendes Ambiente besitzt und ich ihn jedem, welcher Freunden des guten Schocks á la [rec] oder Paraormal Activity sehr gefallen wird. Wenn man nur zulässt psychisch zerrissen zu werden.
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Mimuschka 2012/05/07 12:35:45
Kommentar löschenbevor man sich "la casa muda" ansieht, sollte man wissen, dass es sich hierbei um einen stark imaginativen film handelt, der seinen schrecken (fast) ausschließlich mittels der eigenen vorstellungskraft entfaltet und auf das konkrete zeigen von "gruseligen" bildern verzichtet. er funktioniert also nur, wenn man ihn in geeigneter atmosphäre anschaut, wenn man sich darauf einlassen kann, sich in die situation hineinzuversetzen in der lage ist. was nun an billigen optischen schocks, schreckensbildern und gewalt eingespart wird, macht die tonspur wieder wett, so dass das ohr, neben der einbildungskraft, zum wichtigsten aufnahmeorgan des films wird.
dank phänomenaler kameraarbeit wähnt man sich direkt im geschehen, was durch die entscheidung alles in real-time ablaufen zu lassen noch unterstützt wird. ich persönlich fand die entdeckungstour durch das haus extremst gruselig und die szene als die lampe ausfällt und laura sich nur mittels polaroid-blitzlicht orientieren kann, gehörte dann auch zu den nervenaufreibensten minuten die ich seit langem überstehen musste.
um abschließend noch auf die allgemeine diskussion hier einzugehen: ob "the silent house" nun in einer oder halt in drei einstellungen abgefilmt wurde, spielt für mich eigentlich keine rolle. selbst wenn es vier waren, steckt eine unglaubliche koordinations-leistung dahinter, der ich viel respekt zolle. und für das filmerlebnis an sich spielt das im übrigen überhaupt keine rolle, denn der psychologische effekt, dass der betrachter keine schnitte wahrnimmt und sich somit noch stärker an die protagonistin gebunden fühlt, tritt auf jeden fall zutage.
FAZIT: imaginativer grusel in der tradition von "blair witch" oder "paranormal activity", der die eigene phantasie herausfordert, aber bei entsprechender voraussetzung umso nachhaltiger wirkt. das ende ist nicht ganz so gelungen, aber insgesamt trotzdem ein sympathisches one-take-film-experiment aus uruguay (uruk-hai?), das etwas abseits ausgetretener pfade geht.
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lieber_tee 2012/05/07 17:55:03
Antwort löschenJa!
Anoirja 2012/05/08 21:26:54
Antwort löschenNein!
Mimuschka 2012/05/08 22:14:09
Antwort löschennaja, ich hab ja geschrieben welche grundvoraussetzungen man mitbringen muss um den film gut finden zu können, von daher lässt sich an meiner argumentation nicht rütteln... ^^
falls einem der film nicht gefallen hat und man ihn daher schlechter bewertet, ok, das ist was anderes, ändert aber nichts am wahrheitsgehalt meines texts.
Anoirja 2012/05/08 22:25:27
Antwort löschenDir ist aber schon klar, dass ich diese "Grundvoraussetzungen" an und für sich eigentlich schon mitbringe - was aber nichts daran ändert, dass die ausgetretenen Pfade hier nur weiter ausgetreten wurden und mir vor Langeweile fast ein paar Mal die Augen zugefallen wären. Von dem unfassbar ärgerlichen Schluss will ich gar nicht erst anfangen.
Mimuschka 2012/05/08 22:27:12
Antwort löschenja doch. und um ehrlich zu sein war ich über deine schlechte bewertung geradezu SCHOCKIERT ^^
Anoirja 2012/05/08 22:39:56
Antwort löschenDas passt schon - über deine schlechte Bewertung des großartigen Rachedramas "Bedevilled" war ich eben schließlich genauso SCHOCKIERT! ;)
Mimuschka 2012/05/09 10:52:06
Antwort löschenachja, stimmt, da wollte ich ja eh noch ein hühnchen mit dir rupfen, war über deine so hohe bewertung geradezu SCHOCKIERT, da du ja sonst diese seelen- und sinnlosen folterfilme eher auch kritisch siehst...
lieber_tee 2012/05/09 12:46:39
Antwort löschenBedevilled ist kein seelenlos und sinnloses Folterfilmchen. Eher ein (über) daramatisiertes Rache-Epos.
Anoirja 2012/05/09 13:06:08
Antwort löschenWie bitte? Au weia! Stimmt, mit seelen- und sinnlosen Folterfilmen kann ich auch nichts anfangen, aber "Bedevilled" ist wie gesagt ein provokantes Rachedrama und erinnert eher an einen radikaleren Kim Ki-duk - kein Wunder, ist Jang Cheol-soo auch sein Regieassistent gewesen.
Mimuschka 2012/05/09 15:00:52
Antwort löschenwas ich damit meinte war, dass die frau den halben film lang von den inselbewohnern gequält wird, ohne dass eine emotionale verbindung aufgebaut wird. das wirkte alles so überzogen und fremd und obendrein war die protagonistin auch noch auf unsympathische art dumm, so dass mich das alles eher angewidert als erschüttert hat. die sogenannte rache, bei der sie dann schließlich genau durchgeplant alle ermordet erschien mir dann auch eher sinnlos, vor allem durch die überspitzen gewaltdarstellungen. da gab es keine message oder ähnliches und sie hatte zu keinem zeitpunkt mein mitgefühl oder meine sympathie. die plumpe zeigefinger-moral für mehr zivilcourage am ende fand ich dann auch eher lächerlich.
hm, eigentlich wollte ich noch eine eigene kritik für den film schreiben, aber mir fehlen die guten formulierungen um meine meinung argumentativ schlüssig rüberzubringen :-(
lieber_tee 2012/05/09 15:18:43
Antwort löschenDer kritische Text kann doch so wie du ihn formuliert hast auch beim Film direkt stehen...Fand das die lange Quälerei und dann der katharsische Gewalt-Befreiungsschlag funktioniert hat und (filmisch) Sinn erbringt. War alles ein wenig dicke, das ist aber bei asiatischen Filmen oft so.
Anoirja 2012/05/09 15:25:16
Antwort löschenDeine kritischen Punkte kann ich einfach überhaupt nicht nachvollziehen, mich hat der absolut gepackt, in seiner anklagenden Message und seiner radikalen Moralität nicht unähnlich Kim Ki-duk (den du dann wohl auch nicht magst) und gute und passende Kommentare gibt's hier zum Film ja auch schon einige. Klar geht es hinterher drastisch zur Sache, aber das ist für mich nur die logische Konsequenz. Großartiges, intensives Rachedrama - einer der besten asiatischen Filme der letzten Jahre! Ich bin dafür immer wieder brutalst erschüttert, wie du dagegen diesen albernen, dümmlichen, nichtssagenden "A Serbian Film" derart hochstilisierst - hab's vorhin erst wieder gelesen.
Mimuschka 2012/05/09 18:24:59
Antwort löschenbzgl. kim ki-duk: das ist in der tat eine interessante frage die ich mir auch schon gestellt habe. leider ist das alles schon so lange her dass ich mich nicht mehr erinnere, müsste wohl daher nochmal ein paar filme von ihm nachholen. kann nur noch so vage erahnen, dass ich beim ansehen der filme ein ähnlich mulmiges gefühl hatte. soweit in erinnerung bestand "liebe" bei ihm immer aus abhängigkeit und gewalt, mit der unterwürfigen frau (oft prostituierten) in der opferrolle und dem brutalen mann. richtige gefühle und nachvollziehbare charaktere hab ich da eigentlich immer vermisst.
von daher würd es also schon passen, dass nun bedevilled in eine ähnliche kerbe schlägt :-P
Anoirja 2012/05/09 18:36:29
Antwort löschenTja, was soll ich dazu noch sagen?! Mir fehlen echt die Worte. Mir scheint, es mehren sich die Filme, wo wir einfach auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Sad but true. Sollten wir unsere Freundschaft noch mal überdenken? :P
Mimuschka 2012/05/09 18:39:26
Antwort löschenam besten machen wir es so, dass ich nochmal ein paar kim ki-duk filme anschaue und wenn dann unsere prozentuale übereinstimmung immer noch nur 89% ist, dann brechen wir für alle zeiten den kontakt ab.
Mimuschka 2012/05/09 18:42:40
Antwort löschenp.s.: so viele filme ohne gemeinsamen nenner haben wir doch gar nicht, nur a serbian film, bedevilled und the silent house. da hab ich mit anderen MP-freundInnen aber mehr verschiedenheiten...
Anoirja 2012/05/09 18:46:32
Antwort löschenHahaha, Deal!
Anoirja 2012/05/09 18:48:30
Antwort löschenPS: Ja eben - gerade weil wir sehr oft Filme ähnlich wahrnehmen, ist das Ganze doch umso schockierender.
Mimuschka 2012/05/09 18:50:45
Antwort löschenvielleicht sollte ich auch erstmal auf filme ausweichen die du noch nicht gesehen hast, bis sich der sturm wieder etwas gelegt hat :-D
Alle 21 Antworten zeigen
Anoirja 2012/05/09 19:00:00
Antwort löschenOkay, aber vorher noch "Samaria" gucken, hehe. ;) "Seom" hast du immerhin mit 8 Punkten beglückt, das ist doch schon mal was!
lieber_tee 2012/05/09 19:06:03
Antwort löschenSchön das sich Freundinnen gegenseitig überraschen können...:)
MadlyVanne 2012/05/03 17:53:50
Kommentar löschenOh man... Das einzige, was ich an diesem Film außergewöhnlich gut fand, war die Leistung der Schauspieler, die erforderlich war, um einen One-Cut-Film zu drehen. Die Story war wirklich dürftig, Spannung kann man das Gefühl auch nicht nennen, das aufkommt, wenn sie mal wieder durch die Gegend läuft und von der Auflösung will ich gar nicht erst anfangen.
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BlackSparki 2012/05/02 02:42:28
Kommentar löschenWer diesen Film genießen, Gänsehaut und Psychoterror erleben und nicht wie der Großteil der "Kritiker" in unnötiger Langeweile, Enttäuschung und für diesen Film vollkommen unverständlich niedrigen Bewertungen enden will, der sollte ein paar Sachen beachten. Denn The Silent House ist extrem, wenn man ihn auf dem richtigen Weg betrachtet.
Dieser Film ist höchstens für 1-2 Personen mit dem passenden Setting gedacht, denn er lebt von der Atmosphäre auf die man sich einlassen muss und wenn man es schafft sich als unsichtbarer Beobachter an Stelle der Kamera zu fühlen, dann baut der Film eine durchgehende Spannung auf die zu fast keinem Zeitpunkt nachlässt, und vor allem dadurch zustande kommt, dass die Kamera fast permanent und ohne(!) Schnitt um ein verzweifeltes Mädchens geführt wird, welches mit einer kleinen Lampe ausgerüstet nur widerwillig durch ein riesiges, dunkles Haus schleichen muss, um wieder herauszukommen. (stark vereinfacht)
Die Tatsache dass der Zuschauer meist ohne Musikuntermalung auskommen muss, erhöht den ohnehin schon durch die Kameraführung vorhandenen Realismus.
Ab und zu werden dann recht subtile Streich- bzw. Klavierpassagen eingespielt, welche das Gefühl geben dass definitiv gleich etwas passieren muss... was dann aber oft nicht der Fall sein wird.
Er spielt extrem mit der Psyche des Zuschauers. Er benutzt die des Zuschauers eingebrannten Erfahrungswerte der Standart-Horrorfilmmaschen und erschafft damit ein Psychoterror-Kopfkino ohne viele tatsächliche Ereignisse, die dann aber, wenn sie denn eintreten, sehr heftige Schockmomente erzeugen. Und ich denke ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass dieser Film neben [REC] und Paranormal Activity bei mir die größte Angst in einem Horrorfilm erzeugt hat (Gänsehaut inklusive), wenn nicht sogar mehr.
Und muss ich noch einmal betonen, dass dieser Film sicher nicht für die breite Masse von Personen geeignet ist, die sich mal eben nebenbei einen Horrorfilm anschauen wollen. Er ist auf seine eigene Art und Weise anspruchsvoll, man muss es schaffen in den Film einzutauchen. (wer "Funny Games" gesehen hat, welcher ähnlich unverdiente Kritiken bekommen hat, und es geschafft hat sich darauf einzulassen, der weiß wovon ich rede).
Erstaunlich an diesem Film ist aber vor allem die One-Take Produktion (wobei man vermuten könnte, dass an 2-3 Stellen, als die Kamera kurzzeitig in einen schwarzen Hintergrund fadet, dann doch mal geschnitten wurde), was allerdings, falls Schnitt vorhanden, nicht im geringsten auffällt. Ich war regelrecht beeindruckt wie sich die Kamera selbst durch enge Passagen wie Autos, ohne Schnitt und Einfluss auf die Umgebung flüssig hindurchschlängelt und ständig einen neuen Blickwinkel rund um die Protagonistin liefert.
Man weiß daher nie so richtig, welche Richtung oder welchen Gang man als nächstes begutachten darf/muss.
Die Tatsache dass The Silent House ohne Schnitt auskommt, lässt die Schauspieler unter einem immensen Leistungsdruck stehen, der meiner Meinung nach auch mehr als erfüllt wurde. Ich hatte trotz der 79 Minuten ohne Schnitt (wenn man dem One-Take glauben schenkt) nie das Gefühl ich hätte es mit Schauspielern zu tun, sie wirkten glaubwürdig und keineswegs aufgesetzt.
Negativ ist allerdings anzumerken, dass die Story eher klein gehalten wurde und gegen Ende einen recht unpassenden Wandel vollzieht, wodurch viel des einzigartigen Charmes und der zuvor so konsequent aufgebauten Atmosphäre verloren geht, sowie einige, ich würde aber fast behaupten nur auf den ersten Blick augenscheinlich unlogische Verhaltensweisen der Darsteller.
!!!ACHTUNG SPOILER!!!!
Augenscheinlich weil, wenn man darüber nachdenkt, dass die Protagonistin ihren Vater und ihren Mann (Liebhaber?) selbst umgebracht hat, dann stellt sich die Situation, dass sie wieder in das Haus zurückging obwohl sie vorher entkommen war, komplett neu dar.
Unterstreichen könnte man es an Hand der Tatsache, dass zu Anfang offensichtlich gezeigt wurde, dass sie NICHT der Mörder ist, obwohl am Ende klar wurde dass sie die Schuldige ist. Genau so gut könnte daher dem Zuschauer ein aus ihrer Sicht abgewandeltes Bild der Realität serviert worden sein, was eigentlich, und vielleicht sogar offensichtlich nicht der Realität entsprach. (dieser Film hinterlässt meiner Meinung nach einen riesigen Interpretationsfreiraum, aber darüber lässt sich streiten )
!!!!SPOILER ENDE!!!!
Alles in allem war der Film für mich eine Psychoterror-Horrorbombe mit unglaublich dichter Atmosphäre und heftigen Schockmomenten, in die sich wohl nicht alle reinfinden werden. Aber die, die sich darauf einlassen können und wollen, bekommen ein einzigartiges, (fast) permanentes Gänsehautfeeling.
Dieser Film schafft nämlich etwas, was keiner zuvor bei mir geschafft hat, die Spannung hat sich (bis zum besagten Ende) nie gelöst, ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl dass ich mich in ständiger Gefahr befinde.
Und alle die nicht so interpretationsfreudig sind wie ich, die sollten sich weniger an der Story aufhalten und sich einfach auf die gegenwärtige Situation einlassen, es lohnt sich!
(PS: Ich frage mich wie oft sie neu anfangen mussten bis der komplette One-Take zufriedenstellend im Kasten war :D)
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metal1bob 2012/04/17 12:58:24
Kommentar löschenDie technische/logistische Leistung, einen Film ohne Schnitt zu drehen in allen Ehren, aber wenn dabei nur allerlangweiligster und unlogischster Mist dabei rauskommt, ist auch keinem geholfen. Auf die Story will ich gar nicht weiter eingehen, da gibt es nichts zu sagen, da praktisch nichts passiert und damit auch keine Spannung aufkommt. Dass der Film in einer Einstellung gedreht wurde, glaube ich schlicht nicht, es gab mindestens drei eindeutige Stellen, an denen Schnitte möglich waren, von daher erst recht ein Riesenhaufen Mist.
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JackoXL 2012/04/17 21:31:52
Antwort löschenDas mit dem Schnitt halte ich auch für eine Räuberpistole. Die Stellen sind mir auch aufgefallen und ich bin mir fast sicher, das die auch genutzt wurden.
Mimuschka 2012/05/07 12:39:32
Antwort löschenwarum hängt ihr euch so sehr an den schnitten auf? ob nun eine oder 4 einstellungen, die dahinterstehende leistung ist in beiden fällen beträchtlich.
JackoXL 2012/04/06 18:14:54
Kommentar löschenAngeblich in Echtzeit, in einer Einstellung und ohne Schnitt gedreht. Angeblich. Glaube ich ehrlich gesagt nicht, kann ich aber auch nicht beweisen, sieht zumindest so aus.
Warum wurde das so gemacht? Weiß ich nicht, aber einem Zweck hat es gedient: Ohne das wäre der wohl nie bei uns auf DVD erschienen und keine Sau hätte ihn sich angeschaut. So kann Interesse für etwas Uninteressantes geweckt werden.
Dieser Filmstil hat was, streite ich gar nicht ab, aber Langeweile bleibt auch in Echtzeit Langeweile, vielleicht macht es das sogar intensiver. An ein oder zwei Stellen hat mich kurz so was wie Spannung touchiert, oder vielleicht war es der Schwanz meiner Katze, auch möglich. Seine "durchgehend beklemmende Atmosphäre, die atemlose Spannung bis zum Schluss garantiert" (Text der DVD) ist mir wohl nicht aufgefallen, während die Kamera Uschi bei ihren Streifzügen mit der Funzel in der Hand durch die ruhige Butze hinterherschleicht. Ja, das war bestimmt ganz dolle atmosphärisch und so, mmh...
Wenn ein Film NUR durch sein Stilmittel überzeugen will, macht das ihn nicht gleich interessant. Für alle die, denen normale Langeweile nicht experimentell genug ist.
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Shauny89 2012/01/23 16:22:51
Kommentar löschenFing ja ganz spannend an und hatte für meinen Geschmack auch ein paar gruselige Momente. Leider nimmt der Fim nach der hälfte ziemlich ab - allein schon das unlogische Verhalten der Darsteller, von dem dümlichen und konfusen Ende braucht man gar nicht sprechen. Eine eigentlich gute- wenn auch nicht ganz so neue Idee- total in den Sand gesetzt.
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Don.Bizarre 2012/01/20 17:06:05
Kommentar löschen80 minuten pure langweile -.-
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TheAtticChild 2011/12/27 13:36:57
Kommentar löschenDas einzige Licht in eurem Raum sollte der Fernseher erzeugen. Ist dieser Teil erfüllt, kann man sich sehr gut auf den Film und deren interessante Kameraführung einlassen.
Ist man erst einmal in die Welt dieses Films eingetaucht, hat man schon ein wenig mit der Angst zu kämpfen, jede Sekunde zu erschrecken...gleich kommt es, bestimmt was im Spiegel...oder Nein jetzt hinter ihr. Zum Glück werden die bekannten Klischees nicht zwangsläufig erfüllt, was mir viele Schockmomente verschaffte. Die Stimmung ist durchweg gut und man fiebert mit, solange man sich darauf einlässt.
Leider wird diese Stimmung in den letzten 20 Minuten einfach genommen und mit einem nicht so befriedigenden Ende abgeschlossen. Schade...
Anschauen ist trotzdem Pflicht...und vergesst nicht das Licht auszumachen!
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nini_paga 2011/12/14 15:44:05
Kommentar löschenTeilweise eine wirklich innovative Kameraführung... mir persönlich war der Film aber zu silent....
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VisitorQ 2011/12/14 16:23:13
Antwort löschenDer Film hat wirklich ein paar sehr gute Ansätze.
Jeppers Creep 2011/11/26 16:44:40
Kommentar löschenDas einzige besondere ist hier, das der Film ohne Schnitt gedreht ist.
Aber sonst reine Zeitverschwendung.
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James Pluto 2011/08/20 01:39:36
Kommentar löschenThe Silent House versagt leider auf ganzer Linie.
Weder weiss er das an sich interessante Stilmittel des One-Takes ansprechend umzusetzen, geschweige denn in irgendeiner Form für die Handlung zu nutzen.
Das Ganze sieht nämlich furchtbar improvisiert und undurchdacht aus, die Kamera steht häufig an den ungünstigsten Positionen, wodurch es dem Film eher schadet als ihn bereichert. Dass es anders geht hat Noé mehrmals bewiesen.
Die Handlung an sich ist leider auch erschreckend unnoriginell, ein bisschen Gruselgewusel mit einem Plottwist, der sich nach wenigen Minuten erraten lässt.
Dazu verwechselt der Regisseur auch noch Spannung und Athmosphäre mit unmotivierten Jump-Scares und schlechter Beleuchtung.
Die Schauspieler machen ihre Sache an sich gut, nur gibt das Drehbuch ihnen leider keine Charaktere mit denen sie arbeiten können, so dass sie dem Zuschauer die gesamte Laufzeit über herzlich egal sind.
...Und nicht mal Gorehoundbonuspunkte kann der Film sammeln...
So traurig es ist, aber hätte man The Silent House konventionell inszeniert und das in diesem Falle überflüssige unnd störende One-Take-Gimmick weggelassen wäre er wahrscheinnlich besser geworden, wenn auch nicht gut.
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agynessa 2011/08/14 18:10:38
Kommentar löschenDer gruseligste Film den ich je gesehen habe. Hatte solche Angst das ich ihn nur mit Festbeleuchtung sehen konnte.Musste ein paar mal laut schreien vor Angst. Schade das sie das Ende nicht anders gemacht haben, daher nur die 9.0. Aber auf jeden Fall sehenswert.
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lieber_tee 2011/08/09 22:12:11
Kommentar löschenIn einer (scheinbar) durchgehenden 70 Minütigen Plansequenz gefilmter Low – Budget Film aus Uruguay. Inhaltlich den Standards des Horrorfilms folgendes, gut gespieltes, kreatives und effektives Experiment, mit einer unbehaglichen Atmosphäre.
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Azazil 2011/08/04 02:14:23
Kommentar löschenAlle einsteigen, wir machen eine Reise ins Land der Irrationalität und Unlogik. Unterhalten werden Sie währenddessen von Dumm und Dümmer in den Hauptrollen.
Danach mixen wir ein paar Magarithas, Margharitas rocken! Das macht jetzt keinen Sinn? Naja egal, der Film auch nicht.
Aber jetzt mal ernsthaft: Sehr starke erste Hälfte, danach nimmts leider rapide ab.
Damit ist nicht nur das Ende gemeint, das ist vielmehr die Spitze des Eisbergs!
Hätte ein sehr guter Film werden können, aber wandelte sich dann fast schon zur Zeitverschwendung.
SPOILER
SPOILER
Beispiel für totale Irrationalität: "Hm, eine blutüberstromte und verängstigte Frau kommt aus dem Wald. Zur Polizei gehen wir nicht, nein wir rufen sie nicht mal an, sondern fahren jetzt einfach mal zu dem Haus in dem wahrscheinlich ein Mörder herum geistert."
Beispiel für Unlogik: Die Alte metzelt also ihren Vater ab usw., wir müssen also annehmen, dass sie wie bei High Tension sich Handlungen einbildet. Ok von mir aus, war zwar da schon scheiße aber hey. Doch später wird mit keinem Wort ihre angeknackste Psyche thematisiert, bzw. muss sich nicht erst neu zurecht finden, sondern geht nach der halben Ewigkeit von Geheule direkt in ihrer Rolle als Psychokillerin auf.
Ihr kurz umrissenes Motiv wird in ein paar Sätzen behandelt und mit ein paar Bildern.
Jegliche Hintergrundstory fehlt. Dann kann sich der Film auch nicht entscheiden was er sein will, Mystery Horror oder Psychothriller. Einmal wird sie von ihrer Tochter bedroht, einmal versteckt sie sich vor einem Mann mit Lampe.. Was jetzt??
Sonstige Beispiele für absolut sinnfreies Handeln gibts auch sonst noch genug.
"Hm ein Radio, ja das machen wir jetzt besser aus, wie soll der Psychomörder mich denn sonst finden?"
"Ja also ich verbarrikadier hier mal die Tür und so, aber check nicht vorher ob der Teil den ich jetzt abgeriegelt hab auch wirklich sicher ist."
"Ok mein Verfolger hat offensichtlich selber ne Lampe, aber statt einfach ohne weiter zu machen, so dass ich ihn sehe, aber er mich nicht, wäre ja voll unfair."
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nikl 1987 2011/08/01 15:58:08
Kommentar löschenDer Film baut fast durchgehend Spannung auf und hat teilweise auch ganz gute Schockeffekte, allerdings nur, wenn man sich die schützende Mattscheibe zwischen sich und dem Film wegdenkt und sich versucht, sich in den Film und die Figuren mit hinein zu versetzen. Dann kann der Film in dieser Hinsicht überzeugen. Wer sich allerdings eher berieseln lassen will und die Spannung etc. auf einem silbernen Tablett serviert bekommen will, sollte sich eher an Grudge, Darkness und Konsorten wenden, denn so funktioniert der Film eher nicht. Auch bemerkenswert ist, dass der Film in einem einzigen Take gedreht worden ist, dass muss man erst mal schaffen. Das Ende jedoch ist ziemlich unsinnig und unlogisch, und steht meiner Meinung auch nicht im Zusammenhang mit dem vorher Geschehenen. Dies zieht den Film bei mir etwas herunter, dafür bekommt er Extrapunkte für die Filmtechnik.
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young-amani 2011/07/21 11:55:22
Kommentar löschender Film hat mich sehr fasziniert ... Sehr gute Musikuntermalung und eine sehr düstere, spannende Atmosphäre... Der Film ist definitiv gruselig und auch die Kameraführung find ich sehr gelungen... Aber wie so oft stört mich das Ende... 100 Mal schon gesehen (high Tension, Hide and Seek) immer die gleiche Leier... Der Film hätte von mir ne 8 bekommen wenn die Macher sich mehr Mühe mit dem Ende gemacht hätten...
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Magg 2011/07/14 00:11:18
Kommentar löschenfing ja ganz nett an, aber irgendwo hat mir da eine klare kurve gefehlt...
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Snajper 2011/07/16 15:18:23
Antwort löschenMir war das Ende zu schnell erzählt und der Umschwung des Mädchens zum Bösen zu mager inszeniert...
durden 2011/07/12 00:17:39
Kommentar löschenZunächst einmal muss ich anmerken, dass alle meine Erwartungen erfüllt wurden. Dies jedoch nicht nur im positiven Sinne.
Nach circa zehn Minuten erahnt man schon die Auflösung, welche jedoch - man redet es sich zumindest ein - aufgrund der Erzählweise in "Echtzeit" als nicht möglich erscheint, jedoch am Ende dann doch so eintrifft. Durch diesen Widerspruch von Inhalt und Form wird die Idee, den Film ohne Schnitt zu erzählen und den Zuschauer somit mehr in die Geschichte zu integrieren, überflüssig und macht so keinen wirklichen Sinn mehr. Wobei der Film meiner Meinung nach nicht ganz in nur einer Einstellung gedreht wurde, da einige Schwarzbilder sehr stark Schnitte vermuten lassen.
Als positiv ist auf jeden Fall die schauspielerische Leistung der Protagonistin und vor allem die Atmosphäre zu vermerken.
Der große Minuspunkt stellt ganz klar die Story an sich dar. Zwar klingt die angeblich wahre Geschichte, auf der der Film basiert, zunächst sehr vielversprechend und interessant, jedoch scheitert der Film an der inhaltlichen Umsetzung und vor allem an der Auflösung.
Außerdem sind viele aus anderen Horrorfilmen bekannte Momente (vermute hier jedoch keine bewussten Zitate) zu sehen. Wie zum Beispiel die Foto-Blitz-im-Dunkeln-mit-Geistermädchen-auf-Bild-Szene oder der Klassiker, jemand huscht im Hintergrund durchs Bild und nicht zu vergessen am Ende der altbekannte "Folien-Raum" (warum kommt in jedem zweiten Haunted-House-Film ein Folien-Raum vor? ... und was soll das eigentlich sein?) und noch so einiges.
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micromachine 2011/07/11 11:04:40
Kommentar löschenEin wahnsinnig unlogischer Film. Oder ich hab ihn einfach nicht verstanden. Die Hauptdarstellerin zeigt ihre Angst überzeugend, jedoch agiert sie nicht sehr logisch und nachvollziehbar, was sicherlich der filmischen Auflösung geschuldet ist. Filme mit ähnlicher Grundaussage gibt es viele. Vielleicht wäre hier High Tension zu nennen. Der Film hat zwar zwei, drei Schockmomente jedoch sind diese arg vorhersehbar. Das Setting sollte zu einer she beklemmenden Atmosphäre verhelfen, tut es aber irgendwie nicht. Im Gegenteil ... es nervt ein wenig. Zum Glück ist der Film nicht allzu lang geraten. Durfte er auch nicht, weil das Ganze wie auf der Theaterbühne in einem Rutsch gedreht werden musste. Darum sicherlich auch der wenige Text. Es wird kaum gesprochen, es gibt nur etwa drei Dialoge.
Die Idee der filmischen Umsetzung ist allerdings klasse. Kein Schnitt und die Kamera folgt dem Mädel fast auf Schritt und Tritt. Dieser Umstand hebt den Film in das Mittelfeld. Sonst ist's eher öde.
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