The Sixth Sense - Kritik

US 1999 Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 30.12.1999

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    Noch heute lässt mir der Film die Gänshehaut aufteigen! Einer der Gruselfilme überhaupt!

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    • 8

      Damals Gut! Heute immer noch gut! Ein wirklich traurig, grusliger und schöner Film! Das größte Werk des Regisseurs!

      • 8
        Daggiolone 03.04.2015, 20:44 Geändert 03.04.2015, 20:45

        Für mich einer der wenigen Hollywood Lichtblicke. Obwohl dieser Film an Massenkompatibilität kaum zu überbieten ist, und ein reines Unterhaltungswerk ist, muss man gleichzeitig aber auch zugeben, dass eben dieses Unterhalten hervorragend funktioniert. Aber die eigentliche Überraschnung mit der ich nicht gerechnet habe, ist ganz klar eine andere...

        • 8 .5

          Ein Film, bei dem es nicht nur darum geht Leute in Angst und Schrecken zu versetzen, wie es manch anderer Mystery-Horror-Thriller heutzutage leider kläglich versucht....
          Sondern anhand von Dialogen und dem klasse Zusammenspiel von Bruce Willis und Haley Osment überwiegend einen in seinen Band zieht und einen nicht mehr vom Bildschirm wegschauen lässt !
          Zudem ist The Sixth Sense spannend und rührend zugleich und meiner Meinung nach ein Musterbeispiel dafür was an vielen Filmen heute verloren gegangen ist.... Das Gesamtpacket und die Handlung !

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          • 8

            Unglaublicher Film den man immer wieder gucken kann. Von Beginn bis zum Ende bleibt er einfach nur Spannend und erst zum Filmende hin erkennt der Zuschauer was wirklich vor sich geht. Wer "Ich sehe tote Menschen" jetzt noch nicht kennt, der lebt warscheinlich auf dem Mond. xD

            • 7 .5

              Gruselfilm mit grandioser Wendung zum Schluss. Die Story ist top umgesetzt. Da "TSS" eher ruhig gehalten ist, wirkt er langatmig und kommt ohne zwischenzeitliche Adrenalinspitzen aus. Die Spannung baut sich bis zum Schluss sehr langsam auf und endlädt sich dann in der angekündigten Wendung der Story.

              Der Satz "Ich sehe tote Menschen" sollte mittlerweile so ziemlich jedem bekannt sein. :)

              • 6

                Dank Drew Barrymore's dickem Spoiler in "50 erste Dates" ein nur noch durchschnittlicher Horrorfilm...
                Vielen Dank auch, Ms. Barrymore :P

                • 8 .5

                  Grandioser Film, tolle Spannung, häufig gruselige Stimmung mit unerwarteter Wendung am Ende, die "Sixth Sense" sehr sehenswert macht.

                  • 7

                    Der Film ist in jeder Sekunde spannend gehalten und fesselt vom ersten Moment.Der junge Osment spielt grandios und das überraschende Ende rundet alles perfekt ab.
                    Fazit: Ein von einem begnadeten Jungschauspieler getragener Film, der zu gefallen weiß

                    • 8 .5
                      Olivr61 31.01.2015, 21:32 Geändert 31.01.2015, 21:33

                      Ein Film mit gutem Spannungsbogen, der noch junge Osment spielt dabei Willis an die Wand. Wenn man sich in die zunächst ruhige Story hinein findet, zieht er einen völlig in den Bann. Der grandiose Schluß ist der Hammer und hat den Film sehr bekannt gemacht. Sie macht die Geschichte rund, wo vorher eine Menge Fragezeichen waren. Beim wiederholten Sehen fand ich ihn sogar noch besser.

                      • 5 .5
                        Desmond42 31.01.2015, 11:38 Geändert 31.01.2015, 11:40

                        Komisch, dass es gerade der beliebteste Shyamalan-Film ist, den ich als theoretischer Shyamalan-Fan nicht ganz so besonders finde. Klar, es ist kein schlechter Film, aber im Gegensatz zu seinen späteren Werken, die die überrraschenden Wendungen als Stilmittel verwenden, die die Storys voranbringen und ihnen interessantere Ebenen verschaffen, basiert "The Sixth Sense" einzig und allein auf dem Twist. Das macht ihn zwar ansprechend und unterhaltsam, jedoch steckt bei der Story ansonsten überhaupt nichts dahinter. Der ganze Verlauf arbeitet nur darauf hin, am Ende die Überraschung zu bringen und hat ansonsten keine besonders große Relevanz. Somit verlässt der Film sich einzig und allein auf die Tatsache, den Zuseher zu überraschen und wirkt sonst nicht wirklich bemüht. Wenn man zum Beispiel das Ende schon kennt, verliert der Rest vom Film leider auch fast jeden Wert. Meiner Meinung nach etwas schade, denn aus der Grundidee hätte man vermutlich mehr rausholen können.

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                        • 7

                          damals im kino fanden wir den alle boring aber er ist schon ein kleiner feiner film...und ich liebe die szene im auto wo er von der oma erzählt! sehr ergreifend

                          • 7

                            Phasenweise etwas langatmig.
                            Etwas falsch macht man mi "The sixth Sense" aber definitiv nicht!

                            • 9
                              RoboMaus 29.01.2015, 22:22 Geändert 29.01.2015, 22:24

                              Bruce Willis in einem Mystery-Drama der Extraklasse, doch die tragende Leistung kommt vom damals 11-jährigen Haley-Joel Osment (Kinderrolle in 'Forrest Gump'), für die er als zweitjüngster Schauspieler eine Oskar-Nominierung bekam. Die Story ist geschickt aufgebaut und von Anfang an sehr interessant. Sie beschäftigt so sehr, dass es trotz der durchweg ruhigen Inszenierung nie langweilig wird, vorausgesetzt man ist gewillt ihr zu folgen. Die Tatsachen verdichten sich nur allmählich, führen den Plot aber konsequent zur Lösung eines Problemes, das unlösbar erscheint und bei allen Beteiligten zur Verzweiflung führt. Nur wer über seinen Schatten springt und es schafft die eigene Doktrin für einen Moment auszublenden, kann die Wahrheit erkennen. Bruce Willis gelingt das im Film, und wahrscheinlich hätten wir alle weniger Schwierigkeiten, wenn uns das auch öfters gelänge.

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                              • 5

                                Bei diesem Film erging es mir wie bei Saw auch wenn beide Filme rein gar nichts gemeinsam haben.
                                Zuerst dachte ich , oh mann Bruce , was machst du nur in diesem Film , in dieser wirren Handlung und in dieser "leblosen" Geschichte. Der Film plätscherte so vor sich hin und ich spielte tatsächlich mit dem Gedanken den Film vorzeitig abzubrechen. Es sollte sich letztendlich rausstellen, das es gut war, es nicht zu tun denn der Schluss von The Sixth Sense haucht der Story urplötzlich Leben ein, das Ganze machte auf einmal Sinn, ja das Ende stellte alles auf den Kopf. Dennoch ist mir das alles irgendwie zu sehr in die Länge gezogen und ich denke das mann den Stoff auch in 80 Minuten locker hätte unterbringen können, dann wäre bei mir vielleicht keine lange Weile aufgekommen.
                                So ist The Sixth Sense für mich nur mühselige Kost, die mann einmal gesehen haben sollte aber kein zweites Mal sehen muss.
                                Ein großes Kompliment allerdings an den kleinen Haley Joel Osment , der den Part des Jungen Cole spielt. Er macht seine Sache hervorragend und stielt dem Hollywoodstar Bruce Willis fast schon die Show .

                                10
                                • 7

                                  Den Film kann man sich heutzutage wohl nicht mehr ansehen ohne den Riesen Spoiler am Ende zu wissen, Ich habe vor dem Film in so zahlreichen Filmen und Srien das Ende erfahren.

                                  • 8

                                    Vermutlich einer der meistgespoilerten Filme überhaupt und dementsprechend auch eine der Ikonen auf dem Gebiet der Mindfuckfilme mit Plottwists. Zum Glück kann ich von mir behaupten, dass ich komplett ungespoilert und ahnungslos an den Film ranging und dementsprechend sehr überrascht wurde. Damals war mein Wissen über die Filmwelt noch nicht so groß und so erwartete ich einen "normalen" Film. Von einem Twist wusste ich garnichts.
                                    Aber zuerst einmal: Was hat der Film denn sonst zu bieten?
                                    Tatsächlich entwickelt sich der Film zuerst nicht sonderlich überraschend. Die Story ist vielleicht (für damalige Verhältnisse) neu, aber nicht wirklich spektakulär, die Schauspieler sind durchweg akzeptabel bis sehr gut, an einigen Szenen kommt viel Spannung auf (vor allem wenn die Geister in Erscheinung treten) und es gibt sogar hier und da einen gut platzierten Schockmoment, der mich zusammenzucken lies. Die Szene, als der Junge im Auto seiner Mutter alles erklärt hat mich zudem sehr berührt, wofür ich nochmal einen Bonuspunkt gebe.
                                    Alles in allem hätten wir jetzt einen typischen 7-Punkte Film.
                                    Aber dann kommen die letzten 5 Minuten, die mich einfach vom Hocker gehauen haben. Wie gesagt, ich hatte das überhaupt nicht erwartet und so wurde ich von dem Twist total umgehauen. Auch sehr gut ist das Ende, das dem Twist unmittelbar folgt. Ein wenig traurig, aber gut.
                                    Aber natürlich hat der Film auch seine Makel. So gibt es zu den sehr spannenden Szenen teilweise auch extrem langatmige und unnötige Passagen.
                                    Auch kann man natürlich kritisieren, dass sich der Film zu sehr auf sein Mindfuckende stützt und sonst nichts zu bieten hat. Das stimmt zwar nicht ganz, aber natürlich gilt hier: Wer den Twist schon kennt wird nich mehr viel geboten bekommen. Aber wie gesagt: Ich wusste nichts von einem Twist und wurde dementsprechend überrascht.
                                    Zusammenfassend haben wir hier also einen sehr guten und leicht gruseligen Film mit einer unglaublichen Wendung. Wer diese aber schon kennt muss den Film nicht mehr unbedingt sehen.
                                    Wie immer gilt also: Spoiler sind bööööööse!!!

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                                      Dergestalt 11.12.2014, 20:30 Geändert 18.04.2015, 00:09

                                      Die Grundidee ist super, was die extrem große Spoilergefahr auch begründen dürfte. Stil und Inszenierung sind hingegen lahm, gerade die Horroreffekte sind etwas billig. So geht einiges an Spannung und Potential verloren. Trotzdem bleibt der Film ganz unterhaltsam und gut gespielt. Man kann sich schon hineinversetzen und das Ende zieht natürlich immer.

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                                        Leider vor ein paar Jahren bereits gespoilert worden. Macht wohl nicht mehr viel Sinn den Film noch zu schauen. :(

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                                          Ein sehr interessanter film, der viel zu bieten hat. Achtung Spoiler !!!!!
                                          Nun ja, das es sich um einen Psychofilm handelt und man den Film lang durchgehend getäuscht wurde, hat der Film so eine Vorzüge. Durchgehend eine schaurige Atmosphäre, gute Schauspieler und besondern die Schizophrenie der Jungen wird gut dargestellt. Leider nur, habe ich nach 30 minuten gecheckt, dass der liebe Bruce längst tot ist, weshalb es mich nur noch genervt hat, dass der Film weiter auf 'Ich lebe noch und bin da und umgehe Konversationen mit lebenden Menschen, damit der Mindfuck nicht auffliegt' macht. Irgendwann habe ich nur noch gehofft, dass jetzt endlich die Auflösung kommt, damit ich mit dem Film fertig bin. Meiner Meinung nach eine super Idee, die man aber besser hätte umsetzen können. Es war viel zu langatmig, es wurde um den heißen Brei herumgeredet und unwichtige Szenen eingebaut, die man gar nicht gebraucht hätte und wichtige interessante Szenen wurden verkürzt. Ich war nicht wirklich zufrieden, deshalb nur 6 Filme, obwohl der Film kein Mainstream schmarrn ist, sondern schon besonders.

                                          • 10

                                            Ein absolutes Meisterwerk, Ich finde die Story richtig Klasse, und das Ende unvorhersehbar, das mag ich an Filmen. Vor allem mag ich es wenn man ohne großes Gemetzel, oder übertriebenen Horrorgestalten jemanden zum Erschaudern bringen kann.

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                                            • 8

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                                              Um es vorweg zu nehmen: Meiner Meinung nach spielt "The Sixth Sense" nicht ganz in einer Liga mit zeitgenössischen Klassikern wie "American Beauty", "Sieben" oder "Das Schweigen der Lämmer". Durchgehend spannend finde ich den Streifen nämlich nicht. Die ein oder andere Sequenz ist etwas langatmig geraten und auch allgemein betrachtet ist das Erzähltempo eher gering.

                                              Nichtsdestotrotz gelang Shyamalan mit diesem Werk eine wirklich sehenswerte Liaison aus Psychothriller und Geisterhorror. Mit seiner einfachen, unspektakulären Inszenierung schafft der indische Regisseur eine trügerisch-ruhige, genreuntypische Atmosphäre, nur um diese immer wieder mit Schockerelementen zu zerschlagen.
                                              Selten habe ich einen Film gesehen, der sich so mit der Psyche des Menschen beschäftigt. Teilweise weiß man gar nicht mehr, wer der bessere Psychologe ist. Dr. Malcolm Crowe (Bruce Willis) oder sein eigentlicher Patient Cole Sear (Haley Joel Osment). Diese zwei sind es auch, die man schauspielerisch absolut hervorheben muss. Willis zeigt, dass er außer dem stahlharten John McClane auch noch - nennen wir es mal tiefere Charaktere spielen kann. Charismatisch und sympathisch kommt der Actionheld der 90er in "The Sixth Sense" rüber. Sein Klient gespielt von Haley Joel Osment steht ihm jedoch in Nichts nach. Was der damals 10-Jährige da auf die Leinwand brachte, wäre durchaus oscarwürdig gewesen

                                              Hinzu kommt ein völlig überraschendes Ende - wenn man nicht zuvor auf Moviepilot gespoilert worden wäre. Danke dafür :/ Dem Film ankreiden mag ich das nicht und so stelle ich mir einfach vor, wie es gewesen wäre, wenn ich keine Hinweise erhalten hätte. Manchmal ist es einfach besser, man liest sich Kritiken oder Kommentare erst nach der Sichtung durch, dann geht man auch völlig unbefangen und spoilerfrei in einen Film.

                                              Sei's drum: Für den Ahnungslosen ist das Ende großes Kino und hinterlässt einen rundum positiven Eindruck von einem zweifelsohne sehr gelungenen und durch seine auf Einfachheit beschränkte Inszenierung bestechenden Psychothriller.

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                                                [...] Im Gegensatz zu anderen twistfokussierten Werken merkt man “The Sixth Sense” schon bei der allerersten Sichtung an, wie unbeholfen die Story eigentlich um die “überraschende” Wendung herumgewickelt ist. Das fängt mit den ersten Minuten des Films an, die zunächst einmal ihr Ziel verfehlen, Empathie für den Protagonisten und seine Ehefrau aufzubauen — was wichtig gewesen wäre, um den finalen Twist zumindest emotional funktionieren zu lassen — und darüberhinaus so abgehackt von der Resthandlung sind, dass man den späteren Rückgriff auf die Anfangsminuten fünfhundert Kilometer gegen den Wind riecht. [...] M. Night Shyamalans kommerziell erfolgreichster Film bietet einen interessanten, wenn auch nicht wirklich guten Story-Twist und rechtfertigt damit einigermaßen seinen Ruf als Must-See-Blockbuster. Darüberhinaus bietet der Film aber auch fatale Schwächen, die ihn zu einem sehr unbefriedigendem Erlebnis abrutschen lässt.

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                                                  Ich muss sagen, dass mir der Film ganz gut gefallen hat, auch wenn ich nicht so sehr auf "Mistery" stehe. Der kleine Haley Joel Osment spielt seine Rolle wirklich wunderbar, es war erfrischend, ihm dabei zuzusehen. Schauspielerisch ist der Film in allen Punkten überzeugend! Er ist nicht überdurchschnittlich spannend und hat seine Glanzstunde dann auch erst bei dem Twist am Ende, der bei mir aber noch einmal richtig reingehauen und alle Emotionen rausgeholt hat. Ich fand das Ende wirklich traurig und es hat mich berührt.
                                                  The sixth sense ist ein Film, dann man sich auf alle Fälle anschauen kann, weil er angenehm erzählt ist und den Zuschauer auch Emotional berührt. Großartige Gruselelemente sollte man nicht erwarten.

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                                                    Es lag nicht nur am Jetlag, weshalb ich, als ich den Film anno 1999 zum ersten Mal im Kino sah, gegen Ende hin eingeschlafen bin. Seitdem beschäftigte mich allerdings die Frage, warum der Film so populär ist und ich sah ihn mir gestern Abend zum zweiten Mal an - und dann bis zum Ende. Nun, jetzt weiß ich endlich, worin dieses "spektakuläre" Geheimnis besteht und die Wende am Schluss - ich war ehrlich gesagt nicht sehr überrascht. 15 Jahre sind seit Erscheinen von "Sixth Sense" ins Land gegangen und vielleicht haben sich die Seh- und Produktionsgewohnheiten geändert und ein Ende wie bei diesem Streifen ist nichts Neues mehr. Heute. Vielleicht. Der Film packte mich jedenfalls in nur wenigen Situationen und hinterließ am Ende einen langweiligen Beigeschmack.

                                                    Warum? Nun, der Film ist - was ansonsten eher deutsche TV-Filme auszeichnet - bemüht. Bemüht, eine Spannung zu kreieren mit modernen Mitteln. Kein Splatter, keine Monster - stattdessen Psychologie. Ach! Und genau das gelingt überhaupt nicht. Der Film ist von Anfang bis Ende ein (gutgemeintes) Klisché mit folgenden Zutaten: einem nervenden Soundtrack (Klaviergeklimper), einem schwachen Cast, bei dem nur Bruce Willis annähernd überzeugen kann, der Junge ging mir auf die Nerven - und einem schwachen Drehbuch, denn hier wird der Zuschauer zu oft mit unbeantworteten Fragen zurückgelassen.

                                                    Der Film hat seine stärksten Szenen meiner Meinung genau dann, wenn es nicht direkt um Horror geht. Sehr stark ist die Szene des Jahrestags der Hochzeit in dem Restaurant - sehr packend. Auch die Szene mit dem Ringverkauf zähle ich dazu - hier sind die Dialoge und die Kamera erstklassig. Und natürlich die Kamerafahrt bei dem Unfall gegen Ende - das ist Kino!

                                                    Ansonsten bleibt der Film für mich unnahbar, kühl und künstlich. Und auch irgendwie ein Beispiel dafür, dass es mehr bedarf als einer genialen Idee, einen genialen Film zu machen.