The Sixth Sense - Kritik

The Sixth Sense

US · 1999 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 16 · Drama, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
  • 9

    Gut gespielt und definitiv einer der besten Thriller, die ich kenne. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

    • 9

      Atmosphärisch sehr, sehr stark. Auch die Schauspieler konnten auf ganzer Linie überzeugen. Und was war das nur für ein Plottwist am Schluss! :O

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      • 3

        Kann den Hype um den Film nicht nachvollziehen. Eine Schlaftablette wie sie im Buche steht. Gute Schauspieler und ein überraschendes Ende machen noch lange keinen guten Film. Einmal gesehen und das reicht mir.

        • 9

          Verdammt spannender und gruseliger Thriller.

          • 8 .5

            Leider der einzige echte Genie-Streich von meinem Lieblings-Inder M. Night Shyamalan. Ein moderner Klassiker.

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            • 9 .5
              Sternenkind68 26.10.2016, 14:36 Geändert 26.10.2016, 14:40

              „Ich sehe tote Menschen“.
              „Na klar, das kenne ich.
              Ich sehe manchmal weiße Mäuse, die nenne ich Bernard und Bianca“.
              Ich alte Saufnase...
              Nun handelt es sich aber um einen kleinen Jungen, von anderen gerne „Psycho“ genannt, einfach weil er anders ist ( Haley Joel Osment ).
              Kindermund tut zwar oft Wahrheit kund, manchmal sind Kinder aber einfach nur grausam.
              Das Phänomen, dass der Junge etwas sieht, was andere nicht wahrnehmen können, ist der Titel gebende sechste Sinn.
              Segen oder Fluch ?
              Bruce Willis soll dem Kleinen in der Eigenschaft als Kinderpsychologe helfen, wieder normal zu werden.
              Die Mutter des Jungen ( Toni Colette ) ist allein erziehend und ein wenig überfordert.
              Der Zuschauer ist wie bei Hitchcock immer einen Schritt voraus, oder etwa doch nicht ?
              Die Spannung ist jedenfalls so groß, dass man sich vor Nervosität die Fingernägel abkauen könnte.
              Die unheimliche Musik trägt ihren Teil dazu bei.
              Es ist mein Lieblingsfilm von Willis.
              Und er hat mich gemeinsam mit „Gladiator“ dazu bewogen, Kinder im Film nicht mehr grundsätzlich nervig zu finden.

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              • 10

                „I see dead people!“

                Die Popkultur kann wie die Gabe von Haley Joel Osments Charakter Cole ein Segen oder ein Fluch sein, da sie auf der einen Seite zeigt, dass ein Film Geschichte geschrieben hatte und daher sehr memorabel ist, aber auf der anderen Seite ruinieren sie auch die Überraschung von vielen Zuschauern, die lieber nicht zuvor gewusst hätten, worum es bei dem Film geht.
                Heute ist es zum Beispiel (fast) kein Geheimnis mehr, wer sich unter Darth Vaders Maske befindet und wer verantwortlich für das Massaker im Bates Motel ist.
                Es sind diese Momente, die sich auf ewig in unser Gehirn einbrennen und wir sie Generation für Generation weitergeben, doch das ist etwas bedauerlich.
                Denn bis diese ikonische Szene auf den Plan tritt, wo der kleine junge Cole verängstigt sein Geheimnis preisgibt, sind über 50 Minuten Filmzeit vergangen.
                Doch die Art wie uns Shyamalan zu der großen Offenbarung hinführt, ist schlicht und einfach genial für die wenigen Leute, die das Glück hatten, nichts von dem Film zu wissen.
                M. Night Shyamalan mag heutzutage nicht mehr als das Genie angesehen werden wie noch vor 17 Jahren, doch man kann ihm nicht vorwerfen, dass er keine Inspiration fürs Filmemachen zeigt.
                So startet er den Film wie sein Vorbild Alfred Hitchcock in der „Psycho“-Manier mit den Credits.
                Und auch wenn es am Anfang ein Rätsel bleibt und man nur kleine Hinweise darauf bekommt, um was es sich in diesem Film dreht, schafft es Shyamalan mithilfe seiner beiden interessanten Hauptfiguren Cole und Doktor Malcolm (wo Bruce Willis eine seiner untypischsten und vermutlich auch besten Rollen seiner Karriere spielt; er spielt ungewöhnlich ruhig, seriös und versprüht aufgrund seiner Zurückhaltung viel Charisma), der herausfinden will, was es mit dem kleinen Jungen auf sich hat.
                Und man kann einfach keine Review von THE SIXTH SENSE schreiben ohne einen der Hauptgründe zu nennen, warum der Film ein solcher Hit war.
                Haley Joel Osment war einer der größten Glücksfänge der Kinogeschichte, er wurde dank seiner ungewöhnlich reifen Schauspielleistung zu Recht für einen Oscar nominiert, denn Kinder können in Filmen oft ein Problem werden, da sie dem Zuschauer oftmals unfreiwillig auf die Nerven gehen.
                Denn aufgrund seiner ruhigen und zugleich emotional zerrütteten Darstellung des von Geistern heimgesuchten Jungen hat er sich für immer in unser Herz geschlossen.
                Doch die Annahme, dass THE SIXTH SENSE eine gruselige Geistergeschichte ist, ist komplett falsch, da es in der ersten Filmhälfte nicht mal klar ist, dass wir es hier mit wandelnden toten Menschen zu tun haben.
                So startet der Film eher als ein Psychodrama, wo der Zuschauer erst alle Fäden finden muss, bis sie ein klares Bild ergeben.
                Auch wenn es wie gesagt am Anfang ein Geheimnis bleibt, was der wahre Konflikt ist, baut Shyamalan eine ungewöhnliche Spannung und emotionale Tiefe auf, indem er sich mit Selbstmord, psychotischer Schizophrenie, die Leiden eines Außenseiters und kühlen, angespannten Beziehungsproblemen auseinandersetzt.
                Denn der Psychiater Malcolm und der kleine Junge Cole bauen eine ganz andere Form von einer Vater-Sohn-Beziehung auf, ohne zu sehr in die kitschige Richtung abzudriften.
                So sieht Doktor Malcolm in dem kleinen Jungen die Möglichkeit, sein Versagen bei einem seiner früheren Patienten wieder geradezubiegen, indem er einem anderen emotional geschädigtem Kind hilft und Cole sieht in seinem Doktor die Vaterfigur, die ihm genommen wurde, eine Person, die für ihn da ist, ihm Ratschläge und wieder Mut gibt.

                (ACHTUNG! Ab hier Spoilerwarnung!)
                Und bevor der Film anfängt richtig gruselig zu werden, hat der Film einige schöne Szenen.
                Die eine Szene, wo Malcolm vorgibt, die Gedanken von Cole zu lesen und dieser immer entweder einen Schritt vorwärts oder zurück laufen muss, wenn er mit seinen Annahmen richtig oder falsch liegt, ist eine einfache aber überaus intelligente Art, um Informationen für das Publikum zu sammeln ohne es dass es sich wie aufgezwungene Exposition anfühlt.
                Selbst kleine Ideen haben eine größere Auswirkung als man denkt und dafür lobe ich diesen Film.
                Egal wie angespannt und kühl die Atmosphäre des Films ist, sorgen genau diese Momente für eine gewisse Wärme, an die sich der Zuschauer erfreuen darf.
                Unter anderem nutzt Shyamalan einen ästhetischen Trick in seinem ganzen Film, indem er die Farbe Rot als einen Pfad zur Geisterwelt bzw. zu den Toten symbolisiert und jeder Einsatz dieser Farbe hat etwas auszusagen, weshalb es sich lohnt, den Film mehr als nur einmal anzuschauen.
                Aber nachdem die Katze aus dem Sack gelassen wurde, darf sich Shyamalan mit wenigen, aber effektiven Gruselszenen austoben, indem wir zum ersten Mal durch die Augen von Cole blicken und ich kann jetzt schon versprechen, dass es mir mehr als nur einmal eiskalt über den Rücken lief.
                Mit grandioser Hinführung und perfektem Timing schafft er es Szenen zu erschaffen, die unsere Nackenhaare aufstellen, da diese Gruselszenen mit unseren Erwartungen spielen.
                Z.B. Die eine Szene wo Cole sich in seinem (sagen wir mal) Zelt vor den Geistern versteckt und sie von außen auseinander genommen wird, folgt die Kamera den Bewegungen von außerhalb.
                Doch anstatt dass der Geist wie erwartet von außen einbricht, befindet sich dieser in Coles Zelt, eine Szene, die dafür gesorgt hatte, dass ich vom Stuhl gefallen bin.
                Denn hier haben wir es nicht mit fliegenden, schleimigen Ektowesen zu tun, sondern gewöhnlich aussehenden Menschen, wo ihre Todesursache an ihren Körpern erkennbar ist, was sie dadurch viel identifizierbarer und unheimlicher wirken lässt.
                Doch Shyamalan macht uns in einer einfachen, aber sehr verstörenden Horrorszene klar, dass es nicht die Geisterwelt ist vor der wir uns fürchten sollten, sondern die Welt in der wir leben.
                Die Szene, wo ein Vater während der Beerdigung seiner Tochter Kyra durch ein Videotape erfährt, dass seine Frau dafür gesorgt hatte, dass ihre Tochter krank blieb, was zu ihrem Tod geführt hatte und man seine schockierte Reaktion sieht, ist viel beängstigender als jeder Geist aus diesem Film.
                Solche einfachen Szenen sind gruselig, das ist richtiger Horror und das hat die Welt von heute aus den Augen verloren.
                Gegen Ende scheint es als ob Malcolm gelungen wäre, Cole von seinen Qualen zu befreien und er seine Gabe akzeptiert, wodurch der Film dem Zuschauer endlich mal ein paar Glücksgefühle entlockt, wenn der kleine Junge auf der Bühne steht und er nicht mehr als der Psycho von damals angesehen wird.
                Das wird mithilfe eine der stärksten Szenen des Films untermalt, indem Cole seiner Mutter (ein sehr großes Lob an Toni Colette) im Stau sein Geheimnis verrät.
                Die emotionale Tiefe dieser Szene ist unbeschreiblich, es ist ein grandioser Charaktermoment, der Cole nicht mehr als den verängstigten Jungen von damals darstellt.
                Doch während sich für Cole alles zum Guten wendet und man Doktor Malcolms Aufgabe als erfüllt ansieht, gibt es am Ende einen sehr heftigen Schlag in die Magengrube.
                Die weltberühmte Wendung der Ereignisse von THE SIXTH SENSE, die mich eiskalter erwischt hatte als ein Geist, wenn er wütend ist.
                Der Plot-Twist ist nicht nur eine Wendung der Ereignisse, er verändert, zerstört fast schon das ganze Bild, das wir bis dorthin von dem Film hatten.
                Das ist nicht nur ein unerwarteter Schock, es ist eine Überraschung, die die Zuschauer emotional mitnimmt, da man es einfach nicht fassen kann und doch hat der Film uns die ganze Zeit mit Hinweisen beworfen, sei es der Fokus auf Malcolms Gesicht als Cole ihm verrät, dass er tote Menschen sieht. Es war ein riskanter Move von Shyamalan, doch er hat es tatsächlich hingekriegt, dass all diese Details dem Zuschauer entgangen sind, er hat uns grandios an der Nase herumgeführt.
                Doch auch die Art wie diese Offenbarung gedreht wurde, ist einfach nur genial.
                Die (hervorragende) Musik von James Horner stellt die Emotionen von Malcolm (und dem Zuschauer) 1: 1 nach: erst komplette Ungläubigkeit, die Gefühle fahren förmlich Achterbahn, doch nachdem die Karten endlich aufgedeckt wurden, endet der Film mit einer melancholischen Note.
                Genau wie Cole akzeptiert Malcolm sein Schicksal und dass seine Frau ihn nie wieder sehen würde.
                Das gibt nicht nur dem Ende, sondern dem ganzen Film einen tragischen Ton.

                THE SIXTH SENSE ist großes, intelligentes Kino, wo es sehr bedauerlich ist, das man den Film ausschließlich auf seinen überaus brillanten Twist reduziert.
                Eine von vorne bis hinten klug gestrickte Geschichte von einem umstrittenen Regisseur, der trotz all seiner Ausrutscher schon in seinen frühen Jahren Liebe für das große Kino hegte und es hier perfekt zur Show stellt – eine große Liebe für das Suspensekino mit Hirn und Herz.

                THE PATH OF SHYAMALAN #1: The Sixth Sense
                Nächste Woche: Unbreakable - Unzerbrechlich

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                • 7
                  sengin 15.10.2016, 14:50 Geändert 15.10.2016, 14:50

                  ganz netter film jedoch wusste zumindest ich wie der film ausgeht schon recht früh...abgesehen davon ist der film wirklich gut gemacht.
                  Tolle Schauspieler (besonders der junge macht alles top).
                  Auch waren die Kamerafahrten sehr gut.
                  Jedoch ne FRAGE?!:
                  woher weis der junge wie sein lehrer früher war? also das er gestottert hat etc.?

                  FAZIT: ganz guter film jedoch ein wenig überbewertet da ist der film THE OTHERs1000 mal besser...

                  • 3

                    ich kann den hype um diesen Film absolut nicht nachvollziehen.
                    der Film plätschert einfach nur so vor sich hin, der Twist ist seit der Anfangsszene und dem Trailer (ich sehe TOTE Menschen) schon voraussehbar und überhaupt nicht überraschend, wie so viele es finden.

                    • 7

                      7,0 klingt zwar erstmal "nur" gut aber wer auf Mindfuckfilme steht wird hier bestens bedient. Der Film an sich ist relativ normal hat immer mal wieder sehr gute Momente. Aber das Ende haut einen dann aus den Socken.

                      • 9

                        Wow auch nach mehreren Sichtungen und obwohl der Twist längst bekannt ist, fasziniert Shyamalans Debüt auch heute nach wie vor. Schade das er heute so in der Versenkung verschwunden ist ("The Visit" fand ich zwar okay, aber auch deutlich schwächer als zu seinen Bestzeiten)

                        • 8

                          richtig gut gemachter Film
                          beim zweiten Mal schauen, wenn man den Twist kennt, fehlt natürlich das überraschende am Ende, dafür schaut man noch genauer hin und bemerkt, dass die Machart einmalig ist

                          • 8 .5

                            AUCH beim zweiten Ansehen immer noch als kleines Meisterwerk empfunden. Die Grunstimmung und die Schockmomente wurde optimal inszeniert.

                            • 9 .5

                              Mystisches Meisterwerk von Night Shyamalan. Leider erreichte er nie wieder die Größe dieses Werks. Bereits „Signs“ und „The Village“ und auch „The Happening“ wirken teilweise unfreiwillig lächerlich und unglaubwürdig, obwohl auch sie starke Szenen haben. Der hier angewandte berühmte Keyser Soze-Effekt, der am Ende des Films das Geschehen in plötzlich völlig anderem Licht erscheinen lässt, wird leider in seinen weiteren Werken zur billigen Masche.

                              Haley Joel Osment als der kleine Junge Cole, der tote Menschen sieht, spielt erschreckend gut. Bruce Willis als Kinderpsychologe Dr. Crowe spielt wie in Trance, und verkörpert perfekt die Ruhe und Gelassenheit eines erfahrenen und einfühlsamen Arztes.

                              James Newton Howard liefert einen unglaublich starken Score.

                              Über den Inhalt und Sinn kann man sich streiten, es bleiben viele Möglichkeiten der Interpretation.
                              Die heftigen Schockszenen, die aus dem Nichts kommen, würden Kinder wahrscheinlich drei Wochen lang nicht mehr schlafen lassen. Insofern darf man diesen Streifen keinem Kind zugänglich machen. Aber auch sensible Erwachsene werden aufs Heftigste erschrecken, wenn eine Tote durchs Bild rennt oder hinter einem Fenster mit entstelltem Gesicht steht.

                              Shyamalan konfrontiert uns in diesem Werk mit der Frage „Was geschieht nach dem Tod ?“ – und scheut sich nicht, eine gewagte Antwort zu geben.

                              Fazit: Verstörend, meditativ, schockierend, aber auch tröstlich und einfühlsam geht Shyamalan an das schwierige Thema heran. Muss man gesehen haben….

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                              • 6

                                Funktioniert im Grunde nur bei Erstsichtung richtig gut. Danach ist die Luft raus.

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                                • 9 .5
                                  DewsReviews 09.05.2016, 20:34 Geändert 09.05.2016, 20:35

                                  Ein sehr geiler Film, bei dem man aber voll dabei sein muss.
                                  Ich fande ihn richtig gut. Ich steh generell auf "Horrorfilme" und dieser hier hat so seinen eigenen Stil. Ist kein Splatter, setzt nicht auf Jumpscares, kommt aber viel spannender rüber als manscher Horrorfilm. Die Schauspieler sind klasse, Bruce Willis sehr brühmter Schauspieler macht hier wie immer gute Arbeit, aber auch der kleine Cole spielt überraschend gut und hat mir gut gefallen. Kommen wir nun zum Ende. Die Auflösung ist der absolute Wahnsinn, und ich war so überrascht dass ich erstmal total geschockt war. Es ist super geplant, und super dargestellt. Durch das starke Ende gibt es nochmal Punkte obendrauf. Wer den Film kennt weiß was ich meine ! :)

                                  • 10

                                    Einer der schaurigsten Filme ever: Die Auflösung ist unfassbar!

                                    1
                                    • 8

                                      Ich weiß nicht, wie es den anderen geht, aber ich konnte nach einer bestimmten Bemerkung des Jungen bereits ahnen, wie der Film endet. Mehrfach habe ich versucht mir vorzustellen, dass es ein anderes Ende geben könnte, fiel mir allerdings nicht leicht und damit war die Spannung auch eigentlich schon weg.
                                      Wenn ich darüber hinweg sehe ( bzw. zufälligerweise mal nicht genau hingehört hätte ), würde ich sagen, dass der Film alles hat, was einen guten Film dieses Genres ausmacht.

                                      • 7 .5

                                        Ein Film der mich damals doch recht überrascht hat , damals hätte er wohl 10 Punkte bekommen. Aber aus der heutigen Sicht würde ich zwar gerne, aber kann ihn nicht mehr als Meisterwerk bezeichnen. Aber das soll nicht heißen das der Film langweilig ist , ganz im Gegenteil denn durch seine durchweg anhaltende Spannung ist der Film trotzdem einen Blick wert.

                                        • 9 .5

                                          Mit Abstand der beste Film von Shyamalan. Der Film flasht mich immer wieder und gehört einfach zu den ganz großen! Vielleicht nicht ganz einfache Kost....aber wenn du dich darauf einlässt...wow!!

                                          • 8 .5

                                            Ein vielschichtiger Film mit überrraschendem Schluss. Nicht unbedingt leichte Kost.

                                            • 10
                                              Antichrist 24.12.2015, 17:23 Geändert 24.12.2015, 17:25

                                              Verlust und Trennung werden auf vielen unterschiedlichen Ebenen thematisiert (Mann/Frau,Sohn/Vater,Vater/Tochter,Junge/Therapeut) und ergeben mit filmischen Mitteln ein großes Ganzes,was möglicherweise zu unserer Einsicht führt,dass keine Trennung,selbst wenn sie ohne ein Verbrechen,vielleicht sogar einvernehmlich,entsteht,ohne Schaden und Wunden möglich ist.

                                              Ob wir oder Dr. Crowe dies nun wahrhaben wollen oder nicht.

                                              Denn nicht nur der Doktor möchte das sehen,was er will,auch der Zuschauer "sieht nur,aber er schaut nicht ... "

                                              • 8 .5
                                                juls.muller.3 19.11.2015, 23:39 Geändert 19.11.2015, 23:40

                                                Dank einem unfassbaren Ende das einen eiskalt erwischt, ist The Sixth Sense der einzige Film der mir jemals eine Gänsehaut und eine Kinnlade bis zum Boden beschert hat. Danke M.Night Shyamalan!

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                                                • 9
                                                  cycloo77 13.11.2015, 23:56 Geändert 13.11.2015, 23:58

                                                  Der mit riesengroßen Abstand beste Film von M.Night Shyamalan.

                                                  Dieser übernatürliche Psycho-Thriller,ist ein Juwel seiner Film-Zumpft, atmoshärisch dicht und mit einer unglaublich fesselnden, fast schon hypnotischen Stimmung.

                                                  Dazu kommt ein überragendes Schauspiel-Ensemble, die ohne Ausnahme alle eine Top Leistung abliefern, einfach herrausragend.

                                                  Shyamalan spielt hier nicht die Karte Schockeffekte aus, sondern geht das Thema komplett auf der menschlichen Ebene an, was diesen Film zu was ganz besonderem macht.

                                                  Das Ende des Films hat mich damals im Kino umgehauen und es war eine Überraschung mit Mund auf Effekt bei mir.

                                                  ICH SEHE GOTTSEIDANK KEINE TOTEN MENSCHEN!

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                                                  • 9
                                                    Heckenritter 06.11.2015, 12:14 Geändert 06.11.2015, 14:07

                                                    Tjaja, das erste Strike-Out des Herrn Shyamalan.
                                                    The Sixth Sense hat ein bißchen was mit "Das Schweigen der Lämmer"
                                                    gemeinsam, denn beide Filme schaffen es das Publikum auch außerhalb der jeweiligen Genres zu begeistern.
                                                    Das liegt an der gefühlvollen Mutter-Kind Beziehung, die Trübseligkeit
                                                    und Liebe des Therapeuten geht einem nahe, und Bruce Willis erreicht mit
                                                    seiner Sensibilität einen Jungen, den man eigentlich gar nicht erreichen kann.
                                                    Ohne literweise Blut, Gemetzel und durch die Wohnung fliegende Dickdärme
                                                    erzeugt der Herr S. einen gepflegten Grusel der alten Schule.

                                                    Sein erster großer Film wurde gleich ein Gänsehautklassiker. Im Film gibt es
                                                    reichlich Hinweise für das Ende der Geschichte, am Ende klatscht man sich
                                                    mit der flachen Hand auf die Stirn: Wieso ist mir das entgangen?
                                                    Tja, das liegt wohl in erster Linie an der famosen Inszenierung, die einem
                                                    nur wenig Raum zum Nachdenken lässt. Wieviel Zeit sich Shyamalan nimmt
                                                    um seinen Figuren Tiefe zu verleihen, das hat man schon lange im Kino
                                                    vermisst. Mit Haley Joel Osment hat der Shyamalan auch genau
                                                    den richtigen Kinderdarsteller gefunden. Seine Ängste finden sich jederzeit
                                                    nur anhand seiner Körpersprache wieder, eine bemerkenswerte Leistung für
                                                    einen 11-Jährigen.

                                                    Selbst Leute die nur alle 2 Jahre so einen Film abkönnen, dürfen hier
                                                    bedenkenlos zugreifen. Es klingt zwar ausgelutscht aber es stimmt
                                                    einfach: The Sixth Sense ist großes Kino!!!

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