The Sky Crawlers
Sukai kurora (2008), JP Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Animationsfilm, Abenteuerfilm
2 Bewertungen
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83 Bewertungen
7 Kommentare
Keine
von Mamoru Oshii, mit Rinko Kikuchi und Chiaki Kuriyama
In einer düsteren Zukunft tobt ein heftiger Luftkrieg zwischen den Rüstungskonzernen “Rostock” und “Lautern”. Sinn und Zweck der medial ausgeschlachteten Auseinandersetzung ist die Ablenkung der Menschen von ihren Alltagsproblemen. Die Bevölkerung soll durch das hoch über ihren Köpfen tobende Schlachtenszenario ruhig gestellt werden. Leidtragende sind dabei die Kriegspiloten, die zu Tausenden ihr Leben lassen. Ein solches potentielles Opfer ist auch das junge Fliegerass Yuichi, dem mysteriöserweise jede Erinnerung an seine Vergangenheit fehlt. Auf seiner neuen Basis wird ihm schnell klargemacht, dass er zu den “Kildren” gehört, einer genmanipulierten Menschenkaste, die nicht altert und nur für die Kriegsspiele der Konzerne taugt. Der immergleiche Stationsalltag zwischen dem Warten auf Einsatzbefehle, heiklen Kampfmissionen und gelegentlichen Bar- und Bordellbesuchen kann Yuichi nicht befriedigen. Nur zu seiner strengen Kommandeurin Suito fühlt er sich hingezogen – doch die einsame Frau verbirgt ein streng gehütetes Geheimnis, das Yuichi aller Warnungen zum Trotz unbedingt enthüllen will.
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Cast & Crew
-
Mamoru Oshii
-
Rinko Kikuchi
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Suito Kusanagi
-
Chiaki Kuriyama
Regie
Schauspieler
-
Chihiro Itou
- Genre
- Anime, Abenteuerfilm
Drehbuch
Filmdetails The Sky Crawlers
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Kommentare (7) — Film: The Sky Crawlers
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/10/20 21:29:39
Kommentar löschenHat mich die erste Stunde vollkommen kaltgelassen. Mir waren alle Charaktere total egal... Aber irgendwann hat es "Klick" gemacht und ich war voll drin, das war eine interessante Erfahrung. Hatte ich in dieser Form nur sehr selten. Muss ich noch mal sehen.
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Sozionaut 2011/08/07 21:36:21
Kommentar löschenEine ungewöhnliche Animation des Regisseurs Mamoru Oshii. Die animierten Szenen wirken wie Stillleben, irgendwie hatte ich als Beobachter den Eindruck , man verweilt, wohnt in diesen... Ein ruhiger und stiller Film, obwohl bemerkenswerte Einstellunge von Luftkäpfen gezeigt werden.
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horro 2010/11/28 22:13:37
Kommentar löschenHeroisch und episch mit leicht depressiver Note. Die Animationstechnik wirkt zeitweise archaisch und trotzdem zeigen sich immer wieder fantastische Bilder die nachwirken. Der Film ist schwierig einzuordnen - die Story schwankt zwischen belanglosem Kitsch und grosser Klasse. Einige Abgründe tun sich einem nur auf, wenn man ganz aufmerksam ist und sich darauf einlässt.
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Brennegan 2010/11/29 00:06:24
Antwort löschenGanz deiner Meinung!
Brennegan 2010/11/22 23:12:24
Kommentar löschenMamoru Oshii ist ein Filmemacher, dessen Filmographie doch sehr aussagekräftig und bedeutend ist. Wir redenhier von Filmen wie Pat Labor, Jin Roh und nicht zuletzt den Cyber-Punk-Klassiker Ghost In The Shell samt seiner Nachfolger. Anders gesagt, er hat die 80er, 90er und die erste Dekade des 21. Jahrhundert im Animeebereich durch seine Mitwirkung entscheidend geprägt.
Wahrscheinlich wird ihm das auch mit seinem jüngsten Werk Sky Crawlers gelingen, einem Film, der die Kälte eine Ghost In The Shell, die Einsamkeit eines Jin Roh und den Stil eines Pat Labors in sich in gewissem Maße vereinigt.
Doch so positiv das klingen mag, ganz so ist es leider nicht. Zu schwerfällig will der Film seine Intentionen, seine Ideen verraten. Ein Film ist im Grunde gut, wenn er den Zuschauer vollkommen unvorbereitet in eine Situation hinein stößt und dann langsam anfängt, aufzuklären. Aber Oshii beweist, dass zu viel des Guten einen interessanten Film sehr stark schädigen können. Man muss Sky Cralwers leider sagen, dass er zu spät damit beginnt, die eigentliche Idee zu vermitteln. Im Grunde schlängelt man sich fast unnütz durch die erste Hälfte, in der weder Hintergrundwissen, noch wirklich handlungsbestimmende Informationen weiter gegeben werden. Knapp eine Stunde sitz man da und weiß im Grunde nichts, bekommt kleinste Brocken zugeworfen, die aber kein wirkliches Gesamtbild erahnen lassen. Man wird ins kalte Wasser geschmissen und dort auch allein gelassen, bis man schließlich kurz vor dem Kältetod endlich errettet wird, zu spät aber, um die Erfrischung dieses Aktes zu spüren.
Stattdessen wird man mit einigen wenigen Flugszenen abgespeist, die ohne Zweifel grandios sind und einen Spielfilm auch wirklich sehenswert machten, deren Fotorealismus aber einfach nicht richtig zu den animierten Figuren passen will, die in sich recht formlos wirken, was in diesem Fall wörtlich gemeint ist, wenn man allein an einen Ghost In The Shell denkt.
Doch auch hier wird erst in der zweiten Hälfte richtig Fahrt aufgenommen, so wie in der Geschichte selbst und sobald man diese doch recht lange Hürde einmal genommen hat, wird es sogar interessant. Leider ist es ein weiter Weg dorthin und der Lohn ist dagegen eher ernüchternd.
Und trotzdem, Sky Crawlers wird sich wohl in das Gedächtnis der Fans des Animes brennen und eventuell auch nicht zu unrecht. Andererseits wird er sich wohl nicht aus dem Schatten seiner Vorgänger hervorheben können, dazu läuft er zu gemächlich an, um im Endeffekt die Kraft aufzubringen, seine Vorreiter noch einholen zu können.
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drsnaz 2010/10/31 13:35:44
Kommentar löschenFans von Oshii werden auch um dieses Werk nicht herumkommen. „The Sky Crawlers“ bietet neben packenden Actionszenen eine fesselende, tragische Story und hat somit genügend Tiefgang. Auch grafisch überzeugt der Film. Vor allem bei den Flugszenen und Explosionen merkt man das Vergnügen des Filmemachers. Wen also die komplexe Geschichte und langatmige Kameraeinstellungen nicht abschrecken, wird hier mit einem erstklassigen Film bedient.
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mikkean 2010/07/29 23:47:41
Kommentar löschenBei Mamoru Oshii sollte auch das Versprechen einer futuristischen Luftkampf-Geschichte nicht so leicht genommen werden. Gerade bei dem Mann, der wie kaum jemand anderes gewaltige Action im Anime-Bereich mit tiefgründigen Gedankengängen zu kreuzen vermag. Auch "The Sky Crawlers" präsentiert sich als abgründige Reflexion über die Sinnlosigkeit des Krieges. Gerade in einer fortgeschrittenen Zukunftswelt, wie sie dieser Film vorstellt. Große Krisen oder kriegerische Auseinandersetzungen sind eigentlich zu einem überflüssigen Relikt verkommen. Aber private Großunternehmen beschäftigen bestens ausgestattete Flug-Staffeln, die in regelmäßigen Abständen gegeneinander antreten. Auch der menschliche Verlust wurde durch die Entwicklung einer neuen genetischen Rasse namens Kildren minimiert. Diese stehen im Fokus des Films, mit ihren ewig jung wirkenden Gesichtern. Androgyn sind sie, trotz Geschlechtsausprägung und besonders emotional scheinen sie auch nicht zu sein. Eigenheiten haben sie dagegen alle, wie die Hauptfigur, ein junger Nachwuchs-Pilot, erkennt. Er scheint seinem verstorbenen Vorgänger sehr ähnlich zu sein und wird das selbe Phänomen schließlich selbst bei kommenden Todesfällen beobachten. Mit dieser angedeuteten Klon-Kriegerei findet Oshii ein ideales Ventil für diese Phantasie der zukünftigen Kriegs-Führung. Entmenschlicht sind die Protagonisten, die hier ohne erkennbares Motiv oder gar überzeugenden Gründen verheizt werden. Zwar befinden sich seine Bilder und deren Gedankenkonstrukte immer noch auf einem bigger-than-life Niveau wie noch bei "Ghost In The Shell 2", aber als Zuschauer wird man nicht mehr von irrwitzig vielen Zitaten erschlagen. Es bedarf keines Philosophie-Abschlusses, um die Absicht hinter "The Sky Crawlers" zu verstehen. Auch ohne eine abschließende Stellungnahme, egal welch politischer Natur, kann man sich in die Misere dieser Kunst-Menschen, die nur Kanonenfutter sind, bestens hineinfühlen. Mamoru Oshii schließt mit diesem Film an seine "Patlabor"-Zeiten an, als trotz Riesenroboter die hintergründigen Absichten nie verloren gingen. Definitiv einer der interessantesten Anime der letzten Jahre.
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fennek 2009/07/10 20:41:16
Kommentar löschenDie Luftkämpfe sind ein Traum!
Dazu eine nett mysteriöse Story (wenn man die Filmbeschreibung hier nicht gelesem hat ;-) mit ausreichend sympathischen Charakteren...
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