The Spirit

The Spirit (2008), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Kinostart 05.02.2009

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3.5 Kritiker
36 Bewertungen
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5.0 Community
3183 Bewertungen
150 Kommentare
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von Frank Miller, mit Scarlett Johansson und Gabriel Macht

The Spirit ist die Geschichte eines jungen Cops, der auf mysteriöse Weise als Spirit (Gabriel Macht) von den Toten aufersteht, um aus der Schattenwelt heraus das Verbrechen von Central City zu bekämpfen. Sein Erzfeind Octopus (Samuel L. Jackson) ist auf einer ganz anderen Mission: Er plant, Spirits geliebte Stadt auszulöschen, während er nach seiner eigenen Version von Unsterblichkeit strebt. Spirit verfolgt den kaltherzigen Killer quer durch Central Citys heruntergekommene Lagerhäuser, feuchte Katakomben bis in das windgepeitschte Hafenviertel … und dabei begegnet er einem Schwarm exotischer Schönheiten, die den maskierten Kreuzritter entweder verführen, lieben oder töten wollen. Auf Schritt und Tritt verfolgen ihn Ellen Dolan (Sarah Paulson), das Mädchen von nebenan mit messerscharfem Verstand; Silken Floss (Scarlett Johansson), die punkige Sekretärin und ein kaltes Biest; Plaster of Paris (Paz Vega), eine mörderische französische Nachtclubtänzerin; Lorelei (Jaime King), eine mysteriöse Sirene; und Morgenstern (Stana Katic), eine junge sexy Polizistin. Und dann ist da natürlich noch Sand Saref (Eva Mendes), die Juwelendiebin mit den gefährlichen Kurven. Sie, die Liebe seines Lebens, hat sich jedoch dem Bösen verschrieben. Wird Spirit sie retten können oder wird sie ihn am Ende töten?

Basierend auf dem legendären Comicstrip von Will Eisner erzählt Genrespezialist Frank Miller, kreativer Kopf hinter “300” und “Sin City”, mit “The Spirit” ein düsteres Action-Abenteuer voller Erotik.

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Cast & Crew


Kritiken (15) — Film: The Spirit

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

Beizeiten lohnt es sich tatsächlich, auf Kritiker und Internetcommunity zu hören, denn sie alle haben vorliegend Recht: "The Spirit" ist so schlecht wie dämlich - und zwar nicht auf die sympathische Art, und in den meisten Fällen beides zusammen.

Es würde einer Huldigung gleichkommen, und von den eigentlichen Problemen ablenken, wenn man Millers Film die Sachen vorwerfen würde, die man schon dem um Meilen besseren "Sin City" angekreidet hat:
Ja, die Faszination des Looks ist schnell abgegriffen und wirkt irgendwann nur noch selbstgefällig.
Ja, nur weil Irgendwer ohne Halsbonbons Monologe nuschelt und in der dritten Person von "seiner" Stadt palavert, wird es noch lange nicht cool oder kultig.

All das ist Makulatur, denn "The Spirit" hat andere Probleme: In allererster Linie nämlich den ominösen "Spirit" selbst, der mit seinem Konfirmantenanzug, dem roten Schlips und weißen (!) Turnschuhen immer aussieht…



Kritik im Original 24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Ich habe den Spirit noch als Schwarz-Weiss-Comic in Erinnerung. Eine Figur, die - obwohl Rächer - immer wieder ordentlich selber eins auf die Mütze bekam und ordentlich verbeult aus seinen Geschichten herauskam. Der Film-Spirit hingegen wird ohne Not zu etwas superheldenhaften- unsterblichen gemacht, dass er in den Comics definitiv nicht war. Er hüpft wie Spiderman durch die Gegend und ist der Womenizer vom Dienst. Der Look des Films und die Damen erinnern in der Tat an Sin City, aber leider überdeckt der Stil die Story. Hier wäre viel mehr rauszuholen gewesen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Frank Miller macht hier eindrucksvoll klar, wem die Qualität von Sin City zuzuschreiben ist: Robert Rodriguez. Ohne die versierte und inspirierte Hand des umtriebigen Mexi-Cans ist Miller leider nur ein altgewordener, pubertierender Junge, der sich an flachen Gags und dicken Hupen berauscht und seinen Film dabei nur wenig intelligenter daherkommen lässt, als die stammelnden Klon-Dösel die Doktor Oktopuss als billige Handlanger dienen. Miller hat absolut kein Gespür dafür eine filmische Geschichte zu erzählen, er denkt in Comic-Panels und so scheint The Spirit auch stets von der völligen Erstarrung bedroht. Die Actionszenen dürften zum schlecht-geschnittensten gehören, was im Kino in den letzten Monaten zu sehen war und die Dramaturgie des Streifens hängt von Beginn an durch, wie ein ausgeleiertes Gummieband. Nichtmal der schlecht von Sin City abgeschaute hochartifizielle Look will wirklich gelingen, denn streckenweise wirkt das ganze auch noch erstaunlich billig, mehr TV-Film als Kinoerlebnis. Die guten Darsteller werden in peinlichen Dialogen und einer belanglosen Handlung erstickt, die zwischen grausigem Klamauk und schwülstigen Pathos kein rechtes Maß findet. Der liebenswerte Witz Will Eisners, ist hier bestenfalls zu erahnen. Bleibt zu hoffen, dass sich Miller zukünftig wieder auf das konzentriert was er kann und die Regie anderen überlässt.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

okami6

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Das kann man nur schwer besser kommentieren. Unterschreibe jeden Satz.


Kill_Diether

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Ohne den Spirit-Comic zu kennen, kann ich der Kritik gar nicht
zustimmen. Habe aber früher viel Comics gelesen und bei
"The Spirit" kam mal wieder diese Faszination des Genres auf.
Oder so: Batman/Superman/Fanta 4/Spiderman etc. is alles
Kinderkram. Der Film "The Spirit" ist dagegen ein Super-Comic für Erwachsene!


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

„Come on, toilets are always funny!“ schleudert der Otcopus dem Zuschauer zu Beginn des Films entgegen, als er dem Spirit eine im Sumpf gefundene Kloschüssel über den Rübe gezogen hat. Darüber kann in der Tat diskutiert werden, aber nicht über die Tatsache, dass sich Frank Miller mit diesem Projekt in der Summe von ein paar schönen Bildern und Szenen, einigen wenigen gelungenen Onelinern, sowie seinen schönen Frauen mal abgesehen, einen gehörigen Griff ins Klo geleistet hat. Doch immerhin war es Griff ins Klo mit Verve und Leidenschaft und das bin ich sogar bereit eher zu goutieren, als einen langweiligen auf Konsens gebürsteten Film ohne Vision. Deshalb reicht es für eine knappe Wertung über den Durchschnitt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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1.0Ärgerlich

[...]Dieser Film zündet nicht, egal in welcher Einstellung, egal in welcher Szene. Dieser Film nervt. Und das von der ersten Sekunde an. Er taugt noch nicht einmal als Trashprodukt, da er sich selbst dafür viel zu ernst nimmt. Und das muss wirklich was heißen.[...]

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Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

“From the visionary creator of Sin City and 300″ sagt der Trailer, und eine wirkliche Hilfe ist das nicht: Während “Sin City” mit Sicherheit ein Highlight ist und ein sehr guter Film, ist “300″ in meinen Augen ein Testosteron geschwängerter, durchstilisierter Machostreifen ohne Sinn und Verstand. Die Frage die dann bleibt ist also: In welche dieser beiden Ecken ordnet sich “The Spirit” ein? Oder sollte er sich gar eine eigene Ecke suchen? Meine Erwartungen waren von Beginn an doch etwas heruntergeschraubt, befürchtete ich doch zumindest vom Look her einen simplen “Sin City”-Abklatsch. Die Comic-Vorlage kenne ich nicht, der Film muss also auch so funktionieren, neben dem “Look” also noch ein “Feel” bieten. Ob’s geklappt hat?

[...]

Eine klare Linie in diesem Film hätte ihm bestimmt sehr gut getan. Jedes Element für sich genommen hätte einen guten Film gemacht, und die Optik ist wie erwartet grandios. Doch die Mischung und teilweise die behäbige Regieleistung machen aus “The Spirit” leider nur einen mittelmäßigen Film, bei dem man sich hinterher ärgert, hätte man doch bestimmt mehr aus dem Stoff herausholen können.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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2.0Ärgerlich

Frank Millers eklektische Verfilmung von Will Eisners legendärer Comicreihe "The Spirit" bietet wunderschöne Frauen und Schießereien ohne Tote. Spannung oder Interesse werden allerdings leider nicht geweckt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Mit seiner Adaption des 40er Jahre-Comics „The Spirit“ legt Frank Miller eine von kompromisslosem Stilwillen und Naivität geprägte Huldigung an die Wurzeln der amerikanischen Comickultur vor.In der Reduktion aufs Wesentliche, im Spiel mit den Extremen liegt die Stärke und Schönheit von Millers Bildern. Jede Einstellung des Films kann man sich als gerahmtes Bild in einer Pop-Art-Galerie vorstellen. Wie schon in Robert Rodriguez Comicverfilmung „Sin City“, die von Frank Miller als Co-Regisseur formal überwacht wurde, versucht er die stilisierten Bilder aus seinen Comics Eins zu Eins auf die Leinwand zu übertragen. Das Resultat ist äußerst artifiziell. Wer Millers Bildsprache nicht verinnerlicht hat, seine bahnbrechenden Comicbände „The Dark Knight returns“ oder „Sin City“ nicht kennt oder mag, wird mit „The Spirit“ seine Schwierigkeiten haben. Der Film funktioniert nicht als eigenständige Comicadaption mit aktueller Relevanz, wie es bei Christopher Nolans „The Dark Knight“ der Fall gewesen war. „The Spirit“ wirkt so künstlich wie ein abgefilmtes Theaterstück, in den die Akteure aber wie Comicfiguren agieren. Berauschend.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

The Spirit ist ein Beispiel dafür, was einem Comic-Buch- inspirierten Film passieren kann, wenn der Sinn von Stil so beherrschend ist, dass es alles andere erdrückt wird. Damit eingeschlossen das unbeachtliche Superhelden Abenteuer.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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1.5Ärgerlich

Wenn man die Inhaltsangabe gelesen hat und bis hier her gekommen ist, dann hat man auch die passenden Nerven, um diesen unsäglichen Film zu ertragen. Man weiß nicht so ganz was Frank Miller geritten hat...

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Was am meisten aus "The Spirit" heraus sticht, ist, wie wenig Vergnügen er liefert. Ungeachtet seiner Anstrengungen listig, sexy, gefühlsbetont und clever auf einmal sein zu wollen.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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1.0Ärgerlich

Frank Miller schrieb und führte Regie in dieser Adaption, in einem visuellen Stil, langweilig ähnlich dem von Sin City. Er zerhackt lieber die Action in unbeholfene, durchschnittliche Illustrationen einer Szene, als die Szenen in flüssiger Bewegung zu lassen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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2.0Ärgerlich

Es fehlen jegliche Spuren von Emotionalität in diesem Film. Die Charaktere Pappmaché zu nennen, würde einen nützliches Verpackungsmaterial beleidigen.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Das Drehbuch hat Momente von dezentem Humor, aber das stylisierte Szenenbild mit seinem atmosphärischen Look bleibt vielleicht doch der einprägendste Aspekt des Films. The Spirit ist unausgewogen, aber das kitschige Abenteuer bietet einige amüsante, realitätsferne Unterhaltung.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The Spirit» ist nach einem leicht zähen Einstieg eine meist höchst unterhaltsame Comic-Verfilmung.

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Kommentare (135) — Film: The Spirit

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Resdanl90

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Bewertung5.5Geht so

Nur eine billige Kopie von dem Meisterwerke Sin City, kommt nur ansatzweise an Sin City heran, ist aber ziemlich abgedreht.

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ElmStreet84

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Bewertung6.5Ganz gut

Kann mich den Bewertungen meiner Vorredner -ääh Schreiber- nicht ganz so anschließen. Vom Grundkonzept her ist der Film eigentlich absolut gelungen.
Wahrescheinlich einer der Besten "Cimoc"-Verfilmungen, die ich jemals gesehen habe.
Absolut sehenswert und für einen Abend auf dem Sofa i.P. genau das Richtige.

Dass "The Spirit" seine Ideen von "Sin City" hat, bleibt so gut wie nicht verborgen, trotzdem finde Ich "Sin City" ein bisschen besser.

6.5

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Sciet

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Bewertung2.5Ärgerlich

war mir zu strange,
2 Punkte für Samuel,
0,5 für den Rest

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Miami Twice

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Bewertung2.0Ärgerlich

Irgendwie recht eigen der Film, war aber nix für mich und hab ihn auch nicht fertig geguckt.

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Punsha

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Bewertung2.0Ärgerlich

Sobald man sich bereits nach fünf Minuten an dem zugegebenermaßen netten Look satt gesehen hat, gibt es so gut wie gar keinen Grund mehr, noch länger beim ebenso hohlen wie einfallslosen THE SPIRIT zu verweilen. Frank Miller setzt alles daran, ein zweites SIN CITY zu inszenieren und dieser Versuch geht einfach nur peinlich in die Hose. Der Plot besteht bis auf ein paar Nazi-Klischees und einer vollkommen dämlichen Lovestory lediglich aus "Gut-gegen-Böse-schlägt-sich-gegenseitig-den-Schädel-ein-bis-einer-von-ihnen-keine-Lust-mehr-hat". Der Erste, der darauf keine Lust mehr hat, ist jedoch der Zuschauer. Der Cast ist eine Mischung aus vielversprechenden und blamablen Schauspielern, die einerseits am miserablen Drehbuch scheitern oder aus deren Mündern andererseits auf Coolness abzielende Sprüche einfach nur aufgesetzt und lächerlich erscheinen. Einziger kleiner Lichtblick war für mich Scarlett Johansson, die optisch (Ja, ich fand sie sogar im Nazi-Outfit sexy) genauso wie schauspielerisch noch das beste aus ihren begrenzten Möglichkeiten macht. Gabriel Macht hingegen kann zu keinem Zeitpunkt die Rolle als Hauptdarsteller stemmen und ersäuft jämmerlich im Sumpf von Pseudo-Coolness und Melodramatik. Dass Miller am Ende sogar noch die Frechheit hat, den Zuschauer auf eine mögliche Fortsetzung einzustimmen, grenzt an Körperverletzung. Doch anscheinend ist der gute Mann mittlerweile wieder zur Vernunft gekommen und hat eingesehen, wie dämlich dieses Projekt war.
Man kann es nur hoffen.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

_Garfield

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Das was ich gesehen habe, fand ich gar nicht so schlecht ^^. Total übertrieben und von daher schon echt ganz witzig anzuschauen (der Kampf mit dem Klo am Anfang).


Punsha

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„Komm schon, Toiletten sind immer lustig!“ ... war eine der wenigen Szenen, wo der Film sich zum Glück nicht allzu ernst nimmt. Da gibts aber noch viele andere, die das Gegenteil vermuten lassen. Ich will dir nicht empfehlen den ganzen Film anzuschauen, aber ich bin mir sicher, dass du dann deine Meinung ändern würdest. ;)


vicvega

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Bewertung3.5Schwach

Der Anfang wirkte zwar ganz cool und hat durchaus Interesse bei mir aufkeimen lassen, doch früher oder später (eher früher) wurde es mir einfach zu albern und undurchdacht.
Er hat in keinster Weise die Coolness von Sin City, v.a. durch die lahmen Charaktere.
Samuel L .Jackson ist auch hier wieder gut, keine Frage, nur seine Rolle als Octopus ist einfach total bescheuert!
Der sollte ruhig wählerischer sein!

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Gentleman Jack

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Bewertung9.0Herausragend

Frank Miller hat mit seinem Meisterwerk "The Spirit" alles richtig gemacht: Der Film ist ein wahrer Augenschmauss für Comicliebhaber mit schwarzem Humor und der Fähigkeit, das Genre mit dem nötigen liebevollen Augenzwinkern zu betrachten.

Bei "The Spirit" ist jede Szene optisch auf Hochglanz poliert. Schöne Menschen, in perfekten Klamotten, perfekt von der Kamera eingefangen. Manch Szene strotzt geradezu vor Pathos, manchmal fühlt man sich bei einer Actionszene gar an die frühen Versionen von "Batman" aus den 70ern erinnert nur, dass die "POWs" und "Kazoongs" fehlen und der Look dabei eher an "The Dark Night" erinnert. Manch Nebencharakter spielt so hölzern pathetisch - immer mit klarem Augenzwinkern - dass sich bei Zuschauen tatsächlich manchmal das selbe Gefühl wie beim Lesen eines Comics einstellt.

Liebe Leute: Wer bei einer COMICverfilmung den überstilisierten Heldenlook und einen gewissen Pathos in den Dialogen anprangert, der hat etwas grundsätzliches nicht verstanden, wenn es um das Thema "Comics" geht. Man kann "Dirty Dancing" scheiße finden - aber es ist doch gelinde gesagt dämlich, in einer Kritik anzumerken, dass einem in dem Film zu viel getanzt wird. Das hat ein Tanzfilm nunmal so an sich.

Scarlett Johannson und Samuel Jackson gegen hier ein Dreamteam des schrägen Humors ab. Es ist einfach schön anzusehen, wenn Genrefans einen Film abliefern und dabei so offensichtlich auf Trendhopper scheißen, wie es Frank Miller mit "The Spirit" getan hat. Klasse!

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Kazuma

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich hab mich eig zu keiner Zeit richtig gelangweilt,
dafür dass es Frank Millers erste Regiearbeit ist ist er recht gut gelungen.
Ich muss dazu sagen ich kenn den Comic nicht also von daher konnte mich der Film auch nicht enttäuschen xD
sehr trashige Comicverfilmung aber gut.

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dufagbold

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich ging in den Film mit riesen Erwartungen und wurde rundum... enttäuscht. Saudumme Dialoge, kein Witz, einfach nur albern. Da hilft nicht mal der Sin City Style. Samuel L. Jackson macht wenigstens einen guten Job.

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Georg Wedel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich sehe "The Spirit" als rundum gelungenen Versuch, den visuellen Rausch und die Faszination extrem stilisierter Superhelden-Comics in Filmform zu bannen. Die von vielen kritisierte Absurdität muss meines Erachtens erst als weiterer Aspekt dieser Stilisierung, ja sogar Stiltreue anerkannt werden, um diesen Film nachfolgend als großartiges Kunstdenkmal bzw. Hommage verstehen zu können, dann - und wahrscheinlich nur dann - macht er unwahrscheinlich viel Spaß.

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aberaber

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Bewertung5.0Geht so

Es ist nicht ganz einfach zu sagen, warum der Film nicht funktioniert. Visuell interessant und tolle Schauspieler, aber irgendwie packt er einen nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Miller dieses Mal das Superhelden-Genre nicht ernst genug nimmt. Das kann er wirklich besser.

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Greeble

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Bewertung6.5Ganz gut

Was mich bei diesem Film überrascht hat, war, dass ich ungemein oft lachen musste. Gerade die Szenen mit Scarlett Johansson oder den Clonen verleiten dazu.
Eine ganz nette Story, spitzen Darsteller und auch einigermaßen gute Action. Leider zieht sich der Film. Eine andere Atmosphäre als Vorgänger Sin City hat der Film auch.
Nichts Außergewöhnliches, aber ein netter Filmabend!

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Gorez33

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Bewertung4.5Uninteressant

Frank Miller ,der kluge Kopf und Co-Produzent hinter Werken wie ''Sin City'' oder ''3OO'',lässt diesmal seine Solo-Künste spielen und setzt sich hinter's Regie-Pult:
Diesmal nimmt Miller als kreativen Punkt ''Will Eisners': The Spirit'' und schleift einen Rohdiamanten.Wie schon in ''Sin City'' gibt Frank Miller diesem Werk den selben perfekten visuellen Comic-Noir-Strich,und versucht auch mit Stars wie Samuel L. Jackson (''Snakes on a Plaine'') oder Scarlett Johansson (''Lost in Translation'') zu punkten.Was zwar klappt aber Miller's Dialoge und die Story,die er aus ''The Spirit'' zaubert sind leider ziemlich lahm und ideenlos.Einfach viel zu unprofessionell für einen Comicguru wie Frank Miller...
Letztendlich ist ''The Spirit'' viel zu Stilverliebt und von der Grafik zwar,wie bei ''Sin City'' einzigartig,aber viel zu interessenlose Story und Dialoge.Hier fehlt dem Spirit der Esprit.

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TexasTomBoe

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Bewertung3.5Schwach

Das Alternative Ende hat mir besser als der komplette Film gefallen, außer den Kostümen der Damen natürlich.

Die Effekte sind teilweise ganz schlimm. Vorallem jedesmal wenn dieser dicke Klon stirbt. Den hab ich sowieso nicht verstanden, wie man so etwas ins Drehbuch schreibt.

Alles in allem eine der schlechtesten Comicverfilmungen. An Catwoman kommt er zwar nicht ran, aber soviele sind auch nicht mehr hinter ihm.

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Pfizze

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das einzige was bei "The Spirit" zumindest nicht vollkommen in die Hose ging ist die Optik, die offensichtlich stark von "Sin City" sagen wir... "inspiriert" wurde. Diese sorgt hin und wieder für wirklich klasse Bilder, mindestens genauso oft aber auch für ein müdes Schmunzeln aufgrund der wirklich billigen Effekte. Zumindest entsteht dadurch durchgehend ein ganz klarer Comic-Look, der dem Streifen einen gewissen Charme verpasst.

Ansonsten gibt es nichts, was wirklich positiv hervorzuheben wäre. Die Story ist einfach nur grauenhaft und kommt nicht in einer Minute wirklich in Fahrt. Vielleicht lag es an der Tatsache, dass Frank Miller sich offensichtlich nicht entscheiden konnte ob er nun einen Thriller, ein Drama oder eine Komödie drehen will, also wechselt er von einem Bereich zum nächsten, macht dabei aber keinen richtig. Vor allem die komödiantischen Aspekte rufen bis auf Fremdscham kaum Gefühle hervor. Zudem gelingt es nicht, trotz der recht speziellen Optik, wenigstens ein bisschen Atmosphäre zu schaffen, alles wirkt lieblos zusammengeklatscht, weit davon entfernt ein stimmiges Gesamtpaket zu präsentieren.

Die Darsteller fallen allesamt weder positiv (ja, auch Jackson nicht), noch negativ auf, was bei den 08/15 Figuren natürlich kein Wunder ist. So müssen sie alle ihre lahmen Dialoge zum Besten geben, die an keiner Stelle auch nur einen Hauch von Interesse wecken können.

Ganz, ganz schlechtes Beispiel für eine Comicverfilmung. Grauenhaft.

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Fu-Jay

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Bewertung5.5Geht so

Samuel L. Jackson - 3,5 Punkte
Alles andere - 2 Punkte

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FilmFuzzi

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Bewertung3.0Schwach

Lacher !

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MikeC.

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Bewertung2.5Ärgerlich

Einer dieser Filme, nach denen man sich selber dafür verflucht, dass man sich zu diesem Dreck hat überreden lassen.

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Fernschreiber

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Bewertung3.5Schwach

Frank Miller legt mal wieder einen eindrucksvollen Beweis vor. Ein Beweis nämlich, dass eine einzigartige Optik und hübsche Frauen noch lange keinen guten Film machen.
The Spirit sieht von der ersten Minute grafisch unglaublich gut aus. Wär den Style von Sin City oder 300 mochte, wird hier anfänglich sicher den ein oder anderen visuellen Orgasmus bekommen. Es war wohl wirklich noch kein Film so nah an einem Comic, wie dieser hier. Jedoch stellt sich dies auch schnell als Problem heraus. Denn über 2 Stunden und als Film funktioniert so ein Comic nun mal einfach nicht. Und das hier ist einfach mal zu viel des Guten. Denn nach ungefähr 20 Minuten ist man einfach satt. Es gibt zwar immer mal wieder schöne Effekte oder grafische Spielereien, jedoch trägt die Optik nicht den ganzen Film. Und spätestens, wenn man nicht mehr geblendet ist und die Geschichte hinter der Fassade betrachtet, zeigt The Spirit seine größte Schwäche: Es ist einfach ein ganz schwacher Film.
Frank Miller sagt in einem Bonusfeature der DVD (die übrigens ganz gute Extras bietet), dass er von seinem „Mentor“ Will Eisner gelernt habe, dass ein Comic ohne Handlung verloren ist. Nun stellt sich mir als Zuschauer die Frage, warum er diese Aussage nicht auf den Spielfilm übertragen hat. Denn die Story des Streifens ist uninspiriert, langweilig und nicht spannend. Zu Beginn wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, durch den Look und das Voiceover des Haupthelden, dass nicht wenig an Rorschach von den Watchmen erinnert. Nur merkt man schnell, dass das, was er sagt, nicht über BlaBlaBla hinauskommt. Pseudobedeutungsschwer wirkte das auf mich, wie gewollt und nicht gekonnt.
Anders als andere Comic/Superhelden/Noir-Verwurstungen setzt The Spirit voll auf Humor. Das zerstört aber die anfangs noch kurz aufgebaute Stimmung. Denn sind nicht vereinzelt schlaue Witze, sondern purer Holzhammer. Slapstick, der zumindest bei mir, nie funktioniert hat. Am besten bringt es der Spirit selbst auf den Punkt, wenn er seinen Erzfeind fragt: „Kommt da noch eine Pointe? Ich langweile mich hier zu Tode!“ Genau so fühlte ich mich die ganze Zeit über.
Auch schauspielerisch ist das alles eher dürftig. Gabriel Macht erinnert als Superheld verdammt an den unsäglich schlechten Matthew Broderick als Inspector Gadget. Samuel L. Jackson übertreibt maßlos und die Frauen sind auch nur dazu da, um gut auszusehen. Und das gelingt meist nicht mal wirklich. Einzig Scarlett Johansson wertet den Film etwas auf und liefert eine wenigstens halbwegs glaubwürdige Figur ab.
Wenn The Spirit nicht den Millerschen Farbanstrich hätte, würde es sich um einen ganz furchtbaren Schrott handeln, der höchstens für Trashfilmabende gereicht hätte. So bleibt er im Kern immer noch ein Schrottfilm mit großen Namen, der aber wenigstens außergewöhnlich aussieht. Jedoch ist so auch die Enttäuschung größer, denn nach Millers anderen Werken habe ich hier wirklich was Großes erwartet ...

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Universal Soldier

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gewollte Mischung aus Sin City und Batman, die aber gründlich daneben gegangen ist. Dieser Film hätte durchaus was werden können, leider hat man viele Möglichkeiten vergeben. Der Look des Films ist durchaus sehr gelungen und reicht an Sin City heran, die Story ist aber komplett daneben und einfach nur unglaubwürdig und auch stellenweise einfach zu langweilig. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies auch bleiben lassen und sich auf Sin City 2 freuen.

1 Punkt für die Story, 1 Punkt für den Cast und 4 Punkte für den Look des Films.

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