The Spirit - Kritik

US 2008
Laufzeit 102 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Kinostart 05.02.2009

Kritiken (15) — Film: The Spirit

Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...

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3.0Schwach

Beizeiten lohnt es sich tatsächlich, auf Kritiker und Internetcommunity zu hören, denn sie alle haben vorliegend Recht: "The Spirit" ist so schlecht wie dämlich - und zwar nicht auf die sympathische Art, und in den meisten Fällen beides zusammen.

Es würde einer Huldigung gleichkommen, und von den eigentlichen Problemen ablenken, wenn man Millers Film die Sachen vorwerfen würde, die man schon dem um Meilen besseren "Sin City" angekreidet hat:
Ja, die Faszination des Looks ist schnell abgegriffen und wirkt irgendwann nur noch selbstgefällig.
Ja, nur weil Irgendwer ohne Halsbonbons Monologe nuschelt und in der dritten Person von "seiner" Stadt palavert, wird es noch lange nicht cool oder kultig.

All das ist Makulatur, denn "The Spirit" hat andere Probleme: In allererster Linie nämlich den ominösen "Spirit" selbst, der mit seinem Konfirmantenanzug, dem roten Schlips und weißen (!) Turnschuhen immer aussieht…



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sushi25: movie-fan.de

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4.0Uninteressant

Ich habe den Spirit noch als Schwarz-Weiss-Comic in Erinnerung. Eine Figur, die - obwohl Rächer - immer wieder ordentlich selber eins auf die Mütze bekam und ordentlich verbeult aus seinen Geschichten herauskam. Der Film-Spirit hingegen wird ohne Not zu etwas superheldenhaften- unsterblichen gemacht, dass er in den Comics definitiv nicht war. Er hüpft wie Spiderman durch die Gegend und ist der Womenizer vom Dienst. Der Look des Films und die Damen erinnern in der Tat an Sin City, aber leider überdeckt der Stil die Story. Hier wäre viel mehr rauszuholen gewesen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Frank Miller macht hier eindrucksvoll klar, wem die Qualität von Sin City zuzuschreiben ist: Robert Rodriguez. Ohne die versierte und inspirierte Hand des umtriebigen Mexi-Cans ist Miller leider nur ein altgewordener, pubertierender Junge, der sich an flachen Gags und dicken Hupen berauscht und seinen Film dabei nur wenig intelligenter daherkommen lässt, als die stammelnden Klon-Dösel die Doktor Oktopuss als billige Handlanger dienen. Miller hat absolut kein Gespür dafür eine filmische Geschichte zu erzählen, er denkt in Comic-Panels und so scheint The Spirit auch stets von der völligen Erstarrung bedroht. Die Actionszenen dürften zum schlecht-geschnittensten gehören, was im Kino in den letzten Monaten zu sehen war und die Dramaturgie des Streifens hängt von Beginn an durch, wie ein ausgeleiertes Gummieband. Nichtmal der schlecht von Sin City abgeschaute hochartifizielle Look will wirklich gelingen, denn streckenweise wirkt das ganze auch noch erstaunlich billig, mehr TV-Film als Kinoerlebnis. Die guten Darsteller werden in peinlichen Dialogen und einer belanglosen Handlung erstickt, die zwischen grausigem Klamauk und schwülstigen Pathos kein rechtes Maß findet. Der liebenswerte Witz Will Eisners, ist hier bestenfalls zu erahnen. Bleibt zu hoffen, dass sich Miller zukünftig wieder auf das konzentriert was er kann und die Regie anderen überlässt.

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okami6

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Das kann man nur schwer besser kommentieren. Unterschreibe jeden Satz.


Kill_Diether

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Ohne den Spirit-Comic zu kennen, kann ich der Kritik gar nicht
zustimmen. Habe aber früher viel Comics gelesen und bei
"The Spirit" kam mal wieder diese Faszination des Genres auf.
Oder so: Batman/Superman/Fanta 4/Spiderman etc. is alles
Kinderkram. Der Film "The Spirit" ist dagegen ein Super-Comic für Erwachsene!


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.5Geht so

„Come on, toilets are always funny!“ schleudert der Otcopus dem Zuschauer zu Beginn des Films entgegen, als er dem Spirit eine im Sumpf gefundene Kloschüssel über den Rübe gezogen hat. Darüber kann in der Tat diskutiert werden, aber nicht über die Tatsache, dass sich Frank Miller mit diesem Projekt in der Summe von ein paar schönen Bildern und Szenen, einigen wenigen gelungenen Onelinern, sowie seinen schönen Frauen mal abgesehen, einen gehörigen Griff ins Klo geleistet hat. Doch immerhin war es Griff ins Klo mit Verve und Leidenschaft und das bin ich sogar bereit eher zu goutieren, als einen langweiligen auf Konsens gebürsteten Film ohne Vision. Deshalb reicht es für eine knappe Wertung über den Durchschnitt.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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1.0Ärgerlich

[...]Dieser Film zündet nicht, egal in welcher Einstellung, egal in welcher Szene. Dieser Film nervt. Und das von der ersten Sekunde an. Er taugt noch nicht einmal als Trashprodukt, da er sich selbst dafür viel zu ernst nimmt. Und das muss wirklich was heißen.[...]

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Xander8112: at the movies

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5.0Geht so

“From the visionary creator of Sin City and 300″ sagt der Trailer, und eine wirkliche Hilfe ist das nicht: Während “Sin City” mit Sicherheit ein Highlight ist und ein sehr guter Film, ist “300″ in meinen Augen ein Testosteron geschwängerter, durchstilisierter Machostreifen ohne Sinn und Verstand. Die Frage die dann bleibt ist also: In welche dieser beiden Ecken ordnet sich “The Spirit” ein? Oder sollte er sich gar eine eigene Ecke suchen? Meine Erwartungen waren von Beginn an doch etwas heruntergeschraubt, befürchtete ich doch zumindest vom Look her einen simplen “Sin City”-Abklatsch. Die Comic-Vorlage kenne ich nicht, der Film muss also auch so funktionieren, neben dem “Look” also noch ein “Feel” bieten. Ob’s geklappt hat?

[...]

Eine klare Linie in diesem Film hätte ihm bestimmt sehr gut getan. Jedes Element für sich genommen hätte einen guten Film gemacht, und die Optik ist wie erwartet grandios. Doch die Mischung und teilweise die behäbige Regieleistung machen aus “The Spirit” leider nur einen mittelmäßigen Film, bei dem man sich hinterher ärgert, hätte man doch bestimmt mehr aus dem Stoff herausholen können.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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2.0Ärgerlich

Frank Millers eklektische Verfilmung von Will Eisners legendärer Comicreihe "The Spirit" bietet wunderschöne Frauen und Schießereien ohne Tote. Spannung oder Interesse werden allerdings leider nicht geweckt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Mit seiner Adaption des 40er Jahre-Comics „The Spirit“ legt Frank Miller eine von kompromisslosem Stilwillen und Naivität geprägte Huldigung an die Wurzeln der amerikanischen Comickultur vor.In der Reduktion aufs Wesentliche, im Spiel mit den Extremen liegt die Stärke und Schönheit von Millers Bildern. Jede Einstellung des Films kann man sich als gerahmtes Bild in einer Pop-Art-Galerie vorstellen. Wie schon in Robert Rodriguez Comicverfilmung „Sin City“, die von Frank Miller als Co-Regisseur formal überwacht wurde, versucht er die stilisierten Bilder aus seinen Comics Eins zu Eins auf die Leinwand zu übertragen. Das Resultat ist äußerst artifiziell. Wer Millers Bildsprache nicht verinnerlicht hat, seine bahnbrechenden Comicbände „The Dark Knight returns“ oder „Sin City“ nicht kennt oder mag, wird mit „The Spirit“ seine Schwierigkeiten haben. Der Film funktioniert nicht als eigenständige Comicadaption mit aktueller Relevanz, wie es bei Christopher Nolans „The Dark Knight“ der Fall gewesen war. „The Spirit“ wirkt so künstlich wie ein abgefilmtes Theaterstück, in den die Akteure aber wie Comicfiguren agieren. Berauschend.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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5.0Geht so

The Spirit ist ein Beispiel dafür, was einem Comic-Buch- inspirierten Film passieren kann, wenn der Sinn von Stil so beherrschend ist, dass es alles andere erdrückt wird. Damit eingeschlossen das unbeachtliche Superhelden Abenteuer.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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1.5Ärgerlich

Wenn man die Inhaltsangabe gelesen hat und bis hier her gekommen ist, dann hat man auch die passenden Nerven, um diesen unsäglichen Film zu ertragen. Man weiß nicht so ganz was Frank Miller geritten hat...

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Was am meisten aus "The Spirit" heraus sticht, ist, wie wenig Vergnügen er liefert. Ungeachtet seiner Anstrengungen listig, sexy, gefühlsbetont und clever auf einmal sein zu wollen.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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1.0Ärgerlich

Frank Miller schrieb und führte Regie in dieser Adaption, in einem visuellen Stil, langweilig ähnlich dem von Sin City. Er zerhackt lieber die Action in unbeholfene, durchschnittliche Illustrationen einer Szene, als die Szenen in flüssiger Bewegung zu lassen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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2.0Ärgerlich

Es fehlen jegliche Spuren von Emotionalität in diesem Film. Die Charaktere Pappmaché zu nennen, würde einen nützliches Verpackungsmaterial beleidigen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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8.0Ausgezeichnet

Das Drehbuch hat Momente von dezentem Humor, aber das stylisierte Szenenbild mit seinem atmosphärischen Look bleibt vielleicht doch der einprägendste Aspekt des Films. The Spirit ist unausgewogen, aber das kitschige Abenteuer bietet einige amüsante, realitätsferne Unterhaltung.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The Spirit» ist nach einem leicht zähen Einstieg eine meist höchst unterhaltsame Comic-Verfilmung.

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Kommentare (129) — Film: The Spirit

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Georg Wedel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich sehe "The Spirit" als rundum gelungenen Versuch, den visuellen Rausch und die Faszination extrem stilisierter Superhelden-Comics in Filmform zu bannen. Die von vielen kritisierte Absurdität muss meines Erachtens erst als weiterer Aspekt dieser Stilisierung, ja sogar Stiltreue anerkannt werden, um diesen Film nachfolgend als großartiges Kunstdenkmal bzw. Hommage verstehen zu können, dann - und wahrscheinlich nur dann - macht er unwahrscheinlich viel Spaß.

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aberaber

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Bewertung5.0Geht so

Es ist nicht ganz einfach zu sagen, warum der Film nicht funktioniert. Visuell interessant und tolle Schauspieler, aber irgendwie packt er einen nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Miller dieses Mal das Superhelden-Genre nicht ernst genug nimmt. Das kann er wirklich besser.

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Greeble

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Bewertung6.5Ganz gut

Was mich bei diesem Film überrascht hat, war, dass ich ungemein oft lachen musste. Gerade die Szenen mit Scarlett Johansson oder den Clonen verleiten dazu.
Eine ganz nette Story, spitzen Darsteller und auch einigermaßen gute Action. Leider zieht sich der Film. Eine andere Atmosphäre als Vorgänger Sin City hat der Film auch.
Nichts Außergewöhnliches, aber ein netter Filmabend!

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Gorez33

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Bewertung4.5Uninteressant

Frank Miller ,der kluge Kopf und Co-Produzent hinter Werken wie ''Sin City'' oder ''3OO'',lässt diesmal seine Solo-Künste spielen und setzt sich hinter's Regie-Pult:
Diesmal nimmt Miller als kreativen Punkt ''Will Eisners': The Spirit'' und schleift einen Rohdiamanten.Wie schon in ''Sin City'' gibt Frank Miller diesem Werk den selben perfekten visuellen Comic-Noir-Strich,und versucht auch mit Stars wie Samuel L. Jackson (''Snakes on a Plaine'') oder Scarlett Johansson (''Lost in Translation'') zu punkten.Was zwar klappt aber Miller's Dialoge und die Story,die er aus ''The Spirit'' zaubert sind leider ziemlich lahm und ideenlos.Einfach viel zu unprofessionell für einen Comicguru wie Frank Miller...
Letztendlich ist ''The Spirit'' viel zu Stilverliebt und von der Grafik zwar,wie bei ''Sin City'' einzigartig,aber viel zu interessenlose Story und Dialoge.Hier fehlt dem Spirit der Esprit.

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TexasTomBoe

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Bewertung3.5Schwach

Das Alternative Ende hat mir besser als der komplette Film gefallen, außer den Kostümen der Damen natürlich.

Die Effekte sind teilweise ganz schlimm. Vorallem jedesmal wenn dieser dicke Klon stirbt. Den hab ich sowieso nicht verstanden, wie man so etwas ins Drehbuch schreibt.

Alles in allem eine der schlechtesten Comicverfilmungen. An Catwoman kommt er zwar nicht ran, aber soviele sind auch nicht mehr hinter ihm.

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Pfizze

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Bewertung1.5Ärgerlich

Das einzige was bei "The Spirit" zumindest nicht vollkommen in die Hose ging ist die Optik, die offensichtlich stark von "Sin City" sagen wir... "inspiriert" wurde. Diese sorgt hin und wieder für wirklich klasse Bilder, mindestens genauso oft aber auch für ein müdes Schmunzeln aufgrund der wirklich billigen Effekte. Zumindest entsteht dadurch durchgehend ein ganz klarer Comic-Look, der dem Streifen einen gewissen Charme verpasst.

Ansonsten gibt es nichts, was wirklich positiv hervorzuheben wäre. Die Story ist einfach nur grauenhaft und kommt nicht in einer Minute wirklich in Fahrt. Vielleicht lag es an der Tatsache, dass Frank Miller sich offensichtlich nicht entscheiden konnte ob er nun einen Thriller, ein Drama oder eine Komödie drehen will, also wechselt er von einem Bereich zum nächsten, macht dabei aber keinen richtig. Vor allem die komödiantischen Aspekte rufen bis auf Fremdscham kaum Gefühle hervor. Zudem gelingt es nicht, trotz der recht speziellen Optik, wenigstens ein bisschen Atmosphäre zu schaffen, alles wirkt lieblos zusammengeklatscht, weit davon entfernt ein stimmiges Gesamtpaket zu präsentieren.

Die Darsteller fallen allesamt weder positiv (ja, auch Jackson nicht), noch negativ auf, was bei den 08/15 Figuren natürlich kein Wunder ist. So müssen sie alle ihre lahmen Dialoge zum Besten geben, die an keiner Stelle auch nur einen Hauch von Interesse wecken können.

Ganz, ganz schlechtes Beispiel für eine Comicverfilmung. Grauenhaft.

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Fu-Jay

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Bewertung5.5Geht so

Samuel L. Jackson - 3,5 Punkte
Alles andere - 2 Punkte

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FilmFuzzi

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Bewertung3.0Schwach

Lacher !

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MikeC.

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Bewertung2.5Ärgerlich

Einer dieser Filme, nach denen man sich selber dafür verflucht, dass man sich zu diesem Dreck hat überreden lassen.

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Fernschreiber

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Bewertung3.5Schwach

Frank Miller legt mal wieder einen eindrucksvollen Beweis vor. Ein Beweis nämlich, dass eine einzigartige Optik und hübsche Frauen noch lange keinen guten Film machen.
The Spirit sieht von der ersten Minute grafisch unglaublich gut aus. Wär den Style von Sin City oder 300 mochte, wird hier anfänglich sicher den ein oder anderen visuellen Orgasmus bekommen. Es war wohl wirklich noch kein Film so nah an einem Comic, wie dieser hier. Jedoch stellt sich dies auch schnell als Problem heraus. Denn über 2 Stunden und als Film funktioniert so ein Comic nun mal einfach nicht. Und das hier ist einfach mal zu viel des Guten. Denn nach ungefähr 20 Minuten ist man einfach satt. Es gibt zwar immer mal wieder schöne Effekte oder grafische Spielereien, jedoch trägt die Optik nicht den ganzen Film. Und spätestens, wenn man nicht mehr geblendet ist und die Geschichte hinter der Fassade betrachtet, zeigt The Spirit seine größte Schwäche: Es ist einfach ein ganz schwacher Film.
Frank Miller sagt in einem Bonusfeature der DVD (die übrigens ganz gute Extras bietet), dass er von seinem „Mentor“ Will Eisner gelernt habe, dass ein Comic ohne Handlung verloren ist. Nun stellt sich mir als Zuschauer die Frage, warum er diese Aussage nicht auf den Spielfilm übertragen hat. Denn die Story des Streifens ist uninspiriert, langweilig und nicht spannend. Zu Beginn wird eine bedrohliche Atmosphäre aufgebaut, durch den Look und das Voiceover des Haupthelden, dass nicht wenig an Rorschach von den Watchmen erinnert. Nur merkt man schnell, dass das, was er sagt, nicht über BlaBlaBla hinauskommt. Pseudobedeutungsschwer wirkte das auf mich, wie gewollt und nicht gekonnt.
Anders als andere Comic/Superhelden/Noir-Verwurstungen setzt The Spirit voll auf Humor. Das zerstört aber die anfangs noch kurz aufgebaute Stimmung. Denn sind nicht vereinzelt schlaue Witze, sondern purer Holzhammer. Slapstick, der zumindest bei mir, nie funktioniert hat. Am besten bringt es der Spirit selbst auf den Punkt, wenn er seinen Erzfeind fragt: „Kommt da noch eine Pointe? Ich langweile mich hier zu Tode!“ Genau so fühlte ich mich die ganze Zeit über.
Auch schauspielerisch ist das alles eher dürftig. Gabriel Macht erinnert als Superheld verdammt an den unsäglich schlechten Matthew Broderick als Inspector Gadget. Samuel L. Jackson übertreibt maßlos und die Frauen sind auch nur dazu da, um gut auszusehen. Und das gelingt meist nicht mal wirklich. Einzig Scarlett Johansson wertet den Film etwas auf und liefert eine wenigstens halbwegs glaubwürdige Figur ab.
Wenn The Spirit nicht den Millerschen Farbanstrich hätte, würde es sich um einen ganz furchtbaren Schrott handeln, der höchstens für Trashfilmabende gereicht hätte. So bleibt er im Kern immer noch ein Schrottfilm mit großen Namen, der aber wenigstens außergewöhnlich aussieht. Jedoch ist so auch die Enttäuschung größer, denn nach Millers anderen Werken habe ich hier wirklich was Großes erwartet ...

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Universal Soldier

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gewollte Mischung aus Sin City und Batman, die aber gründlich daneben gegangen ist. Dieser Film hätte durchaus was werden können, leider hat man viele Möglichkeiten vergeben. Der Look des Films ist durchaus sehr gelungen und reicht an Sin City heran, die Story ist aber komplett daneben und einfach nur unglaubwürdig und auch stellenweise einfach zu langweilig. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte dies auch bleiben lassen und sich auf Sin City 2 freuen.

1 Punkt für die Story, 1 Punkt für den Cast und 4 Punkte für den Look des Films.

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Broda

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das kommt also raus wenn man einen Haufen scheiße mit Sin City Optik Paart.
The Spirit.

Unlogischer, seelenloser mist, versucht hier übertriebene Gewalt darzustellen, und wenn einfach keine Ideen kommen, dann hält Eva Mendes her und macht nen paar Kopien von ihrem Arsch. (Was ja nicht mal sonderlich erotisch oder sonst was war.)
Und das sich Samuel L. Jackson auch wirklich für jeden scheiß hergibt regt mich Tierisch auf !!

Frank Miller: Versuch es bloß nicht nochmal als Regisseur, denn das kannst du mal so gar nicht.

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Commentator

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Bewertung1.0Ärgerlich

Der Film punktet. Und zwar genau einmal wegen seiner Kostüme.

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Mr. Pink

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Bewertung5.0Geht so

"The Spirit" möchte tatsächlich gerne ein zweites "Sin City" sein. Ist er aber nicht. Optisch ist der Film zwar relativ gelungen, dafür gibt er storymäßig jedoch nicht besonders viel her. Die Dialoge sind größtenteils Murks, und dadurch, dass der Film sich selbst zu ernst nimmt und auf jegliche Ironie verzichtet, kann man zwar lachen, aber leider nicht mit ihnen, sondern einzig und allein über sie. Und wieso genau läuft der Octopus eigentlich plötzlich in einer Naziuniform rum? Das ist zwar, wie auch der Rest der konfusen Geschichte vermutlich der Comicvorlage, die ich nicht kenne, entnommen, hat sich mir aber trotzdem nicht wirklich erschlossen.

Zwar kann man sich "The Spirit" durchaus mal ansehen, wenn nicht, verpasst man aber auch nicht viel, und außerdem hätte der Film "vom Macher von Sin City und 300" wirklich um einiges besser sein können.

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kainechance

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Für Samuel L. Jackson und Scarlett Johnson in Naziuniformen unter einem Hakenkreuz neben einer französischen Kopfgeldjägerin gibt es von mir 5 Absurditäts-punkte :)


Samsa

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Bewertung3.0Schwach

Eins vorneweg: Ich kenne die Comicvorlage nicht, bewerte also den Film so "wie er ist".
Und wie, oder besser was er ist ist schwach! Was mich reizte den Film zu sehen war der comicartige Stil in flächigem Schwarz-Weiß (+ Rot als Akzentfarbe). Leider folgt der Film diesem Stilmittel nicht konsequent und wenn es dann mal auftaucht wirkt es äußerst deplatziert und aufgesetzt.
Die Story ist wie die Charaktere äußerst flach...Es gibt den durchgedrehten Super-Bösewicht, den Casanova Gutmensch-Helden, die egozentrische Glabour-Diebin und all die anderen die man schon tausendmal gesehen hat.
Alles in allem: Meh.

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Benjamin Barker

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Bewertung1.5Ärgerlich

Alles in allem gibt es an "The Spirit" eigentlich nichts Positives zu finden. Na gut, der Look hatte was und Eva Mendes ist ziemlich sexy - aber mehr als 1.5 Punkte gibt es auch dafür nicht.
Denn ansonsten mangelt es dem Film einfach an allem. Es gibt weder Spannung noch Humor, weder Action noch Dramatik, schlichtweg einfach null Unterhaltung. Darüberhinaus fehlt es an einer klaren Story-Line, wodurch die Szenen mehr oder weniger lose aneinander gereiht wirken. Auf die Story ansich will ich an dieser Stelle garnicht eingehen, einfach uninteressant. Ganz schlimm ist auch die aufgesetzte Coolness, die zum überwiegenden Teil einfach lächerlich ist und mehr als einmal ins (unfreiwillig) Komische abgleitet. Womit wir beim nächsten Punkt wären: Wie will der Film rüberkommen? Actionreiche Komödie? Humorvoller Thriller? Reiner Thriller? Die fehlende Orientierung des Films lässt sich gut am Charakter des Spirits wiedererkennen. Mal ist er smarter Held, in den Kämpfen allerdings agiert er eher tollpatschig. So wirkt auch der Film, die ernste Stimmung, die durch den Look noch gestärkt wird, beißt sich mit den übertriebenen Actionszenen und den albernen Figuren des Octopus und seiner Helfer. So erschloss sich für mich nicht, was der Film bei mir erreichen wollte.
Des Weiteren ist es beinahe schon sträflich, wie die namenhaften Darsteller an ihre mies geschriebenen Rollen gebunden und dadurch verschenkt werden: Der blass bleibende Gabriel Macht ist eine glasklare Fehlbesetzung und kann dem Film keinerlei Impulse verleihen. Aber beispielsweise Samuel L Jackson wird durch seine Rolle zu solch einem Overacting gezwungen, dass es fast nicht mit anzusehen war. Doch das Größte, was der Film zu Stande bringt, ist Scarlett Johansson derart unsexy rüberzubringen. Ich will sie nunmal nicht in Nazi-Uniform sehen. Das nehme ich "The Spirit" wirklich übel. Und dann noch die Geliebte des Spirits, die etwas Ähnlichkeit mit Bettina Wulff hat. Der Film schafft es wirklich, das mich keine einzige Figur auch nur einen Deut interessiert, geschweige denn berührt.
Insgesamt zu überdreht, zu überambitioniert, zu übertrieben.
Ein Film zum Vergessen, der nicht eine Szene mit Wiedererkennungswert vorzuweisen hat - was in diesem Fall allerdings garnicht so schlimm ist.

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Zitrone

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Volle Zustimmung, in meinem Kommentar habe ich das ähnlich gesehen. ;-)


moiCheCker

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Bewertung1.5Ärgerlich

The Spirit ist nicht nur einer der sinnlosesten und langweiligsten Filme die ich je gesehen habe, sondern er ist auch unglaublich hirnlos.
Der Film versucht die ganze Zeit cool zu wirken, ist er aber nicht. Dieser schwarz-weiß Stil nervt hier auch gewaltig. Ich kann nur einen einzigen positiven Aspekt finden, und das ist Samuel L. Jackson, der hier aber auch nicht mehr viel retten kann

Schwachsinniger und unglaubwürdiger Film, bei dem selbst mein Lieblingsschauspieler Samuel L. Jackson nichts mehr rausholen kann. Der Film ist nicht nur wegen seinen Logiklöchern Schweizer Käse!

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moiCheCker

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tja, da wollte ich eigentlich reingehen ;)
Wegen den schlechten Kritiken kuck ich mir den doch lieber auf DVD an. Dafür ist mir mein Geld zu schade.


JAYonly

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Ich empfehle Dir sogar besser eine gratisanschauseite im WWW.
Die ersten 10 Min des Films waren geil, der Rest einfach nur ....unbeschreiblich schlecht.


lowrider192

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Bewertung9.0Herausragend

xDDDDDDDDDDDD das ist die sinnloseste bewertung die ich je abgegeben habe ABER: ich musste bei dem Film einfach bei jeder einzelnen sinnlosen dummheit ablachen =DDD ich meine so etwas unlogisch und sinnloses gibt es nicht oft, und das es dann auch noch so gnadenlos dumm und witzig ist find ich genial.

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DabuElGrande

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nach 10 min wollte ich wieder raus... aber nach 11 minuten fans ichs genial!!! Der Film ist so voll mit Dialogen die man nicht aus versehen soooo schlecht schreiben kann... Dazu richtig geile Bilder! zusammen eine richtig gut gelungene Parodie von SinCity... 9.0!!


Georg Wedel

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Endlich mal ein paar Leute mit Durchblick. :)


mikkean

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Bewertung2.5Ärgerlich

Wo kommt denn diese Bewertung her, von Geisterhand eingetragen? "8.5" für so ein faules Ei? Nee, stellen wir gleich mal klar, ich wusste von Anfang an: Es muss da einen guten Grund dafür geben, dass ich a) nicht ins Kino ging und b) jeden anderen Film auf DVD lieber gekauft habe, als mir "The Spirit" näher zu betrachten. Jetzt ließ ich es doch zu und muss sagen: Was für einen grässlicher Mist!!!!!!!!!! Keine fünf Minuten und schon ist klar, die Monologe ("Meine Stadt dies, Meine Stadt das") nerven und werden in Sachen Penetranz nur von den völlig verpeilten Wort-Wechseln zwischen den einzelnen Charakteren unterboten. Da beweist Frank Miller schon, dass er zwar ein beeindruckender Zeichner, aber kein begnadeter Regisseur ist. Geschichten kann der Mann auf dem Blatt weitaus besser erzählen, aber wehe, wenn er hinter eine Kamera steigt. Schon die Idee, den nostalgisch angehauchten Crime-Fighter "The Spirit" vom verstorbenen Comic-Groß-Meister Will Eisner in die nicht mehr ganz jungfräuliche "Sin City"-Optik zu zwängen ist ein Verbrechen. Stimmige Bilder fehlen fast gänzlich, Atmosphäre fast ebenso und alles nur, weil Miller eine fremdgeschaffene Comic-Ikone wie ein Neben-Produkt seines eigenen Universums aufziehen muss. Dabei ist ihm wohl entgangen, dass bei "Sin City" der große Reiz aus der Konzeption einer Geschichten-Sammlung entstand. Die Figuren beschritten eher Kurz-Filme, die geschickt verwoben waren, der Spirit hingegen plagt sich durch geschlagene Anderthalb Stunden. Und hat nichts besseres zu tun, als den untoten Detektiv, Schläger, Frauenheld mit Beziehungs-Problemen und Schatten-Cop zu spielen. Das kann ja nicht aufgehen, kein Wunder, dass Haupt-Darsteller Gabriel Macht sich sonst im Fernsehen, kleineren Neben-Rollen und dem Videotheken-Kosmos durchwurstet. Aber auch die gestandenen Namen sollten sich nicht mit ihrer Teilnahme rühmen. Samuel J. Jackson - ja , du hast Spaß dabei, in Nazi-Uniform sinnentleerte Vorträge über den Tod zu halten, anderen Toiletten überzustülpen und über Eier zu zettern. Scarlett Johansson, hattest du irgendwie Langeweile? Stehst da rum und sagst total überflüssige Sachen, entspricht ganz der Wichtigkeit deiner Figur. Und Eva Mendes finde ich jetzt selbst nach der Holz-Hammer-Behandlung nicht wirklich so sexy. Und die anderen Frauen im Leben des Spirit, wenn interessiert das schon? Einzig beim kauzigen Dan Lauria kam so etwas wie Sympathie rüber, da passte die Besetzung. Ansonsten dürfte "The Spirit" jeden bestätige, der meint, dass nicht jeder Künstler automatisch auf jedem Feld großes bewirken kann. Zwar hat sich Miller bei Robert Rodriguez einiges abgeschaut und kann er durchaus Szenen entwerfen, aber allein das glückliche Händchen fehlt ihm. Das, dass dir sagt, wann ein dumm-dödeliger Dialog lieber gestrichen werden sollte, wann die Dunkle-Farbe-Weiße-Linien-Optik zu viel des Guten ist oder wann ein konzeptueller Ansatz einfach mal total für die Kloake ist, in der sich der Bösewicht Octopus verkriechen darf. Eigentlich hofft man ja den ganzen Film über, dass sich Frank Miller endlich augenzwinkernd zum Publikum dreht und sagt: "Ja, ist scheiße oder? Aber lasst uns den Trash doch genießen!" Nur bleibt das leider aus, Miller meint das ernst. Ich frage mich, was aus dem Spirit geworden wäre, wenn man sich bewusst für ein knalliges Comic-Ambiente der Marke "Batman" der Sechziger entschieden hätte. Vielleicht sogar ein entspannter, unverkrampfter Spaß und kein bemühtes, auf cool verkrampftes Desaster. Na ja, ignorieren und schnell wieder vergessen.

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mikkean

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@Bandrix: Klar ist das alles nicht ernst gemeint, aber der Film irgendwie schon. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Vorlage und Miller soweit auseinander gehen.


mikkean

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@stu: Das freut mich sehr!!! Und jepp, Rohrschach hat da einfach die Messlatte hochgelegt. Aber den Spaß mit Übersetzer- und Sprach-Programmen gebe ich mir auch gern :)


Hooded Justice

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Bewertung2.0Ärgerlich

THE SPIRIT ist einfach nichts, vor allem deswegen, weil er auch nicht weiß, was er sein will. 102 Minuten schwankt er irgendwo zwischen Möchtegern-Dramatik durch Spirits Monologe, andererseits durch eine unaushaltbare Lächerlichkeit. Der Humor ist ekelhaft affig und die Figuren sind allesamt – ohne auch nur eine Ausnahme – absolut uncool und lieblos gestaltet. Dass der wunderbare Look – das lässt sich nicht leugnen – größtenteils, aber nicht durchgängig, aus SIN CITY kopiert wurde, hätte nicht großartig gestört und wäre durchaus verzeihlich gewesen, wenn dieser doch bloß mal wirken würde. Schade, aber hiermit haben sich Samuel L. Jackson, Scarlett Johansson und Eva Mendes in ihren ridikülen Rollen ziemlich blamiert.

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