The Substance of Fire
The Substance of Fire (1996), Laufzeit 97 Minuten, FSK 0, Drama
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von Daniel J. Sullivan, mit Tony Goldwyn und Timothy Hutton
Der verwitwete Isaac Geldhart ist Herausgeber von ernsten, seltenen, kostbar gebundenen Büchern in niedrigen Auflagen, die er zuneigungsvoll meist streichelt. ls sein schwuler Sohn Aaron das lukrative Buch seines Freundes veröffentlichen will, kommt es zur abschließenden Entscheidungsschlacht, in der die Geschwister den unmittelbar vor dem Konkurs stehenden Verlag vom Vater aufkaufen …
Der verwitwete Isaac Geldhart ist dem Holocaust entronnen und hat in New York City ein über die Jahre erfolgreichen Verlag. Er ist Herausgeber von ernsten, seltenen, kostbar gebundenen Büchern in niedrigen Auflagen, die er zuneigungsvoll meist streichelt. Zu seinen drei mittlerweile erwachsenen Kindern war er nie der liebevoll sorgender Vater gewesen, eher ein aufbrausender Tyrann, der sich in seine Welt der Bücher verschließt. Als sein schwuler Sohn Aaron das lukrative Buch seines Freundes veröffentlichen will, kommt es zur abschließenden Entscheidungsschlacht, in der die Geschwister den unmittelbar vor dem Konkurs stehenden Verlag vom Vater aufkaufen und es weiterführen, im übrigen sehr erfolgreich. Isaac bricht daraufhin alle Beziehungen zu seinen Kindern ab und startet mit seinem kauzigen Freund sein eigenes Geschäft, das in Konkurrenz zu seinem Sohn Aaron steht und zunehmend scheitert. Aufgrund professioneller und persönliche Fehlentscheidungen beginnt eine Abwärtsspirale, von der er sich nicht mehr erholt. Sogar sein alter Freund und Weggefährte trennt sich von ihm. Isaac leidet zunehmend an Altersdemenz und nur sein von einer schweren Krankheit gezeichneter Sohn und Gärtner Martin gelingt es mühsam Vertrauen seines Vaters wiederzugewinnen und sein Leben einigermaßen zu regeln. Martin muss miterleben, wie die geistigen Umnachtungen seines Vaters zunehmen und erleidet einen plötzlichen Krankheitsrückfall als sein Vater zu Hause von einer Frau des Sozialdienstes auf seine geistigen Kräften hin untersucht wird. Martin stirbt im Krankenhaus. Bei der Beerdigungsfeier kommen sich die verbliebenen Kindern und ihr Vater sich wieder nahe, der vorübergehend wieder bei sich ist. Der Film endet damit, dass sie unweit ihres Hauses friedvoll und voller Erinnerungen des Vaters auf einer Parkbank inmitten des Parkes zusammen sitzen, der das Refugium des verstorbenen Martins immer war.
Cast & Crew
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Daniel J. Sullivan
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Tony Goldwyn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Aaron Geldhart
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Timothy Hutton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Martin Geldhart
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Sarah Jessica Parker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sarah Geldhart
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Ron Rifkin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Isaac Geldhart
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Lee Grant
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cora Cahn
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Andrew Pang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Otani jr
Regie
Schauspieler
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Edmund Ikeda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Otani sr
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Elizabeth Franz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Barzakian
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Jon Robin Baitz
- Genre
- Sozialdrama, Familiendrama, Drama, Coming Out
- Zeit
- 1900er Jahre, 1996, 20. Jahrhundert, Vergangenheit
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Bibliothek, Buch, Familienbetrieb, Familienkonflikte, Familienleben, Holocaust, NSDAP, Nationalsozialismus, Nazi, Vater, Verlust der Ehefrau
- Stimmung
- Aufregend, Berührend, Spannend
- Mitmachen
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Kommentare
Kommentar schreibenjlorenz1 2009/11/20 14:30:39
Kommentar löschenSchlicht, einfach & ergreifend. The Substance of Fire hebt sich angenehm von psychologiesierenden Seifenopern und auf oberflächlichen Melodramen ab.
Ein Patriach mit einer Vernarrtheit in Bücher stürzt den einst angesehenen Buchverlag in seiner Manie in den Ruin bis ihn der Sohn dem Vater den Verlag aus den Händen förmlich entreisst.
Wenn man Isaac als Vater sieht, wie er sich nicht mehr in der Gewalt hat und seine hochgradige Besessenheit sich in eine qualvolle Selbstzerstörung wandelt, stellt der Film die Frage, welcher Platz in der modernen Welt für Leute wie Isaac mit ihren unerreichbar hohen und rigorosen Ansprüchen bleibt. Es ist voreilig geurteilt, wenn man dies dem gewöhnlichen Generationenkonflikt zuschreibt, vielmehr sind es die tiefergehenderen Schichten der Moral und des Wertesystem zwischen den Generationen und dem alten und neuen Kontinent. Seine Kinder Aaron, Martin und Sarah sind "wohlgeratene" Menschen, obwohl der Holocaust auch Bestandteil ihres Lebens ist. Zwischen Europa und Amerika, zwischen der Absolutheit des Holocausts und dem bequemen Lebens im amerikanischen Konsumrausch liegen einfach Welten, die nicht überwunden werden können. Der Film passt zu Rifkin, dessen Stimme, steife Haltung übernimmt und voller pedantischen, widerborstigen Stolz ist.
Der Film versucht - und das ist ihm hoch anzurechnen - niemals sentimental zu werden. Der Film schildert die Geldharts in New York als nachdenkliche Charaktere, die sich über menschliche Werte grübeln ohne in zu vorschnellen Schlüssen zu verfallen. Nur ganz zum Schluss verfällt The Substance of Fire der Sentimentalität anheim, die er ansonsten so sorgfältig vermieden hat. Aber dieses rührselige Finale ist viel zu unklar gehalten, kommt und geht viel zu abrupt, um den Film als Ganzes zu verderben. Es lässt den Film nur im Augenblick verharren.
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