Terminator - Kritik

The Terminator

US · 1984 · Laufzeit 108 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
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    Zeitloser Actionfilm, den ich mir jedes mal wieder ansehen kann. Action, Spannung und super Score. Die Actionfilme aus den 80ern sind einfach so schön kompromisslos und haben ihre eigene Seele und Stil.

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      Ecto1 18.07.2016, 08:54 Geändert 18.07.2016, 14:29

      Viele empfinden ja T2 als den besseren Film, aber für meinen Geschmack war T1 einfach der perfekte SciFi Trash mit richtig viel Dreck am Stecken. Die puren 80er Jahre mit ihrer ganzen Härte. Und doch erzählt der Film eine ansprechende Geschichte die einem den Kopf zerbrechen lässt. Ja, sogar das Product Placement ist hier cool, und mit cool kann man es durchaus wörtlich nehmen. Kühl ist nämlich auch die Stimmung des Terminator, der hier straight forward sein Ziel verfolgt bis zum letzten Prozessor-Funken.

      Geile Scheisse!

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      • 8

        Bevor ich hier irgendwen mit hanebüchenen Analysen langweile, hier ein Auszug aus einem sehr lesenswerten Blogartikel von Desmond.

        [...]
        Denn so umstritten wie Cameron für sein romantisches Drama vor historischem Hintergrund ist, so gefeiert ist er für seine Anfänge damals im ScienceFiction- und Action-Genre. Ironisch ist das, wenn man sich ansieht, wie ähnlich die beiden in ihren Grundsätzen völlig verschieden wirkenden Filme konstruiert sind:

        Wo Rose in "Titanic" von der Gesellschaft auf den Zweck der Ehe reduziert wird, ist Sarah Connor Zentrum eines Systems, das ihr nur deshalb diese Relevanz attestiert, weil sie die Mutter von John Connor ist. Für die sie jagende Macht in Form des Terminators zählt nicht sie als Frau, sie als Person, sondern nur sie in ihrer gesellschaftlich geprägten Rolle als Mutter. Hierdurch wird nicht nur der Grundstein für die wie in "Titanic" erfolgende Flucht aus dem Konservatismus gelegt, sondern auch die oben genannten Genres werden bereits aufgebrochen, indem sie durch ein Element aus dem Horror-Genre ergänzt werden, nämlich der Slasher-Figur, dem maskulinen Jäger, den Arnold Schwarzenegger mit roboterhafter Präzision zu einem omnipräsenten Quell des Schreckens macht, ergreifend atmosphärisch untermalt durch den bedrohlichen Score. Dem Zuseher wird, nicht zuletzt durch subjektive Kameraeinstellungen aus der Sicht des Terminators, zunächst selbst dessen Haltung suggeriert: Der Spannungsbogen, quasi fast schon der MacGuffin, wenn man so will, ist anfangs einzig und allein der Auftrag des Terminators, John Connors Geburt zu verhindern, anhand deren wir durch den Film geleitet und langsam auf unseren eigenen Denkfehler hingeführt werden.[...]

        http://www.moviepilot.de/news/der-feminismus-von-james-camerons-terminator-173291

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          lieber_tee 07.06.2016, 11:00 Geändert 12.06.2016, 14:08

          1001 Filme: Die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist...
          James Cameron hatte damals nicht viel Geld aber schon pralle Eier in der Hose. Seine effiziente Regie erschafft einen unerbittlichen Sci-Fi-Actioner, der in seiner kaltblütigen Gewalttätigkeit erschreckend ist. „Terminator“ ist ein filmischer Comic, voller virtuos angespannter Dynamik und ökonomischem Storytelling, mit unzähligen Szenen garniert, die in jeder cineastischen Pop-Kultur-Rinde eingebrannt sind. Er bleibt bis heute eine Messlatte für Action-Filme in dem kein Gramm Fett zu viel ist.
          Und er ist ein Film der Transformationen. Sarah Connor entwickelt sich vom verhuschten Mädchen, das etwas weltfremd durch das Leben eiert, zu einer selbstbewussten Person, die klar im Kopf und im Handeln ist angesichts der todbringenden Gefahr. Sie verliert dabei nicht ihre Weiblichkeit (Mütterlichkeit) sondern wird erwachsen, emanzipiert. Arnold Schwarzeneggers begrenztes schauspielerisches Können und seine körperliche Präsenz werden passgenau in eine wortkarge, mörderische, männliche Urgewalt umgewandelt. Methodisch scannt und zerstört er seine Umgebung als seelenlose, zweckgebundene Entwertungs- und Abtreibungsmaschine. Er symbolisiert die grimmige Gefahr, dass der Mensch von seinem erschaffenen, technologischen Fortschritt überholt, entmündigt wird, in einer dunklen Zukunft, die uns Alpträume verursacht. Und das ist das wirklich Beängstigende an diesem zeitlosen 80er Jahre Klassikers.
          Ich komme 10 mal wieder. (mit <3 )

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          • 10
            RoosterCogburn 11.05.2016, 21:13 Geändert 12.05.2016, 02:18

            Kinofassung – The Terminator is out there.
            It doesn't feel pain. It doesn't feel pity,
            or remorse, or fear,
            and it absolutley will not stop until you are dead.

            In der Nacht des 12. Mai kommen zwei Zeitreisende in Los Angeles an. Das Computerverteidigungssystem Skynet hat 45 Jahre in der Zukunft beschlossen, die Existenz des ungeborenen John Connor auszulöschen. Um dies zu vollenden wurde ein T-800 in die Gegenwart des Jahres 1984 gesendet. Der zweite Zeitreisende ist Tech Sergeant Kyle Reese. Er soll das Ziel beschützen. Das bedeutet hier, John's Mutter Sarah.
            James Cameron wusste, dass er seinen Film aus Kostengründen nicht in der Zukunft ansiedeln konnte. „The Terminator“ ist eine rückwärtsgewandte Prophetie, die in unserer (damaligen) Gegenwart spielt und vom Kontrast zwischen dieser und der bedrohlichen Zukunft lebt. Und ich als Zuschauer sehe diesen Film mit diesem Bewusstsein, was ihn einem zusätzlichen Reiz verleiht. Außerdem erzählt „The Terminator“ über die Gegenwart von 1984, indem mir einen möglichen Zukunftsspiegel vorhält, aber auch den technischen Fortschritt reflektiert, der sich damals ereignete (also Mitte der 80er). Das Prinzip funktionierte damals und tut es noch. Es macht klar, nichts steht fest. Nichts ist in Stein gemeißelt und muss passieren. Gegenwart bedeutet auch Freiheit, und die Möglichkeit, Zukunft zu verändern. Innerhalb der Filmlogik kann man Dinge sogar ungeschehen machen. Für die reale Welt bedeutet diese Metapher „Dein Leben liegt in deiner Hand“. Innerhalb des Terminator-Universum geht es soweit, das man Schicksale erst möglichen machen kann – siehe John Connors Zeugung, eine der bekanntesten Paradoxen in der Filmgeschichte.

            Cameron's atmosphärisch dichte Erzählweise, in der er gekonnt die Ereignisse der Zukunft und der (damaligen) Gegenwart miteinander verwob, hat zur Folge, dass der Zuschauer sehr aufmerksam sein muss, um die Geschichte, die deutlich komplexer ist, als es vielleicht zunächst den Anschein hat, in ihrem vollen Umfang zu verstehen und sämtliche Details mitzubekommen, die nicht direkt ausgesprochen werden. Schicksal, Selbstbestimmung und Individuation im Überlebenskampf zwischen Mensch und Maschine, zwischen der nichtsahnenden Mutter der Hoffnung und dem Boten des Untergangs. Camerons „Terminator“ ist tatsächlich ein tiefgreifenderer, vielschichtigerer und raffinierterer Film, als es in der Reduktion auf seinen Actionanteil, die Effektarbeit und die prägnanten Sprüche von Mannmaschine Arnold Schwarzenegger oft betont wird. Die gesamte Konstruktion des Films ist jederzeit flüssig und stimmig und obwohl James Cameron vom Krieg gegen die Maschinen nur wenig zeigt und das Schicksal der gesamten Weltbevölkerung auf ein beklemmend intimes drei Personen-Stück herunterbricht ist das dahinter schwellende Ausmaß der „Terminator“-Geschichte allgegenwärtig, ohne dass es lange erklärt werden müsste.

            - What did he just say?
            - He said there's a storm coming in.
            - I know.

            Der Marshal gibt die Höchstnote und sagt: Wer sich auf das Tempo einlässt, bekommt einen der spannendsten und mitreißendsten Filme zu sehen, die die Filmgeschichte hervorgebracht hat. Nehmt euch Zeit für diesen zeitlosen Sci-Fi Klassiker!

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            • 8

              Gnadenlose Härte, ein zeitloser SciFi-Plot und coole Oneliner - zu Recht heute noch ein Kultfilm.

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              • 9

                Arnold Schwarzenegger ist in diesem Film voll in seinem Element und das merkt man auch. Action wie am Fließband und eine Geschichte, die bewegt machen diesen 80er Jahre-Kultfilm auch heute noch zu einem Muss für jeden Action-Liebhaber.

                • 9 .5
                  Desmond42 28.04.2016, 11:21 Geändert 10.06.2016, 15:38

                  In welche Schubladen Cameron-Filme gesteckt werden, ist nicht nur bei "Titanic" interessant, sondern vor allem im direkten Vergleich zwischen diesem und dem ersten "Terminator" zeigt sich, welch bemerkenswerten Einfluss bestimmte Genre-Settings auf die Wirkung eines Films haben können. Denn so umstritten wie Cameron für sein romantisches Drama vor historischem Hintergrund ist, so gefeiert ist er für seine Anfänge damals im ScienceFiction- und Action-Genre. Ironisch ist das, wenn man sich ansieht, wie ähnlich die beiden in ihren Grundsätzen völlig verschieden wirkenden Filme konstruiert sind:

                  Wo Rose in "Titanic" von der Gesellschaft auf den Zweck der Ehe reduziert wird, ist Sarah Connor Zentrum eines Systems, das ihr nur deshalb diese Relevanz attestiert, weil sie die Mutter von John Connor ist. Für die sie jagende Macht in Form des Terminators zählt nicht sie als Frau, sie als Person, sondern nur sie in ihrer gesellschaftlich geprägten Rolle als Mutter. Hierdurch wird nicht nur der Grundstein für die wie in "Titanic" erfolgende Flucht aus dem Konservatismus gelegt, sondern auch die oben genannten Genres werden bereits aufgebrochen, indem sie durch ein Element aus dem Horror-Genre ergänzt werden, nämlich der Slasher-Figur, dem maskulinen Jäger, den Arnold Schwarzenegger mit roboterhafter Präzision zu einem omnipräsenten Quell des Schreckens macht, ergreifend atmosphärisch untermalt durch den bedrohlichen Score. Dem Zuseher wird, nicht zuletzt durch subjektive Kameraeinstellungen aus der Sicht des Terminators, zunächst selbst dessen Haltung suggeriert: Der Spannungsbogen, quasi fast schon der MacGuffin, wenn man so will, ist anfangs einzig und allein der Auftrag des Terminators, John Connors Geburt zu verhindern, anhand deren wir durch den Film geleitet und langsam auf unseren eigenen Denkfehler hingeführt werden.

                  Den Gegenpol des Terminators bietet nun nämlich Kyle Reese, dessen Hintergründe sich in der Motel-Szene (einer der möglicherweise schönsten Szenen überhaupt, deren Musikeinsatz einer sanfteren Abwandlung des Haupt-Scores so gefühlvoll wie revolutionär integriert wird und die mit beispielsweise dem Fokus auf Hände ebenfalls einen Vorgeschmack auf "Titanic" bietet) offenbaren: Was er dem Terminator voraus hat, der Grund, weshalb er der einzige ist, der sich für diese Mission eignet, ist seine Verliebtheit in Sarah Connor, ist die Tatsache, dass er sich tatsächlich für sie als Person, nicht für sie als Mutter interessiert, ist die Stärke des menschlichen Willens, sie um jeden Preis zu beschützen, im Vergleich zum nur Befehle befolgenden Terminator. Im Gegensatz zu Jack Dawson aus "Titanic" allerdings kennt er anfangs noch nur diesen Willen, aber keine vollständige Lebensfreude, sondern darf diese nach einem Leben im Terror des Krieges hier vor seinem Tod zum ersten Mal erfahren. Wie Jack wirkt auch er trotz seines Todes nie wie ein Verlierer der Geschichte. In der Darstellung dieser kommt "Terminator" auch Bruce Willis in "12 Monkeys" zuvor, indem er sich wie jener Film bei der Geschichte des vom Bild einer Frau aus der Vergangenheit geprägten Protagonisten an "La Jetée" orientiert und auch dessen Kreislauf durch die Zeit auf dieselbe Weise auflöst, in Form einer Welt, wo das, was passieren muss, auch zwangsläufig passiert. "Terminator" lässt sich somit auch der Welle von an Hitchcocks "Vertigo" (Zu vergleichen ist auch der Einsatz des Liebesszenen-Scores) orientierten Filmen zuordnen, was wiederum insofern interessant ist, dass Hitchcock auch den MacGuffin ("39 Steps") und das Slasher-Genre ("Psycho") maßgeblich prägte.

                  Dass "Terminator" dabei oft nur auf den Kult-Faktor als Genre-Film reduziert oder teilweise auch hinter dem mit Blockbuster-Budget verwirklichten Nachfolger in der Bekanntheit zurückfällt, ist sehr schade, angesichts der visionären und liberalen Lebens- und Liebesgeschichte, die er in seiner hypnotisch-mitreißend montierten Atmosphäre übermittelt und auch durch den extra zusammengestellten Soundtrack wiederspiegelt: Vor allem Tahnee Cain & Tryanglz' "Photoplay" (sowohl als Parallele der Geschichte von Kyle Reese als auch zur Untermauerung der voyeuristischen Natur der Kamera) und "Burnin' In The Third Degree" (Warum er bei der ersten Begegnung von Sarah Connor und Kyle Reese zu hören ist, erklärt sich wohl von selbst) sowie Jay Ferguson & 16MMs "Pictures of You" (Man vergleiche mit "Photoplay" den hier dargestellten Eifersuchtsgedanke in Bezug auf das Szenario der beiden eine Frau jagenden männlichen Hauptfiguren) ließen sich besser als hier wohl kaum integrieren. Und nicht nur schade, sondern sogar ärgerlich wird das, wenn man bedenkt, dass Cameron auch sonst meist gehandhabt wird als wäre er nur auf technischer Ebene revolutionär und hätte sonst keinen cineastischen Wert, womit ihm wohl niemals Recht getan werden wird.

                  Kritik im Original: https://intherealmofpictures.wordpress.com/2016/06/07/terminator

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                  • 6 .5

                    Frighty jagt die Klassiker (mit Schwarzenegger) - Runde 2

                    Ich glaube, so wie Horrorfilme wie ICH WEISS WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST und andere dieser Art, spricht TERMINATOR jeden Menschen im Innersten an, der schon öfters diesen Albtraum hatte, in dem man von einem Unbekannten verfolgt und gejagt wird. Vor dem man sich nicht verstecken kann, weil er einen immer wieder findet. Man kann nicht mit ihm reden, man kann ihn nicht töten, er steht immer wieder auf. Brrrr...einfach schrecklich diese Vorstellung, die für Sarah Connor hier Realität wird.
                    Das lässt den Zuschauer natürlich auch nicht ganz kalt, auch wenn nicht sehr viel mehr passiert, vieles wiederholt sich.
                    Die Rahmenhandlung von der dystopischen Zukunft, die von Maschinen beherrscht wird, war in den 80ern sicher schon außergewöhnlich, aber in einem neuen Film von heute wäre das garantiert zu wenig, wenn nicht wenigstens ein bisschen Gesellschaftskritik miteinfließt. Diese Einfachheit kann man TERMINATOR entweder ankreiden oder zugutehalten.

                    Jedenfalls war die Machart des Films an einigen Stellen sehr ansehnlich und vor allem gegen Ende, als Arnie als Schauspieler überflüssig wurde, konnte es nur noch besser werden. Für die Szene im Feuer und alles was danach kam, lege ich noch mal einen halben Punkt drauf, das war schon ganz cool.
                    Zum Ende des Films kann ich nur Barney Stinson zitieren mit SPOILERALARM
                    "Who among us didn't shed a tear when his little red eye went out at the end and he didn't get to kill those people?"
                    ...traurig...

                    Der Film hat mich nicht gelangweilt, war aber auch nicht mega spannend und ordnet sich so bei mir im Mittelfeld ein. Ich bin mal gespannt auf den 2. Teil, der soll ja besser sein.

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                    • 10

                      1984 brach der Tod Gnadenlos seinen Weg auf die Leinwände und machte Arnold Schwarzenegger über Nacht Weltberühmt.

                      Wie mache ich aus wenig Mitteln viel?

                      Leidenschaft und Visionen aller Beteiligten an diesem Meisterwerk sind damals ein gutes Rezept gewesen.

                      Beste Lovestory aller Zeiten!

                      3
                      • 8

                        Super Einstieg in eine der besten Filmreihen!

                        • 9
                          Adrian.Cinemacritics 08.04.2016, 18:59 Geändert 08.04.2016, 19:00

                          Er fühlt nichts.
                          Weder Mitleid.
                          Noch Reue.
                          Noch Furcht.
                          Er ist unaufhaltsam.
                          Er hat nur ein einziges Ziel: Töten.
                          Seine leblosen Augen bringen den Tod.
                          Er wird vor nichts halten, bis seine Mission erfüllt ist.
                          Und er wurde zur Legende!

                          Es ist kaum zu glauben, dass einer der größten Klassiker der Kinogeschichte ein Low Budget-Film ist. Sozusagen aus heutiger Sicht. Heute müssen alle Blockbuster Hunderte Millionen Dollar verprassen um sich einen Ruf zu machen, doch James Cameron hat vor über 30 Jahren bewiesen, dass man aus einer genialen Grundidee, guten Schauspielern und einem kurzen, aber sehr guten Skript sehr viel rausholen kann.
                          TERMINATOR mag aus heutiger Sicht und im Vergleich zu seinem technisch weit mehr entwickelten Nachfolger etwas veraltet wirken, wenn man die auffällig künstliche Arnold-Maske oder das zittrige Terminator-Skelett sieht, doch genau trägt das zu dem Charme des Films bei.
                          Und das widerlegt nicht die Aussage, wie grandios dieser Film gemacht worden ist.
                          Sei es die an Spannung aufbauende Szene im Tech Noir-Club, die durch perfektes Timing, gezielter Kameraarbeit und unheimlicher Musik eine unglaublich beengende und tödliche Atmosphäre erzeugt.

                          Und selbst wenn Arnies Kultfigur hauptsächlich als die liebenswerte Vaterfigur bekannt ist, was durch die vielen Sequels erfolgte, so werde ich nie vergessen, was für eine Gänsehaut er mir durch seine bedrohliche Präsens auslöste.
                          Trotz seines wohlverdienten Titels als Actionfilm-Meilenstein, mischte Cameron Elemente aus Gruselfilmen in den Film hinein wie der unaufhaltsame Stalker, der einem an die Gurgel will.
                          Wenn man sich mit ansieht, wie Arnie ohne mit der Wimper zu zucken, seine Ziele umbringt und er unseren Helden unerbittlich auf den Fersen ist, ist das schon bedrohlich genug, doch wenn man sich erst mit ansieht, was sich unter der Haut verbirgt in einem Schlussakt, dessen Spannungsaufbau seinesgleichen sucht, ist das Stoff, der für Albträume sorgt.
                          Ich glaube, es war keine gute Idee, dass ich mir diesen Film als 7-jähriger Junge angetan habe. :)

                          TERMINATOR ist eine der wenigen Erfahrungen, die man in seinem Leben hat.
                          Sei es das erste Wort, das man als Kind ausspricht.
                          Sei es das erste Mal, wenn man laufen kann.
                          Oder sei es Arnold Schwarzenegger zuzusehen, wie er vollbewaffnet eine Polizei-Station stürmt.
                          In den paar Stunden, die ich mit diesem Film verbracht hatte, habe ich die Liebe eines ganzen Lebens gefühlt.
                          Und jedes Mal, wenn ich die DVD wieder aus dem Player hole, habe ich fast immer das Gefühl, dass sie mir ins Ohr flüstert:
                          "Ich komme wieder!"

                          Denn manche Werke wurden für die Ewigkeit geschaffen!
                          ☺☺☺☺☺☺☺☺☺

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                          • 8

                            Was soll man nur über so ein Meisterwerk sagen. Eine Maschine ohne Gefühle, ohne Sinn und Verstand welches Hemmschwellen nicht kennt. Hier wird nicht nur ein Terminator gezeigt der Sarah Connor will, sondern auch wie unkontrolliert die Menschliche Gewalt sein kann. Am Ende vernichten wir uns mit unseren eigenen Waffen und Rüstungen. Arnie zu einer Zeit wo sein Körper mehr Wert hatte als seine Akustik. Und das macht er auch sehr ordentlich, denn Millionen von Zuschauern können nicht falsch liegen.

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                            • 8

                              Schaue ich auch heute immer wieder mal an...und, es gefällt mir sehr. :-)
                              Natürlich UNCUT...alles andere ist eine Frechheit :-)

                              • 9

                                Alter Schwede! Wie konnte ich diesem Film nur nach der Erstsichtung 7 Punkte geben? Diesem Film, der doch alles enthält, was man als Junge cool finden kann. Diesem Film, der Arnie zum Weltstar gemacht hat. Diesem Film, der mit so wenig Geld so eine unfassbar geile Atmosphäre erzeugt. Jetzt mal im Ernst: Der Zukunftsabschnitt in der Mitte des Filmes ist eine der grandiosesten Szenen, die ich seit langem gesehen habe und das Ende ist legendär.
                                Ein Film, den ich ab sofort häufiger schauen werde. Schade, dass ich das nicht schon als Jugendlicher so gesehen habe, denn wenn es ein Film verdient hätte "Film meiner Jugend" genannt zu werden, dann wäre es "Terminator". Naja, immerhin war "Zurück in die Zukunft" als Teen einer meiner Lieblingsfilme, damit kann man auch leben :D

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                                • 7 .5

                                  "The Terminator" ist leider nicht so gut gealtert, wie bspw. sein Nachfolger. Was verständlich ist - immerhin entstand der Film schon damals 1984 für ein vergleichsweise geringes Budget und war eher ein kleiner B-Movie-Actioner.

                                  So ist der Plot - bis auf die grandiose Grundidee - recht dünn, Charakterentwicklung findet kaum statt und viele Dinge werden, budgetbedingt, nur angedeutet. Auch sind die praktischen Effekte leider nicht mehr zeitgemäß - vor allem die Augen-OP und die Stop-Motion-Animationdes T-800 im Finale wirken beinahe schon lachhaft und reißen mich leider etwas aus dem Film heraus.

                                  Natürlich möchte den Kultfilm nicht schlecht machen. Die Erfindung des Terminators, die Hintergrundgeschichte mit Atom-Krieg, den Maschinen und der Zeitreisethematik sind schlichtweg genial und der Film war absolut wegweisend für das Action- und Sci-Fi-Genre. Dazu trug auch die bedrückende Atmosphäre bei, welche von der allgegenwärtige Bedrohung durch den Terminator, den fast ausschließlich nächtlichen Schauplätzen und dem genialen Soundtrack von Brad Fiedel mit Retro-Elektro-Tönen voran getrieben wird. Auch die Action kann sich für ein Film dieses Alters noch sehen lassen. Zwar gibt es keine größeren Setpieces, aber vor allem der Shootout im Polizeipräsidium ist legendär.

                                  Ich bin aber der Meinung, dass der erste Terminator-Film Potential verschwendet und mit einem größeren Budget ein deutlich besser ausgearbeiteter und auch zeitloser Film entstanden wäre. Beim letzten Schauen habe ich mir sogar fast ein Remake des Klassikers gewünscht. Natürlich kein seelenloser CGI-Overkill, der nur die Zuschauer zur Kasse bitten soll. Nein, ich würde mir nur ein besseres Drehbuch wünschen, welches die Charaktere von Sarah und Kyle besser ausarbeitet. Vielleicht in einer Art "Road Movie"-Mittelteil in dem die beiden nach dem Polizeipräsidium für längere Zeit vor dem Terminator und der Polizei auf der Flucht sind - und sich dabei näher kommen. Denn gerade die Lovestory wirkt im Original doch arg aufgesetzt. Am Besten natürlich alles unter der Leitung von James Cameron. Denn der hat mit "Terminator 2" ja bereits gezeigt, dass man mit einem besseren Drehbuch und einem größeren Budget einen zeitlosen und legendären Actionfilm erschaffen kann. Naja, zur Not kann ich mir den ja stattdessen immer wieder anschauen. ;)

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                                  • 9

                                    [...]Statt logistischem Genickbruch sind die prädestinativen Paradoxien, die sich im Film ergeben, einer der hauptsächlichen Reize der „Terminator“-Mythologie und das Modell und die Handlungsfolge, wie Cameron sie hier entwirft, haben für diesen kleinen, räudigen und plotreduzierten, an der Oberfläche simplen Actionreißer einen vermutlich gewollten Nebeneffekt: er wird dadurch größer, als er eigentlich ist. Die gesamte Konstruktion des Films ist jederzeit flüssig und stimmig und obwohl Cameron vom Krieg gegen die Maschinen nur wenig zeigt und das Schicksal der gesamten Weltbevölkerung auf ein beklemmend intimes drei Personen-Stück herunterbricht ist das dahinter schwellende Ausmaß der „Terminator“-Geschichte allgegenwärtig, ohne dass es lange erklärt werden müsste: Camerons Exposition sind die Unbezwingbarkeit des Cyborgs, sind die Befehle, die Kyle Reese Sarah auf der Flucht vor der Maschine zubellt, die drückende Notwendigkeit der Ereignisse.[...]

                                    • 8

                                      The Terminator ist ein Klassiker, der zwar nicht so zeitlos wirkt wie die direkte Fortsetzung, aber dennoch gelungen ist. Hier hat man ein Franchise geschaffen, das nicht nur jeder kennt, sondern uns auch alle heiligen Zeiten eine mehr oder weniger brauchbare Fortsetzung beschert.

                                      • 9

                                        Der einzig wahre! !!
                                        Bester Sifi-Actionfilm der 80er

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                                        • 9

                                          Dieser im Zuge der Wichtelaktion verfasste Kommentar ist dem User Desmond42 gewidmet.

                                          Mit "Terminator" hat alles angefangen. Diesen Film als die Geburtsstunde des philosophischen Actionkinos zu bezeichnen mag übertrieben wirken, ist aber nicht ganz unberechtigt. Denn mit "Terminator" beschäftigt sich nun einmal ein Actionfilm ganz eindeutig, für nahezu jeden erkennbar und in seiner Botschaft ganz und gar klar und Aussagekräftig mit philosophischen Fragen, dazu hat er dann auch noch Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Wo der Arnie gerade erwähnt wird: Wäre er ohne Terminator zu seinem Kultstatus gekommen? Es bleibt zu bezweifeln. Also: Terminator war in vielerlei Hinsicht ein Novum. Ein Pilotprojekt, dass jederzeit hätte scheitern können. Das dies nicht geschah ist wohl zu großen Teilen dem Genie James Camerons zu verdanken.
                                          Mühelos jongliert er mit seinen Charakteren, bettet sie nicht in die Action ein, sondern bettet die Action in die Charaktere ein. Cameron ist groß darin, wenn er Action mit Charakteren inszeniert, noch größer ist er aber, wenn er Charaktere mit Action zeigt.
                                          "Terminator" hat, gemessen am beinahe legendären Ruf des Filmes, doch recht wenig Action, auch wenn diese ausnahmslos herausragend und erstaunlich nihilistisch daherkommt, kann man dann doch leicht enttäuscht sein.
                                          Der Fokus des Filmes liegt nun einmal auf seinen Charakteren, es geht um Kyle Reese und besonders um Sarah Connor, zusammen mit Ellen Ripley und eventuell auch Leia Organa eine der ersten starken, weiblichen Figuren im Hollywood Kino.
                                          Sarah Connor, eine der besten Actionheldinnen überhaupt.
                                          Das liegt vor allem an einem Punkt: ihrer Menschlichkeit. Sie ist keine Mörderin, keine Kampfamazone, nein, sie darf ein normaler Mensch sein, ein Mensch, der verzweifelt, der Angst hat, der weint. Aber sie ist nicht so verloren schutzbedürftig wie es viele Moderne Actionheldinnen sind.
                                          Am Ende besiegt Connor selbst den Terminator, sie entscheidet das Schicksal der gesamten Menschheit. Natürlich hat Reese sie am Leben erhalten, aber eigentlich arbeitet Camerons Film auf diesen Moment zu, als eine Frau, ganz im Stil von Ridley Scotts "Alien" die unaufhaltsame, mörderische Bestie besiegt.
                                          Wobei: ohne Reese wäre natürlich John Connor, Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen, nie gezeugt worden. Also sind es doch Mann und Frau, die die menschliche Zivilisation am Leben erhalten.
                                          Hier wird "Terminator" dann auch wunderbar metaphorisch, denn natürlich hängt das Überleben der Menschheit doch von Mann und Frau ab. Der Akt, welcher in der Zeugung John Connors mündet, wird schließlich in nahezu epischer breite von Cameron inszeniert, er stellt ihn als kostbaren Augenblick.
                                          Das mag eigentlich nicht besonders wirken, aber gerade im prüden Hollywood ist eine derartige Glorifizierung kaum denkbar. Liebe als Mittel der Lebenserhaltung, dass ist ein Ansatz, den man so nicht so häufig in Hollywood sah. Besonders nicht im Actiongenre, besonders nicht in einem derart nihilistischem Film.
                                          Der eigentliche Star des Films ist ohne Zweifel der Terminator, welcher von Arnold Schwarzeneggers eiskaltem und von jeglicher Empathie befreiten Schauspiel profitiert. Aber er rückt im Vergleich zu den wirklich starken Charakteren, nämlich Reese und Connor, deutlich in den Hintergrund, ist eigentlich nur eine Schablone, ein Mittel zum Zweck.
                                          Ein wunderbares Mittel zum Zweck, muss man dazu sagen, denn selten hat ein Killer so gut funktioniert wie in diesem Film.
                                          Was "Terminator" prägt ist die verzweifelte Atmosphäre. Dieser Film ist trist, er ist hoffnungslos, er ist düster. In dieser kalten Welt, die "Terminator" zeigt, gibt es eine Sache, die wie ein Feuer lodert. Die Beiden Protagonisten, die ständig vom "Terminator" verfolgt werden, deren Tod schon beschlossene Sache zu scheint, werden durch eine Sache dazu angetrieben, weiter zu kämpfen.
                                          Es natürlich die bereits angesprochene Liebe. Sie ist immer ein Bestandteil von Camerons Filmen. In "Aliens", "Titanic", "Avatar", "True Lies" oder eben den "Terminator" Filmen handeln die Charaktere aus der Liebe zu Anderen Menschen heraus.
                                          Das macht Camerons Filme insofern besonders, als das sie extrem harte Actionfilme sind, in denen für echte Gefühle kein Platz ist. Eigentlich kein Platz ist, muss man sagen, denn Cameron beweist doch regelmäßig, dass wahre Emotionen sehr wohl dort hinein passen.
                                          Diese Emotionalität war wohl ebenfalls ein Novum, zumindest sind viele Actionfilme vor "Terminator" eher kalt, in dieser Hinsicht. Man muss sagen, dass sich die Emotionalität, die Camerons (Action)Filme prägt, sich ebenfalls in Hollywood durchgesetzt hat. Kaum ein aktueller (Mainstream)Actionfilm kommt noch ohne Liebesgeschichte, ohne großen Kitsch aus.
                                          Das wäre ja soweit noch einigermaßen in Ordnung, wenn man auch versuchen würde, Cameron in Anderen Punkten nachzueifern. Etwa im Härtegrad der Action, oder in der Beantwortung existentieller Fragen. Zum Beispiel: Ist die Zukunft festgeschrieben? Wer bestimmt das eigene Schicksal? Gibt es so etwas wie Vorherbestimmung? Wie viel ist ein Menschenleben wert?
                                          Es wird gerne vernachlässigt, dass Camerons Film nicht wegen der komplexen Geschichte oder des chargenhaften Schauspiels Schwarzeneggers, sondern wegen seiner Philosophie so hochqualitativ ist.
                                          Technisch ist der Film übrigens immer noch mehr als akzeptabel. Die Effekte sind, zu großen Teilen, mit Ausnahme der Operation am eigenen Auge und der Stopmotion im Finale, hervorragend und wunderbar plastisch. "Terminator" hatte eben noch keine Computereffekte und wirkt deshalb wunderbar geerdet. Dieser Realismus im Bezug auf die Tricktechnik macht den Film dann noch einmal um einiges bedrückender, als er es ohnehin schon ist. Denn er wirkt direkt aus der realen Welt geschnitten, man kann sich die Tötungsakte des Terminator auch im hier und jetzt vorstellen.
                                          Der Soundtrack des Filmes ist ebenfalls hervorragend. Selten zuvor, und auch selten danach, hat der Zuschauer einen so guten Synthesizer Soundtrack zu hören bekommen. Es ist schon beinahe beschämend, wenn man bedenkt, was für Musik in den achtzigern mit diesen Geräten gemacht wurde, und das es heute immer nur noch den selben, uninspirierten Elektroschwachsinn aus dem Synthesizer gibt.
                                          Ja, mit "Terminator" hat alles angefangen.

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                                          • 7 .5

                                            In mancherlei Hinsicht ist "The Terminator" nicht gut gealtert. Abgesehen vom kultigen Maintheme, ist z.B. der Soundtrack scheinbar mit Hilfe einer Atari-Konsole der ersten Generation eingespielt worden. Trotzdem verströmt Camerons Original eine düstere und hoffnungslose Atmosphäre, wie sie in keinem der Sequels mehr zu finden ist. Auch kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass es der Reihe gutgetan hätte, den guten "Arnie" weiterhin als den bösen maschinellen Killer zu inszenieren, den er hier eindrucksvoll und furchteinflößend verkörpert. Ist es eigentlich noch Jemandem aufgefallen, dass der Cyborg während (!) einer Actionsequenz still und heimlich beim Friseur war???
                                            Schwamm drüber, was bleibt ist angenehme Finsternis........

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                                            • 10

                                              Einfach geil!

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                                              • 8 .5

                                                Ein Kultstreifen der mich in meiner ganzen Jugend verfolgt hat. Für damalige Verhältnisse sehr verklemmend und Actionreich. Auch heute noch ein hochkaräter im Sci Fi Genre.

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                                                • 9

                                                  Einfach ein Kultfilm aus meiner Sicht. Bin sowieso großer Arnie Fan.

                                                  • 7 .5

                                                    TERMINATOR - James Cameron ist ein Profi und präsentiert Arnold Schwarzenegger in einer Rolle, die ihn fast sympathisch erscheinen lässt. Es wird eine Geschichte erzählt, die man annehmen kann und etliche Szenen sind mit feinem Humor versehen, der diesen Streifen aus der Welt der Action-Filme herausheben kann. Alles in allem liefert der Terminator hier gediegene Unterhaltung :-)

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