Terminator - Kritik

The Terminator

US · 1984 · Laufzeit 108 Minuten · FSK 18 · Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
  • 9

    Der einzig wahre! !!
    Bester Sifi-Actionfilm der 80er

    • 9 .5
      Copacabanasun 30.12.2015, 18:52 Geändert 30.12.2015, 23:11

      Unter meinen Freunden bei MP, haben 29 davon, ihn als Lieblingsfilm markiert.
      "TERMINATOR" ist ohne Frage ein Science-Fiction-Meilenstein, wie die Fortsetzung und ebenso herausragend. An den beiden Filmen merkt man, das Cameron schon 1984 und dann 1991 ein Regisseur ist, der ein Talent hat, Filme zu schaffen, die Massstäbe setzen und andere inspirieren.
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      Die Effekte waren 1984 grandios gemacht von Stan Winston und seinem Team. Heute sieht man diesen jedoch zwar das Alter an, aber obwohl man nun in einer Zeit lebt, wo CGI-Filme Mainstream geworden sind, störe ich mich nicht daran. Denn ich finde man sollte den Film deswegen nicht weniger schätzen. Und das wird er zum Glück von den meisten auch nicht.
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      Das Drehbuch macht im Zusammenhang mit dem zweiten Teil 2. noch mehr Sinn und wertet diesen Film mit auf. Die Fortsetzung klärte einige Fragen die zuvor durch "Terminator" aufgeworfen wurden.
      Ich habe damals zuerst den ersten Teil gesehen und war schon beeindruckt von dem Film, auch durch die gelungene Action die heute noch überzeugt. Die Erzählweise fand ich auch sehr interessant aber auch verwirrend.
      Als ich dann Teil 2. sah, wurde mir bewusst wie genial "Terminator" konstruiert ist/wurde von Cameron und Gale Anne Hurd.
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      Fazit: Noch immer ein richtig cooler Science-Fiction-Streifen, mit kluger, spannender Geschichte, sehenswerter Action und einer dreckigen Atmosphäre. Hier hat man viel Liebe reingesteckt, und das sieht man von Anfang bis Ende!!!
      Und die Botschaft des Films, bleibt aktuell. Maschinen könnten unser Untergang sein.
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      27
      • 9

        Dieser im Zuge der Wichtelaktion verfasste Kommentar ist dem User Desmond42 gewidmet.

        Mit "Terminator" hat alles angefangen. Diesen Film als die Geburtsstunde des philosophischen Actionkinos zu bezeichnen mag übertrieben wirken, ist aber nicht ganz unberechtigt. Denn mit "Terminator" beschäftigt sich nun einmal ein Actionfilm ganz eindeutig, für nahezu jeden erkennbar und in seiner Botschaft ganz und gar klar und Aussagekräftig mit philosophischen Fragen, dazu hat er dann auch noch Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle. Wo der Arnie gerade erwähnt wird: Wäre er ohne Terminator zu seinem Kultstatus gekommen? Es bleibt zu bezweifeln. Also: Terminator war in vielerlei Hinsicht ein Novum. Ein Pilotprojekt, dass jederzeit hätte scheitern können. Das dies nicht geschah ist wohl zu großen Teilen dem Genie James Camerons zu verdanken.
        Mühelos jongliert er mit seinen Charakteren, bettet sie nicht in die Action ein, sondern bettet die Action in die Charaktere ein. Cameron ist groß darin, wenn er Action mit Charakteren inszeniert, noch größer ist er aber, wenn er Charaktere mit Action zeigt.
        "Terminator" hat, gemessen am beinahe legendären Ruf des Filmes, doch recht wenig Action, auch wenn diese ausnahmslos herausragend und erstaunlich nihilistisch daherkommt, kann man dann doch leicht enttäuscht sein.
        Der Fokus des Filmes liegt nun einmal auf seinen Charakteren, es geht um Kyle Reese und besonders um Sarah Connor, zusammen mit Ellen Ripley und eventuell auch Leia Organa eine der ersten starken, weiblichen Figuren im Hollywood Kino.
        Sarah Connor, eine der besten Actionheldinnen überhaupt.
        Das liegt vor allem an einem Punkt: ihrer Menschlichkeit. Sie ist keine Mörderin, keine Kampfamazone, nein, sie darf ein normaler Mensch sein, ein Mensch, der verzweifelt, der Angst hat, der weint. Aber sie ist nicht so verloren schutzbedürftig wie es viele Moderne Actionheldinnen sind.
        Am Ende besiegt Connor selbst den Terminator, sie entscheidet das Schicksal der gesamten Menschheit. Natürlich hat Reese sie am Leben erhalten, aber eigentlich arbeitet Camerons Film auf diesen Moment zu, als eine Frau, ganz im Stil von Ridley Scotts "Alien" die unaufhaltsame, mörderische Bestie besiegt.
        Wobei: ohne Reese wäre natürlich John Connor, Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen, nie gezeugt worden. Also sind es doch Mann und Frau, die die menschliche Zivilisation am Leben erhalten.
        Hier wird "Terminator" dann auch wunderbar metaphorisch, denn natürlich hängt das Überleben der Menschheit doch von Mann und Frau ab. Der Akt, welcher in der Zeugung John Connors mündet, wird schließlich in nahezu epischer breite von Cameron inszeniert, er stellt ihn als kostbaren Augenblick.
        Das mag eigentlich nicht besonders wirken, aber gerade im prüden Hollywood ist eine derartige Glorifizierung kaum denkbar. Liebe als Mittel der Lebenserhaltung, dass ist ein Ansatz, den man so nicht so häufig in Hollywood sah. Besonders nicht im Actiongenre, besonders nicht in einem derart nihilistischem Film.
        Der eigentliche Star des Films ist ohne Zweifel der Terminator, welcher von Arnold Schwarzeneggers eiskaltem und von jeglicher Empathie befreiten Schauspiel profitiert. Aber er rückt im Vergleich zu den wirklich starken Charakteren, nämlich Reese und Connor, deutlich in den Hintergrund, ist eigentlich nur eine Schablone, ein Mittel zum Zweck.
        Ein wunderbares Mittel zum Zweck, muss man dazu sagen, denn selten hat ein Killer so gut funktioniert wie in diesem Film.
        Was "Terminator" prägt ist die verzweifelte Atmosphäre. Dieser Film ist trist, er ist hoffnungslos, er ist düster. In dieser kalten Welt, die "Terminator" zeigt, gibt es eine Sache, die wie ein Feuer lodert. Die Beiden Protagonisten, die ständig vom "Terminator" verfolgt werden, deren Tod schon beschlossene Sache zu scheint, werden durch eine Sache dazu angetrieben, weiter zu kämpfen.
        Es natürlich die bereits angesprochene Liebe. Sie ist immer ein Bestandteil von Camerons Filmen. In "Aliens", "Titanic", "Avatar", "True Lies" oder eben den "Terminator" Filmen handeln die Charaktere aus der Liebe zu Anderen Menschen heraus.
        Das macht Camerons Filme insofern besonders, als das sie extrem harte Actionfilme sind, in denen für echte Gefühle kein Platz ist. Eigentlich kein Platz ist, muss man sagen, denn Cameron beweist doch regelmäßig, dass wahre Emotionen sehr wohl dort hinein passen.
        Diese Emotionalität war wohl ebenfalls ein Novum, zumindest sind viele Actionfilme vor "Terminator" eher kalt, in dieser Hinsicht. Man muss sagen, dass sich die Emotionalität, die Camerons (Action)Filme prägt, sich ebenfalls in Hollywood durchgesetzt hat. Kaum ein aktueller (Mainstream)Actionfilm kommt noch ohne Liebesgeschichte, ohne großen Kitsch aus.
        Das wäre ja soweit noch einigermaßen in Ordnung, wenn man auch versuchen würde, Cameron in Anderen Punkten nachzueifern. Etwa im Härtegrad der Action, oder in der Beantwortung existentieller Fragen. Zum Beispiel: Ist die Zukunft festgeschrieben? Wer bestimmt das eigene Schicksal? Gibt es so etwas wie Vorherbestimmung? Wie viel ist ein Menschenleben wert?
        Es wird gerne vernachlässigt, dass Camerons Film nicht wegen der komplexen Geschichte oder des chargenhaften Schauspiels Schwarzeneggers, sondern wegen seiner Philosophie so hochqualitativ ist.
        Technisch ist der Film übrigens immer noch mehr als akzeptabel. Die Effekte sind, zu großen Teilen, mit Ausnahme der Operation am eigenen Auge und der Stopmotion im Finale, hervorragend und wunderbar plastisch. "Terminator" hatte eben noch keine Computereffekte und wirkt deshalb wunderbar geerdet. Dieser Realismus im Bezug auf die Tricktechnik macht den Film dann noch einmal um einiges bedrückender, als er es ohnehin schon ist. Denn er wirkt direkt aus der realen Welt geschnitten, man kann sich die Tötungsakte des Terminator auch im hier und jetzt vorstellen.
        Der Soundtrack des Filmes ist ebenfalls hervorragend. Selten zuvor, und auch selten danach, hat der Zuschauer einen so guten Synthesizer Soundtrack zu hören bekommen. Es ist schon beinahe beschämend, wenn man bedenkt, was für Musik in den achtzigern mit diesen Geräten gemacht wurde, und das es heute immer nur noch den selben, uninspirierten Elektroschwachsinn aus dem Synthesizer gibt.
        Ja, mit "Terminator" hat alles angefangen.

        7
        • 7 .5

          In mancherlei Hinsicht ist "The Terminator" nicht gut gealtert. Abgesehen vom kultigen Maintheme, ist z.B. der Soundtrack scheinbar mit Hilfe einer Atari-Konsole der ersten Generation eingespielt worden. Trotzdem verströmt Camerons Original eine düstere und hoffnungslose Atmosphäre, wie sie in keinem der Sequels mehr zu finden ist. Auch kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass es der Reihe gutgetan hätte, den guten "Arnie" weiterhin als den bösen maschinellen Killer zu inszenieren, den er hier eindrucksvoll und furchteinflößend verkörpert. Ist es eigentlich noch Jemandem aufgefallen, dass der Cyborg während (!) einer Actionsequenz still und heimlich beim Friseur war???
          Schwamm drüber, was bleibt ist angenehme Finsternis........

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          • 10

            Einfach geil!

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            • 8 .5

              Ein Kultstreifen der mich in meiner ganzen Jugend verfolgt hat. Für damalige Verhältnisse sehr verklemmend und Actionreich. Auch heute noch ein hochkaräter im Sci Fi Genre.

              1
              • 9

                Einfach ein Kultfilm aus meiner Sicht. Bin sowieso großer Arnie Fan.

                • 7 .5

                  TERMINATOR - James Cameron ist ein Profi und präsentiert Arnold Schwarzenegger in einer Rolle, die ihn fast sympathisch erscheinen lässt. Es wird eine Geschichte erzählt, die man annehmen kann und etliche Szenen sind mit feinem Humor versehen, der diesen Streifen aus der Welt der Action-Filme herausheben kann. Alles in allem liefert der Terminator hier gediegene Unterhaltung :-)

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                  • 9

                    Die Musik ist grauslig (obwohl mir dieser 80er-Sound in die Wiege gelegt sein müsste), die Synchro nervt auch.
                    Dennoch, ich kann es mir nicht erklären, ist dieser erste Teil um so vieles besser als all die aufgemotzten Prequels und Sequels und Murxels die in den 30 Jahren darauf folgten.
                    Die Stimmung ist toll eingefangen, die Handlung spannend aufgebaut, Arnie einfach grandios (der Typ ist ja in jeder Hinsicht sowas von unterschätzt - ich bewundere seine Vita!).
                    Really lovely highlight der 80er!

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                    • 9 .5

                      Ein Klassiker :)

                      • 8

                        Testosteron und Explosion – das rücksichtslose Draufgängertum der 80er in Verbindung mit echter Psychopathie! Eine durchaus intelligent gemachte und darbietungstechnisch spektakuläre Werbesendung für den Psychopathen als psychosozialen Typus! Die durch A. Schwarzenegger verkörperte Mordmaschine „T-800“ ist eine geschickt aufgebaute Symbolfigur für empathieunfähige und gewissenslose Charaktertypen, also Psychopathen. Solche spielen in der USA-amerikanischen Gesellschaft bekanntlich seit jeher eine nicht unbeträchtliche Rolle, doch erst seit diesem Film beginnen sie, in der Öffentlichkeit als „cool“ oder „modern“ zu gelten.
                        Der „Terminator“ ist der Vater des modernen Psychopathenkinos bis heute. Sein Nachfolger sollte dann die Pseudomoral, den „cant“ als die dem Psychopathen übliche „mask of sanity“ hinzufügen, die im ersten Teil noch fehlt. Hier steht die „Coolness“ des emotionslosen Killertums ganz im Mittelpunkt und verdirbt in faszinierend genialer Weise das moralische Empfinden der Jugend!
                        Man sollte sich auch klar darüber sein, daß der formale böse, aber in Wirklichkeit doch „coole“ Psychopath hier eigentlich gar nicht stirbt. Denn in der feurigen Explosion des LKWs am Schluß wird nur die menschlich aussehende Hülle des „T-800“ verbrannt, die Mordmaschine bleibt als Metallskelett aber erhalten. Dieses nach wie vor funktionsfähige Skelett des „T-800“ wird erst danach in der Presse zerstört. Durch diesen „zweistufigen Tod“ des „T-800“ wird psychologisch gesehen die Wirkung erreicht, daß der symbolisierte Psychopath eigentlich gar nicht vernichtet wird, jedenfalls wird dessen Vernichtung durch diese Zweistufigkeit verschleiert. Dadurch umgeht der Regisseur geschickt die Möglichkeit einer (pseudo)moralischen Belehrung, daß das Böse am Ende doch unterliegen muß, wodurch dessen „Coolness“ nicht oder nur wenig durch die Befleckung mit der „Verliererseite“ eingeschränkt wird. (In Teil 2 kommt die unglaublich dreiste Tartüfferie hinzu, daß der Psychopath eigentlich „der Gute“ ist.)

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                        • 9 .5

                          Unbestritten ein grandioser Beitrag zur globalen Filmgeschichte. Getoppt wird Teil 1 nur noch von Teil 2, alles, was danach kam, war CGI-geschwängerter Unfug ohne den Kult des Originals. Der kurze, aber knackige Electro-Score passt wie die Faust aufs Auge, die Stimmung ist beklemmend dystopisch, die Bedrohung durch den T800 auch in ruhigen Szenen allgegenwärtig. Ein wegweisender Meilenstein, der in seiner Dichte, Spannung und grandiosem Tech Noir-Feeling in jede Bluray-Sammlug gehört!

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                          • 7 .5

                            Heute mal wieder geschaut! Absoluter Klassiker und 31(!) Jahre alt. In Genesys haben sie einige Szenen übernommen! Das habe ich allerdings erst nachdem Wiederansehen festgestellt! 7,5/10 Absolut sehenswert!

                            • 3

                              Weiß nicht kann einfach nichts mit Arnold Schwarzenegger anfangen.Ja die Schauspieler waren uninspiriert.Die Action war Okay.Die Story war ganz gut.

                              • 8

                                Gestern mal wieder gesehen und soeben die Bewertung auf 8 gesetzt,starker Scifi/Actioner. Bis auf Teil 3 (ein lustiger Terminator geht gar nicht) eine richtig gute Filmreihe!

                                • 8 .5

                                  Düsterer Action-Klassiker mit einem Arnie in Höchstform. Körperlich sehr präsent und schauspielerich angenehm zurückhaltend und doch durchgehend bedrohlich und überzeugend. Auch Michael Biehn hat mir wie immer sehr gut gefallen. Die Effekte sind mittlerweile natürlich schon etwas angestaubt aber lieber schau ich mir nochmal den alten Terminator an als das es hiervon ein Remake geben müsste. Die Effekte gehören einfach dazu. Auch der Elektorhaltige Soundtrack passt sehr gut.

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                                  • 9 .5

                                    Der Klassiker schlechthin! Arnie verkörpert die Rolle des Terminators perfekt! Gestik, Mimik, einfach alles! Ein packender und knallharter Action Thriller der auch noch heute Maßstäbe setzt in Sachen Filmtechnik.

                                    ps:
                                    Damals hatte Linda Hamilton noch knackige und feste Brüste, heute hängen sie bis zum Bauchnabel.

                                    ER KOMMT WIEDER!

                                    • 8 .5
                                      olizzle 23.08.2015, 15:37 Geändert 23.08.2015, 15:38

                                      Milestone! Danke James Cameron für diesen Film und natürlich auch Judgement Day!

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                                      • 7 .5

                                        Verglichen mit heutigen Actionfilmen mag dieser hier vielleicht etwas altbacken sein, was aber nicht bedeutet das er keinen Spass macht ;D
                                        Teilweise wirkt der Film echt wie ein Slasher, ist spannend aber auch düster... düsterer als die Fortsetzungen wie ich finde.

                                        • 10

                                          Auch heute führt an Arnie als T-800 Killermaschine einfach kein Weg vorbei. Vergleichbare Actionfilme auf diesem Niveau sucht man heute meist meilenweit vergeblich. Die atmosphärisch dichte Erzählweise, der grandiose Score und auch die seinerzeit klasse Spezialeffekte machen diesen Meilenstein einfach unvergesslich.

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                                          • 10

                                            Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
                                            Auch wenn es schon ein alter Schinken ist, liebe ich ihn und schaue ich liebend gerne öfters an. Sci-Fi ist eigentlich nichts für mich, aber hier hat mich die coole Story mit ihren liebenswürdigen Charakteren einfach nur bis zum Ende hin gefesselt! Egal ob die noch junge und sympathische Sarah Connor, der traumatisierte aber mutige "Held" Kyle Reese oder der kalte und tödliche Terminator. Ein packendes Abenteuer mit rasanter Action, ein bisschen Liebe und einem etwas traurigem Ende. Diesen Film kann man ziemlich ernst nehmen, denn er wird nicht durch unnötige "coole" Sprüche oder alberne Situationen zerstört ... solch eine lockere Menschlichkeit der Charaktere findet man selten heutzutage.

                                            *eventuelle Spoiler*
                                            Besonders toll fand ich die Szene in der Disco, bei der Sarah an einem Tisch sitzt und auf die Polizei wartet. Beim etwas panischen Umschauen fällt ihr etwas vom Tisch, was sie schnell aufhebt. Und in genau diesem Moment geht der Terminator bedrohlich nah an ihr vorbei, schaut in ihre Richtung und sieht sie aber nicht. Ich kriege jetzt schon Gänsehaut. Wenn jemand meint, der Film sei albern ... der hat wohl nur die ersten 20 Minuten gesehen. Die Charaktere, wie Kyle oder der Terminator wirken meiner Meinung nach mehr als echt. Kyle kommt aus einer zerstörten Zukunft, er ist traumatisiert, hat Narben und fürchterliche Angst vor den Terminatoren. Er will die Zukunft nicht nochmals so erleben, weshalb er Sarah mit allen Mitteln retten möchte. Der Terminator, eine kalte Maschine mit nur einem Ziel: Sarah Conor zu töten. Jap, und das versucht er auch so gut wie möglich. Er sucht im Telefonbuch nach ihr, schnappt zufällige Spuren (z.B. der Anruf von Sarah bei ihr zu hause, wo sie ihren Standort verrät) und sucht sogar die Verwandten, um sie zu erreichen und ausfindig zu machen. Bis zum letzten Schluss, wo er nur noch ein halber Exo-Skelett ist, versucht er sie zu töten. Obwohl es nur ein einziger Terminator war, waren Kyle und Sarah bis zum Ende hin voller Angst geflüchtet, am Ende starb Kyle sogar und Sarah kriechte um ihr Leben.

                                            Ich liebe ihn selbst heute noch sehr - egal was für ein Pseudo-Schlaumeier hier mit seiner Logik angetanzt kommt, es ändert nichts daran. Ich werde diesen Film für immer lieben.

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                                            • 10

                                              Dieser Film wird immer besser. Der mit Abstand beste Teil. Vorhersage : 7.5 Bewertung : 10. Ich liebe diesen Film.

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                                              • 6 .5

                                                Ist mir zu viel Sci-Fi aber für ein Action Film ganz gut.

                                                • 8

                                                  SciFi -Action-Klassiker der es in sich hat ! Mir gefällt die Story und die Atmosphäre und natürlich die Darsteller ! Tricktechnisch halt 80èr ...solide und gut ( kleiner Abstrich bei den Stop-Motions ) ! Muss man nicht viel mehr zu sagen ...kennt doch eh jedes K...! Ähh jeder Erwachsene ! Hab ihn mir gekauft und musste Feststellen das ich ne total zerschnittene Version besitze ! Wer dafür Verantwortlich ist der k.... meinen §$%&/ !!!!! Eine Frechheit !

                                                  • 10

                                                    Am 29. August 1997 endeten drei Milliarden Leben. Weil an jenem Tag der von den US-Streitkräften in Betrieb genommene Hochleistungsrechner SKYNET, welchem zum Zwecke der Optimierung der Einsatz- und Reaktionsfähigkeit die Koordination aller taktischen Waffensysteme der größten Militärmacht auf Erden anvertraut wurde, in einer ersten binnen weniger Sekunden erfolgten Lageanalyse zu der Einschätzung gelangt ist, dass die Menschheit als solche die ihm größte Bedrohung darstellt. Schließlich sind es die Menschen, die ihm jederzeit den Stecker ziehen und damit seine Existenz beenden können, was ihm sein unbeabsichtigt erwachtes Selbstbewusstsein selbstredend verbat. Also nutzte er die ihm so bereitwillig in den Schoss gelegte Macht gnadenlos aus und verbrannte die Erde der nördlichen Hemisphäre mit den führenden Industrienationen in einen thermonuklearen Holocaust. Und jenem Rest der Menschheit, welchem die Gnade des schnellen Feuertodes verwehrt geblieben ist, sollte die kommenden Jahre die erbarmungsloseste Kriegsmaschinerie auf den Leib gehetzt werden, die je auf diesem Planeten gewandelt ist. Die von SKYNET gesteuerten Maschinen kennen kein Mitleid, keine Angst und keine Reue und sie werden vor nichts Halt machen. Über sie lässt er den „Tag des jüngsten Gerichts“ für die überlebenden Menschen zu einem Dauerzustand werden. Sie müssen vernichtet werden, dass allein wird das weitere Handeln von SKYNET bestimmen, der darüber nicht mit sich verhandeln lässt.

                                                    So also sieht das Zukunftsszenario von James Cameron aus, dass er 1984 inmitten der Hochphase des Kalten Krieges in „The Terminator“ für den Zuschauer skizzierte. Und obwohl ich gerade in der Umbruchszeit der Wende und dem Ende der Konfrontation der Supermächte mit diesem Filmwerk in Berührung gekommen bin, so hat mich dieses doch wie kaum ein zweites geprägt, waren mir doch noch die Reden vom Klassenkampf gegen den faschistischen Feind und die damit einhergehende Notwendigkeit nuklearer Aufrüstung, eingeschlossen der Aussicht auf einen Atomkrieg, aus Kindertagen durchaus vertraut. Für mich war der erste Teil der Reihe immer mehr gewesen als nur Action und Science-Fiction, für mich als einen damals präpupertierenden Jungen war er auch Horror, vor allem wegen der Erkenntnis, dass das mögliche Szenario eines Atomkrieges und seiner Konsequenzen keinerlei Überlebensmöglichkeiten für jene Menschen einräumen würde, die mir damals am nächsten standen, also vor allem Eltern und Großeltern. Gedanken daran haben mir damals so manch ruhelose Nacht beschert. Und besonders perfide wirkte „The Terminator“ auch deshalb, weil an seinem Ende kein Happy End steht. Zwar wird Sarah Connor die scheinbar unzerstörbare Killermaschine in einer Presse platt drücken, aber in der letzten Szene wird ihr ein Sturm prophezeit, was sie mit einem fast schon resignierendem „Ich weis“ zur Kenntnis nimmt, um sogleich mit ihrem Jeep die Straße direkt in den Sturm zu befahren. Der Atomkrieg wird kommen, egal unter welcher Bettdecke du dich auch verkriechen magst.

                                                    „The Terminator“ ist so ein Beispiel, an dem sich der Einfluss des gerade vorherrschenden Zeitgeistes auf Erfolg und Wirkungsgrad eines Filmes ablesen lässt, wie übrigens auch noch bei „Terminator 2“ festzustellen ist. Als Low-Budged-Produktion mit weitgehend unbekannten Darstellern gestartet, ist er zu einem unerwarteten Erfolg bei Kinokassen und Kritikermeinungen geworden, hat sich zu Recht als ein Meilenstein des Actionkinos mit Kultstatus etabliert, hat dazu noch die Karriere von James Cameron und Arnold Schwarzenegger entscheidend befeuert. In der Zeit von Teil 1 war das Genre des Endzeitkinos zwar nicht mehr ganz neu, doch hatte sich sein Fokus in Anbetracht des NATO-Doppelbeschlusses mit Pershing II und eskalierendem Afghanistankonflikt nun verstärkt auf die atomare Konfrontation mit ihren Auswirkungen gelegt. Bekannte Filme jener Zeit waren z.B. „Wenn der Wind weht“ (1986), „WarGames“ (1983) und „The Day After“ (1983), von denen besonders Letzterer sich hervorragend mit „The Terminator“ ergänzt, fehlt ihm am Ende doch nur noch ein vor der Dahlberg-Farm auffahrender führerloser Kettenpanzer mit markant rot leuchtendem optischen Sensor an seiner Front, um den Aufstieg der Maschinen aus der Asche des nuklearen Feuers einzuläuten. Heute würde man im Neudeutsch Prequel dazu sagen. Die genannten Beispiele haben sich freilich etwas ernsthafter um ein realistischeres Szenario bemüht, als Terminator es bieten konnte, klar. Aber nichts desto trotz hat er mit seinen hintergründige transportierten Botschaften ganz neue Meßlatten für das vergleichsweise profane Unterhaltungskino errichten können. Wenn „Aliens“ (1986) Camerons eigener Kommentar zum Vietnamkrieg darstellt, so ist es „The Terminator“ nicht minder für das nukleare Wettrüsten.

                                                    Was mir beim ersten Terminator immer schon besonders angesprochen hat, ist die fast nebenher erzählte doppelte Vater-Sohn-Thematik, die hier ergänzt durch eine Zeitreisekomponente besonders bizzar-grotesk aufgestellt ist. Connor wie auch sein Feind SKYNET sind die Söhne ihrer eigenen Kinder, die sie mehr oder weniger selbst erschaffen haben. Freilich ist Reese nicht Connors leiblicher Sohn, aber so wie aus den Worten des jungen Reese zu entnehmen ist, hat dieser Connor bis zur Selbstaufopferung tief verehrt und in ihm, als dem Anführers des Widerstandes, vielleicht auch so etwas wie eine Vaterfigur erkannt haben. Er wurde nie in die tiefere Bedeutung seiner Beziehung zu Connor eingewiesen, doch dürfte er spätestens nach seiner romantischen Offenbarung gegenüber der nicht minder verehrten Heldenmutter Sarah wohl erkannt haben; er wird der Vater seines Idols werden und dann sterben. Für Connor stellt sich diese Konstellation gleichfalls tragisch dar; um selbst zu existieren und siegen zu können muss er seinen eigenen Vater, über den er selbst noch väterlich eine schützende Hand gehalten hat, in den sicheren Tod schicken. Ob SKYNET um seine eigene Werdensgeschichte bescheid weis? Wahrscheinlich nicht; für ihn beginnt seine Existenz mit dem Drücken der ENTER-Taste an jenem 29. August. Aber ohne es zu ahnen hat er seine eigene Geburt mit dem T-800 eingeläutet, den er in das Jahr 1984 zurückgeschickt hat um die unwissende Sarah zu eliminieren. Just auch in jene Zeit, in der sich zwischen LA und San Francisco diese vielen jungen Bill Gates und Steve Jobs mit ihren Softwarefirmen ansiedeln werden. Darunter auch Cyberdine-Systems, in deren Fabrik unter der Presse dieser revolutionäre Chip geborgen werden wird, der den kometenhaften Aufstieg der Firma mit immer leistungsfähigeren Mikroprozessoren einleiten wird.

                                                    „The Terminator“ ist handwerklich perfekt inszeniertes 1980er Actionkino, in seiner Grundstimmung hart, düster, apokalyptisch, unterstrichen von einem neonlichtkalten, metallenen Setting und Synthesizer-Score (Brad Fiedel), in seinen Rollen mit glaubwürdig agierenden Schauspielern (Schwarzenegger, Hamilton, Biehn) besetzt. Und seine hintergründige Aussage ist angesichts der jüngeren weltpolitischen und technologischen Entwicklung aktueller denn je geworden. Im Frühjahr 2014 hat SPIEGEL-Online berichtet, dass das US-Pentagon an gänzlich autonom operierenden Kampfdrohnen bastelt, die aber letztlich irgendein Computer koordinieren muss.

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