Terminator - Kritik

US 1984 Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 15.03.1985

  • 9 .5

    Der Klassiker schlechthin! Arnie verkörpert die Rolle des Terminators perfekt! Gestik, Mimik, einfach alles! Ein packender und knallharter Action Thriller der auch noch heute Maßstäbe setzt in Sachen Filmtechnik.

    ps:
    Damals hatte Linda Hamilton noch knackige und feste Brüste, heute hängen sie bis zum Bauchnabel.

    ER KOMMT WIEDER!

    • olizzle 23.08.2015, 15:37 Geändert 23.08.2015, 15:38

      Milestone! Danke James Cameron für diesen Film und natürlich auch Judgement Day!

      1
      • 7 .5

        Verglichen mit heutigen Actionfilmen mag dieser hier vielleicht etwas altbacken sein, was aber nicht bedeutet das er keinen Spass macht ;D
        Teilweise wirkt der Film echt wie ein Slasher, ist spannend aber auch düster... düsterer als die Fortsetzungen wie ich finde.

        • 10

          Auch heute führt an Arnie als T-800 Killermaschine einfach kein Weg vorbei. Vergleichbare Actionfilme auf diesem Niveau sucht man heute meist meilenweit vergeblich. Die atmosphärisch dichte Erzählweise, der grandiose Score und auch die seinerzeit klasse Spezialeffekte machen diesen Meilenstein einfach unvergesslich.

          4
          • 10

            Einer meiner absoluten Lieblingsfilme!
            Auch wenn es schon ein alter Schinken ist, liebe ich ihn und schaue ich liebend gerne öfters an. Sci-Fi ist eigentlich nichts für mich, aber hier hat mich die coole Story mit ihren liebenswürdigen Charakteren einfach nur bis zum Ende hin gefesselt! Egal ob die noch junge und sympathische Sarah Connor, der traumatisierte aber mutige "Held" Kyle Reese oder der kalte und tödliche Terminator. Ein packendes Abenteuer mit rasanter Action, ein bisschen Liebe und einem etwas traurigem Ende. Diesen Film kann man ziemlich ernst nehmen, denn er wird nicht durch unnötige "coole" Sprüche oder alberne Situationen zerstört ... solch eine lockere Menschlichkeit der Charaktere findet man selten heutzutage.

            *eventuelle Spoiler*
            Besonders toll fand ich die Szene in der Disco, bei der Sarah an einem Tisch sitzt und auf die Polizei wartet. Beim etwas panischen Umschauen fällt ihr etwas vom Tisch, was sie schnell aufhebt. Und in genau diesem Moment geht der Terminator bedrohlich nah an ihr vorbei, schaut in ihre Richtung und sieht sie aber nicht. Ich kriege jetzt schon Gänsehaut. Wenn jemand meint, der Film sei albern ... der hat wohl nur die ersten 20 Minuten gesehen. Die Charaktere, wie Kyle oder der Terminator wirken meiner Meinung nach mehr als echt. Kyle kommt aus einer zerstörten Zukunft, er ist traumatisiert, hat Narben und fürchterliche Angst vor den Terminatoren. Er will die Zukunft nicht nochmals so erleben, weshalb er Sarah mit allen Mitteln retten möchte. Der Terminator, eine kalte Maschine mit nur einem Ziel: Sarah Conor zu töten. Jap, und das versucht er auch so gut wie möglich. Er sucht im Telefonbuch nach ihr, schnappt zufällige Spuren (z.B. der Anruf von Sarah bei ihr zu hause, wo sie ihren Standort verrät) und sucht sogar die Verwandten, um sie zu erreichen und ausfindig zu machen. Bis zum letzten Schluss, wo er nur noch ein halber Exo-Skelett ist, versucht er sie zu töten. Obwohl es nur ein einziger Terminator war, waren Kyle und Sarah bis zum Ende hin voller Angst geflüchtet, am Ende starb Kyle sogar und Sarah kriechte um ihr Leben.

            Ich liebe ihn selbst heute noch sehr - egal was für ein Pseudo-Schlaumeier hier mit seiner Logik angetanzt kommt, es ändert nichts daran. Ich werde diesen Film für immer lieben.

            3
            • 10

              Dieser Film wird immer besser. Der mit Abstand beste Teil. Vorhersage : 7.5 Bewertung : 10. Ich liebe diesen Film.

              3
              • 6 .5

                Ist mir zu viel Sci-Fi aber für ein Action Film ganz gut.

                • 8

                  SciFi -Action-Klassiker der es in sich hat ! Mir gefällt die Story und die Atmosphäre und natürlich die Darsteller ! Tricktechnisch halt 80èr ...solide und gut ( kleiner Abstrich bei den Stop-Motions ) ! Muss man nicht viel mehr zu sagen ...kennt doch eh jedes K...! Ähh jeder Erwachsene ! Hab ihn mir gekauft und musste Feststellen das ich ne total zerschnittene Version besitze ! Wer dafür Verantwortlich ist der k.... meinen §$%&/ !!!!! Eine Frechheit !

                  • 10

                    Am 29. August 1997 endeten drei Milliarden Leben. Weil an jenem Tag der von den US-Streitkräften in Betrieb genommene Hochleistungsrechner SKYNET, welchem zum Zwecke der Optimierung der Einsatz- und Reaktionsfähigkeit die Koordination aller taktischen Waffensysteme der größten Militärmacht auf Erden anvertraut wurde, in einer ersten binnen weniger Sekunden erfolgten Lageanalyse zu der Einschätzung gelangt ist, dass die Menschheit als solche die ihm größte Bedrohung darstellt. Schließlich sind es die Menschen, die ihm jederzeit den Stecker ziehen und damit seine Existenz beenden können, was ihm sein unbeabsichtigt erwachtes Selbstbewusstsein selbstredend verbat. Also nutzte er die ihm so bereitwillig in den Schoss gelegte Macht gnadenlos aus und verbrannte die Erde der nördlichen Hemisphäre mit den führenden Industrienationen in einen thermonuklearen Holocaust. Und jenem Rest der Menschheit, welchem die Gnade des schnellen Feuertodes verwehrt geblieben ist, sollte die kommenden Jahre die erbarmungsloseste Kriegsmaschinerie auf den Leib gehetzt werden, die je auf diesem Planeten gewandelt ist. Die von SKYNET gesteuerten Maschinen kennen kein Mitleid, keine Angst und keine Reue und sie werden vor nichts Halt machen. Über sie lässt er den „Tag des jüngsten Gerichts“ für die überlebenden Menschen zu einem Dauerzustand werden. Sie müssen vernichtet werden, dass allein wird das weitere Handeln von SKYNET bestimmen, der darüber nicht mit sich verhandeln lässt.

                    So also sieht das Zukunftsszenario von James Cameron aus, dass er 1984 inmitten der Hochphase des Kalten Krieges in „The Terminator“ für den Zuschauer skizzierte. Und obwohl ich gerade in der Umbruchszeit der Wende und dem Ende der Konfrontation der Supermächte mit diesem Filmwerk in Berührung gekommen bin, so hat mich dieses doch wie kaum ein zweites geprägt, waren mir doch noch die Reden vom Klassenkampf gegen den faschistischen Feind und die damit einhergehende Notwendigkeit nuklearer Aufrüstung, eingeschlossen der Aussicht auf einen Atomkrieg, aus Kindertagen durchaus vertraut. Für mich war der erste Teil der Reihe immer mehr gewesen als nur Action und Science-Fiction, für mich als einen damals präpupertierenden Jungen war er auch Horror, vor allem wegen der Erkenntnis, dass das mögliche Szenario eines Atomkrieges und seiner Konsequenzen keinerlei Überlebensmöglichkeiten für jene Menschen einräumen würde, die mir damals am nächsten standen, also vor allem Eltern und Großeltern. Gedanken daran haben mir damals so manch ruhelose Nacht beschert. Und besonders perfide wirkte „The Terminator“ auch deshalb, weil an seinem Ende kein Happy End steht. Zwar wird Sarah Connor die scheinbar unzerstörbare Killermaschine in einer Presse platt drücken, aber in der letzten Szene wird ihr ein Sturm prophezeit, was sie mit einem fast schon resignierendem „Ich weis“ zur Kenntnis nimmt, um sogleich mit ihrem Jeep die Straße direkt in den Sturm zu befahren. Der Atomkrieg wird kommen, egal unter welcher Bettdecke du dich auch verkriechen magst.

                    „The Terminator“ ist so ein Beispiel, an dem sich der Einfluss des gerade vorherrschenden Zeitgeistes auf Erfolg und Wirkungsgrad eines Filmes ablesen lässt, wie übrigens auch noch bei „Terminator 2“ festzustellen ist. Als Low-Budged-Produktion mit weitgehend unbekannten Darstellern gestartet, ist er zu einem unerwarteten Erfolg bei Kinokassen und Kritikermeinungen geworden, hat sich zu Recht als ein Meilenstein des Actionkinos mit Kultstatus etabliert, hat dazu noch die Karriere von James Cameron und Arnold Schwarzenegger entscheidend befeuert. In der Zeit von Teil 1 war das Genre des Endzeitkinos zwar nicht mehr ganz neu, doch hatte sich sein Fokus in Anbetracht des NATO-Doppelbeschlusses mit Pershing II und eskalierendem Afghanistankonflikt nun verstärkt auf die atomare Konfrontation mit ihren Auswirkungen gelegt. Bekannte Filme jener Zeit waren z.B. „Wenn der Wind weht“ (1986), „WarGames“ (1983) und „The Day After“ (1983), von denen besonders Letzterer sich hervorragend mit „The Terminator“ ergänzt, fehlt ihm am Ende doch nur noch ein vor der Dahlberg-Farm auffahrender führerloser Kettenpanzer mit markant rot leuchtendem optischen Sensor an seiner Front, um den Aufstieg der Maschinen aus der Asche des nuklearen Feuers einzuläuten. Heute würde man im Neudeutsch Prequel dazu sagen. Die genannten Beispiele haben sich freilich etwas ernsthafter um ein realistischeres Szenario bemüht, als Terminator es bieten konnte, klar. Aber nichts desto trotz hat er mit seinen hintergründige transportierten Botschaften ganz neue Meßlatten für das vergleichsweise profane Unterhaltungskino errichten können. Wenn „Aliens“ (1986) Camerons eigener Kommentar zum Vietnamkrieg darstellt, so ist es „The Terminator“ nicht minder für das nukleare Wettrüsten.

                    Was mir beim ersten Terminator immer schon besonders angesprochen hat, ist die fast nebenher erzählte doppelte Vater-Sohn-Thematik, die hier ergänzt durch eine Zeitreisekomponente besonders bizzar-grotesk aufgestellt ist. Connor wie auch sein Feind SKYNET sind die Söhne ihrer eigenen Kinder, die sie mehr oder weniger selbst erschaffen haben. Freilich ist Reese nicht Connors leiblicher Sohn, aber so wie aus den Worten des jungen Reese zu entnehmen ist, hat dieser Connor bis zur Selbstaufopferung tief verehrt und in ihm, als dem Anführers des Widerstandes, vielleicht auch so etwas wie eine Vaterfigur erkannt haben. Er wurde nie in die tiefere Bedeutung seiner Beziehung zu Connor eingewiesen, doch dürfte er spätestens nach seiner romantischen Offenbarung gegenüber der nicht minder verehrten Heldenmutter Sarah wohl erkannt haben; er wird der Vater seines Idols werden und dann sterben. Für Connor stellt sich diese Konstellation gleichfalls tragisch dar; um selbst zu existieren und siegen zu können muss er seinen eigenen Vater, über den er selbst noch väterlich eine schützende Hand gehalten hat, in den sicheren Tod schicken. Ob SKYNET um seine eigene Werdensgeschichte bescheid weis? Wahrscheinlich nicht; für ihn beginnt seine Existenz mit dem Drücken der ENTER-Taste an jenem 29. August. Aber ohne es zu ahnen hat er seine eigene Geburt mit dem T-800 eingeläutet, den er in das Jahr 1984 zurückgeschickt hat um die unwissende Sarah zu eliminieren. Just auch in jene Zeit, in der sich zwischen LA und San Francisco diese vielen jungen Bill Gates und Steve Jobs mit ihren Softwarefirmen ansiedeln werden. Darunter auch Cyberdine-Systems, in deren Fabrik unter der Presse dieser revolutionäre Chip geborgen werden wird, der den kometenhaften Aufstieg der Firma mit immer leistungsfähigeren Mikroprozessoren einleiten wird.

                    „The Terminator“ ist handwerklich perfekt inszeniertes 1980er Actionkino, in seiner Grundstimmung hart, düster, apokalyptisch, unterstrichen von einem neonlichtkalten, metallenen Setting und Synthesizer-Score (Brad Fiedel), in seinen Rollen mit glaubwürdig agierenden Schauspielern (Schwarzenegger, Hamilton, Biehn) besetzt. Und seine hintergründige Aussage ist angesichts der jüngeren weltpolitischen und technologischen Entwicklung aktueller denn je geworden. Im Frühjahr 2014 hat SPIEGEL-Online berichtet, dass das US-Pentagon an gänzlich autonom operierenden Kampfdrohnen bastelt, die aber letztlich irgendein Computer koordinieren muss.

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                    • 8 .5

                      "Terminator" gilt nicht zu Unrecht als ein absoluter Klassiker des Action-Kinos und als einer der besten Action-Filme überhaupt. Das ist er nämlich mit Sicherheit auch.

                      Im Zentrum des Films steht der Kampf der Menschen gegen intelligente Maschinen. Nun ist es natürlich nicht so, als würde der Überlebenskampf der Menschen nicht sehr oft als Thema in Filmen herhalten: Mensch gegen Monster, Mensch gegen Natur, Mensch gegen Außerirdische oder auch einfach Mensch gegen Mensch.
                      In gefühlt jedem zweiten Film wird dieser Kampf dargestellt. Und fast immer ist der Ausgang gleich: Der Mensch gewinnt.
                      Was ist also gerade an diesem Film so besonders?

                      Zunächst stechen natürlich besonders die Effekte hervor. Der Film präsentiert absolut ansehnliche, ja sogar geniale, Spezialeffekte und man sieht ihm sein verhältnismäßig geringes Budget nur an wenigen Stellen an.
                      Die Darstellung des Terminators als humanoides Wesen mit einem roboterähnlichen Endoskelett ist extrem faszinierend und überzeugt sogar noch heute.
                      Allein das Bild des Terminators mit halb zerfetztem Gesicht sollte jedem Filmfreund bekannt sein.
                      Nur der Anfangssequenz und vielleicht noch dem Finale merkt man das Alter des Films an. Bei Ersterem sieht die "Welt der Zukunft" doch etwas unecht aus, beim Finale will ich auf den Terminator hinaus, der sich etwas komisch bewegt. Erinnert schon an Stop-Motion, kann aber auf eine surreale Art und Weiße nur noch das Roboter-Artige untersteichen, das die Maschienen so deutlich von den Menschen unterscheidet.
                      Sonst sind aber alle Effekte brilliant und für das Action-Kino absolut wegweisend.

                      Auch die Story schafft es, selbst heute noch zu faszinieren. Auch wenn es zig Filme und Serien gibt, die sich mir Zeitreisen oder dem Duell Mensch vs Maschine beschäftigen, ist "Terminator" mit Sicherheit einer der Beeindruckendsten.
                      Hier gibt es nicht nur eine sehr verstörende Zukunftsvision, sondern auch eine tolle Zeitreisen-Story (die natürlich, wie fast jeder Film in die Richtung, nicht um ein Paradoxon herumkommt^^).
                      Außerdem zeichnet sich in diesem Film noch kein klarer Gewinner ab und das Ende ist recht offen und sorgt für ein mulmiges Gefühl beim Zuschauer. Oder mit anderen Worten: "Ein Sturm zieht auf!"

                      Einer der größten Vorteile des Films ist aber natürlich der Terminator selbst. Arnold Schwarzenegger liefert hier eine grandiose Performance und gibt die Rolle des grimmigen und gefühllosen Antagonisten, der dem Film einen besonderen Reiz verleiht. Jeder seiner Auftritte treibt das Erzähltempo voran und lässt knisternde Spannung aufkommen. Untermalt wird sein Erscheinen immer mit einem unheilvollen Score, der an ein (vor Angst?) pochendes Herz erinnert.
                      Auch die kurzen Ausschnitte, die aus der Sicht des Terminators gezeigt werden, haben mir sehr gefallen und erinnern mich an die Röntgensicht des Predators aus dem gleichnamigen Film (auch mit Arnie).

                      "Terminator" lässt dem Zuschauer auch kaum eine ruhige Minute. Die Jagd endet nicht, der Jäger ist unerbittlich und scheinbar auch unbesiegbar. Immer wieder geht der Puls in die Höhe, wenn der Terminator auftaucht. Ob aus Angst oder weil das Teil einfach nur saumäßig cool ist, lass ich mal dahingestellt...
                      Auch die krasse und spannend inszenierte Action ist natürlich zu erwähnen.
                      Das Finale ist dann noch das Sahnehäubchen und bildet den Höhepunkt der erbarmungslosen Jagd.
                      Auch das Ende des Films, wie bereits erwähnt, gefällt mir sehr.
                      Außerdem ist auch der Soundtrack wirklich klasse und im Abspann wird durch die epische Musik perfekt die Stimmung des gesamten Films eingefangen.
                      Passt genau zum offenen Ende.

                      "Terminator" ist somit für mich einer der besten Sci-Fi-Actioner und kann vorallem mit der interessanten Story, den spitzenmäßigen Effekten und dem ikonischen Antagonisten punkten. Der Film ist außerdem durchgehend spannend, actionreich und das Finale bietet einen tollen Abschluss. Der Soundtrack ist sehr gut und das Ende bleibt in Erinnerung.

                      Die dunkle Zukunft, die Flucht, das Duell. Der Jäger und die Gejagten.
                      Es geht um die Zukunft der Menschen, die Zukunft des Lebens.
                      Auch wenn wir uns zum Teil sebst dieses Grab geschaufelt haben...
                      Wir müssen kämpfen, alles geben. Die Zukunft muss gerettet werden.
                      All das verkörpert "Terminator".
                      Und im Zentrum von allem...
                      ...der verzweifelte Zorn der Menschheit!

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                      • 9

                        Kult-Klassiker aus den 80igern....
                        Arni ist der Terminator....mehr gibt es dazu nicht zu sagen...
                        Wobei mir persöhnlich T2 noch ein stück besser gefällt!
                        Mehr als 30 Jahre ist es bereits her und noch immer Top!

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                        • 7 .5
                          MemoriAria11 23.07.2015, 17:31 Geändert 23.07.2015, 17:31

                          Habe sehr lange gewartet, bis ich die Terminator Reihe gesehen hab, im Nachhinein bin ich froh dass ich die endlich gesehen hab. Sehr unterhaltsam und Schwarzenegger IST der Terminator. Auch Linda Hamilton ist als Sarah Connor toll.

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                          • 8

                            Ich kann mir gut vorstellen, dass man beim Release von "Terminator" damals ziemlichen Trash erwartet haben muss und das hätte er bei Leibe auch werden können, hätte James Cameron nicht so ein gigantisches Talent, Action und Sci-fi zu inszenieren. Ja, die Effekte sind heute nicht mehr so besonders schön anzusehen, aber "Terminator" hat nichts an Atmosphäre und Bedrohlichkeit eingebüßt. Dieser Film ist ein Actionfilm, welcher aber auch klare Horrorelemente vorzuweisen hat. Arnold Schwarzenegger wirkt als unaufhaltbare Killer Maschine extrem bedrohlich (wird nur noch von T-1000 aus "T2" getoppt). Michael Biehn ist ein toller "Held", welcher vor allem menschlich wirkt, genau wie Linda Hamilton als Sarah Connor. Das ist vielleicht auch der Fehler, welcher gerade von "Terminator: Genesys" begangen wird, der nimmt ihnen die Menschlichkeit, indem er sie als durchtrainierte Badass-Kampfmaschinen in das Szenario wirft. Das ist zwar in "T2" auch der Fall, da funktioniert das aber deutlich besser (was wohl auch am Skript liegt). Die Story im ersten Teil ist spannend, durchdacht und atmosphärisch. Allein die Szene in der Polizeistation ist der Hammer. Am Ende bekommt man dann noch richtig schöne Stop-Motion-Effekte geboten, welche zwar veraltet sind, aber für mich trotzdem noch einen schönen Flair haben. Da kann man auch die etwas peinliche Maske in der Auge-Szene verzeihen, das Budget war eben nicht so groß.

                            Fazit: Zeitloser Klassiker, nicht so genial, wie sein Nachfolger, aber mit den gleichen Stärken. Atmosphärisch, spannend, bedrohlich und mit top Action!

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                            • 8 .5

                              Für mich der beste Terminator. Die Story ist kompakt und kommt ohne großartigen Nebenstränge aus. Arnie kann endlich mal entsprechend seinem Talent agieren, also den Mund halten und fies gucken, das ist doch mal was. Leider erlaubte man ihm dann ja bereits im zweiten Teil, mehr als nur "raus hier" zu sagen oder ein paar Waffen zu kaufen. Doch für den ersten Film ist er die perfekte Besetzung. Auch Michael Biehn passt hervorragend, Linda Hammilton sowieso.

                              Am besten gefällt mir jedoch die minimalistische Handlung. Connor und Reese laufen weg, der Terminator hinterher. Kein Gequatsche über alternative Zeitlinien (na ja, fast keines) und keine künstlich aufgeblasene Geschichte die sofort wie eine Seifenblase zerplatzt, wenn man sie auch nur kurz überdenkt.

                              Ein Klassefilm also, dessen Nachfolger von Mal zu Mal bescheidener wurden. Und das schreib ich jetzt auch nur, weil beschissen so vulgär klingt. ;)

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                              • 8 .5

                                Da ich ja gefühlt einer der letzten war, der den "Terminator" nur vom Hörensagen her kannte, bin ich doch recht froh, dass dies nun geändert wurde.
                                Ganz klar, Arnie ist einfach DER Terminator, derjenige, ohne den der Film nicht ähnlich stark gewesen wäre. Wie er den Terminator T-800 verkörpert: Ohne Mitleid, absolut emotionslos und ohne jegliches Anzeichen von Reue, man nimmt Arnie zu jeder Sekunde ab er wäre eine Maschine.
                                Der kurze Hintergedanke, dass der Film nicht ganz so gut bei mir herüber kommen, da er ja inzwischen schon mehr als 30 Jahre auf den Buckel hat und vor allem bei vielen Nostalgie-Bonuspunkte einstreichen kann, hielt insgesamt nicht lange an. Für die damalige Zeit wird einem, auch für heutige Verhältnisse, bombastische Action geboten, Arnie sei Dank!
                                Neben Arnie himself haben mir auch Linda Hamilton als Sarah Conner und Michael Biehn als Kyle Reese sehr gut gefallen. Man tat hier relativ gut daran ihr Liebesspiel auf ein Minimum zu beschränken, da es einfach absolut Sinn an dieser Stelle gemacht hat. So konnte sich im Endeffekt der Kreis nahezu perfekt schließen in Bezug auf die Folgen der Zeitreise.
                                Der Inhalt der Dialoge wird zwar ein Minimum gehalten, verlieren dadurch aber nie wirklich ihre Wirkung. Jedes Ereignis, gerade durch eine absolut düstere und spannungsvolle Atmosphäre, wirkt absolut überlebenswichtig für die Zukunft, für das Überleben der Menschheit. Nicht minder daran beteiligt ist der Soundtrack, welcher wirklich wie Arsch auf Eimer dazugehört!

                                Die hohen Erwartungen an die Kult-Maschine schlecht hin konnte zum Glück eingehalten werden. Bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil, welcher von nicht all zu wenigen ja als noch besser betitelt wird.

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                                • 7 .5

                                  [...] Nicht immer überzeugen die Spezialeffekte, dominiert von Miniaturen, Stop-Motion und innovativen Makeup-Tricks. Aber auch das Unperfekte gehört zum handgemachten 80er-Charme von „Terminator“, komplettiert durch Brad Fiedels simple wie überragende Kultmusik. Ein origineller, herrlich grimmiger und konsequenter Action-Reißer, der schon früh ein Problem andeutet, das mit der Zeit immer realer wird: die Machtübernahme der Maschinen.

                                  • 1
                                    ArmKon 14.07.2015, 00:35 Geändert 14.07.2015, 01:41

                                    Mir wurde aufgetragen, ich solle doch bitte meine Hassfilme kommentieren, dem komme ich nun gerne nach. Der Kommentar bringt jedenfalls meine persönliche Meinung zum Ausdruck:

                                    Terminator ist ein pseudodystopischer Bullshit mit (für seine Zeit) gelungenen Effekten. Der philosophische Ansatz, dass die Maschinen die Menschheit bekriegen ist an und für sich okay, geht aber aufgrund unfassbarer Logiklöcher schnell unter. Nein, der Film wird sogar schnell lachhaft. Wie kann man bei so einem Schwachsinn so ernst bleiben? Genisys werde ich mir gar nicht erst anschauen.

                                    Klar, die Cyborgs sind entwickelt genug um eine Zeitmaschine zu bauen, um die Mutter des Rebellenführers zu töten, aber nicht entwickelt genug, seine dilettantische Rebellion niederzuschlagen, nachdem scheinbar alle Armeen der Menschheit bereits irgendwie gescheitert sind. Das Schicksal der Menschheit hängt also an einer Persönlichkeit. Das entspricht dem deutschen Geist der Alternativlosigkeit. Das Kyle Reese der Vater von John Connor ist, setzt der unsäglichen Zeitreisenkiste noch die Krone auf.

                                    In hundert Jahren werden noch die Gelehrten über Arnies Monologe streiten. "Was meinte er mit "I'll be back"?". Achja, er ist voll intelligent mit einem Auto in ein Polizeirevier gerammt und hat mit Pumpguns um sich geballert. Wuuuah. *MINDBLOW*. Was soll man von so einem modischen Dreck halten? Was soll man da interpretieren? Jaja, blabla, Arnie, du bist der geradlinigste Badass Motherfucker. Deine Einzeiler sind so wahnsinnig originell.

                                    Geht der Film wenigstens als B-Trash-Movie durch? Dafür wurde er für seine Zeit, in manchen Szenen einfach zu aufwendig inszeniert. Zumal der vielbeschworene Kultstatus nicht zu ignorieren ist.

                                    Warum ich den Film aber nun wirklich so schlecht finde: Er unterhält mich einfach nicht. Es handelt sich um einen Actionfilm ohne jeden Charme. Ich habe einfach keine Lust, ihn mir nochmal anzusehen. Es ist mir egal, ob dieser Film ein Lieblingsfilm der Massen ist.

                                    • 9

                                      Dystopische Tech-Noir-Action der Marke BADASS, die Ex-Bodybuilder Arnold Strong als wortkarge, humorlose und nahezu unaufhaltsame Killermaschine aus der Zukunft präsentiert und zudem noch Linda Hamilton als wandelnde Zielscheibe und Michael Biehn als zeitreisenden Erzeuger seines späteren Auftraggebers (und somit Vater eines lustigen Zeitreiseparadoxons) in petto hat.
                                      Unterstützt durch trostlos unterkühlt wirkende Bilder und den absolut erinnerungswürdigen und genial reduzierten Score von Brad Fiedel, gilt der Film zu Recht als stilbildender Genreklassiker aus einer Zeit, in der James Cameron noch gute Filme zu drehen wusste.

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                                      • 9
                                        RNY 10.07.2015, 09:41 Geändert 10.07.2015, 09:42

                                        Für mich der (fast) perfekte B-Movie Cyber Thriller der 80er. Hart, geradlinig, eindrücklich, actionreich und mit der richtigen Portion Romantik.

                                        Die Story selber war auf Grund der Zeitreise natürlich damals ein kleiner Brainfuck, und kommt auch nicht ohne Paradoxon aus. Dennoch war das Ganze glaubwürdig und die Beziehung zwischen Kyle und Sarah ist für mich zwar etwas konstruiert, aber doch nachvollziehbar.

                                        Der Star des Films ist natürlich Arnold, und diese Rolle passt einfach zu Ihm wie die Faust aufs Auge. Durch die Rolle als Maschine, hat er sehr wenig Text (Was gerade im englischen Original eine Wohltat ist!) und seine Physis ist beeindruckend und bedrohlich.

                                        Der Terminator gibt einfach niemals auf, und das wurde so gut umgesetzt, dass man bei Szenen wie der Polizeistation, selber ein Kribbeln im Bauch verspührt.
                                        Das hält dann auch bis zum Finale an, welches noch heute Kultstatus geniesst.

                                        Bis dann am Ende die letzte Szene zu sehen ist, und mir doch ab und zu eine kleine Träne ins Auge drückt. Danach die tolle, einfach gestrickte Musik und man ist emotional auf dem selben Level wie Sarah Connor, denn man weis nicht was die Zukunft bringt, ausser dass ein Sturm aufzieht.

                                        Gibt von mir 9 von 10 Skynets

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                                        • 10

                                          Düster, packend, verwahrlost, drückend, bedrohlich, finster, dunkel, grau und unheimlich mitreißend. Terminator ist die Essenz des Sci-Fi Filmes. Ein Trip ins Ungewisse und ein unvergesslicher im Allgemeinen. Terminator hat seine ganz markanten Trademarks und vor allem eine nie wieder erreichte Selbständigkeit im Actiongenre, die seines Gleichen sucht.

                                          Die präzise Action, die jegliche CGI heutiger Zeit im Keim erstickt, die rauschende Bildersprache und das Ausweglose mit dem befreienden Finale...Gänsehaut! Narrativ selbst heute unvergleichlich. Ich blende beim Genuss dieses Meisterfilets gerne die Nachfolger aus, denn dann funktioniert der 84er Qualitätswein am besten. Ein edler Tropfen der schwer einzuordnen ist. Nicht zu trocken, nicht zu mild, aber gänzlich ein großartiger Schluck.

                                          Mir ist immer noch schleierhaft, wie Cameron damals mit dem Budget(um die 6Mio. Dollar) DIESES absolut fantastische Horrorwerk inszenieren konnte. Auch seine Filme verloren in den 90ern etwas an Magie, harten Schweiß und vor allem der Düsternis.

                                          Eine Melange der Finsternis...10.0

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                                          • 10

                                            Sehr guter Film bessere Filme konnte man damals kaum machen.
                                            Selbst heute kann der Film noch andere Übertrumphen.

                                            • 10

                                              Die Bedenken zu "Terminator: Genisys" sind nicht gering. Auch ich mache mir durchaus Sorgen, bald schon den dritten Totalausfall hintereinander nach Jurassic World und Poltergeist im Kino zu sehen. Obwohl, eigentlich stimmt das ja nicht. Vergangenen Freitag Abend feierte James Camerons Meisterwerk für eine Nacht sein Re-Release - mit mir im Kinosaal. Es war ... mindblowing fucking geil! Irgendwie dachte ich mir nun: "Komm, jetzt musste nochmal was zu dem Streifen sagen." Ich dachte nach ... was sollte ich sagen? Dann fiel es mir ein. Zwei Worte, die mich jedes mal mit einer Gänsehaut überzogen: Tech Noir! Diese Meisterhafte Kombination von Bild, Sound und noch vielem mehr! Meine absolute Lieblingsszene dieses Meisterwerks! Ich schlug also in die Tasten ...

                                              Der Bass der im Club gespielten Musik ist laut und zugleich dumpf. Ein Gefühl, als befinden wir uns selbst just in diesem Moment im Tech-Noir. Überall Nebel. Überall tanzende Menschen. Sarah versucht, in der Menge unterzutauchen. Langsam und bedächtig drängelt sie sich durch die Menschenmasse. Regisseur Cameron filmt das Geschehen im Club über ihre Schulter. Wenige Augenblicke später betritt auch ihr Verfolger das Tech-Noir. Langsam, aber zielstrebig, streift der T-800 Sarah suchend durch den Club. Im Gegensatz zu Sarah filmt Cameron ihn von vorne aus der Froschperspektive. Dadurch wirkt er noch imposanter, noch furchteinflößender als ohnehin schon. Die Spannung ist schier unerträglich, denn alle Bewegungen der anwesenden Personen, den Terminator eingeschlossen, sind rhythmisch zum im Hintergrund laufenden Song „Burnin‘ in The Third Degree“. Als die Killermaschine schließlich Sarah erblickt, wird die Musik immer leiser, sie klingt immer ferner, der Hintergrund wird unscharf, nur noch Sarah und der Terminator sind klar erkennbar. Diese Kombination von Musik, Nebel, Kamera und Filmschnitt ergibt nicht weniger als eine der atmosphärischsten Szenen der Filmgeschichte.

                                              Als ich fertig mit texten war fiel mir ein: "Wieso nicht gleich ne Kritik drauß machen?". Ich maltretierte die Tastatur noch einige weitere Minuten, und dann war es vollbracht. Während ich dies hier schreibe, bekomme ich schon wieder Lust, eine Dosis Tech Noir zu mir zu nehmen. Mach nix, der Abend is ja lang ;-)

                                              Die Kritik in voller Länge gibts hier zu bestaunen:
                                              http://inglouriousfilmgeeks.com/2015/07/06/terminator/

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                                              • 9

                                                […]„Terminator“ ist ein kleines dreckiges Meisterwerk in effektivem Storytelling, kreuzt geschickt die Values eines SciFi-Action-Thrillers mit Slasher-Elementen, die B-Movie-Prämisse mit einem Drama voller geschickt arrangierter Themen über Schicksal, Selbstbestimmung und Individuation im Überlebenskampf zwischen Mensch und Maschine, zwischen der nichtsahnenden Mutter der Hoffnung und dem Boten des Untergangs. Camerons „Terminator“ ist tatsächlich ein tiefgreifenderer, vielschichtigerer und raffinierterer Film, als es in der Reduktion auf seinen Actionanteil, die Effektarbeit und die prägnanten Sprüche von Mannmaschine Arnold Schwarzenegger oft betont wird. Bei allem Tempo, das die Jagd des Killer-Cyborgs nach dem Zusammentreffen der drei zentralen Handlungsfiguren aufnimmt, verliert Cameron weder den Unterbau seiner Story noch die Charaktere aus den Augen. Der non-humanoiden, rücksichtslosen und nicht verhandelbaren Brutalität und Effizienz des Terminators, der bei seinen Missionsroutinen schonmal aufsässigen Punks kurzerhand die Pumpe aus dem Leib reißt und auch beim Waffenhändler seines Vertrauens nicht lange fackelt oder gar auf Mengenrabatt spekuliert, steht in Sarah Connor eine überforderte Kellnerin und versetzte Singlefrau gegenüber, die im Duell mit der unerbittlichen Maschine ihre geduldete Unscheinbarkeit abstreift und der Kampf um ihr Leben wird zum Wegbereiter ihrer Selbst.[…]Die rohe No-Nonsense-Brutalität des Films brachte ihm hierzulande fünfzehn Jahre auf den Index ein, der teils rücksichtlos brutale Ton ist dem Setting aber vollkommen angemessen. Höhepunkte, was Body Count und Intensität angeht, sind dabei das Eindringen des Terminators in eine Polizeistation und ein nervenzerrender Showdown, als das nicht tot zu kriegende, von Schwarzeneggers Äußerem befreite Maschinenskelett einen letzten Versuch zur Erfüllung seines Auftrags unternimmt. In einer Mischung aus StopMotion-Technik, Miniaturen und animatronischen Modellen in Originalgröße verwirklicht ist der Anblick des Cyborgs in seiner wahren Gestalt auch heute noch erschreckend mitzuverfolgen und beeindruckend umgesetzt.[…]

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                                                • 8 .5

                                                  Über 30 Jahre hat THE TERMINATOR inzwischen auf dem Buckel und noch immer rockt dieser Film beinahe alle modernen Actionfilme in Grund und Boden. Dies liegt vor allem daran, dass er verdammt noch mal alles so richtig macht. Das Setting, die Atmosphäre, die bombastische Musik, die Actionszenen und dann wäre da natürlich noch der großartige Terminator. Noch immer habe ich gehörigen Bammel vor dem T-800 aus dem ersten Teil. Unzerstörbar, bedrohlich und einfach mal saucool von Arni verkörpert ist der Terminator ein Highlight des Actionkinos. James Cameron, der Gott des Blockbusterkinos, hat mit THE TERMINATOR seinen ersten Meilenstein gesetzt, der vollkommen zu Recht zu den besten Filmen gezählt werden darf, die das Genre je hervorgebracht hat. Fantastisch. ♥

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                                                  • 9
                                                    emmanuelle.rastoldo 02.07.2015, 21:12 Geändert 04.07.2015, 18:44

                                                    ,,You're terminated!"
                                                    Ja, das bin ich wirklich! Und zwar auf fanartige Weise ;)
                                                    1984 schaffte es Cameron tatsächlich aus einem Low-Budget-Movie ein wahres Meisterwerk zu erschaffen!
                                                    Der Film wird so oft als B-Movie bezeichnet, was ich etwas unterbewertet finde, denn wenn das ein B-Movie ist, dann hat dieser die höchste Qualität!
                                                    James Cameron schaffte es mit cooler Action, einer sehr guten Story und einem wortkargen Schurken die Welt zu beeindrucken!
                                                    (Achtung Spoiler!)
                                                    Obwohl ich den Terminator als den Helden und die Vaterfigur aus T2 lieber sehe, gefällt er mir auch sehr gut als Bösewicht.
                                                    Hier wird uns einer der gefährlichsten und hartnäckigsten Schurken des Kinos geliefert(vor dem T-1000) durch Schwarzennergers ruhige und dennoch bedrohliche Art zu spielen.
                                                    Während er uns in Teil 2 immer wieder zum Lächeln brachte, als er selber versucht zu lächeln oder als er einem Barbesitzer die Brille wegnimmt, ist er hier bitterernst und er jagt uns gehörig einen wahren Schauer über den Rücken mit seinem fast schon stalkerhaften Killerbenehmen.
                                                    Bevor ich diesen Film gesehen habe kannte ich schon den berühmten Spruch von Arnie: ,,I'll be back!".
                                                    Ich hab mich oft gefragt, was daran so besonders sein soll, doch als ich den Film zum ersten Mal sah, habe ich den Hype um diesen Spruch verstanden.
                                                    Dem Zuschauer ist längst klar, was für ein gefährlicher Charakter der T-800 ist und als er sich mit dem Polizisten unterhält, der ihn aber nicht durchlässt, reichen Augenkontakt und ein paar kleine One-Liners genug aus, um die Spannung gewaltig ansteigen zu lassen.
                                                    Für einen Low-Budget-Film finde ich die Action wahrlich gut gemacht, die haben wirklich das Beste rübergebracht, dass sie konnten. Natürlich kommt nichts an die super Actionszenen von Teil 2 ran oder den brillianten CGI-Effekten(heute immer noch ungeschlagen), doch für einen Low-Budget-Film wird man wahrlich überrascht sein, was einem geboten wird.
                                                    Obwohl man heutzutage die Ruckler merkt, fand ich den Stop-Motion-Terminator im Finale klasse. Und selbst wenn man das ständige Ruckeln sieht, passt es perfekt zur grusligen Atmosphäre und lässt den Terminator noch bedrohlicher aussehen und mechanischer.
                                                    Linda Hamilton spielt Sarah Connor super und ich fand es beachtlich dass sie in diesem Film noch das arme Opfer ist und dann in Teil 2 eine der coolsten Heldinnen des Kinos.
                                                    Michael Biem hat mir als Kyle Reese sehr gut gefallen, er spielt den Beschützer von Sarah Connor sehr gut und obwohl der Film sehr kurz war, war die Liebesgeschichte von ihm und Sarah glaubhafter als jeder Teenie-Müll von heute im Stil von ,,Twilight".
                                                    Mann, ich wünschte er hätte überlebt, wäre er in die Zeit wieder zurückgereist, würde der erwachsene John Connor sehr überrascht sein, dass Kyle sein Vater ist :D
                                                    Der Film ist für mich das perfekte Grundgerüst für das Terminator-Franchise, dass durch Teil 2 genial erweitert wurde(wobei ich am liebsten die Reihe nach Teil 2 beendet hätte).
                                                    Der Film ist genial und wird für uns immer DER B-Movie sein!!!
                                                    Der Film kommt zwar nicht ganz an die Perfektion von Teil 2 ran, doch 9 Punkte sind absolut verdient!
                                                    Ich glaube nur für einen Punkt weniger, wird man mir keinen Terminator auf den Hals hetzen :D
                                                    Und weil es einfach sein muss schreibe ich es einfach nochmal hin:
                                                    I'LL BE BACK!!!

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