Terminator - Kritik

US 1984 Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 15.03.1985

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Kritiken (8) — Film: Terminator

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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8.5Ausgezeichnet

Zum wegweisenden Original wurde ja schon viel geschrieben.

ABER...hat dieses 1991-Remake von TERMINATOR 1 hier schon mal die Runde gemacht?

http://www.youtube.com/watch?v=M1_W0QhaDnw

Wenn nicht, dann viel Spaß mit diesem ca. 40 Minuten langen Amateurfilm ;)

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schokone

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1:35 :D http://www.youtube.com/watch?v=HnqOikyIY-8


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

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7.0Sehenswert

[...] Interessant ist an erster Stelle die Ansiedelung der Geschichte, die sich zwischen apokalyptischer Sci-Fi, gegenwärtigem Überlebenskampf und erzwungener Romantik wiederfindet. James Cameron lässt die Kontrolle über die Technologie aus dem Ruder geraten, die Maschine werden zu übermächtigen Gegner für die Menschheit und alles läuft auf einen unvergleichlichen Krieg hinaus, in dem sich Mensch und Cyborg gegenüberstehen und das Schicksal der Menschheit bestimmen. In "Terminator" werden wir in den 80er Jahren, die Gegenwart und Vergangenheit darstellen, mit einer der Killermaschinen konfrontiert, die keine Gefühle kennt und sich mit haltloser Gnadenlosigkeit auf die Jagd nach Sarah Connor begibt. Die humane Hülle zerbricht im Verlauf des Films immer weiter, das stählerne Metallskelett und die bedrohlichen roten Augen kommen zum Vorschein und der Kampf um die Zukunft wird verknüpft mit tiefen Ängsten vor dem, was noch auf die Menschen zukommt und den Hoffnungen, die auf dem nichtgeborenen John Connor liegen. "Terminator" lässt sich so in keinem Fall, trotz der legendären One-Liner und Gewaltszenen, als stumpfer Actionfilm bezeichnen, sondern als intelligent gemachtes Sci-Fi-Kino, das nicht nur theologische Weltansichten durchbricht und den freien Willen zerstört, sondern auch das Schicksal der Weltbevölkerung auf die Schultern einer normalen Frau legt. Zwischen Paradoxen, erdrückender Bestimmung und unumgänglicher Sinnerfüllung wird "Terminator" zu hochspannender Unterhaltung, die trotz ihres von Anfang an logischen Ausgangs mitreißt und uns eine brillante Idee vorweist, die es in dieser Form so nur einmal gibt. [...]

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

R2-D2: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

Keine Frage: "TERMINATOR" hat Filmgeschichte geschrieben und ist seit seiner Veröffentlichung einer der einflussreichsten Vertreter des Action-Genres. Dabei bleiben nicht nur die Kampfszenen und Arnies kongenial stoisches Gesicht in Erinnerung, sondern vor allem die bedrückende Atmosphäre, die natürlich zur Entstehungszeit des Films noch weitaus besser nachvollziehbar war. Doch selbst ohne den zeitlichen Kontext bleibt das Thema spannend und die Umsetzung beeindruckend. Hochintelligentes, mitreißendes Kino.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JackoXL: Die Drei Muscheln, Moviebreak

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9.0Herausragend

Man muss es James Cameron hoch anrechnen, dass er mit so begrenzten Mitteln einen solchen Genreklassiker machen konnte. Ich halte ihn sogar für deutlich besser als den so hoch gelobten und spektakuläreren zweiten Teil. Gerade weil Cameron hier ein so geringes Budget hatte, kann er nicht durch wahnwitzige Action und beeindruckende Materialschlachten punkten. Dadurch muss er durch Spannung, Atmosphäre und, ja, tatsächlich sogar durch die Story Akzente setzen. "Terminator" ist wesentlich düsterer als alle seine Nachfolger, dadurch ungemein fesselnd und faszinierend. Für mich geht er sogar eher in Richtung Horror als Action und trifft somit auch mehr meinen Geschmack.

Spannung bezieht der Film auch dadurch, dass dem Zuschauer erst nach einiger Zeit klar wird, was da genau abgeht. Heutzutage kennt natürlich jeder die Story oder einen der Nachfolger. Als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich diese Infos natürlich nicht. Somit wurde es umso faszinierender, wenn Reese erst in der Mitte des Films die ganze Wahrheit über den Terminator und die drohende Apokalypse enthüllt.
Außerdem ist es erstaunlich, dass Arnie mal für eine Rolle die Idealbesetzung ist. Wenn der hünenhafte Klotzkopf stoisch durch die Gegend blickt hat man wirklich nie das Gefühl, einen echten Menschen zu sehen (eigentlich traurig für Arnie, hier passt das perfekt). Dafür ist es hier mal ein Nachteil, sich den Film im Originalton anzusehen, Arnies Akzent ist noch sehr markant und wirkt reichlich fehl am Platz. Deshalb eher für die deutsche Synchro entscheiden.

Weiteres Plus ist die Musik. Typisch 80er, aber enorm stimmungsvoll und einprägend.
Als Fazit bleibt zu sagen: "Terminator" ist ein Genreklassiker und Beweis dafür, dass man auch für solche Filme kein Monsterbudget braucht, wenn man den Rest einfach toll umsetzt. Viele heutige Regisseure wissen scheinbar nicht mehr wie das geht, auch Cameron scheint es vergessen zu haben.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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9.0Herausragend

Der erste Auftritt des Terminators besticht durch seine düstere und pessimistische Aura, die nicht nur der Atmosphäre dient sondern auch dem Spannungsaufbau äußerst nützlich ist, der nur im Grundgerüst an bekannte Hollywood-Muster erinnert auf den zweiten Blick aber immer wieder durch clevere wie rabiate Wechsel unterhält, etwa die schiere Unbesiegbarkeit des Bösen im Gegensatz zur gnadenlosen Verletzlichkeit des Guten.
James Cameron inszenierte mit "Terminator" einen der Filme die trotz wenig Budget nach viel aussehen und dazu es schaffen neue Impulse für kommende Filme zu erzeugen.

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sushi25: movie-fan.de

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9.0Herausragend

Ob man Arnold nun als wortgewaltigen Schauspieler mag oder nicht, Terminator ist ein Phänomen. Obwohl B-movie ist er technisch gut gemacht und über die gesamte Länge spannend und innovativ. Die geniale Grundidee hat ein erfolgreiches Franchise geschaffen, ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Auch für Leute, die normalerweise das Actiongenre meiden ein Must-See-Film um mitreden zu können.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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9.0Herausragend

Eine unaufhaltsame Killermaschine aus einer postapokalyptischen Zukunft macht im Jahr 1984 tödliche Jagd auf die Mutter des noch ungeborenen Anführers der späteren Widerstandsbewegung, John Connor, der dem Computersystem Skynet den Kampf ansagt. Aus dieser recht abstrusen Grundidee formte James Cameron bei seinem erst dritten Spielfilm ein kleines, intelligentes und tricktechnisch beeindruckendes Meisterwerk des Sci-Fi-Kinos. Im Zentrum des Geschehens steht dabei gar nicht so sehr der unbarmherzige, mit Arnold Schwarzenegger perfekt besetzte Maschinenmann, sondern eine zutiefst menschliche Geschichte über Schicksal und Selbstbestimmung.
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Zum Schutz der jungen Sarah Connor, die einst den Erlöser gebären wird, folgt der Soldat Kyle Reese dem Terminator durch die Zeit, offenbart ihr im Laufe der Handlung ihre Bestimmung und bürdet ihr somit das Gewicht des Wissens auf, eines Tages selbst den Retter der verbliebenen Menschheit ausbilden und beschützen zu müssen. Das Duell mit der Maschine wird für Sarah somit nicht nur zum Kampf um ihr Leben, sondern vielmehr zum Wegbereiter ihrer Selbst. Wer hätte diese unscheinbare Frau werden können, hätte sie sich nicht der Bedrohnung durch die Unerbittlichkeit des Terminators ausgesetzt gesehen, hätte sie nicht lange vor dessen Erfüllung um ihr Schicksal gewusst?
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Camerons "Terminator" ist tatsächlich ein tiefgreifenderer, vielschichtigerer und raffinierterer Film, als es die zumeist stattfindende Reduktion auf seinen Actionanteil, die Effektarbeit und Schwarzeneggers prägnante Oneliner vermuten lässt. Vielen modernen, groß angelegten Blockbustern und besondes den unzähligen Kopien, die er nach sich zog, hat "Terminator" es voraus, dass James Cameron nicht nur Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen zu filmen weiß, sondern in der Lage ist, eine durchdachte Geschichte zu erzählen, die mehr leistet, als bloß von einer Krawallsequenz zur nächsten überzuleiten.
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Trotz dieser und jener Ungereimtheit und Erklärungsverweigerung, die sich aus der Zeitreisethematik ergeben (warum kann nur ein einzelner Terminator zurückgeschickt werden, statt mehrere auszusenden) ist die gesamte Konstruktion des Films jederzeit flüssig und stimmig, krasse logische Brüche bleiben aus. Nach einem etwas schleppenden Beginn, der Sarah Connor vorstellt, den Terminator bei bestimmten notwendigen Routinen zeigt (Kleidungs- und Waffenbeschaffung) und Kyle Reese einführt, zieht die Story mit der Zusammenführung der drei Hauptcharaktere in einer Disco enorm an Tempo an, wobei Cameron eine sehr gute Balance zwischen Exposition (Handlungsberuhigung) und Action (Handlungsbeschleunigung) hält. Schwarzeneggers Personifizierung des Killerroboters strahlt eine ungemeine Bedrohung aus, was sich noch steigert, als der Terminator mehr und mehr Schaden nimmt und sein menschliches Äußeres zunehmend das chromglänzende Skelett offenbart. Maskenbildner und Tricktechniker leisten dabei großartige Arbeit, etwa wenn Schwarzenegger an seinem offenen Arm und der Hydraulik hantiert, oder wenn das rotglühende Auge des Cyborgs zum Vorschein kommt.
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Bei aller Rasanz, die die Jagd des Terminators auf Sarah und Kyle entwickelt, verliert Cameron weder Story noch Charaktere aus den Augen. Michael Biehn zeigt im Laufe der Handlung nicht nur den harten Kämpfer, sondern auch eine von jahrelangem Kampf in einem schier aussichtlosen Krieg geprägte sensible und angegriffene Seite, die aus Reese mehr macht, als ein reines Gegenstück des Terminators. Kräftemäßig ist Reese der Maschine unterlegen, in seiner Zähigkeit ist er ihr ebenbürtig, überlegen sind seine Gefühle. Besonders aufgrund seiner Leistung in "Terminator" ist es bedauerlich, dass Biehn der ganz große Durchbruch (den der Film für Kollege Schwarzenegger mit sich brachte) zu Unrecht verwehrt blieb. Linda Hamilton, mit dem wohl schwierigsten Part ausgestattet, überzeugt zum einen in ihrer Angst (ohne dass sie dabei in zu weit greifende Panik ausartet, sprich, sie verkommt nie zu zeternder Hilfsbedüftigkeit), zum anderen kann sie auch den späteren Wandel zur Entschlossenheit und zum unbedingten Überlebenswillen im Angesicht der Akzeptanz ihrer eigenen Bedeutung glaubhaft transportieren. Bei Schwarzeneggers Terminator macht der Charakter als solcher natürlich keine innere Entwicklung durch, dennoch ist die Performance des Österreichers genauso kalt und gefühllos, wie es die Rolle erfordert und anders auch nicht zugelassen hätte. Das meint in Arnies Fall nicht unbedingt schauspielerische Klasse, aber eine überragende physische Präsenz.
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Die Action in "Terminator" ist, auch aufgrund des niedrigen Budgets, eher in kleinem Maßstab gehalten, dies jedoch auf erstklassige Weise. Die Schusswechsel sind dynamisch, die Autoverfolgungen krachend, der gesamte Ton rauh und (zumindest in der ungeschnittenen Fassung) teils rücksichtlos brutal, was dem Setting vollkommen angemessen ist. Höhepunkte sind dabei das Eindringen des Terminators in eine Polizeistation und ein grandioser Showdown, als das nicht tot zu kriegende, von Schwarzeneggers Äußerem befreite Maschinenskelett einen letzten Versuch zur Erfüllung seines Auftrags startet. In einer Mischung aus StopMotion-Technik, Miniaturen und animatronischen Modellen in Originalgröße verwirklicht, ist der Anblick des Cyborgs in seiner wahren Gestalt auch heute noch erschreckend und beeindruckend. Etwas weniger gilt dies für Brad Fiedels Sountrack. Zwar vermag das klassische "Terminator"-Theme noch immer Gänsehaut zu erzeugen, die übrige musikalische Untermalung, produziert mit Synthesizern und einer elektronisch verstärkten Violine, ist jedoch in einigen Szenen eher Strapaze und kein Vergleich zu dem epischen Score, den Fiedel sieben Jahre später für die Fortsetzung mit ähnlichen Mitteln beitrug.
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James Camerons "Terminator" ist ein zeitloser Klassiker des Sci-Fi-Action-Genres, der mit bohrender Spannung, bodenständig-handgemachten-Actioneinlagen, einwandtfrei gewählten Darstellern und dank eines starken Subtextes, der nie in den Hintergrund gerät, überzeugt. Annähernd makellos inszeniert, etablierte der Film eine moderne Ikone und eine in sich schlüssige, düstere Welt, die neben aller oberflächlicher Unterhaltung auch eine anspruchsvolle Seite beherbergt. Viel mehr kann man von einem Film dieser Art nicht verlangen.

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]

Mit “Terminator” wurde ein Klassiker des intelligenten Actionfilms geschaffen, der auch heutzutage noch zu überzeugen weiß. Trotz der mit Sicherheit veralteten Effekte und der schrecklichen Frisuren aus dieser Zeit zieht einen der Film in seinen Bann und regt zum Nachdenken an - auch wenn das Nachdenken vielleicht nur daraus besteht, die Logik hinter der entstehenden Zeitschleife zu enträtseln…

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Kommentare (207) — Film: Terminator


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lok

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Bewertung9.5Herausragend

Kult.

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doctorgonzo

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Warum?


Samweis_Gamdschie

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Ok.


DocArroway

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Bewertung9.0Herausragend

Es gibt nur wenige Sci-Fi Actionfilme, die sich in einer deart düsteren und hoffnungslosen Atmosphäre präsentieren wie "Der Terminator". Die Bedrohung durch die titelgebende Maschine scheint an manchen stellen geradezu übermächtig zu sein, nichts und niemand kann ihn stoppen (ich sage nur: Polizeirevier).
Der Film baut eine unheimliche Spannung auf, der man sich als Zuschauer nicht entziehen kann. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass der Film absolut humorlos ist. Er enthält keinerlei ironische Szenen, die die Story abfedern. Dadurch wird die gnadenlose Stimmung des Films noch verstärkt.
Was für einen Film wie diesen ungewöhnlich ist, ist die Tatsache, dass die Charaktere den Zuschauer emotional wirklich berühren. Die gilt vor allem für die von Linda Hamilton als Mischung aus ängstlichen Opfer und harter Kämpferin dargestellten Sarah Connor. Diese Figur wurde absolut zu Recht zu einer Ikone des Actionkinos der Achtziger.
Die Actionszenen sind so spektakulär, dass man kaum glauben mag, dass der Film nur 6,5 Millionen Dollar gekostet hat. Mit seinen großartigen visuellen Einfällen hat Regisseur James Cameron seinen Ruhm als technisch innovativster Filmemacher Hollywoods begründet. Jeder, der sich auch nur ansatzweise für das Actiongenre interessiert, muss diesen Film einmal gesehen haben.

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Terminator-800

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Bewertung10.0Herausragend

Ein Meilenstein von einem Film:

Die Story ist - entgegen damaliger Behauptungen von Arnold-Hassern - absolut genial und sogar ein wenig tricky. Die Schauspieler agieren allesamt genial: Arnold, Linda Hamilton und Michael Biehn agieren absolut glaubhaft und stimmig. Die Musik ist ein ganz großer Mosaikstein bei der fesselnden Atmosphäre dieses Films.

Und die Spannung ist manchmal fast unerträglich.

Ähnlich wie "Alien" und "Star Wars" hat dieser Film eine ganze Welle ausgelöst, an Nachfolgefilmen, einer Serie, Merchandise, Comics, Spielen usw.

Zurecht, den Film sehe ich mir ca. alle 3 Jahre immer wieder an.

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Suspektianer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn ich diesen Film sehe, kann ich mich sowas von in die 80er hineinversetzen, -dabei bin ich erst kurz vor 2000 geboren. Terminator ist also atmosphärisch und auch unheimlich kurzweilig, denn es gibt kaum unnötige Bilder oder Szenen (wobei man sich manchmal schon über die Lovestory, die Sprüche von Schwarzenegger oder die gealterten Effekte beömmeln kann). Irgendwie GLÜHT der Film. Es geht wirklich darum, dass der Zuschauer staunt und mitgerissen wird, während die Mensch-Maschine-Thematik vor allem durch symbolische Bilder übertragen wird.

Das habe ich jetzt geschreiben, weil er sich eben dadurch von recht vielen neueren Hochglanz- ScFi- und Action- Produktionen unterscheidet. Diese bestehen leider oft nur aus einem langen Gewebe altbackener Moralizien, während die spannenden Szenen nur eine "Belohnung" dafür darstellen, dass man sich die Belehrung angeguckt hat (so empfinde ich das zumindest). Diese Szenen werden dann spärlich in den Film eingestreut. Wenn sich ein Film aber ernsthaft "Actionfilm" oder "Thriller" nennen will, dann soll er auch bitteschön einen Großteil der Zeit spannend sein!! Und das schafft Terminator! Und da er noch dazu eigentlich gar nicht mal der sehr dumme Film ist, als der er nur allzu oft bezeichnet wird, bekommt er von mir definitiv 10 Punkte.

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MaceWindu1998

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Bewertung6.5Ganz gut

Es gibt wenige Filme, auf die ich mich so sehr gefreut habe wie auf den ersten Teil des Terminator-Franchises. Oft passiert es dann, dass die Erwartungen so unglaublich hoch sind, dass der Film sie kaum erreichen kann. Dies war auch der Fall bei Terminator.

Die Grundstory wird relativ simple gehalten; zwischen Mensch und Maschine tobt ein erbitterter Krieg. Die Maschinen senden einen von ihnen in die Vergangenheit, um die zukünftige Mutter eines zukünftigen Führers der Menschen auszuschalten. Doch es läuft nicht ganz nach Plan, einer der Rebellen reist ebenfalls zurück um den Terminator daran zu hindern, die Frau zu terminieren.
Und das war im Groben auch schon alles, was man storytechnisch erwähnen müsste. Die Effekte waren für 1984 grandios, einem Jahr, in dem die Computer Technologie noch ganz am Anfang war, und gute CGI-Effekte fast unmöglich waren! Naja, das gute alte „Stop-Motion“ ist doch auch schön anzusehen! Der Soundtrack ist ziemlich kalt, aber genau das muss er für einen Film wie diesen sein; kalt, düster und sau cool! Und zu Arnold Schwarzenegger braucht man sowieso nichts mehr sagen, er ist eine Legende und der einzig wahre Terminator!

Doch trotz allem hat Teil 1 mich nicht ganz überzeugt. Ich weiß nicht, ob es an der kurzen Laufzeit lag, oder an der düsteren Optik. Doch trotzdem ist Terminator ein Klassiker und setzte neue Maßstäbe in den Special Effects; bis 6 Jahre später der Tag der Abrechnung folgte …

(Kommentar folgt)

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MaceWindu1998

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Terminator kann ich relativ schnell von der Story her zusammenfassen. Wenn ich das jedoch bei Filmeb wie Inception oder 2001: Odyssey im Weltraum Versuche dauert das um einiges länger.
Und was meinst du mit CGI-Effekten? Hab da eigentlich nichts drüber geschrieben ...


MaceWindu1998

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Ach so, du meintest das mit den computeranimierteb Effekten? Das sollte sich eigentlich auf das Jahr 1984 beziehen, war vlt etwas unklar formuliert. Werde ich morgen ändern, danke, das du mich drauf angesprochen hat!


HonkeyDonkeyTonkMan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Das waren noch Zeiten, als "Der Terminator" gerade erschienen war.
Ein Soundtrack, der nur als "Epic" zu bezeichnen ist.
Arnold Schwarzenegger als T-800, eine eiskalte Killermaschine, in Form eines Berg von Muskelmann mit einem Kern aus Stahl (Cyberdyne Systems sei Dank)!
Ein Cyborg ohne Herz (dafür aber recht oft viel Verstand) mit einer menschlichen Hülle, was effekt- und soundtechnisch alles wunderbar umgesetzt wurde (für die Zeit vorallem).
Action und spannungsgeladene gut durchdachte Handlung, in der alle Beteiligten gutes bis sehr gutes Schauspiel leisten.

"I'll be back..."
Und das tat er dann auch paar Jährchen später.
Absolut sehenswerter Kultmovie! Unfassbar, dass den einige tatsächlich bisher noch nicht gesehen haben!?

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Clamio

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Bewertung7.0Sehenswert

Klassiker und gut.

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Bleecher

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Bewertung9.0Herausragend

Arnold Schwarzenegger und der Terminator 800; das passte einfach zusammen wie die Faust auf´s Auge.
Ein Soldat der Zukunft und ein Cyborg - ebenfalls aus der Zukunft - laßen sich ins Los Angeles des Jahres 1984 zurückschiessen, um sich dort einen Kampf bis auf´s Messer zu liefern.
Sarah Connor wird dem Jungen, der als Mann auf einer von einem Atomkrieg zerstörten Erde, kontrolliert von Skynet, erfolgreich die Maschinen bekämpft, das Leben schenken.
Ausgerechnet Soldat Reese, der die verfolgte Sarah unter Aufbietung seines Lebens vor der Maschine schützt, zeugt mit ihr John Connor, der erfolgreich gegen die Killermaschinen von Skynet kämpfen wird.
Besonders die geradezu wahnwitzige Sturheit und Zähheit, mit der die Maschine, selber schon halb zerfetzt, nach dem Leben von Sarah trachtet. gibt dem Film eine atemlose Spannung, bevor seine Überreste endlich unter einer Presse enden.
Ein Actioner der 80er Jahre, der inzwischen zu recht in die Filmhistorie eingegangen ist.

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Heisenberg1995

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich wage mich jetzt ran an die Terminator Reihe. Ich hoffe auf geballte Action mit toller Atmosphäre und guter Storyline. Wünscht mir Spaß! Bewertung kommt in so ca. 108 Min ;)

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wertikaner

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Den Fancut muss ich mir mal geben, kenn ich ja auch noch nicht!


wertikaner

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Sieht sehr vielversprechend aus. Wie komm ich da ran?


Sam_Schildkroete

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Bewertung9.0Herausragend

Eigentlich ist es unglaublich dass jemand wie Schwarzenegger eine Schauspielkarriere hingelegt hat. Durch seine Größe und Masse, seinem Akzent und seiner (Nicht-) Mimik dürften da ja nicht allzuviele Rollen in Frage kommen. Hinzu kommt noch sein Nachname, der besonders zum Anfang seiner Karriere als unvermarktbar galt (welcher Ami kann denn schon so einen Namen aussprechen).
Umso interessanter das Herr Schwarzenegger im Terminator seine Traumrolle fand. Ich zumindenst kann mir keine "maschinellere" Darstellung vorstellen, oder wie der Film gewirkt hätte wenn ein Normalo als T-800 unterwegs gewesen wäre. Ursprünglich war ja Lance Henriksen als Killer-Cyborg geplant, aber ob der Film mit ihm als Terminator der selbe Erfolg geworden wäre?!
Naja, zumindenst verströmt der erste Film noch eine dunkle Hoffnungslosigkeit. Besonders im letzten Bild, wenn Sarah in Richtung Wüste fährt, mit den dunklen Wolken im Hintergrund. "Die Zukunft ist noch nicht geschrieben". Nur sagt die Logik des Films etwas ganz anderes!
Auch der Krieg gegen die Maschinen ist in erster Linie ein Krieg gegen uns selber. Denn wer hat die Maschinen denn überhaupt gebaut?!
Neben der Action und den gut gealterten Effekten (Handmade ist eben doch besser) lebt der Film ja vor allem durch seine Geschichte und Atmosphäre, also jenen zwei Punkten, die im üblichen B-Film gern mal unterm Tisch fallen. Und vor allem bei der Atmosphäre, und der relativen Aussage, dass am Ende nur eine Schlacht gewonnen wurde. Wie sich der Messiahs John Connor am Ende behaupten wird, bleibt offen. Die "Machtergreifung" der Maschinen wurde ebenfalls nicht abgewehrt. Es wurde lediglich der Status-Quo beibehalten. Wenn wir Teil 2 dazunehmen, dann gefällt mir die Idee, dass die Maschinen sich nicht nur ihren eigenen Feind erschaffen haben, denn ohne sie wäre Kyle nie zurückgeschickt worden, sondern auch sich selbst erschaffen haben, da die SkyNet Technologie auf den gefunden Arm und Chip des T 800 basieren. Wenn man so drüber nachdenkt, hat also niemand wirklich SkyNet erfunden. Es war einfach da in der Zeitschleife. Über Zeitreisen darf man nicht nachdenken, die sind echt konfus.
Zumindenst fetzt T-1 in allen Belangen, ein verdienter Meilenstein, der mich und meine Sicht auf Filme entscheident mit beeinflusst hat (aber so dürfte es wohl dem Großteil meiner Generation gehen).

Maschinen sind weder Gut noch Böse. Sie funktionieren!

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deevaudee

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Schöner Abschlusssatz.


Sam_Schildkroete

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Dankeschön. Find ich auch :D


lexgorecor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

super Action - Sci-fi film obwohl ich nicht so der Arnie Fan bin, handwerklich sehr gut gemacht für die damalige zeit, story hmm naja ist nicht grade der überwurf an einfällen, dass machen aber die tollen effekte wieder weg und er ist bis heute noch sehr schön anzuschauen.

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JuanHuevo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein Meilenstein der Actionfilmgeschichte der beweist, dass man in einer Rolle nicht sehr viel sagen muss, um eine sehr überzeugende Leistung abzuliefern. Und obwohl die Effekte mittlerweile überholt sind, kann man sich den immer wieder anschauen. Nostalgie pur.

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manuel.luger.3

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Typischer 80er Jahre Actionfilm der jedoch durch seine einzigartige story und den für damals hohen technischen Aufwand deutlich hervorsticht. Man schaffte es mit geringem Budget einen absoluten Kultfilm zu kreieren. Ich hab mir das Making of angesehen und das lege ich auch jedem ans Herz, das ist zwar sehr kurz bei meiner bluray aber trotzdem sehr, sehr beeindruckend was und vorallem wie die einzelnen Szenen geschaffen wurden. Der riesige Tanker der explodiert oder die Szenen zu Beginn mit dem Raumschiff das in der Zukunft über den Himmel schwebt kommen alle von einem Miniaturset..
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Terminator bietet eine wahnsinnig intensive, beklemmende und total spannende Atmosphäre. Der hat mich von der ersten Sekunde an gepackt und bis zur letzten Sekunde auch nicht mehr losgelassen. Ich hab hier absolut keinen einzigen negativen Kritikpunkt zu vergeben.
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Herr Schwarzenegger weiß mit seiner Körperlichen Präsenz und seinem wortkargem Schauspiel zu überzeugen. Was wäre der Film nur ohne ihn und was wäre Arnie nur ohne Terminator. Er ist halt Mr. ACTION. Ich liebe ihn für diesen Film, der Film weiß zu unterhalten. Auch die Action, die Stunts und vorallem die Musik sind absolute Spitzenklasse. Natürlich darf man den restlichen Cast nicht vergessen, allesamt machen sie einen soliden Job aber Arnold ist nunmal der Grund warum ich diesen Film liebe. Dieses Werk hat meine tiefste Bewunderung, leider findet man solche Filme heutzutage immer weniger.
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Heute kommt zu viel vom Computer, was mich jetzt nicht immer stört, da bin ich eigentlich sehr tolerant, denn ich sehe ja auch gerne Science Fiction Filme usw. Früher gab es halt handgemachte Action mit Muskelbepackten Haupdarstellern und genau so will ich auch einen Actionstreifen haben. Ich kann mich heute im Jahr 2014 mit meinen 18 Jahren noch genauso für diese Actionfilme ALA Stirb langsam, Rambo oder Terminator begeistern wie es damals die Leute getan haben. Diese Filme sind einfach Zeitlos. Auch wenn es ab und zu mal unfreiwillig lustig wird, fast schon trashig weil die Effekte nicht mehr dem Standart von heute entsprechen ( Bsp. Robocop... ), so verleihen sie den Filmen einen eigenen Charme. Und um es nicht zu vergessen, es wurden uns schon viele coole Oneliner beschert... I´ll Be Back
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So, ich hoffe das war eine würdige Liebeserklärung an den "ACTIONFILM", an Arnie und an Terminator. Teil 2 werde ich mir bald nochmal ansehen um den hier auch ausreichend zu würdigen. So, und zum Abschluss wünsch ich euch viel Spaß mit diesem Klassiker. :D

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manuel.luger.3

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Hab kein Problem damit, noch mehr Lauflänge, noch mehr Arnie; noch mehr Action kann ja gar nicht verkehrt sein.. ;D


BenAffenleck

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Ist auch viel geiler. Ziehmlich am Anfang ist zum Beispiel eine längere Szene, wo Sarah in ihrer Zelle "Besuch" von Reese bekommt. Eine totale Bereicherung für den Film.


MetalFan92

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geiler Streifen der 80er Jahre.
Sehr unterhaltsam und super Umsetzung !
Ich liebe diese Reihe!

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Herausragend

Ja, das waren die 80er, als der SciFi-Film noch seine Unschuld hatte und von der CGI-Kacke weitgehend verschont blieb. T2 ist dann in den 90ern der Anfang vom Ende und der Vorhof zur Hölle, die sich 'Avatar' nennt...

T1 ist jedem anderen Terminator-Teil überlegen. Die Atmosphäre, die Story, die "Konversationen".

T2 ist auch nicht übel, kommt für mich aber weder an den Kultstatus von T1 ran, noch ganz allgemein an den Film und seine düstere Inszenierung, die mir so sehr gefällt.

Ist ähnlich wie mit 'Alien'...

Auch der manchmal geradezu provisorisch anmutende Charakter des Films ist überaus gelungen, finde ich, ebenso wie die hier präsentierte Musik - Bruchstücke des Soundtracks finden sich sogar in 'modernen' Spielen wie z.B. 'Mass Effect' wieder.

Ach, ich liebe T1 einfach. Mehr kann man da nicht sagen.

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ 10 Herzchen von mir dafür.

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Deekin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

[Achtung: Enthält Spoiler]
Hm, da baut ein intelligenter Computer also eine Zeitmaschine, welche nur in der Lage ist, organisches Gewebe in die Vergangenheit zu schicken? Dieses Wundergerät läuft so vonstatten, dass es Menschen leichter haben, einfach mal so in die Zeit zurück zu hopsen, eine Horrorzukunft zu verhindern und sich ihren großen Befreier selbst zu erschaffen... mit einem Vater aus der Zukunft?!
Naaaa, ich spaße nur ein bisschen rum. Skynet mag es aufgrund seiner mangelndes Intelligenz vielleicht verdient haben, von einem militanten Jesus Christus... ähm... ich meinte... John Conner und seinen Spießgesellen vernichtet zu werden; dieses etwas hanebüchene Zeitparadox soll aber nicht davon abhalten, dass "Terminator" sonst fast alles richtig macht.
Was James Cameron mit diesem Film abliefert, ist straff inszeniertes, rasantes Actionkino mit einer sich sehr dynamisch entwickelnden Handlung und einer durch die Bank stimmig vermittelten Atmosphäre.
Gerade der Beginn des Films lässt den Zuschauer - zumindest jene, welche noch nie etwas von diesem Film gehört haben - erst einmal im Dunkeln darüber, was in der Gegenwart eigentlich vor sich geht. Man erfährt lediglich von einem zukünftigen Krieg zwischen Menschen und Maschinen, sowie von zwei Besuchern aus der Zukunft - der eine ein kaltblütiger Killer (Arnold Schwarzenegger), der andere kommunikativ und menschlicher wirkend (Micheal Biehn) - welche beide versuchen, eine gewisse Sarah Connor (Linda Hamilton) ausfindig zu machen. Inwiefern sie eine Schlüsselfigur für den Krieg gegen die Maschinen ist, wird erst ungefähr nach der Hälfte des Films erklärt. Bis dahin verbreitet der Film ein ordentliches Maß an Spannung schlichtweg dadurch, in dem er die Handlungen der drei Figuren mitverfolgt und sie schließlich in einem gewaltigen ersten Actionhöhepunkt aufeinander treffen lässt. Danach lässt "Terminator" nur kurze Verschnaufspausen zu und liefert ansonsten immer wieder neue Actionmomente, zu dessen Höhepunkten sicherlich die knallharte Schießerei im Polizeirevier gehört.
Was den Film ebenfalls hervorstechen lässt, sind die Unterschiede im Schauspiel zwischen Hamilton, Schwarzenegger und Biehn. Sarah Connor wirkt noch am ehesten wie eine normale Frau mit einem Alltagsleben, dass durch einen Job, Freunde und Unterhaltung geprägt ist. Das ändert sich natürlich schlagartig, als sie durch den Gang der Ereignisse völlig aus diesem gewöhnlichen Leben herausgerissen wird, mit der Möglichkeit einer apokalyptischen Zukunft konfrontiert ist und diese schockierende Vision nun irgendwie verarbeiten muss. Kyle Reese, als Guerillakämpfer gegen einen höllisch effzienten Maschinenfeind, wirkt im Los Angeles des Jahres 1984 sichtbar deplatziert; der Film zeigt ihn immer wieder, wie er in die Leere starrt, wie er sein Überleben durch rasches Handeln sichert und wie er oft in einem eingeübten Stil taktische Informationen von sich gibt. Es muss als Mensch funktionieren und fokussiert auf seine Mission bleiben, da er in der Zukunft ansonsten schon längst das Zeitliche gesegnet hätte (no pun intended). Und der Terminator, von Schwarzenegger perfekt verkörpert, vermittelt mit jeder einzelnen Geste sofort, dass es sich hier um keinen Menschen handelt. Dass diese Maschine so bedrohlich daherkommt, liegt an seinem, effizienten, ruhelosen, zielbewussten und schlicht gnadenlosem Vorgehen. Alle diese vor allem visuell leicht erkennbaren Unterschiede sorgen alleine schon für eine sehr effektive Charakterisierung, welche nie einen Umweg einschlagen muss, der von dem sehr actionlastigen Plot ablenken würde.
Auch die Atmosphäre und die Präsentation des "Terminator"-Universums ist sehr stimmig in Szene gesetzt. Die immer wieder in einem farblichen Blauton gehaltenen Zukunftsvisionen zeigen durch wenige, abwechslungsreiche Szenen die Notlage der Menschen sowie die Umstände, unter denen Reese aufgewachsen ist. Nicht nur das, die Szenenübergänge zwischen Gegenwart und Zukunft werden zwei- von dreimal durch ein Maschinenmotiv verbunden. Wenn Reese sich am Strassenrand im Wagen ausruht und von seinem früheren Leben (in der Zukunft) träumt, so verwandelt sich ein im Hintergrund arbeitender Bagger plötzlich in eine tödliche Kampfmaschine, gegen welche er in der Zukunft kämpfen musste. Die technische Hölle der Zukunft, so wird hier gezeigt, ist in der Gegenwart bereits angelegt. Es sind solche visuellen Details, durch welche dieser Film besticht. Auch gerade in der ersten halben Stunde des Films wird immer wieder ein recht unschuldiger, vergnügter Umgang mit Technik gezeigt (Ein Club namens 'TechNoir', die Penetranz, mit welcher ein gewisser Walkman betont wird etc.).
Doch auch sonst besticht die Atmosphäre von "Terminator" vor allem durch einen sehr stimmigen Stil. Der Film spielt fast ausschließlich bei Nacht, der Soundtrack klingt minimalistisch und metallisch und kündigt die bedrohliche Präsenz des Terminators stets an. Die urbanen Schauplätze sind abwechslungsreich und wunderbar eingefangen. Über allem legt sich ein Gefühl der Kälte und der dunklen Vorahnung. Und dank eines sehr schnellen Erzähltempos wird man in diesen Film wie in einen Sog hineingerissen.
"Terminator" mag zwar letztendlich 'nur' ein rasant inszenierter B-Actionfilm sein, jedoch merkt man ihm an allen Ecken und Enden die Mühen an, welche sich James Cameron, Stan Winston und das ganze restliche Team gemacht haben. Alles greift perfekt ineinander und die wenigen Mäkeleien, die ich neben dem etwas seltsamen Zeitparadox zu beklagen habe - etwa die mystisch-verquaste Dialogzeile "Ich habe von Hunden geträumt." von Sarah oder die seltsame, stimmungsdrückende Sex-Szene zwischen ihr und Reese - sind dabei komplett vergessen. Dieser Film ist völlig zu Recht ein absoluter Klassiker des Actionkinos.

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Ioosh698

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Bewertung9.0Herausragend

Ach ja, der Terminator. Vor rund vier Monaten schaute ich mir James Camerons Klassiker zu ersten mal an und war richtig gespannt auf das was mich erwarten würde. Da ich, sogut wie nur positives, über "Terminator" gehört hatte, hatte ich zugegebenermaßen auch recht hohe Erwartungen an den Film gehabt. Vor ein paar Tagen schaute ich ihn mir dann zum bisher zweiten mal an und kann sagen, dass mir "Terminator" immer noch super gefällt!
An dieser Stelle sei erwähnt das ich "Terminator 2- Tag der Abrechnung" ebenfalls kenne. Für "Terminator 3- Rebellion der Maschinen" ist dringend mal wieder eine erneute Sichtung notwendig, da die letzte doch sehr lange her ist und ich mich nur noch schwach ab den Streifen erinnere.
Aber naja, ich schweife mal wieder vom eigentlichen Thema ab...

"Terminator" ist ein perfekt inszenierter, vielschichtiger Film, vielschichtiger als man es auf den ersten Blick vielleicht denken mag. Man bedenke nur mal das geringe Budget von 6Mio.$ , das Cameron für den Film zur Verfügung hatte, und betrachte dann die Special Effects und diverse Actionszenen im Film... Wow! Für die damalige Zeit hat James Cameron in dieser Beziehung wirklich Maßstäbe gesetzt und schaffte es sogar diese Jahre sspäter mit "Terminator 2- Tag der Abrechnung" zu übertreffen! Und auch heute, soviele Jahre nach dem ersten "Terminator" Film, können sich die Effekte immer noch sehen lassen. Klar, es lassen sich schon recht viele Abnutzungserscheinungen erkennen, aber für die Klasse dieses Filmes hat dies keine Auswirkungen. Denn durch die tollen Effekte, vermischt mit der intensiven Schauspielleistung Arnold Schwarzeneggers und der rasant und ohne Rücksicht auf Verluste dargestellten Story, bekommt man hier einen spannenden Reißer zu sehen!
Die Terminator Filme werden für mich auch immer DIE Arnie Filme sein, da die Figur des T-800 durch dessen Leistung einfach in die Popkultur eingegangen ist und es auch meine liebste Rolle von Schwarzenegger ist. Eine unglaublich physische und Mental starke Leistung von ihm und nur !17! gesprochene Sätze! Genial!

Mit"Terminator" hat Cameron einen seiner besten Filme abgeliefert, einen visionären, ganz stark und clever erzählten Kultfilm, der vielleicht nicht jedermanns Geschmack trifft, dennoch für mich einer der besten Filme aller. Zeiten ist !
Schonungslos, brutal, rasant, spannend, clever und stark gespielt, das ist "Terminator"
Lang lebe der T-800 , möge er in der Filmgeschichte niemals in Vergessenheit geraten...;)

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Murphante

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NIEMALS NIE ... denn irgendwann ... so glaube ich daran ... wird so mancher Film ... bittere Wahrheit !!! ;)


JokerReviews

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der erste Terminator Film ist einer der ersten "brutalen" Filme die ich jemals gesehen habe. Ich weiß noch wie schwer es war diesen Film ungeschnitten auf VHS Kassette zu bekommen, denn es gab mindestens 10 verschiedene Fassungen. Inzwischen ist der Film ungeschnitten nur noch ab 16. Manchmal erstaunt mich die FSK. Über Terminator braucht man eigentlich nichts mehr sagen. Es ist unglaublich wie überragend gut dieser Film noch aus heutiger Zeit ist. Arnold Schwarzenegger, der nach Conan hier zum ersten mal einen Bösewicht spielt, gelang hiermit der große Durchbruch und auch für James Cameron war dies ein großer Meilenstein. Der Film ist unfassbar gesellschaftskritisch, hat eine tolle Linda Hamilton und einen fantastischen Michael Biehn und die Action ist natürlich beinhart und trocken. Das Bild der BluRay ist unfassbar gut und gestochen scharf und würde ich es nicht wissen, ich würde nicht erkennen dass der Film schon älter als 10 Jahre ist. Ok, man erkennt natürlich an den Effekten dass Arnie teilweise von einer Puppe ersetzt wurde, aber solche Effekte sind mir noch heute lieber als sämtliche CGI Computeranimation, da in handgemachten Sachen einfach viel mehr Liebe drin steckt. Als Extras gibt es auf der BR noch 2 tolle Making Ofs und Dokus und weiteren entfallenden Szenen. Fazit : Terminator ist und bleibt ein großer großer Film Klassiker und kann noch heute mit der Elite der Filmwelt mithalten. BluRay kauf lohnt sich!

(Aber 7,3 hier? Wow das ist mal underrated)

10/10

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Baumkopf Holzfaust

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Ja, die Disco-Szene war für mich echt verstörend. Meine Güte.


Lariari

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Ach, das ist doch einfach ein Kult-Film! :D


Samweis_Gamdschie

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Bewertung9.0Herausragend

„I’ll be back“

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pischti

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"See it as a divoooaaaarce!" Achne, das war ein anderer Film :D


MaceWindu1998

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You've been back enough; I'll be back! :D


razzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

NICE NIGHT FOR A WALK.

NOTHING CLEAN, RIGHT?

YOUR CLOTHES, GIVE THEM TO ME. NOW!!!

THE 12-GAUGE AUTO-LOADER.

THE .45 LONG-SLIDE, WITH LASER SIGHTING.

PHASED PLASMA RIFLE, IN A 40-WATT RANGE.

THE UZI 9-MILLIMETER.

Which should it be?

ALL.

Can't do that.

WRONG!!!

SARAH CONNOR?

I'M A FRIEND OF SARAH CONNOR.

I WAS TOLD THAT SHE'S HERE.

COULD I SEE HER PLEASE.

No.

WHERE IS SHE?

I'LL BE BACK.

FUCK YOU, ASSHOLE.

GIVE ME ADRESS THERE.

GET OUT.

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18 lines, 58 words but there is only one TERMINATOR.

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Irgendwo in Los Angeles. Ein Energiefeld öffnet sich und materialisiert einen Terminator, Typ T-800, Modell 101, in das Jahr 1984. Gesandt von Maschinen, aus einer technisierten Hölle, die sich Zukunft nennt, um die Menschheit vollkommen auszurotten. Wie eine epochale Statue verweilt dieser Engel des Todes kurz in der Hocke, bevor er sich langsam erhebt und mit mechanischem Blick die Umgebung fokussiert. Sein Gesicht ist ohne jede Regung. Keine Emotion, keine Mimik. Es ist das Gesicht eines seelenlosen Androiden, der weder Furcht noch Mitgefühl kennt. Als habe ihm Skynet die Gnadenlosigkeit mit der Streitaxt ins Gesicht gemeißelt. Nach außen Mensch, nach innen nicht der Hauch von Menschlichkeit. Nur kaltes Metall und zügellose Kraft.

Ganz klar, mit dem Terminator sollte man am besten keine Probleme haben. Denn anders als die meisten Bad Guys verzichtet er auf aufgeblasene Drohungen und ausführliche Erklärungen, die dir noch Zeit für die Rettung in letzter Minute geben. Keine Worte, keine Gnade. Nein, dieser stählerne Motherfucker rollt wie eine Dampfwalze auf sein Opfer zu und gibt erst Ruhe wenn sein Ziel eliminiert ist. Und das Ziel ist Sarah Connor. Sie muss sterben, egal wie.

Fehlt nur noch Michael Biehn als 1-Mann-Rettungsmission und schon kann der Kampf steigen. Mensch gegen Maschine. Fleisch und Blut gegen ein schier unbesiegbares Tötungskonstrukt. Wer wird gewinnen, der Killer in brutaler Perfektion oder doch der fehlbare Homo sapiens? Die Art wie James Cameron diese Frage inszeniert, ist Adrenalin pur. So wie der Terminator seine Meute, treibt er die Story temporeich und spannend in ein furioses Finale. Anders als beim Nachfolger verzichtet er dabei auf jede Komik und hält die Grundstimmung durchgehend rauh und knüppelhart. Der Film ist kompromissloser, dreckiger als ''Judgement Day'', auch weil er keine Unsummen einspielen musste. Trotzdem war er an den Kassen ein voller Erfolg und ebnete Cameron und Schwarzenegger den Weg zur Weltkarriere. Es gab einfach ein Zeit, da konnte der gute James aus jedem Budget das Optimum rausholen. Ob aus 6 Millionen Dollar oder über 100.

Und bei den Effekten war zu dieser Zeit mit kleinem Geld einfach nicht mehr zu machen. Wirkt heute aber doch leicht angestaubt wenn der Arnie in seinem Auge rumpult. Da muss man schon 50 Meter zurückgehen um den Puppenkopf nicht zu erkennen. Aber was solls, ist mir immer noch lieber als der überkünstliche CGI-Glanz von heute.

Der einzige Punkt, der mir negativ aufgefallen ist, ist die ''Liebesgeschichte'' zwischen Sarah und Kyle. Auch wenn sie elementar für die Handlung ist, emotional ging da gar nix bei mir. Grade die Sexszene mit dem Hand-in-Hand-Orgasmus und der Pianoversion vom genialen Theme ließ mich etwas ratlos zurück. Sollte das so was wie Gefühl und Romantik vermitteln, ging dieser Versuch kräftig in die Hose bzw. schrammte haarscharf an der Grenze zur Peinlichkeit vorbei. Vielleicht sträube ich mich aber auch nur Linda Hamilton nackt zu sehen ;)...

Fazit: Der ''Terminator'' ist der Hardcorevertreter unter den Time Travelern. Ein brutaler Actionthriller, der von seiner Atmosphäre, seiner düsteren Inszenierung getragen wird, aber auch von einer originellen Handlung und überzeugenden Darstellern. Vor allem Arnold ist hier ein denkwürdiger Hybrid des Bösen, der Physis und Grausamkeit auf nie da gewesene Weise vereint. Es ist DIE Rolle, die seinen Namen filmhistorisch zementiert. Schwarzenegger ist Terminator und Terminator ist Schwarzenegger. Und beide haben ihren festen Platz im Action-Olymp. Vollkommen zu recht.

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Lydia Huxley

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Na, da haben wir's doch! Siehst'de, findet sich für jeden Topf einen Deckel :)


razzo

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:)



Deine Meinung zum Film Terminator