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The Theatre Bizarre

The Theatre Bizarre (2011), CA/FR/US Laufzeit 118 Minuten, FSK 18, Horrorfilm


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5.5
Kritiker
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5.6
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108 Bewertungen
17 Kommentare
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von Tom Savini und Richard Stanley, mit Udo Kier und Virginia Newcomb

The Theatre Bizarre ist Schauplatz von sechs Geschichten, eine grauenhafter als die andere. Wehe dem, der das Theatre Bizarre betritt!

In einer der heruntergekommenen Gegenden der Stadt steht ein lange verlassenes Theater, das es der jungen Enola Penny (Virginia Newcomb) besonders angetan hat. Sie ist fasziniert von dem Haus und betritt es, als sie bemerkt, dass die Tür offen ist. Im Inneren trifft sie auf die Puppe Peg Poett (Udo Kier), die Penny sechs bizarre Geschichten des Grauens vorstellt: Ein durch die französischen Pyrenäen reisendes Pärchen trifft auf eine Hexe. Ein paranoider Mann ist dem Zorn seiner Liebsten ausgeliefert. Die freudianischen Träume eines untreuen Ehemanns lassen die Grenzen von Realität und Fiktion verschwimmen. Der Schrecken der realen Welt wird durch die Augen eines Kindes gezeigt. Eine Frau ist nach den Erinnerungen anderer Menschen süchtig. Und eine perverse Obsession für Süßigkeiten stürzt ein Pärchen in den Abgrund. Enola Penny hört all diese Geschichten und merkt nicht, dass sie mehr und mehr diesem Theatre Bizarre verfällt…

Hintergrund & Infos zu The Theatre Bizarre
The Theatre Bizarre ist das Gemeinschaftsprodukt von gleich sieben Regisseuren: Douglas Buck (Sisters – Tödliche Schwestern), Buddy Giovinazzo (Tatort: Dreimal schwarzer Kater), David Gregory (Plague Town – It’s in the Blood), Karim Hussain (Kamera bei Antiviral ), Jeremy Kasten (The Twilight Thirst), Tom Savini (nicht zuletzt Sex Machine in From Dusk Till Dawn) und Richard Stanley (Dust Devil).

Seine Premiere feierte The Theatre Bizarre standesgemäß beim Fantasia International Film Festival 2011.

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Cast & Crew

Drehbuch
Filmdetails The Theatre Bizarre
Genre
Horrorfilm
Handlung
Alptraum, Angst, Blutbad, Erschrecken, Erzählung, Geschichte, Hexe, Puppe, Schock, Sterben und Tod, Terror, Theater
Stimmung
Gruselig, Hart, Spannend
Produktionsfirma
Metaluna Productions, Nightscape Entertainment, Quota Productions, Severin Films

Kritiken (2) — Film: The Theatre Bizarre

Flibbo: Wie ist der Film?

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5.5Geht so

[...] Die Anthologie weist zweifellos einen Low-Budget- und B-Movie-Charakter auf, wirkt aufgrund der durchweg gelungenen Makeup- und Gore-Effekte sowie der Fülle verschiedener Ideen aber dennoch nicht billig. Es ist schwierig, einzelne Episoden hervorzuheben – was für das Konzept spricht. Sie haben jeweils einen ganz eigenen Stil, bewegen sich qualitativ aber auf etwa demselben Level und sind durchzogen von einer wiederkehrenden, kühlen Atmosphäre. „The Accident“, mehr nachdenkliches Drama als Horror, wird zwar vielerorts zum Favoriten erkoren, doch krankt diese dritte Episode am gleichen, im Folgenden erwähnten Manko wie der Rest. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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7.0Sehenswert

Diese Horror-Anthologie folgt keinem bestimmten Thema oder Vorgabe, die einzigen Gemeinsamkeiten der einzelnen Episoden scheinen zu sein, daß alle mit einem minimalem Budget realisiert wurden und den ein oder anderen deftigen Moment präsentieren. Richard Stanleys "Mother of Toads" ist dabei wohl noch am konventionellsten inszeniert, die Lovecraftianische Horrorgeschichte der alten Schule sieht aber dank schicker Panorama-Shots französischer Wälder auch am aufwendigsten aus. Buddy Giovinazzo weckt gleich mit der ersten Einstellung Erinnerungen an seinen COMBAT SHOCK und bietet ein schmerzhaftes Kammerspiel mit dem grandios besetztem André Hennicke. In Tom Savinis Episode über einen Macho mit Alpträumen kommt zum ersten Mal Comedy ins Spiel, während Douglas Bucks Segment über ein kleines Mädchen, das Zeuge eines schrecklichen Unfalls wird, eher melancholischen Meta-Horror bringt. Karim Hussain serviert seine Geschichte erwartungsgemäß undergroundig-experimentell und beim letzten Segment "Sweets" wird es wieder komödiantisch überzogen. Ein extremes Wechselbad also, das ein reichlich tolerantes Publikum erfordert, und eventuell auch mehrfache Sichtungen. Ich kam mir ein wenig überfordert vor, jede Episode hatte ihre positiven Seiten, einige auch ein paar negative, aber alle würden sich einzeln betrachtet wohl noch einmal vollkommen anders anfühlen. Für den aufgeschlossenen Betrachter von Horrorfilmen, die schon mal den "guten" Geschmack verletzen, auf jeden Fall empfehlenswert, schön auch, alte Genregesichter wie Catriona MacColl und Lynn Lowry noch mal wiederzusehen.

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Kommentare (15) — Film: The Theatre Bizarre


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Drudel800

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Bewertung7.0Sehenswert

Hatte mir mal ne DVD mit diversen Horrorfilmen Freakshow Collection günstig gekauft und war von der Qualität dieses Films überrascht: Für mich ein Geheimtipp.
Wer auf Horrorgeschichten mit einem gewissen Anspruch und Gewalt steht wird hier gut unterhalten: Die FSK-Prüfung lief ja hier mal für den Zuschauer erfreulich.
Spoiler:
Im Vergleich zu sonst geschnittenen Szenen bekommt man hier in fast allen Geschichten harte Kost:
1. -
2. Selbstmordszene mit Messer
3. Frau wird auf Streckbank o. ä. gefoltert und zerteilt, Folter des Mannes
4. -
5. Attacken auf diverse Personen u.a. Messerschnitt in den Hals, Selbstverstümmelung an Augen
6. übelst: Mann bekommt Kopf abgehackt, wird "ausgeweidet"

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mme.lehmann

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich denke, dass der Film tiefgründiger ist als ihn die meisten meiner Vorredner beschrieben haben. Die Episoden schwanken sehr stark in ihrem Horrorgehalt und deswegen kommt auch kein ganzheitlich gruseliges Gefühl auf. Wenn man damit leben kann, ist der Film es wert, angeguckt zu werden.

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gajer1978

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Bewertung3.0Schwach

Mein erster Gedanke..."Was war´n dass?"
Film, trotz einiger guten Gore-Effekte echt mies...lohnt sich nicht wirklich...

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Bartel aka Faniel Dranz

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Bewertung3.0Schwach

THE MOTHER OF TOADS - Richard Stanley
ACHTUNG! SPOILERS und ganz viel sprachlicher QUARK ahead!
(Ich werde mich jetzt nur über Richard Stanleys Totalausfall in dieser Anthology auslassen - der Rest ist die Aufregung gar nicht wert!)
Soviel Authenzität gleich zum Auftakt ist schwerer zu schlucken als Froschgrütze.

Die Mutter aller Kröten treibt einem gleich mal den Frosch in den Hals.
Auf einem Trip durch die Kulturdiktatur Europa geraten ein pflichtbewusst Vollbarttragender Anthropologe (Dickschädelvergleichsexperte, tote Menschenkenner) und seine hotpantstragende "chosen Cheerleaderin" an eine teilzeitkrämende
Bene Gesserit Moderequisiten Fundus Verwalterin. Diese versucht das Pärchen
Nach dem Erwerb eines nekronomischen Kleinods (supernaturales Nippes), welches natürlich punktgenau den Geschmack des archetypischen modebewußten cheerleading girls triff und dem Versprechen wo dieses herkommt gäbe es noch mehr, respektive Einblick auf den Gral der, na nennen wir es aufgrund er fiktivität des Wekes mal, "Krypto-Antropholohie", der geneigte Leser ahnt es schon: DAS NECRONOMICON
Als fundierter Kenner der menschlichen Verwirrung weiß unser Kultur-Indiana-Jones natürlich sofort das die graffelmarktaffine Okkulthehlerin (seines Vertrauens) die Wahrheit spricht, nimmt er doch jedes der unheilvoll über ihre Lippen geraunten Wörter für bare Münze.
Flux wird der nachmittäglich angesetzte Ausflug nach Port-du-Schnappschuss (hier gibt es nachweisbar vorzügliches Bildmaterial für die dia-geilen Verwandten "back home" die man durch diese gezielt abfotografierte Langeweile für mindestens ein halbes Jahr auf einen Sicherheitsabstand von circa 2000 yards - oder wie vermisst der Ami? - bugsieren kann...) sehr zum Missfallen der, trotz des europäisch rauhen Wetters an ihrem kalifornischen Kleidungsstil festhaltenden, besseren Hälfte abgeblasen. Die mündlich garantierte Einladung der Teilzeitbibliothekarinin in den lovecraft´tschen Lesezirkels stellt sich als echt heraus.
Dies stellt der an sumerischen Fiktivlyrik interessierte Protagonist fest als er auf dem Rückweg zum Hotel eine Auffälligkeit im Lokalkolorit wahrnimmt:
Das keltische Felsgestirn (Steiner - das eiserne Kreuz) überzeugt ihn vollends, stellt doch die eingravierte "8" nicht etwa die Distanz zur nächsten Frosch n´Fries Bude dar, sondern ist vielmehr ein in antrophologischen Kreisen weitverbreiteter Wink mit dem Zaunpfahl (Some serious supernatural shit is going on!). Also wird die Begleitzicke im Hotel zurückgelassen und ordentlich Aftershave in den Vollbart gerieben um sich für die Pre-Printmedien-Präsentation angemessen zu präparieren. Nach Ankunft im Hexen-Chateau werden gleich Nägel mit Köpfen gemacht: Nach nur 3 Seiten des al azif´schen Bestsellers (von solchen Verkaufszahlen kann Frank Schätzing nur feuchtträumen) steht dessen Echtheit aufgrund seiner Handgeschriebenheit, außer Frage denn wie wir alle wissen galt im alten Sumer der Buchdruck noch als Urheberrechtsverletzung. Nach dieser Bettlektüre wird sich die alte Vettel, mit Hilfe ihres selbstgebrauten Binsenkraut-Viagra-Cocktails schön gesoffen und danach dem perversen Amphibienfetisch gefröhnt. Für eine Liebesnacht mit einem Amerikaner macht Großmütterchen alles was man unter praktizierenden Blümchensexbekennern als rauen Ritt in die Abwegigkeit bezeichnen würde. Die Froschlaiche ist nicht nur eine äußerst unansehnliche Liebesstellung sondern auch eine schleimige Sauerei sondersgleichen. Im Geschlechtsakt vollzieht sich dann auch die Mutation in die titelgebende Krötenmama (Muttertion) - der misogyne aber beliebte Witz der beinlosen, schleimspurziehenden Frau wird hier in einer drastischen Ganzkörpervariante auf die Spitze getrieben. Der absolute Alptraum für jeden noch so optimistischen Gleitmittelfabrikanten.

Dies ist dann auch der Freundin zuviel die sich rechtzeitig eingefunden hat um ihren Voyeurismus am Fenster des Anwesens zu fröhnen.
Über den sodomistischen Seitensprung ihres Freundes in die europäische Fauna in Rage versetzt flüchtet sie, in die nächtlich-neblige Sumpfflora, um sich über ihre Beziehung und die Nachteile eines gemeinsamen Pärchenurlaubs im Klaren zu werden. Hier kommen die Kröten ins (bis dahin recht dürftige) "Schau"-Spiel. Die nächste Szene reserviert den Film einen festen Regalplatz in der Sammlung eines cinehistorischen Vollständigkeitsfanatikers, denn der alleinige Umstand das in diesem Machwerk das Zertreten von Fröschen und Kröten in frontaler Nahaufnahme zelebriert wird, verpflichtet zum Sofortkauf.
Klauenbewerte Krötenhände krallen krampfartig in die Kehle der nun kerlosen Katherine K. (Name von der Redaktion aus offensichtlicher Wortklangspietät geändert).
Nicht nur dem Zuschauer graut es vor dem Morgen danach.
Der von seinem tierischen Liebesabenteuer verkaterte Koitalforscher (über Nacht umgeschult) macht eine unliebsame Entdeckung.
Die ihm anhaftenden Sekrete sind nicht nur vaginaler Natur. Für sowas hätte selbst der unkultivierteste touristische Nuttenpreller keinen Dollar ausgegeben.
Beim Starten seines Fluchtwagens identifiziert er anhand der Ohrringe das der Verdauungsgrad seiner im wahrsten Sinne des Wortes verflossenen jegliche reumütige Ausrede überflüssig macht, da diese nur noch anhand ihrer Ohrringe identifizierbar ist.
Doch für diese Gedanken untreuer Natur ist es ohnehin schon zu spät.
Der Kröten-feman nötigt ihr ausgebüchstes Betthupferl zum tödlichen Abschiedskuss
Das erste Kurzfilmsegment hinterlässt ein recht fragwürdiges Aroma in der Mundflora.
Die obligatorische Frage "Mit oder ohne Zunge?" sollte sich hiermit für alle Zeiten erübrigt haben.

Mit den dokumentierten Urlaubsimpressionen von der Insel des Dr. Moreau gelang es Richard Stanley auf beeindruckende Weise seine zart erblühende Hollywoodkarriere brutal im Keim zu ersticken. Das allein sollte schon reichen um dem Mann gebürtig Respekt zu zollen; denn sein Beitrag zum bizarren Theaterstadl tut es definitiv nicht. Stanley, auch hier als oraler Zeremonienmeister sichtlich überfordert fährt seinen Opener und somit den ganzen Auftakt in dieser Anthologie auf optisch und dramaturgischen RTL-II-Eigenproduktionsniveau frontal an die Wand. Schade eigentlich, aber wenn ein Unfall gleich zu Beginn einer Fahrt passiert kann der Urlaub eigentlich nicht mehr schlimmer werden, oder?

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Black Phantom

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Bewertung3.5Schwach

Noch lahmer als die "Masters of Horror" Kurzfilme.

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JaywalkerHB

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Bewertung2.5Ärgerlich

Gott war der schlecht! Hatte mich auf schöne kurzweilige Horror-Episoden gefreut und bekam stattdessen diesen uninspirierten Brei. Wie hier bereits erwähnt wurde: Die Gore-Effekte sind teilweise gut gemacht, aber über die story-technischen Defizite können sie in keinster Weise hinwegtäuschen. "The Accident" war noch am besten.

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JaywalkerHB

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Achja: Die Schauspieler waren das Allerletzte! Beste Beispiele: Die Hexe aus "The Mother of Toads" und der Typ in "I Love You".


Martin Quilitz

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchaus interessante Episoden Horror Szenen, manchmal zum schmunzeln :) Manchmal echt übel...

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Komikus

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Bewertung4.5Uninteressant

The Accident fand ich klasse und I Love You gutes Mittelmaß. Die anderen Geschichten fand ich eher mau.

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alexx86

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Bewertung5.0Geht so

ohne Aussagekraft die Kurzfilme, von den Goreeffekten okay ! aber mir fehlte das gewisse etwas! für die goreeffekte gibt es 3.0 Punkte , für die Titten in " The Mother of Toads" und in " Wet Dreams " jeweils 1.0 Punkt ,der Rest war scheiße ! summa summarum 5.0 Punkte !!

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Tom Friedel

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach "Three... Extremes" und "Three... Nightmares" kommt nun "Six... Extreme Nightmares"

Sechs verschiedene Kurzfilme die unterschiedlicher nicht sein könnten. Von ruhigen Gedankenspielen, über extreme Männer-Alpträume bis hin zu sehr ekligen Fressorgien.

- "The Mother of Toads" - 3,0
Sprichwörtlicher "Quak"

- "I Love You" - 7,0
Sehr gut gespielt und intelligent erzählt

- "Wet Dreams" - 8,5
Äußerst effektiver Alptraum. Gut gespielt, raffiniert in Szene gesetzt

- "The Accident" - 4,0
Versucht poetischer zu sein, als er ist

- "Vision Stains" - 7,0
Krasse, wenn auch sehr verstörende Idee, gut gespielt

- "Sweets" - 1,0
Ich hasse Fressorgien, vor allem wenn sie auch noch so wenig Sinn ergeben. Lediglich die Schlusssequenz konnte, was den Gorefaktor betrifft, überzeugen

Alles in allem sprechen die Episoden sehr unterschiedliche Typen an. Was an dem Projekt besonders hervorgestochen ist, sind die wirklich extrem gut umgesetzten Splatter- / Goreszenen. Auch die Geschichten im Einzelnen sind recht ausgefallen, können aber leider nicht immer überzeugen. Schauspielerisch gibt es überhaupt nichts zu bemängeln. Ganz im Gegenteil. Einige der Akteure waren wirklich klasse.

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Miami Twice

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Bewertung5.5Geht so

Erinnert natürlich etwas an "Geschichten aus der Gruft" oder "Creepshow".
Episode 1 - Sehr skurriel, aber gut erzählt.
Episode 2 - Die war irgendwie nichts für mich, wobei das Ende hatte schon was.
Episode 3 - Die Geschichte kam mir irgendwie bekannt vor, endete trotzdem anders als gedacht.
Episode 4 - Packende Atmosphäre
Episode 5 - Seltsame Story, aber das Ende gefällt mir
Episode 6 - eklig

Alles in allem, fand ich die Story's eher schwach bzw merkte man denen schon an das sie mit wenig Budget gemacht wurden. Da ist mir Geschichten aus der Gruft schon viel lieber.

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lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Zuschauer betritt, mit einer verwirrt wirkenden jungen Frau, das Film-Theatre-Grand-Guignol-Bizzare und bekommt von einem marionettenhaften Udo Kier sechs Horror-Geschichten präsentiert, die unterschiedlicher kaum sein können (Jeremy Kasten - „The Wizard of Gore“). Produziert wurden sie von David Gregory ("Plaque Town"), festgelegt mit Budget und Zeitvorgabe.

Episode 1 – The Mother of Toads (Richard Stanley -”Dust Devil”/ “M.A.R.K. 13”)
Gut gemeinter, zusammen-gestolperter Okkult-Kröten-Horror als Lovecaftsche 70er Fulci-Hommage.
Episode 2 – I love You (Buddy Giovinazzo – „Combat Shock“ / “Tatort”)
Deutschtümmelige Beziehungsklärung der blutigen Art, gut gespielt aber mit einer etwas gewollten Pointe.
Episode 3 – Wet Dreams (Tom Savini – „Night of the living Dead“)
Zynisch-freudianische Macho-Kastration.
Episode 4 – The Accident (Douglas Buck – “Sisters”)
Schlicht-einfach-treffende Meditation über das Sterben aus kindlicher Sicht.
Episode 5 – Vision Stains (Regie: Karim Hussain – „Subconscious Cruelty“)
Feministischer Seele-Junkie der "sehen" lernt. Schmerzhaft-moderne Vampirgeschichte mit unorigineller aber passender Pointe.
Episode 6 – Sweets (Regie: David Gregory)
Liebe geht auf den Magen. Grell-bunter Essen-Ekel-Fetischismus.

Die lose Zusammenstellung der Kurzfilme ist eine moderne Hommage an das Grand-Guignol-Theater und eine äußerst kreative Auslegung des Begriffs "Horror", zwischen trivial und Arthaus. Geboten wird eine schwer-verdauliche Kost, die gerne die Grenzen des guten Geschmacks und des Ertragbaren auslotet, mal ruhig subtil, mal schwarzhumorig, oft irrsinnig brutal oder nur-ekelig. Dieses bizarre Theater sticht offensichtlich aus dem üblichen Horror-Kram heraus. Teilweise hemmungslos-widerwärtig und wenig pointiert dann aber auch ergreifend schlicht und treffend böse. Interessant aber nicht leicht konsumierbar.

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Anoirja

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Wie erwartet hat mir Karim Hussains Segment "Vision Stains" am besten gefallen, auch wenn mir die letzte Szene schon zu sehr in Richtung Anbiederung an den Mainstream geht und besser ganz entfallen wäre. Ansonsten wird hier allerlei lauwarme und auch noch kältere Genrekost serviert. 5/10 (summa summarum)


Andy78

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@lieber_tee: Ich bin mir fast sicher: der Brechreiz-Mix würde mich überfordern...Allein nach dem Trailer kommt mir das Abendbrot wieder hoch...Dann hat mein Selbstschutzmechanismus, der mich dazu gebracht hat das Ding wieder zurück zu stellen, ja nicht ohne Grund Alarm geschlagen und somit bestens funktioniert...


MrDepad

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"The Theatre Bizarre" ist eine Ansammlung von Horror-Kurzgeschichten, die von Independent-Regisseuren gedreht wurden.
Die 6 Episoden sind inhaltlich nicht zusammenhängend und werden nur lose von einer kleinen Hintergrundgeschichte zusammengehalten. Inhaltlich will ich eigentlich gar nichts zu den Geschichten loswerden, jeder sollte sich überraschen lassen. Die Episoden sind jeweils mit unterschiedlichen Motiven und verschiedenen Stilen durchzogen, wodurch keine Episode der anderen gleicht und das Ganze durchgehend abwechslungsreich und unvorhersehbar bleibt. Qualitativ sind die Geschichten sicherlich schwankend, trotzdem ist keine als schwach zu bezeichnen und jede ist sehenswert geraten. Atmosphärisch sticht vor allem stets die bedrohliche Klangkulisse hervor, die einige Episoden ziemlich verstörend gestaltet. Der Härtegrad ist auch sehr hoch und Fans des Genres bekommen hier viel geboten. Allgemein richtet sich der Film sowieso hauptsächlich an Horror-Fans, da das Budget nicht allzu hoch war und man schauspielerisch auch keine Glanzleistungen geboten bekommt.
"The Theatre Bizzare" ist somit ein sehr guter Horror-Film, der durch äußerst kreative, harte Einfälle begeistert, trotz des nicht gerade hohen Budgets hochwertig inszeniert ist und Genre-Fans auf jeden Fall mehr als zufrieden stellen sollte.

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

Ziemlich interessanter Kurzfilm Mix, ich konnte beinahe allen Episoden zumindest ein wenig Abgewinnen. "The accident" fand ich sogar großartig. So etwas habe ich gar nicht erwartet.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgefahrener, einfallsreicher, überaus unterhaltsamer Episoden-Horror, der unglaublich viel Spaß macht. Eingebettet in eine tolle Rahmenhandlung über eine sprechende Puppe in einem leerstehenden Theater, werden, ganz à la "Treehouse of Horror" sechs kleine, sehr unterschiedliche Geschichten erzählt.

Dabei geht es um alles Mögliche. Hexen, Frösche, schiefgegangene Beziehungen, die Geheimnisse vom Leben und vom Tod, Süßigkeiten und einen Traum in einem Traum in einem Traum in einem...... Mal amüsant, mal grotesk und makaber, mal sehr ernst, mal verstörend, und meistens in der Tat bizarr, ist den Regisseuren hier ein abwechslungsreiches Werk gelungen, bei dem insgesamt trotzdem alles irgendwie bestens zusammenpasst.

Besonders gefallen haben mir die Rahmenhandlung und das Segment "I love You", wohingegen mir "The Accident" im Vergleich mit den anderen Episoden fast schon ein bisschen zu ernst und deprimierend war. Auf jeden Fall ist "The Theatre Bizarre" aber ein sehr gelungener, extrem kurzweiliger Film. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug und bieten herausragende Unterhaltung. Für Freunde kreativen Horrors ein absolutes Muss!

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Mr. Pink

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Also nicht, dass ich dir nicht trauen würde (zumindest mehr als den Spambots ;) ), aber wieso betonst du Thailand so oft? Ich habe Hangover 2 gesehen. Das kann nichts gutes bedeuten.


lieber_tee

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Du hast mich durchschaut, verkauf ich eben die Tasche, Sonnenbrille und Schmieröl woanders...



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