The Town - Stadt ohne Gnade - Kritik

US 2010 Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 23.09.2010

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Kritiken (26) — Film: The Town - Stadt ohne Gnade

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Eine weitere große Stärke ist die durchweg talentierte Darstellerriege, die Ben Affleck hier um sich versammelt hat und die vom Feinsten agiert, allen voran Jeremy Renner als leicht gestörter Gangster und der großartige Jon Hamm (bekannt aus der Serie Mad Men und dem Film Sucker Punch) als FBI Agent. Natürlich hat The Town auch Schwächen und leider wird manchen Figuren nicht so viel Platz eingeräumt, wie es ihnen vielleicht gebührt hätte, doch wenn man sich vor Augen hält, dass die Rohfassung des Films eine Lauflänge von guten 170 Minuten hatte und hier zwecks Massenkompatibilität auf “magere” 125 Minuten gekürzt wurde, dann kann man sich denken, dass dies eventuell ursprünglich anders war. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Mit dem vielschichtigen Schauspiel von De Niro und Pacino können es Renner und Co natürlich nicht aufnehmen, dafür sind ihre Charaktere auch nicht gut genug gezeichnet worden. Die Action jedoch braucht sich vor 'Heat' in keinem Fall verstecken und auch die Spannung ist durchgehend vorhanden. Natürlich ist 'The Town' kein Charakter-Drama, dafür ist er dann doch zu laut und eher für ein breiteres Publikum gemacht worden. Aber auch als Blockbuster lässt sich 'The Town' nicht bezeichnen, dafür ist er dann eben doch wieder zu still. 'The Town' siedelt sich irgendwo dazwischen an und hält fantastisch den Spagat zwischen Unterhaltung und stillem Thriller-Drama. [...]

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Joeyjoejoe17

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Yihaa, endlich gesehen und komm auf die selbe Wertung wie du \o/


SoulReaver

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Sehr gut! :)


Julio Sacchi: Das Manifest

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5.5Geht so

Bestenfalls solide Räuberpistole, die wenigstens Renner und Lively Gelegenheit zum Glänzen gibt, ansonsten aber gute Darsteller (Hall, Affleck selbst) und einen schlechten (der ölige Jon Hamm) an uninteressante Figuren verschenkt. Hier ist wirklich jeder Schritt vorhersehbar und altbekannt, der Film bewegt sich im Schritttempo von A nach B und die zwei drucklos inszenierten Actionszenen bringen nicht die ersehnten Adrenalinstösse. Mit Grausen erfährt man von der Existenz längerer Schnittfassungen. Die generische Filmmusik von Harry Greggson-Williams trägt mit ihrem gewohnt egalen Gelulle zum drögen Gesamteindruck bei.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Ben Affleck war ja lange Zeit „nur“ der angesagte Schönling, von dem der eine oder andere lästerte, er wäre ein schlechter Schauspieler. Nach seinem Oscar für „Good Will Hunting“, diversen Blockbustern wie z.B. „Armageddon“ und „Daredevil“ folgten einige Flops und es wurde eine Zeit still um ihn. Überraschend punkten konnte er schließlich mit seinem Regiedebut dem Film „Gone Baby Gone“, wobei er hinter der Kamera bessere Arbeit zu leisten schien als davor.

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g.g.white

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der oscar war wohl für matt damon?!


Roger Murtaugh

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Nö, der Oscar für das Drehbuch von "Good Will Hunting" ging an Damon und Affleck.


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«The Town» ist ein kurzweiliger Kriminalthriller, der formal und inhaltlich mitreisst.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Alles an dem Film ist solide. Schauspieler, Regie, Kamera, Musik. Es gibt wenig was man dieser Gangsterstory wirklich vorwerfen kann, außer das sie doch ein bißchen langweilig ist und im Vergleich zu den vielen Konkurrenzfilmen doch etwas Quarkärschig daher kommt. Zwar wird in regelmässigen Abständen geschrien, geprügelt und geschossen, aber irgendwie ist das auch alles ein bißchen egal - denn trotz schwieriger Jugendgeschichte bleibt Afflecks-Figur relativ uninteressant. The Town ist so drauf bedacht alles richtig zu machen, dass er dabei vergisst etwas zu riskieren.
Und ich guck im Zweifel dann doch lieber nochmal The Bank Job.

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jollyroger

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Was ist denn "Quarkärschig"? Kurze Definition nachschieben, bitte!


Synovia

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Quark-Arsch :D


Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Herausragend

[...] Auf der Handlungsebene herrscht eigentlich zu jedem Zeitpunkt eine gewisse Spannung. Immer mehr entspinnt sich eine komplexe Handlung, die zwar letztlich auf ein unausweichliches Ende zusteuert; glücklicherweise gibt es dennoch immer wieder überraschende Wendungen, die dem Film bis zum Schluss seine Spannung erhalten. [...]

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NOMAAM

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Spannung? Komplexe Handlung? Überraschende Wendungen?
Muss ein anderer Film gewesen sein.
Aufgrund der überproportionaler Defizite in den oben genannten Bereichen erscheint der Streifen und die Charaktere als sehr durchschnittlich.
Schlecht ist der Film dadurch nicht. Jedoch weit weg von "Herausragend".


TylerDurdan

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Hat mir eigentlich schon gefallen, für zwischendurch ganz nett!Ein über "Burner" is der Streifen wahrlich nicht, schon gar nicht wenn man Ihn mit Meilensteinen wie "Heat" vergleicht...,( von der Storyline übrigens bemerkenswert ähnlich) aber ein "passt schon" von meiner Seite!


Christian Alt: NEGATIV

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6.0Ganz gut

[...] Ironischerweise ist gerade Ben Affleck der Schwachpunkt seines eigenen Films und wandert 120 Minuten mit Schlafzimmerblick und regungsloser Miene umher.
Affleck hat mit The Town einen grundsoliden, mittelmäßigen Thriller abgeliefert, der nicht vollends überzeugen kann. Die starke Fokussierung auf die Action verhindert eine wirkliche Beschäftigung mit der „Stadt ohne Gnade“ – Potential wäre zumindest noch einiges vorhanden gewesen.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.5Sehenswert

[...] „The Town“ ist eine gute Inszenierung. Aus den hektischen Sequenzen kann sich sogar so etwas wie Filmruhe aufbauen. [...] Der Film ist gelungen - keine Frage. Man darf deshalb auf die nächsten Regiearbeiten von Affleck gespannt sein.

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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Formal ist die Geschichte von dem nach Erlösung suchenden Kriminellen absolut einwandfrei inszeniert. Dazu hat sich Regisseur Ben Affleck auch sehr begabte Mitarbeiter ausgesucht. Kameramann Robert Elswit und Cutter Dylan Tichenor [...] sorgen für eine packende Gestaltung von knisternden Verfolgungsjagden und bewaffneten Konfrontationen, aber auch für ebenso atmosphärische Umsetzung von intimeren Szenen zwischen den einzelnen Figuren. [...] Stellt sich nur noch die Frage, wieso Affleck nicht wie für «Gone Baby Gone» einen begabteren Hauptdarsteller ausgesucht hat.

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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7.0Sehenswert

Das Rad erfindet Hollywood-Schauspieler Ben Affleck mit seiner zweiten Regiearbeit nicht neu. Vielmehr strebt er erfolgreich nach klassischer Allgemeingültigkeit. [...] Wo den Figurenkonstellationen und Handlungswendungen ein wenig die Originalität fehlt, wird das durch unprätentiöse Hingabe, solide Spannungsszenen und traditionsbewusste Inszenierung kompensiert: die Action, etwa eine Adrenalinschub-Autoverfolgungsjagd durch enge Gassen und der große Schusswechsel zum Finale, haben Klasse.

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Robert Cherkowski: Schnitt Robert Cherkowski: Schnitt

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8.5Ausgezeichnet

Mit The Town ist Ben Affleck ein Kleinod gelungen, daß sich bei keiner modischen Strömung anbiedert, nicht mit verbissenem Stilwillen aufwartet, keine forcierten Twists aus dem Hut zaubert und sich durch nichts hervortun möchte, als durch seine erzählerischen und darstellerischen Qualitäten. Genau diese Konzentration auf das Wesentliche muß jedoch als eine der spektakulärsten Coups des ausklingenden Kinosommers wahrgenommen werden.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Ultrakonventionelles Caper-Movie inklusive genreverpflichteter Dramatisierung von Handlung und Figuren, bei dem Ben Affleck seine Regiefähigkeiten auch dann solide weiterzuentwickeln versteht, wenn er sich als Hauptdarsteller inszenieren muss. Doch alles in diesem gefühlt überlangen Film hat man so viele Male schon so viel besser gesehen. Afflecks Affinität zu permanenten Halbtotalen und Close-Ups lässt "The Town", besonders in den wenig druck- und schwungvollen Actionszenen, alles andere als elegant erscheinen, und dramaturgische Kniffe bleiben ungenutzt oder ereignislos – die augenscheinlichen geistigen Vorbilder des Films ("Point Break" und "Heat") erzählten ihre Geschichten über Gangstermilieus um ein vielfaches inspirierter und inspirierender. Letztlich möglicherweise das ernüchternde Ergebnis ständiger Umschnitte und Kürzungen.

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Fulsome.

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Wusst ichs doch :) Danke, Vince.


Filmering: Filmering.at

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8.0Ausgezeichnet

Ben Affleck beweist mit The Town erneut, dass er als Regisseur ein großes Talent hat, das fast an die Vorzüge eines Clint Eastwoods erinnert. Denn genau wie das große Vorbild, inszeniert auch Affleck in einem eher ruhigem Stil mit Schwerpunkt auf die Charaktere und unterstützt von einem sehr stimmungsvollen Soundtrack. The Town hält geschickt die Balance zwischen einem temporeichem Heist-Film, einem ruhigem Charakterdrama und einer Sozialstudie. Das ganze ist auch noch sehr kurzweilig und unterhaltsam inszeniert, sodass einem Kinobesuch eigentlich nichts im Wege stehen sollte.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.5Ausgezeichnet

"The Town" ist die Art von gelungenem Actionthriller, die man schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen hat, und die man gerne viel öfter sehen würde. Actionszenen ohne Exzesse, Charaktermomente ohne Klischees - das ist alles von gehobener Güteklasse hier, ja: fast von Spitzenklasse.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

"The Town" überzeugt als intensives Gangsterdrama in einem glaubwürdig geschilderten Milieu. [...] Ben Affleck, nach einem grandiosen Neo-Noir nun auch als Actionregisseur souverän, hat seine wahre Berufung gefunden.

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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online

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8.0Ausgezeichnet

Ben Afflecks zweite Regiearbeit überzeugt durch exzellente Schauspieler (Rebecca Hall, Jeremy Renner) und reizt das Genre gekonnt mit gut choreografierten Actionszenen und psychologischer Spannung aus. Es fehlen zwar nicht die üblichen Verfolgungsjagden und Räuber- und Gendarm-Spiele, es geht Affleck aber mehr um den charismatischen Helden, der nicht rauskommt aus dem Milieu. [...] Affleck überzeugt als in sich zerrissener Typ durch Ambivalenz und Brüchigkeit, ein Mann hin und hergerissen zwischen dem Pflichtgefühl alten Freunden gegenüber und dem Wunsch nach einem unbeschwerten Leben mit seiner Freundin.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Knallharte Action gepaart mit eindringlichen Figurenzeichnungen, einem packenden Plot und erstklassigen schauspielerischen Leistungen sind die Markenzeichen dieser zweiten Regiearbeit von Ben Affleck. Der konnte für sein ebenso intensiv wie lässig inszeniertes Gangsterdrama um Verrat, Liebe und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft zudem eine erstaunlich prominente Besetzung vor seiner Kamera versammeln. Dies nährt ein wenig die Hoffnung, Ben Affleck könnte sich zu so etwas wie einer jüngeren Ausgabe von Clint Eastwood entwickeln, der auch erst im Regieführen seine eigentliche Bestimmung gefunden zu haben scheint.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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8.0Ausgezeichnet

Ben Afflecks zweite Regiearbeit ist ein gut besetzter, spannender Thriller, der zwar inhaltlich weniger überrascht aber insbesondere durch exzellent inszenierte Actionsequenzen in den Straßen von Boston überzeugt. Wer schon den Straßenkampf in "Heat" mochte wird sicher auch hieran gefallen finden.

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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8.5Ausgezeichnet

Affleck und Hall machen die unwahrscheinliche Liebesgeschichte spürbar ergreifend. Und Renner (The Hurt Locker) ist pures Dynamit – er strahlt Wildheit und Gefühl aus. […] Was die emotionale Wucht angeht, zeigt Affleck im Finale, was er kann – ein spektakulärer Raub in Fenway, Boston's Baseball Mekka. Man kann wirklich sagen, dass Affleck hier den Ball aus dem Stadion pfeffert.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

The Town zeigt, wie bereits sein erster Film Gone Baby Gone (2007), dass Affleck das Zeug zu einem wirklichen Regisseur hat. Alles ist da. Es ist ein effektiver Thriller, er arbeitet eng mit den Schauspielern zusammen und hat ein Gefühl für Timing. Dennoch bleibe ich dabei, dass ich Verfolgungsjagden und Schießereien irgendwie langweilig finde. Ich merke, dass die Figuren aufgehört haben, Entscheidungen zu treffen und die Stunt- und Effekt-Leute das Ruder übernommen haben.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.0Sehenswert

The Town ist ein solider kleiner Eintrag in die Annalen der Boston-Krimidramen. Nicht so schillernd wie The Departed oder so traurig gefühlvoll wie The Friends of Eddie Coyle – oder gar so schwierig und mutig wie Gone Baby Gone, Afflecks letztem Film – ist er doch unerlässlich für die Kenner der Boston-Atmosphäre und der Luftaufnahmen einer Stadt, die sich einmal das Zentrum des Universums genannt hat.

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Keith Uhlich: Time Out New York Keith Uhlich: Time Out New York

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4.0Uninteressant

Es sind mehr als ein paar Sachen nicht in Ordnung in dieser Geschichte eines desillusionierten Diebes (Affleck, langweilig), seiner unwahrscheinlichen Geliebten (Hall, vergeudet) und dem entschlossenen FBI Agenten (Hamm, solide), der ihn festnehmen will.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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8.0Ausgezeichnet

Ben Affleck und Rebecca Hall, der Igel und die Füchsin, vereinen ihre Kräfte mit ausgezeichneter Wirkung in The Town, einem rasanten, Charakter-basierten Heist Film, der Raubzüge mit einer Romanze vereint und Afflecks Ruf als Schauspieler mit einem echten Talent für Regie festigt.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

The Town ist ein reicher, düsterer und saftiger Mix aus Verwicklungen, der all die Erfordernisse des Genres erfüllt und mit Leichtigkeit und Schmackes erzählt ist, was das Ganze äußerst attraktiv macht.

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Frank Olbert: Kölner Stadtanzeiger Frank Olbert: Kölner Stadtanzeiger

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7.0Sehenswert

Afflecks „The Town“ präsentiert sich als grundsolides Spannungsstück über den notorisch mafiaverseuchten Bostoner Stadtteil Charlestown, der den Regisseur als seinen eigenen Hauptdarsteller, vor allem aber eine wieder mal vorzügliche Rebecca Hall zeigt.

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Kommentare (205) — Film: The Town - Stadt ohne Gnade


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AmeliaPond

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Bewertung6.5Ganz gut

5,5 Punkte ,wäre Jeremy Renner nicht dabei.Leider finde ich Ben Affleck etwas schwach(vor der Kamera),er kann mich als Prolet,wie schon in 'Good Will Hunting',
einfach nicht überzeugen.Ich werde mir mal den extended cut ansehen,der soll wohl mehr Tiefe in die Charaktere bringen.Ansonsten unterhaltsam aber nicht sehr nachhaltig.

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RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Ich war nicht enttäuscht von „The Town“, habe aufgrund der Aussage „Ben Affleck hat sich an Caper-Movies wie Heat oder Gefährliche Brandung orientiert“ und den Lobhudeleien „seine 2te Regiearbeit ist besser als die erste“ etwas anderes erwartet. Vor allem eine Steigerung – dem war aber nicht so.
Der Streifen selbst ist eine ziemlich konventionell geratene Gangsterballade. Auf unterhaltsame Weise erzählt er kurzweilig seine Story. Er versucht mit qualitativen Erzählkino zu punkten, was ihm größenteils gelingt. Die Besetzung kann vor allem mit Senkrechtstarter Jeremy Renner glänzen und (dem bereits vom Krebs gezeichneten) Pete Postlethwaite in einer seiner letzten Rollen.
Altmodisch und klassisch zeigt Affleck den White Trash. Die Protagonisten werden kurzrasiert und martialisch gezeigt. Deren Handeln nachvollziehbar scheint, aber dabei die Story desinteressiert an Glaubwürdigkeit ist. Was aber letztendlich zweitrangig ist. Traditionell moralisiert er seine Geschichte schließlich. Auf eines läuft alles hinaus, jeder muss seinen Preis zahlen.
Auch wenn meine Erwartung eine andere war, habe ich sehenswerte Kinounterhaltung serviert bekommen. Das ansehen lohnt sich!

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jacker

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Sehe ich ähnlich. Hier wird zwar durchweg bereits gesehenes aufgekocht, allerdings packend und auch inszenatorisch gut.


WZRDOnTheMoon

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Bewertung6.5Ganz gut

"The Town" ist ein Film, der vor allem mit seinen unterschiedlichen Charakteren und deren starke schauspielerische Darbietung punkten kann. Der skrupellose, ambivalente, ohne Gewissen wirkende, aber dennoch seinen Freunden gegenüber loyale Jem, von Jeremy Renner wunderbar gespielt, ist für mich die überzeugendste Figur und Leistung - aber auch Ben Affleck und Rebecca Hall wissen in ihren Rollen des Gangsters Doug und dem Überfallopfer Claire größtenteils zu überzeugen - Pete Postlethwaite ist nebenbei erwähnt in seiner kleinen Rolle des Fergie herrlich beängstigend und überzeugend.
Die Inszenierung der Geschichte ist recht schonungslos und scheut sich nicht davor, auch die durchaus vorhandene Brutalität, die sowohl die Polizei als auch die Gangster zum Ende hin an den Tag legen, zu zeigen - als Gegenstück dazu entwickelt sich die Liebesgeschichte zwischen Doug und Claire, die zu Anfang noch wunderbar funktioniert, in der Mitte des Films aber einige durchaus erwartete Probleme mit sich bringt - aus diesem Grund lebt Doug gefangen zwischen zwei Welten: In die eine möchte er komplett eintauchen und am Liebsten sofort ein neues Leben beginnen, die andere, kriminelle, möchte er so schnell wie möglich verlassen, kann es aber aufgrund von Solidarität und einigen vorhandenen Erschwernissen noch nicht - diese Thematik wurde gut von Ben Affleck umgesetzt.
Für die nötige, dennoch etwas kurzweilig wirkende 'Unterhaltung' sorgt noch der gewisse Anteil an Action, der sich in rasanten Verfolgungsjagden und Schießereien äußert - für die Spannung ist, wenn das FBI versucht den Fall aufzuklären, ebenfalls gesorgt.
Insgesamt ist "The Town - Stadt Ohne Gnade" eine zufriedenstellende Mischung aus Thriller, Action, Drama und einer Liebesgeschichte geworden, die zwar Schwächen in vorhandenen Längen hat und weniger durch eine komplexe Story, die man irgendwo schon mal gesehen hat, überzeugen kann, dafür vielmehr durch seine Charaktere und deren Darstellung - Ben Affleck hat vor allem als Regisseur echt überraschend überzeugende Arbeit abgeliefert.

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WZRDOnTheMoon

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Naja, so schlimm wie viele find ich Affleck auch vor der Kamera nicht, wenn er mir aber hinter der Kamera in letzter Zeit noch deutlich besser gefällt - alles Geschmackssache


jacker

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Ich auch nicht. Hab nur ganz oft herausgelesen, dass viele ihn als Katastrophe ansehen.. Er passt nicht in jede Rolle, aber wenn es passt dann spielt er auch gut!


Cracker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr interessanter Film und wirklich spannend sowie fesselnd.
Verwirrender Anfang, doch man wird nach und nach aufgeklärt.
Schöne Geschichte und ein sehr passendes Ende.
Empfehle ich jedem.

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Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Toller Cast auch wenn ich nicht ein Ben Affleck-Fan bin. Die Story ist unterhaltsam und spannend wenn für meinen Geschmack auch teilweise etwas zu schnulzig.

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CIT

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Bewertung6.0Ganz gut

The Town wäre gerne so gut wie Heat, was er aber erwartungsgemäß nicht schafft, trotzdem war er ganz Ok, ohne mich jetzt so richtig vom Hocker zu hauen. Alleine die Tatsache, daß Ben Affleck mitspielt und ich den Film nicht total Scheiße finde, ist an sich schon ein Kompliment. Die Liebesgeschichte hat für mich irgendwie nicht gepaßt, da wäre wohl weniger mehr gewesen. Jeremy Renner fand ich ziemlich cool. Alles in allem ein kurzweiliges Filmerlebnis, das man sich durchaus mal anschauen kann.

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Alienator

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehr gute Inszenierung

Natürlich muss bei solch einen Film verglichen werden. Das bleibt garnicht aus. Es gibt eben schon genug Krimidramen. Jede Facette wurde bereits ausgelotet, Jede Konstellation wurde bereits gezeigt. Im Grunde kann es nichts mehr neues geben. Aber Affleck schafft es, aus den bereits genannten Filmen wie "Heat" o.ä. das beste rauszufiltern und seinen eigenen Stempel aufzusetzen. Afflecks Vorteil: er kennt Boston und stellt eine verdammt realistische Darstellung der Umgebung und des Geschehens in den Vordergrund. Seine Charkaterdarstellungen, bzw. die schauspielerischen Topleistungen aller Schauspieler zeigen echte Charaktere und keine blosen Schablonen. Das Spiel der Figuren für ein Leben innerhalb einer kaputten Welt ist phänomenal gut dargestellt. Im Grunde macht Affleck genau dass, was er bereits in "Good Will Hunting" sagt: er will aus dieser Stadt heraus um ein Leben zu führen fernab des sozialen Untergrunds ohne die Liebe zu seiner Stadt Boston zu verlieren.

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Banana_Boy

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich weiß nicht, was so viele an diesem Film so toll finden.
Die Story ist ok, die schauspielerische Leistung ist meiner Meinung nach nicht überzeugend, was sicher auch an Blake Lively liegt, einfach eine totale Fehlbesetzung.

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Mac_C_Tiro

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannender Ausnahmethriller mit intelligenter Geschichte und faszinierenden Charakteren (für dieses Genre..). Ben Affleck efällt mir hinter der Kamera wesentlich besser als davor.

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Rob Stark

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Bewertung7.0Sehenswert

Guter Film mit einem coolen Ben Affleck. Das fand ich ziemlich unerwartet. Es geht um Cops und Verbrecher - keine neue Idee. Wahrlich kein Meisterwerk, aber einer der Filme die auch mal im TV gezeigt werden können, anstatt dieser ausgelutschten Dauerläufer. Mir hat er gefallen!

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Film der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Mir fällt eigentlich nichts schlechts zu dem Thema ein. Ben Affleck hat einen guten Job gemacht egal ob vor oder hinter der Kamera. Er hat sein Ensemble an Darsteller sehr gut gewählt von denen natürlich Jeremy Renner ein Extralob verdient hat. Dazu kommt das die gute Story unheimlich authentisch und real wirkt. Die Actionszenen sind auch nicht zu verachten. Also Mr. Affleck ich würd sagen Daumen hoch!!

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concienda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

The Town ist so etwas wie die Light-Version von "Heat", einem der besten Filme aller Zeiten. Auch hier steht das Verbrecherdasein einer Profibande und ihr Kampf gegen die Gesetzeshüter (die allerdings anders als bei Heat nicht den gleichen Anteil an Screentime kriegen) im Vordergrund. Dazu adieren sich diverse Liebesgeschichten und Familienprobleme, Fragen über Loyalität und Freundschaft und etwas Kritik an den sozialen Misständen, die Gewalt und Kriminalität in den Bostoner Ghettos, allen voran Charlestown, hervorruft. Das ist alles sehr gut bis ausgezeichet gemacht, bietet aber nichts was man so nicht auch schon in anderen Streifen gesehen hat.

Die schauspielerrischen Leistungen schwanken insgesamt stark. Jon Hamm als hochmotivierter und erfahrener FBI-Agent spielt gewohnt gut. Pete Postlethwaite ist immer groß, Rebecca Hall und Blake Lively machen das beste, was aus ihren Rollen herauszuholen ist und auch Ben Affleck spielt seine Rolle o.k.. Highlight ist aber Jeremy Renner als eiskalter Bankräuber mit gewalttätiger Ader, der hier zurecht für seine Rolle mit dem Oscar nominiert wurde, aber auch zurecht gegen Christian Bale verloren hat.

Ben Afflecks Regie ist allerdings großartig, genau wie auch in Argo oder Gone Baby Gone. The Town ist straff und packend inzeniert, sowohl in ruhigen als auch in actionhaltigen Passagen. Der tolle Soundtrack tut hier sein übriges. Hier gilt übrigens: Finger weg vom Extended Cut! Der lässt den Film nur langatmig wirken und führt nicht eine, wirklich sinnvolle Passage ein.

Alles in allem ein klasse Gangsterfilm, der mit seinem großen Vorbild Heat leider nur allzu selten mithalten kann.

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Chucky89

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da ich kein wirklicher Ben Affleck fan bin war ich auch lange skeptisch was das für ein Film sein wo er die Hauptrolle plus Regie führt. Nachdem ich diesen Film gesehen habe muss ich sagen, nicht schlecht. Der Film weiß durch eine spannungs- geladene Story plus Action zu überzeugen. Zwar muss ich sagen das der Film in manchen Passagen wie ein Bostonversion von Heat erscheint, aber ohne entsprechenden Gegenpart bei der Polizei,
aber insgesamt ein echt unterhaltsamer und guter Film.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es soll ja Leute geben, die mein hier oft propagiertes Weltbild für ein wenig zu negativ halten und das, obwohl ich ein vollkommen sonniges Gemüt bin. Es ist nur so, dass es nicht einfach ist, ein sonniges Gemüt zu bewahren. Wie man bei einem Haus den Müll raus tragen muss, damit es innen wohnlich bleibt (außer man ist ein Messie), so müssen von Zeit zu Zeit auch die schlechten Gedanken von der Seele entfernt werden, damit man das sonnige Gemüt auch weiterhin sein Eigen nennen kann.
Außer natürlich man hat gar keine schlechten Gedanken, also wirklich nie, aber dann ist man ein bemitleidenswerter Idiot. Denn es kann so ein erhebend - erleichterndes Gefühl sein, die schlechten Gedanken loszuwerden, ähnlich dem morgendlichen Gang zum Porzellanthron.
Und gerade in diesem Bereich meines Lebens, dem Genuss bewegter Bilder, entsteht soviel schlechte Gedanken verursachender Kram, dass man immer mal mit einem kleinen Ausbruch quasi einen Kehraus machen muss.

Ob nun bei Anke Engelke (schafft es höchstens am Gegenteiltag, lustig zu sein), S.J. Parker ("pferdegesichtige Schauspielerinnenparodie"), Michael Bay ("pyromanischer Kasperkopf"), Shyamalan ("Märchenonkel"), Gibson ("am Messwein naschender Jesusfreak"), Ryan Reynolds ("Nulltyp, Nervsack, mach eine Nulldiät - bis 2015 oder so") und so weiter, solche Ausbrüche tun mir gut.
Doch in den Tiefen meines Herzens bin ich vollkommen liebevoll und zutiefst harmoniebedürftig.

Aus diesem Grunde gibt es nun eine kleine Liebeserklärung.
Nein, nicht an Ben Affleck als Schauspieler. Beileibe nicht.

Es ist eine Liebeserklärung an eine Institution. Eine Institution, die mir nicht immer Freude machte, aber mein Leben entscheidend prägen sollte.
Das ZDF Montagskino.
Ja, die Qualität ist schwankend. Ja, es ist das ZDF.
Aber wenn es trifft, dann trifft es meist richtig.
Zum ersten Mal in meinem Leben wurde ich hier mit den Cohen Brothers konfrontiert:Frances McDormand ermittelte in einem verschneiten Kaff und einige Zeit später erzählte mir ein bärtiger Typ mit Cowboyoutfit etwas über jemanden, der sich immer nur "Der Dude" nannte.
Filme, die noch nicht alt oder klassisch genug sind, um sich ins ARD Samstagnachtprogramm zu verirren, finden oftmals ein Zuhause im ZDF Montagskino. Deswegen ist es aber keineswegs ein Müllabladeplatz, solche Eindrücke verflüchtigen sich meist spätestens nach 14 Tagen wieder.
Warum soll man sich das montägliche Russisch-Roulette namens "Sneak Preview" antun, wenn man den Montagabend mit "Inspector Barnaby" auf ZDF neo erleben kann, dann schnell aufs Klo marschiert und ohne Zeitprobleme zum Montagskino umzappen kann? Und das Ganze auch noch, ohne die verlockende Nähe der Hausbar und des heimischen Bettes zu verlassen.

Kurzum: ich bin großer Fan des ZDF Montagskinos.

Und ja, sogar dann, wenn Ben Affleck vor der Kamera zu sehen ist.
Es gibt so ein paar Dinge, die kann Ben Affleck:
- unglaublich öde in Heldenrollen wirken
- sich Frauen aussuchen, die maximal mit ihrem Kontostand mein Interesse wecken (Garner, Lopez)

und es gibt Dinge, die kann er nicht:
- in die Kamera schauen mit dem typischen de Niro Gesichtsausdruck (den er hier ein paar mal probiert)
- mich als Schauspieler überzeugen.

Aber er arbeitet daran, sich meinen Respekt auf Umwegen zu sichern.
Als Regisseur macht er das hier recht gut. Schöne Lokalität, aber Boston als Gangsterfilmschauplatz zu nutzen, ist ja nun keine neue Idee. War es schon zu Zeiten von Scorsese oder Troy Duffy nicht.
Er besetzt sich mit der Hauptrolle, aber damit ist er auch schon beinahe am Ende der Fehlerkette.

Ein herrlich arrangiertes Gangsterspielchen, das sich nur wenige Schwächen leistet, wenn es ein wenig auf den Spuren des Genreklassikers "Heat" wandelt, einfach weil es den Vergleich schon rein darstellerisch nicht durchhalten kann, oder gegen Ende ein wenig platt bei "Die Verurteilten" klaut.

Schauspielerisch ist das Ganze nicht immer eine Offenbarung, aber doch immer wenigstens solide, eher mit Tendenz nach oben als nach unten, zudem reicht ja die bare Anwesenheit des großartigen Pete Postlethwaite (hier in seiner vorletzten Rolle) aus, um etwaige Unwägbarkeiten im Cast als nebensächlich erscheinen zu lassen.
Tatsächlich aber ist es schauspielerisch als Gesamtkunstwerk um einiges besser als ich bei Vernehmen des Namens Ben Affleck glauben wollte. Ja, ein großer Schauspieler wird er einfach nicht mehr, aber er scheint sich gefangen zu haben, macht behutsam das, was er kann und hält sich erstaunlich fern von overacting oder überreichlich drögen Mimikspielchen. Dazu ist Hamm als Ermittler auch sehr ordentlich. Dass die beiden beim vielzitierten Vergleich mit Michael Manns Genreklassiker den Kürzeren ziehen, liegt eher daran, dass de Niro/Pacino dort eine Liga für sich allein ausspielen und weit über jedweder Vergleiche oder Vergleichsmöglichkeiten erhaben wären, wäre man so leichtsinnig, es zu versuchen.
Dazu ist Renner einmal mehr in einer durchaus dankbaren Rolle besetzt, die er aber unbestritten souverän und intensiv ausfüllt. Slaine und Burke, die das Gangsterquartett vervollständigen, machen das Ganze ebenfalls ordentlich.
Persönlich bekommt aber der Film durch Titus Welliver eine besondere Note. Der gefällt mir hier wirklich gut und tröstet darüber hinweg, dass Chris Cooper nicht wirklich zur Entfaltung kommt, weil seine ganze Rolle bis an die Grenze zur Überflüssigkeit unwichtig wirkt und die Damen Lively und Hall hauptsächlich dem olympischen Gedanken "Dabeisein ist alles" genügen. Wobei wirklich gute Frauenrollen in Gangsterthrillern ja auch nicht gerade Hollywoods Stärke sind.

Dafür gibt es gelungene, nahezu authentisch wirkende Action und gelungene Gags, wie zum Beispiel die sehr coolen Masken/Verkleidungen der Räuber.

Und so erinnerte mich ausgerechnet Ben Affleck mit diesem durchweg gut gemachten Streifen daran, wie sehr ich das ZDF Montagskino generell mag.

Das hätte ich manchmal tatsächlich beinahe vergessen.

Und als Dank für diese Erinnerung darf sogar ein Film von und mit Ben Affleck als meine 2500. Filmbewertung einmarschieren.

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Hzi

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Nicht, dass der Film schlecht wäre, aber das einzige, was mir davon in Erinnerung geblieben ist, ist die (mir bis zu dem Zeitpunkt unbekannte) Blake Lively, die mir hier mit ihrem Schlampen-Look (!) ziemlich gut gefallen hat, besser als sonst ...


dustyOn3

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Geiler Kommentar, kann dir vollstens zustimmen.


christian-bauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Das war er also. Mein erster Film mit Ben Affleck hinter der Kamera. Nach all den Lobjubeleien zu seinen Werken war ich somit wenig überrascht, dass mir "The Town" gefiel.

Darstellung:
Auch wenn es viele bereits geschrieben haben: Das einzige, das mir nicht so richtig gefiel, war Ben Affleck als Hauptdarsteller Doug. Sein Bruder Casey ist der eindeutig bessere Schauspieler der beiden und hätte für die Rolle wohl auch wesentlich besser gepasst. Seeeehr positiv überrascht war ich von Jeremy Renner, den man in jedem Moment das gewalttätige Arschloch abkauft. Auch Rebecca Hall hat es mir mit ihrer Darstellung der verletzlichen Claire angetan.
Auch die restlichen Darsteller, angefangen vom hart verfolgenden Cop (Jon Hamm) bis hin zum liebenswürdigen Floristen um die Ecke, der eigentlich ein agressiver Gangsterboss ist (Pete Postlethwaite), konnten voll überzeugen

Film: ***SPOILER***
Gleich von Beginn an weist der Banküberfall den Weg, den der Film und die Story einschlagen soll: Gewalttätig und trotzdem beruhigend.
Neben der netten Idee mit dem Verlieben in die Geisel, überzeugt vor allem die Angst Dougs vor dem FBI und dass seine Kollegen Wind von der Beziehung kriegen. Die Spannung erreicht wohl ihren Höhepunkt, als sich Doug und Jem zufällig in einem Café treffen.
Der Schluss, nach dem missglückten Verschwindens aus dem Stadion, wurde stimmig erzählt.

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altessockenfach

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Ein Hinweis auf Spoiler wäre nicht unangebracht.


stansn

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Bewertung3.5Schwach

Weiß nicht genau was ich davon halten soll. Ist okay.

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Filmfanatiker

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Bewertung7.0Sehenswert

Da ich Ben Affleck für einen besseren Regisseur als Schauspieler halte, ist es schwierig den Film zu bewerten. Story und Dialoge gefallen, Mimik und Gestik kann man kaum bewerten, da kaum vorhanden, zumindest bei Armaggeddon Affe, ähm Affleck...Herr Affleck bleib bei Regie, da weiß man was man hat.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Starker Actionthriller, bei dem einem die Kugeln so richtig um die Ohren fliegen. Im Gegensatz zu den meisten hier gefällt mir Ben Affleck als Regisseur und Schauspieler.

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Roolfer

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Bewertung5.5Geht so

Ben Affleck - Der Til Schweiger Hollywoods

"The Town" ist wirklich kein schlechter Film. Gut inszenierte Action, atmosphärisch passende Aufnahmen und wirklich erstklassige Kostüme (0.5 allein für die Masken). Dass ich hier aber schon mehrfach lesen durfte "The Town" müsse sich vor "Heat" nicht verstecken oder erreiche ansatzweise dessen Qualität, schockiert mein Filmliebhaberherz doch schon sehr. Ja, "schockiert"! Man vergleicht Hobbyboxer Manfred Muskel aus Dorfhausen ja auch nicht mit Muhammad Ali. Das schadet sowohl dem Einen als auch dem Anderen. "Heat" spielt einfach in einer komplett anderen Liga. Nein, in einem anderen Universum. Nichtmal ansatzweise, nein nicht mal im Hauch eines Ansatzes, könnte der Film dem Nonplusultrameisterwerk Michael Mann´s das Wasser reichen. Zu belanglos und vorhersehbar, versucht der Film einen auf knallharten Actionthriller zu machen, verliert seine Authentizität aber spätestens, sobald der Spagat zur tragischen Romanze versucht wird. Ja spätestens hier stürzt er. Er fliegt aufs Gesicht. Platsch! Ende. Hat wohl nicht geklappt. Apropos Ende. Das war nämlich einfach nur schlecht. Bei Weitem nicht miserabel, aber gut getan hat es dem Film absolut nicht.

Ben Affleck, überzeugen könntest du mich nicht wirklich. Du hast ein Händchen für die Kamera, das muss ich dir lassen, aber deine Visage passt einfach nicht davor. Und versuch dich und deine Rolle bitte nicht zu offensichtlich und aufdringlich in den Mittelpunkt des Geschehens zu quetschen. Das schadet sowohl Film wie Sympathie. Diese Selbstinszenierung weist schon fast Parallelen zu sonem Regisseur auf, den wir hier im Krautland haben. Vielleicht kennst du ihn ja. Der war schon ein paar Mal drüben bei euch. Aber ist ja auch egal. Ich trau dir jedenfalls echt was zu, aber bitte, bitte, bitte überschätz dich nicht. So gut bist du nicht.

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Diggler27

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Seh ich absolut genauso. Die Begeisterung rührt mMn nur daher, daß man einer Flachpfeife wie Affleck so eine routinierte Arbeit einfach nicht zugetraut hätte. Einen wirklich großen Film hat er aber noch nicht abgeliefert.


Roolfer

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Exakt.


Vinyard

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn ich die vielen Kommentare lese, bekomme ich den Eindruck, dass viele den Film nicht zu schätzen wissen. The Town ist ein spannender, packender und geradlinig inszenierter Thriller, der in der selben Liga mit Kalibern wie Heat spielt. Wer den Film doch mag sollte den Dirctors Cut sehen, der ist nochmal knapp 60 min länger und verleiht den eh schon glaubwürdig gespielten Charaktären noch mehr Tiefe ;)

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Deine Meinung zum Film The Town - Stadt ohne Gnade