The Tracey Fragments

The Tracey Fragments (2007), CA
Laufzeit 77 Minuten, Drama

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8.0 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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22 Kommentare
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von Bruce McDonald, mit Ellen Page und Libby Adams

Der Film handelt von der 15 Jahre alten Tracey, die mit schweren Problemen in ihrem Leben zu kämpfen hat. Daher befindet sie sich auch in einer Therapie, und mehr Zeit als in der Realität verbringt sie in einer Traumwelt, in er ein Mitschüler, in den sie verliebt ist, eine große Rolle spielt. In der wahren Welt hat dieser allerdings weit weniger Kontakt zu Tracey, als der das lieb ist. Eines Tages verschwindet ihr Angebeteter spurlos, und Tracey macht sich auf die Suche nach ihm …

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: The Tracey Fragments

Xander8112: at the movies

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7.0Sehenswert

Tracey Berkowitz, 15 Jahre, hat ein echt beschissenes Leben. Ihr Vater bezeichnet sie und ihren Bruder als Unfälle, ihre kettenrauchende Mutter hängt nur vor dem Fernseher, in der Schule wird das „Etwas ohne Titten“ nur fertig gemacht. Als dann eines Tages ihr scheinbar zurückgebliebener Bruder (?) spurlos verschwindet und ihr die Schuld daran gegeben wird, reißt sie von zu Hause aus und begibt sich alleine auf die Suche.
[...]
The Tracey Fragments schwimmt gegen den Strom und gewohnte Sehgewohnheiten. Das mag man für Kunst halten, viele wird es aber über die 80 min einfach nur ermüden. Während die „normale“ Coming of Age-Story nichts wirklich Neues bietet, punktet der Film hauptsächlich durch sein Konzept. Das ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, ich für meinen Teil wurde gut unterhalten. Die gewohnt starke Leistung von Ellen Page (u.a. Hard Candy, Juno) trägt ihr Übriges dazu bei.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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8.5Ausgezeichnet

Mit ambitionierter Montagetechnik, die Kamera stets dicht an der Hauptdarstellerin Ellen Page, gelingt Bruce McDonald ein eindringliches Porträt einer jungen Frau ohne Halt. Nach kurzer Gewöhnungszeit entwickelt der Rhythmus des Films seine Sogkraft.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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8.5Ausgezeichnet

Bruce McDonald spielt nicht nur „Horses“ von Patti Smith in einem besonders starken Moment ein, sondern schneidet einfach ein Pferd genau an die Stelle der rennenden Tracey. Konsequenter Splitscreen, die Aufteilung des Bilder in viele Teile, Comic-Einblengungen, Wiederholungen, Doppelungen scheuen sich nicht, alle möglichen Mittel einzusetzen. Da wo sich der Mainstream nicht hintraut, punktet „Tracey“ voll mit einem Stil, der auch der Wildheit der Hauptfigur entspricht.

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Kommentare (19) — Film: The Tracey Fragments

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ChriS*

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film gibt sich viel zu viel mühe um nicht mainstream zu sein.

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diceman

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Bewertung6.0Ganz gut

- "My name is Tracey Berkowitz. Fifteen. Just a normal girl who hates herself."

Emotional war ich bereits eingestellt auf ein prätentiöses Drama über eine sozial vernachlässigte Emo-Göre, die von allen gehasst wird. Umso größer die Überraschung, als mir Tracey Berkowitz a.k.a. Ellen Page tatsächlich etwas zu erzählen hatte; zum Beispiel was aus ihrem 9-jährigen Bruder Sonny geworden ist, den sie in einen Hund verwandelt hat und jetzt spurlos verschwunden ist. Ziellos irrt Tracey durch eine kalte, authentische Großstadtwüste, auf der Suche nach Sonny, sich selbst, und vielleicht einem Fünkchen menschlicher Wärme ... interessant ist die formale Umsetzung geraten: wieder und wieder wird das Bild in Einzelteile zerfetzt, in Split-Screens unterteilt, Vorder- und Hintergrund vermengen und fügen sich wieder zusammen, dazwischen immer wieder metaphorische Bild-Elemente, die Traceys Borderline-Persönlichkeit visualisieren. Oft anstrengend, dabei mehr als nur Spielerei; der experimentelle Stil rechtfertigt sich durch den Titel: die Handlung springt in den Zeiten, zwischen Schauplätzen, in Traceys Unterbewußtsein und wieder hinaus in die graue Realität. Ein Coming of Age-Puzzle mit 1000 Teilen.

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Burki84

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Bewertung3.5Schwach

Stehe ja nicht drauf wenn Kunst sich selbst Kunst nennt um Kunst zu sein...

Hatte mich sehr auf einen weiteren schönen Film mit der großartigen Ellen Page gefreut aber musste nach 20 Minuten ausmachen (was ich normalerweise nicht mache) weil ich es einfach zu anstrengend und gewollt ("Kunst = können, Wunst = wollen") fand.

Werde dem Film vielleicht irgendwann nochmal nachts auf Arte eine Chance geben und dann vielleicht sogar meine Meinung ändern...

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Wumz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein visueller Trip. Wilde Schnitte, unmengen an Split-Screen-Sequenzen und noch dazu ohne chronologische Erzählstruktur. Das kann schon anstrengen, doch gibt es auch Phasen wo man ein bischen runterkommt. Diese Phasen halten jedoch nie lange und dann gibt es auch schon wieder auf die Fresse bzw. auf die Augen.
Das alles passt auch gut zu der Geschichte die erzählt wird, denn es geht um ein fünfzehn jähriges Mädchen, dass psychisch labil ist und noch dazu große Scheiße gebaut hat. Sie ist kurz davor durchzudrehen.
Die Kirsche auf der Torte ist Ellen Page, denn die spielt wie gewohnt umwerfend.
Ich habe den Film förmlich aufgesogen... Kurz: That's Entertainment, That's Art, That's Herausragend!

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Wumz

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Ich hab nehme in meinem Kommentar keinen Bezug zu der Aussage des Films. Und ich würde nach wie vor behaupten das sie psychisch labil ist, wenn es das ist was du an meinem Kommentar verbessern wolltest. Was bei ihr im Elternhaus los ist, ist nämlich nicht normal. Auch schon vor den Ereignissen nicht.


Mesokosmos

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Ich habe gerade nochmal die Definition von "Labilität" durchgelesen und denke dir, in deiner Aussage, dass sie psychisch labil ist, recht geben zu können. Sehe es allerdings als Ergänzung, dass ihre Labilität durch gewöhnliche pubertäre Entwicklungen gekennzeichnet sind, die vermutlich mehr als die Hälfte aller heranwachsenden durchgemacht haben und somit nicht ungewöhnlich sind.

Mir geht es vor Allem darum, dass man den Film aus der Sicht sieht, dass die Entwicklung, die der Film nimmt, vllt jedem so hätte passieren können und dass dafür keine psychische Erkrankung notwendig sein muss.


mundafinga

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Bewertung4.0Uninteressant

War schwer enttäuscht von dem Film. Eine Chronologie ist kaum vorhanden, die Split Screen-Sache wirkt sich auf die Handlung praktisch gar nicht aus, ist eigentlich nur eine Spielerei. Andererseits stört oder überreizt sie einen zwar auch nicht, aber das war doch eigentlich das Hauptargument für diesen Film... Und die Story dahinter ist sowieso äusserst banal!

Ellen Page spielt solide, durchaus gut eigentlich, aber überragend fand ich ihre Performance ganz sicher nicht. Vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen an diesen Film, ich weiss nicht... Mehr als eine 4.0 ist nicht drin. Und dabei wollte ich ihn gut finden, wirklich!

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Roldur

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ausgezeichnet geschauspielert wie in fast jedem Film mit Ellen Page und dazu kommt noch diese sehr experimentelle Schnittechnik. Anfangs hatte ich bedenken da noch mitzukommen aber mit der Zeit tritt eine gewisse Gewöhnung ein und es entsteht ein richtiges "Bild" von Tracey Burkowitz Psyche. Dazu trägt noch die spannende Geschichte, die vielleicht hier und da ein bisschen übertrieben ist noch bei. Gedreht wurde der FIlm in Kanada und war innerhalb von 14 Tagen fertiggedreht. Der Schnitt dauerte 5-6 Monate. Für mich ist er ein kleines Meisterwerk geworden. Eins würde ich dennoch gerne Wissen. Auf Bildern zum FIlm ist er FSK 12, auf der SK-Datenbank ist kein Eintrag und auf meiner DVD FSK 16. Was ist denn jetz das richtige?

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moep0r

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Story ansich ist nicht so sehr der Hit, aber die Art wie der Film gemacht ist, macht den Film zu einem Erlebnis. Mh, man koennte meinen ich rede von Avatar 8(

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Dos Corazones

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer Ellen Page als und aus "Juno" kennt und ihre schauspielerische Leistung dort anerkennt, wird ihr hier zu Füßen fallen. Nahezu, nein jede Einstellung, jeden Take meistert sie auf solch perfekte Art und Weise, dass die verquere Story gar nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Die Montage- und Schnitttechnik ist wahnsinnig innovativ, aber leider etwas zu viel des Guten. Immerhin der frische Wind von Comic-Strip-artiger Bildkompositation bietet grandios verstörende Perspektiven, nach wenigen Minuten der Eingewhöhnung wird es auch schon wieder anstrengend.
Eine atemberaubende One-Woman-Show von Ellen Page!

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El_Chupa

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Bewertung5.5Geht so

Für einen Kurzfilm wäre diese Filmart toll, so aber... naja. Ellen Page gibt mal wieder eine Hammer-Performance ab, der Rest ist etwas zu "fragmentiert".

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KindesMemorial

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Bewertung9.0Herausragend

Ellen page, kameraführung, schnitt, ton und musik machen den film zum kunstwerk, man hat durch die vielen fenster die immer ein teil der gefühle oder erinnerungen also fragmente der hauptprotagonistin sind, das gefühl man sei selber teil eines fragments.
die geschichte die sehr spannend anfängt und eigentlich auch nicht flach ist geht leider viel zu früh zu ende, man hat so das gefühl das da noch irgendwas fehlt, also geschichte hätte man das ende noch besser umsetzen können.trotzdem einer meiner lieblingsfilme - jedoch sagen viele die den film gesehen haben sie wären mit den zuvielen bildausschnitten überfordert und es vergehe die lust dabei - einfach angucken und selber urteilen, ich jedoch find ihn klasse

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kesselborn

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Bewertung2.5Ärgerlich

sieht aus als wenn jemand versucht hätte, alle coolen Elemente, die er je gesehen hat in einen Film zu packen -- was leider ziemlich daneben geht.

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sikkmeidack

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Das ist ein bemühter Versuch, mondän-kontemporäre Kunst zu sein, aber ins Moma schafft dieser Film es nur, wenn er Eintrittsgeld bezahlt. Wie schrecklich anstrengend. Zunächst möchte man sich der innovativen Bild in Bild in Bild in Bild in Bild in Bild in Bild-Präsentation voller froher Hoffnung stellen. Großaufnahme da, Kleinaufnahme hier... der Bildschirm wird bis zu 12 Mal gesplittet mit verschiedenen Blickwinkeln, Rückblenden und emotionsschwangeren Banalitäten. Filmkunst an einer der dunkelsten Stellen am Körper. Wenn dieses 15jährige sich selbst hassende Gör doch nur was zu erzählen hätte, außer, dass ihr retardierter Bruder verlustig gegangen ist und sie selbst mit einer Border-Bus-Linie unterwegs ist. Ein Gähnkrampf, der Arthouse einfordert und sich dabei selbst völlig überschätzt. Trashy fragments.

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entchenxx

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Bewertung2.0Ärgerlich

so groß die darbietung dieses films auch gelobt wurde. ich kann damit gar nichts anfangen. ich brauch ein ganzes bild zum schauen und nicht sechs kleine..es machte mir einfach keinen spass diesen film zu schauen, hab nach ner halben stunde ausgemacht..ellen page spielte trotzdem, wie immer großartig!

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Kubrick_obscura

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das ist Kunst! Anders kann man es nicht sagen. Das ist nicht als Wertung gemeint, sondern als Gefühl. Man sieht es und weiß es. Es ist Kunst.
Visuell führt dich der Film in Gefilde, die das Kino selten beschreitet, da der Bildrahmen meistens als unantastbar gilt. Den Splitscreen als cleveres Umgehen von Montage, zur Gegenüberstellung zweier Orte zur selben Zeit (24) ist an sich schon ein alter Hut. Da kommt "Tracey Fragments" daher mit einer ganz neuen Filmsprache, dem losgelösten Frame, der sich vervielfachen, verformen und bewegen kann. Hier wurde eine Tür geöffnet, die das Kino aus seiner muffigen alten Gruft befreit und von dem sich noch viele zukünftige Filmemacher nähren werden. Ob das nun gefällt, sei dahin gestellt. Es ist Kunst!

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Motsche

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Durchaus spannend und sehr schöne Bilder!
Sie haben zwei Wochen gedreht und 6 MONATE geschnitten, trotzdem stehen die Schauspieler (allen voran Ellen Page!!!) nicht im Hintergrund des Schnitts!
Das ist WICHTIG!

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pixtur

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Bewertung6.0Ganz gut

Ellen Page ist natürlich großartig. Aber die erste halbe Stunde des Filmes habe ich damit verbracht, auf ein Ende der experimentellen Bild in Bild-Montage zu hoffen. Die restlichen 50 Minuten musste ich mich damit abfinden. Zu harte Kost für meinen Geschmack.

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Slevin Kalebra

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Bewertung4.5Uninteressant

Sehr ausgefallene Erzähltechnicken sind ein zweischneidiges Schwert. Sie können einerseits dem Film etwas besonderes geben und das, was erzählt werden soll, noch interesanter machen. Andererseits können sie aber auch einfach der Versuch sein, davon abzulenken, das man nicht wirklich viel zu erzählen hat. Im Fall von "The Tracey fragments" trifft das zweite leider zu. Die ständigen Split-Screen Bilder lassen das ganze komplexer wirken als es ist. Denn in Wahrheit ist das hier nur ein gewollt skurilles Gebräu aus Rückblenden und Fantasiesequenzen. Dabei hätte man aus der eigentlichen Story schon etwas rausholen können, wenn man sie denn linear und konventioneler erzählen würde. So allerdings findet man keinen emotionalen Zugang zu Tracey, fiebert nicht mit bei der Suche nach ihrem Bruder, leidet nicht mit bei dem was sie durchmacht. Auch die wie immer großartige Ellen Page kann da nichts retten.

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mar (-ion-)

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Bewertung2.0Ärgerlich

nach 5min wusste selbst ich, wieso der film so heißt.
dachte mir anfangs noch, ne tolle idee, ma was anderes.
nach 10min ging mir diese bild-in-bild geschnipsel jedoch schon dermaßen aufn zeiger und nervte.
die anderen 70min hab ich mir dann erspart.
mag sein, dass der film inhaltlich ganz ok ist, die schauspielerische darbietung event. brillant.
mich hats nicht weiter interessiert, war mir ne spur zu anstrengend das ganze.

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aikifreak

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Bewertung7.0Sehenswert

Ellen Page bleibt sich treu und liefert nach "Hard Candy" und "An American Crime" den nächsten kaum verdaulichen Streifen. Allerdings hält sich dieser Film an keine üblichen Konventionen und kommt eher als Video-Kunst-Installation daher, die die Sehgewohnheiten schon arg strapaziert. Das "Fragment" im Titel ist wörtlich zu nehmen: Praktisch nur Bild-in-Bild-Technik bzw. Mosaikbilder in denen Szenen gleichzeitig und parallel ablaufen. Ganz schön anstrengend auf die Dauer, trotzdem bleibt der Film spannend, weil man einfach wissen will wie Tracy in diesen Duschvorhang kommt. Dabei wird kein trostloses Stückchen in diesem Erzählsmosaik ausgelassen. Eine ziemlich bittere Geschichte.
Mir hat der Film gefallen, auch wenn ich ihn nicht nochmal ansehen muss. Filmkunstliebhaber kommen auf ihre Kosten, wer unterhalten werden will sollte von "The Tracey Fragment" die Finger lassen.

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