The Trip
The Trip (1967), US Laufzeit 75 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 31.01.1969
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Keine
von Roger Corman, mit Susan Strasberg und Dennis Hopper
Werbefilmregisseur Paul Groves hat gerade einen Fernsehspot fertiggestellt, als seine Frau Sally, von der er getrennt lebt, am Drehort erscheint. Sie macht ihm Vorhaltungen, dass er den Termin beim Scheidungsanwalt vergessen hat, doch Paul ist in Gedanken nicht ganz bei der Sache. Der Filmemacher will eine bewusstseinserweiternde Droge nehmen, um “mit sich ins Reine zu kommen”. Sein Freund John, ein erfahrener LSD-Guru, soll ihn während der Reise in unbekannte Sphären begleiten und, falls nötig, mit einem Gegenmittel von einem Horrortrip herunterholen. Im luxuriösen, knallbunten Hippie-Haus seines Bekannten Max kreisen bereits die Joints, als Paul die magische Kapsel mit Apfelsaft hinunterschluckt – woraufhin zunächst nicht viel geschieht. Nur das irisierende Licht und die kaleidoskopischen Farben werden intensiver. In einer einfachen Apfelsine spürt Paul das Leben pulsieren und glaubt eine Sonne in der Hand zu halten. In einer Vision erscheint seine Frau Sally, und auf kristallklare Weise versteht Paul mit einem Mal, warum es zwischen ihnen nicht funktioniert hat. Sexuelle Fantasien und mittelalterliche Rituale wechseln nun in seiner Vorstellungswelt einander ab. Die Stimmung schlägt allerdings schlagartig um, als Paul zu sterben glaubt und seiner eigenen Beerdigung beiwohnt. Was als harmlose Reise ins Unterbewusste begann, entpuppt sich für Paul als Horrortrip.
Cast & Crew
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Roger Corman
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Susan Strasberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sally Groves
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Dennis Hopper
-
Salli Sachse
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Judy Lang
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Luana Anders
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kellnerin
Regie
Schauspieler
-
Jack Nicholson
- Genre
- Drama

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Kommentare (7) — Film: The Trip
Kommentar schreibenMaracaibo 2012/04/13 04:36:43
Kommentar löschenKlasse Trip - und durchaus amüsant! =)
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Markbln 2012/04/13 01:26:48
Kommentar löschenJa, damals hat das LSD noch richtig geschmeckt. Ein multiorgasmisches Erlebnis, wenn man im richtigen Zustand ist. Rogar Corman ist eine Legende. Wer das hier mag, hat bestimmt auch Gefallen an "Wild Angels", Rockertrash mit Nancy Sinatra.
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hollygolightly1 2012/04/09 13:38:09
Kommentar löschen"The Trip" ist mein erster Film des "King of B-Movies" Roger Corman, auf den ich durch die Arte-Doku aufmerksam geworden bin.
In dem Film geht es - wie der Name schon sagt - um Drogenerfahrungen und die Folgen der Einnahme. Ein Regisseur, der sich in einer Krise befindet, nimmt zum ersten Mal LSD und fängt an, zu halluzinieren und führt absurde Tätigkeiten aus.
Was diesen Film eigentlich ausmacht, ist die zeittypische Darstellung der Atmosphäre mittels filmischer Ästhetik. Halluzinationen, Träume und Realität, Euphorie - all diese Emotionen und Zustände vermittelt die authentische Inszenierung. Der Film nimmt den Zuschauer mit auf einen "Trip".
Der Film ist aus dem Jahr 1967 und das ist deshalb so wichtig, weil Drogen wie LSD zu dieser Zeit die Hippieära prägten und ihnen eine gesellschaftliche Bedeutung zukam. Umso wichtiger war natürlich die Aufklärung über den Drogenkonsum, zu welcher Corman mit diesem Film einen wichtigen Beitrag leistet. "The Trip" dürfte andererseits auch als Wegbereiter der Drugsploitation gelten, die sich zu einem eigenständigen Genre entwickelte.
"The Trip" ist ein trippy Film, der für Trashfilm-Fans hervorragend geeignet ist. Nicht uninteressant ist vielleicht die Tatsache, dass Jack Nicholson für das Drehbuch verantwortlich war.
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Filmkenner77 2012/04/09 18:08:23
Antwort löschenSehr schön. Ich empfehle die tollen Poe-Verfilmungen.
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hollygolightly1 2012/04/09 19:05:33
Antwort löschenAh, die werden in Burtons "Vincent" erwähnt. "Easy Rider" ist bestimmt auch gut :)
Filmkenner77 2012/04/09 20:03:03
Antwort löschenEasy Rider war aber nicht von Corman. Anfangs wollte er den machen, aber das Studio lehnte ab, weil man an einem Flop glaubte. "Easy Rider" war nicht mein Geschmack. Konnte mit dem nie etwas anfangen.
Roco De Long 2012/02/25 12:11:54
Kommentar löschenAuch wenn in "The Trip" der (filmische) Horizont des Zuschauers nicht so erweitert wird wie das Bewusstsein von Peter Fonda: als Zeitportrait der Hippie-Ära und für den Versuch, die Erfahrung LSD visuell umzusetzen, ist der Film auf jeden Fall sehenswert.
Wenn man ihn auf englisch übrigens schon gesehen hat und den Trashfaktor enorm steigern will, empfiehlt sich ausnahmsweise sogar die deutsche Fassung. Die Synchronisation, die sich an all die neuen Drogenbegriffe aus Übersee wohl erstmal gewöhnen musste, hat einige echte Perlen der Übersetzung geschaffen: "He's high on weed" = "Er ist oben vom Heu". Und (mein Favorit): "He's an acid head" = "Er ist ein Säurekopf" :D
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The_Comedian 2010/11/22 17:40:33
Kommentar löschenDas ´Trio Infernale´ Fonda/Hopper/Nicholson aus ´Easy Rider´ widmete sich hier explizit der Droge LSD. Im Gegensatz zu Dennis Hopper´s Plädoyer für die Freiheit, wo sich der Trip auf dem Friedhof von New Orleans in einem kurzen, clip-artigen Schreckensszenario entlud, ist hier die Droge selbst die Story, gar der Hauptdarsteller, denn sie degradiert Peter Fonda zu ihrem hilf,- und willenlosen Sklaven. Was als Selbstfindungsreise und verklärt-strahlende Hippie-Romantik beginnt, entwickelt sich rasant-steigernd zu einem paranoiden Horrorwahnsinn voller purer Angst und Selbstzweifel, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass Erweiterung und Reflexion des eigenen Bewusstseins doch nicht vereinbar sind, im Gegenteil, alles mutiert zur nichtigen Farce, was den Eindruck entstehen läßt, Fonda´s Charakter könne zum dauerhaften Wiederholungstäter werden, mit dem (ewigen) Ziel aller Ziele: Der Suche nach sich selbst! Genug Spekulation!
Regisseur Corman läßt in ´The Trip´ das LSD den Film bestreiten, denn schnelle Schnitte und die audiovisuelle Macht von Farben und psychedelischem Score (im Gegensatz zu ´Easy Rider´ deutlich härter und weniger ´hippie´esk´!) in perfekter Symbiose machen den außergewöhnlichen Indie-Streifen zu einem Fest für die Sinne, wobei Drogenkonsum weder verherrlicht noch verteufelt wird.
Jack Nicholson´s Script ist simpel und effizient durchdacht, der Film wird so nicht durch lange Dialogketten seiner Stimmung beraubt.
Der Cast wirkt äußerst glaubwürdig und echt, wie schon in ´Easy Rider´ verschmolzen wohl Film und Realität im freundschaftlichen Künstlerkollektiv der Endsechziger-Jahre. Hervorzuheben sei Dennis Hopper in der (Quasi-) Doppelrolle als kiffender Kommunenhäuptling und als ´Hausmeister´ in Fonda´s ´Seelenwohnung`, dargestellt als chaotischer Jahrmarkt zur Deutung seines Lebens, ein absolutes Highlight, denn ´Billy und Captain America´ harmonieren auch hier prächtig.
´The Trip´ ist avantgardistische Genre-Kunst und ausgezeichnetes Independent-Kino, für Fans und/oder Zeitzeugen dieser Ära ein unbedingtes Muß.
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Mr. Pink 2010/11/15 17:43:13
Kommentar löschenDer Film hält exakt das, was der Titel verspricht! "The Trip" ist ein einzigartiges visuelles Erlebnis aus der Feder von Jack Nicholson, das den Zeitgeist der 60er Jahre auf beeindruckende Art und Weise eingefangen hat.
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TobiasSD 2008/02/13 12:54:57
Kommentar löschenEin absolut durchgeknallter 60s-Film, bei dem vermutlich nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera Unmengen an Drogen konsumiert wurden. Das, was hier (basierend auf einem Drehbuch von Jack Nicholson!) auf die Leinwand gebracht wurde, ist ein psychedelischer Drogen-Trip, der den Zeitgeist der späten 1960 einfängt und eher durch seine bunten Bilder als durch die etwas krude Story besticht. Kann man sich anschauen. Muss man aber nicht. Vor allem nicht dann, wenn man mit den 1960ern ohnehin nichts anfangen kann!
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