The TV Set

The TV Set (2006), US Laufzeit 87 Minuten, FSK 16, Komödie

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7.7
Kritiker
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6.3
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73 Bewertungen
8 Kommentare
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von Jake Kasdan, mit David Duchovny und Sigourney Weaver

Dem Schriftsteller Mike Klein gelingt es, den Entwurf zu “Die Wexler-Chroniken” an den Fernsehsender PDN zu verkaufen. Dabei handelt es sich um eine Charakter-Story, die sich hauptsächlich um den (tatsächlich geschehenen) Selbstmord seines Bruders dreht. Recht schnell muss Mike lernen, dass die Realisierung seiner Vision ein harter Kampf werden wird. Vom Casting bis zur endgültigen Produktion scheint einfach alles falsch zu laufen. In der Welt der Fernsehsender bestimmt eine kleine Hand voll mächtiger, hoch konkurrenzfähiger Manager Amerikas Programmauswahl. Lenny ist die eigensinnige Präsidentin von PDN (deren meistvertraute Beraterin ihre 14-jährige Tochter ist). Sie muss alle kreativen Entscheidungen des Senders genehmigen. Lenny glaubt, dass die Story der “Wexler-Chroniken” für das Vorabend-Programm zu deprimierend ist. Richard McCallister, der zuvor für die BBC arbeitete, wurde kürzlich bei PDN angestellt, um für etwas mehr Klasse im Programm zu sorgen. Im Bezug auf die “Die Wexler-Chroniken” gelingt ihm das jedoch nicht. Mehr und mehr sieht Mike seinen Traum schwinden und das beeinflusst im Laufe der Zeit auch seinen Gesundheits- und Gemütszustand negativ. Wird sich sein Traum dennoch zu aller Zufriedenheit verwirklichen lassen?


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (4) — Film: The TV Set

Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Es ist fast schon als Ironie des Schicksals zu bezeichnen, dass „THE TV SET“ (natürlich völlig ungerechtfertigt) an den Kinokassen eine Bauchlandung hinlegte. Doch Schlechtem wohnt auch immer etwas Gutes inne. Wenn man dem Film nämlich etwas nicht vorwerfen kann, dann ist es mangelnder Mut: einerseits prangert er originell die fehlende Experimentierfreudigkeit TV-Schaffender an und stilisiert deren Vorstellungen zu Karikaturen ihrer selbst, um andererseits mit sowohl leisem Witz als auch gehörig Chuzpe zu überzeugen. Mit dem ausgebliebenen Erfolg an den Kinokassen hält schließlich auch noch ein gesundes Stück Realität Einzug in den tragikomischen TV-Zirkus, denn Qualität setzt sich bekanntermaßen nicht immer durch. So müssen wir am Ende nickend dem Fazit zustimmen, dass ein entlarvender Film, wenn man so sagen will, eigentlich gar nicht konsequenter sein könnte.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Zu unrecht untergegangener "kleiner Film", mit großer Besetzung. Kein zweiter "Network", aber dennoch treffend und ernüchternd genau. Hier wird nicht mit satirischer Überhöhung gearbeitet, sondern mit dem sehr genauen Blick für die Details. Sigourney Weaver überzeugt als eiskalte Medienbitch genauso wie einst Faye Dunaway. Duchovny bleibt mit seiner leisen, zunehmend desillusionierteren Rolle der emotionale Anker des Films. Wer je fürs TV gearbeitet hat, weiß wie dicht die Story an der Realität ist, alle anderen erlangen hier einen schönen Einblick in die Mechanismen der Branche.

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Strikerth

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Hört sich fast so an als ob er seine geniale Rolle in Californiacation auch im Film umsetzen kann.


alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Albtraum oder trister Alltag eines jeden TV-Autors? Von Überzeichnung oder Klischees kann hier keine Rede sein: ein bitterböser Einblick in die Produktionswelt der TV-Shows mit einer Riege an tollen Schauspielern. Und "Slut Wars" wird in der kommenden Herbst-Season garantiert vom Fox-Network für mindestens vier Seasons eingekauft.

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peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Erlangt den satirischen Biss nicht durch Überzeichnung, sondern durch die "traurig, aber wahr" Geschichte. David Duchovny ist exzellent als der geplagte Autor, der für Intigrität und den Erhalt seiner Geschichte kämpft. Äussern sich seine Probleme anfangs nur durch nuanciertes Minenspiel, geht es mit seiner körperlichen Verfassung später genauso den Bach runter, wie mit seinem Skript.

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Kommentare (4) — Film: The TV Set


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Rukus

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film, den man allein seines Inhalts wegen gut finden will. Allerdings weiß ich nicht, was das eigentlich für ein Film ist oder sein will. Eine Spur Drama ist da, ab und an auch ein wenig Witz, aber irgendwie ist es wohl am ehesten eine Doku mit realsatirischen Zügen. Ich mag Filme, die sich kritisch mit dem Medienzirkus auseinander setzen, vor allem, wenn ein guter Schuss bissiger Satire im Spiel ist. Biss, wie man ihn aus Wag the Dog kennt, oder auch Robocop. The TV Set hingegen wirkt beinahe ernst und seriös, wenn man mal von den Darbietungen des überdrehten "Hauptdarstellers" absieht. Den kann man wirklich nur unter einem satirischen Aspekt ertragen. Würde mir sowas in einer Serie vorgesetzt, würd ich Peter Lustigs Rat folgen und - ihr wisst schon - abschalten!

Auf seine Art funktioniert der Film. Man erkennt, was er mitteilen will, und man nimmt ihm ab, dass es bei den Sendern so läuft - oder zumindest sehr ähnlich. Insofern ein interessanter Einblick. Viele haben es wohl geahnt oder befürchtet. Allerdings verschenkt der Film mindestens soviel Potenzial, wie die Produzenten, die er aufs Korn nimmt. Es gibt viele kleine Seitenhiebe und die Branche kriegt ihr Fett weg. Dass ausgerechnet ein Brite sich mit dem Sitcom-Brei etc. herumplagen muss, ist klasse. Insbesondere der Wink mit dem BBC-Zaunpfahl gefällt mir. Mit den offenbar vorhandenen "Insiderkenntnissen" hätte man allerdings eine weit eindrucksvollere Satire produzieren können, die bei gleichem Cast und mit entsprechender Promo wohl einen adäquaten Impakt beim Publikum hervorgerufen hätte. So ist es nur ein netter Blick hinter die Kulissen, der deutlich hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Dass das Budget nur 2 Mio. $ betragen haben soll, sieht man dem Film übrigens nicht an. Achja, ich bin froh, dass Sigourney Weaver und nicht Ben Stiller die Senderchef Rolle übernommen hat.

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stuforcedyou

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Bewertung5.5Geht so

Die Macher von "The TV Set" scheinen sich im Dickicht des amerikanischen Fernsehdschungels auszukennen, denn alles was dem Zuschauer hier präsentiert wird, wirkt real. Leider ist das Werk von Jake Kasdan dennoch nicht so gut wie es er starke Anfang hoffen lässt. Über weite Strecken wickelt der Film regelrecht lethargisch seine Geschichte ab und die Satire auf das TV-Business flacht zunehmend ab, bis irgendwann nur noch eine kleine Komödie mit Drama-Note übrig bleibt. Zum Glück können die Darsteller, allen voran Sigourney Weaver als Produzentin, den Film noch etwas über den Durchschnitt heben. Vorsicht: In der deutschen Synchro ist der Film wirklich ungenießbar!

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waschoi

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Bewertung6.5Ganz gut

Die schlechte Synchronisation trübt den sonst guten Gesamteindruck etwas. Die Slut-Wars-Idee war gut ;)

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badboyblue

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Bewertung7.5Sehenswert

Geld und Quote vor gutes Schauspiel und Story, der Zuschauer ist eh blöd und schaut alles, es darf nur nicht schwer im Magen liegen.
Am Schluss ist man genauso entäuscht wie der Autor und es fehlt uns ein rundes Ende.

Stimmige Karikatur des allabendlichen müllverseuchten Quotenunsinns.

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