The Wall
Pink Floyd - The Wall (1982), GB Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Musikfilm, Kinostart 06.11.2008
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
791 Bewertungen
16 Kommentare
Keine ?
von Alan Parker, mit Bob Geldof und Christine Hargreaves
“The Wall”, dessen wichtigstes Aushängeschild die Musik der Band Pink Floyd ist, erzählt die Lebensgeschichte eines Musikers, der ebenfalls den Namen Pink Floyd trägt. Er hat sich nahezu komplett in sich selbst zurückgezogen, wodurch er von seiner Umwelt gezwungen wurde. Pink ist stark paranoid veranlagt, und sieht in jedem in seinem Leben, selbst in seiner Frau, Menschen, die ihm etwas Böses antun wollen. Ein großer Teil des Films spielt auch in seiner Phantasie, in der er ein Führer der Massen wird, der sein Heimatland retten will.
Cast & Crew
-
Alan Parker
-
Bob Geldof
-
Christine Hargreaves
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pinks Mutter
-
James Laurenson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) J.A. Pinkerton
-
Eleanor David
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pinks Frau
-
Kevin McKeon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pink (jung)
-
Bob Hoskins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rock and Roll Manager
Regie
Schauspieler
-
Jenny Wright
-
Alex McAvoy
-
James Hazeldine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Liebhaber
-
Michael Ensign
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hotelmanager
-
Roger Waters
- Genre
- Konzert
- Ort
- Berliner Mauer
- Handlung
- Art House-Film, Kultfilm, Mauer, Musiker, Verfolgungswahn, Visionen
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails The Wall
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Kritiken (1) — Film: The Wall
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie "High Hopes" auf eine Reunion sind von heute auf morgen begraben. Pink-Floyd-Mitbegründer Richard "Rick" Wright ist am 15. September 2008 im Alter von 65 Jahren gestorben. Beim ambitioniertesten Projekt der britischen Giganten des Progressive- und Art-Rocks - der Konzeption des Albums "The Wall" aus dem Jahr 1979 - war der Keyboarder schon nur noch sporadisch dabei, hatte die meisten Tastenparts Produzent Bob Ezrin und Sessionmusiker Peter Wood überlassen und machte die anschließende Tour nicht mehr als Bandmitglied, sondern nur noch angestellt mit. Und als der ehemalige Werbefilmer Alan Parker drei Jahre später das letzte große Pink-Floyd-Werk (und außerdem eines der bestverkauften Rock-Alben der Musikgeschichte) mit Bob Geldof in der Hauptrolle visualisiert, haben ihn Roger Waters, das Mastermind am Bass, und Gitarrist David Gilmour bereits ausgeschlossen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (15) — Film: The Wall
Kommentar schreibenKlapTrap 2011/12/18 11:32:38
Kommentar löschenPART 1 : IN THE FLESH.........
---------------------------------------------------
"So ya thought ya
Might like to go to the show....."
Yeah, willkommen zu dieser Show, diesem seltsamen Ort, an dem man - kaum entnabelt - erst einen Namen und dann die Erbsünden angehängt bekommt.
In dem sie dir erzählen, das du alles werden kannst, was DU willst, Rockstar zb. und dir gleichzeitig verheimlichen, daß dein DU schon lange bevor dir in trockenen Tüchern liegt.
Freier Wille ?
My Ass !
Because :
"Mamma's gonna make all your nightmares come true.
Mamma's gonna put all of her fears into you.
Mamma's gonna keep you right here under her wing."
Du würdest ja gerne dies und das, und du träumst von einem anderen hier und jetzt - noch bevor du richtig begreifst was "Hier und Jetzt" eigentlich ist - aber dem Schatten deines Vaters, ob tot oder lebendig, entkommst du nicht.
Und dann kommst du in die Schule, und bist dann spätestens da ein "Soundso" - Jemand von dem alle genau wissen, wie er ist, wie er aussieht, was meistens dem Bild das DU von dir hast komplett wiederspricht, aber das so omipräsent ist, das du es der Bequemlichkeit halber erst einmal annimmst.
Oder du begreifst schon in jungen Jahren - Hey, da läuft was schief - und dann rebellierst du vielleicht dagegen.
Dann stehst du mit Millionen auf, und schreist in einem elitären Club :
"We don't need no education.
We don't need no thought control."
Und das schafft dann Luft, wenn auch nur kurzzeitig, weil du in den ruhigeren Stunden ganz genau spürst : Auch das ist eine Lüge !
Jede Jugendbewegung unterwirft sich den selben konformistischen Regeln, gegen die sie vorzugehen gedenkt.
Und dann ist da immernoch und immerwieder Mutter, und die wirst du im Leben nicht los, und willst doch einfach wegwegweg.
Und kaum bist du weg, vermisst du deine Nabelschnur, also suchst du Ersatz, suchst eine Ersatzpartnerin, und der Sexus drängelt und murkst auch da unten rum.
Also suchts du ein Happy-End, möglichst schnell die Erlösung, in den Armen einer Anderen.
"Will some woman in this desert land
Make me feel like a real man?
Take this rock and roll refugee
Oooh, baby set me free."
Mit ein bißchen Glück findest du dann die Eine, die deinen Plan erfüllt, die dich komplett machen soll, und die dir doch nur beibringt, daß es im wahren Leben nach dem Happy End immer noch weitergeht.
Denn deine Probleme bestehen weiterhin, deine Vergangenheit hängt dir wie ein Klotz am, Bein, die Enttäuschung über die Entmystifizierung deiner Vorbilder, deine Fehler, die Gesellschaft und das Bildungssystem, alle Faktoren die dich ohne deine Einwilligung bis zu diesem Zeitpunkt geprägt haben, sie lassen dich nicht allein.
Sie lassen dich zynischer werden, stiller, desillusionierter.
Sie lassen dich weltlichen Besitz anhäufen, um den innerlichen Mißstand zu übertünchen :
"I've got thirteen channels of shit on the T.V. to choose from.
I've got electric light.
And I've got second sight.
I've got amazing powers of observation.
And that is how I know
When I try to get through
On the telephone to you
There will be nobody home."
Genau - Nobody home - egal wann du anrufst, denn diese Mißstände lassen sich natürlich nicht übertünchen, schon gar nicht vor deiner eigenen Frau, die immer da ist, immer da war, und deinem langsamen seelischen und moralischen Bankrott beiwohnen musste, und die langsam die Schnauze vollhat von deinem Seltbstmitleid und deinem Desinteresse.
Die sich dann womöglich flüchtet, auf Raten, erst in die Arme eines Anderen und später dann ganz aus deinem Leben.
Die du erst vermisst, wenn dir bewusst wird, das du sie "besessen hast" und wenn man von etwas heimgesucht werden kann, dann von den Dingen die man "besessen" hat, weil sie - mit der Zeit - einen "besessen haben".
Du wirst wütend und traurig gleichzeitig, du flehst sie an und bedrohst sie gleichzeitig, denn du weißt nicht wohin mit deinen unterschiedlichen Gefühlen :
"How could you go?
When you know how I need you
To beat to a pulp on a Saturday night"
Und zurück bleibt die Wut.
Und die Enttäuschung.
Und die Frage :
"War es das alles wert ?"
Und dann schaust du zurück - wieder einmal - und stellst mit zunehmender Gleichgültiglkeit fest, das Nichts auf dieser Welt es wert ist, Emotionen zu investieren.
In deine Eltern, die dir ohne deine Einwiligung einen Namen gaben, und sich dann leise aus dem Staub machen.
Deine sogenannten Freunde, von denen keiner mehr da ist.
Dein dich ach so liebendes Land, das dich nur als schweigenden Bürger akzeptiert.
Frauen, die dir alle nur das Herz gebrochen haben, und für die es sowieso zu spät war, jemals zu deinem wahren Ich durchzudringen.
Du suchst vielleicht noch nach Seelenverwandten....
"Hey you, out there in the cold
Getting lonely, getting old, can you feel me?"
...doch auf die Frage "Is there anybody out there ?" hörst du keine ernst zunehmende Antwort mehr.
Und die Drogen, die Partys, die Zerstreuung, sie haben alle nicht geholfen - nur temporär.
Dir wird bewusst...du brauchst etwas dauerhaftes.
Einen Glauben, einen Philosophie...einen Geisteszustand.
Dir wird weiter bewusst :
Du hast den Anfang zu diesem Geisteszustand schon lange gemacht, du musst ihn nur noch beenden, vervollständigen....bis zum Extrem durchziehen.
DU MUSST DICH EINMAUERN !
Den Punkt erlangen, an dem nichts mehr wirklich vomn Bedeutung ist, an dem dich keine Enttäuschung, keine Verletzung, bis dich Nichts und Niemand mehr erreicht.
Du stellst dir vor : Angstfrei leben !
Und du schreitest zur Tat.
Du schaust dir die halbfertige Mauer genau an, die du dir über die Jahre zugelegt hast, Stein für Stein, und du beschließt sie endlich zu vervollständigen.
Eine letzer Blick zurück, und dann :
"Goodbye cruel world,
I'm leaving you today."
Natürlich bringst du dich nicht um, deine Erziehung, dein Besitz sträuben sich dagegen, aber die Welt bleibt endlich draußen, sie wird dich nicht mehr berühren, dir nichts mehr anhaben können.
"I have become comfortably numb."
Wenn es doch nur so einfach wäre !
Denn natürlich ist da immer noch die Welt, und klopft an deine Tür und reißt an deinen Fensterläden, es wird immernoch verlangt - und du musst dies und das - und Rechnungen zahlen, und alte Geister kreuzen deine Wege, meinen sich an dich zu erinnern.
Deine Schauspielerei trägt dich dann zwar - lange und weit - das Problem ist nur, irgendwann überschreitest du selbst den Punkt, an dem dein abgeschottetes ICH nicht mehr zwischen Schauspielerei und Selbstbild unterscheiden kann.
Du wolltest doch nur die Welt verlieren.
Du verlierst dabei dich selbst, vollständig.
Und das Schlimmste ist :
Tief in dir, da pocht noch eine ganze Leise Stimme voll von "wie du bist"...."wie du sein könntest".
Täglich taucht sie auf, wenn auch nur kurz, und appeliert flehend an dein verkümmertes Gewissen : "Wake Up !"
Doch es ist viel zu spät :
"But it was only fantasy.
The wall was too high, as you can see.
No matter how he tried, he could not break free."
Wie eine Ratte endest du, gefangen in einem Labyrinth, verzweifelnd, sich selbst zerreibend, hin und und her rennend, zwischen zu vielen Stimmen.
Und unfähig um Hilfe zu suchen, die Innenwelt zu verlassen, steigert sich der Innere Druck in pure Wut.
In Selbsthass, der sich nach außen kanalisiert, in faschistoiden, in rassistischen oder misantrophischen Zügen :
"There's one in the spotlight, he don't look right to me,
Get him up against the wall
That one looks Jewish!
And that one's a coon!
Who let all of this riff-raff into the room?
There's one smoking a joint!
And another with spots!
If I had my way,
I'd have all of you shot!"
Was als unschuldiger Fall in diese Welt begann, endete als freier Fall in den Wahnsinn.
Du willst die ganze Welt in Trümmern schlagen.
Und gleichzeitig wird Wahnsinn zu deiner einzigen Hoffnung.
Sie kann deine Rettung werden.
Sie kann für kurze Zeit deine rational aufgerichteten Mauern aufsprengen, sie kann dich, in einem kurzen, unachtsamen Moment heimsuchen, und vor Gericht ziehen.
Sie kann all den hunderten, kleinen Steinen in deiner Mauer eine Stimme geben.
Stimmen die dich quälen, die Nachts heimsuchen.
Stimmen deiner Eltern, deiner Frau und Jugendliebe, deinem unversehrten Kern, deiner Lehrer und Bücher, deiner ehemaligen Freunde und Weggefährten.
Sie alle schreien dir zu :
"Tear down the wall !
Tear down the wall !
Tear down the wall !"
Ob du es schaffst, ob du erkennst, das nicht all diese Steine deine Mauer erzeugt haben, sondern du sie erst damit gebaut hast, das liegt ganz alleine bei dir.
Denn es gibt sie da draußen, wenn auch ganz wenige, die haben es geschafft.
Die leben, schmerzanfällig und zutiefst verwundet, aber aufrecht und hoffnungsvoll.
Es reicht nur einen Stein zu entfernen, und durch die entstandene Lücke nach Hilfe zu rufen.
Und du wirst sehen, SIE sind da :
"All alone, or in twos,
The ones who really love you
Walk up and down outside the wall.
Some hand in hand
And some gathered together in bands.
The bleeding hearts and artists
Make their stand.
And when they've given you their all
Some stagger and fall, after all it's not easy
Banging your heart against some mad bugger's wall."
--------------------------------------------------------------------------
PART 2 : OUTSIDE THE WALL
Selbst diese, langatmige, gleichzeitig flüchtige Analyse greift noch zu kurz, wenn es darum geht zu beschreiben, was sowohl Roger Waters als auch Alan Parker versucht haben, mit dem Mammut-Werk THE WALL zu umreißen.
Es ist die Lebens und Leidensgeschichte des fiktiven Musikers Pink Floyd, die gleichzeitig als Blaupause vieler Schicksale und Lebenswege innerhalb unserer Gesellschaft angesehen werden kann, und in der sich - wenigstens in einigen wenigen Punkten - jeder kurzfristig wiederfinden sollte.
Schließlich haben wir alle unsere Wunden und Narben versucht zu kaschieren, und Schutzschilder um sie herum gebastelt.
Das dieses Mammutunternehmen sowohl in tonaler, als auch filmischer Ausführung teilweise auch unter Floydians als nur "größtenteils" gelungen gilt, liegt dann wohl auch in der Natur der Sache.
Gerade der Film verhebt sich daran, alle Aspekte des über 70 Minuten andauernden Tonträgers, auf dem oftmals zwischen Zeilenumbrüchen ganze Sachverhalte und Entwicklungen geraffert werden, filmisch adequat wiederzuspiegeln.
Zudem legt er ein größeres Gewicht auf den Rockstar Floyd und sein persönliches Dilemma einer vaterlosen Kindheit, sowie einer Jugend in den Gesellschaftszügen des kalten Krieges, was ihm etwas des "Universalcharakters" des eigentlichen Albums beraubt.
Auf der Haben-Seite kann Parkers Werk dafür wiederrum verbuchen, für einige Themen von Waters selbsternanntem Lebenswerk wirklich grenzgeniale Bilder gefunden zu haben.
Wenn sich die gesichtslosen Kinder bei "Anothert Brick in the Wall" zur Revolte erheben, um dann doch per Fließband im Reißwolf zu landen, wenn die blinde Euphorie der Starverkultung bei Rockkonzerten Richtung Sportpalastreden verschoben wird, oder der erblühende Sexus mit einer Zeichentrick-Animation unterlegt wird, bei der sich zwei Blumen erst aneinander anschmiegen, dann verschmelzen, um sich hinterher als Einheit selbst zu zerfleischen, spätestens dann erreicht Parkers Werk eine Dichte, Phantasie und Interpretationsfülle die Waters musikalischer Vorlage in Nichts nachsteht.
Und der junge Bob Geldorf, egal ob katatonisch im Sessel, bei der Zerstörung seiner Selbst, eines Hotelzimmers, oder als fiktiver Goebbels, bleibt das zweite, unübersehbare Plus der filmischen Variante.
Man muss also kein Pink Floyd-Verehrer sein, um Parkers Adaption zu würdigen, aber es hilft - im Anbetracht des allumfassenden Soundtracks - natürlich schon ungemein.
Doch auch außerhalb dieses Kreises dürften sich gerade Fans der surrealen Kinokunst hier gerne einmal versuchen, denn Parkers Melange aus Animationstechnik, Spielfilm und Videoclip-Ästethik entwickeln einen mit zunehmender Laufzeit einlullenden Sog, der spätestens in der zweiten Hälfte mit Metaphern und Poesie nur so um sich schlägt, und in dem berühmten "Trial"...der Selbstanklage und Selbsteinsicht von Pink..mit Sequenzen aufwartet, die sich auch japanische Mangas gerne erträumen lassen würden.
Alles in allem sicherlich keine leichte Kost, und schon einmal gar nichts, was man sonst so von einem "Musikfilm" erwartet, aber aus eigenere Erfahrung auch ein Werk das von Jahr zu Jahr an Fülle und Bedeutung gewinnen kann.
Als noch recht neuer Plünderer im Hause Pink Floyd fand ich sowohl Platte als auch Film höchst öde, ein paar Jahre später konnte ich beide jedenfalls schonmal am Stück ertragen, und heute - tschja- heute vergebe ich ersteinmal volle neun Punkte.
Weil mich einige Dinge in THE WALL inzwischen verdammt lang Schlucken lassen.
Weil ich inzwischen genügend Jahre angesammelt habe um zurückzublicken und meine eigene Wand skeptisch zu beäugen.
Und weil - natürlich - Songs wie "Comfortably Numb" inzwischen fest mit meiner eigenen Vita verbunden sind.
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
BigDi 2011/12/18 11:59:18
Antwort löschen"The way you make them suffer
your exquisite wife and mother
fills me with the URGE TO DEFECATE!
Since, my friend, you have revealed your deepest fear
I sentence you to be exposed before
your peers
TEAR DOWN THE WALL!"
KlapTrap 2011/12/18 12:04:40
Antwort löschen"Good morning, Worm your honor."
Immer wieder schön, Gleichgesinnte zu finden !
There is tatsächlich anyone out there !
BigDi 2011/12/18 12:11:49
Antwort löschenFür mich Theater+Musical-Liebhaber das absolut beste Lied des göttlichen Doppelalbums. =)
Habe meine Amazon-Wunschliste grad mal um drei Artikel erweitert. Film und RW-Konzert brauche ich definitiv, danke fürs Erinnern!
KlapTrap 2011/12/18 12:15:30
Antwort löschenGerne, gerne.
THE WALL war eigentlich immer meine "least favorite"-Platte von Floyd.Umso überraschter bin ich jetzt, das sie nach Jahren der Kentnis ein Eigenleben entwickelt, das zur Zeit selbst die dunkele Seite des Mondes überstrahlt.
Alle 6 Antworten zeigen
Sigmund 2011/12/18 12:42:16
Antwort löschenBei mir war die Platte zwar schon immer weit vorne, aber der Film hat gerade beim Lesen Deiner Zeilen noch mal zugelegt. Sehr schöne Würdigung.
KlapTrap 2011/12/18 13:07:10
Antwort löschenHöhere Würdigung eines Werkes "nur" dank eines Kommentares....ein schöneres Kompliment kann es wohl nicht geben.
Danke dafür !
J!GS4W 2011/12/04 13:35:06
Kommentar löschen"Tear down the wall"
Wie metaphorisch und kritisch gesellschaftliche Themen und Probleme hier auch behandelt werden, letzten Endes trägt "The Wall" immer ein bisschen zu dick auf. Depression, Kindheit, Sex, im Grunde egal welches Thema, immer werden abschreckende Sequenzen eingebaut, die dem Zuschauer eine Größe des Filmes vorspielen möchten. Dabei sind die Zeichentrick Einlagen aber die Besten und gerade in Bezug auf Krieg finden sich hierbei ein paar wundervolle Ideen. Die Musik von Pink Floyd ist teils zwar super, auf die gesamte Dauer des Filmes aber etwas sehr anstrengend, da einfach die nötige Abwechslung fehlt. Gut ist der Film aber trotzdem, denn er lädt zum Nachdenken ein, eine andere Wahl hat man während der Szenen eigentlich auch gar nicht, denn mit Hirn abschalten ist hier wenig. Auch wenn man nicht immer stringent folgen kann, interpretieren tut man automatisch, doch ist die Frage, ob man vieles davon nach Ende des Filmes noch lange im Kopf behält.
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Eustachius 2011/11/09 22:54:37
Kommentar löschenDer einzige Film bei dem die Musik wirklich jede massage zur Vollendung trägt. Sry aber da kann Chicago, Grease, Sweeney Todd, Moulin Rouge, etc einpacken... Fesselt nicht wirklich, immer die selben platten storys in einer Abwandlung von Romeo und Julia - da schläft jeder irgendwann ein, der da nich großer Fan von ist...
Deswegen war der Film für mich ein glatter Durchbruch! Ich bin nicht nach 30 sec eingeschlafen! Der Film hat mich gefesselt, entsetzt, verstört, begeistert und traurig gemacht. Ein wahres Meisterwerk der Musikverfilmungen, wenn nicht sogar die Musikverfilmung aller Zeiten.
Epischer Sound begleitet den psychischen Verfall der Hauptperson.
Resümee: besonders wertvoll, vor allem für Pink Floyd Fans ein Sahnebonbon.
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KnappenBoss 2011/09/20 14:41:43
Kommentar löschenEin Stück Musik Scheiße, was eine Generation zerstört hat ...
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KnappenBoss 2011/09/20 14:50:13
Antwort löschenjaja, sieht man an dir ...
Commentator 2011/09/20 14:51:47
Antwort löschenGreetling, es lohnt sich nicht... Er hat 'ne Freundin, die wird ihm die Kommentare sicher danken. Pfff... :-D
duffy 2011/09/20 14:57:02
Antwort löschenJungs, please....don't feed him. Sonst geht das ewig so weiter.
KnappenBoss 2011/09/20 15:05:12
Antwort löschenmein ziel ist es alle filme der welt hier zukommentieren M)
lieber_tee 2011/09/20 15:33:14
Antwort löschenEine der vielen inhaltslosen Provokationen ohne Sinn und Verstand
Alle 7 Antworten zeigen
Tachitalili 2011/09/21 10:42:49
Antwort löschenÜbrigens ist er nicht so... naiv, wie er vorgibt. Achtet mal auf die Auswahl der Objekte :-)
kamerakind 2011/11/26 23:35:39
Antwort löschenRunter von dieser Seite du Rülps!
DrBlues 2011/08/04 01:02:35
Kommentar löschenWer Waters in Perfektion rum-heulen hören will,
hört sich "The Final Cut" an ...
aber, ganz lustig, als so genannter Konzept-Musik-Album-Film ...
Bob macht n guten Job. Respekt !
Cheers ...
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Wing- 2011/07/02 13:55:43
Kommentar löschenlegendär
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Dachsman 2011/07/01 17:46:36
Kommentar löschenRoger Waters Abrechnung mit allem und jedem. Das Schulsystem, die Regierung, die Polizei, der Krieg, seine Mutter, die Musik und er selbst, alle bekommen irgendwo ihr fett weg. Das ist sicher ein wenig zu lang, teilweise und gerade gegen Ende ein wenig anstrengend, absolut unstrukturiert, vielleicht sogar ein wenig redundant, zugleich aber auch mitreißend und beeindruckend. Sehenswert auf jeden fall, irgendwo zwischen exzentrischer Selbstdarstellerei und Psychogramm, zwischen Zeitdokument und Selbstbeweihräucherung.
Es werden Bilder geschaffen, die Kopf bleiben. Als Film sicher nicht jedermanns Sache und, auch wenn es Fans nicht gerne hören werden, vergleichbar mit Michael Jacksons "Moonwalker".
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alanger 2011/06/07 19:00:04
Kommentar löschenroger wills nochmal wissen und melkt die cashcow bei einer großen tour so richtig ab.
soll er doch.
alan parker's film ist ambitioniert und auch etwas anstrengend, wird aber der verquasten vorlage mehr als gerecht.
beim doppelalbum gibts schon diverse (redundante) längen, der film kann das mit einem gelungenem stielmix und mit mut zu pathos und kitsch abfedern. und bob geldof, einst der frontmann der gloriosen (frühen) boomtown rats, war nie weniger peinlich.
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Weltensegler 2010/10/02 21:12:15
Kommentar löschenSchwierig das alles. Guter Soundtrack von Pink Floyd, verstörende Bilder, da soll sich noch einer auskennen. Warum es bei MP nur 7 Kommentare gibt ist nicht schwer zu erklären. Hat mir gut gefallen, auch wenn es teils erschreckende Comic-Sequenzen gab, dann wieder beeindruckend Bilder. Jedenfalls eine gelungene visuelle Albumumsetzung.
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Fenstermädi 2010/08/30 04:36:55
Kommentar löschenIch stell mir vor, The Wall wäre von mir - ich würde mich zur Ruhe legen. Ein besseres Lebenswerk könnte ich mir als Musiker nicht vorstellen.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kinogandalf 2010/08/16 09:13:24
Kommentar löschenEiner meiner Highlights, Starke Umsetzung einer meiner LieblingsLP/Cd, ich liebe diesen Film
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CowVirus 2008/12/02 14:48:43
Kommentar löschenIdeenreich, schräg und überzeugend.
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dbeutner 2008/09/23 17:15:58
Kommentar löschenEine unglaubliche Musik in unglaublichen Bildern mit sehr viel Inhalt. Pathetisch - ja; aber wie soll ein Antikriegsfilm etwa nicht pathetisch sein!?!
Die Dynamik in der Musik ist im Film 1:1 umgesetzt. Ich kann mir weder das eine noch das andere ohne das jeweilige Gegenstück vorstellen - es bliebe weniger als die Hälfte übrig.
Zeitlos.
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neumann2000 2008/02/25 18:05:12
Kommentar löschenLive gesehen in der Dortmunder Westfalenhalle und an der Berliner Mauer. Auch als Film wird er für immer einen Platz in der Musikgeschichte haben.
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alter.native 2008/01/07 15:48:09
Kommentar löschenAntikinderunterdrückungsfilm, Antikriegsfilm, kommt etwas pathetisch daher, hat aber mit seinen surrealen Elementen immer noch seinen Reiz und klasse Musik!
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