The Weather Man

The Weather Man (2005), US
Laufzeit 102 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 02.03.2006

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6.4 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
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von Gore Verbinski, mit Michael Caine und Nicolas Cage

Das Wetter lässt sich nie vorhersagen – das Leben auch nicht… Journalist Dave Spritz (Nicolas Cage) ist Chicagos bekanntester Wetterfrosch, als man ihm die Moderation in Amerikas bekanntester TV-Show “Good Morning, America” anbietet. Eine Chance auf der Karriereleiter, die sich Dave nicht entgehen lässt. Doch für den Job muss er nach New York. Und in Daves Privatleben steht das Barometer auf Sturm: Die Ehe mit seiner Frau Noreen (Hope Davis) ist gescheitert, mit der Gesundheit seines Vaters (Michael Caine) geht es bergab und mit den beiden Kindern gibt es eigentlich nur noch Streit und jede Menge Missverständnisse. Entnervt gibt es für Dave nur eine Prognose: Auf Regen folgt Sonnenschein….

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: The Weather Man

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Der "Fluch der Karibik"-Regisseur, seines Zeichens ein, wie man so schön voller Vorurteile sagt, stilloser Auftragsfilmer ohne Handschrift, empfiehlt sich mit seinem für seine Verhältnisse ungebräuchlichen "The Weather Man" als kleiner, bescheidener Autorenfilmer, der durchaus ein Händchen für ein Indie-Drehbuch hat. Entstanden ist ein kleiner, bescheidener Spießrutenlauf, so anders, so präzise und so wunderbar als die Verbinskis, die Kasse machen müssen. Eine tragikomische Dramödie, eine Selbstfindungsmelancholie, eine mausgraue Ziellosigkeit, eine anzugversauende Demütigung, die im Zentrum einen Wetterfrosch beobachtet, der in die prominente Bedeutungslosigkeit abzugleiten droht und alle Probleme, an die er sich klammert, an sich vorüberziehen sieht, ohne dass er etwas dagegen machen kann. Er berechnet sein Leben, er erlernt die besseren Verhaltensweisen mit manischem Eifer, damit er es von der schiefen Bahn ablenken kann, so wie das Wetter, das er ansagt,…

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

filmschauer

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Poetisch schön, Timo. Vom Film selber ist relativ wenig haften geblieben, womit mir auch die von dir erwähnten Szenen nichts sagen. Aber um das ändern zu wollen, ist das Wetter gerade einfach zu gut...


Timo K.

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Hab' ich damals auch auf Sixx gesehen. :)


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

Ich mag Nicolas Cage und ich mag Michael Caine. Das sind schon mal zwei gewichtige Gründe um sich „The Weather Man“ von Gore Verbinski anzusehen. Wenn man an dieser Tragik-Komödie etwas kritisieren kann, dann ist es ohne Zweifel die mangelnde Ausschöpfung des in ihr liegenden Potentials. Eine solche Kritik ist ebenso fundamental wie berechtigt und wohl zu Vorderst Gore Verbisniki („Fluch der Karibik“) anzulasten, der aus seiner Gesellschaftsdramaturgie schlicht und ergreifend viel zu Wenig macht. Getragen wird der Film von seinen zwei Hauptdarstellern Nicolas Cage und Michael Caine. Cage zeigt in diesem Film in der Verkörperung des midlifecrisis geplagten Wetteransagers David, der nicht nur die Krebserkrankung seines Vaters (Caine), sondern auch die Trennung von Frau und den Kindern verarbeiten muss, eine ansprechende Leistung, die er immer dann abruft, wenn er melancholische Rollen verkörpern darf. Das der Film in gewisser Weise über die ganze Zeit mehr oder weniger unmotiviert dahinplätschert, ist deswegen umso mehr zu Bedauern. Im Endeffekt nämlich bleibt „The Weather Man“ auf gute Ansätze beschränkt, die aber zu keinem Zeitpunkt dazu führen, dass tiefergehende Ebenen der Protagonisten tangiert werden. Dies mag jetzt aber alles schlimmer klingen, als es eigentlich ist, denn Verbinskis Stil ist erstaunlich ruhig und bedächtig, doch er muss sich eben halt den Vorwurf gefallen lassen, dass der Funke nicht recht auf den Zuschauer überspringen möchte.

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

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7.5Sehenswert

Eine sehr ansehnliche Tragikkomödie, welche versucht in den Fußstapfen “American Beautys” zu wandeln, aber leider nicht die Tiefe seines großen Vorbildes erlangt. Die Darsteller, allen voran Michael Caine spielen wirklich großartig und auch die sehr pessismistische Stimmung während des Filmes weis zu gefallen. Der sehr gemächliche Handlungsaufbau ist stellenweise leider ein wenig zu trocken geraten, teils fehlt einfach der gewisse Schwung um die Story voranzutreiben, doch das lässt sich durchaus als beabsichtigt erklären. Genauso wie das miese Wetter im winterlichen Chicago lassen sich der Film und seine Charaktere beschreiben.

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Kommentare (25) — Film: The Weather Man

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Murray

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Bewertung6.0Ganz gut

Auch wenn mich Nicolas Cage und Michael Caine auf ganzer Linie überzeugen konnten und mir das Setting sowie der Soundtrack sehr gut gefallen haben, konnte mich der leider nicht ganz überzeugen. Als Drama nicht anrührend genug, als Komödie nicht ausreichend humorvoll. Schade eigentlich. Dabei war der Trailer so vielversprechend.

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MartinNolan

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Bewertung7.0Sehenswert

David Spritz (Nicolas Cage) hat sein Berufsleben im Griff. Er ist Wetteransager bei einem lokalen Sender im Fernsehen und bekommt ein Angebot zu einer landesweiten Sendung, bei welchem er über eine Million Dollar als Lohn erhalten würde. Doch so einfach im das Lächeln im Fernsehen fällt und so souverän er seinen Beruf meistert, so missglückt ist sein Privatleben. Seine Ehe ist in die Brüche gegangen, seine Kinder haben Probleme, die er nicht sieht und sein Vater ist sehr schwer erkrankt. David ist derart einer Egozentrik verfallen, dass er die Bedürfnisse seiner Mitmenschen nicht richtig einschätzen kann. Doch im Verlauf der Geschichte erkennt David sich und seine Einstellung zu der Welt und will sich darauf ändern.
Regisseur Gore Verbinski zeichnet mit "The Weather Man" eine wunderbare Erzählung über das Akzeptieren einer Menschen seiner eigenen Person und der Wirklichkeit. Nicolas Cage spielt seine Rolle eines verzweifelten Menschen, sympathisch und überzeugend. Ebenso auch die anderen Schauspieler, darunter auch Sir Michael Caine.
Wer ein unterhaltendes Drama mit Witz sucht, welches dem ein oder anderen Zuschauer den Spiegel vorhält, wird mit diesem Film seine "Freude" haben.
"The Weather Man" zeigt sowohl die Melancholie des Lebens als auch Zufriedenheit!

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Kreaexo

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Bewertung7.5Sehenswert

"Fast Food; irgendeine Scheiße, die die Leute lieber wegschmeißen als aufzuessen. Es ist einfach, schmeckt ganz okay, doch es hat keinerlei Nährwert. Auch ich bin Fast Frood." - dies ist einer der zahlreichen - von Melancholie angehauchten - Gedankengänge, die den Wettermann Dave Spritz alias Nicolas Cage ereilen. Und genau diese Gedanken machen den Film sehenswert.
Außerdem ist es toll Cage mal in einer ernsteren Rolle zu sehen, die er auch ohne Probleme meistert. Die DVD-Hülle hat recht, es ist wirklich eine Paraderolle für ihn. Michael Caine als dessen Vater zu sehen, der sich einerseits schämt, andererseits auch Sorgen macht beweist uns mal wieder, was für ein großartiger Schauspieler er ist. Er spielt seine Rolle mehr als gekonnt, hätte vllt. sogar noch eine Schippe drauflegen können, aber das wäre nicht nötig gewesen.
"The Weather Man" bietet eine interessante Story, zum Großteil sympathische Charaktere, zahlreiche unerwartete Wendungen, eine gewisse Portion Tiefgang, klasse Kameraarbeit, einen tollen Soundtrack (vor allem die progressive Musik, die während des Abspanns läuft ist sehr schön), humorvolle Slapstickeinlagen und witzige Dialoge; nicht mehr und nicht weniger.
Wem das reicht, wird seinen Spaß mit dem Film haben.
"Ich werde diesen Weg weitergehen, denn hier gehöre ich her, hinter Feuerwache 47 - okay. Aber noch vor Spongebob."

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DerDude_

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Nichts ist leicht , in der Welt der Erwachsenen"

Dave Spitz ist Wetterfrosch. Doch er ist nicht etwa dieser zweidimensionale Typ im Fernsehen. Schon in der ersten Szene des Filmes wird dies deulich : Dave steht vor dem Spiegel und lächelt groß und breit. Doch schon in der Sekunde dannach wird aus seinem Gesichtsausdruck ein ängstlich bekümmerter Ausdruck. Das Lächeln ist nur vorgetäuscht , denn Dave ist kein glücklicher Mensch.
Als Wetterfrosch ist es seine Aufgabe das Wetter so exakt wie möglich zu bestimmen. Eine Aufgabe , welche unmöglich ist. Denn das Wetter lässt sich nicht exakt bestimmen. Auch wenn man es noch so genau vorhersagt , am Ende sieht es doch ganz anders aus. Genauso wenig kann Dave das Leben vorhersagen ,welches bei ihm schon lange außer Kontrolle geraten ist.
Und genauso unvorhersehbar wie das Wetter oder das Leben ,ist auch dieser Film schwer vorhersehbar. Immer wieder weren überraschende Wendungen eingesträut. Dabei fasziniert Gore Verbinskis Film besonders durch seine hohe Menschlichkeit , wobei er auch nie etwas Humor und Situationskomik auslässt , welche verhindert das der Film zur Heulboje verkommt.
Und Nicolas Cage spielt den überforderten Wettermann so gut , das ich in ihm tatsächlich den großartigen Schauspieler aus "Adaption" und "Tricks" wiedererkenne , welche er einmal war. Aber auch Michael Caine kann als Davids Vater auf ganzer Linie überzeugen.
Fazit : "The Weather Man" steckt voller Humor , aber ihn als Komödie zu bezeichnen ist schlichtweg falsch. Vielmehr sind es die ruhigen und melacholischen Momente in denen Verbinski vollkommen zu überzeugen weiß.

"Hello America"

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sweetForgiveness

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Bewertung2.5Ärgerlich

Obwohl ich mir eigentlich viel von "The Weather Man" erhofft hatte, war er dann doch nur eine große Enttäuschung. Alles an diesem Film wirkt so grau, trübe aber vorallem blass, wie das Wetter, das gezeigt wird. Die Story bietet grundsätzlich wirklich einige gute Ideen , die in manchen Szenen gut aufgegriffen werden, plätscher aber eigentlich nur so vor sich hin und lässt die interessanten Geschehnisse eher im Hintergund. Eigentlich war ich als Antifan von Nicolas Cage schon vorbelastet, wollte ihm aber mit "The Weather Man" einen "Neustart" bei mir ermöglichen. Tja was soll ich sagen...nur so viel..."Ich hasse sein Gesicht. Er ist ein Arschloch. Er hat ein Arschloch-Gesicht."

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moviereporter

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Geht mir auch so -'Anti-Fan' wäre bei mir aber noch untertrieben - kann den Cage wirklich nicht sehen, der typ ist zum... abgewöhnen


vanilla

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Bewertung2.5Ärgerlich

das Wetter lässt sich nicht vorhersagen??
Diese Film schon, er ist langweilig, uninspiriert gespielt und hat eine Geschichte bei der man sich des öfteren Mal an den Kopf fassen muss. Leider des öfteren die letzte Zeit bei Nicolas Cage.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Nicolas Cage als totaler Loser: Ehe komplett im Arsch, ne fettleibige Nervkröte zur Tochter, ein Sohn, der seinem pädophilen Drogenberater auf den Leim geht, ein stets belehrender Vater und zu allem Überfluss ein Job als Wetterfrosch, der ihm null Anerkennung einbringt.
Schlimmer noch, denn eigentlich erntet er nur Spott und bekommt in regelmäßigen Abständen von seinem Fernsehpublikum, das ihn größtenteils verachtet und gar hasst, volle Getränkebecher und allerlei Fast Food an den Kopf geworfen.
Dennoch klammert er sich krampfhaft und besessen an dem Gedanken fest, alles zum Guten wenden zu wollen, trotz aller Widerstände...

Nicht unbedingt überragend, aber ich war wirklich angenehm überrascht!

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mel1202

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse Film. Perfekte Besetzung!
Tolle Story. Schöne Bilder von einem eiskalten Winter wurden gezeigt.
Wieder ein guter Film mit Cage und einem tollem Michael Caine.

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auf der DVD-Hülle steht "...eine Paraderolle für Nicolas Cage" und genau das ist sie wohl auch, denn 'The Weather Man' ist nahezu perfekt für ihn. Der Film weist gewisse Ähnlichkeiten zu 'American Beauty' auf, so geht es doch um eine gescheiterte Ehe und einen Mann mitten in der Midlife-Krise. Doch so tragisch die Geschichte auch sein mag, sie wird mit einen unglaublich tollem trockenen Humor erzählt, dass es eine wahre Freude ist Nicolas Cage und Michael Caine im Wartezimmer einfach nur sitzen zu sehen. "Ich werde diesen Weg weitergehen, denn hier gehöre ich hin: hinter Feuerwache 47, ok, aber noch vor Spongebob." Den Riesen-Spongebob sollte er am Besten seiner Tochter schenken, vielleicht würde die dann einiges ein bisschen fröhlicher sehen. Ich werde mir jedenfalls demnächst wahrscheinlich einen Bogen kaufen gehen und ein wenig in der Gegend herumschießen. ;-)

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Fernschreiber

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"I'm just the weatherman
I make the sun, wind, rain and the colourful rainbow
I am a lucky man
I can freeze my pain if I feel that way" -> Sub7even - Weatherman

Anders als in dem Song der Band Sub7even ist Dave Spritz kein glücklicher Mann. Im Gegenteil, er ist sogar ziemlich unglücklich. Die Fußstapfen seines Vaters, der ihn kaum beachtet, sind gigantisch groß, sein Job ist eintönig, von seiner Frau hat er sich getrennt, die Kinder sind irgendwie auch bemitleidenswert und das Schlimmste ist, dass ihn Leute andauernd mit Lebensmitteln bewerfen. Aber er versucht alles hinzubiegen, mehr Zeit mit den Kindern zu verbringen, sein Vater stolz zu machen und auch die Beziehung zu seiner Frau wieder aufzubauen - aber jedes mal scheitert er grandios. Er geht mit seiner Tochter Schlittschuhlaufen - sie stürzt und reißt sich die Bänder. Er schreibt wie sein Vater selbst ein Buch - der liest es nicht einmal. Er wirft mit einem Schneeball nach seiner Frau und trifft dabei ihr Gesicht und ihre Brille geht zu Bruch. Selten schafft es ein Film, soviel Mitgefühl für seine Hauptfigur aufzubauen. Man möchte Dave Spritz in den Arm nehmen, wenn ihn wieder ein Milchshake getroffen hat. Man möchte sagen: "Alles nicht so schlimm, das wird schon wieder", wenn er erfährt, dass seine Frau neu heiraten wird. Und es gibt auch einen Hoffnungsschimmer - ein Job bei Good Morning America.
Der Film ist sehr ruhig gehalten und setzt nicht auf große Dramatik, krasse Bilder oder einen omnipräsenten Soundtrack. Gore Verbinski und Autor Steve Conrad haben sich wahrscheinlich gedacht "weniger ist mehr", was hier voll aufgeht. Die Dramatik der kleinen Momente, die Probleme des Wettermanns, der nicht mal Metrologie studiert hat. Dazu kommt eine interessante, charmante Sounduntermalung, in der nur der oben zitierte Song fehlt. Auch die Bilder fangen ideal die Stimmung des Films ein. Und es gibt auch einige ausgefallene Ideen und Einstellungen - Stichwort Kamelhuf.
Getragen wird der Film aber von den liebenswerten Figuren und auch von der Besetzung. Nic Cage zeigt, dass er wirklich ein toller Schauspieler ist, der nicht nur total durchgedrehte Typen spielen kann. Erfreulich unübertrieben ist er die perfekte Besetzung für den trotteligen Wettermann. Ich glaube die Mitleidswirkung beruht auch ganz stark auf seinem Spiel. Aber auch die anderen Figuren sind so bodenständig problembehaftet, dass man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll. Aber auch Michael Caine als Vater spielt gewohnt gut - kühl und unnahbar. Immer dann wenn er seinen Sohn mit etwas konfrontiert, was er nicht zuordnen kann, sind Lacher vorprogrammiert. Dann wären da noch die Kinder zu nennen, die einfach auch so schmerzhaft anzuschauen sind. Seine 12jährige, dicke Tochter, die in der Schule gehänselt wird, auf lebende Tiere schießen will und raucht. Dazu der 15jährige Sohn, der eine Beratungsgruppe besucht (Drogen glaub ich) und an einen pädophilen Typen gerät...Teilweise vielleicht etwas übertrieben, aber in seiner Gänze stimmig. Vor allem versucht unser Protagonist jede Situation zu meistern und gerät in immer neue Zwischenfälle.
Was auch sehr gelungen ist, ist die Gratwanderung zwischen Drama und Komödie. Im Kern ist "The Weather Man" eindeutig eher deprimierend, bedrückend und stellenweise sehr traurig. Aber das gleitet nie zu sehr ab. Immer wieder gibt es Hoffnungsschimmer und richtige Lacher, wenn auch selten Lacher mit den Figuren, sondern eher Lacher über den Mist, den Robert Spritz nun wieder verzapft hat.
Auch wenn der Film zum Ende ein wenig nachlässt und sich etwas zu sehr zerfasert, schafft er doch einen gelungenen Abschluss zu finden. Die Figuren sind mir wirklich ans Herz gewachsen und auch wenn es nicht die innovativste Gesichte der letzten Jahre ist, ist es doch ein sehr charmantes kleines Filmchen. Und immer noch besser als die Wettervoraussage zu schauen - da wird man nämlich in 80 Prozent der Fälle ganz bewusst belogen - ohne, dass sich einer beschwert!

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr melancholischer, aber dennoch humorvoll umgesetzter Film mit einer fantastischen Leistung von Nicolas Cage.

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MrMo

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Bewertung9.0Herausragend

manchmal ist das leben einfach nur scheisse... man versucht das beste raus zu machen und alte Fehler auszugleichen während man neue begeht...

so oder so im grunde ist es egal, denn jeder wird gefickt...

Braucht man noch mehr dieser Filme, die einem zeigen, dass das Leben aus mehr besteht? Ja.

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rav_bralor

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann mich irgendwie nicht wirklich mit dem Film anfreunden , obwohl ich Bild und Ton wirklich gelungen finde waren mir sämtliche Charaktäre irgendwie zu unsypathisch.

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Nayuma

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Bewertung7.5Sehenswert

Schön anzuschauen wie ein erfolgreicher Loser versucht seine perfekte kaputte Familie zu retten.

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hunila

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wirklich einer meiner Lieblingsfilme.
Tolle Musik und fantastische Farben. Der permanente Blauton im Bild erzeugt eine interessante Stimmung und trotz der eigentlich traurigen Grundidee sind unglaublich witzige Szenen zu finden.
Die Geschichte der Familie wird kurzweilig und mitreißend erzählt.

Für mich der beste Nicholas Cage Film und immer wieder sehenswert

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Wombat

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter Film, mit einem feinen Erzählstil, ein paar richtig guten Bildern, wahnsinnig gute Fast-Food-Szene, und Nicolas Cage mit Punch. Leider fehlt Herrn Cage irgendwie die Mimik, sein ausdrucksloses Gesicht passt so überhaupt nicht zu dieser guten Leistung.

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guggenheim

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Bewertung3.5Schwach

Mit einem anderen, besseren Cast wäre womöglich auch ein richtig guter Film entstanden. So aber wurde ein Cage-Show draus, die den mangelhaften Fähigkeiten des Hauptdarstellers Tribut zollen muss.

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nurleben

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vorgemerkt

erstaunlich geiler trailer :D

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stalker

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netter Film


Haze

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Bewertung7.0Sehenswert

Melancholische Tragikkomödie in der Cage zu Abwechslung mal wieder überzeugen konnte.

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DeZeiter

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich finde nicolas cage darin sicherlich klasse und der film hat echt einige lacher sogar, ab und an muss man auch einfach über david david spritz den kopf schütteln. Aber ungefähr zwischen 30 und 45 min. fängt die bedrückende stimmung des Films zu nerven und es zieht sich auch ein bisschen. Die Spannung lebt dadurch weiter dass irgendwann der Knoten platzt und david alles wieder hinkriegt. Doch der knoten platzt nie wirklich und deswegen finde ich vor allem das ende ein wenig ernüchtern. Hat sicher auch damit zu tun dass ich mit meinen jungen 20 jahren noch nichts mit der lehre am ende anfangen kann.

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