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The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz
The Wild Bunch (1969), US Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Western, Kinostart 03.10.1969
8.4
Kritiker
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von Sam Peckinpah, mit William Holden und Ernest Borgnine
1914: Bei einem Lohnbüro-Überfall in San Rafael geraten Pike Bishop und seine Outlaws in einen Hinterhalt. Nach einem wilden Feuergefecht entkommen die Verbrecher nach Mexico. Dort lockt sie der Banditen-General Mapache mit einem Angebot: Für 10.000 Dollar sollen sie einen US-Munitionszug ausrauben. Der Coup gelingt, doch Mapache weigert sich zu zahlen. Als er einen von Bishops Leuten killt, schlagen die Helden zurück…
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Cast & Crew
Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz
- Genre
- Actionfilm, Später Western, Western
- Zeit
- 1910er Jahre
- Ort
- Mexiko, Texas, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Außenseiter, Bahn, Bank, Bankangestellter, Bankier, Bankräuber, Banküberfall, Brutalität, Diebstahl, Doppelmoral, Einkommen, Eisenbahnwagon, Falle, Geld, Geldgeschäfte, Gesetz, Gesetzlosigkeit, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewalttätigkeit der Polizei, Gewissenskonflikt, Hinterhalt, Klassiker, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Kultfilm, Mexikaner, Mexikanische Revolution, Moral, Mord, Mordopfer, Opfer, Opfer und Täter, Parade, Pferd, Plünderung, Raubzug, Raubüberfall, Revolution, Räuber, Räuberbande, Schießerei, Schusswechsel, Sekte, Showdown, Unschuldig ermordete Person, Zugüberfall
- Stimmung
- Ernst, Hart, Spannend
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Kritiken (4) — Film: The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenKeine Verklärung, kein Pathos, nur nüchterne Gewalt, zu Grunde gegangene Helden und eine Figurenkonstellation die nicht zynischer sein könnte. Sam Peckinpahs Klassiker hat seine Makel. Abrupte Tempowechsel, hölzerne Dialoge, einfältige Rückblenden...aber im Kern ist er der vertrocknete, stinkende Spucknapf, nach den man sich nach zuvielen John Ford Western so dringend sehnt!
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenSchonungslos schildert Peckinpah das Leben der Gangster zwischen unzimperlichen Kopfgeldjägern und kaltblütigen Kriegsherren.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenLegendärer End-Western, der sich extrem zieht. Der epische Atme funktioniert hier nicht ganz so gut wie bei "Spiel mir das Lied vom Tod".
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenEs ist ein Western, der Western für viele. Dabei besitzt "The Wild Bunch" weder die Coolness einer "Handvoll Dollar" geschweige denn den Idealismus der "Glorreichen Sieben". Es sind Ballette des Todes, die Kameramann Lucien Ballard auf Sam Peckinpahs Geheiß teils gleichzeitig aus mehreren Perspektiven und in Slowmotion aufnehmen lässt, bevor Cutter Lou Lombardo die Bilderfolgen in blitzartiger Abfolge aneinander schneidet. Hier wird so schnell geschossen, dass der Schatten erst gar nicht zu sehen ist. Die Gewaltdarstellung in "The Wild Bunch" bricht mit dem Genre, wie man es bis dato zu kennen glaubt. Sie gibt dem Film Struktur; und bugsiert ihn trotz aller ästhetischen Kraft in die Schusslinie der Kritiker. Denn gleich zu Beginn wird klar, dass hier keine Gefangenen gemacht werden.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (36) — Film: The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz
1000Mindhunter Wed, 13 Mar 2013 19:21:45 -0000
Kommentar löschenZu beginn will ich Sagen, dass ich schon sehr viele Western gesehen habe aber irgendwie entsprachen diese ganzen Western nicht meinem Schema oder eben nicht meinem Geschmack.
Irgendetwas fehlte da irgendwas, später stiess ich dann auf "The Wild Bunch" er haute mich regelrecht um, er war breiter als jeder Western zuvor und zudem total anderst gemacht.
Dass ist aber das kleinste was dieses einmalige Meisterwerk ausmacht.
In den ersten 10 Minuten schon überzeugte mich der Film vollkommen, seine dreckige und hintehältige art, das Setting, die Atmosphäre und die Darsteller alles ist hier total fies aber auch umso hintergründiger.
Mit derzeit beginnt Peckinpah die Charaktere langsam und gewissensvoll einzuführen, diese erscheinen in den Augen des Zuschauers als langsam, ganz langsam sterbende Outlaws ohne Hoffnung auf eine schöne Zukunft, diese verhalten sich zudem so abstossend und böse das sie einen nicht mehr losslassen bis zum Perfekten Ende.
Die Figuren verhalten sich zudem so unmenschlich, dass man mit derzeit kein Mitleid mehr mit ihnen hat, aber trotzdem hofft man das diese überleben, da sie über den Film sicher eins beweisen, sie halten zusammen bis zum tod und noch viel weiter...
Allen vorran William Holden als der Anführer dem Western Mythen, er überzeugt in seiner ganzen präsenz und lässt den Zuschauer viel Zeit zum nachdenken, der rest des Casts ist mit altbekannten besetzt, wie z.b Warren Oates oder Emilio Fernández die beide 1974 wieder für Peckinpah vor der Kamera standen in "Bring Me the Head of Alfredo Garcia", auch sehr empfehlenswert.
Die Effekte wie auch die Schnitte sind schlicht Perfekt und fesseln bis zur letzten Minute des Films.
Der Film wirft viele kritische fragen auf, die im Verlauf des Films immer deutlicher werden und den Zuschauer zum nachdenken anregen.
Der Soundtrack ist auch extrem gut, wie auch die sehr fesselnde Atmosphäre.
Peckinpah schuff für mich Den Spätwestern, der mich mein ganzes Leben begleiten wird, er ist so episch, atmosphärisch, kritisch und er ist eine Meisterliche Umsetzung des Untergangs der Westernmythen.
Alles in diesem Meisterwerk ist einfach nur fantastsich und packend in Szene gesetzt.
Dazu kommt dann noch der Fenomenale Showdown in dem sich am Ende ein wirkungsvolles Abild der damaligen dreckigen und blutigen Welt zeichnet.
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nerdkiller Tue, 26 Feb 2013 13:16:48 -0000
Kommentar löschenHinweis: Hier spoilert es gewaltig, da es bei dem Film unvermeidbar ist, und das Ende eigentlich jeder, der sich mit Filmen beschäftigt, schon kennt.
1914. Das 20. Jahrhundert und die Industrialisierung haben längst Einzug in den Wilden Westen erhalten. Vorbei sind die Zeiten, in denen es noch so was wie „Gut und Böse“ oder „Recht und Ordnung“ gab, der einstmals edle Westen ist zu einem unmoralischen Ort geworden, an dem es keine Helden mehr gibt.
Vor dem Hintergrund all dessen schickt Sam Peckinpah seine Outlaws auf Beutezug durch den Süden der USA und Mexiko. Das mag jetzt nicht der originellste Plot für einen Western sein, doch bereits die Eröffnungsszene macht klar, dass „The Wild Bunch“ alles andere als ein normaler Western ist: Kinder verbrennen Skorpion und Insekten als wäre es ein Spiel im Sandkasten, und der Überfall, den das Bunch in dem entlegenen Ort durchführen will, endet in einem dreckigen Massaker, in dem auch mal Frauen und Kinder als menschliches Schutzschild herhalten müssen. Peckinpahs Film schießt einfach in jeder Hinsicht über das Ziel hinaus, sodass die Schießereien, auch wenn sie gemessen an heutigen Möglichkeiten recht softcore wirken, noch immer schocken. Jedoch wäre es ein Fehler, „The Wild Bunch“ nur auf seinen Blutzoll zu reduzieren, denn dieser Film lebt von so viel mehr:
Die Hauptfiguren sind zwar unmoralische Arschlöcher, was sie auf der einen Seite ziemlich unsympathisch macht, doch Peckinpah betreibt keine Schwarz-Weiß-Malerei, immer wieder, wenn im Film mal so was wie Ruhe herrscht, lässt er durchsickern, dass seine „Helden“ trotz all dem, was sie tun, naive Romantiker geblieben sind, die im Leben als Outlaw und in der Gruppe ihre Erfüllung finden, und ignorieren, dass dieser Lebensstil in einer Welt, die mehr und mehr industrialisiert und gewalttätiger wird, schlicht nicht mehr möglich ist. Sie wissen, dass sie untergehen werden, doch sie machen weiter, nehmen dabei aber zivile Opfer ohne mit der Wimper zu zucken in Kauf.
Jedoch ist das Bunch mit dieser Lebenseinstellung nicht alleine. In der Welt von „The Wild Bunch“ ist niemandem auch nur irgendwas heilig: egal ob Frau, Mann, jung oder alt; hier hat jeder Dreck am Stecken. Peckinpah hat einer gewalttätigen und unmoralischen Gesellschaft einfach nur auf schonungslose Weise den Spiegel vorgehalten, was den Film meiner Meinung nach vom Vorwurf der selbstzweckhaften Gewaltdarstellung freispricht.
Inszenatorisch ist der Film auch über alle Zweifel erhaben: Peckinpah setzt mit seinen Zeitlupen und schnellen Schnitten Maßstäbe für Regisseure wie John Woo, schafft es aber dennoch meisterhaft seine Geschichte zu erzählen und sie zu einer Parabel über Kameradschaft, Gewalt und dem Verlust moralischer Werte zu spinnen. Jerry Fieldings dreckiger Score wirkt wie ein Peitschenhieb, der das Geschehen weiter vorantreibt. Und je länger der Film dauert, desto mehr moralische Tabus fallen, und die Brutalität der industrialisierten Welt wird immer deutlicher: das kürzlich erfundene und noch immer nicht fehlerfreie Auto wird schon als Folterinstrument zweckentfremdet; Mütter, die nicht anders können, als sich zu prostituieren, werden vom Bunch nur als Sexobjekt gesehen und nicht bezahlt, nach dem sie mit den stinkenden und ungewaschenen Outlaws schlafen mussten; Verlogenheit und Verrat auf allen Seiten und schließlich gipfelt der Film in einer der bekanntesten Schießereien der Filmgeschichte, die mehr einem Massaker gleicht.
Diese Schießerei ist in vielerlei Hinsicht interessant und verdeutlicht noch einmal, dass „The Wild Bunch“ ein dreckiger Abgesang auf das Western Genre ist. Peckinpah führt die Minigun in den Wilden Westen ein, womit der Showdown sowohl für das Bunch, als auch den korrupten mexikanischen General und seine Soldaten zum Massengrab wird. Keine der beiden Seiten kommt hier lebend raus, Peckinpah lupft den Wilden Westen in das Zeitalter von Grabenkriegen und Massenmord. Am Ende sind sowohl die Outlaws als auch die Mexikaner mausetod, und die Kopfgeldjäger sammeln die Leichen von Peckinpahs „Helden“ ein, um damit an Geld zu kommen. Jetzt ist klar, dass die Ideale und der Lebensstil des Wilden Westens in der modernen Welt ins Grab führt, am Ende nur die gewinnen, die sich wie Aasgeier auf das stürzen, was übrig bleibt und der einstmals edle Westen unter einem Berg voll Leichen begraben ist.
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Lichtspieler Sat, 19 Jan 2013 10:29:21 -0000
Kommentar löschenDer Film hat ein paar Längen, aber auch ein großartiges Finale!
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cpt. chaos Thu, 06 Sep 2012 04:19:05 -0000
Kommentar löschenSo, nun hab´ ich es also endlich geschafft und auch diese filmische Lückenswisse ist geschlossen.
Abgesehen von dem für den Entstehungszeitpunkt unüblichen Härtegrad, ist Sam Peckinpahs Kult-Western weder übermäßig spannend noch besonders interessant erzählt. Die Besetzungsliste hingegen, ist mit William Holden, Robert Ryan, und vor allem Ernest Borgnine, den ich immer wieder gerne sehe, ansehnlich bestückt.
Nach der anfänglichen Ballerorgie, verflacht das Geschehen doch zusehends, und die zwischendurch eingestreuten humoristischen Einlagen, wollen auch nicht immer so ganz zünden. So plätschert die Geschichte weit über zwei Stunden dahin, eh dann nochmal ein blutiger Showdown ansteht, bei dem alles und jeder über den Haufen geschossen wird.
So gerne ich auch mal einen Western sehe, aber die Verehrung in diesem Fall, hält sich meinerseits doch sehr in Grenzen.
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Spielberg_Fan Thu, 19 Apr 2012 17:15:38 -0000
Kommentar löschenSchon in den ersten Minuten weiß man, worauf Sam Peckinpah mit seinem Western „Wild Bunch“ hinauswill. Er möchte hier keinen sauberen Western wie aus Hollywood präsentieren. Ehrenhafte Westernhelden wie John Wayne sucht man in seinem Film vergebens. Es herrscht rohe Gewalt, die von Männern ausgeht, die schon lange ihre Ehre irgendwo verloren haben. Kein Wunder also, dass Peckinpah's Meisterwerk seiner Zeit wenig Anklang gefunden hatte und das weltweit.
Aber genau das ist es, was „Wild Bunch“ so besonders machte und macht. Ein Film der gegen den Strom schwimmt. Der in seiner Gewaltdarstellung auch nicht vor Frauen und Kindern halt macht. Mit aller Deutlichkeit zeigt uns der Streifen, was Kugeln anrichten können und wie der Wilde Westen wirklich war. Man könnte diesen Western auch als ein Wachrütteln hinsichtlich des Vietnamkrieges deuten, was es mit großer Wahrscheinlichkeit auch war. Wachrütteln wollten zu dieser Zeit natürlich auch viele andere Filme , aber bei „Wild Bunch“ kann man dank seiner dreckigen und grausamen Darstellung von Gewalt einige Parallelen ziehen, die deutlich darauf abzielen. Aber auch wenn man den damaligen politischen Aspekt außer Acht lässt, funktioniert dieser Film einwandfrei. Er ist dann eben eine eindringliche Geschichte über einen Haufen verwegener Hunde, die nur auf ihren Vorteil bedacht sind und sich dafür für jeden schmutzigen Job verkaufen. Es ist für den ur- typischen amerikanischen Western einfach ein Schlag ins Gesicht. Peckinpah räumt sämtliche Westernklischees aus und ersetzt sie einfach durch puren Realismus. Und genau diesen puren Realismus bekommt man am Schluss des Streifens deutlich zu spüren.
„Wild Bunch“ ist ein weiteres Denkmal seiner Zeit und auch ein wichtiger Wegbegründer für das Western-Genre, welches spätestens hier zum knallharten Western überwechselte.
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crab1973 Thu, 19 Apr 2012 18:05:34 -0000
Antwort löschenSchöner Kommentar! Ich mag den auch sehr gerne (obwohl ich höchstens ein Dutzend Western richtig mag).
Die Gewaltdarstellung ist schon ziemlich heftig für die Zeit. Das wird bei "TwB" ja gerne "Todesballet" (TV Spielfilm) genannt. Warum, will mir zwar nicht so richtig in den Kopf. Klingt aber schön.
Mike Myers Thu, 19 Apr 2012 18:25:42 -0000
Antwort löschenIch glaube den Begriff gibt es erst seit John Woos Zeitlupenschießereien, die er nach eigener Aussage von Peckinpah übernahm. Für die TVS macht das keinen Unterschied :-)
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crab1973 Thu, 19 Apr 2012 19:04:26 -0000
Antwort löschenFür die sowieso nicht. Können sich ihre roten Daumen meinetwegen sonstwohin stopfen. :)
Spielberg_Fan Thu, 19 Apr 2012 20:58:14 -0000
Antwort löschen@crab 1973: Danke :) das mit dem Todesballet hab ich auch schon oft gelesen. Filmlektüren über das Kino der 60er schreiben das z.b auch
ledermannj Tue, 27 Mar 2012 12:44:44 -0000
Kommentar löschenEigentlich hätte er ja die 10 verdient aber da ist noch Spiel mir das Lied vom Tod!
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kaku Tue, 06 Mar 2012 20:13:10 -0000
Kommentar löschenDer Film fängt relativ stark an und dann passiert sehr lang fast nichts.
Naja, abgesehen von irgendwelchen Frauengeschichten und Saufgelagen, die man sich hätte schenken können, weil sie Null zur Story beitragen und den Film nur unnötig in die Länge ziehen. An echt jeder Ecke steht ein Mexikaner mit seiner Klampfe, der nur drauf wartet uns ein Liedchen vorzuträllern... selbst als dieser General versehentlich um sich schießt und dabei fast ein halbes Dorf niederballert (wenn er denn treffen würde), steht 'ne komplette Band parat, die in den Pausen fröhlich Fiesta macht (?!) Lächerlicher gehts echt nimmer. Schauspieler sind dagegen Top und auch die Schauplätze sind erste Sahne. Wenn nur die Story nicht so mau wäre. Schade schade...
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Silv1 Fri, 16 Mar 2012 18:33:45 -0000
Antwort löschenSchade das er Dir nicht so gefällt aber eine 5,5 ist doch ein bisschen happig:-)
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kaku Mon, 16 Jul 2012 20:34:18 -0000
Antwort löschenSorry :-( .... ist sogar nur ne 5.0 geworden. Traf leider überhaupt nicht meinen Geschmack, dabei mag ich Western. :-(
Silv1 Tue, 17 Jul 2012 18:10:31 -0000
Antwort löschenIst ja auch gut so das die Geschmäcker verschieden sind:-) Aber wenn du Western magst geht mir das trotzdem nicht so runter:-(
ash-williams Sun, 16 Oct 2011 09:59:54 -0000
Kommentar löschen<When you side with a man you stay with him, and if you can't do that you're like some animal, you're finished!>
Pike Bishop, der Protagonist in Sam Peckinpahs The Wild Bunch hat nur sein Bunch, sein Wort und seine Loyalität. Mehr braucht er nicht, auch wenn er weiß, dass seine Zeit abgelaufen ist. Der Westen in dem er einst lebte existiert nicht mehr. Er ist ein Dinosaurier, aber er kämpft für seine Ideale, bis zum letzten Schuss. Mit The Wild Bunch hat Sam Peckinpah seinen mit Abstand besten Film, einen bedeutenden Film für das amerikanische Kino und einen der wohl besten Action- und Westernfilme aller Zeiten geschaffen. In einer Zeit in der Actionszenen mit 5 Set-Ups abgefilmt wurden revolutionierte er sowohl die Inszenierung dieser Szenen, als auch die Montage mit der die zahlreichen Einzeleinstellungen zu einem Gesamtwerk verbunden wurden. Die Actionszenen in The Wild Bunch sind auch an heutigen Maßstäben gemessen noch temporeich, gnadenlos, einfach atemberaubend und schrecklich schön. Peckinpahs einzigartigen Style erkennt man nach dem ersten Schuss. Der Film bietet jedoch mehr als nur handwerklich grandioses Actionkino, er bietet eine Story die interessant, witzig, spannend und emotional zugleich ist, er bietet Charaktere die mehr Tiefe besitzen als die meisten Charaktere die heute so über die Leinwand hüpfen und er bietet ein wunderschönes Blutbad, dass den Zuschauer wunderbar manipuliert. Man muss zugeben, dass die Wirkung des Films heute sicherlich nicht so stark ist wie 1969, aber der The Wild Bunch funktioniert immer noch wunderbar und ist für mich einer der besten Filme aller Zeiten.
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RoosterCogburn Mon, 10 Oct 2011 21:41:46 -0000
Kommentar löschenDie Idee, das das Schicksal schuld ist das zwei alte Freunde gegeneinander kämpfen müssen, ist so alt wie das Genre selbst. Mit seinem Drehbuch und seiner Inszenierung prangerte Peckinpah die Gewalt und den Hunger in seinem Land an. Deshalb hatte er den Zuschauer den Spiegel vorgehalten. Er zeigte die absurde Sinnlosigkeit der Gewalt. Ein fantastischer Spätwestern.
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Carmine Sun, 07 Aug 2011 14:00:01 -0000
Kommentar löschenSam Peckinpahs Spätwestern Klassiker "The Wild Bunch" aus dem Jahr 1969 verspricht das was man erwartet: coole Sprüche, eine schöne Atmosphäre und einen unglaublichen Showdown.
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Ezra Sun, 26 Jun 2011 17:32:05 -0000
Kommentar löschenManchmal zieht sich der Film etwas, aber die herausragenden Darsteller und der großartige Showdown, machen alle Schwächen vergessen. Mein Favorit von Peckinpah.
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Sigrun Mon, 06 Jun 2011 22:26:56 -0000
Kommentar löschen"Es ist nicht mehr das, was es mal war, aber es reicht noch." Die Versatzstücke des Genres sind alle vorhanden, aber nichts funktioniert innerhalb der bekannten Parameter. THE WILD BUNCH ist der Abgesang auf den klassischen Western und eine Parabel der menschlichen Grausamkeit. Komplett konträr zu Filmen wie etwa THE MAGNIFICIENT SEVEN und definitiv auch anders als die Italo-Klassiker.
Alles ist kaputt: die Story, die Typen, die Logik, die Ideale, die Grenze(n) und sogar das Lachen, so bescheuert das klingt. Wusste bislang noch gar nicht, dass Sam Peckinpah ein so kompromissloser (und früher) Dekonstruktivist war.
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Oceanic6 Mon, 06 Jun 2011 22:56:48 -0000
Antwort löschen"Wusste bislang noch gar nicht, dass Sam Peckinpah ein so kompromissloser (und früher) Dekonstruktivist war." Oh doch! Hast du mal "Straw Dogs" gesehen, da wird das allzu klar. ;)
Sigrun Tue, 07 Jun 2011 05:24:27 -0000
Antwort löschenDanke für den Tipp! Mit Peckinpah bin ich definitiv noch nicht fertig :)
Calvero Wed, 18 May 2011 15:48:27 -0000
Kommentar löschenZurecht einer der besten Western aller Zeiten.
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Wombat Fri, 22 Apr 2011 21:35:25 -0000
Kommentar löschenWild Bunch hat mir von der Stimmung her gefallen, ebenso stimmt der Spannungsbogen, aber was mir fehlt sind gute Bilder und eine Kamera, die sich mit den großen Western messen kann.
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Tyler__Durden Sat, 11 Dec 2010 17:59:07 -0000
Kommentar löschenWas der Peckinpah anfasst wird zu Blut. Oder so ähnlich. Dabei ist THE WILD BUNCH alles andere als frei von Schwächen. Die Story ist fürn Arsch genauso wie die Charaktere und die Dialoge (außer natürlich solch Ikonische Sätze wie "If they move, kill 'em!") . Die ewig gleiche Epische Musik nervt ab und an auch sehr. Doch wenn das Chaos seinen weg in den Film findet. Wenn sich die Hölle auf Erden durch all mögliche Rohre schleicht. Wenn die Spannung durch einen simplen Zugüberfall kein halten mehr kennt. Wenn die Gewalt, egal gegen wen, zur Malerischen Orgie der Zerstörung wird. Dann weiß man warum der Peckinpah der Peckinpah ist, und THE WILD BUNCH ein guter Film.
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eXonic Sat, 11 Dec 2010 19:01:04 -0000
Antwort löschenUnterschreib ich so. Ein guter Film, aber trotzdem ziemlich überbewertet.
mikkean Fri, 24 Dec 2010 00:05:23 -0000
Antwort löschenAber wenn es kracht, dann virtuos ;-)
Tyler__Durden Fri, 24 Dec 2010 08:06:01 -0000
Antwort löschenSo sieht's aus.
der cineast Thu, 10 Jan 2013 11:28:51 -0000
Antwort löschenDie Kritik ist wirklich 2 Jahre alt.
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Tyler__Durden Thu, 10 Jan 2013 20:38:27 -0000
Antwort löschenDanke.
der cineast Thu, 10 Jan 2013 21:58:00 -0000
Antwort löschenZigrette aus dem Mund, dann bekommst Du auch ein Küsschen Tyler. Wirklich.
Conan Doyle Mon, 06 Dec 2010 10:23:19 -0000
Kommentar löschenWarum "The wild bunch" allerorts so hochgelobt wird, kann ich nicht ganz verstehen. Für einen Film von über zwei Stunden Laufzeit ist die Handlung extrem dünn. Da kommt auch schon mal Langeweile auf. Die unnötige und übertriebene Brutalität mancher Szenen wirkt auf mich eher albern als "realistisch". Trotz guter Darsteller und einiger gelungener Szenen eher mittelmäßig.
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JackoXL Thu, 11 Nov 2010 00:27:32 -0000
Kommentar löschenWenn es ein Regisseur aus den USA geschafft hat, mit Sergio Leone im Westerngenre der damaligen Zeit mitzuhalten, dann ist es Sam Peckinpah. "The Wild Bunch" geht einen ähnlich dreckigen, staubigen Weg wie Leone, versucht gar nicht erst, eine heldenhaftes Bild von Revolverhelden zu heucheln. Weit weg von John Wayne-Romantik oder "Die glorreichen Sieben" gehts hier zur Sache, das macht für mich einen guten Western aus. Helden gebührt ein Denkmal, Outlaws so ein Film. Aus heutiger Sicht nicht mehr so brutal und schonunglos wie damals, aber auch heute noch sieht man einen deutlichen Unterschied zu den üblichen Western der damaligen (amerikanischen) Zeit. Klassiker, gibts bei mir auf Blue-Ray.
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Filmkenner77 Sat, 28 Aug 2010 14:01:10 -0000
Kommentar löschenEpischer und elegischer Abgesang auf Westernmythen. Stark!
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Bäda Sun, 16 May 2010 08:22:43 -0000
Kommentar löschenganz passabler Western der sich wieder viel Zeit zum erzählen nimmt. Da es jedoch deutlich bessere Western in gibt kommt er über eine 7,5 nicht hinaus. Jedoch trotzdem empfehlenswert.
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dae-su Sat, 13 Mar 2010 17:25:24 -0000
Kommentar löschenMein erster Peckinpah, kann sich echt sehen lassen.
In der Tat ziemlich blutig, nicht schwer zu glauben, dass Tarantino in ihm eines seiner großen Idole gefunden hat. Überhaupt fallen Inszenierung und Schnitt sehr stylish aus, insbesondere in Anbetracht der Produktionszeit. Die zwei "großen" Action-Szenen zu Beginn und zum Schluss sind dermaßen großartig konzipiert, das sucht schon seinesgleichen. Vor allem die Parallelmontagen haben mir gut gefallen (etwa der Fall eines erschossenen Gangsters vom Dach: Zerteilt in 5 Einstellungen und immer wieder unterbrochen vom wilden Schießerei-Geschehen drumherum). Ebenfalls famos noch die unheimlich spannende Train-Robbery-Szene, in der der Waggon mit den Marshalls einfach abgehängt wird, während unhörbar die Wagenladung mit Waffen samt Lok geklaut wird - nur um sie nach Abladen der Ware auf den Schienen rückwärts wieder Richtung Waggon zu schicken, wo sie mit Karacho in die Troups reinfährt: Ziemlich schick das.
Schauspielerisch ebenfalls obere Liga, angefangen bei William Holden und Ben Johnson bis hin zum ekelhaften "Generalissimo Mapache" Emilio Fernandez. Soweit so gut.
Bisschen schwieriger empfand ich dafür den Score, der mir einfach zu amerikanisch war - ebenso wie die Geschichte selbst. Und trotz der wirklich ansprechenden Besetzung konnte ich mich auch selten wirklich mit einem der Bunchs identifizieren, was zwischendurch zu der ein oder anderen kleinen Länge geführt hat.
Alles in allem aber trotzdem eher ein Highlight als ne Enttäuschung - und das BD-Bild ist Zucker für die Augen.
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