Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt: Gleich zwei Anhänger der beiden wohl ältesten Gewerbe der Welt bittet Darren Aronofsky mit seinen Darsteller-Duo Rourke und Tomei zum Totentanz auf den Brettern, die ihre Welt bedeuten. Der ausrangierter Gladiator der Neuzeit und die Stripperin aus der heruntergekommenen Bar kreuzen innerhalb der Monotonie ihres Alltags kurz die Wege – und obwohl THE WRESTLER die soziologischen Umgebungen seiner gestrandeten Figuren wahrnimmt, und dezent die Parallelen zweier Geschäftsmodelle, in denen der eigene Körper das einzige Kapital zu sein scheint, aufzeigt, ist er doch weitaus weniger sozialkritischer Diskurs, als vielmehr Momentaufnahme zweier Seelenleben.
Wie eine Art Gegenentwurf zu Eastwoods thematisch ähnlichem MILLION DOLLAR BABY, setzt Aronofsky mit seiner Erzählung zu jenem Zeitpunkt an, als bereits alles in Trümmern liegt, und verloren ist. Es ist nicht die typische rise & fall-Geschichte,…
„This is where I belong.“ -
Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt: Gleich zwei Anhänger der beiden wohl ältesten Gewerbe der Welt bittet Darren Aronofsky mit seinen Darsteller-Duo Rourke und Tomei zum Totentanz auf den Brettern, die ihre Welt bedeuten. Der ausrangierter Gladiator der Neuzeit und die Stripperin aus der heruntergekommenen Bar kreuzen innerhalb der Monotonie ihres Alltags kurz die Wege – und obwohl THE WRESTLER die soziologischen Umgebungen seiner gestrandeten Figuren wahrnimmt, und dezent die Parallelen zweier Geschäftsmodelle, in denen der eigene Körper das einzige Kapital zu sein scheint, aufzeigt, ist er doch weitaus weniger sozialkritischer Diskurs, als vielmehr Momentaufnahme zweier Seelenleben.
Wie eine Art Gegenentwurf zu Eastwoods thematisch ähnlichem MILLION DOLLAR BABY, setzt Aronofsky mit seiner Erzählung zu jenem Zeitpunkt an, als bereits alles in Trümmern liegt, und verloren ist. Es ist nicht die typische rise & fall-Geschichte, oder deren Umkehrung, sondern vielmehr der monotone Pfad zu einem fatalistischen Ende, den seine Hauptfigur beschreiten darf. Jederzeit mehr der Vita und Präsenz Mickey Rourkes, denn einer gewöhnliche Dramaturgie verschrieben, erreicht THE WRESTLER mit dem realen Hintergrund seines Schauspielers durch dessen gezeichnetes Gesicht tatsächlich mehr Authentizität, als es ein Drehbuch wahrscheinlich jemals könnte.
Es ist ein Film, der einem Hauptdarsteller - oder besser: Rourke - gehört, und die wohl größte Leistung aller Verantwortlichen bestand darin, dass sich dies rechtzeitig in den Castings (man stelle sich nur die Ersatzbesetzung Nicolas Cage in der Rolle vor) und später in Aronofskys Regie niederschlug. Ungewohnt sachlich, und mit nahezu dokumentarischem Duktus inszeniert der amerikanische Regisseur das fiktives Biopic, verzichtet zum Wohle des Films vollständig auf seine sonst übliche Überinszenierung: THE WRESTLER ist ein schlichtes und zurückhaltendes Werk im positiven Sinne; Kino, dass sich eher einer schwer zu beschreibenden Erfahrung, als einem bestimmten Subtext oder der Analyse verschrieben hat.
Die Gefahr des schmales Grats, den Aronofksy zwischen Distanz und Nähe gleichermaßen beschreitet, liegt dabei auf der Hand: Er möchte dokumentieren, und phasenweise doch klassisch erzählen, seine Figuren einerseits nüchtern abfilmen, sie aber trotzdem bis zu einem gewissen Maß als Sympathieträger für das Publikum installieren.
Der Rückgriff auf Klischees, vor denen der Film und sein Macher vor allem in der Milieuzeichnung und beim Spinnen üblicher Narrationsfäden nicht zurückschrecken, erweist sich in diesem Punkt als besonders symptomatisch: Am besten funktioniert THE WRESTLER, wenn er die Leere seines gescheiterten Helden einfach für sich stehen lässt, und sie nicht zu erklären oder analysieren versucht, sondern sie schlicht in raue Bilder verpackt und so unkommentiert einfängt. In diesen Momenten baut der Film – wenn auch nur kurz – einen Bann auf, dem man sich nur schwer entziehen kann.
Darren Aronofskys bis dato bestes, weil reifstes und zurückhaltenstes Werk.
Weil der Film überdurchschnittlich, aber nicht fehlerfrei ist - eben "sehr gut", aber nicht "ausgezeichnet" :)
Letzlich wahrscheinlich aber auch, weil die Region jenseits der "8" für Filme vorbehalten ist, zu denen ich eine gewisse persönliche Bindung habe, sei es nun durch mehrmaliges Anschauen oder besonderes Interesse/Güte/wasweißich.
@ ihre-herrlichkeit
Ich habe im letzten Absatz ja durchaus angerissen, dass ich die Klischees in der Darstellung des Milieus zu dick aufgetragen finde, und dass der Film letztlich natürlich schon etwas formelhaft funktioniert - das ist sicher Kritik auf hohem Niveau, aber es bleibt Kritik.
"Keine Bindung" kann ich dir rational letztlich nicht erklären. Sowohl der Sport als Aufhänger, als auch die Probleme, Ängste und Hoffnungen innerhalb des Sujets sind einfach zu weit von mir entfernt, als das ich sie auf einer emotionalen Ebene erleben könnte.
OK, das mit dem letzten Absatz habe ich überlesen. Mit der Formelhaftigkeit stimme ich nicht überein, aber das ist ja nur subjektiv.
Zur Bindung: Nun, ich könnte mich jetzt auch nicht direkt mit einem kaputten Wrestler identifizieren, aber dieser Film hat es doch geschafft. Ich weiß, dass du Black Swan schwach bewertet hast, aber da wundert es mich, wie sich Leute mit einer hübschen, mageren Ballerina eher identifizieren können, wenn die Bindung zu einer zerrissenen Persönlichkeit so viel näher liegt. Aber vielleicht ist auch das subjektiv. Vielleicht möchten Menschen aber auch lieber schöne Bilder als gescheiterte Existenzen sehen.
Jetzt bin ich deprimiert.
Stimme Sigmund da zu mein lieber Hiti :)
Spoiler:
Der Sprung am Ende hat mich mitgenommen und die Tränen flossen bei mir. Hat dich der Film auch berührt oder war er einfach nur stimmig für dich? Der erste Aronofsky der mich sehr berührt hat. Requiem ist einfach ein brilliant gefilmter Videoclip, Swan ist das intensivste Filmerlebniss was ich je im Kino hatte und der Wrestler hat mich mitgenommen. Ich muss gestehen ich finde Darren sehr vielseitig und talentiert und hätte ihm einen so herzergreifenden Film nicht zu getraut, daraus resultiert dann auch meine 8,5. Der Mann Rourke ist einfach eine Wucht.
Ich fand ihn stimmig - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das liegt letzlich weniger am konkreten Aufbau des Endes, als der Tatsache, dass ich den Verlauf der Geschichte ab der ersten Minute relativ vorhersehbar fand, und mich deshalb die Gefühle gegen Schluss auch nicht unbedingt überrumpeln konnten. Ist für mich aber tatsächlich der einzigste Aronofsky, bei dem ich es nachvollziehen kann, wenn er einen emotional packt ;)
Nur weil Titten zu sehen sind, ist eine Bar nicht heruntergekommen. Und Tanzen und Wrestling als ältestes Gewerbe der Welt zu bezeichnen, ist ein bisschen dick aufgetragen. Wie auch sonst vieles in deiner Kritik. "Momentaufnahme zweier Seelenleben" - das könnte im Klappentext jeder Trivial-Schmonzette stehen.
THE WRESTLER ist sowas von simpel, so eine aufgeplüschte Rezension hat er nicht verdient.
Die Darsteller sind phänomenal, Rourke ist der perfekte Hauptdarsteller und auch Marisa Tomei gefällt außerordentlich. Der Stil ist untypisch für Aronofsky, die visuellen Spielereien blieben in der Trickkiste, die richtige Entscheidung, denn The Wrestler glänzt eben gerade durch seine Schlichtheit, seine geerdeten Dialoge abseits vom Pathos und Momente, in denen Bilder mehr sagen als Worte. Der Makel des Films ist aber der Handlungsrahmen: archetypisch für ein Verlierdrama, das zwar gut umgesetzt ist, aber zu starr und beschränkt an seinem Genre festhält. Aronofsky fehlte der Mut, aus den typischen Mustern auszubrechen, The Wrestler versetzt sein Publikum in die Lage, zu beobachten, aber nicht, mitzufühlen.
[...] Gänzlich überzeugt hat mich der Film nicht; dafür waren meine Erwartungen auch viel zu hoch und unrealistisch. Als Drama funktioniert "The Wrestler" tadellos - nur als "Aronofsky-Film" lässt er einiges zu wünschen übrig.
Ungekünstelt und ungeschminkt wird in «The Wrestler» das Leben von Aussenseiter Randy geschildert. Aronofsky verzichtet dafür auf die kunstvollen Kameraeinsätze, die er für «Requiem for a Dream» und «The Fountain» noch verwendet hat. Für gewöhnlich ist er seinem Protagonisten durch den Einsatz der Handkamera von Kamerafrau Maryse Alberti dicht auf den Fersen. Dadurch entsteht fast schon der Eindruck von einem Dokumentarfilm.
Mickey Rourke ist als unsicherer, verletzter aus der Zeit gefallener Klotz wahrlich sensationell und damit das Herz des Films.
Wenn man das mal beiseite läßt, hat man aber im Kern nur eine Sammlung uralter und 100mal abgenudelter Filmklischees vor sich, die kurz vor Schluß das schöne Bild leider in sich zusammenfallen lassen. Was dann noch steht, haut Bruce Springsteen von den Stelzen.
Mit an masochistischer Lust grenzendem Eifer spielt Mickey Rourke in THE WRESTLER einen alternden Catcher, der nach einem folgenschweren Herzkasper sein Leben neu zu ordnen versucht und erstmal seiner Lieblingsstripperin einen Heiratsantrag macht. Rourkes Darstellung des einsamen Wrestlers ist auch deshalb so glaubwürdig und ergreifend, weil sich in der Figur einige Parallelen zu Rourkes eigener krisengeschüttelter Biographie erkennen lassen. Er war zwar nie ein Catcher, aber schon als Teenager stand er als Amateur-Boxer erfolgreich im Ring. Nach mehreren Gehirnerschütterungen rieten ihm Ärzte mit dem Boxen aufzuhören. In den frühen Jahren seiner Filmkarriere verzauberte er in dem Hochglanz-Samenzieher „9 1/2 Wochen“ mit seinem verschmitzten Lächeln nicht nur Kim Basinger sondern auch weltweit die Herzen der weiblichen Kinogänger. Die müssen mehr als irritiert gewesen sein, als sich der schöne Sunnyboy in „Barfly“ in einen abgewrackten Säufer verwandelte und nach dem…
Mit an masochistischer Lust grenzendem Eifer spielt Mickey Rourke in THE WRESTLER einen alternden Catcher, der nach einem folgenschweren Herzkasper sein Leben neu zu ordnen versucht und erstmal seiner Lieblingsstripperin einen Heiratsantrag macht. Rourkes Darstellung des einsamen Wrestlers ist auch deshalb so glaubwürdig und ergreifend, weil sich in der Figur einige Parallelen zu Rourkes eigener krisengeschüttelter Biographie erkennen lassen. Er war zwar nie ein Catcher, aber schon als Teenager stand er als Amateur-Boxer erfolgreich im Ring. Nach mehreren Gehirnerschütterungen rieten ihm Ärzte mit dem Boxen aufzuhören. In den frühen Jahren seiner Filmkarriere verzauberte er in dem Hochglanz-Samenzieher „9 1/2 Wochen“ mit seinem verschmitzten Lächeln nicht nur Kim Basinger sondern auch weltweit die Herzen der weiblichen Kinogänger. Die müssen mehr als irritiert gewesen sein, als sich der schöne Sunnyboy in „Barfly“ in einen abgewrackten Säufer verwandelte und nach dem Boxerdrama „Homeboy“ immer mehr Rollen als beinharter Proll spielte. Als „menschlichen Aschenbecher“ mußte er sich nun von Frau Basinger bezeichnen lassen. Als er dann Anfang der Neunziger seine Schauspiel- gegen eine zweite Boxkarriere unter dem Kampfnamen „El Marielito“ tauschte, hielten ihn viele für verrückt. Im Ring war er nur noch mittelmäßig erfolgreich und man konnte bei einigen Kämpfen das Gefühl bekommen, Rourke wolle sich selbst bestrafen und ordentlich verprügeln lassen. Nach 7 Profi-Kämpfen war seine Birne so weich und sein Gesicht so ramponiert, das er anschließend mehrere kosmetische Operationen über sich ergehen ließ. Nach eigenen Aussagen hat er danach den Rest seines Geldes zu Psychotherapeuten getragen und ist heute mit seinem unförmig vernarbten Gesicht die ideale Projektionsfläche für Amok laufende Bösewichte in Filmen wie Marv aus „Sin City“. So ein Mensch verdient natürlich unsere Sympathie und deswegen solltet ihr THE WRESTLER auf keinen Fall verpassen.
Den Oscar hat Mickey Rourke (Sin City) in seiner Rolle als Wrestler zwar nicht bekommen, aber er spielt trotzdem sehr überzeugend und teils emotional mitreißend. Der Film zeigt nicht nur, dass Wrestling eine Kunst (und nicht nur hirnloser Rumgebalke) ist, die von vielen verehrt bzw. hoch geschätzt wird, sondern begleitet den Zuschauer auch hinter die Kulissen und in die Welt derjenigen, die mit dem Wrestling zu tun haben.
Das Flüstern der Geister längst vergangener Zeiten dominiert die ersten Bilder und Minuten in „The Wrestler“. Sie erzählen eine Geschichte von Ruhm, Ehre, Anerkennung und Triumphen. Sprachfetzen von aufgeheizten Kommentatoren und Zuschauern, große Titelstorys in überregionalen Zeitungen, beeindruckende Fotos mit Siegesposen – Ein Leben in Bildern. Das diese Collage der Vergangenheit von Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke), von Darren Aronofsky mit bemerkenswerter Ruhe eingefangen, längst zu einem vergessenen Echo der Geschichte verkommen ist, die nur noch von Randy selbst tief in seinem geschundenem Herzen getragen wird, daran ist vorm ersten Augenblick an nicht zu zweifeln. Die Bürde eines verbrauchten Lebens, sie wiegt schwer auf den breiten Schultern jenes abgehalfterten Wrestlers, von dem dieser Film erzählt.
Die Story ist konventionell, stellenweise sogar kitschig.
Nichts an "The Wrestler", vom Auftritt seines Hauptdarstellers abgesehen, bereichert das Kino, bringt es irgendwie voran. Und doch ist es müßig, zu fragen, was von diesem Film bliebe, hätte er nicht Mickey Rourke. Und Marisa Tomei. Denn er hat sie. Insofern ist "The Wrestler" in erster Linie die dichte Beschreibung eines Showbetriebs, manchmal nahe an der Freakshow, die durch den Hauptdarsteller auch zu der der Kinomechanismen wird. Die Zeit von Mickey Rourkes Kino ist vorbei, hier lebt sie nochmals auf, bevor sie am Ende , wenn die Leinwand in Randys letztem Kampf schwarz wird, in einem Todesbild untergeht. Mit "The Ram" stirbt, fast hätten wir es vergessen, auch ein Teil von uns.
Seit einigen Jahren aber feiert Rourke nun eine Rückkehr auf Raten, in Nebenrollen von Actionfilmen wie "Sin City" oder "Domino". "The Wrestler" ist jetzt wie ein einziges großes Geschenk an ihn: ein Film, der durchaus davon lebt, dass jeder Betrachter Filmfigur und Darsteller, "The Ram" und "El Marielto", in eins setzt. Und Rourke, dessen wohl bewusst, bedient das, ohne jede Scham, ohne jeden Selbstschutz. Aber so wie der Film ein Geschenk an seinen Hauptdarsteller ist, so ist sein Hauptdarsteller auch ein Geschenk für seinen Regisseur. Darren Aronofsky war bislang ein Meister des metaphysischen Kinos, mit artifiziellen bis verworrenen, immer auf optische Raffinesse zielenden Bilderräuschen, ob "Pi" oder "The Fountain". Nun überrascht er mit einem Werk, das seine Geschichte einmal völlig schnörkellos erzählt und seine Hauptfigur mit großer Sorgfalt zeichnet.
Mit "The Wrestler" gewann der Regissuer den Goldenen Löwen von Venedig. Das Comeback trifft dennoch mehr auf Mickey Rourke zu, der hier die Rolle seines Lebens spielt. Schon beim Casting soll Aronofsky dem gefallenen Star eine Oscar-Nominierung versprochen haben. Die Regie - das muss man eigens hervorheben - ist sich des Besetzungscoups in jedem Moment bewusst: Maryse Alberti, die bisher vor allem Dokumentarfilme (unter anderem "Crump", "Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson") fotografierte, heftet sich mit der Kamera an den Protagonisten, als dürfte er ja nicht verloren gehen.
[...]Die vielfach preisgekrönte Leistung des Mickey Rourke, der von Aronofsky lange gebeten werden musste, die Rolle überhaupt anzunehmen, ist sicher eine der zu vorderst zu nennenden Komponenten, die "The Wrestler" aus der Allgemeingültigkeit eines Sportlerdramas hebt. Man kann sich zwar fragen, wo Rourke hier tatsächlich Schauspiel bietet, und wo Aronofsky und sein Kameramann Maryse Alberti ihn einfach nur in eine selbstreflexive Eigendarstellung zwingen, doch letztlich würde beides eine ausgiebige Würdigung verdienen. Mickey Rourke blutet, schwitzt, atmet und lebt diesen Charakter, bewahrt dabei in jedem Moment Aufrichtigkeit, ob heroische Posen einnehmend, mit einer Stripperin flirtend, oder beim Entfernen von Glassplittern nach dem Kampf aus seinem Rücken. Marisa Tomei, die in den Lobeshymen für Rourke etwas untergeht, liefert ebenfalls eine tolle Performance als strippende Herzdame, die kaum weniger als Randy mit ihrem Alter und mangelndem öffentlichen Interesse zu kämpfen hat. Nur in einer ihrer letzten Szenen wird Tomei etwas zur stereotyp um Leib und Wohl besorgten Stichwortgeberin, die den Zuschauer auf eher überflüssige Art vor Randys abschließendem Kampf noch einmal daran erinnert, worum es für ihn geht.[...]Worum es für Randy ‚The Ram‘ Robinson am Ende geht, was er hatte und was ihm bleibt, das fängt Aronofsky wahrhaft großartig ein. Mit dem Schlussbild widersetzt er sich nicht vollends dem im Genre unausweichlichen Triumpf gegen alle Widerstände, doch Aronofsky weiß ihn in brillianter Bitterkeit zu variieren.[...]
Hier wird ein Reigen des Niedergangs gezeigt, wie er so schon unendlich oft zu sehen war: Es ist die Geschichte vom aufrechten weißen Mann, den die vielen Kämpfe, die das Leben ihm aufnötigte, niedergedrückt haben; der übersehen hat, dass er mit seinem alternden Körper nicht mehr lange als Kämpfer reüssieren kann; der nicht mitbekommen hat, dass eine Veränderung Not getan hätte.
Es dauert keine halbe Stunde, da ist man diese Bilder vom müden Walross etwas leid. Da sitzt man und wartet, dass der Film noch einmal eine überraschende Wendung hervorbringt, aus der Eindimensionalität des schlagantäuschenden Männertums ausbricht – vergeblich. Man weiß erschreckend schnell, wie dieser Film weitergehen wird.
In dem Sinne ist »The Wrestler« zwar ein schöner Kontrapunkt im Hollywood der oft glatten Oberflächen und wird von der Kritik zu Recht bejubelt. Er entkommt aber den Gesetzmäßigkeiten des Gewohnheitskinos zu keiner Zeit. In seiner Berechenbarkeit ist »The Wrestler« nichts für Leute, die im Kino zu neuen Ufern aufbrechen wollen. Und ein neues Ufer, das wäre: Randy rettet sich aus eigener Kraft.
Ich finde das Ende auch nicht gut.
Vor allem nicht so eindeutig wie es mancher zu finden glaubt.
Generell hat mich der Film enttäuscht und mir scheint ich bin der EINZIGE hier, der ihn nur mittelmässig findet.
Mickey Rourke spielt sich SELBER!
Und das ist im Grunde schon alles in diesem "blutigen" und vorhersagbaren Film den auch die wunderschönen Brüste von Marisa Tomei nicht zu einem grossen Werk machen.
Der Film spielt mit dieser Fassungslosigkeit. Es ist nicht Rourkes grandiose Schauspielkunst, die ihn als Randy zu einem Erlebnis macht, es ist Bewunderung für seinen Mut, sich so gnadenlos fertig zu präsentieren. Es ist dieselbe Faszination die die Zuschauer Harald Juhnke in “Der Trinker” als Rolle seines Lebens beklatschen ließ. Die Stationen Randys sind alle Klischee und wir wissen was am Ende passieren wird, noch ehe der Film die Halbzeitmarke erreicht hat. Doch es ist das Mitleid und die Bewunderung für den Underdog, für den Loser der weiß, dass er sich alles versaut hat, die den Film trotzdem sehenswert macht. Und der Reiz dieses Blicks durchs Schlüsselloch, das Gefühl hier mehr zu bekommen, als schauspielerisches Können. In gewisser Weise profitiert der Film vom selben Voyerismus, der die Zuschauer der Showkämpfe dazu bringt, sich die abgewrackten und ausgebrannten Ex-Heroen anzusehen.
Aronofsky inszeniert diese Momente genüßlich und kann sich ansonsten auf seine Fähigkeiten als erfahrener Handwerker verlassen, die der Story die nötige Struktur geben um als Mainstream-Loser-Fabel zu funktionieren.
Unzählige Lobeshymnen gab es bereits zu lesen, betitelt zumeist als das Comeback des Jahres. Einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte Mickey Rourke auch schon einsacken, eine Oscar-Nominierung folgte erwartungsgemäß. Und es gibt hier in der Tat die erstaunliche Wiederkehr eines Mannes zu besichtigen, der in den 1980ern mit Filmen wie „Rumble Fish“ oder „9 ½ Wochen“ mal fast ein ganz Großer in Hollywood war, dann durch die Alkohol- und Drogenhölle ging und sich zuletzt als glückloser Boxer das Gesicht zuerst zu Matsch schlagen ließ, um es danach von (schlechten) Schönheitschirurgen wieder zusammenflicken zu lassen. Wenn man den abgehalfterten Boxer, den Rourke zuletzt im richtigen Leben gab, durch einen ähnlich abgehalfterten Wrestler ersetzt, dann ist man schon ziemlich nahe dran an Randy, genannt The Ram, die Rolle, die Rourke hier ganz grandios verkörpert. Mehr schlecht als recht hält sich der einzige Wrestling-Star mit Kämpfen in kleinen Hallen und…
Unzählige Lobeshymnen gab es bereits zu lesen, betitelt zumeist als das Comeback des Jahres. Einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte Mickey Rourke auch schon einsacken, eine Oscar-Nominierung folgte erwartungsgemäß. Und es gibt hier in der Tat die erstaunliche Wiederkehr eines Mannes zu besichtigen, der in den 1980ern mit Filmen wie „Rumble Fish“ oder „9 ½ Wochen“ mal fast ein ganz Großer in Hollywood war, dann durch die Alkohol- und Drogenhölle ging und sich zuletzt als glückloser Boxer das Gesicht zuerst zu Matsch schlagen ließ, um es danach von (schlechten) Schönheitschirurgen wieder zusammenflicken zu lassen. Wenn man den abgehalfterten Boxer, den Rourke zuletzt im richtigen Leben gab, durch einen ähnlich abgehalfterten Wrestler ersetzt, dann ist man schon ziemlich nahe dran an Randy, genannt The Ram, die Rolle, die Rourke hier ganz grandios verkörpert. Mehr schlecht als recht hält sich der einzige Wrestling-Star mit Kämpfen in kleinen Hallen und vor vereinzeltem Publikum über Wasser. Als er nach einem der zwar inszenierten, trotzdem nicht weniger gefährlichen Kämpfe einen Herzanfall erleidet, raten ihm die Ärzte dringend, mit dem Sport aufzuhören. Doch nicht nur Randys Körper ist ein Wrack, geschunden ist auch seine Seele: Freunde sind dem Einzelgänger schon lange keine mehr geblieben, ein wenig Zerstreuung holt er sich bei der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) und zu seiner Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) hat er den Kontakt längst abgebrochen. Dies soll und muss sich nun ändern, meint Randy. Er sucht sich einen Job in einem Supermarkt, versucht eine Beziehung zu Cassidy, die ein ähnlich gefallener Engel ist wie er selbst, aufzubauen und stattet auch seiner Tochter einen Besuch ab. Doch wie ein Süchtiger nur schwer von den Drogen loskommt und seine Rückfallwahrscheinlichkeit in harten Zeiten stark ansteigt, so geht es Randy mit dem Wrestling. Nach dem schwer erträglichen „The Fountain“ liefert Darren Aronofsky, der einst mit „Pi“ als Wunderkind gefeiert wurde, mit diesem Wrestler-Drama seine bisher beste Regie-Arbeit ab. Mit einem leicht dokumentarischen Charakter, trotzdem äußerst präzise und eindringlich inszeniert, treibt Aronofsky Mickey Rourke zu Höchstleistungen in der Kategorie Ernstzunehmender Schauspieler an, sodass man als Zuschauer zum Mitleiden quasi gezwungen wird. Ein beeindruckender Film, der an die Nieren geht, trotzdem ein absolutes Kino-Muss darstellt.
[...] Es ist also eine kleine Sensation, dieser Film. Unheimlich reduziert und nahe am Geschehen erzählt Aronofsky die anrührende Geschichte eines abgehalfterten Helden. Und es ist, natürlich, auch ein Film über die Karriere von Mickey Rourke, der mit „The Wrestler“ noch einmal in den Schauspiel-Ring steigt – im Film, wie auch auf den Bühnen der vielen hiesigen Preisverleihungen, kann er dafür nur bejubelt werden.
Man kann wirklich sagen, Mickey Rourke hat die Geschichte von „The Wrestler“ mit vollem Einsatz seines Körpers gelebt. Und was ist das Wrestling anders als großes Kino? Oder wie es Rourke selber in rauer Sprache sagte, er wisse schon, "wie man ein Publikum bei den Eiern packt". So ist der vergebliche Versuch des Muskel-Wracks, nach einem Herzanfall auszusteigen, als (Männer-) Film erstaunlich gelungen.
„The Wrestler“ ist geradlinige Unterhaltung – ungewöhnlich für Aronofsky, den Querkopf Hollywoods –, die uns in ihrer Tristesse bisweilen ein Heldenepos nach „Rocky“-Rezeptur auftischen möchte. Aber dafür sind die Rahmen gebende Unterklassen-Wrestlingwelt und die kalte Gegenwart nicht geschaffen. Auch wenn die Charaktere Ram und Cassidy weiterhin dem glamourösen und ewig jungen 80ies-Zeitgeist hinterher trauern und sich in ihre Traumwelt flüchten, fällt bei Tageslicht und in den nach Schweiß stinkenden Umkleidekabinen der örtlichen Turnhallen die Maskerade. Aronofsky verzichtet bei dieser Auftragsarbeit auf sein Montage-Markenzeichen und schildert in nüchternen Aufnahmen das unschöne Amerika, wo sich Mütter als Stripper verdingen und Väter versagen oder gänzlich fehlen. Ein Amerika der zerplatzten Träume und Hoffnungen, eingefangen in Bildern der Einsamkeit - trist, traurig, real. Vielleicht kann sich das Publikum nicht mit dieser White Trash und Trailerpark-Welt identifizieren. Doch das Scheitern des Helden lässt uns blitzschnell mit ihm sympathisieren. Mit diesem grundguten Kerl mit dem Bratpfannengesicht, der völlig naiv und traumtänzerisch in den Abgrund wankt. Und wir entschuldigen auch Aronofsky unzählige Erlöserbilder und leiden in der Schlusseinstellung mit Ram, der seine Erlösung am Festhalten der Vergangenheit findet.
[...]Mit The Wrestler erreicht Darren Aronofsky eine neue Stufe auf seiner Karriereleiter. Seine visuellen Spielereien opfert er der ruhigen Entwicklung einer intensiven Geschichte, die von Mickey Rourke nicht nur getragen, sondern brilliert wird. Intensiv, schonungslos, melancholisch – The Wrestler will keine gute Laune verbreiten, sondern demaskiert auf seine Weise den amerikanischen Traum.[...]
Wrestling, oder wie es bei uns damals hieß, Catchen, ist ein abgekartetes Spiel. Man einigt sich bereits im Vornherein auf einen Sieger, bespricht die jeweiligen Würfe, Schläge und Effekte, sodass keiner der beiden Kontrahenten ernsthaften Schaden nimmt, dem Publikum aber dennoch die perfekte Illusion präsentiert wird. Warum man sich so etwas anschaut? Etwas, das außer heißer Luft im Prinzip nichts ist? Warum gibt man sich immer wieder aufs Neue der Illusion zweier hart kämpfender, schwitzender Männer hin, die meist aussehen als seien sie zu lange im Fitnessstudio und im Solarium gewesen? Von ihren eingeölten und teils deformierten Körpern ganz zu schweigen.
Jeder Mensch hat Dinge, die seine Jugend und Kindheit nicht nur aus- sondern ganz speziell machen. Allen voran wären hier Hobbys zu nennen, die von den Heranwachsenden als erste Entwicklungsstufen ihres Charakterprofils genutzt werden. Ein altbekanntes Klischee ist die Faszination von Mädchen für Pferde und von Jungs für Dinosaurier. Ein entscheidender Faktor dürfte für die Jungs neben Autospielzeug auch eine Sportart sein, die im Grunde nicht wirklich eine ist. Wrestling dient weniger dem sportlichen Wettkampf zwischen verschiedenen Athleten, sondern zuvorderst der Unterhaltung einer Masse von Zuschauern.
Doch es ist nicht nur die Leistung Rourkes, die aus The Wrestler ein echtes Juwel macht, sondern auch Darren Aronofskys außerordentliches Händchen für Szenen voller Authentizität und Dichte. Bislang vor allem durch höchst artifizielle Bildgebungen voller Rhythmik und Exzentrik aufgefallen, nimmt sich der Regisseur hier sehr weit zurück, begleitet seinen gefallenen Helden unauffällig, gibt ihm und der Szene der Wrestler (die größtenteils von echten Gladiatoren und deren Fans verkörpert wird) viel Raum und findet immer wieder denkwürdige Einstellungen und Details, die einen ebenso ernüchternden wie faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Wrestlings erlauben."The Wrestler" ist vor allem aber ein Werk von quasi-dokumentarischer Qualität, von brennender Intensität, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.
„Weniger ist mehr“ scheint die Devise bei „The Wrestler“ zu lauten. Das Sportlerdrama distanziert sich von fast jeglicher Theatralik und allem Pathos und setzt bei schnörkelloser Inszenierung ganz auf den Hauptdarsteller. So gelang ein Film, wie er ehrlicher und überzeugender kaum sein könnte. [...]
“The Wrestler” ist das ehrlichste Sportlerportrait seit “Raging Bull”, denn bevor man sich vollends dem Mitleid mit Randy hingibt, sind es die vielen menschlichen Schwächen und Fehler, die nicht nur ein “gefallener Held” Bild zeichnen. Seine Unfähigkeit, zwischen Ring und Realität zu unterscheiden, ist das das Kreuz das er tragen muss.
Wie perfekt der Film endet, wurde mir auch beim wiederholten Sehen klar. Obwohl ich das Ausgehen kannte, war meine Anspannung noch grösser als beim ersten Mal. Wer beim Abspann bei Bruce Springsteens Song nicht mit den Tränen ringt, dem wurde das Gefühl aus dem Herz geprügelt.
Mickey Rourke spielt den angeschlagenen, gebrochenen, einsamen Held Randy ('The Ram') Robinson. Diese Rolle seines Lebens wird ihm eine Nominierung oder sogar den Oscar einbringen.
Mickey Rourke („9 ½ Wochen“) ist zurück und er war noch nie besser als in diesem Film! Das sahen auch die Juroren der "Golden Globes" so und bescherten Rourke den Globe als bester Hauptdarsteller. In "The Wrestler", einer Geschichte über verprügelte Träumer und unbesiegte Verlierer, begeisterte er das Festivalpublikum von...
Die Geschichte hat ihre Klischees und sentimentalen Momente. Es ist nicht Wie ein wilder Stier, sondern eher Rocky mit Handkamera gedreht. Aber Roukes verletzter tough Guy ist unzweifelhaft packend. Er zerschmettert dir die Eingeweiden und bricht dir das Herz.
[...]Die schiere Physikalität von Rourkes Figur ist vielleicht die Hauptattraktion von "The Wrestler". Randy ist ein gewaltiger, aufgedunsener Fleischberg, der oftmals fast das gesamte Bild ausfüllt. Nach dem Ringkampf fährt die Kamera über seinen geschundenen Körper wie über ein Schlachtfeld, das im Laufe der Jahrzehnte unzählige Gemetzel gesehen hat. Aber nicht nur körperlich ist Mickey Rourke in der Rolle derart überzeugend, dass man sich überhaupt keinen Besseren dafür vorstellen kann.[...]
Leider eher nicht so mein Fall, was vor allem an Mickey Rourke finde. Ich kann an dem Typen leider nichts finden. Dazu spielt er diesen alten ekligen Machotypen, dem ich noch weniger abgewinnen kann.
Gegen Ende gibt mir der Film ein wenig was, schafft eine kurze Verbindung zu den Figuren, aber auch nur kurz.
Im ersten Moment war ich vom Ende enttäuscht, muss aber jetzt sagen, dass wenigstens dieses einen guten Abschluss zum Film liefert und im nachhinein auf diese Weise doch eine klare Aussage zur Figur liefert.
Darren Aronofsky ist ein Genie. Aus Transformers würde er große Filmkunst, aus Scheißnia (aka Narnia) einen der besten und faszinierendsten Fantasyfilme aller Zeiten machen. Er schafft es auch aus dem schwächsten Drehbuch großes Kino zu machen (was ich auch dem enttäuschenden The Fountain attestieren muss). Auch hier liefert er einen der größten Beiträge zum amerkanischen Neorealismus ab.
Man hat auch das Gefühl, Aronofsky habe aus den Fehlern von The Fountain gelernt und dem Zuschauer mehr Zugang zu den Figuren verschafft (vor allem zur von Mickey Rourke quälend intensiv gespielten Figur). Das gibt dem Film vor allem in der eindringlichen Schlussszene eine enorme Intensität.
Generell hat man in den Fights das Gefühl, der Hauptcharakter Randy schlägt sich mit jedem Move, mit jedem Skill selbst. Er ist ein im Leben gescheiterter Mensch, der sich nicht mit dem jetztigen abfinden will. Jahrelang besaß die Karriere für ihn eine größere Priorität als die Liebe, was sich nun auf die Gegenwart auswirkt.
Generell behandelt Aronofsky in seinen Filmen das Thema Missachtung der Liebe:
In Pi gibt sich Max Cohen der Wissenschaft hin, in Requiem for a Dream geben sich die Figuren dem puren Genuss hin, in The Fountain wird um die Liebe gekämpft, obwohl sie eigentlich allgegenwärtig ist, in Black Swan wird generell auf Erfolg und Perfektion hingearbeitet und in The Wrestler versucht Randy "The Ram" Robinson zu spät die Liebe zu finden, scheitert aber aufgrund seiner mangelnden Reife...und so steht er am Ende da - ein Wrack, der sich sein ganzes Leben lang im Kreis bewegte.
Was ist das Ende also für ihn ? Absturz oder Erlösung ?
„Ich bin ein ausgebranntes Wrack, ich hab es verdient allein zu sein. Ich will nur nicht, dass du mich verachtest…“
Weiter geht die Reise durch die Welt der Gewalt, allerdings legal und gebündelt im sportlichen Machtkampf. Heute: Wrestling. Wenn dann noch jemand wie Darren Aronofsky, einer der besten und interessantes Regisseure der jüngeren Generation, auf dem Regiestuhl platznimmt, dann ist das schon mal sehr vielversprechend. Wenn dieser Regisseur dazu dann noch Wut im Bauch hat, wegen seines zu Unrecht verschmähten 'The Fountain', dann dürfen die Erwartungen gerne noch etwas höher sein. Zum Glück kann Aronofsky diesen Erwartungen standhalten und inszeniert mit 'The Wrestler' aus dem Jahr 2007 ein einfühlsames und intensives Außenseiter-Drama, das sich ganz klar von seinen bisherigen Filmen unterscheidet.
Randy "The Ram" Robinson ist ein Kämpfer der Moderne. Als Wrestler feierten ihn früher seine Fans in ganz Amerika. Doch der Preis für diese Zeit ist hoch: der Ruhm ist verflossen, der einstige Star ist ein Wrack und hält sich nur noch in Billigkämpfen für seine letzten treuen Anhänger über Wasser. Nach seinem ersten Herzinfarkt erkennt Randy endlich, dass das Wrestling nicht mehr weitergehen kann. Der Einzelgänger nimmt den Kontakt zur seiner Tochter wieder auf und findet in Stripperin Cassidy eine Person, bei der er sich öffnen kann. Doch sein altes Leben lässt ihn einfach nicht los...
Maryse Alberti lässt Mickey Rourke kaum aus dem Blickfeld. Mit seiner Handkamera ist er immer ganz nah an ihm und lässt uns mit dem Wrestler verschmelzen. Die Handkamera ist hier endlich mal kein Störfaktor und bereit keine Kopfschmerzen. Sie passt perfekt und findet ihren Einklang mit den körnigen Bildern. Wenn Clint Mansell dann noch als Komponist tätig ist und für die musikalische Unterstreichung verantwortlich, dann kann man sicher sein, das diese fantastisch ist. Das bestätigt sich natürlich auch bei 'The Wrestler' und Mansell rundet die Bilder mit seiner feinfühligen, aber dennoch starken Musik toll ab. Auch Bruce Springsteens Lied "The Wrestler", das extra für den Film geschrieben wurde, ist eine Punktlandung und trifft den Film genau an seiner verletzlichsten Stelle.
Schauspielerisch kriegt man hier eine One-Man- Show par excellence geliefert. Mickey Rourke als Randy the Ram zeigt, dass er es immer noch absolut drauf hat und es auch nie verlernt hat. Rourke liefert eine authentische, aufopferungsvolle, eindringliche und ehrliche Vorstellung ab und wohl auch seine beste Karriereleistung. Marisa Tomei als Stripperin Cassady kann in ihrer Rolle, wie auch Evan Rachel Wood als Tochter Stephanie, mit emotionalem Schauspiel glänzen. Allerdings gehört die große Bühne voll und ganz Mickey Rourke und der lässt nur wenig Raum neben seiner Darstellung.
Mit 'The Wrestler' erzählt Aronofsky uns die Geschichte eines gefallenen Wrestling-Helden. Randy the Ram. In den 80ern ein gefeierter und umjubelter Star für die Massen. Poster von ihm hingen in Zimmern, Videospiele mit seinem Namen wurden produziert und er konnte sich im Ruhm sonnen. Heute erlebt er die Schattenseiten dieses Erfolges. Randy ist verbraucht, sein Körper ist durch die harten Jahre gezeichnet und der Jüngste ist er auch nicht mehr. Alles fällt sichtlich schwerer und das Herz macht zunehmend Probleme. Randys Leben dreht sich nur um Wrestling. Das nötige Geld kann er damit allerdings nicht mehr eintreiben. Von einer Familie die ihn in irgendeiner Weise unterstützt ganz zu schweigen. Seine einzige Bezugsperson ist die Nachtclub Stripperin Cassidy, mit der er sich ab und an trifft. Sie rät ihn endlich einen anderen Weg einzuschlagen, jetzt, wo es noch geht. Das Wrestling an den Nagel hängen und Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen. Die Versuche sich in die Gesellschaft einzubinden gehen schief. Seinem Versagen als Vater blickt er in die Augen und versucht eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen. Für sie ist er nur ein fremder, die ihm dennoch eine winzige Chance gibt. Er fällt allerdings zurück in seinen alten Lebensstil und vergisst sie. Ratschläge für ein besseres Leben beherzt er nicht und jagt immer zu seiner Vergangenheit hinterher. Seinen Ruf, den er sich über Jahre aneignete, hat er nur noch bei wenigen Leuten. Er braucht die jubelnde Menge, die Masse, die seinen Namen brüllt. Die ihn anfeuern seine Gegner zu zerbrechen. In großen Sälen ist sein Name inzwischen unbekannt, in kleinen Hallen kann er sich noch austoben. Randy kann nicht loslassen, auch wenn es ihn zerstören wird. Er sucht nach Ruhm und findet sein einsames, gescheitertes Ich. Er fühlt sich schuldig und verantwortlich für seine Fans und kann sich nicht losreißen. Einmal ein Teil, immer ein Teil, auch wenn es ihn zerreißen wird...
Das 'The Wrestler' so verdammt gut funktioniert, liegt klar an Mickey Rourke. Er trägt den Film auf seinen Schultern durchs Ziel. In gewisser Weise spielt er schließlich auch sich selbst. Der gefallene Star, durch seine Lebensart aus der Bahn geworfen, versucht zurück zu alter Größe zu kommen. Seine Figur, Randy the Ram, bleibt ein verlorener. Rourke hingegen hat sich mehr eindrucksvoll zurückgemeldet.
Wer die vorherigen Filme von Aronofsky gesehen hat weiß, wo die Stärken dieses Mannes liegen. Er schafft es, eine Bilderflut sondergleichen zu erzeugen, mit spektakulären Schnitten prasselt er auf den Zuschauer ein und setzt sich fest. Mit 'The Wrestler' geht er nun einen völlig anderen und minimalistischeren Weg, in Bezug auf seine anderen Filme. Wir verfolgen Randy durch sein bitteres Leben, dass er irgendwie in den Griff bekommen will. Randy ist eine tragische Figur, das macht Aronofsky mehr als deutlich, allerdings lässt er die Geschichte nicht zu einem selbstzerstörerischen und deprimierenden Dahinscheiden verkommen. Viel mehr erleben wir hier 100 Minuten voller Ruhmsucht, Einsamkeit, Schmerz, Blut, Sehnsüchten und zarter Verletzlichkeit. Die gelegentlichen Längen kann man den Film allerdings manchmal nicht absprechen, das fällt aber kaum ins Gewicht. Die Wrestling-Kämpfe stehen hier nie im Mittelpunkt und vor allem sind die Kämpfe völlig ohne und Glanz und Gloria inszeniert. Wenn sich die blutverschmierten Körper im Ring krümmen, ist klar, dass es hier nicht um den Spaß an der Sache geht. Schonungslos und ehrlich wird hinter die Fassade dieser Menschen geblickt, sowie in die Kämpfe selbst.
Fazit: Mit 'The Wrestler' führt Darren Aronofsky seine starke Filmkarriere fort. Zwar ist nicht sein bester Film, aber sein reifster. Durch den fantastischen Mickey Rourke, Clint Mansells Musik, den intensiven Bildern und Aronofskys feiner Inszenierung wird 'The Wrestler' zu einem Film, den man gesehen haben sollte, allein um Mickey Rourke zu bewundern, denn der ist hier wirklich ein Erlebnis.
„Die Einzigen, die mir sagen dürfen, wann es für mich vorbei ist, dass seid ihr hier. Ihr hier in der Arena, ihr dürft mir das sagen.“
1,5 Punkte zu wenig.
Pascal, du enttäuschst mich!
Schon allein aufgrund des genialen Sopundtracks hättest du min. 9 Punkte vergeben müssen. :D
Aber anonsten, wie immer, starker Kommentar.
Darren Aronofsky ist definitiv nicht ein Regisseur für die breite Masse. Filme wie „Pi“ oder „Requiem for a Dream“ wurden zwar von Kritikern überall gelobt, mauserten sich aber schliesslich höchstens zu Kultfilmen. Mit „The Fountain“ wurde dann vorerst mal ein gewisses Mass an Polarität erreicht: während es an diversen Filmfestivals Preise und Lob regnete, spaltete der Film das Publikum endgültig, denn Otto Normal sah sich mit der visionären und unkonventionellen Filmkunst des Regisseurs schlicht überfordert. Doch gerade nur zwei Jahre später lanciert Aronofsky sein vielleicht untypischstes Werk: „The Wrestler“, ein schlichtes, ehrliches Porträt eines alternden Wrestlingstars.
Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis des verflossenen Ruhms ist hoch: Der Star von einst ist ein Wrack und hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten Anhänger über Wasser. Nach einem Herzinfarkt erkennt Randy endlich die Grenzen seiner Existenz. Der Einzelgänger, der in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin gefunden hat, nimmt Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben.
Ehrlich, intensiv, authentisch, emotional – schlicht ergreifend! So lässt sich „The Wrestler“ wohl am ehesten umschreiben. Bereits die ersten Einstellungen des Films lassen den Zuschauer ganz nahe am Geschehen teilhaben: Die Kamera praktisch immer in unmittelbarer Nähe vermittelt einen einzigartigen Einblick ins Leben von Randy. Und hier sind wir bereits beim Hauptpunkt des Films angelangt, dem Schauspiel von Mickey Rourke: jede Einstellung sitzt und man kauft ihm jeden Augenbick ab – eine schlichtweg brillante Leistung! Doch ist noch nicht alles. Denn was „The Wrestler“ schliesslich zu einem unvergesslichen und nachhaltig wirkenden Erlebnis macht, ist seine Ehrlichkeit. Die Charakterzeichnung von „The Ram“ ist nicht die gewohnte und häufig erzählte „vom Wilden zum Zahmen“. Man erlebt einen Mann, der in der Vergangenheit seines Ruhmes lebt und seine ganze Existenz darin sieht. Man fühlt mit, wenn sich die Realität der Gegenwart zum bitteren Kampf entwickelt und wird aber manchmal auch vor den Kopf gestossen, wenn sich die inneren Kämpfe als die grösseren Gefechte erweisen. Und wenn am Schluss die Lichter ausgehen, hinterlässt „The Wrestler“ genau das, was man sich von einem guten Film zwar wünscht, aber immer seltener erlebt: Nachhaltigkeit.
Kurz: Aronofskys zugänglichstes Werk erweist sich als wahre Genreperle – unbedingt ansehen!
So, neues Jahr, neue Kommentare ;) (könnte viel mehr schreiben, aber ich fasse gerne Kommentare Zeitnah ab, nachdem ich den Film meist "mal wieder" gesehen habe ^^)
The Wrestler habe ich tatsächlich bisher erst einmal gesehen. Da ich von "Million Dollar Baby" begeister war und von "No country for old man" verwirrt, wollte ich gerne "The Wrestler" als quasi Teil der hochgelobten Oscarfilme (oder zumindest hochgelobten Filme) schauen. Black Swan wäre noch so ein Kandidat (alle sind zumindest Teil meiner DVD Sammlung ^^). Aber kommen wir zum Film:
Er ist nicht schlecht. Definitiv nicht. Ich fand ihn nun nicht so mitreissend wie zB. "Million Dollar Baby" aber es war durchaus mehr ein Film für mich als "No country for old man", dessen Message ich meiner Meinung nach nicht mitbekommen habe. Der Film (als "The Wrestler") ist ansprechend und angenehm zu schauen. Mickey Rouge macht meiner Meinung nach eine super Figur und ich könnte mir tatsächlich niemand anderen in dieser Rolle vorstellen, sieht man von tatsächlichen alternden Wrestlern einmal ab (die ja durchaus auch schon Ausflüge ins Filmbusiness unternommen haben *grauss*). Marissa Tomei war sicherlich nicht schlecht, aber irgendwie passte nicht so ganz ins Bild. Die Geschichte an sich war gut erzählt, wobei ich einige Längen feststellen durfte, die durch mehr Tiefe meine Meinung vielleicht noch ein wenig gesteigert hätten.
Von daher meine ich, man kann den Film anschauen, sollte sich aber nicht von zuviel positiver Kritik blenden lassen. Die eigene Meinung ist doch immernoch am besten um auszusagen, was einem gefällt und was nicht.
Eine One-Man-Show von Mickey Rourke. Bei all den vielen "schönen" Rückenansichten des Wrestlers vernachlässigt Regisseur Aronofsky seine sonst so brillante Visualisierung eines Stoffes. Auch Clint Mansell hat schon bessere Soundtracks komponiert. Die Wrestling-Szenen mögen gut umgesetzt sein, allerdings kann mich diese Sportart seit Kindesalter nicht mehr begeistern. Dadurch entsteht nicht mehr als ein durchschnittliches Porträt eines gescheiterten Mannes, das noch dazu einige Längen aufweist.
Unheimlich bizzar. Aronofsky's Publikumserfolg soll man beweinen, auch wenn er sich nach und nach als extrem unnormaler Brechreiz entpuppen muss. Ein Scheibe voll Dramaschiss, die einem die Fresse stopfen darf. Wer das sture, eiserne hineinpressen mag, kann ebenso Randy „The Ram“ Robinson's schrumpligen Arsch küssen. Feiner Gaumenschmaus. Pfui. Schlaff. Insensibel. Einschläfernd. Einsam.
hast du dich nicht noch vorgestern abfällig über "vulgäre" kommentare geäußert? entweder ich hab gewaltig was falsch verstanden oder da passt gewaltig was nicht zusammen.
Bei diesem Film sind es nicht nur die tollen Darsteller und emotional zerreißenden Szenen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es ist etwas viel subtileres: Die Schnitte und die Ruhe!
Wenn ein heruntergekommener Mickey Rourke in seinem Van sitzt, laut Musik aus den 80ern hört, dazu vielleicht noch etwas mitsingt, anschließend aus dem Auto steigt, seinen Trailer abgeschlossen vorfindet und zum Manager geht, um ihn zu bitten, seine Wohnung wieder aufzuschließen, wird das nicht wie in anderen Filmen dargestellt; Aronofsky bedient sich vieler kleiner Schnitte. Doch trotzdem zeigt er den Gang im Ganzen, das Kamerabild folgt stehts Mickey Rourke hinter seinem Rücken, der Zuschauer folgt Schritt für Schritt Randys Leidensweg.
Die Machart dieser Szenen strahlt so eine Ruhe aus, so eine Einsamkeit, dass man leicht die Isoliertheit, in der der Protagonist leben muss nachempfinden kann.
Außerdem erzeugt dies eine glaubwürdige Alltäglichkeit.
Ein total heruntergekommenes Wrack, und doch empfindet man Symphatien für diesen Randy The Ram. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der der Protagonist eine anfänglich erst rein auf Gesprächen aufgebaute Beziehung zu einer Stripperinn aufbaut, ihr seine Gefühle und Erlebnisse anvetraut, obwohl sie anfangs mehr oder weniger eine Fremde ist, verdeutlicht die Situation um Randy auf eine geniale Art und Weise.
Das Ende ist auch genial gemacht, hört genau im richtigen Moment auf. Zum Glück geht Aronofsky keine Sekunde weiter.
Ich habe den Film alleine im letzten Jahr bestimmt fünfmal geschaut, immer mit Kumpels.
Auch wenn es eigentlich ein trauriger Film ist, ich habe ihn immer genossen;
Dieser Film, dazu ein kühles Bier und der Abend ist gerettet! :)
Hast du dich verschrieben oder sagt er wirklich "Ich heißte..."?
Müsste mir eigentlich aufgefallen sein, wenn er das wirklich sagt und kann mich grad nicht dran erinnern.
Eine absolute one man show. Dieser Film schildert nicht nur das Comeback eines gealterten Wrestlers, es ist vor allem das Comeback des Mickey Rourke. Dramatisch, mitfühlend und fesselnd. Das Ende ist am eindrucksvollsten. Von allem Leid geprägt kämpft er für das einzige das ihm geblieben ist.
Bester Spruch: Wenn man die Kerze von beiden Seiten anzündet muss man auch den Preis dafür bezahlen.
Nachdem ich Reqieum for a dream und Black Swan gesehen habe, gelangte mit The Wrestler ein dritter Film vom Herrn Aronofsky in meinen DVD-Player, und es hat sich so ergeben, dass er nun zu den Regisseuren zählt, die ich sehr hoch schätze.
Hier bekommt man alles, was ein Top-Film braucht: Gute und einfühlsame Story, klasse Darsteller, super Score, starke Bilder, dazu einen konsequenten Spannungsbogen und sympathische Charakterzeichnungen. Mich hat der Film sehr mitgenommen und die Performance von Rourke ist einfach bombenstark, ebenso wie der restliche Cast, allen voran Marisa Tomei.
Für mich, der den Wrestling-Sport nicht mag, trotzdem ein unglaublich eindrucksvolles und intensives Drama.
Kann eine einzelne schauspielerische Leistung den Zuschauer dazu bringen über inhaltliche Schwächen, eine vorhersehbare Geschichte und doch einige zu viele kitschige Momente hinwegzusehen? The Wrester zeigt Eindrucksvoll: Sie kann. Big time. Großer Film, noch größerer Rourke. Warum gab es noch mal keinen Oscar? Ach ja... Sean Penn war schwul.
---Spoiler---
THE WRESTLER ist das, was ROCKY BALBOA gerne sein würde.
Ein sehr bewegendes Schiksalsdrama über einen alten Extremsportler der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat.
Aronofsky‘s bestem Werk liegt ein starkes Drehbuch zugrunde. Vollgestopft mit Klischees und einer depressiven Grundstimmung wird ein Lebensausschnitt des Show-Wrestlers Randy "The Ram" gezeigt. Es wird nichts beschönigt oder gut geredet; der triste und farblose Alltag wird dem Zuschauer vorgesetzt, ohne zu versuchen, durch plötzliche Pointen oder übertriebene Spezialeffekte, krampfhaft unterhaltsam zu wirken. Der Protagonist lebt am Existenzminimum, ohne Ausbildung oder vernünftigen Job hat er ständig finanzielle Probleme. Er lebt in einem kleinen Container, wenn er mal das Geld für die Miete aufbringt und kann die einzigen die noch zu ihm aufblickten, nämlich die Kinder in seiner Nachbarschaft, nun wo das neue CoD auf dem Markt ist, nichtmal mehr mit seinem früher so begehrten Nintendo64 beeindrucken. Um doch noch an ein wenig Geld zu kommen macht er das einzige was er gelernt hat: Wrestling. Dabei werden auch sein alter, verbrauchter Körper mit seinem schwachen Herz und sein gesamter Allgemeinzustand ignoriert und bis zum Äußersten ausgereizt. Das was er noch an Familie hat ist seine Tochter, die ihn hasst und verachtet; der einzige Freund, wenn man sie so nennen kann, eine Stripperin (Cassidy). Den ständigen Schikanen seiner Vorgesetzten ausgesetzt, versucht er vergeblich aus dieser Welt, wenn auch nur kurzzeitig auszubrechen: Sei es das Training, sei es ein bezahlter Lapdance von der einzigem Person der was an ihm liegt, sei es ein kurzer Quickie in einer Bar, bis er letztendlich einfach seine Hand in die Schneidemaschine haut um wieder etwas spüren zu können, auch wenn es nur Schmerz ist. Das ist wenigstens etwas.
Kurz gesagt: Der Mann ist eine gebrochene Persönlichkeit.
Im Laufe des Films schimmert immer wieder so etwas wie Hoffnung hindurch durch den harten Alltag. So kann er z.B. so etwas wie eine Beziehung zu seiner Tochter aufbauen und ihr Vertrauen gewinnen (oder eher ihr Misstrauen reduzieren). Des Weiteren gibt es immer wieder kleine Ansätze dafür, dass zwischen ihm und Cassidy vielleicht doch mehr werden könnte als nur eine Freundschaft…
Nur um zu merken, dass ex post doch jede Hoffnung umsonst war und sich sein Schicksal unmöglich abwenden lässt. Gefangen in seiner eigenen Welt, dem Ring, hat sein Leben noch einen Sinn. Dort gehört er hin, für alles andere ist der Zug schon vor Ewigkeiten abgefahren. Es ist zu spät um noch einen anderen Weg zu wählen. So entscheidet er sich gegen Cassidy, lässt seine Tochter fallen, opfert sein gesamtes soziales Leben und seine Gesundheit bis zum Schluss nur noch eine leere Hülle geblieben ist. Was übrig geblieben ist, ist: THE WRESTLER
Ein beeindruckendes Psychogramm über einen Menschen, der eigentlich keinen mehr wirklich interessiert. Sehr authentisch umgesetzt, durch die wackelige Kamera entsteht auch schon der Eindruck, dass hier der Lack ab ist. Die Rolle ist realistisch geschrieben und wird mit Mickey Rourke solide (optische gesehen perfekt) besetzt. Liefert mit vielen Details gespickt einen großen Interpretationsspielraum. Bleibt sich insgesamt treu bis zum überragenden Ende.
Fazit: Ansehen lohnt sich in jedem Fall. Ein sehr sehenswerter Film.
Das Naheliegende trifft im Falle von Aronofsky´s sensiblem, leisem und unaffektiertem Filmbeitrag ausgerechnet nicht zu, denn ´The Wrestler´ ist kein Wrestling-Streifen, sondern am Ehesten eine schonungslos-offene Gegenüberstellung von Scheinwelt und Realität. Tomei und Rourke spielen groß auf, sowohl solo, als auch im Duett, und beweisen eindrucksvoll, ohne falschen Pathos, daß man wohl nie so recht aus seiner Haut kann, wenn es darum geht, die Vergangenheit zu bewältigen, die Gegenwart zu akzeptieren und alles was kommen mag, anzunehmen. Dabei reflektiert vorallem Mickey Rourke die eigene, kurvenreiche Karriere mit allen Höhen und Tiefen nahezu perfekt, noch mehr als in seinem grandiosen Comeback als Anti-Held ´Marv´ in Rodriguez `Sin City´. ´The Wrestler´ ist außerdem eine schmalzfreie Hommage an die Achtziger Jahre, sowie ein gefühlvolles und ehrliches Memorial an den bereits verstorbenen, ehemaligen WWF-Star ´Macho Man´ Randy Savage, welcher für Fans der ´alten´ Tage dieses Show-Sports wohl auf ewig eine unsterbliche Legende bleiben wird.
Ich als Wrestling-Fan hatte relativ niedrige Ereartungen an den Film. Zu unrecht, Der Film reißt einen mit und bringt einem zum mitfühlen, Toll gespielt wirkt sehr glaubhaft.
Eigentlich ein 8,5 allerdings -0,5 Wegen der schlechten Wrestling-Szenen
Mickey Rourke ist eine Wucht und das Skript spitze, dazu gute Nebendarsteller, allen voran Marisa Tomei. Hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht, auch wenn nicht alles perfekt war.
Wrestling ist zwar wesentlicher Bestandteil des Films, aber nicht das Thema, also wer den Film nicht kennt, lasst euch nicht abschrecken!
Dieser Film schafft es, einen zum Leiden, zum Nachdenken und zum Mitfühlen zu bringen. Man fühlt nicht nur mit Mickey Rourke, sondern auch mit all den anderen Schauspielern mit und dies nicht nur an manchen Passagen, sondern den ganzen Film über. Das Ende ist nahezu herzzerreißend.
Und außerdem ist der Soundtrack einfach absolute Spitzenklasse. Die 80er sind echt unübertroffen. Durch das Lied "Sweet Child O' Mine" von Guns N' Roses, welches zu Beginn des letzten Kampfes ertönt, hat sich dieser Film buchstäblich in mein Herz musiziert.
Mickey Rourke mit einer beeindruckenden Performance....trotz einiger Längen ein sehr gutes Drama das nebenbei auch interessante Einblicke in das Wrestling-Biz bietet...
The Wrestler - Kritik
US 2008 Laufzeit 109 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.02.2009
Kritiken (31) — Film: The Wrestler
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen„This is where I belong.“ -
Die Bühne bleibt, das Publikum wechselt: Gleich zwei Anhänger der beiden wohl ältesten Gewerbe der Welt bittet Darren Aronofsky mit seinen Darsteller-Duo Rourke und Tomei zum Totentanz auf den Brettern, die ihre Welt bedeuten. Der ausrangierter Gladiator der Neuzeit und die Stripperin aus der heruntergekommenen Bar kreuzen innerhalb der Monotonie ihres Alltags kurz die Wege – und obwohl THE WRESTLER die soziologischen Umgebungen seiner gestrandeten Figuren wahrnimmt, und dezent die Parallelen zweier Geschäftsmodelle, in denen der eigene Körper das einzige Kapital zu sein scheint, aufzeigt, ist er doch weitaus weniger sozialkritischer Diskurs, als vielmehr Momentaufnahme zweier Seelenleben.
Wie eine Art Gegenentwurf zu Eastwoods thematisch ähnlichem MILLION DOLLAR BABY, setzt Aronofsky mit seiner Erzählung zu jenem Zeitpunkt an, als bereits alles in Trümmern liegt, und verloren ist. Es ist nicht die typische rise & fall-Geschichte,…
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten
CarrionFairy 2011/02/24 16:51:13
Antwort löschenkann dem letzten satz zu 100% zustimmen
ihre-herrlichkeit 2011/02/24 17:37:19
Antwort löschenWarum dann nur eine 7,5 für solch eine Huldigung?
Hitmanski 2011/02/24 17:48:28
Antwort löschenWeil der Film überdurchschnittlich, aber nicht fehlerfrei ist - eben "sehr gut", aber nicht "ausgezeichnet" :)
Letzlich wahrscheinlich aber auch, weil die Region jenseits der "8" für Filme vorbehalten ist, zu denen ich eine gewisse persönliche Bindung habe, sei es nun durch mehrmaliges Anschauen oder besonderes Interesse/Güte/wasweißich.
ihre-herrlichkeit 2011/02/24 17:50:49
Antwort löschenDie Fehler konnte ich aus deiner Kritik aber nicht rauslesen.
Warum keine Bindung aufgebaut?
DeDavid 2011/02/24 18:15:03
Antwort löschenIch denke ähnlich bezüglich der 8-Punkte-Klausel. :)
Hitmanski 2011/02/24 18:32:18
Antwort löschen@ ihre-herrlichkeit
Ich habe im letzten Absatz ja durchaus angerissen, dass ich die Klischees in der Darstellung des Milieus zu dick aufgetragen finde, und dass der Film letztlich natürlich schon etwas formelhaft funktioniert - das ist sicher Kritik auf hohem Niveau, aber es bleibt Kritik.
"Keine Bindung" kann ich dir rational letztlich nicht erklären. Sowohl der Sport als Aufhänger, als auch die Probleme, Ängste und Hoffnungen innerhalb des Sujets sind einfach zu weit von mir entfernt, als das ich sie auf einer emotionalen Ebene erleben könnte.
ihre-herrlichkeit 2011/02/24 20:31:10
Antwort löschenOK, das mit dem letzten Absatz habe ich überlesen. Mit der Formelhaftigkeit stimme ich nicht überein, aber das ist ja nur subjektiv.
Zur Bindung: Nun, ich könnte mich jetzt auch nicht direkt mit einem kaputten Wrestler identifizieren, aber dieser Film hat es doch geschafft. Ich weiß, dass du Black Swan schwach bewertet hast, aber da wundert es mich, wie sich Leute mit einer hübschen, mageren Ballerina eher identifizieren können, wenn die Bindung zu einer zerrissenen Persönlichkeit so viel näher liegt. Aber vielleicht ist auch das subjektiv. Vielleicht möchten Menschen aber auch lieber schöne Bilder als gescheiterte Existenzen sehen.
Jetzt bin ich deprimiert.
Sigmund 2011/02/25 02:07:21
Antwort löschenDie bislang treffendste Kritik, die ich zu The Wrestler gelesen habe.
Hitmanski 2011/02/25 09:39:25
Antwort löschenDankeschön.
der cineast 2011/03/05 03:36:40
Antwort löschenStimme Sigmund da zu mein lieber Hiti :)
Spoiler:
Der Sprung am Ende hat mich mitgenommen und die Tränen flossen bei mir. Hat dich der Film auch berührt oder war er einfach nur stimmig für dich? Der erste Aronofsky der mich sehr berührt hat. Requiem ist einfach ein brilliant gefilmter Videoclip, Swan ist das intensivste Filmerlebniss was ich je im Kino hatte und der Wrestler hat mich mitgenommen. Ich muss gestehen ich finde Darren sehr vielseitig und talentiert und hätte ihm einen so herzergreifenden Film nicht zu getraut, daraus resultiert dann auch meine 8,5. Der Mann Rourke ist einfach eine Wucht.
Hitmanski 2011/03/05 10:35:20
Antwort löschenIch fand ihn stimmig - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das liegt letzlich weniger am konkreten Aufbau des Endes, als der Tatsache, dass ich den Verlauf der Geschichte ab der ersten Minute relativ vorhersehbar fand, und mich deshalb die Gefühle gegen Schluss auch nicht unbedingt überrumpeln konnten. Ist für mich aber tatsächlich der einzigste Aronofsky, bei dem ich es nachvollziehen kann, wenn er einen emotional packt ;)
Janus Winter 2011/09/04 14:25:51
Antwort löschenNur weil Titten zu sehen sind, ist eine Bar nicht heruntergekommen. Und Tanzen und Wrestling als ältestes Gewerbe der Welt zu bezeichnen, ist ein bisschen dick aufgetragen. Wie auch sonst vieles in deiner Kritik. "Momentaufnahme zweier Seelenleben" - das könnte im Klappentext jeder Trivial-Schmonzette stehen.
THE WRESTLER ist sowas von simpel, so eine aufgeplüschte Rezension hat er nicht verdient.
ihre-herrlichkeit 2011/09/04 14:57:59
Antwort löschenBlack Swan hingegen ist ein Meisterwerk voller psychischer Abgründe und facettenreicher Darsteller, Janus Winter, was?
Alle 15 Antworten zeigen
Janus Winter 2011/09/06 15:27:08
Antwort löschenfacettenreicher ja. was ein leichtes ist. THE WRESTLER ist so facettenreich wie ne cola.
ihre-herrlichkeit 2011/09/06 15:39:06
Antwort löschenHaha, das war klar.
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenDie Darsteller sind phänomenal, Rourke ist der perfekte Hauptdarsteller und auch Marisa Tomei gefällt außerordentlich. Der Stil ist untypisch für Aronofsky, die visuellen Spielereien blieben in der Trickkiste, die richtige Entscheidung, denn The Wrestler glänzt eben gerade durch seine Schlichtheit, seine geerdeten Dialoge abseits vom Pathos und Momente, in denen Bilder mehr sagen als Worte. Der Makel des Films ist aber der Handlungsrahmen: archetypisch für ein Verlierdrama, das zwar gut umgesetzt ist, aber zu starr und beschränkt an seinem Genre festhält. Aronofsky fehlte der Mut, aus den typischen Mustern auszubrechen, The Wrestler versetzt sein Publikum in die Lage, zu beobachten, aber nicht, mitzufühlen.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Gänzlich überzeugt hat mich der Film nicht; dafür waren meine Erwartungen auch viel zu hoch und unrealistisch. Als Drama funktioniert "The Wrestler" tadellos - nur als "Aronofsky-Film" lässt er einiges zu wünschen übrig.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenUngekünstelt und ungeschminkt wird in «The Wrestler» das Leben von Aussenseiter Randy geschildert. Aronofsky verzichtet dafür auf die kunstvollen Kameraeinsätze, die er für «Requiem for a Dream» und «The Fountain» noch verwendet hat. Für gewöhnlich ist er seinem Protagonisten durch den Einsatz der Handkamera von Kamerafrau Maryse Alberti dicht auf den Fersen. Dadurch entsteht fast schon der Eindruck von einem Dokumentarfilm.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMickey Rourke ist als unsicherer, verletzter aus der Zeit gefallener Klotz wahrlich sensationell und damit das Herz des Films.
Wenn man das mal beiseite läßt, hat man aber im Kern nur eine Sammlung uralter und 100mal abgenudelter Filmklischees vor sich, die kurz vor Schluß das schöne Bild leider in sich zusammenfallen lassen. Was dann noch steht, haut Bruce Springsteen von den Stelzen.
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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail
Kommentar löschenIch sehe sehr wenige Filme, die nicht hätten verbessert werden können, aber dieser ist einer von denen. Ich habe jedes mythische Moment davon geliebt.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenMit an masochistischer Lust grenzendem Eifer spielt Mickey Rourke in THE WRESTLER einen alternden Catcher, der nach einem folgenschweren Herzkasper sein Leben neu zu ordnen versucht und erstmal seiner Lieblingsstripperin einen Heiratsantrag macht. Rourkes Darstellung des einsamen Wrestlers ist auch deshalb so glaubwürdig und ergreifend, weil sich in der Figur einige Parallelen zu Rourkes eigener krisengeschüttelter Biographie erkennen lassen. Er war zwar nie ein Catcher, aber schon als Teenager stand er als Amateur-Boxer erfolgreich im Ring. Nach mehreren Gehirnerschütterungen rieten ihm Ärzte mit dem Boxen aufzuhören. In den frühen Jahren seiner Filmkarriere verzauberte er in dem Hochglanz-Samenzieher „9 1/2 Wochen“ mit seinem verschmitzten Lächeln nicht nur Kim Basinger sondern auch weltweit die Herzen der weiblichen Kinogänger. Die müssen mehr als irritiert gewesen sein, als sich der schöne Sunnyboy in „Barfly“ in einen abgewrackten Säufer verwandelte und nach dem…
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDen Oscar hat Mickey Rourke (Sin City) in seiner Rolle als Wrestler zwar nicht bekommen, aber er spielt trotzdem sehr überzeugend und teils emotional mitreißend. Der Film zeigt nicht nur, dass Wrestling eine Kunst (und nicht nur hirnloser Rumgebalke) ist, die von vielen verehrt bzw. hoch geschätzt wird, sondern begleitet den Zuschauer auch hinter die Kulissen und in die Welt derjenigen, die mit dem Wrestling zu tun haben.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDas Flüstern der Geister längst vergangener Zeiten dominiert die ersten Bilder und Minuten in „The Wrestler“. Sie erzählen eine Geschichte von Ruhm, Ehre, Anerkennung und Triumphen. Sprachfetzen von aufgeheizten Kommentatoren und Zuschauern, große Titelstorys in überregionalen Zeitungen, beeindruckende Fotos mit Siegesposen – Ein Leben in Bildern. Das diese Collage der Vergangenheit von Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke), von Darren Aronofsky mit bemerkenswerter Ruhe eingefangen, längst zu einem vergessenen Echo der Geschichte verkommen ist, die nur noch von Randy selbst tief in seinem geschundenem Herzen getragen wird, daran ist vorm ersten Augenblick an nicht zu zweifeln. Die Bürde eines verbrauchten Lebens, sie wiegt schwer auf den breiten Schultern jenes abgehalfterten Wrestlers, von dem dieser Film erzählt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDie Story ist konventionell, stellenweise sogar kitschig.
Nichts an "The Wrestler", vom Auftritt seines Hauptdarstellers abgesehen, bereichert das Kino, bringt es irgendwie voran. Und doch ist es müßig, zu fragen, was von diesem Film bliebe, hätte er nicht Mickey Rourke. Und Marisa Tomei. Denn er hat sie. Insofern ist "The Wrestler" in erster Linie die dichte Beschreibung eines Showbetriebs, manchmal nahe an der Freakshow, die durch den Hauptdarsteller auch zu der der Kinomechanismen wird. Die Zeit von Mickey Rourkes Kino ist vorbei, hier lebt sie nochmals auf, bevor sie am Ende , wenn die Leinwand in Randys letztem Kampf schwarz wird, in einem Todesbild untergeht. Mit "The Ram" stirbt, fast hätten wir es vergessen, auch ein Teil von uns.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenSeit einigen Jahren aber feiert Rourke nun eine Rückkehr auf Raten, in Nebenrollen von Actionfilmen wie "Sin City" oder "Domino". "The Wrestler" ist jetzt wie ein einziges großes Geschenk an ihn: ein Film, der durchaus davon lebt, dass jeder Betrachter Filmfigur und Darsteller, "The Ram" und "El Marielto", in eins setzt. Und Rourke, dessen wohl bewusst, bedient das, ohne jede Scham, ohne jeden Selbstschutz. Aber so wie der Film ein Geschenk an seinen Hauptdarsteller ist, so ist sein Hauptdarsteller auch ein Geschenk für seinen Regisseur. Darren Aronofsky war bislang ein Meister des metaphysischen Kinos, mit artifiziellen bis verworrenen, immer auf optische Raffinesse zielenden Bilderräuschen, ob "Pi" oder "The Fountain". Nun überrascht er mit einem Werk, das seine Geschichte einmal völlig schnörkellos erzählt und seine Hauptfigur mit großer Sorgfalt zeichnet.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenMit "The Wrestler" gewann der Regissuer den Goldenen Löwen von Venedig. Das Comeback trifft dennoch mehr auf Mickey Rourke zu, der hier die Rolle seines Lebens spielt. Schon beim Casting soll Aronofsky dem gefallenen Star eine Oscar-Nominierung versprochen haben. Die Regie - das muss man eigens hervorheben - ist sich des Besetzungscoups in jedem Moment bewusst: Maryse Alberti, die bisher vor allem Dokumentarfilme (unter anderem "Crump", "Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson") fotografierte, heftet sich mit der Kamera an den Protagonisten, als dürfte er ja nicht verloren gehen.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die vielfach preisgekrönte Leistung des Mickey Rourke, der von Aronofsky lange gebeten werden musste, die Rolle überhaupt anzunehmen, ist sicher eine der zu vorderst zu nennenden Komponenten, die "The Wrestler" aus der Allgemeingültigkeit eines Sportlerdramas hebt. Man kann sich zwar fragen, wo Rourke hier tatsächlich Schauspiel bietet, und wo Aronofsky und sein Kameramann Maryse Alberti ihn einfach nur in eine selbstreflexive Eigendarstellung zwingen, doch letztlich würde beides eine ausgiebige Würdigung verdienen. Mickey Rourke blutet, schwitzt, atmet und lebt diesen Charakter, bewahrt dabei in jedem Moment Aufrichtigkeit, ob heroische Posen einnehmend, mit einer Stripperin flirtend, oder beim Entfernen von Glassplittern nach dem Kampf aus seinem Rücken. Marisa Tomei, die in den Lobeshymen für Rourke etwas untergeht, liefert ebenfalls eine tolle Performance als strippende Herzdame, die kaum weniger als Randy mit ihrem Alter und mangelndem öffentlichen Interesse zu kämpfen hat. Nur in einer ihrer letzten Szenen wird Tomei etwas zur stereotyp um Leib und Wohl besorgten Stichwortgeberin, die den Zuschauer auf eher überflüssige Art vor Randys abschließendem Kampf noch einmal daran erinnert, worum es für ihn geht.[...]Worum es für Randy ‚The Ram‘ Robinson am Ende geht, was er hatte und was ihm bleibt, das fängt Aronofsky wahrhaft großartig ein. Mit dem Schlussbild widersetzt er sich nicht vollends dem im Genre unausweichlichen Triumpf gegen alle Widerstände, doch Aronofsky weiß ihn in brillianter Bitterkeit zu variieren.[...]
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenHier wird ein Reigen des Niedergangs gezeigt, wie er so schon unendlich oft zu sehen war: Es ist die Geschichte vom aufrechten weißen Mann, den die vielen Kämpfe, die das Leben ihm aufnötigte, niedergedrückt haben; der übersehen hat, dass er mit seinem alternden Körper nicht mehr lange als Kämpfer reüssieren kann; der nicht mitbekommen hat, dass eine Veränderung Not getan hätte.
Es dauert keine halbe Stunde, da ist man diese Bilder vom müden Walross etwas leid. Da sitzt man und wartet, dass der Film noch einmal eine überraschende Wendung hervorbringt, aus der Eindimensionalität des schlagantäuschenden Männertums ausbricht – vergeblich. Man weiß erschreckend schnell, wie dieser Film weitergehen wird.
In dem Sinne ist »The Wrestler« zwar ein schöner Kontrapunkt im Hollywood der oft glatten Oberflächen und wird von der Kritik zu Recht bejubelt. Er entkommt aber den Gesetzmäßigkeiten des Gewohnheitskinos zu keiner Zeit. In seiner Berechenbarkeit ist »The Wrestler« nichts für Leute, die im Kino zu neuen Ufern aufbrechen wollen. Und ein neues Ufer, das wäre: Randy rettet sich aus eigener Kraft.
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nurleben 2009/09/06 23:24:18
Antwort löschengenau. echt schade, wie der film endet.
DokuFan 2009/10/06 11:37:54
Antwort löschenIch finde das Ende auch nicht gut.
Vor allem nicht so eindeutig wie es mancher zu finden glaubt.
Generell hat mich der Film enttäuscht und mir scheint ich bin der EINZIGE hier, der ihn nur mittelmässig findet.
Mickey Rourke spielt sich SELBER!
Und das ist im Grunde schon alles in diesem "blutigen" und vorhersagbaren Film den auch die wunderschönen Brüste von Marisa Tomei nicht zu einem grossen Werk machen.
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Dr. Tyrell 2009/10/08 10:34:49
Antwort löschenMit Nichten bist du der Einzige hier, ich fand ihn sogar richtig enttäuschend.
Janus Winter 2011/09/04 14:18:53
Antwort löschenDas Ende war das einzig Gute am ganzen Film.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenDer Film spielt mit dieser Fassungslosigkeit. Es ist nicht Rourkes grandiose Schauspielkunst, die ihn als Randy zu einem Erlebnis macht, es ist Bewunderung für seinen Mut, sich so gnadenlos fertig zu präsentieren. Es ist dieselbe Faszination die die Zuschauer Harald Juhnke in “Der Trinker” als Rolle seines Lebens beklatschen ließ. Die Stationen Randys sind alle Klischee und wir wissen was am Ende passieren wird, noch ehe der Film die Halbzeitmarke erreicht hat. Doch es ist das Mitleid und die Bewunderung für den Underdog, für den Loser der weiß, dass er sich alles versaut hat, die den Film trotzdem sehenswert macht. Und der Reiz dieses Blicks durchs Schlüsselloch, das Gefühl hier mehr zu bekommen, als schauspielerisches Können. In gewisser Weise profitiert der Film vom selben Voyerismus, der die Zuschauer der Showkämpfe dazu bringt, sich die abgewrackten und ausgebrannten Ex-Heroen anzusehen.
Aronofsky inszeniert diese Momente genüßlich und kann sich ansonsten auf seine Fähigkeiten als erfahrener Handwerker verlassen, die der Story die nötige Struktur geben um als Mainstream-Loser-Fabel zu funktionieren.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenUnzählige Lobeshymnen gab es bereits zu lesen, betitelt zumeist als das Comeback des Jahres. Einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte Mickey Rourke auch schon einsacken, eine Oscar-Nominierung folgte erwartungsgemäß. Und es gibt hier in der Tat die erstaunliche Wiederkehr eines Mannes zu besichtigen, der in den 1980ern mit Filmen wie „Rumble Fish“ oder „9 ½ Wochen“ mal fast ein ganz Großer in Hollywood war, dann durch die Alkohol- und Drogenhölle ging und sich zuletzt als glückloser Boxer das Gesicht zuerst zu Matsch schlagen ließ, um es danach von (schlechten) Schönheitschirurgen wieder zusammenflicken zu lassen. Wenn man den abgehalfterten Boxer, den Rourke zuletzt im richtigen Leben gab, durch einen ähnlich abgehalfterten Wrestler ersetzt, dann ist man schon ziemlich nahe dran an Randy, genannt The Ram, die Rolle, die Rourke hier ganz grandios verkörpert. Mehr schlecht als recht hält sich der einzige Wrestling-Star mit Kämpfen in kleinen Hallen und…
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Es ist also eine kleine Sensation, dieser Film. Unheimlich reduziert und nahe am Geschehen erzählt Aronofsky die anrührende Geschichte eines abgehalfterten Helden. Und es ist, natürlich, auch ein Film über die Karriere von Mickey Rourke, der mit „The Wrestler“ noch einmal in den Schauspiel-Ring steigt – im Film, wie auch auf den Bühnen der vielen hiesigen Preisverleihungen, kann er dafür nur bejubelt werden.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenMan kann wirklich sagen, Mickey Rourke hat die Geschichte von „The Wrestler“ mit vollem Einsatz seines Körpers gelebt. Und was ist das Wrestling anders als großes Kino? Oder wie es Rourke selber in rauer Sprache sagte, er wisse schon, "wie man ein Publikum bei den Eiern packt". So ist der vergebliche Versuch des Muskel-Wracks, nach einem Herzanfall auszusteigen, als (Männer-) Film erstaunlich gelungen.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschen„The Wrestler“ ist geradlinige Unterhaltung – ungewöhnlich für Aronofsky, den Querkopf Hollywoods –, die uns in ihrer Tristesse bisweilen ein Heldenepos nach „Rocky“-Rezeptur auftischen möchte. Aber dafür sind die Rahmen gebende Unterklassen-Wrestlingwelt und die kalte Gegenwart nicht geschaffen. Auch wenn die Charaktere Ram und Cassidy weiterhin dem glamourösen und ewig jungen 80ies-Zeitgeist hinterher trauern und sich in ihre Traumwelt flüchten, fällt bei Tageslicht und in den nach Schweiß stinkenden Umkleidekabinen der örtlichen Turnhallen die Maskerade. Aronofsky verzichtet bei dieser Auftragsarbeit auf sein Montage-Markenzeichen und schildert in nüchternen Aufnahmen das unschöne Amerika, wo sich Mütter als Stripper verdingen und Väter versagen oder gänzlich fehlen. Ein Amerika der zerplatzten Träume und Hoffnungen, eingefangen in Bildern der Einsamkeit - trist, traurig, real. Vielleicht kann sich das Publikum nicht mit dieser White Trash und Trailerpark-Welt identifizieren. Doch das Scheitern des Helden lässt uns blitzschnell mit ihm sympathisieren. Mit diesem grundguten Kerl mit dem Bratpfannengesicht, der völlig naiv und traumtänzerisch in den Abgrund wankt. Und wir entschuldigen auch Aronofsky unzählige Erlöserbilder und leiden in der Schlusseinstellung mit Ram, der seine Erlösung am Festhalten der Vergangenheit findet.
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der cineast 2011/02/17 21:34:14
Antwort löschenGroßer Kommentar!
Aber was ist Trailerpark-Welt? :D
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Mit The Wrestler erreicht Darren Aronofsky eine neue Stufe auf seiner Karriereleiter. Seine visuellen Spielereien opfert er der ruhigen Entwicklung einer intensiven Geschichte, die von Mickey Rourke nicht nur getragen, sondern brilliert wird. Intensiv, schonungslos, melancholisch – The Wrestler will keine gute Laune verbreiten, sondern demaskiert auf seine Weise den amerikanischen Traum.[...]
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenWrestling, oder wie es bei uns damals hieß, Catchen, ist ein abgekartetes Spiel. Man einigt sich bereits im Vornherein auf einen Sieger, bespricht die jeweiligen Würfe, Schläge und Effekte, sodass keiner der beiden Kontrahenten ernsthaften Schaden nimmt, dem Publikum aber dennoch die perfekte Illusion präsentiert wird. Warum man sich so etwas anschaut? Etwas, das außer heißer Luft im Prinzip nichts ist? Warum gibt man sich immer wieder aufs Neue der Illusion zweier hart kämpfender, schwitzender Männer hin, die meist aussehen als seien sie zu lange im Fitnessstudio und im Solarium gewesen? Von ihren eingeölten und teils deformierten Körpern ganz zu schweigen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenJeder Mensch hat Dinge, die seine Jugend und Kindheit nicht nur aus- sondern ganz speziell machen. Allen voran wären hier Hobbys zu nennen, die von den Heranwachsenden als erste Entwicklungsstufen ihres Charakterprofils genutzt werden. Ein altbekanntes Klischee ist die Faszination von Mädchen für Pferde und von Jungs für Dinosaurier. Ein entscheidender Faktor dürfte für die Jungs neben Autospielzeug auch eine Sportart sein, die im Grunde nicht wirklich eine ist. Wrestling dient weniger dem sportlichen Wettkampf zwischen verschiedenen Athleten, sondern zuvorderst der Unterhaltung einer Masse von Zuschauern.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenDoch es ist nicht nur die Leistung Rourkes, die aus The Wrestler ein echtes Juwel macht, sondern auch Darren Aronofskys außerordentliches Händchen für Szenen voller Authentizität und Dichte. Bislang vor allem durch höchst artifizielle Bildgebungen voller Rhythmik und Exzentrik aufgefallen, nimmt sich der Regisseur hier sehr weit zurück, begleitet seinen gefallenen Helden unauffällig, gibt ihm und der Szene der Wrestler (die größtenteils von echten Gladiatoren und deren Fans verkörpert wird) viel Raum und findet immer wieder denkwürdige Einstellungen und Details, die einen ebenso ernüchternden wie faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Wrestlings erlauben."The Wrestler" ist vor allem aber ein Werk von quasi-dokumentarischer Qualität, von brennender Intensität, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen„Weniger ist mehr“ scheint die Devise bei „The Wrestler“ zu lauten. Das Sportlerdrama distanziert sich von fast jeglicher Theatralik und allem Pathos und setzt bei schnörkelloser Inszenierung ganz auf den Hauptdarsteller. So gelang ein Film, wie er ehrlicher und überzeugender kaum sein könnte. [...]
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschen“The Wrestler” ist das ehrlichste Sportlerportrait seit “Raging Bull”, denn bevor man sich vollends dem Mitleid mit Randy hingibt, sind es die vielen menschlichen Schwächen und Fehler, die nicht nur ein “gefallener Held” Bild zeichnen. Seine Unfähigkeit, zwischen Ring und Realität zu unterscheiden, ist das das Kreuz das er tragen muss.
Wie perfekt der Film endet, wurde mir auch beim wiederholten Sehen klar. Obwohl ich das Ausgehen kannte, war meine Anspannung noch grösser als beim ersten Mal. Wer beim Abspann bei Bruce Springsteens Song nicht mit den Tränen ringt, dem wurde das Gefühl aus dem Herz geprügelt.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenDer Wrestler zeigt, dass in Filmen und im Wrestling die Linie zwischen Realität und Spiel wahrscheinlich weniger klar ist, als wir vermuten.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenEs ist ein Genuss Rourkes raffinierte Verschmelzung mit The Champ, Marty, Rocky und ein duzent anderer Filme zusehen.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenMickey Rourke spielt den angeschlagenen, gebrochenen, einsamen Held Randy ('The Ram') Robinson. Diese Rolle seines Lebens wird ihm eine Nominierung oder sogar den Oscar einbringen.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMickey Rourke („9 ½ Wochen“) ist zurück und er war noch nie besser als in diesem Film! Das sahen auch die Juroren der "Golden Globes" so und bescherten Rourke den Globe als bester Hauptdarsteller. In "The Wrestler", einer Geschichte über verprügelte Träumer und unbesiegte Verlierer, begeisterte er das Festivalpublikum von...
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDie Geschichte hat ihre Klischees und sentimentalen Momente. Es ist nicht Wie ein wilder Stier, sondern eher Rocky mit Handkamera gedreht. Aber Roukes verletzter tough Guy ist unzweifelhaft packend. Er zerschmettert dir die Eingeweiden und bricht dir das Herz.
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Perry Simm
Kommentar löschen[...]Die schiere Physikalität von Rourkes Figur ist vielleicht die Hauptattraktion von "The Wrestler". Randy ist ein gewaltiger, aufgedunsener Fleischberg, der oftmals fast das gesamte Bild ausfüllt. Nach dem Ringkampf fährt die Kamera über seinen geschundenen Körper wie über ein Schlachtfeld, das im Laufe der Jahrzehnte unzählige Gemetzel gesehen hat. Aber nicht nur körperlich ist Mickey Rourke in der Rolle derart überzeugend, dass man sich überhaupt keinen Besseren dafür vorstellen kann.[...]
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Kommentare (197) — Film: The Wrestler
Kommentar schreibeneisbaerdios 2012/02/08 01:03:37
Kommentar löschenLeider eher nicht so mein Fall, was vor allem an Mickey Rourke finde. Ich kann an dem Typen leider nichts finden. Dazu spielt er diesen alten ekligen Machotypen, dem ich noch weniger abgewinnen kann.
Gegen Ende gibt mir der Film ein wenig was, schafft eine kurze Verbindung zu den Figuren, aber auch nur kurz.
Im ersten Moment war ich vom Ende enttäuscht, muss aber jetzt sagen, dass wenigstens dieses einen guten Abschluss zum Film liefert und im nachhinein auf diese Weise doch eine klare Aussage zur Figur liefert.
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Jack_Torrance 2012/02/05 14:34:07
Kommentar löschenDarren Aronofsky ist ein Genie. Aus Transformers würde er große Filmkunst, aus Scheißnia (aka Narnia) einen der besten und faszinierendsten Fantasyfilme aller Zeiten machen. Er schafft es auch aus dem schwächsten Drehbuch großes Kino zu machen (was ich auch dem enttäuschenden The Fountain attestieren muss). Auch hier liefert er einen der größten Beiträge zum amerkanischen Neorealismus ab.
Man hat auch das Gefühl, Aronofsky habe aus den Fehlern von The Fountain gelernt und dem Zuschauer mehr Zugang zu den Figuren verschafft (vor allem zur von Mickey Rourke quälend intensiv gespielten Figur). Das gibt dem Film vor allem in der eindringlichen Schlussszene eine enorme Intensität.
Generell hat man in den Fights das Gefühl, der Hauptcharakter Randy schlägt sich mit jedem Move, mit jedem Skill selbst. Er ist ein im Leben gescheiterter Mensch, der sich nicht mit dem jetztigen abfinden will. Jahrelang besaß die Karriere für ihn eine größere Priorität als die Liebe, was sich nun auf die Gegenwart auswirkt.
Generell behandelt Aronofsky in seinen Filmen das Thema Missachtung der Liebe:
In Pi gibt sich Max Cohen der Wissenschaft hin, in Requiem for a Dream geben sich die Figuren dem puren Genuss hin, in The Fountain wird um die Liebe gekämpft, obwohl sie eigentlich allgegenwärtig ist, in Black Swan wird generell auf Erfolg und Perfektion hingearbeitet und in The Wrestler versucht Randy "The Ram" Robinson zu spät die Liebe zu finden, scheitert aber aufgrund seiner mangelnden Reife...und so steht er am Ende da - ein Wrack, der sich sein ganzes Leben lang im Kreis bewegte.
Was ist das Ende also für ihn ? Absturz oder Erlösung ?
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seven 2012/02/05 14:56:21
Antwort löschenSauber, sauber, sauber! :)
Jack_Torrance 2012/02/05 14:56:56
Antwort löschenDanke, danke, danke :)
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SoulReaver 2012/02/05 20:23:48
Antwort löschenWir haben den gleichen Film, am gleichen Tag gesehen und auch noch ne Kritik geschrieben! Schicksal.
Jack_Torrance 2012/02/06 16:59:30
Antwort löschenSachen gibt's :D
SoulReaver 2012/02/05 11:39:29
Kommentar löschen„Ich bin ein ausgebranntes Wrack, ich hab es verdient allein zu sein. Ich will nur nicht, dass du mich verachtest…“
Weiter geht die Reise durch die Welt der Gewalt, allerdings legal und gebündelt im sportlichen Machtkampf. Heute: Wrestling. Wenn dann noch jemand wie Darren Aronofsky, einer der besten und interessantes Regisseure der jüngeren Generation, auf dem Regiestuhl platznimmt, dann ist das schon mal sehr vielversprechend. Wenn dieser Regisseur dazu dann noch Wut im Bauch hat, wegen seines zu Unrecht verschmähten 'The Fountain', dann dürfen die Erwartungen gerne noch etwas höher sein. Zum Glück kann Aronofsky diesen Erwartungen standhalten und inszeniert mit 'The Wrestler' aus dem Jahr 2007 ein einfühlsames und intensives Außenseiter-Drama, das sich ganz klar von seinen bisherigen Filmen unterscheidet.
Randy "The Ram" Robinson ist ein Kämpfer der Moderne. Als Wrestler feierten ihn früher seine Fans in ganz Amerika. Doch der Preis für diese Zeit ist hoch: der Ruhm ist verflossen, der einstige Star ist ein Wrack und hält sich nur noch in Billigkämpfen für seine letzten treuen Anhänger über Wasser. Nach seinem ersten Herzinfarkt erkennt Randy endlich, dass das Wrestling nicht mehr weitergehen kann. Der Einzelgänger nimmt den Kontakt zur seiner Tochter wieder auf und findet in Stripperin Cassidy eine Person, bei der er sich öffnen kann. Doch sein altes Leben lässt ihn einfach nicht los...
Maryse Alberti lässt Mickey Rourke kaum aus dem Blickfeld. Mit seiner Handkamera ist er immer ganz nah an ihm und lässt uns mit dem Wrestler verschmelzen. Die Handkamera ist hier endlich mal kein Störfaktor und bereit keine Kopfschmerzen. Sie passt perfekt und findet ihren Einklang mit den körnigen Bildern. Wenn Clint Mansell dann noch als Komponist tätig ist und für die musikalische Unterstreichung verantwortlich, dann kann man sicher sein, das diese fantastisch ist. Das bestätigt sich natürlich auch bei 'The Wrestler' und Mansell rundet die Bilder mit seiner feinfühligen, aber dennoch starken Musik toll ab. Auch Bruce Springsteens Lied "The Wrestler", das extra für den Film geschrieben wurde, ist eine Punktlandung und trifft den Film genau an seiner verletzlichsten Stelle.
Schauspielerisch kriegt man hier eine One-Man- Show par excellence geliefert. Mickey Rourke als Randy the Ram zeigt, dass er es immer noch absolut drauf hat und es auch nie verlernt hat. Rourke liefert eine authentische, aufopferungsvolle, eindringliche und ehrliche Vorstellung ab und wohl auch seine beste Karriereleistung. Marisa Tomei als Stripperin Cassady kann in ihrer Rolle, wie auch Evan Rachel Wood als Tochter Stephanie, mit emotionalem Schauspiel glänzen. Allerdings gehört die große Bühne voll und ganz Mickey Rourke und der lässt nur wenig Raum neben seiner Darstellung.
Mit 'The Wrestler' erzählt Aronofsky uns die Geschichte eines gefallenen Wrestling-Helden. Randy the Ram. In den 80ern ein gefeierter und umjubelter Star für die Massen. Poster von ihm hingen in Zimmern, Videospiele mit seinem Namen wurden produziert und er konnte sich im Ruhm sonnen. Heute erlebt er die Schattenseiten dieses Erfolges. Randy ist verbraucht, sein Körper ist durch die harten Jahre gezeichnet und der Jüngste ist er auch nicht mehr. Alles fällt sichtlich schwerer und das Herz macht zunehmend Probleme. Randys Leben dreht sich nur um Wrestling. Das nötige Geld kann er damit allerdings nicht mehr eintreiben. Von einer Familie die ihn in irgendeiner Weise unterstützt ganz zu schweigen. Seine einzige Bezugsperson ist die Nachtclub Stripperin Cassidy, mit der er sich ab und an trifft. Sie rät ihn endlich einen anderen Weg einzuschlagen, jetzt, wo es noch geht. Das Wrestling an den Nagel hängen und Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen. Die Versuche sich in die Gesellschaft einzubinden gehen schief. Seinem Versagen als Vater blickt er in die Augen und versucht eine Beziehung zu seiner Tochter aufzubauen. Für sie ist er nur ein fremder, die ihm dennoch eine winzige Chance gibt. Er fällt allerdings zurück in seinen alten Lebensstil und vergisst sie. Ratschläge für ein besseres Leben beherzt er nicht und jagt immer zu seiner Vergangenheit hinterher. Seinen Ruf, den er sich über Jahre aneignete, hat er nur noch bei wenigen Leuten. Er braucht die jubelnde Menge, die Masse, die seinen Namen brüllt. Die ihn anfeuern seine Gegner zu zerbrechen. In großen Sälen ist sein Name inzwischen unbekannt, in kleinen Hallen kann er sich noch austoben. Randy kann nicht loslassen, auch wenn es ihn zerstören wird. Er sucht nach Ruhm und findet sein einsames, gescheitertes Ich. Er fühlt sich schuldig und verantwortlich für seine Fans und kann sich nicht losreißen. Einmal ein Teil, immer ein Teil, auch wenn es ihn zerreißen wird...
Das 'The Wrestler' so verdammt gut funktioniert, liegt klar an Mickey Rourke. Er trägt den Film auf seinen Schultern durchs Ziel. In gewisser Weise spielt er schließlich auch sich selbst. Der gefallene Star, durch seine Lebensart aus der Bahn geworfen, versucht zurück zu alter Größe zu kommen. Seine Figur, Randy the Ram, bleibt ein verlorener. Rourke hingegen hat sich mehr eindrucksvoll zurückgemeldet.
Wer die vorherigen Filme von Aronofsky gesehen hat weiß, wo die Stärken dieses Mannes liegen. Er schafft es, eine Bilderflut sondergleichen zu erzeugen, mit spektakulären Schnitten prasselt er auf den Zuschauer ein und setzt sich fest. Mit 'The Wrestler' geht er nun einen völlig anderen und minimalistischeren Weg, in Bezug auf seine anderen Filme. Wir verfolgen Randy durch sein bitteres Leben, dass er irgendwie in den Griff bekommen will. Randy ist eine tragische Figur, das macht Aronofsky mehr als deutlich, allerdings lässt er die Geschichte nicht zu einem selbstzerstörerischen und deprimierenden Dahinscheiden verkommen. Viel mehr erleben wir hier 100 Minuten voller Ruhmsucht, Einsamkeit, Schmerz, Blut, Sehnsüchten und zarter Verletzlichkeit. Die gelegentlichen Längen kann man den Film allerdings manchmal nicht absprechen, das fällt aber kaum ins Gewicht. Die Wrestling-Kämpfe stehen hier nie im Mittelpunkt und vor allem sind die Kämpfe völlig ohne und Glanz und Gloria inszeniert. Wenn sich die blutverschmierten Körper im Ring krümmen, ist klar, dass es hier nicht um den Spaß an der Sache geht. Schonungslos und ehrlich wird hinter die Fassade dieser Menschen geblickt, sowie in die Kämpfe selbst.
Fazit: Mit 'The Wrestler' führt Darren Aronofsky seine starke Filmkarriere fort. Zwar ist nicht sein bester Film, aber sein reifster. Durch den fantastischen Mickey Rourke, Clint Mansells Musik, den intensiven Bildern und Aronofskys feiner Inszenierung wird 'The Wrestler' zu einem Film, den man gesehen haben sollte, allein um Mickey Rourke zu bewundern, denn der ist hier wirklich ein Erlebnis.
„Die Einzigen, die mir sagen dürfen, wann es für mich vorbei ist, dass seid ihr hier. Ihr hier in der Arena, ihr dürft mir das sagen.“
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Kreaexo 2012/02/05 14:47:22
Antwort löschen1,5 Punkte zu wenig.
Pascal, du enttäuschst mich!
Schon allein aufgrund des genialen Sopundtracks hättest du min. 9 Punkte vergeben müssen. :D
Aber anonsten, wie immer, starker Kommentar.
SoulReaver 2012/02/06 00:07:57
Antwort löschenDu immer mit deinen "xx Punkte zu wenig!" :D Ich reagiere darauf nicht mehr! :)
Und Danke, ich geb mir Mühe :)
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stuforcedyou 2012/02/06 00:37:54
Antwort löschen1,5 Punkte zu wenig. Seh's einfach ein. :)
SoulReaver 2012/02/06 11:34:02
Antwort löschenKein Kommentar :)
quellecair 2012/02/02 19:37:38
Kommentar löschenDarren Aronofsky ist definitiv nicht ein Regisseur für die breite Masse. Filme wie „Pi“ oder „Requiem for a Dream“ wurden zwar von Kritikern überall gelobt, mauserten sich aber schliesslich höchstens zu Kultfilmen. Mit „The Fountain“ wurde dann vorerst mal ein gewisses Mass an Polarität erreicht: während es an diversen Filmfestivals Preise und Lob regnete, spaltete der Film das Publikum endgültig, denn Otto Normal sah sich mit der visionären und unkonventionellen Filmkunst des Regisseurs schlicht überfordert. Doch gerade nur zwei Jahre später lanciert Aronofsky sein vielleicht untypischstes Werk: „The Wrestler“, ein schlichtes, ehrliches Porträt eines alternden Wrestlingstars.
Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke) ist ein Gladiator des Pop-Zeitalters. Als Wrestler feierten ihn früher die Fans in ganz Amerika. Doch der Preis des verflossenen Ruhms ist hoch: Der Star von einst ist ein Wrack und hält sich mit Billigkämpfen für seine letzten Anhänger über Wasser. Nach einem Herzinfarkt erkennt Randy endlich die Grenzen seiner Existenz. Der Einzelgänger, der in der Stripperin Cassidy (Marisa Tomei) eine Seelengefährtin gefunden hat, nimmt Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter Stephanie (Evan Rachel Wood) und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben.
Ehrlich, intensiv, authentisch, emotional – schlicht ergreifend! So lässt sich „The Wrestler“ wohl am ehesten umschreiben. Bereits die ersten Einstellungen des Films lassen den Zuschauer ganz nahe am Geschehen teilhaben: Die Kamera praktisch immer in unmittelbarer Nähe vermittelt einen einzigartigen Einblick ins Leben von Randy. Und hier sind wir bereits beim Hauptpunkt des Films angelangt, dem Schauspiel von Mickey Rourke: jede Einstellung sitzt und man kauft ihm jeden Augenbick ab – eine schlichtweg brillante Leistung! Doch ist noch nicht alles. Denn was „The Wrestler“ schliesslich zu einem unvergesslichen und nachhaltig wirkenden Erlebnis macht, ist seine Ehrlichkeit. Die Charakterzeichnung von „The Ram“ ist nicht die gewohnte und häufig erzählte „vom Wilden zum Zahmen“. Man erlebt einen Mann, der in der Vergangenheit seines Ruhmes lebt und seine ganze Existenz darin sieht. Man fühlt mit, wenn sich die Realität der Gegenwart zum bitteren Kampf entwickelt und wird aber manchmal auch vor den Kopf gestossen, wenn sich die inneren Kämpfe als die grösseren Gefechte erweisen. Und wenn am Schluss die Lichter ausgehen, hinterlässt „The Wrestler“ genau das, was man sich von einem guten Film zwar wünscht, aber immer seltener erlebt: Nachhaltigkeit.
Kurz: Aronofskys zugänglichstes Werk erweist sich als wahre Genreperle – unbedingt ansehen!
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Crypt-IQ-Vault 2012/02/01 16:29:25
Kommentar löschenSo, neues Jahr, neue Kommentare ;) (könnte viel mehr schreiben, aber ich fasse gerne Kommentare Zeitnah ab, nachdem ich den Film meist "mal wieder" gesehen habe ^^)
The Wrestler habe ich tatsächlich bisher erst einmal gesehen. Da ich von "Million Dollar Baby" begeister war und von "No country for old man" verwirrt, wollte ich gerne "The Wrestler" als quasi Teil der hochgelobten Oscarfilme (oder zumindest hochgelobten Filme) schauen. Black Swan wäre noch so ein Kandidat (alle sind zumindest Teil meiner DVD Sammlung ^^). Aber kommen wir zum Film:
Er ist nicht schlecht. Definitiv nicht. Ich fand ihn nun nicht so mitreissend wie zB. "Million Dollar Baby" aber es war durchaus mehr ein Film für mich als "No country for old man", dessen Message ich meiner Meinung nach nicht mitbekommen habe. Der Film (als "The Wrestler") ist ansprechend und angenehm zu schauen. Mickey Rouge macht meiner Meinung nach eine super Figur und ich könnte mir tatsächlich niemand anderen in dieser Rolle vorstellen, sieht man von tatsächlichen alternden Wrestlern einmal ab (die ja durchaus auch schon Ausflüge ins Filmbusiness unternommen haben *grauss*). Marissa Tomei war sicherlich nicht schlecht, aber irgendwie passte nicht so ganz ins Bild. Die Geschichte an sich war gut erzählt, wobei ich einige Längen feststellen durfte, die durch mehr Tiefe meine Meinung vielleicht noch ein wenig gesteigert hätten.
Von daher meine ich, man kann den Film anschauen, sollte sich aber nicht von zuviel positiver Kritik blenden lassen. Die eigene Meinung ist doch immernoch am besten um auszusagen, was einem gefällt und was nicht.
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Carnifex 2012/02/01 11:44:32
Kommentar löschenEine One-Man-Show von Mickey Rourke. Bei all den vielen "schönen" Rückenansichten des Wrestlers vernachlässigt Regisseur Aronofsky seine sonst so brillante Visualisierung eines Stoffes. Auch Clint Mansell hat schon bessere Soundtracks komponiert. Die Wrestling-Szenen mögen gut umgesetzt sein, allerdings kann mich diese Sportart seit Kindesalter nicht mehr begeistern. Dadurch entsteht nicht mehr als ein durchschnittliches Porträt eines gescheiterten Mannes, das noch dazu einige Längen aufweist.
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Tjeorrmy 2012/01/23 22:00:06
Kommentar löschenUnheimlich bizzar. Aronofsky's Publikumserfolg soll man beweinen, auch wenn er sich nach und nach als extrem unnormaler Brechreiz entpuppen muss. Ein Scheibe voll Dramaschiss, die einem die Fresse stopfen darf. Wer das sture, eiserne hineinpressen mag, kann ebenso Randy „The Ram“ Robinson's schrumpligen Arsch küssen. Feiner Gaumenschmaus. Pfui. Schlaff. Insensibel. Einschläfernd. Einsam.
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countcount 2012/01/23 22:12:00
Antwort löschenayayyayyyyaaaaaaaaaay..dein Kommentar klingt aber eher nach mega hass film -10Punkten..... haben wir den gleichen Film gesehen?
Benjamin Barker 2012/01/23 22:20:18
Antwort löschenNice, Tj! Fand ihn ebenfalls schwierig & überschätzt, wenn auch nicht ganz so furchtbar wie du.
kampfgnomus 2012/01/23 22:23:30
Antwort löschenKryptisch unverständlich wie immer ;)
der cineast 2012/01/23 22:39:38
Antwort löschenBuuh.
Tjeorrmy 2012/01/23 22:43:13
Antwort löschen„Der Hass ist die Liebe, die gescheitert ist.“
*frenzy_punk<3 2012/01/23 22:43:28
Antwort löschenWofür die 3 Punkte? Irgendwas muss da noch gut gewesen sein^^
countcount 2012/01/23 22:47:33
Antwort löschenfrenzy wie kannst du "gefällt mir" klicken, wenn du den Film gar nicht selbst gesehen hast? :p ;)
stuforcedyou 2012/01/23 22:48:08
Antwort löschenÜberrascht mich nicht :)
*frenzy_punk<3 2012/01/23 22:51:50
Antwort löschen@countcount: Na weil mir der Kommentar gefallen hat und nicht die Wertung ;) oO
Tjeorrmy 2012/01/23 22:53:34
Antwort löschenMich allerdings, stu.
stuforcedyou 2012/01/23 22:57:07
Antwort löschenAch TJ, wir wissen doch beide, dass du mit guten (in diesem Falle sogar grandiosen) Filmen nichts anfangen kannst ;)
Tjeorrmy 2012/01/23 23:02:32
Antwort löschenAb und an wohl doch.
stuforcedyou 2012/01/23 23:08:48
Antwort löschenMythen und Legenden ;)
*frenzy_punk<3 2012/01/23 23:11:48
Antwort löschen*räusper
Ich fühl mich ignoriert oO :(
Tjeorrmy 2012/01/23 23:18:15
Antwort löschenMansell. Amen.
countcount 2012/01/24 00:50:12
Antwort löschen... von wem...frenzy?
CarrionFairy 2012/01/24 12:01:34
Antwort löschenhast du dich nicht noch vorgestern abfällig über "vulgäre" kommentare geäußert? entweder ich hab gewaltig was falsch verstanden oder da passt gewaltig was nicht zusammen.
ihre-herrlichkeit 2012/01/24 14:38:19
Antwort löschenWelch Farce. Ich denke, du hast in meiner FL nichts mehr zu suchen.
the traveler 2012/01/24 18:10:14
Antwort löschenTroll.
;-p
*frenzy_punk<3 2012/01/24 19:26:00
Antwort löschen@countcount: TJ, hat sich schon erledigt :)
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Tjeorrmy 2012/01/24 23:02:04
Antwort löschenWer auch noch will, der darf. Adieu.
der cineast 2012/01/24 23:38:53
Antwort löschenIch bin heiß.
Matty 2012/01/22 16:02:27
Kommentar löschenAllein Rourke´s Vorstellung ist das ansehen wert. Er trägt den Film über kleine Längen hinweg.
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Ronon_Dex 2012/01/12 21:23:21
Kommentar löschenBei diesem Film sind es nicht nur die tollen Darsteller und emotional zerreißenden Szenen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es ist etwas viel subtileres: Die Schnitte und die Ruhe!
Wenn ein heruntergekommener Mickey Rourke in seinem Van sitzt, laut Musik aus den 80ern hört, dazu vielleicht noch etwas mitsingt, anschließend aus dem Auto steigt, seinen Trailer abgeschlossen vorfindet und zum Manager geht, um ihn zu bitten, seine Wohnung wieder aufzuschließen, wird das nicht wie in anderen Filmen dargestellt; Aronofsky bedient sich vieler kleiner Schnitte. Doch trotzdem zeigt er den Gang im Ganzen, das Kamerabild folgt stehts Mickey Rourke hinter seinem Rücken, der Zuschauer folgt Schritt für Schritt Randys Leidensweg.
Die Machart dieser Szenen strahlt so eine Ruhe aus, so eine Einsamkeit, dass man leicht die Isoliertheit, in der der Protagonist leben muss nachempfinden kann.
Außerdem erzeugt dies eine glaubwürdige Alltäglichkeit.
Ein total heruntergekommenes Wrack, und doch empfindet man Symphatien für diesen Randy The Ram. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der der Protagonist eine anfänglich erst rein auf Gesprächen aufgebaute Beziehung zu einer Stripperinn aufbaut, ihr seine Gefühle und Erlebnisse anvetraut, obwohl sie anfangs mehr oder weniger eine Fremde ist, verdeutlicht die Situation um Randy auf eine geniale Art und Weise.
Das Ende ist auch genial gemacht, hört genau im richtigen Moment auf. Zum Glück geht Aronofsky keine Sekunde weiter.
Ich habe den Film alleine im letzten Jahr bestimmt fünfmal geschaut, immer mit Kumpels.
Auch wenn es eigentlich ein trauriger Film ist, ich habe ihn immer genossen;
Dieser Film, dazu ein kühles Bier und der Abend ist gerettet! :)
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Kreaexo 2012/01/12 21:26:31
Antwort löschenStimme dir voll zu. "The Wrestler" ist einfach ein unglaublich schönes Stück Filmgeschichte. :)
Falkenfluegel 2012/01/11 15:26:51
Kommentar löschen"Ich heißte Randy, verdammt noch mal!"
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Hellbilly 2012/01/11 16:16:52
Antwort löschenHast du dich verschrieben oder sagt er wirklich "Ich heißte..."?
Müsste mir eigentlich aufgefallen sein, wenn er das wirklich sagt und kann mich grad nicht dran erinnern.
Falkenfluegel 2012/01/11 18:02:05
Antwort löschenVertippt natürlich ;)
manager18 2011/12/16 12:47:59
Kommentar löschenEine absolute one man show. Dieser Film schildert nicht nur das Comeback eines gealterten Wrestlers, es ist vor allem das Comeback des Mickey Rourke. Dramatisch, mitfühlend und fesselnd. Das Ende ist am eindrucksvollsten. Von allem Leid geprägt kämpft er für das einzige das ihm geblieben ist.
Bester Spruch: Wenn man die Kerze von beiden Seiten anzündet muss man auch den Preis dafür bezahlen.
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Joeyjoejoe17 2011/12/06 15:56:12
Kommentar löschenNachdem ich Reqieum for a dream und Black Swan gesehen habe, gelangte mit The Wrestler ein dritter Film vom Herrn Aronofsky in meinen DVD-Player, und es hat sich so ergeben, dass er nun zu den Regisseuren zählt, die ich sehr hoch schätze.
Hier bekommt man alles, was ein Top-Film braucht: Gute und einfühlsame Story, klasse Darsteller, super Score, starke Bilder, dazu einen konsequenten Spannungsbogen und sympathische Charakterzeichnungen. Mich hat der Film sehr mitgenommen und die Performance von Rourke ist einfach bombenstark, ebenso wie der restliche Cast, allen voran Marisa Tomei.
Für mich, der den Wrestling-Sport nicht mag, trotzdem ein unglaublich eindrucksvolles und intensives Drama.
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seven 2011/12/06 15:58:24
Antwort löschenIch fand die Auseinandersetzungen zwischen Rourke und seiner Filmtochter Evan Rachel Wood emotional so derbe intensiv.
Joeyjoejoe17 2011/12/06 16:10:45
Antwort löschenFand ich auch beeindruckend, wie das ausgelutschte Vater-Tochter-Problem so nah und mitfühlend inszeniert wurde.
VisitorQ 2011/12/05 21:53:46
Kommentar löschenKann eine einzelne schauspielerische Leistung den Zuschauer dazu bringen über inhaltliche Schwächen, eine vorhersehbare Geschichte und doch einige zu viele kitschige Momente hinwegzusehen? The Wrester zeigt Eindrucksvoll: Sie kann. Big time. Großer Film, noch größerer Rourke. Warum gab es noch mal keinen Oscar? Ach ja... Sean Penn war schwul.
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J4KOB 2011/11/17 22:00:33
Kommentar löschen---Spoiler---
THE WRESTLER ist das, was ROCKY BALBOA gerne sein würde.
Ein sehr bewegendes Schiksalsdrama über einen alten Extremsportler der seine besten Zeiten schon lange hinter sich hat.
Aronofsky‘s bestem Werk liegt ein starkes Drehbuch zugrunde. Vollgestopft mit Klischees und einer depressiven Grundstimmung wird ein Lebensausschnitt des Show-Wrestlers Randy "The Ram" gezeigt. Es wird nichts beschönigt oder gut geredet; der triste und farblose Alltag wird dem Zuschauer vorgesetzt, ohne zu versuchen, durch plötzliche Pointen oder übertriebene Spezialeffekte, krampfhaft unterhaltsam zu wirken. Der Protagonist lebt am Existenzminimum, ohne Ausbildung oder vernünftigen Job hat er ständig finanzielle Probleme. Er lebt in einem kleinen Container, wenn er mal das Geld für die Miete aufbringt und kann die einzigen die noch zu ihm aufblickten, nämlich die Kinder in seiner Nachbarschaft, nun wo das neue CoD auf dem Markt ist, nichtmal mehr mit seinem früher so begehrten Nintendo64 beeindrucken. Um doch noch an ein wenig Geld zu kommen macht er das einzige was er gelernt hat: Wrestling. Dabei werden auch sein alter, verbrauchter Körper mit seinem schwachen Herz und sein gesamter Allgemeinzustand ignoriert und bis zum Äußersten ausgereizt. Das was er noch an Familie hat ist seine Tochter, die ihn hasst und verachtet; der einzige Freund, wenn man sie so nennen kann, eine Stripperin (Cassidy). Den ständigen Schikanen seiner Vorgesetzten ausgesetzt, versucht er vergeblich aus dieser Welt, wenn auch nur kurzzeitig auszubrechen: Sei es das Training, sei es ein bezahlter Lapdance von der einzigem Person der was an ihm liegt, sei es ein kurzer Quickie in einer Bar, bis er letztendlich einfach seine Hand in die Schneidemaschine haut um wieder etwas spüren zu können, auch wenn es nur Schmerz ist. Das ist wenigstens etwas.
Kurz gesagt: Der Mann ist eine gebrochene Persönlichkeit.
Im Laufe des Films schimmert immer wieder so etwas wie Hoffnung hindurch durch den harten Alltag. So kann er z.B. so etwas wie eine Beziehung zu seiner Tochter aufbauen und ihr Vertrauen gewinnen (oder eher ihr Misstrauen reduzieren). Des Weiteren gibt es immer wieder kleine Ansätze dafür, dass zwischen ihm und Cassidy vielleicht doch mehr werden könnte als nur eine Freundschaft…
Nur um zu merken, dass ex post doch jede Hoffnung umsonst war und sich sein Schicksal unmöglich abwenden lässt. Gefangen in seiner eigenen Welt, dem Ring, hat sein Leben noch einen Sinn. Dort gehört er hin, für alles andere ist der Zug schon vor Ewigkeiten abgefahren. Es ist zu spät um noch einen anderen Weg zu wählen. So entscheidet er sich gegen Cassidy, lässt seine Tochter fallen, opfert sein gesamtes soziales Leben und seine Gesundheit bis zum Schluss nur noch eine leere Hülle geblieben ist. Was übrig geblieben ist, ist: THE WRESTLER
Ein beeindruckendes Psychogramm über einen Menschen, der eigentlich keinen mehr wirklich interessiert. Sehr authentisch umgesetzt, durch die wackelige Kamera entsteht auch schon der Eindruck, dass hier der Lack ab ist. Die Rolle ist realistisch geschrieben und wird mit Mickey Rourke solide (optische gesehen perfekt) besetzt. Liefert mit vielen Details gespickt einen großen Interpretationsspielraum. Bleibt sich insgesamt treu bis zum überragenden Ende.
Fazit: Ansehen lohnt sich in jedem Fall. Ein sehr sehenswerter Film.
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The_Comedian 2011/11/05 13:30:28
Kommentar löschenDas Naheliegende trifft im Falle von Aronofsky´s sensiblem, leisem und unaffektiertem Filmbeitrag ausgerechnet nicht zu, denn ´The Wrestler´ ist kein Wrestling-Streifen, sondern am Ehesten eine schonungslos-offene Gegenüberstellung von Scheinwelt und Realität. Tomei und Rourke spielen groß auf, sowohl solo, als auch im Duett, und beweisen eindrucksvoll, ohne falschen Pathos, daß man wohl nie so recht aus seiner Haut kann, wenn es darum geht, die Vergangenheit zu bewältigen, die Gegenwart zu akzeptieren und alles was kommen mag, anzunehmen. Dabei reflektiert vorallem Mickey Rourke die eigene, kurvenreiche Karriere mit allen Höhen und Tiefen nahezu perfekt, noch mehr als in seinem grandiosen Comeback als Anti-Held ´Marv´ in Rodriguez `Sin City´. ´The Wrestler´ ist außerdem eine schmalzfreie Hommage an die Achtziger Jahre, sowie ein gefühlvolles und ehrliches Memorial an den bereits verstorbenen, ehemaligen WWF-Star ´Macho Man´ Randy Savage, welcher für Fans der ´alten´ Tage dieses Show-Sports wohl auf ewig eine unsterbliche Legende bleiben wird.
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Karowdame 2011/10/12 12:08:41
Kommentar löschenDieser Film geht einfach nur unter die Haut!
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DasM42 2011/10/08 16:03:23
Kommentar löschenIch als Wrestling-Fan hatte relativ niedrige Ereartungen an den Film. Zu unrecht, Der Film reißt einen mit und bringt einem zum mitfühlen, Toll gespielt wirkt sehr glaubhaft.
Eigentlich ein 8,5 allerdings -0,5 Wegen der schlechten Wrestling-Szenen
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Emzed 2011/09/30 19:53:02
Kommentar löschenMickey Rourke ist eine Wucht und das Skript spitze, dazu gute Nebendarsteller, allen voran Marisa Tomei. Hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht, auch wenn nicht alles perfekt war.
Wrestling ist zwar wesentlicher Bestandteil des Films, aber nicht das Thema, also wer den Film nicht kennt, lasst euch nicht abschrecken!
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Seraph 2011/09/30 22:12:28
Antwort löschenSchiebe ich seit x Monaten vor mir her..MfG
Arrow-Gunz 2011/10/01 09:08:35
Antwort löschenSchäm dich Seraph^^
Kreaexo 2011/09/25 20:10:24
Kommentar löschenDieser Film schafft es, einen zum Leiden, zum Nachdenken und zum Mitfühlen zu bringen. Man fühlt nicht nur mit Mickey Rourke, sondern auch mit all den anderen Schauspielern mit und dies nicht nur an manchen Passagen, sondern den ganzen Film über. Das Ende ist nahezu herzzerreißend.
Und außerdem ist der Soundtrack einfach absolute Spitzenklasse. Die 80er sind echt unübertroffen. Durch das Lied "Sweet Child O' Mine" von Guns N' Roses, welches zu Beginn des letzten Kampfes ertönt, hat sich dieser Film buchstäblich in mein Herz musiziert.
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Smokémon 2011/09/24 21:40:14
Kommentar löschenMickey Rourke mit einer beeindruckenden Performance....trotz einiger Längen ein sehr gutes Drama das nebenbei auch interessante Einblicke in das Wrestling-Biz bietet...
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