Filmplakat von The Wrestler The Wrestler

US 2008 — Kritik

Kritiker — Ausgezeichnet 8.3

Der Film The Wrestler wurde von 46 Kritikern bewertet.

Hausmeister: Nerdtalk.de

8.0Ausgezeichnet

[...] Gänzlich überzeugt hat mich der Film nicht; dafür waren meine Erwartungen auch viel zu hoch und unrealistisch. Als Drama funktioniert "The Wrestler" tadellos - nur als "Aronofsky-Film" lässt er einiges zu wünschen übrig.

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fko: filmsprung.ch

9.0Herausragend

Ungekünstelt und ungeschminkt wird in «The Wrestler» das Leben von Aussenseiter Randy geschildert. Aronofsky verzichtet dafür auf die kunstvollen Kameraeinsätze, die er für «Requiem for a Dream» und «The Fountain» noch verwendet hat. Für gewöhnlich ist er seinem Protagonisten durch den Einsatz der Handkamera von Kamerafrau Maryse Alberti dicht auf den Fersen. Dadurch entsteht fast schon der Eindruck von einem Dokumentarfilm.

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Julio Sacchi: Das Manifest

7.0Sehenswert

Mickey Rourke ist als unsicherer, verletzter aus der Zeit gefallener Klotz wahrlich sensationell und damit das Herz des Films.

Wenn man das mal beiseite läßt, hat man aber im Kern nur eine Sammlung uralter und 100mal abgenudelter Filmklischees vor sich, die kurz vor Schluß das schöne Bild leider in sich zusammenfallen lassen. Was dann noch steht, haut Bruce Springsteen von den Stelzen.

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Chris Tookey: Daily Mail

10.0Herausragend

Ich sehe sehr wenige Filme, die nicht hätten verbessert werden können, aber dieser ist einer von denen. Ich habe jedes mythische Moment davon geliebt.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, Flute...

9.5Herausragend

Mit an masochistischer Lust grenzendem Eifer spielt Mickey Rourke in THE WRESTLER einen alternden Catcher, der nach einem folgenschweren Herzkasper sein Leben neu zu ordnen versucht und erstmal seiner Lieblingsstripperin einen Heiratsantrag macht. Rourkes Darstellung des einsamen Wrestlers ist auch deshalb so glaubwürdig und ergreifend, weil sich in der Figur einige Parallelen zu Rourkes eigener krisengeschüttelter Biographie erkennen lassen. Er war zwar nie ein Catcher, aber schon als Teenager stand er als Amateur-Boxer erfolgreich im Ring. Nach mehreren Gehirnerschütterungen rieten ihm Ärzte mit dem Boxen aufzuhören. In den frühen Jahren seiner Filmkarriere verzauberte er in dem Hochglanz-Samenzieher „9 1/2 Wochen“ mit seinem verschmitzten Lächeln nicht nur Kim Basinger sondern auch weltweit die Herzen der weiblichen Kinogänger. Die müssen mehr als irritiert gewesen sein, als sich der schöne Sunnyboy in „Barfly“ in einen abgewrackten Säufer verwandelte und nach… Mehr

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isinesunshine: isinesunshine.de

8.5Ausgezeichnet

Den Oscar hat Mickey Rourke (Sin City) in seiner Rolle als Wrestler zwar nicht bekommen, aber er spielt trotzdem sehr überzeugend und teils emotional mitreißend. Der Film zeigt nicht nur, dass Wrestling eine Kunst (und nicht nur hirnloser Rumgebalke) ist, die von vielen verehrt bzw. hoch geschätzt wird, sondern begleitet den Zuschauer auch hinter die Kulissen und in die Welt derjenigen, die mit dem Wrestling zu tun haben.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

10.0Herausragend

Das Flüstern der Geister längst vergangener Zeiten dominiert die ersten Bilder und Minuten in „The Wrestler“. Sie erzählen eine Geschichte von Ruhm, Ehre, Anerkennung und Triumphen. Sprachfetzen von aufgeheizten Kommentatoren und Zuschauern, große Titelstorys in überregionalen Zeitungen, beeindruckende Fotos mit Siegesposen – Ein Leben in Bildern. Das diese Collage der Vergangenheit von Randy „The Ram“ Robinson (Mickey Rourke), von Darren Aronofsky mit bemerkenswerter Ruhe eingefangen, längst zu einem vergessenen Echo der Geschichte verkommen ist, die nur noch von Randy selbst tief in seinem geschundenem Herzen getragen wird, daran ist vorm ersten Augenblick an nicht zu zweifeln. Die Bürde eines verbrauchten Lebens, sie wiegt schwer auf den breiten Schultern jenes abgehalfterten Wrestlers, von dem dieser Film erzählt.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

5.5Geht so

Die Story ist konventionell, stellenweise sogar kitschig.
Nichts an "The Wrestler", vom Auftritt seines Hauptdarstellers abgesehen, bereichert das Kino, bringt es irgendwie voran. Und doch ist es müßig, zu fragen, was von diesem Film bliebe, hätte er nicht Mickey Rourke. Und Marisa Tomei. Denn er hat sie. Insofern ist "The Wrestler" in erster Linie die dichte Beschreibung eines Showbetriebs, manchmal nahe an der Freakshow, die durch den Hauptdarsteller auch zu der der Kinomechanismen wird. Die Zeit von Mickey Rourkes Kino ist vorbei, hier lebt sie nochmals auf, bevor sie am Ende , wenn die Leinwand in Randys letztem Kampf schwarz wird, in einem Todesbild untergeht. Mit "The Ram" stirbt, fast hätten wir es vergessen, auch ein Teil von uns.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

8.5Ausgezeichnet

Seit einigen Jahren aber feiert Rourke nun eine Rückkehr auf Raten, in Nebenrollen von Actionfilmen wie "Sin City" oder "Domino". "The Wrestler" ist jetzt wie ein einziges großes Geschenk an ihn: ein Film, der durchaus davon lebt, dass jeder Betrachter Filmfigur und Darsteller, "The Ram" und "El Marielto", in eins setzt. Und Rourke, dessen wohl bewusst, bedient das, ohne jede Scham, ohne jeden Selbstschutz. Aber so wie der Film ein Geschenk an seinen Hauptdarsteller ist, so ist sein Hauptdarsteller auch ein Geschenk für seinen Regisseur. Darren Aronofsky war bislang ein Meister des metaphysischen Kinos, mit artifiziellen bis verworrenen, immer auf optische Raffinesse zielenden Bilderräuschen, ob "Pi" oder "The Fountain". Nun überrascht er mit einem Werk, das seine Geschichte einmal völlig schnörkellos erzählt und seine Hauptfigur mit großer Sorgfalt zeichnet.

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Anke Westphal: Berliner Zeitung

8.5Ausgezeichnet

"The Wrestler" folgt der Geschichte eines ausgehenden Lebens, ohne sich auch nur im geringsten darüber zu erheben. Damit schenkt dieser Film seinem Helden das Wichtigste: Mündigkeit. Randy The Ram - das ist Mickey Rourkes Lebensrolle. Bei den Filmfestspielen von Venedig gab es 2008 den Goldenen Löwen dafür. Und auch den Oscar hätte es am vergangenen Sonntag geben müssen.

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D. Kamalzadeh: Der Standard

9.0Herausragend

Mit "The Wrestler" gewann der Regissuer den Goldenen Löwen von Venedig. Das Comeback trifft dennoch mehr auf Mickey Rourke zu, der hier die Rolle seines Lebens spielt. Schon beim Casting soll Aronofsky dem gefallenen Star eine Oscar-Nominierung versprochen haben. Die Regie - das muss man eigens hervorheben - ist sich des Besetzungscoups in jedem Moment bewusst: Maryse Alberti, die bisher vor allem Dokumentarfilme (unter anderem "Crump", "Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson") fotografierte, heftet sich mit der Kamera an den Protagonisten, als dürfte er ja nicht verloren gehen.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

6.0Ganz gut

Hier wird ein Reigen des Niedergangs gezeigt, wie er so schon unendlich oft zu sehen war: Es ist die Geschichte vom aufrechten weißen Mann, den die vielen Kämpfe, die das Leben ihm aufnötigte, niedergedrückt haben; der übersehen hat, dass er mit seinem alternden Körper nicht mehr lange als Kämpfer reüssieren kann; der nicht mitbekommen hat, dass eine Veränderung Not getan hätte.

Es dauert keine halbe Stunde, da ist man diese Bilder vom müden Walross etwas leid. Da sitzt man und wartet, dass der Film noch einmal eine überraschende Wendung hervorbringt, aus der Eindimensionalität des schlagantäuschenden Männertums ausbricht – vergeblich. Man weiß erschreckend schnell, wie dieser Film weitergehen wird.

In dem Sinne ist »The Wrestler« zwar ein schöner Kontrapunkt im Hollywood der oft glatten Oberflächen und wird von der Kritik zu Recht bejubelt. Er entkommt aber den Gesetzmäßigkeiten des Gewohnheitskinos zu keiner Zeit. In seiner Berechenbarkeit ist »The Wrestler« nichts für Leute, die im Kino zu neuen Ufern aufbrechen wollen. Und ein neues Ufer, das wäre: Randy rettet sich aus eigener Kraft.

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DokuFan

Ich finde das Ende auch nicht gut.
Vor allem nicht so eindeutig wie es mancher zu finden glaubt.
Generell hat mich der Film enttäuscht und mir scheint ich bin der EINZIGE hier, der ihn nur mittelmässig findet.
Mickey Rourke spielt sich SELBER!
Und das ist im Grunde schon alles in diesem "blutigen" und vorhersagbaren Film den auch die wunderschönen Brüste von Marisa Tomei nicht zu einem grossen Werk machen.


Dr. Tyrell

Mit Nichten bist du der Einzige hier, ich fand ihn sogar richtig enttäuschend.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

7.5Sehenswert

Der Film spielt mit dieser Fassungslosigkeit. Es ist nicht Rourkes grandiose Schauspielkunst, die ihn als Randy zu einem Erlebnis macht, es ist Bewunderung für seinen Mut, sich so gnadenlos fertig zu präsentieren. Es ist dieselbe Faszination die die Zuschauer Harald Juhnke in “Der Trinker” als Rolle seines Lebens beklatschen ließ. Die Stationen Randys sind alle Klischee und wir wissen was am Ende passieren wird, noch ehe der Film die Halbzeitmarke erreicht hat. Doch es ist das Mitleid und die Bewunderung für den Underdog, für den Loser der weiß, dass er sich alles versaut hat, die den Film trotzdem sehenswert macht. Und der Reiz dieses Blicks durchs Schlüsselloch, das Gefühl hier mehr zu bekommen, als schauspielerisches Können. In gewisser Weise profitiert der Film vom selben Voyerismus, der die Zuschauer der Showkämpfe dazu bringt, sich die abgewrackten und ausgebrannten Ex-Heroen anzusehen.

Aronofsky inszeniert diese Momente genüßlich und kann sich ansonsten auf seine Fähigkeiten als erfahrener Handwerker verlassen, die der Story die nötige Struktur geben um als Mainstream-Loser-Fabel zu funktionieren.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

9.0Herausragend

Unzählige Lobeshymnen gab es bereits zu lesen, betitelt zumeist als das Comeback des Jahres. Einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller konnte Mickey Rourke auch schon einsacken, eine Oscar-Nominierung folgte erwartungsgemäß. Und es gibt hier in der Tat die erstaunliche Wiederkehr eines Mannes zu besichtigen, der in den 1980ern mit Filmen wie „Rumble Fish“ oder „9 ½ Wochen“ mal fast ein ganz Großer in Hollywood war, dann durch die Alkohol- und Drogenhölle ging und sich zuletzt als glückloser Boxer das Gesicht zuerst zu Matsch schlagen ließ, um es danach von (schlechten) Schönheitschirurgen wieder zusammenflicken zu lassen. Wenn man den abgehalfterten Boxer, den Rourke zuletzt im richtigen Leben gab, durch einen ähnlich abgehalfterten Wrestler ersetzt, dann ist man schon ziemlich nahe dran an Randy, genannt The Ram, die Rolle, die Rourke hier ganz grandios verkörpert. Mehr schlecht als recht hält sich der einzige Wrestling-Star mit Kämpfen in kleinen Hallen un… Mehr

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Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...

8.0Ausgezeichnet

[...] Es ist also eine kleine Sensation, dieser Film. Unheimlich reduziert und nahe am Geschehen erzählt Aronofsky die anrührende Geschichte eines abgehalfterten Helden. Und es ist, natürlich, auch ein Film über die Karriere von Mickey Rourke, der mit „The Wrestler“ noch einmal in den Schauspiel-Ring steigt – im Film, wie auch auf den Bühnen der vielen hiesigen Preisverleihungen, kann er dafür nur bejubelt werden.

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G. Jekubzik: Filmtabs

8.5Ausgezeichnet

Man kann wirklich sagen, Mickey Rourke hat die Geschichte von „The Wrestler“ mit vollem Einsatz seines Körpers gelebt. Und was ist das Wrestling anders als großes Kino? Oder wie es Rourke selber in rauer Sprache sagte, er wisse schon, "wie man ein Publikum bei den Eiern packt". So ist der vergebliche Versuch des Muskel-Wracks, nach einem Herzanfall auszusteigen, als (Männer-) Film erstaunlich gelungen.

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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier

9.0Herausragend

„The Wrestler“ ist geradlinige Unterhaltung – ungewöhnlich für Aronofsky, den Querkopf Hollywoods –, die uns in ihrer Tristesse bisweilen ein Heldenepos nach „Rocky“-Rezeptur auftischen möchte. Aber dafür sind die Rahmen gebende Unterklassen-Wrestlingwelt und die kalte Gegenwart nicht geschaffen. Auch wenn die Charaktere Ram und Cassidy weiterhin dem glamourösen und ewig jungen 80ies-Zeitgeist hinterher trauern und sich in ihre Traumwelt flüchten, fällt bei Tageslicht und in den nach Schweiß stinkenden Umkleidekabinen der örtlichen Turnhallen die Maskerade. Aronofsky verzichtet bei dieser Auftragsarbeit auf sein Montage-Markenzeichen und schildert in nüchternen Aufnahmen das unschöne Amerika, wo sich Mütter als Stripper verdingen und Väter versagen oder gänzlich fehlen. Ein Amerika der zerplatzten Träume und Hoffnungen, eingefangen in Bildern der Einsamkeit - trist, traurig, real. Vielleicht kann sich das Publikum nicht mit dieser White Trash und Trailerpark-Welt identifizieren. Doch das Scheitern des Helden lässt uns blitzschnell mit ihm sympathisieren. Mit diesem grundguten Kerl mit dem Bratpfannengesicht, der völlig naiv und traumtänzerisch in den Abgrund wankt. Und wir entschuldigen auch Aronofsky unzählige Erlöserbilder und leiden in der Schlusseinstellung mit Ram, der seine Erlösung am Festhalten der Vergangenheit findet.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

9.0Herausragend

[...]Mit The Wrestler erreicht Darren Aronofsky eine neue Stufe auf seiner Karriereleiter. Seine visuellen Spielereien opfert er der ruhigen Entwicklung einer intensiven Geschichte, die von Mickey Rourke nicht nur getragen, sondern brilliert wird. Intensiv, schonungslos, melancholisch – The Wrestler will keine gute Laune verbreiten, sondern demaskiert auf seine Weise den amerikanischen Traum.[...]

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

10.0Herausragend

Wrestling, oder wie es bei uns damals hieß, Catchen, ist ein abgekartetes Spiel. Man einigt sich bereits im Vornherein auf einen Sieger, bespricht die jeweiligen Würfe, Schläge und Effekte, sodass keiner der beiden Kontrahenten ernsthaften Schaden nimmt, dem Publikum aber dennoch die perfekte Illusion präsentiert wird. Warum man sich so etwas anschaut? Etwas, das außer heißer Luft im Prinzip nichts ist? Warum gibt man sich immer wieder aufs Neue der Illusion zweier hart kämpfender, schwitzender Männer hin, die meist aussehen als seien sie zu lange im Fitnessstudio und im Solarium gewesen? Von ihren eingeölten und teils deformierten Körpern ganz zu schweigen.

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TheCorey: Das Manifest, MovieMaze, ev...

8.0Ausgezeichnet

Jeder Mensch hat Dinge, die seine Jugend und Kindheit nicht nur aus- sondern ganz speziell machen. Allen voran wären hier Hobbys zu nennen, die von den Heranwachsenden als erste Entwicklungsstufen ihres Charakterprofils genutzt werden. Ein altbekanntes Klischee ist die Faszination von Mädchen für Pferde und von Jungs für Dinosaurier. Ein entscheidender Faktor dürfte für die Jungs neben Autospielzeug auch eine Sportart sein, die im Grunde nicht wirklich eine ist. Wrestling dient weniger dem sportlichen Wettkampf zwischen verschiedenen Athleten, sondern zuvorderst der Unterhaltung einer Masse von Zuschauern.

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Der Redaktör: kino-zeit.de

10.0Herausragend

Doch es ist nicht nur die Leistung Rourkes, die aus The Wrestler ein echtes Juwel macht, sondern auch Darren Aronofskys außerordentliches Händchen für Szenen voller Authentizität und Dichte. Bislang vor allem durch höchst artifizielle Bildgebungen voller Rhythmik und Exzentrik aufgefallen, nimmt sich der Regisseur hier sehr weit zurück, begleitet seinen gefallenen Helden unauffällig, gibt ihm und der Szene der Wrestler (die größtenteils von echten Gladiatoren und deren Fans verkörpert wird) viel Raum und findet immer wieder denkwürdige Einstellungen und Details, die einen ebenso ernüchternden wie faszinierenden Blick hinter die Kulissen des Wrestlings erlauben."The Wrestler" ist vor allem aber ein Werk von quasi-dokumentarischer Qualität, von brennender Intensität, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut geht und noch lange nachwirkt.

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Flibbo: [neue Website coming soon]

7.5Sehenswert

„Weniger ist mehr“ scheint die Devise bei „The Wrestler“ zu lauten. Das Sportlerdrama distanziert sich von fast jeglicher Theatralik und allem Pathos und setzt bei schnörkelloser Inszenierung ganz auf den Hauptdarsteller. So gelang ein Film, wie er ehrlicher und überzeugender kaum sein könnte.

Mickey Rourke griff zweifellos zu der perfekten Rolle für ein perfektes Comeback. Mit seinem Spiel transportiert er gekonnt das vom Leben schwer gezeichnete Wesen der Hauptfigur zum Zuschauer. Man nimmt ihm seine Rolle zu jeder Zeit ab, es hätte keine bessere Besetzung geben können. Die Kamera folgt ihm ständig und lässt den Außenstehenden Randys Geschichte hautnah miterleben. Das dokumentarische Flair sorgt so für eine beeindruckende Echtheit. Hervorragend unterstützt wird Rourke von Marisa Tomei als Stripclub-Tänzerin, die beginnt, für Randy Gefühle zu entwickeln, und Evan Rachel Wood als seine enttäuschte Tochter.

„The Wrestler“ ist ein ganz kleiner Film mit ganz großer Wirkung. Ein so ungekünsteltes Drama sieht man gerne.

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peter-noster: peter-noster.de

9.5Herausragend

“The Wrestler” ist das ehrlichste Sportlerportrait seit “Raging Bull”, denn bevor man sich vollends dem Mitleid mit Randy hingibt, sind es die vielen menschlichen Schwächen und Fehler, die nicht nur ein “gefallener Held” Bild zeichnen. Seine Unfähigkeit, zwischen Ring und Realität zu unterscheiden, ist das das Kreuz das er tragen muss.

Wie perfekt der Film endet, wurde mir auch beim wiederholten Sehen klar. Obwohl ich das Ausgehen kannte, war meine Anspannung noch grösser als beim ersten Mal. Wer beim Abspann bei Bruce Springsteens Song nicht mit den Tränen ringt, dem wurde das Gefühl aus dem Herz geprügelt.

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A.O. Scott: New York Times

9.5Herausragend

Der Wrestler zeigt, dass in Filmen und im Wrestling die Linie zwischen Realität und Spiel wahrscheinlich weniger klar ist, als wir vermuten.

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M. Phillips: Chicago Tribune

9.0Herausragend

Es ist ein Genuss Rourkes raffinierte Verschmelzung mit The Champ, Marty, Rocky und ein duzent anderer Filme zusehen.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times

10.0Herausragend

Mickey Rourke spielt den angeschlagenen, gebrochenen, einsamen Held Randy ('The Ram') Robinson. Diese Rolle seines Lebens wird ihm eine Nominierung oder sogar den Oscar einbringen.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

8.0Ausgezeichnet

Mickey Rourke („9 ½ Wochen“) ist zurück und er war noch nie besser als in diesem Film! Das sahen auch die Juroren der "Golden Globes" so und bescherten Rourke den Globe als bester Hauptdarsteller. In "The Wrestler", einer Geschichte über verprügelte Träumer und unbesiegte Verlierer, begeisterte er das Festivalpublikum von...

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Claudia Puig: USA Today

8.5Ausgezeichnet

Die Geschichte hat ihre Klischees und sentimentalen Momente. Es ist nicht Wie ein wilder Stier, sondern eher Rocky mit Handkamera gedreht. Aber Roukes verletzter tough Guy ist unzweifelhaft packend. Er zerschmettert dir die Eingeweiden und bricht dir das Herz.

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8.0Ausgezeichnet

[...]Die schiere Physikalität von Rourkes Figur ist vielleicht die Hauptattraktion von "The Wrestler". Randy ist ein gewaltiger, aufgedunsener Fleischberg, der oftmals fast das gesamte Bild ausfüllt. Nach dem Ringkampf fährt die Kamera über seinen geschundenen Körper wie über ein Schlachtfeld, das im Laufe der Jahrzehnte unzählige Gemetzel gesehen hat. Aber nicht nur körperlich ist Mickey Rourke in der Rolle derart überzeugend, dass man sich überhaupt keinen Besseren dafür vorstellen kann.[...]

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Kommentare — Sehenswert 7.4

Der Film The Wrestler wurde von 3155 Mitgliedern bewertet.

BobbyIII

Bewertung9.0Herausragend

Auf der Hülle der DVD steht ein Auszug aus der Kritik der FAZ: "So intensiv, dass man den Blick nicht mehr abwenden kann!" ...
wie wahr , wie wahr ....

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Redfoxx

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jetzt sieht Mickey Rourke aber richtig alt aus. Schauspielerisch allerdings ganz gross! Die Wackel-Verfolgungs-Kamera am Anfang nervt, wird aber im Laufe des Films besser. Ganz neckisch finde ich die rein geschnittenen Body-Doubles für Marisa Tomei (kann man die Gute selbst nicht mehr so anschauen?).

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KeyserSoze

Bewertung9.0Herausragend

So erschütternd der The Wrestler ist, so gut ist er auch! Toller Film mit zwei tollen Hauptdarstellern, Rourke und Tomei spielen beide auf ihre Art und Weise ;-) richtig gut. Schade, dass sie keinen Oscar gewonnen haben. Auch Leute die kein Interesse an Wrestling haben, können sich den Film ohne Bedenken anschauen.

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derblonde

Bewertung7.0Sehenswert

Ein Verlierer auf dem Weg zur Erlösung.

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henas

Bewertung9.0Herausragend

Traurig und schokierendes Drama.

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Pondscho

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich finde ein sehr gut gelungener Film, der alles zeigt was man begehrt. Sehr interessant war "Hinter die Kulissen" des Wrestling zu sehen, um zu erfahren wie es da abgeht. Da dass ja für viele denke ich eher unbekannt war.
Ebenso muss ich sagen hat sich Mickey Rourke sehr gut geschauspielert und es war ja auch eine Rolle die auf ihm zugeschnitten war.

Im großen und ganzen ein Film den ich mir wiedr angucken würde!

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DanielleJolie

Bewertung7.5Sehenswert

Mickey Rourke - ausgezeichnet in dieser Rolle. Sehr beeindruckend, hat mir gefallen.

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clubber1981

Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist ein gutes Doku-Drama über den Westler "Ram" mit einigen emotionalen Scenen. Man darf hier kein Action-Highlight erwarten, da dieser Hollywood Film gerade einmal ein Budget von 6 Millionen Dollar hatte!!!

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Jason Bourne

Bewertung9.0Herausragend

Da Wrestling selber schaue wollte ich den Film sehen.Was soll ich sagen Mir hat er gut gefallen. Hier und dort unglaubwürdig aber Trotzdem gut gemach mit einem Überzeugenden Mickey Rouke.

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Hobgoblin

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film zeigt auch die ungeschminkten Schattenseiten des Wrestling, so mancher Wrestler starb jung! Mickey Rourke war sensationell und der Streifen kam hart wie ein Clothesline!

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Rezerwat

Bewertung3.0Schwach

Sorry, aber leider SCHWACH !!!

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Krähe

Bewertung8.0Ausgezeichnet

sehr authentisch kommt der Mickey da rüber!!

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VoToX

Bewertung4.5Uninteressant

Zunächst wirkte "der Wrestler", also die Hauptperson des Films durch die überaus schlechte deutsche Synchro durchgehend wie besoffen. Die Story ansich ist zwar schon gut, die Kämpfe aber teilweise abgedreht und überzogen...
Während des Films hab ich mich auch oft dabei erwischt, wie ich an diverse andere Sachen gedacht habe, da es einem oft so vorkommt, als würde in dem Film nie wirklich etwas passieren, was im Endeffekt auch stimmt^^
Also wenn euch wirklich langweilig ist, dann könnt ihr euch den Film schon mal reinziehn, aber es gibt etliche und abertausende Filme, mit der ihr eure Zeit sinnvoller verschwenden könnt =D

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Ortega Lorre

1. Sollte man von Synchronisationen beiFilmen wie diesem absehen.
2. Ist Wrestling heute genau so, vor allem in den kleinen Ligen.


Jason Bourne

Ich bin Wrestling Fan und wenn man sich einen Film mit einem solchen Titel ansieht sollte man wissen das dort solche szenen eingebracht werden weil sie für die Figur wichtig sind. Und vonwege Synchro Hast du dir Mickey Rouke im Film angesehen die stimme war für die Figur Perfekt.


San_Siro

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kann mich nur anschliessen!!
Diese Rolle konnte nur Mickey spielen...
Nicolas Cage war nämlich für die Rolle vorgesehen...(Gott sei Dank hat er sie net bekommen)
Absolut hervorragende schauspielerische Leistung, die für ihn aber auch leicht war zu spielen, denn dieser Film erzählt mehr oder weniger SEINE Geschichte!
Als B-Movie gedreht, als A+ Movie gefeiert!
Dieser Film wird nicht so leicht in Vergessenheit geraten...
Wäre Ledger nicht gestorben, hätte Rourke diesen Oscar bekommen und absolut verdient!
Ein Film, der unter die unter die Haut geht!
Ende ist zwar absehbar, aber wen kümmerts...
Man wird durch und durch von der Sentimentalität verzaubert, die dieser Film an den Tag legt!
Marisa Tomei ist für mich persönlich auch absolute oberste Katgorie im Schauspielbusiness...das war nicht das erste Mal, daß sie so in Top-Form ist!
Der Song am Ende von Bruce Springsteen ist im übrigen auch der absolute Hammer...

Fazit:
Tempo-Taschentücher kaufen und reinziehen...es lohnt sich!

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GrafKoks

Bewertung9.0Herausragend

Micky Rourke als abgehalftetes ehemaliges Wrestling-Idol am Rande der Existenz, dass sich seines Alters auf zunehmende und schmerzhafterere Weise immer mehr bewusst wird und dabei gleichzeitig vor den Trümmern seiner Vergangenheit um die Zuneigung seiner Tochter kämpft.

Absolutes Meisterwerk und in meinen Augen ein Bio-Pic sondergleichen da Rourke nichts anderes tut als sich selbst zu spielen und das so ehrlich und hingebungsvoll das es weh tut.

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ellen_ripley

Bewertung7.0Sehenswert

Randy The Ram wurde Rourke auf den Leib geschrieben.

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hoerli79

Bewertung5.5Geht so

naja, hatte mir da richtig was erwartet, aber das wars wohl eher nicht, lustig ist seine visage, wahnsinn diese entstellung......

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SgoTscH

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gutes Drama, dessen Kameraführung mich stark an die Einläufe zu Beginn eines Kampfes erinnern, netter Effekt.

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chriskaps

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film geht unter die Haut weil er so verdammt ehrlich und schonungslos ist: Mickey's Gebrechen, sein alter Nintendo, seine Aktion-Figur die er Marisa Tomei schenkt, die Kämpfe in irgendwelchen abgewrackten Sporthallen, die professionelle Anerkennung unter Sportlern, die blutige, kaum ertragbare Kampfszene in der Rückblende. Hart und toll. Grandios allein der minuten-lange Gang Mickeys durch die Katakomben des Supermarkts auf dem Weg zur Fleischtheke wobei im Hintergrund die Rufe der Fans immer lauter werden und dann abrupt verhallen.

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Fulsome.

Bewertung9.5Herausragend

Wer meint, »The Wrestler« sei kein typischer "Aronofsky", der irrt. Aronofsky lebt nicht nur durch schnelle Schnitte, er lebt durch eine besondere Intensität, die er zu den Protagonisten herstellen kann.

Aronofsky verzichtete auf bekannte Elemente, wie typischer Snorricam und wechselte zur "Third-Person"-Ansicht, die einen gewissen Doku-Beigeschmack erzeugt, der dem Film aber keinesfalls schadet.

Wieder besonders ist das Ende. Typisch Aronofsky? Ich will nicht zuviel verraten - ein tiefer Sprung ins Ungewisse sozusagen.

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Strikerth

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als Drama wirklich perfekt und als Aronofsky nicht schlecht. Wiedereinmal wird uns gezeigt das Handkameras doch viel von der Stimmung eines Film ausmachen können, denn oft kommt man sich wie in einer Dokumentation vor, einer Dokumentation über das Leben des Mickey Rourke.

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Acry

Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film über einen verzweifelten Mann, dem in seinem Leben nichts geblieben ist, außer sich durch seinen Job selbst zu zerstören.
Es ist tragisch, mit ansehen zu müssen, wie Randy nur durch das Wrestlen Erfüllung in seinem tristen Leben findet: Das Gefühl lebendig zu sein geht mit dem Risiko auf starke Verletzungen oder Tod einher - aber er nimmt es in Kauf.
Die Wrestler-Szene und überhaupt das Milieu, in dem sich Randy herumtreibt, kommt sehr gut rüber. Bis hierhin also ein durchaus starkes Drama.
Weniger gelungen waren die Vater-Tochter Szenen: Man konnte den Hass von Randy Tochter auf ihn sehr gut nachvollziehen, jedoch nicht, dass sie ihm auf einmal wieder eine Chance gibt und zugänglicher wird.
Auch die Beziehung zur Stripperin hätte man konzentrierter angehen müssen. Man erahnt zwar Zuneigung und Zweifel seitens der Stripperin, allerdings hätte man dies ruhig vertiefen können. Hier und wie eben erwähnt bei der Tochter fehlte mir der Tiefgang, der das Drama perfekt gemacht hätte. Hinzu kommt das Ende, das nun wirklich etwas zu offen war.
Außerdem habe ich einen perfekt passenden und mitreißenden Soundtrack (wie z.B. bei Requiem for a Dream) vermisst. Bruce Springsteen am Ende war zwar passend, aber sonst ist mir leider nicht viel im Gedächtnis geblieben.
Positiv muss ich aber auf jeden Fall noch die gekonnt eingesetzte Kamera erwähnen, die stilistisch einiges rausholt.

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Dr. Tyrell

Bewertung4.5Uninteressant

Wer Schlechte Kritik von seinen Lieblingsfilmen nicht nachvollziehen kann sollte "jetzt" aufhören zu lesen!

The Wrestler ...Rourkes bester?

Ich habe den Film gemütlich auf DVD angeschaut, meine Süße hat fast gek**zt wegen der ersten Hälfte und ich sagte, so what? das sind gerade mal 15 Min, gib dem Film ne Chance aber sie hatte kein Bock und ist raus. Mir haben diese Kämpfe gefallen...
Am Ende war ich der Meinung, dass ich das genau so hätte machen sollen.
Der Film sammt Rourke ist so f*** überbewertet!

(ein Zitat aus 5 Filmfreunde) The Wrestler lebt vom(n)der halb-paralysierten Visage Rourkes, dessen Augen das einzig noch wirklich lebendige in diesem deformierten Gebilde sind, das durch Operationen, Botox, Boxhieben kaum noch an den Menschen erinnert

Genau, das ist der Punkt! Die haben den Kerl nicht mal Schminken brauchen für den Streifen! Mickey ist durch mit Mimik, Ende.
Aronofsky konnte ich in seiner Erzählweise überhapt nicht glaubwürdig folgen, besonders nicht beim Vater-Tochter-Gedöns.

Golden Globe zu unrecht und vom Oscar weit entfernt.

Und nun, was an der Geschichte nicht stimmt oder zumindest schlecht gemacht ist.
Eine verlassene Tochter, die ihren Vater hasst und ich wiederhole abgrundtief hasst lässt sich binnen eines Augenblickes friedlich stimmen nur weil er ihr eine hässliche Jacke mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens schenkt, ganz zu schweigen davon wie surreal dazu dann der Spaziergang wirkt und obendrein, wenn man bedenkt, dass sie weiß wie er drauf ist, das sie ihn; und wie vorhersehbar, wie kann es denn auch anders sein, einen Arschtritt verpasst, weil er nicht zum Essen am Hundenapf aufgetaucht ist. Und ich sage das deswegen so drastisch, weil die sich zum Essen verabredet haben, aber wo? Hey, da wo wir immer im Traum zusammen Essen? (BTW Was ist eigentlich mit der Mutter???) Woher will sie wissen, was eigentlich passiert war, das ist doch Bullsh***. Und dann diese Show als sie in abserviert "Komm setz dich erst mal, ich weiß das ich einen Fehler gemacht habe HÄ?
PS.: Woher Kommt er auf den Trichter, das sie Lesbisch sein könnte? Nur weil eine Frau die Tür aufgemacht hat???
PPS.: Wie wahrscheinlich ist es nach einer Bypass-OP wieder überhaupt an Extremsport denken zu können!? Da ist ReHa angesagt und nicht ein "ich bin mal kurz aus der Puste, weil ich das Laufen wieder anfange"...(Ja ich weiß, ReHa in Amerika, bla, bla)

Ich kann das die ganze Zeit so weiter führen. Ich sage euch, was Aronofsky versucht hat  mal ganz davon abgesehen, dass die Szenen mit dem Kämpfen wirklich, und das meine ich auch so, gut gelungen sind  Er hat versucht die zwischenmenschlichen Beziehungsdramen unvorhersehbar zu machen in dem er eine ganze Menge weggelassen oder Verhaltensweisen neu erfunden hat.

Das mag fast den Rest der Welt genügen, aber für mich war das mangelhaft. Egal ob Rourke dafür kein Geld kassiert haben mag, das berührt mich genau so wenig wie die Tatsache, das er ja eigentlich sein eigenes Leben darstellt.
Das einzige was Rourke jetzt noch glaubwürdig darstellen könnte ohne viel Schminkkosten aufzubringen wäre ein Remake von "Die Maske" von 1985 mit Cher.

Fazit
Nur ganz wenige finden die Umsetzung von Aronofsky schlecht. Das sollte ebenso respektiert werden wie die Massen, die The Wrestler für überragend halten.
Ich empfehle dringend Menschen meiner Gesinnung den Gang zur Videothek oder Finger weg.

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hoerli79

Bin voll und ganz deiner Meinung, dachte ich seh da nen Kracher, Auszeichnungen und so, aber daß war ne Freakshow mit Selbstvernichtung.....und was war das mit seiner Tochter, naja.... PS: dein Kommentar ist zwar sehr gut, aber du weißt es ja eh selbst, ein wenig zu lang.....mfg


hoepperno1

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dank der unglaublichen Vorschusslorbeeren hatte ich extrem hohe Erwartungen. Zu hohe. Der Film ist gut und brilliant gespielt. Für mich aber auch ein Bisschen zu langatmig.

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Tobias

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film wirkt lange nach. Die Melancholie, der Schmerz, der Schmutz aber auch der verletzte aber ehrliche Stolz von THE RAM, dringen tief in den Zuschauer ein. Ehrlich bewegend.

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jannis

Gestern hatte ich meine schwarze Weste an!


GunSpeed

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Herrlicher Film mit Rourke der über die ganze Zeit zu unterhalten weiß! ER ist zurück und es scheint so als hätte er nichts verlernt... das ist die Rolle seines Lebens die Rourke da spielt! Wundersames Biopic über RAM, einen fiktiven Wrestler der um einfach alles zu kämpfen hat und ... mehr sei nicht verraten... ein MUSS - abgesehen ob man sich für den Wrestlingsport interessiert oder nicht. ^_^

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donald20

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist ein sehr hartes und bewegendes Drama über einen man der am Ende ist und trotzdem weiter macht.The Wrestler wirkt teilweise sehr erschreckend und brutal und gibt einen interessanten Einblick in die Wrestlingszene.Mickey Rourke ist natürlich top und zeigt mit diesem Film wohl die beste Leistung seiner Karriere!!

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kom4

Bewertung6.0Ganz gut

Ich fand den Film zwar nicht schlecht, aber weit unter meinen Erwartungen. Ein klassisches Drama wie man es schon in der zehnten Klasse besprochen hat. So bleibt kein Twist unerwartet und die Geschichte überrascht nicht im Mindesten und das lässt dieses Drama zu einem eher durchschnittlichen Drama verkommen. Mickey Rourke liefert zwar eine grandiose Show ab, aber mir fehlt insgesamt irgendwie der Pepp in diesem Film. Ein genialer Mickey Rourke macht noch kein gutes Drama. Darren Aronofsky wird hier zu unrecht gefeiert, denn viele andere Regisseure bekommen wesentlich packendere Dramen zustande. Verglichen mit Gran Torino zum Beispiel bleibt dieser Film leer und völlig ohne Aussage.
Story: 3 Punkte
Dramatik: 5 Punkte
Schauspieler: 10 Punkte
Gesamt: 6 Punkte

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maslobojew

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein ganz anderer Aronofsky, wie schon oft betont wurde und dieser gefällt mir richtig gut - im krassen Gegensatz zu seinen Filmen vorher.

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Deep Ford

Bewertung9.5Herausragend

Okay, der Film ist klischeebeladen, keine neue Story, hart an der Grenze zum Kitsch, ABER:

Dennoch derart berührend, dass es einer meiner Lieblingsfilme ist. Rourke verkörpert den Helden in der Showwelt und den Loser im Real Life derart überzeugend (weil er wohl auch sich selbst spielt^^), dass man den Schmerz des Protagonisten selbst fühlt. Dazu die absurde Welt des sinnlosen Wrestlens und dem Blutrausch der Zuschauer, die ihre Helden (letztendlich) zu Tode lieben.

Genial auch der Titelsong vom "Boss" - So macht Kitsch Spaß!

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