Durst
Bakjwi (2009), KR Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama, Kinostart 15.10.2009
28 Bewertungen
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1163 Bewertungen
74 Kommentare
Keine
von Chan-wook Park, mit Kang-ho Song und Ok-bin Kim
Der beliebte und zurückhaltende Kleinstadt-Priester nimmt freiwillig an einem Experiment teil. Dieses läuft jedoch schief und verwandelt ihn in einen Vampir. Die körperliche und geistige Veränderung des Priesters führen zu einer Affäre mit der Frau seines Sandkasten- Freundes. Die Frau genießt die Abwechslung, denn sie hat ihr stumpfsinniges Leben satt. Der einstige Priester jedoch verfällt immer tiefer der Verzweiflung und der Sittenlosigkeit. Es wird immer schlimmer. Er kämpft um das letzte bisschen Menschlichkeit, das ihm noch geblieben ist.
HandlungSang-hyun, ein katholischer Priester in Südkorea, der vorbildlich sein geistliches Amt verrichtet und helfen will, Menschenleben zu retten, meldet sich freiwillig als Testperson für ein Forschungsprojekt in Afrika, zur Impfstoffentwicklung gegen ein tödliches Virus. Aber das Experiment misslingt: Er wird mit dem Virus infiziert und stirbt, während er im OP eine Infusion mit Blut unbekannter Herkunft erhält. Plötzlich erwacht er wie durch ein Wunder wieder zum Leben. Doch die Bluttransfusion hat ihn in einen Vampir verwandelt. Sang-hyun gerät nun in einen schweren Gewissenskonflikt zwischen der Gier nach Blut und seinem christlichen Glauben, der ihm verbietet zu töten. Aber wenn er nicht überleben kann, ohne menschliches Blut zu trinken, wie kann er es bekommen, ohne töten zu müssen?
Als Sang-hyun nach Korea zurückkehrt, trifft er einen ehemaligen Freund aus Kindertagen wieder, Kang-woo, und dessen junge Frau Tae-ju. Tae-jus erotische Anziehungskraft erweckt Sehnsüchte in Sang-hyun, die der Zölibatär zuvor fest unter Kontrolle hatte. Auch Tae-ju fühlt sich sexuell zu Sang-hyun hingezogen und entwickelt Wünsche, die vorher von ihrem kindischen, schlappschwänzigen Gatten und ihrer autoritären Schwiegermutter unterdrückt wurden. Sang-hyun verliebt sich in Tae-ju, so sehr, dass er alles aufgibt, woran er früher fest geglaubt hat. Schließlich streift er seine Priesterrobe ab und tritt in ihre Welt ein, lechzend nach all den sinnlichen Vergnügungen, die sie bietet.
Sang-hyun und Tae-jus Liebe wird immer intensiver und schamloser. Als Tae-ju herausfindet, dass Sang-hyun ein Vampir ist, weicht sie zurück, aber nicht für lange. Schließlich verführt sie Sang-hyun dazu, seine Macht zu nutzen, um ihren Ehemann zu töten, was Sang-hyun nach anfänglichem Zögern auch tut. Als Tae-ju selber zu einem blutdurstigen Vampir mutiert, verlieren Sang-hyun und seine lüsterne Geliebte allmählich alle Hemmungen und beginnen zu morden…
(Quelle: Presseheft MFA+ FilmDistribution e.K)
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Chan-wook Park
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Kang-ho Song
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sang-hyeon
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Ok-vin Kim
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Ok-bin Kim
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Hae-sook Kim
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Ha-kyun Shin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kang-woo
-
In-hwan Park
Regie
Schauspieler
-
Dal-su Oh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Yeong-doo
-
Young-chang Song
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Seung-dae
-
Mercedes Cabral
-
Eriq Ebouaney
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Immanuel
-
Seo-Gyeong Jeong
-
Chan-wook Park
- Genre
- Vampirfilm, Romanze, Psychodrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Affäre, Art House-Film, Blutspende, Erotik, Ex-Priester, Experiment, Experiment, Fehlgeschlagenes Experiment, Heilung, Katholische Kirche, Kirche, Koma, Krankenhaus, Menschenversuch, Mordkomplott, Neues Leben, Neues Leben, Priester, Proband, Roman, Seitensprung, Sexuelle Begierde, Vampir, Verheirateter Liebhaber, Verzweiflung, Virus, Wundermittel, heilig
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Gruselig, Hart, Romantisch, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Durst
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Kritiken (14) — Film: Durst
Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschenWie in Oldboy und I'm a Cyborg, But That's OK, thematisiert der südkoreanische Starregisseur Chan-Wook Park auch in diesem Film die Grenzen des Menschlichen. Ob „Monster“, die zweite Persönlichkeit des Hauptcharakters, Erzeugnis einer 15 Jahre langen Einsperrung in Oldboy, oder eine Frau, die denkt, sie sei ein Cyborg und deswegen mit ihrer in Gefühlen und Hunger manifestierten Menschlichkeit in Konflikt gerät, die gemeinsame Linie wird in Durst weitergeführt....
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenIn seinen letzten Filmen hat der neben Kim Ki-Duk bekannteste koreanische Regisseur Park Chan-Wook immer wieder die Zerrissenheit seiner Filmcharaktere zwischen Rache, moralischen Verfehlungen und dem Bemühen nach Menschlichkeit thematisiert. Für "Durst" verwob er die Handlung des Romans "Thérèse Raquin" von Émile Zola mit einer Vampirgeschichte. Wenn er die namensgebende Romanfigur in einen katholischen Priester verändert, die sich in einen Vampir verwandelt, passt das genauso gut ins Handlungsszenario wie der überaus passende Filmtitel. In der ersten Hälfte ist "Durst" eine tragische Charakterstudie des moralischen Verfalls des gläubigen Priesters. Gequält ist der Protagonist, weil er nicht nur seine Werte, sondern schließlich sich selbst vom Vampir-Virus in Frage gestellt fühlt...
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenMit Park Chan-wooks Rache-Trilogie (unter anderem "Oldboy") hat "Durst" vor allem die elegante Inszenierung kruder Splatter-Ästhetik gemeinsam. Wie immer fließen Wirklichkeit und Wahn munter ineinander über. Die düstere Schwermut allerdings ist dahin. Über die zuletzt in Teenie-Filmen wie "Twilight" augeschlachtete Vampirmythologie mit ihrer Erotisierung des Blutinstinkts macht sich Park eher lustig. So verbindet der Film zu etwa gleichen Teilen Horror, poetische Stilisierung und surrealen Slapstick – nicht unbedingt zum eigenen Vorteil. "Durst" hat wenig innere Konsistenz und ist schlicht zu lang. Dennoch möchte man keine Szene missen und versteht den Regisseur, der sich nicht ins eigene Fleisch schneiden wollte.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenPark Chan-Wook aus Südkorea ist heutzutage der erfolgreichste Horror-Regisseur, vielleicht weil er immer etwas mehr als nur Horror bietet. Er scheint alarmierende Tiefen der menschlichen Natur zu erkunden. Vielleicht wird er deshalb gleichzeitig von Horror-Fanboys und von ernsthaften Jurys wie der diesjährigen in Cannes gefeiert.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDas juvenile Heavy-Petting in Twilight macht Platz für abgefahrenenen koreanischen Fetisch in einem makaberen, dunklen, humorvollen und zuweilen ekligen Vampir-Streifen von Regisseur Park Chan-Wook. „Durst“ ist eine bittere Gegenmedizin zum blitzsauberen, blassen Twilight. Die Untoten sind vielleicht sexy, aber Park erinnert uns auch daran, dass Nackenbisse auch eine schmutzige, widerliche Angelegenheit sind.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenSeid ihr hungrig nach einem der seltenen Vampir-Filme mit ernsthaftem intellektuellen Tiefgang, gierigen Untoten, beißender Leidenschaft und einer gesunden Dosis Ironie in all dem vergossenen Blut? Wartet nicht länger, denn „Durst“ des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook sollte euch befriedigen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenVergesst Twilight. Fans von Vampirfilmen werden nicht so einfach etwas expliziteres, extremeres und mehr perverses sehen als „Durst“. Der größte Teil des Films zeigt gefräßige Vampire, die Knochen knacken und sich lustvoll und erfindungsreich an Komapatienten und traditionellerer „Ware“ laben. Der Exzess überwältigt, ist aber auch ein neuer Blickpunkt auf ein Genre, und vor allem denkwürdig durch die beeindruckende optische Umsetzung und interessante Verwendung von Farben. Das Horror-Komödien-Melodram hat ein paar wirklich merkwürdige Momente.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschen„Durst“ hat den diesjährigen Jury-Preis in Cannes gewonnen – ziemlich beeindruckend für einen Vampir-Film. Die Entwicklung des Werks vom ernsthaften spirituellen Zweifeln zum ekligen Körper-Horror, zu Fetisch-Sex, zu visueller Lyrik (Vampire die von Gebäuden schweben) und schließlich zum Grand Guignol Splatter-Film ist atemberaubend. Die nicht-lineare Filmbearbeitung überrascht, die Schauspieler beeindrucken mit animalischer Intensität.
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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin
Kommentar löschenRekapituliert noch einmal alles genau, was ihr über Vampire gehört oder gesehen habt – damit ihr zu schätzen wisst, wie galant Chan-wook Park mit den bekannten Klischee-Eiern jongliert, nur um sie schließlich lachend an die Wände zu pfeffern und zerplatzen zu lassen. Park gebührt eine tiefe Verbeugung für die Bilderwelten, die er zum Leben erweckt, nicht nur weil er Ideen zu Ende denkt und zuvor Ungesehenes auf die Leinwand bringt.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenNach seiner vielfach gerühmten Rache-Trilogie rund um das centerpiece "Oldboy" wagte sich der 46-jährige Regisseur mit "I'm a Cyborg, but that's OK" mit einer romantischen Komödie an ein vollkommen neues und weitaus helleres Genre. Nun, drei Jahre später wendet sich Park jedoch wieder einer etwas düsteren Geschichte zu. Auch wenn er sich selbst in ihr nicht vollends der humoristischen Elemente versagen möchte. Dabei hat seine Vampir-Horror-Komödie allerdings ironischerweise auch ihre Schattenseiten. Gerade die finale halbe Stunde ist weniger für die Figuren als vielmehr für den Zuschauer ob ihrer Länge eine kleine tour de force.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschen„Durst“ ist ein blutgetränkter Horrorfilm, eine schwarze Komödie, ein noir-ähnliches Psychodrama über Verbrechen und Bestrafung, eine freie literarische Adaption und, natürlich, ein Vampir-Film. Leider ist es auch im Ergebnis weniger als die Summe seiner Teile – übermäßig lang, fehlt es an narrativem Schwung und allzu oft wird Gefühl über Sinn gestellt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenPark Chan-Wook's neustes Werk entpuppt sich gegen jede Erwartung als ziemliche Bauchlandung. Was sich vielerorts als bedeutungsschwangeres Glaubensdrama über den "Durst" nach Leben und Eigenverantwortung beweihräuchern lässt, stellt streng genommen etwas ganz anderes dar: THIRST ist eine dünne Liebesgeschichte, gespickt mit den altbekannten Vampir-Possen. Der Glaubenskonflikt trägt die langatmige, träge und äußerst uninspirierte Geschichte leider nicht. Dieser wirkt eigentlich fast wie ein Vorwand, mehr in THIRST zu sehen als es zu sehen gibt. Darstellerisch und musikalisch ist natürlich auch dieser Park Chan-Wook Film aller erste Sahne. Die Inszenierung allerdings lässt die gewohnten Raffinessen des koreanischen Meisters vermissen. Die Darbietung fällt nahezu bieder aus, was wiederum zur sehr grauen Erzählung passt. Es ist irgendwo doch eine kleine Tragödie, weniger jedoch der Film selbst als dessen Platz in Park's Filmographie. THIRST ist leider sein bisher schwächster Film. Aber wieso traut sich keiner dies zu sagen? Eine Liebesgeschichte die komplett kalt lässt, weil Park Chan-Wook jede Szene komplett ausformuliert, Vampirelemente, die man genau so schon zig Mal gesehen hat. Einzig und allein die Tatsache, das THIRST es schafft seine Geschichte trotz enormem Gewaltpegel ohne jede Spannung zu erzählen, fasziniert dann doch. In einem durch und durch mittelmäßigen Film, von einem der größten internationalen Regisseure unserer Zeit. Next.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDurst ist einer dieser Filme, die an einem weiteren Kapitel klebenbleiben, wenn du meinst, er würde gerade eingepackt. Und die, die Chan-Wooks frühere Arbeiten mochten, könnten diesen Film als zu unordentlich beurteilen. Nicht ich. Hier ist einer dieser kleinen Handvoll von Filmen, die in Cannes aufgeführt wurden, die wahrhafte, gedankliche Debatten provozieren. Ich schlage vor, ihr nehmt auch an der Debatte teil.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenNun ist Park Chan-wook nicht Ingmar Bergman, Theologisches Grübeln ist in "Thirst" nicht zu erwarten, sondern das Ausreizen jeder Situation bis zu ihrem drastischsten, absurd-logischsten Endpunkt. So radikal über den "guten Geschmack" hinausgegangen, so konsequent brutal komisch aufgetreten ist lange keiner mehr im Wettbewerb von Cannes; man muss schon bis "Pulp Fiction" zurückdenken.
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Kommentare (60) — Film: Durst
Kommentar schreibenShadow 2012/04/25 22:12:28
Kommentar löschenDeutlich unter meinen Erwartungen! Park Chan-Wook einer der genialisten Regisseure der Welt aber kein vergleich zu seiner Revenge Triologie oder dem herrausragenden I am a Cyborg but thats OK!
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Oldboy91 2012/03/14 00:21:37
Kommentar löschenJaja, Herr Park Chan-Wook hat es schon wieder geschafft. Ich kann es mir selbst nicht erklären, aber die Filme des Südkoreaners faszinieren mich stets von Anfang bis Ende. Als Vampirfilmlaie bzw. als Vampirfilmmeidender habe ich mich ehrlicherweise etwas gegraut "Durst" anzusehen - die Überwindung war es allemal wert. Song Kang-ho und Park Chan-Wook sind einfach ein klasse Team, welches für allerhöchste Qualität steht. Visuell ist "Durst" (fast) perfekt (gut, dass Gehopsel sieht teilweise blöd aus :)). Die Schauplätze sind genial in Szene gesetzt und sorgen für "unter die Haut gehende" Atmosphären. Die Kamera, die Musik, ach es stimmt einfach alles. Ich unterlasse besser weitere Schwärmereien. "Durst" ist ein weiteres verstörendes, visuell vollkommenes und unkonventionelles Juwel aus dem fernen Asien.
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TheTrainMan 2012/03/11 20:54:19
Kommentar löschenNanu ? So viele mittelmäßige Bewertungen ?
Bei einem Regisseur, der so gar nicht ins Mittelfeld irgendeiner Bewertung passt...
Zugegeben, dieser Vampirfilm ist anders als die meisten (westlichen) Vampirfilme, aber das auf eine so außerordentlich ästhetische und philosophische Art und Weise, dass meiner Meinung nach jede Kritik an diesem Werk abprallen müsste.
Allein die Idee, einen katholischen Priester zu einen nach Sex und Gewalt dürstenden Untoten, der noch dazu gottähnliche Kräfte besitzt, zu machen, war schon ein Geniestreich.
Das enorme schauspielerische Talent von Kang-ho Song und vor allem Ok-vin Kim gibt der Geschichte ein Tiefe und Glaubwürdigkeit, die im Vampirgenre ihresgleichen sucht.
Die Regiearbeit von Chan-wook Park ist unübertroffen und man kann nur hoffen, dass dieser Film kein amerikanisches Remake nach sich zieht wie z.B. "So finster die Nacht".
Einziger Wehrmutstropfen bleibt für mich, das der Film so kurz geraten ist. So hat man am Ende des Filmes das Gefühl, nur einen sehr kleinen Blick auf das ganze Geschehen erhascht zu haben und der Tod der beiden Protagonisten wirkt eher wie eine Banalität, dass alles "Böse" letzten Endes doch untergehen muss...
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marcowski 2012/03/04 12:04:08
Kommentar löschenEindrucksvolle Neuerfindung des Vampirfilm-Genres, die vor allem im ersten und letzten Drittel glänzt. Ganz im Gegensatz zur Weichspühl-Twilight-Saga wird hier "echte" Dramatik geboten. Da verzeiht man auch die zwischenzeitliche Zerfahrenheit in der Handlung.
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Viking 2011/11/03 14:41:40
Kommentar löschenEinfach uninteressant, kann verstehn das manche "Durst" als Kunstwerk sehen. Doch bei der ganzen langeweile ist es schwer für mich etwas Kunstvolles zu sehen. Zuerst blabla, dann viel Sex, dann wieder blabla und plötzlich echt krank. Die Vampier Geschichten sind jetzt echt schon ausgelutscht. Ich kann es nicht mehr sehen, die love story vampire, die Kinder Vampire, die nach 30 Jahren kommen sie wieder Vampire, die Tageslicht Vampire, die Menschenfreundlichen Vampire, usw.
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swissroland 2011/10/31 23:06:12
Kommentar löschendas mal wieder ein film bei dem nix stimmt. Ned mal die musik. Grauenhaft langweilig. Grauen passt ja zu helloween aber den film brauch trotzdem definitiv ned, der macht mich nur aggro!
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Hooded Justice 2011/10/29 16:14:34
Kommentar löschenEs liegt nicht an der ziemlich bekloppten Vampirstory, in der ein Priester zum Vampir wird, die dem Film einen sehr grotesken Anklang verleiht. Es ist vielmehr sein Zusammengefüge und der seltsame Bezug zur Realität. Liebe, Sex, Familie, Virus, Krankenhausaufenthalte, der heilige Vermummte, Pickel kriegen bei Blutdurst und daraufhin über Häuser fliegen können; es passt alles irgendwie nicht und ist dabei auch nicht wirklich besonders packend anzusehen. Man findet sich nicht ein, verliert irgendwo die Lust, es endet im sehr komischen Kuddelmuddel. Und weder ist DURST sonderlich befriedigend für Vampirfans, noch - und was vielleicht viel schlimmer erscheint - für Park Chan-wook-Fans.
Wogegen man manchmal sagen kann, der Vampirismus sei symbolisch gemeint, fällt dies in DURST doch ziemlich schwer, denn dafür scheint es, als soll alles doch so real wie nur möglich wirken. Gut, die Barriere der Menschlichkeit wird manifestiert. Das zeigt TWILIGHT aber auch und ist trotzdem Mist.
Um ihn als "ganz gut" zu bezeichnen reicht es, aber DURST ist dennoch eine wesentliche, wenn auch nicht totale Enttäuschung Chan-wooks, und kann immerhin mit manch kreativen Einfällen punkten.
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momopipi 2011/10/29 16:22:57
Antwort löschenpark-chan-wook definiert sich zu einem großen teil durch seine besondere kameraarbeit in seinen filmen. die findet man hier auch.
und das besondere an dem film ist nunmal, dass das thema vampirgedöns mit ostasiatischem kino verschmilzt, was ich als eine sehr erfrischende mischung ansehe.
custin 2011/10/28 00:59:44
Kommentar löschenEine nette neue Herangehensweise an den Stoff. Der Priester, mit seinem Gewissen und der Entwicklung hin zur Unmenschlichkeit eines Vampires. Leider hat der Film schon ein paar Längen.
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Dos Corazones 2011/10/28 00:37:32
Kommentar löschenImmer wieder schön, dass es in Zeiten von Twilight doch immer wieder waschechte Vampirfilme gibt. Nicht immer ganz rund, deswegen auch "nur" sehenswert.
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dustyOn3 2011/09/30 05:03:50
Kommentar löschenPark Chan-wook brachte mit "Joint Security Area", "Sympathy for Mr. Vengeance" und "Lady Vengeance" bereits drei Filme in Zusammenarbeit mit Song Kang-Ho heraus.
Mit "Durst" lies er abermals Gut und Böse verschmelzen und verbindet eine relativ simple Story mit kreativen und ausgeklügelten Charakteren. Der Film hinterlässt einen einbrennenden Eindruck über Moral, Habgier, Macht und Gewissen. Kim Ok-bin als Tae-joo ergänzt Song Kang-ho als Pater Sang-hyeon hervorragend. Obwohl sie mir vorher unbekannt war, erschien sie mir direkt als ideale Besetzung. Das Böse in erotischer und blutrünstiger Form, welches nur so vor Raffgier strotzt, verleitet selbst den gutmütigen und eigentlich hilfsbereiten Pater Sang-hyeon zur Sünde.
Nicht allein die Tatsache, dass es Park Chan-wook immer wieder mit den gleichen Tatsachen schafft, die Zuschauer zu beeindrucken, macht aus ihm einen großartigen Filmregisseur. Auch wenn "Durst" nicht an seine wahren Glanzstücke rankommt, so bietet der Film trotzdem atmosphärische und spannende 133 Minuten südkoreanische Filmkunst.
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Datankian 2011/08/09 22:19:19
Kommentar löschenPark-Chan-Wook hat sich an einem Genre probiert, indem es lange Zeit keine guten Ableger gab: Den Vampirfilmen. Allerdings, was ich sehr zu schätzen weiß, probiert der Film anders an dieses Genre ranzugehen. Das zeigt sich schon in den Details. Man sieht z.B. weder Vampirzähne noch blutunterströmte Augen.
In dem Film geht es um einen Priester, der nach Afrika reißt um sich dort als Testperson für eine Krankheit anzumelden. Sein Beweggrund ist, dass er gutes tun möchte. Jedoch wird er zufällig durch eine Bluttransfusion zu einem Vampir. Ein Wesen, welches nur durch "Sünden" überhaupt bestehen kann.
Leider wurde nicht das volle Potenzial dieser Geschichte entfaltet. Der Film wird grade durch die Liebesgeschichte ziemlich skurril. So Skurril, dass mich der Film nicht richtig fesseln konnte. Ich hab nichts gegen abgedrehte Filme. Ganz im Gegenteil. Allerdings passen die Szenen meiner Meinung nach nicht 100% zusammen. Eine Szene ist düster und beklemmend. Die Nächste ist aufeinmal sehr trashig/ironisch angehaucht. In manchen Szenen fragte ich mich schon warum die drin sein mussten. Vorallem da der Film in der Mitte ziemlich Fade ist.
Das klingt zwar insgesamt sehr negativ, was aber eher an meiner Erwartungshaltung lag. Der Film hat kein genialen Soundtrack und starke Bilder wie Lady Vengeance, ist nicht so schockierend wie Oldboy und ist nicht so kalt wie Mr. Vengeance. DENNOCH (jaha jetzt kommt die Wendung) ist der Film durchaus sehenswert. Die Showspieler sind mal wieder genial besetzt und absolut glaubwürdig. Die Story hat interessante Züge und auch das Ende ist wirklich schön gemacht. Der Film hat zwischenzeitlich wirklich tolle Momente, die jedoch nie wirklich zuende gebracht wurden.
Note: Sehenswert
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Sufu 2011/07/22 04:13:53
Kommentar löschenAuch wenn mich die 2. Hälfte erst richtig überzeugen konnte..
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Puni 2011/06/13 20:34:03
Kommentar löschenPark Chan-wook schafft es mit einem Budget von gerade mal 5 Millionen Dollar mit Leichtigkeit einen der besten Vampirfilme überhaupt zu schaffen. Abseits vom klassischen Vampirfilm, wirft der Film Fragen über Moral gegen Überlebenswille auf, die mit Vampirismus automatisch einhergehen. Kurz nach der Hälfte wird dann visuell wie auch handlungstechnisch so richtig aufgedreht und auf die Kacke gehauen - für manche könnten einige Stellen zu radikal sein, für mich wirkten sie im Kontext durchaus authentisch und machten die dunkle Atmosphäre noch stärker. Die ganze Chose endet dann im tollen, nachdenklichen Ende, das besser nicht hätte sein können. Für mich mal wieder ein klasse Film eines tollen Regisseurs.
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naufrago 2011/01/16 10:55:28
Kommentar löschenEin Kunstwerk von Menschen und Monstern.
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ihre-herrlichkeit 2011/01/15 01:52:02
Kommentar löschenAlso ich weiß nicht...Oft fällt es mir wirklich schwer, die Denk- und Handlungsweisen der Fernostasiaten nachzuvollziehen. So kann ein Film mich eben auch schwerer ergreifen.
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presswurst 2010/12/09 14:36:35
Kommentar löschenIch weiss ehrlich nicht, wann ich zum letzten Mal so ein (auf mich) stümperhaft wirkendes Filmgut gesehen habe... das könnte nur Flash Gordon gewesen sein. Ich weiss, dass asiatische Filme anders funktionieren, aber das war selbst mit viel Engagement und gutem Willen nicht auszuhalten.
Die 0,5 Punkte gibt´s für meine Fernbedienung, weil sie eine Stop-Taste hat.
Vorhersage: 8.0
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juergen-schulze 2011/02/10 08:30:38
Antwort löschenDer Witz mit der Fernbedienung war gut :-)
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Nokia8310 2011/03/06 23:48:45
Antwort löschenNein, der Witz war schlecht.
Man kann sich über Geschmäcker streiten, aber stümperhaft ist der film keinesfalls.
presswurst 2011/03/07 13:54:04
Antwort löschen1. Das war kein Witz, der Film bekommt von mir 0 Punkte, die Stoptaste ist das zentrale Element in meiner Beziehung zu diesem Film.
2. Ich schrieb "auf mich" stümperhaft wirkend. Wenn Sie das anders sehen, dann freuen Sie sich darüber, dass die 15 Euro für die DVD kein rausgeworfenes Geld waren. Für mich war es rausgeworfen. Der Film war für meinen Geschmack unrund, ziellos, kalt und tot... er stolpert planlos von einer Szene in die nächste, ohne sich die geringste Mühe zu geben den Zuschauer auf die Reise mitzunehmen. Teilweise waren die Sprünge schon fast albern und lächerlich. Ich ärgere mich jetzt noch.
Bandrix 2010/12/01 19:18:46
Kommentar löschenWo Park Chan-Wook steht, ist auch Park Chan-Wook drinnen.
Eine unumstößliche Regel, die auch dieses mal funktioniert.
Wieder mal präsentiert uns der Ausnahmeregisseur ein ausgelutschtes Genre und wieder schafft er es ihm neue Aspekte abzugewinnen.
Nur, und das muss leider gesagt werden, kann „Durst“ nicht an „Oldboy“ anschließen. Bei weitem nicht.
Dass das „bei weitem nicht“ immer noch eine 8 ist, zeugt vom riesigen Talent des Regiewunderkindes.
Die Story dreht sich um einen Priester, der aus reinster Nächstenliebe an einem Programm zum stoppen einer unheilbaren Krankheit mitmacht. Dabei wird er jedoch versehentlich in einen Vampir verwandelt. Fortan fällt es ihm immer schwieriger irdischen Genüssen zu entsagen. Alles eskaliert als er auf die schöne Tae-ju trifft. Er verfällt ihr und ein tödlicher Tanz mit dem Tode beginnt.
Park schreckt auch hier nicht vor Gewaltszenen zurück und entwirft ein Schauermärchen, das es in sich hat. In seinen besten Szenen ist „Durst“ hoch spannend, dramatisch und extrem stylisch. Leider schleicht sich in der Mitte die eine oder andere Länge ein und auch die Infizierung mit dem Vampirblut wird nicht eingehend beleuchtet.
Dennoch überwiegen die guten Stellen bei weitem, der Spannungsbogen wird bis zum Ende hin beibehalten. Es ist eben ein anderer Vampirfilm. Auf jeden Fall hat man so etwas vorher bestimmt noch nicht gesehen und ist eine willkommene Abwechslung im Vampireinheitsbrei.
Park kann es besser, kein Zweifel, dennoch ist sein neuester Film immer noch ordentlich inszeniert, optisch brillant und dramatisch aufgezogen.
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Hitmanski 2010/12/01 20:42:06
Antwort löschen@alanager
Dito^^
reveal 2010/10/14 04:05:37
Kommentar löschenGanz gut, aber für meinen Geschmack zu viel gewollt. Zu viele Aspekte werden versucht abzudecken. Die Geschichte zieht sich und teilweise hab ich wirklich das Interesse verloren - verstärkt dadurch, dass ich der Hauptfigur irgendwann nicht mehr folgen konnte. Hier offenbart sich eine Schwäche, die meiner Ansicht nach viele der Figuren zeigen: Irgendwie sind sie unglaubwürdig. Da haben wir Priester, die nicht an ein Leben nach dem Tod glauben und der Reihe nach vom Glauben abfallen. Wir haben alles wahrnehmende Vampire, die sich von der örtlichen Provinz-Bitch manipulieren lassen. Vampire, die komplett von ihren früheren Werten abfallen, da sie jetzt ja ach so versucht wären. Eben solche Vampire sind dann, wenn sie aber mal wirklich ENRSTHAFT einen Grund bekommen auszurasten, nicht dazu in der Lage. Warum? Aus Liebe... Ist klar.
Das können dann auch die insgesamt gute Inszenierung und einige überaus erfrischende Szenen, wie die "Jagd" nach der letzten Mahjong-Runde oder das sympathische Ende, nicht weiter hochreißen.
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chriskaps 2010/09/28 13:08:26
Kommentar löschen8.0 war die Ansage, aber auch ein genialer Regisseur wie Chan-Wook Park kann dem Vampirgenre wenig neues hinzufügen. Irgendwie stecken in dem Film zu viele Themen als das man sich an einem richtig festhalten könnte.
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Henry Spencer 2010/09/06 01:10:09
Kommentar löschenZu lang und zu unentschlossen. Wer moderne Vampir Filme auser Twilight sehen will: "So Finster Die Nacht" oder "The Addiction".
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