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Durst
Bakjwi (2009), KR Laufzeit 134 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Kinostart 15.10.2009
7.2
Kritiker
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Moviemaster:Movie
von Chan-wook Park, mit Kang-ho Song und Ok-vin Kim
Der beliebte und zurückhaltende Kleinstadt-Priester nimmt freiwillig an einem Experiment teil. Dieses läuft jedoch schief und verwandelt ihn in einen Vampir. Die körperliche und geistige Veränderung des Priesters führen zu einer Affäre mit der Frau seines Sandkasten- Freundes. Die Frau genießt die Abwechslung, denn sie hat ihr stumpfsinniges Leben satt. Der einstige Priester jedoch verfällt immer tiefer der Verzweiflung und der Sittenlosigkeit. Es wird immer schlimmer. Er kämpft um das letzte bisschen Menschlichkeit, das ihm noch geblieben ist.
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Cast & Crew
Drehbuch
Filmdetails Durst
- Genre
- Drama, Horrorfilm, Psychodrama, Romanze, Vampirfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Affäre, Art House-Film, Blutspende, Erotik, Ex-Priester, Experiment, Fehlgeschlagenes Experiment, Heilung, Katholische Kirche, Kirche, Koma, Krankenhaus, Menschenversuch, Mordkomplott, Neues Leben, Priester, Proband, Roman, Seitensprung, Sexuelle Begierde, Vampir, Verzweiflung, Virus, Wundermittel, heilig
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Gruselig, Hart, Romantisch, Traurig, Verstörend
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- Durst: critic.de























Kritiken (14) — Film: Durst
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenIn seinen letzten Filmen hat der neben Kim Ki-Duk bekannteste koreanische Regisseur Park Chan-Wook immer wieder die Zerrissenheit seiner Filmcharaktere zwischen Rache, moralischen Verfehlungen und dem Bemühen nach Menschlichkeit thematisiert. Für "Durst" verwob er die Handlung des Romans "Thérèse Raquin" von Émile Zola mit einer Vampirgeschichte. Wenn er die namensgebende Romanfigur in einen katholischen Priester verändert, die sich in einen Vampir verwandelt, passt das genauso gut ins Handlungsszenario wie der überaus passende Filmtitel. In der ersten Hälfte ist "Durst" eine tragische Charakterstudie des moralischen Verfalls des gläubigen Priesters. Gequält ist der Protagonist, weil er nicht nur seine Werte, sondern schließlich sich selbst vom Vampir-Virus in Frage gestellt fühlt...
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenMit Park Chan-wooks Rache-Trilogie (unter anderem "Oldboy") hat "Durst" vor allem die elegante Inszenierung kruder Splatter-Ästhetik gemeinsam. Wie immer fließen Wirklichkeit und Wahn munter ineinander über. Die düstere Schwermut allerdings ist dahin. Über die zuletzt in Teenie-Filmen wie "Twilight" augeschlachtete Vampirmythologie mit ihrer Erotisierung des Blutinstinkts macht sich Park eher lustig. So verbindet der Film zu etwa gleichen Teilen Horror, poetische Stilisierung und surrealen Slapstick – nicht unbedingt zum eigenen Vorteil. "Durst" hat wenig innere Konsistenz und ist schlicht zu lang. Dennoch möchte man keine Szene missen und versteht den Regisseur, der sich nicht ins eigene Fleisch schneiden wollte.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenPark Chan-Wook aus Südkorea ist heutzutage der erfolgreichste Horror-Regisseur, vielleicht weil er immer etwas mehr als nur Horror bietet. Er scheint alarmierende Tiefen der menschlichen Natur zu erkunden. Vielleicht wird er deshalb gleichzeitig von Horror-Fanboys und von ernsthaften Jurys wie der diesjährigen in Cannes gefeiert.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDas juvenile Heavy-Petting in Twilight macht Platz für abgefahrenenen koreanischen Fetisch in einem makaberen, dunklen, humorvollen und zuweilen ekligen Vampir-Streifen von Regisseur Park Chan-Wook. „Durst“ ist eine bittere Gegenmedizin zum blitzsauberen, blassen Twilight. Die Untoten sind vielleicht sexy, aber Park erinnert uns auch daran, dass Nackenbisse auch eine schmutzige, widerliche Angelegenheit sind.
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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenSeid ihr hungrig nach einem der seltenen Vampir-Filme mit ernsthaftem intellektuellen Tiefgang, gierigen Untoten, beißender Leidenschaft und einer gesunden Dosis Ironie in all dem vergossenen Blut? Wartet nicht länger, denn „Durst“ des koreanischen Regisseurs Park Chan-wook sollte euch befriedigen.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenVergesst Twilight. Fans von Vampirfilmen werden nicht so einfach etwas expliziteres, extremeres und mehr perverses sehen als „Durst“. Der größte Teil des Films zeigt gefräßige Vampire, die Knochen knacken und sich lustvoll und erfindungsreich an Komapatienten und traditionellerer „Ware“ laben. Der Exzess überwältigt, ist aber auch ein neuer Blickpunkt auf ein Genre, und vor allem denkwürdig durch die beeindruckende optische Umsetzung und interessante Verwendung von Farben. Das Horror-Komödien-Melodram hat ein paar wirklich merkwürdige Momente.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschen„Durst“ hat den diesjährigen Jury-Preis in Cannes gewonnen – ziemlich beeindruckend für einen Vampir-Film. Die Entwicklung des Werks vom ernsthaften spirituellen Zweifeln zum ekligen Körper-Horror, zu Fetisch-Sex, zu visueller Lyrik (Vampire die von Gebäuden schweben) und schließlich zum Grand Guignol Splatter-Film ist atemberaubend. Die nicht-lineare Filmbearbeitung überrascht, die Schauspieler beeindrucken mit animalischer Intensität.
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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin
Kommentar löschenRekapituliert noch einmal alles genau, was ihr über Vampire gehört oder gesehen habt – damit ihr zu schätzen wisst, wie galant Chan-wook Park mit den bekannten Klischee-Eiern jongliert, nur um sie schließlich lachend an die Wände zu pfeffern und zerplatzen zu lassen. Park gebührt eine tiefe Verbeugung für die Bilderwelten, die er zum Leben erweckt, nicht nur weil er Ideen zu Ende denkt und zuvor Ungesehenes auf die Leinwand bringt.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenNach seiner vielfach gerühmten Rache-Trilogie rund um das centerpiece "Oldboy" wagte sich der 46-jährige Regisseur mit "I'm a Cyborg, but that's OK" mit einer romantischen Komödie an ein vollkommen neues und weitaus helleres Genre. Nun, drei Jahre später wendet sich Park jedoch wieder einer etwas düsteren Geschichte zu. Auch wenn er sich selbst in ihr nicht vollends der humoristischen Elemente versagen möchte. Dabei hat seine Vampir-Horror-Komödie allerdings ironischerweise auch ihre Schattenseiten. Gerade die finale halbe Stunde ist weniger für die Figuren als vielmehr für den Zuschauer ob ihrer Länge eine kleine tour de force.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschen„Durst“ ist ein blutgetränkter Horrorfilm, eine schwarze Komödie, ein noir-ähnliches Psychodrama über Verbrechen und Bestrafung, eine freie literarische Adaption und, natürlich, ein Vampir-Film. Leider ist es auch im Ergebnis weniger als die Summe seiner Teile – übermäßig lang, fehlt es an narrativem Schwung und allzu oft wird Gefühl über Sinn gestellt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenPark Chan-Wook's neustes Werk entpuppt sich gegen jede Erwartung als ziemliche Bauchlandung. Was sich vielerorts als bedeutungsschwangeres Glaubensdrama über den "Durst" nach Leben und Eigenverantwortung beweihräuchern lässt, stellt streng genommen etwas ganz anderes dar: THIRST ist eine dünne Liebesgeschichte, gespickt mit den altbekannten Vampir-Possen. Der Glaubenskonflikt trägt die langatmige, träge und äußerst uninspirierte Geschichte leider nicht. Dieser wirkt eigentlich fast wie ein Vorwand, mehr in THIRST zu sehen als es zu sehen gibt. Darstellerisch und musikalisch ist natürlich auch dieser Park Chan-Wook Film aller erste Sahne. Die Inszenierung allerdings lässt die gewohnten Raffinessen des koreanischen Meisters vermissen. Die Darbietung fällt nahezu bieder aus, was wiederum zur sehr grauen Erzählung passt. Es ist irgendwo doch eine kleine Tragödie, weniger jedoch der Film selbst als dessen Platz in Park's Filmographie. THIRST ist leider sein bisher schwächster Film. Aber wieso traut sich keiner dies zu sagen? Eine Liebesgeschichte die komplett kalt lässt, weil Park Chan-Wook jede Szene komplett ausformuliert, Vampirelemente, die man genau so schon zig Mal gesehen hat. Einzig und allein die Tatsache, das THIRST es schafft seine Geschichte trotz enormem Gewaltpegel ohne jede Spannung zu erzählen, fasziniert dann doch. In einem durch und durch mittelmäßigen Film, von einem der größten internationalen Regisseure unserer Zeit. Next.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenDurst ist einer dieser Filme, die an einem weiteren Kapitel klebenbleiben, wenn du meinst, er würde gerade eingepackt. Und die, die Chan-Wooks frühere Arbeiten mochten, könnten diesen Film als zu unordentlich beurteilen. Nicht ich. Hier ist einer dieser kleinen Handvoll von Filmen, die in Cannes aufgeführt wurden, die wahrhafte, gedankliche Debatten provozieren. Ich schlage vor, ihr nehmt auch an der Debatte teil.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen"Thirst" hat all die guten Zutaten, die ein Vampirfilm braucht bzw. die man schon länger im Vampirfilm vermisst hat.
Aber Park wäre nicht Park würde er die Genretypischen ToDos als ausreichend betrachten. So bleiben sie nur roter Faden. vorhersehbare Haltestellen einer geradlinigen Fahrt. Doch der eigentliche Film liegt abseits der Gleise und will entdeckt werden.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenNun ist Park Chan-wook nicht Ingmar Bergman, Theologisches Grübeln ist in "Thirst" nicht zu erwarten, sondern das Ausreizen jeder Situation bis zu ihrem drastischsten, absurd-logischsten Endpunkt. So radikal über den "guten Geschmack" hinausgegangen, so konsequent brutal komisch aufgetreten ist lange keiner mehr im Wettbewerb von Cannes; man muss schon bis "Pulp Fiction" zurückdenken.
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Kommentare (71) — Film: Durst
herrmann.jemine Fri, 17 May 2013 10:22:50 -0000
Kommentar löschengute story mit merkwürdig anmutender asiatischer umsetzung, die dort jedoch gut anzukommen scheint. weiss nicht wirklich, was ich davon halten soll. steht aber oben auf der liste derer, denen ich eine 2te chance einräumen werde.
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Daymare Sat, 30 Mar 2013 00:12:18 -0000
Kommentar löschenDie Umsetzung, der an sich guten Geschichte wirkt auf mich des öfteren ziemlich befremdlich, um nicht zu sagen lächerlich! Trotzdem konnte mich der etwas konfuse Vampir-Film auf den elementaren Ebenen überzeugen, auch wenn er gute 20 Minuten zu lang ist und er zum Schluss den Bogen etwas überspannt!
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bestseimon Thu, 21 Mar 2013 22:59:00 -0000
Kommentar löschen„Ich bitte im Namen unseres Herrn Jesus Christus, mach dass mich alle Menschen meiden, wie einen Leprakranken mit faulendem Fleisch. Mach mich zum Krüppel ohne Beine, auf dass ich mich nicht frei bewegen kann. Nimm mir meine Wangen, damit meine Tränen sie nicht benetzen. Nimm mir Lippen und Zunge, damit ich nichts Sündiges sagen kann. Reiß mir die Nägel aus, damit ich nichts an mich reißen kann. Beuge meine Schultern und meinen Rücken, damit ich nichts tragen kann. Nimm mir die Urteilskraft, wie einem Mann mit einem Tumor im Kopf. Schände meinen der Keuschheit geweihten Leib. Nimm mir allen Stolz und lass mich in Schande leben. Lass niemanden für mich beten, damit nur der Segen des Herrn Jesus Christus mir Gnade erweise.“
Ein Vampir-Film von Chan-wook Park. Irgendwie wusste ich nicht so recht, was da auf mich zukommen wird und auch nach der Sichtung bin ich noch ein wenig perplex, da ich einen Film, in dieser Art noch nie gesehen habe.
Chan-wook Park ist sicherlich kein gewöhnlicher Filmemacher, seine Werke heben sich stets von der Masse ab, sind häufig äußerst brutal und mitunter absurd, aber auch immer wieder kleine Kunstwerke. Und genau so ist „Durst“.
Wenn man sich vorher nicht über die Story informiert hat, dann hat man nach einer halben Stunde immer noch keine Ahnung, in welche Richtung dieser Film geht. Generell ist die erste Hälfte von „Durst“ eher Schwierig anzuschauen, obgleich es auch einige Gänsehaut-Momente sowie abstoßende Szenen gibt, von denen man durchaus schockiert ist. Das liegt nicht gerade an der Brutalität, so brutal ist dieser Streifen eigentlich gar nicht, sondern vielmehr an der realistischen Darstellung. Wenn der Priester zum Beispiel das Blut aus dem Versorgungschlauch eines Patienten nuckelt, dann ist man mehr als angeekelt. Solche bizarren und verstörenden Sequenzen gibt es zuhauf in diesem Film.
Dabei versucht Chan-wook Park so realistisch wie nur möglich zu bleiben und das gelingt ihm eindrucksvoll. Es ist einfach faszinierend, wie der Pater noch versucht seine Menschlichkeit zu wahren, wobei er sich vollkommen im Klaren ist, dass sein Körper nun nach Blut durstet. Ich habe noch keinen Vampir-Film gesehen, der dieses Thema so ausführlich behandelt hat, ein ungemein interessanter Konflikt eigentlich. So kommt es zum Teil zu abstrusen Situationen, wenn sich der Priester sein Blut beschaffen will, ohne dabei jemanden zu töten, oder gar zu verletzen.
Die Liebesgeschichte in diesem Film ist intensiv, sinnlich, ein Stück weit gestört, aber stets ohne Kitsch oder zwanghafter Sentimentalität. Vielleicht sogar eine der verrücktesten Romanzen der Filmgeschichte, die diesen Twilight-Müll endgültig ins Lächerliche zieht. Aber Chan-wook Park wäre nicht Chan-wook Park, wenn es nicht doch zumindest eine kleine Rache-Story geben würde.
Dass auch ein ganz Großer wie Park nicht gänzlich ohne Klischees in diesem Genre auskommt ist verständlich und zu verschmerzen. Vor allem dank eines grandiosen Finales, das mit einer beeindruckenden Bildsprache fasziniert und schließlich ein perfektes Ende findet.
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Andy Dufresne Thu, 21 Mar 2013 23:09:04 -0000
Antwort löschen„Ich bitte im Namen unseres Herrn Jesus Christus, mach dass mich alle Menschen meiden, wie einen Leprakranken mit faulendem Fleisch. Mach mich zum Krüppel ohne Beine, auf dass ich mich nicht frei bewegen kann. Nimm mir meine Wangen, damit meine Tränen sie nicht benetzen. Nimm mir Lippen und Zunge, damit ich nichts Sündiges sagen kann. Reiß mir die Nägel aus, damit ich nichts an mich reißen kann. Beuge meine Schultern und meinen Rücken, damit ich nichts tragen kann. Nimm mir die Urteilskraft, wie einem Mann mit einem Tumor im Kopf. Schände meinen der Keuschheit geweihten Leib. Nimm mir allen Stolz und lass mich in Schande leben. Lass niemanden für mich beten, damit nur der Segen des Herrn Jesus Christus mir Gnade erweise.“
Ist das ein Zitat aus dem Film, oder wo kommt das her?
bestseimon Thu, 21 Mar 2013 23:11:10 -0000
Antwort löschenJaja, ist ein Zitat! Deswegen ja auch die Anführungszeichen!! Wird im Film auch öfters aufgegriffen, deswegen habe ich es halt mal mit eingebunden. Was dachtest du denn? ;)
Andy Dufresne Thu, 21 Mar 2013 23:24:59 -0000
Antwort löschenDachte schon das es ein Zitat ist, hätte aber auch aus der Bibel oder von sonst wo her kommen können...
Das Ding ist: Ich kenne jemanden an den ich stark denken muss bei diesen Worten und wollte einfach Gewissheit haben woher diese Worte genau herkommen...:)
bestseimon Thu, 21 Mar 2013 23:38:29 -0000
Antwort löschenAhja, okay. Was ist das nur für jemand, an den du da denken musst, bei diesen Worten? Schon gut, ich will´s gar nicht wissen. ;)
Alle 6 Antworten zeigen
Andy Dufresne Thu, 21 Mar 2013 23:39:33 -0000
Antwort löschenWillst du wirklich nicht ;)
jollyroger Fri, 22 Mar 2013 10:58:50 -0000
Antwort löschenFür mich Park's bester und mit großem Abstand einer der kompromißlosesten Filme, die jemals gedreht wurden. Ein Meisterwerk..:)
Jek-Hyde Sun, 03 Feb 2013 15:58:02 -0000
Kommentar löschenJuhu! Gegenteil von Twiligt! So hier muss ein moderner Vampierfilm aussehen. Philosophisch, künstlerisch, mit viel Sex und Blut. Oh, Yär!
Es gibt echt wenig was ich daran zu kritisieren habe, aber da ist dieses Ende.
VORSICHT SPOILER!
Oh dieses verdammte Ende! Wie unendlich klischeehaft muss dieser überragende Vampierfilm bloß enden! Mit einem ordentliche Ende wäre der Film sogar eine 10/10 geworden. Aber warum dieses beide-sterben-in-den-Sonnenaufgang-schauend-Ende? Das ist viel zu einsichtsvoll. Klar sie versucht sich zu retten, aber gibt dann trotzdem auf. Ich finde es hätte den Film ungemein bereichert ein pessimistischeres Ende einzufügen. Er verbrennt meinetwegen im Sonnenaufgang, aber sie rettet sich und macht sich einen neuen Vampierfreund und so wäre dann eine noch größere Seuche über die Welt gekommen, ja, so hätte ich mir ein Ende vorgestellt.
Abgesehen vom Ende gibt es aber nichts zu meckern.
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DKennyK Thu, 31 Jan 2013 13:29:46 -0000
Kommentar löschenTut mir echt leid Chan-wook Park, aber ich verstehe diesen Film einfach nicht.
Inszenatorisch gibt es an DURST wenig auszusetzen, denn was Regie angeht kann Park sich auf einer Augenhöhe mit den ganz Großen sehen. Leider war die Story aber derart uninteressant und undynamisch, das ich mich nach etwa 100 Minuten Spielzeit mehr durch den Film gequält habe als das ich mich unterhalten lassen konnte. Unterm Strich ist dies dann auch das Einzige, aber auch größte Problem, das ich mit DURST habe. Die Schauspieler spielen solide und handwerklich gibt es wie gesagt überhaupt nichts auszusetzen.
Ich empfehle daher vor der Sichtung die Storyline auf Wikipedia nachzulesen, um abschätzen zu können ob dieser Film etwas für einen ist.
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JackoXL Fri, 25 Jan 2013 18:14:55 -0000
Kommentar löschenWie nicht anders zu erwarten ist Park Chan-Wooks "Durst" kein herkömlicher Vampirfilm geworden. In einer mitunter atemberaubenden Ästhetik präsentiert er eine Mischung aus Horrorfilm, Charackterstudie, bitterer Lovestory mit, im wahrsten Sinne des Wortes, bissigem Humor. In Zeiten von "Twilight" und ähnlich gelagerten Vampir-Hype-Glamour erscheint "Durst" wie ein gezielter Gegenentwurf, obwohl bzw. gerade weil er sich bestimmter Versatzstücke eben dieser bedient. Der Gegensatz besteht in der stetigen Unberechenbarkeit, mit der Park Chan-Wook seinen Film vorantreibt. Dem ungewöhnlichen Beginn folgen viele bekannte Muster, an denen sich "Durst" zwar bis zum Schluß entlang hangelt, dennoch immer darum bemüht, das Interesse des Zuschauer durch Abweichung, surreale Momente und die niemals eindeutig festzulegenden Charaktere hochzuhalten.
Manchmal stellt sich das Gefühl ein, Park würde der Versuchung erliegen, auf den damaligen bzw. noch gegenwärtigen Zug aufzuspringen, was sich jedoch als reines Kalkül herausstellt. Letztendlich bedient er diese Standards bewusst, um sie zum erzählen seiner eigenen Geschichte zu benutzen, sie neu und anders zu interpretieren. Dahinter steht der Kampf gegen die eigenen Triebe, der Verfall der selbstauferlegten Werte. Der Diener Gottes, der gegen alles verstößt, was ihm einst heilig war, da er sich erstmals seiner Begierde hingibt. Dieses geschieht so konsequent, wie er es schlußendlich beendet. Die letzten Minuten sind so großartig, scheinen fast endlos und sind ungemein packend.
"Durst" entfernt sich deutlich von der Massentauglichkeit und ist auch etwas zu lang geraten. Es dehnt sich hier und da unübersehbar, entscheidend bleibt aber immer das, was nach dem Abspann hängen bleibt. In dem Fall verdammt viel.
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jollyroger Fri, 25 Jan 2013 18:22:38 -0000
Antwort löschenIch behaupte mal: Das Ende ist eines der konsequentesten und radikalsten überhaupt.
JackoXL Fri, 25 Jan 2013 18:48:45 -0000
Antwort löschenIst sogar möglich. Obwohl ich schon geahnt hatte, worauf es hinausläuft, es hat mich total mitgenommen. Es ist aber auch so geil inszeniert. Ganz tolles Finale!
bestimmaa Thu, 24 Jan 2013 19:19:16 -0000
Kommentar löschenSo sollte Twilight sein!
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Simon Moon Thu, 24 Jan 2013 22:42:28 -0000
Antwort löschenUnd dann nur 7.5?
Boogers666 Sat, 22 Dec 2012 14:24:53 -0000
Kommentar löschenNun ja wer bei "Durst" einen typischen Vampirfilm geschweige denn einen Horrofilm erwartet, wird leider etwas enttäuscht, denn "Durst" ist vielmehr ein grausames Drama und ein packender Thriller. Park knallt einem hier einen echten Brocken vor den Latz, den mit knapp 130 min hat der Film durchaus seine Längen aber ab der 2. Hälfte, ist der Film nicht mehr aufzuhalten , die grausame Spirale aus Selbsthass, Liebe und dem Stillen der niederen Triebe (Reim war nicht beabsichtigt :P) die die Hauptprotagonisten durchleben ist einfach nur brilliant inszeniert und durch teils schokierende und teils durch sehr emotionale Bilder vollkommen überzeugend. Die erste Hälfte dagegen ist eher etwas langweilig und man bekommt eben ein klares Bild was den Herr Parks Vorstellung von einem Vampir ist und ich danke ihm dafür das er die Vampire eben ohne scharfen Eckzähne oder ohne flatternden Mantel darstellt sondern eben wie ganz normale Menschen. Aber manche Szenen wirken überflüssig und teilweise sogar lächerlich das ändert sich aber dann wie gesagt schlagartig als die zweite Hälfte durch ein einschneidendes Ereigniss beginnt und der Priester und seine Geliebte entwickeln sich immer mehr zu bestialischen Monstern und verlieren dann gegen Ende hin jegliche Menschlichkeit...
Ich kann "Durst" jedem der nicht viel mit klassichen Vampirfilmen anfangen kann nur empfehlen, der im Gegensatz zu Twilight erfindet "Durst" dieses mittlerweile dann doch ziemlich angestaubt Genre durchaus neu!
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Benni L. Wed, 28 Nov 2012 22:39:56 -0000
Kommentar löschenEigentlich mag ich keine Vampirfilme,was sich am Anfang des Filmes auch zeigte.Ich fand das blutgesauge blöd und die Story war mir zu langatmig erzählt.
Doch nach etwa der hälfte des Films gewinnt die Geschichte rasant an Fahrt und wird zu einem nicht enden wollenden Alptraum, in dem sich die 2 Hauptprotagonisten in skrupellose Monster verwandeln, die nur noch nach ihren niederen Instinkten handeln.
Wie für Park Chan-wook üblich ist "Durst" kompromisslos und poetisch und brilliert durch geniale Inszenierung und wunderschöne Bilder. Dabei bleibt "Durst" stets konsequent und durch die surrealen Elemente auch ein wenig verstörend.
Bemängeln kann man aber die teilweise lächerlichen Sprung-oder wenn man es so nennen will Fluganimationen und einige Logiklücken.
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Roldur Wed, 28 Nov 2012 20:14:58 -0000
Kommentar löschenGute Ansätze und Inszenierung die aber an den total mittelmäßigen Darstellern sowie den riesigen Storylöchern und Logikfehlern scheitert. Schade Park Chan Wook aber da geht mehr, viel mehr. Achja ich hatte noch die lahmarschige Erzählweise und die teilweise enorm lächerliche Darstellung (nicht so lächerlich wie bei Kollege Eddie) des Vampirismus vergessen. Trotzdem kann man sich "Durst" durchaus anschauen, denn unspannend oder billig gemacht ist er nicht. Man muss aber auch nicht.
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Janus Winter Fri, 09 Nov 2012 00:34:20 -0000
Kommentar löschenGroße Ent-Täuschung.
Bunnyfaktor: 3
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n_icecream Thu, 20 Sep 2012 09:43:58 -0000
Kommentar löschenSchade, also vom Horrorfilm hab ich leider überhaupt nichts gemerkt.
Die "Gruselszenen" wurden immer langsam überblendet und irgendwas Neues ist passiert, wo man über eine Stunde keine Ahnung hatte was da genau geschieht und wer welche Rolle spielt.
Das mag ja auch allgemein in Filmen spannend sein, wenn sich das mal bald auflöst, aber wenn alle Spannungsszenen ausgeblendet werden um den Film bloß auf einer Ebenen zu lassen wird der wirklich langweilig. Ich bin enttäuscht, habe mir viel viel mehr erhofft. Auch statt zu lachen und alles recht witzig zu empfinden mich zu gruseln.
Ich konnte ihn nicht zu Ende gucken, vielleicht passiert wirklich noch was am Ende, aber nach der 70ten Minute war das für mich einfach nur noch Zeitverschwendung.
Punkte für kunstvolle Szenerie, Kameraführung und Musik.
Und für die Koreaner.
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chmul_cr0n Sun, 29 Jul 2012 00:05:43 -0000
Kommentar löschenVerflucht geiles und figurenbasiertes Drama - das sich Zeit nimmt und lässt - mit düsteren Fantasy-Anflügen und starjken Performances. Besonders, was Ok-bin Kim angeht.
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derFilmfreak Sun, 03 Jun 2012 08:05:56 -0000
Kommentar löschenPark Chan-Wook bleibt in dem Film hinter seinen Möglichkeiten zurück. Die Bildsprache gemixt mit einen Soundtrack für die ich das koreanische Kino und gerade Park mir der Revenge Triologie und I´m a Cyborg liebe, ist hier nur im Ansatz zu sehen.
Trotzdem ist der Film mit seiner Story deutlich besser als die aktuellen Hollywood Vampir Filme und Serien.
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Shadow Wed, 25 Apr 2012 20:12:28 -0000
Kommentar löschenDeutlich unter meinen Erwartungen! Park Chan-Wook einer der genialisten Regisseure der Welt aber kein vergleich zu seiner Revenge Triologie oder dem herrausragenden I am a Cyborg but thats OK!
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-Luc- Thu, 09 Aug 2012 17:14:55 -0000
Antwort löschen100% agree
Oldboy91 Tue, 13 Mar 2012 23:21:37 -0000
Kommentar löschenJaja, Herr Park Chan-Wook hat es schon wieder geschafft. Ich kann es mir selbst nicht erklären, aber die Filme des Südkoreaners faszinieren mich stets von Anfang bis Ende. Als Vampirfilmlaie bzw. als Vampirfilmmeidender habe ich mich ehrlicherweise etwas gegraut "Durst" anzusehen - die Überwindung war es allemal wert. Song Kang-ho und Park Chan-Wook sind einfach ein klasse Team, welches für allerhöchste Qualität steht. Visuell ist "Durst" (fast) perfekt (gut, dass Gehopsel sieht teilweise blöd aus :)). Die Schauplätze sind genial in Szene gesetzt und sorgen für "unter die Haut gehende" Atmosphären. Die Kamera, die Musik, ach es stimmt einfach alles. Ich unterlasse besser weitere Schwärmereien. "Durst" ist ein weiteres verstörendes, visuell vollkommenes und unkonventionelles Juwel aus dem fernen Asien.
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TheTrainMan Sun, 11 Mar 2012 19:54:19 -0000
Kommentar löschenNanu ? So viele mittelmäßige Bewertungen ?
Bei einem Regisseur, der so gar nicht ins Mittelfeld irgendeiner Bewertung passt...
Zugegeben, dieser Vampirfilm ist anders als die meisten (westlichen) Vampirfilme, aber das auf eine so außerordentlich ästhetische und philosophische Art und Weise, dass meiner Meinung nach jede Kritik an diesem Werk abprallen müsste.
Allein die Idee, einen katholischen Priester zu einen nach Sex und Gewalt dürstenden Untoten, der noch dazu gottähnliche Kräfte besitzt, zu machen, war schon ein Geniestreich.
Das enorme schauspielerische Talent von Kang-ho Song und vor allem Ok-vin Kim gibt der Geschichte ein Tiefe und Glaubwürdigkeit, die im Vampirgenre ihresgleichen sucht.
Die Regiearbeit von Chan-wook Park ist unübertroffen und man kann nur hoffen, dass dieser Film kein amerikanisches Remake nach sich zieht wie z.B. "So finster die Nacht".
Einziger Wehrmutstropfen bleibt für mich, das der Film so kurz geraten ist. So hat man am Ende des Filmes das Gefühl, nur einen sehr kleinen Blick auf das ganze Geschehen erhascht zu haben und der Tod der beiden Protagonisten wirkt eher wie eine Banalität, dass alles "Böse" letzten Endes doch untergehen muss...
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marcowski Sun, 04 Mar 2012 11:04:08 -0000
Kommentar löschenEindrucksvolle Neuerfindung des Vampirfilm-Genres, die vor allem im ersten und letzten Drittel glänzt. Ganz im Gegensatz zur Weichspühl-Twilight-Saga wird hier "echte" Dramatik geboten. Da verzeiht man auch die zwischenzeitliche Zerfahrenheit in der Handlung.
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Viking Thu, 03 Nov 2011 13:41:40 -0000
Kommentar löschenEinfach uninteressant, kann verstehn das manche "Durst" als Kunstwerk sehen. Doch bei der ganzen langeweile ist es schwer für mich etwas Kunstvolles zu sehen. Zuerst blabla, dann viel Sex, dann wieder blabla und plötzlich echt krank. Die Vampier Geschichten sind jetzt echt schon ausgelutscht. Ich kann es nicht mehr sehen, die love story vampire, die Kinder Vampire, die nach 30 Jahren kommen sie wieder Vampire, die Tageslicht Vampire, die Menschenfreundlichen Vampire, usw.
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swissroland Mon, 31 Oct 2011 22:06:12 -0000
Kommentar löschendas mal wieder ein film bei dem nix stimmt. Ned mal die musik. Grauenhaft langweilig. Grauen passt ja zu helloween aber den film brauch trotzdem definitiv ned, der macht mich nur aggro!
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