Tideland

Tideland (2006), CA/GB
Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Fantasyfilm, Drama

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6.6 Kritiker
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
800 Bewertungen
51 Kommentare
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noch nicht bewertet

von Terry Gilliam, mit Jodelle Ferland und Jennifer Tilly

Nach dem Drogentod der Mutter reist die zehnjährige Jeliza-Rose mit ihrem Vater Noah, einem heroinabhängigen Rockmusiker, in die Prärie, wo er in einer Einöde in einer klapprigen Hütte groß wurde. Während Jeliza-Rose die Umgegend zu erforschen beginnt, nimmt auch der Vater Abschied von seinem irdischen Dasein. Völlig auf sich allein gestellt, mit der langsam verwesenden Leiche des Vaters als ständiges Mahnmal, zieht sich das einsame Mädchen mehr und mehr zurück in eine morbide Fantasiewelt, in der sie neue Freunde findet.

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Kommentare (51) — Film: Tideland

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HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

12 monkeys meets alice in wunderland.
krank und abgedreht. klasse film :)

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BattlemasterIZ

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>Wirklich!! :D - dann muss ich den sehen<


HulktopF

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der ist aber sehr schwer verdaulich, also vorsicht :D


Maracaibo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Tideland" ist:

- anstrengend,
- seltsam,
- widerlich,
- langweilig,
- verstörend,
- lustig,
- wunderschön,
- einzigartig, ...

Jeff Bridges spielt seinen relativ kurzen Part oscarreif, das Mädchen überzeugt und auch die anderen Schauspieler können sich alle sehen lassen.
Die Aufnahmen sind wie bei Terry Gilliam erwartet genial.

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Fernschreiber

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Bewertung7.0Sehenswert

Tideland ist ein bisschen wie Autoscooterfahren auf dem Jahrmarkt früher. Entweder man gehört zu den coolen Typen, die in einer großen Clique unterwegs sind und andauernd geknallt werden und so voller Euphorie sind. Oder aber man hat keine Freunde und strenge Eltern, es regnet und darum ist man alleine auf der Autofläche und fährt rückwärts im Kreis und wartet darauf, dass noch irgendwas passiert.
Ich kann verstehen, warum man diesen Film abgöttisch liebt und ihn nicht mal für eine Dauerkarte auf der Bude eintauschen will, jedoch kann ich genauso nachvollziehen, warum man die DVD am liebsten mit voller Wucht wegscootern will. Mir ging es so, dass ich extrem zwischen beiden Extremen geschwankt habe.
Es war für mich extrem befremdlich, dass mir Terry Gilliam vor dem Filmstart erst einmal mitteilte, was es mit diesem Film auf sich hat. Dass ihn einige mögen werden und andere wiederum total bescheuert. Dann gab es auch noch eine Bedienungsanleitung mit auf den Weg: Die Geschichte ist aus der Sicht eines Kindes erlebt, also suche auch das Kind in dir um den Film richtig zu genießen. Ich meine, mir hat doch auch kein Rummelbudentyp gesagt: „Hier, dit is dat Lenkrad, wennde da nach links machst, dann lenkste links und bei rechts geht’s nach rechts, wa?“
Dementsprechend hatte ich auch zu Beginn eine Antihaltung. Dazu alles abgewrackt und komisch und, was für mich auch bis zum Schluss das größte Problem des Filmes war, ein unfassbar nerviges Gör. Vor allem zu Anfang war ich kurz davor auszuschalten, weil ich das piepsige Gequatsche mit ihren Fingerpüppchen und die arrogante Art nicht vertragen konnte. Alles war so anders.
Doch dann fiel mir wieder die Anleitung an und ich dachte: „Na gut, kann ja nicht schlimmer werden, lässt du dich mal auf die Welt ein.“ Und auf einmal wurde der Film besser und besser und hat einen immer mehr reingezogen. Für mich war das Auftreten von Dickens der Wendepunkt. Danach wurde es zwar noch abgedrehter, aber die Welt packte mich. Die Kamera hat wirklich tolle Bilder eingefangen und so eine sehr dichte Atmosphäre geschaffen.
Da passten dann auch die Figuren rein, die wirklich absolut schräg waren. Sie erzählen eine Geschichte, die man so glaube ich selten sieht. Es geht um Behinderung, Ausgrenzung, Gefühle und das große Abenteuer, alles in einer Welt, die durch Kinderaugen gezeigt wird. Klar, das ist teilweise sehr überzeichnet und ich hätte es vielleicht reizvoller gefunden, wenn man noch eine „klare“ Erwachsenenfigur als Gegenbild gehabt hätte, welche die „Realität“ geschildert hätte, doch vermutlich hätte das einen Teil der Faszination zerstört.
Man kann vieles über Tideland sagen, doch am besten ist es, selbst einzutauchen und zu schauen, ob es auf dem Jahrmarkt rundgeht oder doch nichts los ist. Für mich persönlich ist Tideland kein Driver wie Ryan Gosling, dafür ist er stellenweise zu langweilig und anstrengend. Aber vielleicht will der Film auch gar nicht der beste Pilot sein, sondern einfach anders. Er fährt da rückwärts, wo alle anderen vorwärts fahren. Und das erlebt man selten.
Ach ja, hier noch einige Adjektive, die mir beim Schauen des Films durch den Kopf gingen, ungeordnet und für zukünftige Rezensionen zur freien Verfügung: krank, lahm, nervig, furchtbar, spannend, romantisch, eklig, verrückt, abgedreht, anders, intensiv, abgefuckt, langweilig, schön, traurig, befremdlich, gruselig, lustig, schräg, mitreißend.

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custin

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Bewertung2.0Ärgerlich

Für Freunde psychodelischer Drogen vielleicht irgendwie zu ertragen, erkennt man doch schon den Stil und die Verwandtschaft zu Terry Giliams anderen Filmen.

Aber es macht mir einfach keinen Spass dem kleinen Mädchen zwei Stunden beim Spielen zu zu schauen, noch ist es für mich spannend den Werdegang der Barbieköpfe zu verfolgen.
Außerdem will ich mir einfach keine Anbendelung und sexuelle Anspielungen zwischen einem Kind und einem geistig Behinderten ansehen..

Die 2.0 gibts für die beste Szene gleich zu Beginn, in der das Kind in absoluter Routine Daddy das Heroin verabreicht.. Da konnte mich der Film noch erreichen.. zum letzten mal.

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Seget

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Bewertung4.0Uninteressant

Tja, was soll man da sagen...technisch ist der Film super, Jodelle Ferland spielt sehr gut und den Dude sieht man immer gern. Auf der anderen Seite einfach nur sehr, sehr merkwürdige Handlung, wobei das sicherlich nicht die passende Beschreibung ist, bei der man sich über die Dauer von 2 Stunden des öfteren fragt was noch alles kommen soll, bzw. wann der Film vorbei ist.
Letztenendes sicherlich nicht der schlechteste Film den ich je gesehn habe, aber verständlich wenn sich andere Leute damit nicht mal die Scheiße vom Schuh kratzen wollen...in ein paar Jahren/Jahrzehnten guck ich ihn mir vielleicht noch mal an.

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Ira Luporum

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Bewertung5.5Geht so

ein wirklich..... merkwürdiger und seltsamer film. ich kenne nicht viele diser art. eigentlich nur einen anderen.
einerseits stellt dieser film eine perversion dar... auf der anderen seite begibt er sich auf ein recht abstraktes niveau geschaffen durch viele unterschiedliche stilistische elemente die ich so noch bei keinem anderen film sehen konnte.
alelrdings ist der film von ca 2 stunden dauer nichts, was man sich mal eben zur gemütlichen unterhaltung antun sollte.
denn er ist wenig unterhaltend (öde) und man muss den film mit hirn gugen.
alles in allem ist dieser film mehr ein kunstwerk als ein typischer film. bekommt von mir jedoch nur 5.5 punkte, weil er eben sehr streckend und sehr trocken ist.

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Madsen-Freundin

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Bewertung5.0Geht so

Gaaanz schwierige Kiste. Sehr interessanter Film, dabei aber auch sperrig und mit dieser sehr grenzwertigen Freundschaft zwischen einem Mädchen und einem erwachsenen, aber zurückgebliebenen Mann. Definitiv ein sehr kontroverser Film, der mit guten Schauspielleistungen und einer schrägen Geschichte ebenso punktet, wie er mit seltsamen und teils verstörenden Ideen den Zuschauer abschreckt. Gilliam hinterlässt bei mir auf jeden Fall einen sehr zwiegespaltenen Eindruck – und ich gehe stark davon aus, dass das genau seine Intention war. Ein Film, den ich mir wohl nicht mehr ansehen werde, bei dem ich es aber auch nicht bereue, ihn gesehen zu haben.

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Renunciation

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich weiß gaaaar nicht wie ich diesen Film bewerten soll x.x
Er war...makaber...verstörend...
Aber manchmal hatte ich gute Laune beim Schauen,weil dieser sonderbare Alltag so harmlos wirkte und die fantasievolle Art von Jeliza-Rose mich erfreute
Ich fands so süß wie sie mit ihren Puppenköpfen redete und diese schrullige Frau als beste Freundin und den behinderten Dickens als ihren Ehemann ansah.
Sie kümmerte sich liebevoll um ihren Vater,selbst dann als er schon stickend tot war.
Aaaber ich fand "Tideland" auch sehr krank.
Und ich fragte mich auch oft "Wann ists vorbei?!"
Es war so verstörend und drückend und ich wusste nie,wie diese "Freakshow" weiter geht.
Der Film sollte glaube ich genau so sein.
Das Ziel war es wohl,dass "Tideland" nichts für harmoniebedürftige Leute sein soll.
Ich möchte ihn NICHT noch einmal anschauen,werde aber etwas gern daran zurück denken.
Also...er ist gelungen.

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seniorem

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Dude äh Jeff ist einfach der Größte

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crazyape

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Bewertung7.5Sehenswert

Tideland ist
-ekelhaft,

-widerlich,

-krank,

-mitreißend,

-verwirrend,

-ämüsant,

-beeindruckend.

Beeindruckend ist vorallem die schauspielerische Leistung der Darsteller, allen voran der grandiosen Jodelle Ferland.
Man sollte ihn sich anschauen. Danach kann man mit der Erfahrung machen was man will. Sie vergessen oder sie ehren.
Ich fand ihn schrecklich...
aber auch irgendwie schrecklich genial.

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donoctavio

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Bewertung0.0Hassfilm

dieser film ist für mich nicht mehr als wundervoll zusammendrapierter arrangierter müll!!!
habe die dvd zerstört, damit niemand mehr damit belästigt werden kann.

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JoanaSt

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Bewertung5.0Geht so

Keine Ahnung was ich zu diesem Film sagen soll. Irritiert würde vielleicht passen.

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Lucy Pevensie

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Bewertung4.5Uninteressant

Hmmm schwierig! Der Film ist tiefgründig und wenn man ihn falsch versteht ist er krank, unlogisch und langweilig. Wenn man nichts besseres hat ist er ansehbar.

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Beny

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin durch diverse Kommentare, Kritiken und aufgrund der sehr verschiedenen Bewertungen auf Tideland aufmerksam geworden, und kam daher nicht drum herum ihn mir anzusehen. Doch den prohpezeiten Ekel, das unbehagliche Gefühl oder das mulmige Bauchgefühl, habe ich nicht erlebt. Gilliams Anfangskommentar ist wirklich ausschlaggebend dafür, den Film so zu betrachten und zu interpretieren wie er sich das vorgestellt hatte. Dabei wird der Zuschauer natürlich vorerst abgeschreckt, durch die zerrüttete Familie bestehend aus zwei drogen- und alkoholsüchtigen Elternteilen und deren Tochter, die dem Vater gerne mal den Schuss vorbereitet. Doch damit nicht genug, die Mutter stirbt nach einem Anfall, was den Vater und die Tochter wenig zu kümmern scheint, zumindest bereiten sie den Vikinger-Tod vor, um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Und so geht es weiter, den ganzen Film hindurch. Aber: Das ist nicht worum es geht. Gilliam wusste von vornherein, dass all das, einen Großteil der Leute die sich diesen Film ansehen, verschrecken, gar anekeln wird....und trotzdem bietet er jenen, die seinen Rat befolgen und sich in dieses Mädchen hineinversetzen einen ausgezeichneten Film. Dabei befindet sich Jeliza keineswegs in einer Traumwelt. Viel mehr sieht sie das ganze als Spiel an. Mutter-Vater-Kind (Ehemann+Ehefrau spielen, zwischen einem geistig Behinderten und einem kleinen Mädchen halte ich nicht für Pädophilie), Puppenspiele, sich schminken und verkleiden.........wer hat das als Kind nicht getan? Und genau das ist, was sie scheinbar ihr Leben lang getan hat, weil es ihre einzige Schutzmöglichkeit gegen die harte und bittere Realität ist. Es ist der einzige Weg, wie dieses kleine Mädchen mit seiner Situation umgehen kann.

Rein technisch gesehen hat mich die schauspielerische Leitung von Jodelle Ferland sehr beeindruckt. Wirklich unglaublich, wenn man daran denkt dass sie ihre Rolle "nur" gespielt hat, denn ihre Figur hab ich ihr den ganzen Film über zu 100% abgekauft.
Auch die Kameraführung war ausgezeichnet und die Musik hat das ganze Spiel gut unterstrichen. Und Jeff Brigdes war auch nicht übel ;)

Das gibt ein Pünktchen für den lieben Terry Gilliam.

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Lilith Snowskin

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Endlich ein Kommentar, das genau meine Meinung über eben jenen Film ausdrückt. Natürlich - Der Film ist verstörend, aber dennoch genial. Und eben genauso wie du sagst - Dickens ist, wenn auch rein physisch gesehen, älter, ebenso ein Kind wie Jeliza, was man nicht vergessen darf.
Es geht in diesem Film weder um Pedophilie, noch stehen die Drogen wirklich im Vordergrund. Wie er schon sagte, er wollte einen Film aus der Perspektive eines kleinen Kindes drehen, und das ist ihm gelungen.
Selten hat mich ein Film wirklich so berührt und so getroffen, wie Terry Giliams Tideland.


Stellinka

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist ein Seelenfick... ich steh drauf!

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Tagammeer-2007

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Wahnsinnsfilm. Unglaubliche Darsteller, allen voran die junge Protagonistin. Dieser Film hat mich mitgerissen.

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kleinerNull

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Bewertung9.0Herausragend

Es ist einfach diesen Film zu hassen, aber eigentlich muss man ihn ja aber lieben. Selten werden Themen wie Tod, Behinderungen, Phantasie, Einsamkeit und auch Liebe so dargestellt!
Selten habe ich solch imposante Bilder, Collagen gesehen.
Terry Gilliam schafft hier genau was er wollte, einen Film den man nur hassen oder lieben kann, und genau das präsentiert dem Zuschauer auch gleich an allen Figuren, alle sind zerissen von Liebe und Hass, keine von ihnen kommt aus seinem Gefängnis raus.
Ein Film volle Bilder und Ideen die man so noch nicht zusammen gesehen hat. Schade nur, dass die meisten Menschen die absurde Vorstellung vertreten Filme müssten dem Zuschauer am Ende ein wohlig warmes Gefühl ums Herz schaffen. Haben denn alle Vergessen das das Medium Film mehr kann als uns zu belustigen oder uns das Gefühl zu vermitteln, das am Ende alles gut wird? Hier geht ein Film sogar würdevoll mit dem Thema Tod um! Ja, denn wenn man so schaut wie andere Filme das Thema ankratzen oder meistens auslassen werden hier die Toten gepflegt und gehegt. In anderen Filme werden irgendwelche Menschen einfach getötet und verkommen zu einfachen Objekten und sind am Ende einfach vergessen, als das ist meiner Meinung würdelos.
Aber, ich denke das das Hauptproblem eher die Tatsache ist das hier ein kleines Mädchen die Hauptrolle spielt. Kinder und Tod sind nicht gern gleichzeitig gesehen, aber wieso? Kinder empfinden Gewalt und Tod ganz anders als Erwachsene, da sie eine ganz andere Art von Imagination besitzen, wir haben das aber leider verloren und wollen sie lieber vor unserer Realität schützen, wow sind wir toll.
Zu diesem Thema empfehle ich mal die Lektüre von Märchen, wie "Der Machandelboom", "Der singende Knochen" usw. Gut, Märchen sind nicht unbedingt Lektüren für Kinder, aber schaden tun sie auch nicht.
Tideland ist demnach eigentlich auch ein Märchen, sogar ein Besonderes, denn es ist im Medium Film geschaffen worden und bedient sich nicht irgendeiner literarischen Vorlage (das Drehbuch mal ausgenommen).
Kindern würde ich Tideland aber auch nicht zeigen wollen, wieso auch, dieses Märchen ist nur an uns adressiert, also an die Erwachsenen.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

„Tideland“ ist ein Film, der garantiert nicht vielen gefällt.
Dazu muss aber auch gesagt werden, dass Terry Gilliam es dem Zuschauer kein bisschen leicht macht.
Im Mittelpunkt steht nämlich ein Kind, das drogenabhängige Eltern besitzt und ihnen auch regelmäßig die Drogencoktails mixt. Das ist in seiner dargestellten Unbekümmertheit sehr befremdlich, aber auch faszinierend. Später reist sie mit ihrem Vater in das Haus ihrer Großmutter und verliert sich immer mehr in einer Traumwelt. Nebenbei schließt sie auch noch Freundschaft mit einem behinderten Mann und seiner befremdlichen Schwester.
Manchmal kommt es einem so vor, als wüsste Gilliam nicht recht, was er denn nun drehen wollte. Einen Roadtrip? Ein Drogendrama? Einen Fantasystreifen? Einen Horrorfilm?
Ich sage: Keines davon und doch von allem etwas. Etwas völlig neues.
Ob das auch gut ist, sei jedem selbst überlassen.
Ich jedenfalls fühlte mich unterhalten. Das lag natürlich an der originellen Regie und der hervorragenden Kamerarbeit. Mal ist „Tideland“ sehr ernst, dann wieder schwelgt er in Fantasiewelten. Das passt manchmal nicht so ganz unter einen Hut, die Story schlingert etwas. Auch die an Pädophilie grenzende Beziehung zwischen dem Mädchen und dem behinderten Mann ist hart an der Grenze.
Dennoch alles in allem ein Film, der einen nicht gelangweilt abschalten lässt. Sei es aus wirklichem Interesse oder einfach aufgrund der Seltsamkeit, die „Tideland“ in jedem Moment zelebriert und auslebt.

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Ronon_Dex

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tighter kommentar ;)


theONEinsane

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Bewertung4.5Uninteressant

+beeindruckende bilder ,geiles haus, super konzert am anfang
major minus:unbehagliches gefühl was die beziehung zwischen dem behinderten und dem kleinen mädchen bedeuten soll,mir persöhnlich zu viele anspielungen um die unschuldigkeit zu erhalten .
-bridges macht den film guckbar,wacht nur leider nicht auf haha..ha o0..bah
-also zu wenig dude
-gilian sagt man solle zum kind werden um den film zu verstehen, hat aber mit dem mädchen ein eigentor geschossen, denn sie ist meiner meinung nach gestlich und vom verhalten überhaupt nicht kindlich.schlimmer noch,es gibt für mich kein schauspiel kind bei dem man mehr merkt, das sie ein opfer ihrer erfolgssüchtigen eltern geworden ist !
sie hatte keine, wie soll sie kindheit spielen???
-kann dem film keinen wert zuordnen, keine herausforderung feststellen.ob ich ihn nun geguckt hätte oder nicht bleibt gleich.

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Stellinka

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Wer sagt, dass das Mädchen Unschuldig ist ;-)


theONEinsane

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hm


Brennegan

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Bewertung0.0Hassfilm

Nach dem Tod ihrer Mutter macht sich die kleine Jeliza-Rose mit ihrem Drogenabhängigen Vater auf eine große Reise. So zumindest verspricht es Jeff Bridges noch am Anfang des Filmes. Schnell wird jedoch klar, dass das anfangs angezogene Tempo sich schnell selbst ausbremst und nicht viel passiert.
Schlimmer noch, Gilliam schlingert von einer Kleinsthandlung in die nächste, während er die Fantasie des kleinen Mädchens zu keinem Zeitpunkt wirklich auslebt, sich nur hie und da dazu hinreißen lässt. Fast könnte man glauben, der Regisseur selbst wusste nicht so richtig, was er überhaupt dort drehte, eine wirkliche Dramatik baut sich nicht auf. Zu aufgesetzt, zu erzwungen wirkt all das, was sonst immer so gut bei ihm funktioniert. Darüber helfen auch die Schauspieler nicht hinweg, eine versalzene Suppe vermag auch der beste Meisterkoch nicht zu retten.

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