Titanic - Kritik

US 1997 Laufzeit 194 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Erotikfilm, Kinostart 05.04.2006

  • 9 .5

    Meiner Meinung nach ein absoluter Klassiker und einer der besten Filme der jemals gedreht wurde. Bei diesem Film stimmt meiner Meinung nach einfach alles. Von den Schauspielern und der Musik bis zur Inszenierung ist in diesem Film einfach alles perfekt umgesetzt worden. Die Handlung ist natürlich nicht sehr Komplex ( armer Kerl gewinnt Karten für die Schiffsfahrt -> verliebt sich in eine reiche Frau -> Sie kommen zusammen -> Eine Katastrophe geschieht). Das ist auch kein Spoiler da jeder diese Geschichte kennt. Trotzdem ist auch diese "simple" Handlung so unfassbar gut und liebevoll gemacht worden, das es überhaupt nicht wichtig ist, ob die Handlung sehr innovativ oder komplex ist. Falls es noch Leute gibt, die diesen Film wirklich noch nie gesehen haben empfehle ich ihnen es schnell nachzuholen.

    • 10

      Für mich einer DER Filme. Allerdings muss man in der richtigen Stimmung sein, um ihn sich angucken zu können ;-)

      1
      • 5 .5

        Es geht, ist aber nix besonderes.

        • 10

          +++++ S P O I L E R +++++

          Sie sinkt am Schluß.

          1
          • 3 .5

            Tja, Ich habe Titanic von der Hassfilmliste runtergenommen, da angemerkt wurde, ich würde zu leichtfertig Filme auf die Hassliste verbannen.

            Ich habe den Film in meiner frühen Pubertät gesehen und fand ihn unfassbar kitschig. Ich finde ihn immernoch unfassbar kitschig. Aber es ist wahr, er ist nicht so schlecht wie Transformers. Oder Terminator.

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            • 8 .5
              VisitorQ 11.07.2015, 00:05 Geändert 13.07.2015, 15:03

              Dieser James. ♥
              Ich habe TITANIC damals nicht im Kino gesehen. Ich war ca. 11 Jahre alt und dachte: "Ne, Mädchenfilme!? Guck ich ganz sicher nicht". Naja, ungefähr 2 Jahre später habe ich ihn dann in einem kleinen Hotelzimmer in den Staaten gesehen. Oder eher gesagt nur die zweite Hälfte. Mit 13 wollte ich mit diese erste Mädchenhälfte immer noch nicht ansehen. Ich fand das alles nicht sonderlich duftewolke. Trotz des spektakulären Untergangs war mir da immer noch zu viel Liebesschmu drin.
              Naja. 15 Jahre sind ins Land geflossen.
              Die zauberhafte Jenny von T sprach mich an, was mit meiner Fickfresse eigentlich kaputt sei, dass ich TITANIC nur 5/10 geben würde (Sie hat es allerdings etwas charmanter formuliert :D ♥). So als Cameron Fan und so.
              Also wurde es Zeit mich diesem Film endlich mal ganz zu widmen.
              Auch weil ich Mädchenfilme inzwischen am liebsten mag.
              Und?
              UND?
              Was war mit meiner Fickfresse eigentlich kaputt?!?
              TITANIC ist fantastisch.
              JamesTheManCameron weiß eben wie man Blockbuster dreht. Er weiß, wie man Geld für tolle Effekte ausgibt aber er weiß verdammt noch mal auch, wie man Charaktere einführt und aufbaut. Seine Filme pulsieren auch in den ruhigen Momenten. Dieser Mann atmet großes Kino und wenn jeder Filmemacher auch nur so halb so viel Passion wie Cameron in einer seiner Fingerspitzen haben würde, gäbe es keine schlechten Blockbuster mehr.TITANIC hielt sich 15 Wochen an der Spitze der US Kinocharts (Vergleich: Die Avengers waren nach 15 Wochen auf Platz 26). Die Leute sind ewig und 3 Tage rein um sich dieses wahnsinnige Spektakel anzusehen. Diese kitschige aber so verdammt packende und dramatische Liebesgeschichte und diesen sensationell inszinierten Untergang, der die meisten heutigen Produktionen noch immer ganz blass aussehen lässt.
              Um das hier (endlich) mal abzuschließen: Ich muss meinem 13 jährigen Ich zustimmen und sagen, dass TITANIC in der Tat ein ziemlicher Mädchenfilm ist. Allerdings ist es ein gigantisch guter Mädchenfilm.
              Dieser James. ♥

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              • 2 .5

                Es ist irgendwie interessant, dass ein Film wie Titanic mit einer 5,8 gelistet wird, es aber mehr positive geschriebene Bewertungen gibt mit 7-10 also negative im Bereich 0-3.

                Das kann natürlich jetzt viele Gründe haben, da ich aber der kritischen Gruppe angehöre finde ich bei all den positiven Kommentaren gehört sich auch mal ein etwas ausführlicher negativer Blickwinkel. Mir sind zu dem Aussagen der Schublade „Einfach schöner Film!“ genauso wie Aussagen „Einfach Müll!“ in beide Richtungen zu einfach gedacht und werden solch einen Filmprojekt in keinster Weise gerecht.

                Man muss dem Film und auch Cameron natürlich anrechnen was der Film technisch für das Jahr 1998 darstellt, hier gibt es in meinen Augen keinen Spielraum für Kritik. Genauso ist der Film was die Schauspieler angeht extrem gut und hochwertig besetzt. Kathy Bates ist hier in meinen Augen das Aushängeschild. Zudem wurde im gesamten Film sehr viel Liebe ins Detail des Rahmens gesteckt. Das Grundgerüst wirkt authentisch, ist aber bei einen Cameron nicht verwunderlich, da er ja schon vorher bei seinen Filmen immer ein überzeugendes Grundgerüst gestellt hat.

                Was also macht den Film also insgesamt für mich so schlecht?! Die Frage ist eigentlich ganz schnell beim Thema Inhalt und der Frage danach was der Film sein will beantwortet.

                Der Film will hier ein meisterlich präsentiertes Drama mit einer überzeugenden Liebesgeschichte zwischen der Ständegesellschaft darstellen. Genau an diesen Punkt scheitert dieser Film gnadenlos in jeder Hinsicht, trotz seiner überragenden Besetzungsliste zur Zeit Ende der 90er. Nehmen wir die 90er mal als Beispiel, und fangen bei Cameron selbst an, der Mann kann keine Charaktere erschaffen mit denen mitfiebern kann. Cameron kann handwerklich sehr viel, bei einer tiefen Charakterdarstellung misslingt ihm das aber so gut wie in jeden Film. Er hat zwar mit Alien, Terminator, True Lies vorher einiges vorzuweisen, diese Filme wollen aber keine anspruchsvollen Liebesdramen oder überhaupt dramatische Filme sein, sonst wäre ein Arnold Schwarzenegger als Terminator bestimmt nicht so übertrieben eindimensional als Charakter geblieben.. So sind doese für das was sie darstellen wollen extrem gut gemacht zu der jeweiligen Zeit wo sie erschienen sind. Mit Terminator 2 hat Cameron sogar in meinen Augen sogar ein absolutes Meisterwerk der Actionsparte zur damaligen Zeit abgeliefert. Im Grundgerüst wie oben erwähnt auch bei Titanic nahtlos erkennbar, das er weiß ein authentisches Grundgerüst zu bilden.

                Jetzt ist aber Titanic nunmal kein Actionfilm, sondern besagtes Liebesdrama. Das bedeutet auch, dass dieser Film sich in meinen Augen auch als Drama bewerten lassen muss, wodurch meine Bewertung in meinen Augen auch gerechtfertigt ist. Nehmen wir die 90er, hier haben wir eine Epoche mit einigen der wohl schönsten Dramen aufzubieten. Mit der heutigen Zeit möchte ich den Film ungern vergleichen, das wäre absurd, da dieser Film ja auch nicht erst heute gedreht wurde. Trotzdem bieten die 90er mit Philadelphia, Forrest Gump, Gilbert Grape, The Green Mile und auch A time to kill richtig starke Dramen um nur ein paar zu nennen, wobei auch mich der ein oder andere dieser Filme zu Tränen gerührt hat. Das sind also die Dramen welche für einen angeblich so extrem gutes Drama wie Titanic als Vergleich dienen müssen. Allein bei der Hintergrundgeschichte sind alle genannten Filme Titanic schon in ihrer Idee weit überlegen. Allsamt sind sie frische Ideen die man so vorher im Kino der breiten Masse noch nicht gesehen hat, sie sind vielmehr originär als Titanic. Also sollte ein so großer Visionär wie Cameron, zumindest wird er vom allgemeinen Glauben her als dieser Visionär verschrien doch in der Lage sein es Ihnen gleich zu tun, macht er aber nicht. Er nimmt ein sogar in den 90ern schon ausgelutschtes Thema der Ständegesellschaft und verpackt es einfach hübsch in ein schon mehrfach verfilmtes dramatisches Thema, dass zudem der breiten Masse bekannt ist und fast jeden in gewisser Weise rührt. Im Vergleich zu den vorherigen Versuchen einen Film mit dem Titanic Setting zu umrahmen, stellt sich Cameron hier nur seiner Art entsprechend geschickter an und setzt denen Rahmen weitaus realistischer und detaillierter um. Dies führt zwar in gewisser Weise zu einer geschickten Art der Täuschung des Publikums vor den eigentlichen Schwächen und damit sind auch die guten Bewertungen durchaus nachvollziehbar. Nur lässt sich nicht jeder Zuschauer auch in einer „Zaubershow“ nicht so leicht blenden.

                Daher bleibt der natürliche Mangel an originellen Ideen nicht verborgen. Jetzt könnte man natürlich davon ausgehen das Schauspieler wie ein DiCaprio, der schon in Gilbert Grape eine absolut oscarwürdige Performance ablieferte, das schwache Drehbuch kaschieren können. Dies misslingt Cameron nur leider auch viel zu einfach. Das liegt aber weniger am Schauspieler die eine gute Performance zeigt, sondern vielmehr an Cameron selber. Wie eingangs gesagt, kommt Cameron aus dem Action Bereich der 80er und frühen 90er. Hier waren die Charaktere schlichtweg eindimensional und auch Cameron hat dies weder revolutioniert noch anders gemacht. Er hat es nur einfach geschickter als Trickmeister kaschiert, indem er einen „Schauspieler“ wie Arnold Schwarzenegger für seinen Terminator engagiert hat, was die Figur direkt sympathisch macht.

                Dramen leben aber neben einer starken Geschichte, die hier einfach fehlt bzw. zu flach ist auch von ihren extrem starken Charakteren. Das heißt so viel, dass die Figuren, die zur Haupthandlung gehören und auch die meiste Zeit im Film eingeräumt bekommen dermaßen überzeugend sind, dass sie den Zuschauer mitfühlen lassen. Man muss als Zuschauer ein Gefühl für sie entwickeln können, für ihre Situation und das man ihr Leid in eben dieser Situation buchstäblich mitfühlen kann. Genau das schaffen die oben aufgezählten Dramen der 90er auf eine herausragende Art und Weise. Sie wissen dabei teilweise sogar zu überraschen oder hätte ohne Trailer, Buch etc. beim ersten gucken jemand die Handlung eines Forrest Gump so vorhersehen können Schritt für Schritt? Ich denke die wenigsten bis niemand kann das. Titanic bleibt in diesen Vergleich nun auch bei den Charakteren noch blasser als bei der Story. Dies ist leider ein Manko was alle Cameron Filme bisher aufweisen und durch den Anspruch von Titanic, Drama zu sein, nur deutlicher zu sehen war. Der Film schafft es einfach nicht innerhalb seiner drei Stunden wirklich ein Gefühl für die Charaktere zu vermitteln. Für ihre Situation, ihr Leid, sie wirken einfach zu austauschbar. Das ist aber genau das, was mein extrem gutes Drama ausmacht und dann auch in hohe Bewertungsregionen schickt, außer man schafft es diese Fehler gekonnt zu verschleiern wie es Cameron als Trickmeister nahzu perfekt beherrscht. Dafür stehen dann zwar am Ende 1,8 Mrd Dollar Einnahmen und 11 Oscars aber noch lange kein gutes oder mittelmäßiges Drama.

                Cameron ist damit zwar ein technischer Evolutionär mit abstrichen aber sicherlich nicht der große Filmvisionär für den ihn vielleicht viele halten und was dazu geführt hat das 19 bzw. 14 Jahre nach dem Original, der Neudreh von bekannten Filmen in einem einwandfreien neuen Grundgerüst das technisch extrem gut ausgearbeitet war, zu einen noch größeren Erfolg geführt haben. Cameron bleibt damit ein Meister der Illusion des Kinopublikums und leider wird die dadurch entstandene Erfolgswelle noch etwas weiter tragen auch wenn ich gerne andere Filme mit mehr Oscars bzw. Einspielergebnis sehen würde als einen Cameron Film. Aber er hat es zumindest verstanden seinen enormen Mangel an Kreativtät so gut in der Illusion zu verstecken, das es bis heute nur wenigen aufgefallen ist. Was aber vielleicht auch daran liegt, da er es selbst nur zu gut weiß, welche Mängel er im Bereich von Storytelling und Charakterdesign vorzuweisen hat, nur noch wenig Shows (Filme) in einen bestimmten Zeitrahmen macht, sodass seine Tricks zur Täuschung des Publikums nur noch nicht derart bei der breiten Masse enthüllt worden.

                So wird es wohl auch für das geplante Pocahonta....ähm Avatar 2 Projekt wieder zahlreiche Zuströme geben auch wenn ich mir für die Zukunft vielmehr wünsche das andere Filme diese Zuströme abbekommen würde und nicht einfache, billige Kopien in einen Mantel aus trickreichen Illusionen gehüllt damit das Kino auch in der heutigen Zeit die Möglichkeit bekommt sich wieder weiter zu entwickeln auf Basis der Inhalte und Charaktere und nicht nur der Technik.

                Abschließend wäre es schön, mit dieser Kritik ein wenig den Mantel der Illusion den Cameron auf das Publikum seit Titanic gelegt hat, ein wenig zu lüften um damit doch zu erreichen, das man sich heute vielleicht wieder mehr auf den Inhalt und die Charaktere in Filmen konzentriert als auf die Optik. Um so wirklich, wenn auch nur langsam, einen kleinen Schubs in die richtige Richtung zu erzeugen. Wie es Heath Ledger als Joker schon mal versucht hat :-).

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                • 9

                  […] Aus heutiger Sicht lässt sich ebenso einfach wie schnell über die Geschichte des Schiffes und all der Verantwortlichen urteilen. Fanatisches Streben nach Macht und Prestige sei schlecht, die Menschen jagten einem augenscheinlichen Traum nach, ohne zu wissen, dass der Traum sich eigentlich als Verderben entpuppen würde. Jedoch nutzt Cameron die Rahmenhandlung in der Gegenwart mehr als geschickt, um einerseits ein ausgefeiltes dramaturgisches Konstrukt zu erstellen und andererseits, um die Werte und Lehren der alten Zeit in Relation zu setzen. Auch heute noch vergeigen wir zu viel Zeit damit, unerklärten und ziellosen Instinkten nachzujagen. Die Taucher suchen nach einem Diamanten und finden „nur“ Zeichnungen. Sie sind enttäuscht von ihrer Wertlosigkeit. […] Die Vereinigten Staaten werden gleichzeitig entlarvt, als Land, dessen Motto ein vergessener Traum ist, der vielleicht mal existierte, aber nur noch verrotten in den tiefsten Jagdgründen aufzufinden scheint. Als Symbol für Freiheit und Gleichheit inszeniert, ist es eigentlich eine Aristokratie, in der eine konstante Hierarchie herrscht und auch eben das auch so bleiben soll. […] Aber selbst wenn man den Hintergrund beiseite lässt und sich nur auf die emotionale Komponente des Werkes konzentriert, selbst dann nimmt der Film mit seiner monumentalen Größe gefangen. Es ist einer der größten Stärken von James Camerons Arbeit: Er wiegt den Zuschauer zunächst seicht in er Hand, gibt ihm etwas Zeit, um es sich gemütlich zu machen und begeht mit ihm dann eine Rundfahrt, die ihresgleichen sucht. Camerons Griff schlingt sich immer fester zu und seine Schritte werden immer größer, aber man ist gezwungen mitzuhalten und anfangs scheint eben dies auch noch federleicht vonstatten zu gehen. […] Ein letztes Wort soll noch James Horner gebühren, der [...] ums Leben kam. Seine Musik ist es, die bleibt und die Jahre überdauern wird und die mit einem Menschen unglaubliche Dinge anstellen kann. Ihre Pracht, Präzision und Perfektion fließt in diesem Werk mit den Bildern ineinander und lässt einen mehr fühlen, als man erwarten würde. „Titanic“ ohne Horner? Möchte man sich nicht vorstellen.

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                  • 10

                    Das Thema "Titanic" fasziniert viele, dennoch war der Erfolg des Filmes nicht selbstverständlich. Trotz der Länge fühlte ich mich jeder Zeit gefesselt, auch wenn die Geschichte noch so sehr weit hergeholt sein mag. Gucken, genießen und sollte ein Tränchen fließen, na und...
                    Ich schaue ihn mir immer wieder gern an...

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                    • 8 .5

                      Sehr viel wurde schon über ,,Titanic´´ geschrieben und Diskutiert, Ich möchte nur eine kleine Sache hier anschneiden die mir sehr an diesem Film gefallen hatt.
                      Diese zwei Menschen die unter ganz verschiedenen lebsunsumständen reingeboren und darin auch Leben müssen, die eine Weltanschauung und Moral haben die konträr zu einander ist.
                      Eine Geschehen das sie zueinander finden lässt, ein Zusammensein entwickelt sich was immer mehr an Tiefe in des anderen Gemüt Einblick gewährt.
                      Eine Liebe die langsam zu florieren beginnt und das desolate Leben von Rose mit neuen Farben und Sehensüchten überdeckt, ein kollidieren von zweier Menschen dessen Liebe, Balsam für des anderen ist.
                      Die eine Liebesgeschichte die nicht von langer Dauer ist und dennoch für die Ewigkeit in Erinnerung bleibt.

                      • 10

                        Meine Vorredner merkte bereits an, entweder mag man den Film oder nicht. Ich bin seit jungen Jahren ein Fan dieses Films (und auch der Geschichte rund um die Titanic) und er ist in meinen Augen ein Meisterwerk. Ich gebe zu, dass man dem Film durchaus Kitsch unterstellen kann und auch die Story rund um die Liebesgeschichte von Rose und Jack ist/war sicher nicht neu. Doch sie reißt mit und daher sehe ich gerne darüber hinweg.
                        Cameron macht das Ausmaß dieser Tragödie greifbar und man merkt dem Film in jeder einzelnen Einstellung das Herzblut und die Liebe zum Detail an, die er in dieses Projekt gelegt hat. Dazu ein Soundtrack, der seinesgleichen sucht. Ein Epos und großes, zeitloses Kino.

                        Gestern sah ich Titanic Live in Köln. Den Film auf diese Art zu erleben war nochmal ein absolutes Highlight. Dann erfuhr ich heute morgen, dass ausgerechnet auch gestern James Horner mit einem Flugzeug tödlich verunglückt ist. R.I.P. und Danke für die Vergoldung großer Filmmomente!

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                        • 10

                          Ob man den Film nun mag oder nicht, muss Jeder selbst entscheiden. Technisch und schauspielerisch ein Meisterwerk des Jahrhunderts und wahrscheinlich eines von wenigen Filmen, die aufgrund der handgemachten Effekte auch in 50 Jahren noch brilliant aussehen.

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                          • 6

                            Relativ überbewertet - allerdings schön...

                            • 6

                              Die ersten 90 Minuten sind eine Qual für jeden Mann. Der FILM bekommt seine Punkte fürs Aussehen die Schauspieler und den genialen Untergang der Rest ist Weiber Sache und überhaupt nicht meins

                              • 10
                                AIRWOLF64 28.05.2015, 15:38 Geändert 28.05.2015, 15:41

                                Der beste Film über/mit jener traurigen Schiffskatastrophe des "R.M.S.-TITANIC"
                                vom J. Cameron. Also wenn ich die Kate Winslet sehe im Film, da wäre ich wohl
                                selber gerne auf der TITANIC gewesen und hätte mich geopfert.
                                Mit welchem Aufwand und GELDERN der Film entstand und was er heute noch
                                verdient ?!
                                Als die spätere OMA-Winslet im Film ihre Geschichte erzählte, ist schon einen OSCAR wert.
                                Doch am 26. September 2010 in Los Angeles verstarb sie (Gloria Stuart) leider.

                                • 10
                                  kolja10000 27.05.2015, 01:44 Geändert 07.06.2015, 20:33

                                  Also, wer diesen Film schlecht bewertet, der hat keine Ahnung von Filmen. Ein Klassiker. Dieser Film hat Geschichte geschrieben. James Cameron ist einer der besten Regisseure der Welt.

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                                  • 10

                                    "Das Herz einer Frau ist einer tiefer Ozean voller Geheimnisse, aber jetzt wissen Sie, dass es einen Mann namens Jack Dawson gab, und, dass er mich gerettet hat, in jeder Weise wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann. Ich habe nicht mal ein Bild von ihm. Er existiert nur noch in meiner Erinnerung." -Rose Dawson

                                    Grandiose Schauspieler, Toller Soundtrack, unglaublich gut umgesetzte story und gänsehauterregende bilder! TOP!
                                    einer der besten emotionalsten traurigsten film der welt! ein muss!!!
                                    wer da nicht weint der hat wohl einen herz aus stein :(

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                                    • 8
                                      RockyRambo 26.04.2015, 15:46 Geändert 26.04.2015, 15:47

                                      Drückt zwar ordentlich auf die Tränendrüse und während der ersten
                                      90 Minuten benötigt man(n) schon mal ordentlich Sitzfleisch aber der
                                      Untergang ist absolut Fantastisch und Bewegend umgesetzt worden.
                                      Auch der Cast war mit DiCaprio, Winslet sowie dem Bösem Fiesling gespielt
                                      von Billy Zane echt stark.

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                                      • 9
                                        don_vitocorleone 24.04.2015, 01:29 Geändert 24.04.2015, 01:29

                                        Titanic spaltet sich oft in zwei Lager, die Hater und die Lover.

                                        Ich muss sagen, dass ich Titanic schon immer sehr mochte (und das als Mann)seit ich ihn als Kind das erste mal gesehen habe.
                                        Verstehe die vielen niedrigen Bewertungen nicht so ganz. Von mir kriegt er nur deshalb keine 10, weil er ein Tick zu kitschig für meinen persönlichen Geschmack ist aber sonst sehr empfehlenswert und top gemacht.

                                        • 7 .5

                                          Gute Schnulze, die sind eigentlich nicht mein Fall aber über Titanic stolpert jeder einmal und der Film ist wenigstens hervorragend gemacht.

                                          • 7
                                            Kopfkinoultra 18.04.2015, 04:16 Geändert 18.04.2015, 04:18

                                            Alleine der Soundtrack ist zum wegrennen, doch bei allem subjektiven Hass
                                            muss ich auch zugeben, dass der Film vielen etwas bietet.
                                            Insgesamt ist es ein Team das seinen Job versteht. Regie, Kameraführung,
                                            Dialoge, alles ist sehr gut durchdacht und auf hohem Niveau dargestellt.
                                            Die Schauspieler machen ihren Job ebenfalls überzeugend, auch wenn niemand
                                            wirklich gefordert wird.
                                            Mir hätte ein Katastrophenfilm mit beiläufigem Liebesdrama mehr zugesagt,
                                            denn die Titanic bietet auch ohne Leo und Rose genug Drama.

                                            So muss ich sagen, dass der Film leider nur so oder so gesehen werden kann.
                                            Liebesfilm oder Katastrophenfilm....beides zusammen funktioniert leider nicht
                                            wirklich und so verliert die "eigentliche Titanic Story", durch eine Romanze die wirklich überall hätte spielen können viel an Substanz.

                                            • 10

                                              " Die Titanic wurde auch das Schiff der Träume genannt. Und das war sie auch... "

                                              TITANIC

                                              Dieser Film ist von vielen Seiten aus betrachtet ein Phänomen und spaltet die Meinungen zahlreicher Filmfans bis heute in's unermessliche. Die einen (mich eingeschlossen) LIEBEN diesen Film und die anderen können eher wenig bis gar nicht's mit James Camerons Werk anfangen. Doch eines ist bei der ganzen Diskussion um diesen Streifen, welche wohl niemals ein Ende finden wird, sicher: Mit TITANIC hat James Cameron Kinogeschichte geschrieben, sich als Regisseur auf ewig unsterblich gemacht und ein Epos für die verdammte Ewigkeit geschaffen!

                                              Auch ich gehörte über viele Jahre hinweg zur Gruppe derer, die TITANIC abgrundtief hassten. Ich konnte mir damals nicht erklären, weshalb der Film so gelobt wurde und in aller Munde war, fand den Streifen einfach nur langweilig, lächerlich und schlecht inszeniert. Die Leute, denen TITANIC sehr am Herzen lag, habe ich belächelt und schlichtweg für Menschen mit einem katastrophalen Filmgeschmack gehalten. Wie gesagt, diese Einstellung meinerseits liegt nun mittlerweile ETLICHE Jahre zurück und wenn ich heute an eben jene Zeit zurückdenke, bin ich immer wieder sprachlos und fasziniert zugleich, wie sich Geschmäcker und die eigene Person an sich doch über die Jahre hinweg verändern können. Warum? Ganz einfach, heute, nach etlichen erneuten Sichtungen, ist TITANIC das gelungen, was wahrscheinlich tief in mir drin schon immer insgeheim der Fall gewesen ist, ohne das ich es wusste oder vielleicht auch gar nicht zugeben wollte: Ich LIEBE TITANIC, von vorne bis hinten, von oben bis unten! Ich selbst kann mir diese Sinneswandlung bis heute nicht erklären. Ich schätze ich war damals schlichtweg noch nicht reif genug, noch zu jung und zu leicht beeinflussbar um die ganze Klasse dieses wunderbaren Filmes zu erkennen, welcher mich mit jeder erneuten Sichtung immer mehr verzaubert! TITANIC löst in mir ein Gefühl aus, welches ich um ehrlich zu sein überhaupt nicht in Worte fassen kann. Der Film trifft mich auf einer solchen persönlichen Ebene, mit einem solch gigantischen emotionalen Schlag, wie KEIN anderer sonst.

                                              Jack und Rose. Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwei Menschen die dennoch zusammengehören.

                                              Rose hat eigentlich alles was man braucht um ein Leben im ewigen Wohlstand führen zu können, EIGENTLICH. Denn auch wenn sie aus einer wohlhabenden Familie stammt und zukünftig ALLES haben könnte, so führt sie ein Leben welches sie nicht leben will, zumindest nicht SO. Rose wird von allen Seiten eingeengt und für nicht's weiter als persönliche/finanzielle Ziele missbraucht. Vor allem ihre kaltherzige Mutter und ihr verlobter Cal, den Rose nicht aus Liebe, sondern einzig und allein aus geschäftlichen Gründen heiraten muss, entscheiden über alles in Rose Leben, über ihre Zukunft, ihre Aufgaben und ihre Gefühle. SO kann Rose nicht mehr weiterleben, SO will sie nicht mehr weiterleben!
                                              Jack ist ein junger aufgeweckter Kerl, ein Freigeist der das Leben so liebt wie es ist, jemand, der auch ohne Geld und Macht die schönen Dinge am Leben schätzt. Er ist Künstler, hat kaum Geld, lebt in einfachsten Kreisen und hat kein festes Zuhause. Die Reise auf der Titanic nach Amerika soll für Jack eine Art Neustart werden, die Rückkehr zurück in seine Heimat.
                                              Auf der Titanic lernt er Rose kennen, rettet ihr das Leben und ist von Anfang an bis über beide Ohren verliebt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderschöne Liebesgeschichte, für mich DIE Liebesgeschichte, welche jedoch unter keinem guten Stern steht. Denn wie wir denke ich alle wissen, ist der Eisberg nicht weit...

                                              Ich denke jeder, egal ob er den Film nun mag oder eben nicht, kennt die Geschichte dieses Streifens und natürlich die der Titanic allgemein. Im Film selbst gibt es ein interessantes Zitat, welches die Ausgangslage eines jeden Zuschauers vor dem Film widerspiegelt, eine Aussage der sich jeder bewusst ist.

                                              " Die Titanic wird untergehen. Das ist eine mathematische Gewissheit. "

                                              So ist man sich auch als Zuschauer vor jeder erneuten Reise auf den "unsinkbaren" Koloss stets darüber im klaren, was folgen wird. Wie gesagt, die wunderbare Geschichte zwischen Jack und Rose, ist für mich eine DER Geschichten überhaupt. Sie ist greifbar, klug, authentisch, echt, wahrhaftig, unsterblich und emotional. Klar, man kann dem Film einiges an Kitsch vorwerfen, dafür habe ich auch vollstes Verständnis, doch was spielt das für eine Rolle, wenn alles bis in's kleinste Detail perfekt inszeniert wurde? Richtig, gar keine! Mich zieht die Geschichte IMMER wieder in ihren Bann, da ich immer wieder Zeuge einer ehrlichen und schönen Liebe zweier Menschen werde, die mir mittlerweile wirklich an's Herz gewachsen sind und denen ich am liebsten immer wieder zurufen möchte "Hey! Aufpassen, ein Eisberg! ". Im Ernst, mich das Schicksal eines Leinwandpaares NIE mehr mitgenommen als wie das von Jack und Rose, ich habe selten mehr mitgefiebert und mitgelitten als wie mit den beiden! Ich beginne den Film jedesmal auf's neue, freue mich wie ein Schneekönig wenn Jack und Rose langsam zueinander finden, sich ineinander verlieben, sich ihrer Leidenschaft hingeben, ihre Zukunft planen, nur um später wieder erkennen zu müssen das der Eisberg nicht weit ist und nach der Kollision nicht's mehr so sein wird wie es war... Ich weiß ich wiederhole mich, aber: Solch ein intensives Gefühl haben bei mir bisher nur verdammt wenige Filme erreicht!
                                              Den Untergang der Titanic hat James Cameron, und das kann doch nun wirklich keiner abstreiten, wirklich absolut herausragend und fast schon dokumentarisch anmutend gut inszeniert. Mit einer solchen Kraft, einer solchen Wucht und einer so verdammt prekären Spannung, wie Cameron den Untergang der Schiffes zeigt, hat er sich ein großes Denkmal gesetzt. Man fühlt sich durch diese Intensität fast selbst wie ein.Passagier, welcher in den eisigen Fluten des Nordatlantik ums Überleben kämpfen muss. Hier zeigt James Cameron sein ganzes Können! Vor dieser unbändigen und ergreifenden Inszenierung kann man nur den Hut ziehen! DAS ist Kino, DAFÜR wurde Kino gemacht!
                                              Es ist natürlich auch die Titanic an sich, welche optisch und technisch herausragend dargestellt wurde. Von der ersten bis zur dritten Klasse, alles wurde verdammt authentisch und visuell wunderschön zum Leben erweckt. Man kann sich an der Fülle von Details gar nicht genug satt sehen und entdeckt immer wieder neue interessante Dinge.

                                              Leonardo DiCaprio und Kate Winslet harmonieren hier als Jack und Rose zu 100% miteinander und geben wie gesagt eines der besten Leinwandpaare aller Zeiten ab! Man kauft ihnen ihre Rolle einfach zu jedem Zeitpunkt ab und schließt die beiden schnell ins Herz. Zwar wurde ja vor allem DiCaprio für seine Rolle lange Zeit verschmäht (bis Scorsese kam), doch ich finde ihn auch hier richtig stark und Kate Winslet und Leo gehören heute sowieso zu den größten Schauspielern überhaupt und haben sich schon lange in mein Herz gespielt. Sie holen hier wirklich das Maximum aus ihren Rollen raus (Ich LIEBE die beiden einfach!). Abseits davon ist TITANIC bis in die kleinste Nebenrolle toll besetzt, von Bernard Hill, bis hin zu Billy Zane und Kathy Bates, alle zeigen großartige Leistungen! Der Soundtrack von James Horner ist ebenfalls einsame Spitze. Horner holt hier wirklich alles raus um den Zuschauer, egal auf welche Weise, egal ob mit leisen oder flotten Kompositionen, zu berühren. Ich bin ja sowieso ein Fan von Horner, doch hier liefert er eines seiner größten Werke ab!

                                              Also, wie unschwer erkennbar ist, gehöre ICH ganz klar zu der Fraktion die TITANIC wirklich lieben und den Film schätzen. Für mich hat James Cameron hier eines der größten Epen aller Zeiten geschaffen, welches in meiner persönlichen Top10 schon laaaange unter den Spitzenplätzen schwelgt. Egal wie oft ich TITANIC sehe, der Film packt mich immer wieder, lässt mich immer wieder aufs neue in die Welt der Titanic eintauchen, mich fast selbst wie ein Passagier fühlen. Die Geschichte zwischen Jack und Rose hat mich immer wieder auf ihrer Seite, ich habe die beiden mittlerweile wirklich in's Herz geschlossen.
                                              Für MICH ist TITANIC ein Meisterwerk, ein zeitloses Stück Film welches mich, und das gebe ich offen zu, am Ende immer wieder zu Tränen rührt.

                                              "Jetzt wissen sie das es einen Mann namens Jack Dawson gab, und das er mich gerettet hat, in jeder Weise, wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann "

                                              P.S.: Nachdem ich mir den Film heute wieder ansah, MUSSTE ich mir das jetzt einfach von der Seele schreiben...

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                                                  Für mich ein ganz besonderer- nein vielleicht der besonderste Film überhaupt. Ich glaub es gibt keinen Film, den ich so oft gesehen habe wie Titanic.
                                                  Als ich ihn das erste Mal gesehen hab, hab ich mich sofort in Leonardo DiCaprio verliebt, ich war damals glaub ich 6 Jahre oder so und hab gesagt, dass ich den später mal heiraten werde. Diese Hoffnung habe ich jetzt zwar aufgegeben, aber hab mein Herz immer noch an ihn und diesen Film verloren.
                                                  Der Film ist unbeschreiblich für mich. Er ist grandios, herzergreifend, alles was ein guter Film für mich sein muss. Er hat einen wunderschönen Soundtrack, die Effekte waren für die Zeit einfach bombastisch, das Cast ist grandios, das Szenenbild...ich könnte ewig so weiter machen.
                                                  Die schönste Szene ist für mich schon seit Ewigkeiten die Szene, in der Jack Rose zeichnet, diese Szene ist wirklich perfekt. Die Musik ist wundervoll, so intim wie Szene zwischen den Beiden selber. Man sieht wie Jack Ros zeichnet und die Kamera macht eine Nahaufnahme von Leo's wunderschönen Augen, bei der Szene schmelze ich jedes Mal dahin. Sie ist wirklich toll.
                                                  Ein wirklich unglaublich toller Film, der für mich vielleicht immer der Wichtigste Film bleiben wird!

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                                                  • 10

                                                    Guter film