Titanic - Kritik

US 1997 Laufzeit 194 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Kinostart 05.04.2006

  • 9

    Die Titanic hat mich schon immer fasziniert und somit habe ich auch fast alle Verfilmungen gesehen. Jeder dieser Filme ist gleich aufgebaut, erst Lovestory, dann die Katastrophe. Auch James Cameron folgt diesem Konzept.
    Aber was der Film besser als die anderen macht, sind die realistischen Katastrophenszenen. Dazu gehört auch die Evakuierung nach Klassenunterschied.
    Bild gewaltiger Katastrophenfilm, der nie langweilig wird.

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    • 6 .5
      Desmond42 24.01.2015, 11:16 Geändert 24.01.2015, 11:18

      Neben "Avatar" kratzt James Cameron bei mir auch mit "Titanic" nur ganz knapp am "Sehenswert" vorbei. Wie erstgenannter Film ist eben auch "Titanic" ein guter und aufwendig gemachter Film, der dem Hype aber nicht so sehr gerecht wird. Auffällig ist allerdings doch, wie die Wertungen hier (vor allem die der Community) aufgrund der arg übertriebenen Romantik irgendwie zu stark nach unten gehen, weshalb es der Film schafft, dass ich ihn gleichzeitig überbewertet (Allgemein), sowie auch unterbewertet (Auf Moviepilot) finde. Klar ist der Film kitschig, schafft es dabei aber großteils, glaubhaft zu bleiben. Und ja, zu lang ist er auch, hat aber eine zu packende Handlung, um wirklich langweilig zu werden, weshalb es sich nie so richtig zieht. Einige Szenen sind schön und anspruchsvoll und auch am Soundtrack gibt es nicht das Geringste auszusetzen. Aber das "Titanic" mit seinen vielen Klischees tatsächlich der erfolgreichste Film der Geschichte wird und teilweise von manchen Leuten sogar zehnmal im Kino angesehen wird, wundert mich schon ein wenig. Vor allem ist interessant, wie die 3D-Version, die sich nicht zu sehr vom Original unterscheidet, hier so viel besser aufgenommen wird.

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      • 10

        Ein Film-MEILENSTEIN. Und solchen gebe ich die 10. Wie ist die 5,8 der Moviepiloten zu erklären?
        - die meisten stehen eh auf aufspritzendes Blut und getrette und gekille. Vl sind deswegen emotionell so abgestumpft und sind unzugägnliche für Filme wie Titanic ;-)
        - die meisten kriisieren alles was gewissermassen auf Kitsch hindeutet bzw generiiert duch Massenphänomen und Leuten die keine eigene Meinung haben
        - Vl auch gewisser Neid auf LeoDicaprio...

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        • 6

          Der Film hat im Grunde genommen alles, was ihn zu dem Blockbuster macht, der er geworden ist. Dennoch ist er kein wirklich großartiger Film, der Hype darum ist zwar nachvollziehbar, aber es gibt deutlich bessere Filme, die es mehr verdient hätten.
          Leonardo DiCaprio und Kate Winslet als tragisches Liebespaar auf einem Schiff, dass zum Sinken verurteilt ist. Die schauspielerischen Leistungen sind gut, das Ensemble an sich gut. Aber es wird alles mit der Zeit viel zu kitschig und zu vorhersehbar. Irgendwie weiß man ja, dass einer von beiden sterben wird, aber die Todes-Szene wurde immerhin sehr sehr gut dargestellt.
          Für jemanden, der kitschige Filme nicht ausstehen kann (wie ich), ist der Film absolut nichts. Und dennoch ist er nicht komplett schlecht, wegen a) den guten Darstellern und b) dem Untergang, der technisch einfach meisterlich dargestellt wurde und einfach unendlich echt und realistisch aussieht, was für damalige Zeiten natürlich ein Hammer an Technik war, was James Cameron da investiert hat.
          Und dann gibt es noch ein fettes c): Die gesellschaftliche Kritik. Der Film vermittelt ein Gefühl von Hass auf das Klassensystem, den man nur selten bei Filmen bekommt. Man ist wütend auf das System, dass es den 3.-Klasse-Passagieren so schwer macht zu überleben, dass sie behandelt wie >Ratten<.
          Alles in Allem kein Meisterwerk (abgesehen von der rein technischen Seite), aber ein guter Film mit tollen Darstellern und einem wunderbaren Setting.

          • 9 .5

            Es interessiert mich nicht ob der Film die Liebesgeschichte mehr im Vordergrund stellt als die Titanic an sich ( da dieser Aspekt ziemlich oft kritisiert wird).Warum muss der Film nur die Titanic zeigen und dessen Untergang? Es ist ein Film,also zum Teil eben auch eine ,,Show'' und kein Dokumentarfilm.genau diese Liebesgeschichte entwickelt doch die Dramatik die vor allem auch durch die Unterschiede zwischen den Klassen der damaligen Zeit zum Ausdruck kommt.Da muss man doch mitfühlen! Der Film hat gute Musik,die Szenen sind auch gut!! Manch einer wird mit den (angeblich) eher kitschigen Szenen nichts anfangen können allerdings muss man doch auch mal die Sensibilisierung dafür haben und warum auch nicht! Liebesquatsch und Gesülze hört man immer wieder wenn man über diesen Film redet,aber mal ganz ehrlich,das ist nicht so! Ich kann die Kritik nicht verstehen.So ein Film wird von vielen schlecht bewertet,Filme wie ,,Avengers'' oder ,,Transformers'' dagegen nicht,obwohl genau diese keinen Geschmack haben und selbst die Schauspielerleistungen findet man bloß ganz unten,nämlich im Keller.Das ist hier nicht so,besonders die beiden Hauptdarsteller und aus meiner Sicht auch Kathy Bates! Man kann den Film eigentlich bloß loben und wer ihn nicht gut findet wegen seinem sogenannten ,,Liebesquatsch'' und dafür kein Verständnis hat,nun dann kann man solchen Menschen eben die oben genannten Filme empfehlen oder vielleicht auch Po..os!

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            • 8

              Jaaaaa eine 8,aber dafür muss man sich nicht schämen,oder doch!?
              Das Einzige,was hier nämlich bisweilen untergeht ist die Sichtweise der Betrachtung des Films(und die Titanic an sich natürlich).Damals,war ich im Kino überwältigt,dieser erste Eindruck der ganzen Tragödie,eingebaut in eine unterhaltsame Rahmenhandlung mit viel Gefühl und Gespür für die Tragik des Moments.Ich war gefesselt,von dieser detaillierten Beschreibung einer Katastrophe,die niemand kommen sah und die in der Geschichte unvergessen bleiben wird,auch durch diesen Film.Umso mehr kann ich heute nicht verstehen,wie manche mit Argumenten wie Kitschfilm oder "ich kann diesen Film einfach nicht leiden,ein echter Mädchenfilm"daherkommen,weil einfach der Hype eine Zeit lang sehr hoch war und man schon komisch angesehen wurde,wenn man gestand den Film zu mögen.Eine Liebesgeschichte,warum nicht?Warum nicht etwas rührseliger dargestellt?Dazu wurden Filme gemacht,Emotionen zu transportieren und in diesem Fall auf einem Schiff,welches dem Ende entgegensteuert.Die Schiffs Kapelle,die unwiderruflich spielt,nur um den Menschen im Chaos eine eine routineähnliche Illusion zu vermitteln.Das ist wichtig in einem solch kolossalen Drama,diesen Faden der Menschlichkeit nicht zu verlieren,trotz gigantischer Aktion und Spannung,die hier auch nie zu kurz kommen.Ein wunderbarer Film,der gewiss ein paar kleine Längen hat,aber im Endeffekt doch nicht dieses kalkulierte Blockbusterfeeling hinterlässt,sondern eine mit viel Liebe zum Detail erzählte Geschichte mit Herz und Verstand.Ich schäme nicht zuzugeben,dass ich auch heute noch gern einschalte,wenn es heißt :Leinen los,Leinen los in den Mythos, der Geschichte schrieb...

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              • 6

                James Cameron hat viel geleistet und hervorragende Arbeit verrichtet. Eine Liebesgeschichte verpackt in einen Film in Überlänge, mit Szenenbilder, Kulissen und Kostümen wie man sie nur von vielen Leinwand-Epen kennt.
                Doch genau die Liebesgeschichte ist es auch die für mich die grösste schwäche des Filmes ist. Sie ist für meinen Geschmack etwas zu kitschig geraten.
                Was man den Schauspielern nicht verübeln darf. Denn alle machen ihre arbeit gut.
                Es bleibt aber trotzdem ein guter Film. Was einfach am betriebenen Aufwand liegt. Die vielen Orte, welche man im lauf des Filmes auf der Titanic mit den Protagonisten entdeckt, sehen einfach perfekt aus. Man fühlt sich, wie als ein Passagier auf dem riesigen Schiff, dessen Untergang die Menschen noch heute Fasziniert.

                • 10

                  Ich musste lange überlegen, gebe ich dem Film 8 Punkte, oder doch besser 7? Am Ende kann es nur die 10 sein...Wenn mich ein Film seit Jahren so verfolgt hat wie dieser, dann kann man nicht anders bewerten. Habe den Film gefühlte 100 mal gesehen und er wird einfach nie langweilig. Einfach eine wunderbare Liebesgeschichte, Tolle Schauspieler und der Untergang ist bombastisch in Szene gesetzt. Ein ganz großer Film...Da juckt es mich auch wenig, dass mich diese Rambo Typen davon abbringen wollten, ich bleibe bei meiner 10 :D

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                  • 10
                    robert.mitchum.169 29.12.2014, 04:24 Geändert 30.12.2014, 12:54

                    Zu Recht einer der besten Filme aller Zeiten, nur die wenigsten dürften da widersprechen.
                    Der Film beruht auf dem Prinzip der absoluten Gegensätzlichkeit, die romantische Liebes-
                    geschichte zwischen Jack und Rose, einem jungen Paar, welches noch das ganze Leben
                    vor sich hat und als schrecklicher Gegensatz dazu der extrem tragische Schiffsuntergang.
                    Ganz ehrlich, ich bin jetzt weiss Gott nicht der Typ, der sich einen solchen Film immer und
                    immer wieder ansehen könnte, immer und immer wieder dieses grauenhafte Schiffsun-
                    glück, die gnadenlose Dramatik in all ihren Details ... nein, das wäre echt nichts für mich.
                    Trotzdem, ein ganz grossartiger Film, absolutes Gefühlskino gemischt mit absoluter Dra-
                    matik und Tragik.

                    • 6 .5

                      MannOMann hab ich mich gefreut, als der Film endlich loslegt und das Schiff den Eisberg rammt und der Todeskampf losgeht- vorher war ja quasi nur Liebesgeplänkel und -gesülze, was man auch hätte reduzieren können auf eine Viertelstunde, aber es sollte nunmal ein Liebesfilm werden!

                      Der Untergang ist sehr realistisch dargestellt und reisst einen mit, die Verzweiflung aber auch die Resignation und Vorahnung vom Tod von einigen Darstellern (Benjamin Guggenheim mit seinem weltbekannten Spruch, die Bettszene mit Isidor und Ida Straus, wo sie engumschlungen im Bett liegen und auf den Tod warten).

                      Als Leonardo di Caprio endlich in den Fluten verschwindet, musste ich innerlich schon etwas jubeln, da diese Liebesgeschichte den Rest des Films versaut hat, da sie viel zu ausführlich dargestellt und bis zum Erbrechen ausgeschlachtet wurde.

                      Finde man hätte keine Liebesgeschichte draus machen sollen, sondern eine Geschichte über eine Familie, denn dies ist doch das wirklich Schlimme am Untergang, das Familien, Eltern und Kinder getrennt wurden durch den Tod oder zusammen den Tod fanden.

                      Alles in Allem war der Film ganz in Ordnung!

                      Ein großes Plus hat der Film: Er ist überragend, um Frauen rumzukriegen, da sie total auf den Film abfahren und somit kann man ihn perfekt beim Date schauen!!! :D

                      • 4

                        Endlich habe ich ein wenig Zeit, um mich wohl dem überbewertesten Film der Neuzeit zu widmen - und diesen Moment möchte ich auskosten.
                        Zunächst sei allen Fans mal gesagt: Ich bin grundsätzlich kein Mensch der sich Rosa Brillen aufsetzen lässt und mein Glas ist halb leer, also seht das nicht nur als Kritik, sondern auch als Abrechnung, an all den Schmalz, der Pseudotragik, der widerlichen Geldscheffellei und nicht zuletzt der Selbstinszinierung, mit der sich Cameron umgibt. Insofern könnte ich von meiner Objektivität das ein oder andere mal abweichen.

                        Drum fang ich auch mit dem positiven an, viel gibts da ohnehin nicht und dann hab ichs schneller hinter mir:

                        -Kathy Bates
                        Großartiges Schauspiel wie man es von ihr gewohnt ist, hat ein bisschen Witz in diese Seifenoper gebracht und ist neben Thomas Andrews, der einzige Charakter, der mir wirklich sympathisch war. Vielleicht weil wir uns ein bisschen ähnlich sind, zumindest ihre Rolle und ich. Da frage ich mich: Was hat sie dazu bewegt in dieser Kitschkiste mitzuspielen? ...
                        -Technik
                        Ja das kann man wohl kaum leugnen, die Technik war für damalige Verhältnisse revolutionär, der Untergang recht bombastisch in Szene gesetzt (wenn auch historisch nicht ganz korrekt), da hat der gute Cameron sich nicht lumpen lassen. Wie man in vielen seiner Werke beobachten kann, ist das auch die einzige Karte mit der er hoch pokern kann, weil es ihm an kreativen Ideen für eine gute Story meistens mangelt. (Avatar...)

                        So nun will ich mich aber auch zu den Sachen äußern, die für mein Empfinden gar nicht klar gehen: Ich fasse es nicht wie geil die Leute immer wieder darauf sind, Elend sehen zu wollen. Am besten noch wenn es sich mal wirklich zugetragen hat, damit ein realer Bezug hergestellt werden kann. Je dramatischer, desto besser. Es ist eine Krankheit, die grassiert, diese Sensationsgeilheit. Mache ich Cameron nun einen Vorwurf, beträchtlich dazu beigetragen zu haben?
                        Ja, eindeutig. Er hat den Film bewusst so insziniert, das Millionen sich angesprochen fühlen, die Tragik "hautnah" miterleben, diesen ach so schrecklichen Moment wenn das Liebespaar getrennt wird - für Geld.
                        Das in dieser Nacht tatsächlich Familien getrennt wurden, Kinder und Babys starben, und die Seefahrt für immer gebrandmarkt wurde, gerät in Vergessenheit. Ich würde sogar drauf Wetten das mehr Leute an den Film als an das Wahre Unglück denken wenn man das Wort "Titanic" in den Mund nimmt. Cameron wusste wie er die Menschen erreicht, mit einer Liebesgeschichte über zwei Menschen, die aus unterschiedlichen Schichten stammen. Ein Setting, das nicht nur auf der Titanic stattfand, sondern das man auch in jedes andere Szenario hätte verpacken können, da es ein gesellschaftliches Problem war. Warum also das Schiffsunglück? Weil es den Leuten bekannt ist und mehr in die Kinos ziehen wird. Das ist absolut berechnend und tritt die wahren Opfer des Untergangs mit Füßen. Ich meine auch schon gehört zu haben, das sich Überlebende sehr negativ zu dem ganzen Merchandise und dem Geldregen aus Titanic - Produktionen geäußert haben, nicht zuletzt als bekannt wurde das eine zweite Titanic gebaut wird. Himmel nochmal...
                        Nun um nochmal kurz auf die Liebesgeschichte zu kommen, die ist Flach wie ein Brett und wäre eigentlich in ner halben Stunde erzählt gewesen. Was nicht heißen soll, das sie komplett misslungen ist - DiCaprio und Winslet holen aus ihren Rollen das Beste raus was geht, es wird deutlich das beide ausgezeichnete Schauspieler sind, aber mehr war aus dem Drehbuch wohl einfach nicht zu holen. Dafür kann man sie in späteren Filmen, mit besseren Rollen noch genug genießen. Ich mag Liebesfilme, sogar mit Schnulzen kann ich hier und da was anfangen. Aber zwei Stunden schlimmstes GZSZ - Liebesdrama inklusive Böser Mutti und dämonisch - narrzistischem Verlobten - das war zu viel.
                        Über alles türmt sich dieser opulente, aufdringliche Soundtrack, der vor Theatralik nur so trieft und dem Schmalz nochmal die Krone aufsetzt.
                        Das war meine Abrechnung mit "Titanic", ich bin froh das es sehr viele Menschen gibt die anderer Meinung sind als ich, denn sonst wäre das ganze Kritisieren ja langweilig. ;)

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                        • 9 .5

                          Grandios.

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                          • 9

                            Der Film hat mich eigentlich durch meine halbe Kindheit und meine ganze Jugend begleitet. Ich hab ihn bestimmt schon 1000 mal gesehen und er wird nie langweilig. Einer der großartigsten Filme in meinen Augen!

                            • 7
                              P1468 19.11.2014, 22:35 Geändert 20.12.2014, 14:01

                              am anfang ganz cool gemacht. das setting und die zeit sind gut getroffen. dann ab dem moment wo "rose" auf dem schiff auftaucht und jack sie zum ersten mal sieht, gehts steil bergab. die kollision und das absaufende schiff bringen den film zurück in den interessanten bereich. war soweit dann wieder gut. der film wäre bei 7,5 punkten gelandet, doch dann kam diese szene mit der tür die den film am ende unnötig nochmal ins minus zieht. das hat mich schon damals aufgeregt.

                              fazit:
                              wenn man die letzten 60 minuten vor der kollision ausspart ist es ein guter film. und diese szene mit der tür ist auch ziemlich unnötig gewesen.

                              • 7

                                Früher verschmäht aufgrund der aufgeblasenen Lovestory und genervt, weil die kleinen Schulhofmädels (als er rauskam, war ich noch ein Schulhofjunge) bei dem Namen Leonardo DiCaprio nur so dahinschmolzen.

                                Aber die Jahre gingen ins Land und wir sind fernab vom Jahr 1997 und weil nichts besseres kam, mal wieder reingeschaut.

                                Die Lovestory ist immer noch aufgeblasen und langweilt doch hier und da, diese hatte ich auch so noch in Erinnerung. Was anders ist und wirklich imposant wirkt, ist alles fernab um die Geschichte um DiCaprio und Winslet. Allein schon die Größe von allem ist sehr beeindruckend und deswegen würde ich mich noch einmal ins Kino schleifen lassen. Und was auch auffällt ist, wie viel Gefühl hier eigentlich drin steckt. Ich meine jetzt nicht Leo/Kate, sondern vor allem die einzelnen Schicksale derer, die keinen Platz auf dem Rettungsboot gefunden haben. Cameron schafft in diesen Bereichen ein wirklich tolles und mitreißendes Drama und wenn Frau Dion nicht singt, ist sogar die Musik wirklich gut (nur zur Erklärung: Mit dem Gesang von Celine Dion verbinde ich das Musikvideo, welches sich wiederum nur auf das Gespann Leo/Kate konzentriert).

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                                • 8

                                  Wie man sich ja fast denken kann habe ich diesen Film schon damals als pubertierender Teenager gesehen. Doch danach habe ich es bestimmt ein Jahrzehnt geschafft mich vor diesen Film zu drücken. Aber dann war es letztens mal wieder so weit und ich musste mir Titanic ansehen.
                                  Doch ich muss zugeben das sich meine pubertäre Meinung über diesen Streifen relativiert hat. Mit diesem Werk hat James Cameron mal wieder bewiesen das er ein ganz großer ist. Natürlich weiß man wie der Hase läuft und Vorsicht SPOILER das der Ozeanriese am Ende untergeht. Doch bis dahin kriegt man einiges geboten. Große Bilder, starke Darsteller, eine bewegende Geschichte und natürlich eine der berühmtesten Lovestorys der Filmgeschichte. Leonardo DiCaprio wurde dadurch zum Star und Teenieschwarm einer ganzen Generation. Aber auch Kate Winslet konnte von diesem Film durchaus profitieren. Der einzige große Kritikpunkt ist aber nunmal die Liebesgeschichte. In der Cameron viel zu dick aufträgt und seinen Epos fast schon zu einer Schnulze verkommen lässt. Doch die 11 Oscars und das enorme Einspielergebniss sprechen nunmal für sich, weshalb man diesen Streifen gesehen haben sollte.

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                                  • 8 .5

                                    Rund um: Es gibt Filme die sind emotionaler, ohne das Ziel zu haben emotional zu sein, und dieser drückt nur so auf die Tränendrüse...

                                    • 8 .5

                                      Vorwort: Alle die den Film nur wegen seines gut inszenierten Unterganges des Schiffes bewerten haben keine Ahnung von dem Film...

                                      Nun, es ist schwer sich an einem Film wie diesen heranzuwagen, aber ich versuche es: Der Film hinterlässt einen sehr tollen und emotionalen Eindruck bei mir, und ist beschmückt mit allerhand Gefühls-Erregen. Im Film kommt eine wohl eher unvorstellbare traumhafte Schifffahrt in die Ferne zum Ausdruck, und welches Szenario passt denn hier nicht besser als Romeo und Julia, die Geschichte ist anders aber im Grunde der selbe Aufbau, Zwei Personen aus unterschiedlichen Ständen (Kreisen) verlieben sich, und diese erste Begegnung zeugt von unglaublichen Einfalls, diese bittere "Liebe auf den Ersten Blick" Idee ist zu eingeschnarcht und wirkt abgekaut, so kommt es dazu das Der Gentleman versucht einzugreifen. Die Erste Hälfte des Filmes fand ich persönlich ansehnlich und wunderbar einfühlend. Dann begann es, der Untergang. Klar er war gut animiert bzw inszeniert. Dennoch ist er nicht zwangsläufig Hauptbestandteil.
                                      Das wichtigste dabei war das Überleben zu sichern: Dieser Gedanke brachte Menschen dazu, unmenschliches zu tun. Das Ende war traurig aber mit guter Idee. Meine Lieblings-Szene war das Orchester, die das Lied zum Untergang spielte. Alles erzählt von der nun sehr alten Überlebenden. Die kein Blatt vor den Mund hält. Bis auf eines, Der Diamant um den es im großen und ganzen im letztern Teil des Filmes ging. Sie ließ ihn mit ihm versinken, wo sie wohl auch recht hat.

                                      Kommen wir zu den Punktabzügen, diese gab es für den unglaublich hohen Grad an Zufall in den Film, der Lächerlichkeit sehr nahe. Genervt war ich ebenfalls von diesem unglaubwürdigen Dialoge, die aber im Endeffekt egal waren.

                                      Fazit: Ein Film den man auf jeden Fall gesehen haben, aber nicht unbedingt mögen muss, obwohl er mit absoluter Sicherheit aus der grauen Masse heraus-sticht!

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                                      • 0

                                        Der Film zur Kreuzfahrt,Ende absehbar (hö!),die Chemie zwischen di Caprio und Winslet zündet hier leider gar nicht,Kitsch und Schwarzweißmalerei töten mir den letzten Nerv.Das Pärchen sollte man sich besser in " Zeiten des Aufruhrs" gönnen (dort zeigen sie,wie talentiert beide sind!).Dieser Blockbuster versinkt bei mir in die cerebrale Ablage...

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                                        • 9

                                          Einer der besten Liebesfilme aller Zeiten...

                                          • 2

                                            2 Punkte für den spektakulären Untergang. Der Rest ging in meinem Ärger über diese aufgeblasene, überflüssige Love Story mehr oder weniger an mir vorbei.

                                            Ich bin mir nicht sicher, ob hier meine Leo Abneigung begann, aber das ist zumindest einer der Filme, der sie bestärkte.

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                                            • 10

                                              Sicher ist "Titanic" nicht der perfekteste Film, den es gibt, aber...Moment, das ist er doch! Warum versuche ich mich für die 10 Punkte zu entschuldigen? James Cameron, Leo DiCaprio und Kate Winslet verdienen jeden einzelnen davon.
                                              "Titanic" ist ein Film, den man sich anfangs nie freiwillig anschaut. Zu sehr schreckt mich zumindest die Aussicht immer ab, wie zerschmettert ich hinterher sein werde. Und das war ich auch diesmal, noch heftiger denn je zuvor. Und in jeder Szene fand ich etwas, dass ich bestaunen konnte. Sei es, weil jedes Bild im gesamten Film so wunderschön aussieht, oder die Dialoge, die Liebesgeschichte, die ich noch nie als so wenig schnulzig wahrgenommen habe, diese Musik, die einen zeitweise von innen zerreißt, und dass keine Sekunde dieser langen 3 Stunden deplatziert oder überflüssig ist. Und diese Schauspieler! Ich kann nicht aufhören zu schwärmen.
                                              Der beste Katastrophen-Film, den ich gesehen habe und den ich mir vielleicht sogar eines Tages wieder antun werde.

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                                              • 8

                                                Wer Herz Schmerz und Kitsch nicht mag, der sollte die Finger davon lassen. Denn dann braucht man nicht blöd schlechte Bewertungen ablassen, die nun so gar nicht der Wirklichkeit entsprechen.

                                                Tolle Story, tolle Computeranimationen, klasse Darsteller, Emotionen pur. Das erwartet einen wenn man sich den Film ansieht.

                                                Also: Schlechte Bewertungen einfach rigoros ignorieren, entsprechen nicht der Wahrheit und sind nicht objektiv.

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                                                • 3 .5

                                                  Eigentlich schon bezeichnend, dass ein so großartiger Schauspieler wie Leo es nicht schafft, diese lahme und unlogische Nachstellung des berühmtesten Schiffbruchs der Geschichte zu retten.

                                                  • 8 .5

                                                    Einer von James Camaron besten Filmen und optisch wahnsinnig toll.