Titanic - Kritik

US 1997 Laufzeit 194 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Erotikfilm, Kinostart 05.04.2006

  • 6
    Bambi2212 01.09.2015, 15:10 Geändert 01.09.2015, 15:14

    Der Film spaltet immer wieder mein Gemüt. Visuell und von der Aufbereitung ist Titanic wirklich ein Meilenstein, besonders was Cameron damals alles in die Wege geleitet hat, um den Film zu realisieren und wie er ihn dann realisiert hat, dafür hat er sich den persönlichen Oscar als beste Regie einfach verdient. Auch die restlichen Oscars waren alle verdient.
    Dennoch finde ich den Film einfach zu theatralisch.
    Die Liebesgeschichte zwischen DiCaprio&Winslet ist ganz nett anzusehen, aber was wirklich besonderes es nun auch nicht. Stattdessen hat mich dieser ständige Drang zur Dramatik einfach nur gestört.

    Also die 6 Punkte vergebe ich nicht , weil mich die Geschichte umhaut, sondern eher das drum rum imponiert hat (Set, Kostümdesign etc…)

    2
    • 3
      pascalshagunpfister 19.08.2015, 22:46 Geändert 19.08.2015, 22:52

      Für mich ist der Film um einiges zu lang geraten. Obwohl DiCaprio zu meinen Lieblings-Schauspielern gehört tu ich mir diese Schnulze nie wieder an.

      • 8

        Ich mag den Film. Sehr gerne sogar. Punkt.

        2
        • 10

          3x diesen Film gesehen und noch immer wie beim ersten mal spannend. Und noch immer muss ich Heulen (hoffentlich liest das keiner )

          Ein Meisterwerk welches man gesehen haben muss! Darsteller, Handlung, Musik: Note 10

          2
          • 9
            Deusfantasy 04.08.2015, 11:01 Geändert 04.08.2015, 12:23

            Es ist manchmal schon witzig, wie sich die Meinung zu einem Film im Laufe des Lebens ändert. Nach meiner ersten Sichtung als 12-jähriger Bub, konnte ich "Titanic" absolut nicht ausstehen, heute gehört er hingegen zu meinen Top 20 Lieblingsfilmen.
            Ich wurde damals mehr oder weniger von meinen beiden Schwestern und einer ihrer Freundinnen fast ein Jahr nach offiziellem Kinostart (unglaublich) in den Film gezwungen. Zu der Zeit hielt ich Titanic für einen blöden Mädchenfilm und hab mich dementsprechend darüber lustig gemacht. Ich habe ihn mir völlig unachtsam verfolgt, habe immer wieder blöde Kommentare während des Films abgelassen und gelacht als Leo starb. Ja, ich war ein dämlicher 12-jähriger Bub!
            Doch nur zwei Jahre später sollte sich meine Meinung gänzlich ändern. Ich hab mir den Film an einem verregneten Sonntag aus Langeweile ganz allein auf VHS angesehen, und man war ich schwer beeindruckt. Ich kam sogar nicht umher bei Jack Dawsons Untergang ein paar Tränen zu vergießen. Mir wurde plötzlich bewusst, wie grandios dieser Film eigentlich ist. Eine der tragischsten, glaubhaftesten Liebesgeschichten und zeitgleich der vielleicht beste Katastrophenfilm in einem.
            James Camerons wahnsinnige Detailverliebtheit erreichte hier ungeahnte Ausmaße. Das gesamte Schiff, jeder Raum, jedes Geschirr, förmlich jede einzelne Schraube wurde nachgebaut. Das beste daran war, er ließ den Zuschauer daran teilhaben und führte uns durch jede wichtige Stelle des Schiffs. Ich konnte dadurch völlig nachvollziehen, warum dieses Schiff so einen ungeheuren Ruf inne hatte.
            Auch alle wichtigen Charaktere der Crew und Gäste wurden vorgestellt.
            Sicher wurde sehr viel Zeit für die beiden Hauptdarsteller und deren Liebesbeziehung verwendet. Ich stimme durchaus zu, wenn Leute sagen, es hätte auch etwas weniger sein dürfen. Doch den Fokus ausgerechnet auf die beiden zu legen, war sinnvoll, gerade weil es super sympathische Figuren waren, mit denen man sehr gerne mitfiebert. Kate Winslet als kluge, wohlerzogene, reiche, jedoch zutiefst unzufriedene und traurige junge Dame. Im krassen Kontrast dazu Di Caprio als enthusiastischer, freiheitsliebender, kreativer, jedoch komplett verarmter Junger Mann. Eine von vornherein zum scheitern verurteilte Liebe. Tragik pur!
            Dafür kam dann auch die Katastrophe in der zweiten Filmhälfte keinesfalls zu kurz. Was man hier zu sehen bekommt, könnte besser nicht aussehen, nicht besser inszeniert sein. Der Untergang dieses Schiffes wurde einfach nur fulminant dargestellt.
            Was mich endgültig von diesem Film überzeugte, ihn wirklich herausragend macht, ist der sagenhaft gute Soundtrack. Ich habe selten erlebt, dass ein Score so gut zu einem Film passt, ja förmlich mit ihm verschmilzt. Umso trauriger, dass sein Schöpfer mittlerweile nicht mehr am Leben ist. James Horner kann sich aber sicher sein, mit diesem wundervollen Soundtrack ein echtes Monument für die Ewigkeit geschaffen zu haben.
            Klar ist Titanic insgesamt sehr kitschig, mag vielleicht sogar mehr auf Frauen als auf Männer zugeschnitten sein, aber deshalb so auf ihn einzuhauen, ist absolut ungerechtfertigt. Die Geister werden sich wohl auch noch in Zukunft an diesem grandiosen Film scheiden. Ich werde ihn mir dagegen immer wieder voller Freude anschauen!

            4
            • 9 .5

              Meiner Meinung nach ein absoluter Klassiker und einer der besten Filme der jemals gedreht wurde. Bei diesem Film stimmt meiner Meinung nach einfach alles. Von den Schauspielern und der Musik bis zur Inszenierung ist in diesem Film einfach alles perfekt umgesetzt worden. Die Handlung ist natürlich nicht sehr Komplex ( armer Kerl gewinnt Karten für die Schiffsfahrt -> verliebt sich in eine reiche Frau -> Sie kommen zusammen -> Eine Katastrophe geschieht). Das ist auch kein Spoiler da jeder diese Geschichte kennt. Trotzdem ist auch diese "simple" Handlung so unfassbar gut und liebevoll gemacht worden, das es überhaupt nicht wichtig ist, ob die Handlung sehr innovativ oder komplex ist. Falls es noch Leute gibt, die diesen Film wirklich noch nie gesehen haben empfehle ich ihnen es schnell nachzuholen.

              • 10

                Für mich einer DER Filme. Allerdings muss man in der richtigen Stimmung sein, um ihn sich angucken zu können ;-)

                1
                • 5 .5

                  Es geht, ist aber nix besonderes.

                  • 10

                    +++++ S P O I L E R +++++

                    Sie sinkt am Schluß.

                    3
                    • 3 .5

                      Tja, Ich habe Titanic von der Hassfilmliste runtergenommen, da angemerkt wurde, ich würde zu leichtfertig Filme auf die Hassliste verbannen.

                      Ich habe den Film in meiner frühen Pubertät gesehen und fand ihn unfassbar kitschig. Ich finde ihn immernoch unfassbar kitschig. Aber es ist wahr, er ist nicht so schlecht wie Transformers. Oder Terminator.

                      2
                      • 8 .5
                        VisitorQ 11.07.2015, 00:05 Geändert 13.07.2015, 15:03

                        Dieser James. ♥
                        Ich habe TITANIC damals nicht im Kino gesehen. Ich war ca. 11 Jahre alt und dachte: "Ne, Mädchenfilme!? Guck ich ganz sicher nicht". Naja, ungefähr 2 Jahre später habe ich ihn dann in einem kleinen Hotelzimmer in den Staaten gesehen. Oder eher gesagt nur die zweite Hälfte. Mit 13 wollte ich mit diese erste Mädchenhälfte immer noch nicht ansehen. Ich fand das alles nicht sonderlich duftewolke. Trotz des spektakulären Untergangs war mir da immer noch zu viel Liebesschmu drin.
                        Naja. 15 Jahre sind ins Land geflossen.
                        Die zauberhafte Jenny von T sprach mich an, was mit meiner Fickfresse eigentlich kaputt sei, dass ich TITANIC nur 5/10 geben würde (Sie hat es allerdings etwas charmanter formuliert :D ♥). So als Cameron Fan und so.
                        Also wurde es Zeit mich diesem Film endlich mal ganz zu widmen.
                        Auch weil ich Mädchenfilme inzwischen am liebsten mag.
                        Und?
                        UND?
                        Was war mit meiner Fickfresse eigentlich kaputt?!?
                        TITANIC ist fantastisch.
                        JamesTheManCameron weiß eben wie man Blockbuster dreht. Er weiß, wie man Geld für tolle Effekte ausgibt aber er weiß verdammt noch mal auch, wie man Charaktere einführt und aufbaut. Seine Filme pulsieren auch in den ruhigen Momenten. Dieser Mann atmet großes Kino und wenn jeder Filmemacher auch nur so halb so viel Passion wie Cameron in einer seiner Fingerspitzen haben würde, gäbe es keine schlechten Blockbuster mehr.TITANIC hielt sich 15 Wochen an der Spitze der US Kinocharts (Vergleich: Die Avengers waren nach 15 Wochen auf Platz 26). Die Leute sind ewig und 3 Tage rein um sich dieses wahnsinnige Spektakel anzusehen. Diese kitschige aber so verdammt packende und dramatische Liebesgeschichte und diesen sensationell inszinierten Untergang, der die meisten heutigen Produktionen noch immer ganz blass aussehen lässt.
                        Um das hier (endlich) mal abzuschließen: Ich muss meinem 13 jährigen Ich zustimmen und sagen, dass TITANIC in der Tat ein ziemlicher Mädchenfilm ist. Allerdings ist es ein gigantisch guter Mädchenfilm.
                        Dieser James. ♥

                        46
                        • 2 .5

                          Es ist irgendwie interessant, dass ein Film wie Titanic mit einer 5,8 gelistet wird, es aber mehr positive geschriebene Bewertungen gibt mit 7-10 also negative im Bereich 0-3.

                          Das kann natürlich jetzt viele Gründe haben, da ich aber der kritischen Gruppe angehöre finde ich bei all den positiven Kommentaren gehört sich auch mal ein etwas ausführlicher negativer Blickwinkel. Mir sind zu dem Aussagen der Schublade „Einfach schöner Film!“ genauso wie Aussagen „Einfach Müll!“ in beide Richtungen zu einfach gedacht und werden solch einen Filmprojekt in keinster Weise gerecht.

                          Man muss dem Film und auch Cameron natürlich anrechnen was der Film technisch für das Jahr 1998 darstellt, hier gibt es in meinen Augen keinen Spielraum für Kritik. Genauso ist der Film was die Schauspieler angeht extrem gut und hochwertig besetzt. Kathy Bates ist hier in meinen Augen das Aushängeschild. Zudem wurde im gesamten Film sehr viel Liebe ins Detail des Rahmens gesteckt. Das Grundgerüst wirkt authentisch, ist aber bei einen Cameron nicht verwunderlich, da er ja schon vorher bei seinen Filmen immer ein überzeugendes Grundgerüst gestellt hat.

                          Was also macht den Film also insgesamt für mich so schlecht?! Die Frage ist eigentlich ganz schnell beim Thema Inhalt und der Frage danach was der Film sein will beantwortet.

                          Der Film will hier ein meisterlich präsentiertes Drama mit einer überzeugenden Liebesgeschichte zwischen der Ständegesellschaft darstellen. Genau an diesen Punkt scheitert dieser Film gnadenlos in jeder Hinsicht, trotz seiner überragenden Besetzungsliste zur Zeit Ende der 90er. Nehmen wir die 90er mal als Beispiel, und fangen bei Cameron selbst an, der Mann kann keine Charaktere erschaffen mit denen mitfiebern kann. Cameron kann handwerklich sehr viel, bei einer tiefen Charakterdarstellung misslingt ihm das aber so gut wie in jeden Film. Er hat zwar mit Alien, Terminator, True Lies vorher einiges vorzuweisen, diese Filme wollen aber keine anspruchsvollen Liebesdramen oder überhaupt dramatische Filme sein, sonst wäre ein Arnold Schwarzenegger als Terminator bestimmt nicht so übertrieben eindimensional als Charakter geblieben.. So sind doese für das was sie darstellen wollen extrem gut gemacht zu der jeweiligen Zeit wo sie erschienen sind. Mit Terminator 2 hat Cameron sogar in meinen Augen sogar ein absolutes Meisterwerk der Actionsparte zur damaligen Zeit abgeliefert. Im Grundgerüst wie oben erwähnt auch bei Titanic nahtlos erkennbar, das er weiß ein authentisches Grundgerüst zu bilden.

                          Jetzt ist aber Titanic nunmal kein Actionfilm, sondern besagtes Liebesdrama. Das bedeutet auch, dass dieser Film sich in meinen Augen auch als Drama bewerten lassen muss, wodurch meine Bewertung in meinen Augen auch gerechtfertigt ist. Nehmen wir die 90er, hier haben wir eine Epoche mit einigen der wohl schönsten Dramen aufzubieten. Mit der heutigen Zeit möchte ich den Film ungern vergleichen, das wäre absurd, da dieser Film ja auch nicht erst heute gedreht wurde. Trotzdem bieten die 90er mit Philadelphia, Forrest Gump, Gilbert Grape, The Green Mile und auch A time to kill richtig starke Dramen um nur ein paar zu nennen, wobei auch mich der ein oder andere dieser Filme zu Tränen gerührt hat. Das sind also die Dramen welche für einen angeblich so extrem gutes Drama wie Titanic als Vergleich dienen müssen. Allein bei der Hintergrundgeschichte sind alle genannten Filme Titanic schon in ihrer Idee weit überlegen. Allsamt sind sie frische Ideen die man so vorher im Kino der breiten Masse noch nicht gesehen hat, sie sind vielmehr originär als Titanic. Also sollte ein so großer Visionär wie Cameron, zumindest wird er vom allgemeinen Glauben her als dieser Visionär verschrien doch in der Lage sein es Ihnen gleich zu tun, macht er aber nicht. Er nimmt ein sogar in den 90ern schon ausgelutschtes Thema der Ständegesellschaft und verpackt es einfach hübsch in ein schon mehrfach verfilmtes dramatisches Thema, dass zudem der breiten Masse bekannt ist und fast jeden in gewisser Weise rührt. Im Vergleich zu den vorherigen Versuchen einen Film mit dem Titanic Setting zu umrahmen, stellt sich Cameron hier nur seiner Art entsprechend geschickter an und setzt denen Rahmen weitaus realistischer und detaillierter um. Dies führt zwar in gewisser Weise zu einer geschickten Art der Täuschung des Publikums vor den eigentlichen Schwächen und damit sind auch die guten Bewertungen durchaus nachvollziehbar. Nur lässt sich nicht jeder Zuschauer auch in einer „Zaubershow“ nicht so leicht blenden.

                          Daher bleibt der natürliche Mangel an originellen Ideen nicht verborgen. Jetzt könnte man natürlich davon ausgehen das Schauspieler wie ein DiCaprio, der schon in Gilbert Grape eine absolut oscarwürdige Performance ablieferte, das schwache Drehbuch kaschieren können. Dies misslingt Cameron nur leider auch viel zu einfach. Das liegt aber weniger am Schauspieler die eine gute Performance zeigt, sondern vielmehr an Cameron selber. Wie eingangs gesagt, kommt Cameron aus dem Action Bereich der 80er und frühen 90er. Hier waren die Charaktere schlichtweg eindimensional und auch Cameron hat dies weder revolutioniert noch anders gemacht. Er hat es nur einfach geschickter als Trickmeister kaschiert, indem er einen „Schauspieler“ wie Arnold Schwarzenegger für seinen Terminator engagiert hat, was die Figur direkt sympathisch macht.

                          Dramen leben aber neben einer starken Geschichte, die hier einfach fehlt bzw. zu flach ist auch von ihren extrem starken Charakteren. Das heißt so viel, dass die Figuren, die zur Haupthandlung gehören und auch die meiste Zeit im Film eingeräumt bekommen dermaßen überzeugend sind, dass sie den Zuschauer mitfühlen lassen. Man muss als Zuschauer ein Gefühl für sie entwickeln können, für ihre Situation und das man ihr Leid in eben dieser Situation buchstäblich mitfühlen kann. Genau das schaffen die oben aufgezählten Dramen der 90er auf eine herausragende Art und Weise. Sie wissen dabei teilweise sogar zu überraschen oder hätte ohne Trailer, Buch etc. beim ersten gucken jemand die Handlung eines Forrest Gump so vorhersehen können Schritt für Schritt? Ich denke die wenigsten bis niemand kann das. Titanic bleibt in diesen Vergleich nun auch bei den Charakteren noch blasser als bei der Story. Dies ist leider ein Manko was alle Cameron Filme bisher aufweisen und durch den Anspruch von Titanic, Drama zu sein, nur deutlicher zu sehen war. Der Film schafft es einfach nicht innerhalb seiner drei Stunden wirklich ein Gefühl für die Charaktere zu vermitteln. Für ihre Situation, ihr Leid, sie wirken einfach zu austauschbar. Das ist aber genau das, was mein extrem gutes Drama ausmacht und dann auch in hohe Bewertungsregionen schickt, außer man schafft es diese Fehler gekonnt zu verschleiern wie es Cameron als Trickmeister nahzu perfekt beherrscht. Dafür stehen dann zwar am Ende 1,8 Mrd Dollar Einnahmen und 11 Oscars aber noch lange kein gutes oder mittelmäßiges Drama.

                          Cameron ist damit zwar ein technischer Evolutionär mit abstrichen aber sicherlich nicht der große Filmvisionär für den ihn vielleicht viele halten und was dazu geführt hat das 19 bzw. 14 Jahre nach dem Original, der Neudreh von bekannten Filmen in einem einwandfreien neuen Grundgerüst das technisch extrem gut ausgearbeitet war, zu einen noch größeren Erfolg geführt haben. Cameron bleibt damit ein Meister der Illusion des Kinopublikums und leider wird die dadurch entstandene Erfolgswelle noch etwas weiter tragen auch wenn ich gerne andere Filme mit mehr Oscars bzw. Einspielergebnis sehen würde als einen Cameron Film. Aber er hat es zumindest verstanden seinen enormen Mangel an Kreativtät so gut in der Illusion zu verstecken, das es bis heute nur wenigen aufgefallen ist. Was aber vielleicht auch daran liegt, da er es selbst nur zu gut weiß, welche Mängel er im Bereich von Storytelling und Charakterdesign vorzuweisen hat, nur noch wenig Shows (Filme) in einen bestimmten Zeitrahmen macht, sodass seine Tricks zur Täuschung des Publikums nur noch nicht derart bei der breiten Masse enthüllt worden.

                          So wird es wohl auch für das geplante Pocahonta....ähm Avatar 2 Projekt wieder zahlreiche Zuströme geben auch wenn ich mir für die Zukunft vielmehr wünsche das andere Filme diese Zuströme abbekommen würde und nicht einfache, billige Kopien in einen Mantel aus trickreichen Illusionen gehüllt damit das Kino auch in der heutigen Zeit die Möglichkeit bekommt sich wieder weiter zu entwickeln auf Basis der Inhalte und Charaktere und nicht nur der Technik.

                          Abschließend wäre es schön, mit dieser Kritik ein wenig den Mantel der Illusion den Cameron auf das Publikum seit Titanic gelegt hat, ein wenig zu lüften um damit doch zu erreichen, das man sich heute vielleicht wieder mehr auf den Inhalt und die Charaktere in Filmen konzentriert als auf die Optik. Um so wirklich, wenn auch nur langsam, einen kleinen Schubs in die richtige Richtung zu erzeugen. Wie es Heath Ledger als Joker schon mal versucht hat :-).

                          2
                          • 9

                            […] Aus heutiger Sicht lässt sich ebenso einfach wie schnell über die Geschichte des Schiffes und all der Verantwortlichen urteilen. Fanatisches Streben nach Macht und Prestige sei schlecht, die Menschen jagten einem augenscheinlichen Traum nach, ohne zu wissen, dass der Traum sich eigentlich als Verderben entpuppen würde. Jedoch nutzt Cameron die Rahmenhandlung in der Gegenwart mehr als geschickt, um einerseits ein ausgefeiltes dramaturgisches Konstrukt zu erstellen und andererseits, um die Werte und Lehren der alten Zeit in Relation zu setzen. Auch heute noch vergeigen wir zu viel Zeit damit, unerklärten und ziellosen Instinkten nachzujagen. Die Taucher suchen nach einem Diamanten und finden „nur“ Zeichnungen. Sie sind enttäuscht von ihrer Wertlosigkeit. […] Die Vereinigten Staaten werden gleichzeitig entlarvt, als Land, dessen Motto ein vergessener Traum ist, der vielleicht mal existierte, aber nur noch verrotten in den tiefsten Jagdgründen aufzufinden scheint. Als Symbol für Freiheit und Gleichheit inszeniert, ist es eigentlich eine Aristokratie, in der eine konstante Hierarchie herrscht und auch eben das auch so bleiben soll. […] Aber selbst wenn man den Hintergrund beiseite lässt und sich nur auf die emotionale Komponente des Werkes konzentriert, selbst dann nimmt der Film mit seiner monumentalen Größe gefangen. Es ist einer der größten Stärken von James Camerons Arbeit: Er wiegt den Zuschauer zunächst seicht in er Hand, gibt ihm etwas Zeit, um es sich gemütlich zu machen und begeht mit ihm dann eine Rundfahrt, die ihresgleichen sucht. Camerons Griff schlingt sich immer fester zu und seine Schritte werden immer größer, aber man ist gezwungen mitzuhalten und anfangs scheint eben dies auch noch federleicht vonstatten zu gehen. […] Ein letztes Wort soll noch James Horner gebühren, der [...] ums Leben kam. Seine Musik ist es, die bleibt und die Jahre überdauern wird und die mit einem Menschen unglaubliche Dinge anstellen kann. Ihre Pracht, Präzision und Perfektion fließt in diesem Werk mit den Bildern ineinander und lässt einen mehr fühlen, als man erwarten würde. „Titanic“ ohne Horner? Möchte man sich nicht vorstellen.

                            23
                            • 10

                              Das Thema "Titanic" fasziniert viele, dennoch war der Erfolg des Filmes nicht selbstverständlich. Trotz der Länge fühlte ich mich jeder Zeit gefesselt, auch wenn die Geschichte noch so sehr weit hergeholt sein mag. Gucken, genießen und sollte ein Tränchen fließen, na und...
                              Ich schaue ihn mir immer wieder gern an...

                              1
                              • 8 .5

                                Sehr viel wurde schon über ,,Titanic´´ geschrieben und Diskutiert, Ich möchte nur eine kleine Sache hier anschneiden die mir sehr an diesem Film gefallen hatt.
                                Diese zwei Menschen die unter ganz verschiedenen lebsunsumständen reingeboren und darin auch Leben müssen, die eine Weltanschauung und Moral haben die konträr zu einander ist.
                                Eine Geschehen das sie zueinander finden lässt, ein Zusammensein entwickelt sich was immer mehr an Tiefe in des anderen Gemüt Einblick gewährt.
                                Eine Liebe die langsam zu florieren beginnt und das desolate Leben von Rose mit neuen Farben und Sehensüchten überdeckt, ein kollidieren von zweier Menschen dessen Liebe, Balsam für des anderen ist.
                                Die eine Liebesgeschichte die nicht von langer Dauer ist und dennoch für die Ewigkeit in Erinnerung bleibt.

                                • 10

                                  Meine Vorredner merkte bereits an, entweder mag man den Film oder nicht. Ich bin seit jungen Jahren ein Fan dieses Films (und auch der Geschichte rund um die Titanic) und er ist in meinen Augen ein Meisterwerk. Ich gebe zu, dass man dem Film durchaus Kitsch unterstellen kann und auch die Story rund um die Liebesgeschichte von Rose und Jack ist/war sicher nicht neu. Doch sie reißt mit und daher sehe ich gerne darüber hinweg.
                                  Cameron macht das Ausmaß dieser Tragödie greifbar und man merkt dem Film in jeder einzelnen Einstellung das Herzblut und die Liebe zum Detail an, die er in dieses Projekt gelegt hat. Dazu ein Soundtrack, der seinesgleichen sucht. Ein Epos und großes, zeitloses Kino.

                                  Gestern sah ich Titanic Live in Köln. Den Film auf diese Art zu erleben war nochmal ein absolutes Highlight. Dann erfuhr ich heute morgen, dass ausgerechnet auch gestern James Horner mit einem Flugzeug tödlich verunglückt ist. R.I.P. und Danke für die Vergoldung großer Filmmomente!

                                  4
                                  • 10

                                    Ob man den Film nun mag oder nicht, muss Jeder selbst entscheiden. Technisch und schauspielerisch ein Meisterwerk des Jahrhunderts und wahrscheinlich eines von wenigen Filmen, die aufgrund der handgemachten Effekte auch in 50 Jahren noch brilliant aussehen.

                                    2
                                    • 6

                                      Relativ überbewertet - allerdings schön...

                                      • 6

                                        Die ersten 90 Minuten sind eine Qual für jeden Mann. Der FILM bekommt seine Punkte fürs Aussehen die Schauspieler und den genialen Untergang der Rest ist Weiber Sache und überhaupt nicht meins

                                        • 10
                                          AIRWOLF64 28.05.2015, 15:38 Geändert 28.05.2015, 15:41

                                          Der beste Film über/mit jener traurigen Schiffskatastrophe des "R.M.S.-TITANIC"
                                          vom J. Cameron. Also wenn ich die Kate Winslet sehe im Film, da wäre ich wohl
                                          selber gerne auf der TITANIC gewesen und hätte mich geopfert.
                                          Mit welchem Aufwand und GELDERN der Film entstand und was er heute noch
                                          verdient ?!
                                          Als die spätere OMA-Winslet im Film ihre Geschichte erzählte, ist schon einen OSCAR wert.
                                          Doch am 26. September 2010 in Los Angeles verstarb sie (Gloria Stuart) leider.

                                          • 10
                                            kolja10000 27.05.2015, 01:44 Geändert 07.06.2015, 20:33

                                            Also, wer diesen Film schlecht bewertet, der hat keine Ahnung von Filmen. Ein Klassiker. Dieser Film hat Geschichte geschrieben. James Cameron ist einer der besten Regisseure der Welt.

                                            1
                                            • 10

                                              "Das Herz einer Frau ist einer tiefer Ozean voller Geheimnisse, aber jetzt wissen Sie, dass es einen Mann namens Jack Dawson gab, und, dass er mich gerettet hat, in jeder Weise wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann. Ich habe nicht mal ein Bild von ihm. Er existiert nur noch in meiner Erinnerung." -Rose Dawson

                                              Grandiose Schauspieler, Toller Soundtrack, unglaublich gut umgesetzte story und gänsehauterregende bilder! TOP!
                                              einer der besten emotionalsten traurigsten film der welt! ein muss!!!
                                              wer da nicht weint der hat wohl einen herz aus stein :(

                                              2
                                              • 8
                                                RockyRambo 26.04.2015, 15:46 Geändert 26.04.2015, 15:47

                                                Drückt zwar ordentlich auf die Tränendrüse und während der ersten
                                                90 Minuten benötigt man(n) schon mal ordentlich Sitzfleisch aber der
                                                Untergang ist absolut Fantastisch und Bewegend umgesetzt worden.
                                                Auch der Cast war mit DiCaprio, Winslet sowie dem Bösem Fiesling gespielt
                                                von Billy Zane echt stark.

                                                2
                                                • 9
                                                  don_vitocorleone 24.04.2015, 01:29 Geändert 24.04.2015, 01:29

                                                  Titanic spaltet sich oft in zwei Lager, die Hater und die Lover.

                                                  Ich muss sagen, dass ich Titanic schon immer sehr mochte (und das als Mann)seit ich ihn als Kind das erste mal gesehen habe.
                                                  Verstehe die vielen niedrigen Bewertungen nicht so ganz. Von mir kriegt er nur deshalb keine 10, weil er ein Tick zu kitschig für meinen persönlichen Geschmack ist aber sonst sehr empfehlenswert und top gemacht.

                                                  • 7 .5

                                                    Gute Schnulze, die sind eigentlich nicht mein Fall aber über Titanic stolpert jeder einmal und der Film ist wenigstens hervorragend gemacht.