Titanic - Kritik

Titanic

US · 1997 · Laufzeit 194 Minuten · FSK 12 · Drama, Katastrophenfilm, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 10

    Dazu muss man ehrlich gesagt nicht viel schreiben.
    Titanic, ein Film den man gesehen haben muss, ob man jetzt die "Liebesschnulze" mag oder nicht, die Umsetzung und die Schauspielerische Leistung überdauert einfach seine Zeit.
    Ein wahrer Klassiker unter den Dramen

    1
    • 7 .5

      "Begleitmusik zum Ersaufen! Jetzt weiß ich, dass ich in der 1. Klasse bin!"

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      • 0

        Schrecklich

        • 6 .5
          RedMoon-1973 14.08.2017, 00:22 Geändert 14.08.2017, 00:24

          Ich weiß ja nicht, aber wie kann man diesen Film so hoch bewerten? Klar, er ist gut gespielt und technisch einwandfrei, aber gleich ein Meisterwerk daraus zu machen finde ich nicht gerechtfertigt. Ich konnte mit der Liebesgeschichte beim besten Willen nichts anfangen und habe sehnsüchtig nur noch auf den Eisberg gewartet.

          Für mich ein guter aber zu langer Film mit vorhersehbarem Ende: Am Ende sinkt das Schiff....ups, SPOILER

          • 9
            Copacabanasun 08.08.2017, 23:41 Geändert 08.08.2017, 23:42

            Den Eisberg haben bestimmt Eskimos dort platziert.
            Um den Leuten zu zeigen, so gehts nicht.
            Also, mich würde es auch stören wenn Schiffe, an meinem Drei-Etagen-Iglo, mit Dampfbad vorbeischippern.
            Eine Unverschämtheit, wäre das.
            .
            So gleich Mitternacht.
            Zeit für Metallica.
            *Peace & Good Night*
            .
            (⌒.⌒/"

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            • 8
              inglouriousspstard 03.08.2017, 15:55 Geändert 03.08.2017, 15:57

              Im grunde genommen könnten einige Individuuen diesen Film als Kitsch oder Leibesschnulze abtun, dies wäre absolut ungerechtfertigt, denn sowohl Camerons fabulöse Inszenierung als auch eine wirklich wunderbar erzählte Geschichte mit einigen Szene für die cineastische Ewigkeit sind einen Blcik wert. Zudem ist TITANIC einer der wenigen beweglichen Bilder die man tatsächlich zehn mal angucken kann ohne dass diese annäherend langweilig werden. Ob es nun am absolut atemberaubenden und hochspannenden Finale liegt oder an der interessanten teils sozialkritischen Story über die Kluft zwischen Arm und Reich, es wird wohl beides sein. Fakt ist dass dieser Film keine Alterserscheinungen mit sich trägt und selbst heute in eine Riege von Blockbustern passen würde und diese vermutlich sogar übertreffen konnte. Ein filmischer Sonnenaufgang voller Schönheit, Tragik und inszenatorsicher Genialität. Cameron weiss halt was er tut und dieser Film lässt sich wohl als sein bester Film bzw. Opus Magnum betiteln. Großartiges Juwel im Herzen der See und einer dieser Film die man einfach immer wieder in den Player legt ohne dass diese nur annähernd langweilen. Absolut verständlich warum der Film so einen kommerziellen Erfolg hatte und bei den meisten so extremst beliebt ist. Anschauen, geniessen und mitreissen lassen von dieser Schönheit von Film mit einer unglaublichen Sogkraft und einem hohen Wiederanschauungswert. Ergänzen könnte man ebenfalls dass das Finale wohl zu den besten in der gesamten Filmgeschichte zählt und mich zumindest jedes Mal aufs neue zum Mitfiebern einlädt. Meisterwerk,. Punkt. Aus. Ende. Danke lieber Cameron für einer der epischsten Leinwandgeschichten die jemals geschafften wurden.

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              • 8
                SCMarv 31.07.2017, 13:32 Geändert 31.07.2017, 13:34

                Titanic nur auf die Lovestory zu reduzieren wäre fatal, denn der Film ist in einem Atemzug zusammen mit den großen Machwerken, den Meilensteinen der Filmgeschichte zu nennen.
                Der Film ist so viel mehr als Jack und Rose, er war und ist in jeder Phase bahnbrechend; Punkt! Das ist einfach so, ob einem das schmeckt oder nicht ist dabei unerheblich.
                Ich weiß nicht, wo man an Titanic rummeckern könnte. In die Produktion wurde verdammt viel Geld reingeblasen, es wurde aber auch verdammt viel abgeliefert. So wüsste ich nicht, ob man etwas am Cast aussetzen kann, oder am Setting, oder vielleicht an der Kameraführung, oder am Drehbuch, am Score, am Schnitt, an den Effekten, an der Inszenierung, an der Dramaturgie, am Spannungsaufbau oder der Atmosphäre …nichts fällt mir ein was ich ernsthaft bemängeln könnte.
                Natürlich gibt es diese Hasstiraden bezüglich der Lovestory, doch leider trübt das die objektive Anerkennung der Genialität, die in der Gesamtheit des Machwerks steckt.
                Ich möchte nicht von Meisterwerk sprechen, aber Titanic ist durch und durch stimmig.

                Das muss man doch einfach mal sagen dürfen.

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                • 9

                  Ein herausragender Film, in meinen Augen reicht es aber nicht ganz zum Meisterwerk.

                  Zur letzten Minute des Films:

                  Statt diese unfassbar wertvolle Kette ihrer Tochter zu schenken um ihr ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen, wirft sie Rose einfach völlig sinnlos ins Meer. Was für ein egoistisches Verhalten....

                  • 10

                    Also dann sag ich halt auch mal was zu Titanic. Dass es ein paar Miesepeter gibt, die diesen monumentalen Film nicht leiden können, ist klar. Es sind aber bezeichnenderweise nur wenige. Ich selbst habe den Film damals 5 mal gesehen, und jedesmal am Schluss geheult. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass die Liebesgeschichte traurig ausgeht - deren gibt es ja viele, sogar aus Shakespeares Zeit... (zwinker), es ist die unglaubliche Perfektion aller filmischen Elemente, die ineinander spielen. Garniert von einem wirklich herausragend guten Soundtrack von James Horner, ohne den der Film wahrscheinlich nur halb so viel Wirkung hätte.
                    Von der reinen Opulenz der Bilder, von der atemberaubenden Detailtreue (die später in der Hamburger Titanic Ausstellung nachvollziehen konnte), bis hin zu diesem epochalen Zeitgemälde, welches die Klassengesellschaft der Jahrhundertwende auf den iPunkt treffend schildert, vermag dieser Film den Zuschauer von Anfang bis Ende in seinen Bann zu ziehen. Er ist grossartig erzählt, hervorragend in Szene gesetzt und bietet verdammt gute Schauspieler. Damit gehört er zu den Meisterwerken der Filmgeschichte.

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                    • 10

                      Einfach wunderschön, ich kann mir den Film immer wieder auf's Neue sehr gerne anschauen.

                      1
                      • 9

                        jedes jahr im tv gucken und immer noch das gefhl haben was ganz ganz grosses zu gucken, zurecht 10 millionen oscars bekommen

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                        • 6

                          Ich gebe zu, dass der Film nicht schlecht gemacht ist, sowohl vom schauspielerischen her, als auch von der Dramaturgie am Ende sowie der Musik.
                          Allerdings sind solche Romanzen nicht so mein Ding und der Film geht viel zu lange.

                          • 10

                            Wundervoller Film, unglaublich ausdrucksstark. Er geht einem ins Herz, er ist regelrecht prägend.

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                            • 10

                              Man könnte TITANIC bestimmt plakativ nennen. Die sogenannte Upper Class wird als egozentrisch, unmoralisch und vollkommen verdorben dargestellt, jeder interessiert sich nur für sich und seinen eigenen Profit, jedes Mittel seinen Willen durchzusetzen ist recht, sozial schlechte gestellte werden sowieso nur als niedere Kreaturen angesehen, die wie selbstverständlich weniger wert sind, als man selbst, weil sie arm und dreckig sind, jeder definiert sich nur über sein Vermögen und ist eigentlich langweilig oder im schlimmsten Fall durch die erdrückenden Konventionen eine gebrochene Persönlichkeit, während die "einfachen Leute" eigentlich die moralischen, guten Menschen, die befreit feiern können und sich nicht an gesellschaftliche Zwänge halten müssen. Das ist natürlich alles sehr einseitig und nicht wirklich zeitgemäß, weil sehr unreflektiert (man könnte vielleicht sogar manipulativ sagen, da die Sympathien gezielt auf eine Seite gelenkt werden) dargestellt, doch ich bin der Meinung, dass das letztendlich unwichtig ist, weil sich der Film um etwas ganz anderes dreht.

                              Viel mehr geht es um die Liebe zwischen dem mittellosen, aber gewitzten und talentierten Jack Dawson und der privilegierten Rose DeWitt Bukater, die der angesehenen Gesellschaft angehört. Also einer Liebe, die sich über die starre Klassengesellschaft der damalige Zeit hinweg setzt und so stark ist, dass sie nicht nach Anerkennung oder Bestätigung in der Gesellschaft suchen muss, da sie so stark ist, dass sie selbst massive Anfeindungen und Intrigen übersteht, selbst im Angesicht der Todes ist das Band zwischen Rose und Jack so stark, dass nicht das eigene Überleben, sondern das Miteinander bzw, das Wohl des anderen im Vordergrund steht. Meiner Meinung nach besteht das wesen von wahrer Liebe bzw. der Sinn von Beziehungen genau darin, sich selbst nicht der wichtigste zu sein, nicht nur das zu machen, was man selbst tun will und den anderen entweder mitziehen zu lassen, oder hinter sich zu lassen, sondern sich um den anderen genau so zu sorgen, wie für sich selbst und der Wille sich im Ernstfall für das Wohlergehen des anderen auf zu opfern. Das mag in der Realität nicht durchführbar, sehr idealisiert und von mir aus auch naiv sein und dennoch ist zumindest die Vorstellung davon ein unglaublich schöner Traum. Und was ist verwerflich daran sich selbst Ideale zu kreieren und sich zu bemühen diese wenigstens etwas in die Realität einfließen zu zu lassen? Was wären wir, wenn wir keine Ideale hätten und was wäre vor allem die Kunst, wenn sie ohne Ideale wäre?

                              selten hat mich ein Film so sehr berührt, wie dieser und manchmal sehne ich mich tatsächlich danach, selbst etwas ähnliches zu erleben, das gebe ich ganz offen zu und, dass Kate Winslet hier offen gesagt rein optisch so ziemlich meinem Idealbild einer Frau entspricht, ist dieser Empfindung zumindest nicht abträglich.

                              Kurz gesagt: TITANIC ist ein unglaublich schöner Film.

                              10
                              • 9 .5

                                James Cameron schenkte uns mit "Titanic" einen der größten Filme aller Zeiten, der alle seine 11 Oscars zurecht gewonnen hat. Mit atemberaubenden Effekten, grandiosem Schauspielensemble, einem rührenden Soundtrack und der schönsten Liebesgeschichte, die man jemals auf der großen Leinwand erleben durfte, hat Titanic mein Herz im Sturm erobert und ist nicht nur einer der besten Liebesfilme, die es jemals gab und vermutlich jemals geben wird, sondern ist zudem auch einer der besten Filme überhaupt.

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                                • 7
                                  MasterMiller 02.04.2017, 20:38 Geändert 02.04.2017, 20:38

                                  Bin großer Fan von Leonardo DiCaprio und James Cameron weiß einfach, wie man einen Film durchgehend spannend macht, jedoch gefallen mir viele Dinge an der Geschichte an sich einfach nicht, insbesondere gewisse Vorgehensweisen ([Spoiler] Das Geld, welches sie für den Diamanten bekommen hätte könnte sie z.B. für gute Zwecke spenden? Nein, wirf sie ins Meer... Und Jack hätte auf die Tür gepasst. Hätten sie die Schwimmweste unten an die Tür befestigt (Mythbusters), wäre diese sogar recht stabil gewesen und beide hätten es schaffen können, inklusive sich gegenseitig wärmen natürlich. Logisch, dass Jack sterben muss, aber James hätte eine deutlich kleinere Tür für diese Szene benutzen sollen. [Spoiler Ende]). Auch finde ich den Film persönlich zu lang zum sofort durchschauen.

                                  • 10

                                    Wundervoller Film..gewiss nicht perfekt, da man das eine oder andere natürlich noch besser hätte machen können, was ja eigentlich immer im Leben so ist, aber trotzdem bleibt einem der Film in tiefer Erinnerung. Gefühlvoll, erotisch, ausdrucksstark...eine Riege hervorragender Schauspieler...ein Meilenstein der Filmgeschichte.

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                                    • 10

                                      Ein Film der Geschichte geschrieben hat.
                                      Ohne Zweifel eine wirklich herausragende Produktion.

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                                      • 10

                                        Den Film kann man sich ungefähr 100 mal anschauen- Er wird nie langweilig.

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                                        • 9

                                          Es ist einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Ganze 11 Oscars konnte Meister-Regisseur James Cameron mit Titanic ergattern. Der Titelsong, My Heart will go on, von Celine Dion ist einer der bekanntesten Songs in der Musikwelt und ist ein Dauerbrenner geworden. Für Leonardo DiCaprio und Kate Winslet war dieser Film der Sprung nach ganz oben. Nun muss man kein Fan von diesem Film sein, aber allein was Titanic für Wellen (haha) geschlagen hat, ist einfach beeindruckend. Rein von der Optik und von der Aufmachung her ist der Film in der Tat ein Meisterwerk. Nun sehe ich Filme inzwischen mit anderen Augen, als noch vor 15 bis 20 Jahren und ich muss sagen, dass Titanic auch insgesamt ein unfassbar starker Film ist.

                                          Es ist die große Jungfernfahrt der Titanic im Jahr 1912. Das gigantische Kreuzfahrtschiff, welches als unsinkbar gilt, steht kurz vor seiner ersten Fahrt von Southampton nach New York. Mit an Bord ist die 17jährige Rose, die aus einer adeligen Familie kommt und unglücklich verlobt ist. Mitten in der Nacht, die Titanic ist längst unterwegs nach New York, fasst Rose einen dramatischen Entschluss und möchte sich umbringen. Kurz bevor sie von Bord springen will wird sie von einem jungen Mann namens Jack aufgehalten und eine einzigartige Romanze beginnt. Doch Jack stammt aus ärmlichen Verhältnissen, was für viel Ärger sorgt. Doch all diese Probleme werden plötzlich nichtig, als die Titanic auf einen riesigen Eisberg zusteuert.

                                          Man könnte dem Film vorwerfen, dass er viel zu lange mit seinen ca.190 Minuten geht. Ich kann verstehen, wenn Leute sagen, dass sie der Film langweilt und erst im dritten Akt gut finden. Ich sehe Titanic nicht als reinen Katastrophenfilm an, sondern eher als ein Liebesfilm. Aber er ist in allen Belangen ein verdammt gut geschriebener Liebesfilm, der enorm tiefgründig und bis ins kleinste Detail gut ausgearbeitet ist. Natürlich kommt die grandiose Optik hinzu, bei der sich Cameron damals selbst übertroffen hat. Er hat die Titanic wieder zum Leben erweckt und besonders den dramatischen dritten Akt hätte man nicht besser inszenieren können. Natürlich ist der Film unfassbar traurig und dramatisch, aber hier und da versprüht der Film auch gute Laune.

                                          Da der Film unfassbar viele namhafte Schauspieler hat, beschränke ich mich mal nur auf die wichtigsten. Leonardo DiCaprio liefert in Titanic nicht seine beste Leistung ab, da er nicht so viele Momente hat, die einen Schauspieler richtig fordern. Doch er spielt einen unfassbar sympathischen Zeitgenossen, den man einfach gerne haben muss. Kate Winslet, die schon immer eine Weltklasse Darstellerin war, liefert auch in Titanic eine wahnsinnig gute und glaubwürdige Performance ab. Egal was Winslet spielt, ich sehe immer nur ihre Rolle, aber niemals Kate Winslet. Meine Lieblingsfigur in Titanic war aber schon immer Molly Brown, die von der großartigen Kathy Bates verkörpert wird. Ich liebe einfach ihren Charakter und sie ist der beste Beweis, dass nicht alle reichen Menschen eingebildet und selbstsüchtig sind. Billy Zane als widerlicher Verlobter Cal ist zwar ein abartiger Typ, aber Zane spielt ihn wahnsinnig gut.

                                          Fazit : Bombastisch, legendär und episch. Titanic ist nicht einfach nur ein Katastrophenfilm, sondern ein super ausgearbeiteter Liebesfilm, der das Zeitalter und die Zweiklassengesellschaft perfekt darstellt. Die atemberaubenden Effekte tun dann ihr übriges. Da kann man es auch verzeihen, dass nicht jede einzelne Szene logisch ist. Titanic gefällt mir seit dem Rewatch, seit ich Reviews schreibe, wesentlich besser als damals in den 90ern.

                                          9/10

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                                          JokerReviews Hauptseite auf Instagram : https://www.instagram.com/joker_reviews/

                                          • 10

                                            Glanzleistung :-) Top

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                                            • 9

                                              [...] Neben der Beleuchtung der Kluft zwischen Arm und Reich, die im Chaos des paralysierenden Untergangsszenarios regelrecht perverse Ausmaße annehmen wird, offenbart sich Titanic auch als weitsichtige Initiations- und Emanzipationsgeschichte: Rose wird sich aus den ihr auferlegten bürgerlichen Fesseln befreien und die Erwartungen, die seit jeher an sie gestellt wurden, unterlaufen, um einen erlösenden ersten Schritt in Richtung Selbstbestimmung zu bewirken. Wenn sich das opulente Desaster von Minute zu Minute in seiner beklemmenden Ausweglosigkeit kontinuierlich potenziert, offenbart James Cameron ein weiteres Mal seine genuine Meisterschaft als Filmschaffender: Es sind keinesfalls die Momente des aufgescheuchten Gewirrs, des ohrenbetäubenden Lärms, der bedrängenden Panik, die sich in die Köpfe der Zuschauer brennen werden. Es ist die Stille, die als Konsequenz der Katastrophe vollends auslaugt. Die Körper, die steif gefroren im Eiswasser des Nordatlantik treiben. [...] Titanic stellt ohne Zweifel eine schillernde Ausnahmeerscheinung innerhalb der hochbudgetierten Kulturlandschaft dar. Ein derartig leidenschaftliches, mitreißendes, stimulierendes und in jedem Punkt berührendes Erlebnis gibt es wahrlich nur einmal. James Cameron rekurriert dabei auf die Urreize des Kinos, definiert Titanic somit natürlich auch nicht unwesentlich über seine Gegebenheit als (Jahrmarkt-)Attraktion, ist aber so modern, dass er sich nicht auf den imposanten Schauwerten ausruht, sondern jeder Gefühlsregung ihren entsprechenden Resonanzraum erlaubt: Die Liebe und der Schmerz, beide dürfen sie in übermächtiger Ausformung entflammen und eine ganz eigene Ikonographie etablieren. [...]

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                                              • 4 .5

                                                Fand ich schon immer total überbewertet. Ich gebe zu, ich bin kein fan des genres, aber trotzdem habe ich bessere lovestorys gesehen. Zäh, langweilig und einfach nicht mein geschmack.

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                                                  cycloo77 13.01.2017, 23:03 Geändert 13.01.2017, 23:05

                                                  Monumentale Epochale Untergangs Katastrophen Liebesfilm Oper, wie es in dieser Form keine mehr geben wird.

                                                  James Cameron hat ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das Generationsübergreifend fasziniert.
                                                  Das alles vor dem Hintergrund der größten und Legendären Schiffskatatrophe unserer Zeit.
                                                  Seine Bildersprache ist Augenorgasmus gefährdet, seine Settings Brillant, die Cast phänomenal und der Soundtrack und Soundapparat bombastisch.

                                                  A Worldstar is Born Leonardo DiCaprio!!!

                                                  Auch wenn der Kitsch mit an Bord gegangen ist, bleibt dieser immer komplett sympathisch und liebenswert.

                                                  TITANIC...
                                                  Für mich seit ich denken kann ein mysteriös faszinierendes immer interessantes Thema, das Cameron dieses legendäre Schiff Bildlich so ein All Time Denkmal gesetzt hat ist herausragend.

                                                  Ein Meisterwerk und ein Riesengroßer Eisberg an Filmgeschichte!!!

                                                  Chapeau Mr. Cameron!

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                                                  • 9
                                                    RoboMaus 25.12.2016, 18:49 Geändert 25.12.2016, 20:10

                                                    Di Caprio: "Für mich keinen Kaviar, bitte, den habe ich noch nie gemocht".

                                                    Der Auftritt des Underdogs beim Erste-Klasse-Dinner ist genial, wie überhaupt Camerons Inszenierung dieses epischen Gesellschafts-Abenteuer-Dramas. Schon die Einführung mit der modernen Erforschung des Wracks, bei der Szenen am Meeresboden mit der belebten Vergangenheit überblendet werden und allmählich in die eigentliche Story münden, ist eine starke, bewegende Plotidee.

                                                    'Titanic' (1997) wird gemeinhin als Liebesdrama auf hoher See wahrgenommen, doch es ist weit mehr als das. Vielmehr ist es eine großartige, mit wuchtigen Bildern inszenierte Geschichte, die ihre Essenz neben der tiefgehenden Annäherung von Di Caprio und Kate Winslet aus den gesellschaftlichen Unterschieden der Passagiere zieht, aus dem Kontrast zwischen dritter und erster Klasse, zwischen verknöcherten Anstandsdamen und ausgelebten Gefühlen, Fassade und Echtheit, erstarrter Arroganz und kollektivem Spaß. Daraus entspringt der Reiz dieser Geschichte, im Brechen von Regeln gegen großen Widerstand und der Überbrückung unüberwindbar scheinender Hindernisse für das Idealbild wahrer Liebe, gewürzt mit einer Prise feinen Humors.

                                                    James Cameron gelang die perfekte Umsetzung dieses Anspruchs, sogar indem er eine über hundertjährige Überlebende sagen lässt: "Das war wohl der erotischste Augenblick in meinem Leben". Wer würde das bezweifeln?

                                                    Das Drama des Seeunglücks nimmt die gesamte zweite Hälfte ein, im wahrsten Sinne des Wortes mitreißend umgesetzt. Der Untergang der Titanic ist im Detail rekonstruiert und atemberaubend dargestellt, wenn auch die dramatischen Situationen manchmal etwas ausgedehnt erscheinen. So überzeugend, dass man sich dem Ausmaß der Katastrophe und der Tragik zum Ende nicht entziehen kann.

                                                    Ganz großes Kino - Camerons Verfilmung des wohl bekanntesten Schiffsunglücks aller Zeiten ist kaum noch zu toppen. Die letzte (2012) ist jedenfalls weit davon entfernt.

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