Titanic - Kritik

1997 Laufzeit 194 Minuten, Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Kinostart 05.04.2006

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Kritiken (9) — Film: Titanic

Arakune: CinemaForever, Im Wendekrei...

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10.0Lieblingsfilm

[...] Trotz seiner archetypischen und parabolischen Charaktere verkommt TITANIC nie zu geschmacklosem Kitsch, sondern berührt und begeistert mit lebendigen Emotionen, die man in solcher Intensität mittlerweile viel zu selten bewundern darf. Ausgestattet mit seiner fabelhaften Dramaturgie, durch die bei über drei Stunden Laufzeit keinerlei Längen aufkommen und bei der keine Szene überflüssig wirkt, gehört Camerons pompöses Romantik-Epos schon jetzt zu den modernen Klassikern, das ebenfalls mit interessanten populärkulturellen Verweisen und sanftem Humor begeistern kann.

Seine Aussagen sind ebenso simpel wie hocheffektiv vorgetragen: Alles ist möglich; Dein Leben ist ein wertvolles Geschenk; Du selbst bist Deines Glückes Schmied. Sein cleverer Kniff, den Film auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen zu erzählen, nimmt auf diese Weise eine Art der Rezeption sogleich vorweg: Rationalität sucht man hier vergebens. TITANIC zelebriert das subjektive Geschichtenerzählen, er kann sogar als wunderschöne Parabel auf das Kino selbst betrachtet werden. Das mit elf Oscars ausgezeichnete Werk macht die realen Ausmaße der tragischen Katastrophe irrational fühlbar; selbst eigentlich belanglosen Nebencharakteren wird noch ein letzter berührender Auftritt spendiert. Der Film aus dem Jahr 1997 ist eine auf unzähligen Ebenen funktionierender Sturm der ungehemmten Emotionen, der mit unendlich viel Leben angefüllt ist und etwas besitzt, das heutzutage nicht mehr viele Geschichten innehaben: Eine Seele. Für Filme wie TITANIC existiert das Kino.

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sebastianxxx

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Eiskalt kalkuliertes 200-Mio-Dollar-Hollywood-Mainstream Monstrum ... zum Abwinken - Hollywood hat seine "Seele" schon längst auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verhöckert und ist lediglich daran interessiert Augen und Ohren der Betrachter mit oberflächlichen Effekten zuzukleistern ... es gibt natürlich zum Glück noch ein paar Ausnahmen aber Herr Cameron gehört da gewiss nicht dazu ....


sebastianxxx

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Eiskalt kalkuliertes 200-Mio-Dollar-Hollywood-Mainstream Monstrum ... zum Abwinken ... Hollywood hat seine "Seele" schon längst auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verhöckert und ist lediglich an "Kasse" interessiert und daran dem Betrachter Augen und Ohren mit oberflächlichen Effekten und Geschichten zuzukleistern ... zum Glück gibt es noch ein paar Ausnahmen ... Herr Cameron hören Sie einfach auf ....


Filmering: Filmering.at

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9.0Herausragend

James Camerons Titanic ist nach wie vor ein großes Kinoereignis. Ein atemberaubender Koloss von Film, der es immer noch schafft eine magische Atmosphäre zu beschwören, in der man versinken kann. Der Film entspricht zwar weder dem positiven, noch dem negativen Vorurteil das man ihm attestiert, aber das kann er auch gar nicht - denn Titanic ist mittlerweile längst eines jener mystischen Ereignisse in der Geschichte des Films, über das sich unzählige Kinofans streiten und über das jeder seine eigene (oftmals extreme) Meinung hat. Schiebt man all dies zur Seite und blendet den Hype aus, so ist Titanic vor allem ein visuell beeindruckender Film, der das Herz am rechten Fleck hat und der durchaus herausragend inszeniert ist und es versteht den Zuseher mit seiner epischen Aura zu verzaubern. Ein sehr guter, sehenswerter Film, der immer noch nichts von seiner Magie verloren hat.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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0.0Hassfilm

Mit TITANIC soff 1997 auch das US-Mainstreamkino endgültig in die totale Belanglosigkeit ab.

Allerdümmstes, weit über Gebühr zerdehntes Flachlandfilmchen für Leute, denen auch die Bedienung eines Kaugummiautomaten intellektuellen Nervenkitzel bereitet.

Wird einzig und allein von AVATAR übertroffen, mit dem Big Jim die Hirne seines über die Jahre mit DTS & HD kräftig sedierten Publikums endgültig blitzblank fegte.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Brat Pack Girl

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wie kann die Kritik eines Filmmagazins nur so destruktiv sein....?!


FlintPaper

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Cameron hat beim manifest kein Geld hinterlegt :D


Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Für mich ist "Titanic" jedoch an aller erster Stelle ein tragisches Märchen, welches auf einer wahren Geschichte basiert. James Cameron schafft es zu jedem Augenblick, den Eindruck zu vermitteln, wie toll und abenteuerreich zugleich es ist, tagelang vom Meer umgeben zu sein. Und er zeigt konsequent, wie dumm Menschen in Panik reagieren. Das ist nicht unlogisch, sondern so real und schockierend wie der tragische Ausgang der letzten Love Parade. [...]

Kritik im Original 34 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

Le Samourai

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Wieso? Titanic ist ja wohl offensichtlich besser als Green Mile.


Masseltoff

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Definitiv nicht !!! Selbst ein halber Punkt wäre noch zu gut für "Titanic" ,aber wie gesagt , jedem das sein ^^


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.0Ärgerlich

Es ist schon eine Leistung aus einem epochalen Unglück, das sich als Parabel auf die menschliche Hybris aufdrängt einen derartig belanglosen, in Sozialkitsch und falschen Gefühlen badenden Schmachtfetzen zu machen, neben dem selbst "Vom Winde verweht" noch wie ein ambitionierte Sozialstudie wirkt.

Von den Fototapeten-Hintergründen, den schmerzhaft banalen Dialogen, über den unerträglichen Celine-Dion-Heuler der alleine schon South Parks "Blame Canada" rechtfertigt (wobei Cameron selbst ja auch dorther stammt), bis zu der menschenfeindlichen Umsetzung des Untergangs im dem absaufende Chinesen als Comic Relief fungieren und weil der Tod von Hunderten von Menschen nicht genug Spannung bietet, unbedingt noch eine Schießerei und Verfolgungsjagd eingebaut werden muss.

Cameron tarnte mit enormem technischen Aufwand, das er im Grunde nur die Werke von Courths-Mahler und Rosamunde Pilcher als Bombastschinken neu inszeniert, deren Gefühle genauso falsch und künstlich sind, wie die unangenehm "süßen" Kindchen-Puppen aus dem Teleshop.

Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden.

37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten

A-Wax

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100 % Zustimmung!


sebastianxxx

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Danke für den Kommentar - Hollywood-Mainstream-Ober-Schrott ... würg ... wieso macht Herr Cameron nicht Filme auf dem Mars oder sonstwo weit weit draußen ... wo ihn und seine Filme niemand sehen kann .... lediglich ein schweigendes gleichgültige Universum ...


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Meine Tauchlehrerin fängt immer "My Heart Will Go On" zu summen an, wenn sie (wie Kate am Bug der Titanic) mit ausgebreiteten Armen dastehend darauf wartet, dass man ihr den Rückenreissverschluß am Trockentauchanzug zumacht;-)

Jeder Film hat ein Problem, wenn der Zuschauer eigentlich schon genau weiss, was ihn von der Rahmenhandlung her erwartet. Bei Titanic wusste wohl jeder, dass sie am Ende untergeht. Aber Lovestory mit Leo, Tränen im Kino - man(n) hoffte doch bis zum Ende, dass es für die Beiden ein Happy End ausserhalb der Titanic gibt.

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pitra

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ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.


pitra

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ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Herausragend

James Camerons Erzählkino, mehr Liebesfilm und scheinobjektive Bebilderung eines großen tragischen Unglücks, denn historische Rekonstruktion. Das klassische individuelle Liebesmelodram ist die eigentliche Attraktion, nicht die Wiederherstellung von illusorischen Kinobildern, die in der Tradition von Klassikern wie "Gone with the Wind" stehen. Und ein Film, der sowohl über die Rahmen- als auch Binnenhandlung ein für Camerons bisheriges Gender-Verständnis ungewöhnliches Frauenbild vermittelt – "Titanic" ist, bis zuletzt, von einem weiblichen Blick bestimmt. Er ist wunderbar sentimental, er scheut nie den Weg des ausladenden Gefühlskitsches, und er stellt – anders als Camerons bisherige Regiearbeiten – das Technokratische der Geschichte nie aus, in den Vordergrund oder überhaupt je vor sein entzückend ersponnenes Liebesdrama, das mit der Katastrophe als Rückgrat das rhetorische Einmaleins eines Megamelodrams bildet. Insbesondere der Epilog, bei dem das Staunen über die eigene Struktur, die Bilder verschiedener zeitlicher und räumlicher Zusammenhänge letztlich zu einer – banalen? – Romantik der Wiedervereinigung zweier auf ewig Liebender überleitet, ist von einer vereinnahmenden emotionalen Größe durchdrungen – schöner kann ein solches Kino kaum sein.

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

A-Wax

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Aber dafür mit wesentlich schlechterem Geschmack gesegnet........


kahaujiko

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@ A-Wax: amen. es ist nicht so, dass ich generell cameron-basher bin, aber dieser film ist definitiv sein schwächster


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Bis zum heutigen Tage ist kein Filmprojekt in Sicht, das James Camerons fabelhafter "Titanic" das eiskalte Wasser reichen könnte. Der Film über das jähe Ende der viertägigen Jungfernfahrt des englischen Luxusliners machte ihn zwar nicht zum König der Welt, zum Hollywood-Krösus jedoch allemal.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Mit der etwas überfälligen Veröffentlichung dieser DVD-Special-Edition von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kann man Fox nicht wirklich vorwerfen überhastet zu reagieren. Dabei scheint sich auf den ersten Blick das Warten gelohnt zu haben: edle Verpackung, satte vier DVDs stimmen hoffnungsfroh auf Informationen im Überfluss. Und nach dem Sichten muss man Fox zugestehen, dass sie dem Geist des Films treu geblieben sind: viel Lärm um nichts.
Mach'n wa' uns nix vor - "Titanic" ist storytechnisch ein einzige klebrige Schmonzette, berechenbar bis ins Detail und damit vollkommen spannungsarm. An den Schauwerten des aufwendigen Finale hat man sich mittlerweile ebenfalls sattgesehen und auch der Zahn der Zeit nagt beträchtlich an dem Kahn. Vergleicht man "Titanic" mit dem Schiffeversenken in "Pearl Harbour", wirkt Camerons aufgeblasene Soap Opera reichlich altbacken. Eine gerne zugestandene Zeitlosigkeit kann man "Titanic" daher…

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Kommentare (358) — Film: Titanic


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Hoey-Lestrate

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Bewertung10.0Herausragend

Das letzte große Epos der bisherigen Filmgeschichte. Titanic wird oft vorgeworfen eine langweilige Liebesschmonzette zu sein, das die wahre Katastrophe des Untergangs verharmlost...meiner Meinung nach der größte Unsinn überhaupt. Hierbei handelt es sich um einen der besten Filme aller Zeiten. Allein die Aufmachung, das Setting, die Bauten, die Austattung und die Kostüme sind auf allerhöchstem Niveau. Die Schauspieler agieren ausnahmslos großartig (okay Billy Zane neigt ein wenig zum Overacting) und die Liebesgeschichte zwischen Jack und Rose ist einfach wunderschön und auch glaubhaft und aufgrund der sozialen Klassendifferenzen äußerst spannend und keineswegs so kitschig wie sie immer dargestellt wird. Die Kamera, der Schnitt, die Regie sowie Soundtrack und die Spezialeffekte sind überragend. Etwas gigantischeres als den Untergang den Titanic habe ich nie wieder in einem Film gesehen.
Zudem zeigt Cameron höchte Pietät bei der Inszenierung des Untergangs. Gerade durch die Liebesgeschichte zwischen Jack und Rose wird allen Personen auf dem Schiff ein Gesicht gegeben und man leidet förmlich mit. Hier sterben nicht wie bei x anderen Katastrophenfilmen - a la Roland Emmerich - massenweise Personen, ohne dass es einen sonderlich interessiert, nein, hier leidet man mit jeder mit. Man spürt die Panik und die Angst der Menschen, die den Tod vor Augen haben, die von ihren Familien getrennt werden. Die Massenpanik wird wirklich intensv und unglaublich spannend dargestellt. Die Bilder sind in ihrer Großartigkeit kaum zu fassen, die Bauten und die Sets atemberaubend...man hat wirklich das Gefühl sich auf der echten Titanic zu befinden. Die Großartigkeit des Filmes erkennt man in allen Bereichen. Die Rahmenhandlung mit der alten Rose, die die Geschichte nochmal greifbarer und emotionaler macht, die Bildgewalt, die tolle Musikuntermalung. Hier stimmt alles. Und meiner Meinung nach ist es hier vor allem beim ersten Anschauen fast unmöglich am Ende keine Träne zu verlieren. Ein ganz großes Kinoepos, das im Gegensatz zu den meisten anderen Big-Budget Filmen auch zeigt, dass jeder Cent in die Produktion miteingeflossen ist. Ganz klare 10 von 10 Punkten...

und allen Leuten, die nur durch Hören-Sagen glauben der Film sei schlecht, macht euch mal ein eigenes Bild davon. Es ist nämlich einfach unmöglich die Qualitäten des Films - selbst wenn man die Liebesgeschichte nicht mögen sollte - nicht zu erkennen.

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Alienator

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Bewertung4.0Uninteressant

Derr Film dauert länger als das Schiff in Wirklichkeit untergegangen ist

Also bevor ich mich dazu äussere: Ich mag James Cameron sehr gerne. Ich liebe ihn. Aber hier hat ers übertrieben. Kitschig, klischeehaft, langweilig sind die ersten 90 Minuten.Was dann Cameron (abgesehen von den Schluß) die letzten 90 Minuten an einen Feuerwerk an SFX und Action anbietet, ist ohnesgleichen. Das ist mit Sicherheit sehr gut gelungen.
Die 11 Oscars sind nur ein Dankeschön der Academy an den immensen Geldsegen den der Film einbrachte.
Denn mal ganz ehrlich, nicht alle Oscars sind verdient. Aber was solls.
Der Film polarisiert und das ist auch gut so, denn was wäre die Filmwelt wenn alle jeden Film gut finden würde.

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Alienator

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Schon.Also wenn das Boot untergeht ist schon rasant in Szene gesetzt. Action heisst ja nicht gleich immer Verfolgungsjagden, Explosionen oder sonst was. Das meinte ich eher. Die rasante Inszenierung


Boogers666

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Achso, ja das ist durchaus gelungen


moviee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Themenwoche: Titanic - 101 Jahre danach

Gestern vor 101 Jahren stach mit der RMS Titanic ein britisches Passagierschiff in See, dessen Geschichte auch Generationen später noch immer gleichermaßen faszinierend wie grausam ist. Am Mittwoch, dem 10. April 1912 startete der vermeintlich unsinkbare Luxusliner in seine Jungfernfahrt, ehe diese bereits vier Tage später sein tragisches Ende fand. Bis heute entstanden Verfilmungen en masse über die wohl schrecklichste Schiffskatastrophe aller Zeiten. Ein gegebener Anlass, um genau 101 Jahre, nachdem die Titanic ihre Chronik schrieb, die verschiedenen filmischen Werke mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wenn von 'Titanic' die Rede ist, wird oftmals nicht etwa zuerst an den ehemaligen Ozeanriesen gedacht, vielmehr wird mit dem Begriff zunächst Camerons Filmspektakel von 1997 in Verbindung gebracht und dann erst auf das Passagierschiff abgeleitet. Völlig zu Recht, wenn man die Fakten zu diesem Überwerk betrachtet: Elf Oscars, 131 Millionen Kinobesucher allein in den USA, weltweites Einspielergebnis von über 1,8 Mrd. Dollar und zwölf Jahre lang Träger des Titels "Erfolgreichster Films aller Zeiten". Viele Worte müssen über TITANIC wirklich nicht mehr verloren werden, alles wurde bereits Dutzendfach gesagt, wohl jeder hat den Film mindestens einmal gesehen. Kitschig? Keineswegs! Frauenfilm? Na, und wenn schon! Meisterwerk? Aber Hallo! Fraglos die beste Verfilmung über „Das Schiff der Träume“.

„Das ist also das Schiff, von dem es heißt, es sei unsinkbar.“ – „Es ist unsinkbar! Gott selbst könnte dieses Schiff nicht versenken.“

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aleandra22

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Besser als "Avatar", allemal.
Kate Winslet fand ich einfach MEGA, aber sie hätte auch als Leonardos Mama durchgehen können, hehe

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steffeck

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Der heutigen Jugend nimmt man auch nicht ab, dass sie erst 16 sind :D
Und sie sollte ja nun wirklich erwachsender wirken. Es liegt ja auch daran, dass sie immer sehr feminin aussah, aufgrund des Korsetts, der zurechtgemachten Haare, Make-up etc..


Thomas Hetzel

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Naja, ich fand sie passte nicht in die Rolle rein.


FilmFan92

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Bewertung9.0Herausragend

"Frauenfilm" "Langweilig" "Kitschig" "Übertrieben" Attribute die dem Film in der Allgemeinheit desöfteren zu Teil werden. Und wenn ich mir hier die Community Bewertung angucke, scheint sich das auch zu bestätigen. Doch das tut es nicht. Bisher konnte ich Titanic nicht (komplett) beugtachten, früher meinte meine Mutter, der Film sei zu grausam für mich, später fügte ich dem Film die oben genannten Attribute zu, ohne Sichtung. Doch als Titanic jetzt wieder im Fernsehen lief, dachte ich mir, der steht doch im DVD Regal, ist ein Stück Filmgeschichte, du magst Filme, guck ihn dir doch an. Und es hat sich gelohnt. "Frauenfilm"? Weil es sich um eine Liebesgeschichte handelt? Dürfen Männer also keine Liebesfilme sehen bzw. diese nicht als "gut" empfinden? Ich glaube nicht und falls doch, dann ist es mir ziemlich egal was die Allgemeinheit so sagt, denn ich bin ein Mann und finde Titanic großartig. Ja die Geschichte ist etwas kitschig, einige der Untergangsszenarien werden etwas übertrieben dargestellt (wobei Titanic relativ nah an den wirklichen Geschehnissen ist, wie bspw. die Tatsache, dass die Musiker angehalten wurden auf Deck fröhliche Musik zu spielen um die Meute abzulenken, dass der Kapitän (vermutlich) mit seinem Schiff untergehen wollte...), trotzdem ist Titanic wunderschön, trotz bekanntem Ausgang spannend erzählt, wirkungsvoll inszeniert, da vorallem die 2. Hälfte zeigt wie gut Cameron Zerstörungsorgien in Szene setzen kann. Weiterhin zeigen die Schauspieler allesamt gute bis sehr gute Leistungen (vorallem Kate Winslet gefällt), Billy Zane verkörpert den "Bösen" nah an der Grenze zum Übertriebenen/Charikatur, überschreitet diese Grenze aber nie. Auch Leonardo Dicaprio, den viele nach dem Film für einen eher durschnittlichen Schönling abstempelten, zeigte schon damals was für ein Talent er besitzt (auch vorher schon in Gilbert Grape). Er gehört heute zu Recht zu den besten Schauspielern in Hollywood (gibt dem Mann endlich seinen OSCAR!). Was an Titanic nicht zu 100% passt sind die Dialoge, die teilweise etwas stümperhaft rüberkommen. Auch die Charakterisierung der gehobenen Gesellschaft wirkt etwas überspitzt. Die Lauflänge, die des öfteren angekreidet wird, vergeht schneller als erwartet, es gibt keine Längen, die Untergangsszene mag lange dauern, ist aber äußert effektiv (und nie langweilig) und ohne die 1. Hälfte und das Eintauchen in die Liebesgeschichte wäre die Katastrophe belanglos(er). So ist der Film ein Hybrid aus Liebesfilm und Katastrophen Film und deswegen so stark. Nicht Perfekt, aber wunderschön, etwas kitschig, tragisch, dramatisch und bombastisch. Ein Film den man gesehen haben sollte, obs einem gefällt oder nicht, ist jedem selbst überlassen, den Film aber vor Sichtung als "Frauenfilm" abzustempeln oder was auch immer hat "Titanic" aber nicht verdient.

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Schofferhofer

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Rambo, für den idealen Filmabend zwischendurch. Egal ob Mann oder Frau!


FilmFan92

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Da hast du vollkommen Recht :)


natedb

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Bewertung6.0Ganz gut

Kleine Spoiler enthalten (wobei ich mir das eigentlich auch sparen kann, den Film hat eh jede Pfeife gesehen).
James Camerons´ "Titanic" ist bildgewaltiger Edelkitsch von der ganz üblen Sorte. Die verhasste Romanze ist rein handwerklich makellos, aber das bei 11 Oscars gerade das Drehbuch nicht prämiert, ja nicht einmal nominiert wurde, hat durchaus seine Gründe.
Wenn Jack an ein Rohr gekettet ist während das Wasser steigt und steigt und Kate ihn erst eine Ewigkeit abknutschen muss und hundert Mal seinen Namen seufzt und schreit bevor sie auf die Idee kommt nach dem Schlüssel zu suchen, ist das nur eine von vielen Dummheiten im Film (und ganz nebenbei einer der billigsten Tricks um "Spannung" zu erzeugen). Wenn ich jedes Mal einen Shot trinken würde wenn Kate Winslet "Jack" sagt, schreit, weint, murmelt oder stöhnt wär ich nach zwei Dritteln des Films wahrscheinlich im Koma. "Titanic" eignet sich also hervorragend für Trinkspiele!
Irgendwie böse sein kann ich dem Film nicht, dafür hat er zuviele technische Qualitäten. Die Kulisse und die Kostüme sind einwandfrei, die Spezialeffekte grandios. Alles nett aufgeblasen mit dem weinerlichen Score von James Horner.
Geweint habe ich allerdings trotzdem nicht. Dafür ist mir das ganze doch zu platt und gekünstelt. Ansehen kann man sich den Film schon. Aber einmal im Leben reicht sicherlich.

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sushi97

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Bewertung5.5Geht so

Habe mir gestern die zweite Hälfte des Films angeschaut, aber ich habe den Rest auch schon (öfter) gesehen. Ich spalte den Film mal in zwei Bereiche:
1-Der Untergang:
Der Untergang ist wirklich klasse gemacht und auch der Grund warum ich eine 5,5 gebe. Denn er wirkt sehr realistisch und ist eben auch wie der echte Untergang 1912.
2-Story/Liebesgeschichte:
Die Liebesgeschichte trieft nur so vor sich hin. Es gibt nicht viel schnulzigere Filme als diesen. Die Liebe von zwei Personen aus 1. und 3. Klasse ist der Beginn einer ganz banalen Liebesgeschichte. An manchen Punkten ist das so extrem, dass ich das ein oder andere Mal lachen musste, denn diese Story ist so anspruchslos und wirkt an einigen Stellen, als wäre sie von Kindern gemacht. Ich habe den Film, meine ich, mit 7 das erste Mal gesehen und hatte keine Probleme mit dem Verständnis. Deshalb konnte ich die 3 von 3 Punkte im Bereich Anspruch in meiner Fernsehzeitung nicht nachvollziehen.

FAZIT: Wer schnulzige Filme mag, der ist bei diesem Produkt genau richtig. Wer, wie ich, den Untergang der Titanic ansehen möchte, muss versuchen über diese banale und nervige Liebesgeschichte hinwegzusehen.

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deevaudee

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Sorry, ich weiss gar nicht ob ich so gnädig war, aber für mich war das ne Kutter-love-story, wo nebenbei das Ding kurz untergegangen war, und so genial war das auch nicht. Und über die Liebesgeschichte hinweg sehen??? Puuuh, da gehört ne Menge ignorieren zu. Das wären in dem Fall 95% des Films. =S


Lichtscheu

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Großartiger Film, als der Rauskam war ich gerade mal 13 und konnte nicht viel mit Anfangen, es war ja uncool frauen Filme zu gucken usw. Mittlerweile habe ich ihn zig mal gesehen. Und er ist einfach Faszinierend. Klar es ist Hollywood Kitsch, doch wenn man sich einfach Fallen lässt und den Film miterlebt ist es was schönes Fesselndes, das ist etwas was bei Pearl Harbour nicht Funktioniert und too much kitsch ist. Der Soundtrack von Celine Dion ist Meisterhaft. Lief letztens auf einer 90er Party, unglaublich schön unter Weißer Spiegelkugel mit einer heißen Frau zu knutschen. Solange man weiß das die Realität alles andere als Kitsch ist, ist dieser Film eine Wunderbare (Zeit)Reise. I

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nerdkiller

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meine Fresse, habe mir heute Titanic angesehen (alleine und im Fernsehen; peinlich, ich weiß) und er hat mich total umgehauen. Wahnsinn!

Das war jedoch natürlich nicht meine erste Sichtung, gehen wir mal ein paar Jahre zurück:
Als Titanic damals in die Kinos kam, war ich noch ein kleiner Bub, doch ich interessierte mich damals total für große Schiffe: ich hatte Quartetts, Spielzeugschiffe und allerlei Kinderliteratur über Schiffe. Natürlich wusste ich damals schon von der Titanic und ihrem Schicksal. Ich fand die Geschichte vom scheinbar unsinkbaren Schiff, das dann doch untergeht, total faszinierend, ich verschlang förmlich alles, was mit der Titanic zu tun hatte. Ich wollte damals auch unbedingt den Film sehen, da ich dachte, dass ich dann ein besseres Bild davon bekommen würde, wie es wirklich auf der Titanic gewesen ist. Ich war allerdings noch zu jung, um ins Kino zu dürfen, ich hörte nur von meinen älteren Schwestern und Cousinen, wie toll der Film sei, was mich nur noch neugieriger machte.

Als ich ihn dann das erste Mal auf VHS sah, war ich total enttäuscht: anstatt eines Films über die Titanic, sah ich eine totlangweilige Schnulze, die mich nicht die Bohne interessierte. Ich fand es sogar ziemlich unverschämt, diese Tragödie, bei der viele Menschen statt dem Glück in Amerika nur den Tod im eisigen Wasser fanden, zu Gunsten einer Lovestory auszuschlachten. Ich war maßlos enttäuscht!

Im Lauf der Jahre ging mein kindliches Interesse an Schiffen zurück, und ich sah mir den Film Titanic nur noch an, um beim weiblichen Geschlecht Eindruck zu schinden bzw. Gefühle, die ich natürlich nicht habe, vorzutäuschen. Ich musste im Laufe der Zeit auch eingestehen, dass der Film schon gut gemacht ist, und zum Mädels beeindrucken bestens geeignet war.

Alles schön und gut, ich bin sicher nicht der Einzige, der sich den Film nur aus solchen Gründen mehrmals angesehen hat. Jedoch ist mir bei der Sichtung heute (der ersten, bei der ich mit dem Film alleine war) klar geworden, was für ein schöner Film Titanic doch ist. Es ist einfach perfektes Kino der Emotionen, das zwar schon irgendwo klischeebeladen und kitschig ist, aber mich heute einfach total beeindruckt hat. Um eine Rekonstruktion der Ereignisse geht es hier nicht, hier steht - oh Gott, dass ich sowas mal von mir gebe - die Liebe und die Freude am Leben im Vordergrund. Alleine schon die Tatsache, dass die Geschichte aus Roses Sicht erzählt wird, macht eine objektive Rekapitulation der Ereignisse unmöglich. Natürlich bezweifle ich, dass sich damals wirklich so eine Story auf der Titanic zugetragen hat, doch man versetze sich nur mal in Jacks Lage: du bist ein armer Schlucker, gewinnst Karten für DAS Luxusschiff schlechthin, triffst dort deine Traumfrau, ihr verliebt euch und du darfst sogar ein Aktbild von ihr zeichnen (und noch mehr). Mal ehrlich, wer sehnt sich nicht nach sowas?
Der Hacken an der Sache ist halt, dass du stirbst. Schöne Scheiße! Aber wenn Jack, der realisiert hat, dass er das nicht überleben wird, zu Rose sagt, dass der Gewinn dieser Karte das Beste ist, was ihm je passiert ist, dann trifft er den Nagel auf den Kopf. Titanic ist ein zutiefst humaner Film, der zeigt, dass man immer an sich glauben sollte, und die wenigen Chancen, die einem das eh viel zu kurze Leben bietet auch nutzen sollte, da es ganz schnell vorbei sein kann.

Titanic ist einfach das perfekte Beispiel für einen großartigen Blockbuster. Für solche Filme wurde das Kino gemacht, da er gekonnt die Gefühle des Zuschauers anspricht, aber ihn nie für dumm verkauft, da er von Anfang an klar macht, dass es hier kein Happy End geben wird, aber mich trotzdem dazu gebracht hat, richtig mitzufühlen und mitzufiebern, wenn Rose und Jack um ihr Leben kämpfen, da sie einfach auf ihr Herz gehört haben und ich es ihnen alleine schon deswegen gönnen wollte, dass sie überleben, auch wenn ich wusste, dass es kein Happy End geben wird. (Liebe macht blind, sozusagen) Einfach ein großartiger Film, dem ich mich bisher einfach verschlossen hatte.

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Andy Dufresne

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Ganz großer Kommentar Nerdi!


nerdkiller

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Grazias!


Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

"Die Titanic wurde auch das Schiff der Träume genannt.
Und das war sie auch..."

Ich war 1997 im Kino in "Titanic", da lief der Film schon über 2, fast 3 Monate (genau weiß ich das nicht mehr).
Ich dachte damals:
Eigentlich will ich das gar nicht sehen (Lovestory, bekanntes Ende, Hype, vermeintlicher Frauenfilm usw.), aber dann wiederum dachte ich:
Geh rein, willst ja mitreden können.

Das Kino war voll, trotz der langen Zeit die "Titanic" schon lief (Erfolgreichster Film (bis dato) wird man halt nicht in drei Tagen...).

Mein Fazit danach:
Großer Film, saustarke, emotional fesselnde erste Hälfte, tolle, schöne, richtig weibliche Winslet, überzeugender Di Caprio, es dauert eeeewig bis der Kahn dann endlich gesunken ist, bissl kitschig ist es schon.
7 Punkte.

Und Heute/Jetzt gibt es, nach 16 Jahren die Zweitanschauung.

----------------------------------------------------------------------------------

Melancholisch, klug, natürlich wunderschön, wohlerzogen, eloquent, spöttisch, reflektiert, traurig, Weiblichkeit pur:
Kate Winslet

Stürmisch, reinen Herzens, freigeistig, talentiert, begabt, voller Enthusiasmus und innerem Feuer, bauernschlau und unabhängig:
Leonardo Di Caprio

"Er hat mich errettet. So, wie ein Mensch nur errettet werden kann."

Das ungleiche, aus verschiedenen, nicht zu mischenden (damals) Schichten/Ständen stammende Paar, findet sich, verschmelzt, lebt eine kurze, heftige, jugendlich überschwängliche, tief und wahrhaft empfundene Liebe.

Dann geht das Schiff unter und dies dauert eeeeeeeewig...

Kurz und knapp:
Mehr als schöne, ja opulent und doch glaubwürdige Lovestory in schierer, ungekannter Größe, alles andere ist Bombast.
Groß, ja einzigartig auch natürlich, weit ausladend, überbordend in Szene gesetzt, aufwendig inszeniert, ein Lieblingsfilm wird daraus aber (für mich) ganz sicher nicht mehr, dafür fehlt mir das (ganz große) Herzblut...

Aber um es mal ganz deutlich und unmissverständlich zu sagen (deshalb auch die Anhebung auf 8 ( korrigiert 9) Punkte):
Ich gehöre klar zum Team Titanic und nicht zum Team Titanic-Bashing !

"Jetzt wissen Sie, dass es einen Mann namens Jack Dawson gab, und dass er mich gerettet hat, in jeder Weise, wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann."

PS: Einen Extrapunkt gibt es für die
"Komm zurück!!! Komm zurück!!! Komm zurück!!!"-Szene gegen Ende...

"Weil jeder Tag zählt."

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Andy Dufresne

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:)


Andy Dufresne

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Für alles gibt es ein erstes mal :) Gegen die Atomgurke Avatar ist Titanic monumentales Kino der Extraklasse, Avatar ohne 3D ist wohl langweiliger als ein 0:0 der E-Jugend in der Kreisklasse...


fuerchtegott

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Bewertung0.0Hassfilm

Soll ja heute wieder einmal im TV runtergetrieft sein. Für mich gilt allerdings seit der ersten unverhofften Begegnung mit dem Trailer dieser Schnulzgranate nach wie vor: Man muss nicht durch jede Jauchegrube schwimmen, um zu wissen, was Sch..... ist.

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Mr.Moffet

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Dieser Kommentar sehr profund und zeugt von sehr hohem cineastischen Verständnis. Wären doch alle, wirklich alle so redegewandt und dabei so subtil wie du !


fuerchtegott

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@mr.m: So, so, wieder Geilheit am "Auch-dabei-sein-wollen" verspürt. Kleiner Stalker! Subtilität und Rücksichtnahme stehen beim Teddy halt nicht immer an oberster Stelle. Und da der Teddy ein gegen Titanic-Fans robust gepanzertes Gemüt hat, sind ihm deren dauerbeleidigten Reaktionen gleichgültig. Vielleicht täte es dir gut, wenn du deine buntgestrickten Strümpfe mal im Kleiderschrank lässt und dein tugendwächterhaftes Sendungsbewusstsein etwas runterfährst;-)


johannes.hudalla

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Bewertung5.5Geht so

Die zweite Hälfte hat ja dramaturgisch einiges zu bieten und auch der Untergang des Dampfers ist gut getrickst. Dem gegenüber steht aber eine langwierige und von Kitsch nur so triefende erste Hälfte und ein wirklich dämlicher Schluss, bei dem man sich nur an den Kopf fassen kann. Da möchte man einfach nur sagen: "Rose, da ist auch Platz für zwei du egoistische Kuh!."

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Nurse_Ratched

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Bewertung0.0Hassfilm

Sinnvoll, aber dumm. Sinnvoll deshalb, weil ein epochales Ereignis nach entsprechender Würdigung sucht. Gleichzeitig dumm, weil eine schnulzige Liebesgeschichte das zitierte Schiff und den Wert des historischen Grundmaterials samt und sonders in die Untiefen des Ozeans versenkt.

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steffeck

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Bewertung10.0Herausragend

Verschiedene Generationen, unterschiedlichlichste Gesellschaften und Schichten, sowie ein großes Schiff und ein Eisberg prallen aufeinander.

Ja, ein großer Teil dieses Film zeigt eine Lovestory. Allerdings eine, die herzzerreizender nicht hätte sein können. Von Anfang an ist klar, dass diese Liebe keine Zukunft hat.
Er muss sich ihrer Familie stellen, sie hat eigentlich einen reichen Verlobten. Doch es ist ihnen egal. Sie treffen sich, flüchten und entkommen.
Doch dieser Film zeigt auch die Geschichte einer gewaltigen Tragödie. Es sind spektakuläre Bilder, mit denen Cameron die Zuschauer überwältigt! Es ist fast unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass es wirklich so passiert ist. Man sitzt wie gefesselt auf dem Sofa und kann seine Augen nicht abwenden.

Dieser Film ist phänomenal inzeniert! Großartige Effekte, zetigemäße und realistische Kostüme, ein fantastisches Fimset und ein wahnsinnig schöner Soundtrack, der einen zu Tränen rührt.

Es ist einer der ganz großen Filme, eines wirklich großen Regisseurs.
Ein großes Lob an James Cameron!

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TinaCocaine

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Unterschreibe ich sofort!


dreamwalker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich schreibe jetzt auch mal was bei Titanic hin =)
Find den Film echt gut gemacht von Anfang bis Ende, ich gucke mir den Film echt gerne an auch als Typ finde es auch gar nicht so Schlimm, und so viele Romantische Stellen gibt es auch nicht, ich wette es gibt noch mehrere Leute die den film gut finden, aber wollen nicht das man von denen denkt oh man was das für einer oder so. Auf jeden Fall finde ich den Film echt gut und habe den bestimmt auch schon mal 4 mal angeguckt und sehe es auch nicht als schlimm.

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sebastianxxx

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oh ich bewundere deinen mut ! :-)


dreamwalker

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einer muss ja immer aus der reihe tanzen hehe =)


Zak

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Bewertung3.0Schwach

tut sich kein Mann freiwillig an..wetten?

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fuerchtegott

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Titanic, Mann + Lieblingsfilm?! Sicher, sicher. Und ganz sicher lässt du dich dann auch gern rektal von einem Grizzlybären verwöhnen;-)


zombienation

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@fuerchtegott:Genau so siehts aus :-)


Janoeliop

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kein Interesse

nie gesehen - werde ich auch nie, tut mir leid aber ich habe ehrlichgesagt zu große Vorurteile diesem Film, als Schnulze, gegenüber.

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Aufwändiges Spektakel. Viel zu lang, aber in der zweiten Hälfte dramatisch und spannend. Mit makellosen Effekten und einer beeindruckenden Kameraarbeit. Die BluRay-3D-Effekte tragen mit ihre räumlichen Tiefe noch einges zum visuellen Vergnügen bei. Inhaltlich bewegt sich "Titantic" jedoch auf Groschenromanniveau.

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sebastianxxx

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Bewertung2.0Ärgerlich

Eiskalt kalkuliertes 200-Mio-Dollar-Hollywood-Mainstream Monstrum ... zum Abwinken ...

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RalfAlfa

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Treffender Kommentar!


AmabaX

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Bewertung9.5Herausragend

Ich weiß, ich sollte mich schämen aber mir gefällts ^^

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dreamwalker

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Mach dir nix raus ich find den Film echt gut gemacht und habe den bestimmt schon 4 oder 5 mal angeguckt.


Mr.Moffet

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Wofür solltest du dich schämen ? Das die mittlerweile hier etablierte Meinungspolizei einen shitstorm gegen dich entfacht ? Ich sehe da "Herrn" fuerchtegott ganz weit vorne... Ist es schon soweit gekommen ? Nee, steh zu deiner Meinung, der Film ist wirklich grandios...



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