Es ist schon eine Leistung aus einem epochalen Unglück, das sich als Parabel auf die menschliche Hybris aufdrängt einen derartig belanglosen, in Sozialkitsch und falschen Gefühlen badenden Schmachtfetzen zu machen, neben dem selbst "Vom Winde verweht" noch wie ein ambitionierte Sozialstudie wirkt.
Von den Fototapeten-Hintergründen, den schmerzhaft banalen Dialogen, über den unerträglichen Celine-Dion-Heuler der alleine schon South Parks "Blame Canada" rechtfertigt (wobei Cameron selbst ja auch dorther stammt), bis zu der menschenfeindlichen Umsetzung des Untergangs im dem absaufende Chinesen als Comic Relief fungieren und weil der Tod von Hunderten von Menschen nicht genug Spannung bietet, unbedingt noch eine Schießerei und Verfolgungsjagd eingebaut werden muss.
Cameron tarnte mit enormem technischen Aufwand, das er im Grunde nur die Werke von Courths-Mahler und Rosamunde Pilcher als Bombastschinken neu inszeniert, deren Gefühle genauso falsch und künstlich sind, wie die unangenehm "süßen" Kindchen-Puppen aus dem Teleshop.
Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden.
Eindeutig die Kritik des Monats, auch wenn ich deine Bewertung von 2,0 noch zu gutmütig finde. Blame Kanada, eindeutig. Deine Bashs sind immer wieder klasse! Und der letzte Absatz sollte eingerahmt werden.
Es hat Jahre gedauert, bis ich Winslet nach Titanic wieder sehen konnte ohne an den dicken Hintern von Rose zu denken, der den Blick auf den Eisberg versperrt hat.
Ach, ich glaube, da ist wer auf einem Anti-Cameron Trip - erst "Avatar" und dann mein geliebtes (ja, very much ashamed) "Titanic" - und dann wird das auch noch rigoros durch meine Freunde unterstützt (und bisher ausschließlich). Ne, macht doch nix, finde ich schon okay, is ja ganz witzig geschrieben - nur nix gegen Canada sagen - was können die darüf, wenn ne handvoll Deppen von dort kommen - is doch überall so.
Dann noch viel Spaß beim "über Titanic lachen". ;)
Ich finde es gut was batzman so schreibt. Er ist auf jeden Fall ein sehr gute Entscheidungshilfe. Wann immer er einen Film vereisst und mit weniger als 6 bewertet, weiß ich: Ab ins Kino, der Film ist bestimmt Unterhaltsam und gut.
Guter Frauenfilm. Grottiger Männerfilm. Das einzige was der Film kann ist Triefen vor Schmalz, und das mit noch nie dagewesener Perfektion.
Solange man ihn mit einer Frau zusammengugt erträglich, alleine macht man nach 30 Minuten aus. Batzman hat als Mann bewertet.
Danke für diesen Text, so präzise auf den Punkt gedisst, das muss man erstmal hinbekommen. Ansonsten bin ich auch eher selten Deiner Meinung, aber bei diesem Machwerk sind wir uns einig.
"Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden."
Du dachtest sie werden nicht ernst genommen und das nachdem sie in einem Film der 11 Oscars abräumte und über 10 Jahre lang der erfolgreichste Film allerzeiten war, die Hauptrolle spielten? Und du bist wirklich Filmkritiker? Ich hoffe du verdienst kein Geld dran..
Meine Tauchlehrerin fängt immer "My Heart Will Go On" zu summen an, wenn sie (wie Kate am Bug der Titanic) mit ausgebreiteten Armen dastehend darauf wartet, dass man ihr den Rückenreissverschluß am Trockentauchanzug zumacht;-)
Jeder Film hat ein Problem, wenn der Zuschauer eigentlich schon genau weiss, was ihn von der Rahmenhandlung her erwartet. Bei Titanic wusste wohl jeder, dass sie am Ende untergeht. Aber Lovestory mit Leo, Tränen im Kino - man(n) hoffte doch bis zum Ende, dass es für die Beiden ein Happy End ausserhalb der Titanic gibt.
ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.
ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.
James Camerons Erzählkino, mehr Liebesfilm und scheinobjektive Bebilderung eines großen tragischen Unglücks, denn historische Rekonstruktion. Das klassische individuelle Liebesmelodram ist die eigentliche Attraktion, nicht die Wiederherstellung von illusorischen Kinobildern, die in der Tradition von Klassikern wie "Gone with the Wind" stehen. Und ein Film, der sowohl über die Rahmen- als auch Binnenhandlung ein für Camerons bisheriges Gender-Verständnis ungewöhnliches Frauenbild vermittelt – "Titanic" ist, bis zuletzt, von einem weiblichen Blick bestimmt. Er ist wunderbar sentimental, er scheut nie den Weg des ausladenden Gefühlskitsches, und er stellt – anders als Camerons bisherige Regiearbeiten – das Technokratische der Geschichte nie aus, in den Vordergrund oder überhaupt je vor sein entzückend ersponnenes Liebesdrama, das mit der Katastrophe als Rückgrat das rhetorische Einmaleins eines Megamelodrams bildet. Insbesondere der Epilog, bei dem das Staunen über die eigene Struktur, die Bilder verschiedener zeitlicher und räumlicher Zusammenhänge letztlich zu einer – banalen? – Romantik der Wiedervereinigung zweier auf ewig Liebender überleitet, ist von einer vereinnahmenden emotionalen Größe durchdrungen – schöner kann ein solches Kino kaum sein.
Bis zum heutigen Tage ist kein Filmprojekt in Sicht, das James Camerons fabelhafter "Titanic" das eiskalte Wasser reichen könnte. Der Film über das jähe Ende der viertägigen Jungfernfahrt des englischen Luxusliners machte ihn zwar nicht zum König der Welt, zum Hollywood-Krösus jedoch allemal.
Mit der etwas überfälligen Veröffentlichung dieser DVD-Special-Edition von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kann man Fox nicht wirklich vorwerfen überhastet zu reagieren. Dabei scheint sich auf den ersten Blick das Warten gelohnt zu haben: edle Verpackung, satte vier DVDs stimmen hoffnungsfroh auf Informationen im Überfluss. Und nach dem Sichten muss man Fox zugestehen, dass sie dem Geist des Films treu geblieben sind: viel Lärm um nichts. Mach'n wa' uns nix vor - "Titanic" ist storytechnisch ein einzige klebrige Schmonzette, berechenbar bis ins Detail und damit vollkommen spannungsarm. An den Schauwerten des aufwendigen Finale hat man sich mittlerweile ebenfalls sattgesehen und auch der Zahn der Zeit nagt beträchtlich an dem Kahn. Vergleicht man "Titanic" mit dem Schiffeversenken in "Pearl Harbour", wirkt Camerons aufgeblasene Soap Opera reichlich altbacken. Eine gerne zugestandene Zeitlosigkeit kann man "Titanic" daher…
Mit der etwas überfälligen Veröffentlichung dieser DVD-Special-Edition von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kann man Fox nicht wirklich vorwerfen überhastet zu reagieren. Dabei scheint sich auf den ersten Blick das Warten gelohnt zu haben: edle Verpackung, satte vier DVDs stimmen hoffnungsfroh auf Informationen im Überfluss. Und nach dem Sichten muss man Fox zugestehen, dass sie dem Geist des Films treu geblieben sind: viel Lärm um nichts.
Mach'n wa' uns nix vor - "Titanic" ist storytechnisch ein einzige klebrige Schmonzette, berechenbar bis ins Detail und damit vollkommen spannungsarm. An den Schauwerten des aufwendigen Finale hat man sich mittlerweile ebenfalls sattgesehen und auch der Zahn der Zeit nagt beträchtlich an dem Kahn. Vergleicht man "Titanic" mit dem Schiffeversenken in "Pearl Harbour", wirkt Camerons aufgeblasene Soap Opera reichlich altbacken. Eine gerne zugestandene Zeitlosigkeit kann man "Titanic" daher nicht wirklich unterstellen. Allen voran fehlt es den Figuren an Charisma. Es gibt keine kantigen Charaktere vom Schlage eines "Casablanca" und Cameron lässt kaum Zweifel, dass er wirklich nur an dem Schiff interessiert ist und alles andere als Mittel zum Zweck degradiert.
Trotzdem muss man dem damaligen produktionstechnischem Aufwand Respekt zollen! Auch wenn der Streifen heute etwas antiquiert wirkt und mit Sicherheit der Hälfte des damaligen Budgets zu bewerkstelligen wäre, braucht es einen Visionär und Diktator wie Cameron, um alles zusammenzuhalten.
Da der Film auf zwei DVDs verteilt wurde, bleiben am Ende zwei Bonus-Scheiben, von denen eine lediglich mit Deleted Scenes und drei Parodien (...Ben Stillers "Titani" ist allerdings großartig!) ausgestattet wurde.
Camerons Audiokommentar mit einspielbaren MakingOf-Sequenzen ist - wie wie schon in T2 - ausgesprochen informativ und lässt kaum Wünsche offen. Dass man allerdings letztenendes nur eine Popels-DVD mit halbgaren Extras spendiert, die auch noch locker auf die Deleted Scenes-DVDs gepasst hätten, ist einfach ärgerlich! Was mir wirklich abgeht ist Behind-the-Scenes-Material wie in Spielbergs "Krieg der Welten", bei denen man der Regie ungefiltert über die Schulter gucken kann. Wer also gerne ein paar der berühmten Regisseur-Ausraster gesehen hätte, muss sich weiterhin an Michael Bays "Bad Boys II" halten...
Passend zur Vorweihnachtszeit bleibt "Titanic" natürlich *das* Präsent für die film- bzw. Titanic-interessierte Frau/Freundin, die zu dem Teil immer noch jedes Quartal abheulen muss - da kann nix schiefgehen.
Zum einen der Untergang des Schiffs und dann als schlussendlich zum Glück dieser "König der Welt" endlich absäuft und jeden heterosexuellen Mann von dieser Schmonzette erlöst!
Eine absolute Belanglosigkeit die einfach nur den Untergang der Titanic als Aufhänger für eine dermaßen in die Länge gezogene und noch dazu anwidernde Kitchromanze benutzt!
Naja, Titanic ist zu sehr auf Weiber-Kram angelehnt, hat auch i-wie ne kack Story, und unrealistisch ists auch etwas ... naja, wem sowas gefällt ... bitte sehr.
Schade, dass der Film so bekannt ist. Wirklich, ich denke, dass ist der Grund, warum viele behaupten, er wäre nicht gut/kitschig/zu lang/...
Wenn man mal nachdenkt, hat James Cameron einen richtig guten Film gemacht. Die Effekte sind (dafür dass der Film aus dem Jahre 1997) wirklich spitze, der Plot ist gut, die Darsteller lobenswert und der Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge. Im Ernst, wieso sollte ein Film so viele Oscars gewinnen, wenn er nichts Besonderes ist? Er war damals etwas Besonderes und ist es meiner Meinung nach auch heute. Ich würde mir nur wünschen, dass ihn nicht jeder kennen würde.
Außerdem ist "Titanic" der einzige (!) Film, bei dem ich je geheult habe. Wahrscheinlich ist er deshalb auch eher etwas für Fans von Dramen.
Diese Aussage macht mich zwar zur Memme aber ich muss ehrlich sein!
WENN ich den Film von Anfang bis Ende schaue, muss ich am Ende jedes mal weinen! Und wenn ein Film es schafft selbst bei Wiederholung solche Emotionen hervor zu bringen, muss er was haben!
Dass 'Titanic' bis vor kurzem der erfolgreichste Film aller Zeiten war, ist garantiert kein Zufall. Leonardo di Cabrio und Kate Winslet sind nach wie vor ein Dreamteam was Filme angeht, und die Geschichte ist sehr rührend gemacht. Das einzige was mir missfällt ist die Länge des Streifens...ich bin ohnehin kein Fan von Schnulzen und viel Romantik, also finde ich die ersten zwei Stunden des Films etwas langwierig, aber ab der Stelle, in der die Titanic gegen den Eisberg fährt, wird der Film in meinen Augen brilliant! Am Schluss steht eine der traurigsten Filmszenen, die die Welt wohl zu bieten hat. Auch die Action im Film, die auch durch den Neid des 'bösen' Versprochenen Roses auf Jack ensteht, ist für eine 'Schnulze' ziemlich gut! Das Untergangsszenario mit panischen Menschen und der immer bedrohlichen Situation passt auch perfekt! Wer diesen Film nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.
Lange hatte ich keine richtige Meinung über 'Titanic'. Einerseits finde ich den Film sehr kitschig und hier und da ist er etwas zu lang geraten, andererseits hat mich diese kitschige Liebesgeschichte sehr berührt. Bei Filmen wie Titanic, in denen der Zuschauer vorher schon grob weiss was passiert ( Schiff rammt Eisberg und geht unter) braucht man eine gute Story, welche die Spannung aufrecht erhält. Durch die Überlänge ist Cameron dies gelungen. Man muss die Charaktere und ihre Welt erst einmal kennen lernen, damit man gegen Ende richtig mitfiebern kann, was denn wohl aus ihnen wird. Schade finde ich, dass diese Spannung gedämpft wird, da man in der ersten halben Stunde erfährt, dass Rose überlebt. Alles in allem und nicht zuletzt wegen der spektakulären Bildern, finde ich, dass 'Titanic' doch ein echt bemerkenswerter Film ist.
Völlig irrelevant wie oft man diesen Film gesehen hat, die monumentale Inszenierung fasziniert jedes Mal aufs Neue und nimmt den Zuschauer mit auf ein packendes Abenteuer voller Emotionen. James Camerons 'Titanic' ist ein gewaltiges Ausnahmewerk, eine Großtat in der Geschichte des bewegten Bildes, das an Dramatik, Spannung und Gefühl kaum zu überbieten ist.
Also für Männer ist der film denk ich mal eher nicht geeignet für Frauen um so mehr.
Der Film ist sehr kitschig aber sehr Romantik ausser das ende find ich ein bisschen dumm.. aber sonst ist der film echt klasse ein echter klassiker den Film Titanic muss man als Frau gesehen haben !!!
"»Titanic« ist genau der Film, den ich machen wollte: Fünf Minuten große, computergestützte Spezialeffekte am Ende und drei Stunden mit Frauen, die doofe Hüte tragen und über ihr Leben reden."
Einer der besten Filme aller Zeiten, mit unendlich viel Gefühl und Romantik. Von wegen die hier unter 5 Punkte bewertet haben, hat der Film nicht gefallen und sie mussten auch gar nicht weinen.NEEEEIIIINNN überhaupt nicht- wer´s glaubt!!! Ich habe den Eindruck einige können hier schlecht zu Ihren Gefühlen stehen und bewerten ihn als Hassfilm um "cool" zu wirken und sich nicht die Blöße geben zu müssen, zu zeigen das man auch als Mann Gefühle zeigt. Also ich persönlich kann mich in die Liebesgeschichte sehr gut einfinden und finde leo alias jack sehr gut gespielt und extrem glaubhaft. Wenn es mehr von der Sorte Mann geben würde, gäbe es auch nicht so viele Singles in Deutschland.
das würde ich nicht so sagen, the green mile zb hat mich zu tränen gerührt, aber bei diesem film konnte ich nur mit den augen rollen...
naja, einigen wir uns darauf, dass geschmäcker nunmal verschieden sind^^
Ich muss sagen, ich bin eigentlich so gar kein Fan von diesem Geschnulze... Aber irgendwas bei Titanic ist anders. Ich kann es nicht erklären - vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich den Film als Kind so gern hatte und den mit meiner Mutti zusammen gucken konnte.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich den Anfang relativ langatmig finde. Interessant wird's für mich wirklich erst, wenn die "Action" losgeht. Das Schiff rammt den Berg, Panik bricht aus, etc.
Und ja, sicher sind einige Dinge ziemlich unrealistisch (welches Mädchen nimmt schon lieber den armen Schlucker, zerstört damit die Beziehung zu ihrer Mutter und dreht sich den Geldhahn ab - und das, ohne groß zu überlegen?), aber irgendwie faszinierte mich der Film schon immer auf eine ganz spezielle Weise. Wie gesagt, ich kann es nicht erklären...
Private Filmgeschichtchen, Folge 9:
Ein alter Bekannter von mir ist der geborene Materialist.
Als TITANIC ins Kino kam, war ich gespannt, was er von dem Film halten würde, denn einerseits ist das Spektakel die ultimative Gelddruckmaschine, andererseits verliert der Milliardär-Antagonist seine Braut an den bettelarmen Wicht aus der Holzklasse. Und abgesehen davon säuft natürlich auch noch der ganze schicke Dampfer – Großmannssucht und Hybris lassen grüßen – kläglich ab. (fast hätte ich *Spoiler* geschrieben)
Witzig war, dass mein Kumpel den Film tatsächlich so gar nicht leiden konnte. Und auf die Frage warum, sprach er nicht etwa von Kitsch, Klischees oder Künstlichkeit, sondern er sagte über den 194-Minuten-Schinken nur den einen, bizarren Satz: „Ich kann einen Film nicht ernstnehmen, bei dem ein Schiff schon fast senkrecht im Wasser steht und erst dann das Geschirr aus den Regalen kippt.“
Da habe ich nicht weiter nachgefragt.
Danke für die nachgeschobene "Spoilerwarnung". Hab den ja bis heute nicht gesehen und man weiß ja nie, wie so ein historischer Stoff daherkommt^^ Schöne Geschichte, übrigens. Materialismus in P.e.r.f.e.k.t.i.o.n., würde ich sagen. :-))))
Titanic - Kritik
US 1997 Laufzeit 194 Minuten, FSK 0, Drama, Katastrophenfilm, Historienfilm, Kinostart 05.04.2006
Kritiken (5) — Film: Titanic
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEs ist schon eine Leistung aus einem epochalen Unglück, das sich als Parabel auf die menschliche Hybris aufdrängt einen derartig belanglosen, in Sozialkitsch und falschen Gefühlen badenden Schmachtfetzen zu machen, neben dem selbst "Vom Winde verweht" noch wie ein ambitionierte Sozialstudie wirkt.
Von den Fototapeten-Hintergründen, den schmerzhaft banalen Dialogen, über den unerträglichen Celine-Dion-Heuler der alleine schon South Parks "Blame Canada" rechtfertigt (wobei Cameron selbst ja auch dorther stammt), bis zu der menschenfeindlichen Umsetzung des Untergangs im dem absaufende Chinesen als Comic Relief fungieren und weil der Tod von Hunderten von Menschen nicht genug Spannung bietet, unbedingt noch eine Schießerei und Verfolgungsjagd eingebaut werden muss.
Cameron tarnte mit enormem technischen Aufwand, das er im Grunde nur die Werke von Courths-Mahler und Rosamunde Pilcher als Bombastschinken neu inszeniert, deren Gefühle genauso falsch und künstlich sind, wie die unangenehm "süßen" Kindchen-Puppen aus dem Teleshop.
Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden.
32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten
Tyler 2009/12/27 16:47:35
Antwort löschenEindeutig die Kritik des Monats, auch wenn ich deine Bewertung von 2,0 noch zu gutmütig finde. Blame Kanada, eindeutig. Deine Bashs sind immer wieder klasse! Und der letzte Absatz sollte eingerahmt werden.
Batzman 2009/12/27 17:28:20
Antwort löschenEs hat Jahre gedauert, bis ich Winslet nach Titanic wieder sehen konnte ohne an den dicken Hintern von Rose zu denken, der den Blick auf den Eisberg versperrt hat.
Tytus 2009/12/27 17:34:17
Antwort löschenja das sehe ich auch so XD, trifft denn nagel auf dem Kopf^^
Beide Schauspieler konnte ich auch einfach eine Zeit lang nicht ertragen.
Weltensegler 2009/12/27 18:11:29
Antwort löschenAch, ich glaube, da ist wer auf einem Anti-Cameron Trip - erst "Avatar" und dann mein geliebtes (ja, very much ashamed) "Titanic" - und dann wird das auch noch rigoros durch meine Freunde unterstützt (und bisher ausschließlich). Ne, macht doch nix, finde ich schon okay, is ja ganz witzig geschrieben - nur nix gegen Canada sagen - was können die darüf, wenn ne handvoll Deppen von dort kommen - is doch überall so.
Dann noch viel Spaß beim "über Titanic lachen". ;)
Batzman 2009/12/30 02:42:58
Antwort löschenDemokratie wird überschätzt.
dbassart 2010/01/13 17:01:06
Antwort löschenbatzman auch...
Tytus 2010/01/13 23:06:27
Antwort löschenübertreibt es nicht, manchmal trifft Batzman denn Nagel auf dem Kopf, manchmal nicht. Es geht hier doch nicht um Gleichschaltung^^
Nahtigall 2010/01/26 09:45:40
Antwort löschenIch finde es gut was batzman so schreibt. Er ist auf jeden Fall ein sehr gute Entscheidungshilfe. Wann immer er einen Film vereisst und mit weniger als 6 bewertet, weiß ich: Ab ins Kino, der Film ist bestimmt Unterhaltsam und gut.
Nahtigall 2010/01/26 09:47:05
Antwort löschen;)
Baumschüler 2010/04/27 00:23:20
Antwort löschenGuter Frauenfilm. Grottiger Männerfilm. Das einzige was der Film kann ist Triefen vor Schmalz, und das mit noch nie dagewesener Perfektion.
Solange man ihn mit einer Frau zusammengugt erträglich, alleine macht man nach 30 Minuten aus. Batzman hat als Mann bewertet.
furioos 2010/04/28 14:01:46
Antwort löschenoohh, aber eine wirklich schlechte Bewertung von dir, über so einen tollen film....
11 0scars ;=)
von mir kriegt er 10 volle Bewertung
Redapple 2010/07/18 00:58:42
Antwort löschenDanke für diesen Text, so präzise auf den Punkt gedisst, das muss man erstmal hinbekommen. Ansonsten bin ich auch eher selten Deiner Meinung, aber bei diesem Machwerk sind wir uns einig.
tweetosaurus 2010/10/17 10:56:01
Antwort löschen"Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden."
Du dachtest sie werden nicht ernst genommen und das nachdem sie in einem Film der 11 Oscars abräumte und über 10 Jahre lang der erfolgreichste Film allerzeiten war, die Hauptrolle spielten? Und du bist wirklich Filmkritiker? Ich hoffe du verdienst kein Geld dran..
milch-kakao 2010/10/19 22:52:46
Antwort löschenSeit wann ist der Oscar ein Qualitätsgarant?
kamerakind 2011/01/06 18:19:25
Antwort löschenseit wann streiten wir über geschmack?
Alle 17 Antworten zeigen
Bigburgy 2011/08/07 17:33:47
Antwort löschenSeit wann werden Filmkritiker ernst genommen? Jemand der damit seine Brötchen verdient hat eher mein Mitleid.
A-Wax 2011/09/02 11:56:48
Antwort löschen100 % Zustimmung!
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenMeine Tauchlehrerin fängt immer "My Heart Will Go On" zu summen an, wenn sie (wie Kate am Bug der Titanic) mit ausgebreiteten Armen dastehend darauf wartet, dass man ihr den Rückenreissverschluß am Trockentauchanzug zumacht;-)
Jeder Film hat ein Problem, wenn der Zuschauer eigentlich schon genau weiss, was ihn von der Rahmenhandlung her erwartet. Bei Titanic wusste wohl jeder, dass sie am Ende untergeht. Aber Lovestory mit Leo, Tränen im Kino - man(n) hoffte doch bis zum Ende, dass es für die Beiden ein Happy End ausserhalb der Titanic gibt.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
pitra 2010/01/16 23:07:15
Antwort löschenich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.
pitra 2010/01/16 23:07:24
Antwort löschenich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenJames Camerons Erzählkino, mehr Liebesfilm und scheinobjektive Bebilderung eines großen tragischen Unglücks, denn historische Rekonstruktion. Das klassische individuelle Liebesmelodram ist die eigentliche Attraktion, nicht die Wiederherstellung von illusorischen Kinobildern, die in der Tradition von Klassikern wie "Gone with the Wind" stehen. Und ein Film, der sowohl über die Rahmen- als auch Binnenhandlung ein für Camerons bisheriges Gender-Verständnis ungewöhnliches Frauenbild vermittelt – "Titanic" ist, bis zuletzt, von einem weiblichen Blick bestimmt. Er ist wunderbar sentimental, er scheut nie den Weg des ausladenden Gefühlskitsches, und er stellt – anders als Camerons bisherige Regiearbeiten – das Technokratische der Geschichte nie aus, in den Vordergrund oder überhaupt je vor sein entzückend ersponnenes Liebesdrama, das mit der Katastrophe als Rückgrat das rhetorische Einmaleins eines Megamelodrams bildet. Insbesondere der Epilog, bei dem das Staunen über die eigene Struktur, die Bilder verschiedener zeitlicher und räumlicher Zusammenhänge letztlich zu einer – banalen? – Romantik der Wiedervereinigung zweier auf ewig Liebender überleitet, ist von einer vereinnahmenden emotionalen Größe durchdrungen – schöner kann ein solches Kino kaum sein.
21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten
Super8951 2011/06/25 14:40:53
Antwort löschenIm Gegensatz zu Batzman hast du den Nagel auf den Kopf getroffen.
A-Wax 2011/09/02 11:55:58
Antwort löschenAch du großer Gott, du findest "Titanic" herausragend? Wow, das erklärt vieles ;-)
Man of Stool 2011/09/15 19:38:49
Antwort löschenViiiiel besserer -und besser informierter- Kommentar als Batzmans.
Alle 5 Antworten zeigen
A-Wax 2011/09/15 19:52:18
Antwort löschenAber dafür mit wesentlich schlechterem Geschmack gesegnet........
kahaujiko 2012/01/15 19:23:36
Antwort löschen@ A-Wax: amen. es ist nicht so, dass ich generell cameron-basher bin, aber dieser film ist definitiv sein schwächster
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenBis zum heutigen Tage ist kein Filmprojekt in Sicht, das James Camerons fabelhafter "Titanic" das eiskalte Wasser reichen könnte. Der Film über das jähe Ende der viertägigen Jungfernfahrt des englischen Luxusliners machte ihn zwar nicht zum König der Welt, zum Hollywood-Krösus jedoch allemal.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenMit der etwas überfälligen Veröffentlichung dieser DVD-Special-Edition von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kann man Fox nicht wirklich vorwerfen überhastet zu reagieren. Dabei scheint sich auf den ersten Blick das Warten gelohnt zu haben: edle Verpackung, satte vier DVDs stimmen hoffnungsfroh auf Informationen im Überfluss. Und nach dem Sichten muss man Fox zugestehen, dass sie dem Geist des Films treu geblieben sind: viel Lärm um nichts.
Mach'n wa' uns nix vor - "Titanic" ist storytechnisch ein einzige klebrige Schmonzette, berechenbar bis ins Detail und damit vollkommen spannungsarm. An den Schauwerten des aufwendigen Finale hat man sich mittlerweile ebenfalls sattgesehen und auch der Zahn der Zeit nagt beträchtlich an dem Kahn. Vergleicht man "Titanic" mit dem Schiffeversenken in "Pearl Harbour", wirkt Camerons aufgeblasene Soap Opera reichlich altbacken. Eine gerne zugestandene Zeitlosigkeit kann man "Titanic" daher…
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (273) — Film: Titanic
Kommentar schreibenA-Wax 2012/02/03 12:24:52
Kommentar löschenDas Beste an dem Film sind die beiden Untergänge.
Zum einen der Untergang des Schiffs und dann als schlussendlich zum Glück dieser "König der Welt" endlich absäuft und jeden heterosexuellen Mann von dieser Schmonzette erlöst!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
NashBender 2012/02/02 23:23:07
Kommentar löschenEine absolute Belanglosigkeit die einfach nur den Untergang der Titanic als Aufhänger für eine dermaßen in die Länge gezogene und noch dazu anwidernde Kitchromanze benutzt!
Ekelhaft!
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Jeff Lebowski 2012/01/24 16:38:51
Kommentar löschenHätte der film durchwegs die Atmosphäre gehalten, die beim Untergang der Titanic herrscht, hätte er mindestens 9 Punkte bekommen-aber so...
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grey's fan123 2012/01/23 17:53:21
Kommentar löschenwie ich titanic liebe !♥ wirklich,richtig schöner,aber auch trauriger film :) kann ich echt nur empfehlen
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Dumikan 2012/01/18 16:47:31
Kommentar löschenNaja, Titanic ist zu sehr auf Weiber-Kram angelehnt, hat auch i-wie ne kack Story, und unrealistisch ists auch etwas ... naja, wem sowas gefällt ... bitte sehr.
Kommentar gefällt mir Antworten
hollygolightly1 2012/01/15 14:50:23
Kommentar löschenSchade, dass der Film so bekannt ist. Wirklich, ich denke, dass ist der Grund, warum viele behaupten, er wäre nicht gut/kitschig/zu lang/...
Wenn man mal nachdenkt, hat James Cameron einen richtig guten Film gemacht. Die Effekte sind (dafür dass der Film aus dem Jahre 1997) wirklich spitze, der Plot ist gut, die Darsteller lobenswert und der Soundtrack passt wie die Faust aufs Auge. Im Ernst, wieso sollte ein Film so viele Oscars gewinnen, wenn er nichts Besonderes ist? Er war damals etwas Besonderes und ist es meiner Meinung nach auch heute. Ich würde mir nur wünschen, dass ihn nicht jeder kennen würde.
Außerdem ist "Titanic" der einzige (!) Film, bei dem ich je geheult habe. Wahrscheinlich ist er deshalb auch eher etwas für Fans von Dramen.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Snakeeater 2012/01/11 04:13:49
Kommentar löschenDiese Aussage macht mich zwar zur Memme aber ich muss ehrlich sein!
WENN ich den Film von Anfang bis Ende schaue, muss ich am Ende jedes mal weinen! Und wenn ein Film es schafft selbst bei Wiederholung solche Emotionen hervor zu bringen, muss er was haben!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Lolly*** 2011/12/21 17:43:54
Kommentar löschenDass 'Titanic' bis vor kurzem der erfolgreichste Film aller Zeiten war, ist garantiert kein Zufall. Leonardo di Cabrio und Kate Winslet sind nach wie vor ein Dreamteam was Filme angeht, und die Geschichte ist sehr rührend gemacht. Das einzige was mir missfällt ist die Länge des Streifens...ich bin ohnehin kein Fan von Schnulzen und viel Romantik, also finde ich die ersten zwei Stunden des Films etwas langwierig, aber ab der Stelle, in der die Titanic gegen den Eisberg fährt, wird der Film in meinen Augen brilliant! Am Schluss steht eine der traurigsten Filmszenen, die die Welt wohl zu bieten hat. Auch die Action im Film, die auch durch den Neid des 'bösen' Versprochenen Roses auf Jack ensteht, ist für eine 'Schnulze' ziemlich gut! Das Untergangsszenario mit panischen Menschen und der immer bedrohlichen Situation passt auch perfekt! Wer diesen Film nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.
Kommentar gefällt mir Antworten
ubetterluvdathoe 2011/12/11 15:56:35
Kommentar löschensuper Film !!!
Man sollte ihn vll nicht zu oft ansehen dann ist es nämlich kein Wunder wenn er langsam langweilig wird ^^ Nur so ein Tipp
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
dustyOn3 2011/12/13 14:23:11
Antwort löschenNoch ein Tipp: Am besten gar nicht angucken, somit erspart man sich die Langeweile direkt.
Lolalove 2012/01/28 12:44:26
Antwort löschenMeeeeeep! Falsche Antwort! Ich fand den Film zwar traurig aber sonst super!
änna_banana 2011/11/16 20:38:15
Kommentar löschenLange hatte ich keine richtige Meinung über 'Titanic'. Einerseits finde ich den Film sehr kitschig und hier und da ist er etwas zu lang geraten, andererseits hat mich diese kitschige Liebesgeschichte sehr berührt. Bei Filmen wie Titanic, in denen der Zuschauer vorher schon grob weiss was passiert ( Schiff rammt Eisberg und geht unter) braucht man eine gute Story, welche die Spannung aufrecht erhält. Durch die Überlänge ist Cameron dies gelungen. Man muss die Charaktere und ihre Welt erst einmal kennen lernen, damit man gegen Ende richtig mitfiebern kann, was denn wohl aus ihnen wird. Schade finde ich, dass diese Spannung gedämpft wird, da man in der ersten halben Stunde erfährt, dass Rose überlebt. Alles in allem und nicht zuletzt wegen der spektakulären Bildern, finde ich, dass 'Titanic' doch ein echt bemerkenswerter Film ist.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kevkev1101 2011/11/15 02:17:26
Kommentar löschenTitanic=$1,843,201,268=11 Oscars=Klassiker.
Einfach FANTASTISCH, mehr kann ich nicht sagen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
zeke doe 2011/12/02 18:12:19
Antwort löschenSagen Umsatzzahlen und Oscars wirklich etwas über die Qualität eines Filmes aus?
Doch höchstens über seine Massenverträglichkeit, oder?
Glücksritter 2011/11/10 21:44:33
Kommentar löschenVöllig irrelevant wie oft man diesen Film gesehen hat, die monumentale Inszenierung fasziniert jedes Mal aufs Neue und nimmt den Zuschauer mit auf ein packendes Abenteuer voller Emotionen. James Camerons 'Titanic' ist ein gewaltiges Ausnahmewerk, eine Großtat in der Geschichte des bewegten Bildes, das an Dramatik, Spannung und Gefühl kaum zu überbieten ist.
7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
J-Ross 2011/11/11 06:39:35
Antwort löschenGenau so ist es!
Alle 3 Antworten zeigen
änna_banana 2011/12/03 09:07:25
Antwort löschenschön geschrieben.
SoundStorm-radio 2012/01/18 23:57:23
Antwort löschenhört, hört!
<3<3 2011/11/08 21:24:39
Kommentar löschenWow, er ist kitschig und gefällt mir! Ich hab sogar geheult, ich bin so stolz auf mich, ein Zeichen dass ich mit Leuten mitleide :D
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-miizzh_queen- 2011/11/06 06:30:55
Kommentar löschenAlso für Männer ist der film denk ich mal eher nicht geeignet für Frauen um so mehr.
Der Film ist sehr kitschig aber sehr Romantik ausser das ende find ich ein bisschen dumm.. aber sonst ist der film echt klasse ein echter klassiker den Film Titanic muss man als Frau gesehen haben !!!
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G.a.G Spencer 2011/10/21 23:26:54
Kommentar löschenPackende Gesichte, tolle Darsteller!!!
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WaaayneTrain 2011/10/06 22:51:11
Kommentar löschen"»Titanic« ist genau der Film, den ich machen wollte: Fünf Minuten große, computergestützte Spezialeffekte am Ende und drei Stunden mit Frauen, die doofe Hüte tragen und über ihr Leben reden."
- James Cameron
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agynessa 2011/10/04 11:06:29
Kommentar löschenEiner der besten Filme aller Zeiten, mit unendlich viel Gefühl und Romantik. Von wegen die hier unter 5 Punkte bewertet haben, hat der Film nicht gefallen und sie mussten auch gar nicht weinen.NEEEEIIIINNN überhaupt nicht- wer´s glaubt!!! Ich habe den Eindruck einige können hier schlecht zu Ihren Gefühlen stehen und bewerten ihn als Hassfilm um "cool" zu wirken und sich nicht die Blöße geben zu müssen, zu zeigen das man auch als Mann Gefühle zeigt. Also ich persönlich kann mich in die Liebesgeschichte sehr gut einfinden und finde leo alias jack sehr gut gespielt und extrem glaubhaft. Wenn es mehr von der Sorte Mann geben würde, gäbe es auch nicht so viele Singles in Deutschland.
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kahaujiko 2012/01/15 19:26:31
Antwort löschendas würde ich nicht so sagen, the green mile zb hat mich zu tränen gerührt, aber bei diesem film konnte ich nur mit den augen rollen...
naja, einigen wir uns darauf, dass geschmäcker nunmal verschieden sind^^
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doctorgonzo 2012/02/01 17:36:07
Antwort löschenWenn es mehr Männer gäbe, die bei Schiffsunglücken ertrinken, gäbe es noch bedeutend mehr Singles... Nicht nur in Deutschland.
agynessa 2012/02/01 19:01:36
Antwort löschenNee ja is schon klar, ne
Jimmy Glitschy 2011/09/30 04:24:27
Kommentar löschenwenn man gewisse dinge ausblendet kann der film ganz beachtlich sein
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Dopeter 2011/12/29 23:21:01
Antwort löschenja den ganzen film ausblenden
Erumee 2011/09/21 19:00:20
Kommentar löschenIch muss sagen, ich bin eigentlich so gar kein Fan von diesem Geschnulze... Aber irgendwas bei Titanic ist anders. Ich kann es nicht erklären - vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich den Film als Kind so gern hatte und den mit meiner Mutti zusammen gucken konnte.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich den Anfang relativ langatmig finde. Interessant wird's für mich wirklich erst, wenn die "Action" losgeht. Das Schiff rammt den Berg, Panik bricht aus, etc.
Und ja, sicher sind einige Dinge ziemlich unrealistisch (welches Mädchen nimmt schon lieber den armen Schlucker, zerstört damit die Beziehung zu ihrer Mutter und dreht sich den Geldhahn ab - und das, ohne groß zu überlegen?), aber irgendwie faszinierte mich der Film schon immer auf eine ganz spezielle Weise. Wie gesagt, ich kann es nicht erklären...
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Sigmund 2011/09/14 09:38:06
Kommentar löschenPrivate Filmgeschichtchen, Folge 9:
Ein alter Bekannter von mir ist der geborene Materialist.
Als TITANIC ins Kino kam, war ich gespannt, was er von dem Film halten würde, denn einerseits ist das Spektakel die ultimative Gelddruckmaschine, andererseits verliert der Milliardär-Antagonist seine Braut an den bettelarmen Wicht aus der Holzklasse. Und abgesehen davon säuft natürlich auch noch der ganze schicke Dampfer – Großmannssucht und Hybris lassen grüßen – kläglich ab. (fast hätte ich *Spoiler* geschrieben)
Witzig war, dass mein Kumpel den Film tatsächlich so gar nicht leiden konnte. Und auf die Frage warum, sprach er nicht etwa von Kitsch, Klischees oder Künstlichkeit, sondern er sagte über den 194-Minuten-Schinken nur den einen, bizarren Satz: „Ich kann einen Film nicht ernstnehmen, bei dem ein Schiff schon fast senkrecht im Wasser steht und erst dann das Geschirr aus den Regalen kippt.“
Da habe ich nicht weiter nachgefragt.
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spanky 2011/09/14 13:25:04
Antwort löschenHihi, super! Recht hat er.
Sigmund 2011/09/14 13:50:10
Antwort löschen^^
Sigrun 2011/09/14 21:42:40
Antwort löschenDanke für die nachgeschobene "Spoilerwarnung". Hab den ja bis heute nicht gesehen und man weiß ja nie, wie so ein historischer Stoff daherkommt^^ Schöne Geschichte, übrigens. Materialismus in P.e.r.f.e.k.t.i.o.n., würde ich sagen. :-))))
Sigmund 2011/09/15 13:14:25
Antwort löschenthihi, stimmt.
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FumerTue 2011/09/18 02:05:44
Antwort löschenDas mit dem Geschirr hab ich mir auch gedacht :D
Ist trotzdem kein schlechter Film...
änna_banana 2011/12/03 09:13:21
Antwort löschenhaha stimmt, da hat cameron wohl geschlafen..
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