Titanic - Kritik

US 1997 Laufzeit 194 Minuten, FSK 12, Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Kinostart 05.04.2006

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Kritiken (13) — Film: Titanic

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.5Ausgezeichnet

In manipulativer Meisterklasse spielt James Cameron die Klaviatur der Gefühle exzessiv hoch und runter, instrumentalisiert dabei eine historische Katastrophe als Projektionsfläche und generell ist „Titanic“ in seinem dramaturgischen Konzeption so transparent, wie sich auch die involvierten Figuren gradlinig in klare Ecken weisen lassen. Aber – Und dieses 'Aber' schnellt mit einer explosiver Gewalt in Richtung Rezipient: „Titanic“ spricht hinter seiner oberflächlichen Simplizität, seinem tonnenschweren Kitsch und seiner immer währenden Gigantomanie den Zuschauer mit einer so sinnstiftenden wie romantischen Nostalgie in Bezug auf das Medium an, dass es schon ein echter Kraftakt ist, dieser betäubenden Schönheit von Mammutwerk nicht zu verfallen – Aber wer will sich einem so vitalisierenden Duktus schon entziehen? Ein derart leidenschaftliches, mitreißendes, stimulierendes und in jedem Punkt berührendes Erlebnis gibt es nur einmal. So muss Kino aussehen. So lässt man sich freiwillig das Herz brechen. Immer wieder, denn „Titanic“ hat – wie es sich eben auch für einen wirklichen Überfilm gehört – kein Verfallsdatum.

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SoulReaver

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Bitte, gerne, immer.


mykael

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Du hast die Worte so wahr und treffend formuliert, wie ich sie nicht finden konnte.
Danke dafür.


Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.0Sehenswert

http://youtu.be/KfO1XhRob3c?t=5m6s

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VisitorQ

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So und nicht anders wird das klingen. Freu mich jetzt schon!


Der Witte

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Leonardo DiCaprio, you stole my Djaaaaan-go...


kobbi88: Die Drei Muscheln

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9.5Herausragend

Wenn einer eine Reise tut, hat er viel zu erzählen... Teil 3
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Liebes Tagebuch,

seit meinem letzten Eintrag ist so einiges passiert. Von Paris bin ich mit dem Zug nach Cherbourg gefahren, an die Küste der Normandie. Dort war ich auf der Suche nach einem kleinen Dorf, das der Legende nach nie von den Römern eingenommen werden konnte. Ich habe gesucht und gesucht, aber nichts gefunden. Dafür fand ich an der Küste, im Hafen von Cherbourg, ein großes Schiff, das von Southampton aus nach New York wollte und hier einen Zwischenstopp machte. Und was soll ich sagen: Wahnsinn, das war vielleicht ein Schiff, ein Koloss, ein Gigant! So etwas Großes habe ich noch nie gesehen. Gefühlte 10000 Menschen waren da drauf, aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten. Ein älterer Herr – langes, weißes Haar, langer Bart, eine Sichel in der Hand, stand am Steg und meinte, er würde mir gerne sein Ticket überlassen. Seine letzte Reise nach Amerika sei ihm nicht so gut bekommen. Amerika? Ich zögerte nicht lange, das doofe Dorf oder einen seiner Einwohner würde ich eh nicht finden. Also bin ich an Bord und hab mich auch gleich mit ein paar Leuten angefreundet. Da war der Ire Tommy, der Italiener Fabrizio und der junge Jack. Supernette Kerle, hatten nur Quatsch im Sinn.

Eines Abends, hat mir Jack dann erzählt, er habe sich verliebt. Auf dem Schiff hier. In eine dieser reichen Damen aus der Upperclass. Rose hieß sie. Sie war aber mit einem anderen Mann zusammen und dieser Verlobte hatte natürlich überhaupt kein Interesse daran, dass sich Jack ständig in Roses Nähe aufhielt. Aber Jack meinte, er wolle sich davon nicht einschüchtern lassen und er ist sich sicher, dass auch Rose ihn lieben würde. Dann ist er aufgestanden und wollte zu ihr. Zu Rose.

Keine 20 Minuten später hat es einen wahnsinnigen Ruck gegeben – das ganze Schiff hat gebebt. Erst haben wir uns nichts dabei gedacht, aber schon bald machte sich die Nachricht breit, wir hätten einen Eisblock gerammt und das Schiff würde sinken. Wir konnten es nicht glauben, aber wir wollten uns selbst ein Bild der Lage machen und an Deck gehen. Doch man ließ uns nicht! Die Angestellten des Schiffs haben die Verbindungstüren abgesperrt. Und plötzlich kam das Wasser. Eisig kalt und unaufhaltsam. Tommy, Fabrizio und ich rannten von Tür zu Tür, doch alle waren abgesperrt. Unterwegs trafen wir Jack wieder, der zusammen mit dieser Rose ebenfalls hier unten war. Irgendwie haben wirs dann doch geschafft, aber das machte unsere Lage nicht unbedingt besser. An Deck herrschte das absolute Chaos. Kreischende Frauen, weinende Kinder. Die Matrosen brüllten Befehle, alles rannte herum. Noch nie habe ich so viel Panik bei Menschen erlebt, so viel Angst in deren Augen gesehen. Angst was passieren würde, vor dem Ertrinken, vor dem Erfrieren. Vier Männer spielten ein trauriges aber irgendwie hoffnungsvolles Lied auf ihren Geigen, aber keiner hörte zu. Wir rempelten uns an, stolperten, hofften, dass wir einen Platz in den Rettungsbooten bekamen. Doch es gab viel zu wenige Boote. Nicht mal die Hälfte passte dort rein! Und erst mal durften nur Frauen und Kinder hinein.

Jack setzte also Rose in eines der Boote, auch ihr Verlobter stand mit dabei. Er sagte, er würde uns mit in ein Rettungsboot für Männer nehmen, wenn Rose sich jetzt mit diesem Boot in Sicherheit brächte. Wir wussten, dass dies eine Lüge war, aber wir sagten nichts. Doch Rose sprang wieder aus dem Boot hinaus und Jack war es, der zu ihr rannte. Nicht der gegeelte Lackaffe. Spätestens da war absolut klar: Die Liebe zwischen Jack und Rose ist wohl eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten. Sie würde dieses Schiff, was auch immer noch passieren würde, überleben. Sie würde ewig halten. Jack rannte also zu Rose. Und danach hab ich die beiden nie wieder gesehen.

Kurz darauf wurde ich in dem ganzen Trubel auch von Fabrizio und Tommy getrennt. Ich hab nichts mehr von ihnen gehört, aber ich hoffe, sie haben es geschafft. Ich selbst wurde über die Reling gestoßen. Nicht mit Absicht. Aber in dem Trubel, da war es plötzlich so eng. Und als sich ein Matrose unglücklich drehte, da war es schon passiert. Mein großes Glück war aber, dass ein Rettungsboot nur wenige Meter weiter unten hing und gerade zu Wasser gelassen wurde. Dort fiel ich rein. Zum Aussteigen war nicht genügend Zeit und so saß ich zwischen Frauen und Kindern und einem einzigen Mann mit einem dünnen Oberlippenbart in diesem Rettungsboot. Während wir abgelassen wurden, da hörte ich einen Schuss, laute Schreie, noch einen Schuss und ein Mann fiel an unserem Boot vorbei in das eisig kalte Wasser. Jetzt geht’s los, dachte ich. Die endgültige Verzweiflung. Und das zu recht, denn nicht lange danach, wir haben uns bereits ein Stückchen von der Titanic entfernt, da brach das gigantische Schiff auseinander und die eine Seite hob sich an, bis sie senkrecht in der Luft stand. Aus der Ferne sah ich Menschen in die Tiefe springen, vielleicht auch stürzen. Und dann sank das Schiff. Ein schreckliches, ein grausames, aber auch ein faszinierendes und mit Sicherheit unvergessliches Schauspiel. Wir im Boot hörten die Schreie. „Lasst uns doch hinfahren“, rief eine Frau aus einem der andern Boote. Aber der Matrose sagte, wir könnten ihnen nicht helfen, auch nicht zu ihnen fahren und sie ins Boot ziehen. Sie würden unser Boot zum kentern bringen.

Nach und nach verstummten die Schreie. Es müssen hunderte gewesen sein, die dort auf der Titanic statt eines neuen Lebens in den USA den Tod gefunden haben, die jämmerlich erfroren und ertrunken sind. Aus dem Eiswasser des Atlantiks konnten, wie ich gehört habe, nur ganz wenige Menschen gerettet werden. Wir sind nach New York gebracht worden. Was mit Tommy und Fabrizio, mit Jack und Rose passiert ist, das kann ich dir leider auch nicht sagen. Aber an ihre Namen werde ich mich wohl immer erinnern können

So liebes Tagebuch. Ich bin nun in New York. Und das nur durch verdammtes Glück.In New York, dem Big Apple, der Stadt, die angeblich niemals schläft. Mal sehen, vielleicht komme ich ja ausgerechnet hier mal zu ein bisschen Erholung. Ich melde mich wieder!

Dein Kobbi

PS: Meine bisherige Route: http://www.moviepilot.de/liste/mein-filmisches-reisetagebuch-kobbi88

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Moncineo

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Tolle Perspektive auf mein geliebtes "Love Boat".
Aber ich wette, nach diesem Trip steigst Du zukünftig auf ein anderes Verkehrsmittel um. ;)


kobbi88

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So siehts aus... :) Aber auch mit den Verkehrsmitteln werd ich dann nicht immer allzu viel Glück haben ;)


Arakune: Das Manifest, CinemaForever...

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10.0Lieblingsfilm

[...] Trotz seiner archetypischen und parabolischen Charaktere verkommt TITANIC nie zu geschmacklosem Kitsch, sondern berührt und begeistert mit lebendigen Emotionen, die man in solcher Intensität mittlerweile viel zu selten bewundern darf. Ausgestattet mit seiner fabelhaften Dramaturgie, durch die bei über drei Stunden Laufzeit keinerlei Längen aufkommen und bei der keine Szene überflüssig wirkt, gehört Camerons pompöses Romantik-Epos schon jetzt zu den modernen Klassikern, das ebenfalls mit interessanten populärkulturellen Verweisen und sanftem Humor begeistern kann.

Seine Aussagen sind ebenso simpel wie hocheffektiv vorgetragen: Alles ist möglich; Dein Leben ist ein wertvolles Geschenk; Du selbst bist Deines Glückes Schmied. Sein cleverer Kniff, den Film auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen zu erzählen, nimmt auf diese Weise eine Art der Rezeption sogleich vorweg: Rationalität sucht man hier vergebens. TITANIC zelebriert das subjektive Geschichtenerzählen, er kann sogar als wunderschöne Parabel auf das Kino selbst betrachtet werden. Das mit elf Oscars ausgezeichnete Werk macht die realen Ausmaße der tragischen Katastrophe irrational fühlbar; selbst eigentlich belanglosen Nebencharakteren wird noch ein letzter berührender Auftritt spendiert. Der Film aus dem Jahr 1997 ist eine auf unzähligen Ebenen funktionierender Sturm der ungehemmten Emotionen, der mit unendlich viel Leben angefüllt ist und etwas besitzt, das heutzutage nicht mehr viele Geschichten innehaben: Eine Seele. Für Filme wie TITANIC existiert das Kino.

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sebastianxxx

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Eiskalt kalkuliertes 200-Mio-Dollar-Hollywood-Mainstream Monstrum ... zum Abwinken - Hollywood hat seine "Seele" schon längst auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verhöckert und ist lediglich daran interessiert Augen und Ohren der Betrachter mit oberflächlichen Effekten zuzukleistern ... es gibt natürlich zum Glück noch ein paar Ausnahmen aber Herr Cameron gehört da gewiss nicht dazu ....


sebastianxxx

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Eiskalt kalkuliertes 200-Mio-Dollar-Hollywood-Mainstream Monstrum ... zum Abwinken ... Hollywood hat seine "Seele" schon längst auf dem Jahrmarkt der Eitelkeiten verhöckert und ist lediglich an "Kasse" interessiert und daran dem Betrachter Augen und Ohren mit oberflächlichen Effekten und Geschichten zuzukleistern ... zum Glück gibt es noch ein paar Ausnahmen ... Herr Cameron hören Sie einfach auf ....


Filmering: Filmering.at

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9.0Herausragend

James Camerons Titanic ist nach wie vor ein großes Kinoereignis. Ein atemberaubender Koloss von Film, der es immer noch schafft eine magische Atmosphäre zu beschwören, in der man versinken kann. Der Film entspricht zwar weder dem positiven, noch dem negativen Vorurteil das man ihm attestiert, aber das kann er auch gar nicht - denn Titanic ist mittlerweile längst eines jener mystischen Ereignisse in der Geschichte des Films, über das sich unzählige Kinofans streiten und über das jeder seine eigene (oftmals extreme) Meinung hat. Schiebt man all dies zur Seite und blendet den Hype aus, so ist Titanic vor allem ein visuell beeindruckender Film, der das Herz am rechten Fleck hat und der durchaus herausragend inszeniert ist und es versteht den Zuseher mit seiner epischen Aura zu verzaubern. Ein sehr guter, sehenswerter Film, der immer noch nichts von seiner Magie verloren hat.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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0.0Hassfilm

Mit TITANIC soff 1997 auch das US-Mainstreamkino endgültig in die totale Belanglosigkeit ab.

Allerdümmstes, weit über Gebühr zerdehntes Flachlandfilmchen für Leute, denen auch die Bedienung eines Kaugummiautomaten intellektuellen Nervenkitzel bereitet.

Wird einzig und allein von AVATAR übertroffen, mit dem Big Jim die Hirne seines über die Jahre mit DTS & HD kräftig sedierten Publikums endgültig blitzblank fegte.

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FlintPaper

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Cameron hat beim manifest kein Geld hinterlegt :D


Göksel Algan

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Schwach!


Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

[...] Für mich ist "Titanic" jedoch an aller erster Stelle ein tragisches Märchen, welches auf einer wahren Geschichte basiert. James Cameron schafft es zu jedem Augenblick, den Eindruck zu vermitteln, wie toll und abenteuerreich zugleich es ist, tagelang vom Meer umgeben zu sein. Und er zeigt konsequent, wie dumm Menschen in Panik reagieren. Das ist nicht unlogisch, sondern so real und schockierend wie der tragische Ausgang der letzten Love Parade. [...]

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Masseltoff

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Definitiv nicht !!! Selbst ein halber Punkt wäre noch zu gut für "Titanic" ,aber wie gesagt , jedem das sein ^^


Super8951

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Titanic <3


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Bruce Ismay: "Aber dieses Schiff kann nicht sinken!"
Mr. Andrews: "Sie wurde aus Eisen gefertigt, Sir. Ich versichere Ihnen, sie kann! Und sie wird. Das ist eine mathematische Gewissheit."
Jaja, ich weiß. "Titanic" ist wohl der schmalzigste, kitschigste, übertrieben emotionsvollste Film den ich je gesehen habe, doch eines kann man nicht sagen, nämlich das der Film schlecht ist.
Natürlich ist "Titanic" nicht gerade das Genre, welches ich mir tagtäglich ansehe und pure Liebesgeschichten sind schonmal so gar nicht mein Ding. Aber warum fande ich den Film dann so gut? Zum ersten kann ich sagen das James Cameron den Film mehr als handwerklich gut gemacht hat. Die Inszenierung hat einfach Meisterklasse und die Kamerafahrten sind schön anzuschauen. Die Atmosphäre ist ebenfalls sehr gut geworden. Der Film hat auch zwei verschieden Facetten, in der ersten Hälfte geht es sehr gemächlich zu, hier ist "Titanic" unbeschwert, lustig, romantisch und schön. Doch an einem gewissen Punkt schlägt der Film plötzlich in eine ganz andere Stimmung um. Die zweite Hälfte ist spannend, traurig, ernst und teilweise recht düster.
Der Cast kommt, zumindest mir, bis auf Leonardo Di Caprio und Kate Winslet nicht wirklich sympathisch rüber. Die Schauspielleistungen jedoch sind von jedem solide.
Die Spezialeffekte sind überwiegend gut und realistisch geworden. Vor allem die Szene in der das Schiff untergeht fande ich sehr beeindruckend.
Ein paar Worte möchte ich auch zum Score verlieren, Celine Dion hat einen Klasse Titelsong komponiert. Die Melodie passt einfach perfekt zum Film.

Fazit: "Titanic" ist ein toller, aufwendiger Film mit sehenswerten Darstellern, eine gut gemachte Story, klasse Inszenierung und ein super Score machen "Titanic" zu einem großartigem Film. Natürlich wird hier kein eisenharter Rocker seinen Spaß haben, doch der Film hat das gewisse etwas.
Ich hab als Mann die Eier dazu, zuzugeben das mir "Titanic" mehr als gefallen hat. Selten hat mich Kitsch so wenig gestört.

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Mr.Film

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Stimmt. Mit Victor Garber hast du noch recht^^
danke dir :)


*frenzy_punk<3

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Ja nich? Der ist in jedem Film sympathisch!^^
Bitte gerne.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.0Ärgerlich

Es ist schon eine Leistung aus einem epochalen Unglück, das sich als Parabel auf die menschliche Hybris aufdrängt einen derartig belanglosen, in Sozialkitsch und falschen Gefühlen badenden Schmachtfetzen zu machen, neben dem selbst "Vom Winde verweht" noch wie ein ambitionierte Sozialstudie wirkt.

Von den Fototapeten-Hintergründen, den schmerzhaft banalen Dialogen, über den unerträglichen Celine-Dion-Heuler der alleine schon South Parks "Blame Canada" rechtfertigt (wobei Cameron selbst ja auch dorther stammt), bis zu der menschenfeindlichen Umsetzung des Untergangs im dem absaufende Chinesen als Comic Relief fungieren und weil der Tod von Hunderten von Menschen nicht genug Spannung bietet, unbedingt noch eine Schießerei und Verfolgungsjagd eingebaut werden muss.

Cameron tarnte mit enormem technischen Aufwand, das er im Grunde nur die Werke von Courths-Mahler und Rosamunde Pilcher als Bombastschinken neu inszeniert, deren Gefühle genauso falsch und künstlich sind, wie die unangenehm "süßen" Kindchen-Puppen aus dem Teleshop.

Es ist ein deutlicher Beweis von Winslet und DiCaprios Talent, das sie es nach diesem Heuler trotzdem geschafft haben in anderen Filmen schauspielerisch ernst genommen zu werden.

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ShayaNova

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ja@sebastianxxx, wie in einer demokratie. da darf man nicht nur was sagen, man muss es ja sogar ;)


sebastianxxx

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... ja so ist es und so sollte es auch meiner Meinung nach sein ... :-)


sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Meine Tauchlehrerin fängt immer "My Heart Will Go On" zu summen an, wenn sie (wie Kate am Bug der Titanic) mit ausgebreiteten Armen dastehend darauf wartet, dass man ihr den Rückenreissverschluß am Trockentauchanzug zumacht;-)

Jeder Film hat ein Problem, wenn der Zuschauer eigentlich schon genau weiss, was ihn von der Rahmenhandlung her erwartet. Bei Titanic wusste wohl jeder, dass sie am Ende untergeht. Aber Lovestory mit Leo, Tränen im Kino - man(n) hoffte doch bis zum Ende, dass es für die Beiden ein Happy End ausserhalb der Titanic gibt.

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pitra

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ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.


pitra

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ich bin eigentlich kein großer Fan von Liebesfilmen, aber dieser Film ist wirklich sehenswert! An manchen Stellen ist er etwas übertrieben. Doch ich finde ihn trotzdem gelungen.


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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10.0Herausragend

James Camerons Erzählkino, mehr Liebesfilm und scheinobjektive Bebilderung eines großen tragischen Unglücks, denn historische Rekonstruktion. Das klassische individuelle Liebesmelodram ist die eigentliche Attraktion, nicht die Wiederherstellung von illusorischen Kinobildern, die in der Tradition von Klassikern wie "Gone with the Wind" stehen. Und ein Film, der sowohl über die Rahmen- als auch Binnenhandlung ein für Camerons bisheriges Gender-Verständnis ungewöhnliches Frauenbild vermittelt – "Titanic" ist, bis zuletzt, von einem weiblichen Blick bestimmt. Er ist wunderbar sentimental, er scheut nie den Weg des ausladenden Gefühlskitsches, und er stellt – anders als Camerons bisherige Regiearbeiten – das Technokratische der Geschichte nie aus, in den Vordergrund oder überhaupt je vor sein entzückend ersponnenes Liebesdrama, das mit der Katastrophe als Rückgrat das rhetorische Einmaleins eines Megamelodrams bildet. Insbesondere der Epilog, bei dem das Staunen über die eigene Struktur, die Bilder verschiedener zeitlicher und räumlicher Zusammenhänge letztlich zu einer – banalen? – Romantik der Wiedervereinigung zweier auf ewig Liebender überleitet, ist von einer vereinnahmenden emotionalen Größe durchdrungen – schöner kann ein solches Kino kaum sein.

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kahaujiko

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@ A-Wax: amen. es ist nicht so, dass ich generell cameron-basher bin, aber dieser film ist definitiv sein schwächster


ginko

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klingt ja schon verdammt intelligent das ganze. "trotzdem fährt er auf so nen mist ab?" dacht ich mir, und hab ma sein profil geklickt. nur so aus interesse. ich bin dann, als ich folgendes gelesen hab, in schallendes lachen ausgebrochen: "ich bin fan von: justin bieber [...]"
meine schwester kam sogar hoch und fragte, ob alles in ordnung ist.

also lieber mr vega, bitte nicht bös nehmen, ich fands nur so verdammt lustig, ich dachte ich kann vllt sogar noch andere damit erheitern. ist ja schön dass es so viele menschen mit unterschiedlichen ansichten und geschmäckern gibt, andernfalls würden wir wohl immer noch in ner höhle sitzen und rohes fleisch essen.
falls du keine probleme damit hast, durch unfreiweillige komik andere zu erheitern, würd ich dir ans herz legen, mal eine ähnliche kritik zu justin biebers werken vorzulegen.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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1.5Ärgerlich

Bis zum heutigen Tage ist kein Filmprojekt in Sicht, das James Camerons fabelhafter "Titanic" das eiskalte Wasser reichen könnte. Der Film über das jähe Ende der viertägigen Jungfernfahrt des englischen Luxusliners machte ihn zwar nicht zum König der Welt, zum Hollywood-Krösus jedoch allemal.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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3.5Schwach

Mit der etwas überfälligen Veröffentlichung dieser DVD-Special-Edition von einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten kann man Fox nicht wirklich vorwerfen überhastet zu reagieren. Dabei scheint sich auf den ersten Blick das Warten gelohnt zu haben: edle Verpackung, satte vier DVDs stimmen hoffnungsfroh auf Informationen im Überfluss. Und nach dem Sichten muss man Fox zugestehen, dass sie dem Geist des Films treu geblieben sind: viel Lärm um nichts.
Mach'n wa' uns nix vor - "Titanic" ist storytechnisch ein einzige klebrige Schmonzette, berechenbar bis ins Detail und damit vollkommen spannungsarm. An den Schauwerten des aufwendigen Finale hat man sich mittlerweile ebenfalls sattgesehen und auch der Zahn der Zeit nagt beträchtlich an dem Kahn. Vergleicht man "Titanic" mit dem Schiffeversenken in "Pearl Harbour", wirkt Camerons aufgeblasene Soap Opera reichlich altbacken. Eine gerne zugestandene Zeitlosigkeit kann man "Titanic" daher nicht wirklich unterstellen. Allen voran fehlt es den Figuren an Charisma. Es gibt keine kantigen Charaktere vom Schlage eines "Casablanca" und Cameron lässt kaum Zweifel, dass er wirklich nur an dem Schiff interessiert ist und alles andere als Mittel zum Zweck degradiert.
Trotzdem muss man dem damaligen produktionstechnischem Aufwand Respekt zollen! Auch wenn der Streifen heute etwas antiquiert wirkt und mit Sicherheit der Hälfte des damaligen Budgets zu bewerkstelligen wäre, braucht es einen Visionär und Diktator wie Cameron, um alles zusammenzuhalten.
Da der Film auf zwei DVDs verteilt wurde, bleiben am Ende zwei Bonus-Scheiben, von denen eine lediglich mit Deleted Scenes und drei Parodien (...Ben Stillers "Titani" ist allerdings großartig!) ausgestattet wurde.
Camerons Audiokommentar mit einspielbaren MakingOf-Sequenzen ist - wie wie schon in T2 - ausgesprochen informativ und lässt kaum Wünsche offen. Dass man allerdings letztenendes nur eine Popels-DVD mit halbgaren Extras spendiert, die auch noch locker auf die Deleted Scenes-DVDs gepasst hätten, ist einfach ärgerlich! Was mir wirklich abgeht ist Behind-the-Scenes-Material wie in Spielbergs "Krieg der Welten", bei denen man der Regie ungefiltert über die Schulter gucken kann. Wer also gerne ein paar der berühmten Regisseur-Ausraster gesehen hätte, muss sich weiterhin an Michael Bays "Bad Boys II" halten...

Passend zur Vorweihnachtszeit bleibt "Titanic" natürlich *das* Präsent für die film- bzw. Titanic-interessierte Frau/Freundin, die zu dem Teil immer noch jedes Quartal abheulen muss - da kann nix schiefgehen.

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Kommentare (399) — Film: Titanic


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mykael

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ich verstehe bis heute nicht 100%-ig warum.
Ich habe diesen Film schon über 30 mal gesehen und weiß nicht woher dieser "Fanatismus" kommt.
Der junge Di Caprio, der Held, diese einzigartige Liebesgeschichte, in keinem anderen Film hat mich eine Liebesgeschichte so überzeugt, ich finde sie nicht kitschig, einfach nur schön.
Diese Verknüpfung zwischen Tatsache und Fiktion, jeder Charakter passt, ach ich könnte soviel schreiben, warum ich diesen Film liebe, die paar Worte sind nur die Spitze des Eisberges.
Die DVD habe ich zu Hause und der Film wird auch noch ein 35-igstes und 36-igstes Mal gesehen:)
Prädikat unheimlich wertvoll.

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Maniac

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Bewertung5.0Geht so

Wirklich traurig fand ich in diesem Drama nur als das Schiff Kopf über stand und der ganze Fusel den Bach runter ging ............

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uncut123

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deswegen ist cameron auch runtergetaucht!
um paar edle tropfen zu bergen...g


Maniac

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:)


_harmonica_

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Bewertung10.0Herausragend

ganz großes kino ich bin überwältigt ... allein dieses sanfte lächeln der hinreißenden winslet würde jeden mittelmäßigen film sehenswert machen, hier ist es ein detail eines gesamtkunstwerks ... wer sich das herz nicht mit schwarzer tinte zugekleistert hat der bleibt mit offenem mund und tränen in den augen sitzen und braucht zwei tage um zu verdauen. kämpfen lieben ausruhen die drei säulen des lebens in drei stunden premiumfilm verpackt dieser film ist herznahrung

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DoctorWho

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Schnulzenfilm schlecht hin.
Die Frauen lieben ihn, die Männer hassen ihn.
Aber jeder muss zugeben, dass es beeindruckend war ihn gesehen zu haben.
Und Leo diCaprio hätte hierfür allemal einen Oscar verdient

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gebsch

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die männer hassen ihn? nur die, die es nicht zugeben wollen dass dieser Film so kitschig er auch ist die eine oder andere Träne ausgelöst hat :)


DoctorWho

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Ich musste zumindest keine Tränen verdrücken.
Wie es bei dir war kann ich nicht sagen :D


Cat33

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vorgemerkt

Ich finde den Film sehr gut und es ist auch mein Lieblingsfilm ever!!!!Ich finde es auch so gut wie Leonardo di Caprio diesen Jake spielt. Das is so überzeugend und so glaubhaft.

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Filmfan30

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Bewertung6.5Ganz gut

Ob man diesen Film mag oder nicht ist irrelevant. Jeder wird zugeben müssen, dass die Szene von Leonardo Di Caprio am Bug des Schiffes "Ich bin der König der Welt" längst Kult geworden ist. Für mich beeindruckt dieses Liebesdrama, das Kitsch und Schmalz zuweilen wie die Titanic den Eisberg rammt und sensiblen Menschen die Splitter ins Herz treibt, mit großen Bildern, einer Menge Action und einer Handlung, die Hollywood noch nie so stark verfilmt hat. Das Ganze ist ein Angriff auf die Gemüter beeinflussbarer Menschen, bemüht sich gar nicht erst aus dem oberflächlichen Unterhaltungsgenre herauszukommen und ist in seiner Dramaturgie absolut typisch amerikanisch. Aber das spielt keine Rolle! Was "Vom Winde verweht" seinerzeit gewesen ist, ist Titanic für die Moderne. Beides hat sich einen fixen Platz in der Kinogeschichte der besten Liebesdramen erobert und wird in absehbarer Zeit nicht vergessen sein.

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razzo

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Bewertung9.0Herausragend

1998. Die siebte Klasse geht im Zuge der Englischförderung in die Originalfassung von Titanic. Und wie sollte es anders kommen. Die Mädels holen ihre Taschentücher raus und himmeln den hübschen Leo an, während die harten Jungs die Tränen runterschlucken und sich an den Flugeinlagen in die Schiffsschrauben ergötzen. Business as usual im pubertären Verhaltenskodex der 90er.

14 Jahre später ist das Ende der Pubertät immer noch nicht absehbar, mein Englisch immer noch very lousy und Titanic immer noch pure awesomeness. Dieser Film wurde einfach geschaffen um Kino zu sein. Für solche Filme haben sie die riesige Leinwand doch in den Boden gestampft. Große Gefühle, große Geschichten in noch größeren Bildern. Auch großer Kitsch? Natürlich ist Titanic meilenweit weg von den harten, authentischen Dramen, die tief blicken lassen und einen fordern, aber nicht jede Lovestory muss gnadenlos an der bitteren Realität kleben, um echt und wahrhaftig zu sein. Manchmal (und bei mir sehr selten) funktioniert die Illusion der Liebe auch nach dem Eisbergprinzip - man muss nicht alles sehen, um zu wissen dass sie da ist. Vielleicht bin ich ja ein verkappter Gefühlsdusel und doch möchte ich Jack und Rose grad noch rechtzeitig zurufen: "Verdammter Eisberg in Sicht!!! Hört endlich mit dem Rumgefummel auf und fangt an zu paddeln. Hart Steuerbord!!!" ;)

Fazit: James Cameron inszeniert hier ein Erlenis, das dich direkt an der Pier abholt, mit seiner Erhabenheit und Schönheit einsaugt, um dich langsam emotional und visuell zu überfluten, bis am Schluss alle Dämme brechen. So geht intensives Gefühlskino, wie es größer und tragischer nicht sein kann.

Kein Plan wieso die Moviepiloten dieses Werk so maßlos verschmähen, (5,8 Punkte?! - zum Vergleich IMDb: 7,7 Punkte) aber Titanic ist und bleibt ein großartiger Film.

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vanilla

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kann das mit den Miesepetern auch nicht erklären, vielleicht werden die einfach nicht älter und sind im pubertären Alter hängengeblieben ;-)
Einfach einer der besten Filme aller Zeiten und das nicht nur weil er 11 Oscars abgeräumt hat.


Einar

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Es liegt an den Filterzigaretten! Natürlich! ;)


sarahtopia

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach nur fantastisch!

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Mysterion

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

CLASSIC!

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heiko.dregereit

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:))))

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Für mich ein genialer Klassiker.

Wobei das sogar 2 Filme sind. Einmal ein Wunderbarer Liebesfilm mit einem Traumpaar. Das passt echt. Ganz große Emotionen. Das mit Kate Winslet keine Hungerharke besetzt wurde, sondern ne anständige Frau fand ich klasse.

Dementsprechend das Mitfiebern und Traunern am ende.

Vorbei der Film einfach grandios gemacht ist mit der alten Dame die sich erinnert. Wunderbares Erzählkino. Das den Bogen zur Wirklichkeit schlägt und dann entführt.

Dazu ein brillanter Soundtrack.

Nun kann man das Kitsch nennen. Oder man kann es grandioses Gefühlskino nennen. Wo man auch gern am Ende mitheulen darf.

Und dazu muss man auch keine Frau sein. Es reicht ja schon, wenn man als Mann nicht ganz gefühlskalt ist. Vielleicht haben einige Männer schon vergessen, wie es ist, wenn man jung verliebt ist. Oder waren es vielleicht auch noch nie wirklich.

Dazu kommt eine brillante Ausstattung. Wie Cameron die Größen Verhältnisse umgesetzt und die Opulenz darstellt, sind stark. Auch heute 2014 sind die Aufnahmen immer noch eine Augenweide. Der unterganz stark inzensiert.

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InekSaban

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Bewertung9.0Herausragend

Ich kann bis heute nicht verstehen wieso man Leonardo DiCaprio vorurteile entgegen bringt nur weil er in einem Film wie "Titanic" mitspielte. Darf ein Mann keine Gefühle mehr zeigen? Darf ein Mann nicht mal weich sein? Darf ein Mann nicht eine Rolle spielen die nicht jeder spielen kann!? Ich würde mal sagen alles das darf ein Mann und Leonardo DiCaprio ist ein brillianter Schauspieler, und kein anderer Schauspieler hätte diese Rolle besser gespielt als er. Der Film an sich beschäftigt sich mit dem Flop der Schiffe, die Titanic. Kaum wurde sie fertig gebaut, und als unsinkbar beschrieben, knallte sie an einen Eisberg und versank. Und was macht man daraus? Den grössten Katastrophenfilm der ein Stückchen Filmgeschichte geschrieben hat, obwohl man das Ende aufgrund der Geschichte der Titanic ja bereits schon voraus sehen kann, ist der Film brilliant inszeniert worden. Titanic besticht durch eine unheimlich starke Dramatik und reichlich Emotionen aber auch Romantik! Leonardo DiCaprio und Kate Winslet geben ein absolutes Traumpaar ab, und der Soundtrack ist wundervoll. Vor allem der Song von Celine Dion "My Heart Will Go On" schrieb Filmgeschichte und ist bereits kult! Was ich nicht ganz nachvollziehen kann ist, das man aus der eigentlichen Katastrophe der Titanic eine Liebesstory formte. Ist moralisch nicht ganz angebracht, vor allem weil das ganze dann auch kein wirkliches Happy End nimmt und die Liebe gemeinsam mit der Titanic stirbt, aber trotzdem ist der Film technisch einwandfrei umgesezt worden und teilt wohl das Volk. Die einen hassen diesen Kitsch und die anderen lieben ihn! Alleine könnte ich ihn mir wohl auch nicht anschauen, aber mit Frau klappt das immer. Weil dabei kann man so schön kuscheln und auch mal die ein oder andere Träne gemeinsam kullern lassen, ohne sich dabei zu schämen weil ein Mensch sollte Gefühle zeigen, und ein Film der quasi durch Emotionen lebt, setzt diese auch frei. Eigentlich kann man hier den Kitsch mögen, die Romanze schätzen, und die Unverschämtheit mit der James Cameron unsere Gefühle anspricht und quasi auf die Tränendrüse drückt ist einfach grandios. Ich finde Leonardo in dieser Rolle ziemlich authentisch, auch wenn er hier mit seinem bekannten Baby-Face und "noch" Teenie für solch eine Rolle zu jung erschien, zeigt er auch bereits in jungen Jahren das er ein toller Schauspieler ist, und das beweist er nicht nur hier sondern auch in Blood Diamond oder Departed - Unter Feinden. Ich finde diese überzeichneten Klischeehaften Figuren toll, und die Schlussszene setzt dem Film definitiv eine Krone auf, und wird so einige Zuschauert umhauen! Cameron als Regisseur kann's einfach. "Titanic" ist sein opus magnum! Hier passt alles zusammen, wird für den Macho und der gefühlskalten Lady aber ein Reinfall darstellen. Wirkt für diese Sparte Mensch zu überzogen oder zu kitschig! Ich persönlich fand ihn gelungen, genau das richtige wenn man zusammen mit seinem Partner auf der Couch liegt und sich im Arm liegt.

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BaltiCineManiac

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Bewertung9.0Herausragend

THEY SHOOT PICTURES, DON'T THEY? - 2014
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Das Update für das Jahr 2014 der wohl maßgeblichsten Filmliste ist endlich da und nun ratet mal, welcher Film dieses Jahr als höchster Neueinsteiger von den Cineasten in aller Welt begrüßt werden darf? Genau! Nun ja, die korrekte Formulierung wäre wohl eher Wiedereinsteiger, denn vor etwa 8 Jahren, beim zweiten Update 2006 hatte James Camerons romantisches Katastrophenepos bereits Platz 973 inne! Nun ist es schon Platz 661 geworden, sieh mal an. ;)

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Ich werde so schnell wie möglich meine Liste ( ↓ ) auf den neuesten Stand bringen und alle Daten entsprechend den dieses Jahr anfallenden Veränderungen aktualisieren, was allerdings aufgrund des Umfangs und der zu verschiebenden Datenmenge einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Daher bitte ich um etwas Geduld! Die Aktualisierung wird vorgearbeitet werden und dann in einem Rutsch erfolgen.

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http://www.moviepilot.de/liste/they-shoot-pictures-don-t-they-laut-kritikern-die-1000-besten-filme-der-welt-balticinemaniac
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Da erst wieder in 10 Jahren mit einem neuen Sight & Sound Poll gerechnet werden kann und dieser mit seinem enormen Kontingent dafür verantwortlich war, dass es durch dessen Update 2013 zu massiven Veränderungen innerhalb der TSPDT-Liste kam, werden diese im vorliegenden Jahr wohl etwas moderater ausfallen. 145 neue Listen des Cinephilia's Poll 2012 wurden in die bisherige Berechnung mit einbezogen. Die Gesamtzahl der zur Berechnung herangezogenen Listen stieg von 3194 auf 3349. Die Gesamtzahl der Filme, aus denen die Top 1000 errechnet wurden, beläuft sich mittlerweile auf 12.057 (vormals 11.336).

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An der Spitze – wen wundert es noch wirklich – ist eh alles wie gehabt. Auf den vorderen Rängen hat es zwei Mal einen Platztausch gegeben. Ansonsten ist alles beim Alten geblieben und die Nummer eins ist immer noch dieselbe.

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TSPDT – Die Top 10 (2014)
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01. Citizen Kane
02. Vertigo - Aus dem Reich der Toten
03. 2001: Odyssee im Weltraum
04. Die Reise nach Tokio (+)
05. Die Spielregel (-)
06. Achteinhalb
07. Der Pate (+)
08. Sonnenaufgang - Lied von zwei Menschen (-)
09. Der schwarze Falke
10. Die sieben Samurai

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TSPDT – Die Aufsteiger innerhalb der Top 1000 mit dem größten Sprung nach vorn
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1. Placido (+ 279 / 917 -> 638)
2. Und das Leben geht weiter (+ 181 / 909 -> 728)
3. Funny Games (+ 130 / 728 -> 598)
4. Brokeback Mountain (+129 / 870 –> 741)
5. Tiger & Dragon (+ 124 / 567 –> 443)

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TSPDT – Die höchsten Neu- bzw. Wiedereinsteiger in die Top 1000
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1. Titanic (Platz 661 / zurück!)
2. Rapture (Platz 708 / neu!)
3. Blue (Platz 740 / neu!)
4. Die Klavierspielerin (Platz 783 / neu!)
5. Die Ankunft eines Zuges auf dem Bahnhof in La Ciotat (Platz 834 / zurück!)

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TSPDT – Die Absteiger innerhalb der Top 1000 mit dem größten Fall nach unten
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1. Am blauesten aller Meere (- 169 / 515 –> 684) ... Sauerei! :(
2. JFK - Tatort Dallas (- 101 / 759 -> 860)
3. Gilda (- 77 / 853 -> 930)
4. Fat City (- 76 / 678 –> 754)
5. Dumbo, der fliegende Elefant (- 72 / 674 –> 746)
6. Die Ballade von Narayama (- 72 / 758 –> 830)

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TSPDT – Die zuvor höchstplatzierten Aussteiger aus den Top 1000
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1. Empire (von Platz 619)
2. Vorwärts, Armee Gottes! (von Platz 711)
3. El Topo (von Platz 768)
4. Das Boot (von Platz 794)
5. Rot ist die blaue Luft (von Platz 800)
(Die Besonderheit an meiner List ist allerdings, dass diese Filme euch trotz Ausscheidens erhalten bleiben!)

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BaltiCineManiac

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@ BigDi: Ja! Wollte einheitlich die "deutschen" Titel nutzen, mit denen die Filme auch hier bei MP zu finden ist. ;)


Smoover

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Crash ist dabei ♥


megaterminator

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Bewertung0.0Hassfilm

Lahmer Scheiss !

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Laserdance

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Ich Respektiere das ihnen der Film nicht gefällt. Aber eine begründung wäre doch nicht schlecht.


gebsch

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komentar auf hohem Niveau


Andre Kriese

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag diesen `Frauenfilm` . Besonders den schwarzen Humor , wie oft ich mich bei dieser beinahe Komödie weggelacht habe ! :)
Ehrlich jetzt, ich weiß zwar nicht ob das vom Regisseur beabsichtigt war oder nicht - ich fand den Film lustiger als jede neue Hollywood Komödie! :)

Gefühlsmäßig konnte ich mich auch ganz gut rein finden , liebe Männer hier auf Moviepilot, wenn ihr diese Art von Film nicht mögt, den Film aber aus *pussyaufreißgründen* trotzdem schaut, dann bewertet ihn doch einfach nicht, die Durchschnittsnote ist meiner bescheidenen Meinung nach jedenfalls zu niedrig für diesen Klassiker.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung9.0Herausragend

"Titanic" enthält gleich drei Geschichten auf einmal. In der ersten geht es um den Schatzsucher Brock Lovett (Bill Paxton), der das Wrack des ehemals größten Schiffs der Welt nach dem Diamant-Collier "Herz des Ozeans" absucht. Dabei nimmt das Forscherteam Kontakt zur ehemaligen Besitzerin der wertvollen Kette auf. Die Dame heißt Rose Dawson-Colvert (alt: Gloria Stuart, jung: Kate Winslet) und war 1912 mit an Bord, als das berühmte Unglück geschah. Rose erzählt den Männern Geschichte Nr. 2, in der sie sich auf der Jungfernfahrt als verlobtes Oberschichten-Mädchen in den armen Künstler Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) verliebt - eine Liebe über gesellschaftliche Klassen hinweg mit all den dazugehörigen Problemen. Diese Liebesgeschichte wiederum geschieht vor dem Hintergrund von Geschichte Nr. 3: Es ist eine Geschichte voller Größenwahn und blinder Technikgläubigkeit, die an einem Eisberg endet...

Der ultimative Katastrophenfilm und Tränenzieher. James Cameron ein Visionär des Films.

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isa.slowik

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich weiß nicht wie oft ich Titanic schon gesehen habe und ich weiß auch nicht wie ich ihn bewerten würde, hätte ich ihn heute das erste Mal gesehen. Dieser Film reisst mich jedoch immer wieder mit. Er überzeugt mich durch seine Stimmung, die Bilder, die Schauspieler aber leider nicht durch diese im Focus stehende Liebesgeschichte.
SPOILER
Ja, auch ich habe bei Titanic geweint! Jedoch nicht als Leonardo Dicaprio (endlich) untergegangen ist, nein ganz sicher nicht! Die Tränen kommen jedes Mal wenn die Mutter ihre Kinder schlafen legt, das alte Ehepaar aneinander geschmiegt auf den Tod wartet oder sich der Kapitän zurückzieht, um sich auf das Unvermeidliche vorzubereiten.
SPOILER ENDE
Wenn mich ein Film nach so vielen Jahren immer noch zu Tränen rührt, ich von Beginn bis zum Ende in eine bestimmte Atmosphäre eintauchen kann und er mich dabei nicht langweilt, bekommt er von mir (trotz, wie ich finde, unpassender Liebesgeschichte) 7,5 Punkte.

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Einar

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Bewertung9.0Herausragend

Themenabend: Film heute nicht gesehen - aber Kommentar nachholen!

Sehr, sehr durchwachsene Kritiken hier. Und auch woanders. Mir egal. Meinen Freunden anscheinend auch, wenn ich rechts an den Rand sehe. Recht gute Bewertungen. Anscheinend ein guter Freundeskreis?!
"Titanic" ist natürlich Gefühlskino, aber das braucht man auch. Mir hat er seit jeher gefallen, egal ob der inhaltlich erste Teil, die Romanze, oder der zweite, die Katastrophe.
Beide Themen werden gut umgesetzt, sogar sehr gut. Winslet sieht bezaubernd aus, DiCaprio knüpft an sein Romeo-Image aus dem Luhrman-Film an und zusammen sind sie ein schönes Pärchen.
Als Liebesgeschichte wunderbar. Und für mich noch wunderbarer, als Melancholiker: Die Tragödie, das mögliche Happy-End, das aber nicht stattfinden wird. "Titanic" ist ja auch kein Feel-Good-Movie, da muss kein Happy-End folgen.
Eine reale Katastrophe. Ich denke, das ist ja wohl jedermann ein Begriff.
Ein Mythos, eine Legende. Und hier ein modernes Märchen auf diesem Märchenschiff. Dem unsinkbaren Titanen.
Grandios in Szene gesetzt, klasse die Spannung gesteigert und ja - ich weine bei diesem Film. Na und?
Celine Dion brennt sich ins Ohr, aber eigentlich gebührt der Lob der Norwegerin Sissel Kyrkjebø, die eigentlich die musikalische Untermalung liefern sollte, im Endprodukt aber "nur" mit sphärischen Klängen vertreten ist. Aber das genial. Wer sie noch nicht kennt, sollte mal nach ihr googeln. Eine der besten Sängerinnen, die ich je gehört habe.
Schlusswort, kurz und knapp: Meisterwerk!

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vanilla

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wahrscheinlich der allerbeste Film aller Zeiten und obwohl man weiß wie es ausgeht, fehlt hier wahrlich nichts und ja ich habe auch geweint;-)


Einar

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Da bleibt kein Auge trocken. ;)
Danke für die Rückmeldungen. :)


kimboX

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Bewertung1.0Ärgerlich

SPOILER-ALARM:
Die sinkt am Ende!

Diesen Film hasst- oder liebt man. Die ultimative Bündelung von Romantik; wer sich für sowas gerne vor den Fernseher setzt, hat hier definitiv seinen Lieblingsfilm gefunden. Der Rest jubiliert, wenn endlich der Eisberg auftaucht und das ganze ein Ende hat.

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Backstreet

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Bewertung7.5Sehenswert

Traurig. Hab aber nicht geweint. Niemand von uns. Hätte trauriger gemacht sein
( vielleicht ein paar traurige Bilder zum Schluss)

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Deine Meinung zum Film Titanic