Titanic - Kritik

Titanic

US · 1997 · Laufzeit 194 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Erotikfilm · Kinostart
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    Jonnys Reflections 28.04.2016, 14:56 Geändert 29.04.2016, 00:17

    James Camerons wehleidiges Melodram ist nicht nur ein feministisches Manifest sondergleichen, welches die Filmwelt wohl höchstens noch nicht stark genug beeinflusst hat, sondern auch reines, pures Kino. Voller Spannung, Gefühl und grandios geschriebener Momente.

    Tatsächlich scheint der bewundernswerte Inhalt (vor allem der Subtext) immer wieder ein wenig simplifiziert, so als würden manche Dinge zu eindeutig ausgesprochen. Aber gerade das macht Titanic vielleicht gerade zu so einem mutigen Film.

    Auch von Stereotypen könnte man gar abwertend sprechen, aber Titanic ist vor allem auch Symbolkino und Cameron erzählt diese immer vorhandenen und immer dagewesenen Zusammenhänge eben exemplarisch. Wer sich je gefragt hat, warum diese schöne, doch gar traurige Geschichte ausgerechnet auf der Titanic stattfindet und warum ein herzförmiger Diamant mit dem Namen "Heart of the Ocean" eine so große Rolle spielt, der sollte derlei Beobachtungen nochmal hiermit in Zusammenhang bringen.

    Sexismus und Zweiklassengesellschaft werden hier gleichermaßen zur Problematik der sich befreienden Charaktere. Ganz dem Bild einer Tragödie entsprechend kann man auch höchstens innerlich in so einer Welt ein freier Mensch bleiben. So überlässt uns Cameron am Ende auch mit einem Bild des Inneren, was so nie hätte stattfinden können.

    Titanic strotzt vor Bildgewalt und dramatischer Einfälle...so ist auch die Spannung im letzten Part unaufhaltbar. Inszenatorisch wird man hier als Zuschauer in die Leinwand gesogen, wie die Titanic zum Grund des Meeres.

    Trotzdem schienen mir Nuancen der musikalischen Untermalung (im gesamten Film) manchmal zu pseudointensiv und auch dramaturgisch schien mir gerade die Rahmenhandlung im hier und jetzt ein wenig unnötig, wenn auch deshalb nicht unschön.

    Alles in allem beinhaltet James Camerons Titanic alles, was einnehmendes, faszinierendes Hollywoodkino ausmacht und ist im modernen Film ein seltener Akt der meisterhaften Dramatik.

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    • 10

      Trotz des irren Aufwands weit mehr als ein Kostüm- und Katastrophenepos. Ein ausgezeichnetes Drehbuch, kunstvolle Kameraarbeit und ein 1a-Ensemble ließen "Titanic" zu einer der berührendsten Lovestorys überhaupt werden. Und zu einer arg erfolgreichen: Kinoergebnis: 1,84 Mrd. $. Dazu gab's elf Oscars.

      • 8
        Shamil Ibn Al Magomed 24.04.2016, 10:09 Geändert 24.04.2016, 10:10

        Geniale Soundkulisse, geniale technische Effekte, geniale Inszenierung der Gesellschaft um 1912. Genialer, ergreifender Soundtrack von James Horner. Schöne triviale Liebesromanze. Ich mag den Film. Der Film war ein CGI-Meilenstein.

        • 9
          Desmond42 21.04.2016, 10:01 Geändert 22.04.2016, 00:16

          Als wohl nervigste Hype, den die Filmgeschichte je hervorgebracht hat, würde ich persönlich den um "Titanic" bezeichnen. Nicht weil er ungerechtfertigt wäre -denn das ist er nicht-, auch nicht weil er zu sehr großen Teilen aus den völlig falschen Begründungen hervorgerufen wurde -denn das trifft auf so gut wie jeden Hype zu-, nein, der Grund für die unsagbare Unerträglichkeit dieses Hypes ist ein ganz anderer; nämlich dass seine enorme Penetranz stetig einen mindestens genauso penetranten und dem allgemeinen Konsens angehörigen Gegenhype aufschaukelt, durch welchen sich teilweise im Argumentationswechsel zwischen beiden ein so konservatives Schwarz/Weiß-Denken zu bilden scheint wie man es sonst kaum für möglich halten würde. Und das auf beiden Seiten. So scheinen sowohl Hater als auch Fans sich zu großen Teilen bereits mit der simplifizierten Betrachtung der Thematik abgefunden zu haben, dass "Titanic" eben ein "weinerlicher Mädchenfilm" mit Frauenschwarm DiCaprio sei, der Kitsch und Bildgewalt bietet und das Publikum eben insofern zufrieden stellt soweit man auf solche Inhalte steht, sich aber gleichzeitig jeder, der sich dem Film verschließt (Tatsächlich geben ja sogar viele zu, ihn gar nicht mal gesehen zu haben und einfach von Vorn herein auf diese von der Gesellschaft geprägte Darstellung des Films zu vertrauen, wodurch sie die Schublade, in die sie gesteckt werden, leider auch noch unterstützen), sich einfach nur zu schade wäre, Gefühle zu zeigen, was eine ziemlich monotone Sicht auf den Konflikt ist. Auf tatsächliche Argumente, die ja beide Seiten der Debatte durchaus aufweisen können, wird bedauerlicherweise fast nie eingegangen.

          Durch die Krönung dieser Anschauung, nämlich die dadurch bedienten Geschlechterklischees, gehen Großteile beider Fronten dem Film selbst kolossal in die Falle, stellt der sich doch eigentlich gerade diesem konservativen Denken entgegen. Dies erfolgt durch viel mehr als den dargestellten Klassenkampf, tatsächlich nutzt Cameron nämlich diesen als Kontext, in den er eine Ausarbeitung seiner bereits im ersten "Terminator" stark geprägten Rolle des weiblichen Geschlechts setzt: In einer von Männern dominierten Gesellschaft (die sich hier durch den Schauplatz des Schiffes Titanic passenderweise auf einem der größten Symbole männlicher Macht abspielt, die die Geschichte kennt) ist die junge Rose DeWitt Bukater, wie ihr Name schon vorgibt eine Blume, eine Rose, die erblühen will, dabei aber unterdrückt wird von der Obrigkeit und in eine Funktion gepresst wird, die ihr in keinster Weise gerecht wird. Von ihrer Familie, die für Wohlstand und Sicherheit die Freude am Leben zugunsten von Monotonie aufgibt, wird sie auf den Zweck der Ehe reduziert, ohne ihr Leben und ihre Sexualität selbst bestimmen zu können. Um eine Befreiung aus dieser Denkweise geht es in "Titanic", erfolgend anhand des für einen vervollständigt liberalisierten Lebensstil stehenden Jack Dawson, dem Freigeist, dem Künstler, in dessen Rolle Leonardo DiCaprio schon so früh eine seiner besten Leinwand-Performances abliefert, gegen die auch die Leidensdarstellen des "Revenants" zurückfällt. Nicht nur stellt er den Gegenpol zu Hockley dar, der nicht an Rose als Person, sondern nur als Ehefrau interessiert ist, sondern vor allem erschafft er eine Figur, deren Lebensfreude eine so vitalisierende Wirkung hat wie sie nur sehr wenige Darsteller zustande bringen und an deren maximaler Freiheit man teilhaben will, selbst angesichts seines Todes am Ende. "Titanic" ist, untermalt von einem der möglicherweise schönsten und ergreifenden Scores überhaupt (der leider durch Céline Dions nur in den Credits zu hörender Version "My Heart Will Go On" bei vielen in Verruf geriet), eine Reise heraus aus patriarchalischer Kontrolle bis hinein in absolute Freiheit, an deren Ende der pure Wert des Lebens steht.

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          • 9

            Super Film. Drama, Leidenschaft und Action. Leo als kleiner Casanova...Heute schaue ich seine Filme gerne.

            • 10

              Ich bin Überwältigt ! Nach zehn Jahren nun zum zweiten mal komplett angeschaut und bin sprachlos, ich hätte es nicht für möglich gehalten aber mir kamen tatsächlich mehrmals die Tränen ! Die gemeinsame Performance von Leo dicaprio und Kate winselt ist Atemberaubend !!! Für mich die beste Romanze der Filmgeschichte ! Das dann noch kombiniert mit dem Untergang in der zweiten Hälfte, der an Dramatik und Spannung einfach nicht zu überbieten ist ! Ich hätte NIE gedacht das Titanic mal einer meiner Lieblingsfilme sein wird, nun ist es soweit, Ich Verbeuge mich zutiefst vor diesem Werk und bin endlos dankbar das Cameron dieses filmische Juwel erschaffen hat. Titanic ist eine Offenbarung, Ein Geschenk, ein absoluter Traum von einem Film !

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              • 10
                Smileysunn 02.04.2016, 14:48 Geändert 02.04.2016, 14:58

                Ich liebe den Film. Ich liebe ihn sogar sehr. Ich glaube, dass ich ihn zehnmal, eher öfter gesehen habe. Allein schon dieses Jahr drei mal. Ich finde, dass alles im Film so unglaublich bewegend und mitreisend erzählt ist, wie es nur geht.
                Der Film ist einer der wenigen, bei dem ich jedes mal aufs neue anfange zu weinen. Ein Meilenstein der Filmgeschichte. Großen Lob an den Komponisten der Musik,(James Horner) denn er hat mit ihr den Film so großartig untermalt, dass allein schon die Musik einen fesselt.

                Taschentücher bereithalten ist hier angesagt.

                Noch bevor der Film begonnen hat, weiß man, wie er ausgeht und man weiß nach wenigen Minuten, wer überleben wird und wer nicht, doch dies ist in diesem Fall egal. Der Film erzeugt eine Stimmung die ich selten bei einem Film erlebt habe und erleben durfte.
                Die Stimmung, die mit dazu beiträgt, zu fühlen wie sich die Menschen zu dieser Zeit gefühlt haben müssen.

                Natürlich steht hier die Liebesgeschichte im Vordergrund, arm verliebt sich in reich. Ja, diese Geschichte haben wir schon dutzende Male erlebt und es werden weitere dutzend male folgen. Und doch, die Geschichte wird auf eine besondere Weise erzählt.
                Sie wird auf eine Weise der unbändigen Liebe und Zuneigung erzählt und man merkt deutlich, wie viel liebe in diese Verbindung gesteckt wurde und mit wie viel liebe die ganze Geschichte gefestigt und erfüllt wurde.

                Und doch, obwohl das Liebespaar im Mittelpunkt steht, wurden die restlichen Charakter nicht im mindesten vernachlässigt.
                Die "Unsinkbare Molly Brown" ist doch eine besondere Person. Sie hat mich dazu inspiriert über das ganze nachzudenken und dazu hat der Film unbeschreiblich dazu beigetragen.

                Der Film beschreibt eindrücklich und auf besondere Weise die Unterschiede zwischen Arm und reich. Erster und dritter Klasse. Liebe reicht wohl doch über das Geld hinaus.

                Der Film hat Charakter geschaffen, die man liebt und Charakter, die man hasst , doch eines hat der Film besonders geschafft. Er hat der grausamen Geschichte keinen Blockbuster gemacht, in dem die eigentliche Geschichte im Hintergrund steht, sondern, er erzählt die Geschichte über das Unglück, in dem die Menschen im Vordergrund stehen und die Geschichte selbst. Nicht, wie man am meisten Geld verdienen kann.

                Man merkt einfach, wie viel liebe in das ganze Projekt gesteckt wurde. Hierfür bekommen die Macher meinen größten Respekt.

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                • 6

                  Die Punkte gibt's von mir für den absaufenden Kahn.

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                  • 7

                    Opulent inszenierter Klassiker der hier und da zu schmalzig ist und etwas zu viel Länge in der ein oder anderen Szene hat.

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                    • 6 .5

                      Da gehen die kitschige, unsympathische Lovestory, soziale Ungerechtigkeiten, Arroganz, Größenwahn, beispiellose Dekadenz und Oberflächlichkeit mit ihrem Schmierköpfen gleichsam in einem einzigartigem Brimborium im eisigen Atlantik baden. Die Liebesgeschichte ist tatsächlich einfach zu schlimm, als das ich diesen Film jemals als Meisterwerk ansehen könnte.

                      • 8

                        Ein Meilenstein der Filmgeschichte !!!
                        Leonardo DiCaprio stieg zum Superstar auf und für mich ist jeder Film mit ihm danach ein Genuss !!
                        Mehr muss nicht gesagt sein, 14 Oscarnominierungen und 11 Auszeichnungen sprechen für sich.
                        MUSS FÜR JEDEN FILMFAN !!!

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                        • 4
                          AnakinRambo 24.03.2016, 20:21 Geändert 28.03.2016, 09:13

                          Uninteressant: völlig überflüssiges, langweiliges, in die Länge gezogenes, ungenießbares -"Kino". ...mit einem EXTREM enttäuschendem "Finale".

                          Mit "enttäuschendem Finale" meine ich nicht, dass das Schiff natürlich untergeht.

                          • 7

                            Bei 519 Kommentaren braucht es meinen Senf nicht auch noch ....

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                              Copacabanasun 22.03.2016, 20:20 Geändert 17.04.2016, 23:29

                              "Das ist also das Schiff, von dem es heißt, es sei unsinkbar." - "Es ist unsinkbar! Gott selbst könnte dieses Schiff nicht versenken!"
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                              Man weiß wie sie enden wird, die Fahrt der Titanic, nach New York.
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                              Doch trotzdem, erzeugt Titanic, eine ganz besondere Stimmung, und vor allem, in den Momenten, wo es ums Überleben geht, richtig Spannung.
                              Doch neben dem unaufhaltsamen Sinken des Schiffes, ist auch die Gleichgültigkeit der Reichen, gegenüber den Armen, in der 3. Klasse, eine Tragödie. Und hat mir einigen Schauer über den Rücken gejagt.
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                              Aber zurück zum Anfang, als Jack, und sein Freund Fabrizio das Schiff, die Titanic betreten, in der Hoffnung in New York anzukommen, und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ein besseres Leben zu haben.
                              Und dann ist da, Rose. Eine Frau, die sich am liebsten ganz woanders zu sein wünscht, als in einen goldenen Käfig, der von ihrer Mutter, und ihrem zukünftigen Mann, bewacht wird.
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                              "Das ist so ungerecht." - "Natürlich ist es ungerecht. Wir sind Frauen. Unsere Entscheidungen sind niemals leicht zu treffen."
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                              Sie hat für ihn etwas magisches.
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                              "Ach vergiss es, mein Freund. An so eine Frau wie die, kommst du nicht ran. Vorher fliegen dir kleine Engel aus dem Hintern."
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                              Auch wenn sie schon sehr lange dort unten war und nicht mehr so aussah, als sie noch Stolz im Hafen von Liverpool stand, hatte sie trotzdem noch eine einnehmende Aura, und sie war wunderschön anzusehen.
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                              Als man aus einem Safe, ein Altes Bild findet, von einer Frau, ist dieser Fund, der Beginn zum Auftritt, der Rose, die damals das Unglück überlebte.
                              Sie erzählt dann, den Wissenschaftlern auf dem Forschungsschiff, und uns Zuschauern, ihre Geschichte, von der Titanic, bis zum tragischem Ende.
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                              "Es ist über 84 Jahre her. Und ich rieche immer noch die frische Farbe. Das Geschirr war noch völlig unbenutzt. Noch nie hatte jemand in den Betten geschlafen. Die Titanic wurde auch 'Das Schiff der Träume' genannt. Und das war sie auch. Das war sie wirklich."
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                              • 8 .5

                                Wann ist dann denn passiert, dass der Film nächstes Jahr schon 20 Jahre alt ist. Das ist ja unfassbar...

                                Gut gealtert ist er. Kaum CGI zu erkennen. Da sollten sich mal ne Menge neuer Filme ne Scheibe von abschneiden...

                                • 10

                                  Titanic von 1997 ist für mich nach wie vor, eines der besten Filme überhaupt. Allein der technische Aufwand, den es bei diesem Film gab - grandios. Man fühlt sich in die Zeit versetzt und als Gast auf dem Schiff. Die Darstellung von Kate Winslet und Leonardo di Caprio war klasse und zeugte von ihrem schauspielerischen Können. Hier hat man alle Register gezogen, um einen wirklich großen Film zu machen. Und die Geschichte vom Untergang der Titanic ist auch über 100 Jahre später immer noch bewegend. Der Mythos der Titanic lebt weiter. Da sind 10 Punkte verdient.

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                                  • 8

                                    Irgendwie haben alle Recht.Ich sah ihn einst im Kino,meine Frau war Hochschwanger und mußte dadurch öfters mal pausieren.Es war ein sehr intensives Filmerlebnis zum mitleiden.Hab das danach nicht wieder erlebt.Sicher ist reichlich Kitsch verarbeitet,doch beim ersten Anschauen passt es einfach zusammen.Jahre später zu Hause vor der Glotze sind die Abläufe bekannt,es wird langatmig.
                                    Dennoch,für mich ein junger Klassiker !

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                                    • 8 .5

                                      Auf jeden Fall ein sehr toller Film. Er geht zwar ziemlich lang aber langweilen tut er mich nicht. Vorallem am Ende absolute Gänsehaut ! Es ist zwar eine Liebesgeschichte, aber diese wurde so gut und so schön umgesetzt dass sie einfach nicht schlecht sein kann. Auch für mich einer der besten Filme seid langen und ich habe grade voll Lust ihn wieder zu sehen :)

                                      Meinung eines 14 lährigen

                                      • 5 .5
                                        Mysticv 04.03.2016, 21:52 Geändert 04.03.2016, 21:53

                                        Ich finde Titanic ziemlich interessant, ein reales Ereignis was passiert ist zu verfilmen.
                                        Jedoch finde ich hier auch die Romantik zu übertrieben, der Film mutiert zu einem Frauenfilm.
                                        Es geht hier um die Tragödie Titanic und nicht um Leo DiCaprio.
                                        Wenn man auf andere Schauspieler gesetzt hätte, wäre Titanic vielleicht nicht so kitschig geworden. Schade

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                                        • 9 .5

                                          ,,Hey, Bruder. In Geschichte lernen wir gerade über den Untergang der Titanic.
                                          Stinklangweilig, genau wie der Film..."

                                          Moment mal, du findest den Film ,,Titanic" stinklangweilig? Wieso?

                                          ,,Er ist überbewertet, kitschig und ein totaler Mädchenfilm."

                                          Inwiefern ist es ein Mädchenfilm?

                                          ,,Weil...weil...weil er... er ist kitschig...und langweilig...und kitschig, ach nein, das habe ich schon gesagt, es liegt einfach an der bescheuerten Liebesgeschichte."

                                          Inwiefern ist die Liebesgeschichte bescheuert und warum sollen Liebesfilme gleich Mädchenfilme sein?

                                          ,,Äähm..."

                                          Im Film wird genau dargestellt, wie man sich verliebt. Ein reiches Mädchen, die gezwungen ist, ein wahres Arschloch von Verlobter zu heiraten und Bekanntschaft macht mit einem jungen Mann namens Jack, der nicht nur ihre Interessen teilt und von Anfang an nett zu ihr war, sondern auch weiß, wie es in der Welt läuft mit den Arm und Reich-Konflikten. Die Liebe kann sich schnell entwickeln, das habe ich schon oft gesehen. Also, warum ist sie bescheuert?

                                          ,,Jetzt hab ich's! Sie ist bescheuert, weil es diese Liebesgeschichte nicht gegeben hat. Also warum fokussiert James Cameron auf ein erfundenes Liebespaar, wenn es so viele andere tragische Geschichten zu erzählen gab? Siehst du, totaler Schwachsinn."

                                          Ja und? Jack und Rose sind unsere Ohren und Augen während dem tragischen Ereignis und es ist zu jeder Sekunde historisch korrekt erzählt. Man sieht immer noch Wallace und seine Band, die bis zum bitteren Ende spielen oder auch wie Mr. Guggenheim gut gekleidet bereit ist, wie ein Gentleman unterzugehen. Mithilfe der erfundenen Figuren ist es uns möglich, all diese Geschichten hautnah mitzuerleben.

                                          ,,Ich...ich...ich meine, es ist sowieso uninteressant. Ein Film über ein Bootsunglück, schnarch, also bitte, da reich mir doch jemand lieber das RTL2-Programm..."

                                          Die Titanic-Katastrophe war eine der größten Lektionen in der Geschichte der Menschheit. Dass Hochmut stets vor dem Fall kommt, dass wenn man sich über die Natur stellen will, man immer verlieren wird und dass wir Menschen doch nicht so perfekt sind. Dass selbst ein unsinkbares Schiff, das angeblich nicht mal Gott zum Sinken bringen würde, doch sinken kann. Es ist ein Denkmal für die törichten Fehler der Menschen, wie die Idee, dass man nicht viele Rettungsboote auf einem unsinkbaren Schiff braucht oder dass der Wille nach Ruhm (in diesem Fall die Zunahme an Geschwindigkeit um viel früher in New York anzukommen) uns oft in die Hölle bringen kann. Selten war die Menschheit von einem Bootsunglück so erschüttert und es quält den Zuschauer innerlich, was alles hätte verhindert werden können, wenn man ein bisschen vorsichtiger gewesen wäre.

                                          ,,A...aber... der Erfolg war dennoch unverdient. 11 Oscars für eine langweilige Liebesgeschichte..."

                                          Wohlverdient, mein Freund. Es ist immer noch beeindruckend, wie James Cameron all diese historisch korrekten Kostüme und Sets erschaffen hat, die einem das Gefühl geben, man wäre wirklich im Jahr 1912 oder die beeindruckend realistisch animierte Titanic, die sich so urgewaltig und echt anfühlt. Hast du noch was zu bemängeln?

                                          ,,........ähm, es ist nicht traurig. DiCaprio ist ein Milchbubi. Ist mir doch scheißegal, wenn er am Ende..."

                                          Hast du DiCaprio heute gesehen? Wahnsinnsschauspieler! Du hättest ihn als den psychopathischen Sklavenhändler in Django Unchained sehen sollen.
                                          Nicht traurig? Millionen Seelen haben sich im Kino die Augen ausgeheult und nicht nur wegen Jack. Wegen allem was geschehen ist. Nie wurde der Untergang der Titanic so realistisch und dramatisch dargestellt. Und der Gedanke, dass das alles wirklich passiert ist, macht es noch trauriger. Hast du den Film überhaupt angeschaut?

                                          ,,......ich...."

                                          Also nein. Bist du also einer dieser Titanic-Hater, die ihn ungesehen scheiße bewerten weil es die Meisten genau so machen. Wie der 5.8-Community Schnitt auf Moviepilot. Lachhaft! Ich wette, die Hälfte hat den Film nicht mal gesehen.

                                          ,,Weißt du was? Ist mir doch scheißegal, was du denkst. Ich werde den Film sowieso nicht ansehen. Scheiß Mädchenfilm! Ist sicher so ein Mist wie FORREST GUMP!"

                                          Und inwiefern ist Forrest Gump Mist?

                                          ,,Ich...ich... ach halt dein Mund, Milchbubi. Habe kein Bock mehr. Ich geh nach Hause."

                                          Dass sich auf der ganzen Welt dieser Titanic-Hate ausgebreitet hat, ist fast schon so tragisch wie der Untergang selbst.
                                          Titanic=♥♥♥♥♥♥♥♥

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                                            Tobias Severings 07.02.2016, 15:17 Geändert 07.02.2016, 15:19

                                            Auch wenn es kitschig erscheinen mag "TITANIC" gehört mit zu meinen ultimativen Lieblingsfilmen. Zum einen ist der Film aus meinem Geburtsjahrgang - dann konnte es ja auch nur gut werden. Zum anderen fasziniert mich der Film alleine wegen dem Schiff, das nie sinken konnte, ähm... So gesehen konnte es nie sinken und wurde 85 Jahre nach dem Untergang hochgeholt und wieder versenkt. Dieses Mal dann aber mit einer unvergesslichen und unsterblichen Lovestory. Wenn man sich dann noch mit dem Hintergrund des Films beschäftigt, ist es das interessanteste Schiff überhaupt. Leider hat Leonardo DiCaprio nie einen Oskar hierfür oder für andere Filme bekommen.
                                            Der Film bekommt die beste Bewertung, die es gibt und zwar eine 10,0.

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                                              Nun, 2010 oder 2011 mit meiner Freundin geschaut. Das erste Mal komplett aufgepasst und gemerkt das er ja so langweilig und schnulzig Gar nicht ist.

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                                                sachsenkrieger 03.02.2016, 21:30 Geändert 03.02.2016, 21:30


                                                "Nur Gott könnte dieses Schiff sinken lassen!"

                                                Tja ... eine elementare Weisheit, das er prompt zur Stelle ist, wenn man ihn nicht gebrauchen kann. Achtzehn Jahre nach Entstehung des titanischen Blockbusters von James Cameron, kam auch ich nicht mehr umhin, mir den Streifen reinzuziehen. Was soll man noch sagen zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten über eines der schicksalsträchtigsten Unglücke der Menschheitsgeschichte? Vielleicht, das die Durchschnittswertung der Community ein Hohn ist und nur widerspiegelt, das sich auch hundert Jahre später die Menschen nicht einmal geringfügig verändert haben. TITANIC ist kitschig, historisch ungenau und legt etwas zu viel Wert auf die Liebesgeschichte. Dem gegenüber stehen aber unglaubliche Actionaufnahmen, ein gewaltiger Aufwand und eine über drei Stunden währende Irrfahrt durch eine längst vergangene Epoche, die auf diesem Schiff noch einmal rauschend ihren eigenen, nicht weit in der Zukunft liegenden Untergang feierte. James Cameron hat diesem mehrfachen Untergang ein würdiges Denkmal gesetzt...

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                                                  HarryNeub 26.01.2016, 09:47 Geändert 26.01.2016, 09:47

                                                  Gute Handlung, steter Fluß, keine Langeweile. Gute Darsteller, sowohl weiblich als auch männlich. Was fürs Auge, was fürs Herz, was für die Technik, ein in Summe sehr angenehmes Erlebnis!

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                                                    Cooler Film. Jedoch ist die Romantik ein Witz.