Titanic - Kritik

Titanic

US · 1997 · Laufzeit 194 Minuten · FSK 12 · Historienfilm, Katastrophenfilm, Drama, Erotikfilm · Kinostart
  • 9 .5
    sachsenkrieger 03.02.2016, 21:30 Geändert 03.02.2016, 21:30


    "Nur Gott könnte dieses Schiff sinken lassen!"

    Tja ... eine elementare Weisheit, das er prompt zur Stelle ist, wenn man ihn nicht gebrauchen kann. Achtzehn Jahre nach Entstehung des titanischen Blockbusters von James Cameron, kam auch ich nicht mehr umhin, mir den Streifen reinzuziehen. Was soll man noch sagen zu einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten über eines der schicksalsträchtigsten Unglücke der Menschheitsgeschichte? Vielleicht, das die Durchschnittswertung der Community ein Hohn ist und nur widerspiegelt, das sich auch hundert Jahre später die Menschen nicht einmal geringfügig verändert haben. TITANIC ist kitschig, historisch ungenau und legt etwas zu viel Wert auf die Liebesgeschichte. Dem gegenüber stehen aber unglaubliche Actionaufnahmen, ein gewaltiger Aufwand und eine über drei Stunden währende Irrfahrt durch eine längst vergangene Epoche, die auf diesem Schiff noch einmal rauschend ihren eigenen, nicht weit in der Zukunft liegenden Untergang feierte. James Cameron hat diesem mehrfachen Untergang ein würdiges Denkmal gesetzt...

    20
    • 9
      HarryNeub 26.01.2016, 09:47 Geändert 26.01.2016, 09:47

      Gute Handlung, steter Fluß, keine Langeweile. Gute Darsteller, sowohl weiblich als auch männlich. Was fürs Auge, was fürs Herz, was für die Technik, ein in Summe sehr angenehmes Erlebnis!

      • 9

        Cooler Film. Jedoch ist die Romantik ein Witz.

        • 6 .5

          Ich glaube, dieser Film wurde speziell für Frauen gemacht, für mich gehört er zu den überschätzendsten Filmen des 20.Jahrhunderts ;-)

          • 10

            Geiler Film. Die Handlung ist genial, optisch ist er perfekt inszeniert, und auch wenn ich Kate Winslet eher nicht so gut fand, ist und bleibt der Film für mich herausragend.

            2
            • 5

              https://www.youtube.com/watch?v=imZ52DHBtug#t=4m25s

              • 5

                Ganz ok aber nicht für jeden was

                • 4 .5

                  Hart langweilig

                  • 2

                    Möglich das ich seit diesem Film ne Leo Allergie habe. 2 Punkte gibts für das dramatische Finale und einige gut anzusehende Filmsets. Der Rest geht leider im Kitsch baden.

                    1
                    • 8

                      Muss wohl so ca. 98 gewesen sein. Da war ich 5 und ging noch in den Kindergarten. Meine Mum hatte sich die Videokasette (fuck bin ich Alt -.-) zu Titanic geholt. An dem gleichen Abend haben wir uns den Film angeschaut. Ich durfte länger wachbleiben :D Das war wohl meine erste "bewusste" Begegnung mit dem Medium "Film". Der hat mich damals sowas von umgehauen. Hab es mir bestimmt noch ein dutzend mal angeschaut, bis ich die VHS irgendwann kaputt gespielt hab :D

                      Titanic ist viel mehr als nur eine kitschige Liebesromanze. Es ist eine wunderbare Geschichte über 2 Menschen, die sich von Normen und Erwartungen rückständiger Geselschaften eingeengt fühlen.

                      "Nach außen war ich das wohlerzogene Mädchen, dass ich sein sollte. Doch in meinem Herzen habe ich geschrien."

                      Die Geschichte einer persöhnlichen Rebellion gegen Frauenunterdrückung und Zwei-Klassen Geselschaften. Und welches Setting könnte da passender sein als das "Schiff der Träume". Wir im "zivilisierten" West-Europa nehmen unsere heutigen Freiheiten als selbstverständlich an (fatalerweise). Aber in 90% der Welt sind solche Themen aktueller denn je.

                      "Jetzt wissen Sie, dass es einen Mann namens Jack Dawson gab, und, dass er mich gerettet hat, in jeder Weise wie ein Mensch nur von einem anderen gerettet werden kann. Ich habe nicht mal ein Bild von ihm. Er existiert nur noch in meiner Erinnerung."

                      Viel zu viele Leute denken bei Titanic sofort an Celine Dione. Und viel zu wenige an James Horners grandios komponiertes Meisterwerk. Schmerz, Trauer und Leid in Kombination mit Irischer Folklore haben den Soundtrack zum Film unvergesslich gemacht. Noch heute bekomme ich Gänsehaut.

                      James Cameron ist mit Titanic das gelungen, was ihm mit Avatar nicht geglückt ist. Er hat einen zeitlosen Klassiker erschaffen! Dieser Film wird zu unrecht schlecht gemacht. Die Community Bewertung (und auch die Bewertung einiger Leute in meiner Freundesliste) ist echt ein Witz!

                      8
                      • 10
                        Realizator 25.12.2015, 10:48 Geändert 25.12.2015, 10:51

                        Alle 4 oder 5 Jahren sehe ich mir diesen Film an und gestern war er wieder dran. Ich fühle mich während und danach echt wohl. Es handelt sich keine Frage, um den schönsten Film, den man bisher gedreht hat. Nicht der beste aber ich betone, der schönste

                        • 2 .5

                          Von diesem Film war ich sehr enttäuscht. Die haben gesagt: Das Schiff ist unsinkbar. Und dann gluckert das Ding einfach so ab! Sehr sehr schade.

                          • 6 .5

                            Ein bisschen zu schnulzig.

                            1
                            • 7 .5

                              Dies ist ein Wichtelkommentar für ElsaWaltz, ich wünsche dir viel Spaß und Schmachten damit ;)

                              -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                              Enkel: Großvater, wir haben hier einen Kommentar von dir gefunden. Zu Titanic, aber nicht das 4D Occulus Rift Spektakel, sondern diese alte Schmonzette. Musstest ihr wirklich solche Technik über euch ergehen lassen?
                              Ich: Kinder, ja das mussten wir. Egal ob near or far... wherever we are
                              Enkel: STOP! Argh... meine Ohren du sollst doch nicht singen!
                              Ich: Ähhh ja entschuldige... Aufjedenfall, war es damals so das ich daheim auf meiner Couch saß, eingekuschelt in meinem warmen Wohnzimmer und darüber nachdachte, was ich meiner MP Wichtelbuddierin schreiben könnte. Mir fiel nichts ein, ich dachte nach... ich sang... ich schrieb einfach darauf los, wie immer. Doch Kinder, was ich da zusammen brachte, war nicht gut genug. Meine Finger
                              Enkel: Finger? Heißt das ihr musstet noch mit den Fingern schreiben? Wie lame... Kein Wunder das dort so viele Rechtsschreibfehler drin sind. Als nächstes erzählst du uns noch, das es kein Hologramm war, welches dir dein geschriebenes angezeigt hat?!
                              Ich: Um ehrlich zu sein war das ein normaler Bildschirm auf einem Laptop...
                              Enkel: Darf ich noch etwas fragen?
                              Ich: Ja, natürlich.
                              Enkel: Warst du selbst auf der Titanic?
                              Ich: Ich bin zwar alt... aber nicht so alt. Aber das ist auch nicht der Punkt hier, der Punkt ist, das ich mir irgendetwas ausdenken musste. Es war meine Pflicht diesen Kommentar abzuliefern und wenn ich das nicht schaffe, dann, dann...
                              Enkel: ... dann würdest du dich fühlen wie alle Filmfans als Jai Courtney sich seinen Oscar abholte für Michael Bay Jrs. Film, Armageddon 4 oder als Jaiden Smith seinen Oscar bekam für Uwe Bolls 3D-Remake von Tetris - komplett unfair, die hatten Doppeloscars verdient.
                              Ich: Ich... ich... ich... weiß nicht einmal wo ich anfangen soll, aber so viel kann ich euch sagen: Leonardo DiCaprio ist in diesem Film ein Herzenbrecher, er hatte Kate Winslet schneller geknackt als der Eisberg das Schiff.
                              Enkel: Also ist DiCaprio in diesem Film wie Drake und Kate Winslet wie Iggy Azela?
                              Ich: *Herzinfarkt, fällt Tod um*

                              *Ich erwache aus dem Alptraum*

                              Ich vor dem Spiegel: Oh mein Gott... wie schrecklich... ich darf niemals Enkel haben... niemals... und verdammt ich muss immer noch Elsas Kommentar schreiben, jetzt konzentriere dich und setze dich daran: Okay, Heyho Let´s Go! Du schaffst das.

                              Fazit: Titanic ist ein guter Film, er bietet tolle Effekte und eine glaubwürdige Liebesgeschichte - hat aber auch einige Längen und naja Celine Dion? Nein mal ehrlich, jeder der den Film liebt kann ich verstehen, wer ihn hasst auch - ich mach keins von beiden, ich mag ihn, ich finde ihn gut gemacht und er hat eine der klassischsten Liebesgeschichten der Filmgeschichte.

                              PS.: Sorry und ich hoffe du findest ihn trotzdem irgendwie gut... also den Kommentar^^

                              13
                              • 9
                                don_vitocorleone 20.12.2015, 04:12 Geändert 20.12.2015, 04:16

                                Achja....was war das nur für ein großer Hype damals, die Leute sind nur so ins Kino gestürmt, als ob morgen die Welt wie die Titanic unterginge und das Kino das Rettungsboot wäre.
                                Ich ging damals zwar noch in den Kindergarten, kriegte den Jubel rundum den Film aber mit, da alle meine Familienmitglieder und Bekannte den Film sahen und über ihn redeten. Ein paar Jahre später konnte ich nun auch endlich selbst einen Blick wagen und auf den Geschmack dieser Filmperle kommen.

                                Nun zu der Frage: Ist der Hype und riesen Erfolg von Titanic berechtigt?

                                Das Titanic spaltet ist klar, ich kann aber trotzdem kein klares ja oder nein antworten.
                                Klar...Titanic ist vielleicht nicht der innovativste Film der Welt, er hat klischeehafte Figuren bei denen man schon im vorraus ahnt wo der Plot hin will. Aber obwohl es nur eine klasische Liebesgeschichte ist, wie man sie schon 100mal gesehen hat vermag mich Titanic zu faszinieren. Der Grund: Diese Liebesgeschichte ist nahezuperfekt insziniert, man kann mit den Charakteren mifühlen und obwohl der Plot ziemlich voraussehbar ist und wir wissen, dass die Titanic untergehen wird hoffen und bangen wir für sie trotzdem. Cameron weiß einfach was die meisten Zuschauer brauchen, eine rührende Liebesgeschichte, wo Frau dahinschmelzen kann, packende Actionsequenzen, damit sich die Männer auch nicht zu tode langweilen, also packend zumindest für eine Romanze und grandiose Effekte.
                                Diese sind einige Zutaten aus denen Titanic besteht.
                                Titanic ist eben ein typischer Hollywood-Blockbuster Streifen, aber darin ist er verdammt gut, denn er bietet wie schon der meiner Meinung nach leicht überschätzte Film: Dier Verurteilten,
                                den Zuschauern geanu das, was sie nach einer anstrengenden Woche sehen wollen um mal abzuschalten, nähmlich lupenreines Mainstreamkino.
                                Auf der anderen Seite kann ich die Hater auch ganz gut verstehen, denn wenn ein Film so sehr gehyped wird, dazu noch den Titel erfolgreichster Film bekommtt und 11 Oscars absahnt kann das schon nervig sein.
                                Ob die 11 Oscars wirklich berechtigt sind wage ich mal zu bezweifeln aber seinen Erfolg kann man ihn trotzdem nicht abstreiten, da es ein Film ist, der auf vielen Ebenen funktioniert.

                                Ich muss mich jetzt, obwohl mir das als Man etwas schwer fällt als Titanic-Fan outen.
                                So, jetzt ist es raus, ich mag Titanic, für mich bleibt er bei jedem mal schauen ein Erlebnis.

                                Fazit: Aus Cinehistorischer Sicht sicher kein Meilenstein, aber dafür definitiv einer des Popcornkinos.

                                1
                                • 9

                                  Dieser Film ist und bleibt ein Meisterwerk in allen Punkten. Das Leonardo DiCaprio bis heute nicht seinen wohlverienten Oscar bekommen konnte, ist eine Schande. Mehr muss dazu glaube ich nicht mehr gesagt werden. Obwohl, doch: Die Szene, in der die Dame im Kleid von unten gefilmt tot im überfluteten Hauptsaal des Schiffes treibt, gehört zu den creepigsten Szenen in einem Non-Horrorfilm, die je gemacht wurden.

                                  • 10
                                    Jaemb 22.11.2015, 13:56 Geändert 23.11.2015, 18:15

                                    "Ich habe nicht mal ein Bild von ihm. Er exzistiert nur noch in meiner Erinnerung."
                                    Titanic ist für mich einer der besten filme des 20. Jahrhunderts. Er ist unglaublich mitreissend und traurig, spielt nach einer wahren begebenheit und die liebesgeschichte kommt ger nicht kitschig rüber. Er schafft es, den zuschauer in die lage von jack zu versetzen und mit ihm mitzufühlen. Man kann titanic nicht mit worten beschreiben

                                    1
                                    • 10

                                      Zittrig erhebt eine alte Frau ihre von tiefen Falten gezeichneten Hände und berührt mit ihrem schwachen Griff eine rostige, schmutzige Haarspange. Ihre Farben sind verblasst, die Oberfläche längst zerschunden, von Jahre langer Überlagerung von Schlamm und Wasser überdeckt, von Kies geschürt.
                                      Vor 84 Jahren befand sich diese Klammer in den Haaren eben dieser Frau. Nur war sie nicht zerkratzt, und auch nicht blass und schmutzig, sie glänzte silbern, war poliert und funkelte in den schönsten Farben. Auch die Frau war noch nicht vom Alter gezeichnet, sie war 17 Jahre alt, hatte leuchtend rote Haare, die im Wind flatterten, ihre Haut war zart, unberührt, ihre Hände waren grazil, ihre Bewegungen galant. "Ich war einmal eine Augenweide" kichert die Greisin, als sie auf eine vergilbte Zeichnung blickt, die eben dieses junge Mädchen abbildet, und wenngleich sie dies mit einem Anflug leichter Ironie sagt, erkennt man an dem Glanz in ihren Augen sehr genau, welche Überwältigung an Gefühlen sie in diesem Moment durchdringt. Alles kommt wieder zum Vorschein, was jahrelang nur mehr verschwommen im Schatten ihres Bewusstseins schlummerte. Die unglückliche Verlobung, das Besteigen des größten, unsinkbaren Schiffes aller Zeit, das Finden desjenigen, der einen liebt, versteht, und in Ehren hält, nicht nur oberflächlich, sondern aus tiefster Seele, und das Niederreißen all dessen, was in solchem Glück begonnen hat. Die alte Frau schluckt erst einmal. "Die Titanic wurde das Schiff der Träume genannt." spricht sie, die Stimme mit dem zittrigen Klang der Erinnerung versetzt, "Und das war sie auch. Das war sie wirklich."

                                      Es gibt einen Moment, als unter der Besatzung und den Passagieren ein leises Lachen aufkommt. Es ist die Art von Lachen, die nach dem Schock erfolgt, wenn man von jemanden erschreckt wird. Zuerst einmal ist man starr, doch diese Starre wird alsbald in Wohlgefallen aufgelöst und man ist sogar amüsiert. Besagter Moment ist auf der Titanic jener, unmittelbar, nachdem das Schiff den Eisberg streift. Wir lachen nicht. Wir wissen bereits, was mit dem Dampfer geschieht, und wir wissen auch, was mit der jungen, 17-jährigen Rose und dem ebenso jungen und lebensfrohen Jack, der ihr gezeigt hat, was es heißt, Glück und Liebe zu spüren, auch dafür, wer man selbst ist, geschieht. Wir wissen, was mit den Träumen passiert, wir wissen, was mit dem alten Ehepaar im Unterdeck geschieht, was mit den Vätern geschieht, die ihren in den wenigen Rettungsbooten sitzenden Kindern lächeln erzählen, sie würden im nächsten Boot nachkommen, und was mit all den Passagieren geschieht, die es sich nicht leisten konnten, erster Klasse mitzufahren.
                                      Wir wissen es, weil Rose es weiß. Und weil sie ihre nunmehr von faltigen Lidern umrandeten, blauen, glänzenden Augen immer wieder verschließt, um sich die Titanic noch einmal im Geiste anzusehen,

                                      Damals auf der Jungfernfahrt war sie eine unglückliche Reiche, die eigentlich nichts lieber wollte, als sich selbst zu bestimmen, aber, wie es eben in höherem Hause so üblich ist, per Ehe in ein ungewolltes Leben gedrängt werden sollte. "Ich werde dir nichts verweigern, wenn du mich mir nicht verweigerst.", so ihr Zukünftiger, sich wohl bewusst, wie wenig Liebe fließt. Im Jahre 1912 waren die Gefühle einer Frau nichts wert, lediglich ihr Name zählte, und wie viel er ihrem Gatten an Ansehen einbrachte. Jack war ein junger Künstler, der im Leben an materiellen Besitztümern nichts vorzuweisen hat, und dennoch wohlhabender war, als die meisten Mitglieder der hohen Gesellschaft, war er voller Drang nach Abenteuer, er liebte es, "nicht zu wissen, was den nächsten Morgen geschehen wird", und er machte aus jeder hoffnungslosen Situation eine komische, sodass sich alle Sorge und Trauer in Humor und Fröhlichkeit verwandelt. Bittere Fröhlichkeit vielleicht, aber das kleinste Lächeln ist der erste Schritt weg vom Schmerz. Die beiden begegneten sich dabei, als Rose gerade dabei war, sich in die Tiefen des eiskalten, wild wirbelnden Meeres zu stürzen. Jack begann in leichtlebiger Manier davon zu erzählen, wie er ihr wohl oder übel hinterher springen müsse, aber was ihm dabei eigentlich am Meisten Sorgen machen würde, wäre, dass es ihm zu kalt sei. Rose kannte jemanden wie Jack nicht. Jemand, der sich nicht darum scherte, was andere denken, und dem es gleich war, was man sich von ihm erwarten könnte, letztlich würde für ihn immer zählen, dass jeder frei ist, das zu tun, das er auch wirklich tun möchte. Es waren nicht zwei Welten, die hier aufeinander getroffen sind. Nein, gewiss nicht. Es waren im Grunde zwei Herzen, die im selben Takt schlugen, nur in unterschiedliche Umgebungen gebracht wurden. Letztlich sollten Rose und Jack Liebe spüren. Ein Wort, welches man vielleicht zu häufig benutzt, ohne es wirklich zu meinen, aber dieses Mal, da handelt es sich um Liebe. Es ist nicht zu beschreiben, was genau man darunter versteht, man kann sie nicht definieren. Doch man fühlt sie. Ob als Liebender oder Außenstehender.

                                      Die Beziehung der Beiden wirkt, obwohl in eine 'Romeo & Julia'-Geschichte eingebunden, überaus natürlich.
                                      Jack findet sie zwar gleich von Anfang an hübsch, als er sie vom Deck der 3. Klasse aus beobachtet, die starken Gefühle entwickeln sich jedoch erst, als sie mehr und mehr Zeit miteinander verbringen. Zuerst findet Rose die direkte Art des Mannes, der sie teilweise über private Angelegenheiten um ihre Verlobung befragt, sogar ungehobelt. Allerdings wird ihr nach und nach erst klar, dass dieser Mann, der wie sie Kunst versteht, und das Facettenreichtum des Lebens mit offenen Armen empfängt, genauso ist, wie sie selbst es wäre, wenn sie nicht an die Gepflogenheiten und Pflichten der hohen Gesellschaft gebunden wäre. Zunächst besteht diese Zuneigung eher noch aus stark freundschaftlichen Gefühlen, man schwingt auf einer Wellenlänge. Doch mit jedem heimlichen Besuch kristallisiert sich immer mehr heraus, dass man für das Gegenüber mehr empfindet, als für irgendeinen anderen, den man kennt, und dass man sich nicht nur gerne miteinander umgibt, sondern sich ohne diese Gesellschaft nicht mehr vollständig fühlt.

                                      Rose und Jack würden oftmals durch prunkvoll verzierte Türen schreiten, sie würden in festliche Räumlichkeiten eintreten, an verschnörkelten, edlen Tischen und Kästen vorbeigehen und unter den luxuriösen Lustern einander bewundern. Alle diese einst so strahlenden, aufregenden Dinge liegen nun unter einen Schicht grüner Algen, nur mehr in groben Silhouetten erkennbar. Längst ist alles dahin, was einst so viel Pracht versprühte. Und mit dieser Pracht auch die Erinnerung daran, was geschehen ist. Ja, wir wissen, wie die Titanic unterging, haben genaue Daten davon, was sich wo im Schiff befand, wir kenne die Namen der Personen an Bord, können sogar punktgenau sagen, welches Stück des Eisengiganten zu welcher Minute mit Wasser voll lief, überflutet wurde, kippt, abriss und in den Abgrund stürzte. Aber wir können nicht wissen, wie es war, auf der Titanic zu stehen, zu tanzen, zu lachen, sich zu unterhalten, zu lieben, zu hassen, zu weinen, oder sich letztlich mit dem unvorbereitet gekommenen, aber unausweichlichen Untergang und Toden auseinander zu setzen. 1500 Leute sind auf der Titanic gestorben. 700 konnten sich retten. 2200 Schicksale, einzelne Geschichten, von Frauen, Männern, Kinder, jedes Alters, und jeder Dauer. Und was uns verborgen bleibt, ist das, was nicht in den Büchern steht. Wer waren all diese vielen Seelen? Wie sah ihr Leben bis dahin aus? Wie sah es nachher aus? Von denen, die überlebt haben? Die Geschichten von Rose und Jack sind fiktive, aber jene der anderen Passagiere (welche im Film zum großen Teil auf realen Personen basieren) sind es nicht.

                                      "Titanic" beginnt mit Aufnahmen, die zeigen, wie ein Team junger Forscher im Jahre 1996 mit Hilfe moderner Techniken im grünen Meerespelz, der das Wrack fest bedeckt, nahezu verschließt, einige Gegenstände aus einem Tresor bergen. Alle Gegenstände, deren grüne Umrisse gezeigt werden, werden wir später noch sehen, als Rose ihre Geschichte erzählt, und noch einmal in die Zeit eintaucht, als sie selbst an Bord des Schiffes der Träume lernte, was es heißt, zu leben. Die meisten dieser Dinge stehen im Hintergrund, spielen keine beachtliche Rolle, man würde sie glatt übersehen. Doch in den Händen - den faltigen, gebrechlichen Händen - von jemanden, der damit einen Abschnitt seines Lebens, und sei er schön oder tragisch, verbindet, wird auch so etwas wie eine alte, verrostete und verschmutzte Haarspange zu einer unschätzbaren Kostbarkeit.

                                      24
                                      • 10

                                        Mein absoluter Lieblingsfilm. Jedes mal muss ich wieder heulen.

                                        • 3 .5

                                          blubblub...

                                          • 10

                                            Wunderbarer Film, tolle Musik, tolle Schauspieler, hervorragende Inszenierung...
                                            ein Film, den man einfach gesehen haben muss. Als Jack dann fuer immer in den eisigen Fluten des Nordatlantiks versinkt... vielleicht der ergreifendste Filmtod in der Filmgeschichte überhaupt. Kein Film ist mir jemals so ins Herz gegangen wie dieser.
                                            Dieser Film war gewiss jeden Cent seiner Produktionskosten wert.

                                            1
                                            • 8

                                              Ja doch ein sehr gelungener Film.

                                              Gute Story hinter allem und auch wenn vielleicht leicht schnulzig wirklich aus vielen Perspektiven sehenswert, wenn man etwas doch berührendes und trauriges sehen will.

                                              8/10 Punkten.

                                              1
                                              • ?

                                                Ich habe keinen Bock auf so eine filmisch/musikalische Tränenkanone, die einem den Weg ins Burn-out verkürzt.

                                                3
                                                • 6 .5

                                                  Mit Titanic hat uns James Cameron einen Meilenstein der Filmgeschichte geliefert. Der Mythos um eine der größten Katastrophen in der Seefahrt kommt hier mit gewaltigen Bildern und ebenso gewaltigen Schauspielern auf die Leinwand.

                                                  Titanic kann man aus zwei Perspektiven sehen. Zum einen stellt er doch eine mehr oder weniger authentische Erzählung des Unglücks der Titanic dar und zum anderen eine Liebesgeschichte zweier gesellschaftlich vollkommen unterschiedlicher Menschen, die alle Regeln und Tabus brechen, nur um mit einander zusammen sein zu können. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob ihm diese Mischung gefällt.
                                                  Ich persönlich habe mich mehr für den Untergang der Titanic interessiert als für die Schnulze zwischen Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose Dewitt Bukater (Kate Winslet), was man aber ebenso andersherum sehen könnte.
                                                  Rein storytechnisch finde ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden eher gewagt, da man bedenken muss, dass sich die Fahrt auf der Titanic nicht über Monate erstreckt hat, sondern um Tage und es daher leicht unrealistisch ist, sich so hals über Kopf in eine Person zu verlieben. Das soll nicht heißen, dass es unmöglich wäre, jedoch nimmt die Fantasie meiner Meinungnach in diesem Punkt ein wenig Überhand. Der Film hat mit 194 Minuten eine stolze Laufzeit und lässt sich eben deshalb auch alle Zeit der Welt, um richtig in Fahrt zu kommen.

                                                  Rein schauspielerisch gesehen gibt es hier nichts zu bemängeln. Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Billy Zane. Alles hervorragende Schauspier, die auch hier ihr Können einmal wieder unter Beweis gestellt haben. Gerade DiCaprio und Winslet, die ihre Rollen wirklich schön spielen, passen sehr gut zusammen und wirken in ihren Rollen sehr authentisch.

                                                  Zum Schluss kann ich sagen, dass Titanic nun einmal zu den Filmen gehört, die man einfach einmal gesehen haben muss. Ob man es nun gut oder schlecht findet, sei jedem selbst überlassen.

                                                  1
                                                  • 4

                                                    Der Untergang sah schon schick aus...