Bruce Lee - Todesgrüße aus Shanghai

Jing wu men (1972), HK
Laufzeit 107 Minuten, FSK 18, Thriller, Drama, Actionfilm, Kinostart 28.03.1973

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6.3 Kritiker
4 Bewertungen
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von Wei Lo, mit Bruce Lee und Nora Miao

Der Tod seines Lehrers hinterlässt Cheng in tiefer Trauer. Doch er kann nicht glauben, dass alles mit rechten Dingen zuging. Er vermutet, dass die Mitglieder der rivalisierenden Kampfkunstschule seinen Lehrer auf dem Gewissen haben, denn die konnten noch nie gut mit Konkurrenz umgehen. Ein erster, auf eigene Faust durchgeführter Rachefeldzug bringt ihm aber keinen Beweis für seinen Verdacht. Der Lehrmeister der Japaner fordert, dass man Cheng als Bestrafung für seinen Rachekampf an ihn ausliefert. Daraufhin flieht Cheng und findet schließlich handfeste Beweise für seine Vermutungen!


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Bruce Lee - Todesgrüße aus Shanghai

the gaffer: the-gaffer.de

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6.0Ganz gut

Teilweise langweilig, die ganze Zeit nationalistisch, ist die physische Präsenz von Bruce Lee das, was einen immer wieder umhaut. Unglaublich. Ohne ihn wäre Fist of Fury nur ein alter Film, der ein wesentlich besseres Remake erfahren hat: Fist of Legend.

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Kommentare (7) — Film: Bruce Lee - Todesgrüße aus Shanghai

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Spielberg_Fan

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Bewertung7.0Sehenswert

„Fist of Fury“ wäre ein wirklich toller Martial-Arts Streifen, wenn da nicht das nervige Over Acting von Bruce Lee wäre. Zu ernst scheint der Gute da seine Rolle genommen zu haben. Ansonsten gibt es aber nichts zu meckern, denn es wird ordentlich ausgeteilt und Bruce Lee zeigt absolut großartige Kampfeinlagen. Auch die Standart-Rache-Story passt für so eine Art Film wie die Faust aufs Auge. Den rassistischen Unterton zwischen Japaner und Chinesen fand ich zwar etwas komisch, aber er war wohl für den Verlauf der Story wichtig.

So bekommt man also mit „Fist of Fury“ einen der besseren Lee-Streifen zu Gesicht, der sich mit knallharter Gewalt und sauber inszenierten One Man Show-Kampfeinlagen die Bahn zum Kultfilm freikämpft.

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999ghost

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Der rassistische Unterton ist nicht komisch, wenn man sich mal die Verbindung und Geschichte beider Länder anschaut. Vielleicht etwas zu extrem, aber für die damalige Zeit, in der der Film gedreht wurde noch einigermaßen nachvollziehbar.


ElMagico

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zweischneidiges Schwert.
Denn einerseits wird hier unverhohlen Rassismus bzw. Nationalismus betrieben, im Original zwar nicht so extrem, wie es die deutsche Version vermittelt. Aber nichtsdestotrotz werden hier viele Vorurteile bedient. Was das Ganze aber zumindest erträglich macht ist, dass dieser Hass von beiden Seiten, also chinesischer und japanischer Seite ausgeübt wird. Die Chinesen sollen zwar die Guten sein, dass kommt stellenweise gar nicht so sehr rüber.
Zweites grosses Manko des Films: Dies ist wohl Bruce Lees schlechteste, weil völlig überzogene Darstellung. Bei uns nennt man sowas Hassfresse. Und die hat er. Ständig.
Da wollte der Gute wohl etwas zuviel und wirkt dadurch teilweise schon lächerlich. Selbst in recht harmlosen Szenen schaut er grimmig und böse, wie wenn er seinem Gegenüber gleich den Kopf einhaut. Das unterstützt zwar den oben genannten Hass-Aspekt, ist aber letztendlich nur aufgesetzte Maskerade und für den Film in keinster Weise förderlich.
Zweischneidig ist "Fist of fury", weil er trotzdem und vorallem im Vergleich zum Vorgänger "The big boss", eine im Kern recht schöne, wenn auch total simple Rache-Story erzählt. Einfach die Art von Geschichte, bei der Männer sabbelnt dasitzen, während Frauen sich entrüstet an den Kopf fassen.
Das ganz dicke Plus bei "Fist of Fury" sind aber die Kämpfe. Von denen gibt es reichlich und das diesmal gleich von Beginn an. Das wäre an für sich noch nichts Weltbewegendes...aber was man hier sieht, ist Kampftechnisch einfach die Hölle. Denn für mich beinhaltet dieser Film die besten Bruce Lee Kämpfe all seiner Filme und somit die besten Kämpfe überhaupt. So brutal, schnell, grazil und effizient. Manche Schläge tun vom Zuschauen allein schon Weh. Und obwohl es bei Bruce Lee nicht ein grosses drumherum gab, sein Stil immer Knochentrocken war, ist es ein Ästhetisches Vergnügen ihn dabei zu beobachten.
Nichtsdestotrotz hat sein Stil aber auch etwas dreckiges, eben etwas sehr Brutales und es fehlt hier das Primporium, das viele Martial Arts Künstler nach ihm veranstalteten. Da gibts wenig schönes an sich, er kämpft völlig Zielorientiert und wenn es nötig ist, dann benutzt er auch mal ein Messer. Das hat nichts von diesen 10-Minuten-Show-Kämpfen, das hier ist richtig dirty and raw wie es Ol Dirty Bastard wohl gesagt hätte. Aber es ist hat doch in jedem Moment zu erkennen, dass er diese Kunst beherrschte wie keiner vor ihm und auch keiner nach ihm.
Bei meiner Bewertung blende ich mal den ersten Punkt einfach aus, ich fand den Film als Kind schon toll und finde die Action und die kleine, aber feine Handlung immernoch toll. Ich wusste als Kind nichts von Chinesen und Japanern und genauso liess ich den Film auch wieder auf mich wirken. Andere können das vielleicht nicht so gut, für mich ist der Film aber einfach ein kleines Heiligtum.

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ElMagico

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haha...ein mutiger Vergleich...aber du hast recht :)


Andy Dufresne

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ja,ne :)


donatboy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bruce Lee als Martial Arts Gott der den Tod seines Meisters rächen will jedoch die Konsequenzen dafür tragen muss. Ein genialer Film mit atemberaubender Choreographie. Besonders das Ende ist extrem spektakulär. Ich finde diesen Film fantastisch und muss sagen, dass der Sprung von "Die Todesfaust des Cheng Li" zu diesem Film einfach nur beachtlich ist. Absolut sehenswert für jeden Martial Arts Fan

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Jan Terzky

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film wie aus einer anderen Zeit, aber auch heute noch sehenswert, vor allem durch Bruce Lee. Sonst noch als Zeitdokument: China damals noch ohne Selbstbewusstsein und mit Minderwertigkeitsgefühlen gegenüber den ehemaligen japanischen Besatzern. Nicht zu vergessen, ein früher Auftritt von Jackie Chan, damals 18 Jahre alt. Die chinesischen Kung-Fu-Filme sind heute oftmals in Handlung, Regie, schauspielerischer Kunst, Aktion usw. meilenweit besser, aber Bruce Lee gehört der ewige Verdienst, ein früher Meister des Genres zu sein.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Bruce Lee als Kung Fu Schüler, der den Tod seines Meisters rächt. Die Handlung dient nur als Rahmen für die furiosen kampfszenen. Denn Bruce Lee läßt lieber sine Handkanten und seine Füße sprechen.
Ein Martial-Arts Klassiker schlechthin.

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöner Martial-Arts Klassiker.

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Nemsis

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ahja, die Bruce Lee Film sind einfach immer geil anzusehen. Besonders die Kampfszenen mit Bruce.

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