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Todesmelodie - Kritik
IT 1971 Laufzeit 158 Minuten, FSK 16, Western, Abenteuerfilm
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Kritiken (1) — Film: Todesmelodie
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenJuan Miranda (Rod Steiger) ist ein Bandit wie er im Buche steht. Doch sein größter Traum ist es, die ihn seit Kindheitstagen faszinierende, Bank von Mesa Verde auszurauben. Doch wie soll er das anstellen. Da kommt ihm der ehemalige irische Terrorist John Malloy (James Coburn) gerade Recht. Nach anfänglichen Auseinandersetzungen zwischen den beiden, welche ein kaputtes Motorrad und eine explodierte Kutsche zu Folge haben, kommen die beiden überein. Malloy ist ein begnadeter Sprengstoffexperte, also genau der Richtige, um die dicken Mauern des Gebäudes zu durchdringen. Bis es aber soweit ist, und „Juan und John“ oder „Johnny und Johnny“ an ihr Ziel gelangen, wird eine ausgedehnte, mit allerlei spaßigen Momenten gespickte Zeit vergehen, in welcher sie entgegen ihrem Willen immer mehr in den Strudel der gerade währenden Revolution gesogen werden….
Sergio Leone gilt unlängst als einer der renommiertesten und dienlichsten Regisseure unserer Zeit. Insbesondere seine Verdienste im Bereich des Westerngenres können gar nicht oft genug wiederholt werden. Filme wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder die „Dollar-Trilogie“ gelten als Meilensteine des Italofilms, besser bekannt, als „Spaghetti-Western“. Auch seine letzte Regiearbeit bietet dabei keinerlei Ausnahme. So wartet diese neben einen verdientem Zweiergespann um Oscargewinner Rod Steiger und James Coburn mit dessen Leone typischen Inszenierung und Stilistik auf. Seine Handschrift vermag in jeden Detail wieder erkannt zu werden. Mit der Folge, dass man in die so ziemlich gleiche, eindrückliche Atmosphäre hineingezogen wird, wie es schon bei früheren Werken des Meisters oftmals der Fall war. Altbekannte kameratechnische Raffinessen wie die unzähligen Detailaufnahmen der Gesichter aller Personen und eine sehr gemächliche Ausarbeitung der Bilder prägen den visuellen Eindruck des Zuschauers in besonderem Maße.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (19) — Film: Todesmelodie
Abettertomorrow Fri, 11 Jan 2013 15:18:55 -0000
Kommentar löschenSchwächster Teil der legendären Sergio Leone Trilogy (Once upon a time in the West, Once upon a time in America), aber was heisst hier schon schwach ! Ein mitreissendes Epos vor dem Hintergrund des mexikanischen Bürgerkrieges mit einem brillanten Rod Steiger, untermalt mit der göttlichen Filmmusik von Ennio Morricone.
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theomc Thu, 20 Dec 2012 22:23:07 -0000
Kommentar löschenvon dem Gepfeife bekomme ich immer einen Ohrwurm
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aberaber Sun, 18 Mar 2012 13:37:19 -0000
Kommentar löschenDuck you sucker! Ganz ok, aber nicht einer von Leones besten Filmen.
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Ändy Fri, 10 Feb 2012 18:12:36 -0000
Kommentar löschenAbsolut unterschätztes Werk von Sergio Leone. Gerade der ziemlich abrupte Wechsel von Westernkomödie zum Revolutionsdrama macht für mich den Film aus. Zumal der Wechsel zwar plötzlich, aber keineswegs unglaubwürdig daher kommt. "Todesmelodie" fesselt einfach von der ersten bis zur letzten Minute, bietet zwei grandiose Hauptdarsteller und wieder mal einen Morricone-Score der Extraklasse. Mein zweitliebster Western von Sergio Leone. Hinter "The Good, The Bad, The Ugly", aber noch vor "Spiel mir das Lied vom Tod" und den ersten zwei Teilen der Dollar-Trilogie.
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N. Hornblower Thu, 02 Feb 2012 16:51:37 -0000
Kommentar löschenDer zweite Teil der "Es war einmal..." Reihe kommt in meinen Augen nicht an Leones Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod" oder die Dollar-Trilogie heran.
Gut gefallen haben mir die Mischung aus Humor und Tragik, die dreckige Spaghettiwestern-Ästhetik, die Musik, die recht differenzierten Charaktere der Hauptfiguren und grundsätzlich auch die Härte.
(SPOILER-Anfang:)Zum Ende hin fand ich die Masse der Exekutionen, Explosionen und MG-Salven allerdings etwas eintönig und ermüdend (SPOILER-Ende).
Rod Steiger, der mir vorher in erster Linie als rassistischer Bulle aus "In der Hitze der Nacht" ein Begriff war und den ich nicht wiedererkannt hätte, wenn ich seinen Namen nicht in den Credits gelesen hätte, hat eine gute Figur als mexikanischer Bandit gemacht. James Coburn war gewohnt cool, aber ohne größere Überraschungen.
Es gibt sicher viele schlechtere Italo-Western, meiner Meinung nach aber auch bessere (z.B. siehe oben, "Django", "Leichen pflastern seinen Weg" oder "Der Gehetzte der Sierra Madre"). Jedenfalls dürfte das hier einer der bombatischsten sein.
Tarantino und Rodriguez Enthusiasten sollten einen Blick riskieren.
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RoosterCogburn Mon, 26 Dec 2011 20:42:06 -0000
Kommentar löschen"Todesmelodie" ist der Zweite von Sergio Leone's "Es war einmal"-Trilogie. Der Arbeitstitel des Drehbuchs lautete übersetzt "Es war einmal die Revolution".
Was die Reihe verbindet? Scheinbar gibt es keinen offensichtlichen Zusammenhang zwischen den drei Filmen. Aber inhaltliche Parallelen gibt es dennoch. In allen drei Filmen geht es um Freundschaft, Verrat und Rache. Und bei der gesamten Trilogie ist die beeindruckende Musik von Ennio Morricone zu hören.
Innerhalb der Trilogie ist "Todesmelodie" um einiges humoristischer als die anderen Filme. Sogar dem Score ist das in den jeweiligen Sequenzen zu entnehmen. Leones Übergangsfilm vom Western zum Prohibitionsepos ist ein zwiespältiger Mix aus offenherziger Komödie und dramatischer Kriegsfilm. Bestimmte Techniken und der Inszenierungsstil lassen sofort erkennen mit wessen Werk es man zu tun hat. Detailaufnahmen, Rückblenden, karge Dialoge, große Gesten. Abgerundet von den Darstellungen der zwei Hauptprotagonisten, James Coburn und Rod Steiger, in so zwei grundverschiedenen Rollen.
"Leone kommentiert die Brutalität des Krieges nicht nur zynisch, sondern prangert sie auch in aller Härte an." schreibt Thomas Schlömer treffend.
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Anton Chigurh Sat, 08 Oct 2011 02:35:10 -0000
Kommentar löschenEs lebe die Revolution.
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Athlet Fri, 22 Jul 2011 22:36:18 -0000
Kommentar löschenEiner der wenigen Leone-Filme, bei welchem ich erst in letzter Zeit das Vergnügen hatte, ihn zu sehen: "Die Revolution ist kein Festessen, kein literarisches Fest, keine Stickerei. Die Revolution ist ein Akt der Gewalt." Diese Worte haben sich für immer in meine Sichtweise gebrannt und erläutern diesen Western unübertreffbar. Zugegebenermaßen liegt mir deshalb generell durch die Bank etwas mehr an "Todesmelodie". Nichtsdestotrotz versuche ich dieses Stück sachlich zu überschauen.
Doch bei allem Zuspruch seinen sonstigen Meisterwerken - "Todesmelodie" ist Sergio Leones umstrittenster Film. Erwartungsvoll einleitend und annehmbar treffen Komödie und Revolutionsepos aufeinander, die übermächtige Erinnerung an die Vergangenheit, politische Empörung und authentisch schmierige Gaunerkomödie. Man hat es schon zu oft in Italo-Western serviert bekommen: Es wird die damalige soziale Ungerechtigkeit dargestellt, doch dies ist nun mal der Grundtonus der damaligen Epoche und somit im Unterbewusstsein akzeptabel abzustempeln (Vergleichbar mit dem heutigen Hollywoodflair: Fan oder nicht, es ist ein Indikator und steht eben an der Tagesordnung. Damit muss man sich anfreunden). Doch das Anfreunden mit der "Message" eines "Italos" fällt mir diesmal ungewöhnlich leicht.
Rod Steigers sympatisch dümmlicher, sich immer wieder in langen obszönen "Wortwasserfällen" (nie endend) ausdrückender Bandit ist eine den damaligen Zeiten entsprechend, durchwegs gelungene, erfrischend skurrile Erscheinung. Die Protagonisten mögen anfangs ein wenig in "Clint Eastwood und Eli Wallach"-Manier agieren, dazu gesellt sich der stimmige Stummfilmwitz. Mit Fortschreiten von "Todesmelodie" geht es gegen Ende ein wenig mehr in die bedrückende, düstere Richtung.
Die Filmmusik ist wie zu erwarten besonders hervorzuheben. Geniale Einspielungen, die zu Beginn die Story entspannt dirigieren. Mit zunehmenden Fortgang wird die Handlung in eine tragische Hymne gewandelt. Dieses Zusammenspiel war damals sehr wegweisend. Zeitsprünge und Rückblenden stehen an der Tagesordnung. Diese werden in melancholischer Art und Weise sehr stimmig gehalten und verleihen dem an sich eher staubigen Werk mehr Facetten. Zudem trifft in "Todesmelodie" altbekannter sardonischer Witz der Dollar-Trilogie auf die durchgehende Melancholie von Leones Spätwerken.
Der Film wird an sich als schlechteres Werk Leones gehandelt. Die Gründe sind allen voran: Vielen läge an dem zu widersprüchiger Stil zwischen Humor und den härteren Szenen. Eine Darstellung in solch einer Art war damals ungewohnt und schwer aufzusaugen. Damals war man mit solch einem gespaltenem Grundton nicht vertraut. Es werden auch unnötig langehaltene Schreckensszenen kritisiert, z.B die minutenlange Szene einer Massenerschießung. Meines Erachtens ist dieses Resultat Leones ein Unikat und deswegen trotz gelegentlicher Schönheitsfehler hoch einzustufen.
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Kreator Tue, 19 Apr 2011 15:05:22 -0000
Kommentar löschenEine gewaltige Prise Ironie, Humor, 1A Landschaftsaufnahmen, gewohnt lässiger Score von Morricone und zwei aberwitzige Protagonisten ergeben zusammen eine typischen Leone Western. Immer wieder top!
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ChandlerC Sat, 09 Apr 2011 20:43:51 -0000
Kommentar löschenLange hat es gedauert, bis ich dieses Merk Leones gesehen habe. Viel zu lange, muss ich nun feststellen. Todesmelodie ist eine spannende und packende, sowohl lustige, als auch dramatische Geschichte. Die Mischung ist dabei unheimlich gut gelungen. Die Schauspieler sind super gewählt und alleine Coburn wird mir dabei unvergesslich bleiben, schon durch seinen ersten auftritt.
Wie so oft wird das Werk Leones aufgewertet, durch Morriccones genialen Soundtrack. Was er hier mit abliefert ist wieder mal gerade zu brilliant und passt absolut zu dem, was man zu sehen kriegt.
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BigDi Wed, 06 Oct 2010 22:43:11 -0000
Kommentar löschenWo einst zwei Männer sich gegenüberstanden, mit Revolvern in den Halftern und einem juckenden Zeigefinger, bereit, dem anderen eine Kugel in den Schädel zu jagen - dort sind es nun ganze Armeen, die sich für die Schlacht rüsten.
Wo einst ein halbes Dutzend Gefangener im Wüstensand verreckten, gefesselt und hilfos - dort liegen nun Leichenberge und der Tod unterscheidet nicht zwischen Jung und Alt.
Wo man einst mit der Rührung eines Fingers einem Menschen das Leben nahm, dort reicht nun eine Handbewegung, um Dutzende Menschen in Hunderte Menschenteile zu verwandeln.
Wo einst der Kampf ums Überleben im Blut endete, dort sind es nun laute Parolen um Erneuerung und Befreiung - und es fließt umso mehr Blut.
Sergio Leone verabschiedet sich vom Western-Genre und sein Abschiedsgeschenk ist Huldigung dessen unendlicher Coolness und zugleich Demontage dessen gewohnter Leitmotive. Der Anfang gestaltet sich dabei gewohnt amüsant und führt die Figuren mit einer unendlichen Lässigkeit ein: Rod Steiger bewegt sich als Juan nach zwanzig Minuten auf dem schmalen Grad zwischen leichter Verachtung und unerklärbarer Sympathie und James Coburn stellt bereits mit seinem ersten Auftritt klar, dass es keinen cooleren Hund weit und breit gibt:
(Juan richtet seinen Revolver auf John)
John: "Das würde ich nicht machen an deiner Stelle."
Juan: "Und warum nicht?"
(John öffnet seinen Mantel, der mit unzähligen Sprengsätzen vollgestopft ist)
John: "Wenn du den Abzug drückst und mich triffst, dann falle ich um. Und wenn ich falle, müssen sie hier alle Landkarten nochmal machen."
Nach einigen Streitigkeiten und nicht gerade sauberen Tricks verbünden sich die beiden vor dem Hintergrund einer Revolution, um eine Bank auszurauben - zumindestens glaubt Juan das. Statt Geld gibt es jedoch Ruhm und Ehre für den unfreiwilligen Revolutionshelden und weitere Aufträge seitens der Rebellen. Und an dieser Stelle (also knapp in der Mitte des Films) macht "Todesmelodie" eine 180°-Wende, was seine Stimmung angeht, und wandelt sich aus einer Beinahe-Komödie zu einem Actiondrama inklusive zahlreicher Massenhinrichtungen. Klassische Duelle haben ausgesorgt, nun kämpfen schwer bewaffnete Armeen und Dynamit ersetzt die Revolverkugel als Tötungsmittel. Wenn John mit einem einzigen Tropfen Nitroglyzerin (?) mehr Zerstörung anrichtet als es zehn Gewehre tun würden, dann wirkt es wie ein Todesurteil für die konventionellen Klischees des Westerns. Die Lässigkeit von beispielsweise "Für eine Handvoll Dollar" weicht einer Leone-untypischen Brutalität, persönliche Motive stehen nun in einem weitreichenden Kontext und aus Antihelden werden gefeierte Helden.
"Todesmelodie" ist im Endeffekt ein untypischer Western, doch das bedeutet nicht, dass man auf bewährte Qualitäten verzichten muss: Ennio Morricones Soundtrack ist auch hier großartig und schwankt zwischen melancholischem Drama, unbekümmerter Coolness und einem ironisch-epischen Etwas. Leones Inszenierung lässt trotz der präzisen und oftmals langsamen Erzählweise die zweieinhalb Stunden verdammt schnell vergehen und bietet zahlreiche unvergessliche Szenen ("Kurze Lunte"! Die Zugfahrt! Der Banküberfall! Ach...) sowie einige Überraschungen. Untypisch sind dabei Slow-Motion-Rückblenden, die zunächst ein wenig verwirren, aber dafür ein tolles Beispiel für wortlose Charakterisierung darstellen. Die Geschichte schneidet hier und da anspruchsvollere Themen an und geht damit deutlich mehr in die Tiefe als frühere Werke von Leone, doch universelle Aspekte wie Freundschaft, Ehre und Verrat werden politischen glücklicherweise vorangestellt und lassen den Film in einen brachialen und emotionalen Showdown gipfeln, der vielleicht nicht besonders originell, aber im Grunde doch perfekt ist.
An die Klasse der anderen Teile der "Once Upon A Time"-Trilogie kommt "Todesmelodie" zwar nicht ganz heran (gegen die epische Weite von "Es war einmal in Amerika" und die Wucht des Rachemotivs in "Spiel mir das Lied vom Tod" verliert die Geschichte von John und Juan im Endeffekt knapp), dennoch ist Leones vorletzter Film ein perfekt organisierter, ungewöhnlicher und wunderbar demontierender Beitrag zum Westerngenre, der zu Unrecht ein (im Vergleich zu den anderen Filmen des genialen Regisseurs) eher unbekanntes Dasein fristet. Die grandiosen Bildkompositionen sorgen in Verbindung mit Morricones Musik für einen pointierten und präzisen Westerngenuss, den man sich als Fan der anderen Leone-Filme nicht entegehen lassen sollte - als Fan von guten und erinnerungswürdigen Filmen sowieso nicht.
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Filmkenner77 Sat, 28 Aug 2010 13:53:19 -0000
Kommentar löschenReicht leider in keinster Weise an die anderen großen Werke von Sergio Leone heran. Wüsste man nicht, dass das Werk vom Regisseur der Dollar-Trilogie und Spiel mir das Lied vom Tod stammte, könnte man kaum glauben, dass der Film von einem Regiegenie gedreht wurde. Höchst durchschnittlicher, viel zu lang geratener Revolutionswestern.
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Phryx Sun, 06 Jan 2013 03:07:06 -0000
Antwort löschenHast du den Film im Vorbeigehen in der Ubahn gesehen? Wenn du auf die Details achtest wirst du überall Leones Handschrift erkennen.
Filmkenner77 Sun, 06 Jan 2013 09:07:07 -0000
Antwort löschenNee, das war ein mäßiger Film und das sage ich als Fan von Leone. Zudem finde ich, die Hauptrollen sind fehlbesetzt.
GunSpeed Sat, 26 Sep 2009 13:16:52 -0000
Kommentar löschenHerrlicher Western mit James Coburn und Rod Steiger... schmutzig, hart und gnadenlos! Für Western Fans ist hier gute Unterhaltung garantiert! Auf gehts AMIGOS!
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cannibal83 Sun, 23 Aug 2009 09:18:45 -0000
Kommentar löschenDer Ansatz mal keinen Pistolen-Helden in einem Western zu haben, ist unkonventionell. Und er funktioniert auch, weil James Coburn ein tolles Bild als irischer Sprengexperte abgibt. Die Handlung ist vielleicht nicht so dynamisch wie z.b. in "Zwei glorreiche Halunken" aber die Revolutions-Thematik gibt dem Film mehr Tiefgang als man es aus einem gewöhnlichen Western kennt.
Besonders toll ist wie "Todesmelodie" die Rollen des Bösewichts vertauscht. Am Anfang sieht der Zuschauer "Juan" als den Bad Guy, später schiebt Leone diese "Ehre" dem mexikanischen General zu, und das klappt ganz hervorragend. Erwähnenswert das der General in dem ganzen Streifen vielleicht 10 Wörter sagt und eigentlich keinen richtigen Dialog hat. Leone charakterisiert diese Figur nicht durch Wörter, sondern durch seine Kamera und wenn man den General sieht, sieht man einen Bad-Guy per excellence.
Überhaupt finde ich die Bilder selbst für einen Leone noch mal besonders herausstechend. Mit seinen Kamera-Schwenken bzw. Kamerafahrten durch den Raum, sieht man regelrecht wie der Regisseur jede Szene dieses Films bis zum Rand auskostet, absolut beeindruckend.
Musikalisch hat sich Ennio Morricone dann auch mal wieder selbst übertroffen. Sein Score sorgt in vielen Momenten (z.B. bei der Hinrichtung die "John" beobachtet) für Gänsehaut.
Unterm Strich für mich niemals der schwächste Western vom Genre-König. Im Gegenteil, für Cineasten ein Muss!
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jirri Fri, 13 Jun 2008 17:09:27 -0000
Kommentar löschenDer 2. Teil der "Es war einmal" Trilogie überraschte mich positiv.
Natürlich kommt er weder an "Spiel mir das Lied vom Tod (once upon a time in the west)" noch an "Es war einmal in Amerika" das Leone ja eigentlich zuerst Produzieren wollte, aber trotzdem ist "Es war einmal - die Revolution" ein sehenswerter Film - nur das ENDE ... da hätte ich doch mehr Erwartet
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Pelle Mon, 21 Apr 2008 21:49:23 -0000
Kommentar löschenWohl der schwächste Western von Leone...Trotzdem sollten sich alle Leone und Morriccone-Fans dieses Spektakel nicht entgehen lassen.
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derblonde Thu, 27 Mar 2008 18:25:51 -0000
Kommentar löschenSchwächerer Western von Leone, aber immer noch sehenswert. Die Einführung ist allerdings auch hier wieder einmal genial. (Das ans Baum pinkeln).
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JimiHendrix Sun, 16 Mar 2008 20:38:24 -0000
Kommentar löschenSehr guter 5 Western Leones mit zwei neuen Gesichtern unter Leone: James Coburn als irischer Terrorist und Rod Steiger als armer mexikanischer Chef seiner 10 köpfigen Familienbande, der unfreiwillig zum Held der mexikanischen Revolution wird.
Musik, Bild, Regie sind Top.
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Jimi Hendrix Sun, 09 Mar 2008 01:11:50 -0000
Kommentar löschenDer leider letzte Western von Sergio Leone, ist ein ganz anderer, da er in der mexikanischen Revolution spielt. Mit James Coburn und Rod Steiger, sind auch hier wieder zwei Hoolywoodschwergewichte aufgeboten worden. Wundervoller Galgenhumor und wieder mal klasse Filmmusik von Ennio Morriccone
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Phryx Sun, 06 Jan 2013 03:10:33 -0000
Antwort löschenIch stufe die beiden Nobodys schon noch als Western ein auch wenn er da nicht mehr alleiniger Regisseur war
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