Todespolka
Todespolka (2010), AT Laufzeit 83 Minuten, FSK 16, Science Fiction-Film, Komödie, Kinostart 19.05.2011
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8 Bewertungen
4 Kommentare
Keine
von Michael Pfeifenberger, mit Alexander Pschill und Stefano Bernardin
Todespolka spielt ein halbes Jahr nach der fiktiven ‘freundlichen Übernahme’ durch die Bürgerpartei. Austritt aus der EU. Rückkehr des Schillings. Law and Order beherrschen das neue, alte Land. Die beim Volk beliebte populistische Politikerin Sieglinde Führer sät Hass, Intoleranz und Gewalt. Nicht nur für Abweichler brechen schwere Zeiten an. “Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, dem passiert auch nichts”, meinen zwei junge Studenten. Doch sie dürften sich geirrt haben. Zur Sonnenwende, während im Fernsehen unter ihrem Beisein die große Polkashow läuft, geht Sieglindes Saat auf. Da die Realität kompromißlos übersteigernd widergespiegelt wird, entsteht ein groteskes, zugleich aber auch ein grauenhaftes Bild, das von der heutigen Wirklichkeit nicht sehr weit entfernt zu sein scheint.
Mehr Bilder (7) und Videos (1) zu Todespolka
Cast & Crew
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Michael Pfeifenberger
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Alexander Pschill
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Stefano Bernardin
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Tamara Stern
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sieglinde Führer
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David Wurawa
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Oliver Huether
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herr Blaskovic
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Dennis Cubic
Regie
Schauspieler
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Stephan Demmelbauer
- Genre
- Utopie & Dystopie, Tragikomödie, Satire
- Zeit
- Nahe Zukunft
- Ort
- Österreich
- Handlung
- Diktatur, Geistig Behinderter, Grund- und Menschenrechte, Intoleranz, Kanzler, Körperlich Behinderter, Machtmissbrauch, Meinungsfreiheit, Menschenwürde, Prostituierte, Regime, Starke Frau, Unterdrückung
- Stimmung
- Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Todespolka
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- Todespolka: film-zeit.de


















Kritiken (3) — Film: Todespolka
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschenTodespolka ist ein Film, den niemand verdient hat: Weder das Publikum, noch diejenigen, die jeden Tag gegen Rechtspopulismus kämpfen. Demmelbauer und Pfeifenberger scheitern mit ihrem Versuch, derzeitige Entwicklungen weiter zu denken und verheddern sich in Banalitäten. Schade, denn das Thema ist zu wichtig, als in einer halbgaren Satire verwurstet zu werden.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenTodespolka von Michael Pfeifenberger ist ein mit sichtlich bescheidenen Mitteln, dafür umso größerem Engagement hergestelltes Werk, das seinen Trashfilm-Charakter selbstbewusst, um nicht zu sagen stolz, nein vielmehr: rotzfrech ausstellt. [...] Auf die Frage "Wo soll das alles hinführen?" gibt dieser Film eine mögliche Antwort. Sie fällt bitter aus.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Markus Raska
Kommentar löschen„Todespolka“ überzeichnet eine durchaus denkbare politische Entwicklung ins Groteske. In einer aus grobem Holz geschnitzten Handlungsstruktur sprechen die plump angelegten Charaktere der aufrechten Bürger Stammtischdialoge, und selbst die Helden des Films bleiben blass. Dennoch entwickelt der Film einen beklemmenden Sog, in einer Zeit, in der der rechte Rand wieder in die europäischen Parlamente einzieht. Bevorzugtes Stilmittel ist allerdings nicht das feine Skalpell, sondern die Dachlatte.
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Kommentare
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Nehmen wir mal als erstes die wirklich gute Filmidee:
Österreich nach einer fiktiven Übernahme durch eine tiefbraune Partei und dem Ausstieg aus der EU. Endlich können all die Stammtischproleten, Ewiggestrigen und Berufshasser ihre Abneigung gegen alles Andersartige frei und ungezügelt ausleben. Das bekommen vorallem der nicht so ganz ins neue Österreich-Bild passende Michael und sein Studienkumpel (der Name war glaub ich nicht gefallen) zu spüren. Und so kommt es wie es kommen muss, das bittere Ende ist vorprogrammiert!
Das Szenario ist dabei aber so skurril und überzeichnet dass der Film droht seine eigentlich ernste Botschaft der Lächerlichkeit preiszugeben.
Dann wären da die Schauspieler:
Große Schauspielkunst sieht anders aus! Aber da es sich hier um eine Indie-Produktion handelt, kann ich mit den gezeigten Darbietungen ganz gut leben. Wobei man allerdings dann doch die ein oder andere Unsicherheit deutlich sieht! (Ich sag nur: Blick in die Kamera, unverständliches Gebrabbel, Bier ungelenk ansetzen... was aber wiederum auch belustigend wirkt.)
Wenn man sich jetzt fragt warum dieser Film eigentlich "Todespolka" heißt dann ist die Antwort ganz einfach:
Es liegt an der sehr grenzwertigen "Musik" die ständig und penetrant ausgekostet wird!
Aber irgendwie passt auch das zum Gesamtwerk.
Fazit:
Im Grunde genommen ein Film den man keinesfalls unbedingt gesehen haben muss. Aber da ich ehrlich gesagt noch keinen österreichischen Independentfilm gesehen habe (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern) und diese Gefahr eines braunen Wahlerfolges gerade in Österreich gut vorstellbar ist, bin ich wohlgesonnen und gebe 6 Punkte.
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