Ein Kind zu töten
¿Quién puede matar a un niño? (1976), ES Laufzeit 106 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 14.01.1977
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von Narciso Ibáñez Serrador und Narciso Ibáñez Serrador, mit Lewis Fiander und Prunella Ransome
Ein kleines spanisches Küstenstädtchen im Sommer: Aus dem Reisebus steigen Tom und seine hochschwangere Frau Evelyn, die vor der Geburt ihres Kindes noch ein paar ruhige Tage am Meer verbringen wollen. Ziel ihrer Reise ist ein kleines Fischerdorf auf der abgelegenen Insel Almanzora – vier Stunden entfernt vom geschäftigen Trubel des Festlands. Als beide im kleinen Hafen anlegen, werden sie von einer Gruppe spielender Kinder empfangen. Alles scheint friedlich. Doch als sie durch die Gassen des kleinen Dörfchens schlendern, kommt ihnen alles seltsam ruhig und verlassen vor. Kein Erwachsener ist zu sehen. Offenbar sind alle auf einem Fest am anderen Ende der Insel. Aber dann wird Tom Zeuge eines unfassbaren Vorfalls. Irgendetwas stimmt nicht mit den Kindern.
Cast & Crew
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Narciso Ibáñez Serrador
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Narciso Ibáñez Serrador
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Lewis Fiander
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Prunella Ransome
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Antonio Iranzo
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Miguel Narros
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María Luisa Arias
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Marisa Porcel
Regie
Schauspieler
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Juan Cazalilla
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Luis Ciges
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Antonio Canal
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Aparicio Rivero
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Narciso Ibáñez Serrador
- Genre
- Horrorfilm
- Handlung
- Biologie, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Insel, Kinder, Sommerurlaub, Volksfest
- Stimmung
- Gruselig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ein Kind zu töten
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Kritiken (1) — Film: Ein Kind zu töten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEin unheimlicher kleiner Horrorthriller aus Spanien, der gekonnt auf der Grenze zwischen Anspruch und Exploitation ballanciert. Der naheliegende Vergleich zu Hitchcocks Vögeln und Children of the Damned, trifft es bedingt, auch wenn der Film Elemente aus beiden Filmen enthält. Der neue deutsche Titel "Ein Kind zu töten" wird dem Dilemma der Protagonisten die sich den teuflisch fröhlichen Blagen gegenüber sehen, weit besser gerecht. Denn wie umgehen mit kleinen Kindern, die sich aus ungeklärten Gründen plötzlich in mörderische Psychopathen verwandeln, ohne dabei ihre kindliche Naivität zu verlieren. Die Kinder hier sind keine eiskalten, fremdgesteuerten Supermonster, keine Zombies oder etwas ähnlich abstraktes. Sie haben nur, wie von einem Virus befallen, entschieden alle Erwachsenen umzubringen. Eine perfide Idee (deren anfänglich breit ausgespielten Referenzen auf menschliche Greueltaten vom dritten Reich bis Vietnamkrieg, nur bedingt als Erklärung funktionieren). Dennoch, ein konsequenter, gemeiner kleiner Film, der stilbildened für das Genre war selbst heute noch - oft weniger erfolgreiche - Nachzüglger wie z.b. "The Children" produziert.
Die grausame Originalsynchro, die irgendwelche ausserirdischen Einflüsse hinzufabuliert darf getrist als vergessenswert bezeichnert werden.
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Kommentare (15) — Film: Ein Kind zu töten
Kommentar schreibenBigDi 2012/02/05 00:05:17
Kommentar löschenEine Szene gegen Ende des Films definierte für mich mit ihrer grausam auswegloser Endgültigkeit und Kaltschnäuzigkeit den Begriff "Horror" neu. Hätte der Film dann geendet, wäre er wohl "nur" klasse gewesen. Aber er präsentierte mir anschließend noch ganze drei weitere Szenen, die in steigender Intensität meine Nerven auf der Streckbank und meine Faszination auf der siebten Wolke positionierten, und ging damit als der vielleicht beste Horrorfilm, den ich je gesehen habe, in meine Filmschaugeschichte ein. Ein unheimliches und gnadenlos konsequentes Werk mit grandioser Musik und mit den beunruhigendsten Sonnenflutbildern neben den superben ersten Minuten von "Resident Evil 5" (Spiel!). Der Anfang funktioniert für mich weniger als Anklage, sondern als Anstoß zu einem perfiden Experiment, bei dem es in der Tat nur eine mögliche Lösung (Antwort) geben kann. Ein grandioses Werk mit Wucht und gerade für das Genre unerwartet viel Nachhall.
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mikkean 2012/01/07 18:43:07
Kommentar löschenVon den Grauen vergangener Tagen ... kann man auch heute noch verblüfft werden. Beinahe 30 Jahre musste "Ein Kind Zu Töten" im Exil verbringen. Der allmächtige Index bemächtigte sich dieses kleinen Juwels von Narciso Ibáñez Serrador und das erscheint mit dem heutigen zeitlichen Abstand wiederum völlig abstrus. Zumindest extrem überzogen, denn Serrador gelang hier ein ziemlich einmaliges, filmisches Experiment. "Ein Kind Zu Töten" ist nicht wie jeder andere (spanische) Horrorfilm der Spät-Siebziger. Erzählt wird die Geschichte des englischen Touri-Pärchens Tom und Evelyn, die es auf eine kleine abgeschiedene Insel vor der spanischen Küste verschlägt. Im vermeintlich lärm- und trubelfreien Idyll ist es jedoch schon von Anfang an viel zu ruhig. Ein paar Kinder hier und da, aber keine Spur von ihren älteren Mitbürgern. Der Groschen fällt natürlich irgendwann, auf gar schreckliche Art und Weise. Sämtliche Erwachsene wurden von den Kindern ermordet, in einem schauerlichen Wahnsinn zwischen Blutdurst und Spieltrieb haben sie sich zusammengerottet. Und auch natürlich sind sie nun hinter Tom und Evelyn her ...
Mann, was für ein interessanter Streifen, da erscheint das Verbot von damals wie ein schlimmes Verbrechen. "Ein Kind Zu Töten" ist mitnichten ein billig gemachtes, reißerisches und überzogenes Skandal-Filmchen, das mit großer Tagline und angedrohtem Moral-Verstoß zwangsläufig enttäuscht, verstört oder anekelt. Tatsächlich steckt sehr viel Sorgfalt in seiner Umsetzung. Bevor es überhaupt losgeht, zieht der Film einen größeren Rahmen, indem ein Überblick über die grauenhaften Kriege des zwanzigsten Jahrhunderts und dem jeweiligen Leid von Kindern geboten wird. Und auch danach steigt Narciso Ibáñez Serrador nicht effekthascherisch ein. Seine Gangart ist geradezu kontrolliert, fängt die beängstigende Stille und Leere der Ortschaft ein. Nur um dann mit dem ersten Kind gleich zu schocken, dass eine Gewalttat unter lautem Lachen begeht. Und je mehr sich die Lage für das Protagonisten-Pärchen zuspitzt, je mehr grauenhafte Spuren des blutigen Wahnsinns sie finden, desto mehr wächst auch der moralische Konflikt. Darf man ein Kind töten, weil es vermeintlich gestört oder aggressiv handelt? Ein Glück, dass Serrador diesen Aspekt so lange es geht aufzieht. Eben weil seine Kinder-Schar sehr ambivalent auftritt und keineswegs wie eine verkorkst dreinschauende Truppe kleiner Psychos herum marschiert. Da wird mal bedrohlich kühl geguckt, dann wieder kichernd und schallend laut gelacht. Bei einer Sequenz zeigen die Kleinen sogar spielerischen Eifer: Eine Tür aufzubrechen wird da wie in einem Sport-Parkur gemeistert. Zusammen anpacken, alles absuchen, Räuberleiter bilden. Gerade weil die Kinder einige Facetten an den Tag legen, erscheinen sie umso bedrohlicher. Und überzeugender als sagen wir, der untote Tross von "Die Nacht Der Reitenden Leichen Teil 10." Sie sind eine nur konsequente Weiter-Entwicklung der Artverwandten aus "Das Dorf Der Verdammten." Vielleicht auch wirkt es aber deswegen so gut, weil der Survival-Kampf unseres Pärchens im Gegenzug angemessen reduziert ist. Wenige Locations gut ausgenutzt, als blind durch das Städtchen zu hetzen. Minimalismus at its best, auch beim Einsatz der tatsächlichen Gewalt. Ja, "Ein Kind Zu Töten" ist in gewisser Weise der Film, der "Kinder Des Zorns" gerne gewesen wäre. Eine schockierende, aber nicht maßlos ausgeschlachtete Vision eines Kinder-Mini-Staats, in dem die Erwachsenen zum Freiwild erklärt wurden. Da haut es einen, gemessen am Alter des Films, schließlich noch heftig um, wenn unsere Gehetzten eben doch noch dem Titel gerecht werden müssen, um zu überleben. Ein wahrhaft interessanter, vielschichtiger und kompetent gemachter Genre-Vorstoß, an dem sich ruhig alle böse blickenden Satansbraten der späteren Jahre messen lassen sollten.
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Filmkenner77 2012/01/07 19:30:05
Antwort löschenWar das nicht der Film, dessen Synchro in Deutschland verfälscht wurde. Wurden aus den Kindern da nicht Außerirdische gemacht?
Andy Dufresne 2012/01/07 20:06:25
Antwort löschenHört sich ein bissl an wie "Children of the Corn"
Andy Dufresne 2012/01/07 20:06:59
Antwort löschenAh grad gesehen das du das schon selbst schriebst...:D
mikkean 2012/01/07 20:44:00
Antwort löschen@ filmkenner77: Das mit der Synchro betraf Wes Craven's "The Hills Have Eyes", würde ich zu gern in dieser Fassung mal sehen. Klingt einfach zu lustig. Aber nein, soweit mir bekannt, ist die Sprachfassung von "Ein Kind Zu Töten" die selbe wie die aus den 70er.
Filmkenner77 2012/01/07 22:35:26
Antwort löschenFrüher hieß der „Tödliche Befehle aus dem All“ Schau mal hier:
http://www.dvduell.de/_forum/viewtopic.php?t=1860&sid=aca65b69d63e9f254d6e367da9309215
mikkean 2012/01/07 22:54:37
Antwort löschenJa, unter http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=4174393 gibt's auch eine tolle Darstellung, was damals so rausgenommen wurde.
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lieber_tee 2012/01/08 00:42:46
Antwort löschenGanz toller Film, allein aus Nostalgie-gründen. War meine erste Kritik hier bei MP.
Filmkenner77 2012/01/08 09:27:36
Antwort löschen@mikkean. Danke. Stimmt, da habe ich vor einiger Zeit auch etwas über den Film gelesen.
Schlegel 2011/09/14 10:01:22
Kommentar löschenFür einen Horrorfilm bemerkenswert langweilig. Das Intro ist Exploitation in Reinkultur.
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heikschn 2011/09/08 23:29:15
Kommentar löschenEin interessantes filmisches Experiment, dass mich tortzdem nicht vollends überzeugt hat. Gründe: Die Protagonisten verhalten sich aus meiner Sicht nicht immer realistisch. Dieses Problem habe ich aber häufig mit Filnmen der 60er/70er Jahre. Ob die Selbstreflektion damals nicht so weit war oder einfach eine andere Etikette herrschte, weiß ich natürlich nicht. Am wichtigsten aber: Die Motivation / die angedeutete Erklärung für das "Fehlverhalten" der Kinder ist mir zu konstruiert. Dem Film hätte es besser gestanden, auf irgendwelche Erklärungen und Hintergründe zu verzichten. Klar - dann wäre die politische Botschaft - hört auf Kinder abzuschlachten - futsch gewesen. Aber so wirkt es etwas halbgar.
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lieber_tee 2011/07/23 01:21:27
Kommentar löschenDieses Kleinod des siebziger Jahre Terrorkinos aus Spanien, erzeugt - obwohl etwas Staub angesetzt - durch seinen genau durchkomponierten Spannungsaufbau eine beängstigend – apokalyptische Atmosphäre. Die sonnendurchfluteten Bilder stehen im Kontrast zu der düsteren Geschichte. Die Gesellschaftskritik und moralischen Fragen wirken etwas aufgesetzt, sind trotzdem nachdenkenswert.
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Fernschreiber 2011/04/12 22:28:30
Kommentar löschen„Ein Kind zu töten“ sollte eigentlich am Ende ein Fragezeichen haben, so wie es im spanischen Originaltitel auch der Fall ist. ¿Quién puede matar a un niño? bedeutet eigentlich „Wer, kann ein Kind töten?“ und wäre wohl auch der etwas passendere Titel gewesen, den die Frage ob man ein Kind töten kann, unter besonderen Umständen, steht im Zentrum der Geschichte.
Tom und Evelyn wollen auf einer kleinen spanischen Insel Urlaub machen. Evelyn ist hochschwanger, trotzdem denken sie sich nichts dabei, noch mal die beschwerliche Reise nach Almanzora anzutreten.
Auf der Insel angekommen, wirkt alles seltsam verlassen. Nur Kinder sind anzutreffen und diese benehmen sich auch komisch. Nach einiger Zeit finden sie heraus, was los ist: Die Kinder sind irgendwie besessen/verrückt/komisch geworden und töten nun alle Erwachsenen des Eilandes. Und natürlich lassen sie die zwei Touristen nicht ohne Weiteres die Insel verlassen – ein Kampf ums Überleben beginnt.
Einerseits merkt man dem Film seine 35 Jahre schon irgendwie an. Die Dialoge, vor allem in der Synchronisation sind stellenweise etwas hanebüchen, das Bild ist nicht gestochen scharf und der ganze Look und das Flair sind 70er Jahre pur – inklusive eines modischen Pornobalkens.
Andererseits wirkt der Film nie irgendwie trashig oder veraltet. Mit einem guten Einsatz von Musik, Splatter im geringen Maße und vor allem bedrohlichen Einstellungen hat man auch heute noch ein ungutes Gefühl beim Schauen. Zwar dauert es etwas, bis der Film voll zündet, wenn es dann aber soweit ist, funktioniert er sehr gut.
Und auch die Kinder, mit denen ich ja gelegentlich in Filmen Probleme habe, sind hier nicht störend. Im Gegenteil: Gerade die Kinder sind ganz entscheidend für die Stimmung des Films. Denn sie sind nicht Zombies oder böse guckende Puppen, sondern relativ natürlich, ja kindlich, was sie umso bedrohlicher macht.
Und natürlich ist es eine interessante Frage, ob man ein Kind töten kann, selbst wenn es außer Kontrolle geraten ist, es ist ja schließlich immer noch ein menschliches Wesen.
So erlaubt sich der Film in der Spannungskurve keinen Hänger und auch das Ende gefällt, jedoch wird nicht mal ansatzweise geklärt, warum die Kinder durchgedreht sind. Im Original wird wohl ein Befehl aus dem All mit reingedichtet – da ist das Offenlassen vielleicht besser. Jedoch hätte ich mir wenigstens eine ansatzweise schlüssige Erklärung, oder wenigstens eine Idee davon gewünscht.
Vor dem Film gibt es etwa sieben Minuten Ausschnitte aus realen Katastrophensituationen. Kriege und Tod, besonders von Kindern, in deutschen Konzentrationslagern und afrikanischen Ländern. Die Szenen sind sehr eindrücklich und beklemmend, jedoch überhaupt nicht nötig für den Film. Soll das jetzt bedeuten, dass sich die Kinder für all das Unheil rächen? Oder, dass es Menschen gibt, die Kinder töten können? Und wenn da wirklich ein kausaler Zusammenhang zwischen Hitler und Almanzora besteht, wie soll man ihn bitte erkennen?
So ist „Ein Kind zu töten“ ein über weite Strecken sehr gelungener, spannender Horrorfilm, der aber im Detail doch viele Unstimmigkeiten vorweist. Trotzdem überwiegt klar das Positive.
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paulus4 2011/02/23 13:03:23
Kommentar löschenirgendwie erinnert mich dieser Film an Maneater - nur ist dieser Film hier viel spannender - so wenig wird leider über diesen Film geschrieben- eine Perle - super spannend -
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*frenzy_punk<3 2011/02/18 00:51:52
Kommentar löschenSchon zu Anfang liefert uns Serrador ein 7 minütiges Horrorszenario, das leider auch noch der Realität entspricht. Eine Reihe von Dokumentationszusammenschnitten lassen dem Zuschauer schon das Blut in den Adern gefrieren und vor dem Bildschirm zur Salzsäule erstarren. Serradors Werk "Who can kill a Child" wird leider viel zu sehr missverstanden, verkannt und unterschätzt. Doch ist dieser Streifen so gewaltig an Bildern, mit einem fantastischen Cast besetzt und unglaublich spannend. Wie immer beginnt jeder Horror sehr seicht. Auch hier, nach der 7 minütigen Sequenz kehrt etwas Ruhe ein und doch verfolgt der Zuseher gespannt und interessiert die Handlung. Die ruhige Atmosphäre, die sich den ganzen Film über ausbreitet sorgt ordentlich für Nervendehnung. Die versteckten Dinge, die Kinder, das getrappel von Füßen auf der Treppe: Dies alles schockt mehr als eine Gestalt im Spiegel oder ein Buh-Gesicht in der Badewanne. Ich nehme mir die Frechheit heraus zu sagen, dass Serradors Film ähnlich wie Hitchcocks "Vögel" ist, denn er ist ebenso spannend und unheimlich. Der Zuschauer driftet ab in die Welt voller Schauer, lauscht nur, wie die Protagonisten und weis nicht was auf einen zukommt. "Who can kill a Child" ist ein wahrhaftiger Horror-Klassiker, der noch heute zu schocken weis und kräftig auf die Herzpumpe drückt.
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der cineast 2011/02/18 01:24:44
Antwort löschenVorgemerkt :)!
der cineast 2011/02/18 01:27:51
Antwort löschenAlleinschon der Trailer ist ein kleines Meisterwerk :)
der cineast 2011/02/18 01:28:15
Antwort löschenSchöner Tipp auch by the way.
Sorry aber die drei mal mussten sein ;D
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SpiceWeasel 2011/02/18 14:43:14
Antwort löschenich find es auch faszinierend das er die Spannung und Atmosphäre trotz gleißendem Sonnenschein aufbauen kann was sehr untypisch für einen Horrorfilm ist. Top Film und sehr schöner Kommentar!
*frenzy_punk<3 2011/02/18 14:59:18
Antwort löschen@cineast: freut mich sehr, dass ich dich für den Film begeistern konnte. Hatte ihn auch eher zufällig entdeckt^^
Ach ja .. und 3 mal hält sowieso besser, denn alle guten Dinge sind schließlich 3 :)
@Weasel: Ja es war erstaunlich und ich hab wirklich immer die Luft angehalten, darauf gespannt, was als nächstes kommt.
Dankesehr ;)
derblonde 2010/07/31 14:33:28
Kommentar löschenBeängstigend!!!
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Aufgabe 2010/04/06 12:18:47
Kommentar löschenaufgabe nix verstehen den film.
und ja, ich HASSE den hauptdarsteller! HASS!
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suzee 2010/04/06 12:21:44
Antwort löschenAarrggglll! ne, gefällt mir nicht der Kommentar. Aber das kann man ja nicht kenntlich machen...=( Bei Gelegenheit erklär ich ihn Dir gerne...;-)
Aufgabe 2010/04/06 12:27:39
Antwort löschenvermutlich fände ich den film besser, wenn er den "befehle aus dem weltall"-titel behalten hätte und die eingangs-7-minuten weggelassen worden wären, dann wärs schöner trash. so ists einfach nur säuerlich moralischer quark.
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suzee 2010/04/06 13:06:35
Antwort löschen"Behalten hätte" ist in dem Fall ja net richtig. Er war jahrelang nur (ver)schnitten unter dem Titel "Befehle aus dem Weltall" auf dem VHS-Markt, da das Original (welches das Label Bildstörung nun glücklicherweise der Öffentlichkeit zurückgegeben hat) zuvor verboten wurde...
aber hei, bevor ich Dir hier deinen Kommentar weiter zumülle, schreib ich einfach später einen extra Kommentar.;-)
spanky 2010/04/06 15:09:31
Antwort löschenKaum ist er wieder da, schon stänkert er rum! Weiter so, Herr Aufgabe!
Leisureking 2010/03/30 18:30:22
Kommentar löschen"Ein Kind zu töten" ist eine gelungene Mischung aus "Die Vögel" und "Die Nacht der lebenden Toten". Fans von intelligenten Horrorfilmen werden auf ihre Kosten kommen. Es bleibt jederzeit spannend und klaustrophobisch, was sowohl an den spröden Fassaden der Gebäude liegt, aber auch damit zu tun hat, dass sich fast alles bei Tageslicht abspielt (nebenbei bemerkt sind die Bilder ganz wunderbar aufgenommen). Meiner Meinung nach ist das irritierend und innovativ zugleich. Abzüge gibt es für die etwas nervige Begriffsstuzigkeit des männlichen Hauptprotagonisten.
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suzee 2010/03/31 17:32:38
Antwort löschenMhm, jetzt wo Du es erwähnst?! Mir scheint, dass sich (in Horrorfilmen?) die Männer meist begriffsstutzig zeigen..siehe Orphan. ;-)
Leisureking 2010/03/31 18:17:26
Antwort löschenJa, für Horrorfilme würd ich das in vielen Fällen unterschreiben. Aber warum denn mit Fragezeichen? Möchtest Du diese Einschätzung auf das gesamte Phänomen Film ausweiten? Uuuhhh, das wird böse Kommentare hageln ;-)
LG
suzee 2010/03/31 18:20:59
Antwort löschenNein! Aufs Leben! =)
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Leisureking 2010/03/31 18:41:31
Antwort löschenOk, dann hoff ich mal auf Milde und beziehe mich dabei auf den Grundsatz, dass (virtuell) Anwesende davon ausgeschlossen bleiben.
Leisureking 2010/03/31 18:42:29
Antwort löschenAch übrigens, Hannibal Lector. Aber der ist ja auch der Böse...
xtheunknown 2009/06/22 16:43:08
Kommentar löschenwer in einem krieg das kind nicht tötet wird von ihm umgebracht. grausam aber wahr. auch wenn der film nicht in einem krieg spielt so wird in dem film doch die gleiche frage bearbeitet.
grundsätzlich mag ich filme in denen kinder ihr leben selber in die hand nehmen und sich von erwachsenen nicht davon ablenken lassen. das betrift pippi langstrumpf genauso wie in einem horrorszenario wie diesem.
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Kubrick_obscura 2009/04/29 09:24:59
Kommentar löschenEin durch und durch mutiger Film. Die Parabelisierung von Kriegsverbrechen an Kindern mag zwar ein wenig überzogen sein, verliert aber dadurch nicht seine Wichtigkeit oder überhaupt seine Brisanz. Auf der anderen Seite darf man auch einen hervorragenden modernen Horrorfilm "genießen", der mit sonnendurchfluteten Bilden zu fürchten weiß und als perfekte Mixtur aus "Die Vögel" und "Night of the Living Dead" funktioniert. Auch die schauspielerischen Leistungen sind angemessen. Besonders die Hauptdarstellerin sticht postiv heraus.
Für den netten DVD- oder Horror-Abend ist dieser Film definitv nicht geeignet.
Serradors Meisterstück ist eine philosophische und zugleich politische Untersuchung eines Tabus im Gewand eines Genrefilms. Wer ist fähig ein Kind zu töten?
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Antiheld 2009/04/19 23:23:42
Kommentar löschenEin Klasse Film, der durch fesselnde und interessante Thematik äußerst spannend ist. Grundlos tabuisiert und wirklich zu empfehlenswert.
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waschoi 2009/04/18 00:06:35
Kommentar löschenWahnsinn, wie es dieser Film schafft mit einfachsten Mittel zu fesseln. Schauspielerisch und filmsch einfach nur klasse, da bedarf es keiner Splattereinlagen um den geneigten Zuschauer zu ängstigen.
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