Tokyo-Ga
Tokyo-Ga (1985), US/DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 12, Dokumentarfilm, Kinostart 24.04.1985
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von Wim Wenders,
In “Tokyo-Ga” dokumentiert Wenders seine Reise nach Japan auf den Spuren des Regisseurs Yasujiro Ozu, der mit seinen Filmen als Chronist der sich verändernden japanischen Gesellschaft fungierte. Neben Wenders Freund Werner Herzog kommen auch die Darsteller Yûshun Atsuta und Chishû Ryu zu Wort.
Cast & Crew
Trailer zum Film Tokyo-Ga
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Kommentar — Film: Tokyo-Ga
Kommentar schreibenTyler__Durden 2010/12/28 22:07:09
Kommentar löschenDer Versuch einer Erklärung von Ozu's zeitlosem Genie. Oder eher eine Liebeserklärung. Zugleich aber auch ein Versuch dieses Genie und seine Werke in Relation mit dem Tokyo der 80er zu bringen. Das ist nett gemeint bleibt aber oft hinter den Möglichkeiten. Ein SANS SOLEIL ist das nicht so viel sei gesagt. Wie ein streuender Hund bebildert uns Wenders seine Japan Reise. Zwar wird hier nicht so tief in die Kultur hinein geblickt wie wohl gewollt aber dank einem Interessanten aber viel zu kurzen Interview mit Werner Herzog in dem er über die "Klarheit der Bilder" redet, wie ein Herzog über so etwas nun mal reden würde oder Laserdisc Plakaten sowie Wunderschön stimmige Nacht-Momentaufnahmen Tokyos und dessen Einwohner welche den Großteil des Films ausmachen ist das Experiment Wenders goes Japan nicht ganz so übel. Die Höhepunkte der Doku und die einzigen Momente in denen wirklich Ozus Geist zu spüren ist sind die Interviews mit dem langjährigen Kameramann Yûharu Atsuta sowie Stamm Schauspieler Chishû Ryû. Hier gibt es dann wirklich Einsichten und zu tiefst berührende Momente. Letztendlich bleibt TOKYO-GA, und das muss man sich klar machen, aber ein höchst Subjektiver Blickwinkel und Persönlicher Film vom Wenders. Wie erwartet wenn ein Filmemacher ein Film über sein größtes Idol und Inspiration Quelle macht. Als Fan von Ozu ist dies aber natürlich keinesfalls Negativ.
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