Tom und Hacke
Tom und Hacke (2012), AT/DE Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Kriminalfilm, Komödie, Kinostart 02.08.2012
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Keine
von Norbert Lechner und Norbert Lechner, mit Benedikt Weber und Xaver-Maria Brenner
Thomas Sojer lebt nach dem Tod seiner Eltern bei seiner Tante, die ihn und ihren eigenen Sohn mit Näharbeiten über die Runden bringen muss. Beim Versuch, sich eine Steinschleuder zu basteln, macht Tom die lebenswichtige Nähmaschine kaputt. Während eines nächtlichen Abenteuerausfluges auf den Friedhof beobachtet Tom und Hacke, sein bester Freund, einen Schwarzmarkt-Deal mit Zigarettenstangen, bei dem der stadtbekannte Gauner und Schwarzhändler Ami-joe seine Finger im Spiel hat. Tom und Hacke werden dabei Zeugen, wie Joe im Streit einen Mann umbringt. Aus Furcht vor Joes Rache machen sie den gemeinsamen Schwur, daß sie über den beobachteten Mord schweigen werden. Das stürzt vor allem Tom in ziemliche Gewissensnot, zumal dem unschuldigen Altpapierhändler und Saufbold Muffler die Tat angehängt wird. Was Tom aber ebenso bedrückt, ist die große Not, die er durch das Beschädigen der Nähmaschine zu Hause verursacht hat. Denn ein Ersatzteil zu bekommen ist in der Nachkriegszeit aussichtslos – und eine neue Nähmaschine ist unbezahlbar. Doch Tom hat da eine Idee: Wenn er Joe die wertvollen Zigarettenstangen abluchsen könnte, dann hätte er das Geld für eine neue Nähmaschine … Gemeinsam mit seinem Freund Hacke geht Tom auf die lebensgefährliche Jagd nach dem “Schatz”. Mit von der Partie ist BIGGI, die Tochter des neuen Richters in der Stadt, die in Tom heimlich verliebt ist. Wird es den drei Kindern gelingen, den gefährlichen Joe zu übertölpeln und die wertvollen Zigarettenstangen zu finden?
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Drama, Kriminalfilm, Familienkomödie
- Zeit
- Nachkriegszeit
- Ort
- Bayern
- Handlung
- Beste Freunde, Floß, Fluss, Heimat, Schreibmaschine, Schwarzmarkt, Zeuge, Zigarettenschmuggel





















Kritiken (4) — Film: Tom und Hacke
Heidi Reutter: Radio Köln Heidi Reutter: Radio Köln
Kommentar löschen"Tom und Hacke" ist ein stimmiger, liebevoll gemachter Familienfilm geworden, der Themen wie Freundschaft, Gerechtigkeit und Loyalität behandelt, ohne dabei den pädagogischen Zeigefinger in die Höhe zu recken. Auch das macht dieses kindgerechte Kinoabenteuer sehenswert.
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Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR
Kommentar löschenDas Drehbuch von Rudolf Herfurtner ist exzellent geschrieben, die Kameraführung ist abwechslungsreich und die Darsteller, besonders die jungen, sind hervorragend. Besser geht's nicht.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenTrotz der Parallelen zu der Welt, in der die Tom-Sawyer-Abenteuer angesiedelt sind, schafft nicht nur das Szenenbild von Didi Richter, sondern auch die ganze Inszenierung ein authentisches Bild der Nachkriegszeit wiederzugeben: Sind kaum Männer in dem Dorf, so ist einer von ihnen, „Ami Joe“, ein Versehrter. Der Schwarzmarkt, aber auch die amerikanischen Zigaretten als Währung werden in die Handlung integriert – nur das Klopfen von Trümmersteinen scheint ein wenig gekünstelt, da sonst das ganze Dorf kaum kriegsbeschädigt aussieht. Die sich in den spärlichen Lebensmitteln und der schlecht sitzenden Kleidung offenbarende Armut drückt die Besonderheiten der Nachkriegszeit genauso aus wie die in der Schule herrschenden Disziplin nebst Züchtigungen. Mit den Kindern gehen nicht nur die Erwachsenen kaum zimperlich um – Kinder beziehen nicht nur Prügel, sie werden auch von Erwachsenen angebrüllt, wenn es sein muss. Raufereien unter ihnen sind genauso auf der Tagesordnung. Diese Rauheit wird freilich…
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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst
Kommentar löschenEs ist ein kleines Wunder, wie es Lechner gelingt, mit geringem Budget so dicht und konzentriert zu arbeiten, visuell Stimmung zu kreieren und (überwiegend) mit Laiendarstellern Authentizität zu schaffen. Dass er den Mut hatte, konsequent den dialektalen bayerischen Zungenschlag durchzuhalten, trägt eindrucksvoll zum „Klangbild“ des rundum schönen Jugendfilms bei.
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Kommentar — Film: Tom und Hacke
J4KOB Sun, 02 Sep 2012 15:41:11 -0000
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Eine absolute Peinlichkeit.
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