Tommy

Tommy (1975), GB
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Musikfilm, Drama, Kinostart 31.10.1975

6.5 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.6 Community
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9 Kommentare
Tommy - Bild 16385
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von Ken Russell, mit Oliver Reed und Ann-Margret

Die Verfilmung der Rockoper “Tommy” von “The Who” erzählt die Geschichte eines traumatisierten Jungen, der sich – schließlich geheilt – der Kommerzialisierung seiner unglaublichen Fähigkeiten als Flipperkönig und “Messias” widersetzt. Vor den Augen des kleinen Tommy wird der aus dem Krieg heimgekehrte Vater vom Liebhaber der Mutter erschlagen. Seitdem ist der Junge blind, taub und stumm. Seine hysterische Mutter traktiert ihn mit absonderlichen Heilmethoden. Von der Schulmedizin über die Religion bis hin zu sadistischen Quälereien kommt alles zum Einsatz. Doch es hilft nichts, Tommy bleibt in seinem geschlossenen Universum aus Ängsten und Träumen, bis er eines Tages sein außergewöhnliches Talent fürs Flipperspiel entdeckt. Niemand beherrscht das Gerät so wie er. Er schlägt sogar den berüchtigten “Pinball Wizard”, den ungekrönten König der Automatenspieler. Tommy wird zum Idol einer begeisterten Fangemeinde. Sein brutaler Stiefvater inszeniert um ihn einen wahren Erlöserkult und vermarktet ihn rücksichtslos, bis Tommy sich schließlich verweigert.


Cast & Crew


Kommentare (9) — Film: Tommy

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The MovieBrothers

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Bewertung7.0Sehenswert

Vulgär, Pervers, Sadistisch

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Tommy

"Tommy" ist fesselnd, gewalttätig, grell, schräg, durchgeknallt, überdreht, unglaublich originell und irgendwie auch verstörend und eine Rockoper von Ken Russell aus dem Jahre 1975 mit den Songs von "The Who".

Die Story: Seit einem traumatischen Kindheitserlebnis ist Tommy blind, stumm und taub. Trotzdem entdeckt er Flipperautomaten für sich und steigt zum großen Star auf.

Die Regie ist einfallsreich, wie auch sehr eigenwillig und so weiß Ken Russell, genau was er will und er setzt es dementsprechend um.
Die Kamera darf man als exquisit betiteln, da sie den Film mit bunten und farbigen Bildern verziert.
Die Ideen selbst sind einfach originell, witzig, interessant und teilweise etwas seltsam.
Die Musik des Ganzen ist fetzig, rockt und wurde passend in die Szenen integriert, somit wurden die Ideen mit der Musik zusammengeknöpft und zeigen so, erstaunlicherweise, einen perfekten Zusammenhalt.
Trotzdem können manche Einfälle oder Stellen des Films ein wenig zu extrem oder originell sein, sodass man sich ehrlich fragt:"Was soll das?"
Außerdem sollte man am besten "The Who" mögen beziehungsweise ihre Musik, sonst sollte man die Sichtung des Werkes unterlassen.

Die Besetzung mit einem tollen Roger Daltrey als Tommy, einem grandiosen Oliver Reed als Frank Hobbs, Tommys Stiefvater und Ann-Magaret als Tommys Mutter, Nora, ist ausgezeichnet.
Noch besser, als diese Besetzung, sind aber zweifellos, die göttlichen Auftritte von Elton John als Flipperkönig, Tina Turner als Acid Queen, die übrigens David Bowie ersetzte, Eric Clapton als Prediger und dem einmaligen Auftritt von Jack Nicholson als charismatischer Arzt, der das schauspielerische Highlight des Films ,meiner Meinung nach, darstellte. Das musikalische Highlight war aber eindeutig Elton John mit dem Song "Pinball Wizard", den ich für einen echten Ohrwurm halte. Diese Auftritte sind einfach herrlich verrückt und schräg, so wie auch gut durchdacht, sodass ich sie einfach mal als genial bezeichne und eigentlich ist doch jeder Auftritt ein kleines Highlight.

Nun zu den Dialogen, die gibt es im Grunde genommen nicht, denn es wird nur gesungen oder die Songs werden mindestens im Sprechgesang vorgetragen.
Des weiteren sind die Charaktere interessant gezeichnet.

Wenn "Tommy" eine Botschaft hat, dann habe ich sie glaube ich nicht verstanden.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass "Tommy" ein psychedelisches Spektakel der Extraklasse ist, mit einer ,meiner Meinung nach, zeitlosen Musik.

15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Broda

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Film kenne ich nicht.. Aber Schön geschrieben !! :)


hoffman587

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Danke:)


The_Comedian

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Bewertung9.0Herausragend

´Tommy´, von Kent Russell und ´The Who´ , ist der Hippie-Film, den die Hippies nie gedreht haben. Nonchalantes Seventies-Ambiente trifft auf abgedrehte Härte mit beissendem Humor und unmißverständlicher Attitüde. Die Grenzen des so genannten, ´guten´ Geschmacks werden brachial aber immer mit einer psychedelisch-frivolen Note eingerissen, dabei ist ´Tommy´ viel mehr eine zynische Bewertung ´The Who´s´ obgleich ihrer eigenen, kometenhaften Karriere. Die Geschichte des posttraumatisch-behinderten Jungen Tommy gelingt als Metapher für die absolute, individuelle Freiheit aber auch für die Vergänglichkeit des Ruhms, nicht nur im Falle der britischen Rockband. Handwerklich werden erst die audiovisuellen Abarten, welchen man sich jedoch nicht entziehen kann, sichtbar. Der Grat zwischen Vergnügen und Qual ist schmal, denn schnelle, harte Schnitte und Kamerafahrten fusionieren mit schrill-überzeichneten, adrenalinschwangeren Hymnen, gerade die weiblichen Stimmen scheinen gleichermaßen zu entzücken und zu verstören. Ein masochistisches, niederes Maß an Gewalt, explizit umgesetzt, bildet die Würze, sodaß ´Tommy´, bereits einmal gesehen, unvergessen bleibt.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

The_Comedian

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...wenn die Hippies ihr Schicksal massenphänomenal begriffen und akzeptiert hätten - wäre dies vielleicht ihr Film gewesen...;-)


mikkean

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Ein wahres Wort Comedian.


pufaxx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie sagte Otto nicht so richtig?

"See me. Feel me. Kill me. Grill me."

Aber WAS für ein zeitloser, geiler Song: http://www.youtube.com/watch?v=QV_9pn7MGUo - Nein. Eine Hymne!

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

pufaxx

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http://www.youtube.com/watch?v=-XJN7qqFqPE


pufaxx

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((Dödeldödeldöt! Schrubb-schrubb-schrubb-schrubb-schrubb! Dödeldödeldöt! Schrubb-schrubb-schrubb-schrubb!))


alanger

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Bewertung6.0Ganz gut

tommy von ken russell, dass ist wie "the white album" von david lynch. als rock-fan sollte man das eher meiden.

rockt dennoch.

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

horro

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.... und Tina Turner sieht irgendwie heiss aus in dieser Verfilmung :)


alanger

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so isses.


horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Für Fans von Musicals und "The Who" - Leckerbissen ist einer der seltenen Auftritte von Tina Turner als Schauspielerin.

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magX

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn man die Musik von The Who mag und eine anstrengende seltsame Geschichte aushält, kann man sich diesen Film anschauen. Das beste an diesem Film ist der Gastauftritt von Jack Nicholson.

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dAShEIKO

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Bewertung4.0Uninteressant

Hab ich vor 20 Jahren im Rahmen des Englischunterrichts gesehen. Obwohl ich bekanntermaßen kein Musicalfan bin, konnt man's anschauen. Die Auftritte von tina turner oder Elton John sind witzig. Aber da mich (in dem Alter zu der Zeit) the Who nicht interessierte, war Tommy nichts großes.

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ElGuapo

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Bewertung7.0Sehenswert

Kommt ziemlich darauf an, ob man The Who mag. Ich mag The Who!

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