Tommy
Tommy (1975), GB Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Musikfilm, Drama, Kinostart 31.10.1975
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von Ken Russell, mit Oliver Reed und Ann-Margret
Die Verfilmung der Rockoper “Tommy” von “The Who” erzählt die Geschichte eines traumatisierten Jungen, der sich – schließlich geheilt – der Kommerzialisierung seiner unglaublichen Fähigkeiten als Flipperkönig und “Messias” widersetzt. Vor den Augen des kleinen Tommy wird der aus dem Krieg heimgekehrte Vater vom Liebhaber der Mutter erschlagen. Seitdem ist der Junge blind, taub und stumm. Seine hysterische Mutter traktiert ihn mit absonderlichen Heilmethoden. Von der Schulmedizin über die Religion bis hin zu sadistischen Quälereien kommt alles zum Einsatz. Doch es hilft nichts, Tommy bleibt in seinem geschlossenen Universum aus Ängsten und Träumen, bis er eines Tages sein außergewöhnliches Talent fürs Flipperspiel entdeckt. Niemand beherrscht das Gerät so wie er. Er schlägt sogar den berüchtigten “Pinball Wizard”, den ungekrönten König der Automatenspieler. Tommy wird zum Idol einer begeisterten Fangemeinde. Sein brutaler Stiefvater inszeniert um ihn einen wahren Erlöserkult und vermarktet ihn rücksichtslos, bis Tommy sich schließlich verweigert.
Cast & Crew
-
Ken Russell
-
Oliver Reed
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Hobbs
-
Ann-Margret
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nora Walker Hobbs
-
Roger Daltrey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tommy Walker
-
Elton John
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Local Lad
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Eric Clapton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prediger
-
John Entwistle
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Entwistle
Regie
Schauspieler
-
Keith Moon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onkel Ernie
-
Paul Nicholas
-
Jack Nicholson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Spezialist
-
Robert Powell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Captain Walker
-
Pete Townshend
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pete Townshend
-
Tina Turner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Acid Queen
-
Imogen Claire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Krankenschwester
-
Ken Russell
-
Pete Townshend
-
Ken Russell
- Genre
- Musical, Drama
- Zeit
- 1970er Jahre, Nachkriegszeit, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- England, Großbritannien
- Handlung
- Psychiatrie, Spiegel, Taubstumm, The Who
- Stimmung
- Berührend, Traurig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!

Der Rosarote Panther kehrt zurück
The Wall
Die WonderBoys
Yellow Submarine
Der ewige Gärtner






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Kommentare (9) — Film: Tommy
Kommentar schreibenThe MovieBrothers 2011/08/18 12:29:32
Kommentar löschenVulgär, Pervers, Sadistisch
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hoffman587 2011/06/19 13:40:51
Kommentar löschenTommy
"Tommy" ist fesselnd, gewalttätig, grell, schräg, durchgeknallt, überdreht, unglaublich originell und irgendwie auch verstörend und eine Rockoper von Ken Russell aus dem Jahre 1975 mit den Songs von "The Who".
Die Story: Seit einem traumatischen Kindheitserlebnis ist Tommy blind, stumm und taub. Trotzdem entdeckt er Flipperautomaten für sich und steigt zum großen Star auf.
Die Regie ist einfallsreich, wie auch sehr eigenwillig und so weiß Ken Russell, genau was er will und er setzt es dementsprechend um.
Die Kamera darf man als exquisit betiteln, da sie den Film mit bunten und farbigen Bildern verziert.
Die Ideen selbst sind einfach originell, witzig, interessant und teilweise etwas seltsam.
Die Musik des Ganzen ist fetzig, rockt und wurde passend in die Szenen integriert, somit wurden die Ideen mit der Musik zusammengeknöpft und zeigen so, erstaunlicherweise, einen perfekten Zusammenhalt.
Trotzdem können manche Einfälle oder Stellen des Films ein wenig zu extrem oder originell sein, sodass man sich ehrlich fragt:"Was soll das?"
Außerdem sollte man am besten "The Who" mögen beziehungsweise ihre Musik, sonst sollte man die Sichtung des Werkes unterlassen.
Die Besetzung mit einem tollen Roger Daltrey als Tommy, einem grandiosen Oliver Reed als Frank Hobbs, Tommys Stiefvater und Ann-Magaret als Tommys Mutter, Nora, ist ausgezeichnet.
Noch besser, als diese Besetzung, sind aber zweifellos, die göttlichen Auftritte von Elton John als Flipperkönig, Tina Turner als Acid Queen, die übrigens David Bowie ersetzte, Eric Clapton als Prediger und dem einmaligen Auftritt von Jack Nicholson als charismatischer Arzt, der das schauspielerische Highlight des Films ,meiner Meinung nach, darstellte. Das musikalische Highlight war aber eindeutig Elton John mit dem Song "Pinball Wizard", den ich für einen echten Ohrwurm halte. Diese Auftritte sind einfach herrlich verrückt und schräg, so wie auch gut durchdacht, sodass ich sie einfach mal als genial bezeichne und eigentlich ist doch jeder Auftritt ein kleines Highlight.
Nun zu den Dialogen, die gibt es im Grunde genommen nicht, denn es wird nur gesungen oder die Songs werden mindestens im Sprechgesang vorgetragen.
Des weiteren sind die Charaktere interessant gezeichnet.
Wenn "Tommy" eine Botschaft hat, dann habe ich sie glaube ich nicht verstanden.
Schlussendlich kann ich nur sagen, dass "Tommy" ein psychedelisches Spektakel der Extraklasse ist, mit einer ,meiner Meinung nach, zeitlosen Musik.
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seven 2011/06/19 14:07:00
Antwort löschenHaha noch nie davon gehört!:D
Aber klingt witzig.
hoffman587 2011/06/19 14:09:23
Antwort löschenKennt auch irgendwie keiner, wie mir gerade beim betrachten der Anzahl der Kommentare auffällt, ob das nun witzig ist, kann ich nicht sagen, skurill schräg irgendwie witzig, aber genauso gut verstörend....
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Broda 2011/06/19 15:35:45
Antwort löschenFilm kenne ich nicht.. Aber Schön geschrieben !! :)
hoffman587 2011/06/19 16:51:11
Antwort löschenDanke:)
The_Comedian 2011/06/17 21:01:06
Kommentar löschen´Tommy´, von Kent Russell und ´The Who´ , ist der Hippie-Film, den die Hippies nie gedreht haben. Nonchalantes Seventies-Ambiente trifft auf abgedrehte Härte mit beissendem Humor und unmißverständlicher Attitüde. Die Grenzen des so genannten, ´guten´ Geschmacks werden brachial aber immer mit einer psychedelisch-frivolen Note eingerissen, dabei ist ´Tommy´ viel mehr eine zynische Bewertung ´The Who´s´ obgleich ihrer eigenen, kometenhaften Karriere. Die Geschichte des posttraumatisch-behinderten Jungen Tommy gelingt als Metapher für die absolute, individuelle Freiheit aber auch für die Vergänglichkeit des Ruhms, nicht nur im Falle der britischen Rockband. Handwerklich werden erst die audiovisuellen Abarten, welchen man sich jedoch nicht entziehen kann, sichtbar. Der Grat zwischen Vergnügen und Qual ist schmal, denn schnelle, harte Schnitte und Kamerafahrten fusionieren mit schrill-überzeichneten, adrenalinschwangeren Hymnen, gerade die weiblichen Stimmen scheinen gleichermaßen zu entzücken und zu verstören. Ein masochistisches, niederes Maß an Gewalt, explizit umgesetzt, bildet die Würze, sodaß ´Tommy´, bereits einmal gesehen, unvergessen bleibt.
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mikkean 2011/07/04 09:15:38
Antwort löschenSuper Kommentar, mein erstes Mal werd ich nie vergessen. Keith Moon als Onkel, buah. Ich denke aber, The Who haben hier eher den Hippies den Stinkefinger gezeigt.
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The_Comedian 2011/07/04 15:09:46
Antwort löschen...wenn die Hippies ihr Schicksal massenphänomenal begriffen und akzeptiert hätten - wäre dies vielleicht ihr Film gewesen...;-)
mikkean 2011/07/06 09:41:53
Antwort löschenEin wahres Wort Comedian.
pufaxx 2011/06/05 07:45:45
Kommentar löschenWie sagte Otto nicht so richtig?
"See me. Feel me. Kill me. Grill me."
Aber WAS für ein zeitloser, geiler Song: http://www.youtube.com/watch?v=QV_9pn7MGUo - Nein. Eine Hymne!
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Helter Skelter 2011/06/06 18:37:53
Antwort löschenMein Favorit von The Who :
The Who - Dr. Jimmy
(aus der Rockoper QUADROPHENIA)
hab leider auf die schnelle kein vernünftiges Video gefunden (original)
pufaxx 2011/06/06 18:43:13
Antwort löschenSchade, kenn ich gar nicht ...
Helter Skelter 2011/06/06 18:58:11
Antwort löschenDas konnt ich nich auf mir sitzen lassen:
Bitteschön:
http://www.youtube.com/watch?v=pDKB2TGS4Jo
Der Refrain (z.B. bei 1:15) is sehr geil.
Bitte um Rückmeldung irgendwann.
Aber ruhig vorher mehrmals anhören!
pufaxx 2011/06/06 19:15:32
Antwort löschenZwei Mal gehört ... überzeugt mich (noch) nicht so ganz. Über weite Teile wirkt's ziemlich "stolpernd" und insgesamt zerrissen. Und zu "gewollt" orchestral. Zweifelsohne kunstvoll und aufwändig durchkomponiert - aber da bleibt bei mir (noch) nichts hängen.
Sagen wir mal so: Ich erkenne da Qualitäten, wahrscheinlich reicht zwei Mal Hören nicht aus ...
Ich lass' es noch mal sacken
:)
Helter Skelter 2011/06/06 19:25:08
Antwort löschenIs ja kein Ding. Geschmäcker sind verschieden.
Dann hier noch ein eher "anspruchsloseres" ;)!
Einfach Rock eben ....
The Who - The Seeker
http://video.mynet.com/clip.mania/The-Who-The-Seeker/1088068/
Btw. am Besten auf Lautstärke achttausend über vernünftige Bose Boxen reinziehen ;)
pufaxx 2011/06/06 19:45:53
Antwort löschenNu ... ich bin eindeutig Elektroniker. "Rock" hat's bei mir von vornherein ein bisschen schwer. Das muss dann schon ziemlich brachial sein. Oder ... Ach.
Schwer zu umschreiben, was ich mag. Korn gehört dazu, System of a Down ... schräges Zeug auch, wie Primus, Whale ... oder auch halbwegs softes Zeug wie Smashing Pumpkins ... natürlich die komplette Crossover-Schiene ...
War jetzt für mich nicht so der Treffer. Völlig unaushaltbar finde ich die Beatles und Elvis. GANZ schlimm.
Helter Skelter 2011/06/06 19:49:51
Antwort löschenHaha kay. Elektroniker bin ich garnich ;)
Von Smashing Punkins find ich tonight tonight sehr gut ;)
Grüße und hau rein
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pufaxx 2011/06/06 19:57:08
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=-XJN7qqFqPE
pufaxx 2011/06/06 21:27:03
Antwort löschen((Dödeldödeldöt! Schrubb-schrubb-schrubb-schrubb-schrubb! Dödeldödeldöt! Schrubb-schrubb-schrubb-schrubb!))
alanger 2010/12/22 19:25:28
Kommentar löschentommy von ken russell, dass ist wie "the white album" von david lynch. als rock-fan sollte man das eher meiden.
rockt dennoch.
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horro 2010/12/23 16:54:40
Antwort löschen.... und Tina Turner sieht irgendwie heiss aus in dieser Verfilmung :)
alanger 2010/12/23 20:28:11
Antwort löschenso isses.
horro 2010/02/25 00:02:42
Kommentar löschenFür Fans von Musicals und "The Who" - Leckerbissen ist einer der seltenen Auftritte von Tina Turner als Schauspielerin.
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magX 2009/04/22 16:33:34
Kommentar löschenWenn man die Musik von The Who mag und eine anstrengende seltsame Geschichte aushält, kann man sich diesen Film anschauen. Das beste an diesem Film ist der Gastauftritt von Jack Nicholson.
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dAShEIKO 2007/08/04 10:47:36
Kommentar löschenHab ich vor 20 Jahren im Rahmen des Englischunterrichts gesehen. Obwohl ich bekanntermaßen kein Musicalfan bin, konnt man's anschauen. Die Auftritte von tina turner oder Elton John sind witzig. Aber da mich (in dem Alter zu der Zeit) the Who nicht interessierte, war Tommy nichts großes.
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ElGuapo 2007/07/26 19:01:15
Kommentar löschenKommt ziemlich darauf an, ob man The Who mag. Ich mag The Who!
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