Torpedo

Torpedo (2008), DE
Laufzeit 45 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 05.03.2009

- Kritiker
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6.5 Community
25 Bewertungen
4 Kommentare
Torpedo - Bild 1670796
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von Helene Hegemann, mit Alice Dwyer und Jule Böwe

Mia ist fünfzehn und überdurchschnittlich traumatisiert. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht sie zu ihrer Tante Cleo und wird somit in deren Leben und die linksresignative Kulturszene Berlins katapultiert. Sie hat die Hoffnung aufgegeben, in geregelten Familienverhältnissen groß zu werden – und versucht sich von nun an gezwungenermaßen in einer Erwachsenenwelt zu etablieren, die skurriler ist, als es die Jugend je für möglich gehalten hätte.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Torpedo

LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.

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6.0Ganz gut

Dieser "Torpedo" ist ein wirrer, ungeordneter Gedankenstrom, eine fantastische Reise in die enigmatische Seele der zum Zeitpunkt der Entstehung 16-jährigen Regisseurin Helene Hegemann, die leider besser schreibt als inszeniert. Dass neben/in den Exkursen einige skurrile Charaktere auftreten, die gleich darauf wieder im Drehbuchnirvana fernab jeglicher Relevanz für Filminhalt, -ausdruck und -grammatik verschwinden, ist das, woran das eloquent daherkommende wie melancholisch wirkende Fräulein mit den langen Haaren noch arbeiten muss. Doch mit ihrem "Torpedo" hält sie sich auch die Möglichkeit dazu offen.

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Kommentare (3) — Film: Torpedo

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Namber_One

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Bewertung3.0Schwach

Also für den Normalbürger nicht zu empfehlen es bleibt viel offen und es gibt kaum hintergründe. kann sein das der Film Künstlerisch wertvoll ist oder so. Aber mich spricht er nicht an!

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mandavi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Intensiver Film jenseits von Friede Freude Eierkuchen, der es aber schafft nicht auf der depressiven Tränendrüse hängenzubleiben, sondern auch viel Freude versprüht. Mal abgesehen von den kurzen Einsätzen von zb. den Sanitätern "ist nicht so tragisch - Krämpfe sind schlimmer als sie aussehen, aber zur Sicherheit nehmen wir sie dennoch mal zur Beobachtung mit..." tolle schauspielerische Leistungen.

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mr ich

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

TORPEDO Helene Hegemann, D 2008, 42 min

Wild, riskant, gefährlich: Das deutsche Kino braucht mehr Torpedos!

Der Festivalhit aus Hof und Preisträger des diesjährigen Filmfestivals Max Ophüls Preis!

In nur 42 Minuten erzählt 'Torpedo’ im hohen Tempo die Geschichte der fünfzehnjährigen Mia (Alice Dwyer) und zeigt in fragmentarischen Szenen Ihre Kollision mit der linksresignativen Kulturszene.

Kinopreview am 4. März im Lichtblick-Kino in Berlin.

Kinostart am 5. März 2009

Weitere Kinotermine und Informationen in Kürze!

Mit TORPEDO ist bei den Hofer Filmtagen 2009 ein Film aufgetaucht, der uns wirklich überrascht hat. Der Film ist nämlich in jeder Beziehung anders, und das scheinbar aus dem Bauch heraus, ohne Filmschule und Dramaturgen.Was diesen Film ausmacht ist seine ungewöhnliche Perspektive, endlich gibt es wirklich einen Film aus der Sicht einer Jugendlichen. Damit meine ich keine Kameraperspektive, sondern eine Haltung und ein entlarvender Blick auf die Erwachsenen. Hier ist nichts glatt gebügelt, auf schön getrimmt oder erklärt. Film pur, laut und unsauber, ein Glücksfall. Dass die Regisseurin und Autorin Helene Hegemann erst 16 Jahre alt ist und mit 14 Jahren das Buch geschrieben hat, ist zwar erstaunlich, der Film wäre aber genauso gut, wenn sie doppelt so alt wäre.

Nach kurzen 40 Minuten, eine unüblichere Länge kann man sich kaum ausdenken, hat man das Gefühl eines kompletten Filmerlebnisses. Das zeigt wie reich und klug der Film auch inhaltlich ist, und wenn man ihn zum zweiten Mal sieht ist er noch besser. Respekt Helene, Du hast wirklich Neuland betreten und wirst mit Deinem Film einiges aufmischen. Danke an Credo-Film, die Bundeskulturstiftung und das Filmteam, dass Ihr diesen Film möglich gemacht habt. (Frieder Schlaich / 451)
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Pressestimmen

Das Debüt der erst sechzehnjährigen Helene Hegemann erzählt mit beeindruckender Unbeirrbarkeit im Niemandsland zwischen Genie und Wahn, mit viel Tempo und getreu dem bekannten Godard-Ausspruch, ein Film müsse einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge. (FAZ, 28.10.2008, anlässlich der 42. Internationalen Hofer Filmtage, Rüdiger Suchsland)

„Torpedo“ das furiose Debüt der 16jährigen Helene Hegemann, die sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt hat, erzählt mit einer beizenden Katharsis vom Neuberliner Theater-Trash-Leben. Ein erstaunliches coming-of-age-Debüt mit autobiografischen Zügen und großartiger Besetzung: Alice Dwyer, Jule Böwe, Caroline Peters, Agon Ramadani, Matthias Matschke, u.a. (radioeins, 4.12.2008, anlässlich des Festivals Around the world in 14 films)

Helene Hegemann mischt das Kino auf: Mit 14 schrieb sie ein Drehbuch, mit 15 verfilmte sie es, jetzt ist sie 16 - und wird mit 'Torpedo' als Wunderkind des deutschen Kinos auf Festivals gefeiert. (Spiegel Online, 20.12.2008, Denis Demmerle)

Kein Film spürt dem Nachhall, den das Sterben bei den Überlebenden hinterlässt, so witzig, grotesk und tieftraurig nach wie Helene Hegemanns gut 40 Minuten langer Low-Budget-Film „Torpedo", der als bester Beitrag unter den mittellangen Filmen ausgezeichnet wurde. (FAZ, 02.02.2009, anlässlich des Filmfestivals Max Ophüls Preis, Tilman Spreckelsen )
Preise und Festivals

* 30. Filmfestival “Max-Ophüls-Preis”, Saarbrücken (Januar 2009)
Preis für den Mittellangen Film
* Around the world in 14 films, Berlin (November 2008)
* 42. Internationale Hofer Filmtage (Oktober 2008)

Credits

Regie
Helene Hegemann
Buch
Helene Hegemann
Kamera
Kathrin Krottenthaler
Schnitt
Daniela Boch, Angelika von Chamier
Musik
Der lustige Clown
Darsteller
Alice Dwyer, Jule Böwe, Caroline Peters, Agon Ramadani, Matthias Matschke
Produzent
Susann Schimk, Jörg Trentmann
Produktion
credo:film

Externe Links

* www.torpedofilm.de
* Twitter: Helene Hegemann
* www.myspace.com/lovelyskizze

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