Total Recall - Kritik

CA/US 2012 Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 23.08.2012

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Kritiken (34) — Film: Total Recall

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] In meiner Kritik – so viel möchte ich vorausschicken – beziehe ich mich diesmal explizit auf den Extended Director’s Cut des Films. Normalerweise ist diese Tatsache kaum eine Randnotiz wert und wird manchmal von mir vollkommen vernachlässigt (wie zuletzt bei "Savages"), doch scheinen mir diesmal die Handlungsänderungen und –erweiterungen mit Blick auf den ausführlichen Schnittbericht dermaßen eklatant, dass diesem Umstand gesondert Rechnung getragen werden muss, denn zumindest in dieser erweiterten Fassung ist "Total Recall" meines Erachtens auf alle Fälle weitaus besser als sein Ruf. An das Original kann ich mich nur schwach erinnern und folglich hat es mich nicht so mitgerissen, wie die Fans der ersten Stunde, die auch prompt Zeter und Mordio gebrüllt haben, aber über das Für und Wider von Remakes möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht groß auslassen und widme mich lieber dem Film als solchen. [...]

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

Eine völlig unnötige Neuauflage, die jedoch mit visuellen Schauwerten und rasant inszenierter Action aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Beeindruckender Werbespot für die RED, toll ausgeleuchtet wie ein alter Peter Hyams-Film. Das Zukunftsszenario gestaltet sich detailverliebt und klaustrophobisch, es gibt wirklich ständig was Tolles zu sehen, dazu gehört auch die patentierte Razatos-Action. Der neue TOTAL RECALL ist allerdings weniger hinterfotzig als Verhoevens Sause, dafür aber auch weniger albern. Beiden gemein ist, leider, das Absaufen in der zweiten Stunde - wo sich der alte Film auf dem Mars völlig verlor, fällt beim Neuen zunehmend auf, wie redundant und eintönig die Big Budget-Hatz eigentlich ist. So bleibt nur Overkill. Farrell zeigt sich schauspielerisch noch unambitionierter als Arnie und hat mit der vertraut dauerverheulten Trutsche Jessica Biel den entsprechend unfähigen Sidekick. Beckinsale hingegen ist echt super.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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5.0Geht so

Der mittelmäßigste Film des Jahres bisher - glatt, cgi-lastig, witzlos, bemüht ernst, aber stark vorhersehbar (naja, wie erwartet), vorallem dank Kurt Wimmer's Script-Recycling seiner eigenen Filme EQUILIBRIUM & ULTRAVIOLET (z.B. statt dem Rebellenführer JÜRGEN in EQUILIBRIUM heisst der Rebellenführer hier MATTHIAS .... clever). Die "Highlights": überdramatische Hans-Zimmer-Nachmache-Musik von Gregson-Williams und Schauspieler, die sich zwar nicht lächerlich machen, aber eben halt doch nur meist auf Autopilot schalten; die Atmosphäre und Sets, die unfassbar detailliert sind, sowie einige niedliche technische Ideen (Hand-Handy). Ansonsten ziemlich forgettable und sowas von 08/15 und auf-Nummer-sicher-gedreht, dass es nur bedingt Spaß macht und im Vergleich zum Verhoeven/Schwarzenegger-Erstling natürlich deutlich den Kürzeren zieht.

P.S.: Warum schmeißt man den Mars-Plot des Originals raus, aber lässt den EINEN Mutanten mit den 3 Brüsten drin (ohne dass dann jemals sonst irgendwo im Streifen Mutanten auftauchen/erwähnt werden)? Sinnlose Unstimmigkeit dank halbärschigem Fan Service, echt toll...

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Roman Scheiber: ray Roman Scheiber: ray

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5.0Geht so

Total Recall funktioniert als modischer Action-Blockbuster passabel, aber das charmant trashige Setting, die Ambiguitäten (vor allem das offene Ende) und nicht zuletzt eben das „Mindset“ des Originals [...] lassen die neue Adaption im Vergleich seelenarm erscheinen.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.0Schwach

Regisseur Len Wiseman hat nicht unbedingt den besten Ruf. Seine Filme sind actionreich, entbehren jedoch jeglicher Faszination. Bei Wiseman ist Styling alles. Es kracht, es wummert, es rauscht an einem vorbei und ist immer so schnell wieder vergessen wie es gekommen ist. Einzig Wisemans „Stirb Langsam 4.0“ konnte etwas länger im Gedächtnis verharren, was jedoch mehr am Kultcharakter John McClane lag und weniger an der Inszenierung. Ein besonderer, markanter Kopf fehlt auch „Total Recall“. War es 1990 noch Schwarzenegger, der Probleme mit seiner Erinnerung bekam, so ist es hier Colin Farrell und dieser tut nicht mehr als zu rennen und zu schießen. Empathie? Neugier auf die Ereignissen, die noch folgen? Nicht hier. Hier gibt es nicht mehr als Blockbuster-Standards vor einer eindrucksvollen, düsteren Sci-Fi-Kulisse, die eine besser erzählte Geschichte verdient hätte. War das Original noch daran interessiert die Ebenen von Traum und Realität auszuloten, gibt es im Remake keinerlei Bewegungen in diesem Bereich. Alles ist klar, es gibt keine wirklichen Geheimnisse. Jede Szenen ist darauf ausgerichtet schnell zum nächsten Schauwert zu gelangen. Das ist rasant, aber auch höchst anstrengend sowie ermüdend und egal wie groß die Explosionen, die computeranimierten Settings oder die Jagden auch sind, es schreit einem regelrecht ins Gesicht, dass die Macher keinerlei Ideen hatten, sondern lediglich ein Budget, groß genug um voluminöse, künstliche Momente zu generieren, die einen kalt lassen. Schade um die tolle Sci-Fi-Kulisse.

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...] Woran das Remake letztlich scheitert, und das tut es, sind dann auch nicht die inhaltlichen Änderungen. Vielmehr sind es die leider extrem blassen Figuren und die nach kurzer Zeit ermüdende Daueraction. Diese ist zwar technisch perfekt und erstaunlich übersichtlich inszeniert, kann aber dennoch zu keiner Zeit wirklich fesseln und wirkt bereits nach kurzer Zeit erschreckend monoton. Dies gilt übrigens für den gesamten Rhythmus des Films, den man kurz mit “zwei Minuten reden, 10 Minuten Action, zwei Minuten reden, 10 Minuten Action” beschreiben könnte. Ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrundinformationen hätten dem Film definitiv gut zu Gesicht gestanden. [...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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3.5Schwach

Len Wiseman kann zwar [...] seine Gattin Kate Beckinsale [...] gut in Szene setzen, sonst versinken Story, tiefere Themen und Charaktere (farblos als Schwarzenegger-Ersatz: Colin Farrell) in humorloser, konventioneller Computerspiel-Action.

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Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Durchaus sorgen die vielen Wendungen für ein gelungenes Verwirrspiel, dank dem bis zum Bombastfinale nicht ersichtlich wird, was Wirklichkeit und was Vorstellung ist. Clever ist das aber keinesfalls, sondern nur effektiv genug, um den Zuschauer für volle zwei Stunden bei Laune zu halten. [...]

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jacker

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Das Problem ist, dass das Verwirrspiel sich nicht natürlich ergibt, sondern immer nur erzählt wird. In ellenlangen Dialogen..


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Ambitions- und seelenloser Reissbrett-Schrott, der es schafft das Original zwar fast Punkt für Punkt nachzustellen, aber dabei alle originellen Ideen, optischen Einfälle, sowie Witz, Spannung und Tempo zu verlieren. Der Film schafft es extrem hibbelig zu sein und trotzdem sehr lahmarschig zu wirken, wie ein Sprinter der auf der Stelle läuft.

Das Design ist ein halbgares, sehr unhomogenes Mischmasch aus Blade-Runner, Minority Report, Fifth Element mit einem Schuss I-Robot. Doch wo diese Filme es schafften eine halbwegs schlüssige Welt zu erschaffen, wirkt hier alles wie Stückwerk, als wäre der Setdesigner ein gieriges Kind das durch die Videothek ging und bei jedem coolen Film "WILL ICH AUCH" geschrien hat. Das erstaunliche dabei ist, wie selten der Film wirklich mal Scope entwickelt und wie oft das Ganze trotz des immensen Aufwands eher klein und wie Theaterbühne wirkt.

Der Einfall (wohl aus Hollywoods Mars-Phobie heraus) die Story komplett auf die Erde zu verlegen, ist mit saudämlich nur unzureichend beschrieben, denn genau dadurch nimmt sich der Film jene überbordende Phantasie und Faszination zu entwickeln, wie sie Verhoevens Original hatte. Hier siehts grau, trist und langweilig aus, es gibt keine Mutanten sondern nur ungepflegte Penner und auch die Gadgets machen mal so gar keine Freude - wobei gerade hier durch die moderne Tricktechnik so einiges drin gewesen wäre. Stattdessen gibts abgestandene Ideen die man dutzendfach besser gesehen hat. Keinerlei Inspiration, keine aufklappenden Köpfe, keine Sonden im Kopf, keine Drillbohrfahrzeuge, Mutantenbäuche oder marsianische Artefakte. Wir sind ja im neuen Jahrtausend und da muss alles gritty und dark sein.

Der Spaß bleibt dabei natürlich völlig auf der Strecke und abgesehen von einer passablen Verfolgungsjagd in einem verschachtelten Liftsystem hat der Film leider nichts zu bieten. Collin Farrell stolpert umher und schaut in jeder Sekunde überrascht, dass er in dieser Gurke mitspielt. Kate Beckinsale spielt im Endeffekt nur ihre Underworld-Bitch weiter und die andere Frau ist so blass und langweilig, dass ich gerade nichtmal Lust hab ihren Namen nachzuschlagen.

Vorbei die Zeiten cheesiger Onliner, statt dessen wird mit Grabesstimme gemurmelt und gejammert. Alles ist furchtbar, furchtbar ernst und der Film tut so, als wäre die debile Story um die Kolonie und den Erdtunnel tatsächlich von Belang und nicht ausgemachter Bullshit. Leute wie Bill Nighy werden verschwendet in einem Minuten-Cameo und der Showdown ist langatmig, öde und repitativ.

Was den Machern fehlt sind Eier. Paul Verhoeven war damals ein Berserker, der zusammen mit Leuten wie Schwarzenegger und Rob Bottin etwas wirklich abgefahrenes abliefern wollte. Total Recall spielt in jeder Sekunde auf Nummer sicher. Kein Gore, keine drastische Gewalt, keine Extreme, kein Fluchen, kein Sex, keine Satire, kein Anspruch, keine Ideen, keine Ambivalenz, kein Mitdenken, keine Ironie, kein Humor. Das ist Malen-nach-Zahlen-Kino, mutloser Mist den wirklich niemand braucht. Aber vielleicht ist es auch das, was die heutige Generation von Kinogängern verdient hat, die Paranorman links liegen lassen, dafür in Total Recall strömen und sich beim Trailer für Dead Poets Society für Idioten (der neue Kevin James-Film) vor Lachen wegschmeissen.

Totale Erinnerung... ich wette ich hab diesen öden Stinker schon morgen wieder vergessen.

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BlackAbyss

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Ok, Leute: Schaut euch den Director's Cut an! Die Kinofassung war doch für die 12-Jährigen vereinfacht worden.


DerMuri

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Danke für den Tipp. Werde ich mal machen ;)


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Remakes sind immer schwierig. Das vorliegende bietet genügend Ansätze um die Wiederverfilmung zu rechtfertigen. Bietet aber zu wenig um daraus wieder einen großen Film zu machen. Die direkt übernommenen Szenen erscheinen eher willkürlich und insgesamt fehlt etwas der Charme des Originals. Die Polizei sieht aus wie Sturmtruppen und das Boarden der Synthetischen Polizisten erinnerte nicht nur mich an Ep. 1. Die Story entwickelt trotz schneller Verfolgungsjagden leider keinen Druck, sondern lässt den Zuschauer, da wo sie ihn mitnehmen sollte, eher zurück.

Das interessante Setting, die Idee der Fahrten durch den Kern, das alles ist nette Kulisse für Actionkino. Die neue Version kommt an die 1. Verfilmung nicht heran.

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Kai-Oliver Derks: Radio Köln Kai-Oliver Derks: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Total Recall ist ein visueller Genuss, lässt aber die tiefere Bedeutung von Dicks Kurzgeschichte über weite Strecken außer Acht.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Colin Farrell hüpft und stürzt von einer Ebene zur nächsten in dieser ansonsten eher flachen, aber höchst unterhaltsamen Neuinterpretation des Popcornklassikers.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.0Ausgezeichnet

Man kann sich über die zunehmende Zahl an Remakes aus Hollywood mokieren, aber im Fall von Total Recall (1982) erweist sich der Reboot als Glücksfall. Wiseman hat eine zeitlos gute Geschichte in eine zeitgemäße Ästhetik übertragen. Ein Actionfilm ohne schalen Beigeschmack.

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Tytus

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alea iacta est , ne nicht aus meiner Schulbildung ist aus Asterix ;)

Also eine klassische Deutung / Ananlyse willst du hören, hab ich seit dem Deutsch Abi nicht mehr gemacht.
da du anscheinend den Film kennst spoiler ich hoffentlich nicht.

Der Gundhandlung ist ähnlich wie bei Inception/ eXistenZ also was ist Realität und was Wirklichkeit.
Frei nach dem Motto im Traum denkt man es sei die Realität erst wen nman aufwacht erkennt man die das es nur ein Traum war.

Im Film auch durch denn Persönlichkeitskonflikt Quaid vs Hauser dargestellt.
Nur welche Persöhnlichkeit ist implantiert und welche echt und gibt es da einen unterschied ;)

jedenfalls würde mir das auf Anhieb in denn Sinn kommen, vielleicht hat jemand anders noch eine Bessere Interpretation der Geschichte.


Baumkopf Holzfaust

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jetzt habe ich doch glatt "Total Recall" mit Judge Dredd verwechselt! Aber vielleicht merkts ja keiner...Maximilian Schell...alles klar, guten Morgen Herr Baumkopf...aber schöne Analyse....ich hol mir mal lieber noch einen Kaffee...


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.5Ganz gut

Jeder Film sieht nach 20 Jahren digitaler Tricktechnik besser aus, was jedoch in dem ganzen „production design“ verloren geht, ist die Idee von Philip K. Dick.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

Auf diese Art und Weise entlarvt sich Total Recall 2012 als ein ziemlich stupides Machwerk, das es schafft, einer an sich faszinierenden, verdammt cleveren und wendungsreichen Geschichte ihren gesamten Thrill zu nehmen. Gerade wenn man das Original kennt, wird die Plattheit dieses neuen Total Recall eklatant, dem der boshafte Witz von Verhoevens Original zudem völlig abgeht.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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6.0Ganz gut

Len Wisemans Remake von Paul Verhoevens Sci-Fi-Klassiker bietet Tempo, Action und Design, lässt aber die Vielschichtigkeit und den Humor des Originals vermissen.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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6.5Ganz gut

Im Vergleich [zu Verhoevens Total Recall] ist das glattgebügelte und familienkompatible Remake eine brave Mainstream-Produktion ohne Biss, die auf Nummer sicher geht.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.0Sehenswert

Das Verwirrspiel um Simulation, Erinnerung und Phantasie wirkt etwas bemüht. Dafür gelingen Wiseman spektakuläre Verfolgungsjagden über Dächer und Schusswechsel in der Schwerelosigkeit.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.5Uninteressant

[...]Nach ein bißchen background establishment anhand von Grafik- und Textmaterial beginnt „Total Recall“ parallel zum 1990er-Pendant, nämlich mit einer Traumsequenz. Die gleich mal alles zusammen summiert, was der Film so an Schlüsseln ins Schloss steckt, um dann bloß wummernde und knallende Fehlzündungen zu produzieren: „Total Recall“ startet mit einer Actionszene, Maschinengewehrsalven knattern, ein Mann und eine Frau sind auf der Flucht vor Gestalten in weißen Rüstungen, audiovisueller Rabatz, der kein Interesse an der Geschichte dahinter weckt, wie es der kurzen, ruhigen Mars-Sequenz mit Schocker-Finish im Original gelang. Mysterien, Schein, Wahn, Geheimnisse? Bietet der neue „Total Recall“ nur auf der vordergründigsten Ebene. Optisch zwischen „Blade Runner“ (of course…), „The Fifth Element“, dem Coruscant aus den „Star Wars“-Prequels und dem Blöcke-zusammensetzen-Computerspiel „Minecraft“, dazu ein paar Leihverträge mit Versatzstücken aus „Minority Report“ und „Inception“ abschließend, präsentiert der einstige Requisitenassistent Len Wiseman eine toll anzusehende Dystopie, die sich Standbild für Standbild zu betrachten lohnen würde und die doch viel schneller übersättigt, als man ihre Eindrücke herunterschlingen könnte. Und sobald dieses visuelle Völlegefühl oder auch nur die Gewöhnung an Wisemans Umgang mit seiner Welt einsetzt bleibt „Total Recall“ neben der Endlosaction nicht mehr viel und gar bedeutend weniger, als der sich ebenfalls irgendwann fast vollständig dem Schwarzenegger-Spektakel verschreibenden ersten Verfilmung der »what’s real, what’s recall?«-Idee.

An der Wiseman und sein Autoren-Duo Kurt Wimmer und Mark Bomback sowieso kein sonderlich großes Interesse haben und kein annähernd so geschicktes Spiel mit den Wahrnehmungsebenen hinbekommen wie der vor Finesse strotzende Verhoeven. Die Verwirrung um Traum und Realität wird in „Total Recall“ 2012 angepfiffen und nach ein paar Ballkontakten abgebrochen, der Film ist mehr wie „The Bourne Identity“ im Jahr 2084, „The Bourne Dystopia“ if you will, nichts ist Hinweis, alles ist Klarheit, der Film lässt nur das nötigste an Raum um die Frage offen, ob Douglas Quaid dieses Abenteuer nun wirklich erlebt, oder ob alles nur Teil der Erinnerung ist, die ihm bei REKALL ins Hirn gepflanzt wird. Das macht „Total Recall“ in ausnahmslos allen Szenen, in denen er das Original zitiert, schwächer als selbiges: der Besuch bei REKALL, das hier wie ein Thai Puff statt wie ein modernes Reisebüro aussieht, die Verhandlung zwischen Quaid und einem angeblich in sein Hirn gesandten „Unterhändler“, das Aufeinandertreffen mit dem Widerstand, das bleiben alles Stichpunkte, an denen der Film eine Bedienpflicht abarbeitet, ganz ähnlich dem „Spider-Man“-Reboot, ohne einen stimmigen eigenen Akzent oder wenigstens innerhalb seiner eigenen Storyinterpretation eine Relevanz zu finden, die etwas originäres in einem ansonsten rein auf Komparation beschränkten Spektakel anzubieten hätte.

Womit nicht gesagt sein soll, dass dieses Steigerungsprinzip von einem Film überhaupt keinen Reiz besäße und ebensowenig, dass der Vergleich zum Original seine größte Crux wäre. Die Gestaltungskraft seiner Welt ist „Total Recall“ schwerlich abzusprechen, der zur rechten Zeit für Abwechslung sorgende Bruch bleibt halt dadurch aus, dass der Mars nur in einem Nebensatz erwähnt statt besucht wird, dennoch bietet der Film bestaunenswerte Designs und Sets und verwendet diese für alles andere als abnutzungsresistente, aber zumindest eine Zeit lang aufregende Actionsequenzen, deren ständiges Konzept und Betonen von Höhe, Tiefe, Sprüngen und Fallen einen durchaus mal zweckhaften 3D-Einsatz angeboten hätte, der der Produktion aber erspart geblieben ist. Natürlich ist „Total Recall“ 2012 mit Weichspüler behandelt; wo das Original sich gerade erst von zwanzigjähriger Indexierungshaft befreit hat geht Wiseman den sicheren Weg, lässt Quaid statt gegen Menschen überwiegend mit einer Armee synthetischer Cops ins Duell gehen, die wie das Paarungsergebnis eines Stormtroopers mit einem „I, Robot“-Robot aussehen. Blutige Kopfschüsse und berstende Knochenbrüche bleiben aus, trotzdem ist eine gewisse Grundhärte vorhanden – vor allem, wenn Kate Beckinsale ins Geschehen eingreift, die sich wahrscheinlich absätzeweise in ihrem Ehevertrag mit Len Wiseman hat zusichern lassen, unter seiner Regie immer die dominierendste ass kickerin zu sein. Obwohl ihre Auftritte immer seltener werden, je häufiger der Hauptschurke seinen Platz im Plot beansprucht: die Beckinsale owned den Film.[...]

[...]„Total Recall“ kann man sich ansehen. Die bei allen offensichtlichen Anleihen vorhandene Kreativität, die hinter der Gestaltung seiner dystopischen Zukunft steckt, lohnt den Kinobesuch, auch dann, wenn man die 1990er-Version liebt und verehrt, die man aber empfehlenswerterweise so gut es eben geht ausblenden und die Neufassung mehr als eine zweite Interpretation der „We Can Remember It for You Wholesale“-Short Story annehmen sollte. Was allerdings wenig daran ändert, dass mehr als erlebenswerte Optik und einige gute Actionszenen nicht geboten sind und der finale Akt in den Trümmern seines völlig verzimmerten Aufbaus liegt. Nichtmal der große Bryan Cranston kann einen enorm schwachen Antagonisten ausbügeln, nichtmal dem großen Bill Nighy reicht ein 2-Minuten-Auftritt, um einem Widerstandsführer das Profil zu verleihen, das ein Widerstand eben braucht, um die durch ihn vertretene Sache plausibel und involvierend zu machen. Kate Beckinsale zeigt begeisternd, wie sie Ärsche treten kann, ihr Auftritt ist der einzige Hauch von einer übersteigerten Realität und einem Verwischen der selbigen, ansonsten, obwohl er sich physisch weit ausschweifender im Raum bewegt, ist „Total Recall“ ein verboten linearer Film, ein Schlauchshooter, wo es eine Open World-Mechanik gebraucht hätte. An Paul Verhoevens „Total Recall“ denkt man heute noch gerne. Len Wisemans wird man vergessen haben, ziemlich bald schon.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Wenn Dubstep zum Soundtrack der Zukunftsvision einer verkommenen Welt wird, in welcher synthetische Soldaten herumlaufen, die an die Klonkrieger in „Star Wars“ erinnern, weiß man nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Ansonsten liefert „Total Recall“ mit dem spannenden Ansatz des auf engstem Raum zusammengepferchten Mix der Kulturen einen faszinierenden, stimmungsvollen Look. Die zahlreichen ausgiebigen Verfolgungsjagden, die in den entsprechenden Kulissen stattfinden, gehören zum uninteressantesten, was der Film zu bieten hat, so spektakulär sie auch inszeniert sind. Dabei merkt man dann nicht nur, wie sehr die Gewalt gegenüber dem Originalfilm entschärft wurde, sondern auch, dass die „Total Recall“-Geschichte eben vor allem von Geheimnissen, Verwirrung und Überraschung lebt. [...]

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.0Ganz gut

Bei diesem atemlosen Geschehen bleibt wahrlich nicht viel Zeit zum Luftholen. Weder für Quaid noch für den Zuschauer. Das ist zweifelsohne unterhaltsam und versiert in Szene gesetzt, dabei aber leider längst nicht so kurzweilig wie das Original von 1990. Denn was damals vielleicht noch bahnbrechend-revolutionär wirkte und das leicht trashig anmutende Geschehen gekonnt auflockerte, sorgt heute in der effektreichen und makellosen Machart eines Len Wiseman nur noch für wenig Begeisterungsstürme, obwohl die Bilder allesamt ein optischer Hochgenuss sind. Wahrscheinlich gerade deshalb bleibt auch „TOTAL RECALL (2012)“, der sich bereits jetzt Jedem mit krampfhaftem Esprit in gute Erinnerung zu rufen versucht, trotz aller Vorfeld-Ambitionen letztlich nicht vor dem Fluch des Blockbuster-Zeitgeistes gefeit. Leider. Da kann die literarische Vorlage noch so gut sein. Selbst im zweiten Anlauf.

Len Wisemans „TOTAL RECALL (2012)“ ist sicherlich kein schlechter Film, sondern, wenn man so will, nur ein überflüssiges Remake, das das Original lediglich in Sachen Effektegewalt aussticht. Wer den Ursprungsfilm kennt, wird dem 2012er-Nachklapp trotz solider Umsetzung und optischer Brillanz nur recht wenig abgewinnen können. Wiseman zelebriert zwar zu jeder Sekunde düster-actionreiches Blockbuster-Popcorn-Kino, das es ordentlich krachen lässt. Leider begräbt er dabei aber unter meterdick aufgehäuftem Schutt auch jeden Anflug von Charme, der dem Original noch anhing. Was bleibt, ist somit passenderweise die totale Erinnerung an Arnold Schwarzeneggers Kultfilm von 1990 und die leidige Erkenntnis, dass zumindest manche Sachen früher einfach besser waren. Tja...

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José Garcia: Textezumfilm

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5.5Geht so

Obwohl die Handlung von Wisemans Film über das rundumerneuerte Produktionsdesign hinaus der Story in Verhoevens Film von 1990 bis aufs Haar gleicht, wirkt die Reduktion der Figuren zunächst einmal wohltuend. So übernimmt die Verfolgung von Quaid/Hauser seine vermeintliche Ehefrau Lori selbst, und auch Harry wird mehr Raum eingestanden. Dennoch: Die Vielschichtigkeit der vom Szenenbild entworfenen Welt findet auf der Drehbuchebene keine Entsprechung. Angesichts der atemlosen Action bleibt den Figuren über die Aussage von Quaid/Hauser („Ich weiß nicht, wer ich war, aber ich weiß, wer ich bin“) hinaus kaum Zeit über die Identitätsfragen nachzudenken, die in Dicks Kurzgeschichte durchaus angelegt sind. Denn ähnlich „Blade Runner“ stellt „Total Recall“ die Frage, inwieweit implantierte, also gefälschte Erinnerungen die eigene Persönlichkeit bestimmen. Dies gilt erst recht für den Fall, dass die falsifizierten Erinnerungen als solche entlarvt werden. In „Blade Runner“ sorgte gerade diese Entdeckung durch die von Sean Young verkörperte Androidin Rachael für einen wirklich berührenden Augenblick. Solche Momente gönnt Regisseur Les Wiseman seinen Figuren in „Total Recall“ nicht. Das Drehbuch lässt Colin Farrell kaum Gelegenheit, eine Identitätskrise darzustellen.

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goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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4.5Uninteressant

Bei Underworld tat es Regisseur Len Wiseman noch im Horrorgenre, nun also ist er in der Sci-Fi angekommen. Auch bei Total Recall fischt er munter im Genretopf anstatt eigenen Ideen zu entwickeln. Nichts an diesem Film wurde nicht von anderen Sci-Fi-Filmen fremdinspiriert (Blade Runner, Minority Report, I, Robot, etc). Mit weniger oberflächlicher Blade Runner-Götzenverehrung, dafür mehr Originalität und Interesse für die zugrundeliegende Vorlage (und seinen Autor), vielleicht wäre dann sogar ein echter Sci-Fi-Film entstanden und nicht bloß eine Krawallorgie mit fliegenden Autos und drei Brüsten - wohl das einzige, was der neue Total Recall mit Verhoevens wesentlich sympathischeren Verfilmung gemein hat.

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lieber_tee

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Irgendwie finde ich deine Original-Kritik nicht,.


goodspeed

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Die gibts auch noch nicht, vorerst nur als Kurzreview. :)


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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4.5Uninteressant

[...]Wer Verhoevens Original bereits kennt, dem wird Wisemans Version inhaltlich kaum Neues offenbaren: Der etwas verzwickte Agentenplot ist geblieben, nur dass der Konflikt zwischen Unterdrückern und Unterdrückten nun auf einer anderen Ursache basiert. Überschwemmt wird die Handlung von einer Masse noch spektakulärerer Actioneinlagen, die vermutlich in erster Linie darüber hinwegtrösten sollen, dass hier weder der Charme noch die inszenatorische Qualität des Vorläufers je erreicht wird. Was man dem Remake allerdings wirklich lassen muss, ist der Einsatz erstklassiger Spezialeffekte, von denen sich so manche moderne Produktion eine Scheibe abschneiden kann. Auch in diesem Film werden die Computer in den Trickstudios heißgelaufen sein, nur merkt man vor allem der futuristischen Welt nie störend ihren CGI-Ursprung an.[...]
Die neue Kinogeneration mag in der sterilen Arbeit genug Unterhaltungswert für die Zeit zwischen zwei Runden Playstation 3 finden – mit dem Original vertraute Zuschauer dürften hingegen wohl spätestens nach der ersten halben Stunden gekonnter Trickserei ihre eigene, totale Erinnerung zurückerlangen: Diese Geschichte hat einen damals einfach stärker an den Sitz gefesselt.

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FordFairlane

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so manche modern produktion eine scheibe abschneiden kann? Was soll Total Recall denn sein, ist auch keine moderne produktion!


BuzzG

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Ich verstehe nicht wirklich, wo dein Problem liegt: Wir reden hier von modernen Produktionen, die aber trotz Millionenbudget oftmals visuell nicht halb an diesen Total Recall heranreichen...die dürfen dann hier mal rüberspicken. Da es aber auch "moderne Produktionen" mit deutlich besseren Effekten gibt, steht da halt "manche".


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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4.5Uninteressant

Der raue Charme von Arnie und aggressiven Mutanten, das beeindruckende monumentale Alien-Kraftwerk, ja, das Visionäre, das Verhoevens Original durchströmte, ist hier einem ebenso charmebefreiten wie lieblos auf die Leinwand gezimmerten Effektgewitter mit verwackelten Fights und unübersichtlichen Verfolgungsjagden gewichen.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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5.5Geht so

Total Recall ist deutlich glatter als sein Vorgänger, aber kaum geschmeidiger - bei einer Überlänge von 117 Minuten. Eine wirklich fragwürdige Leistung, wenn man bedenkt, wie wenig es der Story in Bezug auf neue Wendungen und frische Ideen bringt...

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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2.0Ärgerlich

Dieses Total Recall fühlt sich an als ob man beklaut wurde. Zwei Stunden aus, die man niemals zurück bekommt und jede Minute davon ist eine schlechte Erinnerung.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

"Total Recall" ist gut gemachte, hoch energiegeladene Science-Fiction. Wie alle von Philip K. Dick inspirierten Geschichten, spielt er mit faszinierenden Ideen. Es berührte mich nicht so emotional, wie es der Film aus dem Jahr 1990 getan hat, doch streng genommen ist dies gar nicht notwendig.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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5.0Geht so

Die Version von 1990 war zwar kein großer Wurf, hat aber wenigstens noch Spaß gemacht. Die neue Fassung von Total Recall ist gruselig unbewegend und unerfreulich.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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4.0Uninteressant

Die Voraussetzungen versprechen eine interessante Wirtschafts- und Politikallegorie, doch die Ambitionen der Filmemacher liegen eher bei maximalem Lärm und minimalem Sinn.

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Marc Savlov: Austin Chronicle Marc Savlov: Austin Chronicle

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5.0Geht so

Dieser Total Recall ist schnell, rasender und durchgehend verwirrender Spaß, doch um ehrlich zu sein fehlen ihm der Biss und der verrückte Charme, des Vorgängers.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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4.0Uninteressant

Wie eine Droge, die mit einem Rausch beginnt und Kopfschmerzen aufhört, ist Total Recall einfach zu viel des Guten.

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Bill Goodykoontz: Arizona Republic Bill Goodykoontz: Arizona Republic

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4.0Uninteressant

Total Recall ist groß und laut, doch mehr ist er auch nicht.

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Kommentare (272) — Film: Total Recall


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chris-danese

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich geb gleich mal zu: ich kenne das Original bisher nicht. Vermutlich haben alle mehr oder weniger schlecht bewertenden Chineasten mit ihrer Einschätzung recht, man bewertet ein Remake durchaus zu recht besonders kritisch, wenn man das Vorbild kennt und ganz besonders kritisch, wenn man es gut findet.
Ich habe den Film aber nun mal ganz ohne diese Hypothek angesehen und fühle mich gut unterhalten. Ein solider Science-Fiction-Action-Zirkus.

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manuel.luger.3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab mir mittlerweile ein ziemlich grosses Filmwissen angeeignet, aber als ich mir dieses Remake zugelegt habe wusste ich gar nicht dass es eben ein Remake ist, ich hab ihn mir nur gekauft weil das Cover gut ausgesehn hat und der Titel sicht ziemlich cool liest und so hab ich diesen Film dann auch bewertet, ich konnte das Original aussen vor lassen und wenn man das macht ist der Film eigentlich richtig gut, vorallem diese riesege CGI-stadt und die effektvollen Actionszenen. Wer natürlich das Original kennt das mittlerweile auch schon zu meinen Lieblingsfilmen zählt weil ich mich doch immer wieder für diesen etwas älteren Stil begeistern kann, der wird wahrscheinlich wie die meisten eher enttäuscht sein.

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Chev-Chelios

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Bewertung7.5Sehenswert

Mir hat der Film gut gefallen. Viele der Kinogänger und auch der sogenannten Kritiker orientieren sich meiner Meinung nach zu sehr am Original, was der Grund dafür ist das der Film dann in der Kritik teilweise zu Unrecht zerrissen wurde. Total Recall ist eigentlich kein wirkliches Remake, sondern viel mehr eine durchaus gelungene Neuinterpretation des Schwarzenegger Films! Der Film ist natürlich sehr CGI lastig, was aber nicht anders zu erwarten war, da es heutzutage bei allen Science-Fiction Filmen so üblich ist. Der Film hält sich nicht lange mit der Charaktereinführung auf und tritt ziemlich früh aufs Gaspedal, wobei ein Tempo vorgelegt wird, welches beinahe durchgehend bis zum Ende durchgehalten wird. Die Actionszenen wurden dabei durchaus ansprechend umgesetzt. Die Darsteller spielen ihre Rollen recht solide, ohne dabei allerdings große Glanzlichter zu setzen. Also alles in Allem kann man sagen das "Total Recall" kurzweilig und ein guter Film ist, kein Meisterwerk, aber gut.

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Lincoln67

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn man die Erinnerung auslöscht...kann man sich auf einen guten Science-Fiction Fim freuen...ein Movie mit viel Tempo und Action...Computereffekten in einer tollen Endzeit-Atmosphäre...eine interessante Neuverfilmung zum perfekten Original...!

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Nemsis

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Bewertung6.0Ganz gut

Orginal ist besser.

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Frankie Dunn

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Bewertung5.5Geht so

Ähnlich gut/schlecht wie das Original, ein wenig anders von der Machart her, aber mit derselben Schwäche: Statt auf eine komplexe Story und auf Drama zu setzen, bestehen zwei Drittel des Films aus überflüssigen Actionszenen. Die Grundthematik "Wirklichkeit oder Einbildung?" wird nur in einzelnen Szenen und als Abschluss benutzt, anstatt sich ausgiebig damit auseinanderzusetzen. Das Problem bestand aber beim Original genauso, weswegen ich die negativen Kritiken nicht verstehen kann. Total Recall ist ein überdurchschnittlich guter Scifi-Thriller und hat neben seinem Vorbild eine Existenzberechtigung. Enttäuschend angesichts dessen, was bei dieser Thematik möglich wäre, ist er aber dennoch. Die Darsteller spielen (für einen flachen Actionfilm) gut genug, das Drehbuch ist gelungen (nur eben zu actionlastig), die Inszenierung überzeugt mich nicht komplett, ist aber gegenüber anderen aktuellen Actionfilmen trotzdem vorzuziehen. Ordentlicher Film, minimal schlechter als das Original von 1990.

5.5 - kann aber sein, dass sich der Extended Director’s Cut, den ich gesehen habe, ein wenig von der Kinoversion unterscheidet

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jacker

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Der EDC unterscheidet sich sogar maßgeblich von der Kinoversion. Ist nicht nur länger, sodnern hat auch inhaltliche Änderungen. Hab mir da mal auf Schnittberichte den ausführlichen Vergleich angeschaut. Teilweise haben die Änderungen im Kino Cut sogar ziemlichen Logikverlust mit sich gebracht - nicht das der EDC vor Logik strotzt, aber es geht auch noch mieser ;)


Frankie Dunn

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:) Danke, dann bin ich froh mich für die richtige Version entschieden zu haben.


AnimeGamingTV

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Bewertung6.0Ganz gut

Das alte Total Recall mit Schwarzenegger ist besser.

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NewSTARs

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Bewertung4.0Uninteressant

Hoffentlich wird sich meine Bewertung verändern wenn ich den Extented Cut gesehen habe...

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Ende des 21. Jahrhunderts sind nach dem dritten Weltkrieg nur noch zwei Erdteile bewohnbar. Während die United Federation of Britain unter Führung des Kanzlers Cohaagen den Ton angibt, hat das ehemalige Australien den Status einer Kolonie. Der Fabrikarbeiter Douglas Quaid hat den Traum, einmal als Geheimagent gegen Cohaagen zu kämpfen und sucht das Unternehmen "Rekall" auf, das falsche Erinnerungen implantiert. Dabei erfährt Quaid jedoch seine wahre Identität: Er ist eigentlich Agent Hauser, der Cohaagen verraten und sich den Rebellen angeschlossen hat.

Total Recall von 2012 ist ein erstklassiger, futuristischer Sci Fi Action Blockbuster ohne große Ansprüche.Der Film ist auch 1a besetzt mit Kate Beckinsale, Colin Farell und Jessica Biel und war zu keiner Zeit langweilig. 7/10 von mir

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DonChris

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Bewertung3.5Schwach

Respekt! Man kann den Film natürlich spannend und anspruchsvoll umsetzen, doch Regisseur Len Wiseman bleibt sich treu und versteht es, genau dies nicht zu tun. Statt dessen interpretiert er ihn so, wie man es von ihm gewohnt ist: langweilig, flach, sinnfrei, überflüssig. Nicht das ich großer Bewunderer des Vorgängers mit einem gewissen Schwarzenegger wäre, doch der hier war wirklich eine Frechheit.

Inhaltlich fußt der Film auf einer Kurzgeschichte des legendären Sci-Fi-Autors Philip K. Dick, dessen Kurzgeschichten übrigens auch Vorlage für Filme wie „Blade Runner“ und „Minority Report“ waren, doch hier wird lediglich ein SciFi-Konstrukt gebastelt, welches dann durch eine ziemlich eigensinnige Story ergänzt wurde. Man habe die Geschichte "völlig neu interpretiert" hieß es mal Seitens der Produzenten ... so kann man es natürlich auch sagen ;)

Der Film konnte mich tatsächlich zu keiner Zeit begeistern, geschweigende packen. Die schnellen Jagt-Passagen waren schrecklich übertrieben, die Geschichte vorhersehbar und flach wie eine Flunder. Schauspielerisch muss ich hier allerdings mal eine Lanze brechen, denn das war wirklich von allen Beteiligten, vor allem aber von Jessica Biel und Kate Beckinsale, absolut spektakuläre Mangelware zum einrahmen. Das war sogar so schlecht, dass man das Prädikat Schauspieler an der Stelle noch mal überdenken müsste...

Aber gut, genug gemeckert. Solltest du da draußen den Film tatsächlich mögen, dann nimm mir meinen Text nicht alt zu übel, schließlich ist es nur meine Meinung und ich habe weder den Stein der Weisen gefressen, noch stelle ich meine Meinung über andere ;).

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CHF

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Selbst bei mir als Action-Freund konnte der keinen Blumenpott gewinnen.

<Solltest du da draußen den Film tatsächlich mögen, dann nimm mir meinen Text nicht alt zu übel, schließlich ist es nur meine Meinung und ich habe weder den Stein der Weisen gefressen, noch stelle ich meine Meinung über andere ;). >

Solche Disclaimer halte ich für überflüssig.


Oliver0403

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein Action Feuerwerk mit Special Effects am laufenden Band. Das Original mit Arnie fand ich nur ganz gut, allerdings ist diese moderne Version jetzt auch keine Offenbarung. Für einmal anschauen durchaus zu empfehlen, allerdings kein Highlight, das allzu lange im Gedächtnis bleibt.

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J0J0

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Bewertung5.0Geht so

Klar, im Vergleich mit dem Original von 1990 kann das 2012er Remake abstinken. Es fehlen der Witz, die handgemachten Effekte und natürlich Schwarzenegger (dieses Gesicht! dieser Akzent!). Die Anspielungen auf den alten "Total Recall" sind manchmal gelungen, aber im Allgemeinen bleibt dieser Film eine ganz überflüssige, seelenlose Hochglanzneuauflage eines charmanten Klassikers.

THAT BEING SAID: Die Zukunftsvision des Remakes ist interessant und hätte vielleicht einen eigenständigen Film verdient gehabt. Dass eine Mars-Kolonie in einem Film von 2012 keinen Platz hat, ist nicht überraschend. Der Zeitgeist ist leider viel zu pessimistisch für solche Ideen (aber das wird sich noch ändern - und wir werden doch irgendwann noch die Erde verlassen! Da bestehe ich drauf!). Stattdessen spielt der neue "Total Recall" im überbevölkerten Australien (jetzt schlicht "The Colony") und anders als in 90% aller Zukunftsfilme unserer Ära wird die Überbevölkerung sogar plausibel erklärt. Und endlich mal wurde die Welt nicht von einem lahmen Atomkrieg, sondern von einem Chemiekrieg verwüstet. Das sind gleich zwei Punkte, in denen sich "Total Recall" in Sachen world-building angenehm vom schnöden 08/15-Dystopia-Film unserer Zeit abhebt. Die Zukunftswelt sieht gut aus, wenngleich aus allen möglichen Filmen zusammenzitiert. Aber die vielen kleinen Zukunfts-Spielereien machen mir einfach Spaß.

Hapern tut's leider auf der menschlichen Ebene. Kate Beckinsales Rolle fand ich gut. Colin Farell war zwar viel glaubwürdiger in der Ausgangssituationals Schwarzenegger, aber dann leider langweilig. Jessica Biel war ziemlich verzichtbar. Rest des casts ebenfalls.

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Puebleau

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Bewertung6.5Ganz gut

Dieses Remake funktioniert wie ein guter Popsong; Man klaut eine Idee, bedient sich bei bekannten Elementen, versucht das Gehirn nicht übermässig zu strapazieren, während es unterhalten wird und streut wohldosiert ab und an eine Ahnung von Tiefgang mit ein, damit man sich zugleich nicht für dumm verkauft fühlt. Das ganze wird dann von schönen Menschen vorgetragen , damit man vom Offensichtlichen befangen und für das Interessante bereits übersättigt ist; und eine gute Produktion hat schon immer über mangelnden Inhalt hinwegtäuschen können.
Die Hookline von "Total Recall" hat mich dennoch am Haken gehabt und gut unterhalten, auch, wenn ich bereit war, den Streifen zu hassen, weil ein Remake sinnlos und das Original immer noch so funkelnd erscheind.
Klar werden die wenigsten ein gutes Haar an diesem Film lassen können, denn er ist in seinem modernen Gewand viel konservativer als Verhoevens Adaption, die in ihrer typisch skurilen, knetfarbenen Version weitaus origineller und unorthodoxer daher kommt. Auf der anderen Seite ist es vielleicht auch legitim, den Frauen- und Actiongeladenen feuchten Traum eines Mannes in der Midlife-Crysis erneut zu verfilmen, denn auch Verhoevens Schwarzenegger kann nicht das Maß der Dinge bei einer solch ergiebigen Romanvorlage bleiben.

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cronic

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Zukunftsstadt sieht einfach genial aus.
Interessant wie Kate Beckinsale auf einmal in ihren Englischen Akzent verfällt.
Doppel B Action. Die 2 werten Damen heizen ordentlich ein.
Ich hoffe ja auch, dass ich irgendwann mit meiner Hand telefonieren kann.
Durch die grandiosen Effekte und ansehnlichen Schauspieler, unterhaltsam. Zudem bin ich ein Fan von solchen Zukunftsfilmen.

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strangelet

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn man mal außer acht lässt, dass es ein Original gibt, hinter dem dieses Remake in jeder Hinsicht zurückbleibt, dann ist die Neufassung von "Total Recall" ein ganz ordentlicher Streifen mit nicht mehr Nervfaktor als jeder andere 0815-Möchtegernblockbuster und sogar ein paar netten Science-Fiction-Ideen. Aber Paul Verhoevens Totale Erinnerung war nun mal ein veritabler Mindfuck mit obendrein einem Schuss Satire, und das hier ist halt doch bloß Stangenware.

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Brentano

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strange ware


schwedenflo

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Bewertung5.0Geht so

Der ganze Film lebt nur von der relativ guten Optik und Action.
Absolute Actionfans können sich diesen Film ansehen, ist aber kein Muss.
Alle anderen die ihr einen spannenden und komplexen Actionthriller erwartet hatten, werden entäuscht sein.

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Foxedge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Total Recall hat einen unglaublichen Cast: Colin Farrell welcher wie gewohnt in der Lage dazu ist, Gefühlswelten authentisch zu vermitteln, die bildhübsche Jessica Biel die auf diesem Gebiet in nichts nachsteht und Kate Beckinsale, welche die Rolle der Furie mit hochglanz erfüllt - so sehr, dass man anfängt starke Antisympathie für sie zu hegen.

Total Recall spielt in der Zukunft - und in was für einer: Die Kolonie wird durch unglaubliche Bilderwelten einer postapokalyptischen Metropole die Mischung aus Slums und Großstadt ist verkörpert. Es gibt kaum einen Film der hier Kulissentechnisch mithalten kann. Die Detailliebe zu den kleinen Abschnitten der Stadt, die Beleuchtungen und vor allem die Architektur sind ein Geniestreich.

Noch atemberaubender sind dann aber die Verfolungsjagden, welche in diesen ohnehin schon tollen Schauplätzen mit Kamerfahrten aufwarten, die man auf so einem hohen Niveau selten gesehen hat. In sich wirkt die ganze Welt sehr stimmig und auch ihre Atmosphäre zwischen Faszination und Beklemmung geht auf - man nimmt einfach ab, was man da sieht.

Der Film hat keine langweiligen Längen in denen man auf das nächste Ereignis wartet - es ist von Anfang bis Ende eine sich auf Talfahrt immer weiter in sich selbst verstrickende Geschichte bei der man als Zuschauer immer mehr den Bezug zu der Frage "Was ist jetzt real und was nicht?" aufbaut. Darauf findet man aber zunehmend immer schwerer eine Antwort, denn Möglichkeiten gibt es diverse. Und gerade wenn man glaubt der Wahrheit auf der Spur zu sein, kommt ein neues Ereignis was das ganze wieder kippen lässt.

Es gibt einige unerwartete Wendungen, man kann viel mitdenken und auf Details achten die im späteren Filmverlauf möglicherweise wichtig sein könnten. Auch die Cyber-Polizisten, die fliegenden Autos und die Designes von Innenräumen und Hightech-Displays sind grandios umgesetzt.

****** Fazit ******

Total Recall ist ein kleines Meistwerk mit authentischen Darstellern und einer pulsierenden lebendigen Welt mit unglaublichen Bildern, untermalt von passenden Musikstücken und einer Geschichte, die aufgrund diverser Höhepunkte und Miträtsel-Potential bis zum absoluten Ende spannend bleibt. Bitte mehr auf diesem Niveau! :-)

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Foxedge

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Selbsverständlich meine ich das ernst.


filmverliebt

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wtf? :D


kaot76

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Bewertung7.5Sehenswert

Das Original mit Arnie war zu VHS-Zeiten schon stark und brutal.Hat mir damals gut gefalen.Umso entsetzter war ich als ich sah der Film sei ab 12.Nun habe ich den Director's Cut (FSK16) u.+ 20 min. lönger gesehen u. muss sagen ich war doch positiv überrascht.C.Farrell ist nicht so mein Fall,hat aber in "7 Psychos","Brügge sehen.." gute Leistung gebracht.Die Effekte machen natürlich auch was aus und nicht zu vergessen die beiden Damen (Kate Beckinsale sieht echt klasse aus) sind hot. Natürlich reicht er nicht an das Original ran und ist auch alles sehr glatt.Doch der "Blade Runner" - Style tröstet über die nervige Robopolice hinweg.Ist im Kino halt immer einfacher "Maschinen" statt Menschen zu zerstören.Ja keine 16er oder noch schlimmer 18er Freigabe-da büßt das Einspielergebnis.Mehr Mut seitens der Produktionsfirmen wünsche ich mir bei sowas immer.Etwas mehr von den Mutanten und der Verhoevschen Düsternis u. Brutalität hätte mir erheblich mehr Spaß bereitet.

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twentyfour

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich hab genau das bekommen was ich erwartet habe. Ich sag nur Colin Farrell.

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fuerchtegott

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He, he! Klassischer Twenty!


Centipede

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Bewertung5.5Geht so

Wenn man nicht ganze Zeit das Original im Hinterkopf zu sitzen hat, bekommt man teilweise einen guten Sci-Fi-Actionfilm geboten.
Leider habe ich noch die totale Erinnerung in meinen Schädel drin und deshalb muss der Film 1 Punkt einbüßen.
Ein breites Grinsen, hat sich über mein Gesicht breit gemacht, als ich sah wer da sonst noch außer Colin Farrell mitgespielt hat. Ich wusste vorher nur das Mr. Farrell am Start ist.
Kate Beckinsale, Jessica Biel, Bill Nighy und zu guter letzt Bryan Cranston. =)
Ich mag jeden einzelnen von Ihnen. Sie waren glaube ich auch der Grund, warum ich den Film bis zum Schluss geguckt habe.
Denn obwohl Total Recall (2012) wie ich schon geschrieben habe, ein guter Sci-Fi-Actionfilm ist, hatte er doch seine Längen. Und mir hat irgenwie das alte, helle Trash-Setting gefehlt.
Total Recall (2012) war mir da zu dunkel und zu lieblos gestaltet. Die Welt hat sehr Stark an Blade Runner erinnert.
Fazit: Für Leute die ganz unbefangen an Total Recall (2012) rangehen, kommen bestimmt auf ihre Kosten. Für ältere Fans des Originals wird das bestimmt nichts sein. Und das Original sollte man sich auch mal angesehen haben. ;)

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Deine Meinung zum Film Total Recall