Total Recall - Kritik

CA/US 2012 Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 23.08.2012

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Kritiken (35) — Film: Total Recall

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.0Sehenswert

[...] In meiner Kritik – so viel möchte ich vorausschicken – beziehe ich mich diesmal explizit auf den Extended Director’s Cut des Films. Normalerweise ist diese Tatsache kaum eine Randnotiz wert und wird manchmal von mir vollkommen vernachlässigt (wie zuletzt bei "Savages"), doch scheinen mir diesmal die Handlungsänderungen und –erweiterungen mit Blick auf den ausführlichen Schnittbericht dermaßen eklatant, dass diesem Umstand gesondert Rechnung getragen werden muss, denn zumindest in dieser erweiterten Fassung ist "Total Recall" meines Erachtens auf alle Fälle weitaus besser als sein Ruf. An das Original kann ich mich nur schwach erinnern und folglich hat es mich nicht so mitgerissen, wie die Fans der ersten Stunde, die auch prompt Zeter und Mordio gebrüllt haben, aber über das Für und Wider von Remakes möchte ich mich an dieser Stelle gar nicht groß auslassen und widme mich lieber dem Film als solchen. [...]

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kaot76

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Ja finde auch nur die Extendend ansprechend!


Arthur A.: www.filmfutter.com

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7.0Sehenswert

Eine völlig unnötige Neuauflage, die jedoch mit visuellen Schauwerten und rasant inszenierter Action aufwartet und keine Langeweile aufkommen lässt

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Beeindruckender Werbespot für die RED, toll ausgeleuchtet wie ein alter Peter Hyams-Film. Das Zukunftsszenario gestaltet sich detailverliebt und klaustrophobisch, es gibt wirklich ständig was Tolles zu sehen, dazu gehört auch die patentierte Razatos-Action. Der neue TOTAL RECALL ist allerdings weniger hinterfotzig als Verhoevens Sause, dafür aber auch weniger albern. Beiden gemein ist, leider, das Absaufen in der zweiten Stunde - wo sich der alte Film auf dem Mars völlig verlor, fällt beim Neuen zunehmend auf, wie redundant und eintönig die Big Budget-Hatz eigentlich ist. So bleibt nur Overkill. Farrell zeigt sich schauspielerisch noch unambitionierter als Arnie und hat mit der vertraut dauerverheulten Trutsche Jessica Biel den entsprechend unfähigen Sidekick. Beckinsale hingegen ist echt super.

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Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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5.0Geht so

Der mittelmäßigste Film des Jahres bisher - glatt, cgi-lastig, witzlos, bemüht ernst, aber stark vorhersehbar (naja, wie erwartet), vorallem dank Kurt Wimmer's Script-Recycling seiner eigenen Filme EQUILIBRIUM & ULTRAVIOLET (z.B. statt dem Rebellenführer JÜRGEN in EQUILIBRIUM heisst der Rebellenführer hier MATTHIAS .... clever). Die "Highlights": überdramatische Hans-Zimmer-Nachmache-Musik von Gregson-Williams und Schauspieler, die sich zwar nicht lächerlich machen, aber eben halt doch nur meist auf Autopilot schalten; die Atmosphäre und Sets, die unfassbar detailliert sind, sowie einige niedliche technische Ideen (Hand-Handy). Ansonsten ziemlich forgettable und sowas von 08/15 und auf-Nummer-sicher-gedreht, dass es nur bedingt Spaß macht und im Vergleich zum Verhoeven/Schwarzenegger-Erstling natürlich deutlich den Kürzeren zieht.

P.S.: Warum schmeißt man den Mars-Plot des Originals raus, aber lässt den EINEN Mutanten mit den 3 Brüsten drin (ohne dass dann jemals sonst irgendwo im Streifen Mutanten auftauchen/erwähnt werden)? Sinnlose Unstimmigkeit dank halbärschigem Fan Service, echt toll...

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Roman Scheiber: ray Roman Scheiber: ray

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5.0Geht so

Total Recall funktioniert als modischer Action-Blockbuster passabel, aber das charmant trashige Setting, die Ambiguitäten (vor allem das offene Ende) und nicht zuletzt eben das „Mindset“ des Originals [...] lassen die neue Adaption im Vergleich seelenarm erscheinen.

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Bandrix: City of Cinema

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5.5Geht so

Man nehme „Blade Runner“, „Minority Report“ und die Stadt Coruscant aus „Star Wars“ und mische sie munter.
Hinzu kommen noch markige Namen wie zum Beispiel Colin Farrell, Bill Nighy und Bryan Cranston. Für eine gewisse und natürlich notwendige Schärfe sorgen Kate Beckinsale und Jessica Biel.
Damit wäre eine nicht uninteressante Sci Fi – Mischung angerichtet, die gar nicht mal schlecht klingen würde.
Gäbe es da nicht den Namen Len Wiseman.
Außer „Stirb Langsam 4.0“ hat dieser nämlich bisher fast gar nichts Brauchbares zustande gebracht. Was er kann, ist Style over Substance - Charaktere und eine den Zuschauer durchdringende Faszination für seine Bilderwelten gehen ihm gründlich ab.
So verwundert es auch nicht, dass das Remake „Total Recall“ bis auf seine Sets wenig Aufsehenerregendes zu bieten hat.
Natürlich sieht alles wunderbar aus, doch der Inhalt wird dem Look des Filmes leider nicht gerecht. Dabei wäre das noch gar nicht so schlimm.
Wenn die Macher aber stetig betonen, dass es sich hierbei um eine Neuinterpretation des Buches handelt und nicht um ein bloßes Remake des Arnie- Klassikers und dem völlig zuwider viele Szenen schlecht kopieren, ja dann muss sich der neue Ableger die Frage nach seinem Sinn gefallen lassen.
Neben diesem grundsätzlichen Problem, sind es auch die immens großen Logiklöcher, die ein Eintauchen in die Story zunichte machen.
Da gibt es einige Szenen zum Haare raufen, etwa wenn Farrell in Schwerelosigkeit Gewehrkugeln in normaler Geschwindigkeit abfeuert, oder auf einem mehrere hundert Km/h schnellen „Zug“ locker flockig nach oben gekraxelt wird.
Das ist schade.
Zudem werden Cranston und Nighy, beides absolute Spitzendarsteller, in zwei Minuten verbraucht. Da kann sich überhaupt keine Atmosphäre oder gar Spannung aufbauen, entfalten und auch auf den Zuschauer wirken. Farrell macht seine Sache noch ganz ordentlich, nur muss er außer Rennen und Schießen auch nicht viel tun. Spaß macht aber Kate Beckinsale als „Evil Bitch“. Actionszenen mit ihr kommen verdammt gut rüber, die Frau ist wirklich der Wahnsinn.
Das war es dann aber auch schon. Interessanter Beginn, wundervolle Welten und eine toughe Beckinsale, die Farrell öfter mal in den Hintern tritt.
Belanglos und schnell wieder in der Versenkung verschwunden. Bei dem vorzüglichen Stoff eine reife Leistung…
PS: Kurt Wimmers (Drehbuchautor in diesem Fall) Werdegang beobachte ich auch mit wachsender Sorge. "Equilibrium" war wohl eine Eintagsfliege.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

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3.0Schwach

Regisseur Len Wiseman hat nicht unbedingt den besten Ruf. Seine Filme sind actionreich, entbehren jedoch jeglicher Faszination. Bei Wiseman ist Styling alles. Es kracht, es wummert, es rauscht an einem vorbei und ist immer so schnell wieder vergessen wie es gekommen ist. Einzig Wisemans „Stirb Langsam 4.0“ konnte etwas länger im Gedächtnis verharren, was jedoch mehr am Kultcharakter John McClane lag und weniger an der Inszenierung. Ein besonderer, markanter Kopf fehlt auch „Total Recall“. War es 1990 noch Schwarzenegger, der Probleme mit seiner Erinnerung bekam, so ist es hier Colin Farrell und dieser tut nicht mehr als zu rennen und zu schießen. Empathie? Neugier auf die Ereignissen, die noch folgen? Nicht hier. Hier gibt es nicht mehr als Blockbuster-Standards vor einer eindrucksvollen, düsteren Sci-Fi-Kulisse, die eine besser erzählte Geschichte verdient hätte. War das Original noch daran interessiert die Ebenen von Traum und Realität auszuloten, gibt es im Remake keinerlei Bewegungen in diesem Bereich. Alles ist klar, es gibt keine wirklichen Geheimnisse. Jede Szenen ist darauf ausgerichtet schnell zum nächsten Schauwert zu gelangen. Das ist rasant, aber auch höchst anstrengend sowie ermüdend und egal wie groß die Explosionen, die computeranimierten Settings oder die Jagden auch sind, es schreit einem regelrecht ins Gesicht, dass die Macher keinerlei Ideen hatten, sondern lediglich ein Budget, groß genug um voluminöse, künstliche Momente zu generieren, die einen kalt lassen. Schade um die tolle Sci-Fi-Kulisse.

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CineKie: CineKie.de

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5.0Geht so

[...] Woran das Remake letztlich scheitert, und das tut es, sind dann auch nicht die inhaltlichen Änderungen. Vielmehr sind es die leider extrem blassen Figuren und die nach kurzer Zeit ermüdende Daueraction. Diese ist zwar technisch perfekt und erstaunlich übersichtlich inszeniert, kann aber dennoch zu keiner Zeit wirklich fesseln und wirkt bereits nach kurzer Zeit erschreckend monoton. Dies gilt übrigens für den gesamten Rhythmus des Films, den man kurz mit “zwei Minuten reden, 10 Minuten Action, zwei Minuten reden, 10 Minuten Action” beschreiben könnte. Ein wenig mehr Charaktertiefe und Hintergrundinformationen hätten dem Film definitiv gut zu Gesicht gestanden. [...]

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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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3.5Schwach

Len Wiseman kann zwar [...] seine Gattin Kate Beckinsale [...] gut in Szene setzen, sonst versinken Story, tiefere Themen und Charaktere (farblos als Schwarzenegger-Ersatz: Colin Farrell) in humorloser, konventioneller Computerspiel-Action.

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Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Durchaus sorgen die vielen Wendungen für ein gelungenes Verwirrspiel, dank dem bis zum Bombastfinale nicht ersichtlich wird, was Wirklichkeit und was Vorstellung ist. Clever ist das aber keinesfalls, sondern nur effektiv genug, um den Zuschauer für volle zwei Stunden bei Laune zu halten. [...]

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jacker

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Das Problem ist, dass das Verwirrspiel sich nicht natürlich ergibt, sondern immer nur erzählt wird. In ellenlangen Dialogen..


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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3.5Schwach

Ambitions- und seelenloser Reissbrett-Schrott, der es schafft das Original zwar fast Punkt für Punkt nachzustellen, aber dabei alle originellen Ideen, optischen Einfälle, sowie Witz, Spannung und Tempo zu verlieren. Der Film schafft es extrem hibbelig zu sein und trotzdem sehr lahmarschig zu wirken, wie ein Sprinter der auf der Stelle läuft.

Das Design ist ein halbgares, sehr unhomogenes Mischmasch aus Blade-Runner, Minority Report, Fifth Element mit einem Schuss I-Robot. Doch wo diese Filme es schafften eine halbwegs schlüssige Welt zu erschaffen, wirkt hier alles wie Stückwerk, als wäre der Setdesigner ein gieriges Kind das durch die Videothek ging und bei jedem coolen Film "WILL ICH AUCH" geschrien hat. Das erstaunliche dabei ist, wie selten der Film wirklich mal Scope entwickelt und wie oft das Ganze trotz des immensen Aufwands eher klein und wie Theaterbühne wirkt.

Der Einfall (wohl aus Hollywoods Mars-Phobie heraus) die Story komplett auf die Erde zu verlegen, ist mit saudämlich nur unzureichend beschrieben, denn genau dadurch nimmt sich der Film jene überbordende Phantasie und Faszination zu entwickeln, wie sie Verhoevens Original hatte. Hier siehts grau, trist und langweilig aus, es gibt keine Mutanten sondern nur ungepflegte Penner und auch die Gadgets machen mal so gar keine Freude - wobei gerade hier durch die moderne Tricktechnik so einiges drin gewesen wäre. Stattdessen gibts abgestandene Ideen die man dutzendfach besser gesehen hat. Keinerlei Inspiration, keine aufklappenden Köpfe, keine Sonden im Kopf, keine Drillbohrfahrzeuge, Mutantenbäuche oder marsianische Artefakte. Wir sind ja im neuen Jahrtausend und da muss alles gritty und dark sein.

Der Spaß bleibt dabei natürlich völlig auf der Strecke und abgesehen von einer passablen Verfolgungsjagd in einem verschachtelten Liftsystem hat der Film leider nichts zu bieten. Collin Farrell stolpert umher und schaut in jeder Sekunde überrascht, dass er in dieser Gurke mitspielt. Kate Beckinsale spielt im Endeffekt nur ihre Underworld-Bitch weiter und die andere Frau ist so blass und langweilig, dass ich gerade nichtmal Lust hab ihren Namen nachzuschlagen.

Vorbei die Zeiten cheesiger Onliner, statt dessen wird mit Grabesstimme gemurmelt und gejammert. Alles ist furchtbar, furchtbar ernst und der Film tut so, als wäre die debile Story um die Kolonie und den Erdtunnel tatsächlich von Belang und nicht ausgemachter Bullshit. Leute wie Bill Nighy werden verschwendet in einem Minuten-Cameo und der Showdown ist langatmig, öde und repitativ.

Was den Machern fehlt sind Eier. Paul Verhoeven war damals ein Berserker, der zusammen mit Leuten wie Schwarzenegger und Rob Bottin etwas wirklich abgefahrenes abliefern wollte. Total Recall spielt in jeder Sekunde auf Nummer sicher. Kein Gore, keine drastische Gewalt, keine Extreme, kein Fluchen, kein Sex, keine Satire, kein Anspruch, keine Ideen, keine Ambivalenz, kein Mitdenken, keine Ironie, kein Humor. Das ist Malen-nach-Zahlen-Kino, mutloser Mist den wirklich niemand braucht. Aber vielleicht ist es auch das, was die heutige Generation von Kinogängern verdient hat, die Paranorman links liegen lassen, dafür in Total Recall strömen und sich beim Trailer für Dead Poets Society für Idioten (der neue Kevin James-Film) vor Lachen wegschmeissen.

Totale Erinnerung... ich wette ich hab diesen öden Stinker schon morgen wieder vergessen.

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BlackAbyss

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Ok, Leute: Schaut euch den Director's Cut an! Die Kinofassung war doch für die 12-Jährigen vereinfacht worden.


DerMuri

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Danke für den Tipp. Werde ich mal machen ;)


sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Remakes sind immer schwierig. Das vorliegende bietet genügend Ansätze um die Wiederverfilmung zu rechtfertigen. Bietet aber zu wenig um daraus wieder einen großen Film zu machen. Die direkt übernommenen Szenen erscheinen eher willkürlich und insgesamt fehlt etwas der Charme des Originals. Die Polizei sieht aus wie Sturmtruppen und das Boarden der Synthetischen Polizisten erinnerte nicht nur mich an Ep. 1. Die Story entwickelt trotz schneller Verfolgungsjagden leider keinen Druck, sondern lässt den Zuschauer, da wo sie ihn mitnehmen sollte, eher zurück.

Das interessante Setting, die Idee der Fahrten durch den Kern, das alles ist nette Kulisse für Actionkino. Die neue Version kommt an die 1. Verfilmung nicht heran.

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Kai-Oliver Derks: Radio Köln Kai-Oliver Derks: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Total Recall ist ein visueller Genuss, lässt aber die tiefere Bedeutung von Dicks Kurzgeschichte über weite Strecken außer Acht.

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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7.5Sehenswert

Colin Farrell hüpft und stürzt von einer Ebene zur nächsten in dieser ansonsten eher flachen, aber höchst unterhaltsamen Neuinterpretation des Popcornklassikers.

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Andreas Busche: taz, fluter, Der Freitag, E... Andreas Busche: taz, fluter, Der Freitag, E...

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8.0Ausgezeichnet

Man kann sich über die zunehmende Zahl an Remakes aus Hollywood mokieren, aber im Fall von Total Recall (1982) erweist sich der Reboot als Glücksfall. Wiseman hat eine zeitlos gute Geschichte in eine zeitgemäße Ästhetik übertragen. Ein Actionfilm ohne schalen Beigeschmack.

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Tytus

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alea iacta est , ne nicht aus meiner Schulbildung ist aus Asterix ;)

Also eine klassische Deutung / Ananlyse willst du hören, hab ich seit dem Deutsch Abi nicht mehr gemacht.
da du anscheinend den Film kennst spoiler ich hoffentlich nicht.

Der Gundhandlung ist ähnlich wie bei Inception/ eXistenZ also was ist Realität und was Wirklichkeit.
Frei nach dem Motto im Traum denkt man es sei die Realität erst wen nman aufwacht erkennt man die das es nur ein Traum war.

Im Film auch durch denn Persönlichkeitskonflikt Quaid vs Hauser dargestellt.
Nur welche Persöhnlichkeit ist implantiert und welche echt und gibt es da einen unterschied ;)

jedenfalls würde mir das auf Anhieb in denn Sinn kommen, vielleicht hat jemand anders noch eine Bessere Interpretation der Geschichte.


Baumkopf Holzfaust

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jetzt habe ich doch glatt "Total Recall" mit Judge Dredd verwechselt! Aber vielleicht merkts ja keiner...Maximilian Schell...alles klar, guten Morgen Herr Baumkopf...aber schöne Analyse....ich hol mir mal lieber noch einen Kaffee...


Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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6.5Ganz gut

Jeder Film sieht nach 20 Jahren digitaler Tricktechnik besser aus, was jedoch in dem ganzen „production design“ verloren geht, ist die Idee von Philip K. Dick.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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4.0Uninteressant

Auf diese Art und Weise entlarvt sich Total Recall 2012 als ein ziemlich stupides Machwerk, das es schafft, einer an sich faszinierenden, verdammt cleveren und wendungsreichen Geschichte ihren gesamten Thrill zu nehmen. Gerade wenn man das Original kennt, wird die Plattheit dieses neuen Total Recall eklatant, dem der boshafte Witz von Verhoevens Original zudem völlig abgeht.

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Frank Schnelle: epd-Film Frank Schnelle: epd-Film

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6.0Ganz gut

Len Wisemans Remake von Paul Verhoevens Sci-Fi-Klassiker bietet Tempo, Action und Design, lässt aber die Vielschichtigkeit und den Humor des Originals vermissen.

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Dirk Henninger: Echo Online Dirk Henninger: Echo Online

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6.5Ganz gut

Im Vergleich [zu Verhoevens Total Recall] ist das glattgebügelte und familienkompatible Remake eine brave Mainstream-Produktion ohne Biss, die auf Nummer sicher geht.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.0Sehenswert

Das Verwirrspiel um Simulation, Erinnerung und Phantasie wirkt etwas bemüht. Dafür gelingen Wiseman spektakuläre Verfolgungsjagden über Dächer und Schusswechsel in der Schwerelosigkeit.

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.5Uninteressant

[...]Nach ein bißchen background establishment anhand von Grafik- und Textmaterial beginnt „Total Recall“ parallel zum 1990er-Pendant, nämlich mit einer Traumsequenz. Die gleich mal alles zusammen summiert, was der Film so an Schlüsseln ins Schloss steckt, um dann bloß wummernde und knallende Fehlzündungen zu produzieren: „Total Recall“ startet mit einer Actionszene, Maschinengewehrsalven knattern, ein Mann und eine Frau sind auf der Flucht vor Gestalten in weißen Rüstungen, audiovisueller Rabatz, der kein Interesse an der Geschichte dahinter weckt, wie es der kurzen, ruhigen Mars-Sequenz mit Schocker-Finish im Original gelang. Mysterien, Schein, Wahn, Geheimnisse? Bietet der neue „Total Recall“ nur auf der vordergründigsten Ebene. Optisch zwischen „Blade Runner“ (of course…), „The Fifth Element“, dem Coruscant aus den „Star Wars“-Prequels und dem Blöcke-zusammensetzen-Computerspiel „Minecraft“, dazu ein paar Leihverträge mit Versatzstücken aus „Minority Report“ und „Inception“ abschließend, präsentiert der einstige Requisitenassistent Len Wiseman eine toll anzusehende Dystopie, die sich Standbild für Standbild zu betrachten lohnen würde und die doch viel schneller übersättigt, als man ihre Eindrücke herunterschlingen könnte. Und sobald dieses visuelle Völlegefühl oder auch nur die Gewöhnung an Wisemans Umgang mit seiner Welt einsetzt bleibt „Total Recall“ neben der Endlosaction nicht mehr viel und gar bedeutend weniger, als der sich ebenfalls irgendwann fast vollständig dem Schwarzenegger-Spektakel verschreibenden ersten Verfilmung der »what’s real, what’s recall?«-Idee.

An der Wiseman und sein Autoren-Duo Kurt Wimmer und Mark Bomback sowieso kein sonderlich großes Interesse haben und kein annähernd so geschicktes Spiel mit den Wahrnehmungsebenen hinbekommen wie der vor Finesse strotzende Verhoeven. Die Verwirrung um Traum und Realität wird in „Total Recall“ 2012 angepfiffen und nach ein paar Ballkontakten abgebrochen, der Film ist mehr wie „The Bourne Identity“ im Jahr 2084, „The Bourne Dystopia“ if you will, nichts ist Hinweis, alles ist Klarheit, der Film lässt nur das nötigste an Raum um die Frage offen, ob Douglas Quaid dieses Abenteuer nun wirklich erlebt, oder ob alles nur Teil der Erinnerung ist, die ihm bei REKALL ins Hirn gepflanzt wird. Das macht „Total Recall“ in ausnahmslos allen Szenen, in denen er das Original zitiert, schwächer als selbiges: der Besuch bei REKALL, das hier wie ein Thai Puff statt wie ein modernes Reisebüro aussieht, die Verhandlung zwischen Quaid und einem angeblich in sein Hirn gesandten „Unterhändler“, das Aufeinandertreffen mit dem Widerstand, das bleiben alles Stichpunkte, an denen der Film eine Bedienpflicht abarbeitet, ganz ähnlich dem „Spider-Man“-Reboot, ohne einen stimmigen eigenen Akzent oder wenigstens innerhalb seiner eigenen Storyinterpretation eine Relevanz zu finden, die etwas originäres in einem ansonsten rein auf Komparation beschränkten Spektakel anzubieten hätte.

Womit nicht gesagt sein soll, dass dieses Steigerungsprinzip von einem Film überhaupt keinen Reiz besäße und ebensowenig, dass der Vergleich zum Original seine größte Crux wäre. Die Gestaltungskraft seiner Welt ist „Total Recall“ schwerlich abzusprechen, der zur rechten Zeit für Abwechslung sorgende Bruch bleibt halt dadurch aus, dass der Mars nur in einem Nebensatz erwähnt statt besucht wird, dennoch bietet der Film bestaunenswerte Designs und Sets und verwendet diese für alles andere als abnutzungsresistente, aber zumindest eine Zeit lang aufregende Actionsequenzen, deren ständiges Konzept und Betonen von Höhe, Tiefe, Sprüngen und Fallen einen durchaus mal zweckhaften 3D-Einsatz angeboten hätte, der der Produktion aber erspart geblieben ist. Natürlich ist „Total Recall“ 2012 mit Weichspüler behandelt; wo das Original sich gerade erst von zwanzigjähriger Indexierungshaft befreit hat geht Wiseman den sicheren Weg, lässt Quaid statt gegen Menschen überwiegend mit einer Armee synthetischer Cops ins Duell gehen, die wie das Paarungsergebnis eines Stormtroopers mit einem „I, Robot“-Robot aussehen. Blutige Kopfschüsse und berstende Knochenbrüche bleiben aus, trotzdem ist eine gewisse Grundhärte vorhanden – vor allem, wenn Kate Beckinsale ins Geschehen eingreift, die sich wahrscheinlich absätzeweise in ihrem Ehevertrag mit Len Wiseman hat zusichern lassen, unter seiner Regie immer die dominierendste ass kickerin zu sein. Obwohl ihre Auftritte immer seltener werden, je häufiger der Hauptschurke seinen Platz im Plot beansprucht: die Beckinsale owned den Film.[...]

[...]„Total Recall“ kann man sich ansehen. Die bei allen offensichtlichen Anleihen vorhandene Kreativität, die hinter der Gestaltung seiner dystopischen Zukunft steckt, lohnt den Kinobesuch, auch dann, wenn man die 1990er-Version liebt und verehrt, die man aber empfehlenswerterweise so gut es eben geht ausblenden und die Neufassung mehr als eine zweite Interpretation der „We Can Remember It for You Wholesale“-Short Story annehmen sollte. Was allerdings wenig daran ändert, dass mehr als erlebenswerte Optik und einige gute Actionszenen nicht geboten sind und der finale Akt in den Trümmern seines völlig verzimmerten Aufbaus liegt. Nichtmal der große Bryan Cranston kann einen enorm schwachen Antagonisten ausbügeln, nichtmal dem großen Bill Nighy reicht ein 2-Minuten-Auftritt, um einem Widerstandsführer das Profil zu verleihen, das ein Widerstand eben braucht, um die durch ihn vertretene Sache plausibel und involvierend zu machen. Kate Beckinsale zeigt begeisternd, wie sie Ärsche treten kann, ihr Auftritt ist der einzige Hauch von einer übersteigerten Realität und einem Verwischen der selbigen, ansonsten, obwohl er sich physisch weit ausschweifender im Raum bewegt, ist „Total Recall“ ein verboten linearer Film, ein Schlauchshooter, wo es eine Open World-Mechanik gebraucht hätte. An Paul Verhoevens „Total Recall“ denkt man heute noch gerne. Len Wisemans wird man vergessen haben, ziemlich bald schon.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Wenn Dubstep zum Soundtrack der Zukunftsvision einer verkommenen Welt wird, in welcher synthetische Soldaten herumlaufen, die an die Klonkrieger in „Star Wars“ erinnern, weiß man nicht, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Ansonsten liefert „Total Recall“ mit dem spannenden Ansatz des auf engstem Raum zusammengepferchten Mix der Kulturen einen faszinierenden, stimmungsvollen Look. Die zahlreichen ausgiebigen Verfolgungsjagden, die in den entsprechenden Kulissen stattfinden, gehören zum uninteressantesten, was der Film zu bieten hat, so spektakulär sie auch inszeniert sind. Dabei merkt man dann nicht nur, wie sehr die Gewalt gegenüber dem Originalfilm entschärft wurde, sondern auch, dass die „Total Recall“-Geschichte eben vor allem von Geheimnissen, Verwirrung und Überraschung lebt. [...]

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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6.0Ganz gut

Bei diesem atemlosen Geschehen bleibt wahrlich nicht viel Zeit zum Luftholen. Weder für Quaid noch für den Zuschauer. Das ist zweifelsohne unterhaltsam und versiert in Szene gesetzt, dabei aber leider längst nicht so kurzweilig wie das Original von 1990. Denn was damals vielleicht noch bahnbrechend-revolutionär wirkte und das leicht trashig anmutende Geschehen gekonnt auflockerte, sorgt heute in der effektreichen und makellosen Machart eines Len Wiseman nur noch für wenig Begeisterungsstürme, obwohl die Bilder allesamt ein optischer Hochgenuss sind. Wahrscheinlich gerade deshalb bleibt auch „TOTAL RECALL (2012)“, der sich bereits jetzt Jedem mit krampfhaftem Esprit in gute Erinnerung zu rufen versucht, trotz aller Vorfeld-Ambitionen letztlich nicht vor dem Fluch des Blockbuster-Zeitgeistes gefeit. Leider. Da kann die literarische Vorlage noch so gut sein. Selbst im zweiten Anlauf.

Len Wisemans „TOTAL RECALL (2012)“ ist sicherlich kein schlechter Film, sondern, wenn man so will, nur ein überflüssiges Remake, das das Original lediglich in Sachen Effektegewalt aussticht. Wer den Ursprungsfilm kennt, wird dem 2012er-Nachklapp trotz solider Umsetzung und optischer Brillanz nur recht wenig abgewinnen können. Wiseman zelebriert zwar zu jeder Sekunde düster-actionreiches Blockbuster-Popcorn-Kino, das es ordentlich krachen lässt. Leider begräbt er dabei aber unter meterdick aufgehäuftem Schutt auch jeden Anflug von Charme, der dem Original noch anhing. Was bleibt, ist somit passenderweise die totale Erinnerung an Arnold Schwarzeneggers Kultfilm von 1990 und die leidige Erkenntnis, dass zumindest manche Sachen früher einfach besser waren. Tja...

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José Garcia: Textezumfilm

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5.5Geht so

Obwohl die Handlung von Wisemans Film über das rundumerneuerte Produktionsdesign hinaus der Story in Verhoevens Film von 1990 bis aufs Haar gleicht, wirkt die Reduktion der Figuren zunächst einmal wohltuend. So übernimmt die Verfolgung von Quaid/Hauser seine vermeintliche Ehefrau Lori selbst, und auch Harry wird mehr Raum eingestanden. Dennoch: Die Vielschichtigkeit der vom Szenenbild entworfenen Welt findet auf der Drehbuchebene keine Entsprechung. Angesichts der atemlosen Action bleibt den Figuren über die Aussage von Quaid/Hauser („Ich weiß nicht, wer ich war, aber ich weiß, wer ich bin“) hinaus kaum Zeit über die Identitätsfragen nachzudenken, die in Dicks Kurzgeschichte durchaus angelegt sind. Denn ähnlich „Blade Runner“ stellt „Total Recall“ die Frage, inwieweit implantierte, also gefälschte Erinnerungen die eigene Persönlichkeit bestimmen. Dies gilt erst recht für den Fall, dass die falsifizierten Erinnerungen als solche entlarvt werden. In „Blade Runner“ sorgte gerade diese Entdeckung durch die von Sean Young verkörperte Androidin Rachael für einen wirklich berührenden Augenblick. Solche Momente gönnt Regisseur Les Wiseman seinen Figuren in „Total Recall“ nicht. Das Drehbuch lässt Colin Farrell kaum Gelegenheit, eine Identitätskrise darzustellen.

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goodspeed: ANIch

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4.5Uninteressant

Bei Underworld tat es Regisseur Len Wiseman noch im Horrorgenre, nun also ist er in der Sci-Fi angekommen. Auch bei Total Recall fischt er munter im Genretopf anstatt eigenen Ideen zu entwickeln. Nichts an diesem Film wurde nicht von anderen Sci-Fi-Filmen fremdinspiriert (Blade Runner, Minority Report, I, Robot, etc). Mit weniger oberflächlicher Blade Runner-Götzenverehrung, dafür mehr Originalität und Interesse für die zugrundeliegende Vorlage (und seinen Autor), vielleicht wäre dann sogar ein echter Sci-Fi-Film entstanden und nicht bloß eine Krawallorgie mit fliegenden Autos und drei Brüsten - wohl das einzige, was der neue Total Recall mit Verhoevens wesentlich sympathischeren Verfilmung gemein hat.

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lieber_tee

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Irgendwie finde ich deine Original-Kritik nicht,.


goodspeed

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Die gibts auch noch nicht, vorerst nur als Kurzreview. :)


BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

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4.5Uninteressant

[...]Wer Verhoevens Original bereits kennt, dem wird Wisemans Version inhaltlich kaum Neues offenbaren: Der etwas verzwickte Agentenplot ist geblieben, nur dass der Konflikt zwischen Unterdrückern und Unterdrückten nun auf einer anderen Ursache basiert. Überschwemmt wird die Handlung von einer Masse noch spektakulärerer Actioneinlagen, die vermutlich in erster Linie darüber hinwegtrösten sollen, dass hier weder der Charme noch die inszenatorische Qualität des Vorläufers je erreicht wird. Was man dem Remake allerdings wirklich lassen muss, ist der Einsatz erstklassiger Spezialeffekte, von denen sich so manche moderne Produktion eine Scheibe abschneiden kann. Auch in diesem Film werden die Computer in den Trickstudios heißgelaufen sein, nur merkt man vor allem der futuristischen Welt nie störend ihren CGI-Ursprung an.[...]
Die neue Kinogeneration mag in der sterilen Arbeit genug Unterhaltungswert für die Zeit zwischen zwei Runden Playstation 3 finden – mit dem Original vertraute Zuschauer dürften hingegen wohl spätestens nach der ersten halben Stunden gekonnter Trickserei ihre eigene, totale Erinnerung zurückerlangen: Diese Geschichte hat einen damals einfach stärker an den Sitz gefesselt.

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FordFairlane

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so manche modern produktion eine scheibe abschneiden kann? Was soll Total Recall denn sein, ist auch keine moderne produktion!


BuzzG

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Ich verstehe nicht wirklich, wo dein Problem liegt: Wir reden hier von modernen Produktionen, die aber trotz Millionenbudget oftmals visuell nicht halb an diesen Total Recall heranreichen...die dürfen dann hier mal rüberspicken. Da es aber auch "moderne Produktionen" mit deutlich besseren Effekten gibt, steht da halt "manche".


LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

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4.5Uninteressant

Der raue Charme von Arnie und aggressiven Mutanten, das beeindruckende monumentale Alien-Kraftwerk, ja, das Visionäre, das Verhoevens Original durchströmte, ist hier einem ebenso charmebefreiten wie lieblos auf die Leinwand gezimmerten Effektgewitter mit verwackelten Fights und unübersichtlichen Verfolgungsjagden gewichen.

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Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

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5.5Geht so

Total Recall ist deutlich glatter als sein Vorgänger, aber kaum geschmeidiger - bei einer Überlänge von 117 Minuten. Eine wirklich fragwürdige Leistung, wenn man bedenkt, wie wenig es der Story in Bezug auf neue Wendungen und frische Ideen bringt...

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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

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2.0Ärgerlich

Dieses Total Recall fühlt sich an als ob man beklaut wurde. Zwei Stunden aus, die man niemals zurück bekommt und jede Minute davon ist eine schlechte Erinnerung.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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7.5Sehenswert

"Total Recall" ist gut gemachte, hoch energiegeladene Science-Fiction. Wie alle von Philip K. Dick inspirierten Geschichten, spielt er mit faszinierenden Ideen. Es berührte mich nicht so emotional, wie es der Film aus dem Jahr 1990 getan hat, doch streng genommen ist dies gar nicht notwendig.

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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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5.0Geht so

Die Version von 1990 war zwar kein großer Wurf, hat aber wenigstens noch Spaß gemacht. Die neue Fassung von Total Recall ist gruselig unbewegend und unerfreulich.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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4.0Uninteressant

Die Voraussetzungen versprechen eine interessante Wirtschafts- und Politikallegorie, doch die Ambitionen der Filmemacher liegen eher bei maximalem Lärm und minimalem Sinn.

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Marc Savlov: Austin Chronicle Marc Savlov: Austin Chronicle

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5.0Geht so

Dieser Total Recall ist schnell, rasender und durchgehend verwirrender Spaß, doch um ehrlich zu sein fehlen ihm der Biss und der verrückte Charme, des Vorgängers.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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4.0Uninteressant

Wie eine Droge, die mit einem Rausch beginnt und Kopfschmerzen aufhört, ist Total Recall einfach zu viel des Guten.

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Bill Goodykoontz: Arizona Republic Bill Goodykoontz: Arizona Republic

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4.0Uninteressant

Total Recall ist groß und laut, doch mehr ist er auch nicht.

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Kommentare (283) — Film: Total Recall


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Reaper13

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat mir gut gefallen; kenne das Original jedoch nicht und hab auch nicht vor, es mir anzusehen...stehe nicht auf alte Filme und sieht mir zu trashig aus.
Wie gesagt, Remake ist gut.

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Weltensegler

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Würde das Original aber wirklich empfehlen! Klar mag's ein wenig trashig wirken, aber sieht immer noch Top aus, für die fast 25 Jahre Alter. Ist ein toller Arnie Film, der viel mehr bietet als nur Äktschn. ;)


Foxedge

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer meiner Lieblingsfilme. Unheimlich atmosphärisch, schöne Bilder und Farben, viel Abwechslung, ein interessanter Plot zum mitdenken und sehr gute Darsteller. Was will man mehr?

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Foxedge

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Eine Neuinterpretation eines Titels der einem sehr gefallen hat zu schaffen, hat nichts mit Ideenlosigkeit zu tun, sondern ist schlicht die Freiheit die den Filmschaffenden in ihrem Beruf und Hobby zusteht.

Das sind Künstler, und die machen eben worauf sie lust haben. Man muss weder immer das Rad neu erfinden, noch sich strikt an alte Richtlinien halten. Es ist ja nicht so, dass es das Original deswegen jetzt nicht mehr gäbe.


Chev-Chelios

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Ich kann dir in allen Punkten nur zustimmen. Ich finde ihn besser als die Schwarzenegger Vorlage, die ein guter Film ist, die ich aber noch lange nicht als Klassiker bezeichnen würde.


Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Original ist ohne Frage einer der besten Science-Fiction-Filme, aber das Remake ist deswegen nicht gleich schlecht. Die Story des Films wird zu großen Teilen vom Original beibehalten, allerdings versucht man schon öfters (erfolgreich), auch eigene Akzente zu setzen. Die Darsteller machen alle einen mehr als ordentlichen Job; und auch wenn Colin Farrell kein neuer Schwarzenegger ist, empfiehlt er sich hier doch auch als Action-Darsteller. Saubere Actionszenen und super Effekte sorgen für eine Hochglanzversion des Schwarzenegger-Films.

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vladvanhelsing

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Bewertung7.0Sehenswert

Dynamisches Reboot mit einwandfreien Special-Effects und gutem Cast! Die Produzenten waren clever genug und versuchten erst gar nicht Schwarzeneggers lichten Moment zwanghaft zu erneuern! Eigenständige, neue Variante, die kurzweilig unterhält!

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chrissley

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Bewertung4.0Uninteressant

Sinnfreies Action Debakel mit viel zu vielen schlechten Momenten und handlungslöchern bis zum geht nicht mehr.

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Bodennebel

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Bewertung5.0Geht so

Beim Original zählte man 1990 noch die Leichen, bei diesem Remake die unerklärlichen Lens Flares.

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Main90

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Ich hätte auch am liebsten eine Sonnenbrille aufgezogen :D


Bodennebel

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Eine Epilepsie-Warnung wäre durchaus angebracht gewesen.


derblonde

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Bewertung6.5Ganz gut

Ahnsehnliches Remake, dem aber der Zynismus des Originales vollkommen abgeht = dicker Minuspunkt. Ansonsten ist der Storyverlauf identisch, auch wenn die Geschichte woanders angesiedelt ist.

Aber wenn man schon ein Remake von einem recht brutalen Actionfilm dreht, dann sollte man die Brutalität nicht so radikal zurückschrauben. Das verärgert nur die Fans des Originals = weiterer dicker Minuspunkt.

Dafür ist im Remake die Frau mit den drei Titten ansehnlicher.

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Eunos

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Bewertung bezieht sich auf den Extended Director's Cut. Da ergibt der Film mehr Sinn und der Plot ist deutlich komplexer. Auf www.movie-censorship.com (englisch) bzw. auf www.schnittberichte.com (deutsch) gibt es einen schönen Vergleich zwischen der Kinofassung und dem EDC. Fazit: Die Kinofassung sollte man sich allenfalls zu Vergleichszwecken 'antun'.

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Kamil90

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Bewertung5.5Geht so

Ich dachte ursprünglich, dass es genau der richtige Zeitpunkt wäre, sich nun auch das Remake anzuschauen, nachdem ich das Original vor nicht allzu langer Zeit gesehen und davon noch ein relativ frisches Bild im Kopf hatte, aber im Nachhinein war das wohl ein Fehler - auf diese Weise hatte ich ständig den Vergleich zum Original im Hintergrund mitsurren, was - um es hier direkt vorwegzunehmen - der weitaus bessere Film ist.
Es tut mir leid, hier das klassische Hollywood-Klischee bedienen zu müssen, aber das Remake ist einfach in jeder Beziehung verwässert. Der Anteil der Action-Elemente ist so hoch, dass die interessante Rahmenhandlung des Originals einfach nicht mehr den nötigen Impact hat. Dass hatte zur Folge, dass ich bei dem knapp halbstündigen Finale irgendwann gedanklich komplett ausgestiegen bin, weil ich einfach nicht mehr verstanden hatte, was hier die jeweiligen Einsätze für die Charaktere und ihre Welt waren. Meiner Meinung nach hat man die falschen Handlungspunkte zu sehr gewichtet - zu sehr auf die Rivalität zwischen dem Hauptcharakter, seiner Frau und seiner neuen Romanze fokussiert und zu wenig auf seine Verwirrung und seine Hintergründe. Interessante Charaktere, coole Action, lustige Sprüche und Spannung im Plot werden leider einfach nicht unter einen Hut gebracht, sodass bei mir eher Langeweile einsetzte. Auf der 'Haben-Seite' ist aber sicherlich zu verbuchen, dass der Film visuell durchaus ein Erlebnis darstellt und die Welt mit vielen für das Auge bestechlichen Details aufwartet. Auch einige kleine Verbeugungen vor den Kennern des Originals sind sicherlich amüsant. Unterm Strich bleibt der Film für mich persönlich aber bloß Hollywood-Durchschnittskost.

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christian.gerlach.351

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Sehr gut und treffend formuliert. Irgendwie wirkt die Schauspielerei auf mich etwas lieblos und aus dem Endzeitthema hätte man auch mehr herausholen können. Fazit: Effekte und und visuelle Umsetzung haben mich überzeugt, alles Andere wäre ausbaufähig gewesen.


Mick2K

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Bewertung5.0Geht so

Was soll ich dazu sagen ohne abzuschweifen? Ich fass mich kurz.
Wenn man das Original einfach ignoriert is das ein recht akzeptabler Science-Fiction Film. Da ich aber mit dem Original aufgewachsen bin kann ich das nicht und sind wir mal ehrlich, Collin Ferrell schmeckt nicht mal ansatzweise an Arnie ran.

Audiovisuell auf jeden Fall Bombe. Nur weiß der Film nicht was er sein will. Für ein direktes Remake wurde zu viel geändert und für eine Neuinterpretation übernimmt er zu viel vom 91er Pendant.
Fazit: Kann man sehen, muss man aber nicht.

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Mr. Laurel

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Bewertung6.0Ganz gut

Eher ein Bastard Remix wie ein Remake. Während Colin Farell anfangs durch das Setting von „Blade Runner“ kämpft und hüpft wie in einem Jump and Run Spiel, erinnert die Schwebeauto-Verfolgungsjagt ein wenig an „Minority Report“, die Roboter erinnern an die Blechköpfe aus „I, Robot“ und Zitate/Anspielungen auf die alte „Total Recall“ Verfilmung gibt es auch (Ähnlichkeiten mit anderen Filmen sind sicherlich auch gewollt).

Von Philip K. Dicks Kurzgeschichte ist nur die Grundidee geblieben, die lediglich als „MacGuffin“ dient.

Während Farell und die Biel recht blass erscheinen, ist die Beckinsale vom Regisseur (ihrem Ehemann) ins rechte Licht gerückt worden und wertet als aggressive Jägerin den Film deutlich auf, auch wenn sie in dem Film ein wenig wie Celine Dion aussieht.

Was Len „Underworld“ Wiseman da für 125 Millionen Dollar zusammengemixt hat, ist Sci Fi Action Fastfood mit viel Eye Candy für die Massen, im Kino in 3D sicherlich beindruckend, auf der heimischen Mattscheibe etwas flach.

Das „in-der-Hand-Handy“ hat mir gut gefallen und das „Blade Runner“ Set Design war toll, schade nur, dass man scheinbar das ganze Geld ins Design und die CGI Effekte gesteckt hat und kein Geld für ein vernünftiges Drehbuch (bzw. für eine interessante Handlung) übrig war.

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derlich

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kleine ergänzung: diesen film gabs auch im kino nicht in 3d


Mr. Laurel

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Kein 3D?! Stimmt, ich habe dieses Zitat von Wiseman gefunden: [...] "Bei „Total Recall“ gab es mehrere Gründe für2D. Unsere Welt ist so fantastisch, dass ich dachte dort noch 3D draufzupacken würde es zu deutlich futuristisch machen, so dass es sich mehr wie ein Videospiel anfühlt. Ich wollte dagegen, dass es sich dreckig und real anfühlt. Und ich habe bisher noch keinen 3D-Film gesehen, bei dem ich nicht zwei- oder dreimal die Brille abnehme und wieder aufsetze um den Effekt zu testen. Das lenkt vom Filmerlebnis und der Geschichte ab."[...]

Quelle: http://www.trailerseite.de/film/11/n/total-recall-interview-mit-regisseur-len-wiseman-24369.html


Cunicool

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Bewertung7.5Sehenswert

Weiss garnicht was ihr alle habt. Auch wenn es ein Remake ist, der Film ist empfehlenswert. Colin Farrell macht seine arbeit gut.

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manuel.luger.3

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich hab mir mittlerweile ein ziemlich grosses Filmwissen angeeignet, aber als ich mir dieses Remake zugelegt habe wusste ich gar nicht dass es eben ein Remake ist, ich hab ihn mir nur gekauft weil das Cover gut ausgesehn hat und der Titel sicht ziemlich cool liest und so hab ich diesen Film dann auch bewertet, ich konnte das Original aussen vor lassen und wenn man das macht ist der Film eigentlich richtig gut, vorallem diese riesege CGI-stadt, die Optik und die effektvollen Actionszenen sind wirklich grandios . Wer natürlich das Original kennt das mittlerweile auch schon zu meinen Lieblingsfilmen zählt, der wird wahrscheinlich wie die meisten eher enttäuscht sein.

Die wohl einfachste Erklärung warum dieser Film nicht als Remake durchgehen kann, ist wohl der Hauptdarsteller und die FSK 12.
Colin Farrel ist nunmal kein Arnie und die Brutalität fehlt auch. Ganz davon abgesehen hat man hier zum Beispiel die Schauplätze, ich sag nur Mars, und viele weitere Dinge total abgeändert. Die Grundstory und die Charaktäre sind fast das selbe. Es ist eigentlich eine totale Neuinterpretation und kein Remake. Für mich ist es auch nicht schwer das Original auszublenden weil die beiden Filme eben nicht viel gemeinsam haben.

Fazit: Als Remake würd ich den nicht durchgehen lassen, aber wer das Original nicht kennt bekommt hier einen wirklich soliden SciFi Actioner mit toller Optik geboten. Kenne zwar beide Filme und werde mir auch beide noch des öfteren anschauen.

Mein Tipp: Schaut euch den Extended Director´s Cut an, der hat ne FSK 16 und läuft ca. 20 Minuten länger. Der meiner Meinung nach um einiges sehenswerter.!!

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manuel.luger.3

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Lieber twenty, ich wusste das der Kommentar bei dir nicht gerade auf Gegenliebe stößt. ;D Ich nehm dir deinen Kommentar auch nicht böse, ich versteh dich und viele andere da voll und ganz.

Als ich den Film gekauft habe, das war ungefähr mit 16, also vor ca. 2 Jahren, da hatte ich keinen Funken Ahnung über Filme, Schauspieler usw. Mittlerweile hat sich das ganze stark geändert und Filme sind zu meinem größten Hobby geworden. Es hat nicht lange gedauert und ich habe zu meinem Lieblingsgenre dem Actionfilm gefunden, da stößt man als Österreicher natürlich gleich mal auf einen bestimmten Herrn Schwarzenegger, und durchstöbert mal so seine Filmografie. Ich kenne zwar noch nicht alle Filme von ihm aber ich würde mal sagen die kultigsten wie Predator, Terminator, Phantom Kommando und einige weitere.

So bin ich dann auch auf Total Rekall - Die Totale Erinnerung gestoßen und man denkt sich, den kenn ich doch. Das Original ist natürlich um einiges besser, ich komm aber trotzdem mit dem sogenannten Remake das es für mich irgendwie nicht so ganz ist erstaunlich gut klar. Liegt wahrscheinlich auch daran das ich das Remake zuerst gesehen habe.

Grundsätzlich bin ich kein Freund von Remakes aber einige lassen sich ertragen.
Wenn heute Lieblingsfilme von mir wie Parker oder Resident Evil.. in 20 Jahren ein Remake bekommen würden würde ich mich damit wahrscheinlich auch nicht anfreunden wollen.
Ich hoffe jeder kann meine Meinung ein wenig nachvollziehen... :D


manuel.luger.3

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Remakes .. so ne Sache bis auf wenige Ausnahmen ist das Thema sehr, sehr heikel, da geb ich dir recht..!!

Keine Sorge ich lass mich schon nciht verbiegen.. :D


RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Diese angebliche „Neuadaption“ von Philip K. Dick's bekannten Shortstory, ist eigentlich keine. Hierbei handelt es sich viel mehr um die Neuverwertung des Drehbuchs zu „Die totale Erinnerung“ von P. Verhoeven. Mag sein das beide Filme irgendwie was mit der Kurzgeschichte Erinnerungen en gros zu tun haben wollen, wahrscheinlich doch wohl eher wegen dem großartigen Namen des Sci-Fi Autors. Wie auch immer, so schlecht wie dieses Actionszenario hier teilweise gemacht wird, empfand ich den Film nicht. In einer postapokalyptische Welt in nicht allzu fernen Zukunft spielt dann also dieser futuristische Actionfilm. Nicht sonderlich clever, aber eben auch nicht wirklich beschämend dumm. Okay, Len Wiseman hat es immer noch nicht geschafft seinen Inszenierungen eine eigene persönlichhe Note zu geben. Das stimmt. Beim ollen Len hat fast nichts Bedeutung. Zum Beispiel werden die Möglichkeiten der Rekall-Methode nur angerissen, Theorien über die Grenzen der Wahrnehmung und der Manipulierbarkeit des Verstandes werden nur mal am Rande erwähnt. Und genauso jammert Quaid im Prinzip ein einziges Mal über die Frustration des monotonen Alltags, ehe die Sache abgehakt ist. Temporeich, nicht uninteressant, überwiegend solide inszeniert und trotz ausgedehnter Vakuumhandlung recht kurzweilig.
War okay, passt scho'.

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RoosterCogburn

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@Prof.: Das kann J.J. Abrams aber auch (siehe Star Trek).


ProfessorAbronsius

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Das stimmt allerdings.^^


ossi29

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Bewertung5.0Geht so

Für jede Sache die mir im Vergleich zum Original fehlt, gibt es einen Punkt Abzug:
- Mutanten
- der Mars
- Arnie
- Catchphrases
- Trash bzw. Humor
- Spannung

Naja gut, einen Punkt gibt es wieder dazu, weil Heisenberg der Böse war.

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Shalashaska

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Bewertung5.0Geht so

Gut, ich bin stark durch den Arniefilm geprägt. Was ich hier in dem Remake gesehen habe, hat mich aber auch so nicht überzeugt. (Ich will die beiden auch gar nicht ernsthaft miteinander vergleichen, dass wäre wie ein Vergleich zwischen Episode II und Das Imperium schlägt zurück^^)
Handwerklich ist der Film ein ganz netter Actionfilm, ein Feuerwerk an 0815-Actionsequenzen die stumpf aneinandergereiht sind und ein paar Sequenzen die andeuten, dass unter der Oberfläche noch was schlummert...[In der Romanvorlage steckt sooooviel mehr! (Gut das ist in dem 90er-Film auch nicht rausgeholt worden...)]

Mein Fazit: Colin Farell hätte sich vor dem Dreh ein Handtuch um den Kopf wickeln sollen...

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heikschn

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Bewertung7.0Sehenswert

Kenne die Originalverfilmung mit Schwarzenegger, habe sie etliche Male gesehen und werde ihn mir sicher auch mal wieder ansehen. Aber bei aller Nostalgie muss man schon sagen, dass der noch so was von 80er ist (kann man das für einen Film von 1990 noch sagen?). Somit hat eine Neuverfilmung durchaus ihre Berechtigung. Habe die Extended Version gesehen, die offenbar besser sein soll, wenn man den Kommentaren hier glauben kann. Ich bin auch positiv überrascht. Das Original ist ein reiner Actionkracher und das Remake drückt auch ausschließlich aufs Tempo. Den fehlenden Tiefgang und die eher flachen Dialoge will ich dem Film nicht vorwerfen, dafür entschädigt die nette Optik. Die Geschichte wird in der Neuverfilmung nicht komplett anders erzählt. Wer das Original kennt, wird also nicht massiv überrascht. Es gibt aber genügend Abweichungen, so dass man auch keinen 1:1 Aufguss serviert bekommt. Gleichzeitig gibt es aber viele kleine nette Anspielungen an die Schwarzenegger-Version, die den Kennern des Originals jedesmal ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern. Ich habe mit Total Recall das Maximum dessen bekommen, was ich erwarten konnte!

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Becci-Fandorin

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich ein gut gelungenes Remake.
Man möge mir und meinen Pheromonen verzeihen, dass ich Filme mit Collin Farrel grundsätzlich nicht so objektiv betrachten kann, wie ich vermutlich sollte...
Hach...ich bin auch nur ein Mensch...

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deevaudee

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Bewertung5.5Geht so

Ich könnte jetzt wie etliche Vorredner mit den Satz kommen, den ersten Film mit dem Schwarzenegger kenn ich nicht, mach ich nicht.
Denn so fokussiere ich mich lieber nur auf das gezeigte. Und das war im Grunde eine ganz passable Grundorientierte Sci-Fi Action Nummer. Schicke Grafiken, gutes Tempo, ordentlich Action, die allseits beliebten Lensflares gabs zu genüge. Dazu ne scharfe Beckinsale, und ne andere Brünette obendrauf. Mit Biel und Beckinsale ging es also in die futuristische Schlacht um Mutter England und der Kolonie Australien. Mit nen schicken Fahrstuhl quer durch die Erde. Na hip hip hurra.
Theoretisch kann man diesen Film nicht viel anlasten, für Verschnaufpausen waren kaum Momente da und das Tempo plus Sequenzen übergreiffend war auch alles in Ordnung. Letztlich der zu schlecht und blass aufgebaute Hintergrund für dieses handelnde Jahrtausend um einer gut funktionierenden Zukunftsvision den Glauben zu schenken, bzw, schnell zu begreiffen, das war nicht gegeben. Die angebliche Verschleierung um nicht zu viele Filmdetails zu verraten, was Vision oder mögliche Realität ist, war auch zu schwach aufgebaut. Und leicht durchschaubar. Lediglich Bryan Cranston war schön böse, aber als Gegenspieler, auch eher ein schlechter Witz. Am meisten mochte ich wirklich Beckinsale in ihrer Rolle. Schön mies, wild und sexy. Die versuchten Einzeiler a la: "Sieh es als das verflixte siebte Jahr" , oder "Jetzt kommt die Stelle; bis das der Tod uns scheidet." oder auch "Wie wärs mit einem Abschiedskuss." Nee nee nein. Das war wahrhaftig ein xxo, Griff ins Klo. Und wenn auch super Prominent besetzt, durch Farrell und so, Handwerklich auch super solide, Effekte gut und so, reichlich Action, aber etwas, nur ein ganz klein wenig mehr Tiefgang wäre schön gewesen. So ist es ein Actioner für Zwischendurch, und das wars. Zudem erinnert er mich stark SW Episode 2: Angriff der Klonkrieger. Nur ohne den ganzen Jedi Quatsch.
Ob der 90er Recall Film was taugt, interessiert mich auch herzlich wenig, denn dieser Film schafft es definitiv nicht ins Recall.

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BenAffenleck

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Ich hatte mit noch weniger gerechnet, und wurde dann recht positiv überrascht. Wäre bei mir wohl ne 7,0 gewesen...


deevaudee

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@Sammi: Ich hoffe du warst nüchtern. ^^
@BenA.: Theoretisch bin ich auch für sowas zu haben, doch der fehlende Tiefgang, und so Art Filme gibt es auch mit Tiefgang, trübt die Bewertung. 6,0 maximal 6,5 hätte ich auch gern gegeben. Aber das war zu schwach ausgeprägt der futuristische Lebensstandard. Handwerklich gibts auch keine Beanstandungen. Da war alles recht gut bis super.


chris-danese

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich geb gleich mal zu: ich kenne das Original bisher nicht. Vermutlich haben alle mehr oder weniger schlecht bewertenden Chineasten mit ihrer Einschätzung recht, man bewertet ein Remake durchaus zu recht besonders kritisch, wenn man das Vorbild kennt und ganz besonders kritisch, wenn man es gut findet.
Ich habe den Film aber nun mal ganz ohne diese Hypothek angesehen und fühle mich gut unterhalten. Ein solider Science-Fiction-Action-Zirkus.

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