Traitor

Traitor (2008), US Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 04.02.2009

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7.5
Kritiker
3 Bewertungen
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6.9
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569 Bewertungen
26 Kommentare
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von Jeffrey Nachmanoff, mit Don Cheadle und Guy Pearce

Traitor ist in der Misstrauenswelle angesiedelt, die nach 9/11 über Islam-stämmige hereinbrach: Don Cheadle wird asl ehemaliger US-Soldat verdächtigt, mit Terroristen zu kollaborieren.

Der ehemalige US Sgt. Horn (Don Cheadle), der im Sudan bei seinem Vater nach muslimischen Glauben aufgewachsen ist, wird in Jemen bei einer Razzia festgenommen. Im Gefängnis lernt er den militanten Moslem Omar (Saïd Taghmaoui) kennen und freundet sich mit ihm an.
Es gelingt den beiden auszubrechen und zusammen nach Europa zu Omars Kontaktleuten zu fliehen. Als einige Tage später auf die US Botschaft in Frankreich ein Bombenanschlag verübt wird, hat das FBI auf Grund der Beweise schnell eine Theorie: Horn, der schon lange verdächtigt wird einem Terrornetzwerk im Nahen Osten anzugehören, soll hinter allem stecken. Ein verzweifelter Kampf gegen die Zeit beginnt – sowohl für Agent Clayton (Guy Pearce), der auf Horn angesetzt wird, als auch für Horn – als bekannt wird, dass ein weiterer Anschlag in den USA geplant ist.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Traitor

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.0Sehenswert

Der Thriller ist fast schon ein wenig zu ausgewogen, so sorgfältig werden alle möglichen Aspekte betrachtet. Dennoch bietet «Traitor» eine erfrischende und packende Betrachtung des kontroversen Themas, auch wenn Floskeln wie «The truth is complicated» sicherlich keine neue Erkenntnisse bieten.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (25) — Film: Traitor


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WelcometotheKlap

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Bewertung7.5Sehenswert

Don Cheadle, Jeff Daniels, Guy Pearce, Neal McDonough, dazu ein kluges Script, eine fesselnde Thrillerrutsche, eine erstklassige Austattung und Produktion……..warum ist TRAITOR eigentlich immer noch so unbekannt ?
Nicht das TRAITOR gleich die Rettung des Abendlandes wäre (in Hinsicht auf den Inhalt des Filmes : no pun intended !) aber besser als das ridleysche Schnarchdesaster DER MANN DER NIEMALS LEBTE und ähnliche Hollywoodproduktionen, die sich versucht haben dem Thema Dschihad und dessen Auswüchse zu nähern, ist TRAITOR alle Male.
Vielleicht fehlte dem Film ein DiCaprio, ein Crowe, und ein reißerischer Kinotrailer, um die Massen ins Kino zu bewegen, vielleicht wollte man auch keinen Film, der sich über die Psychologie seiner Protagonisten verkauft, denn über reißerische Plansequenzen von stürmenden Einsatzkommandos und Moneyshots von explodierenden Innenstädten.
TRAITOR besitzt genau drei Explosionen, die größe davon passiert auch noch Off-Screen, und vielleicht eine Sequenz die man mit gutem Willen unter „Action“ vermarkten könnte, der Rest ist Reden und Staunen.
Staunen darüber, das der Film es fast mühelos schafft einen spannenden Thrill abzuliefern, Haken zu schlagen und durchgängig zu unterhalten, ohne seine Themen für den Zweck dieser Unterhaltung zu opfern.
Wir befinden uns hier zwar nicht im Arthouse-Bereich der Charakterdurchleuchtung, aber näher an seine Hauptcharaktere gelang bisher noch kein Thriller über Sprengstoffwesten und Kulturelle Selbstgefälligkeiten.
Überhaupt Selbstgefälligkeit, an beiden Enden der Kerze, TRAITOR kommt ganz ohne den westlichen Zeigefinger daher, macht unmissverständlich klar, das hier alle auf verbrannter Erde laufen, und die Argumentationen in diesem „heiligen Krieg“ sich auf beiden Seiten des Erdballs verdammt ähneln.
Wenn dann am Ende noch ein Mini-Twist passiert, der nicht nur als Spannungsmittel, gleichzeitig als bissiger Kommentar funktioniert, und seine großen, retardierten Twist-Brüder der letzten Jahre alle mühelos hinter sich lässt, dann hat ein Film wie TRAITOR doch eigentlich alles richtig gemacht.
Er besitzt in der Mitte vielleicht ein paar kleine Längen, dem Versuch geschuldet mehrere Handlungsstränge über den ganzen Film zu spinnen, gleichzeitg seine Charaktere nicht unter dem Adrenalin zu verlieren, aber im Großen und Ganzen ist TRAITOR weit mehr als nur solide.
Und Don Cheadle kann man sowieso nie genug haben, und nicht genug loben.
Der pure Anti-Wesley-Snipes der mit einfachen Dialogen ganze Parkhäuser zum Einsturz bringen kann.
Tolle Rolle, tolles Schauspiel, toller Film.
Ich hoffe Ridley Scott hat TRAITOR gesehen.
Und sich danach hemmungslos in den Schlaf geweint.

bedenklich? 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Haschbeutel

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Vorgemerkt :)


WelcometotheKlap

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Unbedingt !


I_have_seen

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Bewertung6.0Ganz gut

Insgesamt betrachtet ist die Charackterdarstellung ein Pluspunkt den viele andere Filme missen lassen. Die Erzählung aber auch die Dialoge sind insg. stimmig und erwecken bei mir wenig misstrauen über Motive und Antriebe im Zusammenspiel der Protagonisten. Mit einer recht seltsam anmutenden Ausnahme die mich auch sehr gestört hat: Die eigentlichen Märtyrer spielen darstellerisch-charackteristisch und erzählerisch einfach keine Rolle. Ziemlich merkwürdig und deswegen ist der Film auch in meinen Augen ein programmatischer Politthriller über das System (arabische) Terrororganisationen und (westliche) geheimdienstliche Terrorzellenbekämpfung mit einer zugegeben überraschenden "Lösung" (*vorsicht spoiler verdächtig: die aber auch wieder sich nicht so recht einfügen mag in das moralische Gesamtbild des Hauptdarstellers ***Spoiler verdacht ENDE***).

Bild, Schnitt und Musik habe nicht störend empfunden ...war sozusagen unauffällig ..so das ich mich auf den Inhalt konzentrieren konnte ..was auch wiederrum ein Pluspukt des Films ist. Soweit die positiven Aspeckte des Film.

Auf der Negativseite des Films muss man auf jeden Fall festhalten, dass der Film sehr lange einem keine richitige Richtung anbietet was der Haupterzählstrang sein soll. Die Rahmenerzählung wurde zu sehr ausgedeht und die anfänglichen Wendungen haben mich nicht immer überzeugt ...die schwachen Ideen stachen zwischen den vielen guten Ideen schon ziemlich heftig hervor ..naja seis drum ... kurz und knapp gesagt der Film hat einige längen ...und man bleibt über den gesamten Film nicht voll am Ball.

Mit Blick auf die Qualitäten des Films was die Terrorthematik angeht ist der Film im Vergleich zu anderen auf jeden Fall überdurchschnittlich, die Beudeutungsschwangere Story ist gelungen umgesetzt, aber ohne dieses an den interessierten Zuschauer gerichtete Merkmal d.h. ohne das der Zuschauer auf diese Dimension besonderen Wert legt könnte ich ebenso gut verstehen, dass man den Film mangels nicht ausreichend verdichteter Handlung nicht zuende schauen möchte. Und auch wenn ich den Film vor dem Hintergrund des Genres gut fand ein zweites mal brauch' man den Film nicht sehen. Es geht dafür nämlich viel zu wenig um Gefühle an denen ich in meiner Alltagswelt Anschluss finden könnte. Naja, versöhnlich ausgedrückt liegt das selbstverständlich am Genre das in einer sehr abgeschotteten Welt sich abspielt. Nichtsdestotrotz sind aus genau diesem Grund andere Filme besser und genau deswegen ist der Film im Genre gut und ausserhalb (insgesamt) eher mittelprächtiger durchschnitt.

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Frankenchrist

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn die Bewertung es vermuten lässt, fand ich die Handlung keineswegs mittelmäßig: Der Film wirft hochinteressant Fragen der Ethik auf, etwa ob Menschenleben gegeneinander aufwiegbar sind, ob die Rettung von Vielen das Opfern von Wenigen rechtfertigt, ob der Zweck die Mittel heiligt. Die Inszenierung ist, was mich stört. Ich hätte dem Film z.B. einen anderen Kameramann gewünscht: Diese Wackel-Optik ist nicht nur überflüssig, sondern absolut fehl am Platze, da es kein typischer oberflächlicher Actionthriller ist, der mit allen Mitteln Dynamik erzeugen darf. Hier wurde versucht, zwei Welten zu vereinen: Die Welt des Actionthrillers und die des Politdramas. Daran übernimmt sich der Regisseur. Mir wurde dadurch zu sehr vom schwierigen Thema abgelenkt. Eine behutsamere Bildsprache wäre für mich angemessener gewesen. Darüber hinaus erschweren die komplexe Erzählweise und das Überhäufen des Zuschauers mit bspw. Geheimdienst-Informationen das Verständnis im Handlungsverlauf. Es verdient dagegen Lob, wie hier Muslime im Kern dargestellt werden: Sie sind eben nicht allesamt fanatische Attentäter, die aus dem Koran (durch Missinterpretation?) ihre Rechtfertigung beziehen, sogenannte Ungläubige in den Tod zu reißen, sondern haben ebenso das Gebot Allahs, nicht töten zu dürfen. Dass es dennoch solche Fanatiker gibt, ist gleichfalls klar und wird auch nicht verhehlt. Sie machen eine Minderheit aus und sind meist eher Verführte, selbst Opfer einer islamistischen Propaganda als überzeugte Dschihad-Kämpfer. Ohne spoilern zu wollen, will ich herausheben, dass auch dieser Tatsache vor allem gen Ende Rechnung getragen wird. Der Film lässt ein flaues, ungutes Gefühl zurück: Ich kann nicht sagen, ob das Szenario realistisch ist, vorstellbar sehr wohl. Nur will ich nicht wahrhaben, dass es in der Realität so passiert. Die ökonomische Pragmatik, dass Millionen Menschen mehr wert sind als z.B. 10 unglückliche Fahrgäste in einem Bus, mutet, was mich betrifft, nicht rechtens an.

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fimbul1988

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Bewertung4.5Uninteressant

Leider ein Film der mich überhaupt nicht überzeugt hat. Zunächst braucht der Film mehr als eine halbe Stunde, bis man erkennt, wohin der Film eigentlich führen soll. Und schließlich ist, das, was eigentlich als Überraschung gedacht war, viel zu leicht zu durchschauen und eine lange Phase voll Langeweile beginnt sich einzustellen. Als einzig positiver Aspekt bleiben mir lediglich die letzten 10 Minuten in Erinnerung. Das Ende wurde tatsächlich gut gelöst und hält für den Zuschauer dann doch eine Überaschung bereit.
Die Idee - gleichwohl sie Verschwörungtheoretischer Kitsch ist - hätte durchaus mehr zu bieten gehabt als das.

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

spannung und action super verpackt..langeweile kommt da nicht auf.

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vanilla

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Bewertung7.0Sehenswert

sehr interessanter Handlungsverlauf, der die Spannung geschickt aufbaut und den Zuschauer zu fesseln vermag. Nicht monoton, oft nicht vorhersehbar, doch leider trotzdem mit Paar schwächen in der Erzählweise. Schauspielerisch sehr gut, auch die unterschiedlichen Facetten des Terrors und der Terrorbekämpfung werden klasse und realistisch dargestellt.
Der Titel verrät leider schon zu viel, also im Grunde genommen ist der Titel des Films ein "Traitor":-)
Ich denke nicht, dass mir dieser Film sehr lange in Erinnerung bleibt, deshalb kann ich ihn auch nicht höher einstufen. Für die Momentaufnahme einer der besten Terrorfilme die ich kenne.

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vanilla

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das du etwas sparsamer mit der Punktevergabe bist das kennen wir ja;-)) was nicht heißt das es negativ ist, ich schätze das sehr, muss mir manchmal ne Scheibe von dir abschneiden:-)
Danke, oh Captain mein Captain:-)


cpt. chaos

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Ich arbeit an mir, um zukünftig nicht mehr ganz so krass rumzugeizen!

gez. Ebenezer Scrooge


jlorenz1

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein für amerikanische Verhältnisse erstaunlicher Thriller, der sich weder in Actionszenen verliert noch um ein überidealisierten "Einer allein rettet die Welt" sich bemüht. Der Film erzählt menschlich-nachdenklich-nüchtern, aber sehr spannend die verschiedene Aspekte des Terrorismus und der Terrorismusbekämpfung. Er verfällt nicht in die übliche Schwarzweissmalerei. Dem Zuschauer wird nicht ideologisch eine Zwangsjacke übergestülpt.

Jeffrey Nachmanoff geht sehr souverän mit dem Thema um und versteht es auch entsprechend als Film umzusetzen ohne in ein Fettnäpfchen zu treten. Meistens geht der Versuch schief, wenn Drehbuch und Regie in einer Hand liegen. Hier ist es eindeutig nicht der Fall.

Der Film hat ein überraschendes Ende. In der letzte Szene bleibt der "edle Moslem" zurück, der Terrorismus als auch "Opfer" der Terrorismusbekämpfung für eine vermeintlich höhere Sache zutiefst ablehnt.

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jlorenz1

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Ja. in dem Bus waren alle 30 Selbstmordattentätter versammelt. Das war ja gerade der Clou. Normalerweise sollten die alle in 30 verschiedenen Überlandbuse sitzen und sich gleichzeitig in die Luft sprengen. Den einzigen Unschuldigen, den es wohl getroffen hat, war mutmaßlich der Busfahrer ...


Scipio

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Danke, danke - ich hatte zwar mitbekommen, dass da mehrere Attentäter in dem Bus waren - das es aber "nur" Attentäter waren, war mir entgangen!


movieminister

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Bewertung7.5Sehenswert

Ziemlich glaubhaft werden die diversen Milieus beleuchtet, keine durchgeknallten Monster sondern Menschen deren Motivation zumindest etwas nachvollziehbar dargelegt wird. Sehr erfrischend, man ist ja eher die Plumpheit verknüpft mit Pathos gewöhnt. Die Story ist auch sehr spannend und das Ende gut und schlau gelöst. Ich hätte die volle Punktzahl gegeben wenn die Hauptprotagonisten, jeder für sich genommen, nicht so völlig makellos daherkommen würden. Diese Hochsterilisierung (L.Matthäus) können sich leider immer noch zu wenig amerikanische Filmemacher verkneifen.

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Blonder

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer hätte gedacht, dass ein weltbekannter Komiker namens Steve Martin die Idee zu dem Film hatte!
Filme über fanatische Terroristen gibt es seit 2001 wie Sand am Meer und irgendwie habe ich mich an dieser Thematik so ziemlich satt gesehen. Aber ich konnte mich durchringen ihn doch zu gucken.
Ein amerikanischer Soldat namens Samir Horn wechselt die Seiten und schließt sich einer Terrorzelle an, die einen spektakulären Anschlag in den USA planen. Sein Gegenspieler ist ein FBI-Agent, der mit allen Mitteln versucht Samir zu stoppen.
Der Thriller fesselt von der ersten bis zur letzten Minute, zudem bietet er die eine oder andere Überraschung. Bei den Darstellern hebt sich vor allem Don Cheadle heraus, der den Terroristen sehr glaubwürdig rüber bringt.
Also angucken lohnt sich, auch wenn man dem Thema überdrüssig ist.

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Delonghi

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich der beste Film, wo es speziell um Terrorismus geht! Abslut lupenreiner Spannungsbogen bis zum Schluss, ohne in überheblichen Amerika-Patriotismus auszuarten. Eine absloute Empfehlung!

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Sozionaut

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir gefällt die Spannung zwischen Omar (Saïd Taghmaou) und Samir (Don Cheadle), die Instrumentalisierung von Menschen für "Gottessache" wird gut dargestellt. Ein spannungsreicher Politthriller, der m. E. gelungen mit einem schwierigen Thema umgeht, ohne dabei in Schwarzweißmalerei zu verfallen.

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cpt. chaos

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Bewertung5.0Geht so

Handwerklich solider Spionagethriller, der den Terrorismus relativ ausgewogen beleuchtet und mit einer überraschenden Wendung zum Ende hin aufwarten kann, aber ich schau mir da dann doch lieber nochmals "Syriana" oder "Der Mann, der niemals lebte" an.

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Chris12zero

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Traitor" ist ein Thriller, der sich mit der Thematik Terrorismus so authentisch wie schon lange nicht mehr gesehen auseinander setzt !!
Hier wird weniger auf Hollywood-Bombast-Action-Kino gesetzt, sondern vielmehr eine gut durchdachte, vielschichtige Story erzählt, in der der Zuschauer in die verdrehte Ideologie des islamischen Terrorismus gezogen wird !!
Spannend umgesetzt und mit viel Detailtreue wird sowohl aus Sicht des Undercover-Agents Samir (herausragend: Don Cheadle), der als abtrünniger Überläufer gilt, als auch aus Sicht seiner FBI-Verfolger (ebenfalls großartig: Guy Pearce/ Neal McDonaugh) eine glaubhafte und realistische Geschichte erzählt, die in Filmhälfte Zwei zunehmend an Fahrt gewinnt, den Zuschauer aber lange im Dunkeln lässt, was die Beweggründe des abtrünnigen Undercover-Agents Samir angeht und so die Spannungsschraube mehr und mehr nach oben schraubt !!
"Traitor" durchleuchtet ausführlich die falsche Ideologie des islamischen Terrors, spart dabei aber nicht mit leiser Kritik am amerikanischen Patriotismus und zeigt gekonnt, wie sich die Grenzen zwischen Gut und Böse psychologisch dicht erzählt, miteinander vermischen !!
Aber was diesen großartigen Thriller allein schon besonders sehenswert macht, ist der klasse besetzte Cast, in dem vor allem Don Cheadle als zerrissener Agent zwischen den Fronten vollends überzeugt und neben seinen starken Gegenüber Guy Pearce herausragt !!
Auch die Nebenrollen sind mit Neal McDonaugh, Saïd Taghmaoui und Jeff Daniels klasse besetzt und überzeugend gespielt !!

Fazit: Klasse Post-9/11-Thriller mit überragendem Don Cheadle !!

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spanky

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Bewertung6.5Ganz gut

Routiniert inszeniert mit einem guten Maß an Spannung und Finesse. Es fehlt ihm aber die schauspielerische und erzählerische Größe, um aus dem Durchschnitt herauszuragen.

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Chewbacca

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Bewertung6.5Ganz gut

Guy Pearce und Neal McDonough jagen Don Cheadle, der zwischen alle Fronten geraten ist und in terroristische Aktivitäten verstrickt zu sein scheint. Dabei verschwimmen die Fronten zwischen Gut und Böse zusehends und Don kann seine beeindruckend traurige Mimik ausspielen, wenn er über die eigene Schuld am Tod Unschuldiger sinniert.

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treebeard3rd

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine etwas andere Sicht auf den islamistischen Terrorismus. Der gläubige Moslem, der sich in eine Terrorzelle einschleust, wird von Don Cheadle überzeugend gespielt. Hier passt meiner Meinung alles. Die Story hat keine Durchänger, die Darsteller leisten gute Arbeit und die Kamera fängt die Bilder gut ein.

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Bandrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In letzter Zeit versuchten viele Filme den Terrorismus von verschiedenen Seiten zu betrachten. Zwar sind "Der Mann der niemals lebte" oder auch "Operation Kingdom" unterhaltsam, richtig auseinandersetzen mit der Materie tut sich indes keiner so richtig.
Traitor erinnert mehr an "Machtlos", nur deutlich dunkler und ungleich trauriger.
Der Film taucht tief in die islamische Welt ein, beleuchtet ausführlich wie der Terrorismus entsteht und spart nicht an Kritik daran und auch den Amerikanern. Es verwischen die Grenzen zwischen Gut und Böse, beiden Seiten ist jedes Mittel zum Sieg recht und der Tod Unschuldiger ein notwendiges Übel.
Gut dargestellt ist auch, wie die Terroranführer die Thesen des Korans verdrehen und für ihre Zwecke einnehmen. Das wurde so noch nie in einem Film gezeigt und verdeutlicht wie gefährlich sowas doch sein kann.
Erwartet hier auf jeden Fall kein richtiges Happ- End, kein Hollywoodpathos und auch keine Klischees.
Der Regiseur vermittelt einem das Geschehen sehr glaubhaft, man glaubt jede Sekunde das es wirklich so ablaufen könnte. Nur selten werden auf Effekte zurückgegriffen und da auch nur wo es dringend nötig ist. Ansonsten vertraut der Film auf seine hervorragenden Darstellern, der gekonnten Kameraführung und Musik.
Die Schauspieler überzeugen durch die Bank weg. Don Cheadle als streng gläubiger Samir oder Guy Pearce als FBI- Agent spielen sehr gut. Vor allem ersterer vermittelt einem in jeder Sekunde die Tragik der Geschehnisse und seine innere Zerrisenheit. Zudem spielt Neal McDonough mit, den ich gerne sehe.
Fazit: Weitaus besserer Post 9/11- Thriller, der mit der richtigen Mischung aus Action, Suspense und Tragik aufwartet.

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Tyler

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Toll, gleich mal vormerken!


wastlh

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Have faith brother. Ich glaub ich muss den mal wieder anschaun ;)


MovieMuc

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Viele Kinogänger kennen die "Ocean´s 11 - 13" Filme. Aber kennen diese auch Don Cheadle?! Und vor allem seine Filme? Dieser Mann ist einfach grandios. Wer Filme mag und kennt, der soll einmal seine Filme durchgehen, in denen er mitgespielt hat. Viele Filme habe ich nun gesehen und komme zum Schluss, dass wo Cheadle drauf steht, in auch ein toller Film drin. Was C. Blancett bei den Frauen geschafft hat, hat nun auch Cheadle bei den Herren geschafft. Don Cheadle ... mehr von seinen Filmen, auch wenn diese an der Kinokasse nicht so erfolgreich sind. Aber wir stehen ja darüber. Ein tolles Boxoffice-Ergebnis ist noch lange kein Garant für einen tollen Film. Cheadle aber (fast immer).

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patcharisma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich habe bisher keinen Thriller gesehen, in der das psychologische Verständnis über den islamistischen Terror so gut herüberkommt, wie hier. Ist "Der Mann der niemals lebte" eher eine (schlechte) Indiana Jones-Variante, "Machtlos" eine Form von Soap-Opera in der Wüste & die lächerliche "Operation Kingdom" nur als öde Ballerei für erwachsene Buben konzipiert, geht das hier mit völligen anderen Ellen zur Sache.

Hier zeigt sich, dass das Thema Terror nicht einfach computergesteuertes KauWumm für den Popkorn-Becher ist: Teilweise schwerfällig erzählt, authentisch herübergebracht (z.B. in der staubigen Wüstenknast-Sequenz), psychologisch dicht und voller gezeigten Konsequenzen der absurden Ideologie, lässt einem die fundierte Geschichte schön lange im Dunkeln, um dann im zweiten Teil die Spannungsschraube unweigerlich anzuziehen. Auch selten: Hier bleibt keines der vielen Details unerklärt.
Hervorragende Schnitte & das tolle Schauspiel (besonders der Neben- und Laiendarsteller) tun das Übrige dazu: Ridley Scott könnte sich von dem Film jedenfalls eine Lehr-Scheibe abschneiden, etwas Anspruch muss bei dem Thema einfach sein, dass es packen kann.

ANTI-SPOILER: Am besten lesen Sie hier gar keine Kommentare & auch nicht, was auf der Hülle steht. Schauen Sie's einfach so an.

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Taichi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

das thema packend aufbereitet und überzeugend gespielt. guter film!

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