Transamerica

Transamerica (2005), US
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Kinostart 16.03.2006

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7.9 Kritiker
14 Bewertungen
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von Duncan Tucker, mit Felicity Huffman und Kevin Zegers

Bree ist ein Mann, der kurz davor steht, seine letzte Operation zu bekommen, die ihn endgültig von einem Mann zu einer Frau macht. Doch dann bekommt er plötzlich einen seltsamen Anruf: Toby, der behauptet, sein Sohn zu sein, bittet ihn, von Los Angeles zu ihm nach New York zu komemn, weil er dort im Gefängnis sitzt und Hilfe braucht.

HandlungBeginn einer ReiseBree (Felicity Huffman) wurde als Stanley geboren und steht kurz vor einer Geschlechtsumwandlungsoperation, die sie mit den biologischen Geschlechtsmerkmalen einer Frau ausstatten wird. Doch als ein angeblicher Sohn aus dem Gefängnis in New York anruft, verweigert Brees Therapeutin Margaret (Elizabeth Peña) die Einwilligung zur Operation, bis Bree Kontakt zu ihrem Sohn aufgenommen hat.

So fliegt Bree nach New York und zahlt für den 17jährigen Toby (Kevin Zegers), der einer ungeschickten sexuellen Begegnung mit einer Schulfreundin entspringt, eine Kaution von einem Dollar. Da sie sich ihm nicht als Vater zu erkennen geben will, stellt sie sich als Missionarin vor. Kurz darauf teilt ihr Toby seine Entscheidung mit, nach Los Angelese zu trampen, wo er seinen Vater aufsuchen will. Nun sieht sich Bree gezwungen, den Jungen mitzunehmen. Mit letztem Geld leiht sie einen Mietwagen und die beiden fahren los.

Größere KomplikationenUnterwegs kommt sich das gegensätzliche Paar kaum näher. Bree erfährt, dass Toby ein drogenabhängiger Stricher ist und nicht mehr in seinen Heimatort zurückkehren möchte. Bree steuert diesen dennoch an, da dort Tobys Stiefvater lebt. Die schauerlichen Familienverhältnisse bewegen Bree aber dazu, den Weg mit Toby weiter fortzusetzen. Als der Junge zufällig das Geschlechtsteil Brees sieht, fühlt er sich betrogen und es kommt zum Streit. Doch auch diese Auseinandersetzung kann bewältigt werden. Schwierigkeiten treten auf, als ein Tramper ihren Wagen stiehlt und die beiden von einem indianischen Fahrer namens Calvin (Graham Greene) bis zum Haus von Brees Eltern mitgenommen. Dort erwartet Bree eine nymphomanische Mutter (Fionnuala Flanagan), ein sexbessessener Vater (Burt Young) und die ehemals drogenabhängige Schwester Sydney (Carrie Preston).

Während Toby überaus freudig von den reichen Großeltern aufgenommen wird, lässt die Familie Bree spüren, dass sie sie nur als Stanley akzeptieren würde. Bree möchte, so schnell es geht, wieder abreisen. Als Toby beginnt mit Bree zu flirten, sieht sie sich gezwungen, dem Jungen zu beichten, dass sie der Vater ist. Toby haut daraufhin ab.

Zurück in Los AngelesNach Brees Rückkehr findet mit den von den Eltern geliehenen 1000 Dollar endlich die sehnlich erwartete Geschlechtsumwandlungsoperation statt. Doch anstatt sich darüber zu freuen, bricht Bree danach in Tränen aus. Sie weiß, dass sie einen Fehler begangen hat. Toby arbeitet währenddessen im Homosexuellen-Porno-Geschäft und hat sich die Haare blondiert, wie er es schon immer tun wollte. Auch er ist nicht glücklich… So steht er eines Tages vor Brees Tür.

Weiterführende Informationen
Die Rezeption des Films

Weitere Informationen im Internet
Trailer auf apple.de (engl.)
Vater werden, Rezeption von Silvia Hallensleben auf Filmzentrale.de
Reaktionen der deutschen Presse auf filmz.de

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Transamerica

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Transamerica" ist einer der Filme, die man gesehen haben muss. Zwar muss man sich auf diesen Film wirklich einlassen, doch schafft man dies, bekommt man ein ergreifendes Gesellschaftsdrama präsentiert. Es muss ja nicht immer Popcornkino sein.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

Meiner Meinung nach hätte Felicity Huffman für ihre Darstellung der Bree den Oscar mehr verdient gehabt als die - sicherlich auch gute - Reese Witherspoon für June Carter in “Walk the Line”. Wird vermutlich auch an der konservativen Jury gescheitert sein.

Fazit: ein sehr eigenwilliger Road-Movie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Empfehlenswert.

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Kommentare (12) — Film: Transamerica

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Lillyfee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als ich den Film zum Ersten mal sah, wusste ich nicht, ob ich mich für Weinen oder Lachen entscheiden soll. Letzlich entschied ich mich für beides :-) Ein schöner Film, trotz einer sehr trauriger Thematik.

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Geistertexter

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Bewertung6.0Ganz gut

Brilliante Darbietung von Felicity Huffman in einem ansonsten eher durchschnittlichen Film.

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FineCut

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Bewertung9.0Herausragend

In diesem Roadmovie stehen zwei Menschen im Mittelpunkt, die abseits der Gesellschaft stehen. Ein transsexueller Mann (Stanley), der kurz vor seiner finalen Operation steht und ein drogenabhängiger Stricher (Toby) der seinen Vater sucht (Stanley) und das Ziel verfolgt schwuler Pornodarsteller zu werden. Beide gehen auf eine abenteuerliche Reise, ohne dass Toby weiß, dass sein Vater direkt neben ihm am Steuer sitzt. Wer jetzt denkt, dieser Film ist ein handfestes Drama, verpasst einen phänomenalen und sehr komischen Film, mit einem intelligenten Drehbuch. Auf dem gemeinsamen Weg in ein neues Leben, treibt das Schicksal die beiden zu Stanleys Eltern. Dort sitzen in einer Szene beide am Swimming-Pool und Stanley sagt: "Wenn sie mich doch nur einmal anschauen würden, und mich sehen könnten. Sonst nichts. Sie sollen mich richtig sehen, einmal." Desperate Housewife Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley schlicht grandios. Kevin Zegers steht dem in der Rolle des Toby in nichts nach.

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Meskal

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Bewertung0.0Hassfilm

Kann ich null damit anfangen, viel zu und das mein ich wortwörtlich schwul.
Musste nach der Hälfte umschalten, weils einfach nimmer ging.

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Ugly_Honey

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Nein tatsächlich?


Sufu

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Auf solche 'Kritiken' kann ich verzichten..


aikifreak

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Bewertung6.5Ganz gut

Frau Huffmann spielt unglaublich gut. Leider entpuppt sich die erste Hälfte des Films als etwas langatmig und flach. Erst nach der Aufdeckung der Geschlechterlüge und der Begegnung mit den überforderten Eltern des Transsexuellen nimmt der Streifen emotionale Gestalt an und gewinnt an Tiefe. Für meinen Geschmack etwas zu spät.

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xtheunknown

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Bewertung5.0Geht so

mir war das alles glaube ich einfach zu normal. seichte geschichten aus dem leben sind nicht so meins. der oskar ist aber verdient. frau huffman spielt ihre rolle verdammt gut.

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xtheunknown

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transsexuelle, transgender etc. sind für mich leute wie alle anderen auch. der film war für mich von daher nichts aussergewöhnliches oder lehrreiches. dramen sind eh nicht so mein ding. filme wie personal service von terry jones finde ich da interessanter.


Heavy_Metal

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sicher sicher, die rede war vom film allein. mir hat eben das "normale" daran gefallen bei o.g. rückbesinnung auf bekannte filme, die das thema (irgendwie) aufgreifen.


PinkTequila

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film thematisiert ein gesellschaftliches Tabu-Thema auf grandiose Weise, Felicity Huffman und Kevin Zegers spielen ihre Rollen mit großer Intensität. Must-See!

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manniac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbar gespielt und mit entspanntem Blick auf ein für gewöhnlich krampfiges Thema.
Während es für eine Frau selten ein Kompliment ist, als transsexueller Mann durchzugehen, gilt es in diesem Fall doch. Felicity Huffman, die ich schon in Desperate Housewives zu lieben gelernt habe, überzeugt mich in diesem Film wirklich, dass sie Stanley ist, aber auch Bree.

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annaberlin

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Bewertung9.0Herausragend

Sympathisches, verschrobenes Road Movie mit Felicity Huffman in einer fantastischen Rolle.

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tom-01

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film, den man so schnell nicht wieder vergisst!
Felicity Huffman wahrscheinlich in der Rolle ihres Lebens. Absolut zu empfehlen!

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freedika

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hört sich nach schlimmem Drama an, ist aber ein schöner, warmherziger Film.

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jschlademann

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr bewegender Film und eine Tolle Rolle, für die Felicity Huffman einen absolut verdienten Oscar bekommen hat. Sehr empfehlenswert!

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