"Transamerica" ist einer der Filme, die man gesehen haben muss. Zwar muss man sich auf diesen Film wirklich einlassen, doch schafft man dies, bekommt man ein ergreifendes Gesellschaftsdrama präsentiert. Es muss ja nicht immer Popcornkino sein.
Meiner Meinung nach hätte Felicity Huffman für ihre Darstellung der Bree den Oscar mehr verdient gehabt als die - sicherlich auch gute - Reese Witherspoon für June Carter in “Walk the Line”. Wird vermutlich auch an der konservativen Jury gescheitert sein.
Fazit: ein sehr eigenwilliger Road-Movie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Empfehlenswert.
Als ich den Film zum Ersten mal sah, wusste ich nicht, ob ich mich für Weinen oder Lachen entscheiden soll. Letzlich entschied ich mich für beides :-) Ein schöner Film, trotz einer sehr trauriger Thematik.
In diesem Roadmovie stehen zwei Menschen im Mittelpunkt, die abseits der Gesellschaft stehen. Ein transsexueller Mann (Stanley), der kurz vor seiner finalen Operation steht und ein drogenabhängiger Stricher (Toby) der seinen Vater sucht (Stanley) und das Ziel verfolgt schwuler Pornodarsteller zu werden. Beide gehen auf eine abenteuerliche Reise, ohne dass Toby weiß, dass sein Vater direkt neben ihm am Steuer sitzt. Wer jetzt denkt, dieser Film ist ein handfestes Drama, verpasst einen phänomenalen und sehr komischen Film, mit einem intelligenten Drehbuch. Auf dem gemeinsamen Weg in ein neues Leben, treibt das Schicksal die beiden zu Stanleys Eltern. Dort sitzen in einer Szene beide am Swimming-Pool und Stanley sagt: "Wenn sie mich doch nur einmal anschauen würden, und mich sehen könnten. Sonst nichts. Sie sollen mich richtig sehen, einmal." Desperate Housewife Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley schlicht grandios. Kevin Zegers steht dem in der Rolle des Toby in nichts nach.
Frau Huffmann spielt unglaublich gut. Leider entpuppt sich die erste Hälfte des Films als etwas langatmig und flach. Erst nach der Aufdeckung der Geschlechterlüge und der Begegnung mit den überforderten Eltern des Transsexuellen nimmt der Streifen emotionale Gestalt an und gewinnt an Tiefe. Für meinen Geschmack etwas zu spät.
mir war das alles glaube ich einfach zu normal. seichte geschichten aus dem leben sind nicht so meins. der oskar ist aber verdient. frau huffman spielt ihre rolle verdammt gut.
"mir war das alles glaube ich einfach zu normal."
haha, hahaha!! ich bevorzuge ebenfalls transsexuelle, die in dunklen kellern hausen und sich kleider aus menschenhaut nähen, zimmer in abgelegenen motels vermieten und gern mal blondinen abstechen oder zumindest in einem achtklassigen schuppen motownhits im fummel playback performan und saufen wie ein loch...äh.. was wollt ich jetzt noch sagen? achso, normal hamwa nicht mehr. ist ausverkauft. weiß auch nicht obs wieder reinkommt ;)
transsexuelle, transgender etc. sind für mich leute wie alle anderen auch. der film war für mich von daher nichts aussergewöhnliches oder lehrreiches. dramen sind eh nicht so mein ding. filme wie personal service von terry jones finde ich da interessanter.
sicher sicher, die rede war vom film allein. mir hat eben das "normale" daran gefallen bei o.g. rückbesinnung auf bekannte filme, die das thema (irgendwie) aufgreifen.
Der Film thematisiert ein gesellschaftliches Tabu-Thema auf grandiose Weise, Felicity Huffman und Kevin Zegers spielen ihre Rollen mit großer Intensität. Must-See!
Wunderbar gespielt und mit entspanntem Blick auf ein für gewöhnlich krampfiges Thema.
Während es für eine Frau selten ein Kompliment ist, als transsexueller Mann durchzugehen, gilt es in diesem Fall doch. Felicity Huffman, die ich schon in Desperate Housewives zu lieben gelernt habe, überzeugt mich in diesem Film wirklich, dass sie Stanley ist, aber auch Bree.
Transamerica - Kritik
US 2005 Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Road Movie, Drama, Kinostart 16.03.2006
Kritiken (2) — Film: Transamerica
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Transamerica" ist einer der Filme, die man gesehen haben muss. Zwar muss man sich auf diesen Film wirklich einlassen, doch schafft man dies, bekommt man ein ergreifendes Gesellschaftsdrama präsentiert. Es muss ja nicht immer Popcornkino sein.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenMeiner Meinung nach hätte Felicity Huffman für ihre Darstellung der Bree den Oscar mehr verdient gehabt als die - sicherlich auch gute - Reese Witherspoon für June Carter in “Walk the Line”. Wird vermutlich auch an der konservativen Jury gescheitert sein.
Fazit: ein sehr eigenwilliger Road-Movie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Empfehlenswert.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (12) — Film: Transamerica
Kommentar schreibenLillyfee 2011/11/17 22:24:06
Kommentar löschenAls ich den Film zum Ersten mal sah, wusste ich nicht, ob ich mich für Weinen oder Lachen entscheiden soll. Letzlich entschied ich mich für beides :-) Ein schöner Film, trotz einer sehr trauriger Thematik.
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Geistertexter 2011/07/02 20:51:33
Kommentar löschenBrilliante Darbietung von Felicity Huffman in einem ansonsten eher durchschnittlichen Film.
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FineCut 2011/02/20 15:33:16
Kommentar löschenIn diesem Roadmovie stehen zwei Menschen im Mittelpunkt, die abseits der Gesellschaft stehen. Ein transsexueller Mann (Stanley), der kurz vor seiner finalen Operation steht und ein drogenabhängiger Stricher (Toby) der seinen Vater sucht (Stanley) und das Ziel verfolgt schwuler Pornodarsteller zu werden. Beide gehen auf eine abenteuerliche Reise, ohne dass Toby weiß, dass sein Vater direkt neben ihm am Steuer sitzt. Wer jetzt denkt, dieser Film ist ein handfestes Drama, verpasst einen phänomenalen und sehr komischen Film, mit einem intelligenten Drehbuch. Auf dem gemeinsamen Weg in ein neues Leben, treibt das Schicksal die beiden zu Stanleys Eltern. Dort sitzen in einer Szene beide am Swimming-Pool und Stanley sagt: "Wenn sie mich doch nur einmal anschauen würden, und mich sehen könnten. Sonst nichts. Sie sollen mich richtig sehen, einmal." Desperate Housewife Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley schlicht grandios. Kevin Zegers steht dem in der Rolle des Toby in nichts nach.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Meskal 2010/04/18 21:48:02
Kommentar löschenKann ich null damit anfangen, viel zu und das mein ich wortwörtlich schwul.
Musste nach der Hälfte umschalten, weils einfach nimmer ging.
Kommentar gefällt mir 4 Antworten
goddess.pain 2010/10/07 02:07:33
Antwort löschenoh mein gott... was soll man dazu noch sagen..
Wumz 2011/02/23 16:30:12
Antwort löschenschwach...
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Ugly_Honey 2011/11/08 15:58:06
Antwort löschenNein tatsächlich?
Sufu 2011/12/18 19:35:02
Antwort löschenAuf solche 'Kritiken' kann ich verzichten..
aikifreak 2010/01/27 17:41:21
Kommentar löschenFrau Huffmann spielt unglaublich gut. Leider entpuppt sich die erste Hälfte des Films als etwas langatmig und flach. Erst nach der Aufdeckung der Geschlechterlüge und der Begegnung mit den überforderten Eltern des Transsexuellen nimmt der Streifen emotionale Gestalt an und gewinnt an Tiefe. Für meinen Geschmack etwas zu spät.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
xtheunknown 2009/10/12 13:14:24
Kommentar löschenmir war das alles glaube ich einfach zu normal. seichte geschichten aus dem leben sind nicht so meins. der oskar ist aber verdient. frau huffman spielt ihre rolle verdammt gut.
Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Heavy_Metal 2009/10/12 14:55:59
Antwort löschen"mir war das alles glaube ich einfach zu normal."
haha, hahaha!! ich bevorzuge ebenfalls transsexuelle, die in dunklen kellern hausen und sich kleider aus menschenhaut nähen, zimmer in abgelegenen motels vermieten und gern mal blondinen abstechen oder zumindest in einem achtklassigen schuppen motownhits im fummel playback performan und saufen wie ein loch...äh.. was wollt ich jetzt noch sagen? achso, normal hamwa nicht mehr. ist ausverkauft. weiß auch nicht obs wieder reinkommt ;)
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xtheunknown 2009/10/12 15:18:24
Antwort löschentranssexuelle, transgender etc. sind für mich leute wie alle anderen auch. der film war für mich von daher nichts aussergewöhnliches oder lehrreiches. dramen sind eh nicht so mein ding. filme wie personal service von terry jones finde ich da interessanter.
Heavy_Metal 2009/10/12 16:49:22
Antwort löschensicher sicher, die rede war vom film allein. mir hat eben das "normale" daran gefallen bei o.g. rückbesinnung auf bekannte filme, die das thema (irgendwie) aufgreifen.
PinkTequila 2009/01/25 17:28:59
Kommentar löschenDer Film thematisiert ein gesellschaftliches Tabu-Thema auf grandiose Weise, Felicity Huffman und Kevin Zegers spielen ihre Rollen mit großer Intensität. Must-See!
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manniac 2008/11/06 12:54:27
Kommentar löschenWunderbar gespielt und mit entspanntem Blick auf ein für gewöhnlich krampfiges Thema.
Während es für eine Frau selten ein Kompliment ist, als transsexueller Mann durchzugehen, gilt es in diesem Fall doch. Felicity Huffman, die ich schon in Desperate Housewives zu lieben gelernt habe, überzeugt mich in diesem Film wirklich, dass sie Stanley ist, aber auch Bree.
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annaberlin 2008/08/13 13:48:11
Kommentar löschenSympathisches, verschrobenes Road Movie mit Felicity Huffman in einer fantastischen Rolle.
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tom-01 2008/04/21 09:50:20
Kommentar löschenEin Film, den man so schnell nicht wieder vergisst!
Felicity Huffman wahrscheinlich in der Rolle ihres Lebens. Absolut zu empfehlen!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
freedika 2008/02/18 16:49:24
Kommentar löschenHört sich nach schlimmem Drama an, ist aber ein schöner, warmherziger Film.
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jschlademann 2007/09/05 22:54:11
Kommentar löschenEin sehr bewegender Film und eine Tolle Rolle, für die Felicity Huffman einen absolut verdienten Oscar bekommen hat. Sehr empfehlenswert!
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