"Transamerica" ist einer der Filme, die man gesehen haben muss. Zwar muss man sich auf diesen Film wirklich einlassen, doch schafft man dies, bekommt man ein ergreifendes Gesellschaftsdrama präsentiert. Es muss ja nicht immer Popcornkino sein.
Meiner Meinung nach hätte Felicity Huffman für ihre Darstellung der Bree den Oscar mehr verdient gehabt als die - sicherlich auch gute - Reese Witherspoon für June Carter in “Walk the Line”. Wird vermutlich auch an der konservativen Jury gescheitert sein.
Fazit: ein sehr eigenwilliger Road-Movie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Empfehlenswert.
Unerwartet ungezwungen und mit erfrischender Natürlichkeit, ohne zu werten, zu belehren oder das Thema ins lächerliche zu ziehen, benutzt Duncan Tucker die Transsexualität nicht zur Belustigung des Zuschauers, sondern begreift sie als ein Bestandteil der Hauptfigur. In den Mittelpunkt stellt er die asymmetrische Beziehung zwischen der Transfrau und ihrem neu gefundenen Sohn. Ein Annähern zweier unterschiedlicher Welten und Lebensauffassungen, eine Suche nach gegenseitigem Respekt, einem gemeinsamen Weg und einem Weg zu sich selbst. Berührend gespielt und auf die wesentliche Thematik reduziert. Ein gelungener Appell für mehr Toleranz und Verständnis.
Frau Huffmann spielt unglaublich gut. Leider entpuppt sich die erste Hälfte des Films als etwas langatmig und flach. Erst nach der Aufdeckung der Geschlechterlüge und der Begegnung mit den überforderten Eltern des Transsexuellen nimmt der Streifen emotionale Gestalt an und gewinnt an Tiefe. Für meinen Geschmack etwas zu spät.
mir war das alles glaube ich einfach zu normal. seichte geschichten aus dem leben sind nicht so meins. der oskar ist aber verdient. frau huffman spielt ihre rolle verdammt gut.
"mir war das alles glaube ich einfach zu normal."
haha, hahaha!! ich bevorzuge ebenfalls transsexuelle, die in dunklen kellern hausen und sich kleider aus menschenhaut nähen, zimmer in abgelegenen motels vermieten und gern mal blondinen abstechen oder zumindest in einem achtklassigen schuppen motownhits im fummel playback performan und saufen wie ein loch...äh.. was wollt ich jetzt noch sagen? achso, normal hamwa nicht mehr. ist ausverkauft. weiß auch nicht obs wieder reinkommt ;)
transsexuelle, transgender etc. sind für mich leute wie alle anderen auch. der film war für mich von daher nichts aussergewöhnliches oder lehrreiches. dramen sind eh nicht so mein ding. filme wie personal service von terry jones finde ich da interessanter.
sicher sicher, die rede war vom film allein. mir hat eben das "normale" daran gefallen bei o.g. rückbesinnung auf bekannte filme, die das thema (irgendwie) aufgreifen.
Ein Roadmovie um zwei Menschen, die abseits der Gesellschaft stehen. Ein transsexueller Mann (Stanley), der kurz vor seiner finalen Operation steht und ein abhängiger Stricher (Toby) der seinen Vater sucht (Stanley) und meint, das Ziel seiner Träume wäre es in schwulen Pornoflmen mitzuspielen. Stanley verheimlicht ihm lange, dass er sein Vater ist. Wer jetzt denkt, dieser Film ist ein handfestes Drama, verpasst eine phänmenale Komödie der sich leichtfüßig mit diesen Themen auseinandersetzt. Auf dem Weg in ein neues Leben treibt es die beiden zu Stanleys Eltern. Dort sitzen in einer Szene beide am Swimming-Pool und Stanley sagt: "Wenn sie mich doch nur einmal anschauen würden, und mich sehen könnten. Sonst nichts. Sie sollen mich richtig sehen, einmal." Wer wünscht sich das nicht für sein Leben.
Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley einfach phänemenal. Das sie bei den Oscars übergangen wurde ist eine der größten Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Kevin Zegers spielt seinen Sohn ebenfalls sehr eindringlich.
Der Film thematisiert ein gesellschaftliches Tabu-Thema auf grandiose Weise, Felicity Huffman und Kevin Zegers spielen ihre Rollen mit großer Intensität. Must-See!
Wunderbar gespielt und mit entspanntem Blick auf ein für gewöhnlich krampfiges Thema.
Während es für eine Frau selten ein Kompliment ist, als transsexueller Mann durchzugehen, gilt es in diesem Fall doch. Felicity Huffman, die ich schon in Desperate Housewives zu lieben gelernt habe, überzeugt mich in diesem Film wirklich, dass sie Stanley ist, aber auch Bree.
Kritiker — Sehenswert 7.7
Der Film Transamerica wurde von 11 Kritikern bewertet.
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
"Transamerica" ist einer der Filme, die man gesehen haben muss. Zwar muss man sich auf diesen Film wirklich einlassen, doch schafft man dies, bekommt man ein ergreifendes Gesellschaftsdrama präsentiert. Es muss ja nicht immer Popcornkino sein.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Meiner Meinung nach hätte Felicity Huffman für ihre Darstellung der Bree den Oscar mehr verdient gehabt als die - sicherlich auch gute - Reese Witherspoon für June Carter in “Walk the Line”. Wird vermutlich auch an der konservativen Jury gescheitert sein.
Fazit: ein sehr eigenwilliger Road-Movie über eine ganz besondere Vater-Sohn-Beziehung. Empfehlenswert.
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Kommentare — Ausgezeichnet 8.0
Der Film Transamerica wurde von 297 Mitgliedern bewertet.
Autolycus 2010/01/31 11:08:44
Unerwartet ungezwungen und mit erfrischender Natürlichkeit, ohne zu werten, zu belehren oder das Thema ins lächerliche zu ziehen, benutzt Duncan Tucker die Transsexualität nicht zur Belustigung des Zuschauers, sondern begreift sie als ein Bestandteil der Hauptfigur. In den Mittelpunkt stellt er die asymmetrische Beziehung zwischen der Transfrau und ihrem neu gefundenen Sohn. Ein Annähern zweier unterschiedlicher Welten und Lebensauffassungen, eine Suche nach gegenseitigem Respekt, einem gemeinsamen Weg und einem Weg zu sich selbst. Berührend gespielt und auf die wesentliche Thematik reduziert. Ein gelungener Appell für mehr Toleranz und Verständnis.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
aikifreak 2010/01/27 17:41:21
Frau Huffmann spielt unglaublich gut. Leider entpuppt sich die erste Hälfte des Films als etwas langatmig und flach. Erst nach der Aufdeckung der Geschlechterlüge und der Begegnung mit den überforderten Eltern des Transsexuellen nimmt der Streifen emotionale Gestalt an und gewinnt an Tiefe. Für meinen Geschmack etwas zu spät.
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xtheunknown 2009/10/12 13:14:24
mir war das alles glaube ich einfach zu normal. seichte geschichten aus dem leben sind nicht so meins. der oskar ist aber verdient. frau huffman spielt ihre rolle verdammt gut.
Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Heavy_Metal 2009/10/12 14:55:59
"mir war das alles glaube ich einfach zu normal."
haha, hahaha!! ich bevorzuge ebenfalls transsexuelle, die in dunklen kellern hausen und sich kleider aus menschenhaut nähen, zimmer in abgelegenen motels vermieten und gern mal blondinen abstechen oder zumindest in einem achtklassigen schuppen motownhits im fummel playback performan und saufen wie ein loch...äh.. was wollt ich jetzt noch sagen? achso, normal hamwa nicht mehr. ist ausverkauft. weiß auch nicht obs wieder reinkommt ;)
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xtheunknown 2009/10/12 15:18:24
transsexuelle, transgender etc. sind für mich leute wie alle anderen auch. der film war für mich von daher nichts aussergewöhnliches oder lehrreiches. dramen sind eh nicht so mein ding. filme wie personal service von terry jones finde ich da interessanter.
Heavy_Metal 2009/10/12 16:49:22
sicher sicher, die rede war vom film allein. mir hat eben das "normale" daran gefallen bei o.g. rückbesinnung auf bekannte filme, die das thema (irgendwie) aufgreifen.
DarkMermaid 2009/06/23 22:53:54
Ein Roadmovie um zwei Menschen, die abseits der Gesellschaft stehen. Ein transsexueller Mann (Stanley), der kurz vor seiner finalen Operation steht und ein abhängiger Stricher (Toby) der seinen Vater sucht (Stanley) und meint, das Ziel seiner Träume wäre es in schwulen Pornoflmen mitzuspielen. Stanley verheimlicht ihm lange, dass er sein Vater ist. Wer jetzt denkt, dieser Film ist ein handfestes Drama, verpasst eine phänmenale Komödie der sich leichtfüßig mit diesen Themen auseinandersetzt. Auf dem Weg in ein neues Leben treibt es die beiden zu Stanleys Eltern. Dort sitzen in einer Szene beide am Swimming-Pool und Stanley sagt: "Wenn sie mich doch nur einmal anschauen würden, und mich sehen könnten. Sonst nichts. Sie sollen mich richtig sehen, einmal." Wer wünscht sich das nicht für sein Leben.
Felicity Huffman spielt den transsexuellen Stanley einfach phänemenal. Das sie bei den Oscars übergangen wurde ist eine der größten Fehlentscheidungen der letzten Jahre. Kevin Zegers spielt seinen Sohn ebenfalls sehr eindringlich.
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PinkTequila 2009/01/25 17:28:59
Der Film thematisiert ein gesellschaftliches Tabu-Thema auf grandiose Weise, Felicity Huffman und Kevin Zegers spielen ihre Rollen mit großer Intensität. Must-See!
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manniac 2008/11/06 12:54:27
Wunderbar gespielt und mit entspanntem Blick auf ein für gewöhnlich krampfiges Thema.
Während es für eine Frau selten ein Kompliment ist, als transsexueller Mann durchzugehen, gilt es in diesem Fall doch. Felicity Huffman, die ich schon in Desperate Housewives zu lieben gelernt habe, überzeugt mich in diesem Film wirklich, dass sie Stanley ist, aber auch Bree.
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annaberlin 2008/08/13 13:48:11
Sympathisches, verschrobenes Road Movie mit Felicity Huffman in einer fantastischen Rolle.
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tom-01 2008/04/21 09:50:20
Ein Film, den man so schnell nicht wieder vergisst!
Felicity Huffman wahrscheinlich in der Rolle ihres Lebens. Absolut zu empfehlen!
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freedika 2008/02/18 16:49:24
Hört sich nach schlimmem Drama an, ist aber ein schöner, warmherziger Film.
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jschlademann 2007/09/05 22:54:11
Ein sehr bewegender Film und eine Tolle Rolle, für die Felicity Huffman einen absolut verdienten Oscar bekommen hat. Sehr empfehlenswert!
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